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		<title>Forum</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/</link><description>Der RSS Feed der Universität Tübingen</description><language>en-EN</language><copyright>Universität Tübingen</copyright><pubDate>Fri, 06 Mar 2026 21:44:13 +0100</pubDate><lastBuildDate>Fri, 06 Mar 2026 21:44:13 +0100</lastBuildDate><item><guid isPermaLink="false">news-128919</guid><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 17:00:00 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen ruft zur Teilnahme an der Landtagswahl auf</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=128919&amp;cHash=1c2465b05c0e0ef02fd3964e67fcdc37</link><description>Landesrektoratekonferenz Baden-Württemberg veröffentlicht Wahlprüfsteine zu hochschulpolitischen Themen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. März 2026 wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Die Universität Tübingen ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihr Wahlrecht wahrzunehmen. Politische Entscheidungen des Landtags beeinflussen unter anderem die Rahmenbedingungen für Forschung, Studium und wissenschaftsbasierte Innovationen im Land.</p><p>„Freie Wissenschaft braucht eine stabile demokratische Grundlage, und Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger“, sagt Professorin Dr. Karla Pollman, Rektorin der Universität Tübingen und designierte Vorsitzende der Landesrektoratekonferenz Baden-Württemberg (LRK). „Wahlen bieten die Möglichkeit, politische Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Ich möchte alle Wahlberechtigten dazu einladen, diese Chance zu nutzen.“</p><p>Die LRK hat im Vorfeld der Landtagswahl Wahlprüfsteine erarbeitet, um die hochschulpolitischen Positionen der Parteien transparent darzustellen. Die Fragen beleuchten zentrale Themen wie die Grund- und Drittmittelfinanzierung der Hochschulen, den Abbau administrativer Belastungen, den Sanierungsbedarf vieler Hochschulgebäude, die Attraktivität des Studien- und Wissenschaftsstandorts Baden-Württemberg sowie Perspektiven für die Weiterentwicklung der Hochschullandschaft.</p><p>Die Antworten der Parteien sind auf der Website der LRK veröffentlicht und bieten eine übersichtliche Orientierung für alle, die sich über wissenschafts- und hochschulpolitische Inhalte der Wahlprogramme informieren möchten. Die vollständige Übersicht ist einsehbar unter <a href="http://www.lrk-bw.de/landtagswahl-2026" target="_blank" rel="noreferrer">www.lrk-bw.de/landtagswahl-2026</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-128793</guid><pubDate>Mon, 02 Mar 2026 15:55:02 +0100</pubDate><title>Rektorin Karla Pollmann zur neuen Vorsitzenden der Landesrektoratekonferenz gewählt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=128793&amp;cHash=c9008745cc2b4310d0fd0986aec0f801</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Rektorinnen, Rektoren und Präsidenten der neun Landesuniversitäten in Baden-Württemberg haben am Freitag Professorin Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen, zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie tritt ihr Amt am 1. April 2026 gemeinsam mit der ebenfalls neugewählten Stellvertreterin, Professorin Dr. Kerstin Krieglstein, Rektorin der Universität Freiburg, für zwei Jahre an. Damit werden die Landesuniversitäten erstmalig von zwei Rektorinnen im Vorstandsteam vertreten. Turnusgemäß wird der Vorstand der Landesrektoratekonferenz Baden-Württemberg alle zwei Jahre gewählt.&nbsp;</p><p>Der neue Vorstand nimmt seine Arbeit in einer Phase tiefgreifender technologischer und struktureller Veränderungen im Wissenschaftssystem auf. Im Zentrum der Amtszeit von Rektorin Pollmann steht der Aufbau einer KI-Allianz der Landesuniversitäten: Die baden-württembergischen Universitäten wollen ihre digitalen Infrastrukturen künftig noch stärker bündeln, gemeinsame Plattformen und Dienste entwickeln und so Synergien bei Forschung, Studium und Verwaltung heben. Dabei soll insbesondere die im Umfeld des Cyber Valley gewachsene Expertise in Künstlicher Intelligenz, datengetriebener Forschung und deren Anwendung mit einer landesweiten Kooperationsstruktur vernetzt werden, von der alle Standorte sowie außerwissenschaftliche Partner profitieren.</p><h3>Strukturellen Sanierungsstau an Landesuniversitäten abbauen</h3><p>Ein zweiter Schwerpunkt der Arbeit des neuen Vorstands wird der Hochschulbau sein. Die Landesuniversitäten setzen sich dafür ein, den strukturellen Sanierungsstau an den Hochschulen entschlossen abzubauen und moderne, funktionale Gebäude für Forschung, Lehre und Transfer zu schaffen. Hierzu gehören aus Sicht der Universitäten vereinfachte Planungs- und Genehmigungsverfahren ebenso wie verlässliche, langfristige Finanzierungs- und Steuerungsstrukturen, mit denen Sanierung und Neubau leistungsfähig organisiert werden können.</p><p>Zugleich soll die starke Stellung der baden-württembergischen Universitäten in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern gesichert und weiter ausgebaut werden. Die Landesrektoratekonferenz wird sich dafür einsetzen, dass die Exzellenzstrategie klar auf wissenschaftliche Exzellenz ausgerichtet bleibt und mit verlässlichen Rahmenbedingungen in der Grundfinanzierung verknüpft wird, damit Spitzenforschung, Studium, Lehre und Wissenstransfer im Land langfristig gestärkt werden.</p><p><strong>Professorin Dr. Karla Pollmann</strong>, geboren 1963, studierte Griechisch, Latein, Katholische Theologie und Pädagogik an den Universitäten Tübingen, München, Cambridge und Bochum. 1990 wurde sie an der Ruhr-Universität Bochum promoviert und habilitierte sich 1994 an der Universität Konstanz. Im Jahr 2000 wurde sie als Professorin an die University of St Andrews berufen. Vor ihrer Wahl zur Rektorin der Universität Tübingen im Jahr 2022 war sie als Exekutivdekanin der Fakultät für Geisteswissenschaften an der Universität Bristol tätig.</p><p><strong>Professorin Dr. Kerstin Krieglstein</strong>, geboren 1963 in Erlangen, ist Neurowissenschaftlerin und seit 2020 Rektorin der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Zuvor war sie hauptamtliche Dekanin der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg und Rektorin der Universität Konstanz.</p><p class="align-right"><i>Auf Grundlage einer Pressemitteilung der Landesrektoratekonferenz&nbsp;</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-128040</guid><pubDate>Mon, 02 Feb 2026 14:25:35 +0100</pubDate><title>Industry of Beauty: Wie römische Kaiserinnen in Serie gingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=128040&amp;cHash=0b40195f028b4c0f01c908a6de565b3d</link><description>Eine neue Ausstellung im Museum der Universität Tübingen zeigt, wie Bildnisse römischer Kaiserinnen über Jahrhunderte reproduziert wurden – von antikem Marmor bis zum modernen 3D-Druck.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Statuen römischer Kaiserinnen haben neben den Statuen römischer Kaiser das Stadtbild des Imperium Romanum geprägt, damit Schönheitsideale definiert und letztlich Weiblichkeit im Reich normiert – vergleichbar mit Barbiepuppen für heutige Vorstellungen von Schönheit. Die Ausstellung <i><span lang="en" dir="ltr">Industry of Beauty. </span>Vom Marmor zum Pixel: Reproduktionen römischer Kaiserinnen</i> zeigt von 6. Februar bis 5. Mai 2026 im Museum Alte Kulturen auf Schloss Hohentübingen, wie diese Bildnisse in der Antike hergestellt, verbreitet und immer wieder kopiert wurden.</p><p>Mit dem Beginn des Prinzipats unter Augustus (27 v. Chr. bis 14 n. Chr.) begann eine bis dahin einzigartige Massenverbreitung von Bildnissen der kaiserlichen Familie. Besonders die Porträts von Kaiserinnen und Prinzessinnen wurden zu Reichweitenträgerinnen neuer Ideale und Normen. Funde solcher Bildnisse aus Spanien und Italien ergänzen sich dabei so exakt, dass sie auf identische Bildtypen zurückgeführt werden können – und so ein verbreitetes Idealbild römischer Weiblichkeit im Imperium Romanum sichtbar machen.</p><h3>Antike Werkstätten und moderne Technik im Spiegel</h3><p>Die Ausstellung führt am Beispiel der Frauen des julisch-claudischen Kaiserhauses die antiken Praktiken der Reproduktion dreidimensionaler Darstellungen vor Augen – und stellt die Methoden späterer Jahrhunderte gegenüber. Gezeigt werden händisch ergänzte und kopierte Marmorstatuen aus dem Zeitraum des 16. bis 18. Jahrhunderts; präzise Gipsabgüsse, die seit Jahrhunderten genutzt werden; digitale 3D-Modelle und aus Kunststoff gefertigte 3D-Drucke, die Bildnisse heute berührungsfrei und millimetergenau erfassen.&nbsp;</p><p>Unter den Ausstellungsstücken ist eines besonders eindrucksvoll: Ein nach antiken Vorbildern kopierter Marmorkopf des Bildhauers Francesco Antonio Franzoni (1734–1818), ein Leihstück der Münchner Glyptothek. Der Marmorkopf zeigt, wie nahe frühe Bildhauer der Antike kommen konnten. Zudem wurde in Kooperation mit Tübingen in der Glyptothek erstmals ein Gipsabguss einer bislang nie abgeformten Gewandstatue der Kaiserin Livia hergestellt. Der Abguss wird nach Ende der Ausstellung dauerhaft Teil der Tübinger Abguss-Sammlung – ermöglicht durch eine großzügige Förderung des Vereins der Freunde des Museums Schloss Hohentübingen.</p><h3>Vernissage am 5. Februar mit Vorträgen und Empfang</h3><p>Die Ausstellung ist ein gemeinsames Unterfangen des ERC-Projekts <i><span lang="en" dir="ltr">The Roman Emperor Seen from the Provinces</span></i> (Universität Verona) und des Instituts für Klassische Archäologie der Universität Tübingen. Daran beteiligt sind unter anderem Professor Dario Calomino und Dr. Julia Lenaghan (Universität Verona), Professorin Cristina Murer und Dr. Martin Kovacs (Universität Tübingen). Alle forschen zur römischen Porträtkunst und Repräsentation – mit unterschiedlichen Schwerpunkten, aber einer gemeinsamen Frage: Wie wurden in der Antike Bildnisse reproduziert?</p><p>Die feierliche Eröffnung findet am Donnerstag, 5. Februar 2026, um 18 Uhr im Rittersaal des Schlosses Hohentübingen statt. Sprechen werden die Dekanin der Philosophischen Fakultät, Professorin Angelika Zirker, ferner Professor Ernst Seidl, Leiter des Museums der Universität Tübingen, sowie Professorin Cristina Murer, Professor Dario Calomino, Dr. Julia Lenaghan und Dr. Martin Kovacs. Im Anschluss gibt es einen kleinen Empfang und Gelegenheit zum Gespräch mit den Ausstellungsmacherinnen und -machern.</p><p>Am Freitag, 6. Februar, öffnet die Schau für das breite Publikum.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-127740</guid><pubDate>Mon, 26 Jan 2026 16:08:38 +0100</pubDate><title>Populismus und Föderalismus – ziemlich beste Freunde?</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=127740&amp;cHash=79ac9dbaf176bb69c42e6d0720fe8bb1</link><description>Eine Podiumsdiskussion des Europäischen Zentrums für Föderalismus-Forschung und des Instituts für Rechtsextremismusforschung </description><content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Europäische Zentrum für Föderalismus-Forschung (EZFF)</strong> stellte Mitte Januar in Zusammenarbeit mit dem <strong>Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex)</strong> das „<strong>Jahrbuch des Föderalismus 2025“</strong> vor. Im Mittelpunkt der Veranstaltung in der Neuen Aula stand eine Podiumsdiskussion zum Thema <strong>„Populismus und Föderalismus – ziemlich beste Freunde?“.</strong></p><p><strong>Professorin Dr. Gabriele Abels, Sprecherin des Vorstandes des EZFF und Direktorin des Instituts für Politikwissenschaft (IfP)</strong>, präsentierte zunächst die Arbeit des EZFF sowie das aktuelle Jahrbuch und sein Schwerpunktthema vor. Im Anschluss diskutierte sie mit <strong>Katharina Thoms (Deutschlandradio) und Dr. iur. Alexander Gorskiy, LL.M. (Universität Tübingen, Hochschule Kehl und Hochschule Ludwigsburg)</strong> darüber, ob die föderalen Strukturen der Bundesrepublik dem Aufstieg populistischer Parteien etwas entgegensetzen oder stattdessen für die Untergrabung oder gar die Abwicklung des Rechtsstaats instrumentalisiert werden können. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von <strong>Dr. Martin Große Hüttmann, geschäftsführendes Mitglied des Vorstandes des EZFF</strong>. In seiner inhaltlichen Einführung verwies er unter anderem auf die Debatte über eine Staatsmodernisierung und eine neue Föderalismusreform, die angesichts des stetigen Aufstieges der AfD zunehmend an Fahrt aufnimmt.</p><p>Katharina Thoms verwies in ihrem Eingangsstatement darauf, dass es der AfD immer häufiger gelinge, sich auf lokaler Ebene zu etablieren – etwa in Gemeinderäten – und dabei als weitestgehend „harmlos“ wahrgenommen zu werden. Dieser Gewöhnungseffekt führe de facto bei den anderen Parteien zu der Erkenntnis, dass eine Ausgrenzung bzw. Isolierung der Partei nicht länger funktioniere. Die AfD trage außerdem maßgeblich zu einer Radikalisierung des politischen Diskurses bei, was Medien in ihrer Berichterstattung zunehmend vor Herausforderungen stellt. Dies habe auch Auswirkungen auf andere Parteien, die ebenfalls zunehmend ihre Tonlage verschärfen.</p><p>Anschließend legte Alexander Gorskiy dar, welche Verfassungsstrukturen besonders anfällig für eine Unterwanderung bzw. Instrumentalisierung seien, und mahnte entsprechende Anpassungen an. Konkret verwies er auf die Staatsqualität und die Verfassungsautonomie der Bundesländer, durch die eine populistische Landesregierung erheblichen Spielraum bei der Umsetzung ihrer Politik hätte. Schon ein Bundesland, in dem eine populistische Partei an die Macht kommt, würde ausreichen, um den kooperativen Föderalismus in Deutschland zu erschüttern: Im Bundesrat und den Ministerpräsidenten- und Fachministerkonferenzen, in denen oftmals Einstimmigkeit erforderlich ist, wären die Folgen verheerend. Zugleich hätte eine populistische Landesregierung die Möglichkeit, die jeweilige Staatsorganisation zu ihren Gunsten umzubauen. Er betonte dabei, dass zahlreiche Kontrollmechanismen und die Gewaltenteilung &nbsp;- wie die Zusammensetzung von Landesgerichtshöfen) - in den Bundesländern oftmals nur durch Landesgesetze geregelt seien und somit leicht ausgehebelt werden können.</p><p>Gabriele Abels warf diesbezüglich ein, dass populistische Parteien auch aus der Opposition heraus bereits die Möglichkeit hätten, Verfassungsorgane zu behindern. Sie verwies dabei auf ihre eigenen Erfahrungen als Richterin am Verfassungsgerichtshof von Baden-Württemberg: Dieser würde häufig mit so vielen Anträgen der AfD geflutet werden, dass sie kaum noch zu bewältigen seien und das Gericht somit in seiner Arbeit erheblich behindert werde. Thoms ergänzte, dass die AfD mit ihrer Sperrminorität im Thüringer Landtag Richterwahlen blockieren und daraus politisches Kapital schlagen würde. Zugleich sei es schwierig, in der journalistischen Praxis mit diesen komplexen Sachverhalten umzugehen. Sie prangerte anschließend an, dass zwar häufig vor Wahlen darüber diskutiert werde, wie Verfassungsstrukturen resilienter gemacht werden könnten. Jedoch gebe es nie wirkliche Fortschritte, weil sich die anderen Parteien nicht einig werden – bis es zu spät sei. &nbsp;Sie warnte außerdem davor, dass eine AfD-geführte Landesregierung aus dem Medienstaatsvertrag austreten könnte.</p><p>Abels wies weiter darauf hin, dass man viele Lehren aus dem Vergleich mit anderen Ländern ziehen könne, und nannte konkret den regionalen Aufstieg der Freiheitlichen Partei Österreichs als Beispiel. Die häufige Hoffnung, dass eine rechtspopulistische und/oder systemfeindliche Partei in der Regierungsverantwortung „gezähmt“ werden könne, sei ein Trugschluss. Der Vergleich zu anderen Ländern zeige, dass eine Regierungsbeteiligung keine Entzauberung, sondern vielmehr Anerkennung mit sich bringe. Die Parteien könnten dann noch selbstbewusster auftreten und hätten zugleich die Möglichkeit, einen Staatsumbau zu ihren Gunsten voranzutreiben.</p><p>Alexander Gorskiy kritisierte zuletzt, dass man zahlreiche Schritte zur Stärkung der verfassungspolitischen Resilienz auf Bundes- und Landesebene (z.B. die Verankerung von Kontrollmechanismen in den Landesverfassungen) längt hätte vollziehen können – nun könnte es zu spät sein. Mit Blick auf die 2026 anstehenden Landtagswahlen zeigten sich alle drei Referent*innen besorgt und pessimistisch. Viele Entwicklungen würden sich bereits abzeichnen, doch die politischen Entscheidungsträger hätten es versäumt, sich entsprechend darauf vorzubereiten. Das System des kooperativen Föderalismus würde zwar zunächst noch fortbestehen, jedoch dürfte es Narben davontragen.</p><p class="align-right"><i>EZFF</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-127662</guid><pubDate>Mon, 26 Jan 2026 09:33:56 +0100</pubDate><title>BAföG-InfoPoint &amp; Rechtsberatung ziehen um</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=127662&amp;cHash=6f3a0b75fd7de68b1367c32ac06e1db9</link><description>Angebote des Studierendenwerks ab 2. Februar in der Wilhelmstraße 19</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Studierendenwerk rückt mit seinen Beratungsangeboten am Standort Tübingen wieder näher an die Studierenden heran. Der BAföG-InfoPoint zieht von seinem bisherigen Interimsstandort in der Keplerstraße zurück an den Campus in der Wilhelmstraße. Aufgrund des Umzugs ist der BAföG-InfoPoint vom 26. bis 30. Januar 2026 nicht erreichbar.</p><p>Ab dem 2. Februar 2026 öffnet der BAföG-InfoPoint erstmals am neuen Standort in der Wilhelmstraße 19, Raum 019. An den Öffnungszeiten ändert sich nichts. Ratsuchende können weiterhin zu folgenden Zeiten vorbeikommen:</p><ul><li>Montag und Mittwoch: 10:00-11:30 Uhr sowie 13:00-15:00 Uhr</li><li>Dienstag: 10:00-11:30 Uhr</li></ul><p>Der BAföG-InfoPoint ist die Anlaufstelle für allgemeine Fragen zum BAföG, zur Einreichung von Unterlagen sowie für BAföG-Anträge. Fragen zum Bearbeitungsstand können dort nicht geklärt werden.</p><p>Auch das Rechtsberatungsangebot unserer Juristin Sabine Gehweiler wird künftig am gleichen Standort (Raum 019) stattfinden. Ab Februar 2026 finden die Beratungen ausschließlich donnerstags von 09:00 bis 15:00 Uhr sowie freitags von 09:00 bis 12:00 Uhr statt.</p><p>Mit dem neuen Standort sind beide Beratungsangebote wieder niedrigschwellig erreichbar und näher am Studienalltag angesiedelt.</p><p class="align-right"><i>Meldung des Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim</i></p><h3><strong>Weitere Informationen</strong></h3><ul><li><a href="https://www.my-stuwe.de/bafoeg/" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite des Studierendenwerks zu BAföG und Studienfinanzierung</a></li><li><a href="https://www.my-stuwe.de/beratung-soziales/rechtsberatung/" target="_blank" rel="noreferrer">Informationen des Studierendenwerks zur Rechtsberatung</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-127566</guid><pubDate>Wed, 21 Jan 2026 14:21:58 +0100</pubDate><title>Spitzenplatzierung für Tübinger Psychologie bei THE-Ranking nach Fächern</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=127566&amp;cHash=a4493e6ae48bc342c32983ad483da9dd</link><description>Sehr gute Rankingergebnisse auch für Informatik, Geisteswissenschaften, Lebenswissenschaften und Medizin</description><content:encoded><![CDATA[<p>Beim weltweiten „Times Higher Education (THE) World University Ranking by subject 2026“ hat sich die Psychologie an der Universität Tübingen erneut verbessert: Das Fach belegt jetzt weltweit Platz 48 und rückte gleichzeitig deutschlandweit auf Platz 2 vor.&nbsp;</p><p>Das Fach Informatik konnte sich in den weltweiten Top 100 etablieren und belegt in diesem Jahr Platz 89. Auch in Deutschland ist die Informatik mit Platz 7 erneut in den Top 10 vertreten.</p><p>Die Tübinger Geisteswissenschaften behaupten ihre Spitzenposition: sie belegen in Deutschland erneut Rang vier bzw. Platz 36 weltweit.</p><p>Auch die Tübinger Lebenswissenschaften und das Fach Medizin konnten beide beim THE-Ranking 2026 ihren 5. Platz in Deutschland erfolgreich verteidigen. International erreichen sie Platz 68 (Lebenswissenschaften) bzw. 99 (Medizin).</p><p>Die Tübinger Erziehungswissenschaft verteidigt ihren 3. Platz in Deutschland und ist auch weltweit mit Platz 68 sehr weit vorne platziert.</p><p><a href="https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/by-subject" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1" rel="noreferrer">Times Higher Education World University Ranking by subject 2026</a></p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-126546</guid><pubDate>Wed, 10 Dec 2025 10:57:01 +0100</pubDate><title>Spitzenergebnisse für Tübinger Psychologie im CHE-Master-Ranking 2025/26</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=126546&amp;cHash=99193f066dd7b679bf1fe85dcd0db0ee</link><description>Forschungsorientierung punktet bei Studierenden</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Fachbereich Psychologie der Universität Tübingen hat im aktuellen Master-Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in mehreren Kategorien Spitzenbewertungen erzielt. In die Auswertung fließen unter anderem Beurteilungen von Studierenden ein. Insbesondere die Forschungsorientierung und der reibungslose Übergang vom vorherigen Studium in den Master wurden von den Befragten positiv hervorgehoben. Eine herausragende Bewertung erhielten auch die Lehrenden im Fachbereich für die gute Betreuung im Master. Zudem schnitt die Psychologie im Hinblick auf die Aspekte „Studienorganisation“ und „Unterstützung im Studium“ sehr gut ab.</p><p>Neben den Studierendenbefragungen berücksichtigt das CHE-Master-Ranking auch verschiedene Daten und Fakten aus Studium und Forschung. Vor dem Hintergrund der exzellenten Studienbedingungen schließen über 80 Prozent der Tübinger Studentinnen und Studenten ihren Master in angemessener Zeit ab – auch das ein hervorragender Wert. Nicht zuletzt kam der Fachbereich Psychologie bei den Veröffentlichungen wie auch den Promotionen pro Wissenschaftler bzw. Wissenschaftlerin jeweils in die Spitzengruppe.</p><p>Bereits im Frühjahr hatte die Tübinger Psychologie hervorragende Bewertungen im CHE-Ranking für das Bachelorstudium erhalten. Die aktuelle Auswertung für den Master bestätigt diesen Erfolg und damit die exzellente Ausbildung an der Universität Tübingen auch im weiterführenden Studium.</p><p>Das CHE vergleicht Hochschulen nicht insgesamt in einer Rangliste, sondern erstellt fachbezogene Rankings. Dabei werden verschiedene Indikatoren in den Fächern einzeln bewertet und dargestellt. Auch den Fächern werden keine Rangplätze zugewiesen, sondern jeder Indikator einer von drei Ranggruppen zugeordnet: der Spitzen-, der Mittel- oder der Schlussgruppe. Das CHE bewertet alle Fächer in einem dreijährlichen Rhythmus.</p><p class="align-right"><i>Tina Schäfer</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-125910</guid><pubDate>Mon, 24 Nov 2025 08:41:25 +0100</pubDate><title>Für Offenheit, Vielfalt und den freien Austausch von Ideen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=125910&amp;cHash=f5cf8c8aa98c764f3d90e55cadc93d28</link><description>Gemeinsam mit anderen Hochschulen beteiligt sich die Universität Tübingen an der Kampagne „Hochschulen zeigen Haltung“ </description><content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftliche Erkenntnis entsteht durch kritisches Denken, durch das Ringen um die überzeugendsten Argumente und durch einen respektvollen Diskurs. Diese Prinzipien sind untrennbar mit den Werten der Meinungsfreiheit, der Menschenwürde, der Gleichberechtigung und der Rechtsstaatlichkeit verbunden. Gemeinsam bilden sie das Fundament unseres demokratischen Zusammenlebens. Wenn diese Werte in Gefahr geraten, müssen wir gemeinsam handeln.</p><p>Hochschulen sind offene soziale Räume, in denen Menschen unterschiedlicher Hintergründe zusammen studieren, arbeiten und forschen. Sie sind Orte der kritischen Reflexion – auch über gesellschaftliche Verhältnisse. Sie wirken so in die Gesellschaft hinein. Gleichzeitig sind sie Garanten für Innovation und gesellschaftlichen Fortschritt. Wie groß die gesellschaftliche Bedeutung von Hochschulen ist, zeigen auch die massiven Angriffe gegen sie, nicht nur in den USA, sondern auch hierzulande.</p><p>Wissenschaftlerinnen, Wissenschaftler und Studierende werden zunehmend verbal und sogar tätlich angegriffen. Politische Einflussnahme auf das Wissenschaftssystem und Hetze auf bestimmte Gruppen und Minderheiten nehmen zu. Wissenschaftliche Freiheit gerät mehr und mehr unter Druck.</p><p>Um dem entgegenzuwirken, ist die Universität Tübingen gemeinsam mit vielen anderen Hochschulen Teil der Kampagne „Hochschulen zeigen Haltung“.</p><ul><li>Positionspapier der Universität Tübingen zur <a href="/zh/universitaet/profil/werte-und-visionen/meinungsfreiheit/" target="_blank">Meinungsfreiheit</a></li><li>Grundsätze zum <a href="/zh/universitaet/profil/werte-und-visionen/antidiskriminierungsrichtlinie/" target="_blank">Abbau von Diskriminierung und strukturellen Barrieren an der Universität Tübingen</a></li><li>Ansprechparter/innen an der Universität Tübingen zum Thema <a href="/zh/einrichtungen/gleichstellung/" target="_blank">„Gleichstellung“</a></li></ul><p>Die Kampagne wurde von einem breiten Netzwerk unterschiedlicher Diversitäts-, Gleichstellungs- und Antidiskriminierungsverbünde entwickelt, u.a. von der <a href="https://bukof.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (bukof)</a>, dem <a href="https://netzwerk-diversity.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Netzwerk Diversity an Hochschulen</a> und dem <a href="https://www.uni-marburg.de/de/universitaet/administration/verwaltung/stabsstellen/adis/netzwerk-antidiskriminierung" target="_blank" rel="noreferrer">Netzwerk Antidiskriminierung an Hochschulen</a>.</p><p class="align-right">Universität Tübingen, Hochschulkommunikation / „Hochschulen zeigen Haltung“</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-125862</guid><pubDate>Fri, 21 Nov 2025 08:37:00 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen beteiligt sich am Tübinger Klimapakt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=125862&amp;cHash=061a480e67a9b7a99d786fa0a90a4319</link><description>Starkes Signal für gemeinsamen Klimaschutz</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen ist seit diesem Jahr Mitglied im Tübinger Klimapakt. Beim Jahrestreffen des Netzwerks Ende Oktober im Rathaus erhielt Professor Dr. Samuel Wagner, Prorektor für Nachhaltige Entwicklung, die offizielle Urkunde für die Universität. Der Beitritt unterstreicht das langjährige Engagement der Hochschule für nachhaltige Entwicklung und verstärkt die Zusammenarbeit zwischen Stadt, Unternehmen und Institutionen im Kampf gegen den Klimawandel.</p><h3>Ein Zeichen für Klimaverantwortung</h3><p>Der Tübinger Klimapakt ist ein freiwilliges Netzwerk lokaler Unternehmen und Einrichtungen, das im Rahmen der kommunalen Klimaschutzstrategie „Tübingen macht blau“ gemeinsame Klimaschutzziele verfolgt. Über 90 Partner aus der Region haben sich bereits angeschlossen – die Universität Tübingen ist ein gewichtiger Neuzugang.</p><p>Mit dem Beitritt bekräftigt die Universität ihre Verpflichtung zu einer nachhaltigen Entwicklung: Bereits seit 2011 betreibt sie ein Umweltmanagementsystem nach EMAS (<span lang="en" dir="ltr">Eco Management and Audit Scheme</span>) und legt jährlich eine Umwelterklärung sowie einen Energiebericht vor.</p><h3>Verstärkte Kooperation von Stadt und Campus</h3><p>Mit dem Beitritt der Universität erweitert sich das Spektrum der Akteure im Klimapakt entscheidend: Die Universität bringt Forschung, Lehre und die Perspektive junger Menschen ein. Die Hochschule sieht sich nicht nur als Mitgestalterin, sondern auch als Multiplikatorin für Klimaschutz-Maßnahmen in der Stadtgesellschaft.</p><p>Als bedeutende Arbeitgeberin und Bildungsinstitution hat die Universität das Potenzial, Impulse für viele weitere Akteure zu geben, darunter Studierende, Mitarbeitende und Forschungseinrichtungen.</p><p>Die Stadt Tübingen demonstriert mit dieser Erweiterung die Breite ihres Klimaschutzansatzes: Es geht nicht nur um technische Maßnahmen, sondern um Gemeinschaft und Verantwortung. Nur in Zusammenarbeit kann das gesteckte Ziel erreicht werden, die Stadt bis 2030 energiebezogen klimaneutral zu machen.<br>Der Beitritt der Universität Tübingen zum Klimapakt ist ein Meilenstein – und zugleich ein Aufruf zu verstärktem Engagement. Er zeigt, dass Klimaschutz nicht nur Aufgabe von Politik oder Wirtschaft ist, sondern eine Herausforderung, der sich Hochschule und Stadt gemeinsam stellen wollen.</p><p class="align-right"><i>Ilona Liesche, Umweltkoordinatorin</i><br><i>Zentrale Verwaltung – Dezernat VIII, Abteilung 3 Umwelt, Energie und Klima</i><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-125565</guid><pubDate>Fri, 14 Nov 2025 13:36:26 +0100</pubDate><title>Mehr Platz für Spitzenforschung – Neubau Cyber Valley I an die Universität Tübingen übergeben</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=125565&amp;cHash=5910b9e256ff8c14cef9073c8a4f9f0d</link><description>Finanzminister Dr. Danyal Bayaz hat am Freitag (14. November) gemeinsam mit Wissenschaftsministerin Petra Olschowski den Neubau für die Cyber-Valley-Initiative (1. Bauabschnitt) an die Universität Tübingen übergeben.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ministerpräsident Winfried Kretschmann: „Das Cyber Valley steht exemplarisch für die Innovationskraft Baden-Württembergs und hat sich als einer der führenden Standorte für KI und Robotik in Europa etabliert. Hier gestalten Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft die Zukunft der Künstlichen Intelligenz im Einklang mit den europäischen Werten. Forschung, Lehre, Technologietransfer und Unternehmensgeist arbeiten hier innovativ Hand in Hand. Über die Cyber-Valley-Standorte Stuttgart, Tübingen und Karlsruhe hinweg schaffen wir einen gemeinsamen Campus, an dem Talente aus aller Welt forschen, lernen und gründen können. Damit bleibt unser Land nicht nur ein starker Partner für Bund und EU, sondern ein zukunftsweisender Impulsgeber für die digitale Transformation. Klar ist: Die Quellen unseres künftigen Wohlstands liegen in klugen Köpfen, neuen Ideen und verantwortungsvoller Technologie. Das Cyber Valley verbindet all dies auf vorbildliche Weise.“</p><p>Finanzminister Dr. Danyal Bayaz: „Spitzenforschung gehört zur DNA unseres Landes und ist eine wichtige Grundlage für unseren wirtschaftlichen Erfolg. Wenn die besten Ideen aus Baden-Württemberg kommen, haben wir alle Chancen, uns Quellen künftigen Wohlstands zu erschließen. Dazu zählt Künstliche Intelligenz. Das Cyber-Valley macht Baden-Württemberg als KI Standort international sichtbar.“</p><p>Wissenschaftsministerin Petra Olschowski: „Das Cyber Valley I steht für den Anspruch Baden-Württembergs, weiterhin führend in Forschung und Innovation auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz zu sein. Hier entstehen neue Technologien, Start-ups und Kooperationen, die Wissenschaft und Wirtschaft enger verbinden. Damit stärken wir den Innovationsstandort Baden-Württemberg und gestalten die technologische Zukunft des Landes.“</p><p>Im Forschungsbau Cyber Valley 1 arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Tübingen AI Centers der Universität Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme unter einem Dach. Auch die Cyber Valley GmbH ist dort angesiedelt. Hier werden Ausgründungen von Technologie-Startups gefördert und der Austausch zwischen Forschung und Industrie unterstützt. Der Neubau bietet auf 6.400 Quadratmetern Platz für Grundlagenforschung, interdisziplinäre Kooperationen und Technologietransfer.</p><p>„Mit dem neuen Forschungsgebäude für das Cyber Valley setzt die Universität mit den beteiligten Partnern ein weiteres starkes Zeichen für den KI-Standort Tübingen und für das, was ihn so herausragend macht: Exzellente Grundlagenforschung, die den Sprung in die Anwendung schafft – durch die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Künstliche Intelligenz kann uns dabei unterstützen, zentrale Probleme der Gegenwart und Zukunft zu lösen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unserer Universität arbeiten an diesen Lösungsbeiträgen – von innovativen medizinischen Anwendungen bis hin zur verantwortungsvollen und ethischen Gestaltung von KI-Systemen. So entsteht Forschung, die nicht nur Wissen schafft, sondern auch konkret dazu beiträgt, das Leben der Menschen nachhaltig zu verbessern“, so Universitätsrektorin Prof. Karla Pollmann.</p><p>In dem kompakten Bau sind flexible Laborflächen, Hörsäle, Großraumbüros und öffentliche Lehr- und Veranstaltungsbereiche untergebracht. Das Atrium kann mit Hörsälen zusammengelegt werden. So ist das Gebäude multifunktional nutzbar.&nbsp;</p><p>Der Neubau ist mit einer Membrandachkonstruktion aus leichten Folienkissen überdacht. Im Gebäude wird auf hohe Energieeffizienz und auf Nachhaltigkeit gesetzt. Die Fassade kombiniert bauteilintegrierte Photovoltaik mit Sonnenschutzvorrichtungen. Auf dem Dach sind 1.000 Quadratmeter Photovoltaik installiert.&nbsp;</p><p>Das Land hat rund 77,2 Millionen Euro in den Neubau investiert. Vermögen und Bau Tübingen ist für das Projekt verantwortlich.</p><p class="align-right">Pressemitteilung Finanzministerium Baden-Württemberg</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-125247</guid><pubDate>Mon, 10 Nov 2025 11:32:52 +0100</pubDate><title>Informationen zum Fund der Chilenischen Einsiedlerspinne</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=125247&amp;cHash=6bcaad6ed5ddd3a0717c10fc3b658167</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>In einem nicht öffentlich zugänglichen Kellerraum des Hörsaalzentrums Morgenstelle wurden Exemplare der Chilenischen Einsiedlerspinne (Loxosceles laeta) entdeckt. Diese Spinnenart stammt ursprünglich aus Südamerika, wo sie weit verbreitet ist. Sie ist nachtaktiv, gilt als nicht aggressiv und ist menschenscheu. Sollte es zu einem Biss kommen, kann die Spinnenart Gift absondern, das eine ärztliche Behandlung erforderlich macht. In seltenen Fällen kann es zu Gewebeschäden (Nekrosen) kommen.</p><p>Eine Ausbreitung über die betroffenen Kellerräume hinaus ist nicht erfolgt, in den angrenzenden Bereichen wurden keine weiteren Tiere gefunden. Nutzerinnen und Nutzer des betroffenen Bereichs wurden über den Fund und die Vorsichtsmaßnahmen informiert. In Abstimmung mit einem Experten des Staatlichen Naturkundemuseums Karlsruhe wurden Maßnahmen zur Bekämpfung der Spinne eingeleitet.</p><p>Durch Globalisierung, Warentransporte und Klimawandel gelangen immer mehr Tier-, Pilz- und Pflanzenarten in neue Lebensräume. Die Chilenische Einsiedlerspinne wurde bereits in einige Länder außerhalb Südamerikas eingeschleppt. In Europa ist sie bisher nur aus Helsinki bekannt. Dort lebt sie seit über 60 Jahren in einem Gebäude der dortigen Universität – zu einem Biss kam es noch nie.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-125022</guid><pubDate>Mon, 03 Nov 2025 15:58:40 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen für zehn Jahre Spitzenleistung beim Einsatz von Recyclingpapier ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=125022&amp;cHash=e158f5c413c0371beaef90342095bc37</link><description>Papieratlas 2025: Medaille für den Mehrfachsieg</description><content:encoded><![CDATA[<p>Beim Hochschulwettbewerb Papieratlas der Initiative Pro Recyclingpapier wird die Universität Tübingen 2025 zum zehnten Mal geehrt für den umfassenden Einsatz von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. Die Medaille als Auszeichnung für den Mehrfachsieg nahm Professorin Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann, die Rektorin der Universität Tübingen, bei einer Feier im Bundesumweltministerium in Berlin am 4. November 2025 von der Parlamentarischen Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter entgegen.</p><p>Die Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) berichtete, dass die Universität Tübingen seit zehn Jahren Bestleistungen im Papieratlas-Hochschulwettbewerb erbringe. In der Verwaltung setzt die Universität konsequent zu 100 Prozent auf Blauer-Engel-Papier. Auch im Druck- und Kopierservice kommt ausschließlich Recyclingpapier mit dem Blauen Engel zum Einsatz. Rechnerisch habe die Universität in zehn Jahren durch den Einsatz von Recyclingpapier im Vergleich zu Frischfaserpapier insgesamt über 32 Millionen Liter Wasser und rund 7,2 Millionen Kilowattstunden Energie eingespart. Diese Wassermenge entspricht dem täglichen Bedarf von mehr als 265.000 Menschen. Die eingesparte Energie würde ausreichen, um den jährlichen Strombedarf von etwa 2.070 Drei-Personen-Haushalten zu decken.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-124470</guid><pubDate>Tue, 21 Oct 2025 15:18:53 +0200</pubDate><title>Buch über anti-asiatischen Rassismus im internationalen Open-Access-Programm gefördert</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=124470&amp;cHash=dc1f882d2e57e7bfb364dd07870fd655</link><description>Auszeichnung für den Tübinger Kulturwissenschaftler Kien Nghi Ha</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Sammelband <span lang="en" dir="ltr">„Anti-Asian Racism in Transatlantic Perspectives. History, Theory, Cultural Representations and Social Movements</span>“, herausgegeben von Dr. Kien Nghi Ha von der Abteilung für Koreanistik am Asien-Orient-Institut der Universität Tübingen, wurde im September 2025 für ein renommiertes Förderprogramm ausgewählt: das <span lang="en" dir="ltr">„Knowledge Unlatched Select 2026</span>“. Die Organisation <span lang="en" dir="ltr">„Knowledge Unlatched“</span> (KU) setzt sich für den offenen Zugang zu gesellschaftlich relevanten Wissensressourcen ein. Für <span lang="en" dir="ltr">KU Select</span> 2026 hat eine internationale Jury 200 aktuelle Titel aus den Geistes- und Sozialwissenschaften ausgewählt. Die prämierten Bücher werden mit etwa 8.800 Euro für eine <span lang="en" dir="ltr">Open-Access</span>-Publikation gefördert. Der von Kien Nghi Ha herausgegebene Band über anti-asiatischen Rassismus wurde gemeinsam mit anderen wichtigen Neuerscheinungen von international führenden Wissenschaftsverlagen für den Themenbereich <span lang="en" dir="ltr">„Inequalities in Social Contexts“</span> ausgewählt. Gegenwärtig wird das KU-Programm weltweit von 700 Bibliotheken und akademischen Institutionen sowie von mehr als hundert internationalen Verlagen durch Crowdfunding unterstützt.</p><p>Für den Herausgeber Kien Nghi Ha ist das eine weitere gute Nachricht, nachdem er bereits vom Goethe-Institut im Rahmen der aktuellen Online-Ausstellung „<a href="https://www.goethe.de/ins/vn/de/fvd.html" target="_blank" rel="noreferrer">Viet - Duc. 20 Gesichter, 20 Geschichten</a>“ porträtiert wurde. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der diplomatischen Beziehungen zwischen Vietnam und Deutschland stellt die Ausstellung die Lebenswege von Menschen vietnamesischer Abstammung vor, die auf ihrem Gebiet Besonderes geleistet haben. Kien Nghi Ha leiste mit seiner Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Forschung über kulturelle Identität und postkoloniale Verstrickungen, so der Ausstellungstext. Kien Nghi Ha ist promovierter Kultur- und Politikwissenschaftler, Kurator sowie ein vielfacher Buchautor mit den Schwerpunkten postkoloniale Studien, Migration und asiatische Diasporagemeinschaften. Er forscht über asiatische Diaspora, viet-deutsche Migration und Postcolonial Asien German Studies.</p><p>Kien Nghi Ha freut sich über diese Anerkennung und das Interesse an seiner Forschung, die auch in der Auszeichnung für seinen Sammelband zum Ausdruck kommt: „Das ist eine tolle Überraschung, da das Thema bisher wenig erforscht und öffentlich wahrgenommen wird. Ich hoffe, dass das Buch nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Einwanderungsgesellschaften einen Beitrag für diese international wichtige Debatte liefern wird.“</p><p>Während der COVID-19-Pandemie sorgten Sinophobie und antiasiatischer Hass für Schlagzeilen in den Medien. Die Autor*innen des Bandes diskutieren, wie antiasiatische Projektionen und kolonialrassistische Narrative die Moderne und westliche Einwanderungsländer geprägt haben. Dabei nutzen sie eine transatlantische Perspektive, um verschiedene Kerndimensionen des allgegenwärtigen antiasiatischen Rassismus zu thematisieren. Mit einem interdisziplinären Ansatz bringt dieser Band Historiker*innen, Sozialwissenschaftler*innen, Kulturanthropolog*innen, Medienwissenschaftler*innen, Bildungsforscher*innen und zivilgesellschaftliche Perspektiven aus betroffenen Communities zusammen. Gemeinsam bieten sie ein breites Spektrum an Erkenntnissen, die von historischen Kontexten und theoretischen Rahmenbedingungen bis hin zu aktuellen Fallstudien reichen.</p><p>Der Sammelband geht auf die Tagung „<span lang="en" dir="ltr">Anti-Asian Racism: History, Theory, Cultural Representations and Antiracist Movements</span>“ zurück, die 2023 von Kien Nghi Ha und You Jae Lee am <span lang="en" dir="ltr">Center for Korean Studies</span> der Universität Tübingen mit Unterstützung der Plattform <span lang="en" dir="ltr">Global Encounters</span> im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und Landes Baden-Württemberg und der <span lang="en" dir="ltr">Academy of Korean Studies</span> organisiert wurde. Bei dieser internationalen Konferenz diskutierten namhafte ausländische Gastwissenschaftler*innen wie etwa Lok Siu (<span lang="en" dir="ltr">University of California, Berkeley</span>), Qinna Shen (<span lang="en" dir="ltr">Bryn Mawr College</span>) und Rotem Kowner (<span lang="en" dir="ltr">University of Haifa</span>) zusammen mit Tübinger Wissenschaftler*innen wie etwa Bani Gill (Soziologie), Yewon Lee (Koreanistik), Tanja Thomas (Medienwissenschaft) und Bernd-Stefan Grewe (Geschichte).</p><p class="align-right"><i>Prof. Dr. You Jae Lee (Direktor der Koreanistik und des <span lang="en" dir="ltr">King Sejong Institute</span> Tübingen)</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-123741</guid><pubDate>Thu, 02 Oct 2025 10:02:27 +0200</pubDate><title>35 Jahre deutsche Wiedervereinigung: Neue Wanderausstellung „Generationen verbinden&quot;</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=123741&amp;cHash=ae158629710d8ab0cd27b08a20f591c6</link><description>Auftakt für die am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen konzipierte Ausstellung in Köln</description><content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des 35. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 2025 zeigt die Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln die am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen konzipierte Wanderausstellung „Generationen verbinden”. In Köln ist die Videoausstellung zum Themenschwerpunkt „Generation 1975 | Mit 14 ins neue Deutschland“ noch bis Ende November zu sehen. Auch an weiteren Orten in Deutschland wird die Ausstellung gezeigt, mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten.</p><h3><strong>Die Wanderausstellung “Generationen verbinden”</strong></h3><p>35 Jahre nach dem Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes und über 75 Jahre nach der Gründung zweier deutscher Staaten ist es wichtig, an die Verwerfungen und Verflechtungen der deutsch-deutschen Geschichte mit einem wertschätzenden Blick auf die Lebensgeschichten der Menschen in Ost- und Westdeutschland zu erinnern – das ist das Ziel der Wanderausstellung “Generationen verbinden”.&nbsp;</p><p>Videoinstallationen machen die Erfahrungen von Jugendlichen und jungen Menschen während der Wendezeit erlebbar: 26 Menschen, die 1975 geboren wurden, berichten in einer Videoausstellung von ihren Erfahrungen mit der Teilung Deutschlands, dem Mauerfall und ihrem persönlichen Neubeginn im vereinigten Deutschland. Sie stammen aus Brandenburg, Baden-Württemberg sowie Ost- und Westberlin und erinnern sich an die Umbrüche in ihrer Jugendzeit. Die in Köln gezeigte Ausstellung “Generation 1975 – Mit 14 ins neue Deutschland” ist eine von vier Themenschwerpunkten der Wanderausstellung.</p><p>Die Stimmen dieser Generation sind über eine Videoinstallation miteinander verbunden. Auf sieben Monitoren können Besucherinnen und Besucher den Zeitzeuginnen und Zeitzeugen begegnen und so die Erfahrungen der „Generation 1975“ miterleben. Die Personen in den Videos waren 14 Jahre alt, als die Mauer fiel – alt genug, um die Veränderungen bewusst wahrzunehmen, aber noch jung genug, um offen für neue Wege zu sein. Die Videoausstellung eröffnet so neue Perspektiven auf das vereinte Deutschland: Sie verbindet persönliche Geschichten mit der großen Geschichte und zeigt, wie unterschiedlich Herkunft und Prägungen aus Ost und West die Sicht auf das neue Land beeinflussten.</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/de/285195" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1">Weitere Informationen zur Wanderausstellung “Generationen verbinden”</a></p><h3>Veranstaltungen zur Ausstellung in Köln</h3><ul><li>Am Dienstag, 21. Oktober 2025, findet um 17.00 Uhr im Hörsaal II des Uni-Hauptgebäudes eine Filmvorführung mit anschließendem Filmgespräch mit Dr. Christiane Bertram (Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, Universität Tübingen) und Stefan Krauss (KRRO Film) statt.</li><li>Am Donnerstag, 13. November 2025, um 17.30 Uhr, findet im Neuen Senatssaal im Uni-Hauptgebäude das Podiumsgespräch „Ost und West im Zeitzeugengespräch: Geteilte Erfahrungen, umstrittene Erinnerungen?” statt. Es diskutieren Dr. Christiane Bertram (Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, Universität Tübingen), Professorin Dr. Kerstin Brückweh (Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder) und Dr. Stefan Moitra (Deutsches Bergbau-Museum). Moderiert wird die Podiumsdiskussion von Juniorprofessorin Dr. Nicole Kramer und Jochen Pahl vom Historischen Institut der Universität zu Köln.</li></ul><h3>Weitere Stationen der Wanderausstellung</h3><figure class="table" style="width:900px;"><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table style="background-color:transparent;"><tbody><tr><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><strong>Ort</strong></td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><strong>Thema</strong></td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><p><strong>Ausstellungs-</strong></p><p><strong>dauer</strong></p></td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><strong>Vernissage</strong></td></tr><tr><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><a href="https://uocmaps.uni-koeln.de/?building=102" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Universität zu Köln</u></a></td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;">„Generation 1975“</td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><p>01.10.2025 –&nbsp;</p><p>Ende November</p></td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><p>01.10.2025,&nbsp;</p><p>10 Uhr</p></td></tr><tr><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><a href="https://share.google/56O4GDK4sr3t23f4L" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Kulturzentrum KuBa, Saarbrücken</u></a></td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;">„Eine Sache der Deutschen“</td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;">01.10.2025 –<br>04.10.2025</td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;">—</td></tr><tr><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><a href="https://share.google/XvPp4sQvfdycPbzXt" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Brandenburg-Museum</u></a></td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;">„Generation 1975“&nbsp;</td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;">04.10.2025 – 22.03.2026</td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;">02.10.2025,&nbsp;<br>18:30 Uhr</td></tr><tr><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><a href="https://maps.app.goo.gl/8FnYYMS5W2WPxvmN7" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Villa Rot, Burgrieden</u></a></td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;">„Generation Mauerbau“</td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;">02.11.2025 – 08.02.2026</td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><p>02.11.2025,&nbsp;</p><p>11 Uhr</p></td></tr><tr><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><a href="https://maps.app.goo.gl/8FnYYMS5W2WPxvmN7" target="_blank" rel="noreferrer"><u>Landtag Brandenburg</u></a></td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;">„Nie eine Krise erlebt?“</td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;">12.11.2026 – 21.12.2025</td><td style="border-top:1px solid rgb(221, 221, 221);padding:0.5rem 0.75rem;vertical-align:top;"><p>11.11.2025,&nbsp;</p><p>18 Uhr</p></td></tr></tbody></table></div></div></figure><h3>Projektleitung und Projektpartner</h3><p>Idee und Projektleitung liegen bei Dr. Christiane Bertram vom Hector-Institut für empirische Bildungsforschung der Universität Tübingen, die künstlerische Umsetzung übernimmt KRRO Film (Berlin). Alle Interviews sind außerdem im Archiv Deutsches Gedächtnis der Forschung verfügbar. Die bundesweite Wanderausstellung wird von der Bundesstiftung Aufarbeitung gefördert. Weitere Kooperationspartner sind die Stiftung Berliner Mauer, das Koordinierende Zeitzeugenbüro, das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg sowie die FernUniversität Hagen.</p><p class="align-right">Rebecca Beiter</p><h3>Kontakt</h3><p>Dr. Christiane Bertram<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,Ejtkuvkcpg0dgtvtcoBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">Christiane.bertram<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-122712</guid><pubDate>Tue, 26 Aug 2025 11:29:20 +0200</pubDate><title>Towards a Transatlantic Roadmap for AI Regulation</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=122712&amp;cHash=e2291285a8b8e308f9fdb92e01852179</link><description>Positionspapier von Forschenden aus den USA und Deutschland zu demokratischer KI-Governance </description><content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen und der amerikanischen <span lang="en" dir="ltr">University of North Carolina at Chapel Hill</span> (UNC) trafen sich im März 2025 bei der interdisziplinären Tagung „<span lang="en" dir="ltr">Towards a Transatlantic Roadmap for AI Regulation</span>“, um gemeinsam über das Zusammenspiel von künstlicher Intelligenz und Regulierung zu diskutieren. Die Veranstaltung fand statt im Rahmen des Partnerschaftsprogramms der beiden Universitäten. In dem Positionspapier "<span lang="en" dir="ltr">AI Governance &amp; Democracy: A Statement of Principles and Transatlantic Research Goals</span>" wurden nun Ergebnisse und Forderungen der Tagung veröffentlicht. Darin haben die 20 Forschenden eine Reihe von Prinzipien und geteilten Forschungsziele festgehalten, die ihre interdisziplinären Sichtweisen und Expertisen bündeln und die zu weiterer Forschung sowie konkreten Maßnahmen im Feld der KI-Regulierung aufrufen. Es ist den Forschenden ein Anliegen, festzuhalten, dass sie sich weiterhin dem transatlantischen Dialog und der Verpflichtung auf gemeinsame demokratische Werte verschreiben. Sie sehen in der Verbindung der Innovationsstärke der USA mit EU-Standards zum Schutz der Menschenrechte einen Schlüssel zur Beantwortung der dringenden Herausforderungen bei der Gestaltung künstlicher Intelligenz zum Wohl der Gesellschaft.</p><p>Ein Kernelement sowohl der Tagung als auch des daraus entstandenen Positionspapiers ist die spezifische inter- und transdisziplinäre Perspektive auf das Zusammenspiel von KI-Entwicklungen, regulatorischen Vorgaben und gesellschaftlichen Dimensionen. Das Autorenteam betont, dass eine wirksame KI-Governance über technische Lösungen hinausgehen muss, um grundlegende Fragen der Machtverteilung, der sozialen Gerechtigkeit und der Menschenwürde anzugehen.</p><p>Entsprechend haben sich die Forschenden auf gemeinsame Prinzipien geeignet, denen die Regulierung und Gestaltung von KI folgen sollte.</p><p>Zu den wichtigsten Themen des Position Papers gehören:&nbsp;</p><ul><li>Gemeinsame demokratische Prinzipien für KI-Governance</li><li>Engagement für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit</li><li>Rahmenbedingungen für ein Gleichgewicht zwischen Innovation und Schutzmaßnahmen</li><li>Gestaltung von KI im Einklang mit Arbeitnehmerinteressen und dem Umweltschutz</li><li>Forschungsvorschläge in fünf kritischen Bereichen</li></ul><p>Die Stellungnahme kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, an dem Technologieunternehmen unterschiedliche KI-Entwicklungen vorantreiben, die mit demokratischen Werten in Konflikt geraten können. Sie legt einen wichtigen Grundstein für eine transatlantische und interdisziplinäre Perspektive auf KI und Regulierung. Dieser kann und muss zukünftig, abhängig von den politischen, industriellen sowie gesellschaftlichen Entwicklungen weiter ausgebaut und angepasst werden.</p><p>Die Initiative ist ein Beispiel für die laufende akademische Zusammenarbeit zwischen US-amerikanischen und europäischen Institutionen, auch wenn der Dialog zwischen den Regierungen in letzter Zeit Rückschläge erlitten hat. Der Forschungsrahmen bietet einen Fahrplan für die künftige transatlantische Zusammenarbeit zu KI-Governance und KI-Regulierung.</p><p class="align-right">Jana Hecktor, Lisa Koeritz und Prof. Dr. Jessica Heesen (Co-Autorinnen des Positionspapiers, alle Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften)</p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzI4Mjk4NTMsImV4cCI6MTc3MjkxOTg1MywidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9FaW5yaWNodHVuZ2VuL0laRVcvMl9Gb3JzY2h1bmcvXzNfX01lZGllbmV0aGlrX19UZWNobmlrcGhpbG9zb3BoaWVfX0tJX19ORVVfL1Byb2pla3RlL1VOQy1JWkVXL3Bvc2l0aW9uX3BhcGVyX2FpLXJlZ3VsYXRpb24vQUktR292ZXJuYW5jZS1EZW1vY3JhY3lfQS1TdGF0ZW1lbnQtb2YtUHJpbmNpcGxlc18wODA1MjAyNS0xLnBkZiIsInBhZ2UiOjU4ODYyfQ.PiNeM52BilGTu4f8hqPRGZMIjW--HpZEu0Rh0qM8QIc/AI-Governance-Democracy_A-Statement-of-Principles_08052025-1.pdf" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1">Positionspapier zum Download</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-122637</guid><pubDate>Wed, 20 Aug 2025 13:42:39 +0200</pubDate><title>Sport, Vielfalt und soziales Miteinander</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=122637&amp;cHash=aa67e5f89c9940dea40c6f3f142c3a97</link><description>3. Kindersportwoche an der Universität Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Anfang August fand am Institut für Sportwissenschaft die dritte Kindersportwoche der Universität Tübingen statt. Das Ferienangebot wurde erneut in Kooperation mit dem Team<span lang="en" dir="ltr"> Equity-Care</span> der Universität organisiert und richtete sich an Kinder im Alter von 7 bis 11 Jahren, deren Eltern an der Universität Tübingen arbeiten oder studieren.</p><p>Die Kindersportwoche wurde von 17 Studierenden im Rahmen des Projektseminars „Sport konzipieren, organisieren und evaluieren“ des <span lang="en" dir="ltr">Bachelor of Science</span> Sportwissenschaft unter der Leitung von Dr. Jannika John geplant, durchgeführt und reflektiert. Ziel der Lehrveranstaltung war es, den Studierenden praxisnahe Erfahrungen in der Organisation und Umsetzung eines Sportevents zu ermöglichen. Ergänzt durch die theoretische Vorbereitung und durch regelmäßige Reflexion, erhielten sie zudem wertvolle Einblicke in die Bedürfnisse und Besonderheiten der Zielgruppe.</p><p>Mit 50 vergebenen Plätzen sowie vielen weiteren Kindern auf der Warteliste war das Angebot auch in diesem Jahr stark nachgefragt. In einer Woche voller Bewegung stand nicht nur der Spaß an sportlicher Aktivität, sondern auch die Vermittlung zentraler Werte wie Fairness, Rücksichtnahme und Teamgeist im Mittelpunkt.<br>Das Programm bot ein abwechslungsreiches Spektrum an Stationen: Parcours, Leichtathletik, Ballspiele sowie Tanz- und Turneinheiten luden zum Ausprobieren, Trainieren, Wettkämpfen und gemeinsamen Erleben ein. Dabei konnten die Kinder ihre motorischen Fähigkeiten erweitern, neue Sportarten kennenlernen und Herausforderungen im Team meistern.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-122229</guid><pubDate>Fri, 01 Aug 2025 16:13:27 +0200</pubDate><title>Innovative Ideen mit ethischem Weitblick</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=122229&amp;cHash=7f08c018eb53270e05488562911174a0</link><description>Hochschul-Challenge „Ethical Innovation in Healthcare Technology“ feiert Abschluss-Event</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie können digitale Innovationen im Gesundheitswesen verantwortlich gestaltet werden? Mit dieser Frage wandte sich das Netzwerk digitale Medizinethik der Universitäten Tübingen und Potsdam im Rahmen der Hochschulchallenge „<span lang="en" dir="ltr">Ethical Innovation in Healthcare Technology</span>“ im letzten Jahr an Studierende aus ganz Deutschland. Auf der Grundlage realer Fälle aus der Praxis sollten interessante Lösungen für ethisch kniffelige Konstellationen gefunden werden. Wo kann Künstliche Intelligenz die Kommunikation von Ärztinnen und Ärzten unterstützen? Wie könnte eine App für Demenzpatienten aussehen? Wie können Patientinnen während belastender Therapien durch Technologie unterstützt werden? ? Nun wurden am 3. Juli im großen Finale die Siegerinnen und Sieger ermittelt. Drei herausragende Studierendenteams präsentierten ihre innovativen Lösungsansätze zu den zentralen ethischen Fragestellungen in der Entwicklung digitaler Gesundheitstechnologien – und stellten diese vor einem interdisziplinären Publikum aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen zur Diskussion. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Keynote-Vortrag von Prof. Dr. Dr. Sabine Salloch (Medizinische Hochschule Hannover). Eine Jury aus Fachexpert*innen und Stakeholdern begleitete das Finale und bestimmte die Gewinnerin.</p><h3>Die Hochschulchallenge „Ethical Innovation in Healthcare Technology“</h3><p>Die Challenge, initiiert vom <span lang="en" dir="ltr"><strong>Digital Medical Ethics Network</strong></span> in Kooperation mit der &nbsp;<strong>ekipa GmbH</strong>, forderte Studierende bundesweit dazu auf, technologische Lösungsansätze für konkrete Anwendungsfälle im Gesundheitswesen zu entwickeln – stets mit einem besonderen Fokus auf ethische Aspekte wie Privatsphäre, die Autonomie von Nutzenden, die Berücksichtigung von Beziehungsverhältnissen und Fairness in der Technologieentwicklung. Weitere Informationen zur Challenge und den von renommierten Institutionen bereitgestellten praxisnahen Use Cases (z.B. Smart Hospital NRW, Sana Kliniken AG, widecare GmbH, Fraunhofer ZDD) sind online zu finden unter: <a href="https://app.ekipa.de/challenges/ethical-healthcare/brief" target="_blank" rel="noreferrer">https://app.ekipa.de/challenges/ethical-healthcare/brief</a>&nbsp;</p><h3>„SyncCare“ überzeugt mit App für integrative und inklusive Arzt-Patienten-Kommunikation</h3><p>Besonders überzeugen konnte die <strong>Siegerin des ersten Platzes Xinyi Guo</strong> mit ihrem Vorschlag „<strong>SyncCare</strong>“. Das Ziel der Erstplatzierten war es die digitale Arzt-Patienten-Kommunikation sicherer, einfacher und inklusiver gestalten: „SyncCare entstand aus dem Wunsch, Krankenhausaufenthalte für Patient*innen verständlicher und menschlicher zu gestalten. Gerade in schwierigen medizinischen Situationen braucht es nicht nur gute Versorgung, sondern auch Transparenz, Empathie und Klarheit“, so die Xinyi Guo. Ihre Lösung – eine mehrsprachige App – nutzt Künstliche Intelligenz, um komplexe medizinische Informationen und Behandlungsdokumente in leicht verständlicher Sprache aufzubereiten und barrierefrei zu kommunizieren. Die App richtet sich dabei insbesondere an Menschen mit Sprachbarrieren oder geringer Gesundheitskompetenz und zielt darauf ab, das Verständnis zu erleichtern, Vertrauen aufzubauen und so Patient*innen in klinischen Kontexten stärker in Entscheidungen einzubeziehen. So leistet „SyncCare“ einen wertvollen Beitrag zur patientenzentrierten Versorgung und ethisch reflektierten Digitalisierung im Gesundheitswesen.</p><h3>Ein Erfolg über verschiedene fachliche Disziplinen hinweg&nbsp;</h3><p>Mitveranstalter Florian Funer vom Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen zeigt sich zufrieden mit der Challenge. <strong>Über 150 Studierendengruppen und Innovator*innen</strong> von unterschiedlichen deutschen Hochschulen reichten ihre Lösungsansätze und Ideen ein. „Wir hatten Einreichungen aus den Bereichen Gestaltung, Technik und Gesundheitswissenschaften. Die Finalistinnen und Finalisten haben uns am Ende überrascht. Denn sie haben aus ihrer fachlichen Perspektive Lösungen für ethisch herausfordernde Anwendungsfälle entworfen und dabei ihre je eigenen Stärken ins Spiel gebracht.“ Die Challenge zeigt damit wie junge Talente technologisch kreative Ideen mit ethisch reflektierten und gut begründeten Lösungswegen verbinden können – eine Fähigkeit, die im Gesundheitswesen der Zukunft unerlässlich ist.</p><h3>Weitere Informationen</h3><p>Die Hochschul-Challenge „<span lang="en" dir="ltr">Ethical Innovation in Healthcare Technology</span>“ ist ein Teil des von der Volkswagen Stiftung geförderten Projekts <span lang="en" dir="ltr"><strong>Digital Medical Ethics Network</strong></span> (weitere Informationen zum Projekt und weiteren Maßnahmen finden Sie online unter: <a href="https://digitalmedicalethics.net/" target="_blank" rel="noreferrer">https://digitalmedicalethics.net/</a>). &nbsp;</p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-122046</guid><pubDate>Fri, 25 Jul 2025 16:35:04 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen erhält das FISU Healthy Campus Label</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=122046&amp;cHash=03aac41236aed1cf727bd6942e0bfb33</link><description>Meilenstein für eine gesunde Hochschulkultur</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat bei der diesjährigen <span lang="en" dir="ltr">World Conference</span> des internationalen Hochschulsportverbands FISU eine bedeutende Auszeichnung erhalten: das <span lang="en" dir="ltr">Healthy Campus Label</span> der Fédération Internationale du Sport Universitaire. Damit zählt die Universität zu den ersten deutschen Hochschulen, die das internationale Zertifikat zur Förderung des Wohlbefindens auf dem Campus erhalten.</p><p><strong>Was ist FISU Healthy Campus?</strong></p><p>FISU Healthy Campus ist ein international anerkanntes Programm, welches durch gezielte Evaluation an Hochschulstandorten, das Wohlbefinden von Studierenden und Mitarbeitenden verbessern soll. Internationale Expert:innen entwickelten hierfür Standards, die Universitäten als Leitfaden dienen sollen. Diese Standards betrachten Gesundheit ganzheitlich und umfassen das körperliche, mentale und soziale Wohlbefinden sowie die soziale Verantwortung und Nachhaltigkeit. In den vergangenen Jahren wurden bereits 133 Hochschulen weltweit mit dem Label ausgezeichnet. Neben der Universität Tübingen haben in diesem Jahr acht weitere deutsche Hochschulen eindrucksvoll gezeigt, wie sie an ihren Standorten Themen wie körperliche Aktivität, mentale Gesundheit, Ernährung, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung fördern und weiterentwickeln. Mit der Verleihung des FISU Healthy Campus Labels wurde das Engagement der deutschen Hochschulen für eine gesunde und nachhaltige Hochschulkultur anerkannt und gewürdigt. „Audits, wie der FISU Healthy Campus, helfen das bestehende Angebot sichtbar zu machen und dienen gleichzeitig als Standortanalyse. Unsere Einstufung auf Platinniveau, dem höchsten Auszeichnungslevel, zeigt, dass in den vergangenen Jahren bereits viel an der Universität Tübingen bewegt wurde. Daran sind zahlreiche Personen und Einrichtungen beteiligt – ihre koordinierte Zusammenarbeit ist dabei von entscheidender Bedeutung!“, erklärt Ingrid Arzberger (Leitung Hochschulsport, Projektleitung SGM BeTaBalance). In den kommenden Jahren soll daran angeknüpft und Stakeholder miteinander vernetzt werden, um das Wohlbefinden an der Universität Tübingen nachhaltig zu fördern. &nbsp;Ein wichtiger Impuls hierfür wurde im vergangenen Jahr u.a. mit dem Projekt Wellbeing@Uni Tübingen gesetzt.&nbsp;</p><p><strong>Das Projekt Wellbeing@Uni Tübingen</strong></p><p>Wellbeing@UT ist ein gemeinsames Projekt (Laufzeit: 2024-2025) des Kompetenzzentrums für Nachhaltige Entwicklung (KuNaH), des Betrieblichen und Studentischen Gesundheitsmanagements und der PhD-Initiative Sustainability. Ziel ist es, das Wohlbefinden von Studierenden und Mitarbeitenden auf allen Ebenen zu stärken. Im Wintersemester 2024/25 wurde die Website „<a href="/zh/universitaet/campusleben/universitaeres-wohlbefinden/" title="Webseite Wellbeing">Wellbeing@Uni Tübingen</a>“ eingeführt, um bestehende Angebote sichtbar zu machen und das Bewusstsein für das Thema zu steigern.</p><p><strong>Aufnahme in internationales Healthy Campus Netzwerk</strong></p><p>Die Zertifizierung öffnet der Universität Tübingen auch den Zugang zu einem internationalen Hochschulnetzwerk, das vielfältige Potenziale bietet. „Die Förderung des Wohlbefindens auf dem Campus ist für uns ein zentraler Weg, nachhaltige Entwicklung im Universitätsalltag zu leben. Wir freuen uns auf neue Impulse aus der internationalen Hochschullandschaft“, berichtet Juliane Kloos (Projektkoordinatorin SGM BeTaBalance). Die Auszeichnung ist ein erster Meilenstein, doch der Auditprozess geht im kommenden Jahr noch weiter. In regelmäßigen Abständen wird nun extern geprüft, ob die Standards gehalten oder sogar weiterentwickelt werden konnten. Die Teilnahme am Zertifizierungsprozess wurde durch eine gemeinsame Initiative des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands (adh) in Kooperation mit der FISU ermöglicht. Das Projekt wird am Standort Tübingen vom <a href="/zh/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/hochschulsport/sgm-betabalance/" title="Studentisches Gesundheitsmanagement">Studentischen Gesundheitsmanagement</a> und <a href="/zh/einrichtungen/zentrale-anlaufstellen-und-beratungsangebote/betriebliches-gesundheitsmanagement/" title="Betriebliches Gesundheitsmanagement">Betrieblichen Gesundheitsmanagement</a> gemeinsam koordiniert.&nbsp;</p><p>Mit dem Erhalt des FISU Healthy Campus Labels setzt die Universität Tübingen ein Zeichen, eine gesunde, nachhaltige und verantwortungsbewusste Hochschulkultur zu fördern. Es ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einem Campus, der das Wohlbefinden aller Beteiligten in den Mittelpunkt stellt.</p><p class="align-right">Juliane Kloos</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-122031</guid><pubDate>Fri, 25 Jul 2025 10:55:07 +0200</pubDate><title>Summer School als Brückenbauerin</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=122031&amp;cHash=6b840272efc7ccc9896afe4877cb13f7</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen und die University of North Carolina at Chapel Hill vertiefen ihre strategische Partnerschaft über die T-IES Summer School in Tübingen. Dozierende und Studierende beider Universitäten beschäftigen sich gemeinsam mit weiteren international Studierenden &nbsp;mit Propaganda und Desinformation.</p><p>Vieles bleibe ihr in guter Erinnerung: Die schöne Stadt, das Stocherkahnfahren auf dem Neckar, die ausführlichen Diskussionen im Seminar. „Darin haben wir über alles diskutiert, nur nicht immer über die Lektüre“, sagt Anna in US-amerikanischem Englisch während ihrer Abschlussrede an ihre Kommilitoninnen und Kommilitonen sowie Dozentinnen und Dozenten gerichtet. Die T-IES Summer School an der Universität Tübingen endet an diesem Freitagabend Mitte Juli für Anna und 20 weitere international Studierende, darunter Studierende aus Italien, Südafrika, Kanada oder dem Vereinigten Königreich. T-IES, das steht für Tübingen International and European Studies. Was diesen Kurs besonders macht? Allein zwölf Studierende kommen von der University of North Carolina at Chapel Hill in den Vereinigten Staaten, mit der die Universität Tübingen eine strategische Partnerschaft pflegt.</p><p>Vier Wochen lang behandelten die 21 Studierenden das Thema „Weaponization of Knowledge: The Historical Legacy of Propaganda and Disinformation in the US and Europe“. Sie näherten sich dem Thema ausgehend von der Redewendung "Wissen ist Macht“; lernten die soziologischen Grundlagen, um Wissen und Realität zu hinterfragen; lasen dazu Literatur; diskutierten miteinander und erforschten letztlich, wie die Mächtigen selbst Wissen erschaffen und dieses einsetzen, um ihre politische Position zu behaupten. Besuche in Museen und in Berlin standen ebenso auf dem Programm wie Deutsch-Kurse, Vorträge und Freizeitaktivitäten.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-121680</guid><pubDate>Thu, 17 Jul 2025 10:58:01 +0200</pubDate><title>„Verbund Lehrkräftebildung Baden-Württemberg“ mit Tübinger Beteiligung gegründet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=121680&amp;cHash=5281b8e42f3f057be3b4b362768e1d0c</link><description>Langfristig angelegte Zusammenarbeit zur Weiterentwicklung der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern im Land</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit der feierlichen Unterzeichnung der Gründungserklärung haben sich am 10. Juli 2025 die lehrkräftebildenden Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und die in einer der <span lang="en" dir="ltr">Schools of Education</span> involvierten Kunst- und Musikhochschulen in Baden-Württemberg zu einem landesweiten Verbund zusammengeschlossen, darunter auch die Universität Tübingen mit der Tübingen <span lang="en" dir="ltr">School of Education</span>. Der neue Verbund für Lehrkräftebildung in Baden-Württemberg markiert den Beginn einer strukturierten, langfristig angelegten Zusammenarbeit zur Stärkung und Weiterentwicklung der Lehrkräftebildung im Land. Ziel ist es, tragfähige Kooperationsformen zu entwickeln, Themenfelder zu identifizieren und sich strategisch auf mögliche neue Förderlinien vorzubereiten. Mit der Gründung des Verbunds "Lehrkräftebildung Baden-Württemberg“ entsteht eine Plattform für Austausch, Forschung und Vernetzung. Sie bietet die Chance, gemeinsam wissenschaftsbasiert Standards zu setzen und neue Wege in der Professionalisierung zukünftiger Lehrkräfte zu gehen.</p><p>Die Veranstaltung wurde durch Prof. Dr. Michael-Jörg Oesterle, Prorektor für Lehre und Weiterbildung der Universität Stuttgart, eröffnet. In seinen Begrüßungsworten hob er die gesellschaftliche Relevanz der Initiative hervor: „In einer zunehmend individualisierten Gesellschaft ist es ein wichtiges Zeichen, dass wir im Bereich der Lehrkräftebildung auf Kooperation statt Wettbewerb setzen. Nur gemeinsam können wir den Herausforderungen in der Bildungslandschaft wirksam begegnen.“</p><p>In den einführenden Worten von Prof. Dr. Silke Hertel, Prorektorin Studium und Lehre an der Universität Heidelberg und geschäftsführende Direktorin der Heidelberg <span lang="en" dir="ltr">School of Education</span>, wurde deutlich, wie dynamisch sich die Lehrkräftebildung im Land in den letzten Monaten entwickelt hat. Sie verwies auf den intensiven Austausch mit den Ministerien für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie Kultus, Jugend und Sport und betonte: „Im Verbund ist man besser aufgestellt und wirksam – gerade in einer Zeit, die von gesellschaftlichen Umbrüchen geprägt ist.“</p><p>Der darauffolgende Impulsvortrag von der renommierten Bildungsforscherin Prof. Dr. Felicitas Thiel (Freie Universität Berlin) beleuchtete die historischen Entwicklungen und aktuellen Herausforderungen der Lehrkräftebildung. Thiel unterstrich die Bedeutung evidenzbasierter Professionalisierung sowie gemeinsamer Strukturen, Leitbilder und Formate, um die Qualität des Unterrichts nachhaltig zu verbessern. „Wer die Lernleistung von Schülerinnen und Schülern verbessern will, muss in die Qualität der Lehrkräfte investieren“, so Thiel. Besonders betonte sie die Notwendigkeit, empirisch fundiertes Wissen stärker in den Schulen zu verankern und veraltete Mythen über Lernprozesse zu hinterfragen.</p><p>Neben der Unterzeichnung der Gründungserklärung wurde im Rahmen der Veranstaltung auch eine dreiköpfige Leitung des Verbunds für zwei Jahre gewählt:</p><ul><li>Prof. Dr. Silke Hertel, Prorektorin für Studium und Lehre an der Universität Heidelberg und Geschäftsführende Direktorin der Heidelberg School of Education seitens der Universität Heidelberg</li><li>Prof. Dr. Ronny Nawrodt, Professor für Physik und ihre Didaktik an der Universität Stuttgart und Geschäftsführender Direktor der Professional School of Education Stuttgart-Ludwigsburg seitens der Universität Stuttgart</li><li>Prof. Dr. Nadine Anskeit, Professorin für deutsche Sprache und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, Direktorin der Karlsruhe School of Education seitens der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, ab Oktober 2025 Prorektorin für Forschung, Nachwuchsförderung und Transfer</li></ul><p>Weitere Treffen der Mitglieder des Verbunds “Lehrkräftebildung Baden-Württemberg” in diesem und dem nächsten Jahr sind bereits geplant.</p><p class="align-right"><i>Nach einer Pressemitteilung des Verbunds “Lehrkräftebildung Baden-Württemberg”</i></p>]]></content:encoded><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-121182</guid><pubDate>Tue, 08 Jul 2025 10:58:34 +0200</pubDate><title>Mathematik-Rätsel lösen und Bioleaching bestaunen im MINT-Klassenzimmer</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=121182&amp;cHash=bc3302df773f2f5cac5b0b36fc25b2cf</link><description>Universität Tübingen bietet mit dem modernen Raum Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe spielerischen Zugang zu den Naturwissenschaften. Manuel Hagel, CDU-Fraktionsvorsitzender im Landtag Baden-Württemberg, verschafft sich während eines Besuchs einen Eindruck.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„2, 4, 8, 16, 32, 64, 128“, schreibt die Sechstklässlerin mit blauer Tinte auf ihr weißes Blatt. In der Zeile darunter fängt sie an zu rechnen: „26-16=10*2=20-1=19“. Zwei Minuten Zeit haben sie und ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, um die Lösung zu ermitteln. Die Aufgabe: Sie und die anderen Jugendlichen im Raum sollen sich einen Kreis aus 26 Menschen vorstellen. Mit Hilfe von Mathematik sollen sie dann den Zusammenhang der Position der am Ende übrigbleibenden Person und der Anzahl der Personen im Kreis untersuchen, wenn nach und nach einem bestimmten Muster folgend Menschen den Kreis verlassen müssen und dieser Vorgang nach demselben Muster stets von vorn beginnt. So lautet die Aufgabe – in der Mathematik auch bekannt als Josephus-Permutation –, die der Beamer an die Leinwand im MINT-Klassenzimmer projiziert. MINT steht für Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.</p><p>Die Schülerinnen und Schüler sind einen Tag lang zu Besuch im MINT-Klassenzimmer der Universität Tübingen und lernen naturwissenschaftliche Grundlagen, erklärt Professor Jan-Philipp Burde der Besuchergruppe um Manuel Hagel, Fraktionsvorsitzender der CDU im Landtag Baden-Württemberg. Jan-Philipp Burde ist Fachdidaktiker der Physik und hat eine von 19 Professuren inne, die in Kooperation mit der Tübingen <span lang="en" dir="ltr">School of Education</span> Lehrkräfte ausbilden. Masterstudierende, die später Fächer wie Mathe, Physik oder Erdkunde unterrichten, können Schülerinnen und Schülern der Mittelstufe in dem Raum, der mit Unterstützung der Vector Stiftung finanziert wird, mit moderner Technik beispielsweise mit einer Wärmebildkamera vorführen, dass Energie auch in Wärme umgewandelt wird. Oder welche Möglichkeiten sich mit „<span lang="en" dir="ltr">Bioleaching</span>“ zur Ressourcenrückgewinnung abzeichnen.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-121011</guid><pubDate>Wed, 02 Jul 2025 14:43:18 +0200</pubDate><title>Das International Advisory Board unterstützt die Universität Tübingen bei der Evaluation zur Exzellenzuniversität</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=121011&amp;cHash=b6f64197bef9c38c52acceb2cf7087fc</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Das <span lang="en" dir="ltr">International Advisory Board (IAB</span>) war vor kurzem erneut an der Universität Tübingen zu Besuch. Nachdem die Mitglieder zuletzt die Clusteranträge unterstützt hatten, stand das diesjährige Treffen ganz im Zeichen des Selbstberichts, den die Universität bis 1. August beim Wissenschaftsrat einreichen wird. Der Selbstbericht ist Bestandteil der Evaluation im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern, in deren Zuge über die Beibehaltung des Status als Exzellenzuniversität entschieden wird. Gemeinsam mit dem Rektorat, dem Forschungsdezernat und ExpertInnen unterschiedlicher Bereiche hat sich das Board in Diskussionen zu Themen wie Internationalisierung, Forschung, Lehre und Transfer ausgetauscht. Ebenfalls auf dem Programm standen ein Besuch des Museums der Universität Tübingen (MUT) und des KI <span lang="en" dir="ltr">Makerspace</span>.</p><p>Das 2015 konstituierte Gremium besteht aus hochkarätigen Forschenden unterschiedlicher Fachdisziplinen, die in ihren Heimatuniversitäten sowie in nationalen Wissenschaftsorganisationen in führenden Positionen tätig sind. Das IAB berät die Universität unter anderem in Fragen der strategischen Ausrichtung.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-120825</guid><pubDate>Fri, 27 Jun 2025 14:24:46 +0200</pubDate><title>Mediendozentur 2025 mit Harald Lesch (mit Video)</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=120825&amp;cHash=101556c9cd25407fc04f89104e63fcda</link><description>Vortrag zum Thema „Die informierte Gesellschaft und ihre Feinde“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Juni 2025 war Harald Lesch als Redner der 20. Tübinger Mediendozentur zu Gast an der Universität Tübingen. Die Analyse von Lesch, Professor für Astrophysik, Bestsellerautor und „vielleicht der bekanntester Wissenschaftskommunikator unseres Landes“ (Bernhard Pörksen) bei seinem Vortrag: Feind Nummer 1 der informierten Gesellschaft: Die Ökonomisierung. Denn wer viel Geld mit Informationen verdient, hat Anreiz zur Manipulation. Feind Nummer zwei: Die Zeit. Denn wer zu viel in Lichtgeschwindigkeit über das Internet und Soziale Medien verbreitet Nachrichten konsumiert, hat keine Zeit zum Verstehen komplexer Zusammenhänge. Stattdessen steigt die Sehnsucht nach vereinfachten, populistischen Erklärungen. Entsprechend rät Lesch seinen Zuhörerinnen und Zuhörern: „Seien Sie nicht den ganzen Tag online, sondern definieren Sie Informationsmahlzeiten, in denen Sie Nachrichten aufnehmen.“ Und: „Nutzen Sie die alte Technik des Gesprächs. Es ist die größte Missverständnis-Vernichtungsmaschine, die man kennt.“&nbsp;</p><p>Die Mediendozentur wird seit 2003 vom Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen und dem SWR Studio Tübingen ausgerichtet. Die 1.300 Eintritts-Bändchen für den Festsaal waren bereits nach 26 Minuten vergriffen. Der Rede konnte auch in drei Hörsälen und über einen Livestream gelauscht werden.&nbsp;</p><p class="align-right">Tilman Wörtz</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-119793</guid><pubDate>Wed, 28 May 2025 15:27:41 +0200</pubDate><title>Tübingen macht bunt: Pride Month 2025</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=119793&amp;cHash=2a2346a041bc897f5988c40c50a88079</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Zum zweiten Mal finden vom 1. bis 30. Juni an der Universität Tübingen und in der Universitätsstadt Tübingen zahlreiche Veranstaltungen anlässlich des <span lang="en" dir="ltr">Pride Month</span> statt. Sie laden dazu ein, sich mit queeren Themen auseinanderzusetzen.</p><p>Der <span lang="en" dir="ltr">Pride Month</span> bietet Gelegenheit, geschlechtliche, sexuelle und kulturelle Vielfalt als etwas zu feiern, das unsere Gesellschaft und unsere Universität bereichert. Zudem erinnert er an den gesetzlich verankerten Schutz vor Diskriminierung aufgrund des Geschlechts sowie die Gleichberechtigung aller sexuellen und geschlechtlichen Identitäten.</p><p>Unter dem Motto „Demokratie stärken – Vielfalt fördern“ laden die Stadt und die Universität am Mittwoch, dem 4. Juni 2025, von 18:30 bis 20:00 Uhr alle Interessierten zur Eröffnung des <span lang="en" dir="ltr">Pride Month</span> ins Rathaus ein. Zu Beginn wird die<span lang="en" dir="ltr"> Pride-Progress</span>-Fahne vor dem Rathaus gehisst, anschließend begrüßen Oberbürgermeister Boris Palmer und Prorektorin für Internationales und Diversität der Universität Tübingen, Professorin Dr. Monique Scheer, im Ratssaal. Es folgt ein Vortrag von Nora Eckert vom Bundesverband Trans* e.V. mit dem Titel „Der lange Weg zur Selbstbestimmung“ sowie ein Ausblick auf das Programm des diesjährigen Tübinger <span lang="en" dir="ltr">Pride Month</span>.</p><p>Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie unter <a href="/zh/universitaet/campusleben/veranstaltungen/zentrale-veranstaltungen/pride-month/">www.uni-tuebingen.de/pride-month</a>, der Pride-Month-Broschüre sowie den Social-Media-Kanälen der Veranstaltenden.</p><p class="align-right"><i>Dr. Rebecca Hahn</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-119628</guid><pubDate>Fri, 23 May 2025 15:40:40 +0200</pubDate><title>Hervorragend in der Spitzenforschung: Universität Tübingen feiert Erfolg im Exzellencluster-Wettbewerb</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=119628&amp;cHash=d9f07522000d3ef30e2abbc3223de7f9</link><description></description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-118965</guid><pubDate>Fri, 09 May 2025 14:15:52 +0200</pubDate><title>CHE-Hochschulranking 2025: Spitzenbewertungen für die Tübinger Psychologie und Erziehungswissenschaft</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=118965&amp;cHash=c5fe524a68c747a9d12e1388c5ea0f23</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Beim diesjährigen Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erzielt die Universität Tübingen in den Fächern Erziehungswissenschaft und Psychologie hervorragende Bewertungen.</p><p>Die Erziehungswissenschaft (Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung, HIB, und Institut für Erziehungswissenschaft, IfE) erreichten in insgesamt zehn Kategorien Spitzenwerte auf nationaler Ebene: bei der Beurteilung durch die Studierenden für die Allgemeine Studiensituation, die Betreuung durch Lehrende, die Unterstützung im Studium, das Lehrangebot, die Studienorganisation, die Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten, die Bibliotheksausstattung sowie die IT-Infrastruktur; bei den Fakten zum Studium erzielt die Erziehungswissenschaft Bestwerte in den Kategorien Abschlüsse in angemessener Zeit und Unterstützung am Studienanfang.</p><p>„Die Ergebnisse des CHE-Rankings 2025 bestätigen, dass Tübingen zu den Spitzenstandorten der Erziehungswissenschaften gehört. Sie belegen außerdem das qualitativ hochwertige Studienangebot der Erziehungswissenschaft am IfE und HIB. Aktuelle Forschung und innovative Lehre gehören für uns schon immer zusammen – und das wird auch so bleiben.“, sagt IfE-Direktor Professor Dr. Sascha Neumann.&nbsp;</p><p>Besonders bemerkenswert: Weit über 90% der Studierenden schließen ihr Studium in angemessener Zeit - d.h. entweder in der Regelstudienzeit oder 1-2 Semester länger - ab, auch aufgrund kontinuierlicher Betreuung der Studierenden.&nbsp;</p><p>Für HIB-Direktor Professor Dr. Ulrich Trautwein ist aber auch klar, dass man sich nicht auf diesem Erfolg ausruhen könne: „Die Rückmeldungen der Studierenden bieten eine wertvolle Grundlage für die Weiterentwicklung unserer Arbeit in einzelnen Bereichen, etwa wenn es darum geht, Studierenden noch gezielter auf internationale Mobilität und einen gelungenen Berufseinstieg vorzubereiten.“</p><p>Die Tübinger Psychologie erzielte allein bei der Beurteilung durch die Studierenden in elf Kategorien Spitzenbewertungen im nationalen Vergleich: für die Allgemeine Studiensituation, die Betreuung durch Lehrende, die Unterstützung im Studium, das Lehrangebot, die Studienorganisation, die Einführung in wissenschaftliches Arbeiten, die Räume, die Bibliotheksausstattung, die IT-Infrastruktur, die Digitalen Lehrelemente und die Lernräume. Darüber hinaus erzielte das Fach bei den Fakten zu Lehre und Forschung Bestwerte für die Unterstützung am Studienanfang, die Veröffentlichungen pro Wissenschaftler/in und die Anzahl der Promotionen pro Professor/in. Besonders gut bewertet sind im Fach Psychologie die Einführung ins wissenschaftliche Arbeiten und die Unterstützung am Studienanfang.</p><p>„Die CHE-Ergebnisse bestätigen den Erfolg der forschungsorientierten Studiengänge unseres Fachbereichs. Die Psychologie in Tübingen kennzeichnet eine kooperative kognitionspsychologische Ausrichtung“, sagt Professorin Dr. Claudia Friedrich, Fachbereichssprecherin Psychologie. „Neben den etablierten Inhalts- und Forschungsschwerpunkten in den Arbeitsgruppen ergeben sich aus der starken Vernetzung der Gruppen untereinander zahlreiche aktuelle Ansätze und Sichtweisen, die in die Lehre der Psychologie eingebracht werden. Das CHE-Ranking bestätigt dabei auch, dass die intensive Betreuung insbesondere während der Studieneingangsphase einen sehr guten Weg in die anspruchsvollen Methoden und Inhalte unserer Studiengänge ermöglicht.“</p><p>Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) vergleicht Hochschulen nicht insgesamt, sondern erstellt fachbezogene Hochschulrankings. Auch innerhalb der Fächer werden die verschiedenen Indikatoren nicht gewichtet, sondern einzeln bewertet und dargestellt. In das Ranking gehen neben Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung der Hochschulen auch die Urteile von Studierenden über die Studienbedingungen an ihrer Hochschule sowie Angaben von Professoren zur Reputation der Fächer ein. Insgesamt werden den Hochschulen keine einzelnen Rangplätze zugewiesen, sondern jedes Kriterium einer der drei Ranggruppen zugeordnet: der Spitzen-, der Mittel- oder der Schlussgruppe. Das CHE bewertet alle Fächer in einem dreijährlichen Rhythmus.</p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p><p><a href="https://methodik.che-ranking.de/datenauswertung/ergebnisberichte/" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1" title="Interaktive Deutschlandkarte mit allen Spitzenergebnisse der Hochschulen im CHE Hochschulranking 2025/26" rel="noreferrer">Die Spitzenergebnisse der Hochschulen im CHE Ranking 2025/26</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-118035</guid><pubDate>Mon, 14 Apr 2025 08:37:03 +0200</pubDate><title>DFG bewilligt Weiterförderung des Tübinger Fachinformationsdienstes Religionswissenschaft und beschließt langfristiges Anschlussprogramm FIDplus</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=118035&amp;cHash=9061f1592cbdf2408ac8b953acef29a6</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<h3>Weiterförderung des Fachinformationsdienstes Religionswissenschaft 2025-2027</h3><p>Als Ende Dezember der Bewilligungsbescheid der DFG in der Universitätsbibliothek (UB) Tübingen einging, war die Freude groß: Der Fachinformationsdienst (FID) Religionswissenschaft setzt 2025 seine Arbeit fort und kann damit weiterhin die akademische <span lang="en" dir="ltr">Community </span>überregional mit Literatur, E-Ressourcen und maßgeschneiderten Dienstleistungen versorgen. Auf diese Weise ist nun auch der dritte der drei Tübinger FID ohne Förderpause in der letzten Phase des FID-Programms angekommen. Seit 2016 besteht der Fachinformationsdienst und ist damit der jüngste FID in Tübingen.</p><h3>Fachinformationsdienste für die Wissenschaft an der Universitätsbibliothek Tübingen</h3><p>Die UB Tübingen nimmt bereits seit 2014 überaus erfolgreich am DFG-Programm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ teil. Dieses Programm wurde in Nachfolge der früheren Sondersammelgebiete aus der Taufe gehoben, um den mit dem digitalen Wandel aufgetretenen neuen Herausforderungen, aber auch den sich ändernden Informationsbedarfen der einzelnen Fach<span lang="en" dir="ltr">communities</span> besser gerecht zu werden. In Tübingen werden im Rahmen von Fachinformationsdiensten deutschlandweit und darüber hinaus die Fachdisziplinen Kriminologie (Start 2014), Theologie (Start 2015) und Religionswissenschaft (Start 2016) versorgt.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-117204</guid><pubDate>Mon, 24 Mar 2025 09:22:58 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen schafft Nisthilfen für Mauersegler</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=117204&amp;cHash=49eca042e957bf7dbd3c0725134c3e3a</link><description>Beitrag zum Fortbestand einer geschützten Vogelart</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Mauersegler, ein Zugvogel mit einem charakteristischen schrillen Ruf, hält sich nur in den Sommermonaten bei uns auf. Dem Land Baden-Württemberg und der Universität Tübingen ist der Artenschutz und die Erhöhung der Biodiversität im städtischen Raum ein wichtiges Anliegen. Daher wurden in einer gemeinsamen Aktion der Universität und der Landesbehörde Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Tübingen, nun drei Nisthöhlen für Mauersegler an der Fassade der Hölderlinstr. 11 angebracht. In dem Gebäude ist das Dezernat für Bau, Arbeitssicherheit und Umwelt der Universität untergebracht – zwei Beschäftigte des Dezernats, Annette Eissler und Matthias Schramm, hatten die Initiative zum Anbringen der Nisthilfen gegeben. Alle Beteiligten hoffen, dass der neue „Wohnraum“ vielleicht bereits in diesem Jahr von den Mauerseglern bezogen wird.</p><p>Der Mauersegler folgt dem Menschen häufig in den urbanen Raum. Dort findet er allerdings immer weniger Nistmöglichkeiten zur Aufzucht seiner Jungen, auch aufgrund von zunehmenden energetischen Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden und dem Verschluss von Nischen und Spalten. Der Segler nistet als Felsenbrüter nämlich bevorzugt in Hohlräumen an Dächern und Fassaden. Mit den Nisthilfen will die Universität einen Beitrag zum Fortbestand der geschützten Vogelart leisten.</p><p class="align-right"><i>Matthias Schramm, Dezernat Bau, Arbeitssicherheit und Umwelt</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-117078</guid><pubDate>Wed, 19 Mar 2025 14:22:52 +0100</pubDate><title>Deutsche Universitäten stärken die Zusammenarbeit im Rahmen der Brasilien-Deutschland-Beziehung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=117078&amp;cHash=683e176d78f60e08dbbf79ea0366a119</link><description>Memorandum of Understanding formalisiert die Kooperation der Universitäten im Hinblick auf das &quot;Deutsch-Brasilianische Symposium zur nachhaltigen Entwicklung&quot;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Baden-Württembergische Brasilien- und Lateinamerika-Zentrum der Universität Tübingen hat eine neue strategische Partnerschaft mit der Universität Hohenheim und der Leuphana Universität Lüneburg geschlossen, um die akademischen Beziehungen zwischen Deutschland und Brasilien im Bereich der Nachhaltigkeit zu stärken. Die Zusammenarbeit wurde Ende Februar 2025 durch die Unterzeichnung eines <span lang="en" dir="ltr">Memorandums of Understanding</span> (MoU) etabliert, das die Förderung interdisziplinärer Forschung und die Intensivierung des wissenschaftlichen Austauschs zwischen den beiden Ländern zum Ziel hat.</p><p>Das Dokument formalisiert die Kooperation der Universitäten im Rahmen des "Deutsch-Brasilianischen Symposiums zur nachhaltigen Entwicklung", einer biennalen Veranstaltung, die darauf abzielt, Forschende aus verschiedenen Disziplinen zusammenzubringen, um Lösungen für die Herausforderungen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit zu entwickeln. Seit 2003 spielt das Zentrum eine Schlüsselrolle in der Organisation des Symposiums, das als eine wichtige interdisziplinäre Plattform für brasilianische, deutsche und internationale Interessierte gilt, um über Umweltfragen, neue Ansätze zur Nachhaltigkeit und den Austausch von Wissen und Innovation zwischen brasilianischen und deutschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu diskutieren.</p><p>Die Partnerschaft zwischen den drei Institutionen begann 2024 anlässlich der 11. Ausgabe des Symposiums, das vom 20. bis 23. März 2024 an der Universität Tübingen stattfand. Die Veranstaltung behandelte das Thema "<span lang="en" dir="ltr">Towards a Resilient and Safe Future</span>" und konzentrierte sich auf Diskussionen über Resilienz, Wertschöpfung, Nahrungssicherheit und angemessenen Zugang zu Wasser. Seitdem hat sich die Partnerschaft mit wichtigen Dialogen weiter verstärkt, um die Zusammenarbeit in den kommenden Jahren noch weiter auszubauen.</p><p>Mit diesem Memorandum verpflichten sich die Institutionen, bei der Organisation des Events zusammenzuarbeiten, einschließlich der Auswahl von Referentinnen und Referenten, der Entwicklung von Workshops und thematischen Foren sowie bei der Suche nach Ressourcen und Finanzmitteln, um den langfristigen Erfolg der Initiative zu sichern. Die Teilnahme brasilianischer Referenten und Vortragender ist bis 2028 garantiert, mit Unterstützung von brasilianischen Förderorganisationen wie die Wissenschaftsstiftung des Staates São Paulo (Fapesp) und die Bundesagentur für die Qualifizierung von Hochschulpersonal (Capes). Im Jahr 2026 wird die Veranstaltung in Brasilien, in Belém im Bundesstaat Pará, stattfinden und von der Universidade Federal do Pará (UFPA) vom 15. bis 18. Juni ausgerichtet werden.</p><p>Mit dieser Vereinbarung zeigen die beteiligten Universitäten ihr kontinuierliches Engagement für Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und die Förderung internationaler Zusammenarbeit – alles wesentliche Faktoren, um die globalen Herausforderungen zu bewältigen und die Verbindung zwischen Forschenden und Gesellschaften in Brasilien und Deutschland zu stärken.</p><p class="align-right"><i>Ana Calegari</i><br><i>Baden-Württembergisches Brasilien- und Lateinamerika-Zentrum</i></p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="/zh/forschung/zentren-und-institute/brasilien-und-lateinamerika-zentrum/">Webseite des Baden-Württembergisches Brasilien- und Lateinamerika-Zentrums</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-117075</guid><pubDate>Wed, 19 Mar 2025 13:28:18 +0100</pubDate><title>Langfristige Förderung für Jugend Präsentiert und die Forschungsstelle Präsentationskompetenz</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=117075&amp;cHash=990651abf66931c1011820dfeb4ca800</link><description>Universität Tübingen und Klaus Tschira Stiftung unterzeichnen Vertrag</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="https://jugend-praesentiert.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Jugend präsentiert gGmbH</a> hat sich zum Ziel gesetzt, die Präsentationskompetenz von Schülerinnen und Schülern von der Grundschule bis zum Abitur zu fördern, insbesondere in den MINT-Fächern. Die bundesweite Bildungsinitiative veranstaltet zu diesem Zweck einen von der Kultusministerkonferenz (KMK) empfohlenen Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler, sie veranstaltet Lehrkräftefortbildungen und stellt Trainingsmaterialien bereit.</p><p>An der <a href="/zh/forschung/zentren-und-institute/forschungszentrum-fuer-wissenschaftskommunikation/projekte/forschungsstelle-praesentationskompetenz/" target="_blank">Forschungsstelle Präsentationskompetenz</a> der Universität Tübingen findet die wissenschaftliche Begleitung, die Materialkonzeption, Trainingsentwicklung und -durchführung der Jugend präsentiert gGmbH statt. Die Forschungsstelle ist am Forschungszentrum für Wissenschaftskommunikation der Universität Tübingen angesiedelt und eng mit dem Seminar für Allgemeine Rhetorik verbunden. Sie erstellt beispielsweise ein ausführliches Materialportfolio sowohl für Lehrkräfte als auch für Schülerinnen und Schüler. Zudem führt sie regelmäßig Evaluationen durch.</p><p>Am 14. März haben die Klaus Tschira Stiftung, Heidelberg, und die Universität Tübingen einen Vertrag unterzeichnet, in dem beide Institutionen ein langfristiges Engagement zur Förderung der Forschungsstelle Präsentationskompetenz vereinbart haben. Teil des Vertrags ist auch die Kooperation zwischen der Universität Tübingen und der Jugend Präsentiert gGmbH.</p><p>Bei der Unterzeichnung waren Lilian Knobel, Geschäftsführerin für Wissenschaftskommunikation und Bildung der Klaus Tschira Stiftung, Prof. Dr. Samuel Wagner, Prorektor und Stellvertreter der Rektorin der Universität Tübingen, sowie Prof. Dr. Olaf Kramer, Geschäftsführer der Jugend Präsentiert gGmbH und Leiter des Forschungszentrums für Wissenschaftskommunikation, anwesend.</p><p>Mit der Kooperation wird die zukünftige Arbeit der Jugend Präsentiert gGmbH und der Forschungsstelle Präsentationskompetenz langfristig gesichert.</p><p class="align-right">Carmen Lipphardt/Leitung Forschungsstelle Präsentationskompetenz</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-117066</guid><pubDate>Wed, 19 Mar 2025 09:08:26 +0100</pubDate><title>QS Ranking by Subject: Tübinger Archäologie, Ethnologie und Theologien in Deutschland ganz vorn</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=117066&amp;cHash=61727a64c93b5d5775db7cb6a9fe3db7</link><description>Gute Platzierungen auch für Geistes- und Biowissenschaften sowie Psychologie</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im aktuellen <span lang="en" dir="ltr">QS World University Ranking by Subject</span> 2025 belegt die Tübinger Archäologie erneut Platz 1 in Deutschland und verteidigt im internationalen Vergleich ihren hervorragenden 12. Platz.</p><p>Auch in der Kategorie „Theologie und Religionswissenschaft“ (<span lang="en" dir="ltr">Theology, Divinity &amp; Religious Studies</span>) ist die Universität Tübingen wieder in der Spitzengruppe vertreten: Sie belegt deutschlandweit Platz 2 und liegt weltweit erneut auf Platz 12.</p><p>Die Tübinger Ethnologie und Kulturwissenschaften (<span lang="en" dir="ltr">Anthropology</span>) belegen in Deutschland ebenfalls einen hervorragenden zweiten Platz, international liegen sie in den Top 100.</p><p>Die Tübinger Geisteswissenschaften (<span lang="en" dir="ltr">Arts &amp; Humanities</span>) stehen in Deutschland auf dem 5. Platz und verbessern sich international auf Platz 86 (Vorjahr: 100).<br>Deutschlandweit erreichte die Universität Tübingen außerdem Platz 4 in den Biowissenschaften (Platz 76 weltweit) und in Psychologie, Platz 5 in den Lebenswissenschaften sowie Platz 6 in Medizin und in den Bildungswissenschaften.</p><p>Das jährlich veröffentlichte QS-Ranking zählt zu den wichtigsten Rankings im Hochschulbereich. QS zieht für die Einstufung der Universitäten vor allem die akademische Reputation, den <span lang="en" dir="ltr">Impact </span>der Publikationen und das Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden heran. Das Ranking nach Fächern für 2025 wurde Anfang März veröffentlicht.</p><p class="align-right"><i>Maximilian von Platen</i></p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://www.topuniversities.com/subject-rankings" target="_blank" rel="noreferrer">QS World University Rankings by Subject 2025</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-116214</guid><pubDate>Tue, 25 Feb 2025 16:30:20 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen erneut erfolgreich im Professorinnenprogramm 2030</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=116214&amp;cHash=7e8234fc26516fd60e9a5cb1335b5827</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat in der zweiten Auswahlrunde des Professorinnenprogramms 2030 des Bundes und der Länder erfolgreich abgeschnitten. Sie gehört zu den insgesamt 56 Hochschulen in Deutschland, deren Gleichstellungskonzepte von einem externen, unabhängigen Begutachtungsgremium positiv bewertet wurden. Damit ist die Universität berechtigt, beim Projektträger – dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt – Anträge für bis zu drei Anschubfinanzierungen zur Erstberufung von Frauen auf unbefristete Professuren der Besoldungsgruppen W2 oder W3 zu stellen.</p><p>Das Professorinnenprogramm 2030 hat das Ziel, die Anzahl von Professorinnen in Deutschland nachhaltig zu steigern, Nachwuchswissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Lebenszeitprofessur zu fördern und die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wissenschaft strukturell zu verankern. Im vergangenen Jahr lag der Anteil der Professorinnen an den Professuren der Universität Tübingen bei 28,1 Prozent, der Anteil der Juniorprofessorinnen bei 58,3 Prozent. Bund und Länder stellen für das Programm, das erstmals auf acht Jahre angelegt ist, insgesamt 320 Millionen Euro zur Verfügung.</p><p>Die Universität Tübingen engagiert sich seit Jahren erfolgreich für die Gleichstellung von Frauen in der Wissenschaft. Bereits in den drei vorherigen Programmphasen (2008, 2013, 2018) konnte die Universität neun Professuren über das Professorinnenprogramm einwerben, darunter Professuren für Kunstgeschichte, Vergleichende Zoologie oder Medienwissenschaft.</p><p>Mit der erneuten erfolgreichen Teilnahme am Professorinnenprogramm 2030 setzt die Universität Tübingen ein klares Zeichen für die Stärkung von Frauen in der Wissenschaft und führt ihre langjährige Gleichstellungspolitik konsequent fort.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-116169</guid><pubDate>Mon, 24 Feb 2025 15:50:45 +0100</pubDate><title>Förderung für Forschungsprojekt zur größten Naturkunde der römischen Antike</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=116169&amp;cHash=306df71a91da42154161d4fdda115b6f</link><description>Philologin Anja Wolkenhauer durch „Opus Magnum“-Initiative der Volkswagen-Stiftung gefördert</description><content:encoded><![CDATA[<p>Professorin Dr. Anja Wolkenhauer, Inhaberin eines Lehrstuhls für Lateinische Philologie am Philologischen Seminar der Universität Tübingen, erhält für die Dauer von drei Semestern eine „Opus Magnum“-Förderung der Volkswagen-Stiftung. Im Fokus des Projekts steht die 37-bändige <i>Naturalis historia</i> des römischen Naturforschers Plinius d. Ä. (ca. 24–79 n.Chr.). Ihre Wirkung reichte bis zu den Naturkunden der „Neuen Welt“ und zu Alexander von Humboldts „Kosmos“ (1845ff). Die doppelte Präsenz in Antike und Neuzeit machte das Werk zu einem der wirkmächtigsten Texte des vormodernen Naturdenkens.</p><p>Im Rahmen der Förderung durch die Volkswagen-Stiftung entsteht eine Monographie, die das besonders in Deutschland lange vernachlässigte Werk im Forschungsfeld der historischen Mensch-Natur-Beziehungen positioniert. Über die Antike hinausschauend vertieft sie die plinianischen Problemhorizonte bis in die Neuzeit und fragt danach, wieso die Kunst zur Natur gehört und was der Mensch in der Natur tun darf. Die Publikation zeigt darüber hinaus, wie die Wissensorganisation des frühen Buchdrucks den Zugriff auf das antike Naturwissen veränderte. Sie will darlegen, wie die <i>Naturalis historia</i>, durch den Buchdruck für große Publika geöffnet, neuzeitliche Konzepte der Naturkunde und des Naturschreibens nachhaltig prägte. Das Projekt hat seine Wurzeln im Tübinger SFB 1391 “Andere Ästhetik”; es wird flankiert durch die Arbeiten von derzeit fünf Nachwuchsforscherinnen und -forschern, die am Lehrstuhl zu Fragen des antiken Naturschreibens arbeiten.</p><p>Ziel der „Opus Magnum“-Initiative ist es, Professorinnen und Professoren aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Zugleich soll dem wissenschaftlichen Nachwuchs durch die Möglichkeit der Vertretung der Antragstellenden eine Perspektive eröffnet werden.</p><p class="align-right"><i>Franziska Hammer</i></p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="/zh/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/altertums-und-kunstwissenschaften/philologisches-seminar/personen/uebersicht/prof-dr-anja-wolkenhauer/">Webseite von Anja Wolkenhauer</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-115887</guid><pubDate>Thu, 13 Feb 2025 13:33:48 +0100</pubDate><title>Mehr Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=115887&amp;cHash=def24109cdc0e1f7a8bfa9bc899ac2ad</link><description>Universität Tübingen unterzeichnet Selbstverpflichtung der Hochschulrektorenkonferenz</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität hat sich einer Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) angeschlossen, deren Ziel es ist, strukturelle Geschlechterungleichheiten weiter abzubauen und eine angemessene Repräsentation der Geschlechter auf Professuren an den Hochschulen zu erzielen. Bereits im vergangenen Jahr hatte die HRK dazu einen Beschluss mit konkreten Handlungsfeldern und Maßnahmen gefasst, die zur Verwirklichung eines institutionellen Kultur- und Strukturwandels zu mehr Geschlechtergerechtigkeit beitragen können. Dieser Selbstverpflichtung „Auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit bei Berufungen" ist auch die Universität Tübingen beigetreten.</p><p>Im Fokus der von der HRK beschlossenen Maßnahmen steht vor allem eine aktivere Rekrutierung von Frauen in frühen wissenschaftlichen Karrierephasen, um den Kreis von Kandidatinnen und Kandidaten für Berufungen zu erweitern. Wichtig sind auch die Etablierung geschlechtergerechterer Berufungsverfahren und Vergütungsstrukturen sowie die institutionelle Verankerung von Gendersensibilisierung. Zudem fordert die HRK ein konsequentes Monitoring dieser Maßnahmen, um die Umsetzung der Ziele sicherstellen zu können.</p><p>Die Universität Tübingen konnte zuletzt einen Frauenteil von knapp 27 Prozent bei ihren Professuren verzeichnen (Stand 2023). Der Gleichstellungsplan der Universität sieht vor, diesen Anteil bis 2027 auf mindestens 32 Prozent zu erhöhen. Kern der universitären Strategie ist dabei ein Prozess der aktiven Rekrutierung: In Berufungsverfahren sollen damit unter anderem geeignete Wissenschaftlerinnen ermittelt und mit einer gezielten Ansprache auf die ausgeschriebene Professur aufmerksam gemacht werden. Auch etablierte Maßnahmen wie etwa das Athene-Programm zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen oder auch die finanzielle Unterstützung der Kinderbetreuung tragen dazu bei, Frauen in der Wissenschaft zu halten und ihre Karrieren zu fördern. Alle Maßnahmen werden von der Gleichstellungsbeauftragten und dem Team Equity fachlich begleitet und evaluiert, um sie qualitativ weiter zu verbessern.</p><p>Als Begleitmaßnahme zur Selbstverpflichtung wird die Universität Tübingen einige ihrer institutionell etablierten Instrumente zukünftig in die öffentlich einsehbare Datenbank des Kompetenzzentrums „Frauen in Wissenschaft und Forschung“ CEWS eintragen. Im Auftrag der HRK hat das CEWS die Aufgabe, die die Maßnahmen in regelmäßigen Abständen auf Systemebene quantitativ und qualitativ auszuwerten.</p><h3>Weitere Informationen</h3><ul><li><a href="/zh/universitaet/equity/">Equity: Diversity, Gender und Care an der Universität Tübingen</a></li><li><a href="https://www.hrk.de/positionen/beschluss/detail/auf-dem-weg-zu-mehr-geschlechtergerechtigkeit-bei-berufungen-selbstverpflichtung-der-deutschen-hoc/" target="_blank" rel="noreferrer">Details des Beschlusses zur Selbstverpflichtung</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-115566</guid><pubDate>Wed, 05 Feb 2025 08:41:43 +0100</pubDate><title>Über 600 Schülerinnen und Schüler im CMFI Schülerlabor</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=115566&amp;cHash=0bd5cdfcb7b2fd0c3eb53e28c800c93f</link><description>Das Schülerlabor TüChemLab wurde 2024 von über 600 Schülerinnen und Schülern besucht. Es bietet Einblicke in die aktuelle Forschung des CMFI zu Biokunststoffen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeitsgruppe von CMFI Principal Investigator<strong> Karl Forchhammer </strong>hat gemeinsam mit Mitarbeitenden der <strong>Chemiedidaktik</strong> ein neues Angebot für das Schülerlabor <strong>TüChemLab </strong>an der Universität Tübingen entwickelt. Koordiniert wird die Entwicklung und Durchführung durch Mitarbeitende des BMBF-geförderten Projekts <strong>MINT me!</strong>, dessen Ziel es ist, außerschulische Lernangebote auszubauen und sichtbarer zu machen. Das CMFI ist seit dem Start in 2022 Verbundpartner des MINT me! Projekts. Die gemeinsam entwickelte und 2024 neu angebotene Station „<i>Biokunststoffe – Die nachhaltige Revolution des Plastikmülls?</i>“ hat nun mit über 600 Schülerinnen und Schülern pro Jahr einen sehr erfolgreichen Start gehabt.</p><h3>Inhalte des CMFI Schülerlabors</h3><p>Im Angebot „<i>Biokunststoffe – Die nachhaltige Revolution des Plastikmülls?</i>“ werden Einblicke in die aktuelle Forschung unseres Exzellenzclusters gegeben. Die gezeigte Forschung befasst sich mit innovativen Ansätzen rund um die nachhaltige Produktion und das Recycling von Bioplastik und vermittelt so Prinzipien einer Kreislaufwirtschaft. Dabei werden sowohl der Beitrag der Chemie als auch die Möglichkeiten der interdisziplinären Zusammenarbeit von Chemie und Mikrobiologie vermittelt. Die Herausforderungen für das Leben in einer nachhaltigen Gesellschaft werden besprochen und durch Experimente praktisch erfahrbar gemacht.</p><p>"Was mich besonders freut ist, dass wir diese Station ko-kreativ und mit der Zielgruppe der Schülerinnen und Schüler entwickelt haben. Die Forschungsinhalte wurden zunächst gemeinsam von unseren Forschenden und dem Team der Chemiedidaktik aufbereitet. Anschließend wurde die Station dann mehrfach im laufenden Prozess mit Klassen erprobt und die Rückmeldungen haben die Entwicklung der Inhalte direkt beeinflusst. Darüber hinaus wird unsere Station nun kontinuierlich evaluiert und eine repräsentative Gruppe der Teilnehmenden über einen längeren Zeitraum begleitet. So wollen wir feststellen, welchen Impact unser Angebot hat und ob wir einen Zusammenhang zu späteren Interessensschwerpunkten oder gar der Studienwahl herstellen können.", sagt Leon Kokkoliadis, der im CMFI für die Medien- und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist.</p><p>Der am häufigsten eingesetzte bio-basierte und biologisch abbaubare Kunststoff ist die Polymilchsäure (PLA). Doch außerhalb industrieller Anlagen ist dieser nicht vollständig kompostierbar. Eine Alternative kann hier die Polyhydroxybuttersäure (PHB) sein. PLA und PHB werden industriell durch heterotrophe Bakterien produziert, die hierfür mit Kohlenhydraten gefüttert werden müssen. PHB verbraucht jedoch im Herstellungsprozess doppelt so viele Kohlenhydrate wie PLA.</p><p>Neben heterotrophen Bakterien produzieren auch Cyanobakterien PHB. Cyanobakterien sind die einzigen Bakterien, die sich durch oxygene Photosynthese ernähren – also ausschließlich durch Licht und Kohlenstoffdioxid. Das Potential einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe ist damit enorm: Das zur PHB Produktion benötigte CO2 wird bei der Kompostierung wieder freigesetzt, und als einzige Energiequelle wird das unbegrenzt verfügbare Sonnenlicht genutzt. Karl Forchhammer und seinem Team ist es gelungen, den Stoffwechsel von Cyanobakterien so zu modifizieren, dass sie ihre natürliche PHB-Produktion immens erhöhen, sodass eine industrielle Anwendung möglich ist.</p><p>Die Schülerinnen und Schüler lernen zunächst die Unterschiede zwischen PLA und PHB kennen und bewerten die beiden Stoffe anhand verschiedenen Nachhaltigkeitsparameter. Daraufhin wird der neue Produktionsansatz der Arbeitsgruppe Forchhammer vorgestellt. Die Cyanobakterien werden in der Wachstums- und der Produktionsphase mikroskopiert. Die Proben kommen aus der Arbeitsgruppe Forchhammer und geben einen authentischen Einblick in die Forschung. Anhand von Bakterienmodellen wird der zelluläre Aufbau der Bakterien und das Prinzip der katabolen PHB-Produktion erklärt. Anschließend erhalten die Schülerinnen und Schüler bei einem Besuch in Laboren der Mikrobiologie einen Einblick in aktuelle Forschungsarbeiten und den derzeitigen Stand der Technik. Am hochauflösenden Fluoreszenzmikroskop kommen die Schülerinnen und Schüler ins Gespräch mit Wissenschaftlerinnen des CMFI und können so Verständnisfragen klären und mehr über mögliche Arbeitsfelder in der Mikrobiologie erfahren.