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		<title>Brasilien-Zentrum</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/forschung/zentren-und-institute/brasilien-und-lateinamerika-zentrum/brasilien-zentrum-2021/brasilien-zentrum/</link><description>Der RSS Feed der Universität Tübingen</description><language>en-EN</language><copyright>Universität Tübingen</copyright><pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:22:39 +0200</pubDate><lastBuildDate>Wed, 22 Jul 2026 09:22:39 +0200</lastBuildDate><item><guid isPermaLink="false">news-134100</guid><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 11:43:24 +0200</pubDate><title>Zuhören und Dialog: Panel in Belém diskutiert, wie Kommunikation Wissenschaft und Gesellschaft einander näherbringen kann</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/forschung/zentren-und-institute/brasilien-und-lateinamerika-zentrum/aktuelles/newsfullview-aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=134100&amp;cHash=a54050004d688fd6e426ca213fce8bda</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<div class="o-intro"><p>Satellitenbilder, gemeinsam gezeichnete Karten, Bootsfahrten ins Feld und ein Jahr Arbeit: Auf diese Weise verdreifachte eine Fischereigemeinschaft in einem Mündungsgebiet in Pará ihr Einkommen aus dem Krabbenverkauf – durch einen Prozess des gegenseitigen Zuhörens zwischen Wissenschaft und den Menschen im Territorium, der lokales und akademisches Wissen vereinte. Der Fall, über den Prof. Dr. Marcus Emanuel Barroncas Fernandes von der Bundesuniversität von Pará (UFPA) berichtete, veranschaulichte in der Praxis, was auf dem Panel zur Wissenschaftskommunikation beim <a href="https://www.dwih-saopaulo.org/de/2026/07/06/12-deutsch-brasilianisches-symposium-nachhaltigkeit-braucht-lokale-stimmen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">12. Deutsch-Brasilianischen Symposium zur Nachhaltigen Entwicklung</a> in Belém diskutiert wurde: Wie lässt sich Wissenschaftskommunikation effektiv gestalten? Wie kann sie in Regionen abseits der großen Zentren entwickelt werden? Und vor allem: Wie erzielt diese Kommunikation Wirkung?</p></div><div class="c-wysiwyg"><p>„Das Problem ist nicht nur, wie man der Gesellschaft Wissenschaft vermittelt, sondern auch, wie die Wissenschaft der Gesellschaft zuhört“, sagte Fernandes. „Effektive Kommunikation ist keine bloße Informationsvermittlung, sondern ein Dialog. Wissenschaftliches Wissen erreicht die Gesellschaft oft nicht, während das Wissen der Gesellschaft selten in die Wissenschaft durchdringt.“</p><p>Die von Fernandes geschilderte Initiative ist ein praktisches Beispiel dafür, dass Wissenschaftskommunikation weit über das „Übersetzen“ von akademischem Fachjargon hinausgeht. Als der Forscher feststellte, dass der verfrühte Krabbenfang nicht nur dem Ökosystem, sondern auch dem Einkommen der Gemeinschaft schadete, setzte er auf partizipative Kommunikation und aktives Zuhören. Durch diese Vermittlung von Erkenntnissen aus der Wissenschaft konnten Krustentiere größer heranwachsen und folglich auf dem Markt höhere Preise erzielten. Die Kommunikation ging dabei über die Grenzen der Mangrovenwälder hinaus und führte sogar zu einem Podcast, „Vozes do Mangue“ (Stimmen der Mangrove), der direkt in den Mangroven und mit Bootsgeräuschen im Hintergrund aufgenommen wurde. Dies war ein Weg, Wissenschaftskommunikation zugänglicher zu machen. „Das ist meine Art, in die Häuser der Menschen zu gelangen“, erklärte er.</p><p>Dieses Bedürfnis nach Verbundenheit entspricht der Vision von Prof. Dr. Fábio Castro vom Zentrum für Höhere Amazonasstudien (NAEA/UFPA), der die Debatte moderierte. Er betonte, dass der Informationsaustausch nicht vom sozialen Kontext der Empfänger entkoppelt werden dürfe. „Je nach Zielgruppe müssen wir auf eine ganz spezifische Art und Weise kommunizieren, um zu interagieren und unser Gegenüber zu respektieren“, sagte er. Bei seinen Überlegungen zur Schwierigkeit, in der heutigen Zeit echte Dialoge zu etablieren, wies der Forscher darauf hin, dass fachliche Expertise allein nicht ausreicht. „Ich kann Kommunikation nicht verstehen, ohne die Kultur zu verstehen, in der sie stattfindet“, argumentierte er. Für ihn liegt der Schlüssel zum Aufbau von Verbindungen in der Fähigkeit, sich auf die Sensibilität des Gesprächspartners einzustellen. „Es braucht mehr als nur gut zu kommunizieren. Man muss affektiv kommunizieren“, so Castro.