Uni-Tübingen

24.11.2021

Neue Regeln zum Schutz vor Covid-19

Rundmail der Rektors an alle Beschäftigten (ohne Medizin)

Sehr geehrte Damen und Herren, 
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Bundestag und Bundesrat haben in der vergangenen Woche ein Gesetzespaket beschlossen, mit dem die Maßnahmen zur Abwehr von Covid-19 erneut ausgeweitet werden. Die entsprechenden Vorgaben greifen ab Mittwoch dieser Woche (24. November) und betreffen die Universität Tübingen vor allem in den folgenden Bereichen:

3G am Arbeitsplatz

Ab Mittwoch gilt bundesweit 3G am Arbeitsplatz. Dementsprechend dürfen alle Beschäftigten die Universität nur noch betreten, wenn sie genesen, geimpft oder negativ getestet sind (3G-Nachweis). Zur Umsetzung der entsprechenden gesetzlichen Vorgaben ist es erforderlich, dass Sie folgendermaßen verfahren:

  • Alle Beschäftigte mit Personalverantwortung überprüfen und dokumentieren bitte möglichst noch am Mittwoch, 24. November, den 3G-Status der Beschäftigten in ihrem Verantwortungsbereich. Die 3G-Nachweispflicht gilt auch für Beschäftigte, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. 
  • In den Fakultäten finden die Überprüfung und Dokumentation des 3G-Status auf der Ebene der Abteilungen, Institute oder Seminare statt. In der Zentralen Verwaltung findet die Überprüfung auf der Ebene der Abteilungen, Stabsstellen und Zentralen Einrichtungen statt.  
  • Vorgesetzte bitte ich darum, ihren 3G-Status gegenüber einer vertrauenswürdigen Mitarbeiterin bzw. einem vertrauenswürdigen Mitarbeiter offenzulegen und anschließend zu dokumentieren. Der Vorgang muss von dieser Person gegengezeichnet werden. 
  • Die Dokumentation des 3G-Status der Beschäftigten kann elektronisch oder auf Papier erfolgen. Eine entsprechende Datenverarbeitung und -speicherung ist zulässig. Die Vorgesetzten tragen Sorge dafür, dass die fraglichen Daten sicher aufbewahrt und spätestens sechs Monate nach ihrer Erhebung gelöscht bzw. vernichtet werden.
  • Bei geimpften und genesenen Personen muss das Vorhandensein eines gültigen Nachweises nur einmal erfasst und dokumentiert werden. Bei den genesenen Beschäftigten erfassen und dokumentieren die Vorgesetzten bitte auch das Enddatum des Genesenenstatus (sechs Monate gültig). 
  • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die nicht immunisiert sind, müssen an jedem Arbeitstag unmittelbar vor der Arbeitsaufnahme ein Testergebnis vorlegen, aus dem hervorgeht, dass sie nicht mit Covid-19 infiziert sind. Dazu kann das Ergebnis eines Schnelltests oder eines PCR-Test vorgelegt werden. Schnelltests dürfen maximal 24 Stunden zurückliegen, PCR-Tests bis zu 48 Stunden.
  • Beschäftigte, die nicht immunisiert sind, können ein negatives Testergebnis einer offiziellen Testeinrichtung („Bürgertest“) vorlegen. Die Vorlage eines negativen Tests wird von den Vorgesetzten tagesaktuell geprüft und dokumentiert. Dazu genügt es, dass die Vorgesetzten die Tatsache, dass die Beschäftigten ein negatives Testergebnis vorgelegt haben, in einer Liste notieren und abzeichnen, allerdings für jeden einzelnen Arbeitstag. Außerhalb der Universität durchgeführte Tests können nicht auf die Arbeitszeit angerechnet werden.
  • Beschäftigte, die nicht immunisiert sind, können sich zudem in der Universität unter Aufsicht selbst testen. Für solche erforderlichen Tests stellt die Universität bis auf Weiteres nach den Vorgaben der Arbeitsschutzverordnung zwei Schnelltests pro Person und pro Woche zur Verfügung. Für weitere Wochentage in Präsenz bitte ich darum, Testangebote bei den Tübinger Bürgerteststellen oder von gewerblichen Anbietern wahrzunehmen. 
  • Die Vorgesetzten sind für die ordnungsgemäße Durchführung von Selbsttests verantwortlich. Sie können die Durchführung der Tests an eine vertrauenswürdige Person in der von ihnen geleiteten Einrichtung delegieren. Das negative Testergebnis ist wiederum in geeigneter Form zu dokumentieren. 
  • Beschäftigten, die innerhalb der Universität negativ getestet wurden, kann eine entsprechende Bescheinigung ausgestellt werden. Ein entsprechendes Formblatt finden Sie als Anhang I 4 im Hygiene-Konzept der Universität.

Die Universität bemüht sich aktuell darum, einen offiziellen Testanbieter zu finden, der bereit ist, Teststationen auf dem Campus Morgenstelle sowie dem Campus Tal einzurichten und zu betreiben. Sobald wir dazu nähere Informationen haben, werden wir Sie informieren.

Arbeit von zuhause

Mit der Neufassung des Infektionsschutzgesetzes ist die Universität als Arbeitgeberin erneut verpflichtet, ihren Beschäftigten das Arbeiten von zuhause anzubieten, soweit keine gewichtigen betrieblichen Gründe dagegen sprechen, das heißt vor allem, dass die den Beschäftigten übertragenen Aufgaben von zuhause erledigt werden können. Zudem sind die Beschäftigten verpflichtet, entsprechende Angebote anzunehmen, falls keine gewichtigen Gründe dies verhindern. Eine ähnliche Regelung galt in diesem Jahr bereits von April bis Juni.

Beschäftigte, die derzeit in Präsenz und künftig zuhause arbeiten möchten, sprechen bitte ihre Vorgesetzten an. Hier können erneut die bewährten Instrumente des fallweisen Arbeitens von zuhause oder der alternierenden Telearbeit genutzt werden.

Ergänzend dazu möchte ich darauf hinweisen, dass die Präsenzlehre an der Universität Tübingen weiterhin im bisherigen Umfang stattfinden muss. Dies ist der ausdrückliche Wunsch der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin. Das bedeutet, dass die Ausweitung des Homeoffice nicht dazu führen darf, dass aktuell bestehende Präsenzangebote in der Lehre nun zurückgefahren werden. Zum Schutz vor Infektionen ist es allerdings unerlässlich, die bekannten Hygienemaßnahmen in Lehrveranstaltungen strikt einzuhalten. Dazu zählt vor allem das Tragen von Masken sowie regelmäßiges und intensives Lüften von Veranstaltungsräumen.

Die Landesregierung ist derzeit noch in der Diskussion über weitere verschärfte Schutzmaßnahmen an den Hochschulen. Wir werden Sie in den kommenden Tagen informieren, sobald wir hierzu verlässliche Informationen haben. Ich bin mir sicher, wir alle würden uns einen Herbst und Winter ohne ständig neue, von der Pandemie ausgelöste Zumutungen wünschen. Leider ist die Realität eine andere. Seien Sie versichert, dass das Rektorat auch weiterhin alles unternehmen wird, um die Universität Tübingen so gut wie möglich durch diese schwierigen Zeiten zu steuern. Bitte unterstützen Sie uns dabei. 

Professor Dr. Bernd Engler
(Rektor)

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