</p><p class="align-right"><i>Felix Pawlak, Leon Kokkoliadis</i></p><p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=xaGVL0ruiPo" target="_blank" rel="noreferrer">Zum YouTube-Video&nbsp;</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-115062</guid><pubDate>Mon, 27 Jan 2025 10:00:00 +0100</pubDate><title>Ein Netzwerk, in dem Frauen sich gegenseitig stärken</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=115062&amp;cHash=68a70ce66e1a0b05dd852a9010240d95</link><description>Noch immer arbeiten im Bereich des Maschinellen Lernens weniger Frauen als Männer. Das hat Folgen: Frauen sind weniger sichtbar. Sie fühlen sich häufig isoliert. Claire Vernade, Gruppenleiterin am Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen“ an der Universität Tübingen, will das ändern. Zusammen mit neun Mitstreiterinnen hat sie die Gruppe &quot;Tübingen Women in Machine Learning&quot; gegründet.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Raum vibriert vor Energie: Stimmengewirr, Stuhlbeine, die über den Boden scharren, Lachen. Um die 100 Menschen füllen den Vorlesungssaal im Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen. Studierende, Promovierende, Professorinnen und Professoren. Über zwei Drittel davon sind Frauen. Wenn sich die Doktorandin Michela Petriconi, 27, an das Event vom 11. Oktober 2024 erinnert, strahlt sie: "Es war toll. Ich habe noch nie so viele Frauen gleichzeitig auf einer Veranstaltung zum Maschinellen Lernen gesehen.“ Sie sitzt in einem der Büros im Tübingen AI Research, wo der Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen“ seinen Sitz hat. Neben ihr die Doktorandin Güner Dilsad Er, 28, die hinzufügt: "Vor kurzem war ich auf einer Konferenz zu Maschinellem Lernen. Unter rund zweihundert Männern habe ich keine zehn Frauen gezählt." Die Zahlen aus der Arbeitswelt sind eindeutig: Lediglich 28,2 Prozent der Beschäftigten in den MINT-Fächern sind laut dem <a href="https://www.weforum.org/publications/global-gender-gap-report-2024/digest/" target="_blank" rel="noreferrer"><span lang="en" dir="ltr">Global Gender Gap Report 2024</span></a>des Weltwirtschaftsforums Frauen. Das macht etwas mit den beiden – auch wenn sie auf ihrem eigenen wissenschaftlichen Weg bisher nicht das Gefühl hatten, wegen ihres Geschlechts diskriminiert zu werden.</p><p>Sie erinnern sich noch gut, wie es für sie zu Beginn in Tübingen gewesen ist und an ihr erstes Treffen. Es war bei einem Team-Essen. Sie kamen ins Gespräch – erzählten von ihren Sorgen und Kämpfen innerhalb der Branche. Dass sie Angst hätten, nicht genügend zu veröffentlichen. Dass sie sich manchmal wie Außenseiter fühlten. Dass sie das Gefühl hätten, die anderen wüssten mehr. Güner Dilsad Er hat Elektrotechnik in der Türkei studiert. Sie arbeitete mit Robotern. Die Italienerin Michela Petriconi kommt aus der Mathematik. Für beide war die Terminologie aus den Computerwissenschaften teilweise neu. Am Ende des Gesprächs sagte Güner Dilsad Er zu Michela Petriconi: "Es tut mir leid, das zu sagen, aber ich bin froh, dass du die gleichen Probleme hast wie ich." Die beiden ahnten zwar, dass andere junge Forschende ähnliche Sorgen hatten, aber es tat ihnen gut, so offen über ihre Herausforderungen zu reden. Plötzlich fühlten sie sich nicht mehr allein. Inzwischen sind sie gute Freundinnen. Und als sie von der Idee hörten, in Tübingen eine Gemeinschaft für Frauen im Maschinellen Lernen aufzubauen, waren sie sofort begeistert.</p><h3>Die einzige Frau in ihrer Forschungsgruppe</h3><p>Den Einfall für die Gruppe "<a href="https://tuewiml.github.io/" target="_blank" rel="noreferrer">Tübingen <span lang="en" dir="ltr">Women in Machine Learning</span></a>", kurz TWiML, hatte <a href="https://www.cvernade.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Claire Vernade</a>, 33 Jahre alt und Gruppenleiterin am Exzellencluster für Maschinelles Lernen, vor rund einem Jahr. "Ich hatte das Gefühl, dass viele Arbeitsgruppen hier im Gebäude unter sich blieben", erzählt sie. Sie wisse, wie es sei, wenn man sich isoliert fühle. Sie studierte Mathe und Physik in Frankreich und interessierte sich für komplexe Probleme und deren Lösung durch Maschinelles Lernen. Als Doktorandin an der Grande École Télécom Paris war sie die einzige Frau in ihrer Forschungsgruppe. Das änderte sich nicht, als sie nach ihrem Doktorat bei <span lang="en" dir="ltr">Google DeepMind</span> in London arbeitete, aber innerhalb der Firma gab es ein großes Netzwerk an Forscherinnen, die sich gegenseitig unterstützten. Das wollte sie auch für Tübingen: „Ich möchte den Forscherinnen, die im Bereich Maschinelles Lernen arbeiten, helfen, eine echte Gemeinschaft zu werden.“ Dabei hat sie nicht nur die Frauen im Exzellenzcluster im Blick, sondern auch die Forscherinnen am Universitätsklinikum, den beiden Max-Planck-Instituten, dem Tübingen <span lang="en" dir="ltr">AI Center</span> und in der Tübinger Forschungseinheit des europäischen Netzwerks ELLIS.<br>"Es hilft, wenn man sich mit Menschen austauschen kann, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben", sagt sie und fügt hinzu: "Das gilt aber nicht nur für Frauen, sondern auch wenn man zum Beispiel die einzige queere Person oder die einzige Person of Color in einer Forschungsgruppe ist."</p><h3>Erstes Event am Internationalen Frauentag</h3><p>Über ein Posting auf dem Slack-Kanal der Forschenden im Tübingen AI Research Building suchte sie Freiwillige. Neun Doktorandinnen und Postdoktorandinnen meldeten sich. "Das Tolle daran ist, dass wir fast alle aus unterschiedlichen Arbeitsgruppen mit unterschiedlichen wissenschaftlichen Hintergründen kommen", erzählt Claire Vernade. Zusammen gründeten sie im Januar 2024 die Gruppe TWiML. Die Idee: Ein erstes Event am 8. März, dem Internationalen Frauentag: von Frauen, mit Frauen – für alle. "Wir wollten es anfangs so einfach wie möglich halten", erzählt sie. Es gab vier Rednerinnen aus Tübingen und eine Podiumsdiskussion, bei der die Teilnehmenden Fragen stellen konnten. Bevor die Diskussion begann, fragten sich Michela Petriconi und Güner Dilsad Er, ob wohl genug junge Frauen aus dem Publikum Fragen stellen würden. Sie wüssten, wie es sei, wenn man zu lange über die Formulierung einer Frage nachdenke und diese dann nicht mehr passe, sagen sie. Ihrer Erfahrung nach stellen bei wissenschaftlichen Veranstaltungen erfahrenere Forschende die meisten Fragen. Doch mit Blick auf ihr eigenes Event waren ihre Bedenken unbegründet. Die Fragen der Frauen rissen nicht ab. Mit welchen Herausforderungen musstet ihr kämpfen? Welcher Schwerpunkt ist besser für meine Karriere: Theorie oder Anwendung? Kann ich Grundlagenforschung betreiben, ohne die Anwendung im Blick zu haben? Die Fragen waren so vielfältig wie die Forscherinnen, die sie stellten. "Mir hat es sehr geholfen zu sehen, dass auch erfahrene Wissenschaftlerinnen mit Herausforderungen kämpfen müssen", sagt Güner Dilsad Er. Michela Petriconi fügt hinzu: "In der Wissenschaft wird viel über Erfolge gesprochen. Aber was davor kommt, sagt dir niemand". Rund 60 Teilnehmende kamen zu der ersten Veranstaltung, darunter auch Männer. "Wenn es darum geht, Frauen sichtbar zu machen, sind natürlich alle willkommen", sagt Claire Vernade.</p><h3>Vorbilder sind wichtig</h3><p>Ein halbes Jahr später planten sie eine zweite Veranstaltung. Dieses Mal unter anderem mit einer Poster-Präsentation, bei der die Teilnehmerinnen ihre Arbeit präsentieren konnten. "Wenn man sieht, andere können es schaffen, dann ermutigt das einen. Es ist wichtig, Vorbilder zu haben", so Claire Vernade. "Im Maschinellen Lernen gehen die Veröffentlichungen von Frauen aber leider oft schlicht in der Masse an Publikationen von Männern unter." Das kann auch dazu führen, dass Studentinnen sich letztendlich doch für andere Bereiche entscheiden – einfach, weil es ihnen an Rückenwind fehlt. Auch als Güner Dilsad Er und Michela Petriconi sich für ihre Studienfächer entschieden hatten, äußerten manche Bekannte Bedenken. Sie rieten ihnen, lieber Medizin zu studieren. Doch anders als manche andere hatten die beiden die Unterstützung ihrer Eltern. Sie schafften den Sprung in die Promotion.&nbsp;<br>Wie ihr das gelang, erzählt Güner Dilsad Er bei der TWiML-Veranstaltung am 11. Oktober.<br>Zwei Reihen aus Stühlen bilden einen inneren und einen äußeren Kreis. Im Fünfminutentakt rücken die Personen der einen Reihe einen Platz weiter, während die anderen sitzen bleiben. Speed Dating. Das Thema: Wissenschaft, Maschinelles Lernen, aber auch: Karrierechancen und wissenschaftlicher Alltag. "Ich habe nur mit Studierenden gesprochen", erzählt Güner Dilsad Er: "Alle wollten wissen, wie man sich am besten auf eine Promotionsstelle bewirbt. Egal ob Mann oder Frau. So wie ich früher." Plötzlich war Güner Dislad Er die Expertin. Sie erkannte, wie wichtig das Event für viele Frauen war. Dass andere noch stärker kämpfen müssen. Weil ihre Familien sie weniger fördern oder sie weniger privilegiert sind.</p><h3>Hürden durchbrechen für die nächsten Generationen</h3><p>Die nächste Veranstaltung der Tübingen Women in Machine Learning soll wieder um den Internationalen Frauentag herum stattfinden. Und Claire Vernade plant noch mehr. Langfristig will sie Coaching-Kurse für Frauen anbieten, in denen diese ihr Selbstvertrauen stärken können. Und sie will neue Mitglieder fürs Organisationsteam der Gruppe gewinnen, damit nicht zu viel an einzelnen Mitwirkenden hängen bleibt. "Als Frau hat man oft eine Doppelrolle", sagt sie. "Wir müssen unserer Rolle als Forscherin gerecht werden und als Freiwillige versuchen Hürden zu durchbrechen, damit es die Generationen nach uns leichter haben." Damit ihre Vision von einem Netzwerk, das Frauen verbindet, Wirklichkeit wird. "Wir gehen Schritt für Schritt vor", sagt Claire Vernade. "Inzwischen kennt man uns, wir sind routinierter in der Organisation." Dank der Unterstützung der internationalen Organisation <a href="https://www.wiml.org/" target="_blank" rel="noreferrer">Women in Machine Learning</a> konnte die Tübinger Gruppe kürzlich drei Frauen je ein Reisestipendium zu einer wissenschaftlichen Konferenz in Kanada ermöglichen. Güner Dilsad Er sagt: "Inzwischen kennen wir viele Gesichter auf den Fluren. Man hat wirklich das Gefühl, da ist eine Gemeinschaft entstanden."</p><p class="align-right"><i>Sarah Bioly, Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen für die Wissenschaft“</i></p><p class="align-right"><i>Zuerst erschienen im Blog des Exzellenzclusters [</i><a href="https://www.machinelearningforscience.de/ein-netzwerk-in-dem-frauen-sich-gegenseitig-staerken/" target="_blank" rel="noreferrer"><i>https://www.machinelearningforscience.de/ein-netzwerk-in-dem-frauen-sich-gegenseitig-staerken/</i></a><i>]</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-115146</guid><pubDate>Fri, 24 Jan 2025 12:25:03 +0100</pubDate><title>THE-Ranking nach Fächern: Tübinger Psychologie ganz weit vorne</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=115146&amp;cHash=d59247d171a7e6dac42a8f2fa32e7e62</link><description>Top-Ten-Plätze auch für Informatik, Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften</description><content:encoded><![CDATA[<p>Beim weltweiten „Times Higher Education (THE) World University Ranking by subject 2025“ hat sich die Psychologie an der Universität Tübingen stark verbessert: Das Fach belegt jetzt weltweit Platz 53 (Vorjahr: 80) und rückte deutschlandweit auf Platz 3 vor (Vorjahr: 6).&nbsp;</p><p>Das Fach Informatik konnte sich ebenfalls deutlich verbessern und belegt jetzt Platz 86 weltweit. In Deutschland führt das Ranking die Informatik mit Platz 7 jetzt in den Top Ten (Vorjahr: 11).</p><p>Auch die Tübinger Geisteswissenschaften behaupteten mit kleinen Abstrichen ihre Spitzenposition und belegen weltweit Platz 33 (Vorjahr: 30) bzw. Platz 4 in Deutschland (Vorjahr: 3).</p><p>Die Tübinger Lebenswissenschaften und das Fach Medizin konnten ihre Positionen verteidigen, beide belegen in Deutschland weiterhin Rang 5. International erreichen sie im aktuellen Ranking Platz 66 (Lebenswissenschaften) bzw. 98 (Medizin).</p><p>Ebenfalls erfreulich: die Tübinger Sozialwissenschaften nahmen erstmals an dem Ranking teil und belegten auf Anhieb Platz 7 deutschlandweit, global reihen sie sich in den Plätzen 126-150 ein.</p><p>Das „Times Higher Education World University Ranking (THE)“ nach Fächern vergleicht 2025 elf Fachbereiche an Universitäten weltweit, darunter in den USA, Europa, Australien und Asien. Bewertet werden beim Ranking unter anderem Forschungsqualität, Forschungsumfeld, Internationalität und Lehre (Informationen zu den Kriterien des Rankings: <a href="https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/world-university-rankings-subject-2025-methodology)." target="_blank" rel="noreferrer">https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/world-university-rankings-subject-2025-methodology).</a></p><p>Neben dem Shanghai-Ranking und dem QS Ranking by subject gehört das THE Ranking zu den meist beachteten Bewertungssystemen für Hochschulen weltweit.</p><p><a href="https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/by-subject" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1" rel="noreferrer">Das detaillierte Ranking zum Nachlesen</a></p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-115056</guid><pubDate>Thu, 23 Jan 2025 08:01:16 +0100</pubDate><title>Bürgerrat „KI und Freiheit“: Menschen zum Mitreden ermutigen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=115056&amp;cHash=233aaced62972a45d30aee2b70dfe855</link><description>Wie denken Menschen in Baden-Württemberg über das Thema KI, und was würden sie Politik und Forschung dazu gern mitteilen? Um das herauszufinden, hat die Universität Tübingen den Bürgerrat „KI und Freiheit“ auf den Weg gebracht. Im Interview sprechen Anika Kaiser und Patrick Klügel aus dem Projektteam darüber, was der Rat bewegen kann – und wo seinem Einfluss Grenzen gesetzt sind.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Etwa 40 Bürgerinnen und Bürger aus Baden-Württemberg, vier Sitzungen an vier verschiedenen Orten, und im Zentrum eine Frage: Wie können Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam die Zukunft der Forschung zu Künstlicher Intelligenz gestalten? Das ist der <a href="https://rhet.ai/2024/06/18/buergerrat/" target="_blank" rel="noreferrer">Bürgerrat „KI und Freiheit“</a>, den die Universität Tübingen im Jahr 2024 initiiert hat. Am Ende soll ein Empfehlungspapier stehen, das der Rat der baden-württembergischen Wissenschaftsministerin Petra Olschowski übergibt. Das Projekt wird vom <a href="https://rhet.ai/" target="_blank" rel="noreferrer">Rhet AI Center</a> (Zentrum für rhetorische Wissenschaftskommunikationsforschung zur Künstlichen Intelligenz) durchgeführt, finanziert wird es über Mittel aus der Exzellenzstrategie der Universität Tübingen und der VolkswagenStiftung. Die Teilnehmenden des Bürgerrats wurden so ausgelost, dass ihre Zusammensetzung etwa der baden-württembergischen Bevölkerung entspricht. Dafür wurde auf Geschlecht, Alter, Bildungsabschluss und Migrationshintergrund geachtet.</p><p>Doch klappt das in der Praxis? Wie kann es gelingen, dass sich Bürgerinnen und Bürger mit einem so komplexen Thema in der Tiefe auseinandersetzen? Und wie kann der Bürgerrat eine Wirkung auf Wissenschaftspolitik und Forschung entfalten? Darüber haben wir mit Anika Kaiser und Patrick Klügel gesprochen. Klügel leitet das Bürgerratsprojekt. Kaiser ist Mitglied im Projektteam, zudem fließt ihre Forschung zum Bürgerrat in ihre Doktorarbeit zu epistemischer Ungerechtigkeit in deliberativen Kommunikationsformaten ein. Das heißt, sie untersucht, welche Hürden es erschweren, dass Bürgerinnen und Bürger ihr Wissen und ihre Alltagserfahrungen in den öffentlichen Austausch einbringen – und wie es gelingen kann, diese Hürden zu überwinden.</p><p><strong>Machine Learning for Science: Von September bis November 2024 hat der von Ihnen initiierte Bürgerrat zum Thema „KI und Freiheit“ in Baden-Württemberg getagt. Warum braucht es dieses Gremium, und warum gerade jetzt?</strong></p><p><strong>Patrick Klügel:</strong> Die Technologien, die hinter dem Schlagwort Künstliche Intelligenz stehen, entwickeln sich zurzeit so dynamisch, dass es sehr wichtig ist, dass die Gesellschaft über diese Entwicklungen informiert bleibt. Und da gibt es im Moment eine riesengroße Lücke zwischen Fortschritten in der KI-Forschung und KI-Entwicklung und der Information, die der Bevölkerung zur Verfügung steht. Bestimmte Akteure sind im öffentlichen Diskurs über KI im Moment sehr dominant - vor allem auch Großunternehmen, die in der KI-Entwicklung führend sind. Das heißt, grundsätzlich brauchen wir mehr Brückenbauer, die erstmal für Informationsfluss sorgen, die dann aber auch Hintergrundwissen zur Verfügung stellen, so dass sich die Bevölkerung eine Meinung zu Risiken, Chancen und Regulierung dieser Technologien bilden kann. Denn die Anwendungen mit künstlicher Intelligenz können unsere Freiheit ebenso einschränken wie auch vergrößern. Die Meinungsbildung sollte hier nicht über Gebühr durch diejenigen beeinflusst werden, die primär wirtschaftliche Interessen verfolgen. Und da können Projekte wie der Bürgerrat neue Wege eröffnen.</p><p><strong>Anika Kaiser:</strong> Man muss sich auch überlegen, in welchem Verhältnis die öffentlichen Informations- und Meinungsbildungsprozesse zu politischen Entscheidungen stehen. Es werden gerade sehr viele politische Entscheidungen zum Thema KI getroffen, EU-weit und in den einzelnen nationalen Parlamenten, auch in den Landesparlamenten. Und weil Politiker*innen das Volk vertreten, halte ich es für wichtig, dass aus dem öffentlichen Dialog heraus Argumente und Bedarfe abrufbar werden in dem Moment, in dem man sie braucht. Es ist überfällig, jetzt diese Debatten zu führen, sie öffentlichkeitswirksam zu führen und vor allen Dingen mit der breiten Gesellschaft.</p><p><strong>Trauen sich die Bürgerinnen und Bürger denn zu, in diesen Debatten mitzumischen?&nbsp;</strong></p><p><strong>Patrick Klügel:</strong> Tatsächlich haben wir in unserem Projekt eine Tendenz von Bürger*innen beobachtet, sich in diesem Thema zunächst überhaupt nicht als kompetent zu empfinden und zu sagen: „Dazu können wir uns keine Meinung bilden, weil wir keine Expert*innen sind.“ Insofern ist gerade so ein Projekt wichtig, weil es eine Chance zum Empowerment bietet, um zu sagen: Doch, es gibt durchaus Perspektiven, die Laien mit einbringen können, wenn es darum geht, in der Politik die Rahmenbedingungen für KI-Forschung zu gestalten.&nbsp;</p><p><strong>Mit welchen Techniken kann ein solches Empowerment gelingen, wie haben Sie das im Rat gemacht?</strong></p><p><strong>Anika Kaiser:</strong> Wir haben zum Beispiel in der dritten Sitzung eine Fantasiereise gemacht. In den ersten beiden Sitzungen wurden die Teilnehmenden, überspitzt gesagt, mit fremden Informationen, also Fachwissen zu KI, beliefert. Und man hat schon gemerkt, sie waren überwiegend noch sehr dabei, etwas Fremdes verstehen zu wollen und eine Sprache dafür zu finden. Die Fantasiereise war eine Idee, nochmal zehn Schritte zurückzugehen und zu sagen: „Okay, jetzt gehen Sie doch mal in Ihren Alltag. Was könnte automatisiert werden? Oder welches Problem sehen Sie mit einer bestimmten Technologie, wo Sie sagen, das geht mir ständig auf die Nerven, das macht immer Fehler.“ Wir wollten den Menschen bewusst machen, dass sie bereits durch ihre eigene, ganz individuelle Alltagswahrnehmung in bestimmten Fragen KI-Experten sind, ohne KI-Forschung in jeder Hinsicht verstanden haben zu müssen.</p><p><strong>Patrick Klügel: </strong>Was dann passiert ist im Anschluss an dieses Format - und es war wirklich total augenfällig -, ist, dass sich Personen gemeldet haben, die davor im Ratsgeschehen überhaupt nicht gesprochen hatten. Das heißt, wir haben sofort einen Effekt beobachten können. Auf einmal wurden Themen aufgebracht, die neu waren, auf einmal fühlten sich Personen befähigt zu sprechen, die davor nichts beigetragen hatten. Interessanterweise waren es dann hauptsächlich Frauen. Und es kamen Care-Themen, also Themen der Sorgearbeit, zur Sprache.&nbsp;</p><p><strong>Welche Themen kamen da genau auf?&nbsp;</strong></p><p><strong>Anika Kaiser:</strong> Die Organisation des Familienalltags, Kochpläne. Dass man für solche Aufgaben zum Beispiel Apps nutzt.&nbsp;<br><strong>Patrick Klügel: </strong>Erleichterungen bei Behördengängen und administrativen Tätigkeiten durch Automatisierung wurden auch genannt.</p><p><strong>Im Rat sollen die Bürgerinnen und Bürger diskutieren und sich eine Meinung bilden. Darüber hinaus hat der Rat aber noch ein weiteres großes Ziel: Er soll ein Policy Paper erstellen, also ein Papier mit Empfehlungen zur gesellschaftlichen Begleitung der KI-Forschung im Land an das baden-württembergische Wissenschaftsministerium. Den Inhalt des Papiers werden Sie bewusst erst im März mit der Öffentlichkeit teilen, wenn das Papier übergeben wird. Aber vielleicht könnten Sie beschreiben, welche Funktion das Papier hat?</strong></p><p><strong>Patrick Klügel:</strong> Der Bürgerrat ist von der Universität Tübingen initiiert, das heißt, er ist nicht im politischen Auftrag durchgeführt worden. Grundsätzlich haben wir aber versprochen, dass der Rat sich als ein Gremium mit Wirkung versteht. Und deshalb sollten Empfehlungen an die Politik übergeben werden. Das Policy Paper ist die Stimme der Bürger*innen und erläutert die Entstehung der Empfehlungen. Damit ist es die Grundlage der folgenden Wirkungsarbeit.</p><p><strong>In der vierten und damit letzten Sitzung im November in Stuttgart war dann auch die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Petra Olschowski zu Besuch im Rat.</strong></p><p><strong>Patrick Klügel:</strong> Das war ein wichtiges Signal an die Bürger*innen: Im Ministerium gibt es tatsächlich ein offenes Ohr, und ihr könnt das live erleben. Die Bürger*innen haben der Ministerin Fragen gestellt, etwa zur Bedeutung der Förderung von KI-Forschung in Baden-Württemberg, oder dazu, wieviel Geld dafür ausgegeben wird. Frau Olschowski hat sich sehr offen der Diskussion mit den Bürger*innen gestellt. Und sie hat sich nochmal darauf verpflichtet, dass sie die Empfehlungen des Rats entgegennehmen wird.&nbsp;</p><p><strong>Letztendlich soll das Ratspapier auch Forschungsinstitutionen im Land, und auch KI-Forschenden selbst, vorgestellt werden. Wie sehen Sie das denn: Gibt es für die Forschenden eine Art moralische Pflicht, sich mit den Sorgen und Wünschen der Bevölkerung auseinanderzusetzen?&nbsp;</strong></p><p><strong>Patrick Klügel:</strong> Nein, eine Pflicht gibt es nicht, öffentlich geförderte Forschung ist frei und das haben auch die Ratsteilnehmer*innen nicht in Frage gestellt. Forschende sollten aber das Potential von partizipativer Forschung als Ergänzung sehen.</p><p><strong>Anika Kaiser:</strong> Der Austausch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft ist sehr wichtig. Aber eben in dem Sinne, dass gesellschaftliche Bedürfnisse, Wertvorstellungen, Argumente und Sichtweisen sichtbar werden in einer Weise, in der die Wissenschaft damit umgehen kann - und weniger als Handlungsanweisung.</p><p><strong>Wie sollte sich das Ratsprojekt entwickeln, damit Sie in ein paar Jahren zurückschauen und sagen: „Das war ein erfolgreiches Projekt“?</strong></p><p><strong>Patrick Klügel:</strong> Für mich ist das Projekt erfolgreich, wenn in zwei bis drei Jahren viele KI-Forschungseinrichtungen und Förderer von KI-Forschung ganz konkrete Public-Engagement-Maßnahmen und -Strategien etabliert haben, die die Beteiligung von Bürger*innen an KI-Forschung auf eine sinnvolle Art und Weise organisieren. Und dafür soll das Policy Paper des Bürgerrats Inspiration bieten.</p><p><strong>Anika Kaiser:</strong> Ich feiere ein Fest, wenn durch den Bürgerrat neue Argumente in den öffentlichen Diskurs Eingang finden und so der ganze KI-Diskurs angeregt und anschlussfähiger für unterschiedliche Lebensrealitäten wird. Im besten Fall wird das, was im Rat im Kleinen mit etwa 40 Teilnehmenden stattgefunden hat, in die Breite der Bevölkerung getragen und dort fortgesetzt.</p><p><i>Das Interview führte Theresa Authaler.</i></p><p><i>Der Text ist zuerst auf dem Blog des Exzellenzclusters „Maschinelles Lernen für die Wissenschaft“ erschienen: </i><a href="https://www.machinelearningforscience.de/buergerrat-ki-und-freiheit/" target="_blank" rel="noreferrer"><i>https://www.machinelearningforscience.de/buergerrat-ki-und-freiheit/</i></a><i>&nbsp;</i></p><p><i>Am Bürgerrat „KI und Freiheit“ ist auch das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen beteiligt. Ideelle Partner und Unterstützer des Bürgerrats sind der Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen für die Wissenschaft“, die Cyber Valley GmbH sowie weitere Einrichtungen und Forschungsinstitute in Baden-Württemberg.&nbsp;</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-114876</guid><pubDate>Mon, 20 Jan 2025 11:36:00 +0100</pubDate><title>Finanzielle Bildung stärken via App</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=114876&amp;cHash=a9309586abaa25753c15bc87381963ed</link><description>Projekt unter Beteiligung des LEAD mit 330.000 Euro gefördert</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie gehe ich mit meinem Geld um? Wie viel spare ich, wie lege ich es an? Um Entscheidungen wie diese gut treffen zu können, benötigen Jugendliche ein Grundverständnis für Finanzen und Geld, im Englischen „<span lang="en" dir="ltr">financial literacy</span>“. Diesem Thema widmet sich das Projekt „FiLapp“, an dem Taiga Brahm und Lucy Haag beteiligt sind, beide Mitglieder der <a href="/zh/forschung/forschungsschwerpunkte/lead-graduate-school-research-network/">LEAD Graduate School &amp; Research Network</a> an der Universität Tübingen. “FiLapp” steht für „<span lang="en" dir="ltr">Financial Literacy App - Bridging the Gap for Marginalized Adolescents"</span>. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das “FiLapp”-Projekt für drei Jahre mit einer Summe von rund 330.000 Euro. Das Projekt ist Teil der <a href="https://www.bmbf.de/SharedDocs/Bekanntmachungen/DE/2023/11/2023-11-28-Bekanntmachung-finanzielle-Bildung.html" target="_blank" rel="noreferrer">BMBF-Förderung von Projekten und Forschung zu finanzieller Bildung</a>.</p><p>Wie lässt sich messen, wie gut es um die finanzielle Bildung einer Person steht – und wie können Forschende helfen? Hier setzt “FiLapp” an. Ziel des FiLapp-Projekts ist die Entwicklung eines Bewertungsinstruments zur Messung und Verbesserung der Finanzkompetenz benachteiligter Jugendlicher mit dem Smartphone. Der Schwerpunkt des Projekts liegt dabei auf Jugendlichen mit niedrigem sozioökonomischem Status. Die App soll realitätsnahe und praktische Szenarien sowie automatisiertes Feedback bieten, damit finanzielle Bildung für benachteiligte Jugendliche einfach zugänglich ist und sie motiviert sind, sich weiterzubilden. Das übergeordnete Ziel ist die Diagnose und Förderung von Finanzkompetenz und Entscheidungsfähigkeit.</p><p>Für die Forschenden steht nach der Entwicklung der App in den kommenden Jahren dann eine Studie an. Nach der Validierung durch diese groß angelegte Untersuchung soll das Tool schließlich als offene Bildungsressource mit ergänzenden Lehrmaterialien angeboten werden, um die Bemühungen um finanzielle Bildung zu unterstützen.</p><p>Das Projekt ist ein Verbundprojekt unter Federführung der Universität Mannheim mit Partnern von der Technischen Universität München (TUM) und dem Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF). Die Drittmittel wurden von Prof. Dr. Taiga Brahm, LEAD Graduate School &amp; Research Network, eingeworben. Partner sind Prof. Dr. Andreas Rausch (Uni Mannheim), Prof. Dr. Jürgen Seifried (Uni Mannheim), Prof. Dr. Samuel Greiff (TUM) und PD Dr. Ulf Kröhne (DIPF). Die operative Projektleitung liegt bei LEAD-Mitglied Lucy Haag.</p><p class="align-right"><i>Rebecca Beiter, LEAD Graduate School and Research Network</i><br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,tgdgeec0dgkvgtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2"><i>rebecca.beiter<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</i></a></p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://fit.uni-tuebingen.de/Project/Details?id=11901" target="_blank" rel="noreferrer">Kurzdarstellung von FiLapp in der Tübinger Forschungsdatenbank</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-114585</guid><pubDate>Fri, 10 Jan 2025 13:54:00 +0100</pubDate><title>“Planet des Internets“: Kindern spielerisch Informatik vermitteln</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=114585&amp;cHash=f3a17c130bc4c436a9ef6cde5a247d65</link><description>Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung unterstützt Entwicklung von kostenlosem Lernmaterial</description><content:encoded><![CDATA[<p>“Planet des Internets” aus dem Informatikcurriculum der Hector-Kinderakademien ist ein Angebot von spielerischen Kurseinheiten, um Kindern Wissen zu Informatik- und Onlinethemen zu vermitteln. Die Materialien zu „Planet des Internets“ können ab sofort kostenfrei heruntergeladen werden. Das Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen unterstützt die Entwicklung von Lehrmaterialien, die es Kindern ermöglichen, auch komplexe informatische Themen auf eine anschauliche und kindgerechte Weise zu erlernen.</p><h3>Was ist „Planet des Internets“? &nbsp;</h3><p>„Planet des Internets“ ist keine klassische Unterrichtseinheit und auch kein Spiel im eigentlichen Sinne. Es handelt sich um eine Sammlung von Lektionen, die Konzepte rund um das Internet für eine junge Zielgruppe aufbereiten. Obwohl die Einheiten spielerische Aktivitäten und Elemente beinhalten, folgen sie einer klaren didaktischen Struktur.</p><p>Das Material bietet eine praktische Möglichkeit für Kinder, zentrale Konzepte der Informatik zu verstehen. Themen wie die Funktionsweise des Internets, Netzwerkstrukturen und Online-Sicherheit werden verständlich vermittelt. Kinder erkunden spielerisch das Internet, lernen wichtige Bestandteile wie Clients und Server kennen, durchlaufen die Stationen einer Internetverbindung und erfahren, wie man sichere Passwörter erstellt.&nbsp;</p><h3>Wie man darauf zugreift: &nbsp;</h3><p>Alle Materialien, einschließlich detaillierter Anleitungen, sind unkompliziert und kostenfrei auf der Plattform OER Baden-Württemberg abrufbar: &nbsp;<a href="https://www.oerbw.de/edu-sharing/components/render/d0af573e-e7d7-400c-a42f-ef739ac4a101" target="_blank" rel="noreferrer">Download „Planet des Internets“</a> &nbsp;&nbsp;</p><h3>Systematisch Kompetenzen aufbauen</h3><p>Die Lernziele der Lektionen „Planet des Internets – Hat das Internet ein Zuhause?“ richten sich nach den für die Altersgruppe definierten Lernzielen der <a href="https://dl.gi.de/server/api/core/bitstreams/1371f1bd-1d24-469c-826a-735125116067/content" target="_blank" rel="noreferrer">Kompetenzen für informatische Bildung im Primarbereich</a>: &nbsp;„Die Schülerinnen und Schüler benennen Grundbestandteile des Internets und beschreiben, wie Daten im Internet mithilfe fester Verabredungen (Protokolle) übertragen werden.“</p><p>Ergebnisse zu den Auswirkungen der Lektionen auf die Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf internetbezogene Themen wurden im folgenden wissenschaftlichen Artikel veröffentlicht:<br>M. Nutz, K. Kunz und K. Tsarava, "<span lang="en" dir="ltr">Development and Empirical Assessment of an Intervention on the Internet's Structure and Functioning for Third and Fourth Graders," 2024 IEEE Global Engineering Education Conference (EDUCON), Kos Island, Greece</span>, 2024, <span lang="en" dir="ltr">pp</span>. 01-10. <a href="https://doi.org/10.1109/EDUCON60312.2024.10578725" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1109/EDUCON60312.2024.10578725</a> &nbsp;&nbsp;</p><h3>Musterbeispiel: Informatikcurriculum an Grundschulen&nbsp;</h3><p>Trotz der wachsenden Bedeutung informatischer Fähigkeiten wird Informatikunterricht in vielen Bundesländern an Grundschulen bislang kaum angeboten. Außerschulische Programme, wie <a href="https://uni-tuebingen.de/de/123280" target="_blank">das Informatikcurriculum der Hector-Kinderakademien</a>, schließen diese Lücke, indem sie Kinder spielerisch an zentrale informatische Konzepte heranführen. Die Zeitschrift Informatische Bildung in Schulen (IBiS) hob diesen Lehrplan kürzlich als Musterbeispiel hervor. <a href="https://hector-kinderakademie.de/wp-content/uploads/2024/09/Das-Informatikcurriculum-der-Hector-Kinderakademien-IBIS.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">In einem Artikel von Katerina Tsarava, Katrin Kunz und Ulrich Trautwein </a>wurde die Effektivität des Curriculums im Hinblick auf eine frühe Vermittlung von Informatikkenntnissen betont.</p><p class="align-right"><i>Rebecca Beiter, Amelie Rebmann</i><br><i>Wissenschaftskommunikatorinnen</i><br><i>Hector-Institut für empirische Bildungsforschung</i><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-114468</guid><pubDate>Wed, 08 Jan 2025 08:38:13 +0100</pubDate><title>Nils Goldschmidt wird neuer Direktor des Weltethos-Instituts</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=114468&amp;cHash=1c3d99524d55e8ae8aa7c6db17f76b36</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<h3>Nachfolger von Ulrich Hemel übernimmt Amt ab Februar</h3><p>Professor Dr. Nils Goldschmidt, renommierter Ökonom und Wirtschaftsethiker, übernimmt ab 1. Februar die hauptamtliche Leitung des Weltethos-Instituts, einem An-Institut der Universität Tübingen. Mit seiner Ernennung erhält das Institut einen Direktor, der wirtschaftliche, soziale und kulturelle Fragestellungen in einer globalisierten Welt mit ethischen Perspektiven verbindet. Goldschmidt ist bekannt für einen am Menschen orientierten Zugang zu wirtschaftlichen Themen. Goldschmidt ist seit Oktober 2024 Mitglied des Deutschen Ethikrats. Er hat eine Professur für Kontextuale Ökonomik und ökonomische Bildung an der Universität Siegen inne und ist Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Soziale Marktwirtschaft.</p><p>Was zeichnet eine zukunftsfähige Ökonomie aus, die menschliche Vielfalt und sozialen Zusammenhalt fördert? Wie können nachhaltige Entwicklungsziele und wirtschaftlicher Erfolg sinnvoll miteinander verknüpft werden? Zu diesen drängenden Fragen forscht, publiziert und lehrt Goldschmidt in Zukunft auch von Tübingen aus.</p><p>„Meine Vision knüpft an ein Verständnis von Weltethos an, das wirtschaftliche Entwicklung und soziale Verantwortung zusammendenkt. Das Weltethos-Institut bietet hierfür einen Ort des Dialogs und der Bildung, aber auch für Optimismus und Mut zu gesellschaftlichen Innovationen. Dazu will ich ab Februar 2025 gerne meinen Beitrag leisten“, so Goldschmidt. „Denn radikale Probleme brauchen keine radikalen Lösungen.“</p><p>Im Gegenteil: Aus Sicht des Ökonomen ist eine Politik der Behutsamkeit gefragt, die in Anerkennung unterschiedlicher kultureller und historischer Entwicklungslinien, wirtschaftliche Transformationsprozesse menschlich, wirtschaftlich und nachhaltig zu gestalten vermag. Insbesondere in Zeiten, in denen viele und unterschiedliche Gefährdungslagen zusammenkommen. „Wir müssen wieder lernen, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt keine Sozialromantik ist, sondern ein harter ökonomischer Fakt, der auf wirtschaftliche Vorteile und politische Stabilität einzahlt. Gefordert ist eine Ökonomie der Versöhnung. Das zu beforschen und in die Öffentlichkeit zu tragen, sehe ich als meine vordringliche Aufgabe am Weltethos-Institut.“</p><p>Das Institutsteam freut sich, mit Nils Goldschmidt eine Persönlichkeit zu gewinnen, die Wissenschaft, Bildung und Praxis auf einzigartige Weise verknüpft. Gemeinsam mit dem neuen Direktor will das Institut neue Impulse setzen und Wege aufzeigen, wie Weltethos in einer dynamischen und komplexen Welt konkret umgesetzt werden kann. &nbsp;</p><p>Der ehemalige Direktor, Professor Dr. Dr. Dr. h.c. Ulrich Hemel, verabschiedet sich nach über sechs Jahren engagierter Leitung in den wohlverdienten Ruhestand. Am 10. Februar findet um 18 Uhr Hemels Abschiedsvorlesung in der Alten Aula der Universität Tübingen statt, wo auch eine Amtsübergabe an Professor Goldschmidt geplant ist.</p><p>Das Weltethos-Institut (WEIT) ist eine Forschungs- und Bildungseinrichtung an der Universität Tübingen. Es hat zum Ziel, Werteorientierung in Wirtschaft und Gesellschaft zu fördern und Vertrauen für ein gutes Miteinander in Vielfalt zu schaffen. Das Institut ist in der Verknüpfung von wissenschaftlicher Forschung und unternehmerischer Praxis auf Basis der Weltethos-Werte einzigartig. Es wird getragen von der Stiftung Weltethos, der Karl Schlecht Stiftung und der Universität Tübingen.</p><p class="align-right"><i>Pressemitteilung des Weltethos-Instituts</i></p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://weltethos-institut.org/" target="_blank" rel="noreferrer">Webseite des Weltethos-Instituts</a></p><p><a href="https://weltethos-institut.org/events/weltethos-eine-konkrete-utopie/" target="_blank" rel="noreferrer">Abschiedsvorlesung Ulrich Hemel</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-113610</guid><pubDate>Fri, 29 Nov 2024 17:23:52 +0100</pubDate><title>Die Praxis der Menschlichkeit</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=113610&amp;cHash=36a03dce4d8a915ae9ad87906f63bb22</link><description>Israelischer Philosoph Omri Boehm mit dem Alfons Auer Ethik-Preis ausgezeichnet</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Überzeugung von der universalen und unverlierbaren Würde aller Menschen ist derzeit alles andere als ungefährdet. Auf der einen Seite erstarkt weltweit der Macht- und Gewaltstaat, der Recht für Schwachheit hält. Auf der anderen Seite werden jegliche Formen eines ethischen Universalismus schon als gewaltförmig kritisiert. Der israelische Philosoph Prof. Dr. Omri Boehm tritt stattdessen für einen „radikalen Universalismus“ ein. Boehm lehrt an der <span lang="en" dir="ltr">New School for Social Research</span> in New York. Am Dienstag, 26. November 2024, nahm er an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen den „Alfons Auer Ethik-Preis“ entgegen.&nbsp;</p><p>Es muss angesichts ihrer Bestreitungen gute Gründe geben, die Menschenwürde als „self-evident“ und „unantastbar“ zu verteidigen. Boehm berief sich hierzu in seiner Preisrede auf Immanuel Kant: Die Bezähmung des Krieges aller gegen alle reicht nicht aus, sie begründet Macht, aber keine Autorität. Die Natur des Menschen macht uns zu intelligenten Tieren, kann aber Humanität nicht garantieren. Der Gott der Religionen mag von ihren Anhängern für mächtig gehalten werden, aber auch Gott ist der Forderung nach Gerechtigkeit zu unterwerfen.</p><p>Die Würde des Menschen ist Boehm zufolge in seiner Freiheit begründet, selbst zu denken und sich selbst seine Ziele zu setzen: Nicht was Menschen faktisch tun, wenn sie ihren Interessen nachgehen und sich von ihren Ängsten bestimmen lassen, sondern was sie tun sollen, wenn sie ihre Freiheit als Vernunft und Rechtlichkeit gebrauchen, macht ihre unverlierbare Würde aus. Ein Mensch zu sein, so Boehm, ist keine Tatsache, sondern eine Aufgabe, und was dies und damit auch sein Konzept eines „radikalen Universalismus“ bedeutet, machte Omri Boehm für die Krisen und Kriege, unter denen derzeit so viele Menschen leiden, in seiner Tübinger Rede sehr konkret.&nbsp;</p><p>Der Alfons Auer Ethik-Preis wird alle zwei Jahre von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen und der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart vergeben. Stifter ist der Industrielle Siegfried Weishaupt, Schwendi. Vorsitzende des Kuratorium ist die Rektorin der Universität, Prof.in Dr. Dr. h.c. Karla Pollmann. Die Laudatio auf den Preisträger hielt Prof. Dr. Meron Mendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt.</p><p class="align-right">Andreas Holzem</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-113193</guid><pubDate>Thu, 21 Nov 2024 16:28:32 +0100</pubDate><title>Baubeginn des Gebäudes Cyber Valley 2 im Tübinger Technologiepark</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=113193&amp;cHash=3d421ac4a919556a7337c06d6fd20b3e</link><description>Räume für Arbeitsgruppen des Fachbereichs Informatik der Universität und des Hertie-Instituts für künstliche Intelligenz in der Hirnforschung am Universitätsklinikum</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Tübinger Wissenschafts- und Technologiepark „Obere Viehweide“ haben in der Maria-von-Linden-Straße 5 die Bauarbeiten für das Gebäude Cyber Valley 2 begonnen. Dieser zweite Bauabschnitt, angrenzend an das Gebäude Cyber Valley 1, soll nach der Fertigstellung Arbeitsgruppen des Fachbereichs Informatik der Universität und des Hertie-Instituts für künstliche Intelligenz in der Hirnforschung (Hertie AI; Hertie Institute for Artificial Intelligence in Brain Research) am Universitätsklinikum Tübingen zur Verfügung stehen. Den symbolischen Spatenstich für den Baubeginn setzte die baden-württembergische Finanzstaatssekretärin Gisela Splett bei einer Feier am 25. Oktober 2024.</p><p>Mit ihren Forschungsbereichen in der künstlichen Intelligenz und dem maschinellen Lernen ist die Universität Tübingen Gründungspartnerin der heutigen Cyber Valley GmbH, Europas größtem Forschungskonsortium im Bereich der künstlichen Intelligenz mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Weitere Gründungspartner waren 2016 das Land Baden-Württemberg, die Max-Planck-Gesellschaft mit dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, die Universität Stuttgart sowie Amazon, BMW AG, IAV GmbH, Mercedes-Benz Group AG, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Robert Bosch GmbH und ZF Friedrichshafen AG. Seit 2019 ist zudem die Fraunhofer-Gesellschaft Cyber-Valley-Partnerin.</p><p>Die ersten Arbeitsgruppen des Fachbereichs Informatik der Universität Tübingen sind bereits vom langjährigen Informatikstandort auf dem Sand auf den neuen Campus in die Maria-von-Linden-Straße 6 gezogen. 2025 wird das fast fertige Cyber-Valley-Gebäude 1 in der Maria-von-Linden-Straße 1 bezogen. Alle weiteren Arbeitsgruppen sollen der Planung zufolge von 2028 an auf das Gebäude Cyber Valley 2 und das Gebäude in der Maria-von-Linden-Straße 6 verteilt werden. „Damit wird die Informatik der Universität Tübingen endlich komplett im Wissenschafts- und Technologiepark Obere Viehweide angesiedelt sein“, sagt Professor Andreas Geiger, der Sprecher des Fachbereichs Informatik.</p><h3>Der Neubau</h3><p>Das Gebäude Cyber Valley 2 soll bis 2028 fertiggestellt werden und rund 8.700 Quadratmeter umfassen. Die Forschungsflächen sollen insgesamt 20 Arbeitsgruppen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens beherbergen sowie einen zentralen Hörsaal und eine Präsenzbibliothek. Der viergeschossig geplante Bau soll mit dem bereits bestehenden Gebäude Cyber Valley 1 und den Freianlagen ein Gebäudeensemble bilden. In dem Ensemble entstehen außer den Institutsflächen ein zentraler Server sowie auch eine Cafeteria mit Lern- und Begegnungsmöglichkeiten.</p><p>Das Gebäude wird eine hochwertig gedämmte Gebäudehülle bekommen. Das Dach und die Hauptfassaden werden mit Photovoltaik ausgestattet. Die dafür vorgesehenen Flächen umfassen rund 1.015 Quadratmeter und eine Gesamtleistung von etwa 191 Kilowattpeak. Eine Besonderheit ist das Wärmeversorgungskonzept: Die Abwärme des Serverraums wird zur Beheizung des Gebäudes verwendet und kann zusätzlich noch den nachfolgenden dritten Bauabschnitt (Cyber Valley 3) mitversorgen. Als Reserve ist zudem ein Anschluss an die Fernwärme der Stadtwerke Tübingen vorgesehen.</p><p>Das Land investiert rund 75 Millionen Euro in das Gebäude Cyber Valley 2. Die Fertigstellung ist für Mitte 2028 vorgesehen. Verantwortlich für das Projekt ist Vermögen und Bau Tübingen. Das Gebäude und die Freianlagen wurden durch das Architekturbüro Heinle Wischer gemeinsam mit freiraumconcept geplant.</p><p class="align-right"><i>Pressemitteilung der Landesregierung von Baden-Württemberg/Hochschulkommunikation der Universität Tübingen.</i></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-113064</guid><pubDate>Tue, 19 Nov 2024 14:39:50 +0100</pubDate><title>Science and Innovation Days 2024: Ein Rückblick in Bildern</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=113064&amp;cHash=f11bf3c72c05fc77d4815be8ac6350fe</link><description></description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-111894</guid><pubDate>Wed, 23 Oct 2024 17:02:09 +0200</pubDate><title>Ergebnispräsentation des BMBF MINT Clusters „MINT me!“: Zwischenresümee nach zwei Jahren Laufzeit</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=111894&amp;cHash=b7c99546a9415d4aba8c54b1fe0f1f76</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der BMBF geförderte MINT-Cluster „MINT me!“, präsentierte am 10. Oktober die nach zwei Jahren Laufzeit erreichten Ziele. Anlass war ein Netzwerktreffen aller Verbund- und Kooperationspartner von „MINT me!“. Im MINT-Klassenzimmer auf dem Campus Morgenstelle der Universität Tübingen zogen alle Projektbeteiligten ein Zwischenresümee, und sprachen über bereits erreichte Meilensteine, wie neu an der Universität etablierte Schülerlabore. Im Anschluss tauschten sich die Teilnehmenden intensiv und produktiv zum anstehenden letzten Projektjahr aus.&nbsp;</p><p>Prof. Stefan Schwarzer (Chemiedidaktik, Universität Tübingen), der Leiter des „MINT me!“ Projekts, hob zwei besonders bedeutende Teilprojekte hervor. Zum einen wurde die neue „Mint me!“ Onlineplattform präsentiert (https://www.mint-me.uni-tuebingen.de/). Auf dieser werden zukünftig alle MINT-Angebote der Region und frei nutzbare Informations- und Lernmaterialien gebündelt. Sie dient Lehrkräften und Ausbildenden als wertvolle Informationsquelle zu außerschulischen MINT-Aktivitäten und als Ressource für den eigenen Unterricht. Zum anderen wurden fünf Video-Podcasts produziert, die einen praxisnahen Einblick in verschiedene MINT-Berufe und Forschungsfelder vermitteln sollen. Inhaltlich nehmen sie Bezug auf den im Projekt adressierten Blended Learning Ansatz, in welchem Präsenzaktivitäten &amp; E-Learning als Lernformen kombiniert werden. Diese Videos decken neben universitärer Forschung und wissenschaftlichen Berufsbildern, auch die Ausbildung zur/zum Pharmazeutisch-technischen Assistentin/Assistenten (PTA) und Chemisch-technischen Assistentin/Assistenten (CTA) ab. Dr. Felix Pawlak, der als Projektkoordinator federführend an der Produktion der Videos beteiligt war, betont die Wichtigkeit, Schülerinnen und Schülern ein authentisches und nahbares Bild von MINT-Berufen zu vermitteln: „Wir möchten den jungen Erwachsenen mit praxisnahen Einblicken die Berufsorientierung erleichtern und so den MINT-Bereich in der Region Neckar-Alb stärken“, so Pawlak.</p><p>Laura Zängle, die im Rahmen ihrer Masterarbeit einen Moodle-Kurs zur digitalen Unterstützung des Schülerlabortages „Circular Economy am Beispiel von PLA-Recycling“ im chemischen Schülerlabor TüChemLab entwickelt hat, stellte den von ihr entwickelten Selbstlernansatz vor. Der Moodle-Kurs ermöglicht die Vor- und Nachbereitung des Schülerlabors zum Thema Kreislaufwirtschaft und Recycling. Unter anderem wird es für Lehrkräfte aber auch für Schülerinnen und Schüler nun möglich, sich die Räumlichkeiten des Schülerlabors vorab in 360°-Aufnahmen genauer anzuschauen. Außerdem können zukünftig vielseitige digitale Lehrtools für die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien durch die Schülerlabore z.B. in der Mathematik, Physik und Chemie genutzt werden.</p><p>Zukünftig stehen der Wissenstransfer, mit dem Ziel Fortbildungen für Lehrkräfte anzubieten und die Vernetzung außerschulischer Bildungsangebote weiter voranzutreiben, sowie die empirische Wirkforschung des Blended Learning im Projektfokus.</p><h3>Über „MINT me!“</h3><p>Seit dem 1. September 2022 und mit einer Laufzeit von drei Jahren fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den MINT-Cluster "MINT me!" an der Universität Tübingen mit einer halben Million Euro. Im Rahmen des Clusters sollen Schülerlaborangebote in der Region Neckar-Alb eine größere Sichtbarkeit erlangen. Die MINT-Didaktiken und das Schülerlabor Neurowissenschaften der Universität Tübingen sowie weitere Partnerinnen und Partner bündeln dazu ihre außerschulischen Lernangebote in der Außendarstellung. Verbundpartner sind das BBQ Tübingen, die Universitätsstadt Tübingen und die Siemens Stiftung. Zusammen mit weiteren Kooperationspartnern werden außerdem neue außerschulische Lerngelegenheiten geschaffen. Gemeinsam mit den bereits bestehenden Angeboten werden diese auf einem Web-Portal gebündelt, dass begleitend Berufsfeldbezüge der Schülerlaborangebote in Form von Kurzvideos herausgestellt. Ein weiterer Fokus liegt auf der nachhaltigen Verzahnung bestehender außerschulischer Lerngelegenheiten mit dem Schulunterricht im Rahmen eines zu beforschenden Blended Learning Ansatzes.Neben den Verbundpartnerinnen und -partnern wie der Siemens Stiftung und der BBQ Bildung und Berufliche Qualifizierung gGmbH Tübingen waren der Exzellenzcluster „Controlling Microbes to Fight Infections“ (CMFI) der Universität Tübingen, der Wissenschaftsladen Tübingen e.V. sowie weitere Projektbeteiligte wie die Gewerbliche Schule Tübingen und das teclab VDI-Schülerforschungszentrum am Wildermuth-Gymnasium vor Ort.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-110949</guid><pubDate>Mon, 07 Oct 2024 17:05:16 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen als „Mehrfachsieger“ beim Einsatz von Recyclingpapier geehrt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=110949&amp;cHash=132961c4c474e2e67654d3b50cdc92d3</link><description>Neuer Papieratlas: Hochschulen setzen verstärkt auf Recyclingpapier mit dem Blauen Engel</description><content:encoded><![CDATA[<p>Berlin, 8. Oktober 2024: Im Rahmen des Papieratlas 2024 erhält die Universität Tübingen für ihr langjähriges herausragendes Engagement bei der Verwendung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel eine Würdigung als „Mehrfachsieger“. Seit 9 Jahren bringt die Universität Tübingen Bestleistungen im Papieratlas-Hochschulwettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR). In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 54 Hochschulen mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 69 Prozent.</p><p>Die Universität Tübingen nutzt in der Verwaltung, den Fakultäten/Fachbereichen, dem Druck- und Kopierservice sowie der Hausdruckerei konsequent zu 100 Prozent Blauer-Engel-Papier und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Im Vergleich zu Frischfaserpapier bewirkte die Universität in den vergangenen 9 Jahren eine Einsparung von über 30,4 Millionen Litern Wasser und rund 6,9 Millionen Kilowattstunden Energie. Die Wassereinsparung entspricht dem täglichen Bedarf von mehr als 251.000 Menschen. Die eingesparte Energie könnte den jährlichen Strombedarf von rund 1.960 Drei-Personen-Haushalten decken.</p><p>Marc Gebauer, Sprecher der IPR, würdigt das Engagement: „Die Universität Tübingen ist seit Jahren Vorreiter bei der Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel und erzielt damit kontinuierlich messbare ökologische Einspareffekte. Indem die Universität Tübingen ihre nachhaltige Papierbeschaffung im Papieratlas transparent macht, regt sie auch andere Hochschulen zur Nachahmung an.“</p><p>Der Papieratlas dokumentiert seit 2008 jährlich den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten in deutschen Städten, seit 2016 auch in Hochschulen und seit 2018 in Landkreisen. Kooperationspartner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Hochschulverband. In diesem Jahr erreicht der Papieratlas gesteigerte Recyclingpapierquoten und eine neue Rekordbeteiligung von 244 Kommunen und Hochschulen.</p><p>Alle Ergebnisse stehen unter <a href="http://www.papieratlas.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.papieratlas.de</a> zum Download zur Verfügung. &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-110778</guid><pubDate>Tue, 01 Oct 2024 11:14:42 +0200</pubDate><title>Tübingen International &amp; European Studies feiert 10-jähriges Jubiläum</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=110778&amp;cHash=1ad611a4f3a66f47de190d4d26e3aca3</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am <span lang="en" dir="ltr">International Office</span> feierte in diesem Jahr ein Programm sein zehnjähriges Jubiläum, das sich inzwischen als fester Bestandteil des Internationalisierungsprozesses an der Universität Tübingen etabliert hat: Seit 2014 organisiert das Programm „Tübingen <span lang="en" dir="ltr">International &amp; European Studies</span>“ (<span lang="en" dir="ltr">T-IES</span>) an der Abteilung Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Programme (Dezernat V.2) Kurzzeitaufenthalte für internationale Studierende. In <span lang="en" dir="ltr">Summer </span>und <span lang="en" dir="ltr">Winter Schools</span> nehmen Studierende aus aller Welt an englischsprachigen Kursen zu Europa und der EU teil.</p><p>Einen vorläufigen Höhepunkt konnte <span lang="en" dir="ltr">T-IES</span> mit der Durchführung von zwei kurz hintereinander stattfindenden <span lang="en" dir="ltr">Summer Schools</span> im Juni und August 2024 feiern. Rund 80 Studierende aus 20 verschiedenen Ländern kamen nach Tübingen und konnten Kurse aus den folgenden aktuellen Themenschwerpunkten wählen:</p><ul><li><span lang="en" dir="ltr">The Right to Disagree - Human Rights, Minority Rights and Freedom of Expression in Europe Today</span></li><li><span lang="en" dir="ltr">What's the Buzz? Society, Social Media, and Artificial Intelligence in Europe Today</span></li><li><span lang="en" dir="ltr">The EU in Permanent Crises? Perspectives, Challenges, Solutions</span></li><li><span lang="en" dir="ltr">Representing the European Past: Memory and Place-Making in Cross-Cultural Communities</span></li></ul><h2>Zwei parallele Tracks für mehr Vielfalt</h2><p>Um auf die zunehmende Nachfrage nach Kurzzeitprogrammen zu reagieren und verschiedene Studienrichtungen abzudecken, wurde die Teilnehmerzahl auf 48 erhöht sowie die Struktur und Inhalte des Programms angepasst. Aktuell stehen zwei parallele <span lang="en" dir="ltr">Study Tracks</span> zur Auswahl, die sich an Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Naturwissenschaften richten. Unter anderem werden aktuelle Themen wie Künstliche Intelligenz aufgegriffen. Ergänzt werden die Kurse durch thematisch passende Exkursionen u. a. nach Stuttgart, Reutlingen und Straßburg sowie mit Besuchen bei Tübinger Nichtregierungsorganisationen.</p><h2>Teilnehmende aus aller Welt</h2><p>Die größten Teilnehmergruppen bildeten bisher Studierende aus Südkorea und China, gefolgt von den USA und Australien. Auch in Europa steigt die Nachfrage nach den Kurzzeitprogrammen, so dass erfreulicherweise auch schon Studierende der CIVIS-Partnerunis begrüßt werden konnten. Darüber hinaus bestehen langjährige Kooperationen z.B. mit der <span lang="en" dir="ltr">Korea University</span> in Südkorea, der <span lang="en" dir="ltr">University of Western Australia</span> in Australien und der <span lang="en" dir="ltr">Nottingham University</span> in England.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-110151</guid><pubDate>Mon, 09 Sep 2024 15:04:28 +0200</pubDate><title>KI-Poetry-Slam: Wie gut ist KI wirklich?</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=110151&amp;cHash=7368afe4620a02e564bbb58d7e9c1f27</link><description>Generativer „Dichter“-Wettstreit in der Stadtbücherei</description><content:encoded><![CDATA[<p>Viele Menschen nutzen inzwischen Hilfsmittel mit künstlicher Intelligenz (KI), um Texte zu schreiben. Wie kann man die Fähigkeiten von KI-Tools wie <span lang="en" dir="ltr">ChatGPT </span>kreativ nutzen? In der Stadtbücherei findet dazu ein Workshop statt, in dem Interessierte <span lang="en" dir="ltr">ChatGPT </span>erkunden und gemeinsam mit Forschenden der Universität Tübingen damit experimentieren können. Im Anschluss werden die Texte der Teilnehmenden in einem <span lang="en" dir="ltr">Poetry-Slam</span> vorgestellt. Die Veranstaltung am Freitag, 20. September 2024, um 19 Uhr in&nbsp;der Stadtbücherei Tübingen, Nonnengasse 19, ist eine Zusammenarbeit der Stadtbücherei mit dem <span lang="en" dir="ltr">RHET AI Center</span> der Universität Tübingen, das sich&nbsp;mit rhetorischer Wissenschaftskommunikationsforschung zur Künstlichen Intelligenz befasst.</p><p>Nach einer kurzen Einführung zur Funktionsweise von generativer KI und zur Kunst des „Promptens“ – dem Schreiben von Eingaben, die von der KI zu Texten weiterverarbeitet werden – können die Teilnehmenden in Kleingruppen experimentieren. Jede Gruppe generiert ihren eigenen Text.&nbsp;Dabei werden typische KI-Texte entstehen: Mal in Ordnung, mal unsinnig, mal schlichtweg falsch – und auch so, dass manche Texte wirken, als wären sie wirklich kreativ und inspiriert. Die „Werke“ werden dann, ganz in <span lang="en" dir="ltr">Poetry-Slam</span>-Manier, vorgetragen. Am Ende des Abends wird der „beste“ Text gekürt. Falls jemand nicht selbst prompten oder slammen möchte: Interessierte sind herzlich eingeladen, als Zuschauer zu dabei zu sein.</p><p>Der KI-Slam ist eine öffentliche Begleitveranstaltung zum Baden-Württemberg-weiten Bürgerrat „Künstliche Intelligenz und Freiheit“ der Universität Tübingen. Der Bürgerrat ermöglicht 40 ausgelosten Bürgerinnen und Bürgern des Landes, die gesellschaftliche Begleitung von KI-Forschung aktiv mitzugestalten. Er ist ein Gremium, in dem die Teilnehmenden in vier Ratssitzungen mit KI-Expertinnen und -Experten sowie Forschenden in Dialog treten. Die Bürgerinnen und Bürger sollen konkrete Empfehlungen zu folgender Leitfrage ausarbeiten: Wie können Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam die Zukunft der Forschung zu künstlicher Intelligenz gestalten? Die Ergebnisse werden dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg in Form eines „<span lang="en" dir="ltr">Policy Papers</span>" im Dezember 2024 übergeben.</p><p class="align-right"><em>Nach einer Pressemitteilung der Stadt Tübingen</em></p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="http://www.buergerrat-ki.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Bürgerrat "Künstliche Intelligenz und Freiheit"</a></p><p><span lang="en" dir="ltr"><a href="https://rhet.ai/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">RHET AI Center</a></span></p><p><a href="http://www.tuebingen.de/stadtbuecherei" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Stadtbücherei Tübingen</a></p><p>&nbsp;<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109734</guid><pubDate>Mon, 12 Aug 2024 12:54:28 +0200</pubDate><title>Studierendenteam der Juristischen Fakultät gewinnt den 13. Justus-Liebig Moot Court</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=109734&amp;cHash=e3c795f2d1e8eaea58e253bb3ba33176</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Justus-Liebig Moot Court ist ein deutschlandweit ausgetragener Wettbewerb für Studierende der Rechtswissenschaft, der jährlich an der Justus-Liebig-Universität Gießen stattfindet. In diesem Jahr konnte das Tübinger Team den Wettbewerb für sich entscheiden.</p><p>Bei diesem Moot Court ist es Aufgabe der Studierenden, auf der Grundlage eines fiktiven Sachverhalts einen Schriftsatz anzufertigen. Bei dem diesjährigen Wettbewerb ging es um einen Mietrechtsstreit. Der Mieter hatte mit Erlaubnis des Vermieters eine Uhrenwerkstatt in der Mietwohnung betrieben. Dabei kam es dann jedoch zu Unstimmigkeiten. Der Vermieter kündigte. Diese Kündigung wollte der Mieter nicht akzeptieren und blieb im Mietobjekt. Daraufhin verklagte der Vermieter die Mieterseite. Die Studierenden sollten vor diesem Hintergrund den Beklagtenschriftsatz fertigen. Der Tübinger Schriftsatz nahm die erste Hürde im Wettbewerb, so dass das Tübinger Team im Juli zu den mündlichen Verhandlungen nach Gießen eingeladen wurde.</p><p>Das fiktive Gericht war prominent besetzt mit Thomas Offenloch, Richter am Bundes-verfassungsgericht, Rechtsanwältin Tanja V. Pfitzner, LL.M. (Columbia), Vertreterin der Rechtsanwaltskammer Frankfurt aM, sowie Prof. Dr. Martin Gutzeit, dem Organisator des Wettbewerbs. Im Halbfinale konnte sich das Team aus Tübingen gegen Bremen durchsetzen. Zum Finale wurde dann ein neuer Fall ausgegeben, bei dem das Tübinger Team nach einer Vorbereitungszeit von nur 40 Minuten auf Marburg traf und das Gericht von seiner Position überzeugen konnte.</p><p>Tübingen wurde vertreten durch Studierende aus dem vierten Semester: Lars Klimke, Ari Morgenstern und Lucius Köpstein. Unterstützt wurde das Team durch den Lehrstuhl von Prof. Dr. Stefan Huber: Rene Sattelmaier brachte hier seine Expertise ein.</p><p class="align-right">Lehrstuhl Prof. Dr. Stefan Huber</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109725</guid><pubDate>Mon, 12 Aug 2024 11:29:36 +0200</pubDate><title>Spiel, Sport und Wertevermittlung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=109725&amp;cHash=48fdd9ff4d76a2b75436cd0b22825647</link><description>2. Kindersportwoche an der Universität Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 5. bis 9. August 2024 fand am Institut für Sportwissenschaft die 2. Kindersportwoche der Universität Tübingen wieder als Kooperationsveranstaltung mit dem Team Equity-Care der Universität Tübingen statt und richtete sich an Kinder von Universitätsangehörigen im Grundschulalter. &nbsp;17 Studierende unter der Leitung von Andreas Dietrich waren für die Kindersportwoche im Rahmen des sportwissenschaftlichen Projektseminars „Sport konzipieren, organisieren und evaluieren“ am Institut für Sportwissenschaft verantwortlich.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-109230</guid><pubDate>Tue, 23 Jul 2024 08:50:13 +0200</pubDate><title>Wie reagieren Universitäten, die Politik und Museen auf Veränderungen der Gesellschaft?</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=109230&amp;cHash=f8499b098363a1a41219550c906dc6c5</link><description>Aktivitäten der CIVIS-Allianz beschäftigen sich mit aktuellen Entwicklungen</description><content:encoded><![CDATA[<p>In der ersten Juniwoche kamen Studierende, Lehrende sowie Mitarbeitende von CIVIS-Universitäten und von außeruniversitären CIVIS-Partnern im Rahmen verschiedener Aktivitäten der CIVIS-Allianz in Tübingen zusammen. Das Zusammentreffen dieser verschiedenen Initiativen in Tübingen war nicht geplant. Umso auffälliger war das gemeinsame Thema von Veränderungen in Gesellschaft und damit einhergehenden Anpassungen in öffentlichen Einrichtungen.</p><p>Ziel von acht Beschäftigten aus der Verwaltung der Universität Stockholm, die zu einem Partnerbesuch nach Tübingen gekommen waren, war die Vernetzung mit Kollegen und Kolleginnen in Tübingen und der fachliche Austausch. Die Stockholmer Gäste waren aus den Bereichen des <span lang="en" dir="ltr">International Office</span>, der Studienberatung sowie aus verschiedenen Fachbereichen von Anthropologie bis Soziologie. Das Programm umfasste eine Mischung aus direkten Gesprächen mit ihren fachlichen Pendants an der Universität Tübingen, Diskussionen und Impulsvorträgen. Neben den Möglichkeiten für weitere Kooperationen zwischen den beiden Universitäten wurden auch bereits umgesetzte und noch notwendige Veränderungen in Bildungseinrichtungen beider Länder sowie bei den Studierenden selbst angesprochen.&nbsp;</p><p>Veränderungen im politischen Bereich war Thema im Vortrag „<span lang="en" dir="ltr">Is Europe drifting to the right</span>?“ von Dr. Rolf Frankenberger, Institut für Rechtsextremismusforschung und Mitglied des <a href="https://civis.eu/en/teach-and-research/our-hubs/hub-4-cities-spaces-and-mobilities" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">CIVIS Hub 4</a>. Der Vortrag kurz vor der Europawahlen war Teil des Begleitprogramms für CIVIS-Austauschstudierende, die ein Austauschsemester in Tübingen bzw. an einer anderen CIVIS-Universität verbringen, und wurde vom Team der Tübinger CIVIS <span lang="en" dir="ltr">Mobility Unit</span> organisiert. Im Anschluss an die Veranstaltung tauschten sich die Stockholmer Gäste auch direkt mit CIVIS-Studierenden aus.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-108858</guid><pubDate>Tue, 09 Jul 2024 16:53:34 +0200</pubDate><title>Lebendige Stolpersteine - Tübinger Studierende entwickeln mediale Stationen und interaktive App</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=108858&amp;cHash=ff24bf3846a5c324afca04f3fa849b71</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>In Tübingen erinnern 101 Stolpersteine an jüdische Personen und ihr Schicksal während des Nationalsozialismus. Ihre und die jüdische Geschichte Tübingens werden im theatralen Gang Lebendige Stolpersteine erzählt – einer Kooperation zwischen der jüdischen Gemeinde Wankheim, dem Landestheater Tübingen und der Universität Tübingen.</p><p>Studierende aus den Bereichen Medienwissenschaften, Digital Humanities, Kognitionswissenschaften und Informatik arbeiteten unter Leitung von Erwin Feyersinger und Kevin Körner eng mit der Regisseurin Sapir Heller und dem Dramaturgen Adrian Herrmann zusammen, um die medialen Stationen des Gangs zu konzipieren und umzusetzen.&nbsp;<br> Das beeindruckende Ergebnis ist eine interaktive App, die dem Publikum bereits vor Beginn des Schauspiels ausgewählte Lebensgeschichten erzählt und die längeren Laufwege durch die Innenstadt durch einen gut getimten Audioguide überbrückt. Mittels Augmented Reality werden Objekte der Vergangenheit in der heutigen Zeit platziert und bieten die Möglichkeit, mit diesen zu interagieren.</p><p>Zudem kann das Publikum das Spiel der Schauspielenden mit der App beeinflussen: Würden Sie beispielsweise einem Juden das Bürgerrecht in Tübingen einräumen, wenn dadurch der Wohnungsmarkt verknappt wird? Oder wie stehen Sie zu einer 30%-Quote jüdischer Abgeordneter im Gemeinderat als Wiedergutmachung für NS-Verbrechen? Wie würden Sie sich entschieden? Aber Vorsicht: Manche Entscheidungen trifft man nur einmal im Leben.</p><p>Die App motiviert die Teilnehmenden, ihre Impressionen und Gedanken über eine Fotofunktion mit dem LTT zu teilen. Die entstandenen Bilder werden in einer digitalen Collage am LTT präsentiert und fördern den Dialog zum Thema und untereinander. Der theatrale Gang Lebendige Stolpersteine feierte am 07.07.2024 Premiere.</p><p><a href="https://www.landestheater-tuebingen.de/spielplan/lebendige-stolpersteine-6351" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.landestheater-tuebingen.de/spielplan/lebendige-stolpersteine-6351</a>&nbsp;</p><p><strong>Es spielen:</strong> Franziska Beyer, Dennis Junge, Immanuel Krehl, Jennifer Kornprobst, Stephan Weber / Andreas Guglielmetti, Sabine Weithöner&nbsp;<br><strong>Regie, Konzept &amp; Idee:&nbsp;</strong>Sapir Heller<br><strong>Dramaturgie, Konzept &amp; Produktionsleitung:</strong> Adrian Herrmann<br><strong>Raumgestaltung &amp; Kostüme:</strong> Sarah Elena Kratzl<br><strong>Regieassistenz &amp; Produktionsleitung:</strong> Elisa Toni<br><strong>Mediale Konzeption:</strong> Erwin Feyersinger<br><strong>Softwarearchitekt &amp; Head of Development:</strong> Kevin Körner<br><strong>Technische Entwicklung:</strong> Marcel Alber, Lena Blessing, Louis Brenner, Julia Blum, Radoslaw Cwiek, Alina Dittrich, Isabelle Eberhardt, Sarah Eichholz, Emilia Enders, Josefine Jäger, Silja Kluge, Julius Kuhnle, Leonie Maginot, Claudia Marsal, Heriett Müller, Anna Pruß, Luise Riedmiller, Amaline Ritter, Adam Schiess, Julia Schneider, Erik Strobl, Anna Trinh, Esther Voosen, Lena Weinreich, Leonie Wolpers<br><strong>Historische Beratung</strong>: Martin Ulmer, Johanna Rost (Geschichtswerkstatt Tübingen)<br><strong>Leitung Vorproduktion:</strong> Naima Alam, Erwin Feyersinger, Adrian Herrmann<br><strong>Vorproduktion:</strong> Anna Broer, Harshita Dayal, Mira Dieker, Yinan Duan, Magdalena Kuhn, Melissa Moverley, Michelle Neuwirth, Kim Loan Phan, Christoph Renz<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-108771</guid><pubDate>Mon, 08 Jul 2024 09:30:29 +0200</pubDate><title>„Wichtiger Beitrag zur Lösung aktueller Probleme“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=108771&amp;cHash=dc37348e09e4da5d0849c13069deb63e</link><description>Technologietransferpreis für Team des Interfakultären Instituts für Mikrobiologie und Infektionsmedizin</description><content:encoded><![CDATA[<p>Professorin Dr. Evi Stegmann, Professor Dr. Wolfgang Wohlleben und die Postdoktorandin Dr. Naybel Hernández Pérez, alle vom&nbsp;Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin der Universität Tübingen, sind mit dem „Preis für exzellenten Technologietransfer Neckar-Alb“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Reutlingen ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt die IHK Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die gemeinsam mit Unternehmen praxisnahe Anwendungen entwickelt und umgesetzt haben. Das Tübinger Team entwickelte eine umweltfreundliche Alternative zu dem bislang kaum biologisch abbaubaren Stoff EDTA, der unter anderem in Wasch- und Düngemitteln verwendet wird. Neben den Forschenden aus Tübingen haben drei weitere Teams der Hochschulen Albstadt-Sigmaringen und Reutlingen eine Auszeichnung mit dem Technologietransferpreis erhalten.</p><p>Der chemische Stoff EDTA wird großtechnisch in der Industrie, Landwirtschaft und Wasseraufbereitung eingesetzt und gelangt vor allem über Abwasser auch in die Umwelt. Die Verbindung [S,S]-EDDS, die von einem Bodenbakterium produziert wird, kann Metalle genauso effektiv binden wie EDTA und ist biologisch abbaubar. Eine in Tübingen entwickelte Bakterienmutante ermöglicht nun die Produktion von [S,S]-EDDS, ohne durch Störfaktoren abzusterben. Wenn die Produktion von EDDS auf diesem Weg im industriellen Maßstab möglich ist, können durch den Ersatz von EDTA umweltfreundlichere Produkte hergestellt werden. Kooperationspartner der Forschenden war das Tübinger Chemie-Unternehmen CHT.</p><p>„Betriebe leben von Innovationen und machen sich deshalb auch Ergebnisse aus der Forschung zunutze“, sagte Lucia Schmid, Mitglied der IHK-Vollversammlung, bei der Preisverleihung. „Mit ihren Projekten aus den Bereichen Medizin, Chemie, Energie und Prozessautomatisierung leisten die Forscherinnen und Forscher einen wichtigen Beitrag zur Lösung aktueller Probleme“, würdigte Schmid die Leistungen der Projektteams.</p><p>Der Preis „Exzellenter Technologietransfer Neckar-Alb“ wird seit 2014 vom Institut für Wissensmanagement und Wissenstransfer der IHK Reutlingen an Forschende der Hochschulen in der Neckar-Alb-Region vergeben. Die Preisträger werden von einer Jury aus Wirtschaft und Wissenschaft ermittelt.</p><p class="align-right"><em>Hochschulkommunikation nach einer Pressemitteilung der IHK Reutlingen</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-108216</guid><pubDate>Fri, 21 Jun 2024 13:29:03 +0200</pubDate><title>Von der Uni auf den Arbeitsmarkt: Starthilfe für internationale Akademiker</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=108216&amp;cHash=84d550c699c97a6fe4bd690a02c64469</link><description>Universität Tübingen beteiligt an Programm des DAAD zur Berufsorientierung von internationalen Fachkräften – Förderphase von 2024 bis 2028</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen startet diesen Juni ein Förderprogramm, um internationalen Studierenden und Absolventen den Schritt auf den deutschen Arbeitsmarkt zu erleichtern. „Come to stay“ - zu Deutsch: „Gekommen, um zu bleiben“ - wird vom DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) mit einer Million Euro unterstützt und bietet zahlreiche Qualifizierungsangebote für einen leichteren Berufsstart in Deutschland. Das Programm läuft vorerst bis Ende 2028.</p><p>„Die Universität Tübingen will internationale Talente gewinnen und fördern und mit dem Programm einen Beitrag zur Verringerung des Fachkräftemangels in Deutschland leisten“, sagte die Prorektorin für Studium und Lehre, Professorin Karin Amos, anlässlich des Starts des Programms.&nbsp;</p><p>„Come to stay“ nimmt die ganze Lebensphase von internationalen Studierenden in den Blick: Von der Vorbereitung auf das Studium, über das Studium selbst bis zur Orientierung auf dem Arbeitsmarkt. Dazu gehört ein auf zwei Semester angelegtes Programm zur Studienvorbereitung mit Onboarding, Deutsch-Intensivkurs und integrationsfördernden Angeboten. In weiteren Bausteinen lernen die Studierenden rechtzeitig vor ihrem Abschluss, wie ein Bewerbungsschreiben an hiesige Unternehmen aussehen sollte, welche Branchen besonders dringend Fachkräfte suchen, welche kulturellen Gepflogenheiten in Deutschland zu beachten sind. Online-Talks vermitteln einen direkten Kontakt zwischen Studierenden und Unternehmen.&nbsp;</p><p>„Das Programm hält Talente in Deutschland und nutzt die Potenziale internationaler Studierender für die Bewältigung der Zukunftsaufgaben in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft“, sagte Tina Stengele, Abteilungsleiterin Überfachliche Bildung und berufliche Orientierung an der Universität Tübingen. “Dabei ist eine gute Betreuung und Begleitung der Studierenden unerlässlich,“ ergänzt Daniela Schmeiser vom International Office. „Das Programm gibt uns dafür neue Möglichkeiten.“ &nbsp;</p><p>Derzeit sind rund 4.300 internationale Studierende an der Universität Tübingen eingeschrieben. Deutschland steht nach den USA und dem Vereinigten Königreich an dritter Stelle der beliebtesten Zielländer internationaler Studierender. Neben der Universität Tübingen werden noch 89 weitere Projekte an Hochschulen in Deutschland vom DAAD gefördert. Die Gelder stammen vom Bundesbildungsministerium (BMBF).</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-108144</guid><pubDate>Wed, 19 Jun 2024 11:57:39 +0200</pubDate><title>Label „HR Excellence in Research“ für gute Arbeitsbedingungen in der Forschung erneut verliehen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=108144&amp;cHash=c110590687f833c483cb104f305427d6</link><description>Universität Tübingen kann Auszeichnung des Audits „Human Resources Strategy for Researchers“ (HRS4R) für weitere drei Jahre tragen</description><content:encoded><![CDATA[<p class="GradAkStandard">Am 15. März 2024 fanden sich Experten der Europäischen Kommission in Tübingen ein, um den Status der Universität als Trägerin des „HR Excellence in Research“-Labels zu überprüfen. Das Label wurde der Universität Tübingen 2017 durch die Europäische Kommission im Rahmen der Teilnahme am Audit „Human Resources Strategy for Researchers“ (HRS4R) verliehen. Die Teilnahme am Audit HRS4R dient der Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Forschenden an den teilnehmenden Institutionen. Das Engagement der Universität Tübingen für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor Ort wird durch das Audit unterstützt und nochmals fokussiert. Hand in Hand mit der Teilnahme am Audit und durch dieses überprüft, ging die Implementierung der europäischen Charta für Forschende sowie des Verhaltenskodex für die Einstellung von Forschenden (kurz Charta und Code). Diese verpflichten die teilnehmenden Institutionen, das jeweilige Arbeitsumfeld für Forschende so zu gestalten, dass gute Forschung ermöglicht und gefördert wird. In diesem Zuge wird auch ein offener und transparenter Einstellungsprozess etabliert.</p><p>Die Überprüfung des Fortschritts auf den unterschiedlichsten Gebieten, wie zur Verfügung gestellte Kursprogramme zur beruflichen Weiterqualifikation, der Implementierung von Charta und Code sowie etwa die umfangreiche Unterstützung von Innovation in Forschung und Lehre in Tübingen, findet alle drei Jahre durch eine Kommission externer Expertinnen und Experten statt.</p><p>Für die Überprüfung im März reisten zwei internationale Experten der Europäischen Kommission an und ließen sich einen Tag lang durch die Rektorin Prof. Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann, den Prorektor für Forschung und Innovation Prof. Dr. Peter Grathwohl, durch Angehörige der Verwaltung und vor allem durch mehrere Statusgruppen aus der Forschung – von Promovierenden bis hin zu Professorinnen und Professoren – über den Entwicklungsstand des Audits und die aktuellen Arbeitsbedingungen in der Tübinger Wissenschaft ins Bild setzen.</p><p>Am Abend des Begehungstages durften Rektorat und Steering Committee des Tübinger HRS4R-Audits bereits ein großes Lob der Experten für das enorme Engagement und die hervorragende Umsetzung der Verbesserungsmaßnahmen sowie Tipps für die weitere Entwicklung des Audits entgegennehmen. Diese positive Bewertung ging auch in den offiziellen Bericht ein, den die Experten den entsprechenden Stellen der Europäischen Kommission und der Universität Tübingen zukommen ließen. Darin wurde dem Vorgehen der Universität eine sehr hohe Übereinstimmung mit den Grundgedanken und Zielen des HRS4R-Audits attestiert und die Weiterführung des Labels „HR Excellence in Research“ für die kommenden drei Jahre ohne Auflagen bewilligt.</p><p>Die Weiterführung des „HR Excellence in Research“ Labels ist ein großer Erfolg für die Universität und bezeugt deren Anspruch, die besten Arbeitsbedingungen für Forschende zu bieten. Auch im Hinblick auf die anstehende Überprüfung des Exzellenzstatus im Rahmen der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern ist der Erfolg im HRS4R-Audit ein starkes Zeichen für die Qualität des Forschungsstandortes Tübingen.</p><p class="align-right"><em>Raphael Szeider, M.A.,Referent für das Audit HRS4R</em><br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,tcrjcgn0ubgkfgtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">raphael.szeider<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p><h3>Weitere Informationen:</h3><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li><a href="/zh/forschung/service/graduiertenakademie/hr-excellence-in-research-award/" class="internal-link">HRS4R in Tübingen</a></li><li><a href="https://euraxess.ec.europa.eu/jobs/hrs4r" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">HRS4R-Seite der Europäischen Kommission</a></li><li><a href="https://euraxess.ec.europa.eu/jobs/charter" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Charta und Code für Forschende der Europäischen Kommission</a></li><li><a href="https://www.kowi.de/kowi/horizon-europe/horizon-europe2/weitere-aspekte/europaeische-charta-und-verhaltenskodex.aspx%E2%80%8B" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Infos von der KoWi zu Charta und Code der Europäischen Kommission</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-107445</guid><pubDate>Tue, 28 May 2024 10:36:48 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen unterzeichnet die Charta der Vielfalt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=107445&amp;cHash=394bfc8166cb40f70bd30d4cdea6a2c2</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich des Deutschen Diversity-Tages am 28. Mai 2024 hat Rektorin Prof. Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann für die Universität Tübingen die Charta der Vielfalt unterzeichnet.</p><p>„Die Universität versteht die Diversität ihrer Angehörigen als Chance und als Basis von Exzellenz in Forschung und in Lehre. Mit der Unterzeichnung der Charta bekräftigt sie ihr Commitment zu einer Organisationskultur, die von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist und in der sich Menschen mit all ihren Fähigkeiten und Potentialen entfalten können“, so die Rektorin.</p><p>Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt ist die Universität Tübingen nun Teil eines deutschlandweiten Netzwerks von über 5.000 Institutionen und Unternehmen mit über 14,7 Millionen Beschäftigten, die sich gegenseitig bei der Umsetzung ihres Diversity Managements unterstützen und gute Ideen sowie neue Entwicklungen miteinander austauschen.</p><p>Die Universität Tübingen stellt einen Ort dar, an dem sich in den Worten der Charta alle willkommen und respektiert erleben können, „unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft.“ Die Diversitätsstrategie der Universität Tübingen verfolgt das Ziel, dieses besondere Arbeits- und Studienumfeld für ihre Angehörigen konsequent weiter auszubauen. Die Inhalte der Charta werden in vielfältiger Weise zum Thema gemacht und alle Angehörigen der Universität sind angehalten, sich in die Umsetzung der Charta aktiv einzubringen.</p><p>Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität, Professorin Ingrid Hotz-Davies, freut sich über die Unterzeichnung der Charta: „Die bisherigen Strategien und Prozesse der Förderung von Diversität werden durch die Unterzeichnung der Charta der Vielfalt unterstützt und gestärkt. Es entstehen hilfreiche Synergien z.B. mit der Umsetzung der Diversitätsstrategie und mit dem Diversity Audit des Stifterverbandes, in dem die Universität Tübingen 2017 erstmalig zertifiziert und 2021 re-auditiert wurde.“</p><p class="align-right"><em>Ulrike Thrien, Team Equity der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Tübingen (Diversitätsbüro)</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-107250</guid><pubDate>Wed, 22 May 2024 14:33:43 +0200</pubDate><title>Erster gemeinsamer Pride Month in Tübingen vom 1. bis 30. Juni</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=107250&amp;cHash=f8407979b43499a575c8f5ddb765613e</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Tübingen macht bunt: Vom 1. bis 30. Juni finden in der Stadt und an der Universität Tübingen zahlreiche Veranstaltungen statt, die dazu einladen, sich mit queeren Themen auseinanderzusetzen. In Kooperation mit der Eberhard Karls Universität Tübingen und lokalen Initiativen hat die Stadtverwaltung ein vielfältiges Programm zusammengestellt, das Vorträge, Workshops, Lesungen, Kunst-ausstellungen, Konzerte und vieles mehr umfasst. Die Veranstaltungen bieten Raum für Diskussionen, Begegnungen und Austausch.&nbsp;</p><p>Über alle Termine des Pride Month informiert eine gedruckte Broschüre, die unter anderem im Rathaus am Markt, in der Stadtbücherei, in der Universitätsbibliothek und weiteren Einrichtungen der Universität Tübingen, in Kultureinrichtungen und bei beteiligten Institutionen ausliegt. Auch unter <a href="http://www.uni-tuebingen.de/pride-month" target="_blank" class="external-link" title="Link zur Homepage Pride Month in Tübingen" rel="noreferrer">www.uni-tuebingen.de/pride-month</a> sind alle Informationen abrufbar. Außerdem weisen die beteiligten Organisationen auf ihren Social-Media-Kanälen auf den Pride Month hin.&nbsp;</p><p>„Viele Menschen, die sich als LSBTIQA+ identifizieren, erfahren zunehmend Druck und Diskriminierung. Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, dass wir uns solidarisch zeigen und für gleiche Rechte einstehen. Der Pride Month bietet eine wunderbare Gelegenheit, sich mit vielfältigen Lebensrealitäten zu beschäftigen und für Zusammenhalt stark zu machen“, sagt Lou Schumm, Koordination Queere Chancengleichheit in der städtischen Stabsstelle Gleichstellung und Integration.&nbsp;</p><p>„Das Engagement für Offenheit und Vielfalt in der Gesellschaft gehört zu den Grundaufgaben der Universität. Durch verschiedene universitäre Veranstaltungen im Pride Month wollen wir die Sicht-barkeit von queeren Menschen an der Universität Tübingen erhöhen. Und wir wollen ein Bewusst-sein schaffen für die Bereicherung, die sie darstellen, und für die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert werden“, sagt Prof. Dr. Monique Scheer, Prorektorin für Internationales und Diversität.&nbsp;</p><p>Der Pride Month hat seinen Ursprung in den Stonewall-Aufständen von 1969 in New York, als sich die LSBTQIA+-Community gegen Diskriminierung und Polizeigewalt zur Wehr setzte. Seitdem wird der Juni weltweit als Pride Month gefeiert, um die Rechte von Menschen, die sich als LSBTIQA+ identifizieren, zu stärken und Vielfalt anzuerkennen. LSBTIQA+ ist eine Abkürzung und steht für lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter*, queer und asexuell. Die Bezeichnung „queer“ wird häufig auch als Sammelbegriff für Vielfalt von Geschlecht und sexueller Orientierung verwendet. Das Plus steht für viele andere Menschen, die auch zur queeren Community gehören.</p><p>Das Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung der Universität Tübingen hatte bereits im vergangenen Jahr Veranstaltungen zum Pride Month organisiert.</p><h3>Kontakt für Medienanfragen:</h3><p>Lou Schumm&nbsp;<br> Universitätsstadt Tübingen, Stabsstelle Gleichstellung und Integration, Queere Chancengleichheit&nbsp;<br> Telefon <span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;+49 7071 204-2476&nbsp;<br> E-Mail <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,nqw0uejwooBvwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">lou.schumm<span style="display:none">spam prevention</span>@tuebingen.de</a>&nbsp;</p><p>Gero Bauer&nbsp;<br> Universität Tübingen, Zentrum für Gender- und Diversitätsforschung&nbsp;<br> Telefon <a href="tel:+4970712975674">+49 7071 29-75674</a>&nbsp;<br> E-Mail <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,igtq0dcwgtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">gero.bauer<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-106946</guid><pubDate>Wed, 15 May 2024 10:41:30 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen unterzeichnet Charta „Familie in der Hochschule” und tritt dem Netzwerk bei</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=106946&amp;cHash=791e3d512957c2cda886dcc6ead53928</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen ist am 7. Mai 2024 offiziell dem Verein „Familie in der Hochschule“ beigetreten und unterzeichnete die gleichnamige Charta „Familie in der Hochschule“. Mit der Unterzeichnung geht die Universität Tübingen die Selbstverpflichtung ein, die vorgegebenen Standards des Vereins zur Familienorientierung einzuhalten und ihre Verantwortung als moderne Arbeitgeberin und Lernort wahrzunehmen.</p><p>Zwischen 2007 und 2009 wurden im Rahmen einer ersten Kooperation des Beauftragten für die Neuen Bundesländer mit der Robert Bosch Stiftung und dem&nbsp;Centrum für Hochschulentwicklung CHE acht Hochschulen – darunter auch die Universität Tübingen – bei der Entwicklung vorbildlicher Maßnahmen der Familienorientierung gefördert. Durch Austausch ihrer Erfahrungen lernten die Hochschulen in diesem <span lang="en" dir="ltr">Best-Practice</span>-Club wechselseitig voneinander und erzielten dadurch Synergien in der Umsetzung der Familienorientierung.</p><p>2014 konnte mit der Erarbeitung der Charta dann der <span lang="en" dir="ltr">Best-Practice</span>-Club „Familie in der Hochschule“ ins Leben gerufen werden, dem in den Folgejahren eine wachsende Zahl an Hochschulen und wissenschaftsnahen Einrichtungen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz beitraten. Im Jahr 2018 wurde der Club in den Verein „Familie in der Hochschule e.V.“ überführt. Heute hat der Verein&nbsp;<a href="https://www.familie-in-der-hochschule.de/verein/mitgliedshochschulen-institutionen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">149 Mitglieder</a>, die alle eine langjährige Erfahrung zur Erarbeitung und Umsetzung von Maßnahmen für Familienorientierung an Hochschulen aufweisen. Gemeinsam werden Konzepte und Maßnahmen entwickelt, die Studierende und Beschäftigte darin unterstützen Familie und Studium, Beruf und Wissenschaft besser miteinander zu vereinbaren. Dazu arbeiten die Mitglieder in 13 verschiedenen <a href="https://www.familie-in-der-hochschule.de/verein/arbeitsgruppen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Arbeitsgruppen</a> zu strategischen bzw. organisatorischen Themen zusammen.</p><p>Darüber hinaus trägt die Universität Tübingen als familienfreundliche Universität seit 2014 das Signet <a href="https://uni-tuebingen.de/einrichtungen/gleichstellung/gleichstellungsbeauftragte/familienbuero/audit-familiengerechte-hochschule/" target="_blank" class="external-link">„familiengerechte hochschule“</a> und sieht Familienorientierung als unverzichtbarer Teil ihrer Hochschulpolitik an. Weitere Fragen und Anregungen können gerne an das <a href="https://uni-tuebingen.de/einrichtungen/gleichstellung/gleichstellungsbeauftragte/familienbuero.html" target="_blank" class="external-link">Familienbüro der Universität </a>gerichtet werden.</p><p class="align-right"><em>Gabi Efferenn, Familienbüro</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-106695</guid><pubDate>Tue, 07 May 2024 11:50:21 +0200</pubDate><title>Vor 550 Jahren: Erste Erwähnung der Universität Tübingen am 4. Mai 1474</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=106695&amp;cHash=1ba43459abf3d4cc1f4db7290c6938c9</link><description>Graf Eberhard im Bart plante Errichtung einer Universität schon drei Jahre vor der offiziellen Gründung</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2027 feiert die Universität Tübingen das 550-jährige Jubiläum ihrer Gründung. Die Erstnennung der Universität Tübingen fand aber tatsächlich bereits knapp drei Jahre zuvor statt. Das belegen zwei neue Untersuchungen der Historiker Robert Gramsch-Stehfest von der Universität Jena und Julius Jansen von der Universität Tübingen. Beide Arbeiten werden voraussichtlich noch in diesem Jahr veröffentlicht.</p><p>Am 4. Mai 1474 reichte Graf Eberhard V. von Württemberg-Urach ein Bittschreiben bei Papst Sixtus IV. ein. In dieser Supplik schrieb er, er wolle eine Universität in Württemberg errichten, und zwar in Tübingen. Graf Eberhard im Bart begründete sein Ersuchen damit, dass es bis dato weder in seinen Städten noch in denen seines Onkels, Graf Ulrich V, von Württemberg-Stuttgart, eine solche Hohe Schule gäbe.&nbsp;Nach diesem Bittgesuch dauerte es noch knapp drei Jahre bis zur juristischen Errichtung der Universität Tübingen und fast dreieinhalb Jahre bis zum Vorlesungsbeginn im Oktober 1477.</p><p>Die Privilegierung Hoher Schulen erfolgte im spätmittelalterlichen Reich meist durch den Papst und in Ausnahmefällen auch durch den Kaiser. Sie war Voraussetzung dafür, dass diese Schulen ihren Absolventen einen allgemein anerkannten Abschluss verleihen durften: die <em>licentia ubique docendi</em>, die Erlaubnis überall zu lehren.&nbsp;<br> Aus verschiedenen Gründen stellte Graf Eberhard im Bart sein Bittgesuch für die Gründung einer Universität an den Papst – und nicht an Kaiser Friedrich III., was vermutlich mit weniger Kosten und Mühen verbunden gewesen wäre.</p><p>Wie bei vielen anderen Universitätsgründungen enthielt Eberhards Supplik an den Papst nicht nur das Ersuchen, die <em>licentia ubique docendi</em> für die Hochschule zu erhalten, sondern auch die Bitte, kirchliche Güter für die Finanzierung der Hochschule umwidmen zu dürfen: Im Tübinger Fall sollte das Sindelfinger Martinsstift neben fünf Pfarreien als Ausstattungsgrundlage dienen. Zudem hielt Eberhard sich vorher wegen seiner Hochzeit mit Barbara Gonzaga in Mantua auf und hatte von dort aus eventuell engeren Austausch mit seinem Gesandten in Rom – kürzere Kommunikationswege waren für ein Vorhaben wie die Supplik zur Universitätserrichtung von Vorteil. Julius Jansen konnte jetzt anhand des Registereintrags nachweisen, dass bereits diese erste Supplik von 1474 seitens der Kurie genehmigt wurde. Doch die entsprechende Urkunde wurde niemals ausgestellt. Wieso, ist bis heute nicht bekannt.</p><p>Zwei Jahre später, 1476, reichte Eberhard eine zweite Supplik für die Privilegierung seiner Universität beim Papst ein. Unklar ist, ob dabei der Konstanzer Bistumsstreit eine Rolle spielte. Auffällig ist jedoch: Eberhard stand in diesem Streit als kaiserlicher Bevollmächtigter auf Seiten des kaiserlichen Kandidaten und somit im Konflikt mit dem vom Papst eingesetzten Bischof. Dann kam es zur Aussöhnung mit dem Konstanzer Bischof – und noch im selben Jahr reichte Eberhard zusammen mit seiner Mutter die zweite, letztendlich erfolgreiche Bittschrift ein.</p><p>Bei dieser Aussöhnung spielte Kardinal Francesco Gonzaga, der Bruder von Eberhards Ehefrau, eine entscheidende Rolle: Er setzte sich in Rom für die Genehmigung der Universitätsgründung ein. Nicht zuletzt ein Beleg für die Bedeutung weitreichender familiärer und politischer Netzwerke, auch für die Gründung einer Landesuniversität in Südwestdeutschland.&nbsp;Am Ende der beiden Bittgesuche von 1474 und 1476 stand letztendlich die Gründung einer Universität von internationaler Strahlkraft, die im Jahr 2027 ihren 550. Geburtstag feiert.</p><p>Aus diesem Anlass wird es 2027 eine große internationale Tagung zur Universitätsgeschichte, eine neue Kleine Universitätsgeschichte und ein weitgestecktes Rahmenprogramm geben. Bereits im Vorlauf des Jubiläums wird im Sommersemester 2025 eine Studium-Generale-Reihe zu „Frauen an der Universität Tübingen“ stattfinden, deren Vorträge zum Jubiläum 2027 in einem Sammelband erscheinen. Auch für die folgenden Sommersemester sind Vorlesungsreihen zur Tübinger Universität und ihrer Geschichte sowie weitere Veranstaltungen geplant.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-106143</guid><pubDate>Mon, 29 Apr 2024 15:50:00 +0200</pubDate><title>Tübinger Theologien weltweit auf Platz 5 bei QS World University Ranking by Subject 2024</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=106143&amp;cHash=7ee9a2af2ab59b3799c5d215651e6aac</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<h3>Tübinger Archäologie belegt 12. Platz im internationalen Vergleich</h3><p>Im aktuellen QS World University Ranking by Subject 2024 belegt die Universität Tübingen in der Kategorie „Theologie und Religionswissenschaft“ (Theology, Divinity &amp; Religious Studies) weltweit den fünften Platz. In diesem Fachbereich ist die Universität Tübingen damit die beste im deutschsprachigen Raum überhaupt und platziert sich zugleich als einzige deutsche Hochschule international in den Top 10. „Diese Platzierung ist ein großer Erfolg für die Evangelisch-Theologische Fakultät, die Katholisch-Theologische Fakultät und das Zentrum für Islamische Theologie der Universität“, sagt Rektorin Prof. Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann. „Sie zeigt erneut, dass am Tübinger ‚Campus der Theologien‘ weltweit angesehene Spitzenforschung betrieben wird.“ Die Fächergruppe konnte sich im Ranking in den vergangenen Jahren kontinuierlich steigern: von Rang 10 im Jahr 2022 und Rang 8 im Jahr 2023 bis hin auf Rang 5 in diesem Jahr.</p><p>Auch die Tübinger Archäologie belegt beim QS Ranking 2024 wie im Vorjahr einen hervorragenden 12. Platz weltweit und liegt in Deutschland auf Platz 1.</p><p>Das jährlich veröffentlichte QS-Ranking zählt zu den wichtigsten Rankings im Hochschulbereich. QS zieht für die Einstufung der Universitäten vor allem die akademische Reputation, den Impact der Publikationen und das Betreuungsverhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden heran. Das Ranking nach Fächern für 2024 wurde am 10. April 2024 veröffentlicht.&nbsp;</p><p class="align-right">Dr. Florian Zacher, Evangelisch-Theologische Fakultät</p><p><br><strong>Weitere Informationen zu den Subject Rankings:</strong></p><ul><li><a href="https://www.topuniversities.com/subject-rankings" target="_blank" rel="noreferrer">QS World University Rankings by Subject 2024</a></li><li><a href="https://www.topuniversities.com/university-subject-rankings/theology-divinity-religious-studies" target="_blank" rel="noreferrer">Ergebnisse in der Fächergruppe „Theologie und Religionswissenschaft“</a></li><li><a href="https://www.topuniversities.com/university-subject-rankings/archaeology" target="_blank" rel="noreferrer">Ergebnisse in der Archäologie</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Dezernat_I-ZentIslam</category><category>Kath-Theol-Aktuell</category><category>ET-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-106281</guid><pubDate>Thu, 25 Apr 2024 15:42:10 +0200</pubDate><title>Demokratie und Zivilgesellschaft stärken</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=106281&amp;cHash=c899fdb5798eac52be1a9755d4a20e25</link><description>Institut für Rechtsextremismusforschung der Universität Tübingen im Landtag von Baden-Württemberg.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Ausschuss für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landtags von Baden-Württemberg hat sich in seiner Sitzung am Mittwoch, 24. April 2024, mit dem Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) an der Universität Tübingen sowie der Dokumentationsstelle Rechtsextremismus (DokRex) am Generallandesarchiv über ihre Arbeit ausgetauscht. Das hat die Vorsitzende Nese Erikli (Grüne) mitgeteilt.</p><p>Vom Landesarchiv Baden-Württemberg waren Prof. Dr. Gerald Maier (Präsident) und Prof. Dr. Wolfgang Zimmermann (Leiter des Generallandesarchivs Karlsruhe und kommissarischer Leiter der Dokumentationsstelle Rechtsextremismus) zu Gast. Vom Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) waren PD Dr. Rolf Frankenberger (wissenschaftlicher Geschäftsführer) und Reiner Baur (administrativer Geschäftsführer) dabei.</p><p>Wie Erikli berichtet hat, sei das Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) auf Empfehlung des zweiten Untersuchungsausschusses des Landtags von Baden-Württemberg zum NSU am 11. Mai 2023 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen eingerichtet worden. Das Institut erforsche Rechtsextremismus und seine gesellschaftlichen Einbettungen, wodurch Demokratie, Staat und Zivilgesellschaft gestärkt werden sollen. Sowohl die Entstehung und Verbreitung als auch die Bedrohungspotenziale für die Gesellschaft durch Rechtsextreme sollen dabei erforscht werden. Das IRex befinde sich noch in der Aufbauphase, die bis April 2025 andauern solle. So laufe derzeit das Besetzungsverfahren für drei Professuren für Rechtsextremismusforschung mit unterschiedlichen Schwerpunkten, eine weitere Professur für sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung solle folgen.</p><p>Das DokRex dokumentiere am Landesarchiv Baden-Württemberg die Entwicklungen im rechtsextremen Spektrum, so Erikli. Aufgabe sei die Sammlung, Auswertung und Zurverfügungstellung von Materialien und Wissen zum Thema Rechtsextremismus sowie die begleitende wissenschaftliche Erforschung von Entwicklungen und Prävention in diesem Bereich, erläuterte Erikli den parlamentarischen Auftrag. Zusätzlich zu einer Datensammlung aus dem Archiv von Anton Maegerle, der seit den 1980er Jahren zum Thema Rechtsextremismus Dokumente sammelte, untersuche DokRex Daten, Dokumente, Webseiten und Social-Media-Posts aus öffentlich zugänglichen Quellen und beleuchte Aktivitäten rechter Netzwerke, demokratiefeindliches Gedankengut und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. DokRex dokumentiere, analysiere, teile und sensibilisiere, gab Erikli das Selbstverständnis der Einrichtungen wieder. Als weitere Schritte seien unter anderem der Einstieg in Social-Media-Aktivitäten sowie die Einbindung von RECHTS.GESCHEHEN online auf der Website von DokRex geplant.</p><p>„Baden-Württemberg hat bundesweit einmalige Strukturen zur Erforschung des Rechtsextremismus dauerhaft geschaffen“, betonte die Ausschussvorsitzende. Beide Einrichtungen würden den Auftrag als Chance und Verpflichtung annehmen. Gemeinsame Unternehmung sei die Stärkung und Verteidigung des demokratischen Verfassungsstaates auf Basis von aktueller wissenschaftlicher und dokumentarischer Arbeit. Dies gelinge nur in einer gemeinsamen Anstrengung aller demokratischen Kräfte in ihren unterschiedlichen gesellschaftlichen Rollen und Funktionen. Universität und Landesarchiv setzten dabei auf Dialog, Auseinandersetzung und Zusammenarbeit mit vielfältigen Partnern aus allen Bereichen von Staat und Gesellschaft.</p><p>„Baden-Württemberg hat bundesweit das erste universitäre, interdisziplinäres Institut zur Erforschung von Rechtsextremismus geschaffen und dauerhaft finanziert. Damit hat Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle übernommen“, so Erikli abschließend.</p><p class="align-right"><em>(nach einer Pressemeldung des Landtags von Baden-Württemberg)</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-106275</guid><pubDate>Thu, 25 Apr 2024 15:19:25 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen vertieft Beziehungen zur Witwatersrand-Universität</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=106275&amp;cHash=70e743333a8a7c0141edb26c84b4a6b0</link><description>Witwatersrand ist Tübingens erster strategischer Partner auf dem afrikanischen Kontinent</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Witwatersrand-Universität, Johannesburg (Wits), und die Universität Tübingen haben eine neue strategische Partnerschaft beschlossen. Die Vereinbarung wurde von Wits-Vizekanzler Zeblon Vilakazi und der Rektorin der Universität Tübingen, Karla Pollmann, unterzeichnet.</p><p>Rektorin Pollmann: "Wits und die Universität Tübingen arbeiten bereits seit langem in bestimmten Fachbereichen zusammen, beispielsweise in der Prähistorie und den archäologischen Wissenschaften, der Erziehungswissenschaft und den Kultur- und Literaturwissenschaften des globalen Südens. Mit dieser strategischen Partnerschaft wollen wir diese Forschungskooperationen ausweiten und unsere institutionellen Beziehungen stärken".</p><p>Ein wichtiger Schritt in diesem Prozess war im vergangenen November der Besuch einer Delegation mit der Prorektorin für Internationales und Diversität, Monique Scheer, und sieben Professoren bei Wits. Dabei wurden mögliche vielversprechende Felder der Forschungszusammenarbeit in den Bereichen Geowissenschaften und Umweltforschung, Pflanzenmolekularbiologie, Population-Based Medicine, Wirtschaft und in den Geisteswissenschaften ausgelotet und besprochen. Um die Anbahnung neuer Forschungskooperationen zu unterstützen und bestehende Verbindungen zu vertiefen, planen Wits und Tübingen in diesem Jahr eine erste gemeinsame Ausschreibung für einen „<span lang="en" dir="ltr">Seed Fund</span>“.</p><p>Wits ist der erste strategische Partner Tübingens auf dem afrikanischen Kontinent. Diese Partnerschaft ist ein Baustein der internationalen Strategie der Universität, mit dem Ziel sowohl die Zahl der Forschungskooperationen als auch der Studierenden zu steigern. Die Universität Tübingen unterstützt den Austausch und die Workshops mit ihren strategischen Partnern durch <a href="https://uni-tuebingen.de/en/excellence-strategy/information/calls-for-proposals/#c707242" target="_blank" class="internal-link">verschiedene intramurale Fördermöglichkeiten</a>.</p><p class="align-right"><em>Dr. Elmar Hofman, Research Division</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-106053</guid><pubDate>Fri, 19 Apr 2024 14:57:28 +0200</pubDate><title>Ausstellung „Unissued Diplomas. Studentische Kriegsopfer in der Ukraine“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=106053&amp;cHash=a802a4e67be8b11aeb9533b41fd0c123</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. April 2024 findet die Vernissage der Ausstellung „Unissued Diplomas. Studentische Kriegsopfer in der Ukraine“ im Historischen Lesesaal im Bonatzbau der Universitätsbibliothek statt, Beginn ist um 18 Uhr c.t.</p><p>Nach dem 24. Februar 2022 änderte sich für ukrainische Studierende alles. Hörsäle verwandelten sich in Luftschutzbunker; Bibliotheken, Labore und Seminarräume wurden zerstört. Einige Studierende werden nun niemals ihr Abschlusszeugnis erhalten, weil sie dem russischen Angriffskrieg zum Opfer fielen – sowohl an der Front als auch nach Raketen- und Drohnenattacken an ihren Wohn- und Studienorten.&nbsp;</p><p>Die Ausstellung "Unissued Diplomas" dokumentiert die Geschichten von 40 im Krieg getöteten ukrainischen Studierenden und erinnert damit an den hohen Preis, den die Menschen in der Ukraine täglich in ihrem Kampf um Freiheit und Selbstbestimmung zahlen müssen.&nbsp;</p><p>In Tübingen wird die Ausstellung „Unissued Diplomas“ von der Universitätsbibliothek, dem Slavischen Seminar und dem Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde organisiert, in Zusammenarbeit mit der Tübinger Freiwilligenorganisation SonnenBlau und dem ukrainischen Verein Tübingen.</p><p>Die Ausstellung ist bis 29.05.2024 zu sehen im Foyer im Hauptgebäude der Universitätsbibliothek und kann dort während der Öffnungszeiten besichtigt werden.</p><ul><li>&nbsp;Weitere Informationen auf der Homepage der Ausstellung&nbsp;<a href="https://www.unissueddiplomas.org/de" target="_blank" rel="noreferrer">Unissued Diplomas</a></li></ul><h3>Programm der Vernissage</h3><p><strong>Grußwort:</strong><br> Prof. Dr. Olga Garaschuk (Präsidentin der Deutsch-Ukrainischen Akademischen Gesellschaft und Vorsitzende des ukrainischen Vereins Tübingens)&nbsp;</p><p><strong>Einführung in die Ausstellung:</strong><br> Marichka Nadverniuk (Mitorganisatorin der Ausstellung in Tübingen)<br> Anna Bordunova</p><p><strong>Moderation:</strong><br> Dr. Alexa von Winning</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-105918</guid><pubDate>Wed, 17 Apr 2024 14:45:11 +0200</pubDate><title>Großer Erfolg bei internationalem Wettbewerb in den Rechtswissenschaften</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=105918&amp;cHash=aa3e42be19a0468cac2d9c435cee6512</link><description>Tübinger Jura-Studierende unter den vier besten Teams weltweit beim Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot</description><content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals erreichte das Team der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen beim Willem C. Vis&nbsp;<span lang="en" dir="ltr">International Commercial Arbitration Moot </span>in Wien das Halbfinale und gehört somit&nbsp;zu den vier besten der 373 teilnehmenden Universitätsteams aus aller Welt. Der&nbsp;Willem C. Vis <span lang="en" dir="ltr">International Commercial Arbitration Moot</span> ist einer der größten und&nbsp;zugleich prestigeträchtigsten Wettbewerbe für Studierende der Rechtswissenschaft&nbsp;weltweit. Neben den knapp 30 deutschen Teams nehmen Teams von allen&nbsp;Kontinenten teil. Vertreten sind bspw. die Universitäten <span lang="en" dir="ltr">Cambridge (UK)</span>, <span lang="en" dir="ltr">Delhi</span>,&nbsp;<span lang="en" dir="ltr">Sydney </span>und Zürich sowie die <span lang="en" dir="ltr">Harvard University</span>, die <span lang="en" dir="ltr">Singapore Management&nbsp;University</span>, die <span lang="en" dir="ltr">Strathmore University Nairobi</span>, die <span lang="en" dir="ltr">Pontifical Catholic University of</span> Sao&nbsp;Paolo, das <span lang="en" dir="ltr">King’s College</span> London sowie die Karls-Universität Prag. Die Aufgabe der&nbsp;Studierenden bestand darin, für ihren fiktiven Mandanten durch juristische Argumentation&nbsp;in englischer Sprache eine Klage durchzusetzen oder abzuwehren.</p><p>Thematisch beschäftigten sich die Studierenden mit den Folgen eines Cyberangriffs.&nbsp;Mithilfe von Spionagesoftware ist es Betrügern gelungen, eine Überweisung an ein&nbsp;falsches Konto zu erwirken. Die Frage, die sich stellte: Wer trägt dieses Risiko? Soll&nbsp;der Käufer nun ein zweites Mal bezahlen, oder hätte der eigentlich vorgesehene&nbsp;Überweisungsempfänger seine Systeme besser schützen müssen? Kann man das&nbsp;Risiko aufteilen?</p><p>Bei der sechsmonatigen Vorbereitung erhalten die Studierenden Unterstützung von&nbsp;ihren universitären Betreuern sowie praktizierenden Rechtsanwälten. Der im<br> Rahmen der Vorbereitung für den Ableger des Wettbewerbs in Hongkong&nbsp;angefertigte Klägerschriftsatz erhielt eine der begehrten „<span lang="en" dir="ltr">Honourable Mentions for&nbsp;Best Memorandum</span>“ und zählt damit zum besten Viertel der dort eingereichten&nbsp;Klägerschriftsätze. Überdies wurde die Tübinger Studentin Miriam Jung in Wien mit&nbsp;einer „<span lang="en" dir="ltr">Honourable Mention for Best Oralist</span>“ ausgezeichnet. So gelang dem Tübinger&nbsp;Team bei dem diesjährigen Wettbewerb, der mit den mündlichen Verhandlungen&nbsp;Ende März seinen Abschluss fand, gleich ein dreifacher Erfolg. Neben Miriam Jung&nbsp;gehörten dem Team Georg Brüggemann, Leon Koschel, Lino Santuario und Maya-Lena Schulz an. Verantwortlich für die Betreuung der&nbsp;Studierenden waren die Professoren Martin Gebauer und Stefan Huber. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sophia Kubo, Felipe Hajek Gross, Adrian König und Niklas Saemann standen dem Team bei der täglichen inhaltlichen Arbeit als <span lang="en" dir="ltr">Coaches </span>zur Seite.</p><p>Nach dem Wettbewerb ist vor dem Wettbewerb: Sogleich nach der Rückkehr aus Wien hat die Vorbereitung auf den neuen Durchgang im Wintersemester 2024/25 begonnen. Dafür werden die teilnehmenden Studierenden im Juli ausgewählt.</p><p class="align-right"><em>Lehrstühle Martin Gebauer/Stefan Huber</em></p><h3>Weitere Informationen</h3><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li><a href="https://www.vismoot.org/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webauftritt des Vis <span dir="ltr" lang="en">Moot</span></a></li><li><a href="/zh/fakultaeten/juristische-fakultaet/studium/im-studium/moot-courts/vis-arbitration-moot/" class="internal-link">Informationen der Juristischen Fakultät zum Vis <span dir="ltr" lang="en">Moot</span></a></li></ul>]]></content:encoded><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-105909</guid><pubDate>Wed, 17 Apr 2024 12:20:40 +0200</pubDate><title>Foodsharing an der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=105909&amp;cHash=2322e1e9cbdca495161c5fa6eadaf80b</link><description>Im Brechtbau wird das „RettIch-Regal“ eröffnet: ein Abgabe- und Mitnahmeort für Lebensmittel</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, dem 24.04.2024, wird um 12:00 Uhr im Brechtbau der Universität Tübingen ein „RettIch-Regal“ eröffnet. Das Regal ist ein Abgabe- und Mitnahmeort für Lebensmittel, die vor dem Wegwerfen gerettet wurden. Lebensmittel, die noch verzehrfähig sind, können in das Rettich-Regal gelegt oder kostenlos mitgenommen werden.</p><p>Das RettIch-Regal ist auf Initiative des Beirats für Nachhaltige Entwicklung in Zusammenarbeit zwischen dem Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung (KNE) und dem brechtbauplenum (bbp) entstanden. Professor Thomas Potthast, Leiter des KNE, betont: „Die Universität und alle Mitglieder tragen gesellschaftliche Verantwortung. Das RettIch-Regal ist ein sichtbarer Beitrag gegen das Wegwerfen essbarer Lebensmittel – ein kleiner, aber doch wichtiger Schritt in Richtung Nachhaltiger Entwicklung“.&nbsp;</p><p>Um die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten, gibt es einige Regeln, die beachtet werden müssen: So sind beispielsweise kühlpflichtige Produkte oder alkoholhaltige Getränke im RettIch-Regal nicht erlaubt. Das Regal wird auch bei <span lang="en" dir="ltr">Foodsharing</span>.de als Lebensmittel-Abgabestelle gelistet. <span lang="en" dir="ltr">Foodsharing </span>ist eine Initiative, die ehrenamtlich Lebensmittel von Gewerbebetrieben rettet.</p><p>Zur Eröffnung des Rettich-Regals sind Interessierte – ausdrücklich auch von außerhalb der Universität – herzlich eingeladen! Das Event findet im Rahmen der FAIRstrickt-Aktionswochen statt. Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Initiativen sind vor Ort und freuen sich auf den Austausch mit Interessierten.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-105366</guid><pubDate>Wed, 03 Apr 2024 17:21:56 +0200</pubDate><title>Innovativ und praxisnah für einen qualitätsvollen digital gestützten Fachunterricht</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=105366&amp;cHash=934ee8721dab258c88e29542b606c915</link><description>Start des deutschlandweit ersten Postdoc-Kollegs für Nachwuchswissenschaftler:innen mit Lehramtshintergrund</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Kritik an der langsam voranschreitenden Digitalisierung in Deutschlands Schulen reißt nicht ab. In zahlreichen aktuellen Studien zeigt sich, dass die Schulen hierzulande bei der digitalen Ausstattung und auch mit Blick auf die gelebte Kultur der Digitalität beim Lehren und Lernen einen großen Aufholbedarf haben. Das muss nicht so bleiben, sagten sich die beiden Schools of Education in Tübingen und Stuttgart-Ludwigsburg und bewarben sich im Rahmen einer Ausschreibung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg zur Evaluation der Schools mit ihrem gemeinsamen Konzept für ein einzigartiges Postdoc-Kolleg um finanzielle Förderung. Und sie hatten Erfolg! Das deutschlandweit erste kooperative Postdoc-Kolleg, das gezielt die Bedarfe von promovierten Nachwuchswissenschaftler:innen mit schulpraktischen Erfahrungen adressiert, wurde bewilligt.