Uni-Tübingen

23.10.2020

Immer mehr Corona-Infektionen - Aufruf an Studierende der Medizin und verwandter Fächer zur Hilfe in Gesundheitsämtern

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Bereits zu Beginn der Pandemie konnten wir auf Studierende zählen – nun bitte ich wieder um Hilfe“ – Kommunale Gesundheitsämter nehmen Meldungen entgegen

Die Covid19-Pandemie hält an – und die zweite Welle mit weiter stark steigenden Infektionszahlen bringt die Gesundheitsämter an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat daher am Freitag (23. Oktober) Studierende der Medizin oder verwandter Fächer aufgerufen, genau dort zu helfen.

„Bereits zu Beginn der Pandemie konnten wir auf Sie zählen und auf Ihren großartigen Einsatz – jetzt bitte ich Sie nochmals um Hilfe, denn nur gemeinsam schaffen wir es, die Ausbreitung des Coronavirus in den Griff zu bekommen“, sagte Theresia Bauer in einem Video-Aufruf. „Die Gesundheitsämter benötigen dringend personelle Verstärkung, sei es bei der Nachverfolgung oder bei der Beratung und Betreuung von Menschen am Telefon. Wir brauchen Sie, melden sich bitte bei den örtlichen Gesundheitsämtern.“

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus so gut wie möglich eindämmen zu können, sei die Nachverfolgung der Infektionsketten weiterhin von essentieller Bedeutung, sagte Theresia Bauer. Hier fehle es an medizinisch fachkundigem Personal, das nicht nur die Infektionswege rückverfolgen, sondern auch Auskunft am Telefon auf die vielen Fachfragen geben kann.

Studierende der Medizin und anderer medizinischer Fachrichtungen seien in der jetzigen Situation eine wichtige Unterstützung und könnten sich bei den kommunalen Gesundheitsämtern melden. Die Hilfe werde auch entlohnt.

Theresia Bauer sagte: „Studierende haben unterstützt, als es dringend notwendig war – ich vertraue darauf, dass es auch dieses Mal wieder so sein wird und jeder seinen Teil zur Bekämpfung der Pandemie beitragen kann – gemeinsam als Wellenbrecher.“

Das Video ist verfügbar unter: https://bit.ly/3dSnEKr

Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

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