</p><p>Die Bemühungen, Forschung in die Praxis umzusetzen und diese Bindungen aufzubauen, stoßen jedoch oft auf einen strukturellen Engpass: Wer ist dafür verantwortlich, diese Brücke zur Gesellschaft zu schlagen? Fabíola Gerbase, stellvertretende Direktorin und Kommunikationsleiterin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (<a href="https://www.dwih-saopaulo.org/de/supporter/deutscher-akademischer-austauschdienst-daad/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">DAAD</a>) Brasilien, veranschaulichte die Unterschiede zwischen der wissenschaftlichen Fachkommunikation, die sich an Fachkreise – also andere Forschende – richtet, beispielsweise in Form von wissenschaftlichen Artikeln; der Wissenschaftsvermittlung, die darauf abzielt, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Gesellschaft zu tragen; und dem Wissenschaftsjournalismus, der von spezialisierten Journalistinnen und Journalisten produziert wird. Für Gerbase ist es von grundlegender Bedeutung, dass Forschende ihre Arbeit dem Laienpublikum präsentieren können und dafür entsprechend geschult werden. Sie dürfen mit dieser Aufgabe jedoch nicht alleingelassen werden: Es sei wichtig, dass Wissenschaftsvermittlung von den Institutionen als Priorität angesehen werde und dass sie auf dafür zuständige Teams zurückgreifen könne.</p><p>„Für die Forschenden besteht die Herausforderung darin, das Gleichgewicht zwischen der Vermittlung von Glaubwürdigkeit und einer zugänglichen Ausdrucksweise zu finden – mit einer Sprache, die das Interesse der Menschen weckt. Wenn Forschende in der Lage sind, auf Augenhöhe zu kommunizieren, schaffen sie eine Position, die nicht mehr hierarchisch ist, sondern auf Glaubwürdigkeit beruht, bei der die Menschen an die Botschaft glauben und ihr vertrauen. Eine weitere Herausforderung ist natürlich die Arbeitsüberlastung. Wissenschaftsvermittlung ist eine eigenständige Arbeit und erfordert Qualifizierung, Zeit und Struktur“, argumentierte Gerbase.</p><p>Zudem müsse auch die Kommunikation innerhalb der akademischen Welt kritisch betrachtet und darauf geachtet werden, dass sie lokale Besonderheiten respektiere. Für Dr. Esteban Morera Aparício, akademischer Koordinator des Interdisciplinary Centre for Global South Studies der <a href="https://www.dwih-saopaulo.org/de/supporter/baden-wuerttembergisches-brasilien-zentrum-der-universitaet-tuebingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Tübingen</a>, stößt die Wissenschaftskommunikation auf eine geopolitische Asymmetrie. Mit dem „Zwang“, auf Englisch zu publizieren, um internationale Relevanz zu erreichen, bestehe die Gefahr, die wissenschaftliche Produktion zu homogenisieren und Ideen aus dem Globalen Süden unsichtbar zu machen.</p><p>Dr. Aparício erinnerte daran, dass Sprache nicht nur ein zusätzliches Vermittlungswerkzeug sei, sondern ein untrennbarer Bestandteil des Denk- und Forschungsprozesses. „Die neuen Epistemologien, diese neuen Formen der Wissensgenerierung, die indigene Gemeinschaften entwickeln, kollidieren oft mit der Idee der Übersetzung. Diese ist letztlich immer eine Form der Vereinfachung sehr komplexer Gedanken“, kritisierte er. „Viele der Konzepte, die in Lateinamerika entwickelt wurden, bleiben so lange unsichtbar, bis sie auf Englisch verfasst werden. Es ist wie eine neue Art der Entdeckung Amerikas. Das heißt: Ich existiere nur in dem Maße, in dem du mich siehst.“</p><p><strong>Symposium</strong></p><p>Das <a href="https://www.dwih-saopaulo.org/de/event/german-brazilian-symposium-for-sustainable-development-2026/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">12. Deutsch-Brasilianische Symposium zur Nachhaltigen Entwicklung</a> versammelte vom 15. bis 19. Juni in der Hauptstadt des Bundesstaates Pará rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um darüber zu reflektieren, wie Wissenschaft die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung in politische Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung einbeziehen kann. Die Veranstaltung wurde vom NAEA/UFPA ausgerichtet und vom Brasilien- und Lateinamerika-Zentrum Baden-Württemberg der <a href="https://www.dwih-saopaulo.org/de/supporter/baden-wuerttembergisches-brasilien-zentrum-der-universitaet-tuebingen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Universität Tübingen</a>, dem Deutschen Wissenschafts- und Innovationshaus (DWIH) São Paulo, der <a href="https://www.dwih-saopaulo.org/de/supporter/leuphana-universitaet-lueneburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Leuphana Universität Lüneburg</a> und der Universität Hohenheim mitorganisiert.