</p><p>Mit TEIFUN, dessen Auftakt man Anfang März feierlich in Anwesenheit von Vertretern der jeweiligen Rektorate und des Wissenschaftsministeriums in der Geschäftsstelle der Professional School of Education in Stuttgart beging, hat die erste Kohorte des Postdoc-Kollegs nun ihre Arbeit aufgenommen. Um flexibel auf die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts in der Lehrkräftebildung reagieren zu können, steht das Kolleg alle sechs Jahre unter einem neuen thematischen Vorzeichen. Mit seinem Fokus auf „Technologiegestützte Innovationen in fachspezifischen Unterrichtssettings“ – kurz als Akronym: TEIFUN – ist der Fokus in den nächsten sechs Jahren auf den bedeutenden Themenkomplex „Bildung und KI im 21. Jahrhundert“ gerichtet. Im Zentrum von TEIFUN steht die Frage, wie technologiegestützte Innovationen bestmöglich zu einer tatsächlichen Verbesserung des fachspezifischen Unterrichts beitragen können. Diese klar schulbezogene Ausrichtung, die auch die auf TEIFUN folgenden Kohorten haben werden, zeichnet das Kolleg in besonderer Weise aus.&nbsp;</p><p>Für die Forschungsarbeiten zu TEIFUN konnten insgesamt sechs Kollegiat:innen aus dem nationalen und internationalen Raum gewonnen werden. In ihren Projekten greifen die Nachwuchswissenschaftler:innen Unterrichtsthemen wie Schreibkompetenz, Hörverstehen im Fremdspracherwerb oder auch die Einbindung von Übersetzungssoftware in Sprachen auf, mit der Lehrkräfte nicht vertraut sind. Dabei werden neueste Technologien wie künstliche Intelligenz und Augmented Reality angewendet, die entwickelten Prototypen ganz konkret im Klassenraum getestet und ihre zukünftige Nutzung im Unterricht durch entsprechende Forschung optimiert. Im Rahmen ihrer Forschungszeit von sechs Jahren sollen sich die Kollegiat:innen habilitieren, um im Anschluss auf Professuren in den Fachdidaktiken oder Bildungswissenschaften berufen zu werden. Damit leistet das Postdoc-Kolleg langfristig auch einen entscheidenden Beitrag zur Lehrkräftebildung.</p><p>Ministerialdirektor Dr. Hans Reiter vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, welches das kooperative Postdoc-Kolleg als Bestandteil einer akademischen Zukunftsstrategie des Landes dauerhaft finanziert, Prorektor Professor Peter Grathwohl von der Universität Tübingen und Rektor Professor Jörg Keßler von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg gaben dem Kolleg unterstützende Worte mit auf den Weg und wünschten den Nachwuchswissenschaftler:innen Durchhaltevermögen und gutes Gelingen bei ihren ambitionierten Projekten.</p><p>Die Stuttgarter Direktorin des Kollegs, Professorin Christine Sälzer, stellte erfreut fest: „Schulische Bildung ist eines der zentralen Themen unserer Zeit und zugleich auch eine Forderung an die Lehrkräftebildung. Mit dem kooperativen Postdoc-Kolleg konnte ein Format geschaffen werden, das auf Dauer und nicht als kurzfristig angelegtes Projekt eine akademische Umgebung für exzellente Nachwuchsforschende schafft, die sich somit ein wissenschaftliches Profil bilden und ihre Forschung in den Dienst der Unterrichtsentwicklung stellen können.“</p><p>Professor Thorsten Bohl, der Tübinger Direktor von TEIFUN, äußerte sich ebenfalls sehr erfreut über den Start des Kollegs: „Das Profil des Postdoc Kollegs sowie die standortübergreifende Kooperation zwischen den beteiligten Schools of Education sind einmalig in Deutschland. Wir freuen uns zudem über sechs exzellente Postdocs, die wir in einem aufwändigen Verfahren gewinnen konnten. Nach langer Vorbereitungszeit können wir nun endlich starten.“</p><p>Weitere Informationen zum Postdoc-Kolleg TEIFUN:&nbsp;<a href="https://postdoc-kolleg.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://postdoc-kolleg.de/</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-105363</guid><pubDate>Wed, 03 Apr 2024 16:33:52 +0200</pubDate><title>Kunst an der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=105363&amp;cHash=f96baa37b5b1e5ae64b30c65826369fe</link><description>Ein vom Museum der Universität Tübingen MUT veröffentlichter Band gibt erstmals einen umfassenden Überblick</description><content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Museum der Universität Tübingen MUT hat einen 520 Seiten umfassenden Band zu Kunst an der Universität herausgebracht. <strong>Professor Dr. Ernst Seidl</strong>, Direktor des MUT und einer der Herausgeber der Publikation, berichtet im Interview über das Projekt, das knapp fünf Jahre gedauert hat und an dem auch Studierende des Masterprofils „Museum &amp; Sammlungen“ mitgewirkt haben.</em></p><p><strong>Herr Professor Seidl, wie viele – bekannte – Kunstwerke gibt es insgesamt an der Universität Tübingen? Wie viele davon haben Sie in die Publikation aufgenommen?</strong></p><p>Es gibt an der Universität Hunderte, ja Tausende Kunstwerke – mehr lässt sich kaum sagen. Deshalb mussten wir uns für den erschienenen Band notgedrungen auf im weiteren Sinn immobile Kunstwerke beschränken, insgesamt rund 150 Exponate. Aber wo beginnt die Definition dessen, was ein Kunstwerk überhaupt ist? Denken Sie zum Beispiel an Graffiti und Harald Naegelis ephemere Werke, an rein ornamentale Bauskulptur oder auch an subversive Interventionen im öffentlichen Raum der Universität. Dazu gibt es einen Beitrag im Buch, der versucht, die Kategorien dessen, was gemeint oder nicht gemeint ist, zu differenzieren. Und schon mobile Kunstwerke, also sagen wir schlicht „Bilder an der Wand“, haben wir gar nicht mit aufgenommen. Das wäre uferlos gewesen. &nbsp;Zudem: Der Begriff „Kunst am Bau“ meint zwar allgemein immobile Objekte – allerdings im engeren Sinn auch das Förderformat der öffentlichen Hand – tatsächlich sind aber viele immobile Werke an der Universität gar nicht durch dieses Programm entstanden.</p><p><strong>Gehen wir noch ein bisschen tiefer ein auf die Begrifflichkeit und das, was Kunst am Bau ausmacht…</strong></p><p>Genauso, wie man sich heute immer schwerer tut, Kunst zu definieren, so bin ich auch mit meinen Kolleginnen und Kollegen der AG „Kunst am Bau“ der bundesweiten Gesellschaft für Universitätssammlungen (GfU) im Gespräch darüber, wie wir immobile Kunstwerke an öffentlichen Bauten überhaupt benennen wollen. Denn „Kunst am Bau“ würde es schon gut treffen. Aber es würde zu einer allzu starken Engführung auf das gleichnamige staatliche Förderprogramm führen, das es im Kern bereits seit Ende des Ersten Weltkriegs gab und das die prekäre ökonomische Situation der bildenden Künstlerinnen und Künstler mildern sollte. Mit dem Begriff „Kunst an der Universität“ würden sich umgekehrt dann auch alle mobilen, transportablen Bildwerke verbinden, was auch nicht gemeint ist. Daher sind alle Umschreibungen nur Hilfskonstruktionen. Wir haben uns bei den Objekten auf weitgehend immobile Werke geeinigt – deren definitorische Ränder stark ausfransen. Es ist ein Spezifikum von Kunst, dass sie innovativ sein muss und daher immer wieder aufs Neue die Grenzen des Vorgegebenen verlässt.&nbsp;</p><p><strong>Warum gibt es Kunst am Bau, welche Funktion hat sie?</strong></p><p>Es geht vor allem um die Qualität und Aufwertung von Innen- und Außenräumen öffentlicher Einrichtungen. Es geht aber auch um die Schaffung individueller, wiedererkennbarer und auch besonderer Umgebungen für alle Nutzerinnen und Nutzer. Und es geht um Repräsentation, Profilbildung, Identitätsstiftung. Nebenbei werden dadurch bildende Künstlerinnen und Künstler unterstützt – aber das dürfte kaum der alleinige Beweggrund gewesen sein, viel Geld für Kunst am Bau vorzusehen.</p><p><strong>Wie haben Sie die Vielzahl an Kunstwerken für den Band auffinden können, welche Materialien und Personen haben Ihnen dabei geholfen, welche Schwierigkeiten gab es?&nbsp;</strong></p><p>Das war ein langer Prozess – und ohne die Unterstützung des Amtes für Vermögen und Bau mit ihren Bestandslisten zu „Kunst am Bau“ und ohne das Universitätsarchiv wäre das kaum zu bewältigen gewesen. Das war aber nur ein Teil. Der andere Teil des Projekts bestand in der detektivischen Arbeit meiner Kollegen Edgar Bierende und Michael La Corte – und nicht zuletzt der Studierenden des Masterprofils „Museum &amp; Sammlungen“. Sie haben in einem zweisemestrigen Praxisseminar in den Jahren 2019 und 2020 diese Publikation mit konzipiert, Daten zu einzelnen Werken recherchiert und diese schließlich in Kurztexten zusammengefasst. Das Format der Praxisseminare erlaubt es uns immer wieder, unsere Aufgaben am Museum der Universität Tübingen (MUT) im Kontext von Lehrveranstaltungen mit vielen interessierten Studierenden zu verfolgen. Es ist ein Glücksfall, die Pflege und Publikation unseres riesigen kulturellen Erbes mit der universitären Lehre und Forschung verbinden zu können.</p><p><strong>Kunst an der Universität Tübingen: Welche Besonderheiten gibt es hier?</strong></p><p>Da ist zu allererst das Alter der Kunst. Wo kann man hier überhaupt beginnen – es gibt ja hier in Tübingen keine Kriegsschäden: gehören zum Beispiel die Epitaphien der Lehrenden und Studierenden in der Stiftskirche oder die geschnitzten Attempto-Palmen an den hölzernen Kapitellen in der Alten Burse aus dem Jahr 1478 ebenso dazu wie die über die Stromleitungen geworfenen, miteinander verknoteten Turnschuhpaare [beispielsweise in der Wilhelmstraße]? Es spiegelt sich gerade in dieser Entwicklung und lückenlosen Reihe ein seltenes historisches Panorama, das phantastische, zum Teil verrückte, aber auch versteckte und zur Wiederentdeckung einladende Fälle von Kunst bereithält.</p><p><strong>Die Neue Aula taucht im Band gleich mehrfach auf…</strong></p><p>Die Neue Aula taucht sehr oft auf – nicht nur in mehreren längeren Aufsätzen, sondern auch in Beiträgen zu zahlreichen Einzelobjekten. Allerdings ohne die neoklassizistischen Mäander-Ornamente an der Decke des Festsaales. Wir haben für uns entschieden, reine non-figurative Bauskulptur außer Acht zu lassen, sonst hätten wir die Dekorationen sehr vieler Bauten mit aufnehmen müssen. Das hätte den Rahmen endgültig gesprengt – wir kamen ohnehin auf 520 Seiten, das verleitet nicht gerade dazu, das Buch auf einer Entdeckungstour durch das Universitätsgelände unter den Arm zu klemmen.</p><p><strong>Welches sind Ihre persönlichen Highlights, die vielleicht nicht so bekannt sind?</strong></p><p>Das ist schwer zu sagen. Vielleicht die extrem synkretistischen und teilweise sehr rätselhaften Stuckarbeiten in der Neuen Aula; das Epitaph für Martin Plantsch in seiner unglaublich ruinösen Umgebung; die Brunnenfiguren von Fritz von Graevenitz in den Treppenhäusern der Neuen Aula – von denen leider eine gestohlen wurde; die zahlreichen Brunnen, die bedauerlicherweise häufig nicht mehr in Funktion sind. Oder auch das sogenannte „Parlatorium“ von Georg Karl Pfahler im Brechtbau von 1973, das ein wenig an die bunten, organischen Innenräume des dänischen Architekten und Designers Verner Panton erinnert.</p><p><strong>Warum wurde dieses Projekt gerade jetzt realisiert?&nbsp;</strong></p><p>Wir sind grundsätzlich ständig auf der Suche nach Themen für Praxisseminare. Dazu gehören übergeordnete Ausstellungsthemen genauso wie Outreach-Themen einzelner Forschungsprojekte, die als Kooperationen an uns herangetragen werden. Daneben gibt es eben auch große Themen im Kontext unseres Erbes oder thematische Lücken, die ja gerade in Tübingen auch mit Studierenden hervorragend bearbeitet werden können. Hier bietet das erwähnte Masterprofil „Museum &amp; Sammlungen“ (MuSa) den idealen curricularen Rahmen.&nbsp;</p><p>Es ist unglaublich, dass es zu den zahlreichen Kunstwerken, die uns an der Universität – und auch an den vielen Kliniken – täglich begegnen, bislang kein Vademecum gab. Auch zur langen Architekturgeschichte der Universität Tübingen gibt es bislang nichts Vergleichbares, aber wir sind dran: Zum Universitätsjubiläum im Jahr 2027 hoffen wir, auch zu diesem Thema eine Publikation vorlegen zu können…</p><p class="align-right">Das Interview führte Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-105141</guid><pubDate>Tue, 26 Mar 2024 09:43:18 +0100</pubDate><title>#Zusammenland: Universität Tübingen ist dabei</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=105141&amp;cHash=c1ccf0e8f457bb7b1e0a501bad7eac5b</link><description>Beteiligung an Kampagne für Vielfalt und gegen Rechtsextremismus</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen beteiligt sich an der bundesweiten Anzeigenkampagne „#Zusammenland – Vielfalt macht uns stark“. Die Kampagne ist eine gemeinsame Initiative von Verlagen und Medienhäusern, der sich rund 500 Unternehmen, Stiftungen, Verbände sowie Universitäten und Hochschulen angeschlossen haben. Die Beteiligten setzen damit ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und bekennen sich zu Freiheit, Vielfalt und einer Willkommenskultur – Werte, die auch an der Universität Tübingen gelebt werden. „Weltoffenheit, Respekt und Gemeinschaft sind Werte, die Deutschland nicht nur zu einem lebenswerten, sondern auch zu einem wirtschaftlich starken Land machen. Deshalb stehen wir zusammen für ein offenes Land, das sich Schwierigkeiten mutig stellt“, heißt es in einem Statement der Initiatoren der #Zusammenland-Kampagne.</p><p>Die Kampagne hat die Logos der beteiligten Unternehmen und Organisationen in Anzeigen mit dem Slogan „#Zusammenland – Vielfalt macht uns stark“ integriert. Die Anzeigen erscheinen deutschlandweit in Zeitungen, in Außenwerbung im öffentlichen Raum und in den sozialen Medien.</p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="/zh/universitaet/profil/werte-und-visionen/" class="internal-link">Werte der Universität Tübingen</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-104877</guid><pubDate>Mon, 18 Mar 2024 08:39:48 +0100</pubDate><title>Tübinger Sportwissenschaft belegt Spitzenplatz im Shanghai Ranking 2023</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=104877&amp;cHash=09a5a3ed5ef4803f16d7d5e4653b6e6e</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Tübinger Sportwissenschaft und Sportmedizin gehören zu den Top 50 weltweit: Beim Shanghai <span lang="en" dir="ltr">Ranking </span>2023 ist das Institut der Universität Tübingen in diesem Jahr nochmals aufgestiegen und belegt nun Position 44 von über 460 bewerteten Einrichtungen international. Damit ist Tübingen eine von drei Universitäten aus Deutschland in den Top 50 weltweit, gemeinsam mit der TU München (Platz 23) und der Deutschen Sporthochschule Köln (Platz 27).</p><p>Schon seit 2018 hatte sich das Tübinger Institut beim „<span lang="en" dir="ltr">Global Ranking Sport Science Schools and Departments</span>“ des Shanghai <span lang="en" dir="ltr">Rankings </span>regelmäßig unter den internationalen Top 100 positioniert. Im aktuellen <span lang="en" dir="ltr">Ranking </span>erzielte die Universität Tübingen nun den Höchstwert weltweit in der Kategorie „<span lang="en" dir="ltr">Cites per Paper</span>“ (die mittlere Häufigkeit, mit der Publikationen zitiert werden), die als Indikator für die Forschungsqualität für das Ranking am stärksten gewichtet wird.</p><p>Das publikationsbasierte Sonderranking wird seit 2016 durchgeführt. Bewertet werden dabei die Indikatoren Forschungs<span lang="en" dir="ltr">output (Total Papers)</span>, Forschungsqualität (<span lang="en" dir="ltr">Citations to Papers, Cites per Paper, Top 25 Papers</span>) und Internationale Zusammenarbeit (<span lang="en" dir="ltr">Papers with international Co-authorship</span>). Die aktuellen Ergebnisse zeigen die hervorragenden Forschungsleistungen am Institut für Sportwissenschaft und der Abteilung Sportmedizin des Universitätsklinikums, die Teile ihrer Forschungsaktivitäten im Interfakultären Forschungsinstitut für Sport und körperliche Aktivität bündeln.</p><p class="align-right"><em>Antje Karbe / Gorden Sudeck</em></p><h2>Infos zum Ranking:</h2><p><a href="https://www.shanghairanking.com/rankings/grsssd/2023" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">2023&nbsp;Global Ranking of Sport Science Schools and Departments</a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-104178</guid><pubDate>Wed, 28 Feb 2024 13:51:28 +0100</pubDate><title>Festival-Idee „Literatur für Alle“ aus Tübingen von Hochschulwettbewerb im „Wissenschaftsjahr 2024 – Freiheit“ ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=104178&amp;cHash=8bc9accf903bdab9072dbcffa7e8d1ed</link><description>10.000 Euro für jedes Gewinnerteam – auch Projektideen von elf anderen Hochschulen erfolgreich</description><content:encoded><![CDATA[<p>Freiheit ist nie selbstverständlich. Demokratische Gesellschaften stehen weltweit unter Druck, auch in Deutschland. Herausforderungen wie die Klimakrise, soziale Ungleichheit oder der erstarkende Rechtspopulismus bedrohen unser freies Zusammenleben. Wie können wir die Demokratie schützen und mehr Freiheit und Teilhabe für alle schaffen? Und wie können wir wissenschaftliche Debatten über Freiheit und Demokratie in die Gesellschaft tragen? Das zeigen junge Forschende im Hochschulwettbewerb 2024. Aus knapp 160 Einreichungen im „Wissenschaftsjahr 2024 – Freiheit“ hat die Jury die besten zwölf Projektideen ausgezeichnet. Die Gewinnerteams erhalten jeweils 10.000 Euro Preisgeld, mit dem sie ihre Ideen bis Ende des Jahres umsetzen können.&nbsp;</p><p>Aus Tübingen gewann „LITERATUR FÜR ALLE!”. Studentinnen und Studenten haben das Projekt mit Unterstützung des Studio Literatur und Theater der Universität Tübingen entwickelt und beantragt.&nbsp;Das Team möchte Literatur für alle zugänglich machen und gleichzeitig die Möglichkeiten des Wissenstransfers durch Literatur erkunden, um die Potenziale für einen breiten gesellschaftlichen Diskurs aufzuzeigen. Universitäres Wissen soll in interaktiven Formaten und an ungewöhnlichen Orten mit der Gesellschaft geteilt werden. Dabei sollen insbesondere Menschen angesprochen werden, die in ihrem Alltag von akademischen Orten ausgeschlossen sind. Interaktion und Inklusion sind die Kerngedanken des Festivals.</p><p>Die prämierten Kommunikationsideen spiegeln zugleich die große thematische Vielfalt des Wissenschaftsjahres 2024 wider. Mit dabei sind etwa Projekte zu den Themen Freiheitsentzug, Wohnungslosigkeit oder zum Aufwachsen auf dem Dorf. Aber auch die Klimakrise, Artenschutz sowie die koloniale Vergangenheit Deutschlands werden verhandelt. Dabei setzen die Teams jeweils auf unterschiedliche Kommunikationsformate - von der Webserie über ein Kartenspiel bis zur interaktiven Ausstellung. Die zwölf erfolgreichen Teams verteilen sich regional über ganz Deutschland. Besonders stark vertreten sind in diesem Jahr die ostdeutschen sowie die bayerischen Hochschulen mit jeweils vier ausgezeichneten Projekten.&nbsp;</p><p>Für die Gewinnerinnen und Gewinner beginnt nun die Umsetzungsphase ihrer Ideen. Begleitend besuchen sie Schulungen und Veranstaltungen von Wissenschaft im Dialog, bei denen sie sich auch untereinander vernetzen können. Los geht es Mitte März mit einem Auftakt-Workshop zum Thema Wissenschaftskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Im Laufe der Monate folgen weitere Workshops, unter anderem zu den Themen Social Media, Storytelling und Veranstaltungsorganisation. Über ihre Fortschritte, Schwierigkeiten und Highlights bei der Projektumsetzung informieren die Teams regelmäßig auf Instagram und der <a href="http://www.hochschulwettbewerb.net" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite des Hochschulwettbewerbs</a>.&nbsp;</p><p>Der Hochschulwettbewerb wird jährlich von Wissenschaft im Dialog (WiD) in Kooperation mit dem Bundesverband Hochschulkommunikation und der Hochschulrektorenkonferenz ausgerufen und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wissenschaftsjahres gefördert.</p><p class="align-right"><em>Nach einer Pressemitteilung von Wissenschaft im Dialog</em></p><h3>Weitere Informationen:&nbsp;</h3><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li><a href="http://hochschulwettbewerb.net/2024" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Hochschulwettbewerb "Wissenschaftsjahr 2024 - Freiheit"</a></li><li><a href="/zh/universitaet/campusleben/kunst-und-kultur/studio-literatur-und-theater/" class="internal-link">Studio Literatur und Theater der Universität Tübingen</a></li><li><a href="http://wissenschaftsjahr.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Wissenschaftsjahr</a></li><li><a href="http://www.wissenschaft-im-dialog.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Wissenschaft im Dialog</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-103383</guid><pubDate>Mon, 26 Feb 2024 10:00:00 +0100</pubDate><title>HRS4R-Evaluation steht bevor</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=103383&amp;cHash=db5049f2ff451163b69b2c25b087d257</link><description>Umgesetzte Maßnahmen der „Human Resources Strategy for Researchers“ an der Universität Tübingen lassen erfolgreiche Begehung erwarten</description><content:encoded><![CDATA[<p>HRS4R, kurz für „Human Resources Strategy for Researchers“, ist ein Audit der Europäischen Kommission, das die teilnehmenden Institutionen bei der Aufstellung einer Personalentwicklungsstrategie unterstützt. Hochschulen und Universitäten europaweit können sich freiwillig am Programm beteiligen. An der Universität Tübingen wird im März 2024 eine Begehung mit Experten der Europäischen Kommission stattfinden, in deren Verlauf sich entscheidet, ob die Universität das „HR Excellence in Research“-Label weiterhin tragen wird. Die Universität Tübingen beteiligt sich seit 2016 am HRS4R-Audit und führt das entsprechende Label seit 2017.</p><h3>Was ist HRS4R?</h3><p>Aus einer Bedarfsanalyse im Bereich Personal wird ein Maßnahmenplan abgeleitet. Diesen sogenannten Actionplan muss die sich bewerbende Einrichtung in einem festgesetzten Zeitraum umsetzen. Anschließend wird der Stand der Dinge durch Vertreterinnen und Vertreter der europäischen Kommission überprüft und bei entsprechendem Fortschritt das „HR Excellence in Research“-Label verliehen. Somit honoriert das HRS4R-Audit die Leistungen im Bereich Personalentwicklung und Arbeitsbedingungen.</p><h3>Für wen wirkt HRS4R?</h3><p>In erster Linie richtet sich die HRS4R-Strategie an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen. Einbezogen werden alle Forschenden von den Doktorandinnen und Doktoranden über Postdocs und Junior-Profs bis hin zu ordentlichen Professorinnen und Professoren. Des Weiteren werden aber auch Angestellte der Universität miteinbezogen, beispielsweise aus dem Bereich Verwaltung oder Wissenschaftsmanagement.</p><h3>Was bewirkt HRS4R in Tübingen?</h3><p>Seit dem Beginn der Teilnahme am HRS4R-Prozess konnten bereits über 40 Maßnahmen umgesetzt werden. Neben der Entwicklung einer Personalentwicklungsstrategie wurden unter anderem Weiterbildungsprogramme auf allen Ebenen eingeführt. Ziel dieser Angebote ist zum Beispiel, bei den Beteiligten ein Bewusstsein für ihre an der Universität erworbenen Fähigkeiten zu schaffen und diese auch über die Universität hinaus nutzbar zu machen. Im Rahmen des HRS4R-Actionplans ist etwa das <a href="https://uni-tuebingen.de/de/211279" target="_blank" class="external-link">Zertifikatsprogramm Wissenschaftsmanagement für Promovierende und Postdocs</a>&nbsp;entstanden. Zudem wurde ein <a href="https://uni-tuebingen.de/de/232172" target="_blank" class="external-link">Promotionskodex </a>erarbeitet, der die wichtigsten Aspekte einer guten Betreuungssituation abbildet und zugleich Handlungsschritte für eine faire und transparente Zusammenarbeit formuliert. Auch gibt es Weiterbildungsprogramme für wissenschaftliches Personal in Leitungsfunktionen, um diese Personen gezielt für ihre Führungspositionen in Forschung und Lehre vorzubereiten. Des Weiteren wurden und werden Maßnahmen umgesetzt, die gezielt auf die OTM-R-Prinzipien der EU hin ausgerichtet sind. OTM-R steht für Open Transparent Meritbased Recruitment und dient in erster Linie dazu, transparente und leistungs- sowie geschlechtergerechte Anstellungsverfahren an der Universität zu ermöglichen und die Hochschule somit als attraktive Arbeitgeberin auf dem nationalen wie internationalen Markt zu präsentieren.</p><p>Daneben gibt es eine Vielzahl weiterer Maßnahmen von Mental Health über Willkommens- und Infoveranstaltungen für neue Beschäftigte bis hin zu Kinderbetreuung, die die Anliegen der Beschäftigten aufgreifen und die Arbeitsbedingungen an der Universität verbessern.</p><h3>Wie weiter mit HRS4R?</h3><p>Dem Grundgedanken der stetigen Verbesserung folgend, ist auch in Tübingen der HRS4R-Prozess zyklisch angelegt. Dies bedeutet, dass die Maßnahmen im Idealfall regelmäßig überprüft und weiter optimiert werden. Neu identifizierte Bedürfnisse und Problemstellungen werden in den Actionplan aufgenommen und bearbeitet. Alle drei Jahre findet eine Überprüfung des Fortschritts durch eine Gutachtergruppe der Europäischen Kommission statt. Dabei ist jede zweite Überprüfung – also alle sechs Jahre – eine Begehung, bei dem die Kommissionsexpertinnen und -experten sich vor Ort ein Bild machen und mit den jeweiligen Stakeholdern sprechen. Der nächste Termin in Tübingen steht im März 2024 an.</p><p>Mit der Wiederverleihung des Labels lassen sich auch die Erfolge in der Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft nach außen kommunizieren. Das schafft Anreize für Interessierte, eine Tätigkeit an der Universität aufzunehmen.</p><p>Die gute Zusammenarbeit der verschiedenen Verwaltungseinheiten der Universität Tübingen und die erfolgreiche Umsetzung zahlreicher Maßnahmen sollte eine solide Grundlage für die Wiederverleihung des „HR Excellence in Research“-Labels bilden.</p><p class="align-right"><em>Raphael Szeider, M.A.,&nbsp;Referent für das Audit HRS4R</em><br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,tcrjcgn0ubgkfgtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">raphael.szeider<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://uni-tuebingen.de/de/225225" target="_blank" class="external-link">Webseite des HRS4R-Audits</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-103755</guid><pubDate>Thu, 15 Feb 2024 10:20:58 +0100</pubDate><title>Tübingen International &amp; European Studies (T-IES) Winter School 2024</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=103755&amp;cHash=1c86552fba3029a5cec5ed8e39b06e73</link><description>45 Studierende aus der ganzen Welt kamen für vier spannende Wochen nach Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 8. Januar durfte die Universität Tübingen 45 Teilnehmer*innen 11 verschiedener Nationalitäten (Australien, China, Indien, Italien, Japan, Nigeria, Norwegen, Südafrika, Südkorea und USA) begrüßen und mit einem Willkommensfrühstück sowie einem offiziellen Empfang in der Alten Aula ins Programm starten.</p><p>Erstmalig konnten die Studierenden im Vorfeld zwischen zwei unterschiedlichen Themenschwerpunkten wählen: Track (A) behandelte das Thema "Of Values and Virtues: Europe, Diversity, and the Question of Identity", Track (B) "Representing the European Past: Memory and Place-Making in Cross-Cultural Communities". Entsprechend hoch war das Interesse, so dass die koordinierende Abteilung Tübingen International &amp; European Studies (T-IES), eine Einheit des International Office, aus ca. 100 Bewerbungen die motiviertesten Studierenden auswählen konnte.</p><p>Bis zum 2. Februar absolvierten die Studierenden neben einem begleitenden Deutschkurs je drei einwöchige Kurse zu Themen wie z. B. „Baden-Württemberg: Cradle of European Values“ und „Lost in translation: Immigration, identity crises and the creation of cross-cultural communities in Tübingen“. Regionaler Schwerpunkte der diesjährigen Winter School war Tübingen und Umgebung, so dass thematisch passende Exkursionen entsprechend nach Ludwigsburg, Stuttgart und Reutlingen führten. Hinzu kamen ein Fotoprojekt auf Tübingens Straßen und Besuche bei Tübinger Nichtregierungsorganisationen.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-103605</guid><pubDate>Thu, 08 Feb 2024 12:15:26 +0100</pubDate><title>Mehr Frauen in der Wissenschaft: Zwei Wrangell-Juniorprofessuren gehen nach Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=103605&amp;cHash=9afff8f708be60e66ec6f519fcbbefe5</link><description>Förderung ermöglicht verlässliche Karrierewege in der Postdoc-Phase</description><content:encoded><![CDATA[<p>Erfolg für die Universität Tübingen im neuen Juniorprofessorinnen-Programm des Landes: Zwei ausgewählte Wissenschaftlerinnen werden auf dem Weg zur Lebenszeitprofessur unterstützt. Mit dem neu aufgelegten Margarete von Wrangell-Programm sollen hochqualifizierte Frauen im Wissenschaftssystem gehalten werden. An der Universität Tübingen gehen die Wrangell-Juniorprofessuren an Dr. Theresa Jäckh vom Seminar für mittelalterliche Geschichte und Dr. Silja Mordhorst vom Pharmazeutischen Institut. Die anderen beiden der insgesamt vier ersten Wrangell-Juniorprofessuren erhält die Universität Freiburg.</p><p>Dank der Förderung können die Juniorprofessorinnen für drei Jahre eine frisch promovierte Wissenschaftlerin beschäftigen, um so das eigene Forschungsprofil zu schärfen. Im Gegenzug erhält die Nachwuchswissenschaftlerin eine Vollzeitbeschäftigung und die Möglichkeit, sich für eine Postdoc-Position wie Nachwuchsgruppenleiterin oder Juniorprofessorin zu qualifizieren.</p><p>Dr. Theresa Jäckh ist Juniorprofessorin (mit <span lang="en" dir="ltr">Tenure Track</span>) für die Geschichte des Mittelalters mit dem Schwerpunkt Mittelmeerraum und Naher Osten an der Universität Tübingen. Neben Geschichte hat Theresa Jäckh Islamwissenschaft sowie Jüdische Studien studiert und dafür relevante Sprachen erlernt. Ihr Interesse gilt insbesondere der religiösen, sprachlichen, sozialen und kulturellen Vielfalt im islamisch und latein-christlich beherrschten Mittelmeerraum. Ziel ihrer Forschung ist es, das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher religiöser Zugehörigkeit im Hinblick auf ihre Rechtspraktiken zu durchdringen.</p><p>Dr. Silja Mordhorst ist seit April 2022 Juniorprofessorin für Pharmazeutische Biologie an der Universität Tübingen. In Freiburg hat sie im Zuge des Fast-Track-Programms der Fakultät für Chemie und Pharmazie promoviert und anschließend an der ETH Zürich geforscht. Sie beschäftigt sich mit bioaktiven Naturstoffen mit dem Ziel, „<span lang="en" dir="ltr">new-to-nature</span>”-Verbindungen für medizinische und pharmazeutischen Anwendungen zu entwickeln. Solche Verbindungen können die Basis für neue Arzneimittel sein.</p><p>Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sagte zum neuen Förderprogramm: „Wir müssen die Chancengleichheit in der Wissenschaft voranbringen. Dafür sind verlässliche und transparente Karrierewege in der Post-Doc-Phase entscheidend. Die Erfahrungen mit planbaren Qualifizierungsmöglichkeiten wie Juniorprofessuren zeigen, dass wir mit dem neuen Margarete von Wrangell-Programm die richtigen Anreize setzen. Mehr Frauen für die Wissenschaft zu gewinnen, ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit. Unser Land lebt von kreativen Menschen und guten Ideen aus allen Perspektiven.“</p><p class="align-right"><em>Nach einer Pressemitteilung des Wissenschaftsministeriums</em><br> &nbsp;</p><h3>Weitere Informationen zum Margarete von Wrangell-Programm:</h3><p><a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/land-richtet-wrangell-programm-auf-juniorprofessorinnen-aus" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Information des Wissenschaftsministeriums zur Neuausrichtung</a>&nbsp;<br><a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/ausschreibungen#c39835" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausschreibung</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-103284</guid><pubDate>Tue, 30 Jan 2024 12:13:19 +0100</pubDate><title>Wissenschaftsministerin Olschowski besucht Cyber Valley in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=103284&amp;cHash=141c7557c0382a41414f6380310f4800</link><description>Blick in die Zukunft intelligenter Systeme und der KI-Forschung</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit Spitzentechnologien wie intelligenter Robotik, künstlicher Intelligenz (KI) und Computer Vision präsentierten Forschende des Cyber Valley der Wissenschaftsministerin und MdL Petra Olschowski die exzellente Arbeit der Cyber Valley Community und die Bedeutung von KI-Forschung und -Transfer für das Land Baden-Württemberg.</strong></p><p>Wie wird unsere Zukunft mit KI aussehen? Die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und MdL Petra Olschowski, der Vorsitzende der Landtagsfraktion der Grünen in Baden-Württemberg Andreas Schwarz und Mitglieder des Arbeitskreises Wissenschaft der Grünen konnten eine Vision dieser Zukunft mit KI bei ihrem Besuch des Cyber Valley, Europas größtem und führendem Kompetenzzentrum für künstliche Intelligenz und moderne Robotik, erleben. Die Gäste besichtigten am Freitag, 26. Januar, Cyber Valley am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Tübingen und erhielten wertvolle Einblicke in die Spitzenforschung auf dem Gebiet der KI, der modernen Robotik und der intelligenten Systeme. Cyber Valley stellte ausgewählte Projekte von Forschenden der Cyber Valley Gründungsmitglieder MPI-IS und Universität Tübingen vor.&nbsp;</p><p>Rebecca C. Reisch, Geschäftsführerin der Cyber Valley GmbH, gab einen umfassenden Überblick über die Reichweite der Cyber Valley Aktivitäten. Mit dem Start von ICAIN oder dem AI House Davos während des Weltwirtschaftsforums ist Cyber Valley nun führend in der globalen Diskussion über KI. Prof. Michael J. Black, Direktor der Abteilung Perceiving Systems am MPI-IS, verdeutlichte: „Cyber Valley ist die Antwort auf eine sich stetig verändernde Welt. Mit unserer KI Exzellenz haben wir die Chance, eine neue wirtschaftliche Grundlage für die Region zu schaffen. Die starke Partnerschaft zwischen der Landesregierung, der Industrie und der Wissenschaft hat Cyber Valley zu einem der besten Standorte für KI-Forschung weltweit geformt.”&nbsp;</p><p>Die Rektorin der Universität Tübingen Prof. Dr. Karla Pollmann sagte: „Ich bin beeindruckt von der Vielfalt der Themen, die in der Cyber Valley Community und an der Universität Tübingen erforscht werden und von der Interdisziplinarität, die wir unter Beweis stellen. Wir werden Cyber Valley auch in Zukunft intensiv unterstützen, damit wir gemeinsam noch weiter wachsen können.”</p><h3>Mit KI Landwirtschaft neu denken und Social Media-Macht messen&nbsp;</h3><p>Über die exzellente Forschung am MPI-IS sowie den aktuellen Status Quo der KI sprach Prof. Michael J. Black: „Natürlich gibt es Grenzen für aktuelle KI-Systeme; sie können zum Beispiel Bilder von Menschen mit sechs Fingern erzeugen. Aber wann immer Sie denken, dass KI nicht in der Lage sein wird, eine bestimmte Aufgabe zu erledigen - vergessen Sie das. Sie wird es. Und das Ausmaß der Investitionen in KI bedeutet, dass dies schneller geschehen wird, als wir uns vorstellen können.” Darüber hinaus betonte er die Notwendigkeit von deutschen Risikokapitalinvestitionen in größerem Umfang und niedrigeren Kosten für Rechenressourcen, um KI-Start-ups den Übergang aus der KI-Forschung hin zum eigenen Unternehmertum zu erleichtern.&nbsp;</p><p>Prof. Moritz Hardt, Direktor der Abteilung „Social Foundations of Computation" am MPI-IS, erläuterte, dass es bei KI-Anwendungen nicht mehr um die detaillierte Beobachtung, sondern vielmehr um die Vorhersage der realen Welt geht. Prof. Hardt erklärte, wie man die Macht von Social-Media-Plattformen und die Auswirkungen ihrer Algorithmen messen kann. &nbsp;</p><p>Lasst uns Landwirtschaft neu denken – mit diesem Motto zeigte Dr. Wieland Brendel, Forschungsgruppenleiter für robustes maschinelles Lernen, eines seiner bahnbrechenden Projekte, bei dem der Schwerpunkt auf der Integration von künstlicher Intelligenz in die Landwirtschaft liegt. In seinem Vortrag hob er insbesondere den Landwirtschaftsroboter Polybot und dessen Beitrag zu einer nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Landwirtschaft hervor.&nbsp;</p><h3>#bettertogether – Abteilungsübergreifende Initiativen an der Universität Tübingen &nbsp;</h3><p>Die Universität Tübingen gab detaillierte Einblicke in ihre Forschung und Programme im Bereich der künstlichen Intelligenz und betonte deren tiefgreifende gesellschaftliche Auswirkungen. Das Exzellenzcluster Maschinelles Lernen, das Prof. Ulrike von Luxburg vorstellte, ist eingebettet in herausragende interdisziplinäre Forschung, die zu einer Vielzahl von Anwendungen für KI in der Wissenschaft beiträgt. „Die Simulation von Daten ist derzeit ein wichtiger Anwendungsbereich für KI in der Wissenschaft", so von Luxburg. "Im gesellschaftlichen und rechtlichen Kontext ist die Erklärbarkeit von KI ein wichtiges Thema der Forschung hier in Tübingen, die auch durch den AI Act angestoßen wurde.”&nbsp;</p><p>Prof. Philipp Berens, Direktor des Hertie-Instituts für KI in der Hirnforschung, betonte die Bedeutung der künstlichen Intelligenz im medizinischen Bereich. Er hob die entscheidende Rolle von KI bei der Bewältigung von medizinischen Aufgaben hervor, bei denen ein Mangel an Fachkräften herrscht. Ein Beispiel dafür ist der Einsatz von KI beim Screening der Augen auf mögliche Diabetesfälle.&nbsp;</p><p>Außerdem stellte Prof. Matthias Bethge, Direktor des Tübingen AI Center, die zahlreichen Publikationen aus der Cyber Valley Community auf der NeurIPS vor, einer der wichtigsten Fachkonferenzen für maschinelles Lernen. Er erläuterte die Bedeutung der akademischen Welt für die Zukunft der Technologie: „Die Wissenschaft ist ein Labor der Zukunft. Als Forscher wollen wir nicht nur publizieren, sondern diese Ideen auch in die Gesellschaft bringen, um sie nutzbar zu machen.”&nbsp;</p><h3>Moderne Robotik in Aktion&nbsp;</h3><p>Wie könnte unsere Zukunft mit KI konkret aussehen? Einen spannenden Einblick wurden den Besucher:innen während der Laborbesichtigungen geboten. Tsvetelina Alexiadis, die das Data Team der Abteilung Wahrnehmungssysteme leitet, stellte die Capture Hall vor. Sie erklärte, dass die Forschung im Bereich Computer Vision durch die Digitalisierung des menschlichen Körpers vorangetrieben wird. Indem intelligente Systeme menschliche Posen und Bewegungen verstehen, können diese interpretieren, wie Menschen miteinander und mit der Umwelt interagieren. &nbsp;</p><p>Die Demonstration des Tischtennisroboters veranschaulichte, wie ein Roboter Fähigkeiten wie beispielsweise des Tischtennisspielens erlernen kann. Dieter Büchler, Leiter der Forschungsgruppe, und Jan Schneider, Doktorand, erläuterten, dass der Roboter mithilfe des sogenannten verstärkenden Lernens seine Fähigkeiten im Lernprozess stetig verfeinern kann.&nbsp;</p><h3>Cyber Valley, der Standort für KI in Europa</h3><p>Ministerin Olschowski zeigte sich höchst zufrieden mit dem Besuch bei Cyber Valley und dem detaillierten Überblick auf die ausgewählten (Forschungs-)Projekte: „KI prägt die Welt von morgen – und wirkt sich auf Bereiche von der Fertigung über das Ingenieurwesen bis hin zur Medizin sowie auf unser tägliches Leben aus. In Baden-Württemberg sind wir hier hervorragend aufgestellt. Exzellente Forschung und Transfer in die Praxis gehen Hand in Hand – das ist die Idee unseres Innovationscampus Cyber Valley. Ich bin immer wieder beeindruckt, was hier entsteht. Der heutige Besuch zeigte beispielsweise das enorme Potenzial im Bereich der intelligenten Robotik. Im Cyber Valley gestalten Forscher gemeinsam mit Industriepartnern die Zukunft – das ist nicht nur für unsere Wirtschaft wichtig, sondern auch für unseren Wohlstand und unser Wohlergehen. Deshalb hat die Landesregierung 2018 das Cyber Valley gegründet und wir unterstützen diesen Innovationscampus auch heute noch als Investition in unsere Zukunft.”&nbsp;</p><p><a href="https://cyber-valley.de/de/news/minister-olschowski-visits-cyber-valley-in-t%C3%BCbingen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Cyber Valley</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-103065</guid><pubDate>Thu, 25 Jan 2024 10:53:51 +0100</pubDate><title>Wissenschaft braucht freiheitliche Demokratie und Rechtstaatlichkeit</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=103065&amp;cHash=7e32a1a06db78a1f7bffb4a7b9a4532c</link><description>Statement des Präsidiums der Hochschulrektorenkonferenz (HRK)</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vor dem Hintergrund immer unverhohlener antidemokratischer Bestrebungen und&nbsp;damit verbundener Menschenverachtung betonen wir klar und eindeutig: Freiheitliche&nbsp; Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind die unverrückbaren Säulen unseres Landes&nbsp;und seiner Institutionen. Sie sind auch wesentliche Voraussetzung für die Existenz eines&nbsp;wettbewerbsfähigen und international kompatiblen deutschen Hochschulsystems.</p><p>Der umfassende rechtliche Schutz der Wissenschaftsfreiheit, wie ihn unser Grundgesetz&nbsp;vorsieht, ist die Basis für den Erfolg unserer Wissenschaft. Wissenschaftler:innen&nbsp;müssen Forschungsthemen frei wählen und bearbeiten können. Forschung und Lehre&nbsp;dürfen nicht zu politischen Zwecken instrumentalisiert werden. Nur so entfaltet&nbsp;Wissenschaft ihr ganzes Potenzial für Wirtschaft und Gesellschaft.</p><p>Auch der im Grundgesetz verbriefte rechtliche Schutz vor Diskriminierung in jeder Form&nbsp;ist ein Pfeiler unserer wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit. Die Vielfalt von&nbsp;internationalen Perspektiven und Hintergründen macht unsere Wissenschaft stark und&nbsp;trägt wesentlich zu ihrem Fortschritt bei. Wir sind stolz darauf und unterstützen&nbsp;ausdrücklich, dass an unseren Hochschulen Menschen aus aller Welt und mit den&nbsp;unterschiedlichsten Hintergründen studieren und arbeiten. Die Mitgliedshochschulen&nbsp;der HRK haben in ihrer langjährigen <a href="https://www.hrk.de/weltoffene-hochschulen/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Kampagne „Weltoffene Hochschulen“</a> dazu&nbsp;vielfach erklärt und bekräftigt: Nur eine Hochschule, die international denkt und&nbsp;handelt, ist zukunfts- und wettbewerbsfähig. Ein offener und internationaler Campus&nbsp;und die internationale Mobilität von Lehrenden und Lernenden sind essenzielle&nbsp;Grundlagen für qualitätsvolles Lehren, Lernen und Forschen.</p><p>Die steigende Tendenz im öffentlichen und politischen Raum, den gesellschaftlichen&nbsp;Diskurs inhaltlich und tonal zu verändern, um Wissenschaftsfeindlichkeit,&nbsp;Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit, Rassismus, Intoleranz und auf Ausgrenzung&nbsp;fußende Ideen und Feindbilder zu normalisieren, den Zusammenhalt in der Gesellschaft&nbsp;zu zersetzen und das Vertrauen in die freiheitliche Demokratie zu untergraben, ist&nbsp;höchst alarmierend. Dem stellen wir uns als Präsidium der HRK klar entgegen. Jedes&nbsp;einzelne Mitglied unserer Hochschulen ist gefordert, für die Grundwerte unserer&nbsp;Verfassung einzutreten.</p><p class="align-right"><a href="https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/wissenschaft-braucht-freiheitliche-demokratie-und-rechtstaatlichkeit-5036/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung der HRK</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-102981</guid><pubDate>Tue, 23 Jan 2024 13:58:59 +0100</pubDate><title>Journalist-in-Residence Programm 2024</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=102981&amp;cHash=094fc8ce0253961e4f3155fe2ade1f8e</link><description>Die Bewerbungsphase für das Journalist-in-Residence Programm für 2024 ist gestartet!</description><content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Wie sollten Journalist:innen über neue Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz berichten? Wie können Journalist:innen intelligente Systeme, maschinelles Lernen und Computer Vision zur Unterstützung ihrer Arbeit nutzen? Wer eine Antwort auf diese Fragen finden möchte, kann sich nun für das Cyber Valley Journalist-in-Residence (JIR)-Programm bewerben.</strong></h3><p>Das Journalist-in-Residence Programm (abgekürzt JIR) des Cyber Valley richtet sich an erfahrene Journalist:innen, die sich mit Recherchen zu intelligenten Systemen und dem Verhältnis von Journalismus und KI auseinandersetzen möchten. Während ihres Aufenthalts erhalten die Journalist-in-Residence die Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen in den Bereichen des maschinellen Lernens, Computer Vision und Robotik innerhalb der Cyber Valley Community zu informieren. Ihnen wird die einmalige Chance geboten, Zugang zur exzellenten Forschung der Institutionen des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme, der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie der Universität Stuttgart zu erhalten. Der Aufenthalt bietet Raum für Kreativität und freies Denken über Methoden, zukünftige Werkzeuge und Entwicklungen für KI-gesteuerten oder KI-unterstützten Journalismus.&nbsp;</p><p>Interessierte Journalist:innen können sich bis zum 29. Februar 2024 für einen drei- bis sechsmonatigen, bezahlten Aufenthalt bei Cyber Valley am Standort Tübingen bewerben. In dieser Zeit kann der Journalist-in-Residence zu einem selbst gewählten Thema im Austausch mit KI-Forschenden, Entrepreneurs und Industriepartnern eigenständig recherchieren.Cyber Valley erwartet in dieser Zeit ausdrücklich keine Berichterstattung zu KI-Themen oder über Cyber Valley.</p><p>Die Ausschreibung richtet sich an festangestellte und freie Journalist:innen, die auf deutsch oder englisch recherchieren und berichten. Die Vergütung über einen Werkvertrag orientiert sich an TV-L E13. Der Aufenthalt kann in Teilzeit absolviert werden.</p><p>"Ich empfehle die Bewerbung jedem, der bereit ist, tief in die Forschung zu intelligenten Systemen einzutauchen – und gleichzeitig in einer Stadt zu arbeiten, die solche Entwicklungen aufmerksam verfolgt", sagt die Datenjournalistin Christina Elmer, die 2021 Journalist-in-Residence war und jetzt Deutschlands erste Professorin für Datenjournalismus an der Technischen Universität Dortmund ist.</p><p>Seit dem Pilotprojekt von 2021 hat sich das JIR-Programm als fester Bestandteil der strategischen Ausrichtung des Cyber Valley Public Engagement etabliert. Weitere ehemaligen Journalist-in-Residence sind Julia Merlot vom Spiegel, Bettina Friedrich vom MDR, der freie Journalist Tobias Asmuth und die Journalistin Elena Riedlinger vom WDR</p><h3><strong>Was bietet Cyber Valley?</strong></h3><ul><li>Einführung in die Grundlagen des maschinellen Lernens, der Computer Vision und der Robotik&nbsp;</li><li>Zugang zu einem Netzwerk von Forschern&nbsp;</li><li>Einblicke in die Cyber Valley Community&nbsp;</li><li>Freiraum für Kreativität und Reflexion über Methoden, Werkzeuge und KI-gestützten Journalismus&nbsp;</li><li>Bezahlter Arbeitsvertrag&nbsp;</li><li>Budget für eigene Veranstaltungen (z.B. Workshops, Expertengespräche und Reisen)&nbsp;</li><li>Büro und Unterkunft</li><li>Vollzeit/Teilzeit</li><li>TV-L E13</li></ul><h3><strong>Wie kann man sich bewerben?</strong></h3><p>Interessierte Journalist:innen können sich bis zum 29. Februar 2024 bewerben. Bewerbungen können in deutscher oder in englischer Sprache eingereicht werden. Für die Bewerbung ist das Einreichen eines Anschreibens, Lebenslaufs sowie ein Ideenpapier zum angestreben Recherche-Thema per E-Mail an Patrick Klügel erforderlich. Das zweiseitige Ideenpapier verdeutlicht, welche journalistische Herausforderung die Bewerber:innen während ihres Aufenthaltes angehen wollen. Die Auswahlkriterien sind die folgenden: Journalistische Qualität, Umfang, datenjournalistische Vorerfahrung und Kreativität, Relevanz und Umsetzbarkeit des selbstgewählten Projekts. Eine unabhängige Jury wird aus den bis März 2024 eingegangenen Bewerbungen bis zu zwei Kandidaten für das Programm vorschlagen. Die finale Auswahlentscheidung erfolgt durch die Jury bis Anfang April 2024. Bewerbungen können in deutscher oder in englischer Sprache eingereicht werden.</p><p>Das JIR-Programm bietet Platz für zwei Journalist:innen, die jeweils einen dreimonatigen Aufenthalt anstreben, oder für eine(n) Journalist:in für sechs Monate. Der Aufenthalt muss im Jahr 2024 beginnen. Für weitere Informationen über die Ausschreibung und den Ablauf des Cyber Valley JIR-Programms nehmen Sie gerne zu Patrick Klügel Kontakt auf.</p><p>Das JIR-Programm ist eine Kooperation des Zentrums für Rhetorische Wissenschaftskommunikation zur Künstlichen Intelligenz (RHET AI) und Cyber Valley, gefördert von der Volkswagen Stiftung.</p><p class="align-right"><em>Meldung des Cyber Valley</em></p><h3><strong>Kontakt</strong></h3><p>Patrick Klügel<br> Public Engagement Manager</p><p>Eberhard Karls Universität Tübingen<br> Zentrale Verwaltung · Dez. II Abt. 1, Forschungs- und Exzellenzstrategie<br> Rümelinstr. 32 · 72070 Tübingen</p><p><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,rcvtkem0mnwgignBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">patrick.kluegel<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;<br><a href="tel:+4915174238237">+49 151/74238237</a></p><p class="align-right">&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-102705</guid><pubDate>Thu, 18 Jan 2024 10:37:22 +0100</pubDate><title>Universitäten Durham und Tübingen stärken ihre strategische Partnerschaft </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=102705&amp;cHash=55d81917c72c3799a9590f7c68ad5fec</link><description>Neue gemeinsame Investitionen in die Forschung zur Bewältigung globaler Herausforderungen vereinbart</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universitäten Tübingen und Durham haben ihre enge Partnerschaft um weitere fünf Jahre verlängert. Bei der Unterzeichnung einer neuen Kooperationsvereinbarung am Donnerstag in Tübingen wurde zugleich ein Programm zur Anschubfinanzierung gemeinsamer Forschungsvorhaben gestartet, die der Bewältigung globaler Herausforderungen dienen werden. „Durham ist einer unserer engsten und wichtigsten Partner in Großbritannien“, sagte die Rektorin der Universität Tübingen, Professorin Karla Pollmann: „Daher freue ich mich außerordentlich, dass wir unsere bewährte Zusammenarbeit auch in den kommenden Jahren werden fortsetzen können.“</p><p>Die britische Delegation wurde von der Rektorin der Universität Durham, Professorin Karen O'Brien, angeführt. Sie wurde begleitet von der Prorektorin für Globales, Professorin Claire O'Malley und der Dekanin für Kunst und Geisteswissenschaften, Professorin Janet Stewart. Auf Seiten der Universität Tübingen leitete Rektorin Pollmann die Gespräche. Sie wurde unterstützt von der Prorektorin für Internationales und Diversität, Professorin Monique Scheer, sowie dem Prorektor für Forschung und Innovation, Professor Peter Grathwohl. &nbsp;</p><p>Für das neue Förderprogramm stellen beide Universitäten jeweils 50.000 Euro bereit. Dies soll als Anschubfinanzierung genutzt werden, um bei nationalen und internationalen Förderorganisationen zusätzliche Drittmittel einzuwerben. Dieses Vorgehen war in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sehr erfolgreich. So konnten Forschende beider Universitäten bereits mehrere Millionen Euro Fördergelder für Forschungsprogramme in den Bereichen Archäologie, Pflanzenimmunität, Klima, Landschaft, Siedlungsentwicklung und Gesellschaft einwerben.</p><p>Das neue Förderprogramm wird am 22. Januar 2024 veröffentlicht. Bewerbungen sind möglich bis zum 17. Mai 2024. Gefördert werden Vorhaben auf folgenden Themenfeldern:&nbsp;</p><ul><li>Klimawandel und saubere Energie,&nbsp;</li><li>Gesundheit und Lebenswissenschaften,</li><li>Erbe und Kultur,</li><li>Lebenswissenschaften und Umwelt,</li><li>Quantenforschung und -technologien,&nbsp;</li><li>Aufstrebende Technologien (Digitaltechnik, Datenwissenschaften und KI).&nbsp;</li></ul><p>Im Rahmen des Besuchs tauschten sich die Delegationen aus Durham und Tübingen auch über die wichtigsten institutionellen Entwicklungen und Prioritäten aus, darunter Nachhaltigkeit, kulturelles Erbe sowie Gleichstellung, Vielfalt und Integration. Die Kooperation der beiden Universitäten besteht seit 1989 und umfasst die Zusammenarbeit in Forschung, Studium und Lehre sowie Administration. Abkommen zum Austausch von Studierenden gibt es in den Fächern Chemie, Klassische Philologie und Alte Geschichte, Geowissenschaften, Germanistik, Philosophie und Theologie. Beide Universitäten sind zudem Mitglied im weltweiten Universitätsnetzwerk Matariki.&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Karl G. Rijkhoek</em><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-102050</guid><pubDate>Fri, 22 Dec 2023 12:51:34 +0100</pubDate><title>Solidarity with Charles University Prague</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/solidarity-with-charles-university-prague/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Following the recent tragic incident, the President of the University of Tübingen, Professor Karla Pollmann, has sent a message of condolence to her colleague President Milena Králíčková:</p><p>"Dear President Králíčková,</p><p>We extend our heartfelt condolences to you and the entire Charles University community in the aftermath of the recent tragic incident on your campus. Our thoughts and prayers are with the families and friends of the victims, as well as those who have been injured in this senseless act of violence.</p><p>The close and long-lasting ties between our universities make this tragedy particularly distressing, highlighting the shocking reality that the perpetrator was a fellow student within the university community. Such violence from within our academic circles is deeply troubling and requires a collective response to foster healing and unity.</p><p>We stand in solidarity with Charles University during this difficult time and offer our support in any way possible. Our five Tübingen students studying at Charles University, fortunately, were not directly affected, but we recognize the emotional impact this event has on your entire community. In times of adversity, the strength of academic bonds becomes evident, and we believe that the unity and resilience of the Charles University community will guide you through the healing process. We are confident that the university will emerge stronger, and we are ready to assist in any way possible to aid in the recovery and rebuilding efforts.</p><p>Please accept our sincere condolences and rest assured that our thoughts are with you during this profoundly trying time.</p><p>Sincerely,</p><p>Professor Dr. Dr. h.c. (Dōshisha) Karla Pollmann"</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-102002</guid><pubDate>Wed, 20 Dec 2023 16:17:39 +0100</pubDate><title>Qualifizierungsprogramm für künftige Kita-Fachkräfte vorgestellt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=102002&amp;cHash=e6826fc1f466e330256564f4a054f3ff</link><description>„Kita Lingua“ bereitet Migrantinnen und Migranten sprachlich und kulturell auf Ausbildung als Erzieherin oder pädagogischen Assistenten vor</description><content:encoded><![CDATA[<p>Universität Tübingen und Stadtverwaltung der Universitätsstadt Tübingen stellten am Freitag, 15. Dezember, das gemeinsame Projekt „Kita Lingua“ in der Kinderkrippe im Depot der Öffentlichkeit vor. Durch das Programm werden 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 14 Ländern – darunter viele aus der Ukraine und aus Syrien – sprachlich auf eine Ausbildung als Erzieherin oder pädagogischer Assistent vorbereitet.</p><p>Die Idee zu dem Programm hatte Dr. Christine Rubas, Leiterin des <span lang="en" dir="ltr">International Office</span> der Universität Tübingen. „Ich kenne Professorinnen und Professoren, die nach Tübingen kommen und wegen fehlender Kitaplätze ihre Kinder in die Vorlesung mitnehmen müssen, weil sie sonst keine Betreuung finden“, sagte sie. Die Verzweiflung der Eltern sei groß. Auf der anderen Seite seien viele Menschen aus Syrien, der Ukraine und aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen und suchten Beschäftigung und eine Perspektive. „Wir müssen Fachkräfte nicht erst am anderen Ende der Welt anwerben – wir haben Zugewanderte mit Herz und Verstand bereits hier.“</p><p>Eine Ukrainerin berichtete von ihrem Wunsch, nicht nur als Aushilfe im Kindergarten zu arbeiten, sondern als ausgebildete Erzieherin. „Dafür muss ich mein Deutsch verbessern“, sagte sie. Eine Teilnehmerin aus Syrien hatte in Damaskus bereits ein Psychologie-Studium begonnen, aber konnte es wegen des Bürgerkriegs nicht abschließen. Nun möchte sie in Tübingen Erzieherin werden.</p><p>Manfred Niewöhner, Leiter des städtischen Fachbereichs Bildung, Betreuung, Jugend und Sport, bestätigte den Mangel an Erzieherinnen und Erziehern in den kommunalen Kindergärten. 70 Stellen seien derzeit unbesetzt, Öffnungszeiten müssten reduziert werden. Die Universitätsstadt Tübingen finanziere das Programm „Kita Lingua“ deshalb mit 40.000 Euro.</p><p>In zwei Kursen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Deutschunterricht, um auf ein fortgeschrittenes Niveau zu kommen. Sie erhalten außerdem interkulturelles Training und absolvieren ein Praktikum in einer Kindertagesstätte. Wenn sie Mitte Mai eine Prüfung des Schwierigkeitsgrads B2 erfolgreich abgelegt haben, können sie eine Ausbildung als Erzieherin/Erzieher oder pädagogische Assistentin oder pädagogischer Assistent anschließen und dann – so der Wunsch aller Beteiligten – in einer Tübinger Kindertagesstätte arbeiten.</p><p class="align-right"><em>Hochschulkommunikation/Tilman Wörtz</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-101951</guid><pubDate>Wed, 20 Dec 2023 09:13:00 +0100</pubDate><title>Doshisha EU Campus European Studies Program 2023</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=101951&amp;cHash=79b2841ab7150ce3be8365d2d18b67b9</link><description>Fünfzehn Studierende der Doshisha University erlebten vier ereignisreiche Monate in Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 1. September bis zum 12. Dezember 2023 fand zum zweiten Mal das Doshisha EU Campus <span lang="en" dir="ltr">European Studies Program</span> an der Universität Tübingen statt. Die Doshisha <span lang="en" dir="ltr">University </span>ist einer der ältesten und renommiertesten Universitäten in Japan und ein wichtiger strategischer Partner der Universität Tübingen. Das maßgeschneiderte Programm wird von Tübingen <span lang="en" dir="ltr">International &amp; European Studies (T-IES)</span>, einer Einheit des <span lang="en" dir="ltr">International Office</span>, in Kooperation mit der Doshisha <span lang="en" dir="ltr">University </span>durchgeführt. Es ergänzt ein ebenfalls maßgeschneidertes Intensivprogramm zum Erwerb der deutschen Sprache, das von März bis Juli von der Abteilung Deutsch als Fremdsprache und Interkulturelle Programme für eine weitere Gruppe Studierender der Doshisha <span lang="en" dir="ltr">University </span>organisiert wird.</p><p>Ziel des <span lang="en" dir="ltr">T-IES-</span>Programms ist es, den japanischen Studierenden einen Auslandsaufenthalt an der Universität Tübingen zu ermöglichen und europäische Kultur erlebbar zu machen. Die japanischen Studierenden nahmen daher im Verlauf der vier Monate an sechs englischsprachigen <span lang="en" dir="ltr">T-IES</span>-Kursen zu Europa und der Europäischen Union sowie an weiteren, frei wählbaren Kursen unterrichtet von Doshisha-Lehrkräften teil. Auf einer viertägigen Studienfahrt nach Berlin konnten die Teilnehmenden durch den Austausch mit Expertinnen und Experten vor Ort das Erlernte weiter vertiefen. Weitere thematisch passende Exkursionen führten nach Straßburg in den Europarat, zur Europäischen Zentralbank in Frankfurt, zu Ritter Sport nach Waldenbuch, zu verschiedenen Religionsgemeinschaften in Stuttgart und ins Trachtenmuseum nach Reutlingen. Hinzu kam ein Schnupperkurs „<span lang="en" dir="ltr">Dive into German</span>“.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-101810</guid><pubDate>Fri, 15 Dec 2023 17:26:39 +0100</pubDate><title>Erstes internationales „Joint Degree“ an der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=101810&amp;cHash=c144f03de40be223f3fa374ca4f7d43c</link><description>Der Master Comparative &amp; Middle East Politics and Society wird künftig von der Universität Tübingen und der American University in Cairo gemeinsam verliehen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen und die American University in Cairo (AUC) haben einen ersten internationalen Studiengang mit einem gemeinsam verliehenen Abschlusszeugnis eingerichtet: Für den Master „CMEPS – Comparative &amp; Middle East Politics and Society“ haben die beiden Hochschulen Ende November in Kairo einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Der Masterstudiengang wird bereits seit 2013 vom Tübinger Institut für Politikwissenschaft gemeinsam mit der Partnerhochschule durchgeführt, mit je 10 Plätzen an beiden Standorten. Neu hinzu gekommen ist mit dem jetzigen Vertrag aber der von beiden Partnern verliehene Abschluss, ein „Joint Degree“. Der Studiengang trägt dabei zur weiteren lnternationalisierung der Universität Tübingen in Forschung und Lehre bei: Anders als bei den bereits bestehenden „Double Degrees“ erfordern „Joint Degrees“ eine engere Kooperation und Koordination bei den Bestimmungen und der Durchführung von Studiengängen.</p><p>Grundlage für diesen Joint Degree war die langjährige Kooperation zwischen beiden Universitäten. Bereits im Juni 2023 hatte es in Tübingen eine Festveranstaltung zum zehnjährigen Jubiläum des CMEPS-Studiengangs gegeben. Den Festvortrag hielt dabei Professor Ehteshami von der Universität Durham zur wachsenden Rolle Chinas in Nahost und der Neugestaltung der Euro-Arabischen Beziehungen. Von Beginn an wurde der CMEPS-Studiengang gemeinsam mit der Partneruniversität AUC in Kairo durchgeführt. Die Einrichtung des Studiengangs wurde zunächst über vier Jahre vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert und wird seit 2014 auch vom Land Baden-Württemberg unterstützt. Inzwischen zählt der CMEPS-Master zu den weltweit gefragtesten Ausbildungswegen in diesem Feld. Er erfreut sich hoher internationaler Bewerberzahlen und bringt Studierende aller Kontinente nach Tübingen. Zentrale Inhalte des Studiengangs sind Ansätze zur Erklärung politischer Systemwechsel, Herrschaftsmuster, Wirtschafts- und Entwicklungspolitik oder Konfliktanalyse, hinzu kommen Praxiskomponenten. Der Ausbildungsfokus liegt dabei auf der Region Nahost, die Studieninhalte decken aber auch überregionale Fragestellungen ab. Durch gemeinsame Seminare, Kolloquien und Exkursionen vertiefen Studierende sowohl ihre interkulturellen Kompetenzen als auch ihre Sprachkenntnisse. Ein integriertes Auslandsstudium an der Partnerhochschule, ein ebenfalls integriertes Pflichtpraktikum sowie die Tatsache, dass Abschlussarbeiten und Abschlussprüfungen von Beginn an gemeinsam betreut und durchgeführt werden, tragen zum nahtlosen Übergang vom Studium in den Beruf auf globalisierten Arbeitsmärkten bei, etwa beim Auswärtigen Amt, den Vereinten Nationen oder diversen Nicht-Regierungsorganisationen. Die Aussichten auf einen raschen und guten Berufseinstieg sind daher sehr gut.</p><p>Die Feier zur Unterzeichnung des Joint Degree fand in Kairo in Anwesenheit von Prof. Dr. Monique Scheer, Tübinger Prorektorin für Internationales und Diversität, sowie des AUC-Präsidenten Professor Ahmed Dallal statt. Die Festveranstaltung wurde durch Erfahrungsberichte von Alumni und Studierenden des CMEPS-Studiengangs mitgestaltet, zudem fand eine Fachtagung zum Thema „Political Control and the Global South“ statt.&nbsp;</p><p><a href="https://www.aucegypt.edu/news/auc-t%C3%BCbingen-launch-joint-degree" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">AUC, Tübingen Launch Joint Degree</a>&nbsp;(Press release American University in Cairo)</p><p>Bewerbungsdeadline in Tübingen: 15. Mai&nbsp;</p><p><a href="https://cmeps.eu/" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1" rel="noreferrer">Homepage Studiengang CMEPS</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-100892</guid><pubDate>Mon, 27 Nov 2023 10:57:50 +0100</pubDate><title>Jubiläum der Lappland-Exkursion in der Biologie</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=100892&amp;cHash=688481691eb723e6dbee7105eb9eb8ce</link><description>Rückblick auf 73 Jahre einer besonderen Lehrveranstaltung</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 4. November 2023 fand auf der Morgenstelle eine weitere Jubiläumsfeier für die Ehemaligen der botanischen Exkursion nach Schwedisch-Lappland statt.&nbsp;Nachdem die für 2020 geplante Feier zum 70-jährigen Jubiläum wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden musste, konnte nun auf 73 Jahre zurückgeblickt werden.&nbsp;Zwei Fachvorträge reicherten die Feier an: Dr. Ronja Wedegärtner (Oslo) referierte über die „Die Effekte von Wanderwegen in der Abisko-Region auf die Vegetation“ und Dr. Benoît Sittler (Universität Freiburg) berichtete über sein <a href="https://www.karupelv-valley-project.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">seit 1988 laufendes Langzeitprojekt</a> in Grönland: „Von Lemmingen, Schnee-Eulen und Eisbären - Grönland im Griff des Klimawandels“.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-100823</guid><pubDate>Fri, 24 Nov 2023 11:20:51 +0100</pubDate><title>Universität und IHK Reutlingen wollen Zusammenarbeit intensivieren</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=100823&amp;cHash=1c50dda65852bb8180ec2abea13f4ad1</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen und die IHK Reutlingen wollen ihre langjährig bestehende Kooperation ausbauen und erneuern. Das haben die Leitungen beider Häuser bei einem Arbeitstreffen vereinbart.&nbsp;</p><p>Bereits seit 1998 gibt es eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Universität Tübingen und der IHK Reutlingen. Sie wurde zuletzt 2008 erneuert und umfasst unter anderem konkrete Projekte im Bereich von Standortmarketing und Aus- und Weiterbildung.&nbsp;</p><p>2024 soll nun ein weiteres Update erfolgen und eine stärkere Institutionalisierung auf den Weg gebracht werden, haben die Partner beschlossen. „Die IHK Reutlingen ist für uns das wichtige Bindeglied zur regionalen Wirtschaft und unterstützt uns mit ihrer Expertise im Bereich von Existenzgründungen“, sagte Prof. Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen, beim Treffen. Gerade die Bereiche Gründung und Betriebsübernahme, Studienabbruch sowie Innovationsentwicklung sollen noch einmal intensiviert werden. Hier sieht auch Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer der IHK Reutlingen, wichtige Potenziale für die Zusammenarbeit: „Die wirtschaftliche Entwicklung der Region Neckar-Alb hängt insbesondere an klugen Köpfen und der Umsetzung von Ideen in Innovationen. Hier können sich beide Seiten immer wieder aufs Neue Impulse geben.“ Zusätzlich wollen die Partner ihre bereits bestehende Zusammenarbeit in der Begleitung und Beratung bei Studienabbrüchen intensivieren.</p><p class="align-right">Meldung der IHK Reutlingen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-100664</guid><pubDate>Tue, 21 Nov 2023 09:40:31 +0100</pubDate><title>Karla Pollmann in den Vorstand der German U15 gewählt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=100664&amp;cHash=33c685cfdbea3d3508cc3fe895fe8839</link><description>Tübinger Rektorin verstärkt Leitungsteam unter neuem Vorsitz des Bonner Rektors Michael Hoch</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Mitgliederversammlung des Universitätsverbunds <span lang="en" dir="ltr">German </span>U15 am 20. November 2023 ist Prof. Dr. Dr. h. c. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen, in den erweiterten Vorstand gewählt worden. Die Erweiterung des Vorstandes war in der Sitzung erst beschlossen worden. Neben Pollmann wurden auch Professorin Dr. Eva Inés Obergfell, Rektorin der Universität Leipzig, und Professor Dr. Günter M. Ziegler, Präsident der Freien Universität Berlin, in den Vorstand gewählt. Die Wahl zum neuen Vorsitzenden des Verbunds fiel auf Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Hoch, Rektor der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Amtsbeginn des neu zusammengesetzten Gremiums ist der 21. November 2023. Die <span lang="en" dir="ltr">German </span>U15, ein Verbund von 15 medizinführenden Universitäten in Deutschland, versteht sich als Interessenvertretung forschungsstarker Volluniversitäten mit internationaler Sichtbarkeit.</p><p>Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Hoch war bereits seit September 2022 stellvertretender Vorstand von U15. Er übernimmt den Vorstandsvorsitz von Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der das Amt nach seiner kürzlichen Wahl zum Vizepräsidenten für „Forschung, wissenschaftliche Karrierewege“ der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) zur Verfügung gestellt hatte. Die Mitgliederversammlung von <span lang="en" dir="ltr">German </span>U15 sprach Prof. Dr. Georg Krausch nachdrücklich ihren Dank aus: Er hatte seit 2014 als stellvertretender Vorsitzender und seit September 2020 als Vorstandsvorsitzender die erfolgreiche Entwicklung von U15 maßgeblich vorangetrieben.</p><p>Prof. Dr. Dr. h. c. Michael Hoch zu den Beschlüssen der Mitgliederversammlung:&nbsp;„Deutschland und sein Wissenschaftssystem sind mit multiplen, schweren Krisen konfrontiert. Gerade in dieser Zeit sind forschungsstarke und international sichtbare Universitäten als Impuls- und Ideengeber gefordert. Mit der Erweiterung des Vorstands schaffen wir in U15 die Struktur, um dieser Verantwortung noch umfassender gerecht zu werden. Ich freue mich sehr, zu diesem Zweck künftig mit drei meiner herausragenden Kolleginnen und Kollegen zusammen zu arbeiten.</p><p>U15-Universitäten sind Orte der Spitzenforschung und zukunftsweisender Innovationen. Als solche leisten sie einen besonderen Beitrag dazu, eine lebenswerte und selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen: durch bahnbrechende Forschung, die Entwicklung herausragender Talente und durch starken Transfer. Dafür braucht es entsprechende politische Rahmenbedingungen. Für diese werden wir uns weiter einsetzen. Entscheidend ist dabei auch der Ausbau unserer Zusammenarbeit mit internationalen Spitzenuniversitäten, von Kanada bis Südkorea. Die globalen Herausforderungen werden wir nur gemeinsam lösen.</p><p>Georg Krausch hat unseren Verbund seit 2014 mit strategischem Weitblick und größtem Einsatz vorangebracht. U15 steht heute ausgezeichnet da. Dafür möchte ich Georg Krausch den außerordentlichen Dank aller Mitglieder aussprechen. Für sein neues Amt als HRK-Vizepräsident wünschen wir ihm ebensolchen Erfolg.“</p><p class="align-right"><em>Nach einer Pressemitteilung der German U15</em></p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="http://www.german-u15.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite der German U15</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-100253</guid><pubDate>Mon, 13 Nov 2023 14:16:33 +0100</pubDate><title>Science &amp; Innovation Days am Freitag und Samstag, 10./11. November</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=100253&amp;cHash=fe9ea7fc50dba9d2e6e1cd353838b7d4</link><description>Volles Programm bis zum Schluss</description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-100199</guid><pubDate>Thu, 09 Nov 2023 15:28:49 +0100</pubDate><title>Science &amp; Innovation Days am Donnerstag, 9. November</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=100199&amp;cHash=94e95396e738de1025a7fe5885a1778a</link><description>Eindrücke vom zweiten Veranstaltungstag</description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-100172</guid><pubDate>Wed, 08 Nov 2023 15:18:15 +0100</pubDate><title>Science und Innovation Days 2023 am Mittwoch, 8. November</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=100172&amp;cHash=0596a6a5b46d008be55cf1b92d388c58</link><description>Eindrücke vom Eröffnungstag</description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-99611</guid><pubDate>Wed, 25 Oct 2023 16:37:42 +0200</pubDate><title>Neuer Leibniz-WissenschaftsCampus &quot;Geogenomic Archaeology&quot; feierlich gestartet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=99611&amp;cHash=71f2018d13513459dfd95f4e5bbec0f0</link><description>Verbund untersucht Einflüsse des Menschen auf Ökosysteme anhand von Höhlen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Leibniz-WissenschaftsCampus "<span lang="en" dir="ltr">Geogenomic Archaeology Campus </span>Tübingen" (GACT) feierte mit einem Festakt am 25. Oktober 2023 den Beginn einer vierjährigen Förderperiode. Rund 70 geladene Personen sind zum Festakt erschienen. Grußworte sprachen Professor Klement Tockner (Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung), Professorin Barbara Sturm (Vizepräsidentin der Leibniz-Gemeinschaft), Professorin Karla Pollmann (Rektorin der Universität Tübingen) und Ministerialdirektor Dr. Hans Reiter (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg). In einem einführenden Vortrag mit dem Titel “Der diachrone Einfluss von Menschen auf Höhlen-Ökosysteme” erläuterte der&nbsp;Sprecher von GACT,&nbsp; Jun.-Prof. Cosimo Posth, welche Ziele der Campus verfolgt und warum das Thema wichtig ist.</p><p>Ziel von GACT ist es, die Disziplinen Geowissenschaften, Genomik, Archäologie und Biologie in einzigartiger Weise zu verbinden und ihre jeweiligen Stärken unter dem Dach von GACT zu bündeln. Am Standort Tübingen gibt es bereits eine florierende Forschungslandschaft in diesem Fachbereich mit den beteiligten Institutionen Universität Tübingen, <span lang="en" dir="ltr">Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment</span>, Max-Planck-Institut für Biologie und anderen nationalen und internationalen Partnern.</p><p>Am Beispiel von Höhlen soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern sich der Mensch in das “Ökosystem Höhle” einfügte und dieses veränderte. Höhlensedimente bieten durch ihren geschützten Raum sehr gute Erhaltungsbedingungen für DNA und organische Reste sowie einen ungestörten Fundkontext, in dem man die Aktivitäten und Hinterlassenschaften des Menschen <em>in situ</em> erforschen kann. Durch die Untersuchungen lassen sich langfristige demografische Veränderungen und Beziehungen zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen sowohl innerhalb als auch außerhalb der unmittelbaren Höhlenumgebung rekonstruieren. Höhlen waren wahrscheinlich die ersten Ökosysteme, die durch menschliche Aktivitäten tiefgreifend verändert wurden, wie erste Studien zeigen. Sie bieten ein Langzeit-Archiv für den menschlichen Einfluss auf Biodiversität und Ökosysteme und werden wichtigen Daten zum Biodiversitätsverlust im Anthropozän liefern.</p><p>Eine der untersuchten Höhlen ist die UNESCO-Stätte „Hohle Fels“ auf der Schwäbischen Alb, in welcher derzeit Ausgrabungen unter der Leitung von Prof. Conard stattfinden. Diese Höhle bietet eine ideale Plattform, um die Interaktion zwischen Menschen und anderen Organismen von der letzten Eiszeit bis zur heutigen Nutzung durch den „Höhlentourismus“ zu untersuchen.</p><p class="align-right"><em>Gerlinde Bigga, GACT</em></p><p class="align-right">&nbsp;</p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=91456&amp;cHash=99b083b0aeb14b627e28fe4e091e2008">Pressemitteilung zur Einrichtung des WissenschaftsCampus vom 22. März 2023</a></p><h3>Kontakt</h3><p>Dr. Gerlinde Bigga<br> Wissenschaftliche Koordinatorin<br> Leibniz-WissenschaftsCampus: <span lang="en" dir="ltr">Geogenomic Archaeology Campus</span> Tübingen (GACT)<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,igtnkpfg0dkiicBugpemgpdgti0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">gerlinde.bigga<span style="display:none">spam prevention</span>@senckenberg.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-99407</guid><pubDate>Mon, 23 Oct 2023 10:42:54 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen steht an der Seite ihrer israelischen Partner</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=99407&amp;cHash=291badd4883ca064e34b2fcbdc0ca9c2</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen steht angesichts der furchtbaren Terrorattacken der Hamas-Bewegung fest an der Seite ihrer israelischen Partner. In einem Brief an die Direktoren dreier Universitäten und des Weizmann-Instituts für Wissenschaften schrieb Rektorin Professor Dr. Karla Pollmann:&nbsp;</p><p>“I trust this message finds you well, despite the challenging circumstances currently faced by Israel and its people. On behalf of the University of Tübingen, I extend our heartfelt sympathy during these trying times.&nbsp;</p><p>We are closely monitoring the ongoing situation in Israel with deep concern and unease. Please be assured that we are profoundly moved by the hardships your university and nation are enduring due to the current circumstances. Universities serve as lighthouses of knowledge and enlightenment, consistently playing a vital role in advancing progress. The disruptions and uncertainties caused by conflict can be profoundly distressing for students, faculty, and staff. However, universities also play a vital role in overcoming cruelties like the attack on Israel. It therefore is in these very moments of hardship that the resilience and strength of institutions like yours are of utmost importance.</p><p>As you navigate through these challenging times, please know that we stand with you, unwavering in our commitment to the values of education and peace. Our thoughts are with you, and we sincerely hope that the situation will evolve for the better in near time.”</p><p>Die Universität Tübingen unterhält Kooperationen mit der Hebrew University in Jerusalem, der Ben-Gurion-Universität in Be'er Scheva und der Universität Haifa. Ein weiterer wichtiger Kooperationspartner ist das Weizmann-Institut für Wissenschaften in Rehovot.&nbsp;</p><p class="align-right">Karl G. Rijkhoek</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-99149</guid><pubDate>Mon, 16 Oct 2023 13:40:11 +0200</pubDate><title>Ausschreibung für Hans Bausch Mediapreis des SWR startet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=99149&amp;cHash=a9e5972066af86eb6b4d4d32df9a4011</link><description>Südwestrundfunk und Universität Tübingen zeichnen herausragende wissenschaftliche Arbeit zu gesellschaftlicher Verantwortung in digitalen Öffentlichkeiten aus</description><content:encoded><![CDATA[<p>Was fördert einen verantwortungsvollen und gemeinwohlorientierten Umgang mit Medien? Um Antworten auf diese Frage zu finden, verleiht der SWR gemeinsam mit dem Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen den Hans Bausch Mediapreis des SWR. Die Auszeichnung soll die Sichtbarkeit herausragender Forschungsergebnisse zu den Folgen der Digitalisierung, zu gesellschaftlichen Transformationsprozessen und zu medienethischen Fragen befördern. Ab sofort können wissenschaftliche Publikationen eingereicht werden. Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung wird 2024 zum vierten Mal in Folge in Tübingen verliehen.</p><h3>SWR Intendant Professor Kai Gniffke: Medienethische Fragen werden immer wichtiger</h3><p>„Mit der Verleihung des Hans Bausch Mediapreis zeichnen wir wichtige Forschungsarbeiten zur gesellschaftlichen Verantwortung in digitalen Öffentlichkeiten aus. Die ethischen, gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Digitalisierung zu benennen und daraus resultierende medienethische Fragen zu durchleuchten, wird in Zeiten, in denen internationale Techkonzerne mit ihren Angeboten und Algorithmen unseren Alltag und unsere Gewohnheiten mehr und mehr prägen, immer wichtiger”, so SWR Intendant Professor Kai Gniffke.</p><h3>Rektorin der Universität Tübingen, Professorin Karla Pollmann: Aufmerksamkeit für gesellschaftliche Transformationsprozesse wecken</h3><p>„Ethik, gesellschaftliche Verantwortung und Innovation sind gleichermaßen wichtige Aspekte, wenn es um die Frage geht, wie wir die digitale Öffentlichkeit gestalten und entwickeln wollen“, sagte die Rektorin der Universität, Professorin Karla Pollmann. „Die Zusammenarbeit mit dem SWR beim Hans Bausch Mediapreis gibt der Universität Tübingen und dem Institut für Medienwissenschaft eine großartige Chance, Aufmerksamkeit für gesellschaftliche Transformationsprozesse in und durch Digitalisierung zu wecken.“</p><h3>Einreichung für den Hans Bausch Mediapreis 2024 bis zum 31. Dezember 2023</h3><p>Ab sofort können wissenschaftlich fundierte Publikationen, auch Qualifikationsarbeiten, als PDF-Dokument per E-Mail eingereicht werden an:</p><p><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,jcpu0dcwuej/ogfkcrtgkuBogfkgpykuugpuejchv0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">hans.bausch-mediapreis<span style="display:none">spam prevention</span>@medienwissenschaft.uni-tuebingen.de</a></p><p>oder in gedruckter Form an:</p><p>Eberhard Karls Universität Tübingen<br> Institut für Medienwissenschaft<br> Jury Hans Bausch Mediapreis<br> Wilhelmstrasse 50<br> 72074 Tübingen</p><p>Es müssen bereits veröffentlichte Originalbeiträge aus dem Jahr 2023 sein, Frist für die Abgabe ist der 31. Dezember 2023.</p><p>Alle relevanten Informationen zur Ausschreibung finden sich auch online auf der <a href="http://SWR.de/hansbauschmediapreis" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite des SWR</a>&nbsp;bzw. der <a href="/zh/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/philosophie-rhetorik-medien/institut-fuer-medienwissenschaft/institut/tuebinger-medientage/hans-bausch-mediapreis/" class="internal-link">Webseite der Universität Tübingen zum Mediapreis</a>.</p><h3>Hintergrund: Der Hans Bausch Mediapreis des SWR</h3><p>Die gemeinnützige Stiftung Hans Bausch Mediapreis des SWR dient der Förderung von Wissenschaft, Forschung und Innovation im Medienbereich. Dies wird insbesondere durch die Verleihung des gleichnamigen Mediapreises in Höhe von 5.000 Euro verwirklicht, der einmal jährlich für eine wissenschaftliche Arbeit im deutschsprachigen Raum verliehen wird. Bei der Verleihung des Preises kooperiert der SWR eng mit dem Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen.</p><h3>Fachjury aus Medienpraxis und -forschung</h3><p>Mitglieder des Vorstandes der Stiftung sowie der personenidentischen Jury sind:</p><ul><li>Professor Kai Gniffke, SWR Intendant sowie Vorsitzender von Vorstand und Jury des Hans Bausch Mediapreises des SWR</li><li>Stefanie Schneider, SWR Landessenderdirektorin Baden-Württemberg</li><li>Thomas Dauser, SWR Direktor Innovationsmanagement und Digitale Transformation</li><li>Professorin Tanja Thomas, Lehrstuhl für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen mit dem Schwerpunkt Transformation der Medienkultur</li><li>Professorin Martina Thiele, Lehrstuhl für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen mit dem Schwerpunkt Digitalisierung und gesellschaftliche Verantwortung</li><li>Professor Christian Nuernbergk, Lehrstuhl für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Trier</li></ul><h3>Bisheriger Preisträgerinnen und Preisträger</h3><p>Als Preisträger und Preisträgerinnen ausgezeichnet mit dem Hans Bausch Mediapreis des SWR wurden</p><ul><li>2021 Simon Strick für sein Buch „Rechte Gefühle. Affekte und Strategien des digitalen Faschismus“,</li><li>2022 Anna-Katharina Meßmer, Alexander Sängerlaub und Leonie Schulz für die Studie „Quelle: Internet? Digitale Nachrichten- und Informationskompetenzen der deutschen Bevölkerung im Test“ sowie</li><li>2023 Felix M. Simon für seine Studie über die drohende Abhängigkeit der Medien von KI und großen Software- und Plattformunternehmen („Uneasy Bedfellows: AI in the News, Platform Companies and the Issue of Journalistic Autonomy).</li></ul><p class="align-right"><em>Pressemitteilung des SWR</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-99020</guid><pubDate>Wed, 11 Oct 2023 16:20:35 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen für vorbildliche Nutzung von Recyclingpapier geehrt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=99020&amp;cHash=92de99d5ea936caae7e73c05c34070b7</link><description>Auszeichnung als Mehrfachsieger beim Papieratlas 2023</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen erhält eine Sonderehrung als „Mehrfachsieger“ für ihr vorbildliches Engagement bei der Verwendung von Blauer-Engel-Papier. Seit acht Jahren bringt die Universität Tübingen Bestleistungen im Papieratlas-Hochschulwettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier. In diesem Jahr beteiligten sich insgesamt 54 Hochschulen mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 67 Prozent. Weitere „Mehrfachsieger“ sind die Universität Osnabrück, die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, die FernUniversität in Hagen und die Universität Vechta.&nbsp;</p><p>Die Universität Tübingen leistet mit der konsequenten Nutzung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz. Das bestätigt die aktualisierte Ökobilanz für grafische Papiere des Umweltbundesamtes. Im Vergleich zu Frischfaserpapier bewirkte die Universität demnach in den vergangenen acht Jahren eine Einsparung von über 28,6 Millionen Litern Wasser und mehr als 6,4 Millionen Kilowattstunden Energie.&nbsp;</p><p>Der Papieratlas dokumentiert seit 2008 jährlich den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten in deutschen Städten, seit 2016 auch in Hochschulen und seit 2018 in Landkreisen. Kooperationspartner sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Deutsche Landkreistag sowie der Deutsche Hochschulverband. In diesem Jahr erreicht der Papieratlas mit erstmals 230 Kommunen und Hochschulen eine neue Rekordbeteiligung.</p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung der&nbsp;Initiative Pro Recyclingpapier</em></p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://www.papieratlas.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite des Papieratlas-Wettbewerbs</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-98759</guid><pubDate>Thu, 05 Oct 2023 12:19:02 +0200</pubDate><title>Carla Cederbaum erhält Medienpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=98759&amp;cHash=684662d13be57f378f8d338182d9b729</link><description>Die Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV), die Walter de Gruyter Stiftung und vormalige Preisträger*innen haben über die Vergabe der diesjährigen Journalisten- und Medienpreise in Mathematik entschieden. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Der mit 5.000 Euro dotierte Medienpreis der DMV würdigt herausragende Leistungen bei der Vermittlung und Popularisierung von Mathematik. Er kann auch an Forschende gehen, die erfolgreich Öffentlichkeitsarbeit betreiben. Den diesjährigen Medienpreis bekommt <strong>Carla Cederbaum</strong> für ihre originellen Projekte der Wissenschaftskommunikation für verschiedene Zielgruppen. Sie ist seit März 2019 Professorin für Differentialgeometrie und Mathematische Relativitätstheorie an der Universität Tübingen. „Während ihrer gesamten Laufbahn hat sich Carla Cederbaum immer auch bei der Vermittlung von Mathematik in die breite Öffentlichkeit engagiert“, sagt Günter M. Ziegler, Mathematik-Professor und Präsident der Freien Universität Berlin und Vorsitzender der Jury. Zu ihren Projekten zählen z. B. das Mathematik-Spiel GANITA für Schüler*innen der Unterstufe, die „Schnappschüsse Moderner Mathematik“ zu aktueller Forschung am Mathematischen Forschungsinstitut Oberwolfach für Lehrende und Lernende der Oberstufe, sowie Workshops und Kurse für die interessierte Öffentlichkeit, Lehramtsstudierende und geflüchtete Menschen, wie auch mehrere populärwissenschaftliche Bücher, z.B. „Wie man einen Schokoladendieb entlarvt…“.</p><p>Der DMV-Journalistenpreis des Jahres 2023 geht für das Video „Kann die Natur Mathe?“ an das Team der WDR-Wissenschaftsredaktion um Ralph Caspers, Jens Hahne und Ingo Knopf. „Das Video hat mich spontan begeistert und gefesselt“, sagt DMV-Präsident Joachim Escher, Mitglied der Jury. „Das Team erklärt in seinem Video sehr anschaulich, wo sich in der Natur und in kulturellen Kontexten Mathematik verbirgt. Der Kurzfilm ist gleichermaßen unterhaltsam, kritisch und professionell umgesetzt“, ergänzt Escher. Der Beitrag über Fibonacci-Zahlen und den goldenen Schnitt wurde am 23. Mai 2023 auf dem YouTube-Kanal „Quarks Dimension Ralph“ der WDR-Wissenschaftsredaktion veröffentlicht und bereits 86000-mal aufgerufen (Stand Anfang Oktober 2023). Das Preisgeld für den Journalistenpreis (1000 Euro) stiftet, wie auch für die anderen DMV-Medienpreise, die Walter de Gruyter Stiftung.&nbsp;<br> &nbsp;<br> Ein Sonderpreis der Jury geht dieses Jahr an Jessica Wynne für ihre photographische Dokumentation der Tafelbilder von exzellenten Mathematiker*innen. Sie erschien 2021 unter dem Titel „Do Not Erase: Mathematicians and their Chalkboards“ als Buch bei Princeton University Press und 2023 auf Deutsch im Verlag Antje Kunstmann als „Bitte nicht wegwischen! – Die Schönheit mathematischer Tafelbilder“.&nbsp;</p><p>Die feierliche Preisverleihung findet am Abend des 21. November 2023 in Berlin statt. Personen, die teilnehmen möchten, schreiben bitte per Mail an <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ogfkgpdwgtqBocvjgocvkm0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">medienbuero<span style="display:none">spam prevention</span>@mathematik.de</a>.&nbsp;</p><p class="align-right">Nach einer Pressemeldung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-98492</guid><pubDate>Mon, 25 Sep 2023 10:02:37 +0200</pubDate><title>Biotech-Unternehmen für RNA-Therapien hat Wurzeln in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=98492&amp;cHash=ce783d4e1ac5ef84773b7a3bac6f9956</link><description>Die Idee stammt aus dem Labor von Thorsten Stafforst – die US-Ausgründung erhielt nun eine Erstfinanzierung von 30 Millionen Euro</description><content:encoded><![CDATA[<p>Erfolgreiche Ausgründung mit Wurzeln an der Universität Tübingen: Das Biotech-Unternehmen AIRNA hat am Mittwoch eine Erstfinanzierung in Höhe von 30 Millionen Dollar vom US-amerikanischen Investor <span lang="en" dir="ltr">ARCH Venture Partners</span> bekannt gegeben. Damit will es die nächste Generation von RNA-Therapeutika für Krankheiten entwickeln, die bislang nicht durch andere Ansätze behandelt werden können. Zudem wurde eine deutsche Tochter mit Sitz in Tübingen gegründet, die AIRNA Bio <span lang="en" dir="ltr">Germany </span>GmbH.</p><p>AIRNA, gegründet 2021 in <span lang="en" dir="ltr">Stanford</span>, beruht auf Forschungen von Professor Thorsten Stafforst von der Universität Tübingen und Professor Jin Billy Li von der Universität <span lang="en" dir="ltr">Stanford</span>. Sie lieferten die Grundlage für das sogenannte ADAR-gesteuerte RNA-Editing. Dabei wird ein Oligonukleotid eingesetzt, das so programmiert ist, dass es ein körpereigenes zelluläres Enzym, ADAR, rekrutiert, um eine präzise Modifikation in die RNA eines Patienten einzubringen. Dies verändert die kodierten therapeutischen Proteine.</p><p>Die Mitbegründer von AIRNA, Thorsten Stafforst, Jin Billy Li, Paul Vogel und Tobias Merkle, waren die ersten, die in Studien die ADAR-vermittelte RNA-Editierung und die Verwendung von Oligonukleotiden zur Rekrutierung endogener ADAR für die gezielte RNA-Editierung nachwiesen. Mit Unterstützung des Technologie-Transfers an der Universität Tübingen konnte die erste Ausgründung vorangetrieben werden. AIRNA optimierte die Sequenz, Chemie und Verabreichung des Therapeutikums und entwickelte es mit der <span lang="en" dir="ltr">RESTORE</span>+ Plattform systematisch weiter.</p><p>„Das präzise Editieren von RNA begann vor über zehn Jahren als Idee in meinem Labor“, sagt Thorsten Stafforst. „Nach mehreren technologischen Verbesserungen freue ich mich, dass AIRNA nun RNA-Editing-Therapeutika zu Medikamenten weiterentwickelt, die das Leben von Patienten verbessern könnten.“</p><p>„Wir haben das Privileg, mit den Pionieren des RNA-Editierens, den Gründern von AIRNA, zusammenzuarbeiten“, sagt Kris Elverum, Präsident und CEO von AIRNA, um unsere <span lang="en" dir="ltr">RESTORE</span>+ Technologieplattform voranzutreiben und erstklassige Therapeutika zu entwickeln.“</p><p>In einem ersten Schritt soll nun ein Produkt zur Behandlung der genetischen Erbkrankheit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel (AATD) entwickelt werden. Darüber hinaus betreibt AIRNA Programme zur Behandlung von Krankheiten mit großem Bedarf an neuen Therapierungsmöglichkeiten.</p><p class="align-right"><em>Antje Karbe</em></p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://airna.com/airna-launches-to-develop-new-class-of-rna-editing-therapeutics-for-rare-and-common-diseases/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung von AIRNA</a></p><p><a href="https://airna.com/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite von AIRNA</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-98267</guid><pubDate>Thu, 14 Sep 2023 10:06:29 +0200</pubDate><title>Jubiläumsfeier: Präsentation von Schickard-Münze und Sonderbriefmarke</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=98267&amp;cHash=b59af415f593ab7ab9e60aa27ae6bef1</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die neue Sammlermünze und Sonderbriefmarke zu Ehren von Wilhelm Schickard und seiner Erfindung, der ersten Rechenmaschine der Welt, wurden am Donnerstag, 14. September, in der Neuen Aula in Tübingen präsentiert. Die Universität beging die Feier zum 400-Jahr-Jubiläum von Schickards Erfindung gemeinsam mit dem Bundesfinanzministerium und der Universitätsstadt Tübingen.</p><p>Die Sammlermünze zeigt auf einer Seite die kastenförmige Rechenmaschine mit Knöpfen und Schiebern, auf der anderen den Bundesadler und den Prägewert von 20 Euro. Im Netz werden die Münzen bereits für höhere Beträge gehandelt. Die Sonderbriefmarke hat einen Wert von 85 Cent und zeigt neben der Maschine drei Zahnräder und die Symbole der Grundrechenarten.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-97967</guid><pubDate>Wed, 06 Sep 2023 11:49:13 +0200</pubDate><title>Doppelter Doktorgrad: Universität Tübingen und Universität São Paulo intensivieren ihre Partnerschaft</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=97967&amp;cHash=db145601b1bce81001571e419e82f1f4</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzI4Mjk4NTMsImV4cCI6MTc3MjkxOTg1MywidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9BbGxnZW1laW4vQmlsZGVyL2F0dGVtcHRvX29ubGluZS9Gb3JzY2h1bmcvMjAyMy8yMy0wOS0wNl9VVF91bmRfVVNQX2ludGVuc2l2aWVyZW5faWhyZV9QYXJ0bmVyc2NoYWZ0MjAyM19WZXJzXHUwMGUzb19wb3J0dWd1ZXNhLnBkZiIsInBhZ2UiOjU4ODYyfQ.W8rOBX6C54tgi460AigMMsi5rcFZJD1oW301c3m0N4E/23-09-06_UT_und_USP_intensivieren_ihre_Partnerschaft2023_Versão_portuguesa.pdf" class="download">Versão portuguesa</a></p><p>Bei einem Besuch an der Universität Tübingen haben der Rektor der Universität São Paulo (USP), Professor Carlos Gilberto Carlotti, und die Rektorin der Universität Tübingen, Professorin Karla Pollmann, am 4. September eine weitere Kooperationsvereinbarung zwischen den beiden Hochschulen unterzeichnet. Die neue Vereinbarung beinhaltet den Austausch sowie die gemeinsame Betreuung von Doktorandinnen und Doktoranden bei ihren Forschungsprojekten. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen haben damit die Chance, einen Doktorgrad beider Universitäten zu erhalten. &nbsp;</p><p>Professor Carlotti sagte, durch das jetzt geschlossene Abkommen werde die Partnerschaft beider Universitäten weiter gestärkt. Ziel der Universität Sao Paulo sei es, die Zusammenarbeit mit strategisch wichtigen Universitäten zur Förderung der Spitzenforschung auszubauen. In Bezug auf die Zukunft der Partnerschaft fügt der Rektor der USP hinzu: "Unsere Perspektive ist es, ausgehend von diesem Abkommen künftig auch Doppelabschlüsse im Bachelor- und Masterstudium vorzusehen.“</p><p>Professorin Pollmann sagte, das Abkommen eröffne für die Universität Tübingen neue Perspektiven in der internationalen Forschungszusammenarbeit: „Tübingen hat seit vielen Jahren intensive Kontakte nach Brasilien und hat großes Interesse daran, die Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Forschungsfeldern auszubauen.“ Die Vereinbarung zur gemeinsamen Betreuung von Promovierenden sei auf diesem Weg ein weiterer wichtiger Baustein.&nbsp;</p><p>Bei dieser Gelegenheit wurde auch das Rahmenabkommen zwischen den Universitäten erneuert. &nbsp;Das aktualisierte Memorandum of Understanding (MoU) bildet die Grundlage für ein breite akademische Zusammenarbeit zwischen beiden Universitäten.</p><p>Carlotti und Pollmann unterzeichneten die Abkommen in Anwesenheit von Professor Peter Grathwohl, Prorektor für Forschung und Innovation der Universität Tübingen und Direktor des Brasilien- und Lateinamerika-Zentrums, und Paulo Camargo Carneiro, stellvertretender Konsul am Generalkonsulat von Brasilien in München. Professor Carlotti war vom 3. bis 5. September zu Gast an der Universität Tübingen. Er wurde begleitet von Professor Sérgio Proença, Prorektor für internationale Zusammenarbeit an der USP. Der Besuch wurde organisiert vom Baden-Württembergischen Brasilien- und Lateinamerika-Zentrum der Universität Tübingen.</p><p>Die Delegation der USP absolvierte während ihres Aufenthalts in Tübingen ein umfangreiches Besuchs- und Besichtigungsprogramm. Die Vertreter der USP informierten sich über die Exzellenz- und die Internationalisierungsstrategie der Universität und lernten die Arbeit des Brasilien- und Lateinamerika-Zentrums kennen. Auf dem Programm standen auch Besuche des Exzellenzclusters iFIT, der Max-Planck-Institute für Biologische Kybernetik und für Intelligente Systeme sowie des Cyber Valley. Im Universitätsklinikum Tübingen traf die USP-Delegation außerdem den Ärztlichen Direktor der Universitätsklinik für Neurochirurgie, Professor Marcos Tatagiba, der aus Brasilien stammt.</p><p>Der Besuch endete mit einer Gesprächsrunde über Perspektiven der Innovation. Teilnehmer waren Vertreter der Cyber Valley GmbH und des Startup Centers der Universität Tübingen sowie Prorektor Peter Grathwohl.&nbsp;</p><p>Die Universität São Paulo ist die einzige brasilianische Universität, die im <a href="https://www.topuniversities.com/university-rankings/world-university-rankings/2024" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">QS World University Ranking 2024</a> unter den Top 100 der Welt rangiert; im <a href="https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2023/latin-america-university-rankings" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">THE Latin America University Ranking 2023</a> belegt sie Platz 2. Die USP unterhält derzeit 70 aktive Abkommen mit deutschen Institutionen in allen Wissensbereichen, darunter zahlreiche Einzelabkommen mit der Universität Tübingen.</p><p class="align-right">Ana Calegari</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-97475</guid><pubDate>Wed, 16 Aug 2023 09:35:56 +0200</pubDate><title>Ungewollt Kriegsreporterin: Alumna Andrea Beer berichtet für die ARD aus der Ukraine</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=97475&amp;cHash=f2377a1e045bf148f411c99bcf6f416d</link><description>Seit November 2021 arbeitet Andrea Beer als ARD-Korrespondentin in der Ukraine, vorrangig für das Radio. Als die russische Großinvasion begann, war sie bereits dort: „Ich wurde zur Kriegsreporterin, ohne dass ich es beabsichtigt hatte.“ Im Interview spricht Beer, die an der Universität Tübingen Russisch, Englisch und Deutsch studiert hat, über ihre Arbeit und die Lage im Kriegsgebiet. </description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frau Beer, berichten Sie über Ihre Arbeit als ARD-Korrespondentin in der Ukraine</strong></p><p>Momentan hat die ARD vier Korrespondenten in Kyjiv stationiert: Rebecca Barth und ich sind zuständig für die Radioberichterstattung aus der Ukraine, unsere Kollegen Vassili Golod und Birgit Virnich machen die Fernsehbeiträge. Wir fahren viel im Land herum – vor allem im Norden, Süden und Osten der Ukraine.&nbsp;</p><p>Immer dabei sind unsere ukrainischen Fahrer und Sicherheitsleute. Sie gehören einer privaten Sicherheitsfirma an und besprechen mit uns die Lage, bevor wir irgendwo hinfahren. Ich arbeite bereits sehr lange mit ihnen zusammen und war viel mit ihnen im Land unterwegs. Das sind praktisch meine Kolleginnen und Kollegen.</p><p>Die Themen für unsere Berichterstattung kann ich selber setzen, aber natürlich spielt immer die aktuelle politische Lage mit rein. Zentrales Thema ist ganz klar der Krieg, er bestimmt unseren Arbeitsalltag.&nbsp;</p><p>Ich produziere alle Radiobeiträge selbst. Daneben mache ich auch selber Fotos und verfasse Online-Artikel. Meine Beiträge kündige ich vorher im Redaktionssystem der ARD an, dann können sich alle Sender der ARD dort bedienen und meine Beiträge spielen.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-96989</guid><pubDate>Thu, 27 Jul 2023 14:44:07 +0200</pubDate><title>Tübinger Erfolg beim VGH MootCourt 2023</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=96989&amp;cHash=f41e685976f4b03b74d8919cfc3cb14d</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p class="align-justify">Bei der zwölften Auflage des VGH MootCourt am 17. Juli 2023 in Mannheim erreichte das Team der Tübinger Fakultät den ersten Platz und verwies damit die Teams aus Heidelberg, Freiburg und Konstanz auf die weiteren Plätze.</p><p class="align-justify">Bei diesem Wettbewerb streiten studentische Teilnehmer vor dem Verwaltungsgerichtshof Mannheim über einen echten Fall, der aktuell beim VGH anhängig ist und zuvor landesweit Gegenstand der Fortgeschrittenenübung im Öffentlichen Recht war.</p><p class="align-justify">Für Tübingen traten in Mannheim Kolja Baudoux, Joshua Bechtle, Amelie Behling und Isabelle Schonecke auf. Unterstützend wirkten Franziska Beier, Lorenz Moser, Kaja Scherrenbacher, Luca Stempel, Lucius Stohmann und Anna-Sophie Zdunek mit.</p><p class="align-justify">Betreut wurde das Team vom gesamten Lehrstuhl von Prof. Dr. Seiler, insbesondere von Herrn Florian Meixner und Herrn Philipp Stauffer. Ein besonderer Dank für ihre Unterstützung gilt auch Herrn Dr. Hangst und Herrn Dr. Dollinger von der Kanzlei Dolde Mayen &amp; Partner, Herrn Richter am VG Dr. Snowadsky, Herrn Prof. Dr. Nettesheim und Herrn Laurenz Eichhorn.</p>]]></content:encoded><category>Jura-Aktuell</category><category>Jura-Berichte</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-96374</guid><pubDate>Fri, 14 Jul 2023 14:18:00 +0200</pubDate><title>Delegation aus North Carolina zu Gast in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=96374&amp;cHash=936e9a5433e2c0fa70d055bd397627b4</link><description>Die Partner-Hochschulen planen engere Zusammenarbeit in den Bereichen KI-Forschung, Krebsforschung und Data Science</description><content:encoded><![CDATA[<p>Eine Delegation der <span lang="en" dir="ltr">University of North Carolina</span> in <span lang="en" dir="ltr">Chapel Hill (UNC)</span> hat die Universität Tübingen besucht. Die Universität in <span lang="en" dir="ltr">Chapel Hill</span>, USA, und Tübingen kooperieren schon mehr als 30 Jahre, es findet ein regelmäßiger Austausch von Studierenden wie auch Forschenden statt. &nbsp;Besonders ergiebig waren in den letzten Jahren die Kontakte in den Bereichen der Jura sowie Pflanzenforschung. Seit 2022 wurden zusätzlich gemeinsame Projekte in den Bereichen der Medienwissenschaften und <span lang="en" dir="ltr">Data Science</span> initiiert.</p><p>Die UNC-Hochschulleitung nutzte den dreitägigen Besuch in Tübingen, um verschiedene Einrichtungen der Universität zu besuchen, darunter das Institut für Sportwissenschaft und das <span lang="en" dir="ltr">Quantitative Biology Center</span>. Im „<span lang="en" dir="ltr">Comprehensive Cancer Center</span>“ informierte sich die Delegation über die Krebsforschung an den Standorten Tübingen und Stuttgart. Bei einem Besuch des <span lang="en" dir="ltr">Cyber Valley</span> wurde die aktuelle KI-Forschung diskutiert.&nbsp;</p><p>In einem Treffen mit Rektorin Prof. Karla Pollmann, Prorektorin Prof. Monique Scheer und Prorektor Prof. Peter Grathwohl und Vertreterinnen des Forschungsdezernats wurden fruchtbare Gespräche über weitere künftige Kooperationen geführt. &nbsp;„Die Universitäten von <span lang="en" dir="ltr">Chapel Hill</span> und Tübingen verbindet eine langjährige und enge Partnerschaft“, sagt Karla Pollmann. „Die Universitätsleitungen haben nun verabredet, diese Partnerschaft sowohl in der Forschung als auch in der Lehre weiter auszubauen. Dies wird besonders die Gebiete der KI-Forschung, Krebsforschung und der <span lang="en" dir="ltr">Data Science</span> in den Geisteswissenschaften betreffen.”</p><p>Zudem kann die gute Zusammenarbeit mit der <span lang="en" dir="ltr">UNC</span> in<span lang="en" dir="ltr"> Chapel Hill</span> auch die Forschungsarbeit in den bestehenden und neu geplanten Exzellenzclustern der Universität Tübingen fachlich bereichern.</p><p class="align-right"><em>Iryna Shalaginova / Antje Karbe</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-96083</guid><pubDate>Fri, 07 Jul 2023 14:28:01 +0200</pubDate><title>Musikalische Botschafter für Tübingen und die Universität: 50 Jahre Camerata Vocalis</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=96083&amp;cHash=a9cdd938c62df5fef8dcd450fd6d9c06</link><description>Ein Interview mit Universitätsmusikdirektor Philipp Amelung</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herr Amelung, erzählen Sie ein bisschen von der Geschichte der Camerata Vocalis…</strong></p><p>Die Camerata Vocalis wurde vor 50 Jahren vom damaligen Universitätsmusikdirektor (UMD) Alexander Sumski als Universitätschor gegründet. Das erste Konzert war 1973 eine Aufführung der Carmina Burana. Der Chor hatte dabei in etwa die Größe unseres heutigen Akademischen Chors, hieß aber Camerata Vocalis. Sumski legte im Laufe seiner Amtszeit immer mehr Wert auf die Qualität, deswegen wurde die Camerata in der Folge ‚ausgedünnt‘: Der Chor wurde kleiner und damit auch seinem Namen gerechter, bis er schließlich wirklich ein Kammerchor geworden ist. In der Folge hat Alexander Sumski mit der Camerata viele Schallplatten aufgenommen. Die außergewöhnliche technische Flexibilität, die reiche Palette an Klangfarben und die überzeugende stimmliche Leistung machten sie schon damals zu einem wichtigen musikalischen Botschafter der Tübinger Universität. Trotzdem war die Camerata Vocalis während seiner Amtszeit fast durchgängig größer als sie das heute ist, weil es eben zu dieser Zeit noch keinen akademischen Chor gab.</p><p>Den akademischen Chor, also den großen Universitätschor, hat dann erst mein Vorgänger Tobias Hiller 1999 gegründet. Er wollte als Universitätsmusikdirektor die Möglichkeit haben, auch mal größere Chor-Projekte und Konzerte zu machen. Hiller hat immer abwechselnd ein Semester lang Projekte mit der Camerata und ein Semester mit dem akademischen Chor gemacht.</p><p>Ich biete seit meinem Amtsantritt im Sommersemester 2011 dagegen jedes Semester beide Chöre an. Denn auch im großen Chor entsteht eine Chorgemeinschaft – trotz aller Schwankungen bei einer Größe von 60 und 90 Sängerinnen und Sängern –, die durch ein Semester Pause gestört würde.&nbsp;</p><p><strong>Wie war Ihr Start als Nachfolger von Tobias Hiller 2011?</strong></p><p>Ich habe sowohl die Camerata Vocalis als auch das gesamte Collegium Musicum in einem extrem guten Zustand übernommen. Alle Menschen sind mir sehr freundlich und offen gegenübergetreten. Nach dem überraschenden Tod von Tobias Hiller gab es ein Übergangssemester, in dem Jan Schumacher die Camerata vocalis und Patrick Strub das Akademische Orchester dirigiert hat.</p><p>Nach meinem Amtsantritt am 1. April 2011 habe ich bereits relativ früh im Semester mit dem Akademischen Chor das Brahms-Requiem aufgeführt und mit der Camerata Vocalis eine Motette in der Stiftskirche. Beides wurde noch von Tobias Hiller geplant.</p><p>Wenn man ein neues Ensemble übernimmt, ist ja gefühlt immer alles frisch - alle gehen mit großem Elan an die Arbeit. Danach folgt in der Regel die Konsolidierungsphase, in der man sich aneinander gewöhnen muss und in der die Sängerinnen und Sänger merken, dass auch der neue Chorleiter so seine Eigenheiten hat… Es gab also nach ein paar Semestern meiner Amtszeit einen kleinen Umbruch bei der Camerata, was nicht unüblich ist.</p><p>Unter Tobias Hiller gab es beispielsweile relativ viele Sängerinnen und Sänger in der Camerata, die nicht mehr studiert haben. Bei mir kamen gleich am Anfang relativ viele Studierende neu hin, einige wenige sind sogar heute noch nach 12 Jahren dabei! Offiziell ist es keine Bedingung, dass man eingeschrieben sein muss, um bei der Camerata mitzusingen oder beim Orchester mitzuspielen. Tatsächlich sind aber mittlerweile über 90 Prozent (!!!) unserer Mitglieder Studierende. Das zeichnet unsere Chöre und unser Orchester beim Collegium Musicum auch ein wenig aus - im Vergleich zu Ensembles an anderen Universitäten, wo die Quote häufig nur bei 50 Prozent liegt. Dadurch haben wir mehr Wechsel, gleichzeitig erhält das in der Camerata eine gewisse jugendliche Frische.</p><p>Tatsächlich erhalten die Studierenden auch 5 ECTS-Punkte, wenn sie zwei Semester regelmäßig bei uns teilnehmen. Aber das ist für niemanden das ausschlaggebende, um in der Camerata mitzusingen oder im Orchester mitzuspielen. Was mich besonders freut: viele Studierende kommen selbst dann regelmäßig zu den Proben, wenn sie merken, dass sie am Termin des Konzertes gar nicht teilnehmen können - nur weil es ihnen so viel Spaß macht, sich wöchentlich zu treffen und Musik zu machen.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-95891</guid><pubDate>Mon, 03 Jul 2023 13:51:10 +0200</pubDate><title>Neubau des M3-Forschungszentrums an die Universität übergeben</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=95891&amp;cHash=90eca1e9800299736444108ac1b3c20c</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Den Neubau des M3-Forschungszentrums für Malignom, Metabolom und Mikrobiom auf dem Tübinger Schnarrenberg haben die Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und die Wissenschaftsministerin Petra Olschowski gemeinsam am Montag, 3. Juli 2023, an die Universität Tübingen übergeben. Als Malignom wird ein Krebsgeschwulst bezeichnet. Das Metabolom bezeichnet die Stoffwechsel-Eigenschaften einer Zelle. Mikrobiom steht für die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Menschen.</p><p>„Das energie- und flächeneffiziente neue Gebäude bietet optimale räumliche Arbeitsbedingungen für die innovative medizinische Forschungsarbeit der Universität Tübingen. Beim Bau haben wir auf Ressourcenschonung Wert gelegt. So wurde nahezu ausschließlich Recyclingbeton im Rohbau verwendet“, so Finanzstaatssekretärin Gisela Splett.</p><p>Wissenschaftsministerin Petra Olschowski: „Die Medizinische Fakultät und die gesamte Universität Tübingen haben die Chance, im Neubau M3 eine völlig neue Forschungsrichtung zu etablieren, die drei bislang getrennte Themenfelder synergistisch vereint: die Malignom-, Metabolom- und Mikrobiomforschung. Dieser interdisziplinäre Ansatz ergänzt das Tübinger Forschungsumfeld ideal und bietet für Nachwuchsforschende ebenso interessante Perspektiven wie für international renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Als Land unterstützen wir das neue Forschungszentrum und seinen vielversprechenden Ansatz nach Kräften.“</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-95424</guid><pubDate>Mon, 26 Jun 2023 14:30:55 +0200</pubDate><title>Zum vierten Mal: Universität Tübingen als familiengerechte Hochschule ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=95424&amp;cHash=0fe94cda0c0d7ca4fd590e7dd1c99991</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. Juni 2023 wurde der Universität Tübingen zum vierten Mal das Zertifikat "familiengerechte hochschule" verliehen: Sie wurde in Berlin von der berufundfamilie Service GmbH für ihr Engagement bei der Schaffung und Optimierung familiengerechter Arbeits- und Studienbedingungen an der Universität ausgezeichnet.