Uni-Tübingen

Coronavirus: Medizinische Informationen

Wie kann ich mich schützen?

Achten Sie im Alltag auf eine gute Händehygiene und Husten- und Nies-Etikette. Vermeiden Sie unnötige Berührungen (z. B. Händeschütteln oder Umarmungen), wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden und halten Sie zu anderen Menschen einen Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern ein. In Situationen, in denen ausgeprägte Aerosolbildung zu erwarten ist (z.B. längere Redebeiträge), bitten wir Sie, den Abstand zur vortragenden Person auf mindestens 3 Meter zu erhöhen. Sofern das nicht möglich ist, soll die jeweils sprechende Person eine medizinische Mund-Nase-Bedeckung anlegen. Falls Sie plötzlich husten oder niesen müssen, nutzen Sie bitte ein Einmaltaschentuch oder Ihre Armbeuge.

Räume sind (soweit möglich) regelmäßig für drei bis zehn Minuten zu lüften:

  • Einzelbüros mindestens alle 60 Minuten Stoßlüften
  • Gemeinsam genutzte Räume mindestens alle 20 Minuten Stoßlüften oder Dauer-Querlüften.
  • In Gebäuden und Räumen mit Lüftung steuert das Gebäudemanagement die raumlufttechnischen Anlagen, sodass hier eine maximale Versorgung mit Frischluft sichergestellt ist.
  • Die Nutzung dezentraler Kühlgeräte in Mehrpersonen-Arbeitsräumen widerspricht den o.g. Lüftungsvorgaben. Lüftung hat Vorrang gegenüber Kühlung. Hier muss die Kühlung abgeschaltet werden.
  • Bei Anwesenheit mehrerer Personen in einem Raum widersprechen Ventilatoren der Sicherheitswirkung der Mindestabstände. Der Betrieb von Ventilatoren muss bei Anwesenheit von mehr als einer Person unterbleiben.
  • Zu mobilen Luftfiltern und anderen Maßnahmen (z.B. UV-Strahlen, Ozon) gibt es wegen Sicherheitsbedenken derzeit keine Befürwortung durch Arbeitssicherheit und betriebsärztlichen Dienst. Zum aktuellen Zeitpunkt ist nach Datenlage eine Lüftung die einzige empfohlene Maßnahme.
  • Auftritt eines Corona-Falls: Das weitere Vorgehen nach dem Auftreten einer Corona-Infektion in einer Lehrveranstaltung erläutert das Diagramm "Was tun nach Kontakt zu einer infizierten Person" (PDF). Weitere Informationen für erkrankte Beschäftigte bei den Corona-Hinweisen für Beschäftigte

Maskenpflicht für alle

Das Tragen von medizinischen Mund-Nasen-Schutz („OP-Maske“) oder einer Maske mit höherem Schutzstandard (z.B. FFP2, KN95, N95) ist aufgrund der Corona-Verordnung des Landes ab sofort für die Zeit der Anwesenheit in der Universität verpflichtend.

Das Tragen einer einfachen Mund-Nase-Bedeckung aus Stoff oder eines Schals ist dagegen künftig nicht mehr zulässig, wenn Sie sich in und vor Gebäuden der Universität aufhalten.

Studierende werden gebeten, eigene medizinische Masken zu benutzen. Beschäftigte können eigene medizinische Mund-Nase-Bedeckungen verwenden oder die von der Universität zur Verfügung gestellten.

(Stand: 15.11.21)

Welche Symptome treten bei einer Infektion auf?

Coronaviren verursachen meistens milde Erkältungssymptome (Geruchs- / Geschmacksstörungen, Fieber, Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen). Sie können aber auch schwere Infektionen der unteren Atemwege verursachen und zu Lungenentzündungen führen. Allen Personen, die typische Krankheitssymptome aufweisen, wird empfohlen, zunächst telefonischen Kontakt zum Hausarzt aufzunehmen, um das weitere Vorgehen abzusprechen.

(Stand: 15.11.21)

Kann das Coronavirus über Lebensmittel und Gegenstände übertragen werden?

Hierzu hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) eine FAQ-Seite errichtet: https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html 

Wann muss man in Quarantäne?

Informationen zur Quarantänepflicht bei Verdacht auf eine COVID-19-Erkrankung oder einem bestätigten Krankheitsfall finden Sie auf den Seiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/quarantaene-und-isolierung.html 

Informationen zur Quarantänepflicht bei der Einreise oder Rückreise nach Deutschland finden Sie in unseren Hinweisen zu Dienstreisen.  

Ich war im Ausland bzw. in einem besonders betroffenen Gebiet. Was muss ich jetzt beachten?

Ich hatte Kontakt zu einem Coronavirus-Erkrankten. Was muss ich jetzt tun?

Diagramm "Was tun nach Kontakt zu einer infizierten Person" (PDF)

Bei Symptomen eines Atemwegsinfekts oder erhöhter Temperatur (Geruchs- / Geschmacksstörungen, Fieber, Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen) suchen Sie bitte umgehend ihre behandelnden Ärzte (Hausärzte) auf. Wichtig ist es, den Praxis-/Krankenhaus-Besuch vorher telefonisch anzukündigen!

(Stand: 16.11.2021)

Was sollte ich tun, wenn ich Krankheitssymptome der Atemwege mit oder ohne Fieber habe?

 Ab sofort gilt ein generelles Betretungsverbot der Universität für alle Personen, die Symptome eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur zeigen.