</p><p>Text: Rafael Targino DWIH-São Paulo</p><p>Hier ist der Link zum <a href="https://www.dwih-saopaulo.org/de/2026/07/14/zuhoeren-und-dialog-panel-in-belem-diskutiert-wie-kommunikation-wissenschaft-und-gesellschaft-einander-naeherbringen-kann/" target="_blank" rel="noreferrer">DWIH- Bericht</a></p></div>]]></content:encoded><category>Brasilien-Zentrum-Aktuell</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-134091</guid><pubDate>Tue, 21 Jul 2026 11:39:13 +0200</pubDate><title>12. Deutsch-Brasilianisches Symposium: Nachhaltigkeit braucht lokale Stimmen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/forschung/zentren-und-institute/brasilien-und-lateinamerika-zentrum/aktuelles/newsfullview-aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=134091&amp;cHash=51b3dbd23d764ba28c5f936d4c4175fe</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Rund 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich vom 15. bis 19. Juni in Belém zum <a href="https://www.dwih-saopaulo.org/de/event/german-brazilian-symposium-for-sustainable-development-2026/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">12. Deutsch-Brasilianischen Symposium zur Nachhaltigen Entwicklung</a> – einer alle zwei Jahre abwechselnd in beiden Ländern stattfindenden Veranstaltung, die seit 2003 existiert. Unter dem Motto „Responsible Science for a Sustainable Future“ reflektierten brasilianische und deutsche Forschende über die Notwendigkeit einer Wissenschaft, die die Anforderungen der lokalen Bevölkerung in politische Maßnahmen zur nachhaltigen Entwicklung einbezieht.&nbsp;</p><p>Hier ist der Link zum <a href="https://www.dwih-saopaulo.org/de/2026/07/06/12-deutsch-brasilianisches-symposium-nachhaltigkeit-braucht-lokale-stimmen/" target="_blank" rel="noreferrer">DWIH-Bericht</a>.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Brasilien-Zentrum-Aktuell</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-133983</guid><pubDate>Mon, 20 Jul 2026 10:42:45 +0200</pubDate><title> Call for applications Doctoral Researcher (m/f/d, E13 TV-L, 75%) DFG Research Training Group 3105 “Figurations of the Precarious in the Global South” </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/forschung/zentren-und-institute/brasilien-und-lateinamerika-zentrum/aktuelles/newsfullview-aktuelles/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=133983&amp;cHash=680a7cb9ed1da02d9e529710408b0fd9</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>The Interdisciplinary Centre for Global South Studies at the University of Tübingen invites applications for 6 doctoral positions (E 13 TV-L, 75%, temporary positions for 4 years) for its <a href="https://uni-tuebingen.de/de/284847" target="_blank">Research Training Group 3105 “Figurations of the Precarious in the Global South”.</a> The start of the employment is scheduled for April 1, 2027.</p><p><br><strong>What we set out to do:</strong><br>The Research Training Group 3105 takes up the challenge of critically testing the scope of the precarious – and derivatives such as precarity, precariousness, and precarisation – as categories of cultural and social analysis in the Global South. Grounded in an interdisciplinary approach at the crossroads of transregional studies on Asia, Africa, and Latin America, we aim to examine the social and cultural production of the precarious within broader dynamics of interdependence. We investigate how individual and collective social actors perceive and interpret everyday situations, social conditions, and interactional scenarios as precarious. Additionally, we focus on the cultural references they draw upon to make sense of precarity as well as the tactics, strategies, navigational capacities, and repertoires of resistance they mobilize to deal with the precariousness of their existence and the precarisation of their living conditions.<br>We build on a high degree of international interconnectedness with partner universities in the Global South and encourage our doctoral researchers to look beyond the conventional subject areas of their disciplines.<br>The research activities are organised in five thematic plateaus that explore specific fields of struggle in the Global South, wherein disputes over the precarious are particularly productive in a social, cultural or political sense:</p><p><br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Plateau 1: Mediating Precarity<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Plateau 2: Contesting Politics of Precarity<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Plateau 3: Territorialising Precarity<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Plateau 4: Facing Ecoprecarity<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Plateau 5: Embodying Precarity</p><p><br>For further information please consult our website: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/283122" target="_blank">https://uni-tuebingen.de/de/283122</a></p><p><br><strong>What applicants should bring with them:&nbsp;</strong><br>The call is aimed at applicants from literature, cultural and media studies, anthropology, sociology, educational and political science, law, history, ethics and sustainability research as well as area studies on Africa, South Asia and Latin America. We expect specialist expertise on one or more regions in the Global South.