</p><p>Das Zertifikat nahm Gabi Efferenn vom Familienbüro der Universität Tübingen aus der Hand von John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, entgegen.&nbsp;</p><p>Das Audit familiengerechte hochschule gilt als Managementinstrument, um Veränderungsprozesse hin zu mehr Vereinbarkeit von Studium, Wissenschaft und Beruf mit Familienaufgaben strukturiert zu verfolgen und umzusetzen.&nbsp;</p><p>Erstmals erhielt die Universität Tübingen das Zertifikat „familiengerechte hochschule“ im Jahr 2014 verliehen. Seitdem sind zahlreiche Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Studium, Wissenschaft und Beruf mit Familienaufgaben umgesetzt worden. Zur Durchführung des Audits sowie als zuverlässige Anlauf- und Beratungsstelle, in der das Change-Management für eine bessere Vereinbarkeit an der Universität vorangetrieben wird, wurde 2013 das Familienbüro etabliert.&nbsp;</p><p>Das Familienbüro hat in den letzten Jahren u.a. Familienarbeitszimmer und Familienzimmer eingerichtet, Wickeltische installiert, Belegplätze in Kinderbetreuungseinrichtungen vergeben, Vorträge zum Thema Pflege von Angehörigen angeboten, Netzwerke für studierende Eltern sowie Qualifikandinnen und Qualifikanden initiiert und unterstützt, regemäßige Newsletter und Rundmails mit Informationen zur besseren Vereinbarkeit veröffentlicht, die Handreichung „Studieren mit Familienaufgaben“ erstellte und ein Förderprogramm „Corona Notprogramm“ zur Unterstützung bei wegfallender Kinderbetreuung aufgrund der Covid-19-Krise konzipierte und umgesetzt. In zentralen Gremien wurden familienfreundliche Sitzungs- und Gremienzeiten in betreuungsgesicherten Zeiten eingeführt. Erstmalig kann das Familienbüro in diesem Jahr, gemeinsam mit dem Institut für Sportwissenschaft eine Feriensportwoche für 50 Kinder von Beschäftigten und Studierenden im Grundschulalter anbieten. Um dem Fachkräftemangel im Bereich Kinderbetreuung zu begegnen, führt das Familienbüro momentan eine Akquise unter den Studierenden für eine Babysitterbörse eines externen Anbieters durch.&nbsp;</p><p>Hinsichtlich der Kinderbetreuung plant die Universität die bereits bestehenden Vergaberechte für gut dreißig Plätze aufzustocken und führt diesbezüglich Gespräche mit freien Trägern, mit dem Ziel einer Ausweitung des Betreuungsangebots für die Kinder von Universitätsangehörigen. Im neuen Handlungsprogramm für die nächsten drei Jahre sind weitere Ziele formuliert, die die gute Nutzung der Flexibilitätsmöglichkeiten bei Arbeitszeit und Arbeitsort für Vereinbarkeitsbelange und die wirksame Unterstützung bei der Studienorganisation von Studierenden mit Familienaufgaben voranbringt. Die Universität wird sich weiterhin aktiv um die Optimierung der Vereinbarkeit einsetzen.&nbsp;</p><p class="align-right">Familiebüro der Universität Tübingen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-95098</guid><pubDate>Mon, 19 Jun 2023 10:40:29 +0200</pubDate><title>Das International Advisory Board ist zu Besuch an der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=95098&amp;cHash=666b8c8f3f310d73ef9e465f760e897f</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 18. bis zum 21. Juni kommt das <span lang="en" dir="ltr">International Advisory Board</span> (IAB) nach einer längeren, der Corona-Pandemie geschuldeten Pause wieder in Tübingen zusammen. Zum ersten Mal in dieser Funktion sind die neu berufenen <span lang="en" dir="ltr">Board</span>-Mitglieder Prof. Dr. Janet Hering und Prof. Zeblon Vilakazi vor Ort.</p><p>Das hochkarätige internationale Expertengremium wurde 2015 konstituiert und berät das Rektorat in Fragen der strategischen Ausrichtung. Das diesjährige Treffen dient der Zwischenevaluation der Exzellenzstrategie der Universität seit Beginn der aktuellen Förderphase im Jahr 2019. Gemeinsam mit dem Rektorat, dem Forschungsdezernat und unterschiedlichen Expertinnen und Experten diskutieren die Mitglieder des IAB über die Maßnahmen aus dem Exzellenzantrag sowie deren Umsetzung. Dazu zählen unter anderem die Bereitstellung von Forschungsinfrastruktur, Maßnahmen zu Internationalisierung und strategischer Vernetzung sowie zu Wissenstransfer und Innovation.</p><p>Die Board-Mitglieder sind Forschende aus unterschiedlichen Fachdisziplinen und sind oder waren in ihren international renommierten Heimatuniversitäten sowie in nationalen Wissenschaftsorganisationen in führenden Positionen tätig.</p><p><strong>Mitglieder des IAB:</strong></p><ul><li>Prof. Dr. <span dir="ltr" lang="en">Pamela Schirmeister (Yale University</span>, Dekanin für Bachelor-Studierende, Stellvertretende Dekanin der Graduiertenschule für Künste und Wissenschaften)</li><li>Prof. Dr. <span dir="ltr" lang="en">Christopher F. Higgins</span> (ehemaliger Vizekanzler der <span dir="ltr" lang="en">Durham University</span>)</li><li>Prof. Dr. Sijbolt Noorda (Vrije Universiteit Amsterdam)</li><li>Prof. Dr. Eva Åkesson (Lunds Universitet, Koordinatorin des „<span dir="ltr" lang="en">Science Village</span>“)</li><li>Prof. Dr. Antonio Loprieno (Universität Basel)</li></ul><p>sowie seit 2022:</p><ul><li>Prof. Dr. Dame Jessica Corner (<span dir="ltr" lang="en">University of Nottingham</span>, Pro-Vize-Kanzlerin für Forschung und Wissensaustausch)</li><li>Prof. Dr. Janet Hering (ETH Zürich)</li><li>Prof. Dr. Zeblon Vilakazi (<span dir="ltr" lang="en">University of the Witwatersrand Johannesburg</span>, Vize-Kanzler und Rektor)</li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-95074</guid><pubDate>Fri, 16 Jun 2023 14:30:07 +0200</pubDate><title>&quot;Ein wahrlich starkes Team&quot; - Eva Luise Köhler zeichnet Tübinger Hirnforscherin und Elterninitiative aus</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=95074&amp;cHash=cf63ea141ee1365aa45fd66309654e16</link><description>Festakt mit Bundesgesundheitsminister Lauterbach in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften - Therapieentwicklung für Erbkrankheit PCH2a</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Hinter jeder Seltenen Erkrankung steht ein Mensch, eine Familie, stehen Sorgen und Hoffnung. Im guten Umgang mit deren Bedürfnissen beweist sich eine gerechte Gesellschaft“, mit diesen Worten drückte Bundesgesundheitsminister Prof. Dr. Karl Lauterbach am Freitagabend im Rahmen der Verleihung des 15. Eva Luise Köhler Forschungspreises für Seltene Erkrankungen am 9. Juni 2023 in Berlin seine Verbundenheit mit den Betroffenen aus. Er versicherte: „Die Bundesregierung wird alles tun, was in unserer Macht steht, um die wichtige Forschung zu Seltenen Erkrankungen zu unterstützen!“</p><h3>Festakt in der Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften</h3><p>Gemeinsam mit rund 200 geladenen Gästen war der Bundesminister der Einladung der Eva Luise und Horst Köhler Stiftung in die Berlin Brandenburgische Akademie der Wissenschaften gefolgt. Dr. Simone Mayer vom Hertie-Institut für klinische Hirnforschung und der Universität Tübingen erhielt die mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen ACHSE e.V. vergebene Auszeichnung für ihr Forschungsvorhaben zu einer Therapieentwicklung für die neurologische Erbkrankheit Pontocerebelläre Hypoplasie Typ 2 &nbsp;(PCH2). Mit ihr zusammen wurden Dr. Axel Lankenau und Dr. Julia Matilainen vom Selbsthilfeverein PCH-Familie geehrt.</p><p>PCH2 ist eine sehr schwere neurologische Entwicklungsstörung bei Kindern. Sie wird durch einen einzigen vertauschten DNA-Baustein verursacht. Die winzige Genveränderung, die nur bei etwa einem von einer Millionen Menschen auftritt, bedingt eine Störung der Entwicklung bestimmter Hirnareale, die zu erheblichen Einschränkungen der psychomotorischen Entwicklung führt. Die meisten betroffenen Kinder sterben, noch bevor sie das Jugendalter erreichen.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94909</guid><pubDate>Wed, 14 Jun 2023 10:13:00 +0200</pubDate><title>Rektorin drückt Angehörigen der Opfer und der gesamten Universität Nottingham ihr Mitgefühl aus</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=94909&amp;cHash=0eef896f79222dee8ff5a4f5f489bacf</link><description>Zwei Studierende fielen Gewalttat im Zentrum der mittelenglischen Stadt zum Opfer</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem gewaltsamen Tod von zwei Studierenden der Universität <span lang="en" dir="ltr">Nottingham</span>, hat die Rektorin der Universität Tübingen, Professorin Karla Pollmann, ihrer britischen Kollegin, Professorin <span lang="en" dir="ltr">Shearer West</span>, sowie deren Stellvertreterin, Professorin <span lang="en" dir="ltr">Jane Norma</span>n, in einem Schreiben kondoliert. Darin heißt es:</p><p>„Mit Entsetzen habe ich heute die jüngsten Nachrichten aus <span lang="en" dir="ltr">Nottingham </span>vernommen. Es erschüttert mich zutiefst, dass sich unter den Opfern dieser furchtbaren Gewalttat auch Studierende Ihrer Universität befinden. In unseren Gedanken und Gebeten sind wir an der Seite der Opfer, ihrer Familien, ihrer Freunde sowie aller Angehörigen der Universität <span lang="en" dir="ltr">Nottingham</span>. Die jüngsten Ereignisse waren für Sie alle zweifellos ein Schock. Doch ich bin davon überzeugt, dass die Studierenden und Beschäftigten Ihrer Universität in dieser schweren Stunde zusammenstehen und sich Halt geben. Der gesamten Gemeinschaft der Universität <span lang="en" dir="ltr">Nottingham </span>möchte ich mein Beileid und mein Mitgefühl ausdrücken.“</p><p>Die Universität <span lang="en" dir="ltr">Nottingham </span>ist seit vielen Jahren mit der Universität Tübingen eng verbunden. In der Lehre kooperieren die beiden Hochschulen bereits seit 2017. Mittlerweile gibt es drei gemeinsame Masterstudiengänge in den Wirtschaftswissenschaften. Im vergangenen Januar schlossen <span lang="en" dir="ltr">Nottingham </span>und Tübingen zudem ein strategisches Partnerschaftsabkommen und vereinbarten dabei gemeinsame Investitionen in den Bereichen Forschung, Lehre und Innovation.</p><p class="align-right"><em>Karl G. Rijkhoek</em><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94744</guid><pubDate>Wed, 14 Jun 2023 08:25:00 +0200</pubDate><title>Workshop für Lehrkräfte bei der 72. Lindauer Nobelpreisträgertagung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=94744&amp;cHash=8d8a96cce460da364f9eb88ee351ff05</link><description>Tübinger Chemiedidaktik an Entwicklung des Programms beteiligt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die 72. Lindauer Nobelpreisträgertagung bringt vom 25. bis 30. Juni 2023 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus der ganzen Welt mit Nobelpreisträgerinnen und -preisträgern für den wissenschaftlichen und persönlichen Austausch zusammen. Zu den Teilnehmenden gehören auch Lehrkräfte der Naturwissenschaften, insbesondere Biologie und Chemie. Neben Einblicken ins Tagungsgeschehen erhalten die Lehrerinnen und Lehrer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Programm „Teaching Spirit“ neue Anregungen für einen kreativen Unterricht. Didaktisch erarbeitet wird das Programm von Stefan Schwarzer, Professor für Didaktik der Chemie an der Universität Tübingen, und Kerstin Kremer, Professorin für Biologiedidaktik an der Justus-Liebig-Universität Gießen.</p><p>Zentraler Bestandteil des Outreach-Projekts ist ein Workshop zu praktischen Unterrichtsideen rund um das Themenfeld Physiologie/Medizin – entsprechend der diesjährigen Ausrichtung der Tagung. Die Teams von Stefan Schwarzer und Kerstin Kremer haben dazu ein Programm mit verschiedenen Experimentierstationen entwickelt. Dabei erhalten die 21 ausgewählten Lehrkräfte auch 360-Grad-Einblicke in die Forschungslabore der Nobelpreisträgerinnen und -preisträger mittels Virtual-Reality-Technik, zudem wird Preisträger Bert Sakmann am Workshop teilnehmen und mit den Lehrerinnen und Lehrern diskutieren. Im Zentrum des von Schwarzer und Kremer entwickelten Programms steht die Kontextualisierung von Wissenschaft und das Herausstellen des Praxisbezugs, um das Verständnis von Wissenschaft in der Schule zu fördern. Mit „Teaching Spirit“ leisten die Lindauer Nobelpreisträgertagungen einen wichtigen Beitrag zur Schulbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern.</p><p class="align-right"><em>Mitteilung der Lindau Nobel Laureate Meetings / Hochschulkommunikation</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94531</guid><pubDate>Fri, 02 Jun 2023 07:49:38 +0200</pubDate><title>Deutscher Sachbuchpreis 2023 für Professor Ewald Frie</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=94531&amp;cHash=7dc46e00ce3f9f06131d2e7f487300ae</link><description>Auszeichnung für „Ein Hof und elf Geschwister. Der stille Abschied vom bäuerlichen Leben in Deutschland“ </description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Gewinner des Deutschen Sachbuchpreises 2023 ist Professor Dr. Ewald Frie vom Seminar für Neuere Geschichte der Universität Tübingen. Er erhält die Auszeichnung für sein autobiographisch geprägtes Werk „Ein Hof und elf Geschwister. Der stille Abschied vom bäuerlichen Leben in Deutschland“ (Verlag C.H.Beck).</p><h3>Die Begründung der Jury:</h3><p><strong><em>„Der stille Abschied vom bäuerlichen Leben geschieht überall. Eine persönliche und überraschende Perspektive auf diesen Veränderungsprozess nimmt Ewald Frie ein: Am Beispiel seiner Familie aus dem Münsterland beschreibt er Spannungen, die sich zwischen Stadt und Land entwickelt haben und uns gegenwärtig intensiv beschäftigen. In seiner verblüffend einfachen und zugleich poetischen Sprache schafft Frie Zugang zu einer Welt im Wandel – immer empathisch, aber nie nostalgisch. Auf der Basis von Interviews mit seinen Geschwistern hat Ewald Frie ein tiefes und gleichzeitig zugängliches und unterhaltsames historisches Sachbuch verfasst. Diese Alltagsgeschichte geht von leicht zu übersehenden Details aus und entwickelt große Gedanken. Ein inspirierendes Beispiel für innovative Geschichtsschreibung.“</em></strong></p><p>Der Jury für den Deutschen Sachbuchpreis 2023 gehören an: Julika Griem (Kulturwissenschaftliches Institut Essen), Stefan Koldehoff (Deutschlandfunk), Michael Lemling (Buchhandlung Lehmkuhl), Markus Rex (Alfred-Wegener-Institut), Jeanne Rubner (Technische Universität München), Adam Soboczynski (Die ZEIT) und Mirjam Zadoff (NS-Dokumentationszentrum München).</p><p>Für die Auszeichnung waren außerdem nominiert: Omri Boehm: Radikaler Universalismus. Jenseits von Identität (Propyläen Verlag), Teresa Bücker: Alle_Zeit. Eine Frage von Macht und Freiheit (Ullstein), Judith Kohlenberger: Das Fluchtparadox. Über unseren widersprüchlichen Umgang mit Vertreibung und Vertriebenen (Verlag Kremayr &amp; Scheriau), Meron Mendel: Über Israel reden. Eine deutsche Debatte (Verlag Kiepenheuer &amp; Witsch), Hanno Sauer: Moral. Die Erfindung von Gut und Böse (Piper Verlag), Martin Schulze Wessel: Der Fluch des Imperiums. Die Ukraine, Polen und der Irrweg in der russischen Geschichte (Verlag C.H.Beck), Elisabeth Wellershaus: Wo die Fremde beginnt. Über Identität in der fragilen Gegenwart (Verlag C.H.Beck).</p><p>Mit dem Deutschen Sachbuchpreis zeichnet die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels das Sachbuch des Jahres aus. Ausgezeichnet wird ein herausragendes Sachbuch in deutschsprachiger Originalausgabe, das Impulse für die gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt.</p><p>Hauptförderer des Preises ist die Deutsche Bank Stiftung, darüber hinaus unterstützen die Stadt Hamburg und die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius die Auszeichnung. Schirmfrau ist Kulturstaatsministerin Claudia Roth.</p><p class="align-right">Pressemitteilung der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Deutschen Börsenvereins</p><ul><li><a href="/zh/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/geschichtswissenschaft/seminareinstitute/neuere-geschichte/personen/arbeitsbereich-19-jahrhundert/prof-dr-ewald-frie/" class="internal-link">Homepage Ewald Frie an der Universität Tübingen</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94384</guid><pubDate>Fri, 26 May 2023 13:45:51 +0200</pubDate><title>Nachhaltige Verbindungen im Fokus: Tübingen war Gastgeberin der CIVIS Days</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=94384&amp;cHash=50000c637b6a9ad1d1ead320585beefd</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die CIVIS Days sind die größte Veranstaltung in unserem Kalender – hier kommen die CIVIS-Community, ihre Partnerinnen und Partner sowie Expertinnen und Experten aus der Politik zu einem umfangreichen Programm mit internen Workshops und öffentlichen Vorträgen zusammen. Jedes Jahr übernimmt eine andere&nbsp;Mitgliedsuniversität&nbsp; von CIVIS die Gastgeberrolle; in diesem Jahr war es an Tübingen, die Allianz zu empfangen. Die dreitägige Veranstaltung unter dem Motto "Sustainably connected universities" (nachhaltig vernetzte Universitäten) war ein großer Erfolg für die deutsche Gastfreundschaft und die Zukunft unserer Allianz.</p><p>Der öffentliche Teil des Treffens begann mit einer Kurz-Konferenz, die sich mit Theorie und Praxis der "nachhaltig vernetzten Universitäten" befasste. CIVIS-Führungskräfte, Studierende und Politikexpertinnen und -experten tauschten sich aus über Themen von grüner Mobilität bis hin zur langfristigen Belastbarkeit von Hochschulpartnerschaften – und das in einer hybriden Sitzung, die auch die digitale Konnektivität der Allianz verdeutlichte.</p><p>Es folgte eine Reihe von Workshops unter der Leitung der CIVIS-Hubs, die ihre akademischen Stärken präsentieren, die unser Bildungsangebot prägen. Mit Impulsvorträgen, interaktiven Workshops, Podiumsdiskussionen und Debatten deckten diese öffentlichen Sitzungen ein breites Themenspektrum ab, von der Zukunft der Gesundheit oder des Wohnens über "Foodscapes" und Herausforderungen bei der Bewahrung unseres kulturellen Erbes bis hin zu Problemen des Anthropozän – das Programm bot&nbsp;zahlreiche Denkanstöße für das Publikum im Saal und online.</p><p>Neben diesen öffentlichen Veranstaltungen konnten sich im Rahmen der CIVIS Days auch diejenigen treffen, die die Allianz mit ihrer täglichen Arbeit am Laufen halten.&nbsp;Mehreren Gruppen aus CIVIS-Governance und -Management, die sich nur selten in Präsenz treffen,&nbsp;boten die Workshops Gelegenheit zum gemeinsamen Arbeiten. So konnten wir weitere Fortschritte in unserer gemeinsamen&nbsp;Vision für Bildung, Forschung und bürgerschaftliches Engagement erzielen. Die Studierenden brachten ihre Stimmen über den "Student Council" und die "CIVIS Ambassadors" ein, und auch das Team von&nbsp;RIS4CIVIS traf sich, um die hochgesteckten Ziele in Forschung und Innovation weiter zu verfolgen.</p><p>CIVIS ist eine Hochschulallianz, die auf Verbindungen aufbaut: zwischen den Mitgliedsuniversitäten, zwischen den Hochschulen und den jeweiligen Städten, zwischen&nbsp; Europa und der Welt. So lautete die Botschaft von Prof. Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen, bei der feierlichen Eröffnung der CIVIS Days. Am Ende der Veranstaltung können wir feiern, dass wir vernetzter denn je in die Zukunft blicken.</p><p class="align-right"><em>Meldung der CIVIS-Allianz</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94297</guid><pubDate>Thu, 25 May 2023 12:04:33 +0200</pubDate><title>Strategiegespräche der Universität Uppsala in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=94297&amp;cHash=2074b620d5627394d90d4cfb0d0d9d69</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. Mai 2023 besuchte eine hochrangige Delegation der Universität Uppsala die Universität Tübingen. Unter der Leitung von <span lang="en" dir="ltr">Vice-Chancellor </span>Anders Hagfeldt und <span lang="en" dir="ltr">Deputy Vice-Chancellor</span> Coco Norén traf sich die achtköpfige Delegation in verschiedenen Meetings am Vormittag und Nachmittag mit den drei Tübinger Prorektor*innen Karin Amos, Peter Grathwohl und Monique Scheer, mehreren Fakultätsvertreter*innen sowie weiteren Forscher*innen aus mehreren Fachbereichen der vier Tübinger Großfakultäten und mit Mitarbeiter*innen der Universitätsverwaltung.&nbsp;Zentrale Gesprächsthemen waren Interdisziplinarität in der Forschung, Exzellenzstrategie und Internationalisierungsstrategie sowie Nachhaltigkeit und Nachhaltige Entwicklung.</p><p>Die Universität Uppsala ist strategischer Partner der Universität Tübingen sowie Netzwerkpartner im <span lang="en" dir="ltr">Matariki Network of Universities</span> (MNU) und in <span lang="en" dir="ltr">The Guild</span>. <span lang="en" dir="ltr">Vice-Chancellor</span> Anders Hagfeldt und <span lang="en" dir="ltr">Vice-Rector </span>Mats Larhed äußerten nach den Meetings ihren Wunsch, die starke strategische Zusammenarbeit zwischen beiden Universitäten, die besonders in der Medizin und den Natur- und Lebenswissenschaften besteht, weiter zu intensivieren und auszubauen.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-94186</guid><pubDate>Tue, 23 May 2023 17:35:27 +0200</pubDate><title>Trauer um den Schriftsteller Dževad Karahasan</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=94186&amp;cHash=814420ee85880340d7e36faa6087e398</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Team der Poetik-Dozentur trauert um den Schriftsteller Dževad Karahasan, der am 19. Mai 2023 in Graz gestorben ist. Dževad Karahasan war vergangenes Jahr gemeinsam mit Ingo Schulze Gast der <a href="/zh/universitaet/campusleben/kunst-und-kultur/tuebinger-poetik-dozentur/vergangene-dozenturen/2022-schulze-karahasan/" class="internal-link">Poetik-Dozentur 2022</a> und hat uns mit seiner Präsenz, Aufmerksamkeit, Klugheit und Höflichkeit tief beeindruckt. Karahasan wurde in den vergangenen Tagen in zahlreichen Zeitungsmeldungen und Feuilletonartikeln geehrt. So schreibt etwa Lothar Müller in der SZ über den "europäischen Erzähler" und seine Verarbeitung der Erfahrungen während der Belagerung Sarajevos: "In seiner Welt waren die poetischen Formen das, was bleibt, wenn eine Stadt zerstört ist. Sie garantieren die Erinnerung auch dann noch, wenn sie in den Menschen verblasst ist. 'Die Literatur ist ein Denken in Formen statt in Begriffen', diese Grundformel seiner schriftstellerischen Existenz hat er in seiner Tübinger Poetik-Vorlesung im Herbst 2022 noch einmal bekräftigt.'" (Lothar Müller: "Zeitzeuge des Zerfalls. Zum Tod des bosnischen Schriftstellers und Großmeisters des dialogischen Erzählens Dževad Karahasan", in: Süddeutsche Zeitung, Montag, 22. Mai 2023, Nr. 116, S. 10) Dževad Karahasan hatte uns nach Sarajevo eingeladen; dort wird er nun beerdigt. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Dragana.</p><p class="align-right">Das Team der Poetik-Dozentur</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-92044</guid><pubDate>Tue, 04 Apr 2023 12:50:00 +0200</pubDate><title>„KI und Nachhaltigkeit“: Einladung zur öffentlichen Debatte auf te.ma</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=92044&amp;cHash=5c22cf09bb132017148e7dacf6d5569b</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen: Neue Perspektiven für die Wissenschaft“ beschreitet in einer Kooperation mit te.ma neue Wege in der Wissenschaftskommunikation rund um die Themen KI und Nachhaltigkeit. te.ma ist ein neuer öffentlicher Raum für Wissenschaft und Debatte im Internet. In themenfokussierten Kanälen werden sechs Monate lang die wichtigsten Beiträge der jeweiligen Fachdiskurse präsentiert und gesellschaftlich wichtige Fragen in Foren diskutiert.</p><p>Die Themenkanäle werden von Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen kuratiert, welche Fachartikel durch Intros zugänglich machen, Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Disziplinen in Special Inputs zu Wort kommen lassen und im Curator’s Cut selbst Stellung beziehen. Das Kurationsteam für den Kanal „KI und Nachhaltigkeit“ besteht aus drei Nachwuchswissenschaftler*innen des Exzellenzclusters: Jan Lause, Solveig Klepper und Matthias Karlbauer. Ab dem 3. April werden die drei in die Welt der Algorithmen und intelligenten Systeme einführen, den Begriff der KI ebenso reflektieren wie den der Nachhaltigkeit und die verschiedensten KI-Anwendungen hinsichtlich ihres Ressourcen- und Energieverbrauchs unter die Lupe nehmen. Sie werden aber auch nach dem Nutzen von KI-basierten Technologien für ein nachhaltigeres Leben fragen, nach deren sozialen Folgen – und sie werden darauf aufmerksam machen, wo aus Sicht der Forschung die größten Tücken und Herausforderungen liegen. Auch in den Foren werden die drei Kuratorinnen und Kuratoren unterwegs sein und auf Fragen und Anregungen eingehen sowie Themenstränge weiterverfolgen.</p><p>Die ersten Beiträge sind bereits online und machen deutlich, dass schon im letzten Jahrhundert viele Ideen zum Einsatz von KI vorhanden waren, aber erst in den letzten Jahrzehnten die technischen Voraussetzungen für ihren Einsatz geschaffen wurden. Sie zeigen außerdem auf, wie neben den ökologischen und ökonomischen Aspekten auch die sozialen Dimensionen des Nachhaltigkeitskonzeptes berücksichtigt werden. All das und weitere spannende Themen gibt es jetzt auf te.ma zu entdecken.</p><p class="align-right"><em>Katerina Filippidou, Exzellenzcluster "Maschinelles Lernen"</em></p><p><em>Link zu te.ma: <a href="https://te.ma/chn/ki-nachhaltigkeit/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">te.ma</a></em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-91969</guid><pubDate>Mon, 03 Apr 2023 09:00:00 +0200</pubDate><title>Einführung des Deutschlandtickets</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=91969&amp;cHash=f6542d72775360fc37dcb86816830516</link><description>Erstattungsmöglichkeiten für Studierende bei Wechsel vom JugendticketBW oder dem Semesterticket</description><content:encoded><![CDATA[<p>Zum 1. Mai 2023 wird im Verkehrsverbund naldo das Deutschlandticket eingeführt. Das Deutschlandticket gilt im Öffentlichen Personennahverkehr in ganz Deutschland und kostet 49 Euro im Monat. Es handelt sich dann um einen persönlichen, nicht übertragbaren Fahrschein, der ausschließlich in der 2. Klasse gilt. Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos mit, ansonsten gibt es keine weiteren Mitnahmeregelungen. Das Deutschlandticket ist monatlich kündbar. Für zusätzlich 9,90 Euro monatlich kann man außerdem das naldo-Plus abonnieren. Mit dem naldo-Plus ist das Deutschlandticket im gesamten naldo-Netz übertragbar und enthält eine Mitnahmeregelung. Verkaufsstart ist bundesweit am 3. April 2023, das Deutschlandticket kann dann bequem im Abo-Kundenportal <a href="http://www.abos.naldo.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.abos.naldo.de</a> online bestellt werden.</p><p>Mit dem zum 1. März 2023 eingeführten naldo-JugendticketBW für Studierende sowie dem naldo-Semesterticket hat der Verkehrsverbund zwei attraktive Ticketangebote für Studierende im Angebot. Diese Angebote können Studierende weiter nutzen.</p><p>Natürlich wird naldo für diejenigen Studierenden, die im März oder April 2023 ein naldo-JugendticketBW für Studierende oder naldo-Semesterticket erworben haben und zum 1. Mai in das Deutschlandticket wechseln möchten, eine anteilige Erstattung anbieten. Hierzu wird auf 3. April 2023 unter&nbsp;<a href="http://studis-online.naldo.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">studis-online.naldo.de</a>&nbsp;ein Online-Formular freisgeschaltet, auf dem die persönlichen Daten, die Bankverbindung sowie die gekauften Tickets hochgeladen werden können. naldo wird dann den Erstattungsantrag prüfen und innerhalb von 4-6 Wochen die Erstattung vornehmen.</p><p>Eine Erstattung von ab Mai 2023 erworbenen JugendticketBWs für Studierende oder naldo-Semestertickets ist nicht möglich. Die Erstattungsanträge müssen bis spätestens 31. Mai 2023 bei naldo eingegangen sein.</p><p>Weiteren Infos zum Deutschlandticket sowie zum naldo-JugendticketBW und dem naldo-Semesterticket: <a href="http://www.naldo.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.naldo.de</a></p><p class="align-right"><em>Mitteilung des Verkehrsverbunds naldo</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-91948</guid><pubDate>Thu, 30 Mar 2023 09:20:00 +0200</pubDate><title>Lehr:werkstatt: Die Hochschulperle des Monats März geht nach Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=91948&amp;cHash=39c26cdd74929e1ceb5af4e81bf1180a</link><description>Stifterverband zeichnet Langzeitpraktikum für Lehramtsstudierende aus</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschulperle des Monats März geht an das Tübinger Verbundprojekt Lehr:werkstatt, das von der Tübingen School of Education (TüSE) der Universität koordiniert wird. Mit der Lehr:werkstatt haben Lehramtsstudierende in Baden-Württemberg die Möglichkeit, gemeinsam mit einer Lehrkraft ein Jahr lang den Unterrichtsalltag zu gestalten. Über das Langzeitpraktikum während des Studiums sammeln Studierende intensive und realitätsnahe Praxiserfahrungen. Durch ihre aktive Einbindung in den Schul- und Unterrichtsalltag unterstützen sie die Lehrkräfte bei der Begleitung und Förderung von Schülerinnen und Schülern. Als Hochschulperlen zeichnet der Stifterverband jeden Monat innovative Projekte an Hochschulen aus. Schwerpunkt im Jahr 2023 ist das Thema „Lehrkräftebildung neu denken“ für Ansätze, die zeigen, wie zukunftsfähige und attraktive Lehrkräftebildung aussehen kann.</p><p>In der Lehr:werkstatt wird theoretischer Lehrinhalt mit Praxiserfahrungen aus dem Schulalltag kombiniert: Lehramtsstudierende, sogenannte Lehr:werker, arbeiten gemeinsam mit engagierten Lehrkräften, den Lehr:mentoren, im Tandem. Gemeinsam gestalten sie über ein gesamtes Schuljahr hinweg den Schul- und Unterrichtsalltag. Während des laufenden Schuljahres reflektieren sie an der Universität ihre schulischen Erfahrungen und sammeln neue Ideen für den Schulalltag. Darüber hinaus kann das Tandem in universitären Kompetenzworkshops seine Zusammenarbeit weiterentwickeln und professionelle Kompetenzen auf- und ausbauen.</p><p>Ziel der Lehr:werkstatt ist es, die Qualität der Lehreraus- und -weiterbildung zu erhöhen. Darüber hinaus können durch das gemeinsame Arbeiten Freiräume geschaffen werden, um die einzelnen Schülerinnen und Schüler intensiver zu betreuen und differenzierter zu fördern. So können alternative Unterrichtsmethoden, wie Team Teaching, digitale Medien und Methoden einfacher ein- und umgesetzt sowie moderne Lehr-Lern-Formate, wie beispielsweise <em><span lang="en" dir="ltr">blended learning</span></em> oder <em><span lang="en" dir="ltr">inverted classroom</span></em>, erprobt werden.</p><p>Die Lehr:werkstatt ist ein hochschulübergreifendes Verbundprojekt der lehrerbildenden Standorte Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart-Ludwigsburg und Tübingen. Die Skalierungsoffensive der Lehr:werkstatt in Baden-Württemberg wird von der Amanda Erich Hansjürgen Neumayer-Stiftung gefördert. Darüber hinaus kooperieren die baden-württembergischen Standorte mit vier bayerischen Lehr:werkstatt-Standorten (Augsburg, Erlangen-Nürnberg, Passau und Würzburg). Gemeinsam bilden sie den informellen Lehr:werkstatt-Netzwerkverbund.</p><p>„Die Lehr:werkstatt hilft bei der Entwicklung der Lehrpersönlichkeit und vermittelt ein realistisches Bild vom Lehrberuf“, so die Jury des Stifterverbandes zu ihrer Entscheidung, die Hochschulperle des Monats März nach Tübingen zu vergeben. „Das großartige Projekt ist beispielgebend. Es überzeugt vor allem dadurch, dass alle Beteiligten profitieren: Studierende werden früh an die Praxis herangeführt und dabei individuell begleitet. Lehrkräfte, die Mentoren, können sich und die Schule durch die zusätzlich angebotenen Workshops weiterentwickeln.“</p><p class="align-right"><em>Nach einer Pressemitteilung des Stifterverbands</em></p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="/zh/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/tuebingen-school-of-education-tuese/transfer/lehrwerkstatt/" class="internal-link">Webseite der Lehr:werkstatt</a></p><p><a href="https://www.stifterverband.org/hochschulperle" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Informationen des Stifterverbands zu den Hochschulperlen</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-91537</guid><pubDate>Thu, 23 Mar 2023 09:18:01 +0100</pubDate><title>Teaching Spirit findet wieder statt: Lehrkräfte bei 72. Lindauer Tagung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=91537&amp;cHash=82e4227862a9fc09caef5c0f3ebb4d72</link><description>Stefan Schwarzer von der Universität Tübingen und Kerstin Kremer von der Universität Gießen steuern Workshop zu praktischen Unterrichtsideen für naturwissenschaftliche Fächer zur Förderung von Wissenschaftsverständnis bei</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das Programm „Teaching Spirit“ im Rahmen der 72. Lindauer Nobelpreisträgertagung stehen fest: 21 Lehrkräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz werden vom 28. bis 30. Juni 2023 in Lindau nicht nur einen Einblick in das Tagungsgeschehen erhalten, sondern mit dem speziell auf Lehrerinnen und Lehrer der Naturwissenschaften zugeschnittenen Programm Teaching Spirit wertvollen Input für den Unterricht erhalten.</p><p>Mit dem Outreach-Projekt, das 2023 nach einer pandemiebedingten Pause zum ersten Mal seit 2019 wieder in gewohntem Umfang stattfinden kann, leisten die Lindauer Nobelpreisträgertagungen einen wichtigen Beitrag zur Schulbildung in den naturwissenschaftlichen Fächern. Die aufgrund ihres besonderen Engagements ausgewählten 12 Lehrerinnen und 9 Lehrer werden im Rahmen von Teaching Spirit gemeinsam mit den teilnehmenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern Vorträge von Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträgern in der Inselhalle hören und den Bayerischen Abend sowie den Abschlusstag auf der Insel Mainau erleben.</p><p>Kerninhalt des Programms ist ein Nachmittag zu praktischen Unterrichtsideen für die naturwissenschaftlichen Fächer. Dieses wird didaktisch erarbeitet von Professorin Kerstin Kremer, Justus-Liebig-Universität Gießen, und Professor Stefan Schwarzer, Eberhard Karls Universität Tübingen. Ein Mittagessen mit Nobelpreisträgerinnen Nobelpreisträgern und gehört zu den weiteren Highlights von Teaching Spirit.</p><p><a href="https://www.lindau-nobel.org/de/teaching-spirit-lino23/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Vollständige Meldung der Lindauer Nobelpreisträgertagungen vom 14.03.2023</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-90895</guid><pubDate>Fri, 10 Mar 2023 15:20:07 +0100</pubDate><title>Zeugen im Boden. Archäologische Zugänge zu Wüste 3</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=90895&amp;cHash=2d32cc58961c456a0f5c5f799c39f747</link><description>Eröffnung eines studentischen Ausstellungsprojektes im Museum KZ-Gedenkstätte Bisingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Museum KZ-Gedenkstätte Bisingen ist ein Kleinod der süddeutschen Museumslandschaft. Am Mittwoch 8. März wurde dort mit zahlreichen Gästen eine von Studierenden der Universität Tübingen konzipierte und kuratierte archäologische Dauerausstellung eröffnet, die sich den materiellen Überresten widmet, die das Geheimprojekt „Wüste“ aus der NS-Zeit im Boden hinterlassen hat.&nbsp;</p><p>1943 entschied sich das NS-Regime mit dem Geheimprojekt „Wüste“ Öl aus dem Schiefergestein der Schwäbischen Alb zu gewinnen, da die Treibstoffversorgung der Wehrmacht für die Fortsetzung des Vernichtungs- und Eroberungskrieges vor dem Zusammenbruch stand. Tausende von KZ-Häftlingen, Kriegsinternierte und Zwangsarbeiter mussten dafür unter unmenschlichen Bedingungen unter anderem im Wüste-Werk 3 im Engstlatter Ried bei Balingen leiden. Kaum etwas erinnert dort heute noch an die Schicksale, die Schmerzen und den Tod der Häftlinge. Unter der Oberfläche der Äcker und Wiesen sind aber unzählige archäologische Spuren begraben.&nbsp;</p><p>In jahrelanger Arbeit wurden diese Spuren von ehrenamtlichen Forschern gesammelt und mit einem Citizen Science-Konzept gemeinsam mit Studierende der Universität Tübingen ausgewertet. Eine Auswahl dieser Objekte und ihrer Geschichte(n) ist nun in einem neuen archäologischen Ausstellungsteil im Museum KZ-Gedenkstätte Bisingen dauerhaft der Öffentlichkeit präsentiert. Das neue Vermittlungsmodul wurde im Rahmen der Eröffnung von Ines Mayer, stellvertretende Vorsitzende des Vereins Gedenkstätte KZ Museum Bisingen als „echtes Upgrade für unsere Ausstellung“ gewürdigt. Dr. Christian Bollacher, der das Projekt von Seiten des Landesamtes für Denkmalpflege begleitet hat, hob in seinem Grußwort die vorbildliche und wegweisende Zusammenarbeit zwischen Universität, Denkmalpflege und ehrenamtlichen Gedenkstätteninitiativen hervor. Für eine Fortsetzung und Intensivierung der gemeinsamen Arbeit gibt es bereits verschiedene Ideen. &nbsp;</p><p>Das studentische Lehr- und Forschungsprojekt wurde vom <a href="https://civis.eu/de/activities/civis-openlab/civis-open-lab-tubingen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">CIVIS Open Lab „Lost places, lost memories? The legacy of Nazi terror along the Swabian Alb“</a> gefördert.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-90694</guid><pubDate>Tue, 07 Mar 2023 12:06:55 +0100</pubDate><title>Neuer Sammelband „Klasse 6b. Eine Unterrichtswoche“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=90694&amp;cHash=ac28448fa5cac073a4d9d197d0a6a8f1</link><description>Zusammenarbeit von 40 Tübinger Forscher*innen aus Bildungswissenschaft und Fachdidaktik</description><content:encoded><![CDATA[<p>In der Peer-Review-Schriftenreihe "Lehrerbildung. forschungsbasiert. anwendungsbezogen. verantwortungsbewusst" der Tübingen School of Education ist der dritte Sammelband mit dem Titel "Klasse 6b. Eine Unterrichtswoche. Bildungswissenschaftliche und fachdidaktische Analysen" erschienen. Der über 500 Seiten starke Band wird von Marcus Syring, Nina Beck, Thorsten Bohl und Bernd Tesch herausgegeben und erscheint beim Universitätsverlag Tübingen <span lang="en" dir="ltr">University Press</span>.</p><p>Für den Band wurde eine 6. Klasse mit der Kamera über eine Woche hinweg begleitet und damit der Versuch unternommen, die Komplexität des unterrichtlichen Alltags einzufangen und das Beobachtete aus unterschiedlichen Blickwinkeln zum Fall zu machen. Die zwölf gefilmten Unterrichtsstunden werden in dem Band aus der Perspektive der jeweiligen Fachdidaktik sowie verschiedener Perspektiven der Bildungswissenschaften analysiert. Dadurch entstanden Beiträge von 40 Tübinger Forscher*innen.</p><p>Der Sammelband ist als Open Access-Format konzipiert, die Artikel lassen sich auch einzeln herunterladen:&nbsp;<a href="https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/134108" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Zugang zum freien Download</a></p><p class="align-right"><em>Marcus Syring</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-89806</guid><pubDate>Fri, 10 Feb 2023 15:39:32 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen bekundet Solidarität mit Erdbebenopfern in der Türkei und Syrien</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=89806&amp;cHash=d2c1208d44261c6129a1d33fba4f6ecd</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen bedauert zutiefst die verheerende Erdbebenkatastrophe, die in der Nacht zum 6. Februar die Türkei und Syrien erschüttert. Sie hat unzählige Menschen das Leben gekostet und bei den Überlebenden großes humanitäres Leid verursacht. Die Universität Tübingen fühlt mit den Betroffenen. Ihr Mitgefühl und Beileid gilt auch den Angehörigen, die sich unter den Studierenden, (Gast)-Doktoranden, Forschenden und Mitarbeitenden der Universität befinden.</p><h2>Beratungsangebot für Studierende</h2><p>Die Sorge um Familie und Freunde in den betroffenen Regionen ist extrem und belastend – daher weist die Universität Tübingen ihre Studierenden auf das Beratungsangebot der Zentralen Studienberatung (ZSB) hin: Bei psychischen Belastungen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Beratungsbedarf, z.B. zur Verlängerung von Prüfungsfristen o.ä., finden Sie Informationen und Kontaktmöglichkeiten unter <a href="http://www.uni-tuebingen.de/zsb" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-tuebingen.de/zsb</a> und unter <a href="https://uni-tuebingen.de/de/93" target="_blank" class="internal-link">https://uni-tuebingen.de/de/93</a></p><h2>Spendenaufrufe</h2><p>Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) informiert auf seiner Homepage in einer PDF-Übersicht über Organisationen, die Hilfe leisten, und gibt Tipps für Spenden in Katastrophen- und Krisenfällen: <a href="https://www.dzi.de/pressemitteilungen/spenden-info-erdbeben-tuerkei-und-syrien-veroeffentlicht/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.dzi.de/pressemitteilungen/spenden-info-erdbeben-tuerkei-und-syrien-veroeffentlicht/</a></p><p><a href="https://www.unimuseum.uni-tuebingen.de/de/infos/news/erdbebenhilfe-tuerkei-und-syrien" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Spendenaufruf auf der Website des Museums der Universität&nbsp; (MUT)</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-89467</guid><pubDate>Wed, 01 Feb 2023 12:21:00 +0100</pubDate><title>Ausstellung: Cyber and the City. Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=89467&amp;cHash=94cac5f2ace2cb0020863373bde57572</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Tübingen entwickelt sich zu einem wichtigen Standort für die Forschung und Entwicklung von künstlicher Intelligenz (KI). Die neue Sonderausstellung im Stadtmuseum und der begleitende Katalog: <span lang="en" dir="ltr">„Cyber and the City.</span> Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen“ geben einen Überblick über die Entwicklungen, Debatten, Proteste, Akteure und Gegenspieler zum großen Zukunftsthema der künstlichen Intelligenz am Beispiel Tübingens.</p><p>Zur <strong>Eröffnung der Ausstellung</strong> sind alle Interessierten herzlich eingeladen</p><p>am Freitag, 10. Februar, 18 Uhr,<br> im Stadtmuseum, Kornhausstraße 10.</p><p>Es sprechen: Boris Palmer, Oberbürgermeister der Universitätsstadt Tübingen, Prof. Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen, Studierende des Ludwig-Uhland-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft und des Masterstudiengangs Maschinelles Lernen sowie Prof. Dr. Thomas Thiemeyer und Prof. Dr. Ulrike von Luxburg, stellvertretend für das Kurator_innen-Team. Die Redebeiträge finden draußen vor dem Stadtmuseum statt (bei schlechtem Wetter im Innenraum). &nbsp;&nbsp;</p><p>Zwölf Studierende der Empirischen Kulturwissenschaft und 20 Studierende des Masterstudiengangs Maschinelles Lernen haben gemeinsam mit dem Stadtmuseum innerhalb von drei Semestern diese Ausstellung entwickelt und produziert. Die Ausstellung klärt über die Fakten und Entwicklungen auf und gibt Raum für die Debatten über Gebrauch und Missbrauch der neuen Technologien. Mitmachstationen zeigen den Besuchenden nachvollziehbar, wie maschinelles Lernen funktioniert und wie es angewendet werden kann. Protagonist_innen des zu Cyber Valley gehörenden KI-Standorts Tübingen aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft kommen mit ihren Einschätzungen ebenso zu Wort wie die Kritiker_innen und Akteur_innen der Proteste. Die Künstlerin Sabine Bloch hat mit ihrer Arbeit „Humano[i]de“ einen fotografisch-künstlerischen Kommentar zum Thema eigens für diese Ausstellung geschaffen, der in einem Kabinettraum präsentiert wird.</p><p>Hier finden Interessierten den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HTFMVpq-2IA" target="_blank" class="external-link" title="Trailer zur Ausstellung &quot;Cyber and the City&quot;" rel="noreferrer">Trailer zur Ausstellung "Cyber and the City"</a></p><p><strong><span lang="en" dir="ltr">Cyber and the City.</span> Künstliche Intelligenz bewegt Tübingen</strong><br> 11. Februar bis 22. Oktober 2023<br> Mittwoch bis Sonntag 11 bis 17 Uhr<br> Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10<br> Eintritt frei<br><a href="http://www.tuebingen.de/stadtmuseum" target="_blank" rel="noreferrer">www.tuebingen.de/stadtmuseum</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-88834</guid><pubDate>Wed, 18 Jan 2023 10:04:54 +0100</pubDate><title>Eliteprogramm der Baden-Württemberg Stiftung fördert Tübinger Forschungsprojekte</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=88834&amp;cHash=3ec2bac419d50b3ec2adbba9a9f9f704</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Baden-Württemberg Stiftung (BW Stiftung) fördert drei Tübinger Forschungsprojekte mit ihrem „Eliteprogramm“: Dr. Helena Atteneder (Medienwissenschaft), Dr. Silvia Rita Amicone (Archäometrie) und Dr. Denise Steiner (Pharmazie) erhalten für Laufzeit von maximal drei Jahren bis zu 150.000 Euro für eigene Forschungsvorhaben.&nbsp;</p><p>Das Programm unterstützt exzellente junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifizierungsphase nach der Promotion, um wissenschaftliche Eigenverantwortung und Selbstständigkeit zu stärken. Übergeordnetes Ziel ist es, die Attraktivität Baden-Württembergs für die Nachwuchswissenschaftlerinnen und – wissenschaftler zu erhöhen und sie als hochqualifiziertes Personal für die Hochschulen gewinnen zu können.&nbsp;</p><h3>Die bewilligten Projekte:</h3><p><strong>Helena Atteneder: „Medien und Mobilität in der digitalen Stadt. Eine mediengeographische Perspektive auf Daten, Diskurse und Praktiken“</strong></p><p>„Smarte“ Mobilitätskonzepte basieren auf der umfangreichen Sammlung und algorithmischen Verwertung von Daten und versprechen eine nachhaltigere, effizientere Organisation von Mobilitätsangeboten. Als Datenbasis dienen neben statistischen Daten der öffentlichen Verwaltung zunehmend NutzerInnendaten, die aus der Nutzung digitaler und vernetzter Endgeräte hervorgehen, aber auch Daten aus Überwachungssystemen urbaner Infrastruktur. Insofern kommt es zu einer Verschmelzung medialer- mit urbaner Mobilitätsinfrastruktur und zu einer Neuordnung verschiedener Räume/Orte, technologischer Komponenten, sozialer Aspekte und Medien in ihren unterschiedlichen Akzentuierungen.&nbsp;</p><p>Dr. Helena Atteneder untersucht die individuellen Mobilitäts- und Medienpraktiken von Menschen, die regelmäßig Angebote des öffentlichen Verkehrs nutzen. Zentrale Aspekte sind die Wechselwirkungen zwischen der Mobilitätsinfrastruktur, den „affordances“ der genutzten Medien und Medientechnologien und der „agency“ nicht-humaner AkteurInnen, wie z.B. Algorithmen. Wie erleben und reflektieren Nutzerinnen und Nutzer diese Wechselwirkungen sowie die sich daraus ergebenden Handlungsspielräume? Zusätzlich sollen Macht-Wissen-Verhältnisse in Bezug auf „smarte“ Mobilitätskonzepte identifiziert werden.</p><p>Untersucht werden die urbanen Ballungszentren Wien (Österreich), Milton Keynes (Großbritannien) und Shanghai (China), die bereits auf „smart technology“ setzen, sich jedoch hinsichtlich Größe, sozio-kultureller sowie politischer Faktoren deutlich unterscheiden. Für die Erhebung werden computergestützte Verfahren, Beobachtungsstudien und qualitativen Leitfadeninterviews kombiniert. Während der Fahrt zeichnen die Teilnehmenden ihr Mediennutzungsverhalten mithilfe der App „MeTag“ auf. Zusätzlich wird die Gesamtheit der Signale, die zwischen den digitalen Geräten ausgetauscht werden, durch Einsatz eines WLAN-Sniffers und mittels gesicherter VPN-Verbindung zum Forschungsserver aufgezeichnet. Kritisch-diskursanalytisch werden schließlich die individuellen Handlungspraktiken in ihrer Einbindung in gesellschaftliche Machtstrukturen untersucht.</p><p><strong>Dr. Silvia Rita Amicone: "Crafts and the City Ceramic Production in Etruria at the Dawn of the Urbanisation (late 10th –mid 7th cent. BCE)"</strong></p><p>During the early Iron Age (late 10th – late 8th cent. BCE), the Mediterranean basin became host to a complex network of seafaring peoples from different parts of the Mediterranean. Dramatic changes in sociocultural complexity occurred around the central Tyrrhenian Sea, particularly in Etruria. This area, at the crossroads between the eastern and western Mediterranean, witnessed many important innovations leading to economic and social-political developments that brought the transformation of farming villages to the renowned city-states of the Orientalising period (late 8th – early 6th cent. BCE).</p><p>Focusing on ceramic production, this project aims to shed new light on the technological and related social changes that accompany the transition to urban societies in Etruria and the first development of the Etruscan civilisation (late 10th– mid. 7th cent. BCE). To achieve this, this research will adopt a comprehensive approach which includes a vast range of scientific analyses to study ceramic technology from a selection of key early 1st Millennium BCE settlements of Etruria. Archaeometric investigations will be coupled with a systematic geological survey of the sites’ territory, to locate and characterise raw material sources that were available to ancient potters.</p><p>Emphasis will be placed on the study of technological changes introduced between the end of the early Iron Age and the beginning of the Orientalising period (last quarter 8th – first quarter 7th cent. BCE), such as the adoption of fast wheel throwing and new pyro-technologies to produce red ceramic coatings and the black pottery know as bucchero. The adoption of these innovations is traditionally seen as a sign of the emergence of craft specialisation resulting from the deep socioeconomic changes happening in Etruria at that time and cross-cultural contacts with Nuragic, Phoenician and Greek craft traditions.</p><p>Such a comprehensive state of the art investigation of pottery technology in Etruria has never been carried out before. The results will allow us to explore from a craft perspective this crucial period of changes marked by the emergence of urban lifestyle and large-scale networks. In addition, by comparing the results of the geological study with those obtained from scientific analysis of ceramics, it will be possible to build a robust reference study for investigations of Villanovan and Etruscan pottery circulation in Italy and in the Mediterranean basin. This will be the first reference collection of its kind.</p><p><strong>Dr. Denise Steiner: „Sprühtrocknung und Weiterverarbeitung von wirkstoffhaltigen Lipidnanodispersionen zu orodispersiblen Tabletten“</strong></p><p>Neueste Screeningmethoden ermöglichen es, vielversprechende neue Wirkstoffkandidaten zu identifizieren. Studien zeigten jedoch, dass mehr als 80 % dieser Substanzen schwer in Wasser löslich sind. Um die Bioverfügbarkeit der Substanzen zu erhöhen, wurden in den letzten Jahren verschiedene Formulierungsstrategien entwickelt. Eine, besonders für lipophile Stoffe, sehr vielversprechende Methode ist die Formulierung in lipidhaltigen Trägersystemen, wie beispielsweise Lipidnanosuspensionen oder -emulsionen. Bei Patienten sind besonders feste Arzneiformen sehr beliebt. Kinder und ältere Menschen können jedoch eine Tablette oder Kapsel als Ganzes meist nicht schlucken. Deshalb sind unter anderem für diese Patientengruppen innovative Arzneiformen, wie orodispersible Tabletten (ODTs) attraktiv, da sie sich innerhalb von 3 Minuten im Mund auflösen.&nbsp;</p><p>Ziel des Projekts ist es, mit Hilfe von Sprühtrocknung Pulver aus wirkstoffhaltigen Lipidnanosuspensionen und -emulsionen herzustellen, die als Zwischenprodukt für die spätere Herstellung von ODTs dienen. Durch die Betrachtung des Zustands der festen Lipidnanopartikel während der Trocknung, wird darüber hinaus die Temperaturbelastung der Partikel während dieses Prozessschritts untersucht. Damit es während der Lagerung der Pulver nicht zu Umformungen kommt, was zu einer verminderten Bioverfügbarkeit des eingelagerten Wirkstoffs führen könnte, wird in der nächsten Projektphase die Lagerstabilität der Formulierungen genauer betrachtet. Abschließend erfolgt die Herstellung von ODTs aus den wirkstoff- und lipidhaltigen Pulvern. Dabei liegt in dieser Projektphase stets der Fokus auf dem Erhalt der (nanopartikulären) Eigenschaften der Lipidträgerpartikel und der schnellen Auflösung der ODTs in Wasser.</p><p>In dem Projekt wird mit Hilfe der entwickelten Lipidnanosuspensionen erstmals die tatsächliche Temperaturbelastung der Partikel während der Sprühtrocknung gemessen. Darüber hinaus können die lipidhaltigen ODTs zu einer Reduzierung des „Food Effekts“ bei der Einnahme der Arzneiform führen - bisher ist die Arzneimittelabsorption zum Teil stark von der Nahrung abhängig. Durch die lipidhaltigen ODTs kann die Bioverfügbarkeit der Wirkstoffe im menschlichen Körper besser kontrolliert werden und diese Arzneiform ist zudem auch für Kinder und ältere Menschen ohne weitere Probleme einnehmbar.</p><p class="align-right"><em>Nathalie Walker/Antje Karbe</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-88738</guid><pubDate>Fri, 13 Jan 2023 13:37:51 +0100</pubDate><title>Corporate Health Award 2022: BeTaBalance gehört zur Exzellenz-Klasse</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=88738&amp;cHash=a57cffe1d72477e462442e13daabc3a5</link><description>Studentisches Gesundheitsmanagement der Universität Tübingen beim Sonderpreis „Gesunde Hochschule“ ausgezeichnet</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Studentische Gesundheitsmanagement (SGM) BeTaBalance der Universität Tübingen ist beim Corporate Health Award 2022 mit dem Qualitäts-Siegel für „Exzellenz“ ausgezeichnet worden.&nbsp;</p><p>Hochschulen als bildungspolitische Einrichtungen erreichen derzeit knapp drei Millionen Studierende in Deutschland. Weitet man das Setting auch auf die Mitarbeitenden aus sind es bereits mehr als 3,5 Millionen Menschen. Die Bedeutung des Wirkens dieser Einrichtungen im Rahmen einer gesundheitsförderlichen Gesellschafts- und Organisationsstruktur sind somit nicht von der Hand zu weisen. Die vorbildlichsten Hochschulen mit etabliertem Betrieblichen sowie Studentischen Gesundheitsmanagement werden bereits seit 2013 im Rahmen des Sonderpreises „Gesunde Hochschule“ im Rahmen des Corporate Health Awards ausgezeichnet und zwar in drei Klassen: Prädikat, Exzellenz und Gewinner.</p><p>Auch das Studentische Gesundheitsmanagement (SGM) BeTaBalance der Universität Tübingen hatte sich 2022 für den Sonderpreis „Gesunde Hochschule“ beworben. Über einen Qualifizierungsbogen, der in einer Benchmark-Analyse ausgewertet wird, qualifizierte sich das BeTaBalance für das Audit des Sonderpreises. Im November 2022 erhielt BeTaBalance schließlich das Qualitäts-Siegel „Exzellenz“, verliehen von den Initiatoren des Awards EUPD Research und Handelsblatt sowie der Techniker Krankenkasse, dem offiziellen Partner des Sonderpreises „Gesunde Hochschule“.&nbsp;</p><p>Steffen Klink, Director Corporate Health Department bei EUPD Research, gratulierte zum Erfolg: „Das SGM „BeTaBalance“ der Universität Tübingen ist organisatorisch dem Institut für Sportwissenschaft zugeordnet. So kann erfolgreich und nachhaltig die fachliche Expertise der Forschung genutzt und das Gesundheitsmanagement weiter vorangetrieben werden.“</p><p>Auch das Rektorat der Universität Tübingen sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung, dass die Universität Tübingen auf einem richtigen Weg ist: „Dieses Qualitätssiegel zeigt, dass wir in den letzten Jahren ein Studentisches Gesundheitsmanagement aufgebaut haben, dass zu einer immer bedeutsameren Komponente in Studium und Lehre wird. Die Hochschulleitung sieht sich darin bestärkt, die gesundheitsfördernden Strukturen und Prozesse für Studierende weiterhin zu unterstützen und auszubauen,“ sagte Dr. Andreas Rothfuß, Kanzler der Universität Tübingen.&nbsp;</p><p>Koordinatorin Monika Teuber war von Anfang an beim SGM BeTaBalance dabei. Sie blickt auf die Bewerbung als gewinnbringende Erfahrung zurück: „Mit der Auszeichnung für BeTaBalance wurden fast vier Jahre Arbeit, Engagement und Investition in den Aufbau eines Studentischen Gesundheitsmanagements gewürdigt. Das Qualitätssiegel Exzellenz bestätigt unseren Strukturaufbau und die vielfältigen Leistungsangebote, die den Studierenden in Tübingen zur Verfügung stehen.“&nbsp;</p><p>Hervorzuheben ist die enge Verbundenheit von BeTaBalance mit Forschung und Lehre. Dadurch wird fachliche Expertise erfolgreich in das studentische Gesundheitsmanagement integriert, was sich auch in der Struktur des SGM‘s widerspiegelt. Alle Aktivitäten von BeTaBalance orientieren sich an wissenschaftlichen Qualitätsstandards, ermöglichen eine hohe Partizipation der Studierenden und bringen Erkenntniszugewinn für die Forschung. Über Projektseminare und Abschlussarbeiten in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft wird praxisnah und partizipativ geforscht und zur Weiterentwicklung von BeTaBalance beigetragen. Speziell konzipierte wissenschaftliche Studien leisten darüber hinaus einen Beitrag zur Forschung im Bereich der Studierendengesundheit und werden über verschiedenste Kanäle - Referentenbeiträge, Fachpublikationen oder Artikel in Journals - an die Öffentlichkeit kommuniziert.&nbsp;</p><p>Ein weiteres besonderes Angebot ist das Zertifikat Gesundheitskompetenz (ZGK). Es bringt eine neue sport- und gesundheitswissenschaftliche Perspektive in das Transdisciplinary Course Program (TCP) der Universität Tübingen. Es ist eines von insgesamt 13 offiziellen Zertifikaten, bei dem Tübinger Studierenden im Rahmen des Studiums ihre eigene Gesundheitskompetenz ausbauen und die Bedeutung individueller und kollektiver Gesundheitsentscheidungen im globalen Kontext reflektieren lernen. Das ZGK wird von BeTaBalance organisiert und koordiniert und wurde unter Einbezug partizipatorischer Forschungsmethoden konzipiert und implementiert. Die inhaltlichen Besonderheiten des ZGK liegen in der Öffnung der globalen Perspektive, in der Integration des Themas Nachhaltigkeit über die Sustainable Development Goals (SDG's) der <a href="https://www.2030agenda.de/de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Agenda 2030</a> sowie im wissenschaftstheoretischen Modellbezug.</p><p>Darüber hinaus hat BeTaBalance zwei weitere Formate implementiert:&nbsp;</p><ol><li>„HSP plus“ für niederschwellige kostenfreie Bewegungs- und Entspannungsangebote im Uni-Alltag und in der Freizeit;&nbsp;</li><li>„pro Fahrrad“ für die Sensibilisierung von aktivem und nachhaltigem Fortbewegen im Uni-Alltag und in der Freizeit.&nbsp;</li></ol><p>Angebote weiterer Einrichtungen der Universität komplettieren das gesamte Leistungsangebot des SGM BeTaBalance. „Das Qualitätssiegel Exzellenz wird uns künftig helfen, den Studierenden die vielfältigen Leistungsangebote und Partizipationsmöglichkeiten des Studentischen Gesundheitsmanagements noch näherzubringen“, resümiert Monika Teuber.</p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-88711</guid><pubDate>Fri, 13 Jan 2023 10:32:38 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen erhält rund 725.000 Euro für Strukturbildung im Rahmen von CIVIS</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=88711&amp;cHash=b317067b5957208e45fb691f205ff501</link><description>Förderung im nationalen Begleitprogramm des DAAD zur EU-Initiative &quot;Europäische Hochschulen&quot;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Programm „Europäische Hochschulnetzwerke (EUN) – nationale Initiative“ unterstützt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) die EU-Initiative der „Europäischen Hochschulen“. Seit Jahresbeginn werden in der dritten Förderrunde 22 deutsche Hochschulen unterstützt, darunter auch die Universität Tübingen. Sie erhalten aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) bis 2026 rund 14 Millionen Euro zusätzlich zu den EU-Mitteln. Auf die Universität Tübingen entfallen dabei rund 725.000 Euro für die kommenden vier Jahre.</p><p>Die Europäischen Hochschulen sind grenzüberschreitende Hochschulnetzwerke, die gemeinsam Lehr- und Lernformate und neue Kooperationsformen bei Bildung, Forschung und Technologietransfer entwickeln. Sie gehen auf eine Idee des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron zurück und sind Teil des Programms Erasmus+ der EU. Die Universität Tübingen arbeitet seit 2019 mit mittlerweile zehn weiteren Hochschulen in der <a href="http://civis.eu" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Universitätsallianz CIVIS</a> zusammen.</p><p>Im nationalen Begleitprogramm unterstützt der DAAD die von der EU ausgewählten deutschen Hochschulen beim Aufbau der Europäischen Hochschulnetzwerke. Der DAAD fördert dazu die Vernetzung der Hochschulen untereinander, hilft beim Abbau bürokratischer Hürden und sorgt für mehr Sichtbarkeit der deutschen Hochschulen in den europäischen Verbünden. In Tübingen werden die Fördermittel vor allem für strukturbildenden Maßnahmen eingesetzt. Ziel ist es, das internationale Studien- und Lehrangebot und die Forschungsaktivitäten im Rahmen von CIVIS nachhaltig an der Universität zu etablieren. Auch die Zusammenarbeit der Universität mit gesellschaftlichen Akteuren soll langfristig gesichert werden.</p><p>Anfang Januar 2023 ist die dritte Förderrunde des nationalen Begleitprogramms gestartet. Neben der Universität Tübingen erhalten auch die folgenden 21 deutschen Hochschulen eine Förderung des DAAD für vier Jahre zusätzlich zu den EU-Mitteln:</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-88090</guid><pubDate>Fri, 16 Dec 2022 16:25:38 +0100</pubDate><title>Sabine Döring wird neue Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=88090&amp;cHash=eeec1514d323cabadec90ef54fce57e4</link><description>Die Tübinger Professorin für Praktische Philosophie tritt Nachfolge von Kornelia Haugg an</description><content:encoded><![CDATA[<p>Sabine Döring, Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Tübingen, wird die neue Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). In einer Pressemitteilung gab das Ministerium am Donnerstag die Entscheidung bekannt. Sabine Döring tritt damit die Nachfolge von Kornelia Haugg an, die am 1. Februar 2023 wie geplant in Ruhestand gehen wird.&nbsp;</p><p>„Ich freue mich, dass wir mit Prof. Dr. Sabine Döring eine exzellente Wissenschaftlerin als designierte Nachfolgerin gewinnen konnten“, sagte die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Bettina Stark-Watzinger.&nbsp;</p><p>Sabine Döring wurde 1997 von der Georg-August-Universität Göttingen mit einer Arbeit über die Kunsttheorie Robert Musils promoviert. Es folgten Forschungsaufenthalte an der University of California in Berkeley, USA, an der Universität Duisburg-Essen und der University of St Andrews in Schottland. 2005 habilitierte sich Sabine Döring an der Universität Duisburg-Essen mit der Arbeit „Gründe und Gefühle. Zur Lösung des Problems der Moral“. Weitere Stationen waren das King´s College in London, die University of Manchester und die Universität Hamburg. Seit 2008 hat sie den Lehrstuhl für Philosophie mit dem Schwerpunkt Praktische Philosophie an der Universität Tübingen inne. Von 2009 bis 2019 war sie außerdem Vorstandsmitglied des Werner Reichart Centre for Integrative Neuroscience (CIN) der Universität Tübingen und 2012 Gastprofessorin an der University of Melbourne.</p><p>In ihrer Arbeit erforscht Sabine Döring die Theorie der Rationalität mit einem Schwerpunkt auf der Philosophie der Gefühle. Sie vertritt den Standpunkt, dass Emotionen für rationales Denken unverzichtbare affektive Bewertungen sind. Für ihre Analyse hat sie den Begriff „affektive Wahrnehmung“ geprägt. Im Sommer 2022 erhielt sie für ihre aktuelle Forschung zum politischen Liberalismus und das Buchprojekt „Solidarisch handeln in Freiheit. Eine liberale Theorie des Gemeinwohls“ das Opus magnum-Stipendium der VW-Stiftung.</p><p>Auf Twitter drückte sie ihre Freude über die Bekanntmachung des Ministeriums aus. „Es ist mir eine große Ehre, von @starkwatzinger für diese Aufgabe ausgewählt worden zu sein.“ Einer ihrer Lehrer habe einmal gesagt, dass sie keine „rein akademische Existenz“ sein. „Das werde ich jetzt unter Beweis stellen müssen“, twitterte Döring.</p><p class="align-right">Tilman Wörtz</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-87471</guid><pubDate>Wed, 30 Nov 2022 10:09:18 +0100</pubDate><title>Universität schreibt Kommunikationspreis 2023 aus </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=87471&amp;cHash=a809fe9d0a68b48cb8dff4affdc8780a</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation würdigt eine Forscherin, einen Forscher oder eine Gruppe von Forschenden, die sich im zu Ende gehenden Jahr um die Vermittlung wissenschaftlicher Themen in der breiten Öffentlichkeit besonders verdient gemacht haben. Die Auszeichnung teilt sich in einen mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis sowie einen Nachwuchspreis, der mit 5.000 Euro verbunden ist. Die Auszeichnung ist Teil der Exzellenzstrategie der Universität Tübingen.&nbsp;</p><p>„Damit Wissenschaft und ihre Ergebnisse eine gesellschaftliche Wirkung entfalten können, ist und bleibt es wichtig, dass Forschende sich mit ihrem Wissen und ihren Erkenntnissen in öffentliche Debatten einmischen“, sagte die Rektorin der Universität, Professorin Karla Pollmann. Daher ermutige die Universität Tübingen Forscherinnen und Forscher nachdrücklich dazu, in unterschiedlichsten Formen den Dialog mit der Öffentlichkeit zu suchen.&nbsp;</p><p>Für die Auszeichnung in Frage kommen Beispiele medialer Wissenschaftskommunikation, die sich im Jahr 2022 als besonders wirkungsvoll und nachhaltig erwiesen haben, aber ebenso Ausstellungen, populärwissenschaftliche Bücher, öffentliche Vortragsreihen oder ungewöhnliche Lehr- oder Praxisprojekte mit hoher Außenwirkung. Mit dem Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation will die Universität mehr Forscherinnen und Forscher dazu motivieren, sich für die Kommunikation von Wissenschaft auch an ein fachfremdes Publikum zu engagieren.&nbsp;</p><p>Alle Mitglieder der Universität sind berechtigt, bis spätestens 31. Januar 2023 Kolleginnen oder Kollegen für die Auszeichnung vorzuschlagen. Jeder Vorschlag ist im Hinblick auf die öffentliche Resonanz des oder der Nominierten zu begründen. Vorgeschlagene Kandidatinnen und Kandidaten müssen zum Zeitpunkt des Vorschlags als Forscherinnen oder Forscher an der Universität Tübingen tätig sein. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury.&nbsp;</p><p>Bitte senden Sie entsprechende Vorschläge per Post oder Email an die Hochschulkommunikation (Wilhelmstraße 5, 72074 Tübingen oder <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ugmtgvctkcv/mqoowpkmcvkqpBbx0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">sekretariat-kommunikation<span style="display:none">spam prevention</span>@zv.uni-tuebingen.de</a>) zu Händen von Herrn Dr. Karl G. Rijkhoek, der Ihnen darüber hinaus für Rückfragen zur Verfügung steht (<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,mctn0tklmjqgmBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">karl.rijkhoek<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>). &nbsp;</p><p>Weiterführende Informationen finden Sie hier: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/199639" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/199639</a>&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-87288</guid><pubDate>Fri, 25 Nov 2022 11:21:41 +0100</pubDate><title>Studentischer Essay-Wettbewerb des Tübinger Forums für Wissenschaftskulturen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=87288&amp;cHash=06511374db8e659a1944720f7a00eb97</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Essay-Wettbewerb des Tübinger Forums für Wissenschaftskulturen (TFW) ist entschieden: Die Jury hat angesichts der herausragenden Beiträge zum Thema „Einheit des Wissens? Was haben sich die Geistes- und die Naturwissenschaften heute noch zu sagen?“ insgesamt vier Preisträgerinnen und Preisträger gekürt: Bei der Preisverleihung am 24. November auf Schloss Hohentübingen vergab die Jury zwei erste und zwei zweite Plätze.&nbsp;</p><p>Den ersten Platz teilen sich die Biologie-Studentin Malin Recknagel und der Student der Rechtswissenschaft Maximilian Köhler. Auf Platz zwei landeten Katharina Holzhey, Studentin der Psychologie, zusammen mit Jens Mößner, Doktorand am Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin (IMIT).</p><p>Die beiden Studierenden auf Platz 1 erhielten jeweils ein Preisgeld von 900 Euro, für den 2. Platz gab es je 600 Euro.</p><p class="align-right">Michael Herrmann</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="ut-table--color-primary-3 ut-table--striped"><tbody><tr><td><p><strong>Die vier Essays zum Download:</strong></p><ul><li><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzI4Mjk4NTMsImV4cCI6MTc3MjkxOTg1MywidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9BbGxnZW1laW4vQmlsZGVyL2F0dGVtcHRvX29ubGluZS9Gb3J1bS8yMDIyLzIyXzExXzI0X0Vzc2F5X01hbGluX1JlY2tuYWdlbC5wZGYiLCJwYWdlIjo1ODg2Mn0.jIzswfLjaAbq48dq-UWdikGTClL-8YmKmJprU60yb8M/22_11_24_Essay_Malin_Recknagel.pdf" class="download">Malin Recknagel</a></li><li><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzI4Mjk4NTMsImV4cCI6MTc3MjkxOTg1MywidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9BbGxnZW1laW4vQmlsZGVyL2F0dGVtcHRvX29ubGluZS9Gb3J1bS8yMDIyLzIyXzExXzI0X0Vzc2F5X01heGltaWxpYW5fS1x1MDBmNmhsZXIucGRmIiwicGFnZSI6NTg4NjJ9.UwNYyZhSt35BQP1EpslzBp4GfdXgbDBjLL-sWYlUI6Q/22_11_24_Essay_Maximilian_Köhler.pdf" class="download">Maximilian Köhler</a></li><li><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzI4Mjk4NTMsImV4cCI6MTc3MjkxOTg1MywidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9BbGxnZW1laW4vQmlsZGVyL2F0dGVtcHRvX29ubGluZS9Gb3J1bS8yMDIyLzIyXzExXzI0X0Vzc2F5X0thdGhhcmluYV9Ib2x6aGV5LnBkZiIsInBhZ2UiOjU4ODYyfQ.NSzfJbP4Ny43IeOdkxZvLtiadW3sLGfGoZKS6zQB7Sw/22_11_24_Essay_Katharina_Holzhey.pdf" class="download">Katharina Holzhey </a></li><li><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzI4Mjk4NTMsImV4cCI6MTc3MjkxOTg1MywidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9BbGxnZW1laW4vQmlsZGVyL2F0dGVtcHRvX29ubGluZS9Gb3J1bS8yMDIyLzIyXzExXzI0X0Vzc2F5X0plbnNfTVx1MDBmNlx1MDBkZm5lci5wZGYiLCJwYWdlIjo1ODg2Mn0.rAuXCyTkB4RXIYwazNUHccpft7JYbPhzfRAxf_cAISg/22_11_24_Essay_Jens_Mößner.pdf" class="download">Jens Mößner</a></li></ul></td></tr></tbody></table></div></div><p><strong>Mehr Informationen zum Essay-Wettbewerb</strong></p><p><a href="https://uni-tuebingen.de/de/223767" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/223767</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-86808</guid><pubDate>Tue, 15 Nov 2022 13:48:34 +0100</pubDate><title>Auszeichnungen für drei Startups der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=86808&amp;cHash=634186b6bb7c2c78e17e323f3a7e68ba</link><description>Gleich drei Ausgründungen aus der Universität Tübingen überzeugten die Jury beim CyberOne Hightech Award 2022. Das Team BAUTA gewann den 1. Platz in der Kategorie IKT, Medien- und Kreativwirtschaft, in der Kategorie Life Science &amp; Health Care wurden die Teams Cytolytics mit dem zweiten und sync2brain mit dem dritten Platz ausgezeichnet.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 10. November fand in Tübingen die Preisverleihung des renommierten CyberOne Hightech Awards statt – eine Veranstaltung von bwcon, der führenden Wirtschaftsinitiative zur Förderung des Innovations- und Hightech-Standortes Baden-Württemberg. Der Award wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus&nbsp;Baden-Württemberg gefördert und unterstützt Startups dabei, ihre Geschäftsideen weiterzuentwickeln und in seinem Netzwerk von Unternehmen und Investoren zu präsentieren.</p><p>Insgesamt neun Teams hatten es in die Endausscheidung geschafft, darunter drei Startups der Universität Tübingen. Den ersten Platz in der Kategorie IKT, Medien- und Kreativwirtschaft gewann&nbsp;<a href="https://bauta.io/" target="_blank" rel="noreferrer">BAUTA</a>&nbsp;mit dem KI-gestützten Sensorsystem für die optische Datenerhebung. Das Produkt löst mit Hilfe der von BAUTA entwickelten Blindsensoren den Konflikt zwischen Datenerhebung und Datenschutz beim Einsatz von smarten Kameras, z.B. in der Marktforschung:&nbsp;Bildsignale werden unkenntlich gemacht und die Künstliche Intelligenz ermöglicht es, dennoch relevante Informationen aus dem Bild zu ziehen. Neben dem Platz auf dem Siegertreppchen erhielt BAUTA an diesem Abend auch einen Scheck über 10.000 Euro. Das Team wird durch die Gründungsförderung der Universität schon länger unterstützt. Durch die Teilnahme an Gründungsworkshops, den Erhalt einer ersten finanziellen Förderung von über 100.000 Euro (EXIST Gründerstipendium) und dem Zugang zur universitären Infrastruktur. So konnten der Prototyp in einem großangelegten Feldversuch in der Universitätsbibliothek ausgiebig getestet und daraus wertvolle Erkenntnisse für die weitere Produktentwicklung gewonnen werden.&nbsp;"Aber der Startschuß war für uns EXIST. Ohne die Förderung wären wir nicht da, wo wir heute sind.", sagt Co-Founder Daniel Nikola.</p><p>Auf den zweiten Platz in der Kategorie Life Science &amp; Health Care schaffte es&nbsp;<a href="https://cytolytics.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Cytolytics</a>. Das Startup ermöglicht mittels einer Softwareplattform&nbsp;eine vollautomatische Analyse medizinischer Daten auf der Grundlage modernster maschineller Lernmethoden und Algorithmen. Diese wird aktuell im Bereich der Durchflusszytometrie angewandt, einem Verfahren zur Diagnose von Blutkrebs. Auch Cytolytics hat an den qualifizierenden Gründungsveranstaltungen des Startup Centers teilngenommen und darüber ein EXIST Gründerstipendium erhalten.</p><p>Platz 3 in der Kategorie Life Science &amp; Health Care belegte&nbsp;<a href="https://sync2brain.com/" target="_blank" rel="noreferrer">sync2brain</a>. Das Startup aus der Medizinischen Fakultät hat eine Technologie entwickelt, die eine personalisierte, nicht-invasive Hirnstimulationstherapie für Patienten mit Depressionen oder nach einem Schlaganfall ermöglichen soll. Das Team hatte über die Gründungsförderung der Universität eine Finanzierung mit dem EXIST Forschungstransfer erhalten. Das Programm unterstützt forschungsbasierten Gründungsvorhaben, die mit aufwändigen und risikoreichen Entwicklungsarbeiten verbunden sind.</p><h3>Förderprogramm EXIST</h3><p><em>Das Förderprogramm&nbsp;<a href="https://www.exist.de/" target="_blank" rel="noreferrer">EXIST</a>&nbsp;unterstützt Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Alumni der Universität bei der Vorbereitung ihrer technologieorientierten und wissensbasierten Existenzgründung. An der Universität Tübingen wird die Beantragung der Fördermittel vom Startup Center unterstützt, begleitet und durchgeführt.&nbsp;</em></p><p><em>Kontakt für eine Beratung zu Ausgründungen oder Fördermitteln:&nbsp;&nbsp;</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-86484</guid><pubDate>Thu, 10 Nov 2022 15:51:43 +0100</pubDate><title>Lehrpreis „Hochschulbildung für eine nachhaltige Entwicklung“ </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=86484&amp;cHash=65f99c620031a288f4ef982262a2a173</link><description>Platz 1 für Kurs aus dem Studium Oecologicum der Universität Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auszeichnung für das Studium Oecologicum der Universität Tübingen: Die Lehrveranstaltung „Faire Schokolade on air“ ist mit dem Lehrpreis „Hochschulbildung für eine nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet worden. Mit dem mit 3000 Euro dotierten Preis würdigt das Heidelberger „Zentrum Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gelungene Formate zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung (kurz: BNE) an baden-württembergischen Hochschulen. Am 7. November 2022 wurden die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger nach Videopräsentationen der nominierten Projekte bekanntgegeben.</p><p>Globale Fragen einer Nachhaltigen Entwicklung wie Klimakrisen, Biodiversitätsverlust und wachsende Ungleichheiten werden aktuell intensiv diskutiert – auch an Hochschulen. In den vergangenen Jahren wurden viele innovative Lehr- und Lernformate der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) konzipiert, um Studierenden die Auseinandersetzung mit solchen Themen zu ermöglichen.&nbsp;</p><p>Die prämierte Tübinger Lehrveranstaltung „Faire Schokolade on air“ wurde von Dr. Birgit Hoinle (ehemalige Koordinatorin des Studium Oecologicum, jetzt Uni Hohenheim), Raquel Cayapa (Kallari Futuro) und Matzel Xander (Freies Radio Wüste Welle) konzipiert. In dem Kurs setzen sich Studierende mit verschiedenen Facetten von Schokolade wie Kolonialgeschichte, globaler Handel und faire Kakaoproduktion auseinander, führen Umfragen und Interviews mit Konsument*innen und Produzent*innen durch und bündeln ihr Wissen in der Gestaltung einer eigenen Radiosendung beim Freien Radio Wüste Welle.&nbsp;</p><p>Das Seminar lebt von der aktiven Beteiligung der Praxispartner vor Ort (Exkursion zum Weltladen) und im Globalen Süden: Mit einem video-live-talk mit Fairafric in Ghana und Raquel Cayapa in Ecuador lernen die Teilnehmenden verschiedene Ansätze kennen, wie Schokolade in den Anbauländern hergestellt und der Wertschöpfungsprozess vor Ort organisiert wird.&nbsp;</p><p>In der Laudatio schwärmte die Jurorin: „Birgit Hoinle, Raquel Cayapa und Matzel Xander haben mit ihrem Seminar ‚Faire Schokolade on air‘ die ganze Jury begeistert! Wir hoffen, dass das Format noch viele Studierende interessieren, begeistern, aufklären und animieren wird!“&nbsp;</p><p>Ebenfalls für die Endrunde des BNE-Lehrpreises 2022 nominiert war der digitale englischsprachige Kurs „Basics of and new Perspectives on Sustainable Development – a digital learning journey“ (DLSD) der Universität Tübingen. Er wurde am Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung von Professor Thomas Potthast, Amelie Schönhaar und Jasmin Goldhausen konzipiert und ist auch Teil des Studium Oecologicum.</p><p>Das Studium Oecologicum der Universität Tübingen ist seit 2009 ein fächerübergreifendes Kursangebot zur Nachhaltigen Entwicklung für Studierende aller Fachrichtungen mit bundesweitem Modellcharakter. Es wird am Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung (am IZEW) inhaltlich gestaltet und in enger Zusammenarbeit mit der Abteilung Überfachliche Bildung und berufliche Orientierung im Rahmen des Transdisciplinary Course Program durchgeführt.&nbsp;</p><ul><li><a href="https://www.wueste-welle.de/redaktion/view/id/28/tab/weblog/article/84405/Faire_Schokolade_on_air_2021.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Radiosendung ‚Schokolade on air‘ vom 11.12.2021 bei der Wüsten Welle</a></li><li><a href="https://www.ph-heidelberg.de/bne-zentrum/lehrpreis/preistraegerinnen-2022/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Videos des BNE-Lehrpreises Baden-Württemberg</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-86421</guid><pubDate>Wed, 09 Nov 2022 15:01:20 +0100</pubDate><title>Reframing global science relations</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=86421&amp;cHash=4438438ce5b3907d235c8bbd4c258c48</link><description>ARUA and The Guild summit of university leaders meet in Cape Town</description><content:encoded><![CDATA[<p><strong>The African Research Universities Alliance (ARUA) and The Guild of European Research-Intensive Universities are intensifying their unique partnership, as Vice-Chancellors and Presidents of the two networks laid the foundations for new types of partnerships, grounded on equity and inclusion.</strong></p><p>Meeting in Cape Town on 3-4 November, a summit of over 30 university leaders from across Africa and Europe reflected on how to develop new types of institutional partnerships that will build long-term research capacity in African universities. They agreed that this requires a long-term vision around commonly identified research challenges that are of shared urgency.</p><p>University leaders from both networks agreed that we needed to find new ways to collaborate to unlock human potential for the greater good. This needed to inform how we do research together, and how we ensure research questions are not dominated by the global north.</p><p>ARUA and The Guild universities also expressed a joint commitment that their practical collaboration must be underpinned by a vision that makes a difference to lives - through supporting and training future researchers, the expertise our graduates bring into their communities, and the economic and social impact of our cutting-edge collaborative research.</p><p>Discussions were framed by the draft AU-EU Innovation Agenda, as Vice-Chancellors, Rectors and their deputies agreed to work towards the creation of Clusters of Excellence, with an ambition to strengthen Africa’s research capacities based on the principle of equity. This would include the creation of joint doctoral schools, and developing new ideas on making a difference to society through research, teaching and public engagement. The meeting also agreed on the importance of developing a long-term vision for long-term world-class infrastructure investment; a key ambition of the AU-EU Innovation Agenda.</p><p>To put the joint vision for the Clusters of Excellence into practice, the summit agreed on the critical need that researchers from member universities would now be invited to identify together, across the two continents, key challenges of mutual interest within the broad framework for collaboration agreed at the meeting.</p><p>Within this context, the university leaders exchanged views with <strong>Maria Cristina Russo</strong>, Director for Global Approach and International Collaboration at the European Commission, on how universities need to be central to the implementation of the AU-EU Innovation Agenda. They emphasised that investing in the science capacity of Africa’s public universities would be key to achieving the African Union’s vision to become a knowledge society by 2063. The meeting welcomed the joint vision agreed by political leaders at the 2022 EU-AU summit, to ‘step up’ ‘scientific cooperation between researchers’ based on the AU-EU Innovation Agenda.</p><p>Noting that many of the solutions to our common global challenges would come from Africa, Vice-Chancellors and Presidents underlined an urgency in boosting Africa’s science capacity, urging policy-makers now to put in place means to enable universities and researchers to achieve this vision for the long term. In the words of <strong>Barnabas Nawangwe</strong>, Chair of ARUA: ‘We must do more!’.</p><p><strong>Barnabas Nawangwe</strong>, Chair of ARUA, said: "Our joint meeting in Cape Town gave us an opportunity to reflect together on how we could develop mutually beneficial systems as we grow research and graduate training programmes. The need for African universities to undertake research that helps their countries to tackle the Sustainable Development Goals is worth noting. The AU-EU Innovation Agenda is aligned to that ideal. The Cape Town meeting helped us to agree on how to prioritise our joint activities as we move in this direction. We were able to verbalise our commitment to working together to tackle the most significant development challenges of our time."</p><p><strong>Svein Stølen</strong>, Chair of The Guild, said: "After intense discussions in Cape Town, Vice-Chancellors and Rectors have agreed on a new approach towards the creation of Clusters of Excellence that will identify and address common societal challenges. We will now bring our researchers together to identify the scientific frontiers we must overcome, in our mutual interests. Our joint endeavour requires long-term commitment from our universities, and the passion and expertise of our researchers."</p><p><strong>Ernest Aryeetey</strong>, Secretary-General of ARUA, commented: "ARUA universities are strongly committed to collaboration, first with one another and then with The Guild. This arrangement should lead to a departure from the ‘business-as-usual’ approach to university partnerships. Working together, it is intended to confront all the obstacles to enhanced research capacity and graduate training in Africa. This arrangement should help tackle the ‘brain drain’ in an innovative way with a much higher likelihood of success. The AU-EU Innovation Agenda provides a very useful framework for planning our engagements in a very structured manner. The operationalisation of the programme is being pursuedin a very equitable manner, emphasising mutual respect."</p><p><strong>Jan Palmowski</strong>, Secretary-General of The Guild, commented: "At the meeting in Cape Town, university leaders from ARUA and The Guild affirmed their support for the draft AU-EU Innovation Agenda by identifying practical ways about how they could help to implement it. Perhaps the most important source of agreement in Cape Town was the transformative nature of how we can build up science capacities in Africa, in close collaboration with European partners. To achieve this, we need the active support of policy-makers at the national levels as well as in the EU and the AU, and it is now essential that we reflect together on what it will take to turn the draft AU-EU Innovation Agenda into reality."</p><p>Sir <strong>Anton Muscatelli</strong>, Principal and Vice-Chancellor, University of Glasgow, commented: “The highly<br> successful ARUA-The Guild joint meeting in Cape Town has further consolidated our collective<br> commitment to African-European engagement in order to respond to the most pressing challenges<br> facing humanity. The creation of Clusters of Excellence will require approaches that are sustainable,<br> equitable and interdisciplinary with a focus on delivering truly transformational impact for the<br> communities that we serve and beyond. Engaging researchers across both continents, alongside a favourable policy and funding framework, will be vital to ensure that we can deliver the ambitious<br> goals set out in the AU-EU Innovation Agenda.”</p><p><strong>Stephan van Galen</strong>, Secretary-General, University of Groningen said: “On Friday 4 November 2022,<br> ARUA and The Guild reached an important agreement on higher education collaboration within the<br> framework of the African Union and European Union Innovation Agenda. We laid the groundwork for<br> mutually beneficial cooperation in an unequal world, and stated our intention to work on topics that<br> concern all of humanity. Building on long standing cooperation and fostering new initiatives, we want<br> to develop new ways to cooperate. The University of Groningen is pleased to be able to participate in<br> this important endeavor based on co-creation and equity.”</p><p>Professor <strong>Sizwe Mabizela</strong>, Vice-Chancellor, Rhodes University, said: “Rhodes University strongly<br> endorses this mutually beneficial cooperation between ARUA and The Guild. It will contribute to the<br> building, strengthening and sustaining of research capacity and capability which will unlock the<br> incredible human talent in the African continent for the benefit of its people and humanity. Rhodes<br> University is excited to be an active player in this initiative which will not only further strengthen its<br> preeminent position as a research-intensive university but will take us a step forward in building a<br> better, inclusive and sustainable future for the African continent, in particular, and humanity, in<br> general.”</p><p><strong>Anders Hagfeldt</strong>, Vice-Chancellor, Uppsala University, commented: “We have had intense and exciting<br> discussions in Cape Town between the ARUA and The Guild networks, laying the ground for new ways<br> of working together. Building on several long-standing collaborations with different universities in<br> Africa across the continent, Uppsala University is excited to develop these further as well as<br> participating in new initiatives. Through the co-creation of Clusters of Excellence we will be able to<br> develop new tools for collaborations that will be built on equity, mutual capacity building,<br> sustainability and long-term commitment.”</p><p>Professor <strong>Guido Van Huylenbroeck</strong>, Academic Director for Internationalisation, Ghent University,<br> stated: “Ghent University is committed to high-level research collaboration with African partners. This<br> agreement will give us the tools to intensify collaborative research with Africa and on the African<br> continent, against the background of some of Ghent University’s cherished values: inclusiveness,<br> equity, mutual respect, innovation, research excellence, jointly tackling the challenges of tomorrow.<br> This ARUA-The Guild agreement fills us with hope and excitement and we are proud to be part of this<br> endeavour.”</p><p><strong>Monique Scheer</strong>, Vice-Rector for International Affairs and Diversity, University of Tübingen, said: “The<br> Guild and ARUA are demonstrating how combining our efforts in a network-to-network initiative can<br> make all our partnerships more effective. The University of Tübingen is very excited to be part of this<br> endeavor to create more career opportunities for young scientists in Africa, to intensify academic<br> exchange between our two continents, and to tackle together the most burning issues and challenges<br> of our times.”</p><p>Professor <strong>Hugues Abriel</strong>, Vice-Rector for Research, University of Bern, said: “This meeting gave us a<br> unique opportunity to share our excitement for the co-creation of new Clusters of Excellence co-led<br> by ARUA and The Guild Universities. These Clusters of Excellence should allow the University of Bern<br> to pursue its long-term collaborations with African universities on the topics of “Sustainable<br> Development,” “Climate,” and “Health.” We should follow the advice of Dr. Mamphela Ramphele to<br> achieve, with this ambitious project, Ubuntu-infused excellence on both continents.”</p><p>Professor <strong>Mike Shipman</strong>, Pro-Vice-Chancellor (International), University of Warwick, said “We are<br> excited to be developing our African strategy and exploring opportunities with African partners. The<br> Guild-ARUA meeting in South Africa provided an excellent platform for discussing collaboration with<br> many outstanding African and European universities that we hope will lead to exciting mutually<br> beneficial partnerships for capacity building.”</p><p class="align-right">Press release ARUA and The Guild</p><h3>About The African Research Universities Alliance (ARUA)</h3><p>Composed of sixteen leading universities in Africa, ARUA aims to enhance research and graduate<br> training in member universities through a number of channels, including the setting up of Centres of<br> Excellence (CoEs) at its member universities. Addressing key challenges of Africa’s sustainable<br> development, ARUA CoEs are intended to be focal points for aggregating world-class researchers from<br> member universities and elsewhere to undertake collaborative research in priority thematic areas<br> while providing opportunities for graduate students from the region and elsewhere to work with the<br> researchers.</p><ul><li><a href="https://arua.org.za/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Website ARUA</a></li></ul><h3>About The Guild of European Research-Intensive Universities</h3><p>Founded in 2016, The Guild comprises twenty-one of Europe’s most distinguished research-intensive<br> universities in sixteen countries and is dedicated to enhancing the voice of academic institutions, their<br> researchers, and their students. The Guild is committed to the pursuit of excellence, the importance of<br> truth-seeking and trust-building as the foundation of public life, and the creation of new knowledge for<br> the benefit of society, culture, and economic growth.&nbsp;</p><ul><li><a href="https://www.the-guild.eu/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Website The Guild</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-85875</guid><pubDate>Fri, 04 Nov 2022 10:00:00 +0100</pubDate><title>Deutschlands erster Kodex für Public Engagement veröffentlicht</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=85875&amp;cHash=4a55b296a6af8add37abe49c6f938244</link><description>Neun Prinzipien für einen besseren Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Public Engagement beteiligt die Öffentlichkeit und alle sogenannten ‚relevanten Wissensakteure‘ aktiv und kontinuierlich an der Wissenschaft.“ So der Anfang des ersten Public-Engagement-Kodex, der am Freitag bei einer Veranstaltung der Berlin Science Week im Museum für Naturkunde öffentlich vorgestellt wurde. In der Kommunikation von Forschung mit und an die Öffentlichkeit ist es schon lange klar: Forschung muss die Gesellschaft mit einbeziehen. Der Kodex soll helfen, Public Engagement in Deutschland zu etablieren und zu professionalisieren, damit die Kooperation von Öffentlichkeit und Forschenden ein fester Teil des Forschungsprozesses wird.</p><p>„Wir stehen am Beginn einer Bottom-Up-Bewegung vieler engagierter Personen, die das Ziel haben, Wissenschaft stärker zu öffnen“, sagte Rebecca Beiter, Cyber Valley Public Engagement Managerin. „In der europäischen Forschungsförderung gehört Public Engagement und Open Science mittlerweile zu den Kriterien wissenschaftlicher Exzellenz, so dass in Deutschland zu erwarten ist, dass die Interaktion zwischen Wissenschaft und anderen Gruppen der Gesellschaft zunehmen wird und zunehmen muss. Wir tragen mit dem Kodex zu dieser Dynamik bei, indem wir die Erfahrungen, die wir in der umfassenden Public-Engagement-Arbeit in unserem Forschungsverbund in den vergangenen zweieinhalb Jahren gesammelt haben, weitergeben. Der Leitfaden bildet das ab, wozu sich die Public-Engagement-Community in Deutschland verpflichtet fühlt.“</p><p>Entwickelt wurde der <a href="https://cyber-valley.de/uploads/news/attachment/692/2022_pe-kodex.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Public-Engagement-Kodex</a> von Cyber Valley, der Berlin School of Public Engagement and Open Science im Naturkundemuseum gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Public-Engagement-Kodex sowie Praktiker:innen aus der (Wissenschafts-)Kommunikation. Der Text beschreibt Vision, Mission sowie Prinzipien – und zeigt auf, was Public Engagement in einer demokratischen Gesellschaft bewirken kann. Der Kodex bildet eine wichtige Grundlage für die Public-Engagement-Praxis in Deutschland und richtet sich an alle, die Public Engagement in der Wissenschaft betreiben, voranbringen und stärker von Wissenschafts-PR abgrenzen wollen. Er knüpft an bestehende Leitlinien zur Wissenschaftskommunikation an und ergänzt diese um die Perspektive, nach welchen Prinzipien Public Engagement in Deutschland den Dialog gestaltet. Das Dokument soll auf der Grundlage von Beiträgen der Community jährlich überarbeitet werden, wobei die Veröffentlichung der nächsten Version für Oktober 2023 vorgesehen ist.</p><p>„Die Berlin School ist sehr stolz darauf, Mit-Initiatorin und Gastgeberin für den Launch des Kodex zu sein“, sagte Anna-Zoë Herr, Public Engagement Koordinatorin an der Berlin School of Public Engagement and Open Science. „Wir haben die internationale Erfahrung unseres Teams eingebracht, so dass sich Public Engagement auch als Feld und Praxis in der deutschen Forschungslandschaft etablieren kann. Wir brauchen einen Kulturwandel, den wir als Berlin School mit Elan vorantreiben wollen. Der Kodex ist der erste Schritt dazu.“</p><p>Weitere Informationen über den Kodex und dessen Autor:innen: <a href="https://www.publicengagement.berlin/public-engagement-kodex" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.publicengagement.berlin/public-engagement-kodex</a><br> Die LinkedIn-Gruppe zum Mitgestalten des Kodex: <a href="https://www.linkedin.com/groups/12721155/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.linkedin.com/groups/12721155/</a></p><h4><br> Über Cyber Valley:</h4><p>Cyber Valley ist Europas größtes Forschungskonsortium im Bereich der künstlichen Intelligenz mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Das Land Baden-Württemberg, die Max-Planck-Gesellschaft mit dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme, die Universitäten Stuttgart und Tübingen sowie Amazon, BMW AG, IAV GmbH, Mercedes-Benz Group AG, Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Robert Bosch GmbH und ZF Friedrichshafen AG sind die Gründungspartner dieser Initiative. Darüber hinaus ist die Fraunhofer-Gesellschaft Cyber Valley Partner. Unterstützt wird Cyber Valley zudem von der Christian Bürkert Stiftung, der Gips-Schüle-Stiftung, der Vector Stiftung und der Carl-Zeiss-Stiftung.</p><h4>Über Cyber Valley Public Engagement:</h4><p>Cyber Valley möchte eine ethisch und sozial reflektierte Forschung auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz (KI). Wir laden Sie deshalb ein zu unseren regelmäßig stattfindenden Dialogformaten. Unser Ziel: mehr Zugänglichkeit und Austausch zwischen Gesellschaft und KI-Forschenden.</p><h4>Über die Berlin School:</h4><p>Die Berlin School of Public Engagement and Open Science ist eine Kooperation zwischen dem Museum für Naturkunde Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Wissenschaftscampus Berlin. Sie ermöglicht und stärkt die interaktive Kommunikation über und durch Forschung. Insbesondere hilft die School Wissenschaftler:innen und ihren Öffentlichkeiten, sich kreativ, interaktiv und kontextbewusst mit Forschung und Forschungsprozessen auseinanderzusetzen. Dazu versteht sich die School als Drehscheibe für alle Akteure des Public Engagements.</p>]]></content:encoded><category>CyberValley-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-86178</guid><pubDate>Fri, 04 Nov 2022 09:40:32 +0100</pubDate><title>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu Besuch an Tübinger Partneruniversität in Kyoto</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=86178&amp;cHash=8e1400ba91862e5a16df968a870ce527</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reiste während seines Staatsbesuchs in Japan, bei dem er unter anderem mit Kaiser Naruhito und Premierminister Kishida zusammentraf, am 3. November 2022 auch nach Kyoto.</p><p>Dort besuchte er eine vom Direktor des Tübinger Zentrums für Japanstudien (TCJS) in Kyoto, Dr. Michael Wachutka, in enger Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft und dem Generalkonsulat Osaka organisierte Podiumsdiskussion zum Thema „25 Years after the Kyoto Protocol: Progress and Challenges“ an unserer Partneruniversität Doshisha.<br> Japanische und Deutsche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie und der Zivilgesellschaft diskutierten darin die globalen Herausforderungen des menschengemachten Klimawandels und beantworteten auch Fragen aus dem studentischen Publikum.</p><p>Zum Auftakt der Veranstaltung hielt Bundespräsident Steinmeier eine Grundsatzrede, in der er entschlosseneres Handeln beim Klimaschutz einforderte. Er erinnerte an das vor einem Vierteljahrhundert in Kyoto unterzeichnete Protokoll zur Treibhausgas-Reduzierung und mahnte, dass aktuelle Krisen den Klimaschutz nicht verdrängen dürfen und nur durch Dialog und internationale Zusammenarbeit der Kampf gegen die weltweite Klimakriese vorangetrieben werden kann.</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt seiner Rede waren die Wichtigkeit der deutsch-japanischen Beziehungen und die enge Kooperation beider Länder. In seiner Ansprache hob der Bundespräsident die starke Ausrichtung der Doshisha-Universität auf Internationalität hervor und würdigte insbesondere deren enge Beziehung „zu unserer deutschen Exzellenz-Universität in Tübingen, die hier in Kyoto vor dreißig Jahren mit ihrem Zentrum für Japanstudien die damals erste Zweigstelle einer europäischen Universität eröffnete“. Daher sei es ihm eine Freude, „dass heute auch deutsche Studierende hier im Saal sind, die ein Jahr im Rahmen ihres Japanologie-Studiums an der Doshisha verbringen.“</p><p>Einzig bei dieser Podiumsdiskussion hielt Bundespräsident Steinmeier während seiner Japanreise eine eigene längere Rede, daher darf die durch das Tübinger Zentrum für Japanstudien in Kyoto maßgeblich mit organisierte Veranstaltung zurecht als ein Höhepunkt seines Staatsbesuchs gelten.</p><p class="align-right"><em>Dr. Michael Wachutka, Direktor des Tübinger Zentrums für Japanstudien</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-86025</guid><pubDate>Fri, 04 Nov 2022 08:00:00 +0100</pubDate><title>Ehrendoktorwürde für Volker Michels </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=86025&amp;cHash=4b7089405431904e91baa19ff7824051</link><description>Herausgeber und Forscher zu Hermann Hesses Werk wird von der Philosophischen Fakultät geehrt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Philosophische Fakultät der Universität Tübingen hat die Ehrendoktorwürde an Dr. h. c. Volker Michels verliehen. Der langjährige Lektor bei Suhrkamp/Insel gilt als anerkannter Forscher und Herausgeber der Werke des Literatur-Nobelpreisträgers Hermann Hesse. Michels publizierte sowohl die inzwischen sieben-bändige Briefausgabe als auch zwei große Werkausgaben sowie Anthologien und Dokumentationen zu Hermann Hesse. Unter anderem richtete er im Auftrag des Deutschen Literaturarchivs Marbach a. N. das Hesse-Museum in Calw ein und unterhält ein eigenes umfangreiches Archiv zu dem Schriftsteller, mit zahlreichen Originalen, Briefen und Zeichnungen.</p><p>Mit der Ehrung würdigt die Fakultät auf Vorschlag des Deutschen Seminars Volker Michels Verdienste als weltweit anerkannter Vermittler von Hermann Hesses Lebenswerk wie auch der Literatur des 20. Jahrhunderts. „Michels hat für das Werk Hesses und die Literaturwissenschaft Herausragendes geleistet und die Grundlage dafür gelegt, dass dessen Werk in Zukunft an Universitäten und anderen Forschungsstätten weiterhin und vertieft erforscht werden kann“, so die Begründung der Fakultät.</p><p>Volker Michels wurde 1943 in Villingen geboren und verbrachte seine Gymnasialzeit auf der Schule Schloss Salem. Nach dem Abitur studierte er in Freiburg und Mainz Medizin und Psychologie, bevor er 1969 direkt aus dem Studium heraus durch Siegfried Unseld als Lektor für den Suhrkamp-Verlag gewonnen wurde. 1988 erhielt Michels die Hermann-Hesse-Medaille der Stadt Calw, 2013 die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, 2014 den Ehrenpreis der Calwer Hermann-Hesse-Stiftung.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-85521</guid><pubDate>Wed, 26 Oct 2022 14:39:00 +0200</pubDate><title>Interreligiöse Initiative aus Tübingen ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=85521&amp;cHash=167b234f712151f5a453bcbbaefadb83</link><description>Preis für den Islamisch-Christlichen Gesprächskreis im Wettbewerb &quot;Aktiv für Demokratie und Toleranz&quot;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Islamisch-Christliche Gesprächskreis, eine Initiative von Studierenden der Universität Tübingen, wurde beim Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ mit einem Preis ausgezeichnet. Sein Projekt „Interreligiöser Dialog aktuell“ ist eines von acht prämierten Projekten aus Baden-Württemberg und wurde als einziges im Landkreis Tübingen gewürdigt.</p><p>Aus diesem Anlass fand am 27. Oktober im Theologicum der Universität Tübingen eine Festveranstaltung mit Empfang statt. Anschließend hat der Gesprächskreis am selben Ort einen Abend zum Thema „Mein persönlicher Weg im Glauben“ veranstaltet.</p><p>Der Wettbewerb wird halbjährlich vom Bündnis für Demokratie und Toleranz ausgeschrieben und zeichnet bundesweit Projekte aus, die „das Grundgesetz im Alltag auf kreative Weise mit Leben füllen“. Im Rahmen des Projekts „Interreligiöser Dialog aktuell“ hat der Gesprächskreis sechs digitale Veranstaltungen organisiert, die sich mit einem breiten Spektrum an Themen beschäftigt haben. Rassismus und Antisemitismus standen ebenso im Vordergrund wie Nachhaltigkeit und persönliche Werte in der Pandemie. Bei einer „interreligiösen Weltreise“ konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mithilfe von virtuellen Hintergründen über interreligiöse Erfahrungen weltweit austauschen. Die Studentin Mirjam Wien, die im Planungsteam die Veranstaltungen mitorganisiert hat, erzählt: „Manchmal ist es unvorhersehbar, wie viele Leute zu unseren Treffen kommen. Das spielt aber keine Rolle, denn wir haben jedes Mal gute und bereichernde Gespräche.“</p><p>Das Projekt wurde besonders gewürdigt, weil es auch in der Pandemie Austausch ermöglicht und sich aktiv gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit eingesetzt hat. In seiner Laudatio bei der digitalen Preisverleihung betonte Benjamin Strasser, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Justiz, das Projekt setze sich „für ein besseres und toleranteres Miteinander ein und das gerade in einer Zeit, in der Hass und Hetze wieder gesellschaftsfähig geworden sind“. Die Treffen des Gesprächskreises hätten „Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen die Chance gegeben, sich besser kennenzulernen und über alltägliche Themen in Zusammenhang mit dem Glauben in einer geschützten Gesprächsatmosphäre zu sprechen. Was verbindet uns? Was trennt uns? Und was bereichert uns trotzdem?“ Mirjam Wien reagiert auf Strassers Worte so: „Wir haben uns sehr über die Wertschätzung gefreut, die in der Laudatio zum Ausdruck kam. Die größte Auszeichnung ist aber für uns, wenn Teilnehmende gerne kommen, neue Perspektiven kennenlernen und positive Erfahrungen mitnehmen. Das motiviert uns, weiter im interreligiösen Dialog aktiv zu sein.“</p><p>Mit dem Preis ist ein Preisgeld von 2000 Euro verbunden, das der Gesprächskreis zu einem großen Teil an ein Musikprojekt spendet. Damit möchte er das Engagement von Dr. Mujadad Zaman würdigen, der am Zentrum für Islamische Theologie in Tübingen lehrt. Der Wissenschaftler hat neue islamisch-religiöse Texte zu bekannten Melodien aus der englischen Folksong-Tradition gedichtet. Die 17 Lieder umfassen den gesamten islamischen Jahresfestkreis. Mithilfe des Preisgeldes soll die Liedsammlung für den Druck vorbereitet und in einem kleinen Kunstverlag in Nordengland veröffentlicht werden.</p><p>Bei der Festveranstaltung wurde eine Laudatio für Mujadad Zaman gehalten und die Preisurkunde im Theologicum aufgehängt. Die Veranstaltung wurde musikalisch von Mitgliedern der Band BaBel gestaltet. Bei einem anschließenden Empfang gab es Gelegenheit zu Gespräch und Begegnung.&nbsp;</p><p>Am selben Abend hat auch ein Gesprächsabend für Studierende und weitere Interessierte stattgefunden, der sich mit den folgenden und weiteren Fragen beschäftigt hat: Was hat dich in deinem persönlichen Glauben geprägt? Wie hat sich dein Glaube in den letzten Jahren verändert? Wer ist für dich ein spirituelles Vorbild? Welche Anstöße aus anderen religiösen Traditionen waren wichtig für dich?</p><p>Der Gesprächsabend ist eine von drei Veranstaltungen, die der Islamisch-Christliche Gesprächskreis (ICGK) im Semester organisiert. Die Initiative wurde 2014 von Studierenden der Evangelischen und Islamischen Theologie an der Universität gegründet. Bei den Treffen beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit religiösen und aktuellen Themen wie Propheten oder Seelsorge. Dazu gehören auch Aktivitäten wie gemeinsames Fastenbrechen, Kirchen- und Moscheebesuche und das Kennenlernen von religiösen Musiktraditionen. 2020 wurde der ICGK von einem Publikumsvotum für den Einheitspreis der Bundeszentrale für politische Bildung nominiert. Mit seiner Arbeit möchte der Gesprächskreis zu interreligiöser Verständigung beitragen.</p><p class="align-right">Mirjam Wien</p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://www.facebook.com/miteinanderreden" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Facebook-Seite des Islamisch-Christlichen Gesprächskreises</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-85140</guid><pubDate>Tue, 18 Oct 2022 08:59:20 +0200</pubDate><title>Campus der Theologien – Neue Zeitschrift gegründet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=85140&amp;cHash=adcca396b9ab837a9b893a93f6b1c4db</link><description>Gemeinsames Publikationsorgan der beiden theologischen Fakultäten und des ZITh</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. Oktober 2022 haben Professorinnen und Professoren der Evangelisch-theologischen Fakultät, der Katholisch-theologischen Fakultät und des Zentrums für islamische Theologie (ZITh) eine gemeinsame Zeitschrift gegründet. Darin sollen theologische und religionsbezogene Themen von gemeinsamen Redaktionsteams entwickelt und beraten werden. Mit der neuen Zeitschrift werden nicht nur Erträge der Forschung von Kolleginnen und Kollegen aus den einzelnen Einrichtungen an einem gemeinsamen Ort veröffentlicht. Das Publikationsorgan soll auch&nbsp;bestehenden Kooperationen und Forschungsverbünden, die die Theologien miteinander verbinden, eine Plattform bieten, in deren Rahmen die Zusammenarbeit vertieft werden kann.&nbsp;In den Themenheften der Zeitschrift – dem <em>Campus der Theologien, </em>so ihr Name – sollen auch neue Formen und Möglichkeiten religions- und konfessionsübergreifender Theologie erkundet werden.</p><p>Verständnis, Konzept und Methode einer religions- und konfessionsübergreifenden Theologie sind ausdrücklich explorativ und plural – und sind deswegen konzeptionell nicht festgelegt. Allerdings ist man gemeinsam darum bemüht, typisierende Fremd- und Selbst-zuschreibungen durch die religions- und konfessionelle Zusammenarbeit nicht fort-zusetzen oder gar zu vertiefen, sondern – im Gegenteil – aufzulösen. Dadurch wollen die Beteiligten sowohl den Ertrag des gemeinsamen Theologietreibens erhöhen als auch die produktive Vielfalt der jeweiligen Theologien freizulegen. Die Zeitschrift erscheint als Online-Publikation (free open access) auf dem Server der Universitätsbibliothek Tübingen.</p><p class="align-right"><em>Prof. Dr. Birgit Weyel, Dekanin der Evangelisch-theologischen Fakultät</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-84810</guid><pubDate>Tue, 11 Oct 2022 12:00:00 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen erhält Ehrung für vorbildhafte Verwendung von Recyclingpapier</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=84810&amp;cHash=235421156543a7c56d245dc384cd5e8c</link><description>Papieratlas 2022: Hochschulen mit neuem Rekord bei Blauer-Engel-Papier</description><content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-84711</guid><pubDate>Wed, 05 Oct 2022 09:26:28 +0200</pubDate><title>CIVIS celebrates the arrival of 11th member: University of Lausanne</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/civis-celebrates-the-arrival-of-11th-member-university-of-lausanne/</link><description>Joining CIVIS as we mark the beginning of our second round of Erasmus+ financing, the University of Lausanne (UNIL) is one of just four Swiss universities to enter a European University Alliance</description><content:encoded><![CDATA[<p>Openness and growth are fundamental principles of the CIVIS Alliance, always underpinned by shared values and the consolidation of our activities. Launched with eight member universities in 2019, our Alliance has already welcomed new members inside the EU (Salzburg, Austria) and outside (Glasgow, UK) alongside six prestigious African partners. This week we are delighted to formally welcome the University of Lausanne, taking our Alliance to 11 European members and adding Switzerland to the list of countries with a CIVIS member university.