Kontakt zum Hausarzt aufnehmen

Beschäftigte und Studierende, die Symptome  eines Atemwegsinfekts oder erhöhte Temperatur zeigen (Geruchs- / Geschmacksstörungen, Fieber, Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen), sollen zuhause bleiben und umgehend ihre behandelnden Ärzte (Hausärzte) kontaktieren. Das gilt auch, wenn Sie keinen nachgewiesenen Kontakt zu Coronavirus-Erkrankten hatten. Wichtig ist es, den Praxis-/Krankenhaus-Besuch telefonisch anzukündigen!

AU-Bescheinigung per Telefon möglich
Ärzte können Patienten mit einer leichten Erkrankung der oberen Atemwege per Telefon krankschreiben. Das Ausstellen einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach telefonischer Anamnese ist danach für bis zu sieben Tage möglich, bei Bedarf kann diese einmalig um weitere sieben Tage verlängert werden. Die Ausnahmeregelung gilt vorerst bis 31. Dezember 2021.

(Stand: 15.11.21)

Ich bin schwanger. Worauf muss ich achten?

Schwangere Studentinnen 

Es ist von einem generell erhöhten Risiko für schwangere Frauen im Rahmen der COVID-19-Pandemie auszugehen. Derzeit liegen keine Daten zu der Frage vor, ob für Schwangere grundsätzlich ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht. Aufgrund der physiologischen Anpassung und der immunologischen Änderungen während der Schwangerschaft kann aber eine erhöhte Empfänglichkeit für eine Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ausgeschlossen werden. Zudem gibt es nach jetzigen Erkenntnissen vermehrt Hinweise darauf, dass es bei Schwangeren zu einem schwereren Verlauf der COVID-19 Erkrankung kommen kann und sich das Risiko einer Frühgeburt durch eine Erkrankung erhöht. Außerdem sind die Möglichkeiten einer Behandlung im Falle eines schweren Verlaufs bei Schwangeren gegenüber der Allgemeinbevölkerung eingeschränkt.

Die Teilnahme schwangerer Studentinnen an erforderlichen Lehrveranstaltungen in Präsenz ist daher nur bei Umsetzung entsprechend angepasster Schutzmaßnahmen möglich. Diese bedingt, dass auch bei ausreichender Lüftung insbesondere bei nicht vermeidbarem Kontakt zu wechselnden Personen / Studierenden ein Mindestabstand von 3 m eingehalten werden muss. Es sollte die Möglichkeit gegeben sein, dass die schwangere Studentin als erste den Raum betritt und als letzte Person verlässt. Ebenso ist zu berücksichtigen, dass das Tragen von Schutzmasken (auch das Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes) für Schwangere nur gelegentlich und für kurze Zeit (in der Regel bis zu 30 Minuten pro Tag) möglich ist, da dies ansonsten für sie eine Belastung darstellt. Schwangere sind daher auf Sitzplätzen in Lehrveranstaltungen von der Verpflichtung, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen, befreit. Zur Sicherstellung des Infektionsschutzes ist Schwangeren anzubieten, auf einen eigenen Prüfungsraum oder ein anderes, gleichwertiges Prüfungsformat auszuweichen.

Von der Teilnahme an Exkursionen wird abgeraten.

Schwangere Mitarbeiterinnen

Hinweise für schwangere Mitarbeiterinnen

(Stand: 06.12.2021)

Beratungs- und Testangebote

Gesundheitsamt Tübingen: Beratung und Information

Das Gesundheitsamt Tübingen bietet auf seiner Corona-Webseite umfangreiche Informationen zum Umgang mit dem Virus.

Weitere Kontaktmöglichkeiten:

Hotline Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hat eine Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Fragen können werktags zwischen 9 und 16 Uhr unter der Telefonnummer 0711/904-39555 gestellt werden.

Beratung durch den Betriebsärztlichen Dienst

Der Betriebsärztliche Dienst steht Ihnen zudem beratend zur Verfügung, +49 7071 29-87092, täglich 8.30-13.30 Uhr.

Psychologische Beratung bei Belastungssituationen in der Corona-Krise

Für alle: Krisentelefon des Zentrums für Psychische Gesundheit (UKT)
Das Krisentelefon des Zentrums für Psychische Gesundheit (UKT) berät generell bei Sorgen und Ängsten, die durch die Corona-Krise ausgelöst werden:
 Tel. 07071 29-62500 (Mo bis Fr von 10 bis 12 Uhr; Di, Mi, Do von 14 bis 16 Uhr)

Die Gespräche sind auf eine Dauer von 20 Minuten beschränkt.

Bei akuten und lebensbedrohlichen Krisensituationen wie Suizidgefahr kontaktieren Sie bitte die Notfallambulanz der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie ( Tel. 07071 29-82311) oder wählen die Notfallnummer 112.

Für Beschäftigte der Universität: Psycho-Soziale Beratungsstelle für Beschäftigte
Bei Belastungssituationen und Konflikten in der Corona-Krise berät Sie die Psycho-Soziale Beratungsstelle für Beschäftigte. Die Beratung erfolgt bis auf Weiteres telefonisch oder als Videoschaltung über DFN.conf. Sie erreichen die Beratungsstelle Mo bis Fr von 9:00-12:00 Uhr,  Tel. 07071-2977563. Darüber hinaus können Sie jederzeit über die Email-Adresse der Beratungsstelle Gesprächstermine vereinbaren: karla.polen-beerspam prevention@uni-tuebingen.de

Corona-Schnelltests für Beschäftigte und Studierende

Die Universität stellt denjenigen Beschäftigten, die vor Ort in den Gebäuden der Hochschule arbeiten, bis zu zwei Selbsttests pro Woche zur Verfügung. Darüber hinaus können sich Beschäftigte und Studierende an den Schnelltest-Stationen der Stadt Tübingen oder an den Uni-nahen Teststationen von CeGaT kostenfrei testen lassen.

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