Uni-Tübingen

26.11.2021

Neue Corona-Verordnung Studienbetrieb

Rundmail an alle Beschäftigten und Studierenden

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Studierende, 

die baden-württembergische Landesregierung hat Neufassungen der allgemeinen Corona-Verordnung sowie der Corona-Verordnung Studienbetrieb erlassen, die zu deutlichen Veränderungen bei unseren Lehrveranstaltungen führen werden. Seit Mittwoch gilt zudem landesweit die so genannte Alarmstufe II. Die Regierung reagiert damit auf die rasant steigenden Infektionszahlen im Land sowie die hohe Belegung der Intensivstationen mit Covid-Patienten. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Regierung den Präsenzbetrieb an den Hochschulen erhalten will, zugleich aber die Sicherheitsvorkehrungen deutlich erhöht. Die Veränderungen im Überblick: 

Lehrveranstaltungen und Prüfungen

  • In Lehrveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmenden muss ab sofort eine Vollkontrolle des 3G-Status stattfinden. Das heißt, Lehrende müssen alle Studierenden daraufhin überprüfen, ob sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. 
  • Geimpfte Studierende müssen den Nachweis der Impfung künftig in digital auslesbarer Form vorlegen. Bei genesenen oder negativ getesteten Studierenden kann der Nachweis digital oder auf Papier erfolgen. Bei den entsprechenden Kontrollen sind die Studierenden künftig verpflichtet, zusätzlich einen amtlichen Ausweis oder ein vergleichbares Dokument zur Überprüfung der Identität vorzulegen. Impfnachweise und – soweit technisch möglich – Genesenennachweise müssen elektronisch, etwa mit der CovPassCheck-App, geprüft werden.  
  • Ab dem kommenden Montag ist das Stichprobenmodell komplett ausgesetzt. Dann muss eine Vollkontrolle in allen Lehrveranstaltungen stattfinden. 
  • Ab dem kommenden Montag gilt zudem in der Mehrzahl der Lehrveranstaltungen 2G für Studierende, das heißt Studierende, die nicht vollständig geimpft und nicht genesen sind, können an diesen Lehrveranstaltungen nicht mehr teilnehmen. Ich bitte die Fächer zu prüfen, ob Lehrveranstaltungen, sofern nach ihrer Kenntnis nicht alle Teilnehmenden geimpft oder genesen sind, künftig so angeboten werden können, dass Studierende, die keinen Zutritt haben, die Veranstaltung zumindest mitverfolgen können. 
  • Ausgenommen von der 2G-Regel sind Prüfungen sowie praktische Lehrveranstaltungen wie Laborpraktika oder Präparierkurse, die zwingend in Präsenz stattfinden müssen. Ausgenommen sind zudem Lehrveranstaltungen im Freien. Für die praktischen Lehrveranstaltungen bleibt es bei 3G. Bei Prüfungen und Lehrveranstaltungen im Freien wird weiterhin von 3G abgesehen. 
  • Die Maskenpflicht in Lehrveranstaltungen gilt ab sofort ohne Einschränkungen. Die Masken dürfen auch dann nicht abgenommen werden, wenn der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Lehrende, sofern ein Sicherheitsabstand von 3 Metern zu allen übrigen Personen im Raum eingehalten werden kann.

Bibliotheken, Archive, Lernräume

  • Bei der Nutzung von Bibliotheken und Archiven im Studienbetrieb bleibt es bei 3G. Die Abholung und die Rückgabe von Medien bleiben weiterhin möglich, ohne dass die Nutzerinnen und Nutzer nachweisen müssen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. 
  • Für die Nutzung von studentischen Lern- und Arbeitsräumen (außerhalb von Bibliotheken) gilt ab Montag 2G. 

Für die Studierenden der Medizin werden – insbesondere im Bereich des patientennahen Unterrichts – noch ergänzende Regelungen durch die Medizinische Fakultät in Rücksprache mit dem Universitätsklinikum festgelegt.

Sonstige Veranstaltungen

  • Veranstaltungen wie Kongresse, Tagungen oder akademische Feiern bleiben auch in der Alarmstufe II weiter möglich. Teilnehmende müssen allerdings geimpft oder genesen und zusätzlich negativ getestet sein (2G+). 
  • Veranstaltungsräume dürfen in den Alarmstufen I und II künftig nur noch zu maximal 50 Prozent belegt werden. 
  • Veranstaltungen, die nicht zwingend notwendig sind, sollten abgesagt oder ins Internet verlegt werden. 

Der Verlauf der Corona-Pandemie stellt uns erneut vor erhebliche Herausforderungen. Das Virus ist in den vergangenen Monaten nicht schwächer, sondern gefährlicher geworden. Wir werden lernen müssen, mit dem Virus angemessen und mit der gebotenen Vorsicht umzugehen. 

Mit besten Wünschen für Ihr Wohlergehen

Professor Dr. Bernd Engler
(Rektor)

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