</p><p>Switzerland is outside both the EU and the Erasmus+ programme, and Swiss universities were initially unable to join Alliances created under the European Universities Initiative (EUI). The European Commission has since lifted the restriction on non-EU members and thereby opened a route to membership for universities in Switzerland, although they are still unable to access EUI funding. The government of the alpine confederation has recognised the strategic importance of the EUI as a new paradigm in European higher education and has assigned funding to support Swiss universities who join Alliances. The funds are managed by Movetia, Switzerland’s national agency for educational mobility and exchanges. Thanks to this support, CIVIS opportunities will also be open to students, academics and staff at the University of Lausanne. Special procedures will often apply, so all members of our community based at UNIL should be sure to contact their local CIVIS office on <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ekxkuBwpkn0ej" data-mailto-vector="2" class="mail">civis<span style="display:none">spam prevention</span>@unil.ch</a>&nbsp;before committing to any activities in the academic year 2022-23.</p><h3>The view from Switzerland</h3><p>As of September 28, only four universities across all of Switzerland’s cantons and linguistic communities have joined a European University Alliance. UNIL’s Rector, Prof. Frédéric Herman, celebrated this historic step: “Joining CIVIS is a wonderful opportunity for the University of Lausanne to participate in an ambitious European project that will benefit our entire community. Collaborating with ten other European universities on joint teaching and incubating new synergies will help us shape the future. As a Swiss institution, UNIL is also particularly interested in keeping its ties with European partners through a long-term and impactful project. We are convinced that UNIL will bring added value to the Alliance.”</p><p>The CIVIS Alliance has a lot to gain from UNIL’s arrival. With more than 3,600 full-time equivalent staff and over 17,000 students of almost 130 nationalities, Lausanne is a top-level player in the Swiss higher education landscape. The university has roots stretching back to 1537 and has grown into a major teaching and research institution with important strengths in areas including oncology, forensic science, digital humanities and sports science. UNIL offers excellent research infrastructures, a thriving business and entrepreneurship ecosystem, and of course a gorgeous lakeside location at the heart of Europe.</p><h3>A vital moment for CIVIS</h3><p>Months after we agreed on our partnership, CIVIS formally welcomes UNIL as a member on 1 October 2022. This is the date where we enter our second cycle of Erasmus+ funding, with at least four years of EU support for this new phase of our development. Our communities will not notice an immediate revolution, as the CIVIS member universities are committed to the consolidation and deepening of the Alliance’s existing activities and structures. The core Erasmus+ project is also not the only pillar of our Alliance, with sister projects like RIS4CIVIS and CIVIS3i continuing their work to develop specific aspects of our vision. Nevertheless, this is a momentous moment for the Alliance and a vital milestone in our shared path – a path we now walk as 11 member universities.</p><p class="align-right"><em>CIVIS press release</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-84702</guid><pubDate>Wed, 05 Oct 2022 07:59:29 +0200</pubDate><title>Archäopark Vogelherd erhalten</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=84702&amp;cHash=88107edb4406bea7f2a1143020968d36</link><description>Offener Brief an die Landesregierung Baden-Württemberg</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auf Initiative von Professor Nicholas Conard (Universität Tübingen) haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an die Landesregierung Baden-Württemberg gewandt, um die drohende Schließung des Archäoparks Vogelherd abzuwenden. Im Park werden einige der weltweit einmaligen Funde vorgestellt, die in den Höhlen im baden-württembergischen Ach- und Lonetal gemacht wurden und die Entstehung von Kunst und Musik in der Menschheitsgeschichte belegen. Die Höhlen haben seit 2017 den Status eines UNESCO-Welterbes. Die weitere Finanzierung des Archäoparks Vogelherd ist derzeit nicht geklärt.&nbsp;Die Unterzeichnenden des offenen Briefs rufen die Landesregierung dazu auf, den Erhalt dieser Einrichtung in den laufenden Haushaltsberatungen zu berücksichtigen.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-84648</guid><pubDate>Tue, 04 Oct 2022 08:59:07 +0200</pubDate><title>Shakespeare’s First Folio – An International Legacy </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=84648&amp;cHash=9ee6ea414cdf71495f7f1527e20ae057</link><description>Internationale Tagung am 13. und 14. Oktober im Deutschen Literaturarchiv Marbach</description><content:encoded><![CDATA[<p>Zum 400. Geburtstag des "First Folio", der ersten Ausgabe von Shakespeares gesammelten Stücken, gratulieren das Deutsche Literaturarchiv Marbach (DLA) und das Shakespeare’s Globe mit einer in Kooperation mit der Universität Tübingen veranstalteten Konferenz, welche die gemeinsam entwickelte Ausstellung "Will’s Book" (Eröffnung am 12. Oktober in Marbach) begleitet. Das Projekt "Will’s Book" wurde von Marcus Coles (London) und Reinhard Gorenflos (München) initiiert und unterstützt.</p><p>In einem Katalog der Frankfurter Buchmesse (Catalogus vniuersalis) wurde 1622 die erste gedruckte Gesamtausgabe von Shakespeares Theaterstücken angekündigt, die dann 1623 unter dem Titel "Mr William Shakespeares Comedies, Histories &amp; Tragedies" erschien. Bis 1623 waren nur Einzelwerke Shakespeares veröffentlicht. Ohne das "First Folio" wären daher große Teile von Shakespeares Werk wahrscheinlich verloren gegangen.</p><p>Die internationale Tagung nimmt die Frankfurter Ankündigung des "First Folio" vor 400 Jahren zum Anlass, nach der Rezeption von Shakespeares Werk über Englands Grenzen hinweg und nach der Wirkung des elisabethanischen Theaters zu fragen. Wie hat sich die Bedeutung des "First Folio" und des darin enthaltenen Corpus im Laufe der Jahrhunderte verändert? Welchen Einfluss hatten die Übersetzungen der dramatischen Werke Shakespeares auf die verschiedenen Nationalliteraturen? Wie haben sich Schriftstellerinnen und Schriftsteller von Shakespeare und seiner Bühnenkultur inspirieren lassen? Zur Konferenz begrüßen Sandra Richter (DLA), Matthias Bauer und Angelika Zirker (Tübingen). Mit Beiträgen u.a. von Ivan Lupić (Rijeka), Greg Prickman (Folger Library), Jennifer Ruiz-Morgan (Extremadura), Emma Smith (Oxford) und Tiffany Stern (Birmingham).</p><p>Den Abendvortrag hält David Kastan, George M. Bodman Professor of English (Yale University) am 13. Oktober um 18 Uhr.</p><p>Die Konferenz beginnt am 13. Oktober um 9 Uhr im Tagungsbereich (Archivgebäude). Um Anmeldung wird gebeten: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,hqtuejwpiBfnc/octdcej0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">forschung<span style="display:none">spam prevention</span>@dla-marbach.de</a>.&nbsp;</p><p>Programm: <a href="http://www.dla-marbach.de/tagungen" target="_blank" rel="noreferrer">www.dla-marbach.de/tagungen</a>&nbsp;</p><p>Nach einer <a href="https://www.dla-marbach.de/presse/presse-details/news/pm-51-2022/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Deutschen Literaturarchivs Marbach (DLA)</a> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-84378</guid><pubDate>Thu, 22 Sep 2022 09:35:34 +0200</pubDate><title>Asteroid nach Tübinger Astrophysiker benannt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=84378&amp;cHash=2ccf87d82cb34adac99b30ee8a56c721</link><description>Objekt „Christophschäfer“ kreist zwischen Mars und Jupiter um die Sonne</description><content:encoded><![CDATA[<p>Eine besondere Ehre wurde Christoph Schäfer, <span lang="en" dir="ltr">Postdoc </span>am Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität Tübingen zuteil: Die Internationale Astronomische Union (IAU) hat Mitte September 2022 einen Asteroiden nach ihm benannt. Asteroiden sind kleine astronomische Objekte, die sich auf Umlaufbahnen um die Sonne bewegen. Der bislang unter der Bezeichnung „1980 RC1“ geführte Himmelskörper trägt nun den Namen „Christophschäfer“.</p><p>Die IAU würdigt damit die wissenschaftlichen Verdienste von Schäfer. Schwerpunkt seiner Arbeiten sind die numerische Physik und das Hochleistungsrechnen; unter anderem befasst sich Schäfer mit der Modellierung sogenannter protoplanetarer Scheiben, ringförmigen Gebilden aus Gas und Staub, die meist um junge Sterne entstehen.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-84339</guid><pubDate>Wed, 21 Sep 2022 10:35:00 +0200</pubDate><title>Tübingen auf Platz 3 der besten Universitäten für Startups</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=84339&amp;cHash=952aa46266e557df8030b780dd4d3f27</link><description>Viele erfolgreiche Startups werden direkt an oder aus Universitäten heraus gegründet. Um herauszufinden, welche die besten Hochschulen für Startups sind, hat top50startups.de das erste Hochschulranking für Gründer erstellt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Eberhard Karls Universität Tübingen hat es Im Ranking "Die besten Unis für Startups" auf den 3. Platz geschafft, direkt nach der RWTH Aachen und der TU Berlin.&nbsp;Gleich mehrere Preisträger der&nbsp;<a href="https://www.top50startups.de/start-ups/ranking/2021" target="_blank" rel="noreferrer">"Top 50 <span lang="en" dir="ltr">Startups</span> 2021"</a>&nbsp;kommen aus der Uni Tübingen, deren <span lang="en" dir="ltr">Startup Center </span>sich über die Auszeichnung freut.</p><p>„Die besten Unis für <span lang="en" dir="ltr">Startups</span>“ ist das erste Hochschulranking in Deutschland, das Hochschulen ausschließlich nach ihrer Bedeutung für die <span lang="en" dir="ltr">Startup</span>-Entwicklung beurteilt. Entscheidend für das Abschneiden sind dabei drei Kriterien:&nbsp;Erstens wurde ermittelt, wo die Gründer des aktuellen "Top 50 <span lang="en" dir="ltr">Startups</span>"-Jahrgangs studiert haben. Zweitens wurden die Gründer befragt, welche hochschulnahen Fördereinrichtungen und -programme sie genutzt haben, welche sie empfehlen können und welche nicht. Drittens wurden die Zahlen der EXIST-Gründerstipendien und -Forschungstransfers herangezogen, die an die einzelnen Hochschulen vergeben wurden. Für alle diese Kriterien wurden Punkte vergeben. Die Platzierung im Ranking ergibt sich aus der Zahl der erreichten Punkte. <a href="https://www.top50startups.de/netzwerke/universitaeten/die-besten-universitaeten-fuer-gruender-2022" target="_blank" rel="noreferrer">Zum vollständigen Ranking</a></p><h2>Die <span dir="ltr" lang="en">Startup</span>-Förderung der Uni Tübingen</h2><p>Das <span lang="en" dir="ltr"><a href="/zh/forschung/innovation/startup-center/" class="internal-link">Startup Center</a></span> unterstützt&nbsp;sowohl Studierende&nbsp;als auch Forschende, Mitarbeitende&nbsp;und Alumni, damit aus innovativen Ideen und Projekten erfolgreiche <span lang="en" dir="ltr">Startups </span>entstehen können und deckt dabei das weite Spektrum von Beratung, Lehre und Forschung ab.&nbsp;Eine akademische Leitung gewährleistet die Zusammenarbeit des <span lang="en" dir="ltr">Startup Centers</span> mit Forschung und Lehre und stellt somit den Austausch zwischen Theorie und Praxis rund um das Thema&nbsp;<span lang="en" dir="ltr">Entrepreneurship&nbsp;</span>her.&nbsp;Den operativen Part bildet ein siebenköpfiges Team in den Bereichen Gründungsförderung, Innovationsmanagement, Kommunikation, Netzwerk und Administration. Insgesamt sind aktuell über zehn Personen für das <span lang="en" dir="ltr">Startup Center</span> tätig. Neben der Lehre und den individuellen Beratungen bietet das <span lang="en" dir="ltr">Startup Center </span>Räumlichkeiten mit einem Innovationslabor, das von Gründungsinteressierten genutzt werden kann und ein Zusatzzertifikat für Studierende, die <span lang="en" dir="ltr">Startup</span>-relevante Kurse belegen. Im nächsten Jahr wird ein weiteres Gebäude auf dem Campus der naturwissenschaftlichen Fakultäten auf der Morgenstelle eröffnet werden. Darüber hinaus findet dreimal im Jahr die&nbsp;<a href="https://uni-tuebingen.de/forschung/innovation/startup-center/veranstaltungen/startupcon-tuebingen/" target="_blank"><span lang="en" dir="ltr">Startup:con</span> Tübingen</a>&nbsp;statt, ein&nbsp;Netzwerkevent, das eigens zum Austausch des lokalen&nbsp;<span lang="en" dir="ltr">Startup</span>-Ökosystems&nbsp;mit Gründungsinteressierten etabliert wurde und bereits überregionale Bekanntheit erlangt hat.</p><p>Erfolgreiche Ausgründungen gab es in den letzten Jahren aus den unterschiedlichsten Fachbereichen und Branchen. Besonders <span lang="en" dir="ltr">Startups </span>aus dem Gesundheitswesen taten sich dabei hervor und viele, die&nbsp;Künstliche Intelligenz&nbsp;als Technologie einsetzen.</p><p class="align-right"><em>Meldung des <span lang="en" dir="ltr">Startup Center</span>&nbsp;</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-83715</guid><pubDate>Thu, 08 Sep 2022 08:35:00 +0200</pubDate><title>Neues Memorandum of Understanding mit der Universidad San Ignacio de Loyola (USIL), Peru, unterzeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=83715&amp;cHash=bf1a6a99097607c1db7099543fcf09c5</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, den 8. September 2022, hat der Großkanzler der Universidad San Ignacio de Loyola (USIL), Lima, Peru, Dr. Ramiro Salas Bravo, der Universität Tübingen erneut einen Besuch abgestattet.&nbsp;Bereits im letzten Jahr war Großkanzler Dr. Salas Bravo in Tübingen zu Gast. Damals wurde eine engere Kooperation sowohl mit dem Weltethos-Institut als auch mit der Universität Tübingen vereinbart.</p><p>In dem nunmehr feierlich unterzeichneten Kooperationsabkommen ist vereinbart, dass künftig Studierende aller Fachbereiche (außer Medizin) in beiden Richtungen ausgetauscht werden. Die USIL Peru ist eine private Universität, die 1995 gegründet wurde und an der rund 19.000 Studierende an 8 Fakultäten eingeschrieben sind. Ein Fokus liegt auf der zweisprachigen Ausbildung sowohl auf Spanisch als auch auf Englisch u.a. im Bereich Unternehmensführung.</p><p>Bereits seit Jahren werden gute Beziehungen zwischen Peru und Tübingen gepflegt. Neben der USIL kooperiert die Universität Tübingen bereits mit der Pontificia Universidad Católica del Perú (PUCP), die ebenfalls in Lima liegt.</p><p class="align-right"><em>Nici Sauer</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-82827</guid><pubDate>Fri, 05 Aug 2022 11:10:28 +0200</pubDate><title>Soll künstliche Intelligenz sich selbst erklären?</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=82827&amp;cHash=aa33baded9a6fbfb6b1c3ecf9b67e52b</link><description>Dass Algorithmen viele Dinge können, verblüfft uns nicht mehr. Nun können sie angeblich auch “erklären”. Aber wollen wir das?</description><content:encoded><![CDATA[<p>Methoden des maschinellen Lernens erobern unseren Alltag. Sie glänzen in Brettspielen, lernen Auto fahren, sagen komplizierte Proteinfaltstrukturen voraus und können sogar ganze Texte übersetzen. All dies kann von großem Nutzen sein – aber nicht nur. Algorithmen entscheiden auch über Kreditvergabe, ob man zum Vorstellungsgespräch eingeladen wird und in allerlei anderen Situationen, bei denen Bewertungen im Spiel sind. Das wirft nicht nur technische Fragen auf – welcher Algorithmus funktioniert besser? – sondern auch gesellschaftliche: Welche Algorithmen wollen wir, unter welchen Umständen, wofür verwenden?</p><p>Denn die verblüffende Effizienz der Methoden des maschinellen Lernens hat auch ihre Gegenseite: Fragen, Fragen und noch mehr Fragen. Was bedeuten die Vorhersagen der Algorithmen, und aus welchen Gründen wurden sie getroffen? Sind sie fair, unvoreingenommen, und nahe an der Wahrheit? Wenn mir die Bank sagt: „Sie bekommen den Kredit nicht“, fühle ich mich im Recht zu fragen: „Warum denn nicht?“. Ich erwarte, dass die Bank die mich betreffende Entscheidung rechtfertigt, mir ihre Urteilsfindung darlegt, so dass ich meinen Antrag in Zukunft verbessern kann oder mein Glück anderswo versuche. Können wir Ähnliches von den Algorithmen erwarten? Sollen auch sie sich uns erklären? Solche Forderungen gehen in das kürzlich entstandene Forschungsfeld der Erklärbaren Künstlichen Intelligenz (kurz KI) ein, welches versucht, die Entscheidungen komplizierter Algorithmen für Menschen verständlicher zu machen, durch zusätzlich erzeugte Erklärungen.</p><p>Doch was kann man sich von der Forderung nach Erklärung eigentlich erhoffen, und wird erklärbare KI unseren Erwartungen gerecht? In der EU hat diese Frage aktuelle Brisanz: Erst kürzlich hat die Europäische Kommission einen Entwurf des „<a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:52021PC0206" target="_blank" class="external-link" title="Link zum Entwurf des Artificial Intelligence Act" rel="noreferrer">Artificial Intelligence Act</a>“ vorgelegt. Dieses Gesetz würde die Anforderungen an künstliche Intelligenz in der gesamten EU festlegen. Welche Rolle kann und soll erklärbare KI darin einnehmen? In unserem kürzlich auf der <a href="https://facctconference.org/2022/" target="_blank" class="external-link" title="Link zur FAccT-Konferenz" rel="noreferrer">FAccT-Konferenz</a> veröffentlichten <a href="https://dl.acm.org/doi/10.1145/3531146.3533153" target="_blank" class="external-link" title="Artikel &quot;Post-Hoc Explanations Fail to Achieve their Purpose in Adversarial Contexts&quot;" rel="noreferrer">Artikel</a> beleuchten wir diese Frage aus drei verschiedenen Perspektiven: dem maschinellen Lernen, der Rechtswissenschaft und der Philosophie.</p><h3>Die gesellschaftliche Relevanz nicht-kooperativer Situationen</h3><p>Als erstes fiel uns auf, dass wir bei gesellschaftlichen Anwendungen des maschinellen Lernens zwischen zwei fundamental verschiedenen Situationen unterscheiden müssen. In kooperativen Situationen, wie wissenschaftlichen Anwendungen und Textübersetzungen, sind die Interessen des Betreibers und des Nutzers der KI ungefähr dieselben. Der Programmierer, die Ärztin und der Patient wünschen sich alle drei einen Algorithmus, der Krebs frühzeitig akkurat erkennt und plausible Gründe dafür darlegt. In nicht-kooperativen Situationen hingegen stehen die Interessen des Betreibers der KI denen des Datensubjekts entgegen. Der Darlehensnehmer will einen möglichst hohen Kredit mit wenig Zinsen, wohingegen für die Bank ihre eigene Gewinnmaximierung im Vordergrund steht und nicht etwa die Transparenz des Vergabeprozesses. Nicht-kooperative Situationen sind aber gerade die gesellschaftlich relevanten, denn hier müssen wir als Gesellschaft zwischen verschiedenen Interessen wie denen einer Bank und ihren Kunden abwägen und nach Möglichkeit ein Gleichgewicht herstellen.</p><p>Als zweites bemerkten wir, dass die derzeitige Rechtsgrundlage für Erklärbare KI relativ vage bleibt. Zumindest gibt es derzeit keine Basis, aufgrund der man sagen könnte: Von einer erklärbaren KI erwarten wir x, y, z, und wenn sie das nicht kann, ist sie in der Situation s verboten. Diese begriffliche Klarheit muss erst noch geschaffen werden. In nicht-kooperativen Situationen zum Beispiel soll die Erklärung dem Erklärungsempfänger helfen etwas zu tun, z.B. Einspruch zu erheben oder sich zu verbessern. Das setzt jedoch voraus, dass die Erklärung wahr ist. Denn falsche Erklärungen könnten unser Handeln fehlleiten.</p><h3>Erklärungen sollen nicht zum Deckmantel für Täuschungen werden</h3><p>In unserem Artikel argumentieren wir vor diesem Hintergrund, dass derzeit existierende Erklärungsalgorithmen in nicht-kooperativen Situation unseren Erwartungen nicht gerecht werden können. Das liegt vor allem daran, dass es für eine Entscheidung eines komplizierten KI-Systems viele plausible Erklärungen gibt, aber keine eindeutig richtige. In bestimmten Fällen mag es möglich sein, die Entscheidungen eines KI-Systems mit einfachen Mitteln zu erklären. Im Allgemeinen bleiben Entscheidungen eines komplizierten Systems allerdings vor allem eins: kompliziert. Unseren Durst nach Wahrheit bzw. eindeutig richtigen Antworten können vereinfachende Erklärungen daher auf keinen Fall löschen.</p><p>Während Erklärungen in kooperativen Situationen nützliche Einblicke in die Funktionsweise der KI geben mögen, kann eine Erklärung in nicht-kooperativen Situationen auch unerwünschte Folgen haben. Tatsächlich zeigen wir, dass derzeitige KI-Erklärungen von vielen spezifischen Details des KI-Systems abhängen: den Trainingsdaten, der genauen Form der Entscheidungsoberfläche, der Wahl dieses oder jenes Erklärungsalgorithmus, und so weiter. Da die Entwicklerin oder der Entwickler der KI diese Parameter in der Regel frei wählen kann, besteht die Gefahr, dass die Erklärung zwar informativ und plausibel erscheint, letztendlich aber vor allem dem Zweck dient, die KI und ihren Entwickler unangreifbar zu machen. Der Entwickler der KI hat schlicht kein Interesse daran, solche Erklärungen auszuwählen, die kritische Aspekte des KI-Systems hervorheben würden. In einem nicht-kooperativen Szenario helfen uns die algorithmischen Erklärungen darum leider nicht weiter, sie mögen uns gar in die Irre leiten. Auch zeigen wir, dass es nicht viel Sinn ergibt, Erklärungsalgorithmen auf ihre Richtigkeit zu testen. Im besten Fall können wir interne Konsistenz (zwischen Erklärung und Vorhersage), also eine Art schwacher “Aufrichtigkeit” testen, aber subtilere Täuschungsmanöver bleiben damit unentdeckt.</p><p>Die Probleme von algorithmischen Erklärungen bedeuten jedoch nicht, dass wir dem KI-System hilflos gegenüberstehen: In unserem Artikel diskutieren wir verschiedene Szenarien, unter denen eine KI getestet werden kann. Dabei müssen wir uns als Gesellschaft zuerst einig werden, was wir von der KI eigentlich erwarten. Nur auf einer solchen Basis kann entschieden werden, ob dieser Algorithmus erlaubt und jener andere verboten werden sollte. Statt uns auf Erklärungen als Allheilmittel zu verlassen, sollten wir nach anderen Methoden suchen, die uns auch das liefern, was wir uns mit unserer ursprünglichen Frage nach einer Erklärung erhofften. Eine Möglichkeit bieten hierbei die von Grund auf interpretierbaren Algorithmen. Aber das ist eine andere Geschichte …</p><p class="align-right">Eric Raidl, Sebastian Bordt, Michèle Finck, Ulrike von Luxburg</p><h3>Originalpublikation:</h3><p><a href="https://dl.acm.org/doi/10.1145/3531146.3533153" target="_blank" class="external-link" title="Link zur Originalpublikation" rel="noreferrer">Bordt, S., Finck, M., Raidl, E. &amp; von Luxburg, U. (2022). Post-Hoc Explanations Fail to Achieve their Purpose in Adversarial Contexts. 2022 ACM Conference on Fairness, Accountability, and Transparency (FAccT ’22), pp. 891–905.</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-82487</guid><pubDate>Wed, 27 Jul 2022 11:57:32 +0200</pubDate><title>CIVIS-Allianz geht in die zweite Förderphase</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=82487&amp;cHash=4ada46abd7ba7d3c9a281032f834705e</link><description>EU bewilligt der europäischen Hochschulkooperation 14 Millionen Euro für weitere vier Jahre</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die europäische Hochschulallianz CIVIS, zu der auch die Universität Tübingen gehört, wird für weitere vier Jahre gefördert. Die Europäische Kommission hat am Mittwoch bekanntgegeben, dass die zehn Mitgliedsuniversitäten und ihre Ziele weiterhin durch 14 Millionen Euro &nbsp;Erasmus+-Mittel im Rahmen der „<span lang="en" dir="ltr">European Universities Initiative</span>“ unterstützt werden. Mit CIVIS entsteht derzeit ein universitätsübergreifender Campus für mehr als 500.000 Studierende und Beschäftigte in Forschung, Verwaltung und Technik. Schwerpunkte der Allianz sind herausragende Lehre und bürgerschaftliches Engagement, die auch Impulse für Forschung und Innovation geben.</p><p>„Mit einem vielfältigen Angebot zu Mobilität und fachlichem Austausch ist CIVIS ein echter Gewinn für Studierende, Lehrende und Forschende aller beteiligten europäischen Universitäten“, sagte Professorin Monique Scheer, Prorektorin für Internationales und Diversität der Universität Tübingen. „Besonders freue ich mich, dass uns ein Brückenschlag nach Afrika gelungen ist, und wir strategische Partnerschaften mit sechs Universitäten auf unserem Nachbarkontinent schließen konnten. In der nächsten Förderphase wollen wir auf diesen Erfolgen aufbauen und in der Allianz noch enger zusammenwachsen.“</p><p>Alle CIVIS-Mitglieder sind forschungsstarke Universitäten mit einem breiten Fächerspektrum. Sie verbinden Exzellenz in Lehre und Forschung mit einem Bekenntnis zu Vielfalt und bürgerschaftlichem Engagement. Auf diesen Werten basiert auch die CIVIS-Allianz. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die zahlreichen aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen anzugehen. Schwerpunkte sind die fünf Bereiche Umwelt und Klimaschutz, Gesundheit, Demokratie und kulturelles Erbe, Nachhaltigkeit und inklusive Mobilität sowie digitaler und technologischer Wandel. In diesen Bereichen entstanden seit dem Zusammenschluss im Jahr 2019 sogenannte <span lang="en" dir="ltr">Hubs</span>: Forschende widmen sich hier länder- und fächerübergreifend den jeweiligen Herausforderungen und entwickeln Kurse, an denen bisher mehrere hundert Studierende teilgenommen haben – online, in Präsenz an einer CIVIS-Universität oder hybrid.</p><p>Über „<span lang="en" dir="ltr">Open Labs</span>“, die Forschende, Studierende und die Zivilgesellschaft vor Ort zusammenbringen, sind die CIVIS-Universitäten in ihrer städtischen Umgebung verankert. Insgesamt unterstützte der Verbund über 30 Projekte, um lokale und globale Problemfelder anzugehen und Studierenden die Möglichkeit zu geben, sich zu engagieren und ihre Kompetenzen zu entwickeln.</p><p>CIVIS hat sich zu einem „digitalen Campus“ entwickelt, um Grenzen zu überwinden und interkulturelle Erfahrungen zu erleichtern. Dazu gehören etwa verschiedene Plattformen für den Austausch und ein CIVIS-Pass, der auf der Blockchain-Technologie basiert und Studierenden ihre Beteiligung an CIVIS-Aktivitäten bescheinigt. Mit speziellen Angeboten konnten Lehrende ihre Kompetenzen weiter verbessern und sich neueste Methoden aneignen. Zudem wurde ein pädagogischer Werkzeugkasten entwickelt, um Mobilitätsprogramme durchzuführen, virtuell oder als <span lang="en" dir="ltr">Blended-Learning</span>-Angebot.</p><p>Zudem wurde eine strategische Partnerschaft mit sechs afrikanischen Universitäten aufgebaut, um den Verbund um eine globale Perspektive zu erweitern.</p><p>In der zweiten Förderphase sollen das Erreichte nun konsolidiert und weitere gemeinsame Vorhaben umgesetzt werden. So ist geplant, die interdisziplinären <span lang="en" dir="ltr">Hubs </span>und die <span lang="en" dir="ltr">Open Labs </span>auszubauen und zu vernetzen, um das Bildungsangebot und das gesellschaftliche Engagement weiter zu verbessern. Auch der universitätsübergreifende Campus soll vorangebracht werden, indem die Mobilität von Studierenden und Beschäftigten erhöht und das Potenzial des digitalen Campus weiter erschlossen wird. Nicht zuletzt will CIVIS gemeinsame Studiengänge der beteiligten Universitäten entwickeln.</p><h3>Weitere Informationen</h3><p>CIVIS ist eine Allianz aus zehn Universitäten in ganz Europa: Aix-Marseille Université (Frankreich), Nationale und Kapodistrias-Universität Athen (Griechenland), Universität Bukarest (Rumänien), Université libre de Bruxelles (Belgien), Universidad Autónoma de Madrid (Spanien), Sapienza Università di Roma (Italien), Universität Stockholm (Schweden), Universität Tübingen (Deutschland), <span lang="en" dir="ltr">University of Glasgow</span> (UK), Paris Lodron Universität Salzburg (Österreich). Sie wurde von der Europäischen Kommission als eines der ersten 17 Pilotprojekte im Programm „<span lang="en" dir="ltr">European Universities Initiative</span>“ gefördert und bringt rund 470.000 Studierende und 68 000 Beschäftigte zusammen, darunter 35.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p><p>Im Jahr 2022 unterzeichnete CIVIS ein strategisches Abkommen mit sechs afrikanischen Partneruniversitäten: Université Hassan II de Casablanca (Marokko), <span lang="en" dir="ltr">University of Sfax</span> (Tunesien), Université Cheikh Anta Diop de Dakar (Senegal), <span lang="en" dir="ltr">Makerere University</span> (Uganda), <span lang="en" dir="ltr">University of the Witwatersrand</span> (Südafrika), Universidade Eduardo Mondlane (Mosambik).</p><p><a href="http://civis.eu" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webauftritt von CIVIS</a>&nbsp;</p><p><a href="https://civis.eu/en/news/press-release-civis-alliance-looks-to-the-future" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung von CIVIS zum Fördererfolg&nbsp;</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-82484</guid><pubDate>Wed, 27 Jul 2022 10:57:38 +0200</pubDate><title>Generalkonsul der Republik Korea besucht Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=82484&amp;cHash=8f0162433d0e0422b1389af3e1af722f</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Generalkonsul der Republik Korea in Frankfurt, Kyungsok Koh, und Konsulin Soungin Park haben die Universität Tübingen besucht. Am Dienstag, den 19. Juli, wurden sie von der Prorektorin für Internationales und Diversität, Professorin Monique Scheer, empfangen. Monique Scheer hatte im Juni gemeinsam mit Rektor Professor Bernd Engler dem Tübingen Center for Korean Studies an der Korea University einen Besuch zum zehnjährigen Jubiläum abgestattet.&nbsp;</p><p>Im Mittelpunkt des Treffens stand der Austausch über Kooperationen der Universität mit koreanischen Hochschulen: Tübingen und seine Abteilung für Koreanistik pflegen deutschlandweit die intensivsten Beziehungen nach Korea mit insgesamt elf Partneruniversitäten, einer Außenstelle in Seoul sowie einem sehr regen Studierendenaustausch.&nbsp;</p><p>Jedes Jahr studieren 60 bis 80 Tübinger Studierende in Korea, ebenso viele koreanische Studierende verbringen ein oder zwei Semester in Tübingen. Selbst während der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einreisebeschränkungen war Korea das einzige Land in Asien, mit dem der Studierendenaustausch nicht ausgesetzt werden musste.&nbsp;</p><p class="align-right">Franziska Waschek/Antje Karbe</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-82097</guid><pubDate>Mon, 18 Jul 2022 13:12:57 +0200</pubDate><title>Tübingen bei European Universities Games vertreten</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=82097&amp;cHash=2acdffd4177cefa41e8aa7964ea08ae1</link><description>Männer-Fußballmannschaft und ein Judoka im europäischen Hochschulwettbewerb</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. Juli 2022 haben im polnischen Lodz die European Universities Games (EUG) begonnen. Mit dabei in den Wettbewerben zur Ermittlung der Europäischen Hochschulmeisterinnen und -meister sind mehr als zwanzig Studierende der Universität Tübingen: Fabian Häßler tritt in der Sportart Judo an, zudem kickt die Uni-Mannschaft der Männer mit, die auch zwei Schiedsrichter nach Polen entsendet. Insgesamt reisen knapp 5.000 Teilnehmende von mehr als 400 Hochschulen aus über 40 europäischen Nationen zu den EUG an. Die Wettkämpfe, die noch bis 30. Juli laufen, werden in 20 verschiedenen Sportarten ausgetragen. Fußball steht dabei ab dem 21. Juli auf dem Programm, die Kämpfe im Judo beginnen am 24. Juli.&nbsp;</p><p>Deutschland ist bei den europäischen Meisterschaften mit rund 400 Studierenden und Offiziellen aus 46 Hochschulen vertreten. Im Judo treten Teilnehmende von 19 deutschen Hochschulen mit dem Ziel an, die hervorragende Medaillenbilanz der letzten Wettkämpfe auf europäischer Hochschulebene zu wiederholen. Beim Fußball sind neben der Tübinger Männer-Mannschaft gleich drei deutsche Frauenteams (aus München, Frankfurt und Karlsruhe) bei den EUG vertreten.</p><p>Die Teilnehmenden der European Universities Games sind nach Sportarten gruppiert in Studierenden-Wohnheimen in der Nähe der Wettkampfstätten untergebracht. Das Wettkampfprogramm wird durch kulturelle Rahmenveranstaltungen, bei denen der studentische Austausch im Mittelpunkt steht, abgerundet.</p><p class="align-right"><em>Hochschulkommunikation nach einer Pressemitteilunge des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands</em></p><p><strong>Weitere Informationen</strong><br><a href="https://eug2022.eu/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite der European Universities Games</a></p><p><a href="https://www.instagram.com/unifussballtuebingen/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Instagram-Kanal der Uni-Fußballmannschaft</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-82028</guid><pubDate>Fri, 15 Jul 2022 14:42:12 +0200</pubDate><title>Brasilienzentrum wird zu Lateinamerikazentrum</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=82028&amp;cHash=8158edc8730c734b2d92eb9dd7d97bde</link><description>Kooperationen der Universität Tübingen mit Partnern in Argentinien, Chile, Peru, Kolumbien und Mexiko erweitern das Netzwerk</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das baden-württembergische Brasilien-Zentrum an der Universität Tübingen erweitert seine Unterstützung für Forschungskooperationen über Brasilien hinaus auf Länder in ganz Lateinamerika. Damit steigt die vom Zentrum betreute Zahl der Partnerschaften von 12 auf insgesamt 29. Zunächst betrifft die regionale Erweiterung Tübinger Partneruniversitäten in Argentinien, Chile, Peru, Kolumbien und Mexiko. Der neue Name lautet „baden-württembergisches Brasilien- und Lateinamerika- Zentrum“.</p><p>„Wir achten bei der Wahl unserer Partner auf deren Forschungsstärke“, sagte Stefan Laufer, Professor für Pharmazeutische Chemie an der Universität Tübingen und Direktor des Zentrums, anlässlich der Eröffnungsfeier am Donnerstag. „Eine globale Ausrichtung ist der Auftrag an unsere Universität im Rahmen der Exzellenzstrategie. Die Erweiterung unseres Zentrums leistet dazu einen Beitrag.“</p><p>Forschende der Universität Tübingen, die nun eine Kooperation anbahnen oder vertiefen wollen, können ab Oktober 2022 aus dem Programm „Research Takeoff“ jährlich bis zu 5000 Euro für Reisen und Veranstaltungen beantragen, für maximal zwei Jahre. Außerdem vernetzt eine Vortragsreihe mit monatlichen Video-Konferenzen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Partneruniversitäten untereinander.</p><p>„Die Wissenschaftsproduktion in einigen lateinamerikanischen Ländern ist sehr gut. Es ist Zeit, diese Entwicklung durch Kooperationen aufzugreifen“, sagte Dr. Martina Schulze vom baden-württembergischen Brasilien- und Lateinamerikazentrum. Der bisherige Markenkern „Brasilien“ und die bestehenden Programme bleiben erhalten.&nbsp;</p><p>Das baden-württembergische Brasilien-Zentrum wurde im Jahr 2000 gegründet, hat sich seither auf Austausch und Stipendien in den Bereichen Pharmazie, Biologie und Geowissenschaften sowie die Organisation von bio- und geowissenschaftlicher Exkursionen nach Brasilien konzentriert. „Das hat Spuren hinterlassen: über 100 Teilnehmende unserer Programme sind mittlerweile im brasilianischen akademischen Umfeld etwas geworden“, so Professor Stefan Laufer. Das Zentrum sorgt außerdem dafür, dass alle zwei Jahre das ‚Deutsch-Brasilianische Symposium für nachhaltige Entwicklung‘ abwechselnd in Deutschland und Brasilien, stattfinden kann.</p><p>Die geographische Erweiterung soll auch eine inhaltliche sein: Im ersten Schritt werden nun Geistes- und Sozialwissenschaftler eingebunden, beispielsweise Professor Hanno Ehrlicher vom Romanischen Seminar. Er setzt auf Hilfestellung durch das Zentrum für die Vernetzung, nicht nur bilateral, sondern zwischen mehreren Akteuren in diesem so heterogenen Kulturraum. Beispielsweise denkt er an ein „Netzwerk von Zeitschriftenforschung“ zwischen Argentinien, Kolumbien und Mexiko. Durch einen einzelnen Lehrstuhl sei so eine Arbeit gar nicht zu leisten.</p><p class="align-right">Tilman Wörtz</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-81884</guid><pubDate>Wed, 13 Jul 2022 11:16:15 +0200</pubDate><title>Energiekrise an den Landesuniversitäten im kommenden Wintersemester: Hilferuf nach finanziellen Unterstützungsmaßnahmen </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=81884&amp;cHash=4bed9542b1ac3c9a1099a50336da872b</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Nach den pandemiebedingten Einschnitten droht nun die Energiekrise den Betrieb der Universitäten in Forschung und Lehre im kommenden Wintersemester einzuschränken. „Die Lage ist prekär,“ sagte der Vorsitzende der Rektorenkonferenz der baden-württembergischen Universitäten, der Mannheimer Rektor Prof. Dr. Thomas Puhl. Die Universitäten müssten bereits durch die derzeitigen Preissteigerungen mit Mehrkosten für Energie von voraussichtlich über 50 Millionen Euro pro Jahr rechnen. Die Universitäten stehen finanziell mit dem Rücken zur Wand!</p><p>„An allen Standorten laufen die Planungen auf Hochtouren, um weitere Einsparpotentiale ausfindig zu machen. Im Lehrbereich jedoch ist die Präsenz der Studierenden auf dem Campus erforderlich. Gerade diese Gruppe hat in den digitalen Semestern während der Pandemie große Einbußen in ihrer fachlichen und sozialen Entwicklung hinnehmen müssen. Eine solche Situation dürfen wir nicht erneut herbeiführen.“ Prof. Dr. Puhl erinnerte auch daran, dass die EU zudem bei den Notfallplänen die Mitgliedsstaaten darauf verpflichtet habe, den Bildungsbereich bei der Energieversorgung besonders zu berücksichtigen.&nbsp;</p><p>Im Bereich der Forschung, die an den Universitäten neben der Lehre eine gleichgewichtige Rolle spielt, seien Einsparmaßnahmen jedoch oft nur beschränkt oder gar nicht möglich. „In den Naturwissenschaften, der Medizin und den Ingenieurwissenschaften wird der Energieverbrauch nicht durch die Heizung der Büroräume bestimmt, sondern durch die Labore und die dafür notwendigen Geräte und Versuchsbedingungen. Rechenzentren, Labore und ganze Großversuchseinrichtungen lassen sich schon aus Sicherheitsgründen nicht abschalten, Forschungsgrundlagen würden zerstört oder unbrauchbar, beispielsweise Probenmaterial, Biobanken, einzigartige Versuchsreihen etc., die bei bestimmten Temperaturen gelagert werden müssen oder deren wissenschaftliche Ergebnisse von langen, ununterbrochenen Laufzeiten abhängen.“&nbsp;</p><p>Zur möglichen Ausrufung der Gas-Notfallstufe erklärte Prof. Dr. Puhl: „In diesem Fall sind wir ohne staatliche Unterstützung nicht mehr handlungsfähig, da dann mit Lieferbeschränkungen und drastischen Preiserhöhungen zu rechnen ist.“ &nbsp;Schon ohne die Aktivierung der Gas-Notfallstufe haben die bereits eingetretenen und die zu erwartenden Energiepreissteigerungen dramatische Auswirkungen auf die Universitäten, sofern sie nicht vom Land übernommen werden. Die Landesrektorenkonferenz erwarte von der Landespolitik, dass die Energiekosten auch mit Steigerungen in die Grundfinanzierung übernommen werden – so wie für Universitäten in anderen Bundesländern und im Übrigen für andere Hochschularten in Baden-Württemberg auch. Müssten die Universitäten sie dagegen selbst tragen, so stünden die Universitäten vor Teilschließungen. Erheblichen Einschnitte in Forschung und Lehre wären die zwingende Folge – etwa durch Verzicht auf Investitionen oder in Form von mehrmonatigen Stellenbesetzungssperren zulasten des Personals – und damit verbunden vor allem eine erhebliche Verschlechterung der Betreuung der Studierenden sowie der Wettbewerbsfähigkeit der Universitäten des Landes.</p><p>In diesem Zusammenhang weist die Landesrektorenkonferenz nochmals auf den erheblichen Sanierungsstau bei den Universitätsgebäuden hin. Die Situation wäre deutlich weniger bedrohlich, wenn der Gebäudebestand konsequent und zügig auch energetisch saniert und der Ausbau erneuerbarer Energien gründlich verstärkt würde. Hier sei in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zu wenig passiert. Prof. Dr. Puhl forderte das Land zum entschlossenen Vorgehen auf: „Wir benötigen effizientere Strukturen und Verfahren im Hochschulbau, um bauliche Energiesparmaßnahmen zügig durchführen zu können. Das funktioniert in anderen Bundesländern seit Jahren weitgehend problemlos – Baden-Württembergs rote Laterne im Hochschulbau entpuppt sich derzeit leider auch noch als Energieschleuder.“&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung der Landesrektorenkonferenz</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-81872</guid><pubDate>Wed, 13 Jul 2022 09:49:38 +0200</pubDate><title>Nachhaltige Kooperation in der Digitalisierung von Lehre &amp; Lernen: Baden-württembergische Universitäten vereinbaren langfristige Weiterführung des HND-BW</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=81872&amp;cHash=5bcf81b15927e3717de831a203c31ee6</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Hochschulnetzwerk Digitalisierung der Lehre Baden-Württemberg (HND-BW) wird langfristig weitergeführt. Das haben die Prorektor*innen und Vizepräsident*innen für Lehre der neun baden-württembergischen Landesuniversitäten vereinbart. Jetzt wurde der Kooperationsvertrag von allen Partner*innen unterzeichnet.</p><p>Das HND-BW ist der Verbund der baden-württembergischen Landesuniversitäten zur kooperativen Weiterentwicklung des digitalen Lehrens, Lernens &amp; Prüfens. Ziele sind die Koordination des landesweiten Erfahrungsaustauschs, der Transfer von Best Practices und die Initiierung gemeinsamer Digitalisierungsaktivitäten. Über das HND-BW stimmen die beteiligten Hochschulen strategische Positionen in der Digitalisierung von Lehre &amp; Lernen ab und vertreten sie im Dialog mit Partner*innen auf Landes- und Bundesebene. Die Prorektor*innen und Vizepräsident*innen für Lehre der Landesuniversitäten bilden den HND-BW Lenkungskreis. Jede Netzwerkhochschule entsendet eine mandatierte Vertretung in den HND-BW Expert*innenkreis. Hochschulartenübergreifende Arbeitsgruppen widmen sich Fachthemen des digitalen Lehrens, Lernens und Prüfens. Aktuelle Schwerpunkte liegen auf Elektronischen Prüfungen, Hybrider Lehre, Rechtsinformation, digitalen Lehr-Lern-Tools sowie KI und Learning Analytics. Die HND-BW Geschäftsstelle ist am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) angesiedelt.</p><p>Mit der langfristigen Weiterführung des HND-BW wird die erfolgreiche Zusammenarbeit der baden-württembergischen Hochschulen in der Digitalisierung von Lehre &amp; Lernen fortgesetzt. Das HND-BW wurde 2016 mit Anschubfinanzierung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst als landesweites Netzwerk ins Leben gerufen. Seit 2020 wird der Verbund von den Landesuniversitäten gemeinsam getragen. Mit den Hochschulen für angewandte Wissenschaften wurde eine Allianz zur engen Zusammenarbeit an Fachthemen geschlossen.</p><p>Aus der Kooperation im HND-BW sind erfolgreiche Drittmittelprojekte hervorgegangen. Im Verbundvorhaben »Partnerschaft für innovative E-Prüfungen (PePP)« bauen die Landesuniversitäten mit Förderung der »Stiftung Innovation in der Hochschullehre« gemeinsame Infrastrukturen für digitale Prüfungen auf. Weitere sichtbare Ergebnisse sind Beiträge zu landesweiten Strategiepapieren, zahlreiche Publikationen und Vorträge sowie öffentliche Austauschveranstaltungen. Zur Koordination der Digitalisierungsaktivitäten vernetzt sich das HND-BW mit relevanten Steuerkreisen in Baden-Württemberg und bundesweit. Das HND-BW ist im Kernteam des »Hochschulforums Digitalisierung« vertreten und gehört dem »Netzwerk Landeseinrichtungen für digitale Hochschullehre« an. Die langfristige Weiterführung des HND-BW bietet optimale Voraussetzungen, die Digitalisierung in Lehre &amp; Lernen an den baden-württembergischen Hochschulen nachhaltig weiterzuentwickeln.</p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung des&nbsp;HND-BW</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-81668</guid><pubDate>Thu, 07 Jul 2022 10:43:42 +0200</pubDate><title>Data Science close to the lab</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/data-science-close-to-the-lab/</link><description>The Tübingen Center for Quantitative Biology (QBiC) celebrates its 10th anniversary</description><content:encoded><![CDATA[<p><em>Since 2011, the Center for Quantitative Biology (QBiC), as a Core Facility of the University of Tübingen, has supported researchers from the life sciences in planning experiments and analyzing the data generated in the process. At QBiC, all large amounts of data from the high-throughput technologies on campus come together. The center pools the know-how of a total of ten Tübingen institutions that have excellent equipment and expertise in biomedical analytics and bioinformatics. Johannes Baral spoke with Prof. Dr. Sven Nahnsen, bioinformatician and director of QBiC, about the past and future development of the Core Facility as well as about the upcoming Biomedical Data Symposium celebrating its tenth anniversary on July 8.&nbsp;</em></p><p><strong>How has QBiC developed in the ten years since its founding?</strong></p><p>It was and is an exciting time. We started back then with many different goals. One of the goals was to bring together already existing life science facilities, the Core Facilities, with their services and technologies in favor of a homogeneous appearance. The intention was not to physically bring these Core Facilities together under one roof as a joint facility, but to leave them in their existing research areas, where they work directly at their scientific questions. Rather, the intent was to have a common data and project management approach as a large Core Facility QBiC.&nbsp;</p><p>As research data have become increasingly important, another objective was to annotate and archive large amounts of data from life science research - and to do so in close collaboration with the existing Core Facilities, which generate this data. We started relatively simply and then realized that such an infrastructure could also give us a competitive advantage in attracting future research funding. I think that after ten years we have put this vision into practice. Scientists who need support with sequencing, mass spectrometry, bioinformatics or even just data management, for example, can get it from us from a single source.</p><p><strong>Does QBiC also conduct research itself?</strong></p><p>Yes, our own research work is primarily concerned with methodological research. That means that we further develop data science methods, which in turn flow into services for researchers. In my opinion, it is very important that Core Facilities have their own research agenda.</p><p><strong>QBiC is also funded by the German Excellence Strategy.</strong></p><p>The success of the University of Tübingen in the Excellence Initiative, or in the meantime: Excellence Strategy, have helped us immensely. At the same time, the German Research Foundation (DFG) also gave us the opportunity to obtain start-up funding for QBiC from a dedicated Core Facility call. Both then came together in 2011 and 2012. We have positions that are funded by excellence funds, so it is also very important for us to pull together with the other institutions of the university and to keep excellence in Tübingen. Without the Excellence Strategy, it would certainly not have been possible to make QBiC what it is today. And we hope that as a Core Facility we can contribute in return to future successes of the University of Tübingen.</p><p><strong>What have been the highlights of QBiC's ten years?</strong></p><p>One would definitely have to mention that, together with Medical Microbiology and Human Genetics, we were able to bring one of four national DFG-funded sequencing centers to Tübingen. We have also made some groundbreaking developments in bioinformatics workflows. For example, we created a software framework called nf-core, a technology that is now being used in other Core Facilities around the world. This technology allows for very scalable, reproducible and simple bioinformatics processing of large data sets. This is an nf-core initiative involving several thousand bioninformaticians worldwide. Scientifically, it's a very exciting thing that has given QBiC a lot of visibility. Over the years, other institutions, such as the Robert Koch Institute or the University of Basel, have also repeatedly approached us and asked for support in developing concepts for setting up their own core facilities.&nbsp;</p><p><strong>From which disciplines do the scientists working at QBiC come?</strong></p><p>Our core expertise lies in the areas of bioinformatics and software development and in the application area of biomedicine; through our application areas, we are always close to the laboratory with our questions and objectives. To bring the data together, it is essential to work very intensively with colleagues in the laboratory where the data are generated. Data can only be used again if they are fully annotated. That is, when we have recorded all the additional information required in the database, from the initial project description to the description of the samples and the laboratory methods. Only then can we make data usable again for other research projects.&nbsp;</p><p><strong>What services does QBiC offer in detail?</strong></p><p>We essentially cover the entire data creation chain. For example, we offer experiment design. Researchers come to us and we design the planned experiment if it fits our expertise with high-throughput technologies. We take care of the metadata collection. So, for example, if someone approaches us with a study on cancer, we capture all the descriptive data in structured data models. That's the first part of data management. The next step is then data generation, which we also offer as a service. However, this does not take place under our umbrella, but via cooperation agreements in partner facilities. Once the data has been generated, data management includes bringing it back to us centrally. Finally, we offer data evaluation. That would be the overall package, from which the researchers can also pick out the individual components.</p><p><strong>Who uses the services of QBiC? Is it primarily researchers from Tübingen?</strong></p><p>Yes, we created the service facility primarily for Tübingen as a research location. This means that we are primarily for University of Tübingen researchers, for example from the Medical Faculty, but also from the Max Planck Institutes. However, since we have noticed that our offers are of interest beyond this, they are also open to external researchers. And, of course, there are occasionally companies that request our specific expertise for research projects.</p><p><strong>What can participants expect at the Biomedical Data Symposium on July 8?</strong></p><p>We are looking forward to a very exciting day with five external speakers. Above all, we want to present what QBiC has to offer, what has happened at our Core Facility over the last ten years, and where we want to go in the future. Where are the upcoming big challenges in data management? How do we plan to expand our service portfolio to remain competitive? We will present our own technologies with numerous posters so that visitors can have a look at the spectrum of methods. It will be possible to talk to all QBiC employees on site. The whole event will be accompanied by a scientific symposium with those working in Biomedical Data Science. Among others, Anne-Laure Boulesteix from LMU Munich, who deals with biostatistics, and Cedric Notredame from Centré de Regulatió Genomica Barcelona, who deals with reproducible workflows in research. Finally, Gene Myers from the Max Planck Institute Dresden will give the keynote address. He is a bioinformatician of the first hour, a pioneer of our discipline. Of course, we hope that the participants will stay with us a little longer afterwards to toast 10 years of QBiC.&nbsp;</p><p><strong>What's next for QBiC in the near future?&nbsp;</strong></p><p>We will continue to drive forward the integration of Core Facilities. The Metabolomics analysis unit is very important here. In addition to the focus on omics technologies, i.e. high-throughput technologies, imaging is playing an increasingly important role. Imaging is producing ever greater volumes of data, for example in microscopy or medical imaging. This is a technological mainstay that we will definitely expand. In addition, machine learning is also a big topic for us. Our premise here is to form an interface. We want to prepare research data in such a way that we can access it efficiently using machine learning methods. We see a lot of potential here, for example in the treatment of cancer patients or in antibiotics research. From a purely data science point of view, it will become more important to also integrate external databases with us. This is another area we will be looking at more closely in the coming years.</p><p>More information about the Core Facility and the symposium on the QBiC website&nbsp;<a href="https://uni-tuebingen.de/en/research/research-infrastructure/quantitative-biology-center-qbic/events/" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/en/research/research-infrastructure/quantitative-biology-center-qbic/events/</a></p><p class="align-right">Johannes Baral</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-81332</guid><pubDate>Wed, 29 Jun 2022 08:55:44 +0200</pubDate><title>Lern-Rollenspiel für bestes Design ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=81332&amp;cHash=471ef3038fa07b6348ed8c3279093366</link><description>Tübinger Erfolg beim landesweiten „Coding da Vinci“-Wettbewerb</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein Projekt von Tübinger Studierenden wurde am vergangenen Freitag, den 24 Juni 2022, beim Kultur-Hackathon „Coding da Vinci“ in der Kategorie „Best Design“ ausgezeichnet. Ziel des Ideen- und Programmierwettbewerbs war es, aus offenen Daten von Kultureinrichtungen in Baden-Württemberg innovative Projekte zu entwickeln. Das Tübinger Gewinner-Projekt „Mysterium des Fohr“ ist ein Rollenspiel zur Lebensgeschichte des romantischen Malers Carl Philipp Fohr und seiner Zeitgenossen.</p><p>Die Universität Tübingen hatte sich mit dem interdisziplinären Kurs „Audiovisuelle Medien“ an „Coding da Vinci“ beteiligt, der gemeinsam von den Medienwissenschaften, der Informatik und den Digital Humanities angeboten und betreut wurde. Seit dem Wettbewerbsauftakt Anfang Mai hatten die fünf Gruppen des Kurses an ihren Projekten getüftelt. Insgesamt waren mehr als 20 Teams dabei.</p><p>Die Gruppe von Marie-Hélène Baten, Erik Böpple, Schara Fuchs und Wessam Minavi erarbeitete das nun ausgezeichnete Rollenspiel ausgehend von italienischen Landschaftsmalereien und Porträts der Heidelberger Romantiker, die zu den größten Schätzen des Kurpfälzischen Museums Heidelberg zählen. Die Studierenden entwickelten eine lebendige, mit Gemälden aus der Zeit illustrierte Hintergrundgeschichte, die niedrigschwellig Fachwissen zur Künstlergruppe um Carl Philipp Fohr und die Epoche der Romantik vermittelt. Das Studierendenteam bewirbt sich nun um Förderung mit einem „Coding da Vinci“- Stipendium, um das Spiel um zusätzliche Inhalte erweitern zu können.</p><p>Auch die vier anderen Tübinger Teams erarbeiteten im Rahmen des Kultur-Hackathons eindrucksvolle Projekte, etwa ein Virtual-Reality-Spiel rund um japanische Schriftrollen oder ein Geocaching-Projekt zu Kunst im öffentlichen Raum in Stuttgart. Alle werden von den datengebenden Einrichtungen weiter in der Kulturarbeit, wie z.B. Ausstellungen, verwendet.</p><p class="align-right"><em>Kevin Körner, Digital Humanities, und Tina Schäfer, Hochschulkommunikation</em></p><h3>Weitere Informationen</h3><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li><a href="https://codingdavinci.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite des „Coding da Vinci“-Wettbewerbs</a></li><li><a href="https://codingdavinci.de/projekte/italiensehnsucht-mysterium-des-fohr" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ausgezeichnetes Projekt „Mysterium des Fohr“</a></li></ul><p><strong>Weitere Tübinger Wettbewerbsbeiträge</strong></p><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li><a href="https://codingdavinci.de/projekte/flugblaettlefieber" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Flugblättlefieber</a></li><li><a href="https://codingdavinci.de/projekte/gargoyle" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">GarGOyle</a></li><li><a href="https://codingdavinci.de/projekte/stuttgart" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Stuttg'Art</a></li><li><a href="https://codingdavinci.de/projekte/yabusame" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Yabusame!!</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-81128</guid><pubDate>Fri, 24 Jun 2022 16:05:01 +0200</pubDate><title>Gewinner des Fotowettbewerbs zum Thema Littering ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=81128&amp;cHash=f95baef8a201de709fb7955c454de377</link><description>Ausstellung zum Problem der Vermüllung des öffentlichen Raums durch Abfälle eröffnet</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Preisträgerinnen und Preisträger des Fotowettbewerbs zum Thema Littering in und um Tübingen wurden am 22. Juni auf der Morgenstelle ausgezeichnet. Das <a href="/zh/universitaet/profil/werte-und-visionen/nachhaltige-entwicklung/kompetenzzentrum-fuer-nachhaltige-entwicklung/" class="internal-link">Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung</a> (KNE) der Universität Tübingen und das Aktionsbündnis „Müllarmes Tübingen“ hatten dazu aufgerufen, sich künstlerisch mit dem Problem der Vermüllung öffentlicher Räume durch Abfälle, die achtlos weggeworfen oder liegengelassen werden, auseinanderzusetzen.</p><p>Knapp 80 Fotos wurden eingereicht, zehn davon wurden im Rahmen der Vernissage prämiert. Insgesamt wird eine Auswahl der 20 besten Fotos in den kommenden Wochen und Monaten in einer Wanderausstellung präsentiert:</p><h3>Termine Wanderausstellung</h3><ul><li>Hörsaalzentrum Auf der Morgenstelle (Foyer): 22.06. bis 01.07.</li><li>Universitätsbibliothek Tübingen / Ammerbrücke: 04.07. bis 15.07.</li><li>Technisches Rathaus: 18.07. bis 29.07.</li><li>Stadtbücherei: Spätsommer / Herbst</li></ul><p>Mit dem 1. Preis des Fotowettbewerbs wurde Eric James McDermott für sein Foto „Something was eaten, nothing was cleaned“ ausgezeichnet, aufgenommen nachts in der Tübinger Mühlstraße.</p><p>Den 2. Platz belegte Lisa Neumann für ihr Foto „Tübingen im Müll“, aufgenommen beim Tübinger Stadtmodell in der Kornhausstraße. Das bronzene Modell vorm Stadtmuseum wird regelmäßig als Bistrot-Tisch oder Aschenbecher genutzt.</p><p>Der 3. Platz ging an Laura Treise für ihr Foto „Kippenschnippen quitten!“ Es wurde im März 2021 für ein Anti-Kippen-Projekt aufgenommen zwischen Uhland-Denkmal und der kleinen Neckarbrücke dahinter.&nbsp;</p><ul><li><a href="/zh/universitaet/profil/werte-und-visionen/nachhaltige-entwicklung/transfer-und-persoenliches-engagement/das-kne-in-der-region/swt-umweltpreis/" class="internal-link">Weitere Informationen zum Fotowettbewerb Littering</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-80936</guid><pubDate>Wed, 22 Jun 2022 09:55:40 +0200</pubDate><title>Debating the future of education beyond the Bologna Process</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/debating-the-future-of-education-beyond-the-bologna-process/</link><description>How can universities manage the tensions and expectations regarding international orientation and local embeddedness, where has the Bologna Process brought us, and what should be the next phase? These were some of the key themes discussed in our virtual seminar, hosted by the University of Tübingen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Held on 3 June 2022, the event marked the end of the seminar series organised around The Guild’s insight paper “Reimaging Research-led Education in a Digital Age”. The final, fifth seminar brought together over 100 participants to debate how research-intensive universities can embrace the educational and pedagogical changes the sector is facing.</p><p>“Our seminar series has centered around the question how universities can stay true to their values and what they are good at, while at the same time being open to the economical and societal transformations around them,” <strong>Jan Palmowski</strong>, Secretary-General of The Guild explained.</p><p>Setting the scene for the panel discussions, <strong>Karin Amos</strong>, Vice-Rector for Academic Affairs at the University of Tübingen, walked the participants through how the role of universities, and the expectations set to them, have developed throughout the 21st century: “Universities are <strong>multi-layered institutions that are simultaneously embedded in different contexts of space and time</strong>. Another characteristic of universities is the links between national and international, making them complex interrelationship networks, especially when it comes to teaching.” From viewing universities as a public good to commodifying higher education, Amos reminded us of contradictions by quoting Stefan Collini (2017) “<strong>what societies have wanted from their universities has been historically variable, internally contradictory, and only ever partly attainable</strong>.”</p><p class="align-right">Text: The Guild of European Research-Intensive Universities</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-80795</guid><pubDate>Mon, 20 Jun 2022 13:35:00 +0200</pubDate><title>Grundstein für Cyber Valley Neubau gelegt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=80795&amp;cHash=774e397f5a6fa36206962af474b31ebd</link><description>Gebäude wird Teil des Innovationscampus in Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Finanzminister Dr. Danyal Bayaz hat am Montag (20. Juni) gemeinsam mit Wissenschaftsstaatssekretärin Petra Olschowski, Oberbürgermeister Boris Palmer, Prof. Dr. Bernd Engler (Rektor der Universität Tübingen) sowie Prof. Dr. Bernhard Schölkopf (Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme) den Grundstein für den Neubau Cyber Valley I des Innovationscampus <a href="https://cyber-valley.de/de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Cyber Valley</a> in Tübingen gelegt.</p><p>„Spitzenforschung gehört zur DNA unseres Landes“, sagte Finanzminister Dr. Danyal Bayaz. „Wir schaffen ein innovatives Gebäude für innovative Technologien im Bereich künstliche Intelligenz. Wir wollen Quellen künftigen Wohlstands erschließen. Das Cyber Valley ist ein hervorragendes Beispiel dafür.“</p><p>Wissenschaftsstaatssekretärin Petra Olschowski ergänzte: „In dem neuen Cyber Valley Gebäude wird exzellente Forschung zur künstlichen Intelligenz stattfinden. Und das Ökosystem Cyber Valley wächst und gedeiht – es kommen immer mehr KI-Aktivitäten hinzu. Der Neubau wird die dringend benötigten Flächen bieten, um diese Initiativen unterzubringen. In dem Forschungsbau Cyber Valley I werden sich KI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen und des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme mit Cyber Valley Wirtschaftspartnern, Nachwuchsgruppen und Start-ups austauschen – ein inspirierendes Miteinander von jungen Talenten und erfahrenen Forschenden. Die Forschungsthemen decken ein breites Spektrum ab in den Bereichen maschinelles Lernen, Computer Vision und Robotik.“</p><p>Die Bauarbeiten für den Neubau Cyber Valley I, der sich am westlichen Rand des „Wissenschafts- und Technologieparks“ befindet, haben bereits im Januar begonnen. Das Cyber Valley auf der „Oberen Viehweide“ in Tübingen wird damit erstmals eigens errichtete Flächen erhalten, um der Forschung zur künstlichen Intelligenz (KI) eine Heimat zu bieten. Der Neubau wird einem Teil der Informatik der Universität und den Arbeitsgruppen der Cyber Valley Forschungskooperation zur Verfügung stehen, einem Konsortium aus Wissenschaft und Wirtschaft. In dem Gebäude sind auf rund 7.000 Quadratmetern unter anderem Büroflächen, Labore, Hörsäle, Seminarräume und ein Konferenzbereich untergebracht. Große befahrbare Versuchslabore sind ebenerdig angeordnet.</p><p>Der fünfgeschossige Neubau wird mit dem geplanten zweiten Bauabschnitt und einem gemeinsamen Freibereich ein Gebäudeensemble bilden. Der Neubau ist Auftakt für den gezielten Ausbau des Innovationscampus Cyber Valley, der im Dezember 2021 sein erfolgreiches fünfjähriges Bestehen gefeiert hat. Die Planungen für die noch folgenden beiden Bauabschnitte laufen bereits.</p><p>Das Land investiert rund 55,8 Millionen Euro in den Neubau. Das Gebäude soll Ende 2024 fertig sein.</p><p>„Das Cyber Valley hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der weltweit wichtigsten Forschungsstandorte für künstliche Intelligenz entwickelt“, sagte der Rektor der Universität Tübingen, Professor Dr. Bernd Engler. „Diese beeindruckende Entwicklung ist das Ergebnis einer gewaltigen Kraftanstrengung der beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aber auch des konsequenten Engagements von Land und Bund, der beteiligten Unternehmen und privater Stifter wie dem Ehepaar Hans-Werner und Josephine Hector.“ In den kommenden Jahren werde der Verbund in eine Phase der Verstetigung und des weiteren Ausbaus eintreten müssen. „Der nun beginnende Bau des ersten von insgesamt drei Cyber Valley Gebäuden leistet dazu einen wesentlichen Beitrag.“</p><p>„Künstliche Intelligenz verändert unsere Welt. Wir haben das Cyber Valley gegründet, um diese Veränderung aktiv von uns in Baden-Württemberg, Deutschland und Europa zu gestalten“, sagte Prof. Dr. Bernhard Schölkopf, Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme. „Die neuen Gebäude werden hervorragende Forschungsbedingungen bieten, um unsere Arbeit sowohl regional im Cyber Valley also auch international in <a href="https://ellis.eu/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">ELLIS</a> weiter zu vertiefen. Ich danke allen, die sich mit Weitsicht dafür eingesetzt haben.“</p><h4>Weitere Informationen:</h4><p>Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz haben beim neuen Campus Cyber Valley einen hohen Stellenwert. So sind die umfangreiche Nutzung erneuerbarer Energie und eine hohe Energieeffizienz wichtige Merkmale des Neubaus Cyber Valley I. Auf dem Dach werden eine extensive Dachbegrünung und eine Photovoltaik-Anlage entstehen. Der Strom aus der Dach- und Fassaden-Photovoltaik kommt der Eigenversorgung des Gebäudes zu Gute.</p><p>Neben dem bereits 2016 beschlossenen Neubau Cyber Valley I sieht die Gesamtkonzeption für den Standort Tübingen noch zwei weitere Neubauten für den Cyber Valley Campus vor. Mit den beiden Neubauten Cyber Valley II und III werden insgesamt weitere rund 14.800 Quadratmeter KI-Spitzenforschungsfläche auf dem Campus der Universität Tübingen entstehen.</p><p>Der KI-Innovationscampus Cyber Valley ist ein europaweit einmaliger Forschungsschwerpunkt für künstliche Intelligenz und intelligente Systeme. Das 2016 in der Region Stuttgart-Tübingen gegründete Forschungskonsortium im Bereich der künstlichen Intelligenz verbindet Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.</p><h4>Hinweis für die Redaktionen:</h4><p>Eine Visualisierung des Cyber Valley I können in der <a href="https://fm.baden-wuerttemberg.de/de/service/media/mid/grundsteinlegung-neubau-cyber-valley-i-in-tuebingen/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Mediathek des Finanzministeriums</a> heruntergeladen und für redaktionelle Zwecke mit Bildnachweis honorarfrei verwendet werden.</p>]]></content:encoded><category>CyberValley-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-78212</guid><pubDate>Tue, 03 May 2022 15:26:34 +0200</pubDate><title>„Exzellent erklärt“ für Deutschen Podcastpreis nominiert</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=78212&amp;cHash=76f75c9dd9a184bb2586002218c21d98</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der gemeinsame Podcast der Exzellenzcluster „Exzellent erklärt – Spitzenforschung für Alle“ nimmt in der Kategorie „Wissen“ am Wettbewerb des „Deutschen Podcastpreises“ teil. Noch bis 05.05.2022 kann per Publikumsvoting für den Podcast gestimmt werden.</p><ul><li><a href="https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/exzellent-erklaert-spitzenforschung-fuer-alle/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Hier für den Podcast abstimmen</a></li></ul><h3><span style="font-size:1rem">Der Podcast „Exzellent erklärt – Spitzenforschung für Alle“</span></h3><p>57 Exzellenzcluster – ein Podcast: Regelmäßig berichtet „Exzellent erklärt“ aus einem der Forschungsverbünde, die im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gefördert werden.&nbsp;</p><p>Die Reise geht quer durch die Republik und genauso vielfältig wie die Standorte sind die Themen: von A wie Afrikastudien bis Z wie Zukunft der Medizin. In jeder Folge erwarten die Hörerinnen und Hörer Einblicke in die interdisziplinäre Arbeit eines Exzellenzclusters. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Exzellenzcluster sprechen mit Podcasterin Larissa Vassilian darüber, wie sie auf relevante Themen unserer Zeit wissenschaftlich fundierte Antworten finden wollen – für die Gesellschaft von morgen.</p><p>"Exzellent erklärt" nimmt aktuell an zwei Wettbewerben teil: "<a href="https://fastforwardscience.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Fast Forward Science 2021/22</a>" und "<a href="https://www.deutscher-podcastpreis.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Deutscher Podcastpreis</a>".</p><p>Im November 2021 ist die Tübinger Podcastfolge des Exzellenzclusters “Controlling Microbes to Fight Infections” (CMFI) erschienen. Darin spricht Lisa Maier, ehemalige&nbsp;Nachwuchsgruppenleiterin im Exzellenzcluster CMFI und heute Professorin für Mikrobiom-Wirts-Interaktionen an der Medizinischen Fakultät, über „<a href="https://exzellent-erklaert.podigee.io/3-neue-episode" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Bakterien im Darm — Wie Medikamente unser Mikrobiom beeinflussen</a>“.</p><ul><li><a href="https://open.spotify.com/show/2Trxj72lIJdZ55XD9YyO6A" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Auf Spotify hören</a></li><li><a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/exzellent-erkl%C3%A4rt-spitzenforschung-f%C3%BCr-alle/id1583022149" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Auf Apple Podcasts hören</a></li></ul><h3>Deutscher Podcast Preis&nbsp;</h3><p>Gesprochene Worte lassen Tag für Tag ganze Welten in unseren Köpfen entstehen. Mit dem Deutschen Podcast Preis möchten wir den Menschen hinter diesen Worten eine entsprechend große Bühne geben und die besten Formate, Ideen und Momente jährlich auszeichnen.</p><p>Der Deutsche Podcast Preis wurde von führenden Akteuren aus der Audiobranche ins Leben gerufen und wird in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Der Preis prämiert in ausgewählten Kategorien die besten Formate der deutschen Podcast-Landschaft und schafft so mehr Aufmerksamkeit für die Menschen hinter den Mikrofonen. Ausgezeichnet werden die Macher:innen, die mit Leidenschaft und Know-how das gesprochene Wort zum Hörerlebnis machen. Denn diese Köpfe sind die treibenden Kräfte hinter der Faszination für Audio.<br> Podcasts sind viel mehr als das Bannen von Gesprächen auf einer Tonspur und bieten ganz andere Herausforderungen und Chancen für die Macherinnen und Macher. Dieser Preis gibt dem Podcast-Genre einen Rahmen, der die Themenvielfalt der unterschiedlichen Angebote widerspiegelt und für noch mehr Hörerinnen und Hörer und Medien sichtbar macht.</p><p class="align-right">Pressemeldung Deutscher Podcastpreis</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-77888</guid><pubDate>Wed, 27 Apr 2022 15:00:18 +0200</pubDate><title>European research universities agree on a set of principles for international cooperation in research</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/european-research-universities-agree-on-a-set-of-principles-for-international-cooperation-in-research/</link><description>The German U15, The Guild of European Research-Intensive Universities, and Udice emphasise the necessity to strengthen international cooperation in research to meet global challenges.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ahead of the ERA Forum’s Standing Subgroup on the Global Approach meeting at the beginning of May, where Member States representatives will be invited to exchange on the principles for international cooperation in research and innovation, the German U15, The Guild of European Research-Intensive Universities and Udice wish to reiterate their commitment to strengthen international cooperation in research, while mitigating the challenges associated with international partnerships.</p><p>With Russia’s attack on Ukraine from 24 February, and at times of unstable geopolitical context, the three university networks express their uncompromising solidarity with Ukrainian universities. They commit to providing help and support for students and researchers from Ukraine affected by the war, and for Russian staff and students who face persecution for opposing it.</p><p>At the same time, the German U15, The Guild, and Udice emphasise that articulating a fair, democratic and sustainable response to the challenges Europe and the world are currently facing requires an effective cooperation between research universities worldwide.</p><p>In particular, acknowledging <a href="https://www.bmbf.de/bmbf/shareddocs/downloads/files/_drp-efr-bonner_erklaerung_en_with-signatures_maerz_2021.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">the Bonn Declaration on Freedom of Scientific Research</a>, <a href="https://ec.europa.eu/info/files/communication-global-approach-research-and-innovation_en" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">the European Commission’s Communication on the Global Approach to Research and Innovation</a>, <a href="https://presidence-francaise.consilium.europa.eu/media/xi1khxzg/marseille-declaration.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">the Marseille Declaration on International Cooperation in Research and Innovation</a>, <a href="https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-7936-2022-INIT/xx/pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">and the Council conclusions on a European strategy empowering higher education institutions for the future of Europe</a>, the German U15, The Guild, and Udice stress that:</p><ol><li>International cooperation is essential for the progress of science and benefits humanity as a whole.</li><li>Research universities are willing to help prevent risks associated with international cooperation.</li><li>International scientific cooperation by research universities is a major diplomatic tool.</li><li>European programmes in favour of academic and scientific cooperation must contribute to making Europe more attractive, open to cooperation with the rest of the world.</li><li>Research universities are one of the pillars of European development and technological sovereignty.</li><li>International collaboration in research and higher education is essential for the sustainable and balanced development of all regions in the world.</li></ol><p><strong>Christine Clerici</strong>, President of Udice and Rector of Université Paris Cité, said: “Despite the crises, tensions and now war on our doorstep in Europe, international cooperation remains paramount for research intensive universities. The current dramatic international situation invites us to rethink our approach to international collaboration and to reaffirm our common principles and values. It is essential that this work be carried out on a European level and I welcome the close working relationship that the Udice group is establishing with its European partners. Together we can build a realistic, balanced and mutually beneficial vision of international cooperation in higher education, research and innovation.”</p><p><strong>Jan Palmowski</strong>, Secretary-General of The Guild, said: “The war in Ukraine, and the need for solidarity with Ukraine, must go hand-in-hand with a vigorous embrace of international collaboration in science. At a time of crisis, the need for international partnership and collaboration are all the greater to address common challenges. Europe’s universities have a huge part to play in helping the EU address fundamental societal, technological and economic challenges, and we are ready to do so.”</p><p><strong>Jan Wöpking</strong>, Managing Director of German U15, said: “The Russian war against Ukraine marks a fundamental turning point in contemporary politics. It is also likely to cause substantial changes to international cooperation in science. We have to shape these changes. International cooperation is not only vital for tackling the grand challenges of sustainability and digitization. It can also contribute to making the world more open and democratic. It is our responsibility to ensure that it does.”</p><p class="align-right"><em>The Guild press release</em></p><p><a href="https://www.the-guild.eu/news/2022/the-guild_joint-statement-on-international-cooperation_27april2022.pdf" target="_blank" class="ut-btn ut-btn--color-primary-1" rel="noreferrer">Read the joint statement</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-76649</guid><pubDate>Tue, 05 Apr 2022 11:32:35 +0200</pubDate><title>Wie „autonom“ ist die Tarifautonomie?</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=76649&amp;cHash=66f4e900a5fadd31019884866b377842</link><description>16. Tübinger Arbeitsrechtstag fand Ende März wieder in Präsenz statt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der 16. Tübinger Arbeitsrechtstag fand am 25. März 2022 erstmals seit der Covid-19-Pandemie wieder als Präsenzkongress statt. Die Veranstaltung widmete sich einer wesentlichen Säule des kollektiven Arbeitsrechts: dem eklatanten Rückgang der Tarifbindung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und der daraus folgenden staatlichen Stützung der Tarifautonomie sowie deren juristische Folgen.</p><p>Rund 100 Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis folgten der Einladung von Tagungsleiter Prof. Hermann Reichold (Universität Tübingen) und verfolgten die Veranstaltung im Audimax in der Neuen Aula. Einleitend wies Reichold darauf hin, dass seit dem sog. „Tarifautonomiestärkungsgesetz“ anno 2014 es bereits zu einer Erleichterung der Allgemeinverbindlichkeitserklärung von Tarifverträgen gekommen sei – das Gesetz wurde damals schon von Kritikern als „Tarifautonomieschwächungsgesetz“ bezeichnet. Aufgrund des staatlich verordneten Mindestlohns seit 2015 sowie der verbreiteten „Ohne-Tarif“-(OT-)Mitgliedschaft auf Arbeitgeberseite ergäben sich weitere Schwächungen der Tarifbindung, welche die Voraussetzungen einer staatsunabhängigen Festsetzung von Arbeitsbedingungen durch die sachnäheren Gewerkschaften bzw. Arbeitgeberverbände in Frage stellten.</p><p>Um die in seinen Augen bedrohliche Situation der Tarifautonomie aufzuzeigen, unternahm Prof. Clemens Höpfner (WWU Münster) zunächst eine Bestandsaufnahme der Tarifbindung und der Organisationsrate in Deutschland, um daraus einen anhaltenden Negativtrend sowohl auf Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberseite zu folgern. Als Ursachen für diesen Negativtrend nannte er auf Arbeitgeberseite vor allem hohe Kosten, mangelnde Flexibilität und hohe Komplexität der Tarifverträge sowie fehlende Ausstiegsmöglichkeiten (z.B. wegen gesetzlicher Nachbindung und Nachwirkung der Tarifverträge). Für die Arbeitgeber erwiesen sich die OT-Mitgliedschaft sowie arbeitsvertragliche Bezugnahmeklauseln und Anerkennungstarifverträge attraktiver als die volle Verbandsmitgliedschaft. Auf Arbeitnehmerseite konstatierte Höpfner, dass hier vor allem die Kosten der Gewerkschaftsmitgliedschaft prohibitiv wirkten – angesichts arbeitsvertraglicher Bezugnahmeklauseln bzw. der Allgemeinverbindlichkeit stelle man sich die Frage: „Warum etwas über den Mitgliedsbeitrag einkaufen, das man auch geschenkt bekommt?“.</p><p>Staatliche Stärkungen der Tarifgeltung durch erga-omnes-Wirkung auf Arbeitgeberseite, Tariftreueregelungen oder eine Einschränkung der OT-Mitgliedschaft seien also der falsche Weg. Dadurch würden nur die Symptome, nicht aber die Ursachen der rückläufigen Tarifbindung behandelt. Nicht die Tarifgeltung müsse gestärkt werden, sondern auf vorgelagerter Stufe die Tarifbindung kraft Mitgliedschaft. Wenn der Gesetzgeber die Tarifbindung stärken wolle, könne dies nur „von unten“ geschehen, indem er die Attraktivität der Verbandsmitgliedschaft erhöhe und dadurch die Tarifautonomie stärke. Der Staat solle sich auf solche Maßnahmen beschränken, die bestehende Negativanreize abmilderten.</p><p>Im Anschluss referierte Prof. Martin Franzen (LMU München) zum Thema „Stärkung der Tarifautonomie durch Anreize zum Verbandsbeitritt“. In Übereinstimmung mit Höpfner betonte er ebenfalls, dass eine Stärkung der Tarifgeltung nicht notwendigerweise eine Stärkung der Tarifautonomie bewirke, sondern vielmehr eine breite Mitgliederbasis in den Koalitionen dafür entscheidend sei. Eine Abschaffung der OT-Mitgliedschaft und die Erweiterung der Allgemeinverbindlichkeit seien hingegen keine geeigneten Mittel zur Stärkung der Tarifbindung. Zentral für die Stärkung der tarifvertraglichen Gestaltung der Arbeitsbedingungen im System der Tarifautonomie sei vielmehr eine Tarifpolitik, die so ausgerichtet werden müsse, dass Tarifverträge auch für Arbeitgeber attraktiv blieben. Als wichtige und bislang weitgehend unbeachtete Stellschraube sei insoweit das Arbeitskampfrecht als „Tarifverhandlungsrecht“ zu bewerten. Dieses sei dank der Rechtsprechung relativ kampffreundlich und damit gewerkschaftsfreundlich ausgestaltet mit der Folge, dass Tarifverträge entstünden, die vielen Arbeitgebern nicht gefielen und ihre Tarifbindung in Frage stellten.&nbsp;</p><p>Auf der Arbeitnehmerseite müsse die Rechtsordnung hingegen Anreize zum Gewerkschaftsbeitritt verbessern. Insoweit schlug Franzen die Aufnahme eines Steuerfreiheitstatbestandes in § 3 EStG vor, der einen Teil des aufgrund eines Tarifvertrages geschuldeten Arbeitsentgeltes steuerfrei stellen soll. Zwar sei eine solche Steuerprivilegierung verfassungsrechtlich nicht unproblematisch, sie könne aber aufgrund der überragenden Bedeutung der Tarifautonomie für die Gestaltung der Wirtschafts- und Sozialordnung gerechtfertigt werden. Voraussetzung für die Steuerprivilegierung, die das Drei- bis Vierfache des durchschnittlichen Jahresbeitrages für die Gewerkschaftsmitgliedschaft eines Arbeitnehmers mit durchschnittlichem Einkommen betragen solle, sei jedoch, dass es sich um echtes tarifgebundenes Entgelt handele. Sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber müssten also mitgliedschaftlich tarifgebunden sein und das Entgelt aufgrund eines zwischen beiden Verbänden geschlossenen Tarifvertrages gezahlt werden.</p><p>Nach der Mittagspause referierte Roman Romanowski, leitender Justiziar der IG Metall (Frankfurt), zum Thema „Verschlechterungsverbot bei Tarifwechsel nach Betriebsübergang?“. Er legte die Interessen der Betroffenen im Falle des § 613a BGB dar und machte deutlich, wie anwendungsunfreundlich diese Norm sei. Um den Wirkungsmechanismus besser zu beschreiben, wählte er ein eindrückliches Beispiel und beschrieb, dass das Arbeitsverhältnis sozusagen einen Rucksack enthalte, in welchem sich der Tarifvertrag befinde. Der Ablösungsmechanismus erlaube laut BAG konsequenterweise keine Beachtung des Günstigkeitsprinzips, weil das Gericht bei der Transformation nach § 613a Abs. 1 BGB in der kollektiven Regelung keine schuldrechtliche, sondern eine kollektivrechtliche Norm sehe. Im Anschluss stellte Romanowski die Inhalte der „Scattolon“-Entscheidung des EuGH vor, aus welcher sich ein allgemeines Verschlechterungsverbot ableiten lassen könne, was das BAG aber ausdrücklich verneine. Für diese Lösung spreche, dass die Tarifvertragsparteien eine Richtigkeitsgewähr oder zumindest eine Angemessenheitsvermutung für ihre Lösung beanspruchen könnten. Bei einem funktionierenden Tarifvertragssystem bedürfe es keiner staatlichen Eingriffe. Zudem sei eine Missbrauchskontrolle jederzeit möglich.</p><p>Als letzter Referent der Tagung widmete sich Prof. Sebastian Kolbe (Universität Bremen) dem Thema „Tarifeinheit auf dem Prüfstand – Lehren aus dem GDL-Streik 2021“. Mit dem Lokführer-Streik der GDL hätte dieses Thema in Verbindung mit dem verfassungsrechtlich umstrittenen § 4a TVG an Fahrt aufgenommen. Tarifkollisionen sollten durch diese Norm nicht aufgelöst, sondern vielmehr präventiv verhindert werden. Obwohl der Aufstieg der Spartengewerkschaften wie GDL, Cockpit, UFO zeige, dass die Mitglieder ihre Interessen nicht immer hinreichend berücksichtigt sehen, gebe es keinen Trend zu einer größeren Anzahl solcher Gewerkschaften. Vielmehr komme es zu einer Kooperation, welche vermutlich durch die Tarifeinheit gefördert werde. Das TEG sei nicht dazu geeignet, Arbeitskämpfe zu vermeiden, so Kolbe, denn welche Partei die Mehrheit habe, könne erst nach dem Arbeitskampf entschieden werden. Durch die Zuwachsmöglichkeiten während des Arbeitskampfes wirke das TEG vielmehr kampfanreizend statt deeskalierend. Der letzte Streik der GDL biete daher Anlass, weniger auf die Vermeidung von Tarifeinheit zu setzen, als vielmehr auf deren Anwendung. Zusammenfassend lasse sich sagen, dass die gesetzliche Tarifeinheit die Optionen einer Zusammenarbeit von Gewerkschaften deutlich in den Fokus gerückt habe. Der GDL-Streik zeige zudem, wie zerbrechlich die bisherigen Lösungen seien. Gewerkschaftskonkurrenz könne nicht durch das TEG befriedet werden. Kolbes zentrale These war daher, dass die Tarifeinheit in eine zweite Phase übergehe. Die erste, eher kooperative Phase werde nun von einer zweiten, eher kompetitiven Phase abgelöst. Kolbe resümierte, dass durch eine neue gelebte Tarifeinheit einheitliche Arbeitsbedingungen in Betrieben ermöglicht würden, wodurch eine Spaltung der Belegschaft verhindert werden könne. Besonders spannend sei es zukünftig zu beobachten, wie sich die gelebte Tarifeinheit insb. im Flug- und Bahnverkehr auf die Tarifverhandlungen konkret auswirke.</p><p>Die Vorträge wurden häufig kontrovers diskutiert, ohne indes in Frage zu stellen, dass der derzeitige Trend der Verstaatlichung der Tarifautonomie der falsche Weg sei. Zur Tarifkonkurrenz plädierte Prof. Wolfgang Däubler dafür, das TEG wieder aufzugeben. Die Kooperation ver.di und Beamtenbund bzw. Marburger Bund zeige zudem, dass Tarifpluralität gut funktioniere. Prof. Franzen ergänzte, dass bei Einführung des § 4a TVG die Befürchtung einer Tarifzersplitterung vorherrschte. Tatsächlich habe die Norm jedoch die bereits vorhandenen Gewerkschaften stabilisiert und gleichzeitig verhindert, dass neue entstünden. Kolbe entgegnete, dass noch nicht abschließend geklärt sei, was die Neuentstehung von Gewerkschaften verhindert habe. Reichold schloss die Diskussion mit den Worten „es gibt den § 4a, aber jeder ist bemüht, ihn nicht zu nutzen“.</p><p class="align-right"><em>Doreen Emde / Lars Sander</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75820</guid><pubDate>Tue, 15 Mar 2022 13:34:37 +0100</pubDate><title>Fellowship des „DigitalChangeMaker Accelerator“ auch für Tübinger Studentin</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=75820&amp;cHash=b044911867c650420496178a909204b6</link><description>Programm fördert Studierendenteams, die die Digitalisierung in Studium und Lehre mitgestalten</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Stifterverband und die Reinhard-Frank-Stiftung haben im Rahmen des gemeinsamen Förderprogramms „<span lang="en" dir="ltr">DigitalChangeMaker Accelerator</span>“ 17 <span lang="en" dir="ltr">Fellowships </span>für studentische Tandems und Trios vergeben. Die Fellows haben herausragende Projekte initiiert, um die digitale Transformation an Hochschulen mitzugestalten und Hochschulbildung studierendenzentriert und innovativ voranzutreiben. Zu den ausgezeichneten Teams gehört auch das Duo Stella Sophia Faber, Psychologie-Studentin an der Universität Tübingen, und Prosperous Simsi John, Student der Betriebswirtschaft an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt.</p><p>Mit dem Förderprogramm sollen die Studierenden als „<span lang="en" dir="ltr">Change Agents</span>“ befähigt werden, die Veränderungen vorantreiben, und erhalten Unterstützung bei der Umsetzung von eigenen Veränderungsprojekten. Dafür werden sie während des viermonatigen Förderzeitraums finanziell wie auch ideell gefördert. Während des Gestaltungs- und Umsetzungsprozesses werden die Fellows bedarfsorientiert im Rahmen von <span lang="en" dir="ltr">Workshops </span>und <span lang="en" dir="ltr">Peer-Coachings</span> begleitet. Darüber hinaus erhalten sie Zugang zu relevanten Netzwerken und Kollaborationen. Jedes Team erhält außerdem eine Förderpauschale von 1.200 Euro, die im Rahmen des Veränderungsprojekts flexibel eingesetzt werden kann.</p><p>Über die 17 Tandems und Trios werden insgesamt 42 Studierende unterschiedlicher Fächergruppen aus dem gesamten Bundesgebiet gefördert. Die Projektideen umfassen ein breites Spektrum von Vorhaben zur Vereinfachung des digitalen Studienalltags und zum Umgang mit Problemen, die sich aus der Online-Lehre ergeben. Die Tübingerin Stella Sophia Faber will gemeinsam mit Prosperous Simsi John im Projekt „Digital campus meetups – Was macht (d)ein Online-Studium aus?“ eine Veranstaltungsreihe für Studierende auf die Beine stellen. Drei Online-Treffen im April, Mai und Juni 2022 sollen dazu dienen, praktische Tipps für den digitalen Studienalltag auszutauschen und den Dialog zu aktuellen Themen und den Erfahrungsaustausch zu fördern, auch mit Vorträgen von externen Expertinnen und Experten. Geplante Themen sind unter anderem die Studienzufriedenheit und Möglichkeiten, ein Scheitern im Studium als Chance für die Persönlichkeitsentwicklung zu nutzen. Das Angebot richtet sich an alle Studierenden der beteiligten Hochschulen, d.h. der Universität Tübingen und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.</p><p>Der Stifterverband und Reinhard Frank-Stiftung haben das Förderprogramm „<span lang="en" dir="ltr">DigitalChangeMaker Accelerator</span>“ ins Leben gerufen, um Studierende zu unterstützen und sichtbar zu machen, die sich an der Gestaltung des Digitalisierungsprozesses beteiligen. Alle ausgewählten Fellows zeichnen sich aus durch ihr Engagement und ihre Motivation, Hochschulbildung aktiv mitzugestalten und durch ihr Projekt Veränderungen an ihren Hochschulen und darüber hinaus voranzutreiben. Die Projekte der Fellows sind auf die Bedürfnisse der Studierenden wie auch auf eine nachhaltige Wirkung in den Hochschulen ausgerichtet und stehen für eine offene Wissensaustausch- und Partizipationskultur.</p><p class="align-right"><em>Nach einer Pressemitteilung und weiteren Informationen des Stifterverbands</em></p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://www.stifterverband.org/digitalchangemaker-accelerator" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Förderprogramm „DigitalChangeMaker Accelerator“ und Details zu einzelnen Projekten</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-75718</guid><pubDate>Fri, 11 Mar 2022 12:00:07 +0100</pubDate><title>CIVIS Alliance signs partnership agreement with African universities</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/civis-alliance-signs-partnership-agreement-with-african-universities/</link><description>Ever-closer cooperation among European universities must not close the door on global partnerships</description><content:encoded><![CDATA[<p class="ut-teaser">CIVIS Alliance and six leading African universities call for a European Universities Initiative which reinforces Africa-EU relations. Today we put our principles into practice with an ambitious partnership agreement for cross-Mediterranean collaboration in higher education.</p><p>The European Universities Initiative (EUI) is the EU’s flagship policy in higher education. Hundreds of universities across the continent are joining alliances which push the limits of student mobility, integrated teaching, and research collaboration. But should such alliances be at the cost of partnerships with other universities, especially those outside Europe? The 10 members of the CIVIS Alliance do not think so, and we have a special focus on relationships with the Africa-Mediterranean region.</p><p>Today, meeting at Aix-Marseille Université, CIVIS and six leading African universities –&nbsp;Université Hassan II de Casablanca,&nbsp;Université de&nbsp;Sfax,&nbsp;Université Cheikh Anta Diop de Dakar,&nbsp;Makerere University,&nbsp;University of the Witwatersrand and&nbsp;Universidade Eduardo Mondlane&nbsp;–&nbsp;issued a clear call for a EUI which is open to global partnerships. A new position paper sets out our vision, making the case for an EUI which:</p><ul><li>Acts as a catalyst for challenge-based education, as seen in the CIVIS Hubs. Humanity now faces global problems, so our search for solutions must reach out to partners beyond Europe’s borders.</li><li>Broadens the definition of student mobility to include exchanges and study visits which take European students outside Europe or bring students from around the world to European universities.</li><li>Supports equitable research partnerships, as foreseen in the agreement between the European Union (EU) and African Union (AU) on an EU-AU Innovation Agenda.</li></ul><p>We have also signed a partnership agreement which sets out ambitious plans for common work in the years ahead. The six African partners all already have wide-reaching partnerships with several CIVIS member universities, but this new agreement will institutionalise cooperation with the whole Alliance and its members. Fundamental to our approach is the equality between African and European partners, and a framework which also opens up new channels for South-South cooperation.</p><p>African partners will be integrated into the CIVIS Hubs, where academics work together to develop educational and other activities responding to global challenges. Concretely, this could offer the chance for increased mobility (both physical and virtual) or create new opportunities to leverage our shared capacities to seek external funding. Together we can also build on our work with a positive social impact on our local communities.</p><p>The partnership agreement and position paper were signed on final day of the 3-day conference New Horizons for the European-African Partnership, co-hosted by CIVIS and its member university Aix-Marseille Université as part of the French Presidency of the Council of the European Council. A mix of public and closed sessions gathered academics and policymakers from both sides of the Mediterranean, including the French Minister of Higher Education Fréderique Vidal, speakers such as Achille Mbembe and Peter Maassen, and numerous representatives of the European Commission.</p><p class="align-right"><em>Press release by the CIVIS Alliance</em></p><h3>Further information:</h3><p><a href="http://www.civis.eu" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">CIVIS Alliance website</a></p><p><a href="https://civis.eu/en/african-partner-universities" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Details on the African partner universities</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-74208</guid><pubDate>Thu, 03 Feb 2022 13:32:53 +0100</pubDate><title>Cyber Valley in Tübingen wird erweitert</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=74208&amp;cHash=5e10d84a2e0c70dd353b82b951e9d682</link><description>Am Wissenschafts- und Technologiepark &quot;Obere Viehweide&quot; in Tübingen haben die Bauarbeiten für den ersten Cyber-Valley-Neubau auf dem Campus der Universität Tübingen begonnen. Das Land investiert rund 55,8 Millionen Euro in den Neubau.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt Cyber Valley I bildet den Auftakt für den weiteren Aufbau der <a href="https://cyber-valley.de/de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Cyber-Valley-Initiative</a> am Standort Tübingen. Es bietet Flächen für Forschung und Lehre in Informatik,künstliche Intelligenz (KI) und Robotik.</p><p>Finanzminister Dr. Danyal Bayaz sagte: „Wir schaffen ein innovatives Gebäude, in dem innovative Ideen entwickelt werden. Spitzenforschung gehört zur DNA unseres Landes. Deshalb investieren wir in die künstliche Intelligenz, um führend darin zu werden.“</p><h3>Startschuss für Cyber-Valley-Campus</h3><p>Wissenschaftsministerin Theresia Bauer betonte: „Das dynamisch wachsende Cyber Valley platzt aus allen Nähten. Nachdem Land, Bund, private Stiftungen und Unternehmen große Summen in kluge Köpfe für das Cyber Valley investiert haben, erhöhen wir nun die Investitionen in die Infrastruktur. Mit dem Neubau des Forschungsgebäudes Cyber Valley I geben wir den Startschuss für den Cyber-Valley-Campus: Mehr Platz und die Konzentration an einem Ort bieten beste Bedingungen für zeitgemäßes Forschen im KI-Bereich.“</p><p>Mit der Realisierung des Cyber Valley auf der „Oberen Viehweide“ entsteht ein neuer Campus im Wissenschafts- und Technologiepark Tübingen. In unmittelbarer Nähe zum Max-Planck-Campus werden in dem Neubau Forschungsgruppen der Universität und der Max-Planck-Gesellschaft gemeinsam an dem Zukunftsthema künstliche Intelligenz forschen. In dem kompakten Gebäude sind auf rund 7.000 Quadratmetern Büros, Labore, Hörsäle, Seminarräume und ein Konferenzbereich untergebracht. Große befahrbare Versuchslabore sind ebenerdig angeordnet. Hier werden autonomes Fahren erforscht und Experimente mit Drohnen und Robotern durchgeführt. Die zentrale Atriumhalle ist für Forscherinnen und Forscher und die Öffentlichkeit nutzbar.&nbsp;</p><p>Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz haben beim neuen Campus Cyber Valley einen hohen Stellenwert. Der Betrieb soll möglichst klimaneutral erfolgen. Eine hohe Energieeffizienz und die umfangreiche Nutzung erneuerbarer Energie sind wichtige Merkmale des Neubaus Cyber Valley I. Soweit möglich soll der Neubau in moderner Holzbauweise realisiert werden. Das Land investiert rund 55,8 Millionen Euro in den Neubau. Das Gebäude soll Ende 2024 fertig sein.</p><h3>Der KI-Innovationscampus Cyber Valley</h3><p>Neben dem bereits 2016 beschlossenen Neubau Cyber Valley I sieht die Gesamtkonzeption für den Standort Tübingen noch zwei weitere Neubauten für den Cyber-Valley-Campus vor. Mit den beiden Neubauten Cyber Valley II und III werden insgesamt weitere rund 14.800 Quadratmeter KI-Spitzenforschungsfläche auf dem Campus der Universität Tübingen entstehen.&nbsp;</p><p>Der KI-Innovationscampus Cyber Valley ist ein europaweit einmaliges Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und intelligente Systeme. Das 2016 in der Region Stuttgart-Tübingen gegründete Forschungskonsortium im Bereich der künstlichen Intelligenz verbindet Partner aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.</p><p class="align-right"><em>Gemeinsame Pressemitteilung des Finanzministeriums und des Wissenschaftsministeriums Baden-Württemberg</em></p>]]></content:encoded><category>CyberValley-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73503</guid><pubDate>Thu, 20 Jan 2022 11:52:19 +0100</pubDate><title>The Guild’s response to the European strategy for universities</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/the-guilds-response-to-the-european-strategy-for-universities/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>On 18 January the European Commission presented the <a href="https://education.ec.europa.eu/document/commission-communication-on-a-european-strategy-for-universities" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">European strategy for universities</a> as a way to articulate a transformative vision for the higher education sector. The Guild welcomes the strategy as a framework which recognizes the rich potential and contribution of Europe’s universities to our society through research, education and innovation. We wish to thank Commissioner Gabriel and Vice-President Schinas for their constructive consultations with the sector and acknowledging many of the <a href="https://www.the-guild.eu/resources/vision-for-europes-universities.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">views expressed by The Guild’s presidents</a>.</p><p>Although there is much to welcome – the articulation of funding needs for universities, respect for academic freedom and university autonomy, diversity and inclusion targets, or the importance of global excellence – there is a genuine question whether the strategy is visionary enough. And how well it captures the research and innovation dimension which is discussed in the framework of the European Research Area. The institutional transformation is presented on the basis of two premises:&nbsp;1) universities can better solve big societal challenges through effective <strong>transnational collaboration</strong>, and 2) the principle of <strong>inclusive excellence</strong> across all four missions of universities makes the EU’s approach distinct compared to other parts of the world.</p><p>A distinctly <strong>European approach to higher education and research</strong> is showcased through four concrete initiatives – the expansion from 41 to 60 European Universities, piloting the joint European degree, testing a possible legal statute for alliances of universities, and advancing the European Student Card initiative. As one of the first steps, and inspired by the European Universities alliances, the Commission’s Proposal for a <a href="https://education.ec.europa.eu/document/proposal-for-a-council-recommendation-on-building-bridges-for-effective-european-higher-education-cooperation" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Council Recommendation on building bridges for effective European higher education cooperation</a> offers a new momentum for Member States to take action through legislation, policy and funding. However, the strategy lacks concrete actions to boost bottom-up research excellence. It contains only a brief mention of the upcoming European Excellence initiative which should “raise excellence in science and in knowledge valorisation of Europe’s universities and improve global competitiveness of European Universities.”</p><p>The objective to support universities as<strong> lighthouses of our European way of life </strong>includes a number of guidelines and frameworks to promote attractive careers in higher education, pedagogical innovation, gender equality or academic values. In this regard, there is surely a role for universities to first examine critically what we might understand as “the” European way of life.</p><p>The strategy invites universities to lead the paradigm shift towards the <strong>green and digital transition</strong>. Here, we would strongly urge the EU to support contributions from all subject domains, including the social science and humanities. Also, universities’ commitment to these transversal challenges comes from within and goes beyond short-term policy cycles. Therefore, we need trust-based funding and quality assurance systems that encourage risk-taking.</p><p>The strategy should focus on strengthening universities at a <strong>global level</strong>, notably their capacity for world-leading research and education. For this, we need a much richer discussion about how the EU can help universities improve their capacities for research across Europe. This should go beyond the European Universities and start with a particular vision for excellent science collaboration within Europe, beyond the boundaries of the EU. The strategy emphasizes the importance of developing equitable partnerships in other regions of the world and recognizes the key role of universities in strengthening cooperation on research and innovation. In light of the importance of a global vision, it is particularly regrettable that it does not introduce any new initiatives to support Europe’s global leadership.</p><p>Any strategy is defined by its aspirations, as well as its concrete implementation. We look forward to engaging with the Member States and the European Commission to ensure that the strategy and the Commission’s proposal for enhanced collaboration can strengthen Europe’s universities meaningfully and sustainably.</p><p class="align-right"><em>Statement by The Guild of European Research-Intensive Universities</em></p><h3><strong>Additional information</strong></h3><p><a href="https://www.the-guild.eu/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">The Guild website</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-73302</guid><pubDate>Mon, 17 Jan 2022 11:55:51 +0100</pubDate><title>&quot;CHAPTER GERMANY&quot; zeigt die Alltagserfahrungen Tübinger Studierender aus China</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=73302&amp;cHash=7a81f4064caf58030728df8999eb9087</link><description>Masterstudierende präsentieren Ausstellung im Linden-Museum Stuttgart  </description><content:encoded><![CDATA[<p>Masterstudierende des Ludwig-Uhlands-Instituts für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen haben eine Ausstellung konzipiert, die im Linden-Museum Stuttgart gezeigt wird: Vom 21. Januar bis zum 1. Mai thematisiert die Kabinett-Ausstellung „Chapter Germany. Alltagserfahrungen Tübinger Studierender aus China“ die Erlebnisse chinesischer Studierender im Rahmen ihres Studiums in Deutschland. Für viele von ihnen ist der Auslandsaufenthalt ein prägnantes und einzigartiges Kapitel im Leben. Deshalb fokussiert sich das Studienprojekt auf diese vielfältigen Geschichten. Ihre Erfahrungen und die Ergebnisse dieser empirischen Forschung stellen die Studierenden im Linden-Museum Stuttgart aus und haben sie in einem dazugehörigen Begleitband festgehalten.</p><p>Vom Ankommen in einem fremden Land, vom Studieren an der Universität Tübingen, vom Spaghetti kochen in der Wohnheimküche, von mitgebrachten Erwartungen, neu geschlossenen Freundschaften und Zukunftsträumen berichten 26 Tübinger Studierende aus China. Tübingen steht dabei stellvertretend für alle deutschen Universitäten: An ihnen bilden Studierende aus China inzwischen längst die größte ausländische Studierendengruppe.</p><p>Wie aber erleben sie ihren Alltag in Tübingen? Welche Erfahrungen machen sie an der Universität? Auf welche Probleme stoßen sie? Was ist neu? Wie kann ein Miteinander auf dem Campus entstehen? Und vor allem: Was nehmen sie aus ihrem Aufenthalt in Deutschland – aus ihrem eigenen „Chapter Germany“ – mit zurück nach Hause?</p><p>Um darauf Antworten zu geben, haben 12 Masterstudierende des LUI chinesische Studierende in einem dreisemestrigen Studienprojekt in ihrem Alltag begleitet. Bei Interviews, gemeinsamen Kochabenden und Ausflügen haben sich so Freundschaften und für die Studienprojektgruppe Partnerschaften für eine gemeinsame Forschung entwickelt.&nbsp;</p><p>Die Ausstellung entstand in enger Kooperation mit dem China Centrum Tübingen und den Studierenden und Lehrenden des Studiengangs International Master of Interior Architectural Design der HFT Stuttgart. Der 300-seitige Begleitband legt darauf aufbauend sechs Forschungsschwerpunkte dar. Sie geben Einblicke in das Alltagsleben der Studierenden sowie die Universität als Ort vielfältiger Begegnungen. Der Begleitband ist im Museums-Shop und beim TVV-Verlag zu erwerben (<a href="https://tvv-verlag.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://tvv-verlag.de/</a>).</p><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li>Projektwebseite mit Infos und link zur Vernissage: <a href="http://www.chaptergermany.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.chaptergermany.de</a>&nbsp;</li><li>Instagram Kanal: ekwerkstatt</li><li>Webseite des Lindenmuseums:&nbsp;<a href="https://www.lindenmuseum.de/)" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.lindenmuseum.de/</a></li></ul><p>Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, die Karl Schlecht Stiftung, die Tübinger Vereinigung für Volkskunde e.V., den Universitätsbund Tübingen, die Stiftung Landesbank Baden-Württemberg und das Netzwerk transferorientierter Lehre in Baden-Württemberg. &nbsp;</p><p class="align-right">Projekt „Chapter Germany“</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72633</guid><pubDate>Mon, 20 Dec 2021 09:13:24 +0100</pubDate><title>Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Stadtentwicklung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=72633&amp;cHash=985136bb3556440ea1e7c36506a1ce67</link><description>1. Preis des 30. FRU-Förderpreises für Anna-Maria Weber</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die weitreichenden Folgen der Covid-19 Pandemie auf das gesamtgesellschaftliche Alltagsleben schlagen sich auch in derzeitigen stadtpolitischen Debatten nieder und stellen die Stadtentwicklung vor große Herausforderungen. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit am geographischen <a href="/zh/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/geowissenschaften/arbeitsgruppen/geographie/forschungsbereich/stadt-und-regionalentwicklung/arbeitsgruppe/">Lehrstuhl für Stadt- und Regionalentwicklung</a> unter der Betreuung von Prof. Dr. Dr. Kühne hat sich Anna-Maria Weber mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf die Stadtentwicklung auseinandergesetzt.&nbsp;</p><p>Die im Rahmen der Arbeit durchgeführte Medieninhaltsanalyse hat gezeigt, dass besonders eine innerstädtische Nutzungsmischung mit temporär wechselnder Nutzung als Ansatz zur Bewältigung der Krise gesehen wird und dass neben den Leitbildern einer kompakten und durchmischten Stadt sowie einer nachhaltigen Stadtentwicklung besonders das Leitbild der resilienten Stadtentwicklung einen großen Bedeutungszuwachs erfahren hat.&nbsp;</p><p>Die Bachelorarbeit wurde mit dem 1. Preis des 30. FRU-Förderpreises ausgezeichnet. Der FRU-Förderpreis wird jährlich vom Förderkreis für Raum- und Umweltforschung e.V. ausgeschrieben. Wir gratulieren herzlich zu dieser Auszeichnung!</p><p class="align-right">Mitteilung des Lehrstuhls für Stadt- und Regionalentwicklung (SRE)</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72561</guid><pubDate>Fri, 17 Dec 2021 13:08:54 +0100</pubDate><title>GANITA: Ein Mathespiel für den Unterricht und für zu Hause</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=72561&amp;cHash=73f9302b8756af3d608d9de4051c58e8</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Ganita ist ein Lernspiel für den Mathematikunterricht, das für Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums ab der 5. Klasse geeignet ist. Es kann in der Klasse oder auch mit Familie und im Freundeskreis zu Hause gespielt werden. Entwickelt wurde das Spiel am Fachbereich Mathematik der Universität Tübingen von <strong>Professorin Dr. Carla Cederbaum</strong> und <strong>Anja Fetzer</strong>. An dem Projekt beteiligt waren außerdem Dr. Elke Müller und Lea Lange vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam, für Grafik und Design zeichnete Michael Féaux verantwortlich. Produziert wurde Ganita von der Mathe im Leben gemeinnützige GmbH mit Unterstützung des Berliner Exzellenzclusters MATH+. Neben der Brettspielversion gibt es auch eine Online-Version des Spiels, die auch in Zeiten von Corona spielbar ist.&nbsp;</p><h3>Spielidee</h3><p>Während sich die Schülerinnen und Schüler mit ihren Spielfiguren auf dem Spielfeld bewegen, müssen sie Aufgaben aus fünf verschiedenen Kategorien lösen. Diese decken sowohl den Bildungsplan Baden-Württembergs (2016) als auch Probleme aus der außerschulischen mathematischen Welt ab. Die verschiedenen Kategorien versuchen unterschiedliche Aspekte zu berücksichtigen, um die Schüler*innen zu unterstützen.&nbsp;</p><p>Ganita soll die Spielenden durch die physische Komponente des Spiels und die Embodiment-Zugänge tiefgehend aktivieren und motivieren. Die Aufgaben haben zum Ziel, Wissen zu festigen und zu wiederholen. Dadurch sollen die Schülerinnen und Schüler dazu animiert werden, ihr Wissen in unterschiedlichen Kontexten anzuwenden. Ihnen soll mit Ganita ermöglicht werden, die Relevanz von Mathematik in unserer Welt zu erkennen. Eine erste Untersuchung weist darauf hin, dass die Spielmechanismen des Mathespiels die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern fördern und dabei helfen, sie intrinsisch zu motivieren. Auch die Kreativität beim Lösen von Problemen soll&nbsp;durch die Aufgabenstellungen des Spiels gesteigert werden.