Uni-Tübingen

05.05.2020

Corona-Epidemie: Neue Hinweise für Beschäftigte

Rundmail des Rektors

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Kolleginnen und Kollegen,

die Universität Tübingen wird in den kommenden Wochen versuchen, schrittweise wieder in die Normalität zurückzukehren. Dies bedeutet, dass wir überall dort Einrichtungen wieder öffnen und den Publikumsverkehr schrittweise wieder zulassen werden, wo Forschung und Lehre sowie Beratungs- und Serviceleistungen nicht ausschließlich online möglich sind. Den Anfang machen in dieser Woche die UB, einzelne Teilbibliotheken sowie der Botanische Garten. Im Zuge der Wiedereröffnung einzelner Bereiche muss dabei auf strikten Infektionsschutz geachtet werden. 

Ausgabe von Mund-Nase-Schutz

Die Universität hat einfachen Mund-Nase-Schutz für Beschäftigte beschafft. Ich bitte um Verständnis dafür, dass diese so genannten Alltagsmasken den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorbehalten bleiben müssen, die am Arbeitsplatz in direkten Kontakt mit vielen Menschen kommen. Dazu zählen vor allem Beschäftigte an Ausgabe- und Informationsschaltern. Die Vorgesetzten der betroffenen Beschäftigten bitte ich um eine entsprechende Beurteilung der Gesamtsituation am Arbeitsplatz, bevor Alltagsmasken bestellt werden. Weitere Informationen finden Sie hier: https://uni-tuebingen.de/de/176862 

Betretungsverbot

Aus aktuellem Anlass erinnere ich daran, dass seit Ende März ein weit reichendes Betretungsverbot für Gebäude der Universität gilt. Ausgenommen davon sind lediglich Beschäftigte und Studierende der Universität Tübingen sowie Personen, die die Universität aus dringenden dienstlichen Gründen besuchen. Dazu zählen beispielsweise Bauarbeiter und Handwerker. Für alle übrigen Personen gilt ein striktes Betretungsverbot. Ich bitte Sie alle, auf die Einhaltung dieses Verbots zu achten, um sich selbst sowie Ihre Kolleginnen und Kollegen zu schützen. Darüber hinaus weise ich darauf hin, dass es nach der Hausordnung der Universität untersagt ist, Haustiere mitzubringen. Ausgenommen davon sind allein Blindenhunde.

Home Office und Freistellung

Aus Gründen des Infektionsschutzes wird die seit März geltende Home-Office-Regelung bis auf weiteres verlängert. Ich erinnere nochmals an die Pflicht, die Arbeitszeit im Home Office nachvollziehbar zu dokumentieren, einschließlich der (Mittags)Pausen. Das gilt auch für die Beschäftigten, die ihre Arbeitszeit elektronisch im Home Office am PC erfassen. Um Missbrauch zu begegnen und vorzubeugen, sind Mehrarbeitsstunden und Überstunden im Home Office grundsätzlich nicht möglich. Sollte sich im Einzelfall für eine konkrete Sachbearbeitung wegen großer Eilbedürftigkeit die Notwendigkeit von Mehrarbeitszeit oder Überstunden abzeichnen, ist dies zuvor gegenüber den jeweiligen Vorgesetzten zu begründen und deren ausdrückliche Zustimmung einzuholen. Diese Handhabung ist beim Personalrat bereits angezeigt. Ein förmliches Beteiligungsverfahren im Hinblick auf unsere Gleitzeitregelungen wird parallel zu dieser vorläufigen Regelung durchgeführt und dem Personalrat für die kommende Sitzung vorgelegt.

Bitte beachten Sie darüber hinaus die auf der Homepage nachzulesenden Voraussetzungen und Regeln für die Genehmigung von Home Office. https://uni-tuebingen.de/de/174702 

Beschäftige der Universität mit betreuungspflichtigen Kindern hatten bislang die Möglichkeit, sich freistellen zu lassen. Diese Regelung ist zum 3. Mai ausgelaufen. Wir haben derzeit keine Information, ob die bisherige Regelung durch die Landesregierung verlängert wird. Für betroffene Beschäftigte bleibt im Moment die Möglichkeit, Erholungsurlaub zu nehmen, Mehrarbeitsstunden abzubauen oder hilfsweise sich ohne Entgeltfortzahlung beurlauben zu lassen. Sobald wir neue Informationen zu diesem Thema haben, werden wir Sie unverzüglich informieren.

Konferenzen und Konzerte

Nach dem gemeinsamen Beschluss von Bund und Ländern vom 15. April sind alle Großveranstaltungen bis zum 31. August untersagt. Ich bitte daher um Verständnis dafür, dass bis zu diesem Zeitpunkt keine Konferenzen und Tagungen sowie keine Konzerte an der Universität Tübingen stattfinden können. Im Hinblick auf die Planung und Vorbereitung von Konferenzen und Tagungen in den Monaten September und Oktober empfehle ich derzeit größtmögliche Zurückhaltung. Wir wissen aktuell nicht, wie sich die Corona-Pandemie in den kommenden Monaten entwickeln wird. Kleinere Tagungen sollten online durchgeführt werden. 

Auch wenn wir alle in den kommenden Wochen Schritt für Schritt versuchen werden, in Studium und Lehre wie auch im wissenschaftsunterstützenden Dienst soweit wie möglich wieder zur Normalität zurückzukehren, müssen wir alle gemeinsam weiterhin auf einen effektiven Infektionsschutz achten. Bitte helfen Sie mit!

Bleiben Sie gesund!

Prof. Dr. Bernd Engler
(Rektor)
 

Zurück