Uni-Tübingen

26.02.2020

Italienische Regierung verabschiedet Notfallverordnung

Reisehinweise des Auswärtigen Amts zu Italien

Nach einem Anstieg der Atemwegserkrankung COVID-19 hat die italienische Regierung eine Notfallverordnung verabschiedet.

Seit dem 23. Februar 2020 wurde für mehrere Orte in der Region Lombardei (Provinz Lodi südöstlich von Mailand) und Venetien (dort Provinz Padua) durch die lokalen Behörden ein Ein- und Ausreiseverbot für die betroffenen Gemeinden verhängt. 

Sämtliche Großveranstaltungen (u.a. Sportevents, Karneval, Konferenzen) in diesen Regionen wurden abgesagt. 

Für die nächsten Tage bleiben Schulen und Universitäten in den Regionen Lombardei, Venetien, Emilia Romagna, Piemont, Friaul-Julisch-Venetien und der autonomen Provinz Trient geschlossen. 

Ausgehend von der aktuellen Krankheitswelle mit dem COVID-19 sind italienische Flughäfen bis auf weiteres für Direktflüge aus China gesperrt. 

An Flughäfen und Häfen werden Gesundheitskontrollen mit Temperaturmessungen durchgeführt. Eine Ausweitung der Kontrollen ist jederzeit möglich. Flughäfen, Häfen und Bahnhöfe sind regulär in Betrieb.

Mit einer Ausweitung der Risikogebiete, auch in Europa, muss gerechnet werden. Aktuelle Informationen zu Risikogebieten auf der Webseite des Robert Koch-Instituts

Zurück