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72507</guid><pubDate>Thu, 16 Dec 2021 15:23:43 +0100</pubDate><title>Klangräume und Farbenpracht: Schlüsselartefakte der Eiszeitkunst erhalten eine neue Präsentation</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=72507&amp;cHash=a75fcacb215d250c3d396b9cc4877994</link><description>Erweiterte Dauerausstellung des Urgeschichtlichen Museums (urmu) Blaubeuren wird eröffnet</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ein abgetrenntes Gelenk eines Gänsegeiers, Stein- und Knochengerätschaften mit Anhaftungen mikroskopisch kleiner Reste von Vogelfedern, ein gespaltener Rundstab aus Mammutelfenbein… Gut 40 solch originaler Fragmente eiszeitlicher Flöten, steinzeitliche Werkzeuge und Arbeitsabfälle, entdeckt in den UNESCO-Höhlen der Schwäbischen Alb, sind Ausgangspunkt der neuen Präsentation der weltweit ältesten Musikinstrumente im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren (URMU).&nbsp;<br> &nbsp;<br> Die neuen Räume bieten die bislang umfassendste Ausstellung prähistorischer Instrumente und werden am 18. Dezember eröffnet. Höhepunkte sind die Originale der Gänsegeierflöte aus der Fundstelle Hohle Fels sowie einer Schwanenflöte und der Elfenbeinflöte aus dem Geißenklösterle. Sie zählen zu den spektakulärsten Entdeckungen der Eiszeit-Archäologie und stehen im Mittelpunkt der internationalen Forschung zur Entstehung der Musik. „Als Forschungsmuseum der Universität Tübingen kann das URMU diese Leitartfakte der Musikarchäologie nun nicht nur als fertige Objekte in einer Vitrine präsentieren“, sagt Prof. Nicholas Conard von der Abteilung für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie an der Universität Tübingen und wissenschaftlicher Direktor des URMU. „Gerade die Darbietung der vielen bruchstückhaften Grabungsfunde aus den Welterbehöhlen des Ach- und Lonetals führt Besuchern die jahrelange archäologische Arbeit, vor allem aber die handwerkliche und intellektuelle Leistung der eiszeitlichen Menschen vor 40.000 Jahren vor Augen.“<br> Jeder Fund steht in der Neupräsentation des Museums für einen Arbeitsschritt beim Bau eiszeitlicher Flöten. Erläutert wird dieser Herstellungsprozess nicht textreich auf Tafeln, sondern an neun Videostationen. Sie dokumentieren die experimentelle Rekonstruktion von Mammutelfenbein- und Vogelknochenflöten unter ausschließlicher Verwendung archäologisch verbriefter Werkzeuge.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72218</guid><pubDate>Mon, 13 Dec 2021 09:40:02 +0100</pubDate><title>Gemeinsam gegen die Einwegflut</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=72218&amp;cHash=891dbef962a97ed3305dc8c17adedead</link><description>Das Studierendenwerk Tübingen-Hohenheim verzichtet ab dem 1.1.22 auf die Verwendung von Einwegverpackungen in seinen Mensen und Cafeterien</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universitätsstadt Tübingen führt zum 1. Januar 2022 eine neue&nbsp;Verpackungssteuer ein, um dem Verbrauch von Einwegverpackungen&nbsp;entgegenzuwirken.</p><p>Diese Entscheidung hat auch für die Mensen und Cafeterien des Studierendenwerks weitreichende Konsequenzen. Hier würde zukünftig&nbsp;eine zusätzliche Steuer auf To-Go Verpackungen in den Mensen oder&nbsp;Einweg-Heißgetränkebecher in der Cafeteria anfallen.</p><p>Das Studierendenwerk hat sich entschieden, diese Kosten nicht einfach&nbsp;an seine Gäste weiterzugeben. Aus Gründen der Nachhaltigkeit ist ab&nbsp;Januar 2021 in allen Einrichtungen eine konsequente Müllvermeidungsstrategie vorgesehen. Einwegverpackungen gehören der Vergangenheit an.&nbsp;</p><p>Im Detail bedeutet das folgende Veränderungen:</p><ul><li>Speisen und Getränke können weiterhin wie gewohnt vor Ort&nbsp;mit Geschirr des Studierendenwerks verzehrt werden</li><li>Auf das Geschirr (Teller, Tassen usw.) wird kein Pfand erhoben&nbsp;– wir bitten jedoch um eine sorgfältige Rückgabe!</li><li>Für den To-Go Verzehr ist das Mitbringen eigener Behältnisse&nbsp;(Boxen, Heißgetränkebecher usw.) ausdrücklich gestattet und&nbsp;erwünscht</li><li>Darüber hinaus können in unseren Cafeterien Mehrwegbecher&nbsp;käuflich erworben werden</li></ul><p>„Wir möchten vermeiden, dass Studierende durch Preiserhöhungen&nbsp;zusätzlich belastet werden“ erklärt Oliver Schill, Geschäftsführer des&nbsp;Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim „Daher haben wir beschlossen, die Einwegverpackungen gleich vollständig aus unserem Sortiment zu streichen. Dieses nachhaltige Konzept werden wir zukünftig&nbsp;auch in weiteren Einrichtungen außerhalb Tübingens etablieren.“ An&nbsp;den Standorten Hohenheim, Reutlingen, Albstadt, Sigmaringen, Nürtingen und Trossingen – an denen die Verpackungssteuer aus Tübingen eigentlich nicht greift – werden Einwegverpackungen also ebenfalls sukzessive aus den Verkaufsräumen verschwinden. Hier wird die&nbsp;Umsetzung jedoch erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt erfolgen.</p><p>Homepage des Studierendenwerks: <a href="https://www.my-stuwe.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.my-stuwe.de</a>&nbsp;</p><p class="align-right"><br> Pressemitteilung des Studierendenwerks Tübingen-Hohenheim</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-72131</guid><pubDate>Thu, 09 Dec 2021 16:30:26 +0100</pubDate><title>Nachhaltiges Bioplastik und automatisierte medizinische Analysen mittels KI</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=72131&amp;cHash=0109fa160a9e66c816e663975baa51f1</link><description>Zwei Gewinner des Science2Start Ideenwettbewerbs kommen aus Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Sieger des Science2Start Ideenwettbewerbs 2021 wurden Anfang Dezember verkündet. Die Plätze 2 und 3 gingen dabei an Forschende der Universität Tübingen.&nbsp;</p><p>Platz 2 belegte das Projekt <strong>CyaPlas – Nachhaltiges Bioplastik aus Sonnenlicht und CO2.</strong>&nbsp;Professor Karl Forchhammer vom Interfakultären Institut für Mikrobiologie und Infektionsmedizin der Universität Tübingen forscht gemeinsam mit Dr. Moritz Koch am Polymer PHB (Polyhydroxybutyrat), das sich durch gute Bio-Abbaubarkeit und Verarbeitungseigenschaften auszeichnet. Das Polymer wird aus Cyanobakterien gewonnen, die auch Mikroalgen genannt werden. Den Wissenschaftlern gelang es durch gentechnische Anpassungen, den intrazellulären Gehalt an PHB in den Bakterien auf über 80 Prozent der Zelltrockenmasse zu steigern. Für die ebenso effiziente wie kostengünstige Herstellung von Biokunststoffen wäre bei diesem Verfahren fast nur noch CO2, Wasser und Sonnenlicht notwendig.</p><p>Das Projekt <strong>Cytolytics – automatisierte medizinische Analysen mittels KI</strong> gewann den 3. Preis. Serina Pinar, Can Pinar und Christoph Zimmermann, Absolventen der Universität Tübingen, entwickeln mit ihrem Team eine modulare Softwareplattform, die auf Basis modernster Machine Learning Methoden und Algorithmen eine vollautomatisierte Auswertung medizinischer Daten ermöglicht. Mit ihrem Tübinger Start-up „Cytolytics“ wollen sie eine für den Laboralltag geeignete Lösung zur effizienten Analyse der überwältigenden Datenmengen liefern, die moderne medizintechnische Geräte produzieren. Das erste Softwaremodul startet mit der vollautomatisierten Datenanalyse für die Durchflusszytometrie, einer Routinediagnostik, die unter anderem in der Immunologie, Hämatologie, Infektiologie und Onkologie verwendet wird.</p><p>Platz 1 belegte ein Team der Universität Stuttgart mit dem <strong>Start-up „Printoptics GmbH i.G.“</strong>, das optische Linsen für Endoskope mit neuen Fähigkeiten aus dem 3D-Drucker herstellt.</p><p>Die Preisvergabe fand pandemiebedingt als Fototermin statt.&nbsp;Die Gewinner erhielten Preisgelder in Höhe von insgesamt 4.500 Euro, die wie in den vergangenen Jahren von „Voelker &amp; Partner Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer“ ausgelobt worden waren.&nbsp;</p><p class="align-right">Pressemitteilung der BioRegio STERN Management GmbH</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71901</guid><pubDate>Fri, 03 Dec 2021 16:05:54 +0100</pubDate><title>Öl aus Abfällen der milchverarbeitenden Industrie</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=71901&amp;cHash=28302bf8fad752555ab4f02714c3f7b0</link><description>Tübinger Start-up Wheyfinery im Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2021“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Tübinger Start-up-Unternehmen <strong>Wheyfinery</strong> belegte beim „Startup Pitch Tübingen“ den ersten Platz und zieht ins Landesfinale ein. Zwei weitere Ausgründungen aus der Universität belegten beim Tübinger Vorausscheid gemeinsam den dritten Platz: die Start-ups <strong>ASSIST</strong> und <strong>TuCAN</strong>.</p><h3>Nachhaltige Lösung für die Herstellung grüner Chemikalien</h3><p>Dr. Richard Hegner, Postdoc in der Arbeitsgruppe Bioumwelttechnologie), arbeitet mit seinem Unternehmen Wheyfinery an der Kommerzialisierung einer skalierbaren Bioraffinerie zur Umwandlung von Abfällen aus der milchverarbeitenden Industrie zu biobasiertem Öl für die Herstellung von synthetischen Kraftstoffen und Spezialchemikalien. Diese Öle werden derzeit aus fossilen Ressourcen und nicht nachhaltigem Palmöl extrahiert oder chemisch aus Pflanzenöl synthetisiert. Das Wheyfinery-Verfahren hingegen stellt eine nachhaltige Lösung für die Herstellung grüner Chemikalien dar.</p><h3>KI-gestütztes Diagnosetool zur Früherkennung von Hauterkrankungen</h3><p>A.S.S.I.S.T. ist ein KI-gestütztes Diagnosetool zur Früherkennung von Hauterkrankungen für jeden – Privatpersonen, (Alten-) Pflegepersonal und Ärzte. Auf Basis eines Handyfotos erhält der Nutzer in Sekunden die Diagnose mit konkreten Handlungsempfehlungen, welche die Genauigkeit eines Dermatologen übertrifft. Foto und Diagnose verlassen dabei nie das Endgerät des Nutzers. Das Start-up, das den dritten Platz belegte, wurde von fünf Absolventinnen und Absolventen der Universität Tübingen aus den Bereichen Humanmedizin, Softwareentwicklung und Betriebswirtschaft gegründet.</p><ul><li><a href="http://assist-tuebingen.de " target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">http://assist-tuebingen.de&nbsp;</a></li></ul><h3>Mit Machine Learning die Diagnostik neurodegenerativer Erkrankungen revolutionieren</h3><p>Die Gründer von TuCAN , der Medieninformatiker und Kognitionswissenschaftler Dr. Heiko Holz und der Psychologe Christian Mychajliw wollen mit Hilfe von Machine Learning und Digitalisierung die Diagnostik neurodegenerativer Erkrankungen revolutionieren. TuCAN steht für „Tübingen Cognitive Assessment for Neuropsychiatric Disorders“. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.</p><ul><li><a href="https://tucantest.org" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://tucantest.org</a>&nbsp;</li></ul><p>Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut gratulierte dem Sieger Richard Hegner von Wheyfinery und betonte: „Ich freue mich, dass das Startup Center der Eberhard Karls Universität Tübingen Gründerinnen und Gründern mit dem Vorentscheid die Gelegenheit gibt, sich und ihre innovativen Geschäftsideen zu präsentieren. Gründerinnen und Gründer gestalten mit ihren innovativen Geschäftsideen die Zukunft unserer Wirtschaft entscheidend mit. Deshalb wollen wir sie mit unserer Landeskampagne ‚Start-up BW‘ bestmöglich bei ihren Vorhaben unterstützen. Durch die Teilnahme am ‚Start-up BW Elevator Pitch‘ können sie ihre Geschäftsmodelle in einem frühen Stadium der Öffentlichkeit präsentieren und so wertvolle Kontakte für die weitere Entwicklung ihrer Unternehmen knüpfen.“</p><p>Insgesamt zehn Teams präsentierten beim Startup Pitch Tübingen ihre Geschäftsideen vor einer Fachjury, die aus Führungspersönlichkeiten des Naturwissenschaftlichen und Mathematischen Instituts NMI (Professorin&nbsp;Dr. Katja Schenke-Layland, Direktorin), des Cyber Valley (Alex Diehl, Senior Advisor), vom Medical Valley Hechingen (Dr. Heiko Zimmermann, Geschäftsführer) und der Wirtschaftsförderung Tübingen WIT (Thorsten Flink, Geschäftsführer) sowie von lokalen Tübinger Unternehmen (Dr. Martin Winter, Gründer und Geschäftsführer Lab Automation Network) bestand.</p><p>Aufgrund der doppelten Drittplatzierung erklärten sich die Jurymitglieder bereit, das Preisgeld über die eigenen Institutionen – NMI, WIT und Cyber Valley – zur Verfügung zu stellen.</p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71844</guid><pubDate>Thu, 02 Dec 2021 15:53:28 +0100</pubDate><title>Die Gewinnerinnen und Gewinner der AI GameDev</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=71844&amp;cHash=d1fcb8cdc8e3d6bdae574209b6cffb4a</link><description>mlxar, GRAF und Kinetix SAS bei Preisverleihung geehrt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Start-ups mlxar und Kinetix SAS sowie das Forschungsprojekt GRAF von Katja Schwarz sind die Gewinner:innen der <a href="https://www.aigame.dev" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">AI GameDev</a> – Europas erstem forschungsgetriebenen Wettbewerb zur Weiterentwicklung von Spieltechnologien für Forschende und Start-ups im Bereich künstlicher Intelligenz (KI). Bei der Preisverleihung, die am Donnerstag <a href="https://youtu.be/sXNIqFWWmSM" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">live auf YouTube</a> übertragen wurde, präsentierten die sieben Finalist:innen ihre Ideen zur Unterstützung der Entwicklung und Verbesserung der Interaktivität im Gaming-Sektor vor einer hochkarätigen Jury.</p><p>„Wir werden Gaming überall in unserem Leben sehen – und so auch KI. Und wir werden sehen, wie sich diese beiden Bereiche mehr und mehr miteinander verbinden. Intelligente Systeme werden zu einem integralen Bestandteil des Gamings avancieren und sie intelligenter machen. Ich denke, es wird eine positive Rückkopplung geben, bei dem die KI das Gaming besser macht und das Gaming wiederum die KI verbessert“, sagte Michael J. Black, Direktor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme und Cyber Valley Sprecher. „Ich sehe die Zukunft eher in einer Verschmelzung der realen Welt, der virtuellen Welt und der KI, die die Schnittstelle zwischen der physischen und der virtuellen Welt bildet.“</p><p>Aus den zahlreichen Einreichungen für die Gaming-Competition wurden sieben Finalist:innen für die Preisverleihung ausgewählt, da ihre Ideen alle das Potenzial haben, die Spieleindustrie entweder in Bezug auf die Gestaltung oder die Interaktivität voranzubringen. Von ihnen hatten drei Start-ups und Forschungsgruppen die Möglichkeit, sich einen der drei Preise zu sichern. Die Gewinner:innen sind:</p><h3>Main Award für mlxar: Erstellung von 3D-Architekturmodellen für die Gaming-Industrie</h3><p>Das österreichische Start-up mlxar (machine learning extended architecture) hat den ersten Preis und den von Square Enix bereitgestellten Main Award für die innovativste KI-Lösung gewonnen. mlxar nutzt KI, um 3D-Architekturmodelle für die Gaming Industrie zu erstellen. „Architekturdesign ist ein manueller, ineffizienter und zeitaufwändiger Prozess – das ist ein Problem, wenn man ein einzelnes Gebäude entwirft, und es ist ein riesiges Problem, wenn man eine ganze Stadt, ein Level oder eine Welt entwirft. Das ist genau das, was beim Design von Videospielen und in der Filmindustrie passiert“, sagte Ben James, CEO von mlxar. „Unsere KI-Innovation ist kein Ersatz für den Designerinnen und Designer – sie ist ein Weg, um Fachwissen skalierbar zu machen und letztlich eine neue Art von kreativem Werkzeug zu schaffen, das Menschen dabei hilft, ihre eigene Intuition und Sensibilität zu erweitern.“</p><p>Die Kapazitäten zur Erstellung von Inhalt sind der Nachfrage nach Content weit unterlegen, weshalb der Markt bereits jetzt größer ist als alle anderen Unterhaltungsbranchen zusammen. Die mlxar zugrunde liegende technologische Innovation ermöglicht die kreative Erstellung von Architektur-Assets in einem schnelleren Tempo als die derzeit modernsten Wettbewerber. Ihre Algorithmen entwickeln sich in Abhängigkeit von der Vorgabe, zum Beispiel den gewünschten Stilpräferenzen und Designvorgaben der Benutzenden. Das Ergebnis sind unendlich viele Architekturlösungen, darunter auch bisher unbekannte Entwürfe. mlxars Beitrag hat dem Team einen Besuch in Tokio, Japan, eingebracht, wo es nun die Möglichkeit hat, eine potenzielle Zusammenarbeit mit Square Enix zur praktischen Nutzung ihrer Technologie in der Produktion zu testen.</p><h3>Scientific Award für GRAF: 3D-bewusste Bildsynthese aus 2D-Bildern</h3><p>Katja Schwarz qualifizierte sich erfolgreich mit GRAF und nahm den von Cyber Valley bereitgestellten Scientific Award für die vielversprechendste wissenschaftliche Leistung entgegen. GRAF (Generative Radiance Fields) schlägt ein Framework zur 3D-bewussten Bildsynthese aus unbearbeiteten 2D-Bildern vor. „Die Erstellung von 3D-Inhalten ist das zentrale Element für die Entwicklung realistischer Spielumgebungen und virtueller Realität. Die Erstellung von 3D-Inhalten erfordert jedoch einen hohen Designaufwand, was den Prozess zeit- und kostenintensiv macht“, sagte Katja Schwarz von der Autonomous Vision Group an der Universität Tübingen. „Selbst bei großem Designaufwand sind die Ergebnisse noch nicht vollständig fotorealistisch.“ GRAF begegnet diesen Herausforderungen mit einem datengetriebenen Ansatz. Ziel ist es, aus Daten 3D-konsistente Assets zu lernen, um die Kosten für den manuellen Designaufwand zu reduzieren und den Fotorealismus der erstellten Inhalte zu verbessern. Die meisten bestehenden datengesteuerten Ansätze benötigen 3D-Assets für das Training. Im Gegensatz dazu lernt die Pipeline, 3D-konsistente Objekte aus unbearbeiteten 2D-Bildern zu erzeugen. Dies ist besonders wichtig, da 3D-Groundtruth-Daten in der realen Welt schwer zu erhalten sind, während zweidimensionale Bilder allgegenwärtig sind.</p><p>Der ursprüngliche Preis, der mit diesem Award verbunden ist, bestand aus einer Cyber Valley Tour und einem Treffen mit führenden KI-Forschenden, einschließlich eines Besuchs des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme (MPI-IS) in Stuttgart und Tübingen, Deutschland. Da das Team Teil von Cyber Valley ist, wird der Preis in angemessener Weise angepasst.</p><h3>Audience Award für Kinetix: Umwandlung von 2D-Videos in 3D-animierte Inhalte</h3><p>Das französische Start-up Kinetix SAS hat den von IT-Farm gestifteten Audience Award gewonnen. Dieses Projekt erhielt die meisten Stimmen bei der AI GameDev-Preisverleihung. Kinetix demokratisiert die Charakteranimation mit Hilfe von KI und ermöglicht es Kreativschaffenden, jedes 2D-Video in 3D-animierte Avatare zu verwandeln, so dass jede:r das Metaversum bevölkern und Geschichten erzählen kann. Das Metaverse ist eine hypothetische Iteration des Internets, die dauerhafte virtuelle 3D-Online-Umgebungen durch herkömmliche persönliche Computer sowie virtuelle und Augmented-Reality-Headsets unterstützt. Bislang ist die 3D-Produktion aufgrund der langsamen und technischen Animationstechniken begrenzt. „Eine Minute zu animieren dauert vier Wochen, selbst für ausgebildete professionelle 3D-Animatorinnen und -Animatoren. Wir werden nicht-technischen Kreativen den Zugang zu 3D-Charakteranimation ermöglichen, die heute zu technisch für sie ist“, sagte Yassine Tahi, CEO von Kinetix SAS. „Wir nutzen die neueste Forschung im Bereich Deep Learning mit unserem Team, um über den Stand der Technik hinauszugehen.“</p><p>Die derzeitige 3D-Animationssoftware erfordert fundierte technische Kenntnisse und ist für die meisten Kreativen nicht zugänglich. Sie kann nur offline verwendet werden und lässt den Aspekt der Zusammenarbeit vermissen. Kinetix versucht, die Lücke zwischen der steigenden Nachfrage und den Kosten sowie den technischen Kenntnissen zu schließen, die für die Erstellung von 3D-animierten Inhalten erforderlich sind. Die Lösung von Kinetix ermöglicht die Erstellung und Bearbeitung von 3D-animierten Inhalten durch die Automatisierung, die durch die jüngsten Durchbrüche im Bereich des Deep Learning ermöglicht wird. Kinetix erhält ein exklusives Business- oder Fundraising-Mentoring von IT-Farm, das Themen wie Fundraising-Beratung, Einschätzung von Verkaufsargumenten oder Entwicklung von Geschäftsplänen umfasst.</p><h3>Über AI GameDev</h3><p>Während der <a href="https://youtu.be/sXNIqFWWmSM" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Preisverleihung am Donnerstag</a> wählte eine Jury die Gewinner:innen des Main Awards und des Scientific Awards aus. „Die beiden Punkte, auf die wir besonders geachtet haben, waren wie neuartig und von welcher wissenschaftlichen Qualität die Arbeiten sind“, sagte Michael Sedlmair, Professor für Augmented Reality und Virtual Reality an der Universität Stuttgart und AI GameDev-Jurymitglied. „Wenn diese beiden Aspekte gepaart sind mit viel Potenzial für erkennbare Auswirkungen auf den Spielemarkt, dann wussten wir, dass wir eine würdige Preisträgerin bzw. einen würdigen Preisträger der AI GameDev haben.“ Neben Sedlmair waren Remi Driancourt (GM &amp; Director of Research, Square Enix), Hasegawa Isamu (Senior Manager, Square Enix), Shinya Kasuga (Partner, IT-Farm), Oliver Passek (Referent für Film und Medien, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Baden-Württemberg), Johanna Pirker (Assistenzprofessorin, Technische Universität Graz) und Miyake Youichiro (Lead AI Researcher, Square Enix) Mitglieder der Jury.</p><p>Für die <a href="https://www.aigame.dev" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">AI GameDev</a> rief Cyber Valley gemeinsam mit dem Spieleentwickler Square Enix und dem Risikokapitalunternehmen IT-Farm im August und September zur Einreichung von Bewerbungen auf. Im Oktober nominierten die Forscher von Cyber Valley sowie Vertreter von Square Enix und IT-Farm dann sieben Finalist:innen für die Preisverleihung am Donnerstag.</p><h3>Das fünfjährige Jubiläum von Cyber Valley</h3><p>Die AI GameDev markierte das erste festliche Treffen im Dezember, der für <a href="https://cyber-valley.de/de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Cyber Valley</a> ein besonderer Monat ist: Vor fünf Jahren wurde das Forschungskonsortium in der Region Stuttgart-Tübingen gegründet. Cyber Valley als international renommierter Hotspot für KI ist in den vergangenen Jahren in den Bereichen Forschung und Innovation erfolgreich gewachsen: Es wurden Professuren innerhalb des Ökosystems berufen, Cyber Valley Forschungsgruppen gegründet und ein Start-up sowie ein Investor Netzwerk aufgebaut. Die AI GameDev ist ein weiterer Höhepunkt in einer beeindruckenden Reihe von Veranstaltungen, die allesamt auf die Anwendung von KI in vielversprechenden Kontexten abzielen, dieses Mal in Form einer Gaming Competition.</p>]]></content:encoded><category>CyberValley-Aktuell</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71739</guid><pubDate>Tue, 30 Nov 2021 15:16:04 +0100</pubDate><title>Cyber Valley startet Programm für KI und Journalismus</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=71739&amp;cHash=e135ee8d686da110576f26c7390bcafc</link><description>Ausschreibung Journalist-in-Residence bis 15. Februar 2022</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Cyber Valley Journalist-in-Residence-Programm geht in Serie. Nach dem Pilotprojekt mit Datenjournalistin Christina Elmer, wird das Programm „KI und Journalismus“ im kommenden Jahr fester Bestandteil der Cyber Valley Public-Engagement-Strategie – in enger Zusammenarbeit mit dem <a href="https://uni-tuebingen.de/fakultaeten/philosophische-fakultaet/forschung/zentren-und-interdisziplinaere-einrichtungen/rhet-ai-center/" target="_blank" class="external-link">Center for Rhetorical Science Communication on Artificial Intelligence</a> (RHET AI) und gefördert von der <a href="mailto:https://www.volkswagenstiftung.de" target="_blank" class="mail">VolkswagenStiftung</a>.</p><p>Interessierte Journalistinnen und Journalisten können sich ab jetzt bis zum 15. Februar 2022 für einen drei- bis sechsmonatigen vergüteten Aufenthalt bewerben. In dieser Zeit kann der oder die Journalist-in-Residence zu einer selbst gewählten Fragestellung im Austausch mit KI-Forschenden unterschiedlicher Disziplinen recherchieren – absolut unabhängig. Cyber Valley erwartet in dieser Zeit ausdrücklich keine Berichterstattung über KI-Themen oder über Cyber Valley.</p><p>„Ich empfehle eine Bewerbung allen, die bereit sind, einmal ganz tief in die Forschung zu intelligenten Systemen einzutauschen – und die zugleich in einer Stadt sein wollen, die solche Entwicklungen aufmerksam begleitet“, sagt Christina Elmer, die von April bis Juni 2021 als stellvertretende Entwicklungschefin des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ pausierte und inzwischen Deutschlands erste Professorin für Datenjournalismus an der TU Dortmund ist.<br> &nbsp;</p><h3>Was bietet Cyber Valley?</h3><ul><li>Einführung in Grundlagen von maschinellem Lernen, Computer Vision und Robotik&nbsp;</li><li>Aufbau eines eigenen Netzwerks mit Forschenden&nbsp;</li><li>Einblicke in das Cyber Valley Ökosystem&nbsp;</li><li>Freiraum für Kreativität und Reflexion über Methoden, Werkzeuge und KI-gestützten Journalismus&nbsp;</li><li>honorierter Werkvertrag&nbsp;</li><li>Budget für eigene Veranstaltungen (z. B. Workshops, Expert:innengespräche, Reisen)&nbsp;</li><li>Kosten für Büro und Unterkunft werden übernommen&nbsp;</li></ul><h3><br> Wie bewirbt man sich?</h3><p>Interessierte Medienvertreter:innen können sich bis zum <strong>15. Februar 2022</strong> mit einem Anschreiben, einem Lebenslauf sowie einem Ideenpapier <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,rcvtkem0mnwgignBeadgt/xcnnga0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">per E-Mail</a> bei Cyber Valley Public Engagement Manager <a href="https://cyber-valley.de/de/people/pkluegel" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Patrick Klügel</a> bewerben. Das zweiseitige Ideenpapier illustriert, welche journalistische Herausforderung während des Aufenthalts mit Blick auf das Thema KI oder mithilfe von KI gelöst werden soll. Die Auswahlentscheidung erfolgt durch eine Jury bis Anfang März 2022.</p><p>Weitere Informationen zur Ausschreibung und zum Ablauf des Cyber Valley Journalist-in-Residence-Programms sind in <a href="https://cyber-valley.de/uploads/news/attachment/514/CV_Flyer_JIR_11-2021.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">diesem Dokument</a> zusammengefasst.</p>]]></content:encoded><category>CyberValley-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71628</guid><pubDate>Mon, 29 Nov 2021 08:56:19 +0100</pubDate><title>Universität schreibt Kommunikationspreis 2022 aus</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=71628&amp;cHash=00de7d9ca0d25c46f9d9529b966c7a07</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen sieht sich in der Pflicht, wissenschaftliche Ergebnisse und Methoden für die breite Öffentlichkeit zugänglich und transparent zu machen. Diesem Ziel dient der Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation, den die Universität nun zum zweiten Mal ausschreibt. Der Preis würdigt eine Person oder Personengruppe, die sich im zu Ende gehenden Jahr um die Vermittlung wissenschaftlicher Themen besonders verdient gemacht hat. Die Auszeichnung teilt sich in einen mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis sowie einen Nachwuchspreis, der mit 5.000 Euro verbunden ist. Die Auszeichnung ist Teil der Exzellenzstrategie der Universität Tübingen.&nbsp;</p><p>„Wir erleben in diesen Tagen auf schmerzhafte Weise, dass das mangelnde Verständnis für wissenschaftliche Leistungen und forschungsbasierte Aussagen eine ganze Gesellschaft in die Krise stürzen und spalten kann“, sagte Rektor Professor Bernd Engler: „Wollen wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht verlieren, ist Wissenschaft mehr denn je gefordert, ihre Methoden und Ergebnisse der Gesellschaft in ihrer ganzen Breite zu erklären.“ Daher ermutige die Universität Tübingen Forscherinnen und Forscher nachdrücklich dazu, in unterschiedlichsten Formen den Dialog mit der Öffentlichkeit zu suchen.&nbsp;</p><p>Für die Auszeichnung in Frage kommen Beispiele medialer Wissenschaftskommunikation, die sich im Jahr 2021 als besonders wirkungsvoll und nachhaltig erwiesen haben, aber ebenso Ausstellungen, populärwissenschaftliche Bücher, öffentliche Vortragsreihen oder ungewöhnliche Lehr- oder Praxisprojekte mit hoher Außenwirkung. Mit dem Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation will die Universität mehr Forscherinnen und Forscher dazu motivieren, sich für die Kommunikation von Wissenschaft auch an ein fachfremdes Publikum zu engagieren.&nbsp;</p><p>Alle Mitglieder der Universität sind berechtigt, bis spätestens 31. Januar 2022 Kolleginnen oder Kollegen für die Auszeichnung vorzuschlagen. Jeder Vorschlag ist im Hinblick auf die öffentliche Resonanz des oder der Nominierten zu begründen. Vorgeschlagene Kandidatinnen und Kandidaten müssen zum Zeitpunkt des Vorschlags Mitglieder der Universität Tübingen sein. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury.&nbsp;</p><p>Bitte senden Sie entsprechende Vorschläge per Post oder Email an die Hochschulkommunikation (Wilhelmstraße 5, 72074 Tübingen oder <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ugmtgvctkcv/mqoowpkmcvkqpBbx0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">sekretariat-kommunikation<span style="display:none">spam prevention</span>@zv.uni-tuebingen.de</a>) zu Händen von Herrn Dr. Karl G. Rijkhoek, der Ihnen darüber hinaus für Rückfragen zur Verfügung steht (<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,mctn0tklmjqgmBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">karl.rijkhoek<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>). &nbsp;</p><p>Weiterführende Informationen finden Sie hier: <a href="https://uni-tuebingen.de/de/199639" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/de/199639</a></p><p class="align-right"><em>Karl G. Rijkhoek</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-71103</guid><pubDate>Tue, 16 Nov 2021 10:37:23 +0100</pubDate><title>Universität trauert um Ehrensenator Dr. Michael Rogowski</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=71103&amp;cHash=6d3e49f8c4ce27b0022ba5d9f88f6601</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen trauert um ihren Ehrensenator Dr. Michael Rogowski. „Mehr als zwei Jahrzehnte lang war Michael Rogowski der Universität ein unverzichtbarer Ratgeber, ein treuer Wegbegleiter und ein enger Freund“, sagte der Rektor der Universität, Professor Bernd Engler: „Zahllose Studierende haben in dieser Zeit von der Förderung der Hugo-Rupf-Stiftung profitiert, in der er seit 1977 maßgeblich engagiert war.“ Der ehemalige Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) war am vergangenen Freitag im Alter von 82 Jahren gestorben.</p><p>Rogowski war am 15. April 1997 zum Ehrensenator der Universität ernannt worden. Diese Ehrung war damals bereits mit der Förderung von Forschung und Lehre durch die Hugo-Rupf-Stiftung verbunden, deren Ehrenvorsitzender Rogowski bis zu seinem Tode war. Die Stiftung ermöglichte in den vergangenen Jahrzehnten unter anderem vielen Tübinger Studierenden, für eine begrenzte Zeit im Ausland zu studieren. Darüber hinaus war die Hugo-Rupf-Stiftung eine wichtige Förderin des Deutschlandstipendiums an der Universität Tübingen.</p><p>Michael Rogowski wurde 1939 in Stuttgart geboren. Nach dem Studium in Lausanne und Karlsruhe arbeitete er zunächst an der Universität Karlsruhe. Nach der Promotion 1969 ging er in die Industrie, zunächst zur deutschen Tochter des US-Konzerns Singer. 1974 wechselte er zum Maschinenbauunternehmen Voith in Heidenheim an der Brenz. 1992 wurde er Vorsitzender der Geschäftsführung und leitete den Konzern bis 2000. Anschließend führte er den Voith-Aufsichtsrat bis 2010. Rogowski hatte in dieser Zeit weitere wichtige Funktionen inne, so war er von 1996 bis 1998 Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sowie von 2001 bis 2004 BDI-Präsident.</p><p class="align-right"><em>Karl G. Rijkhoek</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70899</guid><pubDate>Wed, 10 Nov 2021 10:10:03 +0100</pubDate><title>Catull lesen in Zeiten der Pandemie – ein Online-Blog</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=70899&amp;cHash=7a9ebcdc62891a2b3fb140c7ab1f5f42</link><description>Von Ambiguität(en) und Gleichgewicht(en) in der römischen Dichtung Catulls</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie hat nicht nur das öffentliche Leben, sondern auch die akademische Lehre zu großen Teilen in digitale Räume verlagert. Eine Gruppe von Studierenden des Philologischen Seminars hat versucht zu zeigen, dass diese ‚Krise‘ eine Chance sein kann – und bei der Beschäftigung mit antiken Gedichten über Antworten auf erstaunlich aktuelle Fragen reflektiert.</p><p><em>The Corona pandemic has transferred not only public life but also much of academic teaching into digital spaces. A group of students from the Department of Classical Philology has tried to show that this 'crisis' can also be an opportunity. More than that – while studying ancient poems they reflected on answers to surprisingly urgent questions.</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70701</guid><pubDate>Fri, 05 Nov 2021 10:23:51 +0100</pubDate><title>THE-Ranking: Tübinger Geisteswissenschaften auf Platz 20 weltweit</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=70701&amp;cHash=ac946b9fd90f98ad0119a355823cb110</link><description>Platz zwei unter den deutschen Universitäten</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat sich im weltweiten „Times Higher Education World University Ranking (THE) 2022“ nach Fächern weiter verbessert: Die Tübinger Geisteswissenschaften machten in diesem Jahr einen Sprung um vier Plätze auf Rang 20&nbsp;weltweit (2021: 24; 2020: 34) und liegen damit nun auf Platz zwei unter den deutschen Universitäten (2021: 3; 2020: 5).</p><p>Das „Times Higher Education World University Ranking (THE)“ nach Fächern vergleicht elf Fachbereiche an Universitäten weltweit, darunter in den USA, Europa, Australien und Asien. Neben dem Shanghai-Ranking und dem QS Ranking by subject gehört es zu den meist beachteten Bewertungssystemen für Hochschulen weltweit.</p><h3>Weitere Informationen:</h3><ul><li><a href="https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/by-subject" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">THE World University Ranking nach Fächern</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-70365</guid><pubDate>Wed, 03 Nov 2021 10:00:00 +0100</pubDate><title>Coding da Vinci kommt nach Baden-Württemberg</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=70365&amp;cHash=ad5e7c347562045ce7149a15307c5f19</link><description>Universität Tübingen an Kultur-Hackathon „Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022“ beteiligt – 14 Projektpartner aus Kultur, Bildung und Tech-Szene</description><content:encoded><![CDATA[<p>Coding da Vinci, Deutschlands erfolgreichster Hackathon für offene Kulturdaten, kommt im Frühjahr 2022 nach Baden-Württemberg. 15 Projektpartner aus dem Kultur-, Bildungs- und Tech-Bereich veranstalten den Kultur-Hackathon für den Südwesten. Der Ideen- und Programmierwettbewerb richtet sich an Studierende verschiedenster Fachrichtungen sowie an Coder(innen), Designer(innen), Gamesentwickler(innen), Künstler(innen), tech-begeisterte Jugendliche und weitere Interessierte. Die Teilnehmenden entwickeln – mit offenen Daten, die Kultureinrichtungen aus Baden-Württemberg zur Verfügung stellen – in kleinen Teams digitale Anwendungen, die bis zum Prototypen ausgearbeitet werden. Im Fokus steht dabei der freie und kreative Umgang mit unserem kulturellen Erbe.&nbsp;</p><p>Von der Universität Tübingen sind das eScience Center (Dr. Karsten Schmidt und Kevin Körner), das Zentrum für Medienkompetenz ZFM (Oliver Häußler und Kurt Schneider) und das Research Center for Animation and Emerging Media (Dr. Erwin Feyersinger) beteiligt.&nbsp;</p><p>Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 startet mit einem <strong>Kick-Off-Event am 7. und 8. Mai 2022</strong> im ZKM – Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe und endet nach einer siebenwöchigen Umsetzungsphase mit einer öffentlichen Preisverleihung am 24. Juni 2022 in der kürzlich neu eröffneten Dürnitz des Landesmuseums Württemberg.</p><h3>Kultureinrichtungen öffnen ihre Schatzkammern</h3><p>„Kultureinrichtungen sind oftmals reich an materiellen Schätzen. Wenig bekannt ist hingegen, dass sie auch sehr oft über einen unermesslichen Schatz an digitalen Daten verfügen“, sagt Petra Olschowski, Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, welches Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 unterstützt. „Diese Datenschätze wollen entdeckt, genutzt und verwertet werden. Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 hilft dabei, diese Kostbarkeiten für ein breites Publikum erlebbar zu machen.“</p><p>Im Rahmen des Ideen- und Programmierwettbewerbs sind Museen, Bibliotheken, Archive und Gedenkstätten (GLAMs – Galleries, Libraries, Archives, Museums) aus Baden-Württemberg aufgerufen, ihre Daten zur kreativen Weiterverwendung bereitzustellen. Den Teilnehmenden eröffnet der Kultur-Hackathon die Möglichkeit, aus diesen Daten unterschiedlichste Visualisierungen, Games, VR/AR-Anwendungen oder Apps zu entwickeln und damit neue Verbindungen zwischen den Institutionen, ihrem kulturellen Erbe und der Öffentlichkeit herzustellen. Nach Abschluss des Hackathons stehen Interessierten die offenen Daten weiterhin auf der Website von Coding da Vinci zur Verfügung.</p><h3>Breite Phalanx an Veranstaltern</h3><p>Als Veranstalter von Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 treten 15 Kulturinstitutionen, Hochschulen, Verbände und die Tech-Community aus dem ganzen Land auf – von Mannheim bis Konstanz, von Freiburg bis Tübingen:</p><ul><li>Badisches Landesmuseum</li><li>Bibliotheksservice-Zentrum Baden-Württemberg (BSZ)</li><li>Chaos Computer Club Mannheim</li><li>Digihub Südbaden</li><li>Entropia e.V. (Chaos Computer Club Karlsruhe)</li><li>game Baden-Württemberg</li><li>Hochschule der Medien (HdM)</li><li>Karlsruher Institut für Technologie (KIT)</li><li>Initiative Kindermedienland Baden-Württemberg&nbsp;</li><li>Landesarchiv Baden-Württemberg</li><li>Landesmuseum Württemberg</li><li>Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg</li><li>MFG Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg</li><li>Universität Tübingen</li><li>ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe</li></ul><h3><strong>Starke Partner für ein starkes Projekt</strong></h3><p>Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon wird gefördert im Programm Kultur Digital der Kulturstiftung des Bundes als gemeinsames Projekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, des Forschungs- und Kompetenzzentrums Digitalisierung Berlin (digiS), der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland. Coding da Vinci Baden-Württemberg 2022 wird darüber hinaus unterstützt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und die MFG Baden-Württemberg.</p><p><strong>Weiterführende Links</strong><br><a href="https://codingdavinci.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">codingdavinci.de</a> | #CodingdaVinci | <a href="http://kreativ.mfg.de/digitale-kultur/coding-da-vinci-baden-wuerttemberg" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">kreativ.mfg.de/digitale-kultur/coding-da-vinci-baden-wuerttemberg</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69930</guid><pubDate>Thu, 21 Oct 2021 11:04:19 +0200</pubDate><title>CIVIS-Allianz begrüßt neues Mitglied</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=69930&amp;cHash=b5370f4617bab281a6e2f4857d9c919a</link><description>Paris Lodron Universität Salzburg wird zehnter Partner im Verbund</description><content:encoded><![CDATA[<p>CIVIS ist eine innovative europäische Universitätsallianz mit einem Fokus auf gesellschaftlicher Verantwortung. Wir haben den Ehrgeiz, einen interuniversitären Campus zu schaffen, auf dem Studierende wie auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wie an ihrer Heimatuniversität lernen, lehren und forschen können. Unsere Aktivitäten sind auf bürgerschaftliches Engagement ausgerichtet und sehen die Universität als Einrichtung, die in ihrer Umgebung und der Stadtgesellschaft verankert ist. CIVIS ist offen für neue Mitgliedsuniversitäten, die unsere Werte und unsere Vorstellungen von Bildung an Hochschulen teilen. Daher freuen wir uns, mitteilen zu können, dass die Paris Lodron Universität Salzburg (PLUS) das zehnte Mitglied unserer Allianz wird – und zugleich die&nbsp;erste österreichische Universität in unserem europäischen Verbund.</p><p>Auf seiner Sitzung an der Universidad Autónoma de Madrid (UAM) hat der CIVIS-Vorstand, das „Board of Rectors and Presidents“, einstimmig empfohlen, die PLUS in die Allianz aufzunehmen. Die Entscheidung steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Europäische Kommission, die CIVIS im Rahmen des „Erasmus+“-Programms finanziert. Beschäftigte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der PLUS arbeiten jedoch bereits intensiv daran, die Integration ihrer Universität in die Allianz vorzubereiten. Dabei wollen sie sich auch daran beteiligen, eine strategische Vision für die CIVIS-Allianz für die Zeit nach der aktuellen Förderphase zu entwickeln.</p><p>Für Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der PLUS eröffnet dieser Schritt spannende Möglichkeiten zur Mobilität, für die gemeinsame Gestaltung von Bildungsprogrammen und für praktische Projekte zum bürgerschaftlichen Engagement. Für CIVIS bringt der Beitritt der PLUS zusätzliche Expertise, unter anderem in den Digital Humanities, den Lebenswissenschaften und der internationalen Vernetzung; zudem gewinnt der Verbund ein zweites Mitglied aus dem deutschsprachigen Europa.</p><p>Mit fast 18.000 Studierenden und rund 2.900 Beschäftigten ist die PLUS die größte Bildungseinrichtung in Salzburg und ein wichtiger Treffpunkt für Lehrende und Studierende, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Benannt ist die Universität nach Fürsterzbischof Paris Lodron, der sie im Jahr 1622 gründete. Seit ihrer Wiedererrichtung im Jahr 1962 hat sie sich zu einer modernen Universität entwickelt, die in (bald) sechs Fakultäten in Lehre und Forschung tätig ist. Studierende können aus 30 verschiedenen Fachrichtungen wählen; die Lehre findet in architektonisch reizvollen Bauten der Salzburger Altstadt statt. Den modernen Universitätscampus bilden die Naturwissenschaftliche Fakultät in Freisaal und der Unipark Nonntal. Standorte in Itzling und Rif sowie in Linz, Krems und Wien ergänzen das Raumangebot.</p><p>Amaya Mendikoetxa, Rektorin der UAM, ist hocherfreut, die PLUS in der CIVIS-Allianz zu begrüßen: "Wir freuen uns, die Paris Lodron Universität Salzburg willkommen zu heißen. Sie ist eine Institution mit starker Tradition in der forschungsbasierten Lehre, mit der die CIVIS-Universitäten wesentliche Prinzipien der akademischen Exzellenz, der Nachhaltigkeit und des aktiven Engagements in unserem sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Umfeld teilen.“</p><p>Professor Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert, Rektor der PLUS, begrüßte die gute Nachricht: "Die PLUS ist begeistert von der Perspektive, mit den Mitgliedern des CIVIS-Verbunds zusammenzuarbeiten und zur Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderungen beizutragen, die CIVIS angeht."</p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung von CIVIS</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69156</guid><pubDate>Tue, 05 Oct 2021 12:00:00 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen für vorbildhafte Nutzung von Recyclingpapier geehrt </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=69156&amp;cHash=d08a2fddb55e4f731e0494073ff61347</link><description>Papieratlas 2021: Neues Rekordniveau bei Papier mit dem Blauen Engel in den Hochschulen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen erhält eine Sonderehrung für ihr vorbildhaftes Engagement bei der Verwendung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel. Als „Mehrfachsieger“ erbringt die Universität seit sechs Jahren Bestleistungen im Papieratlas-Hochschulwettbewerb der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR).</p><p>Die Universität Tübingen leistet mit der Verwendung von Recyclingpapier einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz: Im Vergleich zu Frischfaserpapier spart die Herstellung mindestens 60 Prozent Wasser und Energie und verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen. So konnte die Universität Tübingen in den vergangenen sechs Jahren eine Einsparung von mehr als 19,9 Mio. Liter Wasser und über 4,1 Mio. Kilowattstunden Energie bewirken.</p><p>Weitere „Mehrfachsieger“ sind die Universität Osnabrück, die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen, die Technische Universität Kaiserslautern und die FernUniversität in Hagen. Die Universität Bremen ist die „Recyclingpapierfreundlichste Hochschule“ 2021 und die Universität Passau der „Aufsteiger des Jahres“.</p><p>Der Papieratlas bildet seit 2016 den Papierverbrauch und den Anteil von Papier mit dem Blauen Engel in deutschen Hochschulen ab. Partner des Wettbewerbs sind das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt und der Deutsche Hochschulverband.&nbsp;Mit erstmals 50 Teilnehmern und einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 78 Prozent stellen die Hochschulen in diesem Jahr gleich zwei neue Rekorde auf.&nbsp;</p><p>Neben dem Hochschulwettbewerb findet der Papieratlas seit 2008 für Städte und seit 2018 für Landkreise statt. Die diesjährigen Auszeichnungen gingen an die Städte Leverkusen, Solingen und Oberhausen sowie den Landkreis Ebersberg und den Unstrut-Hainich-Kreis.</p><p class="align-right">Pressemitteilung der&nbsp;Initiative Pro Recyclingpapier</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-69051</guid><pubDate>Fri, 01 Oct 2021 11:36:00 +0200</pubDate><title>Umweltpreis der Tübinger Stadtwerke: Jetzt abstimmen für die Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=69051&amp;cHash=51fb5a8d1361593c639ed713483db9ac</link><description>Einweg ist kein Weg: Mit Fotowettbewerb auf Thema Vermüllung aufmerksam machen - Gemeinsame Bewerbung mit Aktionsbündnis „Müllarmes Tübingen“ </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen bewirbt sich gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Müllarmes Tübingen“ um den diesjährigen SWT-Umweltpreis der Tübinger Stadtwerke. Gemeinsam wurde die Idee eines Fotowettbewerbs zum Thema „Einweg und Littering“ entwickelt. Beteiligt an dem Projekt sind auf Seiten der Universität das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung (KNE) sowie die Abteilung Umweltschutz und Energiemanagement.</p><p>Zigarettenkippen, To-Go-Becher, Fastfoodverpackungen oder Masken - Hinterlassenschaften nach Mahlzeiten, Kaffeepausen, Spaziergängen begegnen uns auf Schritt und Tritt in und um Tübingen: ob auf dem Unicampus, in der Fußgängerzone oder in der Platanenallee – überall liegt herum, was nicht mehr gebraucht wird. Öffentlicher Raum, der eigentlich unserer Erholung und unserem Wohlbefinden dienen sollte, wird durch Unachtsamkeit und Bequemlichkeit verunreinigt und lädt nicht mehr zum Verweilen ein. Unter hohem Kosten- und Personaleinsatz, aus Steuermitteln finanziert, müssen Universität und Stadt diese Hinterlassenschaften täglich entfernen. Sonst würde unsere Umgebung schon bald das Aussehen einer Müllhalde annehmen.</p><p>Mit dem Fotowettbewerb sollen die Wegwerfproblematik und ihre Folgen sichtbar gemacht und dadurch zum Nachdenken und vielleicht sogar zur Verhaltensanpassung motiviert werden. Der sogenannte "Broken windows"-Effekt, der durch herumliegende Abfälle wie auch defekte Gegenstände eine Atmosphäre der Unsicherheit und des Verfalls verursacht, macht unsere Umgebung weniger lebenswert.</p><p>Der Fotowettbewerb ruft Tübingerinnen und Tübinger dazu auf, den Folgen des Einwegkonsums nachzuspüren und die dadurch verursachte Atmosphäre in einem Stimmungsbild einzufangen. Die eingesandten Vorschläge sollen im Rahmen einer Ausstellung an verschiedenen Orten an der Universität und in der Stadt zu sehen sein. Die drei überzeugendsten Einsendungen werden mit Preisen belohnt.</p><p>Das Aktionsbündnis „Müllarmes Tübingen“ hat sich einen Namen gemacht durch seine „Besser Bechern“-Kampagne zur Einführung von Keep-Cups und Recup. Es geht auf eine Initiative der Abteilung Umweltschutz und Energiemanagement unter der Leitung von Hedwig Ogrzewalla zurück. Dem Aktionsbündnis gehören neben der Universität die Stadt Tübingen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Tübingen, der Handel- und Gewerbeverein Tübingen, der Bürger- und Verkehrsverein Tübingen, sowie die Tübingen Erleben GmbH an.</p><ul><li><a href="https://www.swt-umweltpreis.de/projekte/6151b8f1d787e0639fed580d" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Zur Abstimmung für das Projekt „Fotowettbewerb zum Thema ‚Einweg und Littering‘“</a></li><li><a href="https://www.swt-umweltpreis.de/projekte/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Übersicht aller eingereichten Wettbewerbsbeiträge</a></li></ul><p class="align-right">Julia Hofmann, Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung der Universität Tübingen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-68517</guid><pubDate>Thu, 23 Sep 2021 15:45:00 +0200</pubDate><title>AI GameDev: Einreichungsfrist bis zum 10. Oktober verlängert</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=68517&amp;cHash=3bfe585979336b1f549ebb766b4f59f6</link><description>KI-Forschende und Start-ups aufgepasst! Die Einreichungsfrist für Ideen zu Europas ersten forschungsgetriebenen Wettbewerb zur Verbesserung von Spieletechnologien wurde bis zum 10. Oktober verlängert.</description><content:encoded><![CDATA[<p>AI GameDev ist der erste Wettbewerb in Europa, der den Technologie- und Wissenstransfer von der europäischen KI-Forschung zu den vielen möglichen Anwendungen in der Spieleentwicklung erleichtern soll. Gemeinsam mit dem Spiele-Entwickler Square Enix und der Venture-Capital-Firma IT-Farm ruft Cyber Valley KI-Forschende und Start-ups dazu auf, Ideen und Konzepte einzureichen, die Tools aus Machine Learning, Computer Vision und Robotik für eine verbesserte Spieleentwicklung und ein realistischeres Spielerlebnis nutzbar machen.</p><p>Weitere Informationen zum Wettbewerb, den Preisen und Deadlines gibt es auf <a href="https://www.aigame.dev/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">aigame.dev</a>.</p>]]></content:encoded><category>CyberValley-Aktuell</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-67765</guid><pubDate>Mon, 30 Aug 2021 13:34:48 +0200</pubDate><title>Botanischer Garten derzeit geschlossen – Führungen sind möglich</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=67765&amp;cHash=bddb10b83c62582d971079c801d482f3</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Botanische Garten der Universität Tübingen bleibt vorerst für die Öffentlichkeit geschlossen. Weiterhin möglich ist aber die Buchung von Führungen und die monatliche Sonntagsführung.</p><p>Alle Informationen unter: <a href="https://uni-tuebingen.de/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/botanischer-garten/besucherinformation/fuehrungen-buchen/" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/botanischer-garten/besucherinformation/fuehrungen-buchen/</a>&nbsp;</p><p>Die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg vom 16. August verlangt die Erhebung von Kontaktdaten beim Besuch von Botanischen Gärten sowie einen 3G-Nachweis (geimpft, genesen oder getestet) beim Besuch von Gewächshäusern. Da der Besuch des Botanischen Gartens der Universität Tübingen kostenlos ist, steht leider kein Personal hierfür zur Verfügung. Derzeit wird geprüft, ob unter Mithilfe von Ehrenamtlichen zumindest teilweise geöffnet werden kann.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-67474</guid><pubDate>Wed, 18 Aug 2021 11:31:55 +0200</pubDate><title>Shanghai-Ranking: Tübinger Psychologie deutschlandweit die Nr. 1</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=67474&amp;cHash=ef1ea861f62714c3d37d9f043c34ee7c</link><description>Auch Medizintechnik beim Global Ranking of Academic Subjects 2021 vorne mit dabei</description><content:encoded><![CDATA[<p>Beim diesjährigen Global Ranking of Academic Subjects (GRAS) des Shanghai-Rankings schneidet die Universität Tübingen&nbsp;im Fach Psychologie hervorragend ab: Sie platziert sich als einzige deutsche Universität im internationalen Vergleich auf den Rängen 51-75 (Vorjahr Plätze 76-100) und ist damit auf nationaler Ebene die Nummer 1.</p><p>Im Fach Medizintechnik verbessert sich die Universität Tübingen von Platz 43 auf Platz 32 weltweit. Damit ist die Tübinger Medizintechnik auch in Deutschland auf Platz 4 gerankt, nach Platz 7 im Jahr 2020.&nbsp;</p><p>Gut abgeschnitten haben auch die Tübinger Biotechnologie und die Tübinger Erziehungswissenschaft. Die Biotechnologie verbesserte sich weltweit unter die TOP 100 sowie in Deutschland auf Platz 3. In der Erziehungswissenschaft ist die Universität Tübingen weltweit weiter in den Plätzen 76-100 gerankt. In Deutschland liegt sie zusammen mit der LMU München wie im Vorjahr an der Spitze.</p><p>Beim Global Ranking of Academic Subjects werden unter anderem die Forschungsleistung und die Forschungsqualität in den einzelnen Fächern gemessen.</p><p>Beim Academic Ranking of World Universities 2021 des Shanghai-Rankings ist die Universität Tübingen wie im Vorjahr unter den TOP 200 (Platz 151-200) weltweit, auch innerhalb Deutschlands ist sie erneut in der Spitzengruppe zu finden (Platz 7-10 gegenüber 8-10 im Vorjahr).</p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p><h3>Links:</h3><ul><li><a href="https://www.shanghairanking.com/institution/university-of-tuebingen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ergebnisse der Universität Tübingen beim Shanghai Ranking 2021 kompakt</a></li><li><a href="https://www.shanghairanking.com/rankings/arwu/2021" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Academic Ranking of World Universities 2021</a></li><li><a href="https://www.shanghairanking.com/methodology/arwu/2021" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Faktoren für das Academic Ranking of World Universities </a></li><li><a href="https://www.shanghairanking.com/rankings/gras/2021" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Global Ranking of Academic Subjects 2021 </a></li><li><a href="https://www.shanghairanking.com/methodology/gras/2021" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Faktoren für das Global Ranking of Academic Subjects&nbsp;</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-66811</guid><pubDate>Fri, 30 Jul 2021 12:05:24 +0200</pubDate><title>Tübinger Wissenschaftler erhält den Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2021</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=66811&amp;cHash=ae93d2c590b5f527e4cec0534ba5f708</link><description>Tobias Merkle siegt in der Kategorie Lebenswissenschaften mit einer Methode zur ortsgerichteten RNA-Manipulation</description><content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Tobias Merkle vom Interfakultären Institut für Biochemie der Universität Tübingen hat den Gips-Schüle-Nachwuchspreis 2021 der gleichnamigen Stiftung in der Kategorie Lebenswissenschaften für seine Dissertation zur ortsgerichteten RNA-Editierung erhalten. Er hat eine Methode zur Manipulation der RNA in Körperzellen zur therapeutischen Anwendung zum Beispiel bei schweren genetischen Erkrankungen weiterentwickelt. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung fand am 27. Juli 2021 an der Universität Tübingen statt.</p><p>Durch den mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Gips-Schüle-Nachwuchspreis honoriert die Gips-Schüle-Stiftung jährlich herausragende MINT-Doktorarbeiten (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) aus Baden-Württemberg. In diesem Jahr wurde er zum ersten Mal in den beiden Kategorien „Lebenswissenschaften“ und „Technikwissenschaften“ verliehen. In der Kategorie Lebenswissenschaften ging außer dem Preis an Merkle eine Ehrenurkunde an Dr. Richard Bruch von der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Den Preis der Kategorie Technikwissenschaften erhielt Dr. Matthias Künzel für seine Promotion zu nachhaltigen Hochspannungskathoden für Lithium-Ionen-Batterien am Helmholtz-Institut Ulm. Die Ehrenurkunde erhält Dr. Markus Feifel für seine Arbeit am Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg.</p><h3>Weiterentwicklung der ortsgerichteten RNA-Editierung zur therapeutischen Anwendung</h3><p>Spätestens seit der Entwicklung und Zulassung der mRNA-Impfstoffe gegen das Corona-Virus ist das therapeutische Potenzial von RNA der Öffentlichkeit bekannt. Die ortsgerichtete RNA-Editierung bietet zudem klare Vorteile: Im Gegensatz zum Eingriff in die DNA mittels einer Genschere sind bei einem therapeutischen Ansetzen an der Boten-RNA dauerhafte, ungewollte Schäden am Erbgut ausgeschlossen – zugleich können aber sehr viele Krankheiten, die durch genetische Mutationen ausgelöst werden, behandelt werden. Allerdings benötigten alle bisher entwickelten Ansätze für die ortsspezifische RNA-Editierung zusätzlich zu RNA-Antisense-Molekülen auch die künstliche Expression eines Proteins. Außerdem gab es Schwierigkeiten, die Editierung auf den Zielbereich zu begrenzen.</p><p>Der Preisträger Tobias Merkle verfolgte einen neuartigen Ansatz und entwickelte chemisch modifizierte Antisense-Moleküle, kurz „RESTORE“ genannt, durch die bei der Methode körpereigene Proteine genutzt werden können. Diese Proteine können, durch die Information der Antisense-Moleküle gesteuert, krankheitsursächliche Mutationen reparieren. Mehr als 15.000 krankheitsursächliche Mutationen kämen möglicherweise für eine Behandlung mit dieser Technologie in Frage.</p><p>Merkle verbesserte die Editierungsausbeute in humanen Primärzellen auf bis zu 80 Prozent. Er wies die Wirksamkeit der neuartigen Editierung bei pathogenen Mutationen, ursächlich für schwere genetische Erkrankungen wie dem Rett-Syndrom oder dem Hurler-Syndrom, nach. Zudem arbeitete er an der weiteren Verbesserung der Antisense-Moleküle, um die Anwendbarkeit des RESTORE-Ansatzes als Therapeutikum zu steigern: Die Stabilität der Moleküle konnte erhöht und damit eine deutlich höhere Effizienz erreicht werden. Dadurch wurde der Grundstein für eine neue Klasse von Nukleinsäure-Therapeutika gegen schwere genetische Erkrankungen gelegt. Bereits mehrere Start-ups und auch etabliertere Biotech-Firmen weltweit versuchen mittlerweile, mit diesem Ansatz neue Therapien zu entwickeln.</p><h3>Neuerungen bei der Preisvergabe</h3><p>Den Gips-Schüle-Nachwuchspreis verlieh die Stiftung 2021 zum sechsten Mal. In diesem Jahr schuf sie gleich zwei Neuerungen: Statt in allen Bereichen der MINT-Forschung die Platzierungen eins bis drei zu vergeben, werden zwei erste Preise in den Kategorien Lebens- und Technikwissenschaften verliehen. Außerdem erhalten zwei weitere herausragende Arbeiten jeweils eine Auszeichnung in Form einer Ehrenurkunde. „Jedes Jahr erreichen uns zahlreiche Dissertationen aus allen Bereichen der MINT-Forschung, die sehr divers und deshalb nur schwer vergleichbar sind. Um diese Arbeiten besser würdigen zu können, haben wir unseren Nachwuchspreis weiterentwickelt und die Kategorien Lebens- und Technikwissenschaften ins Leben gerufen“, so der Stiftungsvorstand Dr. Stefan Hofmann. Die Kriterien, nach denen die Gewinnerprojekte ausgewählt werden, sind weiterhin Innovationspotenzial und Anwendungsbezug im Bereich Technik für den Menschen. 2021 wurden insgesamt 28 Arbeiten eingereicht.</p><h3>Über die Gips-Schüle-Stiftung</h3><p>Die Gips-Schüle-Stiftung fördert Forschung, Nachwuchs und Lehre in Baden-Württemberg. Der Fokus liegt dabei auf den MINT-Fächern sowie auf interdisziplinären Projekten. In ihrem Wirkungsraum Baden-Württemberg arbeitet die Stuttgarter Stiftung eng mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen und ermöglicht die Durchführung zukunftsweisender Forschungsprojekte. Sie finanziert Stiftungsprofessuren, vergibt Stipendien, unterstützt Studienbotschafter zur Anwerbung von Abiturienten für MINT-Fächer und fördert Projekte zur Lehreraus- und -fortbildung. Alle zwei Jahre verleiht die Stiftung ihre mit 65.000 Euro dotierten Forschungspreise sowie jährlich den mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Gips-Schüle-Nachwuchspreis.</p><p><a href="http://www.gips-schuele-stiftung.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite der Gips-Schüle-Stiftung</a></p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung der Gips-Schüle-Stiftung/Janna Eberhardt, Hochschulkommunikation</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-66718</guid><pubDate>Wed, 28 Jul 2021 11:53:40 +0200</pubDate><title>Körber-Stiftung zeichnet exzellente Doktorarbeiten aus</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=66718&amp;cHash=4c79b8d9662f29a6aafa0fb8c51d5c09</link><description>Preise für zwei Tübinger Promovierte und eine Tübinger Postdoktorandin</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Körber-Stiftung hat die Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Studienpreises 2021 bekanntgegeben. Der erste Preis in der Sektion Geistes- und Kulturwissenschaften geht an die Literaturwissenschaftlerin Davina Höll, Postdoktorandin im Exzellenzcluster "Controlling Microbes to Fight Infections"&nbsp;(CMFI) und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen. Die beiden zweiten Preise in der Sektion Natur- und Technikwissenschaften erhalten die Tübinger Promovierten Nhomsai Hagen (Pharmazie) und Moritz Koch (Mikrobiologie). Mit dem Deutschen Studienpreis zeichnet die Körber-Stiftung exzellente Dissertationen aus, die eine besonders hohe gesellschaftliche Relevanz haben.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-66208</guid><pubDate>Fri, 16 Jul 2021 11:55:21 +0200</pubDate><title>Zwei Tübinger Nachwuchswissenschaftler mit KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=66208&amp;cHash=21b7cc8339bd8b3739e8195a3d457fb1</link><description>Klaus Tschira Stiftung ehrt Moritz Koch und Niels Niethard für ihre allgemein verständlichen Darstellungen der eigenen Doktorarbeit</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Klaus Tschira Stiftung zeichnet die beiden Nachwuchswissenschaftler der Universität Tübingen Dr. Moritz Koch in Biologie und Dr. Niels Niethard in Neurowissenschaften &nbsp;für ihre allgemein verständlichen Darstellungen der eigenen Doktorarbeit mit dem KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation 2021 aus. Die Preise sind mit jeweils 7.500 Euro dotiert. Nach der Preisverleihung am 7. Oktober 2021 sollen die prämierten Artikel im KlarText-Magazin erscheinen.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65983</guid><pubDate>Tue, 13 Jul 2021 12:05:07 +0200</pubDate><title>Erste Artenkenntnis-Prüfung an der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=65983&amp;cHash=a702758e36e577bf26126307452cc76b</link><description>Neues Angebot des Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung: Zertifizierung von botanischen Artenkenntnissen
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. Juli fand an der Universität Tübingen erstmals die Zertifizierung von botanischen Artenkenntnissen über das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung statt. Dieses Angebot will dem hohen Bedarf an Fachkräften mit Artenkenntnissen, vor allem vor dem Hintergrund des prognostizierten Artensterbens und dem einhergehenden Verlust von Ökosystemdienstleistungen begegnen. Die Zertifikate haben für ganz Südwestdeutschland Aussagekraft und stellen einen transparenten und belastbaren Leistungsnachweis dar. An einer Ausweitung dieses Standards für ganz Deutschland wird derzeit gearbeitet.&nbsp;</p><p>45 Prüflinge hatten sich auf ein Spektrum von 200 Pflanzenarten vorbereitet, darunter Gräser wie das Zittergras, Kräuter wie die Kartäuser-Nelke und Gehölze wie die Sal-Weide oder die Rotbuche. Aus diesem Spektrum musste jeder Prüfling 20 Arten erkennen und richtig benennen, und die richtige Pflanzenfamilie zu jeder Art nennen. Auf langen Tischen im Foyer des Botanik-Baus auf der Morgenstelle 3 waren hierfür 60 Pflanzenarten ausgestellt und nummeriert. So konnten die Prüflinge in Ruhe und mit ausreichend Abstand die Pflanzenarten betrachten. Die Kandidatinnen und Kandidaten waren gut vorbereitet, 76% der Teilnehmenden haben die Prüfung mit Auszeichnung bestanden. Durchgeführt wurden die Prüfungen vom Botanischen Garten und dem Institut für Evolution und Ökologie (EvE) der Universität Tübingen.&nbsp;Dr. Alexandra Kehl vom Botanischen Garten und Michael Koltzenburg vom EvE sind auch Mitglieder in der AG Feldbotanik, die die Zertifikate zur Artenbestimmung für Baden-Württemberg mitentwickelt hat.</p><p>In nationalen, regionalen oder lokalen Projekten sind Artenkennerinnen und Artenkenner in der Konzeption, Durchführung und Evaluierung unabdingbar. Zertifiziertes Expertenwissen ist beim Beachten von Umweltstandards und bei der Umsetzung von Gesetzesvorgaben vonnöten. Das hier geprüfte Zertifikat SW 200 ANEMONE stellt die Einsteigerstufe dar. Die nächste Stufe, das Zertifikat SW 400 BERBERIS findet am 16. Juli für 25 Prüflinge statt. Hier werden 32 aus 400 Pflanzenarten sowie Merkmale der Pflanzenfamilien abgefragt, zusätzlich müssen unbekannte Pflanzenarten bestimmt werden.&nbsp;</p><p>Die Prüfungsanforderungen sind den Gegebenheiten in Südwestdeutschland angepasst. Sie entsprechen bezüglich Aufbau, Stoffumfang und Prüfungsschwellen weitgehend dem Schweizer System, das Kenntnisse von Arten, Gattungen und Familien wie auch die Kompetenz im Bestimmen von Arten prüft. Die Artenlisten auf dem ersten Niveau SW 200 ANEMONE und auf dem zweiten Niveau SW 400 BERBERIS sind im ganzen Südwestdeutschen Raum einheitlich und enthalten häufige bzw. repräsentative Arten. Ab dem Zertifizierungsniveau SW 600 CORYDALIS wird eine Regionalisierung der Pflanzenlisten eingeführt, um der unterschiedlichen Verbreitung zahlreicher Arten Rechnung zu tragen. Bislang bietet lediglich die Universität Freiburg dieses Niveau an. Das Zertifizierungsniveau SW 600 CORYDALIS Freiburg berücksichtigt entsprechend stärker Arten des Oberrheingebiets mit Kaiserstuhl und Schwarzwald. Die Artenlisten für die Niveaus SW 600 CORYDALIS Landau und SW 600 CORYDALIS Tübingen sind in Bearbeitung.</p><p class="align-right">Alexandra Kehl</p><h3>Infos und Anmeldung:&nbsp;</h3><p>https://uni-tuebingen.de/weiterbildung/programm/feldbotanik/</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65887</guid><pubDate>Mon, 12 Jul 2021 10:41:27 +0200</pubDate><title>„Gott in der Krise“ – Eine Podcastreihe über Pandemie und Glaube</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=65887&amp;cHash=5c7aee99f1eb22766fdddee06382e7a4</link><description>Was macht die Corona-Krise mit dem Glauben? Wie gehen Menschen und Kirchen mit der Glaubenskrise um? Gibt es so eine Krise überhaupt? Diesen Fragen geht ein Team von Tübinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer vierteiligen Podcast-Reihe nach, die gemeinsam mit dem SWR produziert wurde und jetzt über die ARD-Audiothek verfügbar ist. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie verändert die Welt, so auch die Welt des Glaubens. Die Ausbreitung des Virus bedrohte die Kirche und trifft viele Gläubige auch ganz persönlich. Sie brachte Angst, Krankheit und Tod in den unmittelbaren Kreis der Familie und hinterließ oft nur Trauer und Wut. Wie ist das mit der Vorstellung eines liebenden Gottes noch vereinbar? Welche Angebote macht die Kirche, um dieses wachsende Gefühl der Sinnentleerung zu bewältigen?</p><p>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs 923 „Bedrohte Ordnungen“ machten sich im Herbst 2020 auf die Suche nach Antworten auf diese Fragen. Ihre Ergebnisse präsentiert die wissenschaftliche Arbeitsgruppe nun in Form einer vierteiligen Podcast-Reihe <strong>„Gott in der Krise“</strong>. Das Team um Prof. Andreas Holzem zeichnet mit den beiden SWR-Redakteur*innen Magdalena Knöller und Peter Kottlorz darin die verschiedenen Dimensionen der Bedrohungsszenerie nach. In der Reihe verbinden sie wissenschaftliche Analysen mit Einzelschicksalen und Interviews zu einer Erzählung über die Pandemie und den Glauben. Die Folgen sind ab sofort über die ARD-Audiothek abrufbar:</p><ul><li><a href="https://www.ardaudiothek.de/gedanken/gott-in-der-krise-1-pandemie-und-glaube-wie-reagieren-menschen-auf-krisen/89077846" target="_blank" class="external-link" title="Link zur Folge 1 der Podcast-Reihe „Gott in der Krise“" rel="noreferrer">Folge #1: Wie reagieren Menschen auf Pandemien: früher und heute? Und was macht die Corona-Krise mit dem eigenen Glauben?</a></li><li><a href="https://www.ardaudiothek.de/gedanken/gott-in-der-krise-2-initiative-und-kraft/89389820" target="_blank" class="external-link" title="Link zur Folge 2 der Podcast-Reihe „Gott in der Krise“" rel="noreferrer">Folge #2: Welche Energien setzen Pandemien frei: früher und heute? Was tun Individuen, was Institutionen?</a></li><li><a href="https://www.ardaudiothek.de/gedanken/gott-in-der-krise-3-kreativitaet-und-bewaeltigung/90407302" target="_blank" class="external-link" title="Link zur Folge 3 der Podcast-Reihe „Gott in der Krise“" rel="noreferrer">Folge #3: Wie gehen Menschen mit Pandemien um: früher und heute? Welche Bewältigungsstrategien finden sie im Umgang mit der Krise, und welche Rolle spielt dabei ihr Glaube?</a></li><li><a href="https://www.ardaudiothek.de/gedanken/gott-in-der-krise-4-4-erfahrungen-mit-corona-verlust-und-geborgenheit/90894626" target="_blank" class="external-link" title="Link zur Folge 4 der Podcast-Reihe „Gott in der Krise“" rel="noreferrer">Folge #4: Wie sind früher Menschen mit Pandemien umgegangen im Vergleich zur aktuellen Corona-Pandemie?</a></li></ul><p>Der SFB 923 kreiert derzeit verschiedene Öffentlichkeits-Formate, die die Coronapandemie unter der Forschungsperspektive der „Bedrohten Ordnungen“ betrachten und analysieren. Die Arbeitsgruppe „Das Corona-Virus und die Religion. Bedrohte Ordnung ohne die und in den Kirchen“ ist eine von insgesamt sieben Arbeitsgruppen. Mitwirkende: Prof. Dr. Andreas Holzem (Leitung), Prof. Dr. Volker Drecoll, Dr. Christoph Haack, Sabrina Jost, Dr. Beatrice von Lüpke, Prof. Dr. Klaus Ridder, Michael Schilling, Prof. Dr. Sebastian Schmidt-Hofner, Federica Viviani und Anna Weininger.</p><p>Hintergrundinformation: Der Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“ startete 2011 und wird bis zum Sommer 2023 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit circa 2 Millionen Euro pro Jahr gefördert. Knapp 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen in derzeit 19 Teilprojekten, die interdisziplinär, historisch oder gegenwartsnah angelegt sind und unterschiedliche geographische Räume in den Blick nehmen. Sie untersuchen dabei Dynamiken gesellschaftlicher Veränderungen in Situationen, in denen Menschen erleben, dass Routinen nicht mehr funktionieren und sie sich nicht mehr auf Gewohntes verlassen können. Beteiligt sind die Fächer Geschichtswissenschaft, Soziologie, Germanistik, Amerikanistik, Empirische Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft, Theologie, Philologie, Rechtswissenschaft sowie die Medizin.</p><p class="align-right">Thorsten Zachary</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65689</guid><pubDate>Thu, 08 Jul 2021 09:46:53 +0200</pubDate><title>Das Virus bedroht alle UNGLEICH – auch in der Universität!</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=65689&amp;cHash=7a468cc57c3c0703fbab62125f643ba6</link><description>Eine Ausstellung über die Erfahrungen an der Universität Tübingen mit Corona zeigt, dass das Virus Menschen auf ganz unterschiedliche Weise trifft: Es macht ihnen Angst, weckt aber auch Erwartungen, verändert das Zeitempfinden und zwingt sie Gewohnheiten zu verändern. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Virus bedroht uns alle gleich. Diesen Satz hört man seit über einem Jahr immer wieder. Doch stimmt er überhaupt? In Deutschland sind Nicht-Deutsche dreimal mehr von Arbeitslosigkeit betroffen als Deutsche. Frauen sind im Vergleich zu Männern überproportional oft von Einkommensverlusten betroffen. Und für die zehn reichsten Männer der Welt bedeutete die Pandemie hingegen gigantische Profite.&nbsp;</p><p>Das Virus bedroht also alle – aber eben ungleich. Es bedroht Menschen in ganz unterschiedlichen Ausmaßen und Dimensionen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Sonderforschungsbereichs 923 „Bedrohte Ordnungen“ wollen nun die verschiedenen Erfahrungen mit Corona von Menschen im Umfeld der Universität dokumentieren und sichtbar machen. Ihre Ergebnisse zeigen sie nun in der Plakat-Ausstellung <strong>„Das Virus bedroht alle ungleich. Erfahrungen mit Corona im Mikrokosmos der Universität Tübingen“</strong>, die in der Universitätsbibliothek Tübingen noch bis Ende August zu sehen ist.</p><p>Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führten dazu eine Reihe offener Interviews mit Angehörigen der Universität, also etwa Studierenden, Lehrenden, Putzkräften oder Verwaltungsangestellten. Sie fragten die Interviewten nach ihrem Jahr 2020, was für sie gut oder schlecht war und was für sie wichtig wurde. Sie fragten aber auch nach ihren Zeiterfahrungen, ihren Privilegien und ihren Ängsten, Träumen und Wünschen. „Für uns waren die Interview-Gespräche nicht nur unterhaltsam und berührend. Ihre Verschiedenheit hat uns auch einen neuen Blick auf die Pandemie ermöglicht“, sagen Prof. Astrid Franke und Dr. Lisa Pilar Eberle, die beiden Leiterinnen des Ausstellungsprojektes, „mit der Ausstellung wollen wir jetzt Besucherinnen und Besucher ebenso zum Nachdenken anregen.“</p><p>Der SFB 923 kreiert derzeit verschiedene Öffentlichkeits-Formate, die die Coronapandemie unter der Forschungsperspektive der „Bedrohten Ordnungen“ betrachten und analysieren. Die Arbeitsgruppe „Das Virus bedroht alle ungleich. Race, Class, Gender und Age im Kontext von COVID-19“ ist eine von insgesamt sieben Arbeitsgruppen. Mitwirkende: Dr. Lisa Pilar Eberle &amp; Prof. Astrid Franke (Leitung), sowie Luka Babić, Johanna Göcke, Dr. Nicole Hirschfelder, Dr. Ferdinand Nyberg und Sophie Prasse.&nbsp;</p><p><em>Hintergrundinformation</em>: Der Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“ startete 2011 und wird bis zum Sommer 2023 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit circa 2 Millionen Euro pro Jahr gefördert. Knapp 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler forschen in derzeit 19 Teilprojekten, die interdisziplinär, historisch oder gegenwartsnah angelegt sind und unterschiedliche geographische Räume in den Blick nehmen. Sie untersuchen dabei Dynamiken gesellschaftlicher Veränderungen in Situationen, in denen Menschen erleben, dass Routinen nicht mehr funktionieren und sie sich nicht mehr auf Gewohntes verlassen können. Beteiligt sind die Fächer Geschichtswissenschaft, Soziologie, Germanistik, Amerikanistik, Empirische Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft, Theologie, Philologie, Rechtswissenschaft sowie die Medizin.</p><h3>Ansprechpartnerinnen:&nbsp;</h3><p>Dr. Lisa Pilar Eberle<br> Universität Tübingen<br> Seminar für Alte Geschichte / SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;Telefon +49 7071 29-76077<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,nkuc0gdgtngBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">lisa.eberle<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;&nbsp;</p><p>Prof. Dr. Astrid Franke<br> Universität Tübingen<br> Abteilung für Amerikanistik / SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;Telefon +49 7071 29-74536<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,cuvtkf0htcpmgBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">astrid.franke<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p><h3>Pressekontakt:</h3><p>Thorsten Zachary<br> Universität Tübingen&nbsp;<br> SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“&nbsp;<br> Wissenschaftskommunikation<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;Telefon +49 7071-29-75095<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,vjqtuvgp0bcejctaBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">thorsten.zachary<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65623</guid><pubDate>Wed, 07 Jul 2021 09:19:53 +0200</pubDate><title>Politikwissenschaftlerin Gabriele Abels und Rechtswissenschaftler Christian Seiler sind Mitglieder am Verfassungsgerichtshof</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=65623&amp;cHash=4a9c70456bca255e66b44f2acbabfeba</link><description>Landtag von Baden-Württemberg hat ehrenamtliche Richterinnen und Richter gewählt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Landtag von Baden-Württemberg hat in einer Plenarsitzung am 1. Juli fünf Mitglieder des Verfassungsgerichtshofs gewählt und im Anschluss vereidigt, darunter auch zwei Mitglieder der Universität Tübingen. Als Mitglieder mit der Befähigung zum Richteramt wurden Prof. Dr. Christian Seiler von der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen&nbsp;sowie als seine Stellvertreterin Rechtsanwältin Bettina Backes wiedergewählt. In der Gruppe der Berufsrichter wurde Jürgen Gneiting, Präsident des Arbeitsgerichts Stuttgart, wiedergewählt; seine neue Stellvertreterin ist Richterin am Bundesgerichtshof Simone Wiegand. Neues Mitglied ohne Befähigung zum Richteramt ist Prof. Dr. Gabriele Abels, Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen, die der ausscheidenden Prof. Dr. Nathalie Behnke, Technische Universität Darmstadt, nachfolgt. Die Amtsperiode der Gewählten beginnt am 21. Juli 2021.</p><p>Der Verfassungsgerichtshof für das Land Baden-Württemberg entscheidet im Rahmen gesetzlich geregelter Verfahren über die Auslegung der Landesverfassung. Die Entscheidungen ergehen regelmäßig durch neun Richterinnen und Richter. Drei Mitglieder des Verfassungsgerichtshofs sind Berufsrichter. Drei Mitglieder müssen die Befähigung zum Richteramt haben. Bei drei weiteren Mitgliedern muss diese Voraussetzung nicht vorliegen. Der Verfassungsgerichtshof entscheidet unter dem Vorsitz seines Präsidenten. Die Richterinnen und Richter des Verfassungsgerichtshofs sind ehrenamtlich tätig.</p><p class="align-right"><em>Nach einer Pressemitteilung des Verfassungsgerichtshofs</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65524</guid><pubDate>Mon, 05 Jul 2021 15:10:02 +0200</pubDate><title>Künstliche Intelligenz als gesellschaftliche Herausforderung: das neue RHET AI Center</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=65524&amp;cHash=d091de44052d6716779c9a967f603187</link><description>Neues Zentrum untersucht, wie gesellschaftliche Diskussion über KI gelingen kann</description><content:encoded><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz (KI) stellt unsere Gesellschaft vor enorme soziale, kulturelle und ethische Herausforderungen. Aber wie funktionieren (selbst-)lernende Systeme und wie können sie genutzt werden? Mit welchen Risiken und Chancen ist der Einsatz von KI verbunden? Welche Systeme interagieren wirklich intelligent? Und wie verändern autonome algorithmische Entscheidungssysteme öffentliche Diskurse? Renommierte KI-Forschende wie Prof. Dr. Bernhard Schölkopf vom Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme sprechen von einer KI-Revolution, die die Welt verändern wird. Während die KI-Forschung schnell voranschreitet, treffen in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung Faszination und Begeisterung, aber auch Zweifel, Skepsis und Ängste aufeinander. Zugleich beginnt die Politik auf nationaler und europäischer Ebene, die Regulierung von Anwendung und Forschung in diesem Bereich zu diskutieren.</p><p>Die Universität Tübingen hat nun den Zuschlag für ein Zentrum für Wissenschaftskommunikation erhalten, in dem unter anderem diese Fragen untersucht werden sollen. <a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/newsfullview-attempto/article/39-millionen-euro-fuer-tuebinger-zentrum-fuer-wissenschaftskommunikationsforschung/" target="_blank" class="external-link">Die VolkswagenStiftung fördert künftig das neue Tübinger Center for Rhetorical Science Communication Research on Artificial Intelligence (RHET AI) mit 3,9 Millionen Euro.</a></p><p>Im Zentrum arbeiten dabei Partner mit unterschiedlichen Expertisen unter Leitung von Prof. Dr. Olaf Kramer (Seminar für Rhetorik der Universität Tübingen) zusammen. Durch die Kooperation mit dem Institut für Medienwissenschaft (Prof. Dr. Susanne Marschall), dem Zentrum für Medienkompetenz der Universität Tübingen (ZFM), dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Department für Wissenschaftskommunikation (Prof. Dr. Annette Leßmöllmann) sowie den KI-Forschungseinrichtungen des Cyber Valley Ökosystems und dem Praxispartner Wissenschaft im Dialog (WiD) in Berlin soll so der Stand der gesellschaftlichen Debatte umfassend analysiert werden, um auf dieser Basis neue Wege zu finden, wie Forschende mit unterschiedlichen Akteuren und Interessengruppen in Austausch treten können. Aus dem <a href="https://cyber-valley.de/de/ecosystem" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Cyber Valley Ökosystem</a> sind Prof. Dr. Bernhard Schölkopf und Prof. Dr. Matthias Bethge für das <a href="https://tuebingen.ai/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">TÜ AI Center</a> sowie Prof. Dr. Ulrike von Luxburg und Prof. Dr. Philipp Berens für den <a href="https://uni-tuebingen.de/forschung/forschungsschwerpunkte/exzellenzcluster-maschinelles-lernen/home/" target="_blank" class="external-link">Exzellenzcluster „Maschinelles Lernen für die Wissenschaft“</a> an dem Forschungsvorhaben beteiligt. Darüber hinaus gehören die beiden Postdoktoranden Dr. Markus Gottschling (Rhetorik) und Dr. Erwin Feyersinger (Medienwissenschaft) zu dem Zentrum für Wissenschaftskommunikation RHET AI.</p><p><strong>Neue Kommunikationsformate werden entwickelt und erprobt</strong></p><p>„Uns interessiert, wie eine gesellschaftliche Debatte rund um KI gelingen kann. Wir untersuchen, wie wir zu einer informierten kritischen Debatte über künstliche Intelligenz beitragen können, die ihrer enormen gesellschaftlichen Bedeutung Rechnung trägt“, sagt Kramer. Dabei geht es dem Zentrum zunächst darum, die aktuellen Diskurse zu verstehen und die rhetorischen, linguistischen und audio-visuellen Elemente der kursierenden KI-Narrative (in der Gesellschaft, in den Medien, in der Kunst) mit den Mitteln der Geistes- und Kulturwissenschaften zu untersuchen. Darüber hinaus sollen neue Kommunikationsformen und Formate entwickelt sowie regional und überregional erprobt werden. Dazu gehört auch die konstruktive Auseinandersetzung mit Konflikten, kollidierenden Interessen und einer allgemeinen Verunsicherung. Dazu kommt ein wachsendes Informationsbedürfnis der Menschen, auf deren Lebensumstände die bereits aktiven Systeme der künstlichen Intelligenz bereits heute und oftmals unbemerkt Einfluss nehmen.</p><p>„Wie sprechen Menschen über KI, wie drücken sie ihre Einstellungen dazu aus und wie gehen sie sprachlich mit der Forschung zu KI um? Diese Fragen wollen wir erforschen und damit auch Anstöße für die Entwicklung neuer Kommunikationsformate geben“, ergänzt Leßmöllmann.</p><p>Für die Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Susanne Marschall von der Universität Tübingen, die im Projekt das Thema Visuelle Kommunikation erforscht, spielen in dem Prozess der Entstehung von Vorstellungs- und Denkbildern zur künstlichen Intelligenz nicht zuletzt auch fiktionale Darstellungen aus Science-Fiction-Filmen eine Rolle. „Uns interessieren Formen der Selbstdarstellung und Promotion von KI-Entwickler:innen im Bereich der Robotik, die eine Beeinflussung durch Narrative literarischen oder filmkünstlerischen Ursprungs verraten“, sagt Marschall.</p><p>In Kooperation mit der <a href="https://imprs.is.mpg.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Max Planck Research School for Intelligent Systems</a> (IMPRS-IS) entwickelt das Zentrum spezielle Angebote, um Nachwuchsforschende in gesellschaftsorientierter Kommunikation rhetorisch weiterzubilden. Eine zusätzliche internationale Perspektive zur sozialen Reflexion von KI-Forschung bringt ein Austauschprogramm mit dem International Observatory on the Societal Impacts of AI and Digital Technology (OBVIA) ein.</p><p><strong>Interdisziplinär und enger Austausch mit der Praxis – Journalist-in-Residence-Programm wird weitergeführt</strong></p><p>Die Forschung des Zentrums wird in fünf Research Units stattfinden, die interdisziplinär geleitet werden und im engen Austausch mit der Praxis stehen. So sollen zum Beispiel nicht nur regionale Dialoge angestoßen, sondern auch Methoden der partizipatorischen Wissenschaftskommunikation fortentwickelt und in AI-Cafés und in der „I am a scientist“-Reihe bundesweit eingesetzt werden. „Uns war es wichtig, Angebote für diejenigen zu machen, die in Zukunft vor allem mit den Möglichkeiten und Auswirkungen von KI leben werden: Kinder und Jugendliche. Die langjährigen Erfahrungen von Wissenschaft im Dialog in diesem Bereich werden uns dabei helfen, schnell und großflächig mit vielen Schülerinnen und Schülern über die Chancen und Herausforderungen, die in der KI liegen, ins Gespräch zu kommen. So sollen sie dazu befähigt werden künftig informierte Entscheidungen über KI zu treffen“, so Christian Kleinert vom Praxispartner Wissenschaft im Dialog aus Berlin.</p><p>Für <a href="https://cyber-valley.de/public-engagement" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Cyber Valley</a> ermöglicht die Kooperation mit dem RHET AI nicht nur die innovative Weiterentwicklung des Austauschs von Wissenschaft und Gesellschaft mit neuen Formaten, sondern auch die Weiterführung des bereits im Pilotprojekt sehr erfolgreichen Journalist-in-Residence Programms KI und Journalismus. „Das Zentrum ist ein weiterer wichtiger Baustein, um verschiedene fachliche und gesellschaftliche Perspektiven in die Forschung zu KI und in den Transferprozess zur Anwendung einzubeziehen“, so Cyber Valley Public Engagement Manager Patrick Klügel.</p>]]></content:encoded><category>CyberValley-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65491</guid><pubDate>Mon, 05 Jul 2021 11:56:16 +0200</pubDate><title>Verleihung des Württembergischen Krebspreises 2021 an der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=65491&amp;cHash=2657697c76021038231d45b2f64b87ca</link><description>Tübinger Mediziner Christian Schürch erhält Preis für bestes Projekt</description><content:encoded><![CDATA[<p><br><strong>Die Dres. Carl Maximilian und Carl Manfred Bayer-Stiftung zeichnet am 22. Juli 2021 im Konferenzzentrum des Universitätsklinikums Tübingen die diesjährigen Preisträger aus. Die Preise übergibt der Stiftungsvorsitzende Prof. Dr. Claus Claussen im Rahmen einer Feierstunde.&nbsp;</strong></p><p>Der <strong>Nachwuchspreis 2021</strong> ist in diesem Jahr mit 15.000 Euro dotiert und wird an Dr. Sonja Ludwig (Universitätsklinikum Mannheim, Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie) für ihr Projekt „Charakterisierung von Speichelexosomen als Flüssigbiomarker von Kopf-Hals-Tumoren“ verliehen.</p><p>Der <strong>Württembergische Krebspreis 2021 für das beste Projekt</strong> geht mit 25.000 Euro an PD Dr. med. Christian Schürch, MD, PhD (Universitätsklinikum Tübingen, Institut für Pathologie) für sein Projekt „Verbesserte Diagnostik des Hautlymphoms durch hochmultiparametrische Mikroskopie“.&nbsp;</p><p><strong>Sonja Ludwig</strong>, geboren am 8. Juni 1987 in Filderstadt, absolvierte ihr Medizinstudium an den Universitäten Tübingen und Heidelberg. 2014 promovierte sie in Heidelberg bei Prof. Dr. Jochen Heß an der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Als Postdoktorandin an der Universität Pittsburgh (USA) vertiefte sie ihren wissenschaftlichen Schwerpunkt in der Kopf-Hals-Onkologie. Zudem war sie von 2013 bis 2019 als Assistenzärztin in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-Halschirurgie der Universitätsklinik Essen tätig, bevor sie Mitte 2019 als Assistenzärztin nach Mannheim wechselte. Hier ist sie seit Anfang 2020 als Fachärztin für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde tätig und seit 1. Juli 2021 Oberärztin.&nbsp;<br> Über ihren Forschungsantrag: Kopf-Hals-Karzinome werden häufig erst spät entdeckt. Um zukünftig Kopf-Hals-Karzinome früher erkennen zu können, sollen Exosomen aus dem Speichel auf ihr Potenzial als diagnostischer Biomarker untersucht werden. Exosomen sind kleine bläschenartige Strukturen, die aus Zellen hervorgehen. Sie tragen den Inhalt ihrer Ursprungszellen, auch wenn es sich dabei um Krebszellen handelt. Die genauere Charakterisierung dieser Speichelexosomen kann deshalb dazu beitragen, ein früheres Erkennen von Kopf-Hals-Karzinomen zu ermöglichen.&nbsp;</p><p><strong>Christian Schürch</strong>, geboren am 11. April 1983 in Aarberg, Schweiz, absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Bern, wo er 2007 mit Dr. med. in Neuroinfektiologie (bei Prof. Dr. Stephen Leib) und 2012 zudem mit PhD in Tumorimmunologie (bei Prof. Dr. Adrian Ochsenbein) promovierte. Es folgte die Facharztausbildung in Pathologie in Bern (bei Prof. Dr. Aurel Perren) und Tübingen (bei Prof. Dr. Falko Fend) sowie 2017 der Facharzttitel Pathologie (Schweiz). Danach ging er für einen Postdoc-Aufenthalt an die Stanford University in den USA (bei Prof. Dr. Garry Nolan). 2018 wurde Schürch habilitiert, ebenfalls an der Universität Bern. Seit seiner Rückkehr nach Tübingen ist Schürch W3-Professurvertreter und Oberarzt am Institut für Pathologie unter Leitung von Prof. Dr. Falko Fend.&nbsp;<br> Über seinen Forschungsantrag: Das Hautlymphom hat viele klinische und histologische Überschneidungen mit gutartigen, entzündlichen Hauterkrankungen (Psoriasis, Ekzem). Die Diagnose des Hautlymphoms im Frühstadium ist sehr schwierig, was zu Behandlungsverzögerungen und eventuell zum Fortschreiten der Erkrankung führen kann. Zur präzisen Abgrenzung des Hautlymphoms von entzündlichen Hautveränderungen soll hochmultiparametrische Mikroskopie an Patientengewebe angewendet werden, um somit eine frühzeitige Diagnose zu ermöglichen.&nbsp;</p><p><strong>Über den Württembergischen Krebspreis</strong>&nbsp;<br> Seit 2009 lobt die Dres. Carl Maximilian und Carl Manfred Bayer – Stiftung (kurz Dres. Bayer-Stiftung) jährlich den Württembergischen Krebspreis aus. Damit sollen junge, begabte Medizinerinnen und Mediziner gefördert werden, die auf dem Gebiet der Krebsforschung tätig sind. Die Preise werden für Wissenschaftler unter 40 Jahren ausgeschrieben, die ihre Forschung in Württemberg durchführen oder die gebürtige Württemberger sind. Die Preise für 2021 sind mit insgesamt&nbsp;40.000 Euro dotiert.&nbsp;</p><p><strong>Über die </strong><em><strong>Dres. Carl Maximilian und Carl Manfred Bayer – Stiftung&nbsp;</strong></em><br> Die Stiftung des Württembergischen Krebspreises trägt den Namen des an Krebs verstorbenen Stifters Dr. Carl Manfred Bayer und seines Vaters Dr. Carl Maximilian Bayer. Beide waren mehr als sechzig Jahre in der Nähe von Ravensburg als niedergelassene Landärzte tätig. Dr. Carl Manfred Bayer studierte Medizin an der Universität Tübingen. Vorsitzender der Stiftung ist Prof. Dr. Claus D. Claussen, ehem. Direktor der Radiologischen Universitätsklinik Tübingen.&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung der&nbsp;Dres. Carl Maximilian und Carl Manfred Bayer – Stiftung</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-65068</guid><pubDate>Fri, 25 Jun 2021 16:27:10 +0200</pubDate><title>3,9 Millionen Euro für Tübinger Zentrum für Wissenschaftskommunikationsforschung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=65068&amp;cHash=9f9aef952acf472b68ba87118c24a9cf</link><description>VolkswagenStiftung fördert vier Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung mit insgesamt 15 Millionen Euro </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat den Zuschlag für ein Zentrum für Wissenschaftskommunikation erhalten. Die VolkswagenStiftung fördert künftig vier Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung mit insgesamt 15 Millionen Euro, das Tübinger Center for Rhetorical Science Communication Research on Artificial Intelligence erhält davon 3,9 Millionen Euro.&nbsp;Der Förderzeitraum beträgt fünf Jahre und kann um maximal drei Jahre verlängert werden. Voraussetzung für die Bewilligung war die Zusage einer Hochschule, die neu etablierten Zentren auch über den Förderzeitraum hinaus dauerhaft zu unterstützen.</p><p>Das Echo auf die Ausschreibung "Wissenschaftskommunikation hoch drei – Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung" war groß: insgesamt gingen 27 Anträge von Konsortien mit 500 Einzelpersonen aus 300 Institutionen in 24 Ländern bei der VolkswagenStiftung ein, von denen das Kuratorium jetzt die Konsortien in München, Kiel, Tübingen sowie den Verbund Dortmund, Essen, Bonn bewilligt hat.</p><h3>Tübinger Antrag: Center for Rhetorical Science Communication Research on Artificial Intelligence</h3><p>Antragsteller für das <em>Center for Rhetorical Science Communication Research on Artificial Intelligence</em> in Tübingen war Professor Dr. Olaf Kramer vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen sowie zehn weitere Projektbeteiligte.</p><p>Während die KI-Forschung massiv voranschreitet, konkurrieren in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung Faszination und Begeisterung mit Zweifeln, Skepsis und Ängsten. Welche widerstreitenden Interessen und Emotionen leiten dabei das Publikum? Das will das Konsortium aus Sicht der Rhetorik und der Wissenschaftskommunikationsforschung ergründen, indem Narrative, Frames und topische Argumente sowie deren Wirkung auf verschiedene Zielgruppen analysiert werden. Aus der KI-Forschung unterstützen u.a. das Tübingen AI Center und der Exzellenz-Cluster "Maschinelles Lernen – Neue Perspektiven für die Wissenschaft" an der Universität Tübingen das Vorhaben. Gemeinsam mit dem Praxispartner "Wissenschaft im Dialog", Berlin, werden neue Methoden der partizipatorischen Wissenschaftskommunikation im Feld der KI-Themen entwickelt und bundesweit erprobt. Die wissenschaftlichen Befunde und Kommunikationsempfehlungen werden in einem Transferkonzept zur Verfügung gestellt.</p><p><a href="https://www.volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/unser-foerderangebot-im-ueberblick/wissenschaftskommunikation-hoch-drei-zentren-fuer-wissenschaftskommunikationsforschung" target="_blank" class="external-link" title="Informationen zur Ausschreibung &quot;Wissenschaftskommunikation hoch drei ‒ Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung&quot;" rel="noreferrer">Informationen zur Ausschreibung "Wissenschaftskommunikation hoch drei ‒ Zentren für Wissenschaftskommunikationsforschung" der VolkswagenStiftung</a>&nbsp;</p><p class="align-right">Pressemitteilung der VolkswagenStiftung</p><p class="align-right">&nbsp;</p><h3>Informationen zur VolkswagenStiftung</h3><p>Die VolkswagenStiftung ist eine eigenständige, gemeinnützige Stiftung privaten Rechts mit Sitz in Hannover. Mit einem Fördervolumen von insgesamt etwa 150 Mio. Euro pro Jahr ist sie die größte private deutsche wissenschaftsfördernde Stiftung und eine der größten Stiftungen hierzulande überhaupt. Ihre Mittel vergibt sie ausschließlich an wissenschaftliche Einrichtungen. In den mehr als 50 Jahren ihres Bestehens hat die VolkswagenStiftung rund 33.000 Projekte mit insgesamt mehr als 5,1 Mrd. Euro gefördert. Auch gemessen daran zählt sie zu den größten gemeinnützigen Stiftungen privaten Rechts in Deutschland. Weitere Informationen über die VolkswagenStiftung finden Sie unter <a href="https://www.volkswagenstiftung.de/stiftung/wir-ueber-uns" target="_blank" rel="noreferrer">www.volkswagenstiftung.de/stiftung/wir-ueber-uns</a>.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64750</guid><pubDate>Mon, 21 Jun 2021 10:30:11 +0200</pubDate><title>Zwei Tübinger Promovierte für Studienpreis der Körber-Stiftung nominiert</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=64750&amp;cHash=bcf1a2bb199d78793cf165e88398fe89</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Promovierte der Universität Tübingen sind für den Studienpreis 2021 nominiert: Die Arbeiten der Pharmazeutin Nhomsai Hagen und des Biologen Moritz Koch wurden aus 698 Bewerbungen für die Finalrunde ausgewählt. Insgesamt erhalten 32 Kandidatinnen und Kandidaten am 28. Juni die Möglichkeit ihre Arbeit in Berlin zu präsentieren und als einer von neun Preisträger(inne)n ausgezeichnet zu werden.&nbsp;</p><p>Nhomsai Hagen erforscht die Qualität von Medikamenten, die in Malawi an Mütter zur Verhinderung von lebensbedrohlichen Nachgeburtsblutungen verabreicht werden. In ihrer Arbeit stellte sie fest, dass ein Teil dieser Arzneimittel extrem mangelhaft war. Ihre Forschung führte zu landesweiten Rückrufaktionen und kann nun Gesundheitseinrichtungen und Aufsichtsbehörden helfen, die Patientensicherheit in dem afrikanischen Land nachhaltig zu verbessern.</p><p>Der Studienpreis zeichnet jährlich die besten deutschen Promovierten aller Fachrichtungen aus. Neben der fachwissenschaftlichen Exzellenz zählt vor allem die spezifische gesellschaftliche Bedeutung der Forschungsbeiträge.&nbsp;</p><p>In der Finalrunde des Wettbewerbs ab Ende Juni präsentieren die Nominierten ihre Forschungen vor der Jury. In den drei Sektionen Sozialwissenschaften, Natur- und Technikwissenschaften sowie Geistes- und Kulturwissenschaften wird jeweils ein Spitzenpreis à 25.000 Euro und zwei zweite Preise in Höhe von 5.000 Euro vergeben. Schirmherr des Forschungspreises ist Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble.</p><p>Informationen: <a href="https://www.koerber-stiftung.de/deutscher-studienpreis" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.koerber-stiftung.de/deutscher-studienpreis</a></p><p class="align-right">Antje Karbe</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64645</guid><pubDate>Thu, 17 Jun 2021 08:23:30 +0200</pubDate><title>Schach – „eine geistige Spielwiese für besonders Begabte“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=64645&amp;cHash=39205ba2a4507150d6ffe225312cb020</link><description>Warum Hochbegabung und Schach harmonieren, zeigt das digitale Schach-Training beim Online-Angebot der Hector Kinderakademien</description><content:encoded><![CDATA[<p>Seit Februar dieses Jahres können alle teilnehmenden Kinder der Hector Kinderakademien auf ein speziell für sie geschaffenes digitales Lernangebot zugreifen. Aktuell erfreute sich ein digitaler Schachkurs inklusive Online-Turnieren besonderer Beliebtheit bei den (hoch-)begabten Grundschulkindern der Hector Kinderakademien. Diesen Kurs bietet das Förderprogramm gemeinsam online mit dem jungen Start-up chess4u, der weltweit ersten Online-Schachschule für Kinder und Jugendliche, an.&nbsp;</p><p>„Der Vorteil bei dem Online-Schachkurs ist, dass alle Kinder der Hector Kinderakademien aus ganz Baden-Württemberg zeit- und ortsunabhängig an dem Angebot teilnehmen können“, erklärt Professor Ulrich Trautwein. "Die Lerneinheiten gestalten sich nach dem Start zeitlich flexibel, die Kinder können in ihrem eigenen Tempo lernen. Das macht unser Schach-Angebot besonders individuell entsprechend dem Lerntempo des einzelnen Kindes.“&nbsp;</p><p>„Gerade für besonders begabte Kinder sind geistig fordernde Aufgaben in Zeiten der Pandemie elementar. Schach ist dabei eine optimale Möglichkeit, kognitiv herausgefordert zu werden“, so Professor Ulrich Trautwein, Leitung der wissenschaftlichen Begleitung der Hector Kinderakademien.&nbsp;</p><p>Dass das Schach bei besonders Begabten so gut ankommt, überrascht Gründer Niko Salewski nicht: „Es gibt eine Reihe von Studien, die darauf hindeuten, dass Schach Fähigkeiten wie zum Beispiel räumliches Denken, Problemlösefähigkeiten, Leistungsmotivation und Sozialkompetenz fördert“, so Salewski. Beim Schachspielen gehe es um das geistige Planen der eigenen Züge und das Antizipieren vom Vorhaben des Gegners. Außerdem trainiere man durch Siege und Niederlagen eine gewisse Toleranz. „Schach ist unendlich komplex, man kann sich immer noch ein Stück tiefer in die Materie einarbeiten - aber es bleibt spielerisch. Gerade für hochbegabte Kinder ist dies eine ideale geistige Spielwiese“, erklärt Salewski.&nbsp;</p><p>Der digitale Schach-Kurs der Hector Kinderakademien besteht aus acht Einheiten mit mehreren Videos, kombiniert mit Übungsaufgaben auf einer Schach-Plattform. Die jungen Schachspielerinnen und -spieler werden dabei durch Schach-Profis&nbsp;digital begleitet und unterstützt. Bei den Übungen profitieren sie zum Beispiel von direkten Rückmeldungen von den Trainerinnen und Trainern via Chat-Funktion.&nbsp;</p><p>Das Schachwissen, dass die Kinder sich über den Kurs aneignen konnten, stellten sie im Rahmen von drei digitalen Schach-Turnieren spielerisch unter Beweis. „Der Schachkurs war gut, weil man da viel lernen konnte und es wurde gut erklärt”, erzählt Robert (9 Jahre) von der Hector Kinderakademie Freiburg. Er ist einer der drei stolzen Sieger der digitalen Trainingsturniere. Zu weiteren Siegern des „Spiels der Könige“ online gehören Hannes (10 Jahre) von der Hector Kinderakademie Bruchsal und Andreas (9 Jahre) aus dem Alb-Donau-Kreis. &nbsp;</p><p>Ein weiteres Schach-Angebot für das digitale Angebot der Hector Kinderakademien ist aufgrund der hohen Nachfrage in Planung.&nbsp;</p><p class="align-right">Mitteilung der&nbsp;Hector Kinderakademien</p><h3>Über die Hector Kinderakademien:&nbsp;</h3><p>Die Hector Kinderakademien bieten besonders begabten und hochbegabten Grundschulkindern zusätzlich zum regulären Schulunterricht ein für sie entwickeltes Förderprogramm an. Rund 23.000 Grundschulkinder nahmen im letzten Schuljahr an den Kursangeboten an 66 Standorten teil. Mit den Standorten in Hemmingen und Mosbach eröffnen im Schuljahr 2021/2022 zwei weitere Hector Kinderakademien, sodass sich die Anzahl auf 68 erhöht. Die Hector Kinderakademien werden von der Hector Stiftung II finanziert, vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport unterstützt und vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen und vom Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt wissenschaftlich begleitet. Anfang Februar 2021 hat die Wissenschaftliche Begleitung der Hector Kinderakademien ein digitales Lernangebot geschaffen, welches die Hector Kinderakademien in Präsenz langfristig ergänzen soll. &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64432</guid><pubDate>Thu, 10 Jun 2021 16:03:07 +0200</pubDate><title>Wir müssen über Kunst sprechen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=64432&amp;cHash=5bbb796efa830ebdafa3541230b1b345</link><description>Der SFB 1391 wirft eine neue Perspektive auf Kunst und Gesellschaft</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ist Kunst systemrelevant? Selten haben wir uns diese Frage als Gesellschaft so intensiv gestellt wie in den letzten Monaten. Allein bis Ende April 2020 mussten 80.000 kulturelle Veranstaltungen abgesagt werden, mehr als 600 Festivals fielen im vergangenen Jahr aus, Museen, Theater und Konzerthäuser sind seit Monaten geschlossen – Kunst- und Kulturschaffende in Deutschland stehen inmitten einer existenzbedrohenden Krise. Gleichzeitig verspüren viele Menschen gerade in der Pandemie eine große Sehnsucht nach Kunst. Diese Sehnsucht entlädt sich in eindrucksvollen Ereignissen wie dem Run auf das Kölner Museum Ludwig: Nur Minuten, nachdem die Museumsdirektion angesichts erster Lockerungsperspektiven den Kartenvorverkauf für eine neue Andy-Warhol-Ausstellung eröffnet, bricht der Server zusammen – so groß ist der Andrang. Politische Entscheidungsträger*innen ebenso wie wir als gesamte Gesellschaft stehen vielleicht so dringlich wie noch nie vor der Frage: Wozu eigentlich Kunst? Was ist ihre Bedeutung, was ist ihr Beitrag – reine Unterhaltung, Bildungsinstrument, Sinnsuche, Reflexionsmedium des Lebens? Und, nicht zuletzt, was ist uns Kunst als Gesellschaft wert?</p><p>Was Kunst eigentlich ist und was sie leistet, treibt auch die Wissenschaft seit einigen Jahren intensiv um. Seit den 2000er Jahren zieht sich ein ‚aesthetic turn‘ durch die verschiedensten Disziplinen: Soziologie, Politologie, Philosophie, Anthropologie, Psychologie – sie alle zeigen ein gesteigertes Interesse an Fragen der Kunst. 2012 gründet die Max-Planck-Gesellschaft sogar ein eigenes ‚Institut für empirische Ästhetik‘.</p><p>Die Forschungsansätze greifen dabei jedoch zumeist auf Bestimmungen des Ästhetischen zurück, die sich ausgesprochen oder unausgesprochen auf Autonomiekonzepte des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts beziehen. Sie verfolgen damit die Überzeugung, Kunst sei erst dann Kunst, wenn sie allein ihren eigenen Gesetzen folge, losgelöst von gesellschaftlichen Kontexten ihrer Entstehung – nach dem Prinzip: l’art pour l‘art. Mit diesem Fokus auf der Autonomie der Kunst aber droht die Frage nach ihrer gesellschaftlichen Funktion und Aufgabe aus dem Blick zu geraten.</p><p>Der Tübinger Sonderforschungsbereich Andere Ästhetik bringt sich seit nunmehr zwei Jahren in diese Debatte in der Wissenschaft mit ein – und zwar aus einer explizit ‚anderen‘ Perspektive: Insgesamt arbeiten 16 geistes- und kulturwissenschaftliche Fachrichtungen gemeinsam an Fragen zur Ästhetik (von der Archäologie über Kunst- und Literaturwissenschaft bis zur Geschichtswissenschaft und Theologie). Dabei wird eine andere zeitliche Perspektive verfolgt: Der SFB fragt explizit nach der zweitausendjährigen Geschichte der Kunst vor dem 18. Jahrhundert, also vor dem bis heute prägenden Ästhetikkonzept einer autonomen Kunstauffassung. Denn in der Vormoderne ist eine Verzahnung von Kunst und Gesellschaft die selbstverständliche Grundlage jeder Entstehung künstlerischer Artefakte. Dementsprechend verstehen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler&nbsp;des Forschungsverbundes Ästhetik in einem weiten Sinne: Sie beziehen auch bisher ungewöhnliche Quellen wie Gebrauchsgegenstände mit ein. Und vor allem: Sie betrachten die freien Möglichkeiten der künstlerischen Gestaltung ebenso wie die Einbindung in einen spezifischen historischen und sozialen Kontext als notwendig zusammengehörende Elemente eines künstlerischen Artefakts. Erst das dynamische Spannungsverhältnis beider Seiten bestimmt die ästhetische Qualität.&nbsp;</p><p>Dieses spannungsvolle Zusammenspiel zeigt sich zum Beispiel bei den antiken Kaufhäusern, mit denen sich die Forschenden im Teilprojekt „Andere Ästhetik antiker Wirtschaftsräume in der späten Republik und frühen Kaiserzeit“ beschäftigen. Deren Architektur ist nicht zweckfrei „schön“, sondern will das Kaufverhalten steuern. Damit stehen diese für den Handel konzipierten Bautypen an der Schnittstelle zwischen Kunst und sozialer Praxis. Auch die Bademusik im Teilprojekt „Bade- und Kurmusik in der Frühen Neuzeit“ vereint beide Aspekte. Bademusik ist vom 15. bis zum 18. Jahrhundert eine durch zahlreiche Quellen belegte Erscheinung: Sie bot nicht nur musikalische Unterhaltung, sondern hatte auch ausdrücklich eine Funktion als Therapeutikum.<br> Für die Kunst der Vormoderne gilt also, was wir heute wieder verstärkt beobachten: Es gibt keine scharfe Grenze zwischen alltäglicher Lebenswelt und den Künsten; Kunstwerke sind Teil des sozialen Raums, sind immer auf ihn bezogen und übernehmen dort ganz konkrete Funktionen. Durch den Blick auf die Vormoderne möchten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des SFB Andere Ästhetik historisch fundierte Antworten auf die Fragen nach der Bestimmung und der Funktion von Kunst finden – Fragen, die uns heute als Gesellschaft wieder drängend umtreiben. So kann der Denkansatz einer ,anderen Ästhetik‘ die Debatte um den lebensweltlichen Stellenwert der Kunst gerade in Zeiten von Corona neu beleuchten.</p><p class="align-right">Sanja Ketterer und Dr. Franziska Hammer</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64156</guid><pubDate>Fri, 04 Jun 2021 10:20:43 +0200</pubDate><title>Schutz für die Nester der Grauammer</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=64156&amp;cHash=8cfc324bc366cee47eaabafbd6039bcd</link><description>Tübinger Forschungsprojekt präsentiert sich digital bei der bundesweiten Woche der Umwelt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Tübinger Biologen präsentieren ihre&nbsp;Forschung Anfang Juni bei der digitalen Woche der Umwelt. Eingeladen wurden sie dazu von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Unter dem Motto „So geht Zukunft!“ präsentieren innovative Projekte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft&nbsp;am 10. und 11. Juni Lösungsansätze für die ökologischen Herausforderungen der Zukunft. Die Projekte wurden&nbsp;von einer Fachjury ausgewählt.&nbsp;</p><p>Im Modellprojekt der Universität Tübingen wird untersucht, wie Artenvielfalt in der Agrarlandschaft auch unter moderner landwirtschaftlicher Nutzung erhalten werden kann. Projektleiter Dr. Nils Anthes vom Institut für Evolution und Ökologie ist sich sicher, dass nur gemeinschaftliche Ansätze aller beteiligten Akteure zum Ziel führen können. In landesweiten Freiland-Forschungen wurde gezeigt, dass die Nester von Feldvögeln wie der Grauammer stärker durch Mahd und landwirtschaftliche Bearbeitung gefährdet sind, als bislang angenommen.&nbsp;</p><p>Das Projekt wird durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg finanziert – Kern ist dabei die Zusammenarbeit mit engagierten Landwirtinnen und Landwirten sowie Naturschutz- und Landwirtschaftsbehörden. Die gemeinsam entwickelten Schutzmaßnahmen zielen unter anderem darauf ab, dass Nester künftig häufiger dort angelegt werden, wo sie vor Zerstörung sicher sind. Ein Erfolg könnte helfen, die anhaltend negativen Bestandstrends der seltenen Grauammer und anderer Feldvogelarten zu stoppen.&nbsp;</p><p class="align-right">Antje Karbe</p><h3>Mehr Informationen zum Projekt:&nbsp;</h3><ul><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=lgC9Saim15o" target="_blank" class="external-link" title="Link zum Video &quot;Modellprojekt zum Feldvogelschutz - Grauammer in Südwest-Deutschland&quot; (YouTube)" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=lgC9Saim15o</a></li><li><a href="https://stiftung-naturschutz.landbw.de/modellregionen-artenreicher-agrarlandschaften" target="_blank" class="external-link" title="Link zur Webseite des Förderprojekts Modellregionen artenreicher Agrarlandschaften am Beispiel der Grauammer (MAGer)" rel="noreferrer">https://stiftung-naturschutz.landbw.de/modellregionen-artenreicher-agrarlandschaften</a></li></ul><h3>Mehr Informationen zur Woche der Umwelt:&nbsp;</h3><ul><li><a href="https://www.woche-der-umwelt.de" target="_blank" class="external-link" title="Link zur Webseite der Woche der Umwelt" rel="noreferrer">https://www.woche-der-umwelt.de</a>&nbsp;</li><li><a href="https://www.woche-der-umwelt.de/ausstellerKonkret/1763" target="_blank" class="external-link" title="Link zur Webseite Ausstellergemeinschaft der Naturschutzstiftungen der Bundesländer" rel="noreferrer">https://www.woche-der-umwelt.de/ausstellerKonkret/1763</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-64105</guid><pubDate>Wed, 02 Jun 2021 15:02:32 +0200</pubDate><title>Die Universität Tübingen schaffte es 12 x nach Brasilien – mit dem Rad!