&nbsp;<br>An excellent Master’s degree in a relevant discipline is required.&nbsp;<br>Applicants must submit a thematically innovative project pertaining to figurations of the precarious in the Global South. The project should be highly compatible with interdisciplinary discussions. A strong interest in the development of theoretical and methodological questions related to the figurations of the precarious is expected.<br>Applicants should bring in skills in teamwork in order to be able to participate in our collaborative writing workbench, the collective organisation of our outreach programme and other academic events.<br>Applicants must have adequate language skills in academic English to actively participate in the research and qualification programme. A certificate in English at level C1 (CEFR) must be submitted during the first year of enrolment.<br>The pertinent regulations establish that the doctoral thesis is written in German or English. In exception to this rule, the relevant faculty committees may decide on the permissibility of other languages such as French, Spanish, or Portuguese.</p><p><br><strong>Application documents:&nbsp;</strong><br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Proposal for a PhD project (8-10 pages, in English)<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Motivation letter (2-3 pages, in English)<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Academic curriculum vitae (in English)<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Master’s certificate (or equivalent) and Transcript of Records<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Master’s thesis and relevant academic publications<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;2 letters of recommendation by scholars in your field of study</p><p><br>Please hand in your application via e-mail by <strong>September 1, 2026</strong>, to <a href="https://uni-tuebingen.de/#" target="_blank" data-mailto-token="ocknvq,ugmtgvctkcv0kdgtqBtqocpkuvkm0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">sekretariat.ibero@romanistik.uni-tuebingen.de</a></p><p>Attachments should be in pdf only and not exceed 10MB.</p><p>We strongly encourage applications from qualified women and individuals from underrepresented backgrounds. The University of Tübingen is committed to equal opportunity, diversity, and inclusion. Candidates with disabilities will be given preference if equally qualified.</p><p><br><strong>Call for formal associations:</strong><br>RTG 3105 welcomes also applications for formal association of doctoral researchers who are funded through other sources. Associated doctoral researchers participate in the RTG’s academic programme and collaborative activities, while remaining funded independently.&nbsp;<br>Applications for formal association should include a research proposal (8–10 pages), a letter of motivation outlining the applicant's interest in the RTG, and a letter of support from the doctoral supervisor. In addition, an academic curriculum vitae (in English), a Master’s certificate (or equivalent) and a Transcript of Records are required.</p><p><br><strong>Contact for more information: &nbsp;</strong><br>Prof. Dr. Sebastian Thies (convenor)<br>sekretariat.ibero@romanistik.uni-tuebingen.de<br>The employment will be handled by the central administration of the University of Tübingen.</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3ODQ1MzUyNDUsImV4cCI6MTc4NDYyNTI0NSwidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9GYWt1bHRhZXRlbi9QaGlsb3NvcGhpZS9OZXVwaGlsb2xvZ2llL1JvbWFuaXNjaGVzX1NlbWluYXIvSUNHU1MvQmlsZGVyL1JUR19GaWd1cmF0aW9uc19vZl90aGVfUHJlY2FyaW91cy9DYWxsX2Zvcl9hcHBsaWNhdGlvbnNfUlRHXzMxMDVfMjAyNy5wZGYiLCJwYWdlIjoyOTkyMDJ9.K4qoAILWkACdYq-RFEHBv_dCWNde6jEojX8jfHzBYdo/Call_for_applications_RTG_3105_2027.pdf" target="_blank"><strong>PDF version</strong></a></p>]]></content:encoded><category>Brasilien-Zentrum-Aktuell</category></item>
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