</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=64105&amp;cHash=47b3c0145319457f32989f4e388b96f9</link><description>Studierende und Bedienstete sammelten Kilometer bei der HSP-RadCHALLENGE für diese Strecke</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Mai war es soweit: Der Startschuss für die HSP-RadCHALLENGE 2021 fiel. Im Rahmen des Studentischen Gesundheitsmanagement organisierte das SGM-Projekt BeTaBalance 2.0 bereits die 2. HSP-RadCHALLENGE in seiner Laufzeit. Über 500 Studierende und Bedienstete der Universität nahmen in über 100 Teams teil. Das Ziel hatten sie vor Augen: So viele Kilometer wie nur möglich, aber mindestens 600 km für den Lostopf, mit seinem 5er-Team und dem Fahrrad zurückzulegen, das Auto stehen zu lassen und so einen kleinen Beitrag für die Umwelt zu leisten!</p><p>Mit einem Video von radelnden Mitarbeitenden des Hochschulsports Tübingen, die nacheinander an verschiedenen Orten durchs Bild sausten, war der virtuelle Startschuss zum 1. Mai 2021 gesetzt. Ab dann hieß es für die teilnehmenden 5er-Teams drei Wochen lang in die Pedale zu treten, ihre Strecken mit der App Strava zu tracken und sich gegenseitig über die Chatfunktion zu motivieren. Dabei war es egal, ob der Weg zur Arbeit, eine Freizeittour oder wenige Kilometer zum Supermarkt geradelt wurden – jeder Kilometer zählte und jede/jeder im Team trug ihren/seinen Beitrag zum übergeordneten Ziel bei: nämlich die Strecke von Tübingen bis nach Brasilien – insgesamt 9426 km – &nbsp;zurückzulegen. Brasilien wurde als großes Ziel der Challenge gewählt, da dort Baumpflanzaktionen der Black-Jaguar-Stiftung durchgeführt werden und während der HSP-RadCHALLENGE dafür Bäume gespendet werden konnten. Ganz nach dem Motto: Mit dem Fahrrad CO2 einsparen und gleichzeitig die CO2-Bindung der Bäume fördern.</p><p>Mit diesem Ziel wollte das SGM-Projekt BeTaBalance 2.0 alle – egal ob „stark“ oder „schwach“ auf dem Fahrrad, Rennrad oder E-Bike – dazu motivieren, trotz Pandemie gemeinsam körperlich aktiv zu sein. Durch die virtuellen 5er-Teams konnte der soziale Kontakt und Teamspirit, die leider oftmals durch das pandemiebedingte social distancing sowohl bei Studierenden als auch Bediensteten leiden, wieder geweckt werden. So hat entweder der Chef solange auf einen eingeredet, bis man dem Team dann freudig beigetreten ist, die Teammitglieder wurden dankbar von einer neuen unerwarteten Seite kennengelernt und das Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl wurden gestärkt – um nur ein paar Rückmeldungen wiederzugeben. Auch die körperliche Aktivität des Fahrradfahrens wurde für sich neu entdeckt, erhöhte die Vielseitigkeit der eigenen Freizeitaktivitäten, brachte auf die Idee auch für Alltagsstrecken das Fahrrad zu nutzen oder sorgte für einen Ausgleich nach dem Feierabend.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63967</guid><pubDate>Fri, 28 May 2021 14:17:52 +0200</pubDate><title>Großkanzler der peruanischen USIL-Universität besucht Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=63967&amp;cHash=a679214863ffe0d98cf19f358250f27d</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Großkanzler der Universidad San Ignacio de Loyola (USIL) in Lima, Dr. Ramiro Salas Bravo, hat der Universität Tübingen einen Besuch abgestattet. Begleitet wurde er von dem peruanischen Botschafter, S.E. Elmer Schialer, und dem Direktor des Weltethos-Instituts, Prof. Dr. Ulrich Hemel.</p><p>Im großen Senat traf die Delegation auf Rektor Prof. Dr. Bernd Engler, Prof. Dr. Monique Scheer, Prorektorin für Internationales und Diversität, Prof. Dr. Josef Schmid, Dekan der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, sowie Dr. Christine Rubas, Leiterin des Dezernats Internationale Beziehungen.&nbsp;</p><p>An der zweisprachigen USIL-Universität sind rund 35.000 Studierende in insgesamt 45 Fächern eingeschrieben. Ramiro Salas berichtete von Plänen, eine School of Government and Public Management mit einem „Institut für demokratische Transformation“ zu etablieren. Zu den geplanten internationalen Kooperationen hierfür gehöre der bestehende Kontakt zum Tübinger Weltethos-Institut.</p><p>Auch die Universität Tübingen und die USIL-Universität könnten künftig enger zusammenarbeiten: Eine Kooperation sei mit den internationalen Studiengängen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen-Fakultät denkbar, sagte der Rektor, aber auch im Themenbereich des interdisziplinären „Centre for Global South Studies“. Zudem würde sich die Universität Tübingen freuen, wenn sich peruanische Studierende am <a href="https://uni-tuebingen.de/international/studierende-aus-dem-ausland/erasmus-und-austausch-nach-tuebingen/tue-vipp/#c1134174" target="_blank" class="internal-link" title="Link zum Programm Tübingen - Virtual Intercultural Pre-Package (Tü-VIPP)">Programm Tü-VIPP (Tübingen - Virtual Intercultural Pre-Package)</a> beteiligten: Dieses bietet Studierenden weltweit kostenlose Online-Kurse zu deutscher Sprache und Kultur und dient als Plattform für interkulturellen Austausch.&nbsp;</p><p class="align-right">Antje Karbe</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-63688</guid><pubDate>Wed, 19 May 2021 15:59:44 +0200</pubDate><title>Podcast „Gott in der Krise“ jetzt online</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=63688&amp;cHash=264e47873de2c2737dcaf8e25bc6ecb6</link><description>Seit heute neu in der ARD Audiothek: SFB „Bedrohte Ordnungen“ produziert mit dem SWR einen vierteiligen Podcast zum Thema</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie reagieren Menschen auf Pandemien? Wie haben sie früher reagiert und wie tun sie das heute? Was macht die Corona-Krise mit dem Glauben? Und wenn Gott existiert: Wo ist er dann angesichts von weltweit über drei Millionen Menschen, die bereits an oder mit dem Coronavirus gestorben sind? An welchen Gott kann da überhaupt noch geglaubt werden: an einen strafenden, an einen lieben Gott? Passt beides nicht. Oder?</p><h3>Kooperation für den Podcast</h3><p>Diesen Fragen und mehr gehen Prof. Dr. Andreas Holzem (Sonderforschungsbereich „Bedrohte Ordnungen“ der Universität Tübingen), Magdalena Knöller (SWR Studio Tübingen) und Dr. Peter Kottlorz (Katholische Rundfunkarbeit am SWR) nach. Sie gehen das bewusst doppeldeutige Thema „Gott in der Krise“ aus drei unterschiedlichen Perspektiven an: der wissenschaftlich-historischen (Andreas Holzem), der seelsorglichen und medialen (Peter Kottlorz) und der journalistischen (Magdalena Knöller).</p><p>Magdalena Knöller bringt zudem immer einen Gast mit in eine Folge. Was denkt zum Beispiel eine junge Studentin, die vor einigen Jahren lebensbedrohlich erkrankte, über Gott? Ist ein strafender Gott für sie eine Option? Oder eine Mutter von drei Kindern, die sich eigentlich in der katholischen Kirche beheimatet fühlt, fragt sich: Was ist los mit der Kirche und ihrer Pandemie-Performance? Hat sie verlernt, für die Menschen da zu sein?</p><h3>Vier Podcast-Folgen</h3><p>Die erste Folge des Podcasts „Gott in der Krise“ mit dem Titel „Pandemie und Glaube“ ist jetzt in der ARD Audiothek unter der Rubrik „Religion &amp; Sinn“ online: <a href="https://audiothek.ardmediathek.de/items/89077846" target="_blank" class="external-link" title="Link zur Folge Pandemie und Glaube im Podcast „Gott in der Krise“" rel="noreferrer">Folge "Pandemie und Glaube"</a>. Die zweite Folge mit dem Titel „Kraft und Initiative“ folgt an Pfingstsonntag. Folge drei („Kreativität und Bewältigung“) und vier („Reflexion und Neuanfang“) wird es ab der zweiten Juni-Hälfte geben.</p><p>Der SFB 923 kreiert derzeit Öffentlichkeits-Formate, die die Coronapandemie unter der Forschungsperspektive der „Bedrohten Ordnungen“ betrachten und analysieren. Die Arbeitsgruppe „Das Corona-Virus und die Religion – Bedrohte Ordnung ohne die und in den Kirchen“ ist eine von insgesamt sieben Arbeitsgruppen. Mitwirkende: Prof. Dr. Andreas Holzem (Leitung), Prof. Dr. Volker Drecoll, Dr. Christoph Haack, Sabrina Jost, Dr. Beatrice von Lüpke, Prof. Dr. Klaus Ridder, Michael Schilling, Prof. Dr. Sebastian Schmidt-Hofner, Federica Viviani, Anna Weininger.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62572</guid><pubDate>Fri, 23 Apr 2021 14:17:00 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen zertifiziert Artenkenntnisse</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=62572&amp;cHash=ba403e3ec157d9af23ffcff9c46b9669</link><description>Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung bietet ab sofort Prüfungen zu botanischem Wissen an</description><content:encoded><![CDATA[<p>Solide Artenkenntnisse und ein Verständnis für ökologische Zusammenhänge sind unabdingbares Handwerkszeug in vielen Bereichen, in denen die Natur Gegenstand von Forschung, Bewertung, Planung und Schutz ist. Es werden Fachpersonen gebraucht, die diese Kompetenzen im Ehrenamt oder beruﬂich einsetzen möchten. Das Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Tübingen bietet ab sofort die jährliche die Zertifizierung von botanischen Artenkenntnissen an, zunächst auf zwei Niveaustufen (Kenntnisse von 200 und 400 Pflanzenarten sowie Kenntnisse zu Gattungen, Familien und der Artbestimmung). Informationen und Anmeldung unter <a href="https://uni-tuebingen.de/weiterbildung/programm/feldbotanik/" target="_blank" class="external-link">https://uni-tuebingen.de/weiterbildung/programm/feldbotanik/</a></p><p>Basierend auf dem erfolgreichen Vorbild in der Schweiz werden seit vergangenem Jahr Zertifikatsprüfungen in Feldbotanik auch in Südwestdeutschland angeboten. Für die aktuell drei Niveaustufen müssen 200, 400 bzw. 600 Pﬂanzenarten und wichtige Gattungen und Familien angesprochen sowie unbekannte Arten bestimmt werden können. Das Angebot erfüllt die Anforderungen an einen transparenten, vergleichbaren und praxisorientierten Leistungsnachweis.</p><p>Dazu nehmen die Universitäten Freiburg, Tübingen, Hohenheim und Koblenz-Landau künftig Prüfungen ab. Detaillierte Prüfungsanforderungen sowie eine Termin-Übersicht finden Sie auf den Webseiten der Hohenheimer Gärten:<br><a href="http://db.botanik.uni-hohenheim.de/4DAction/W_Init/FeldbotanikSWD_Index_de.shtml" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">http://db.botanik.uni-hohenheim.de/4DAction/W_Init/FeldbotanikSWD_Index_de.shtml</a></p><p>In naher Zukunft soll es außerdem Prüfungsmodule zu feldbotanischen Methoden, sowie Biotopen &amp; Lebensräumen geben. Dies geschieht im Rahmen eines Gesamt-Zertifizierungssystems, das – genau wie die Artenkenntnis-Prüfungen - derzeit bundesweit abgestimmt wird.</p><p class="align-right">Alexandra Kehl</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-62161</guid><pubDate>Fri, 16 Apr 2021 09:00:00 +0200</pubDate><title>Neubau für das Interfakultäre Institut für Biochemie offiziell an die Universität Tübingen übergeben</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=62161&amp;cHash=296d15222908becc51720ab20bc87c7b</link><description>Staatssekretärin Gisela Splett: „Der Neubau erweitert das Forschungsgebäude für das Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen und bietet auf 5.300 Quadratmetern Raum für wissenschaftliches Arbeiten“ / Ministerialdirektor Ulrich Steinbach: „Das neue Laborgebäude würdigt die exzellenten Erfolge des Instituts und fördert die intensive Vernetzung der Einrichtungen auf dem Campus Morgenstelle“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und der Amtschef des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Ministerialdirektor Ulrich Steinbach, haben am Freitag (16. April) das neue Forschungsgebäude für das Interfakultäre Institut für Biochemie (IFIB) auf dem Campus Morgenstelle offiziell an die Universität Tübingen übergeben.&nbsp;</p><p>„Bei der Grundsteinlegung vor viereinhalb Jahren war der Neubau ein guter Plan. Nun ist aus dem guten Plan ein gutes Gebäude geworden: ein moderner Bau mit zeitgemäßer Ausstattung“, sagte Splett. „Auf rund 5.300 Quadratmetern bietet er den Studierenden und Lehrenden Raum für ihre wissenschaftliche Arbeit. Mit den neuen Laboren, Büros, Besprechungs-, Seminar- und Computerräumen sowie Hörsälen konnten wir die räumliche Unterbringung klar optimieren. Durch die Konzentration der Naturwissenschaften um den neuen Campusplatz entsteht ein Zentrum mit Infrastruktur für fächerübergreifende Forschung.“</p><p>„Die exzellente und national sowie international hoch angesehene Forschung des IFIB zeigt, wie wertvoll gelebte Interdisziplinarität ist. Der Neubau des Laborgebäudes ist ein weiterer Baustein zur Zusammenführung der Naturwissenschaften auf dem Campus Morgenstelle. Damit wird die intensive wissenschaftliche Vernetzung und Kommunikation der Einrichtungen auf dem Areal noch weiter gefördert“, sagte Ulrich Steinbach, Amtschef und Ministerialdirektor des Wissenschaftsministeriums.</p><p>Das IFIB ergänzt das 2013 fertiggestellte Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP). Der Neubau für das IFIB wurde direkt am Bestandsgebäude des ZMBP errichtet. Der Gebäudekomplex grenzt den neuen Campusplatz nach Osten ab. Die räumliche Nähe ermöglicht eine gemeinsame Nutzung von Hörsälen, Seminarräumen und Werkstätten. Synergieeffekte gibt es auch bei hochspezialisierten Einrichtungen wie etwa der Mikroskopie, von Fotolaboren und Lagern für Gasflaschen und Stickstoff.&nbsp;</p><p>Beim Neubau wurde viel Wert auf die Energieeffizienz gelegt: Das Lüftungssystem ist mit einer Wärmerückgewinnung ausgestattet. Den verbleibenden Wärmebedarf deckt das überwiegend mit Holzhackschnitzeln betriebene Fernheizwerk. Rückkühlwerke auf dem Dach tragen mit Verdunstungskühlung zur energieeffizienten Erzeugung der benötigten Kälte bei.&nbsp;</p><p>Die Arbeitsgruppen des IFIB haben das neue Forschungsgebäude bereits im vergangenen Jahr bezogen. Das Land hat rund 43,3 Millionen Euro in den Neubau investiert. Der Entwurf ist eine Eigenplanung des Amts Tübingen des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, bei dem auch die Projektleitung lag.</p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung des Ministeriums für Finanzen</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-61608</guid><pubDate>Thu, 01 Apr 2021 09:45:49 +0200</pubDate><title>Geo- und Umweltforschungszentrum an die Universität Tübingen übergeben</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=61608&amp;cHash=e3e6e9491fdbcab66c6385b2b413d1c4</link><description>Finanzstaatssekretärin Gisela Splett: „Im neuen Forschungsgebäude auf dem Campus Morgenstelle sind die Geowissenschaften gut untergebracht“ / Ministerialdirektor Ulrich Steinbach: „Schutz der Umwelt und die Erschließung neuer Energie- und Rohstoffquellen gehören zu den drängendsten Fragen unserer Zeit“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Finanzstaatssekretärin Gisela Splett und der Ministerialdirektor des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Ulrich Steinbach, haben am Donnerstag (1. April) das neue Forschungsgebäude für die Geo- und Umweltwissenschaften offiziell an die Universität Tübingen übergeben.&nbsp;</p><p>„Auf rund 10.000 Quadratmetern bietet der neue Forschungsbau Platz für Labore, Werkstätten,Seminarräume, Hörsäle sowie Büros. Mit der offiziellen Übergabe des neuen Geo- und Umweltforschungszentrums gehen wir einen weiteren großen Schritt auf dem Weg zu einer interdisziplinären Wissenschaftsstadt, die auf der Morgenstelle bereits in den 1970er Jahren angedacht wurde. Das Potenzial der vernetzten Forschung und Lehre kann sich in einem räumlichen Verbund mit den anderen naturwissenschaftlichen Einrichtungen auf dem Campus Morgenstelle künftig noch besser entfalten“, sagte Staatssekretärin Splett.</p><p>„Im Geo- und Umweltbereich liegen zahlreiche relevante Themen für die Zukunft unserer Gesellschaft – sei es die Verfügbarkeit von sauberem Wasser, die Reduzierung von Schadstoffbelastungen in der Umwelt, die Rohstoffversorgung oder die Entwicklung des globalen Klimas“, sagte Ministerialdirektor Steinbach. Mithilfe des neuen zentralen Gebäudes, dem Geo- und Umweltzentrum, werde die Forschung zu immer komplexeren Umweltthemen an der Universität Tübingen gebündelt und in der engen Nachbarschaft zu den anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen auf dem Campus Morgenstelle künftig noch stärker interdisziplinär vernetzt. „Das neue Geo- und Umweltzentrum trägt so dazu bei, optimale Voraussetzungen für die Forschung zu schaffen.“</p><p>In dem neuen Gebäude an der Südspitze des Campus Morgenstelle werden die bisher über mehrere Standorte verteilten Fachbereiche der Geo- und Umweltwissenschaften zusammengeführt. „Dem Neubau kommt für die Masterplanung ,Campus der Zukunft' der Universität Tübingen eine Schlüsselrolle zu. Ziele dabei sind eine zukunftsfähige Unterbringung mit einer verbesserten Flächennutzung, die Steigerung der energetischen Effizienz und die Reduzierung von Sanierungs- und Bewirtschaftungskosten“, so Splett.&nbsp;</p><p>Die Gebäudehülle hat eine Wärmeschutzqualität entsprechend eines Passivhauses. Die Fassade ist so gestaltet, dass es natürliche Lüftungsmöglichkei-ten und eine bauliche Verschattung gibt. Damit kann weitgehend auf energieintensive Kühlungstechnik verzichtet werden. Notwendige Lüftungsanlagen für Labore und Hörsäle sind mit einer hocheffizienten Wärmerückgewinnung ausgestattet. Das landeseigene Fernheizkraftwerk, das überwiegend mit dem erneuerbaren Energieträger Holzhackschnitzel betrieben wird, versorgt den Neubau mit Wärme. Eine Photovoltaikanlage mit einer Nennleistung von 70 Kilowatt peak auf dem Dach rundet das Energiekonzept ab. Sie erzeugt jedes Jahr rund 75 Megawattstunden klimafreundlichen Strom, der vorrangig für das Gebäude genutzt wird.&nbsp;</p><p>Die Universität Tübingen nutzt das neue Forschungsgebäude bereits seit Ende des vergangenen Jahres. Das Land investierte in das Geo- und Umweltforschungszentrum insgesamt rund 83 Millionen Euro, daran hat sich die Universität&nbsp;Tübingen mit knapp 37 Millionen Euro beteiligt. Die Projektleitung lag beim Amt Tübingen des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg.&nbsp;</p><p class="align-right">Pressemitteilung des Ministeriums für Finanzen</p>]]></content:encoded><category>Geowissenschaft-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-60168</guid><pubDate>Wed, 24 Feb 2021 09:25:42 +0100</pubDate><title>SFB 1070 ResourceCultures: Interdisciplinary DFG Network on ‘Insular Dynamics’ is Founded</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=60168&amp;cHash=09354ccb6067520f21bbf64a0c6299f2</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Laura Dierksmeier and Frerich Schön, both members of SFB 1070 ResourceCultures at the University of Tübingen, were recently granted funding for the DFG Network entitled ‘Insular Dynamics: Interdisciplinary Approaches to Island Exchanges, Environments, and Perceptions’. It involves 15 researchers and six guest speakers from nine different countries. The network corresponds with the DFG funding goal to promote early career researchers and sponsor innovative research fields that are distinguished by their interdisciplinary as well as international approach.</p><p>The young field of island studies, to which the network aims to contribute, has gained importance on an international level over the past two decades. In Germany, however, it has still little represention up to present. Studying islands between geographical isolation and cultural connectivity can contribute to current debates in and beyond academia. Island studies provide insight into a long history of migrations and adaptations to climate and environmental changes, as well as the spread of ideas, technology, and also epidemics. Due to their locations along transregional trade routes, island communities reveal practices of exchange, social integration, and intercultural communication. Islands can also be places where old customs, laws, or languages have been preserved. Thus, islands can be studied as both models for the future and as depositories of the past.</p><p>Within the network are researchers from the disciplines of history, archaeology, anthropology, digital humanities, geography, literary studies, and philology. Through the integration of leading experts in the field, such as Godfrey Baldacchino from the University of Malta, the members of the network are able to learn from established island studies departments whilst connecting to current international debates. To implement their goal to serve as a multiplication platform for island research, the network plans to hold three meetings in Tübingen, Hamburg, and Malta and to organize a panel for the 2022 conference of the International Small Island Studies Association. The network aims to publish results on three thematic clusters: exchanges, environments, and perceptions, topics with also present-day relevance.&nbsp;</p><p class="align-right">SFB 1070 ResourceCultures</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-59872</guid><pubDate>Thu, 18 Feb 2021 09:30:51 +0100</pubDate><title>Science cooperation and fight against COVID-19 in Latin America</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/science-cooperation-and-fight-against-covid-19-in-latin-america/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Inspiring the next generation of scientists in Latin America. &nbsp;This is the mission of Science Clubs Colombia (Clubes de Ciencia Colombia – <a href="http://www.clubesdeciencia.co" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.clubesdeciencia.co</a>), a Colombian citizen initiative to bring science to rural and remote areas in Colombia.</p><p>Roger D. Castillo is a Colombian DAAD scholar at the University of Tübingen since 2017. Actually, he is doing his Ph.D in the department of Pharmaceutical Biology at the Pharmaceutical Institute in the group of PD Dr. Bertolt Gust. In 2019, Roger D. Castillo applied to join the Science, Technology, Engineering, Art, and Maths (STEAM) education initiative in order to pass his experience on to future scientist in Colombia. The aim of the program is to design short, one week of STEAM courses using project-based learning and hands-on experience for kids and young people in rural areas of Latin America. Science Clubs Colombia was born in 2015 as a program hosted in Colombia as part of the global initiative Science Clubs International (www.scienceclubsint.org). Since then, Science Clubs International expanded to several countries in and around of Iberoamerica. &nbsp;The organization has been working with the German Academic Exchange Service (DAAD) as an important stakeholder to keep in touch with the Colombian scholars in Germany.</p><p>The mission of Science Clubs Colombia is to expand scientific education for children and young people in Colombia for inspiring and mentoring the next generation of scientists in Latin America, and to create an international network for academic and scientific collaborations. In 2019, 5316 children of all ages participated in this program, instructed by 506 researchers from all around the world. Among the instructors were eleven DAAD scholars with either Ph.D or Master degree, including Roger D. Castillo (holding a DAAD scholar since 2017) and one of the found members of Science Clubs Colombia, Bryann Avendaño (DAAD scholar in 2014). They worked together in a STEAM course in Tuquerres, a rural and remote area of Nariño-Colombia. Science Clubs Colombia built connections between Roger, Bryann and the rural communities in Nariño.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-59386</guid><pubDate>Wed, 03 Feb 2021 15:47:49 +0100</pubDate><title>bwUni.digital: Universität Tübingen an hochschulübergreifender Kooperation zur Digitalisierung von Verwaltungsprozessen beteiligt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=59386&amp;cHash=b552eb98f4f50e97083af65c5a7a4f52</link><description>Think-Tanks mit Mitgliedern aller Landesuniversitäten gestartet</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Corona-Pandemie und die verstärkte Arbeit aus dem Homeoffice hat an vielen Universitäten verdeutlicht, wie viele Verwaltungsvorgänge und Unterschriften an den Hochschulen noch in Papierform durchgeführt werden. Um abseits des Tagesgeschäfts die Digitalisierung administrativer Prozesse voranzubringen, haben sich die neun Landesuniversitäten Baden-Württembergs (Tübingen, Freiburg, Heidelberg, Hohenheim, Karlsruhe, Konstanz, Mannheim, Stuttgart und Ulm) schon vor Beginn der Pandemie für das hochschulübergreifende Projekt „bwUni.digital – Digitale Transformation administrativer Prozesse“ zusammengeschlossen. Ziel des Projektes ist es, neben der Durchdringung von Mindeststandards an allen Universitäten auch Möglichkeiten zu schaffen, administrative Vorgänge ganz neu zu denken.</p><p>Zur Bearbeitung der Aufgaben wurden in der ersten Sitzung des bwUni.digital-Programmausschusses im Januar 2020 drei Think-Tanks (TT) eingerichtet, die ihre Arbeit wegen des plötzlichen Shutdowns in Form von Videokonferenzen aufgenommen haben:</p><ul><li>Think-Tank 01 (TT01) beschäftigt sich mit der „Digitalisierung der Unterschrift in den Verwaltungsprozessen“,&nbsp;</li><li>Think-Tank 2 (TT02) mit „Kooperationsstudiengängen“ und&nbsp;</li><li>Think-Tank 3 (TT03) arbeitet an „E-Learning-Systemen für Mitarbeiterschulungen, insbesondere auf dem Gebiet des Datenschutzes als Landesdienst für die Universitäten Baden-Württembergs“.&nbsp;</li></ul><p>Die Think-Tanks sind mit Experten aus den jeweiligen Universitäten besetzt. Dabei bestimmt die vorgegebene Aufgabe, welche Fachleute mitarbeiten. Dadurch werden standortbezogenes Prozesswissen unterschiedlicher Bereiche eingebracht, Perspektiven ausgetauscht und Ideen für gemeinsame Lösungsvorschläge erarbeitet, die den Blick der einzelnen Beteiligten ergänzen.</p><p>Neu hinzugekommen ist der Think-Tank 04 zum Thema Onlinezugangsgesetz (OZG), der geleitet wird von Professor Dr. Thomas Walter, Leiter des Zentrums für Datenverarbeitung (ZDV) der Universität Tübingen.</p><p>"Das Online-Zugangsgesetz zusammen mit allen begleitenden Initiativen wie das Single Digital Gateway der EU und E-Gouvernment-Gesetze stellen die Universitäten vor besondere Herausforderungen, die auch wichtige Chancen für die Digitalisierung sind. Es ist wichtig, dass die Landesuniversitäten hier koordiniert ihre Position nach Außen entwickeln und die notwendigen internen Anpassungen vorbereiten, von daher ist die Einrichtung eines Thinktanks bei bwUni.digital ausgesprochen wichtig und sinnvoll", so Professor Walter.</p><p>Die Ergebnisse der Think-Tanks werden in Form von so genannten White Papers veröffentlicht, die den Universitäten im Anschluss als Diskussions- und Arbeitsgrundlage zur Digitalisierung ihrer Prozesse zur Verfügung gestellt werden.&nbsp;</p><p>Das erste Whitepaper zur „E-Learning-Systemen für Mitarbeiterschulungen, insbesondere auf dem Gebiet des Datenschutzes als Landesdienst für die Universitäten Baden-Württembergs “ ist bereits fertiggestellt.&nbsp;</p><p class="align-right">Ingrid Bohr, Arbeitsgemeinschaft bwUni.digital – Kommunikation</p><p>Weitere Informationen unter <a href="https://www.bwuni.digital" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.bwuni.digital</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-58789</guid><pubDate>Thu, 21 Jan 2021 09:46:41 +0100</pubDate><title>DFG fördert den Fachinformationsdienst Kriminologie für weitere drei Jahre</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=58789&amp;cHash=acb5542fcf69cae008a797fba8aa80fa</link><description>Universitätsbibliothek und Institut für Kriminologie erneut erfolgreich beim Förderprogramm „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ </description><content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzI4Mjk4NTMsImV4cCI6MTc3MjkxOTg1MywidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9BbGxnZW1laW4vQmlsZGVyL2F0dGVtcHRvX29ubGluZS9Gb3JzY2h1bmcvMjAyMS8yMDIxMDEyMV9QTV9GSURfS3JpbV9taXRMb2dvX2VuLnBkZiIsInBhZ2UiOjU4ODYyfQ.ExF5xTqVjpXnal78MNDX-zPHDljn03Z0jhy9Vz0TCVw/20210121_PM_FID_Krim_mitLogo_en.pdf" class="download">English version</a></p><p>Die Universitätsbibliothek Tübingen und das Institut für Kriminologie waren mit ihrem gemeinsamen Antrag für einen Fachinformationsdienst Kriminologie bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erneut erfolgreich. Der Fachinformationsdienst (FID) Kriminologie in Tübingen wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft ab 2021 für weitere drei Jahre mit einer Summe von rund einer Million Euro gefördert.&nbsp;</p><p>Der FID unterstützt die kriminologische Forschung auf zweifache Weise: Zum einen stellt der FID ein umfangreiches Angebot an in- und ausländischer kriminologischer Literatur bereit, zum anderen ermöglicht er den Zugang zu der in Tübingen erstellten internationalen Open Access Fachdatenbank „KrimDok“ (<a href="https://krimdok.uni-tuebingen.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://krimdok.uni-tuebingen.de/</a>). Sie enthält schon jetzt rund 260.000 Nachweise zu Büchern, Aufsätzen und Statistiken. Die Integration einer bisher eigenständigen Datenbank mit dem Schwerpunkt Strafvollzug, die für die neue Förderphase vorgesehen ist, wird diese Zahl noch einmal deutlich erhöhen.&nbsp;</p><p>Zudem wird der direkte Zugriff auf Volltexte aus der Datenbank heraus durch einen Zweitveröffentlichungsservice ausgebaut. Der FID unterstützt damit die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei, ihre Aufsätze urheberrechtskonform im Open-Access bereitzustellen. Ein weiterer innovativer Schwerpunkt liegt in der Ermittlung und im systematischen Nachweis von Forschungsdaten der Kriminologie.</p><p>Mit den „Fachinformationsdiensten für die Wissenschaft“ hat die DFG seit 2013 ein Förderprogramm eingerichtet, das Bibliotheken in ihrer Servicerolle und mit ihren Dienstleistungen für die Wissenschaft stärken soll. Die Bibliotheken sollen maßgeschneiderte Angebote für einzelne Disziplinen entwickeln, indem sie die forschungsrelevanten Materialien und Ressourcen bereitstellen, die über die bibliothekarische Grundversorgung hinausgehen.</p><p>Beschreibungen zu allen Diensten und Angeboten des FID Kriminologie unter: <a href="https://krimdok.uni-tuebingen.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://krimdok.uni-tuebingen.de/</a></p><p>Verantwortliche: Dr. Marianne Dörr (Direktorin der Universitätsbibliothek Tübingen)<br> Prof. Dr. Jörg Kinzig (Direktor des Instituts für Kriminologie)</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-58159</guid><pubDate>Mon, 21 Dec 2020 09:01:40 +0100</pubDate><title>Free Ahmadreza Jalali!</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/free-ahmadreza-jalali/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>The European University Alliance CIVIS expresses its deepest concern about the particularly disturbing news it has received about Dr Ahmadreza Jalali.</p><p>Dr Djalali is a renowned scientist, specialized in emergency and disaster medicine, from the Karolinska Institute (Stockholm, Sweden), and visiting professor at the Vrije Universiteit Brussel (VUB), as well as at the Università Degli Studi del Piemonte Orientale (Italy). Arrested in 2016 during an academic trip to Iran, he was sentenced to death in 2017 for espionage, after an unfair trial.</p><p>OnTuesday, November 24, 2020, Dr Jalali called his wife to bid farewell. He was placed in isolation and informed by the Iranian judicial authorities that he would soon be executed.</p><p>Numerous human rights and academic freedom organizations have been mobilizing for his release over the past three years, including many universities, which have repeatedly expressed their deep concern about Dr Jalali's fate and his appalling conditions of detention and interrogation, and called for demonstrations in his favour.</p><p>CIVIS joins the Vrije Universiteit Brussel and its EUTOPIA Alliance in calling on the Iranian authorities to prevent the imminent execution of Dr Djalali, to review his case urgently, and to act with mercy and a respect for academic freedom by releasing him from his charges. It also urges the Swedish and Belgian governments, as well as the European Commission, to use all means in their power, through all diplomatic and political channels, to obtain the rapid and unconditional release of our esteemed colleague.</p><p>Eric Berton, Rector, Aix-Marseille Université<br> Thanos Dimopoulos, Rector, National and Kapodistrian University of Athens<br> Marian Preda Rector, University of Bucharest<br> Annemie Schauss, Rector, Université libre de Bruxelles<br> Rafael Garesse, Rector, Universidad Autónoma de Madrid<br> Antonella Polimeni, Rector, Sapienza University of Rome<br> Astrid Söderbergh Widding, President, Stockholm University<br> Bernd Engler, Rector, University of Tübingen</p><p class="align-right"><em>Press release by the CIVIS alliance</em></p><h3>Further information</h3><p><a href="https://www.scholarsatrisk.org/2020/11/iran-halt-execution-and-release-disaster-medicine-scholar-ahmadreza-djalali/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">News on Ahmadreza Djalali by the Scholars at Risk network</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-57301</guid><pubDate>Wed, 25 Nov 2020 14:11:17 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen schreibt Kommunikationspreis aus</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=57301&amp;cHash=9c755f78945784ba67903f102616c1d2</link><description>Würdigung besonderer Verdienste um die Vermittlung wissenschaftlicher Themen in die Gesellschaft</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat erstmals einen Preis für gute Wissenschaftskommunikation ausgeschrieben. Die Auszeichnung teilt sich in einen mit 10.000 Euro dotierten Hauptpreis sowie einen Nachwuchspreis, der mit 5.000 Euro verbunden ist. Der Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation würdigt Leistungen einer Person oder einer Personengruppe, die sich um die Vermittlung wissenschaftlicher Themen in die Gesellschaft besonders verdient gemacht hat. Die Auszeichnung ist Teil der Exzellenzstrategie der Universität Tübingen.</p><p>„Mit der Vergabe des Tübinger Preises für Wissenschaftskommunikation wollen wir gegenüber unseren Forscherinnen und Forschern ein klares Zeichen setzen“, sagte Rektor Professor Bernd Engler: „Die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse, aber auch das Erklären wissenschaftlicher Methoden und Erkenntniswege ist heute wichtiger denn je.“ Die vielfältigen und oft hochkomplexen Umbrüche und Bedrohungen der Gegenwart verlangten nach rationalen Erklärungen und Lösungsansätzen, die oft nur die Wissenschaft liefern könne. „Vor diesem Hintergrund wollen wir Anreize setzen, damit Forscherinnen und Forscher es als Teil ihrer Aufgabe ansehen, vermehrt mit der Gesellschaft in ihrer ganzen Breite zu kommunizieren.“</p><p>Für die Auszeichnung in Frage kommen Beispiele medialer Wissenschaftskommunikation, die sich im Jahr 2020 als besonders wirkungsvoll und nachhaltig erwiesen haben, aber ebenso Ausstellungen, populärwissenschaftliche Bücher, öffentliche Vortragsreihen oder ungewöhnliche Lehr- oder Praxisprojekte mit hoher Außenwirkung. Vorschläge können von allen Mitgliedern der Universität bis spätestens 31. Januar 2021 per Post oder Email bei der Hochschulkommunikation eingereicht werden. Jeder Vorschlag ist im Hinblick auf die öffentliche Resonanz des oder der Nominierten zu begründen. Vorgeschlagene Kandidatinnen und Kandidaten müssen zum Zeitpunkt des Vorschlags Mitglieder der Universität Tübingen sein. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury.</p><p>Weitere Informationen unter&nbsp;<a href="/zh/exzellenzstrategie/transfer/sharing-knowledge/tuebinger-preis-fuer-wissenschaftskommunikation/" class="internal-link" title="Webseite zum Tübinger Preis für Wissenschaftskommunikation">https://uni-tuebingen.de/de/199639</a></p><p>Kontakt für Rückfragen:&nbsp;Hochschulkommunikation, Dr. Karl G. Rijkhoek,&nbsp;<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,mctn0tklmjqgmBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">karl.rijkhoek<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56731</guid><pubDate>Mon, 09 Nov 2020 11:06:00 +0100</pubDate><title>UB stellt theologische Zeitschriften online</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=56731&amp;cHash=cfddf639f01d0ea39db6264c5e67dfd9</link><description>Mit Förderung der DFG digitalisiert die UB retrospektiv 68 theologische Zeitschriften. Rund 160.000 Beiträge werden in Zukunft im IxTheo frei zugänglich sein. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftliche Inhalte allen Menschen digital und unentgeltlich zur Verfügung stellen – dies ist der Grundgedanke von Open Access. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat nun ein umfangreiches Digitalisierungsprojekt der Universitätsbibliothek Tübingen bewilligt, bei dem in den nächsten drei Jahren 68 theologische Zeitschriften retrospektiv digitalisiert und auf Artikelebene katalogisiert werden: Mit Hilfe der Förderung können so rund 4.000 Bände mit 1,4 Mio. Seiten in den Open Access transformiert werden.&nbsp;</p><p>„Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem großen theologischen Open Access Projekt bei der DFG erfolgreich waren. Das Projekt ergänzt in idealer Weise unseren ebenfalls DFG-geförderten Index Theologicus, die international größte frei verfügbare Fachdatenbank für die Theologie“, so Dr. Marianne Dörr, Direktorin der Universitätsbibliothek Tübingen. „Tübingen baut damit seine Rolle als essentielle Infrastruktur für die theologische Forschung noch weiter aus.“</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56689</guid><pubDate>Fri, 06 Nov 2020 10:16:59 +0100</pubDate><title>Universitätsmagazin attempto!: Sonderausgabe stellt Tübinger Forschung zum Klimawandel vor</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=56689&amp;cHash=2526c34dc6afea2c410f3e6205ff1264</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die neue „attempto!“ ist da! In der aktuellen Ausgabe ihres Forschungsmagazins stellt die Universität Tübingen Projekte vor, die sich mit Aspekten des Klimawandels befassen. Wie passen sich Pflanzen und Tiere an erhöhte Temperaturen an? Was passiert, wenn das Antarktis-Eis schmilzt und wie gehen wir mit Unwettern um? Sind Staudämme wirklich immer die beste Alternative? Und wie kann Klimapolitik gerecht gestaltet werden?</p><p>Diese und weitere Aspekte untersuchen Tübinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit vielfältigen Fragestellungen. Neben den laufenden Forschungsprojekten setzen sich unterschiedliche Akteure und Initiativen an der Universität Tübingen dafür ein, die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Lehre und Universitätsalltag zu verankern – auch dies ist ein Beitrag zum Klimaschutz.&nbsp;</p><p>Die Sonderausgabe der attempto! ist 80 Seiten stark und kostenlos bei der Hochschulkommunikation (<a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ugmtgvctkcv/mqoowpkmcvkqpBbx0wpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">sekretariat-kommunikation<span style="display:none">spam prevention</span>@zv.uni-tuebingen.de</a>) erhältlich.</p><p><a href="/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/forschungsmagazin-attempto/">Zur Online-Ausgabe der attempto!</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56581</guid><pubDate>Thu, 05 Nov 2020 13:11:01 +0100</pubDate><title>Zwanzig Jahre Brasilien-Zentrum</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=56581&amp;cHash=0bafca9d88f9f6efc9471721e6a7ba6f</link><description>Das baden-württembergische Brasilien-Zentrum der Universität Tübingen feierte am 30.10.2020 sein 20-jähriges Jubiläum</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 30.10.2000 wurde das Zentrum durch ein Länderabkommen zwischen dem brasilianischen Bundesland Rio Grande do Sul und Baden-Württemberg gegründet und dient als Brücke zwischen den beiden Ländern. Aus diesem Anlass fand eine Feierstunde im Großen Senat der Universität Tübingen statt, an der Corona-bedingt leider nur wenige Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Präsenz teilnehmen konnten. Jedoch war ein großes Auditorium aus Deutschland und Brasilien online zugeschaltet.</p><p>Die Veranstaltung wurde von Johannes Kärcher, Ehrensenator der Universität Tübingen, eröffnet, der die Bedeutung Brasiliens für Baden-Württemberg und insbesondere die Pionierarbeit des Brasilien-Zentrums auf diesem Gebiet hervorhob. Kärcher ist ein profunder Kenner der brasilianischen Wirtschaft und Gesellschaft - er lebte über zehn Jahre in Brasilien.</p><p>Rektor Prof. Dr. Bernd Engler würdigte die Verdienste des Gründers Prof. Dr. Wolf Engels, der aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Feierstunde teilnehmen konnte. Rektor Bernd Engler war selbst mehrfach in Brasilien, unter anderem an der Päpstlich Katholischen Universität von Rio Grande do Sul (PUCRS), der Bundesuniversität Rio de Janeiro (UFRJ) und der Universität von São Paulo (USP), und hat tatkräftig zum Aufbau des brasilianischen Exzellenzprogramms PrInt beigetragen.</p><h3>Start mit Bau der Forschungsstation Pró-Mata</h3><p>Mit dem Brasilien-Zentrum begann alles „im Süden“, schon 1996 mit dem Bau der Forschungsstation Pró-Mata, die seither in Zusammenarbeit zwischen der PUCRS und der Universität Tübingen betrieben wird und der Erforschung des atlantischen Küstenregenwalds dient. Projekte in den Bereichen der Pflanzengenetik, Bienenforschung und Geoökologie standen im Vordergrund. Bis heute finden regelmäßig Exkursionen für Studierende aus Baden-Württemberg dorthin statt. Ausgehend von diesem Kristallisationspunkt expandierten die Interessen sowohl geografisch als auch inhaltlich Richtung Norden mit Forstwirtschaftsprojekten in Curitiba (Universität Freiburg, Hochschule Rottenburg) und phytopharmakologischen Projekten mit der UFSM (Universitäten Tübingen und Freiburg).&nbsp;</p><p>Ein weiterer Schwerpunkt entwickelte sich ab 2011 im Bereich der Arzneimittelforschung/Drug Discovery mit der UFRJ, der neben Technologietransfer und gemeinsamen Projekten, Publikationen und Patenten auch umfangreichen Lehrexport und akademischen Austausch nachhaltig aufgebaut hat. São Paulo entwickelte sich als Zentrum der Kooperationen auf dem Gebiet der Neurochirurgie, und beide Standorte, Rio de Janeiro und São Paulo, brachten geologische Forschungsthemen mit. Die wesentlich hieran beteiligten Personen waren Prof. Dr. Peter Grathwohl, Prof. Dr. Marcos Tatagiba und Prof. Dr. Stefan Laufer.</p><p>Jüngst erschlossene Themen legen Schwerpunkte aus geisteswissenschaftlichem Gebiet und unterstützen so Bereiche, die es aktuell in Brasilien besonders schwer haben. Prof. Dr. Sebastian Thies ist hier mit Projekten wie „Wertewelten“ oder an der Universidade Federal Fluminense (UFF) aktiv.</p><h3>Nachhaltigkeit im Fokus</h3><p>Auf allen Ebenen und in allen Belangen wird bei der Arbeit des Brasilien-Zentrums besonderer Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Seit 2003 wird sehr erfolgreich ein biennales Symposium mit diesem Titel organisiert, alternierend in Baden-Württemberg oder Brasilien. Nachhaltigkeit wird hier im breiten Sinne verstanden: Technologie- und Wissenstransfer, Verstetigung von Projekten und Initiativen und - ganz wichtig - die Förderung wissenschaftlicher Karrieren durch Austausch. So gibt es inzwischen viele zumindest partiell in Deutschland ausgebildete Doktoranden/Postdocs/Professoren in Brasilien.</p><p>All das war nur möglich durch die nachhaltige Förderung des Brasilien-Zentrums durch das Ministerium für Forschung, Wissenschaft und Kunst (MWK). Marja Kukowski-Schulert vom MWK würdigte bei der Jubiläumsfeier das Erreichte, insbesondere das Thema Nachhaltigkeit und die Breite der Aktivitäten, betonte aber auch, dass es kein Ausruhen auf dem Erreichten geben kann. Vielmehr sollen Konzepte zur Weiterentwicklung erarbeitet werden, auch unter Einbeziehung des Tübingen Interdisciplinary Centre for Global South Studies. So ist das Baden-Württembergische Brasilien-Zentrum seit Dezember 2014 assoziierter Unterstützer des Deutschen Wissenschafts- und Innovationshauses (DWIH) São Paulo. Auch der DAAD war dem Brasilien-Zentrum ein nachhaltiger Partner. Gemeinsam wurden Roadshows und Bildungsmessen veranstaltet. Wesentliche Teile des Austausches wurden durch Programme des DAAD gefördert. Dr. Martina Schulze, langjährige Leiterin der DAAD-Außenstelle in Rio de Janeiro und aktuell Leiterin des DAAD-Büros in Bogotá, Kolumbien, spannte bei der Feier den Bogen weit und entwickelte die Vision eines „BLZ“, eines Brasilien- und Lateinamerikazentrums. Vergleichbares gibt es mit dem BAYLAT bereits in Bayern.</p><p>Die langjährigste Begleiterin Tübingens und des Brasilienzentrums ist die PUCRS. Der Dekan der Philosophischen Fakultät, Prof. Dr. Draiton de Souza, war aus Porto Alegre, RS, angereist und berichtete unter anderem über das jüngst vom DAAD finanzierte Zentrum &nbsp;für Deutschland- und Europastudien in Brasilien (CDEA) an seiner Universität. Ebenfalls in Präsenz konnten wir Generalkonsul José Mauro Couto begrüßen, der über die Anstrengungen Brasiliens im Umweltschutz berichtete.&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Prof. Dr. Stefan Laufer</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56269</guid><pubDate>Wed, 28 Oct 2020 11:35:56 +0100</pubDate><title>THE-Ranking: Tübinger Geisteswissenschaften auf Platz 24 weltweit</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=56269&amp;cHash=c15c3df14df141b0b5975b7d2d9bde5b</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat sich im weltweiten „Times Higher Education World University Ranking (THE)“ nach Fächern weiter verbessert: Die Tübinger Geisteswissenschaften machten in diesem Jahr einen Sprung um zehn Plätze auf Rang 24 weltweit (2019: 34) und liegen damit nun auf Platz drei unter den deutschen Universitäten (2019: 5). Ebenfalls um zehn Plätze, auf Rang 81, verbesserten sich die Erziehungswissenschaften (2019: 91), sie halten in Deutschland weiterhin den 4. Platz. Die Tübinger Medizin verbesserte sich auf Platz 75 weltweit (2019: 88) und belegt deutschlandweit weiter Platz 5. Die Lebenswissenschaften belegen Platz 61 (2019: 67) und verbessern sich damit deutschlandweit auf Platz 5 (2019: 6).&nbsp;</p><p>Weitere Platzierungen: Die Informatik steigt in die Gruppe 101-125 auf, die Physik gehört nun zu den besten 200 weltweit. Die Psychologie liegt auf Platz 65 und rutscht damit auf Platz 4 in Deutschland (2019: Platz 3)</p><p>Das „Times Higher Education World University Ranking (THE)“ nach Fächern vergleicht elf Fachbereiche an 1.512 Universitäten weltweit, darunter in den USA, Europa, Australien und Asien. Neben dem Shanghai-Ranking und dem QS Ranking by subject gehört es zu den meist beachteten Bewertungssystemen für Hochschulen weltweit.</p><p class="align-right"><em>Antje Karbe</em></p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/by-subject" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">THE&nbsp;World University Ranking nach Fächern</a></p>]]></content:encoded><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-56068</guid><pubDate>Fri, 23 Oct 2020 09:00:00 +0200</pubDate><title>Tübingen University Press feiert 3-jähriges Jubiläum</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=56068&amp;cHash=fedeb6be970e06442fb11f1b90521e46</link><description>Der Universitätsverlag Tübingen blickt auf einen erfolgreichen Start zurück</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. Oktober 2017 wurde auf Anregung des Rektorats der Universitätsverlag Tübingen University Press gegründet – in diesen Tagen feiert der Universitätsverlag sein 3-jährigens Bestehen.&nbsp;</p><p>Ein Verlag, in dem exzellente Forschung sichtbar wird – dafür steht Tübingen University Press seit nun mehr drei Jahren. Angesiedelt an der Universitätsbibliothek ist der Verlag Sinnbild für die vielfältigen Aktivitäten der Universität im Bereich des elektronischen Publizierens. Alle Veröffentlichungen stehen frei zum Download zur Verfügung. So versteht sich der Universitätsverlag auch nicht als Konkurrenz zu etablierten Fachverlagen, sondern folgt vor allem dem Open-Access-Gedanken. Ziel ist die größtmögliche Verbreitung von wissenschaftlicher Literatur. Dies ist besonders auch für Wissenschaftsdisziplinen relevant, die beispielsweise aufgrund zu erwartender geringer Absatzzahlen Schwierigkeiten haben, einen kommerziellen Verlag zu finden.&nbsp;</p><p>Mit der Veröffentlichung bei Tübingen University Press werden Publikationen zusätzlich zum Online-Angebot auch über klassische Vertriebswege sichtbar: Jedes Werk erhält eine ISBN, wird in Buchhandelskatalogen gelistet und ist so über Suchmaschinen auffindbar. Alle Titel sind zudem im stationären und im Online-Buchhandel sowie über die Verlagswebseite bestellbar. Auf Wunsch erfolgt der Druck im Print-on-Demand-Verfahren in hochwertiger Ausstattung. „Wir bieten das Beste aus beiden Welten“, sagt Peter Rempis, der operativ für den Verlag verantwortlich ist.</p><p>Seit der Gründung im Oktober 2017 konnten bereits zahlreiche Tübinger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Werke über Tübingen University Press veröffentlichen. Dabei ist vor allem die thematische Bandbreite bemerkenswert: Das Programm umfasst kunstgeschichtliche Werke ebenso wie Titel aus der Erziehungswissenschaft, Ur- und Frühgeschichte, Geologie, Numismatik, der computergestützten Archäologie, der Sprachwissenschaft sowie den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Alle Werke sind qualitätsgeprüft und durchlaufen einen Gutachterprozess.&nbsp;</p><p>„Eine gute Betreuung unserer Autorinnen und Autoren und die Sicherung einer hohen wissenschaftlichen Qualität ist Kennzeichen unseres Verlags“, so Sandra Binder, verantwortlich für Redaktion und Lektorat. „Wir stehen bei allen Fragen zum Publikationsprozess zur Verfügung und unterstützen umfassend auf dem Weg vom Manuskript zum Buch.“</p><p>Neben dem gutachtergeprüften Programm von Tübingen University Press bietet der Druckdienstleister Tübingen Library Publishing die Möglichkeit, wissenschaftliche Werke schnell und günstig online und im Druck zu veröffentlichen. Für Promovendinnen und Promovenden gibt es zudem die kostengünstige Reihe „TLP-Dissertationen“.</p><p class="align-right"><em>Ina Pfeifer</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55904</guid><pubDate>Mon, 19 Oct 2020 11:31:31 +0200</pubDate><title>Strengthening Europe’s Universities at a time of global transformation</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/strengthening-europes-universities-at-a-time-of-global-transformation/</link><description>Responding to the European Commission’s Communications on the European Research and Education Areas, presidents of The Guild’s universities set out a vision for Europe’s universities over the next ten years.</description><content:encoded><![CDATA[<p>The speed of social, economic and geopolitical change, accelerated through the current Covid-19 pandemic, forms an urgent context for articulating how Universities can best support society through research, education and innovation in the future. In response, The Guild’s presidents have articulated a vision for the future of Europe’s universities. The ways in which universities need to change to embrace future challenges must always be informed, presidents argue, by a deep reflection of the values that define us.&nbsp;</p><p>Faced by dramatic change through digitalisation, The Guild affirms the importance of all subjects in addressing complex societal challenges in a truly interdisciplinary manner. Pressing issues such as the Covid-19 pandemic or climate change can only be tackled through in-depth disciplinary expertise, coupled with rich contributions from all subject domains, including the social science and humanities.&nbsp;</p><p>The European Union has an important role to play in supporting the research and teaching excellence of universities in Europe, and in bringing Europe’s universities together through exchange, partnership, and collaboration in teaching and research. The EU provides an important context for mutual learning, international standard-setting, and bridge-building.&nbsp;</p><p>It is thus essential that the development of the European Research Area and the European Education Area is informed by a deep understanding of the rich potential of our universities, and our most pressing challenges. University research within and across institutions needs to be strengthened, The Guild’s presidents argue, in all its dimensions. This must include fundamental, frontier-led research, to ensure we are equipped to respond to the unknown challenges of the future. At the same time, they emphasize the need for pedagogical change in a digital age, building on the educational excellence of universities to develop new, appropriate pedagogies.&nbsp;</p><p>The Guild’s presidents underline their vision with an urgent call to enhance the autonomy of universities, and for public authorities to develop a close partnership with universities to strengthen the public understanding of science and its role in public policy and debate. They emphasize the importance of embracing transformation, to ensure that changes strengthen, rather than deflect from, the core mission of comprehensive universities.&nbsp;</p><p class="align-right"><em>Press release by The Guild of European Research-Intensive Universities</em></p><h3>Further information:</h3><p><a href="https://bit.ly/GuildVisionUniversities" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Interactive document “Looking to the Future: The Guild’s vision for Europe’s universities”</a>&nbsp;</p><p><a href="https://www.the-guild.eu/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">The Guild homepage</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55898</guid><pubDate>Mon, 19 Oct 2020 11:07:13 +0200</pubDate><title>Mehrweg statt Einweg auch während der Corona-Pandemie möglich</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=55898&amp;cHash=c36285102a161d6ea2a6b5f6730b781f</link><description>Lebensmittel-Hygieneregeln müssen beachtet werden</description><content:encoded><![CDATA[<p>Seit Beginn der Corona-Pandemie ist im Landkreis Tübingen ein stark erhöhtes Abfallaufkommen bei Einwegverpackungen für Lebensmittel zu beobachten. Das gerade erst entstandene Problembewusstsein für die Vermüllung unserer Lebensräume scheint durch die Pandemie in Vergessenheit geraten zu sein. Das Aktionsbündnis „Müllarmes Tübingen“ weist darauf hin, dass die Nutzung von Mehrwegbehältnissen für Lebensmittel auch in diesen Zeiten bedenkenlos möglich ist. Die bestehenden Hygieneregeln in diesem Bereich gelten weiterhin und haben sich seit Ausbruch der Pandemie nicht geändert. So ist es nach wie vor gestattet, mitgebrachte Mehrwegbehältnisse zu befüllen, sofern diese getrennt vom Personal und von den angebotenen Waren gehalten werden.</p><p>Die Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung des Tübinger Landratsamtes unterstützt folgende Vorgehensweise: Nach Sichtkontrolle nicht beanstandete Gefäße ohne Deckel werden entweder auf dem Tresen kontaktlos vom Personal befüllt oder auf einem nur diesem Zweck dienenden leicht zu reinigenden Tablett hinter den Tresen genommen und dort ebenfalls ohne Kontakt befüllt. Grundlegende Hygieneregeln wie regelmäßiges Händewaschen müssen selbstverständlich eingehalten werden.</p><p>„Sofern diese Grundsätze eingehalten werden, ist eine Befüllung mitgebrachter Mehrwegbehältnisse unproblematisch“, betont das Aktionsbündnis. „Es ist uns wichtig, das Thema wieder mehr in den Blick zu nehmen und nicht länger hinter bereits erreichten Fortschritten zurückzubleiben, sondern wieder verstärkt für die Vermeidung von Einwegverpackungen als Beitrag zur Gesunderhaltung unserer Umwelt zu werben. Bitte helfen Sie mit, die riesige Abfallflut, die unser täglicher Konsum verursacht, einzudämmen.“</p><h3>Kontakt für Rückfragen beim Aktionsbündnis „Müllarmes Tübingen“</h3><p>Annette Eissler <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,cppgvvg0gkuungtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">annette.eissler<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>, <span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;Telefon: &nbsp;07071/29 77421<br> Hedwig Ogrzewalla <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,jgfyki0qitbgycnncBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">hedwig.ogrzewalla<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>, <span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span> Telefon: 07071/29 73569</p><p class="align-right"><em>Gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnisses „Müllarmes Tübingen“<br> und des Tübinger Landratsamts, Abteilung Lebensmittelüberwachung</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55493</guid><pubDate>Wed, 07 Oct 2020 14:05:14 +0200</pubDate><title>Tübinger Weiterbildungsstudiengang zum Geodatenmanager erfolgreich zertifiziert</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=55493&amp;cHash=731fe55e8c0da8213fdbcca51c40675a</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung hat die Trägerzertifizierung für die Weiterbildung „Geodatenmanager/-in“ am 2. Oktober 2020 mit Bravour bestanden. Somit kann das Diploma of Advanced Studies (DAS) auch in den nächsten fünf Jahren Arbeitssuchende in den Bereichen Geographische Informationssysteme, Web-GIS, Fernerkundung, GPS, Geo-Datenbanken und Python-Programmierung fortbilden. Das Audit wurde von dem von der Bundesagentur für Arbeit als Prüfstelle anerkannten Institut ZertSozial durchgeführt. „Die Vermittlungsquote der Absolventen lag bisher bei über 75 Prozent“, sagt Professor Volker Hochschild vom Lehrstuhl für Geoinformatik, der den Weiterbildungsstudiengang federführend durchführt. Dabei kommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den verschiedensten Berufsfeldern: aus der öffentlichen Verwaltung (Kommunen, Forstverwaltung, etc.), der Privatwirtschaft (Stadtwerke, etc.), Wissenschaft (Biologie, Archäologie, etc.) oder aus dem Bereich Einsatzkräfte (Feuerwehr, etc.) - überall dort, wo der Raumbezug eine große Rolle spielt. Seit März wurden Corona-bedingt alle Veranstaltungen online durchgeführt. Das betraf sowohl theoretische Vorlesungen als auch praktische Übungen am Computer, die in Form von Webinaren auf großes Interesse der Teilnehmer stießen. Dennoch freuen sich viele wieder auf das sogenannte „blended learning“, der Kombination von Online-Schulungen und persönlichen Kontakten mit den Lehrenden in Präsenzveranstaltungen.</p><p><a href="/zh/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/geowissenschaften/arbeitsgruppen/geographie/institut/berufsbegleitende-weiterbildung-geodatenmanager-in/" class="internal-link">Homepage&nbsp;Zertifikatsstudium Geodatenmanager</a></p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55411</guid><pubDate>Fri, 02 Oct 2020 10:38:29 +0200</pubDate><title>KI verantwortungsvoll entwickeln und anwenden: Plattform Lernende Systeme veröffentlicht Leitfaden </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=55411&amp;cHash=ae183fd52ca3fde29f48b9d927c6ef46</link><description>Tübinger Medienethikerin Jessica Heesen beteiligt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz (KI) kann den Alltag erleichtern, die Gesundheitsversorgung verbessern und bei der Lösung globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel oder der Corona-Pandemie unterstützen. Inwieweit KI-basierte Systeme tatsächlich eingesetzt werden, hängt maßgeblich davon ab, ob die Menschen der Technologie vertrauen. Ethische Werte und Prinzipien spielen – zumindest in Europa – für die Entwicklung von KI daher eine zentrale Rolle.<br> &nbsp;<br> Die Plattform Lernende Systeme hat einen Leitfaden verfasst, wie sichere, nachvollziehbare und diskriminierungsfreie KI-Anwendungen entstehen können. Zum Autorenteam gehört auch Dr. Jessica Heesen vom <a href="/zh/forschung/zentren-und-institute/internationales-zentrum-fuer-ethik-in-den-wissenschaften/das-izew/" target="_blank">Zentrum für Ethik in den Wissenschaften</a> – sie leitet dort den Forschungsschwerpunkt „Medienethik und Informationstechnik“. &nbsp;Die Autorinnen und Autoren des Leitfadens haben sich mit der Problematik auseinander gesetzt und benennen konkrete Anforderungen und Praxisbeispiele für eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung und -Anwendung in Unternehmen.</p><p>Wie nahezu alle technischen Innovationen birgt auch Künstliche Intelligenz Chancen wie Risiken – und wirft somit ethische und moralische Fragen auf. Ein KI-System kann beispielsweise beim Vorsortieren von Bewerbungen unterstützen – aber unter Umständen auch Kandidatinnen diskriminieren, weil in der Vergangenheit überwiegend Männer eingestellt wurden und das System mit diesen Daten trainiert wurde.</p><p>Viele Unternehmen und Institutionen, die KI-Systeme entwickeln und anwenden, sind sich der Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit KI bewusst. Sie stehen jedoch vor der Herausforderung, abstrakte ethische Werte und Prinzipen wie die Diskriminierungsfreiheit oder Transparenz der KI-Systeme in die Praxis umzusetzen. Der Leitfaden „Ethik-Briefings“ der Plattform Lernende Systeme greift den “Ethics by, in and for Design“-Ansatz auf, den die Bundesregierung in ihrer KI-Strategie verfolgt.&nbsp;</p><p>„Unser Leitfaden dient Entwicklerinnen und Entwicklern sowie Anbietern von KI als Orientierung. Als Faustregel gilt: Je höher die Risiken durch den Einsatz eines KI-Systems sind, desto mehr Gewicht soll bereits im Entwicklungsprozess die Einhaltung ethischer Prinzipien haben“, erklärt Jessica Heesen, Leiterin des Forschungsschwerpunkts Medienethik und Informationstechnik am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen und Leiterin der Arbeitsgruppe IT-Sicherheit, Privacy, Recht und Ethik der Plattform Lernende Systeme. „So ist zum Beispiel bei einem KI-System in der öffentlichen Verwaltung, das über die Vergabe von Sozialleistungen entscheidet, ein sehr hohes Verantwortungsbewusstsein gefragt. Dabei muss allerdings klar sein, dass nicht immer alle Werte gleichzeitig realisiert werden können.“</p><p>Als übergeordnete Werte für eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung nennen die Autorinnen und Autoren des Leitfadens Selbstbestimmung, Gerechtigkeit und den Schutz der Privatsphäre. „KI-Systeme sollten immer mit dem Ziel entwickelt und eingesetzt werden, zu ethisch legitimen Anwendungen beizutragen, idealerweise zur Förderung des Gemeinwohls“, so Mitautor Armin Grunwald, Professor für Technikphilosophie am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Leiter des Büros für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag. „Beim Einsatz von KI muss Schaden für Einzelpersonen, Gemeinschaften und Umwelt vermieden werden. Die Systeme müssen rechtskonform und technisch robust sein. Sie dürfen zu keinem Zeitpunkt ein unannehmbares Sicherheitsrisiko darstellen.“</p><p>Um die Selbstbestimmung der Nutzer zu gewährleisten, sollten Technologieunternehmen erklärbare KI-Systeme konzipieren, die Ergebnisse und Entscheidungen für den Nutzer nachvollziehbar machen. Die Autorinnen und Autoren empfehlen außerdem ein zentrales KI-Register, das in Kooperation zwischen Wirtschaft und öffentlicher Hand betrieben wird. KI-Anbieter sollen dort ihre Anwendungen eintragen, so dass sich Verbraucherinnen und Verbraucher darüber informieren können, in welche Produkte oder Dienstleistungen KI integriert ist. Zudem warnen die Autorinnen und Autoren vor einseitigen Abhängigkeitsverhältnissen zwischen KI-Entwicklern, -Anbietern und -Nutzern. Deshalb sollten die Unternehmen bei der Entwicklung offene Schnittstellen in ihre Systeme integrieren und sie interoperabel konzipieren, um die Vielfalt des Marktangebots zu erhalten.</p><p>Ein KI-System ist nur so gut wie die zugrunde liegenden Daten. Wichtig daher: Hersteller sollen bei der Entwicklung von KI-Systemen auf die Qualität der Trainingsdaten achten, deren Herkunft offenlegen und möglichst anonymisierte oder pseudonymisierte Datensätze verwenden, um diskriminierungsfreie und sichere KI-Systeme zu gestalten. Der Politik empfehlen die Autorinnen und Autoren, Standards festzulegen, die es ermöglichen, KI-Systeme zu zertifizieren und auditieren, und Einspruchsmöglichkeiten für betroffene Personen vorzusehen. Gleichzeitig sehen die Autorinnen und Autoren auch die Menschen selbst in der Verantwortung, sich vor der Nutzung über ein KI-System zu informieren und sorgfältig mit ihren Daten umzugehen.</p><p>Die Autorinnen und Autoren des Whitepapers <a href="https://www.plattform-lernende-systeme.de/files/Downloads/Publikationen/AG3_Whitepaper_EB_200831.pdf" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">"Ethik-Briefing: Leitfaden für eine verantwortungsvolle Entwicklung und Anwendung von KI-Systemen"</a> sind Mitglieder der Arbeitsgruppe IT-Sicherheit, Privacy, Recht und Ethik der Plattform Lernende Systeme.</p><p class="align-right">Mitteilung der Plattform Lernende Systeme</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><a href="https://www.plattform-lernende-systeme.de/publikationen.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ethik-Briefing - Leitfaden für eine verantwortungsvolle Entwicklung und Anwendung von KI-Systemen</a> &nbsp;</p><p><a href="https://www.plattform-lernende-systeme.de/id-3-fragen-an-newsreader/verantwortung-in-der-technologie-entwicklung-wie-kommt-ethik-in-die-ki.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Drei Fragen an Jessica Heesen</a>&nbsp;&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55387</guid><pubDate>Thu, 01 Oct 2020 14:40:34 +0200</pubDate><title>Prof. Dr. Thorsten Bohl in die Jury des Deutschen Schulpreises berufen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=55387&amp;cHash=a28c015a2b09542056d42be1cf773045</link><description> </description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Erziehungswissenschaftler Thorsten Bohl, seit 2015 Direktor der <a href="/zh/einrichtungen/zentrale-einrichtungen/tuebingen-school-of-education-tuese/tuese/" target="_blank">Tübingen School of Education</a>, wurde für die kommenden vier Wettbewerbsjahre in die Jury des Deutschen Schulpreises berufen.</p><p>Mit dem Deutschen Schulpreis zeichnen die Robert Bosch Stiftung und die Heidehof Stiftung – gemeinsam mit der ARD und der ZEIT Verlagsgruppe – gute Schulen und ihre innovativen Schulkonzepte aus. Grundlage des Deutschen Schulpreises ist ein umfassendes Verständnis von Lernen und Leistung in den sechs Qualitätsbereichen Leistung, Umgang mit Vielfalt, Unterrichtsqualität, Verantwortung, Schulklima, Schulleben und außerschulische Partner sowie &nbsp;Schule als lernende Institution.&nbsp;</p><p>Die Jury und Vorjury des Deutschen Schulpreises setzen sich aus namhaften pädagogischen Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Im Rahmen der jährlichen Ausschreibung des Deutschen Schulpreis wählen sie in einem mehrstufigen Auswahlverfahren gemeinsam die besten Schulen aus.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen: <a href="https://www.deutscher-schulpreis.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.deutscher-schulpreis.de/</a>&nbsp;</p><p class="align-right">Mitteilung der&nbsp;Tübingen School of Education</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55303</guid><pubDate>Tue, 29 Sep 2020 14:38:49 +0200</pubDate><title>Auszeichnung für Hochschulkommunikation: Beste Pressemitteilung 2019</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=55303&amp;cHash=57b5a6a61d79d33abf88d581214b1f83</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Preisgekrönte Pressemitteilung: Die Hochschulkommunikation der Universität Tübingen erhält die Auszeichnung „Beste Pressemitteilung des Jahres 2019“. Der Informationsdienst Wissenschaft (idw) zeichnete die <a href="/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/pressemitteilungen/newsfullview-pressemitteilungen/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=45984&amp;cHash=59a1d93f9fda82cc6fb681c7fd65c336">Mitteilung „Neuer Vorfahr des Menschen in Europa entdeckt“</a> mit Platz eins ihres jährlichen Awards aus.</p><p>Die Mitteilung aus dem November 2019 vermeldete die Entdeckung einer neuen Menschenaffenart durch die Paläontologin Professorin Madelaine Böhme. Ihr Team hatte die 12 Millionen Jahre alten Fossilien des „Danuvius guggenmosi“ im Allgäu geborgen und untersucht. Der Menschenaffe stellt die bisherige Evolutionsgeschichte in Frage, denn seinem Skelettaufbau nach konnte er sich sowohl kletternd als auch auf zwei Beinen gehend fortbewegen. Die Fähigkeit, aufrecht zu gehen, gilt als zentrales Merkmal von Menschen und wäre somit sechs Millionen Jahre älter als bisher angenommen. Die PM war in zahlreichen Berichten und Interviews von Medien weltweit aufgegriffen worden. Zudem hatte Madelaine Böhme in einem <a href="https://youtu.be/v9SDK0OM7OQ" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Science Talk</a>&nbsp;des Zentrums für Medienkompetenz ihre Funde und deren Bedeutung erläutert.</p><p>Vom IDW erhielt die Mitteilung die höchste Bewertung in den Einzelkategorien „Nachrichtenwert“ und „wissenschaftliche Bedeutung“. Die Jury lobte zudem den sachlichen und klaren Schreibstil und die Aufbereitung des Themas: Die Pressemitteilung lasse kaum eine Frage für Wissenschaftsjournalisten offen, sagte Dr. Daniel Lingenhöhl („Spektrum der Wissenschaft).&nbsp;</p><p>„Der Fund wird verständlich beschrieben und eingeordnet. Sie liefert Zitate, Bilder und beschreibt den weiteren Rahmen, in dem die Funde getätigt wurden. Und sie liefert Hinweise auf eine andere Studie, die hilft diese Entdeckung einzuordnen. Zudem werden neben den Ansprechpartnern auch die Originalstudien als Quelle angegeben. Kurz: eine Pressemitteilung, wie man sie sich als Wissenschaftsjournalist nur wünscht!"<br> Pressesprecherin Antje Karbe nahm den Preis entgegen, der Corona-bedingt ohne Zuschauer im Studio des Zentrums für Medienkompetenz der Universität verliehen wurde. Die Preisverleihung war am 29. September online in einem Livestream zu sehen:&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=dzDoQ7Z8m7Y" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=dzDoQ7Z8m7Y</a></p><p class="align-right"><span style="font-size:1rem"><a href="https://idw-online.de/de/news754960" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Mitteilung des IDW</a></span></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-55048</guid><pubDate>Thu, 17 Sep 2020 16:36:41 +0200</pubDate><title>Pop-Up-Ausstellung, interaktive Videos und digitales Mentoring</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=55048&amp;cHash=dfc4b577a38f8a27f71c878fd1110c48</link><description>HRK-Nachwuchswettbewerb für „Kleine Fächer“: Universität Tübingen mit drei Projekten erfolgreich</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat sich mit gleich drei Projekten erfolgreich im Nachwuchswettbewerb „Kleine Fächer: Sichtbar innovativ!“ behauptet: Mit diesem hatte die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Promovierende und Postdocs aus „Kleinen Fächern“ dazu aufgerufen, neue Kommunikations- und Vernetzungsstrategien zu entwerfen. Bundesweit werden 19 Siegerprojekte mit jeweils bis zu 10.000 Euro gefördert. Tübingen ist als einzige Universität aus Baden-Württemberg vertreten ‒ dies unterstreicht die Vielfalt der Tübinger Fächerlandschaft, in der besonders viele „Kleine Fächer“ vertreten sind.&nbsp;<br> Die erfolgreichen Projekte an der Universität Tübingen:</p><h3>Pop-Up-Ausstellung präsentiert Kulturwissenschaft</h3><p>Die Promovierenden Helen Ahner und Lukas Fehr haben eine Pop-Up-Ausstellung konzipiert, um Schülerinnen und Schülern spielerisch zu erklären, was sich hinter dem etwas sperrigen Titel der „Empirischen Kulturwissenschaft“ verbirgt. Interaktive Exponate wie ein altes Telefon, ein Damenschuh oder eine Gabel stehen exemplarisch für mögliche Inhalte des Studiums wie beispielsweise das Nachdenken über gesellschaftliche Veränderung durch Technologien, Verständnisse von Geschlechterrollen oder verschiedene Esskulturen. Die mobile und leicht aufzubauende Ausstellung soll flexibel am Studientag oder auch bei Studienmessen eingesetzt werden, um das Fach der „Empirischen Kulturwissenschaft“ bekannt zu machen, das bundesweit unter verschiedensten Namen studiert werden kann.</p><h3>Kontakt:</h3><p>Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft<br> Helen Ahner, <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,jgngp0cjpgtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">helen.ahner<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;<br> Lukas Fehr, <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,nwmcu0hgjtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">lukas.fehr<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;</p><h3>Projekt:</h3><p><a href="https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/kleine-faecher/kleine-faecher-sichtbar-innovativ/europaeische-ethnologie-volkskunde/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/kleine-faecher/kleine-faecher-sichtbar-innovativ/europaeische-ethnologie-volkskunde/</a> &nbsp;</p><h3><br> Numismatik trifft auf Medieninformatik</h3><p>Das Projekt „Interactive coin videos in the 21st century“ der Promovierenden Michele Lange und Jan Papenberg verbindet die Stärken der beiden Kleinen Fächer Numismatik und Medieninformatik. In interaktiven webbasierten Informationsvideos stellen sie die verschiedenen Themenbereiche der Numismatik vor. In einem innovativen Storytelling-Konzept können die Nutzerinnen und Nutzer selbst den Fortgang der Story bzw. des Videos steuern. Dies verdeutlicht gleichzeitig die Inhalte des Studiums der Medieninformatik, in dem technisches Know-How für eine anschauliche Wissensvermittlung erworben werden kann.&nbsp;</p><h3>Kontakt:</h3><p>Michele Lange<br> Sonderforschungsbereich „Andere Ästhetik“<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,okejgng0ncpigBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">michele.lange<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;</p><h3>Projekt:</h3><p><a href="https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/kleine-faecher/kleine-faecher-sichtbar-innovativ/numismatik-und-medieninformatik/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/kleine-faecher/kleine-faecher-sichtbar-innovativ/numismatik-und-medieninformatik/</a>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h3>Netzwerk für die Medizinethik</h3><p>Um Vernetzung geht es bei dem Projekt des Akademischen Rats Dr. Robert Ranisch, Universität Tübingen mit Dr. Solveig Lena Hansen, Universität Göttingen. Als Vertreter des relativ neuen Fachs „Medizinethik“ wollen sie das seit 2018 bestehende Netzwerk „Junge Medizinethik“ ausbauen, um standortübergreifende Möglichkeiten für den fachlichen Austausch junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu schaffen. Mit dem Projektgeld wollen sie zudem ein „Digitales Peer Mentoring“ aufbauen: Postdocs und Promovierende können sich hier durch digitale Kommunikationskanäle gegenseitig in inhaltlichen, methodischen und strukturellen Fragen unterstützen.</p><h3>Kontakt:&nbsp;</h3><p>Forschungsstelle Ethik der Genom-Editierung / Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften<br> Dr. Robert Ranisch<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,tqdgtv0tcpkuejBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">robert.ranisch<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp;</p><h3>Projekt:</h3><p><a href="https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/kleine-faecher/kleine-faecher-sichtbar-innovativ/ehtik-der-medizin/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.hrk.de/themen/hochschulsystem/kleine-faecher/kleine-faecher-sichtbar-innovativ/ehtik-der-medizin/</a>&nbsp;&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Die Initiative der HRK und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) würdigt die sogenannten „Kleinen Fächer“: Mit ihren vielfältigen Perspektiven trügen diese zum Reichtum der deutschen Hochschullandschaft und zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen bei. Gleichzeitig sei die Nachwuchsförderung für ihren Erhalt wichtig. „Mit unserem Programm möchten wir einen Anstoß dafür geben, frühzeitig Netzwerke zu bilden und verstärkt den Dialog mit der Öffentlichkeit zu suchen“, erläuterte HRK-Präsident Prof. Dr. Peter-André Alt. „Gerade in den Kleinen Fächern ist das außerordentlich wichtig, um im Spannungsfeld zwischen Konkurrenz und Kooperation mit den größeren Fächern langfristig bestehen und die eigenen Stärken selbstbewusst vertreten zu können.“&nbsp;<br> Infos zu den geförderten Projekten an Hochschulen in Berlin, Bonn, Bremen, Clausthal, Erlangen-Nürnberg, Göttingen, Jena, Köln, Leipzig, Mainz, Marburg, München, Potsdam, Tübingen und Würzburg: <a href="http://www.kleine-faecher-sichtbar-innovativ.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.kleine-faecher-sichtbar-innovativ.de</a><br><a href="https://www.hrk.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/meldung/hrk-nachwuchswettbewerb-kleine-faecher-sichtbar-innovativ-gefoerderte-projekte-belegen-vielfalt/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung der HRK</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54910</guid><pubDate>Wed, 09 Sep 2020 18:30:00 +0200</pubDate><title>Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Besuch im Cyber Valley</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=54910&amp;cHash=efe149b5cacc6516cf61e44eb0b31a9f</link><description>Per Videokonferenz hat sie in mehreren virtuellen Touren Einblicke in den neuesten Stand der Forschung zur Künstlichen Intelligenz erhalten</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Das Cyber Valley steht beispielhaft für die Attraktivität des KI-Standorts Deutschland. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten hier Hand in Hand und zeigen, wie der Transfer aus exzellenter Forschung in innovative Anwendungen und Geschäftsmodelle gelingen kann“, so Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch im Anschluss an eine virtuelle Führung durch Forschungseinrichtungen der Cyber Valley-Initiative zusammen mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann. „Die Bundesregierung wird die KI-Forschung und den Transfer in die Anwendung weiter unterstützen. Mit dem Zukunftspaket stellen wir zusätzliche zwei Milliarden Euro für KI-Ökosysteme von internationaler Strahlkraft, attraktive Bedingungen für Talente und modernste Recheninfrastrukturen bereit.“</p><p>Neben Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Kretschmann nahmen an der Webkonferenz unter anderem auch die Bundeswissenschaftsministerin Anja Karliczek, die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, Staatssekretär Florian Stegmann, die Direktoren des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme Bernhard Schölkopf und Michael Black sowie der Geschäftsführer Technologie der Robert Bosch GmbH Michael Bolle teil. In einer Mischung aus Filmeinspielungen und Live-Beiträgen präsentierte das Cyber Valley-Forschungskonsortium dabei seine Anfänge und Fortschritte sowie prägnante Beispiele seiner Forschungsergebnisse. Außerdem stellten ausgewählte Start-ups des Cyber Valley Start-up Networks ihre Projekte vor und die wichtige Rolle der Cyber Valley-Initiative für die Wirtschaft wurde erläutert.</p><p>„Die KI ist eines der wichtigsten Zukunftsthemen für Deutschland und Europa. Deswegen müssen wir nun Antworten auf drängende Fragen finden und gemeinsam Lösungen auf den Weg bringen. Die Corona-Pandemie müssen wir dafür nützen, technologisch schneller zu greifbaren Erfolgen zu kommen. Und dafür bietet sich die KI ja förmlich an“, so Kretschmann. Man sollte dabei nach dem Motto ,Stärken stärken‘ vorgehen und bereits vorhandene KI-Hotspots weiterentwickeln. Mit Cyber Valley verfüge man in Baden-Württemberg bereits über eine der größten Forschungskooperationen Europas aus Wissenschaft und Wirtschaft auf dem Gebiet der KI.</p><p>„Das Land Baden-Württemberg investiert in das Cyber Valley bislang rund 180 Millionen Euro. Und wir würden diese wichtige Forschungskooperation gerne weiter ausbauen, am besten in enger Abstimmung mit der Bundesregierung. Mit einer gemeinsamen Finanzierung von Bund, Land und privater Seite könnte ein europäisches Zentrum für Künstliche Intelligenz realisiert werden, das auch international als relevanter Akteur wahrgenommen wird“, so Kretschmann weiter. „Wichtige Schritte hierfür sind die vom Bund geplante Verstetigung der KI-Kompetenzzentren und die Einrichtung von KI-Anwendungshubs hierzulande. Wir in Baden-Württemberg setzen dabei ganz klar auf Exzellenz statt Masse.“</p><p>„Wir sehen, dass weiterhin viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa abgeworben werden. Wenn wir vom europäischen Kontinent aus die KI-Entwicklung mitgestalten wollen, brauchen wir ein attraktives wie agiles Umfeld“, so Ministerin Theresia Bauer. „Die enge internationale Vernetzung der KI-Spitzenforschung ist dabei ein zentraler Baustein. Deshalb braucht es jetzt einen Impuls in Richtung Europa.“</p><p>„Wir freuen uns über Besuch von Bundeskanzlerin Merkel und Ministerpräsident Kretschmann“, sagte Bernhard Schölkopf. „Unser virtuelles Arbeitstreffen war eine gute Gelegenheit, nicht nur den aktuellen Stand der KI-Forschung im Cyber Valley zu präsentieren, sondern auch gemeinsam die nationale und europäische KI-Strategie zu erörtern. Für uns ist es wichtig, in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, um eine KI zu entwickeln, die mit den Werten der offenen Gesellschaften Europas im Einklang steht. Daher sind wir über das Interesse sowie die Unterstützung der Bundesregierung und der baden-württembergischen Landesregierung sehr froh, da wir so Forschungsbedingungen schaffen können, welche die besten Köpfe aus dem In- und Ausland anziehen.“</p><p>Michael Black ergänzte: „Es ist das vorrangige Ziel von Cyber Valley, die Arbeitsplätze der Zukunft zu schaffen – genau hier, in der Region Stuttgart-Tübingen, die über die reichhaltigste und renommierteste Ansammlung von KI-Forschenden in Deutschland verfügt. Darüber hinaus bietet das Cyber Valley-Ökosystem mit den Universitäten Stuttgart und Tübingen sowie dem Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme eine erstklassige Ausbildung auf dem breiten Gebiet der intelligenten Systeme und bereitet sie auf Karrieren in Wissenschaft und Industrie vor. Zudem bietet die starke wirtschaftliche Infrastruktur Baden-Württembergs die idealen Startbedingungen für KI-Start-ups.“</p>]]></content:encoded><category>CyberValley-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54772</guid><pubDate>Wed, 02 Sep 2020 14:38:37 +0200</pubDate><title>Hervorragendes Abschneiden im Times Higher Education Ranking</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=54772&amp;cHash=c993f3f7081ba948f500372ee2125490</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat im Times Higher Education (THE) Ranking für 2021 hervorragend abgeschnitten. In dem am Mittwoch veröffentlichten Vergleich der weltbesten Universitäten landete Tübingen auf Platz 78 nach Platz 91 im vergangenen Jahr. Im nationalen Vergleich konnte sich die Universität Tübingen ebenfalls verbessern und kam auf Platz 5 (Platz 7 im Vorjahr). Besser schnitten in Deutschland lediglich die beiden Münchner Universitäten, die Uni Heidelberg sowie die Charité ab. &nbsp;</p><p>Im Hinblick auf alle wichtigen Indikatoren konnte Tübingen im Vergleich zum Vorjahr zulegen: Forschung und Lehre wurden besser bewertet, in Fachpublikationen wurden Forscherinnen und Forscher der Universität häufiger zitiert und auch die internationalen Perspektiven verbesserten sich. Deutlich besser steht die Universität nach Ansicht der THE-Experten nicht zuletzt bei den Drittmitteleinnahmen da. Hier gab es im Bewertungssystem des Rankings den größten Sprung nach vorn.</p><h3>Weitere Informationen:</h3><ul><li><a href="https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2021/world-ranking#!/page/0/length/25/sort_by/rank/sort_order/asc/cols/stats" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Zum Times Higher Education Ranking</a>&nbsp;&nbsp;</li></ul><p class="align-right">Karl G. Rijkhoek &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-54760</guid><pubDate>Tue, 01 Sep 2020 13:20:28 +0200</pubDate><title>Auf dem Weg zu einem regionalen Ernährungsrat</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=54760&amp;cHash=0d82f320271d14bf32a4c9d02cb9075b</link><description>Universität Tübingen und Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg begleiten Studierende, Landwirte und engagierte Bürgerinnen und Bürger im Kreis Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltige Ernährung ist ein zentrales Thema unserer Zeit. Dabei geht es um nachhaltige und tierwohlorientierte Produktion, um umweltschonende Verteilung und um gesundes Essen. Der Begriff „Regionalität“ steht hier oft im Zentrum des Interesses, aber auch der Diskussion: Was ist regional, was bedeutet „Ernährungssouveränität“ und wie – wenn überhaupt – kann man sie erreichen? Ernährungsräte (engl.: food policy council), wie es sie in immer mehr Städten international und nun auch in Deutschland gibt, nehmen sich dieser Fragen an. Ernährungsräte rücken die Belange von Bürgerinnen und Bürgern und Kommunen in der Lebensmittelversorgung in den Mittelpunkt. Sie setzen auf der lokalen Ebene an, um das Ernährungssystem zu gestalten. Ernährungsräte versammeln Akteure aus dem Ernährungssystem einschließlich Verwaltung oder Kommunalpolitik; sie dienen als Beratungsgremium und können unterschiedliche Organisationsformen haben.</p><p>Engagierte Menschen aus dem Kreis Tübingen wollen ebenfalls einen Ernährungsrat gründen. Dies wurde in diesem Sommersemester in einem gemeinsamen Seminar der Universität Tübingen, der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und der Initiative Solidarische Landwirtschaft Tübingen diskutiert und auf den Weg gebracht. In einem insgesamt viertägigen Seminar an zwei Wochenenden im Juli wurde unter der Leitung von Dr. Birgit Hoinle (Ethikzentrum IZEW, Universität Tübingen), Prof. Thomas Potthast (Ethik, Theorie und Geschichte der Biowissenschaften &amp; IZEW, Universität Tübingen,), Prof. Jens Poetsch (Agrarwirtschaft, Hochschule für Forstwirtschaft), Klaus Graeff (Solidarische Landwirtschaft Tübingen) und Prof. Steffen Abele (Ökonomie ländlicher Räume, Hochschule für Forstwirtschaft) wissenschaftlich und praxis- und transferorientiert diskutiert und gelernt.</p><p>Das erste Wochenende stand zunächst im Zeichen der Theorie zum Thema Ernährungssicherheit: Was bedeutet Autarkie? Was gewinnen und verlieren wir, wenn wir uns mehr regional und weniger am globalen Handel orientieren? Wie kann man Landwirtschaft nachhaltig und ökologisch gestalten? Neben der spannenden und anregenden – weil interdisziplinären – Diskussion zwischen Dozierenden, Studierenden und Praktikern gab es auch Praxis zum Anschauen und Anfassen. Besucht wurde hier nämlich – unter strengen Pandemie-Regeln – die Solidarische Landwirtschaft Ammerbuch, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Einblick nicht nur in die Ideen, sondern auch in die Organisation und die konkrete Feld-Arbeit der „Solawi“ bekamen.</p><p>Am zweiten Wochenende wurde auf dem Erarbeiteten aufgebaut und vor allem auf die Praxis und die Praktikabilität – also den Transfer – geschaut. Studierende stellten die Ergebnisse einer Umfrage vor, die die Erwartungen und die Aktionsmöglichkeiten potentieller Teilnehmer und Interessenten an einem regionalen Ernährungsrat vor Ort darstellte und analysierte. Es gab eine Kartierungsübung, die die Agrar- und Ernährungswirtschaft – die ökologische wie die konventionelle – im Raum Tübingen-Rottenburg abbildete. Und zudem gab es Inputs aus der Praxis: Jutta Kister vom Ernährungsrat Innsbruck und Joerg Weber vom Ernährungsrat in Frankfurt gaben Einblicke in die Ziele, die praktische Arbeit und die Organisation der Ernährungsräte – und plauderten dabei auch „aus dem Nähkästchen“. Im letzten Teil des Seminars stellten die Initiatorinnen und Initiatoren des Ernährungsrates in Tübingen ihre Strategie und ihre Konzepte zur Umsetzung vor. Dies war die Vorbereitung auf eine Konferenz im Oktober, in der der Ernährungsrat für die Region Tübingen vollends auf den Weg gebracht werden soll. Der Kurs hat damit beispielhaft eine transferorientierte Lehre umgesetzt, in der Studierende und Lehrende mit der Praxis und für die Praxis arbeiten.&nbsp;<br><br> Gefördert wird die Veranstaltung durch das Netzwerk transferorientierter Lehre vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg. Das Seminar ist Teil des Zertifikatsprogramms „Studium Oecologicum/Nachhaltige Entwicklung“ der Universität Tübingen.</p><p class="align-right">Pressemitteilung der Universität Tübingen und der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-52902</guid><pubDate>Wed, 17 Jun 2020 07:57:43 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen erneut mit Zertifikat zum &quot;audit familiengerechte hochschule&quot; ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=52902&amp;cHash=55f2690a5f6c9dd2428eaa3dcc356ca7</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen ist am 15. Juni 2020 erneut mit dem Zertifikat zum audit familiengerechte hochschule ausgezeichnet worden. Die Würdigung für ihre strategisch angelegten Verbesserungen familiengerechter Arbeits- und Studienbedingungen fand erstmals in der 22-jährigen Geschichte des audit im Rahmen eines Zertifikats-Online-Events statt. Zu den Gratulantinnen und Gratulanten zählte neben Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, auch Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, die die Schirmherrschaft für das audit trägt.&nbsp;</p><h3>Familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen nachhaltig umsetzen</h3><p>Die webbasierte Veranstaltung war den insgesamt 134 Unternehmen, 164 Institutionen und 36 Hochschulen gewidmet, die in den vorangegangenen zwölf Monaten erfolgreich das audit familiengerechte hochschule durchlaufen hatten. Das von der berufundfamilie Service GmbH angebotene Managementinstrument sorgt dafür, dass familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen nachhaltig gesteuert und umgesetzt werden.</p><p>„Das audit familiengerechte hochschule dient als Katalysator und bietet einen optimalen Rahmen, um Veränderungsprozesse strukturiert umzusetzen und anzukurbeln. Ich freue mich schon auf drei weitere spannende Jahre“, so Gabi Efferenn vom Familienbüro der Universität Tübingen. Die Universität Tübingen zählt zu den 62 Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, die das Verfahren zum audit familiengerechte hochschule bereits zum dritten Mal erfolgreich durchlaufen haben.</p><h3>Familienbewusste Maßnahmen für rund 7.700 Beschäftigte und 27.000 Studierende</h3><p>Rund 7.700 Beschäftigte und 27.000 Studierende können an der Universität Tübingen von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. Zu den erfolgreich umgesetzten Audit-Maßnahmen der letzten sechs Jahre zählen unter anderem die Internetseite des Familienbüros zum Thema „Familie an der Hochschule“, die Handreichung „Studieren mit Familienaufgaben“, die jährlich stattfindende Pflegeveranstaltungsreihe für alle Angehörigen an der Universität, der Leitfaden zum Wiedereinstieg nach familienbedingter Auszeit, die Ausstattung der Universität mit Familienzimmern und Wickeltischen, zentrale Sitzungstermine zu betreuungsgesicherten Zeiten, der „Über-Nacht-Betreuungsplatz“ bei einer Tagesmutter, die Ausweitung der Telearbeit zur fallweisen Arbeit von zu Hause aus, der Newsletter mit Vereinbarkeitsthemen und vieles mehr.&nbsp;</p><p>Bis zum Dialogverfahren in drei Jahren, das Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern offen steht, die seit mindestens neun Jahren mit dem audit eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenorientierte Hochschulkultur bewusst verfolgen, plant die Universität Tübingen die Einführung weiterer Maßnahmen, wie beispielsweise die Überprüfung und Ausweitung von Möglichkeiten der Studienflexibilisierung für studierende Eltern, Überprüfung und Optimierung der Fortführung des Studiums auch im Mutterschutz, Verankerung des guten Umgangs von Vereinbarkeitsthemen in der Führungsorganisation, Optimierung der Gestaltung der Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in der Qualifizierungsphase sowie den Ausbau der Digitalisierung des Studiums. Diese letzte Maßnahme wurde aufgrund der Coronakrise in den letzten Wochen und Monaten bereits stark befördert und es gilt, dies auch nach der Coronakrise in gewissem Maße beizubehalten.</p><p class="align-right">berufundfamilie Service GmbH/Familienbüro Universität Tübingen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-52503</guid><pubDate>Thu, 28 May 2020 09:02:37 +0200</pubDate><title>nf-core and Nextflow projects awarded Chan Zuckerberg Initiative grant</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=52503&amp;cHash=0e69a3caaf7483855d44f8037af2c5d5</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>The nf-core and Nextflow projects have been awarded the “Essential Open Source Software for Science” grant from the Chan Zuckerberg Initiative. The grant will be used to fund coordination and events for the Nextflow and nf-core projects.</p><p>The CZI EOSS grants are specifically targeted at “open source software projects that are essential to biomedical research”. Nextflow is a software tool and language for writing bioinformatics analysis workflows. Pipelines built using Nextflow are highly reproducible and very portable, able to be run on virtually any computational infrastructure. The nf-core community builds open-source Nextflow pipelines that adhere to best-practice guidelines. The nf-core project was started by Phil Ewels (SU, KTH) at the SciLifeLab National Genomics Infrastructure, Sweden. Several members of the Quantitative Biology Center at the University of Tübingen are part of the core team or have been active collaborators. The project was <a href="https://www.scilifelab.se/news/nf-core-community-provides-computational-pipelines/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">recently published</a> in Nature Biotechnology.&nbsp;</p><p>The grant will fund positions to work on the two projects, enabling a roadmap of new technical features, improvements to project sustainability &amp; maintenance, and new community events. One of the positions will be coordinated from QBiC and will involve maintaining nf-core tools maintenance and project sustainability.</p><p>For more information, please see the <a href="https://chanzuckerberg.com/eoss/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">CZI EOSS website</a> as well as the <a href="https://nf-co.re/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">nf-core</a>&nbsp;and <a href="https://www.nextflow.io/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Nextflow</a> websites.</p><p class="align-right">Gisela Gabernet</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-52380</guid><pubDate>Fri, 22 May 2020 14:17:56 +0200</pubDate><title>Internationale Zusammenarbeit als Schlüssel zur Bewältigung der Corona-Krise</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=52380&amp;cHash=0aedb998926247f2dfca898ced73f482</link><description>Von Hans-Jochen Schiewer, Vorsitzender der German U15, und Sir Anton Muscatelli, Vorsitzender der britischen Russell Group</description><content:encoded><![CDATA[<p>Internationale Zusammenarbeit war nie wichtiger als heute. Die Corona-Pandemie stellt uns weltweit vor die gleichen Herausforderungen – mit drastischen Folgen für das gesellschaftliche Leben in Staaten und Kommunen rund um den Globus. Auch die grenzüberschreitende Mobilität von Studierenden und der internationale Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sind davon betroffen.&nbsp;</p><p>Die Zivilgesellschaften haben durchaus gemeinsame Antworten gefunden: Schutz der Risikogruppen und deren Unterstützung, weitgehende Solidarität in der Einhaltung einschneidender Hygienemaßnahmen und große Anerkennung für systemrelevante Berufsgruppen lassen sich weltweit beobachten. Demgegenüber kommen multilaterale Ansätze in der politischen Diskussion bislang zu kurz, da diese noch zu stark in einem Denken in Landesgrenzen verhaftet ist.</p><p>Der Kontrast zu Wissenschaft und Forschung könnte kaum stärker sein: Überall auf der Welt haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler frühzeitig an die Arbeit gemacht, haben das Virus analysiert und ihre Erkenntnisse geteilt – lange bevor der COVID-19-Ausbruch zur Pandemie erklärt wurde. Gemeinsame Forschungsarbeiten, Publikationen und Projekte werden in einem Tempo und einer Größenordnung vorangetrieben, wie wir es noch nicht erlebt haben.</p><p>Als Vorsitzende der Russell Group und der German U15 sind wir stolz auf die Rolle der international vernetzten Wissenschaft bei der Bewältigung der Pandemie. Unsere Universitäten arbeiten mit Hochdruck – von der Forschung zu Impfstoffen und Medikamenten beispielsweise in Oxford oder am Imperial College bis zur wegweisenden Arbeit in biomedizinischen Ausgründungen wie CureVac in Tübingen und BioNTech in Mainz. Der Einsatz unserer Universitäten reicht von der Krankenversorgung an den Universitätskliniken bis zur Entwicklung und Durchführung neuartiger Testverfahren etwa im Glasgow Lighthouse Lab oder im Freiburger Spin-off Spindiag; er reicht von wirtschafts-, sozial- und geisteswissenschaftlichen Erkenntnissen über Wissenschaftskommunikation und Politikberatung bis hin zum beeindruckenden freiwilligen Engagement unserer Studierenden in Kliniken, Testlaboren oder bei der Betreuungsarbeit.</p><p>Die globale Forschungsgemeinschaft hat klar erkannt: Nur durch internationale Zusammenarbeit können wir unsere Gesellschaften schützen und die Grundlage für eine wirtschaftliche Erholung schaffen. Wir werden COVID-19 bezwingen, wenn wir eng und vertrauensvoll kooperieren. Was für die Wissenschaft gilt, sollte auch für die Staatengemeinschaft gelten.</p><p>Den Wissenschaftsbeziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 ist keine Zusammenarbeit zwischen zwei Ländern vergleichbar intensiv wie die zwischen Deutschland und Großbritannien. In den letzten Jahren haben allein Forscherinnen und Forscher von Russell Group und German U15-Universitäten in vielen hundert Einzelprojekten gemeinsam gearbeitet. Noch wichtiger als die Anzahl der Kooperationen ist ihre Qualität. Und hier zeigt sich: Wenn britische und deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenarbeiten, dann entfalten die gemeinsamen Publikationen eine erheblich stärkere Wirkung als Publikationen, die nicht aus deutsch-britischer Zusammenarbeit hervorgehen.&nbsp;</p><p>Doch die Zukunft der britisch-deutschen Wissenschaftsbeziehungen hängt von einer Bedingung ab: von grenzüberschreitender Forschungsförderung. Gegenwärtig verhandeln Großbritannien und die Europäische Union über ihre künftigen Beziehungen – das Ergebnis ist offen. Zugleich berät die Europäische Union darüber, wie sie künftig die Teilnahme von Drittstaaten, zu denen nun auch Großbritannien zählt, an ihrem Forschungsrahmenprogramm gestalten will. Russell Group und German U15 haben von Anfang an für eine frühe und vollumfängliche Assoziierung Großbritanniens zum neuen Rahmenprogramm Horizon Europe plädiert. Sollte dies nicht realisierbar sein, brauchen wir ein Überbrückungsprogramm, um die wegbrechende EU-Förderung aufzufangen und die hervorragende und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Ländern fortsetzen zu können.&nbsp;</p><p>Dies ist umso wichtiger, als unsere Universitäten gemeinsam eine zentrale Rolle für den bevorstehenden Neustart und den Ausweg aus der Corona-Krise spielen können. Insbesondere mit Blick auf drei Ziele möchten wir unsere Kräfte bündeln und damit zur weiteren Entwicklung in unseren beiden Ländern substanziell beitragen: die Erholung der Wirtschaft, die Bewältigung der sozialen Folgen und die Stärkung der Resilienz unserer kritischen Systeme.</p><p>Zunächst zur Erholung der Wirtschaft: Selbst optimistische Prognosen gehen von einem längeren Prozess aus, bis die Wirtschaft nach dem COVID-19-Schock wieder Wachstumsraten verzeichnen kann. Universitäten können die Erholung der Wirtschaft voranbringen, indem sie neue, zukunftsweisende Ideen, Dienstleistungen und Technologien entwickeln. Wir schlagen eine neue Allianz zwischen Forschungsuniversitäten und politischen Akteuren vor – auf nationaler und europäischer Ebene –, um das Wirtschaftswachstum zu befeuern, indem wir exzellente Grundlagenforschung, Forschung und Entwicklung in Unternehmen, Innovation und Entrepreneurship noch enger zusammenbringen. Denn diese Kombination ist der perfekte Nährboden für vielversprechende Start-ups und Ausgründungen, die ihrerseits zukunftsfeste Arbeitsplätze schaffen.&nbsp;</p><p>Zweitens möchten wir die Bewältigung der sozialen Corona-Folgen unterstützen. Schon jetzt ist klar, dass wir die Folgen von COVID-19 noch lange spüren werden – noch lange nachdem wir die Krankheit selbst und die Pandemie in den Griff bekommen haben. Ein Beispiel dafür ist die besorgniserregende Zunahme von Ungleichheit. Starke Universitäten sind ein Schlüssel zur Bekämpfung sozialer Ungleichheit: Wir gewährleisten die bestmögliche Bildung für künftige Generationen und statten junge Menschen mit den erforderlichen Kompetenzen aus, damit sie ihr Potenzial in einer sich wandelnden Lebens- und Arbeitswelt entfalten können. Wir machen berufserfahrenen Menschen forschungsorientierte Angebote für das lebenslange Lernen, so dass sie sich auf dem Arbeitsmarkt erfolgreich behaupten können. Darüber hinaus kommt den Universitäten als Heimat der Geistes-, Kultur-, Sozial- und Rechtswissenschaften eine besondere Verantwortung für sachliche und zukunftsgerichtete gesellschaftliche Debatten zu: Sie ordnen aktuelle Entwicklungen in größere Zusammenhänge ein, wirken mit ihren Fragen, Themen und Erkenntnissen den einfachen Wahrheiten entgegen und gehen beispielsweise den Ursachen von Wissenschaftsfeindlichkeit und Verschwörungsmythen auf den Grund. So tragen sie wesentlich zur Widerstandskraft von Demokratie und politischer Kultur bei.&nbsp;</p><p>Und drittens müssen wir die Resilienz unserer Systeme und Institutionen stärken. Die Corona-Krise hat uns deren Verwundbarkeit unmissverständlich vor Augen geführt. Wir müssen deshalb grundsätzlich darüber nachdenken, wie wir unsere Gesundheits-, Sozial- und Politiksysteme bestmöglich für die Zukunft mit ihren bekannten und noch unbekannten Herausforderungen vorbereiten. Forschung ist entscheidend, um diese Resilienz zu stärken und die Politik auf dem Weg dorthin zu beraten. Angesichts großer Herausforderungen wie dem Klimawandel, der Migration, der Digitalisierung oder der alternden Gesellschaften, die uns in Zukunft immer stärker fordern werden, gilt dies umso dringlicher.&nbsp;</p><p>Keine der hier skizzierten Herausforderungen und Problemstellungen kann von einem nationalen Wissenschaftssystem oder einer einzelnen Wissenschaftseinrichtung allein erfolgreich bearbeitet werden. Zusammenarbeit lautet die Devise. Deshalb werden die Universitäten, für die wir sprechen, alles dafür tun, die enge deutsch-britische Partnerschaft weiter zu stärken. Die globale Forschungsgemeinschaft hat uns gezeigt, dass die Corona-Pandemie nur durch gemeinsam erarbeitete Lösungen überwunden werden kann. Nach diesem Modell müssen wir nun den Ausweg aus der Corona-Krise gestalten – gemeinsam und für uns alle.&nbsp;</p><p class="align-right">Hans-Jochen Schiewer, Rektor der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg und Vorsitzender von German U15&nbsp;</p><p class="align-right">Sir Anton Muscatelli, Principal der University of Glasgow und Vorsitzender der britischen Russell Group<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-52218</guid><pubDate>Mon, 18 May 2020 09:23:41 +0200</pubDate><title>Interview with Research Alumnus Dr. Zairong Xiang: “The emergence of the virus has unleashed a new strain of anti-Asian racism all over the world”</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/interview-with-research-alumnus-dr-zairong-xiang-the-emergence-of-the-virus-has-unleashed-a-new-strain-of-anti-asian-racism-all-over-the-world/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Research alumnus Dr. Zairong Xiang is currently undertaking a postdoctoral fellowship at the University of Potsdam. As of July 2020, he will take up the post of Assistant Professor of Comparative Literature and Associate Director of Art at Duke Kunshan University. He spends most of his time thinking and writing about the myriad ways in which the world has been understood and represented in different cultures, literatures, religions, and times.</p>]]></content:encoded><category>ForscherAlumni-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-52179</guid><pubDate>Thu, 14 May 2020 11:53:28 +0200</pubDate><title>Tübinger Absolventin erhält Preis für Mathematik-Lernspiel „Ganita“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=52179&amp;cHash=224ddf8d8a35fa7502e2ddc5ff6502b8</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie zerlege ich eine Zahl in ihre Primfaktoren? Wie kann ich verschiedene geometrische Figuren beschreiben und was nützt der Dreisatz im Alltag? Fragen wie diese beschäftigen Schülerinnen und Schüler im neuen Mathematik-Lernspiel „Ganita“. Entwickelt und erprobt wurde es von der Tübinger Doktorandin Anja Fetzer im Rahmen ihres Lehramtsstudiums gemeinsam mit Mathematik-Professorin Carla Cederbaum. Das Spiel darf kostenlos genutzt werden und steht zum <a href="https://imaginary.org/de/hands-on/ganita" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Download auf der Mathematik-Kommunikationsplattform IMAGINARY</a> zur Verfügung.</p><p>Ganita (Sanskrit für Mathematik) wurde als Brettspiel für Fünft- und Sechstklässler des Gymnasiums konzipiert. Während sich die Teams mit ihren Spielfiguren auf dem Spielbrett bewegen, müssen sie Aufgaben aus fünf verschiedenen Kategorien lösen. Neben Rechenfertigkeiten sind hier auch kreatives Denken, zeichnerischer und sogar pantomimischer Einsatz gefragt.&nbsp;</p><p>So stellen die Teams beispielsweise Begriffe wie „Kehrwert“ pantomimisch dar. Mit der physischen Komponente sollen Spielerinnen und Spieler tiefgehend aktiviert und motiviert werden: Nach der „Embodiment-Theorie“ haben auch sensorische und motorische Prozesse Einfluss auf unsere kognitiven Prozesse ‒ körperliche Aktivität kann also den Lernprozess beeinflussen. Andere Fragestellungen unterstützen kreative Problemlösung und beeinflussen die Haltung und Überzeugungen der Schülerinnen und Schüler zur Mathematik. Die Spielmechanismen fördern die Zusammenarbeit innerhalb der Teams und helfen, die Klasse intrinsisch zu motivieren.</p><p>Die Aufgaben orientierten sich sowohl am Bildungsplan Baden-Württembergs (2016) als auch an Problemen aus der außerschulischen mathematischen Welt, erklärt Anja Fetzer, die das Spiel bei Unterrichtseinsätzen an Tübinger Schulen erprobte. Sie stieß auf positives Feedback: „Ganita ist super!“, zog die Tübinger Lehrerin Adelheid Müller Bilanz. „Ich benutze die Spielkarten häufig als kurzweilige Ergänzung im Unterricht der Mittelstufe. Es regt zum Nachdenken und Diskutieren an. Die Lernenden haben Spaß damit. Vielleicht auch, weil es nicht einfach Regeln und Ergebnisse abfragt, sondern Sinnzusammenhänge wachsen lässt.“&nbsp;</p><p>„Die Aufgaben wiederholen und festigen Wissen und animieren die Schülerinnen und Schüler dazu, ihr Wissen in unterschiedlichen Kontexten anzuwenden“, sagt Anja Fetzer. „Dadurch erkennen diese die Relevanz von Mathematik in unserer Welt.“ Für ihre Arbeit wurde sie von der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV) als „Mathemacherin der Monate Mai und Juni 2020“ ausgezeichnet. Das Spiel hatte sie 2019 am Fachbereich Mathematik der Universität Tübingen gemeinsam mit Carla Cederbaum, Professorin für Differentialgeometrie und Mathematische Relativitätstheorie, fertig gestellt. Eine print-on-demand-Version von Ganita sowie Übersetzungen in andere Sprachen seien geplant. Aus aktuellem Anlass soll auch eine Corona-play@home-Version des Spiels ausgearbeitet werden. „Feedback zum Spiel ist herzlich willkommen“, sagt die Mathematikerin.</p><p>Zusätzlich entstand ein Begleitheft für Lehrkräfte, das Möglichkeiten aufzeigt, wie Ganita gewinnbringend im Unterricht eingesetzt werden kann (<a href="https://imaginary.org/sites/default/files/begleitheft.pdf)" target="_blank" rel="noreferrer">https://imaginary.org/sites/default/files/begleitheft.pdf)</a>. Außerdem steht auf der IMAGINARY-Seite unter „Download“ eine Enzyklopädie bereit, in der die im Spiel genannten Mathematikerinnen und Mathematiker vorgestellt und möglicherweise unbekannte Begriffe erklärt werden.</p><p class="align-right">Carla Cederbaum/Antje Karbe</p><p class="align-right">&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-52104</guid><pubDate>Tue, 12 May 2020 14:30:09 +0200</pubDate><title>Geoinformatikpreis für Dr. Andreas Braun</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=52104&amp;cHash=4da6691d0c923524089af7f9a8b1b5fb</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Andreas Braun hat den diesjährigen national ausgeschriebenen "Förderpreis Geoinformatik des Runden Tisch GIS e.V." in der Kategorie "Dissertationen" gewonnen. Herr Braun erhielt den Preis für seine Arbeiten zum Thema „Radar satellite imagery for humanitarian response. Bridging the gap between technology and application“. Er setzte sich sowohl im Punktesystem der Jurywertung als auch im Publikumspreis im Rahmen einer öffentlichen Abstimmung gegen die Mitbewerber/innen durch.</p><p>Seine Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Radarsatelliten zur Unterstützung humanitärer Arbeit. Er entwickelte Methoden zur Kartierung von Flüchtlingslagern und ihrer natürlichen Umwelt, welche humanitäre Organisationen fortan zur Informationsgewinnung und effektiven Planung ihrer Einsätze nutzen können. Anders als gewöhliche Satellitenaufnahmen können Radardaten auch bei Wolkenbedeckung aufgenommen werden. Sie ermöglichen so ein schnelles Reagieren im Krisenfall.</p><p class="align-right">Volker Hochschild</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-51534</guid><pubDate>Wed, 29 Apr 2020 10:06:17 +0200</pubDate><title>Zertifizierung von Künstlicher Intelligenz</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=51534&amp;cHash=8d52673629d04dd2266f772423f87505</link><description>Expertengruppe veröffentlicht Impulspapier</description><content:encoded><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz (KI) kommt in vielen Branchen zum Einsatz. Um das Vertrauen in KI-Systeme und die mit ihnen verbundenen Prozesse und Entscheidungen zu stärken, könnte eine Zertifizierung ein Schlüssel sein. In einem Impulspapier haben Expertinnen und Experten der Plattform Lernende Systeme skizziert, welchen Nutzen dies verspricht und welche Anforderungen sich mit Blick auf technische Umsetzung, Gemeinwohl und Erhalt der Innovationskraft stellen. Die Autorinnen und Autoren, zu denen PD Dr. Jessica Heesen vom Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) der Universität Tübingen gehört, geben Überblick über Zertifizierungsprojekte in Deutschland und bieten eine Grundlage für weiterführende Diskussionen.</p><p>Insbesondere in sensiblen Anwendungsbereichen wie der Medizin kann eine Zertifizierung von KI-Systemen dazu beitragen, das Vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit zu stärken. Im betrieblichen Kontext erleichtert eine Zertifizierung die Interoperabilität verschiedener Systeme und fördert so den weiteren Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Nicht zuletzt könnte eine Zertifizierung die Wettbewerbsdynamik bei der Entwicklung von KI-Anwendungen fördern und – über die Etablierung einer vertrauenswürdigen Marke „KI made in Europe“ – international Wettbewerbsvorteile schaffen.</p><h3>Besondere Herausforderungen bei Lernenden Systemen</h3><p>Auf dem Weg zu einer Zertifizierung von KI sind jedoch zahlreiche Fragen zu klären. „Zum Beispiel muss beantwortet werden, wie Lernende Systeme verlässlich verifiziert werden können, oder wie ein Weiterlernen im Betrieb – etwa durch strukturierte Updates – sichergestellt werden kann“, sagt Prof. Dr. Stefan Wrobel, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und Mitglied der Arbeitsgruppe Technologische Wegbereiter und Data Science der Plattform Lernende Systeme. „Eine weitere Herausforderung ist, dass KI-Anwendungen oft hybride Systeme sind – das heißt, sie beruhen auf einer Kombination von unterschiedlichen KI-Technologien. Im Bereich der Sprachtechnologie werden beispielsweise häufig maschinelle Lernverfahren mit modellhaftem Wissen kombiniert. Auch solche komplexen Systeme muss eine Zertifizierung abdecken.“</p><p>Entscheidend für eine sinnvolle Zertifizierung von KI-Systemen sei auch, das richtige Maß zu finden. „Die Aufgabe besteht darin, ein allgemeines Prüfsystem zu entwickeln, um eine Zertifizierung hochgradig verschiedener KI-Systeme für unterschiedliche Einsatzgebiete vergleichbar zu gestalten. Dabei gilt es, etablierte Normen und Standards zu berücksichtigen und vorhandene Lücken zu schließen“, erläutert Wrobel, einer der vier Co-Autoren.</p><h3>Geeignetes Maß für Zertifizierung finden</h3><p>Das von einem interdisziplinären Autorenteam erstellte Impulspapier „Zertifizierung von KI-Systemen“ der Plattform Lernende Systeme beleuchtet nicht nur technische, sondern auch juristische und ethische Aspekte. „Eine Zertifizierung kann für eine Vielzahl von KI-Systemen dazu beitragen, ihr gesellschaftliches Nutzenpotential sicher und gemeinwohlorientiert auszuschöpfen. Damit dies im Einklang mit gesellschaftlich anerkannten Werten geschieht, muss eine Form von Zertifizierung gefunden werden, die von wichtigen ethischen Prinzipien geleitet wird, aber gleichzeitig auch ökonomische Prinzipien erfüllt, Überregulierung vermeidet sowie Innovationen fördert“, sagt Jessica Heesen, ebenfalls Autorin und Leiterin des Forschungsschwerpunkts Medienethik und Informationstechnik am IZEW der Universität Tübingen sowie der Arbeitsgruppe IT-Sicherheit, Privacy, Recht und Ethik der Plattform Lernende Systeme. „Im besten Fall kann eine Zertifizierung selbst zum Auslöser neuer Entwicklungen für einen europäischen Weg in der KI-Anwendung werden.“</p><p class="align-right">&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<br> Pressemitteilung der <a href="https://www.plattform-lernende-systeme.de/startseite.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Plattform „Lernende Systeme“</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Impulspapier</strong></p><p>Das <a href="https://www.plattform-lernende-systeme.de/aktuelles-newsreader/zertifizierung-von-kuenstlicher-intelligenz-plattform-lernende-systeme-benennt-herausforderungen.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Impulspapier "Zertifizierung von KI-Systemen"</a>&nbsp;beleuchtet Potentiale und Herausforderungen, die eine Zertifizierung von KI-Systemen birgt und gibt einen Überblick über bestehende Zertifizierungsprojekte in Deutschland. Das Papier wurde von Mitgliedern der Plattform Lernende Systeme unter der Leitung der Arbeitsgruppe IT-Sicherheit, Privacy, Recht und Ethik sowie der Arbeitsgruppe Technologische Wegbereiter und Data Science verfasst und versteht sich als Grundlage für weitere Diskussionen zum Thema.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-51513</guid><pubDate>Tue, 28 Apr 2020 12:05:23 +0200</pubDate><title>Schutz der Insekten: Initiative „Bunte Wiese“ empfiehlt späteres und selteneres Mähen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=51513&amp;cHash=0aa57fc14a75e77b38dfc42d7a4e8daf</link><description>Mitglieder der Universität setzen sich für heimische Arten ein</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der gegenwärtig zu verzeichnende Insektenrückgang betrifft nicht nur auffällige Gruppen wie Bienen und Schmetterlinge, sondern die ganze Bandbreite von Insekten unserer Offenland-Lebensräume. Eine der Ursachen liegt in der zu frühen und zu häufigen Mahd unserer Wiesen. Das betrifft nicht nur Wirtschaftsgrünland, sondern auch Streuobstwiesen, Wegränder, öffentliche Grünflächen sowie Grünanlagen in Privatgärten und Gewerbegebieten. „Es sollten vor allem Streuobstwiesen das erste Mal im Jahr erst ab Mitte Juni und insgesamt höchstens zweimal pro Jahr gemäht werden“, sagt Professor Oliver Betz vom Institut für Evolution und Ökologie. „Wird zu früh und zu häufig gemäht, können viele Wiesenpflanzen nicht zur Blüte und Samenreife gelangen.“ Dieser Prozess benötige im Durchschnitt sechs Wochen.</p><p>Auch Schmetterlinge, Käfer und andere Insekten profitieren von der späten und selteneren Mahd; sie können sich dadurch vom Ei über die Larve bis zum geschlechtsreifen erwachsenen Stadium entwickeln. Eine zu frühe und zu häufige Mahd unterbricht diesen Prozess. Sie wirkt gleichsam wie ein Staubsauger, wodurch die Pflanzen- und Tiervielfalt unserer Grünflächen zunehmend verarmt. Darunter leiden auch die insektenfressenden Vögel und Fledermäuse.</p><p>Wichtig sei auch, wie gemäht wird, so Betz: „Die Mahd mit Schlegelmähern ist für die Kleintierwelt meist tödlich. Besser sind Balkenmäher oder, wer es kann und je nach Fläche, die Mahd mit der Sense.“ Die Mähbalken sollten auf 8 bis 10 Zentimeter Höhe eingestellt werden, damit die an Pflanzen sitzenden Insekten beim Mähen verschont werden. Nach der Mahd müsse das Mähgut von der Fläche entfernt werden. Denn die heimische Pflanzen- und Tierwelt gedeiht am besten auf mageren Böden. Wenn das Schnittgut liegen gelassen wird, verbleiben oft zu viele Nährstoffe in der Fläche und die nachwachsende Krautschicht kann behindert werden. Über den Winter sollten mindestens 10 Prozent der Wiesenflächen ungemäht bleiben. Die Strukturen dienen Insekten als Winterquartier und Vögeln als Winternahrung.</p><p>Die Initiative Bunte Wiese hat auf ihrer Website weitere Tipps zur Gestaltung naturnaher Gärten und zu nachhaltiger Wiesenpflege zusammengestellt. Damit kann jede und jeder auf der eigenen Obstwiese oder im Hausgarten der Verarmung der heimischen Artenvielfalt und dem Insektenschwund entgegenwirken: <a href="http://www.buntewiese-tuebingen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.buntewiese-tuebingen.de</a>.&nbsp;</p><p>Wer auch ohne eigenen Garten aktiv werden möchte: Die Initiative Bunte Wiese startet ein Patenschaftsprojekt für ein Monitoring der Modellwiesen im Stadtgebiet Tübingen. Informationen zum Mitmachen unter <a href="https://www.buntewiese-tuebingen.de/wiesenpatenschaften/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.buntewiese-tuebingen.de/wiesenpatenschaften/</a>.</p><p class="align-right">Initiative Bunte Wiese</p><h3>Die Initiative Bunte Wiese</h3><p>Die „Bunte Wiese“ ist eine Initiative zur Förderung der Artenvielfalt auf öffentlichen Grünflächen. Sie wurde im Zuge des Jahres der Biodiversität 2010 von Studierenden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Universität Tübingen gegründet. Diese setzen sich für ein nachhaltiges Pflegekonzept der öffentlichen Parks und Grünanlagen der Stadt Tübingen ein. Gemeinsam mit der Stadt Tübingen und dem Amt Tübingen Vermögen und Bau Baden-Württemberg werden bestehende Maßnahmen überdacht und verbessert.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-51405</guid><pubDate>Thu, 23 Apr 2020 10:35:06 +0200</pubDate><title>Babeş-Bolyai Universität tritt The Guild bei</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=51405&amp;cHash=f1d4e6630dca9758fb9c2d65a48f5489</link><description>Die rumänische Partner-Universität der Universität Tübingen wird 20. Mitglied des europäischen Netzwerks</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Rektor der Babeş-Bolyai Universität (UBB), Prof. Dr. Daniel David, erklärt: "Die UBB ist schon immer in der reichhaltigen und exzellenten&nbsp;europäischen Hochschullandschaft fest verankert gewesen. Die Einladung von The Guild ehrt uns sehr - das Netzwerk wird unser neues internationales 'akademisches Zuhause'."</p><p>Die Ursprünge der UBB gehen bis ins Jahr 1581 zurück. Sie entstand 1959 durch eine Zusammenschluss einer rumänischen und einer ungarischen Universität in Cluj-Napoca (Rumänien). Heute ist sie mit rund 45.000 Studierenden in 21 Fakultäten Rumäniens führende Universität. Die Universität Tübingen pflegt seit 1975 eine enge Zusammenarbeit mit der Babeş-Bolyai Universität. &nbsp;</p><p>Gegründet 2016 vernetzt The Guild nun ab 1. Juni 2020 insgesamt zwanzig von Europas forschungsintensivsten Universitäten in 14 Ländern und setzt sich für die Interessen akademischer Einrichtungen sowie von Forscherinnen und Forschern und Studierenden ein.&nbsp;</p><p><a href="https://www.the-guild.eu/news/2020/babes-bolyai-university-joins-the-guild.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung von The Guild vom 22.04.2020</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50856</guid><pubDate>Fri, 03 Apr 2020 15:03:08 +0200</pubDate><title>Rektor bezeichnet Hochschulfinanzierungsvertrag als „vernünftigen Kompromiss“ </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=50856&amp;cHash=2f4677e7297c84eb229b310786e2e140</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Rektor der Universität Tübingen, Professor Bernd Engler, hat den neuen baden-württembergischen Hochschulfinanzierungsvertrag als vernünftigen Kompromiss bezeichnet. „Die Universitäten haben in den Verhandlungen einige Verbesserungen erreicht, auch wenn nicht alle begründeten Forderungen durchgesetzt werden konnten“, sagte Engler in Tübingen. Angesichts der Corona-Krise und ihrer absehbaren Folgen für den Landeshaushalt sei es für die Universität Tübingen aber entscheidend, dass für die kommenden fünf Jahre nun Planungssicherheit herrsche.</p><p>Auf der Basis des neuen Hochschulfinanzierungsvertrags wird sich der Landeszuschuss an die Eberhard Karls Universität (ohne die Medizinische Fakultät) im kommenden Jahr um zunächst 4,6 Millionen Euro gegenüber 2020 erhöhen. Bis 2025 steige das Einnahmenplus auf 16,5 Millionen Euro. „Damit erhalten die Universitäten zwar mehr Mittel als in der Vergangenheit, eine deutliche Verbesserung der Finanzsituation, die eine dringend erforderliche Verbesserung des Lehrangebots sowie den Ausbau digitaler Lehrformate erlauben würde, ist mit diesem Zuwachs allerdings nicht verbunden“, sagte Engler: „Ein Großteil der Zuwächse wird in den kommenden Jahren durch insgesamt steigende Ausgaben und die Bewirtschaftung zusätzlicher Gebäude aufgebraucht werden.“ Damit bleibe die finanzielle Lage der Universität weiterhin angespannt.</p><p class="align-right">Karl G. Rijkhoek</p><h3>Weitere Informationen</h3><p><a href="https://uni-tuebingen.de/securedl/sdl-eyJ0eXAiOiJKV1QiLCJhbGciOiJIUzI1NiJ9.eyJpYXQiOjE3NzI4Mjk4NTMsImV4cCI6MTc3MjkxOTg1MywidXNlciI6MCwiZ3JvdXBzIjpbMCwtMV0sImZpbGUiOiJmaWxlYWRtaW4vVW5pX1R1ZWJpbmdlbi9BbGxnZW1laW4vRG9rdW1lbnRlL1ByZXNzZW1pdHRlaWx1bmdlbl9wZGZfMjAwOS8yMDIwLzIwLTA0LTAxX1BNX01QX0hvY2hzY2h1bGZpbmFuemllcnVuZ3N2ZXJlaW5iYXJ1bmdfMjAyMS0yMDI1X3VudGVyemVpY2huZXQucGRmIiwicGFnZSI6NTg4NjJ9.NYZ8onJVjUHnvUIa-brk09Z0NblvKgJXfdJEFe64wlM/20-04-01_PM_MP_Hochschulfinanzierungsvereinbarung_2021-2025_unterzeichnet.pdf" class="download">Pressemitteilung des Staatsministeriums</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50661</guid><pubDate>Mon, 30 Mar 2020 12:31:58 +0200</pubDate><title>The University of Tübingen is honored to announce the most recent University of Tübingen Ambassador, Professor Lawrence J. Marnett</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/the-university-of-tuebingen-is-honored-to-announce-the-most-recent-university-of-tuebingen-ambassador-professor-lawrence-j-marnett/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Professor Lawrence J. Marnett (Vanderbilt University) has been awarded the honorary title of University of Tübingen Ambassador in recognition of his commitment to strengthening the ties between Tübingen and Vanderbilt. After the ceremony, Professor Monique Scheer, Vice-President for International Affairs, officially welcomed Marnett to the University of Tübingen family.&nbsp;</p><p>Lawrence J. Marnett is University Professor of Biochemistry, Chemistry and Pharmacology, Mary Geddes Stahlman Professor of Cancer Research as well as Dean of Basic Sciences in the Vanderbilt School of Medicine. In addition, Marnett is a highly renowned cancer researcher whose work focuses on the role of chronic inflammation in the development of cancer. His laboratory has developed derivatives of non-steroidal anti-inflammatory drugs for early detection and prevention of cancer.&nbsp;</p><p>Marnett’s links with Tübingen arose from an expert meeting of the “Cancer Chemoprevention Group” at the National Institute of Health in Bethesda, Maryland 20 years ago. Here, Marnett met Stefan Laufer, now Professor of Pharmaceutical Chemistry at Tübingen University and head of TüCADD (Tübingen Center for Academic Drug Discovery), a platform in the Excellence Strategy of Tübingen University. Laufer and Marnett share an interest in medicinal chemistry modulators of the eicosanoid metabolism for cancer and inflammatory diseases and have, over the years, maintained close academic ties. In 2014, Laufer invited Marnett to Tübingen, where, as a Distinguished Guest Professor, he gave lectures on anti-inflammatory drug discovery in the Pharmaceutical Chemistry Department to highly enthusiastic students. Marnett is now also a member of the international advisory board of TüCADD, and, in this role, provides invaluable advice to his colleagues in Tübingen.</p>]]></content:encoded><category>ForscherAlumni-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-50610</guid><pubDate>Fri, 27 Mar 2020 08:13:29 +0100</pubDate><title>Neue Gesichter im DECHEMA-Zukunftsforum Biotechnologie</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=50610&amp;cHash=43e7d5a39b17efb3804862f6a64ec6b5</link><description>Bastian Molitor vom Fachbereich Umweltbiotechnologie wurde in das Zukunftsforum Biotechnologie gewählt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das DECHEMA Zukunftsforum begrüßt ab sofort einen neuen Co-Sprecher und gleich vier weitere neue Mitglieder in seinem Expertenkreis. Die Neuzugänge treten an die Stelle der Mitglieder, die Professuren oder vergleichbare Positionen erlangt haben. Auf diese Weise wird gleichzeitig die breite fachliche Kompetenz des Zukunftsforums Biotechnologie in Akademia und Wissenschaft und die kontinuierliche Verjüngung sichergestellt.</p><p>Priv. Doz. Sascha Jung (TU Berlin) wurde zum Co-Sprecher des Zukunftsforums Biotechnologie gewählt und agiert in dieser Funktion gemeinsam mit Assoc. Prof. Dr. Selin Kara (Aarhus University). Jung promovierte nach seinem Studium der Biotechnologie an der TU Berlin im Bereich der Biochemie und Strukturbiologie immunmodulatorischer Proteine an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Anschließend war er als Projektleiter im Exzellenzcluster "Inflammation at Interfaces" in Kiel tätig, wo er sich mit dem Thema "Struktur und Funktion antimikrobieller Peptide" habilitierte. Nachdem er als Laborleiter in den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen zweier Biotechfirmen tätig war, kehrte er an die TU Berlin zurück und übernahm dort die Leitung der Gruppe "Antifungale Proteine". Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der biotechnologischen Herstellung und interdisziplinären Untersuchung der Struktur-Funktions-Beziehung von bioaktiven Peptiden und Proteinen. Durch Aufklärung der genauen antimikrobiellen Wirkmechanismen und mittels rationalen Proteindesigns sollen die Peptide/Proteine für eine medizinische Anwendung zur Bekämpfung von multiresistenten Pilzen und Bakterien nutzbar gemacht werden. Als Co-Sprecher folgt er auf Prof. Dr. Dirk Tischler, der eine Professur an der Ruhr-Universität Bochum übernommen hat.</p><p>Außerdem freut sich das Zukunftsforum Biotechnologie ab sofort auf vier weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Durch ihre Fachkompetenz in den verschiedenen Forschungsgebieten wird das Zukunftsforum weiter seinem Ziel gerecht, aktuelle Forschungstrends zeitnah zu erkennen und in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.</p><ul><li>Dr.-Ing. Katrin Ochsenreither befasst sich am KIT mit der Produktion von Plattformchemikalien mittels Pilzen und der biotechnischen Verwertung von Lignocellulose.</li><li>Dr. rer.nat. Bastian Molitor forscht an der Universität Tübingen zum Potential von aceto- und methanogenen Bakterien für die biotechnologische Produktion. Dazu gehört auch die Entwicklung von molekulargenetischen Tools.</li><li>Dr. rer.nat. Ren Wie, Universität Greifswald, untersucht die biotechnologische/biokatalytische Wiederverwendung von Kunststoffabfällen und den Abbau von PET.</li><li>Christian Willrodt, PhD, entwickelt bei der BASF Ganzzellprozesse zur Herstellung von Chemikalien.</li></ul><p>Das Zukunftsforum Biotechnologie wurde von der Fachgemeinschaft Biotechnologie der DECHEMA e.V. im Jahr 2002 gegründet. Das wichtigste Ziel des Zukunftsforums ist es, aktuelle Querschnittsthemen zu identifizieren, neue Forschungstrends zu erkennen und Lösungsansätze zu umreißen. Weiterhin will es Impulse für eine Verbesserung der Kommunikation zwischen den Natur- und Ingenieurswissenschaften sowie zwischen Wissenschaft und Gesellschaft geben. Die Mitglieder des Zukunftsforums Biotechnologie sind etwa 20 jüngere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Akademia und Industrie, die ein breites fachliches Spektrum abdecken.</p><p>Pressemitteilung der <a href="https://dechema.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">DECHEMA - Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.&nbsp;</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-49731</guid><pubDate>Wed, 04 Mar 2020 10:27:08 +0100</pubDate><title>QS-Ranking: Theologien und Archäologie erneut in der Spitzengruppe</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=49731&amp;cHash=43a1396f6ccd43b36a4cb86c1cde6a71</link><description>Anthropologie und Klassische Altertumswissenschaften weiterhin unter besten 50 weltweit</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Tübinger Archäologie sowie die Theologien und die Religionswissenschaft haben beim diesjährigen QS-Ranking nach akademischen Fächern nationale und internationale Top-Platzierungen erreicht. So kam die Archäologie im weltweiten Vergleich auf Platz dreizehn und bundesweit auf Platz eins. Die Tübinger Theologien und die Religionswissenschaft landeten auf Platz sieben weltweit und in Deutschland ebenfalls auf Platz eins.&nbsp;Der Dekan der Evangelisch-Theologischen Fakultät Volker Leppin zeigte sich erfreut über diese Einschätzung. Diese&nbsp;zeige, dass es den Theologien in Tübingen gelungen sei, ihre traditionell hoch angesehene Leistungsfähigkeit in einem modernen, multireligiösen Kontext fortzuführen, so Leppin.</p><p>Ebenfalls ausgezeichnet platzieren konnte sich erneut die Anthropologie (Platz 2 in Deutschland, 38 weltweit), die Biologie (Platz 4 in Deutschland, 51-100 weltweit), die Geschichte (Platz 5 in Deutschland, 51-100 weltweit), die Linguistik (Platz 8 in Deutschland, 101-150 weltweit) und die Klassischen Altertumswissenschaften (Platz 8 in Deutschland, 43 weltweit).</p><p>Das QS-Ranking gehört neben dem Shanghai-Ranking und dem THE-Ranking zu den meist beachteten Bewertungssystemen für Hochschulen weltweit. Das „QS Ranking by subject“ bewertet insgesamt 48 Fachdisziplinen anhand von vier Kriterien: die Reputation unter Fachkollegen anderer Hochschulen, die Reputation unter Arbeitgebern, die Resonanz auf Veröffentlichungen aus dem gerankten Fachbereich einer Hochschule sowie dem sogenannten Hirsch-Index der an einem Fachbereich tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.</p><p class="align-right">Hochschulkommunikation</p><p><a href="https://www.topuniversities.com/Subject-Rankings/2020" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Alle Ergebnisse des QS World University Rankings 2020</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-49518</guid><pubDate>Mon, 02 Mar 2020 16:09:12 +0100</pubDate><title>Silberne Universitätsmedaille für Dieter de Lazzer</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=49518&amp;cHash=e865525f31d05c18605fed4e9917609a</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat die Silberne Universitätsmedaille an Dr. Dieter de Lazzer verliehen. Der Rechtsanwalt, Schriftsteller und Theologe wurde für seine Verdienste geehrt – er ist der Universität seit vielen Jahren verbunden und hatte sie unter anderem rechtlich beraten.</p><p>Kanzler Dr. Andreas Rothfuß überreichte die Auszeichnung an de Lazzer, der von seiner Ehefrau Marie-Luise Kling-de Lazzer begleitet wurde.&nbsp;</p><p class="align-right">Antje Karbe</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-49185</guid><pubDate>Fri, 14 Feb 2020 10:43:58 +0100</pubDate><title>Arbeiten am neuen Zentrum für Islamische Theologie starten</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=49185&amp;cHash=dcc4460e9b8950b01ed901a74bcee327</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>In der Liebermeisterstraße beim Altklinikum Tübingen beginnen die Arbeiten für den Neubau des Zentrums für Islamische Theologie (ZITh) der Universität Tübingen. Das Ministerium für Finanzen hat dafür nun die Baufreigabe erteilt. Das ZITh entsteht direkt neben den bereits bestehenden Evangelischen und Katholischen Fakultäten.&nbsp;</p><p>„Am neuen Standort entsteht in Tübingen ein gemeinsamer Theologischer Campus. Damit wollen wir den interreligiösen Dialog weiter stärken. Lehre und Forschung der Weltreligionen können damit noch enger zusammenarbeiten“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.&nbsp;</p><p>„War schon die Einrichtung des Zentrums für Islamische Theologie für das Land Baden-Württemberg und seine muslimischen Bürgerinnen und Bürger als Meilenstein zu bezeichnen, so gibt dieser Neubau erneut die Chance, zu zeigen, wie ernst es uns mit der Teilhabe unserer muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger an unserer Gesellschaft auf Augenhöhe ist“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.&nbsp;</p><p>Das Zentrum für Islamische Theologie ist bisher auf zwei Gebäude verteilt. Das Zentrum soll zukünftig auf rund 2.600 Quadratmetern Fläche Platz für Lehre und&nbsp;Forschung bieten. Neben einer großen Bibliothek mit studentischen Arbeitsplätzen entstehen Seminarräume, Büros und Kommunikationsflächen. Die Fassade des neuen Instituts wird in Passivhausqualität gebaut. Hocheffiziente technische Anlagen reduzieren die CO2-Emissionen. Auf dem Dach wird es eine Photovoltaikanlage geben. Das Fernwärmenetz der Stadt Tübingen versorgt den Neubau mit Wärme.&nbsp;</p><p>Bevor im März das alte Gebäude abgebrochen und die Baugrube ausgehoben werden können, wird das Baufeld freigemacht. Mit den neuen Außenanlagen für das ZITh folgen später wieder Grünflächen und als Ausgleich für gefällte Bäume werden neue gepflanzt.&nbsp;</p><p>Das Land investiert rund 17 Millionen Euro in den Neubau. Die Arbeiten am ZITh sollen rund zweieinhalb Jahre dauern.</p><p class="align-right">Pressemitteilung des Ministeriums für Finanzen Baden-Württemberg</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-49074</guid><pubDate>Mon, 10 Feb 2020 15:43:16 +0100</pubDate><title>Memorandum of Understanding with the University of Nottingham</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/memorandum-of-understanding-with-the-university-of-nottingham/</link><description>On January 28, 2020 a Memorandum of Understanding with the University of Nottingham, UK was signed within the delegation visit to Nottingham.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Over the last years, the University of Tübingen enjoyed successful cooperation with the University of Nottingham in both teaching and research. This includes&nbsp;</p><ul><li>student exchange within the Erasmus+ agreement,&nbsp;</li><li>three double degree programs in the fields of economics, business, management, and geography,&nbsp;</li><li>several EU-funded joint projects as well as&nbsp;</li><li>numerous mutual visits and individual collaboration between researchers.&nbsp;</li></ul><p>Recently, an intensification and development of the research cooperation has been initiated by both universities. After hosting the delegation from Nottingham in July 2019 the University of Tübingen paid a return visit to the University of Nottingham on January 27-28, 2020. Along with intensive workshops within several research groups the Memorandum of Understanding (MoU) was signed by the Vice-Chancellor and Presidents of both universities.</p><p>Strong linkages already exist between Nottingham’s Beacons of Excellence and the Excellence Clusters of the University of Tübingen as well as core research areas of both universities, in particular in plant molecular biology, medical imaging, machine learning, and artificial intelligence. This provides a solid basis for successful research collaboration. The signing of the MoU will further strengthen ties between the two institutions and bring the cooperation to the next level. It will also allow to intensify links in the areas of learning, teaching and research, exchange of students and staff members, as well as documentation and research material.</p><p class="align-right">Tetyana Tonkoshkur, Division II.1: Research and Excellence Strategy</p><p><a href="https://www.nottingham.ac.uk/news/new-partnerships-and-multi-million-funding-to-strengthen-the-university-of-nottinghams-position-in-a-post-brexit-europe" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Press release of the University of Nottingham</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-48501</guid><pubDate>Wed, 22 Jan 2020 15:46:30 +0100</pubDate><title>Einfach, effizient und motivierend: bei cabuu lernt man Vokabeln mit dem Finger  </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=48501&amp;cHash=272297473928ca962a36b41abcb55d50</link><description>Spin-off-Gründer Dr. Christian Ebert hat eine neuartige App zum Vokabellernen entwickelt</description><content:encoded><![CDATA[<p><em>Dr. Christian Ebert hat den Sprung aus der Wissenschaft in die freie Wirtschaft gewagt: seinen Job am Institut für Sprachwissenschaft der Universität Tübingen hat er aufgegeben und ein Start-up-Unternehmen gegründet. Sein Produkt: eine App zum Vokabellernen, basierend auf seiner wissenschaftlichen Arbeit zum gestischen Lernen. Maximilian von Platen hat ihn interviewt.</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-48423</guid><pubDate>Tue, 21 Jan 2020 10:00:36 +0100</pubDate><title>Eröffnung des Kinderbetreuungszimmers im Theologicum</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=48423&amp;cHash=5e596558ff77be087eee4c5f2c2acf3b</link><description>Auch im Theologicum kann jetzt gespielt werden</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Theologicum, das die Evangelisch-Theologische und die Katholisch-Theologische Fakultät beherbergt, wurde vor kurzem ein Kinderbetreuungszimmer eröffnet. Damit finden die Studierenden einen ansprechend eingerichteten Raum vor, um sich mit ihren Kindern zurückzuziehen, - und werden so darin unterstützt, Elternschaft und Studium zu vereinbaren.</p><p>Das Kinderbetreuungszimmer wurde von den Gleichstellungskommissionen der beiden theologischen Fakultäten gemeinsam angeregt. Auf dem Weg bis zur Eröffnung mussten einige Schwierigkeiten bewältigt werden. Vor allem musste ein geeigneter Raum in einem bereits gut belegten Altbau gefunden und freigegeben werden.</p><p>In einer kleinen Feier eröffneten die beiden Gleichstellungskommissionen das neue Kinderbetreuungszimmer. Mit diesem Angebot tragen die theologischen Fakultäten nicht nur den veränderten Lebenssituation ihrer Studierenden Rechnung. Auch suchen sie damit ihr Gleichstellungsanliegen besser zu erfüllen. Die Gleichstellungsbeauftragte der Universität, Prof. Dr. Ruth Scoralick, dankte während dieser Feier den Fakultäten für ihr Engagement. Dass nun einmal mehr in einem der Altbauten eine Rückzugsmöglichkeit für Studierende und ihre Kinder geschaffen wurde, solle zu gleichem Engagement überall dort in der Universität anregen, wo Neubauten geplant werden. Sie wünschte dem neuen Kinderbetreuungszimmer eine gute Auslastung sowie den Eltern und Kindern gute Zeiten in diesem Zimmer.</p><p class="align-right">Matthias Möhring-Hesse</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47883</guid><pubDate>Wed, 08 Jan 2020 09:25:33 +0100</pubDate><title>Bauarbeiten für neues Institut für Malignom-, Metabolom und Mikrobiomforschung (M3) auf dem Tübinger Schnarrenberg beginnen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=47883&amp;cHash=c8195118f31118f86a1dd26fce31239b</link><description>Auf dem Schnarrenberg beginnen nun die Bauarbeiten für das Institut für integrative Malignom-, Metabolom und Mikrobiomforschung (M3) des Universitätsklinikums Tübingen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das neue M3 Institutsgebäude wird am Rande des Tübinger Schnarrenbergs, in unmittelbarer Nähe zu den Forschungsgebäuden der Neurologie entstehen.&nbsp;Das Ministerium für Finanzen hat dafür nun die Baufreigabe erteilt. Mit dem M3 verfolgt die Universität einen neuartigen wissenschaftlichen Ansatz. Hier soll Tumorforschung (Malignom) mit einer Vielzahl von Stoffwechselprodukten (Metabolom) und den im Menschen lebenden Mikroorganismen (Mikrobiom) verknüpft werden. Durch diese miteinander verbundenen Systeme sollen innovative Therapiekonzepte zur Behandlung von Tumorerkrankungen entwickelt werden. Neben Experten aus der Krebsforschung werden an dem künftigen Institut Fachleute aus der Infektions- und Diabetesforschung, Bioinformatiker, Systembiologen und Pharmakologen beteiligt sein.&nbsp;<br><br> „Der Neubau M3 entsteht auf dem kliniknahen Forschungscampus. Auf dem Schnarrenberg kann auch künftig patientennah geforscht werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bekommen mit dem neuen Institut eine moderne Infrastruktur, um innovative Therapien entwickeln zu können“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann.<br> „Wir erleben eine Dynamik in der Medizinforschung, die mich begeistert. Sie wird getragen von exzellenten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Wir erwarten aus ihren Forschungsvorhaben neue Therapien. Unsere Aufgabe ist es, deren Arbeit bestmöglich zu unterstützen. Der Neubau M3 zeigt erneut, dass das Land Baden-Württemberg diese Verpflichtung sehr ernst nimmt“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.<br><br> In dem fünfgeschossigen Neubau mit rund 4.200 Quadratmetern Fläche werden unter anderem zentrale Forschungseinrichtungen, Labore und Büros untergebracht. Das neue Institut wird mit regenerativ erzeugter Fernwärme beheizt und verfügt über einen hohen baulichen Wärmeschutz. Zudem wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage mit einer elektrischen Leistung von 51 kWp installiert. Ein technisches Monitoring soll dazu beitragen, die Anlage zu optimieren, den Energieverbrauch zu minimieren und dabei den Nutzerkomfort sicherzustellen.<br><br> Der Neubau für rund 41 Millionen Euro soll voraussichtlich im Herbst 2022 fertig sein. Jeweils 25 Prozent investieren die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen und das Land. Die andere Hälfte der Kosten übernimmt der Bund aus Bundesmitteln. Der Bund hat das Projekt in sein Programm zur Förderung überregionaler Forschungsgebäude aufgenommen.</p><p class="align-right">Aus einer <a href="https://fm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse-und-oeffentlichkeitsarbeit/pressemitteilung/pid/arbeiten-am-neuen-institut-fuer-malignom-metabolom-und-mikrobiomforschung-m3-auf-dem-tuebinger-sch/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung vom Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47793</guid><pubDate>Fri, 27 Dec 2019 12:02:37 +0100</pubDate><title>The University of Tübingen is now member of the International Agency for the Prevention of Blindness</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=47793&amp;cHash=91d2b41fa89b32b5172cc05196d31cf1</link><description>Prof. Dr. Siegfried Wahl as Head of the ZEISS Vision Science Lab is representing the University in IAPB</description><content:encoded><![CDATA[<p>The Eberhard Karls University of Tübingen is now member of the International Agency for the Prevention of Blindness (IAPB). IAPB was established in 1975 as a coordinating, umbrella organisation to lead international efforts in blindness prevention activities. Its first major achievement was to promote the establishment of a World Health Organisation (WHO) Program for Prevention of Blindness which is now embodied in the global initiative, VISION 2020: The Right to Sight.</p><p>Prof. Dr. Siegfried Wahl as Head of the ZEISS Vision Science Lab is representing the University in IAPB. The ZEISS Vision Science Lab as Industry-on-Campus-Professorship is part of the future concept of the University and is embedded in the Ophthalmic Research Institute within the University Tübingen’s Medical Faculty. The lab is a leading group for vision research in order to spearhead the understanding of vision focusing on myopia, presbyopia and visual rehabilitation with the use of novel and groundbreaking technologies.</p><p>While myopia itself is caused by a mismatch between the axial length of the eye and its optical power and can be easy corrected with spectacles, contact lenses or laser surgery, the fundamental questions, why people develop this error and others not, are not fully understood. Especially in East Asia, the prevalence raised dramatically over the last years and there, roughly 90% of the students are myopic, while in Western Countries the prevalence is still around 30%. As more and younger people are getting myopic, also the prevalence of high myopia (&lt;-6D) is observed to increase in the future. As the elongation of the eye increases the risk of eye diseases, including glaucoma, cataract, and retinal detachment, there is a clear dose-response relationship with increased risks at these higher levels of myopia. Therefore, there is the need to better understand the mechanisms underlying myopia as well as to establish more effective management of the progression of myopia in order to reduce the reported social and economic burdens.</p><p>This huge global challenge is too big to do it alone. But, if this is done in a concerted way to gain synergies that definitely will help to cope with the problem and to help primarily the patients. Therefore, the University and Prof. Dr. Siegfried Wahl engage with IAPB and the other members in bundling the strength, working towards the same aim.</p><p class="align-right">ZEISS Vision Science Lab</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47787</guid><pubDate>Mon, 23 Dec 2019 11:52:57 +0100</pubDate><title>Honorarprofessur für Dr. Gjergji Kasneci</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=47787&amp;cHash=7a99f1850074bab7a8be1533ca0ae1c2</link><description>Würdigung der akademischen Leistung und der Forschungsaktivitäten im Rahmen der SCHUFA Industry-on-Campus-Professur „Data Science &amp; Analytics“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Senat und der Fakultätsrat der Exzellenz-Universität Tübingen haben einstimmig die Ernennung von Dr. Gjergji Kasneci zum Honorarprofessor beschlossen. Mit dieser Auszeichnung würdigt die Universität seine langjährige, ausgewiesene akademische Leistung und seine einschlägigen Forschungsaktivitäten im Rahmen der SCHUFA Industry-on-Campus-Professur „Data Science &amp; Analytics“. Besondere Anerkennung findet dabei Professor Kasnecis Engagement für die Verstärkung des Exzellenzstandorts durch Spitzenforschung und hochrelevante und praxisbezogene Lehrveranstaltungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Der Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen, Prof. Dr. Wolfgang Rosenstiel, gratuliert Prof. Dr. Kasneci zu dieser Auszeichnung.</p><p>Seit März 2018 arbeiten die SCHUFA Holding AG und die Universität Tübingen in der Grundlagenforschung zu neuen Methoden im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) zusammen. Im Rahmen einer Industry-on-Campus-Professur „Data Science &amp; Analytics“ werden zahlreiche grundlegende Fragen rund um qualitative Aspekte von komplexen analytischen Verfahren erforscht. Im Vordergrund stehen dabei Forschungsarbeiten zur Erklärbarkeit, Transparenz und Fairness von KI-Verfahren. Ziel der Kooperation ist es, bestehende Fragen wissenschaftlich fundiert zu beantworten und zugleich durch eine unabhängige und öffentliche Forschung einen wesentlichen Beitrag zur sachlichen Diskussion zu leisten.</p><p>Prof. Dr. Gjergji Kasneci: „Die SCHUFA unterstützt ihre Partner und Kunden im Risikomanagement durch präzise Informationen und schafft Vertrauen. Dabei spielen moderne Verfahren aus dem Forschungsgebiet KI eine zunehmende Rolle, um die Bedürfnisse der digitalen Welt und des digitalen Handels auch weiterhin mit höchster Qualität zu erfüllen. Mit den neuen Technologien sind untrennbar auch Fragen zu deren Exaktheit, Nicht-Diskriminierung und Transparenz verbunden. Diese wissenschaftlich fundiert und zugleich verständlich zu beantworten sowie durch unabhängige Forschung einen Beitrag zu einer sachlichen Diskussion zu leisten, ist der wesentliche Beweggrund für die Zusammenarbeit mit der Universität Tübingen. Sie ist herausragend vernetzt und bietet ein umfassendes Ökosystem mit vielversprechenden Möglichkeiten, algorithmische und ethische Fragestellungen rund um Data Science auch mit international renommierten Forschungseinrichtungen wie dem Max Planck Institut für Intelligente Systeme oder dem Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW) zu erörtern.“</p><p>Prof. Dr. Kasneci leistet darüber hinaus durch Vorlesungen und Seminare wichtige Beiträge in der Lehre vor allem auch für den zum laufenden Wintersemester neu eingerichteten Tübinger Master-Studiengang „Machine Learning“.&nbsp;</p><p class="align-right">Mitteilung der&nbsp;Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47319</guid><pubDate>Tue, 10 Dec 2019 14:54:14 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen erhält 1,7 Millionen Euro für Gründungsförderung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=47319&amp;cHash=2b48ec943141f4895a153dea2d949c29</link><description>Erfolg bei der Ausschreibung „EXIST - Potentiale“ des Bundeswirtschaftsministeriums</description><content:encoded><![CDATA[<p>In Zukunft kann sowohl die Förderung von potentiellen Gründerinnen und Gründern als auch der Wissenstransfer von exzellenten Forschungen in Tübingen noch besser und umfangreicher unterstützt werden: Die Universität Tübingen gehört zu den deutschlandweit 142 Preisträgerinnen der Ausschreibung für „EXIST - Potentiale“ und erhält damit Fördergelder &nbsp;des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von rund 1,7 Millionen Euro. Damit sollen die Potentiale unter Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für eine selbstbewusste und auf die Bedürfnisse unserer Zeit antwortende Erfindungs- und Gründungskultur entwickelt und gefördert werden.</p><p>„Diese Förderung bietet der Universität Tübingen die großartige Chance, die Erfinder- und Innovationslandschaft in Tübingen für die Vernetzung von Innovationsteams und Wirtschaftspartnern zu moderieren und Studierende und Forschende bei der Verwirklichung von Ideen von Beginn an zu unterstützen“, freut sich Gründungsberaterin Sandra Gässler über die neuen Möglichkeiten, die sich durch die Fördermaßnahme eröffnen.</p><p>Neben zusätzlichen Innovations-Workshops und Seminaren und dem Aufbau eines Mentorennetzwerkes kann zusätzlich auch das Coaching und die Betreuung von Gründungsvorhaben mit mehr Ressourcen ausgestattet werden. Dafür soll auch ein Gründerzentrum aufgebaut werden, das als zentrale Anlaufstelle für die Themen Innovationen, Entrepreneurship und Startups dienen soll. Dort wird es - neben einem Coworkingspace für Startup Teams- &nbsp;Informationsveranstaltungen, Networkingtreffen, Mentorenmatchings, Gründermeetups und weitere Angebote geben, durch die Interessenten Tools und Methoden rund um das Thema Entrepreneurship und Unternehmertum mit an die Hand bekommen.</p><h3>Link:</h3><ul><li><a href="/zh/forschung/innovation/startup-center/">Aktuelle Angebote der Gründungsförderung der Universität</a>&nbsp;</li></ul><p>Auf dieser Webseite wird es in Kürze auch Informationen über weitere Aktivitäten und Angebote für Entrepreneurship und Startup Begeisterte geben.&nbsp;</p><p>Wer an der Universität Tübingen jetzt schon eine Idee, Bedarf an Gründungscoaching und -Mentoring hat oder mehr über Förderangebote wie das „EXIST-Gründerstipendium“ erfahren möchte, kann jederzeit mit Gründungsberaterin Sandra Gässler Kontakt aufnehmen.</p><p class="align-right">Paul-David Bittner&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47286</guid><pubDate>Mon, 09 Dec 2019 13:53:44 +0100</pubDate><title>&quot;Tübingen changed my life and fueled my research career&quot;</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/tuebingen-changed-my-life-and-fueled-my-research-career/</link><description>The newly appointed Ambassador Dr. Petar Milin is highly committed and opens two important geographical locations for research cooperation and exchange for the University of Tübingen. Born in Serbia, he is currently conducting research at Birmingham University and has a large network both in the Balkan region and in the UK.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Petar Milin is a psychologist who focuses his research on understanding language and language learning and also has published extensively in the domain of language processing. His research career started at the University of Novi Sad, Serbia. In 2006 he was invited to the Max Planck Institute for Psycholinguistics in Nijmegen as a postdoctoral visiting fellow by his current cooperation partner in Tübingen, the Humboldt Prize winner and ERC grantee Professor Harald Baayen. “This first collaboration blossomed in a really good partnership. It led Dr. Milin to my research group Quantitative Linguistics at the University of Tübingen in 2013, where our common interest culminated. Today, Dr. Milin is still a valued cooperation partner and I am proud that our common research has two hubs now. There are not many cooperations where this kind of osmosis is happening,” says Professor Baayen when describing their joint work during the ceremony.&nbsp;</p><p>Dr. Milin is not only an excellent scientist, but also an effective bridge builder and has many scientific contacts both in the UK and in the Balkan region. “It is a special concern of mine to keep the close contacts to the EU and in particular to Tübingen also after the Brexit and furthermore not to lose sight of EU neighbouring states in the Balkan region”, said the newly appointed ambassador. Here, too, he will be an important contact for the University of Tübingen: Within the framework of CIVIS – A European Civic University, which it has formed together with seven other European universities, the University of Tübingen is keen to maintain and build contacts with universities in both the UK and Southeastern Europe. Professor Monique Scheer, Vice-President for International Affairs, emphasized: “The award as ambassador is a token of our gratitude to Dr Milin for his enthusiasm for and close ties with the University of Tübingen. With him, we gain a UK partner who has dedicated himself to European values in times of separatism and particularism and who can also support us as advisor and companion in capacity building and the strengthening of relations in the Balkan region”.</p><p>Dr. Milin describes the three years at the University of Tübingen as a critical point in his life. His work as a senior researcher in the Department of Linguistics has shaped and fueled his career and he is looking forward to acting as an advocate for Tübingen.</p><p>The University Ambassador title is awarded to research alumni and alumnae of the University of Tübingen whose connections to their alma mater are of outstanding quality and eminence. The ambassador network is part of Tübingen’s international research alumni relations within the framework of the University’s internationalization strategy.</p><p class="align-right">Sandra Zepernick</p>]]></content:encoded><category>ForscherAlumni-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47244</guid><pubDate>Fri, 06 Dec 2019 15:52:04 +0100</pubDate><title>Studierendengruppen erfolgreich beim Umweltpreis der Stadtwerke Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=47244&amp;cHash=83390b9f58bcdee643a8ac856dcba9d0</link><description>Enactus e.V. und die Initiative PhD Initiative sustainAbility ausgezeichnet</description><content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Dezember wurden im Landestheater Tübingen die Preisträger des 6. swt-Umweltpreises der Stadtwerke Tübingen (swt) und ihre Siegerprojekte ausgezeichnet. 39 Bewerberprojekte, zehn Publikumspreisträger, sechs Jury-Preisträger und drei Gewinner beim Betriebswettbewerb zeigten dabei wie Klima- und Umweltschutz konkret funktioniert.</p><p>„Der Umweltpreis ist eine Ermutigung“, sagt Oberbürgermeister Boris Palmer. „Ermutigend ist, dass mehr als 40.000 Menschen abgestimmt haben. Beeindruckend ist auch die hohe Zahl der Bewerbungen mit ihren konstruktiven Ansätzen. Die Reichweite des Preises ist enorm. Ich danke allen, die sich beteiligt haben.“</p><p>„In einem Jahr, das medial ein ums andere Mal von Umwelt- und Klimaschutzthemen dominiert war, setzen die Preisträger unseres swt-Umweltpreises am Jahresende noch einmal ein großes Ausrufezeichen“, sagt swt-Geschäftsführer Ortwin Wiebecke. „Wir sind jedes Jahr wieder aufs Neue beeindruckt, wie vielfältig, kreativ und leidenschaftlich Klima- und Umweltschutz bei uns vor Ort und in der Region tagtäglich praktiziert wird. Das verdient unsere Anerkennung, die wir als Stadtwerke Tübingen auch mit den Fördergeldern für die besten Projekte ausdrücken.“</p><h3>Enactus e.V. erster Jury-Preisträger</h3><p>Der erste Jury-Preis mit 4.000 Euro ging an die Hochschulgruppe Enactus Tübingen e.V.. Beim Projekt „Der Grüne Faden“ nähen Geflüchtete Kissen aus recycelten Materialien. Sie qualifizieren sich dadurch in Zusammenarbeit mit dem Asylzentrum Tübingen besser für den deutschen Arbeitsmarkt und zeigen mit ihren Arbeiten, wie Upcycling zu tollen Produkten führen kann. Das Preisgeld will der Verein in eine Nähmaschine sowie Material und das Marketing für das Projekt investieren. Mit 3.000 Euro bedachte die Jury die PhD Initiative sustainAbility. Das Preisgeld stellt die Organisation für ein „Nachhaltigkeits-Stipendium“ für Studierende der Universität Tübingen bereit, bei dem Nachhaltigkeitsthemen wissenschaftlich bearbeitet und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.&nbsp;</p><p class="align-right"><a href="https://www.swtue.de/unternehmen/aktuell/neuigkeiten/detail/unsere-zukunft-im-blick-6-swt-umweltpreis-setzt-klima-und-umweltschutz-ganz-oben-auf-die-agenda.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung der Stadtwerke</a></p><p><a href="https://www.swt-umweltpreis.de/gewinner/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Liste aller Preisträger</a></p><p><a href="https://www.enactus.de/tuebingen/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Homepage enactus Tübingen e.V.</a></p><p><a href="http://www.sustainability-phd.com/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Homepage PhD Initiative sustainAbility</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-47118</guid><pubDate>Mon, 02 Dec 2019 17:19:58 +0100</pubDate><title>Möglichkeiten für soziales Engagement: Refugee Programm zu Gast bei der Tübinger Tafel</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=47118&amp;cHash=07df9845abfdbf20d78308366774ff93</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Auf Initiative der Tafel-Akademie Berlin wurde das Refugee-Programm der Universität Tübingen in der letzten November-Woche von der Tübinger Tafel eingeladen. Der Besuch wurde in den Sprachkursen des Programms sowie im interkulturellen Orientierungskurs „Leben in Deutschland“ vorbereitet. Hier wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon im Voraus an Themen wie sozioökonomische Benachteiligung oder ehrenamtliches Engagement in Deutschland herangeführt.</p><p>Vor Ort nahm sich der zweite Vorsitzende der Tübinger Tafel, Professor Dr. Günter Gauglitz, zunächst ausreichend Zeit, um die internen Strukturen der Tafel zu erklären. Anschließend stand eine Führung durch die Räumlichkeiten der Tafel auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Refugee-Programms konnten sehen, wo die Essensausgabe stattfindet, dabei wurde ersichtlich, wie viel ehrenamtliche Vorbereitung hinter der Essensausgabe steckt. Leila Shehabi, eine der Teilnehmerinnen des Refugee Programms, hat sich bereits in Damaskus viele Jahre ehrenamtlich in der Internationalen Rotkreuz- Rothalbmondbewegung sowie als Lehrerin für die UN engagiert. Sie informierte sich bei dem Besuch über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements bei der Tübinger Tafel.&nbsp;</p><p>Außerdem informierte Professor Gauglitz die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie mit ihrer KreisBonusCard Tübingen eine Tafelkarte erhalten können, und für einen Unkostenbeitrag von zwei Euro pro Erwachsenen wöchentlich bei der Tafel einkaufen können.&nbsp;</p><p>Mona Feil, wissenschaftliche Hilfskraft im Refugee Programm resümierte: „Der Besuch bei der Tafel hat uns gezeigt, wie soziales Engagement sozioökonomisch benachteiligte Bürgerinnen und Bürger entlastet. Für einige war der Besuch auch ein erster Schritt in Richtung eigenes soziales Engagement.“ Im Anschluss an den informativen Teil lud Herr Gauglitz die Gruppe des Refugee Programms zur Weihnachtsfeier der Tübinger Tafel ein.</p><p class="align-right">Carlotta Voß</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-46752</guid><pubDate>Fri, 22 Nov 2019 10:57:54 +0100</pubDate><title>Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung gehört zu 100 vorbildlichen Bildungsinitiativen </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=46752&amp;cHash=ca511ba57fc9f1ec8e0bb71731288e16</link><description>Das Bundesforschungsministerium und die Deutsche UNESCO-Kommission zeichnen Initiativen für Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland aus</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche UNESCO-Kommission haben am 20. November in Berlin gemeinsam <a href="https://www.bne-portal.de/de/auszeichnungen/auszeichnungen-2019" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">100 vorbildliche Bildungsinitiativen aus ganz Deutschland</a> ausgezeichnet. 55 Lernorte, 36 Netzwerke und neun Kommunen zeigen beispielhaft, wie Nachhaltigkeit systematisch in der deutschen Bildungslandschaft verankert werden kann. Zu den ausgezeichneten Lernorten gehört auch das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung der Universität Tübingen, es ist die zweite Auszeichnung für das Kompetenzzentrum nach 2016.</p><p>Christian Luft, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, und Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission, überreichten die Auszeichnungen im Rahmen des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung. Bildungsstaatssekretär Christian Luft: „Die Zukunft können wir nur gestalten, wenn es uns gelingt, alle Menschen zu zukunftsfähigem Denken und Handeln zu befähigen. Dafür steht Bildung für nachhaltige Entwicklung und deshalb unterstützt das Bundesbildungsministerium das Weltaktionsprogramm der UNESCO. Die heute ausgezeichneten Initiativen zeigen die Vielfalt und den Nutzen von Bildung für nachhaltige Entwicklung für unser Leben. Sie tragen dazu bei, Nachhaltigkeit zum selbstverständlichen Teil des Alltags vieler Menschen zu machen. Sie motivieren, aktivieren und zeigen, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung gelingen kann. Ich gratuliere allen Preisträgern zu ihrer Auszeichnung und danke für ihre unermüdliche Arbeit!“</p><h3>Das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung</h3><p>Die Universität Tübingen geht einen großen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Mit der Gründung des Kompetenzzentrums für Nachhaltige Entwicklung im Jahr 2013 hat sich die Universität als Standort für nachhaltige Entwicklung etabliert und setzt wichtige Impulse für die Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in der deutschen Hochschullandschaft.</p><p>Das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung der Universität Tübingen verfolgt als gesamtuniversitäres Projekt das Ziel, Nachhaltigkeit systematisch in Forschung, Lehre und Management zu verankern. Zu den erfolgreich umgesetzten Maßnahmen gehören beispielsweise ein Innovationsfonds zur Anschubfinanzierung neuer Projekte, inter- und transdisziplinäre Lehr- und Lernmodule sowie die Zurückdrängung von Einweg-Getränkebechern durch sogenannte „keep-cups“. 2016 wurde das Kompetenzzentrum vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Deutschen UNESCO-Kommission für herausragendes Engagement zur strukturellen Verankerung von BNE in Deutschland ausgezeichnet.</p><h3>Nachhaltigkeit fest verankern</h3><p>Die Universität Tübingen bekennt sich in ihrem Leitbild explizit zur Maxime einer nachhaltigen Entwicklung. Für die Umsetzung bedarf es sowohl Gestaltungskompetenzen als auch Transformationswissen, erläutert Prof. Dr. Thomas Potthast, Leiter des Kompetenzzentrums für Nachhaltige Entwicklung. Gemeint sind damit Fertigkeiten und Wissen, welche Rahmenbedingungen wie verändert werden müssen, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Nachhaltige Entwicklung und BNE werden in Tübingen im Sinne eines „whole-institution approach“ auf die gesamte Institution bezogen.</p><p>Eine systematische Herangehensweise erfordert Bildung für nachhaltige Entwicklung; daher ist BNE ein Kernbestandteil des Kompetenzzentrums. „Wenn die Universität selbst Lernort und zugleich Praxisfeld der Nachhaltigkeit wird, sollten dabei die Akteure in Forschung, Lehre und Betrieb einbezogen sein, um entsprechende Fähigkeiten entwickeln und fördern zu können. Das im Aufbau befindliche Tübinger Kompetenzzentrum sieht sich hier als Schnittstelle und Vernetzungsinstitution“, sagt Thomas Potthast.</p><h3>Zusammenarbeit interaktiv gestalten</h3><p>Für den Erfolg spielt insbesondere das Engagement der Studierenden eine große Rolle. Die Hochschule fördert aktiv studentisches Engagement, zum Beispiel durch den erwähnten „Innovationsfonds Nachhaltige Entwicklung“, der ausdrücklich auch studentische Projekte unterstützt. Darüber hinaus waren es ambitionierte Studierende, die Impulse setzten, um das „Studium Oecologicum“, ein umfangreiches BNE-Programm der Universität für Studierende aller Fächer, zu realisieren. „Studierende sind die entscheidenden ‚change agents‘ der Universitäten, die als Pioniere oftmals neue Ideen vorantreiben“, so Potthast. Aus diesem Grund wird ihnen an der Universität Tübingen viel Gestaltungsspielraum und Mitspracherecht gegeben.</p><p>Das Gemeinschaftsprojekt BNE hat sich an der Universität Tübingen nicht zuletzt durch den Einsatz verschiedenster ehrenamtlich engagierter Personen bewährt. Dazu zählen Studierende genauso wie Lehrende und Verwaltungsangestellte. Als Grundstein für eine Vernetzung hat sich der 2010 gegründete Beirat für Nachhaltige Entwicklung erwiesen. Er versammelt alle universitären Statusgruppen und berät die Universitätsleitung. Gute Erfahrungen hat die Universität mit Bottom-up-Prozessen gemacht. Die verschiedenen Akteure der Universität können so auf Augenhöhe miteinander interagieren; es bedarf jedoch zugleich der Unterstützung dieser Initiativen von „oben“ durch die Universitätsleitung.</p><h3>Theorie und Praxis verbinden</h3><p>Die Universität Tübingen ist eine Volluniversität, sie zeichnet sich durch die große Bandbreite an Studienfächern und die sich daraus ergebenden. Chancen für interdisziplinäre Zusammenarbeit aus. Damit Nachhaltigkeit in all ihren Dimensionen erfasst werden kann, ist es wichtig, BNE als Querschnittsaufgabe zu begreifen. „Disziplinarität, Interdisziplinarität und Transdisziplinarität sind keine separaten Blöcke, sondern bilden ein Kontinuum mit gleitenden Übergängen. Benötigt wird das gesamte Spektrum“, sagt Prof. Potthast. BNE sei für alle wissenschaftlichen Disziplinen relevant. Der seit 2011 regelmäßig vergebene Nachhaltigkeitspreis der Universität für herausragende Abschlussarbeiten berücksichtigt daher Studierende des gesamten Fächerspektrums.</p><p>Auch hinsichtlich der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsprinzipien bei der Bewirtschaftung kann die Universität Tübingen als Vorbild dienen. Seit 2011 ist sie EMAS-zertifiziert (Eco-Management and Audit Scheme, EMAS) und hat in diesem Prozess große Fortschritte erzielt. Dies reicht von der konsequenten Umstellung auf Recyclingpapier und Ökostrom bis hin zu komplexen Fragen des nachhaltigen Gebäudemanagements.</p><h3>Kritisches Denken schulen</h3><p>Die Auseinandersetzung mit BNE an der Universität profitiert insbesondere auch von der langjährigen Erfahrung im Feld angewandter Ethik des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften, das an der Universität Tübingen beheimatet ist. Dabei solle BNE keinen moralisch belehrenden Ansatz verfolgen. Den Studierenden werde nicht nur Fachwissen vermittelt, vielmehr würden sie zu kritischem Denken angeregt, so Prof. Potthast. „Gerade Urteilsfähigkeit ist ein zentraler Kompetenzbereich einer umfassenden Gestaltungskompetenz“, welche die Fähigkeit beinhaltet, komplexe Zusammenhänge zu erfassen und kritisch zu bewerten, Probleme zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten.</p><h3>BNE international vernetzen</h3><p>Die Universität Tübingen pflegt auf nationaler wie internationaler Ebene enge Partnerschaften. Sie beteiligt sich aktiv im Baden-Württembergischen Hochschulnetzwerk BNE und hat den BMBF-FONA-Prozess „Sustainability in Science (SiSi)“ im Bereich Lehre von Anfang an mitgestaltet. Auch ist die Universität inzwischen gemeinsam mit der Universität Bremen im BMBF-Projekt „Hochschulen für Nachhaltigkeit (HochN)“ für den Bereich Lehre zuständig. „Netzwerkbildung ist forschungspolitisch wichtig und für den Erfahrungsaustausch unerlässlich.&nbsp;</p><p>"Wichtig ist hier auch, dass alle Gruppen der Hochschulen einbezogen werden“, erläutert Prof. Potthast. Das gilt nicht nur auf bundesweiter Ebene, darum initiiert die Universität aktuell über das ASA-Programm von Engagement Global einen Studierendenaustausch zwischen Tübingen und der Universität Addis Abbeba in Äthiopien. Im Mittelpunkt sollen transdisziplinäre Themen stehen, die sich mit nachhaltiger Entwicklung an Universitäten befassen, und die auf Forschung und Lehre bezogen werden sollen. Ziel des interkulturellen Austauschs ist es, das „Voneinander Lernen“ in der BNE voranzutreiben. „Da nachhaltige Entwicklung notwendigerweise auch Transformation auf globaler Ebene erfordert, muss BNE international und global vernetzt sein“, so Potthast.</p><h3>Aktivitäten evaluieren und weiterdenken</h3><p>Das Kompetenzzentrum legt besonderen Wert darauf, dass auch die Lehrenden sich regelmäßig weiterbilden können. So wurden im Rahmen des Hochschuldidaktikzentrums Baden-Württemberg spezielle Veranstaltungen angeboten, in denen didaktische Fragen mit Bezug zu Themen nachhaltiger Entwicklung behandelt werden. Auch das Kompetenzzentrum selbst bietet Einführungen zu BNE für Lehrende an. Im Zuge des Umweltprogramms EMAS werden zudem interne Schulungen für Auditoren durchgeführt, die auch BNE-Elemente enthalten. Wichtige Impulse zur Evaluierung liefert der EMAS-Prozess über den internen und externen Audit. Auch wird jeder Kurs des „Studium Oecologicum“ spezifisch evaluiert. Die Rückmeldung der Studierenden hilft, das Lehrangebot stetig zu verbessern.</p><p>Darüber hinaus werden derzeit Indikatoren für nachhaltige Entwicklung an der Universität erarbeitet, in denen BNE eine entscheidende Rolle spielen wird. Für die Zukunft plant das Kompetenzzentrum ein „Tübinger Curriculum Nachhaltige Entwicklung“. Das bedeutet, BNE möglichst in allen Studienfächern in der einen oder anderen Weise zu verankern und zugleich fächer- und statusgruppenübergreifend BNE- Angebote für alle Akteure der Universität anbieten zu können. Dies sei „noch ein weiter Weg, der Schritt für Schritt erfolgen muss und auch nur partizipativ mit allen Beteiligten gemeinsam gegangen werden kann und soll“, so Prof. Potthast.</p><p class="align-right">Pressemitteilung der Deutschen UNESCO-Kommission/Alexandra Spaeth</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-46164</guid><pubDate>Fri, 08 Nov 2019 11:22:00 +0100</pubDate><title>Im Brechtbau kann wieder gespielt werden</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=46164&amp;cHash=7e698e3e0fd73912d998f771a44ec276</link><description>Familienzimmer nach Renovierung wieder geöffnet</description><content:encoded><![CDATA[<p>In Ruhe stillen, wickeln oder lernen, während die Kinder spielen: Im Brechtbau ist am 6. November das Familienzimmer (Raum 142) wieder eröffnet worden. In den letzten Wochen wurde das in die Jahre gekommene Zimmer renoviert und neu eingerichtet. Es war das erste Familienzimmer an der Universität Tübingen und wurde vor über 30 Jahren im Brechtbau eröffnet. „Dieses Zimmer ist ein Erfolgsmodell“, sagt Professorin Dr. Ruth Scoralick, die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Tübingen. Solche Räume bieten Eltern die Möglichkeit ihre Kinder, falls notwendig, mit an ihren Studien- oder Arbeitsort zu bringen.</p><p>In Raum 142 im Brechtbau stehen ein Wickeltisch, eine rote Couch und kleine Stühle für die Kinder. „Auf dem Sofa können sich Schwangere ausruhen oder Mütter in Ruhe stillen“, sagt Gabi Efferenn vom Familienbüro der Universität. Es gibt eine große Auswahl an Kinderbüchern und Spielzeug wie Duplo, Eisenbahnen und einen Spielzeugherd. An einer Kindertafel können die Kleinen kreativ werden. „Ich bin froh, dass das Familienzimmer wieder offen ist. Es ist sehr schön geworden, richtig gemütlich. Die 30 Jahre hat man dem Zimmer vorher schon angesehen“, erzählt eine junge Mutter. „Mein Mann hat im Familienzimmer mit unserem Sohn gewartet, wenn ich in der Vorlesung war, damit ich ihn anschließend stillen konnte. Das war in den ersten Monaten nach der Geburt sehr praktisch“, so die Studentin.&nbsp;</p><p>Um den Raum nutzen zu dürfen, muss man zuvor einen Antrag bei der Gleichstellungsbeauftragten der Philosophischen Fakultät, Professorin Dr. Monika Schrimpf, stellen. Sobald dieser genehmigt wurde, kann man das Zimmer jederzeit als Rückzugsort nutzen. Frau Efferenn betont jedoch, dass die Aufsichtspflicht der Eltern bestehen bleibt, die Eltern können ihr Kind nicht unbeaufsichtigt im Raum lassen.&nbsp;</p><p>Die Universität Tübingen hat noch ein weiteres Familienzimmer auf der Morgenstelle sowie ein Familienarbeitszimmer im Ammerbau der Universitätsbibliothek. „Die Universität engagiert sich für eine bessere Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie. Bei Neubauten wird zum Beispiel darauf geachtet, dass immer Familienzimmer miteingeplant werden. Das ist ein wertvolles Signal“, so Ruth Scoralick. Die Universität Tübingen besitzt das Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“, ein Zertifikat für die familiengerechte Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen an Hochschulen.</p><p class="align-right">Alisa Koch</p><ul><li>Homepage Familienbüro</li><li>Webseite Familienzimmer</li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45780</guid><pubDate>Thu, 31 Oct 2019 11:01:00 +0100</pubDate><title>Das Refugee-Programm startet seinen vierten Jahrgang</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=45780&amp;cHash=c6fa95a35b2c7abd55b40227b212d165</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Zu Semesterbeginn ist auch das Refugee-Programm wieder gestartet. 36 Teilnehmende aus Syrien, Afghanistan, dem Irak, Palästina, Kamerun und der Türkei werden in zwei Kursen in zwei Semestern auf ein Studium an einer deutschen Hochschule vorbereitet. Das Refugee-Programm wurde entwickelt, um besonders qualifizierten geflüchteten Menschen die Chance zu geben, sich auf ein Studium vorzubereiten. Es besteht aus Deutschintensivkursen, einem interkulturellen Orientierungsprogramm sowie akademischen Kursen und wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert. Mit dem Programm 2019/2020 wird dieses Angebot bereits zum vierten Mal an der Universität Tübingen durchgeführt.</p><p>Um die Geflüchteten weiter in die gesellschaftlichen und universitären Strukturen zu integrieren, wurde ein Buddy-Programm konzipiert, das von studentischen Hilfskräften durchgeführt wird. Es umfasst Ausflüge, gemeinsame kulturelle Aktivitäten sowie Beratung und Begleitung der Teilnehmenden. Das Buddy-Programm ist auch beim Career-Service registriert. Aktuell sind über 40 Buddys aus zahlreichen Studiengängen engagiert im Programm aktiv.</p><p>Auf die 36 Teilnehmenden des Refugee-Programms wartet im Juni 2020 die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH). Auf diese fordernde Prüfung arbeiten alle am Programm Beteiligten motiviert und mit viel Energie hin.</p><p class="align-right">Carsten Witt<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45684</guid><pubDate>Tue, 29 Oct 2019 13:00:35 +0100</pubDate><title>Buddys des Refugee-Programms auf Konferenz des DAAD- und des BMBF in Berlin</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=45684&amp;cHash=969285bb21c11cb8bb6fb63bc7a5fb28</link><description>Vielfalt – Engagement – Impulse</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mitte September veranstalteten der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im dritten Jahr in Folge eine Konferenz, zu der studentische Initiativen des Programms „Welcome – Studierende engagieren sich für Flüchtlinge“ aus ganz Deutschland eingeladen wurden: eine bunte Plattform mit dem Ziel, eigene Erfahrungen auszutauschen, Anregungen für die künftige Programmarbeit zu sammeln und Netzwerke zu bilden.</p><p>Zwei der diesjährigen Teilnehmenden waren Mona Feil und Anna Spaulding, beide wissenschaftliche Hilfskräfte im Refugee-Programm der Universität Tübingen. „Es freut uns sehr, dass wir zu den über 150 Studierenden gehören, die im Rahmen der Konferenz einen umfassenden Einblick in die Arbeit mit geflüchteten Studieninteressierten und Studierenden gewinnen und das Tübinger Refugee-Programm&nbsp;in Berlin präsentieren konnten“, sagte Anna Spaulding. Auf der Konferenz wurden verschiedene Fachvorträge angeboten, so z.B. zum Thema „Migration und Flucht in den Medien“ von Canan Topçu. Sie ist Journalistin, Dozentin und Mitbegründerin der Initiative Neue Deutsche Medienmacher. Daneben konnten Mona Feil und Anna Spaulding bei der Konferenz in Workshops und in gemütlichen Gesprächsrunden mit anderen Studierenden viele neue Erkenntnisse und Impulse für ihre tägliche Arbeit innerhalb des Refugee-Programms der Universität Tübingen gewinnen.&nbsp;</p><p class="align-right">Carsten Witt</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45534</guid><pubDate>Thu, 24 Oct 2019 12:22:55 +0200</pubDate><title>“Whenever possible, I make the Tübingen pitch”: Two new University of Tübingen Ambassadors make Tübingen’s future look bright</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/whenever-possible-i-make-the-tuebingen-pitch-two-new-university-of-tuebingen-ambassadors-make-tuebingens-future-look-bright/</link><description>This is what alumni networks do: bring different minds from everywhere in the world together. The two newly appointed “University of Tübingen Ambassadors” from Canada and China demonstrate with their different career paths the variety and strength that UT strategic partners can have.</description><content:encoded><![CDATA[<p>The second new ambassador is the former Teach@Tübingen Fellow Professor Yi Jiang from the East China Normal University (ECNU). The ECNU is part of the Chinese government’s ‘double first class university’ program, which is similar to Germany’s Excellence program, and therefore belongs to the leading institutions in China in the Education Sciences field. Jiang has established a close relationship to Tübingen since working for the Hector Institute in 2016. Now on top of that he discusses his new ambassador role and its potential beyond: “This role can help to strengthen the link between Chinese universities and UT, for instance in the field of interest they share like student learning, teaching quality, motivation, educational effectiveness in China and Germany, and psychological processes in learning.” Professor Nagengast from the Hector Institute confirms this shared motivation, ‘We could learn something valuable from each other’s education systems’. As a result of a great discussion about this one plan has been already fixed: The Department of Educational Psychology at the ECNU and the Hector Institute will start an annual Academic Exchange Week program in 2020 which allows faculties’ and research students to visit each other’s campus and initiate joint research projects.</p><p>The new University of Tübingen Ambassador Pamela Klassen is an expert in anthropology of religion at the University of Toronto and has had links to the University of Tübingen for many years. She came to Tübingen for the first time as a Humboldt Fellow in 2005, and was later a visiting professor here who was awarded the Anneliese-Maier-Prize for her outstanding research in 2015. Since then close to 20 of her graduate students have been on exchanges from Toronto with Tübingen. She says: “Whenever possible, I make the Tübingen pitch”. She sees the role of ambassadors “like individual strategic partners”. As Klassen has recently been appointed to the Royal Society of Canada, the most recognized society of researchers in Canada, Tübingen is proud to have such a partner in North America.&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>ForscherAlumni-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45531</guid><pubDate>Thu, 24 Oct 2019 11:55:32 +0200</pubDate><title>Three IFIB junior scientists honored by the Knoop foundation</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/three-ifib-junior-scientists-honored-by-the-knoop-foundation/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>On October 11, 2019 the Career Forum in Life Sciences took place at the Interfaculty Institute of Biochemistry (IFIB). As a highlight of this event, the “<a href="http://www.knoop-stiftung.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Elisabeth und Franz Knoop-Stiftung</a>” awarded three prizes totaling 10,000 € to outstanding junior scientists in the field of biochemistry. The “Elisabeth und Franz Knoop-Stiftung” aims to promote biochemical research at the University of Tübingen. In particular, the foundation supports excellent junior researchers working in the field of medically oriented biochemistry. After 2015 and 2017, the “Preis für Biochemie an der Universität Tübingen” was awarded for the third time. In addition, two travel awards were announced.</p><p>Dr. Paul Vogel (now doing a postdoc in Stanford, USA, formerly <a href="/zh/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/interfakultaere-einrichtungen/ifib/arbeitsgruppen/gruppen-s-z/stafforst/" target="_blank">Stafforst Lab</a>, IFIB) received the main award for his PhD work on site-directed RNA editing. The travel awards went to Daniela Vitali (<a href="/zh/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/interfakultaere-einrichtungen/ifib/arbeitsgruppen/gruppen-g-r/rapaport/">Rapaport Lab</a>,&nbsp;IFIB) and Daniel Stehle (<a href="/zh/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/interfakultaere-einrichtungen/ifib/arbeitsgruppen/gruppen-a-f/feil/">Feil Lab</a>, IFIB). Daniela will travel to Israel (Prof. Maya Schuldiner, Weizmann Institute of Sciences, Rehovot) to perform a high-throughput screening to study the biogenesis of proteins localized in two different cellular compartments. Daniel visited the laboratory of Prof. Wolfgang Weninger in Australia (Centenary Institute of Cancer Medicine and Cell Biology, Sydney) to learn an innovative optical imaging method that helps him to master his PhD project on cell signaling in melanoma. Congratulations to all awardees!</p><p class="align-right">Robert Feil</p><h3>Contact:</h3><p>Prof. Dr. Robert Feil&nbsp;<br> Interfakultäres Institut für Biochemie (IFIB)<br> Hoppe-Seyler-Str. 4<br> 72076 Tübingen<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,tqdgtv0hgknBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">robert.feil<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45276</guid><pubDate>Fri, 18 Oct 2019 10:03:49 +0200</pubDate><title>Das Akademische Orchester der Universität Tübingen in Lambaréné</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=45276&amp;cHash=e5027c569e7e882eec212853767b0a59</link><description>Einweihung des neuen Campus des Centre de Recherches Médicales de Lambaréné </description><content:encoded><![CDATA[<p>„Euphorie“ trifft es am ehesten, was bei der Reise des Akademischen Orchesters der Universität Tübingen nach Lambaréné auf allen Seiten vorherrschte. Die Mitglieder des Ensembles waren begeistert vom Land und der Gastfreundschaft der Menschen. Der Partnerchor Groupe Vocal Mekôm konnte als erster Chor des Landes ein Werk mit Orchester aufführen. Die Verantwortlichen vom Centre de Recherches Médicales de Lambaréné (CERMEL), durch die diese Kooperation zustande gekommen ist, allen voran Präsident Professor Dr. Peter Kremsner und Direktor Professor Dr. Bertrand Lell, hätten sich einen schöneren Abschluss ihres wissenschaftlichen Symposiums anlässlich der Einweihung des neuen Campus des CERMEL unter der Schirmherrschaft des Staatspräsidenten Ali-Ben Bongo Ondimba und der Anwesenheit des Ministers für Forschung Jean de Dieu Moukagni Iwangou und der Gouverneurin Paulette Mengue M'Owono nicht vorstellen können.&nbsp;</p><p>Nach über 25 Jahren kontinuierlicher wissenschaftlicher Arbeit vor Ort in Lambaréné steht dort nun ein Forschungscampus, der seinesgleichen in Afrika sucht und an dem nun auf gleichem Niveau wie in Tübingen universitäre Forschung im Bereich der Tropenmedizin, Infektiologie und Globaler Gesundheit betrieben werden kann. Ein Leuchtturmprojekt für Zentralafrika, seit über einem Vierteljahrhundert begleitet durch die Tropenmedizin der Universität Tübingen.&nbsp;</p><p>Die Konzertreise war geprägt von Zusammenarbeit, Freundschaft, Freude an der Musik und Interesse für die gegenseitige Kultur. Begleitet von der Prorektorin für Internationales der Universität Tübingen, Professorin Dr. Monique Scheer, dem Direktor des Kompetenzzentrums Tropenmedizin Baden-Württemberg und Senator der Universität Tübingen, Dr. Dr. Carsten Köhler, sowie Kooperationspartnern aus Amsterdam, Brazzaville, Hamburg und Wien konnten drei sehr unterschiedliche Konzerte Realität werden: auf Einladung des Staatspräsidenten Ali-Ben Bongo Ondimba im Präsidentenpalast vor der gesamten Regierung und geladenen Gästen, im kooperierenden Institut francais vor ausverkauftem Saal als erstes großes Orchesterkonzert überhaupt in Gabun sowie in der schönen Kirche St. Francois Xavier in Lambaréné bei tropischen Temperaturen.</p><p>Dank gebührt neben den Organisatoren vor Ort sowie am Institut für Tropenmedizin, Reisemedizin und Humanparasitologie der Universität Tübingen vor allem dem Goethe-Institut, dem Unibund sowie dem Rotary Club Tübingen Reutlingen Nord für die finanzielle Unterstützung, ohne die die Reise nicht zustande gekommen wäre.</p><p class="align-right">Philipp Amelung, Carsten Köhler</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45261</guid><pubDate>Thu, 17 Oct 2019 14:47:13 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen als „Mehrfachsieger“ beim Papieratlas 2019 geehrt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=45261&amp;cHash=0d2872e4732b57103e1840b1aa902d26</link><description>Recyclingpapier in Hochschulen immer beliebter</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen gehört zu den „Mehrfachsiegern“ im Papieratlas 2019 der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR). Nach ihrer Auszeichnung als „Recyclingpapierfreundlichste Hochschule“ 2016 bestätigte die Universität jedes Jahr ihre herausragenden Leistungen. Weitere „Mehrfachsieger“ sind die Universität Osnabrück und die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Die Auszeichnungen „Recyclingpapierfreundlichste Hochschule“ und „Aufsteiger des Jahres“ gingen in diesem Jahr beide an die Technische Universität Kaiserslautern.&nbsp;</p><p>Mit dem Papieratlas 2019 erfasst die IPR in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Hochschulverband zum vierten Mal in Folge den Papierverbrauch und die Recyclingpapierquoten deutscher Hochschulen. Erstmals messen sich 45 Hochschulen im positiven Wettbewerb untereinander. Durchschnittlich setzen sie bereits über 70 Prozent Papier mit dem Blauen Engel ein und erreichen damit einen neuen Rekord. &nbsp;</p><p>Papier mit dem Blauen Engel steht für nachhaltiges Handeln. Im Vergleich zu Frischfaserpapier spart die Herstellung mindestens 60 Prozent Wasser und Energie und verursacht deutlich weniger CO2-Emissionen. So konnte die Universität Tübingen in den vergangenen vier Jahren durch die Verwendung von Recyclingpapier mehr als 15 Millionen Liter Wasser und über 3 Millionen Kilowattstunden Energie einsparen.</p><p>Neben dem Hochschulwettbewerb wird der Papieratlas seit 2008 für Städte und seit 2018 auch für Landkreise durchgeführt. Die diesjährigen Auszeichnungen gingen an die Städte Bonn, Oldenburg und Karlsruhe sowie die Kreise Höxter und Ahrweiler.</p><p><a href="/zh/einrichtungen/verwaltung/viii-bau-arbeitssicherheit-und-umwelt/abteilung-3-umwelt-energie-und-klima/emas-umweltmanagement/">EMAS an der Universität Tübingen</a></p><p class="align-right"><strong>Pressemitteilung der Initiative Pro Recyclingpapier</strong></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45249</guid><pubDate>Thu, 17 Oct 2019 13:37:04 +0200</pubDate><title>Universitätsbibliothek erfolgreich bei Förderausschreibung „Bibliotheken gestalten den digitalen Wandel“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=45249&amp;cHash=b621d8891a442235c7cbb1829fdb95ac</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universitätsbibliothek Tübingen hat bei der Ausschreibung „Bibliotheken gestalten den digitalen Wandel“ des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst erfolgreich einen Antrag platzieren können und ist zugleich an zwei weiteren erfolgreichen Anträgen beteiligt.</p><p>Im Projekt „Learning Space Toolkit: Best Practise Kreativräume entwickeln und evaluieren“, das die Universitätsbibliothek für das Netzwerk Informationskompetenz Baden-Württemberg beantragt hat, geht es darum, die vielfältigen Aktivitäten baden-württembergischer Bibliotheken zur Schaffung innovativer Lern- und Studienräume in der digitalen Welt mit der internationalen Diskussion zu verknüpfen. In den USA und Großbritannien gibt es bereits eine Reihe von Konzepten und Tools für die Planung und Ausstattung moderner, digital gestützter Lernräume. Im Tübinger Projekt wird aus diesen Beispielen ein Toolkit entwickelt, das in parallelen Bau- und Einrichtungsprojekten zur Lernraumentwicklung an baden-württembergischen Hochschulen gleich einem Praxistest unterzogen werden kann.&nbsp;</p><p>Beteiligt ist die Universitätsbibliothek außerdem an den erfolgreichen Anträgen des Konsortiums Baden-Württemberg zur Verbesserung der Versorgung mit digitalen Medien sowie des Bibliotheksservicezentrums Baden-Württemberg zum Aufbau einer Koordinierungsstelle für die bibliothekarische Weiterbildung. Über das Konsortium Baden-Württemberg können aufgrund des erfolgreichen Antrags landesweit 3,7 Millionen Euro zusätzlich für Lizenzierungen und Open Access Publikationen investiert werden. Die Koordinierungsstelle Weiterbildung wird ein vielfältiges Qualifizierungsangebot ermöglichen, damit die Beschäftigten in den wissenschaftlichen Bibliotheken auch künftig mit dem digitalen Wandel mithalten können.</p><p class="align-right">Dr. Marianne Dörr, Dr. Renke Siems</p><p><a href="https://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/bigdiwa-bibliotheken-gestalten-digitalen-wandel/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vom 15.10.2019</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45204</guid><pubDate>Thu, 17 Oct 2019 11:05:00 +0200</pubDate><title>Baden-württembergische Universitätsleitungen unterstützen Forderungen der Studierenden für eine bessere Hochschulfinanzierung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=45204&amp;cHash=63749cdcae426ce3023c69105eae3a3c</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die baden-württembergischen Universitätsleitungen teilen die Forderung der Studierenden nach einer besseren Hochschulfinanzierung, die im Rahmen einer Demonstration am 17. Oktober in Stuttgart an Politik und Öffentlichkeit herangetragen wird. Im Rahmen der Kundgebung wird auch Professor Dr. Stephan Dabbert, Rektor der Universität Hohenheim und stellvertretender Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz, die Besorgnis der Universitäten nochmals zum Ausdruck bringen.&nbsp;</p><p>Forschung und Innovation sind im kommenden Doppelhaushalt Baden-Württembergs bisher kein Schwerpunkt. Die derzeit geplante Summe deckt nur einen marginalen Teil der notwendigen Investitionen in die Etats der Landesuniversitäten. Sie sollen über einen Aufwuchs ihrer Grundfinanzierung neben der Finanzierung der steigenden Personalkosten lediglich einen Inflationsausgleich von ca. 1,3 % erhalten. Dies reicht bei weitem nicht aus, um im bisherigen Umfang für Wirtschaft und Wissenschaft den hochqualifizierten Nachwuchs auszubilden, den das Land zwingend braucht, um auch in den kommenden Jahrzehnten ein Hochtechnologiestandort zu bleiben. Auch das strukturelle Defizit der Infrastrukturkosten der Universitäten in Höhe von jährlich 45 Mio. Euro kann damit nicht einmal in Teilen abgedeckt werden.&nbsp;</p><p>Augenblicklich ist das Land lediglich bereit, allen 9 Landesuniversitäten zusammengenommen mit ihren rund 170.000 Studierenden für Aufgaben wie&nbsp;</p><ul><li>Digitalisierung und Forschungsinfrastrukturen,</li><li>Studierende und wissenschaftlichen Nachwuchs und</li><li>Innovation, Klimaschutz und Gründerkultur</li></ul><p>rund acht Mio. Euro an Sondermitteln im Jahr 2021 zur Verfügung zu stellen. In den Folgejahren soll diese Summe nur wenig ansteigen, wobei die Aufwüchse dazu noch unter Haushaltsvorbehalt stehen.&nbsp;</p><p>Sachlich detailliert begründet hatten die Universitäten 172 Mio. Euro für diese Zwecke gefordert. Das Angebot des Landes ist – auch im Vergleich mit dem Nachbarland Bayern, das am 10. Oktober eine mit zwei Milliarden Euro finanzierte „Hightech Agenda Bayern“ angekündigt hat – bei weitem nicht ausreichend. Bei der Finanzierung je Studierender bzw. Studierendem ist Baden-Württemberg im Bundesvergleich bereits auf einen Mittelplatz zurückgefallen. Mit Blick auf die wirtschaftlichen, ökologischen und demographischen Herausforderungen unseres Landes muss Baden-Württemberg an der Spitze der deutschen Länder stehen. Dafür muss jetzt in Forschung und kreative junge Menschen investiert werden. Nur so kann die notwendige wirtschaftliche Transformation Baden-Württembergs gelingen. &nbsp;</p><p>Mutige Schritte sind jetzt notwendig, um die Innovationskraft des Wissenschaftssystems zu erhalten. Wenn das Land an den Universitäten spart und diese dann mit den nationalen und internationalen Wettbewerbern nicht mehr Schritt halten können, werden die bisher herausragenden Leistungen in Forschung und Entwicklung und die Berufschancen der nächsten Generation ernsthaft gefährdet.&nbsp;</p><p>Die Universitäten treiben Forschung und Innovation an. Angesichts eines Landesetats von rund 50 Milliarden Euro richten die Landesuniversitäten die Erwartung an das Land, dafür die für die Universitäten vorgesehenen Mittel im kommenden Hochschulfinanzierungsvertrag (2021-2025) mit zusätzlich 100 Millionen Euro jährlich noch einmal entscheidend nachzubessern.</p><p class="align-right">Pressemitteilung der Landesrektorenkonferenz</p><p><a href="http://www.lrk-bw.de/index.php/pressemitteilungen" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilungen der Landesrektorenkonferenz</a><br><a href="https://demo-hfv.de/pressemitteilung/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung der Studierenden</a><br><a href="https://nosciencenofuture.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Website "No Science, No Future"</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45234</guid><pubDate>Thu, 17 Oct 2019 10:07:30 +0200</pubDate><title>Gisela Bonn-Preis 2019 für Heike Oberlin vom Asien-Orient-Institut </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=45234&amp;cHash=3d116c67bcfaf22c73f01ab536d31765</link><description>Auszeichnung für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Deutsch-Indischen Beziehungen </description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Indian Council for Cultural Relations hat 1996 einen Preis gestiftet, in Würdigung von Prof. Dr. Gisela Bonn, Indienkennerin und Förderin der Deutsch-Indischen Beziehungen. Der Gisela Bonn-Preis wird jährlich für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Deutsch-Indischen Beziehungen verliehen. Er soll vor allem die Arbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Journalistinnen und Journalisten honorieren. Der Preis ist an kein bestimmtes Thema gebunden und deckt sowohl die politischen und ökonomischen wie auch die kulturellen Aspekte der Beziehungen beider Staaten ab. In diesem Jahr geht der Gisela Bonn-Preis an Prof. Dr. Heike Oberlin vom Asien-Orient-Institut der Universität Tübingen. Oberlin ist als Akademische Oberrätin für die wissenschaftliche Koordination des Asien-Orient-Instituts (AOI) zuständig und außerplanmäßige Professorin an der Abteilung für Indologie der Universität Tübingen.</p><p>Das Studium der Indologie an der Universität Tübingen führte sie schon früh nach Kerala, wo sie sich u.a. als Stipendiatin des Indian Council for Cultural Relations (ICCR) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) mehrere Jahre an der Tanz- und Theaterakademie Kerala Kalamandalam die Kunst des einzigen traditionellen Sanskrittheaters Indiens Kutiyattam in Theorie und Praxis aneignete und als erste Nicht-Malayalee 1995 ihr Bühnendebüt ablegte. Zurück in Deutschland promovierte sie zum Thema Kutiyattam an der Universität Würzburg mit summa cum laude. Ihre Dissertation wurde 2008 mit dem Ernst-Waldschmidt-Preis für wissenschaftlich herausragende Leistungen im Fach Indologie ausgezeichnet.&nbsp;</p><p>Ihre Karriere führte sie über die Habilitation im Fach Indologie (2013, Universität Tübingen) zur Verleihung der Bezeichnung „außerplanmäßige Professorin“ (2016, ebendort). Weltweit einzigartig ist der Aufbau eines Schwerpunktes zu Malayalam- und Keralastudien, den sie an der Universität Tübingen etablierte.&nbsp;</p><p>Parallel zu ihrer akademischen Karriere war Heike Oberlin immer die breite Vermittlung indischer Kultur an ein nicht-universitäres Publikum ein großes Anliegen: Über 10 Jahre leitete sie beispielsweise etwa die Deutsch-Indische Kulturgesellschaft e.V. Tübingen, deren Vorstand sie noch heute angehört, organisierte Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen mit meist jungen Künstlern aus Indien.&nbsp;</p><p>Mit ihrem Wirken steht Heike Oberlin ganz in der Tradition Gisela Bonns, immer bemüht, die Kultur und Sprache insbesondere Keralas zu vermitteln und Menschen in und aus Indien und Deutschland zusammenzuführen.</p><p>Die Preisverleihung findet am 26.10.2019 im Rahmen der Indientage 2019 der Deutsch-Indischen Gesellschaft e. V. in Halle statt.&nbsp;</p><p>Aus einer <a href="https://www.dig-ev.de/gisela-bonn-preis/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Mitteilung der Deutsch-Indischen Gesellschaft e. V. &nbsp;</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45156</guid><pubDate>Tue, 15 Oct 2019 10:44:18 +0200</pubDate><title>Wie Vulkanausbrüche die Welt verändern</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=45156&amp;cHash=42bb146ca73133e9834750a7d306dcdb</link><description>Reihe „Rhetorik und Wissen“: Der britische Vulkanologe und Filmemacher Clive Oppenheimer</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der britische Vulkanologe und Filmemacher Clive Oppenheimer von der University of Cambridge arbeitet an den gefährlichsten Orten der Welt. Für die fünfte Auflage der Vortragsreihe "Rhetorik und Wissen" nimmt er das Tübinger Publikum mit in klirrende Kälte, zu glühenden Lavaseen und in heißen Ascheregen.&nbsp;</p><p>Clive Oppenheimer ist ein so höflicher wie vielbeschäftigter Mann: Die Einladung, nach Tübingen zu kommen, um über seine Forschung zu sprechen, freue ihn, zugleich müsse er aber darauf hinweisen, dass er leider nur sehr begrenzt Zeit habe. Im Oktober drehe er mit Werner Herzog im Elsass und in der Sommerresidenz des Papstes ihren neuesten Dokumentarfilm, im November stehe eine Reise in die Antarktis an. Dazwischen aber gebe es noch ein Zeitfenster, da komme er gerne. Und wie wäre es, wenn er nicht nur einen Vortrag halten, sondern auch einen Film im Kino zeigen würde? Die Antwort lautete: selbstverständlich.</p><h3>Der Vulkan als Auslöser für klimatische und gesellschaftliche Folgen</h3><p>Im Vortrag mit dem Titel „Volcanoes. Eruptions that Change the World” (29. Oktober, HS 25, Kupferbau, 20 Uhr) geht es Oppenheimer um das große Ganze, in dem der Vulkan nur der Auslöser ist: Welche Faktoren spielen zusammen, wenn ein Vulkanausbruch auf der einen Seite des Planeten klimatische und gesellschaftliche Folgen für die andere Seite hat? Welche bedeutende Rolle haben Eruptionen in historischen Entwicklungen gespielt? Clive Oppenheimer zeigt, welchen Einfluss ein Ausbruch auf die Atmosphäre, das Klima und den Menschen hat. Sein forensischer Ansatz, der klimawissenschaftliche, geologische, historische und archäologische Beweise integriert und untersucht, kann dazu beitragen, dass wir zukünftige Umweltschocks besser vorhersehen und uns auf sie vorbereiten können.&nbsp;</p><p>Für seinen Vortrag kann Clive Oppenheimer auf über zwanzig Jahre Forschungspraxis zurückgreifen. Immer wieder zieht es ihn in dieser Zeit an entlegene und gefährliche Orte: die Philippinen, den Tschad – und auch die Antarktis: 13 Jahre in Folge unternimmt Oppenheimer Expeditionen zum Mount Erebus, dem südlichsten aktiven Vulkan der Erde. Dort lernt er Mitte der 2000er-Jahre auch den Regisseur Werner Herzog kennen und wird prompt in dessen Dokumentarfilm „Encounters at the End of the World“ porträtiert. Die Zusammenarbeit setzen die beiden 2016 fort und drehen für Netflix „Into the Inferno“. In eindrucksvollen Bildern nähern sich Herzog und Oppenheimer in dieser Dokumentation der gefährlichen Schönheit von Vulkankratern ebenso, wie den Geschichten und Mythen der Menschen, die in ihrer Nähe leben. Im Rahmen von „Rhetorik und Wissen“ wird Oppenheimer nun von seinen Erfahrungen rund um den Film berichten. An die Vorführung von „Into the Inferno“ (OmU, 28. Oktober, Kino Arsenal Tübingen, 20 Uhr) schließt eine offene Fragerunde an.&nbsp;</p><h3>Möglichkeiten, Bedingungen und Grenzen der Wissenschaftskommunikation</h3><p>Über seine Erfahrung in beiden Welten, der Wissenschaft und der Kunst, diskutiert Oppenheimer zudem beim Workshop „Wissenschaft anschaulich kommunizieren“ (28. 29. Oktober, Forum Scientiarum, Tübingen). In der Masterclass „Portrait of the Scientist as an Artist“ führt er hinter die Kulissen von Filmproduktionen und reflektiert die Spannung zwischen der Rolle des Wissenschaftlers und des Geschichtenerzählers im Dokumentarfilm. Oppenheimer und weitere Expertinnen und Experten – unter anderem sind auch die künstlerische Forscherin Johanna Barnbeck und der Tübinger Professor für Rhetorik und Wissenskommunikation, Olaf Kramer, beteiligt – wollen über die Grenzen der wissenschaftlichen Disziplinen hinaus dabei helfen, die eigene Forschung in allgemein verständliche Worte und Bilder zu bringen. Der Workshop lotet Möglichkeiten, Bedingungen und auch Grenzen der Wissenschaftskommunikation aus und ist als Impuls an den wissenschaftlichen Nachwuchs zu verstehen, Forschung in die Öffentlichkeit zu bringen. Ein Ziel, das auf reges Interesse stößt: Innerhalb kurzer Zeit waren die 15 zur Verfügung stehende Plätze belegt – von Forschenden aus ganz unterschiedlichen Richtungen, wie etwa den Neurowissenschaften, der Physikdidaktik oder der klassischen Archäologie.</p><p>Mit Workshop, Film und Vortrag versteht sich die vom Seminar für Allgemeine Rhetorik veranstaltete und von der Klaus Tschira Stiftung, Heidelberg, geförderte Reihe „Rhetorik und Wissen“ als Vermittlerin von wissenschaftlicher Erkenntnis in die Öffentlichkeit. Ihr Anspruch ist es, der enormen gesellschaftlichen Bedeutung von Wissenschaftskommunikation Rechnung zu tragen, indem herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ihre Forschung verständlich und anschaulich präsentieren.</p><p class="align-right">Dr. Markus Gottschling, Seminar für Allgemeine Rhetorik</p><h3>Weitere Informationen:</h3><p><strong>Rhetorik und Wissen 2019</strong></p><p><strong>Prof. Dr. Clive Oppenheimer (University of Cambridge)<br> Volcanoes. Eruptions that Change the World</strong><br> 29. Oktober 2019. 20 Uhr<br> HS 25, Kupferbau, Uni Tübingen<br> Eintritt frei</p><p><strong>Into the Inferno (OmU)</strong><br> 28. Oktober 2019. 20 Uhr<br> Arsenal Kino, Tübingen<br> Eintritt frei<br> Im Anschluss: Gespräch mit den Mitwirkenden Clive Oppenheimer &amp; Yonatan Sahle (Archäologie, Uni Tübingen)</p><p><strong>Wissenschaft anschaulich kommunizieren</strong><br><strong>Workshop für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler</strong><br> 28.-29. Oktober 2019<br> In Kooperation mit dem Forum Scientiarum</p><p>Alle Informationen auch auf der <a href="http://www.rhetorik.uni-tuebingen.de/portfolio/rhetorik-und-wissen/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite von Rhetorik und Wissen</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-45054</guid><pubDate>Fri, 11 Oct 2019 10:43:00 +0200</pubDate><title>KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation für Dr. Simone Behrens vom UKT</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=45054&amp;cHash=92255629ee2902689797ace9dcff2576</link><description>Die Klaus Tschira Stiftung zeichnet sechs Forschende aus, die einen allgemein verständlichen Artikel über ihre Doktorarbeit geschrieben haben</description><content:encoded><![CDATA[<p>In der Kategorie Neurowissenschaften konnte Dr. Simone Behrens aus der Abteilung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Tübingen (UKT) die Jury mit ihrem Beitrag „Ich weiß ja, dass ich dünn bin“ überzeugen. Simone Behrens studierte Psychologie in Heidelberg und München und ging dann nach Tübingen,<br> wo sie an der Graduate School of Neural &amp; Behavioural Sciences ihren Doktortitel erwarb. Der Titel ihrer Arbeit lautet „Body Size Estimation in Eating and Weight Disorders“. Sie ist Gastwissenschaftlerin am Tübinger Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme.</p><p>In ihrem Beitrag beschreibt Simone Behrens, wie sie in ihrem Promotionsprojekt die Körperwahrnehmung von Patientinnen mit Magersucht untersucht hat. Sie hat dabei unter anderem virtuelle Versionen der Patientinnen mit simulierten Gewichtsveränderungen verwendet. Behrens konnte zeigen, dass die Patientinnen sich ihres Untergewichts durchaus bewusst sind, ihr Idealkörper ist jedoch viel dünner als der von gesunden Frauen. Diese Erkenntnis könnte dabei helfen, die Behandlung der Magersucht zu verbessern.</p><p>Die Klaus Tschira Stiftung vergibt die Auszeichnung an sechs Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in diesem Jahr bereits zum 17. Mal. 2019 haben 162 Wissenschaftler einen Text in den Kategorien Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik eingereicht. Eine Jury aus Wissenschaftlern und Journalisten hat in drei Schritten die besten Beiträge ausgewählt.&nbsp;</p><p class="align-right">Aus der&nbsp;Pressemitteilung der Klaus Tschira Stiftung vom 10.10.2019</p><p><a href="https://klartext-preis.de/pressemitteilung/presseinformation-klartext-preis-fuer-wissenschaftskommunikation-2019-verliehen/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Komplette Pressemitteilung der Klaus Tschira Stiftung mit allen Preisträgerinnen und Preisträgern</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-44997</guid><pubDate>Thu, 10 Oct 2019 11:03:11 +0200</pubDate><title>Ehrung für Hans-Joachim Lang </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=44997&amp;cHash=e3eaf7731c6ed7cdce94f4aa53ed9712</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Am 24. September 2019 wurde Honorarprofessor Dr. Hans-Joachim Lang das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Rektor Professor Dr. Bernd Engler überreichte Urkunde und Orden. Die Laudatio hielt Professor Dr. Reinhard Johler vom Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft. </span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;">Hans-Joachim Lang erhält die Auszeichnung für sein langjähriges Engagement zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus aus der Perspektive der Opfer. In seiner Laudatio hob Reinhard Johler neben einer Vielzahl von Aufsätzen zu Nationalsozialismus und Wissenschaft insbesondere zwei Bücher hervor, die die originäre Agenda des Geehrten deutlich machen: „In ‚Die Namen der Nummern. Wie es gelang, die 86 Opfer eines NS-Verbrechens zu identifizieren‘ von 2004&nbsp;und dem 2011 publizierten ‚Die Frauen von Block 10. Medizinische Versuche in Auschwitz‘ erhalten die Nummern wieder Namen. Aus gewolltem Vergessen wird wieder bewusstes Erinnern und aus Objekten werden wieder Subjekte.“ </span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></span></span></span></span></span></p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></span></span></span></span></span></p><p>Dieser Agenda, fuhr Reinhard Johler fort, folge&nbsp;Lang auch als Honorarprofessor am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Tübingen. Hier arbeitet er mit den Studierenden insbesondere zu den Themen Geschichte, Shoah und Erinnerungskultur. In gemeinsamen Exkursionen nach Ausschwitz oder nach Berlin wird das gegenwärtige, wie auch das vergangene Verhältnis zwischen nichtjüdischen und jüdischen Deutschen erlebt und reflektiert.&nbsp;</p><p class="align-right">Gesa Ingendahl</p><p><span style="font-size:11pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:Calibri,sans-serif"><span style="font-size:12.0pt"><span style="line-height:115%"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></span></span></span></span></span></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-44899</guid><pubDate>Tue, 08 Oct 2019 08:21:14 +0200</pubDate><title>Kia ora! Das Tübinger Poupou wird erstmals in Neuseeland gezeigt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=44899&amp;cHash=b38deaffa8d54b572c02c2ea1816bf50</link><description>Museum der Universität Tübingen MUT verleiht Objekt der Ethnologischen Sammlung nach Neuseeland: Das Poupou, ein Maori-Schnitzwerk der ersten Südsee-Expedition des Seefahrers James Cook, ist im Tairāwhiti Museum zu sehen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>250 Jahre ist es her, dass der britische Seefahrer James Cook mit seinem Schiff „Endeavour“ in Neuseeland landete. Von seiner ersten Reise hat sich nur ein einziger Architekturbestandteil eines Maori-Hauses erhalten: Das Tübinger Poupou, das in der Ethnologischen Sammlung der Universität Tübingen verwahrt wird. Zum ersten Mal wird nun das Tübinger Poupou auf Reisen gehen und zur Erinnerung an den ersten Kontakt zwischen Maori und Europäern im Tairāwhiti Museum in Gisborne, Neuseeland, in der Sonderausstellung „Tū te Whaihanga“ gezeigt.</p><p>Die Schnitzkunst des Poupou stellt Ahnen der Maori dar. Aus diesem Grund sehen die Maori in ihm weniger ein Objekt oder Kunstwerk, sondern im spirituellen Sinne einen Ahnen, der in Zeremonien zu verehren ist. Das Tübinger Poupou wurde entweder an Joseph Banks oder an den Tahitianer Tupaia, der als „High Priest“ und „Master Navigator“ an der Cook-Expedition teilnahm, von Seiten der in der Tolaga Bay lebenden Maori als Geschenk überreicht. Als Gastgeschenk steht es für die Möglichkeit eines friedvollen Miteinanders. Die spannende Herkunftsgeschichte des Poupou – zu dessen Vorbesitzern zählte der bekannte Naturforscher Joseph Banks sowie der Marinearzt und Volkskundler Augustin Krämer – erforschte der Tübinger Ethnologe Volker Harms, die er in einer Monographie des MUT publizierte.</p><p>Am Montag, den 14. Oktober, wird das Poupou verpackt. Bereits im Mai 2020 kehrt es nach Tübingen zurück. In Neuseeland läuft die Sonderausstellung bis Oktober 2020. Es wird dort als Highlight gesondert präsentiert und in verschiedenen Programmpunkten von den Maoris geehrt. Das Museum der Universität Tübingen freut sich, dass das Poupou „auf große Fahrt“ geht und wünscht ihm eine gute Ankunft in Neuseeland: Kia ora!</p><p class="align-right">Dr. Edgar Bierende, MUT</p><h3>Weitere Informationen:</h3><ul class="ut-list ut-list--link-list"><li><a href="https://www.unimuseum.uni-tuebingen.de/de/sammlungen/ethnologische-sammlung.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Ethnologische Sammlung</a></li><li><a href="https://tairawhitimuseum.org.nz/exhibition/tu-te-whaihanga/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Sonderausstellung&nbsp;„Tū te Whaihanga“&nbsp;&nbsp;im Tairāwhiti Museum</a></li><li><a href="https://www.unimuseum.uni-tuebingen.de/de/shop/p/100021.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Publikation zum Tübingern Poupou</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-44632</guid><pubDate>Wed, 02 Oct 2019 11:22:42 +0200</pubDate><title>Official launch of CIVIS, the European Civic University</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/official-launch-of-civis-the-european-civic-university/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>On Tuesday 1st October 2019, we celebrate the launch of the CIVIS Alliance, the European Civic University with the partnership of eight leading universities across the Mediterranean and Baltic seas: Aix-Marseille Université (Aix-en-Provence and Marseille, France), National Kapodistrian University of Athens (Athens, Greece), Université libre de Bruxelles (Brussels, Belgium), Universitatea din București (Bucharest, Romania), Universidad Autónoma de Madrid (Madrid, Spain), Sapienza Università di Roma (Rome, Italy), Stockholm University (Stockholm, Sweden) and Eberhard Karls Universität Tübingen (Germany)</p><p>CIVIS will pioneer the European University initiative launched by the European Commission and envision a European University as a space for innovative and responsible teaching, research, cultural exchanges and citizen action within Europe and its institutions.</p><p>With a focus on European connections with Mediterranean and African regions in research, education and innovation, CIVIS will become a transnational collaborative universities and bring together almost 400,000 students and 55,000 staff members to foster cooperation between one another and shape the university of tomorrow.</p><p><a href="http://civis.eu" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">civis.eu</a></p><p class="align-right">CIVIS press release</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-44200</guid><pubDate>Mon, 16 Sep 2019 11:36:00 +0200</pubDate><title>Alumni-Führung der Regionalgruppe Ravensburg</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=44200&amp;cHash=5a1a5a11cec7b62de8cd40d63aacfa8f</link><description>Kuratorenführung durch die Ausstellung &quot;Reflexionen des Naiven – Jan Balet als Maler, Graphiker und Illustrator&quot; im Museum Langenargen am Bodensee</description><content:encoded><![CDATA[<p>Bereits seit 2003 gibt es für Ravensburger Alumni der Universität Tübingen die Möglichkeit, über die Regionalgruppe Kontakt untereinander und zur Universität zu halten und vor allem exklusive Veranstaltungen zu besuchen. So wurde im Juni 2019 eine Kuratorenführung durch die Ausstellung „Reflexionen des Naiven – Jan Balet als Maler, Graphiker und Illustrator“ im <a href="http://www.museum-langenargen.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Museum Langenargen</a> am Bodensee&nbsp;angeboten.&nbsp;</p><p>Museumsleiter und Kurator Dr. Ralf Michael Fischer, der am Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen als Privatdozent lehrt, führte durch die Ausstellung. Der Künstler Jan Balet (1913–2009) wuchs am Bodensee auf, nach seiner Emigration 1938 in die USA machte er als Graphiker und Illustrator Karriere und kehrte schließlich 1965 nach Europa zurück, um in Deutschland, Frankreich und der Schweiz als freier Künstler zu arbeiten.&nbsp;</p><p>Die aktuelle Ausstellung dient vor allem dazu, die Zusammenhänge zwischen den kommerziellen und künstlerischen Arbeiten Balets zu erhellen. Zu sehen sind deshalb nicht nur die hintersinnigen Gemälde des Künstlers, sondern auch seine vorbereitenden Aquarellskizzen, Druckgraphiken sowie vor allem seine Kinderbücher und ausgesuchte kommerzielle Arbeiten wie Magazin- und Plattencover.&nbsp;</p><p>Durch die Auswahl der Exponate sind neue Einsichten in Balets Oeuvre möglich: Sie führen eindrucksvoll vor Augen, dass Balets Kunst sich nicht nur auf sein populärstes Motiv, nämlich Katzendarstellungen, reduzieren lässt, sondern ungleich komplexer ist. Wichtige Themen sind insbesondere Paarbeziehungen sowie Sport oder Reisen, wobei diese oft voller ironischer Anspielungen auf Geschichte, Bibel und Mythologie sind und sich augenzwinkernd, bisweilen sarkastisch mit der Unbeständigkeit des Lebens, aber auch mit menschlicher Einsamkeit beschäftigen.&nbsp;</p><p>Im Lauf der Führung wurde vor allem klar, dass Jan Balets Bilder keinesfalls einfach oder gar illustrativ sind, obwohl sie auf den ersten Blick sehr zugänglich wirken. Es wurde einerseits nachvollziehbar, inwiefern er seine Kenntnisse als Werbegrafiker nutzte, um mit seinen Bildern Aufmerksamkeit beim Publikum zu erwecken. Andererseits entziehen sich seine Motive oft klaren Interpretationen, da Balets Synthese minutiöser Details mit abstrakten Formen und bewussten Verfremdungen demonstriert, dass es ihm auch darum geht, präzise Kompositionen zu schaffen, die nicht realistisch sein sollen, sondern einer eigenen konsequenten Bildlogik folgen. Die für Balet häufig reklamierte Naivität liegt folglich weniger in seinem Werk, sondern er spielt selbstironisch mit der Naivität seines Publikums, und zwar sowohl im Hinblick auf den oft unbedarften Umgang mit Bildern als auch auf die Irrungen und Wirrungen in der Konfrontation mit existenziellen Fragen und menschlichen Befindlichkeiten.</p><p>Herzlichen Dank an Dr. Ralf Michael Fischer für die außerordentlich interessanten und vielschichtigen Einblicke in das Schaffen des Künstlers Jan Balet und die hervorragend kuratierte Ausstellung!</p><p class="align-right">Susanne Caillet</p><p>Weitere Informationen&nbsp;finden Sie auf der Internetseite der Alumni-Regionalgruppe Ravensburg</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-44182</guid><pubDate>Thu, 12 Sep 2019 14:54:45 +0200</pubDate><title>Für eine Versachlichung der Klimaschutz-Debatte</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=44182&amp;cHash=1a83b110ae718145850f6b508de354f2</link><description>Scientists for Future versteht sich als Akteur der Wissenschaftskommunikation</description><content:encoded><![CDATA[<p><em>Angestoßen durch die Aktionen von „Fridays for Future“ für mehr Klimaschutz haben sich im Februar 2019 bundesweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammengeschlossen und „Scientists for Future“ gegründet. Als „Stimme der Wissenschaft“ will Scientists for Future zu einer Versachlichung der Diskussion über Klimaschutz beitragen. Die Graswurzel-Initiative „unterstützt engagierte Menschen mit wissenschaftlicher Expertise, nutzt moderne digitale Kommunikation zur Vernetzung und geht vom Wissen zum Handeln über“, sagt Gregor Hagedorn in einem Beitrag für die „Blätter für deutsche und internationale Politik“. Hagedorn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum für Naturkunde Berlin und Initiator von Scientists for Future. Das Kernteam umfasst mittlerweile rund 40 Menschen. Die von Scientists for Future verfasste Stellungnahme zu den Argumenten der Klimastreikbewegungen [Fridays for Future] unterzeichneten bis zum 22. März bereits knapp 27.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland, Österreich und der Schweiz.&nbsp;</em></p><h3><em>Regionalgruppe Tübingen</em></h3><p>Dr. Matthias Stoll hat in Tübingen Biologie studiert und arbeitet seit vielen Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Biologie der Universität. Er hat über Biodiversität gearbeitet und engagiert sich vor allem in der Lehre für Biodiversitätsthemen, aber auch privat beim Schwäbischen Albverein. Im Interview berichtet er über die Regionalgruppe Tübingen von Scientists for Future.</p><h3>Was ist Ihre persönliche Motivation, sich bei Scientists for Future zu engagieren?</h3><p>Ich beschäftige mich seit langem mit Themen wie Klimaschutz und Biodiversität. Ich kenne Gregor Hagedorn auch bereits seit dem Studium. Als der Aufruf für „Scientists for Future“ kam, habe ich hier die Regionalgruppe Tübingen mit aufgebaut. Ich wollte nicht passiv sein, während meine Töchter bei Fridays for Future demonstrieren.</p><h3>Wer ist bei der Regionalgruppe Tübingen dabei?</h3><p>In Tübingen sind momentan ca. 25 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler organisiert. Darunter sind Professorinnen und Professoren, beispielsweise aus der Informatik und der Biologie, und Beschäftigte des akademischen Mittelbaus – aus der Medizin sowie aus der Sprach-, Politik- und Geowissenschaft. Hinzu kommen einige Kolleginnen und Kollegen von der Hochschule Reutlingen und der&nbsp;Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg.&nbsp;Und es sind&nbsp;viele Doktorandinnen und Doktoranden dabei. Hier gibt es personelle Überschneidungen mit der Sustainability-Initiative, die bereits im Dezember 2017 von Tübinger Doktoranden gegründet wurde.</p><p>Ich sehe Scientists for Future nicht als Kampagnenorganisation, sondern als Wissenschaftsorganisation, die im Hintergrund arbeitet. Wir liefern Background-Informationen, gehen auf Podiumsdiskussionen, stehen für Interviews zur Verfügung. Wir lesen und prüfen auch Beiträge und Materialien von Fridays for Future. Damit Fakten richtig widergegeben werden und die Leugner der Klimakrise nicht so leicht agieren können.&nbsp;</p><p>In Tübingen arbeiten einige Geo- und Naturwissenschaftler zum Thema Klima und ich weiß von Klimaexperten bei den Politologen, aber wir haben keine ausgewiesenen Atmosphärenforscher hier. Für diesen Aspekt gibt es bei Scientists for Future zum Beispiel Experten am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.“</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-44161</guid><pubDate>Thu, 12 Sep 2019 09:44:25 +0200</pubDate><title>Exzellenzuniversität bestätigt Spitzenplatz im internationalen Vergleich</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=44161&amp;cHash=c6d78aa63d6dc54bd946fc03a1df2960</link><description>Universität Tübingen belegt Platz 91 im Times Higher Education World University Ranking 2020</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen belegt im aktuellen „Times Higher Education World University Ranking (THE)“ Platz 91 von insgesamt 1.396 erfassten Hochschulen (Vorjahr: Platz 89 unter 1258 Hochschulen). Damit liegt sie zum fünften Mal in Folge unter den 100 besten Universitäten weltweit. Bundesweit landete Tübingen nach den am Mittwoch veröffentlichten Ergebnissen erneut auf Platz 7. Insgesamt 48 deutsche Hochschulen wurden in diesem Jahr von THE untersucht. Die Universität Tübingen hat sich im neuesten Ranking insbesondere in den Kategorien Lehre, Forschung und internationales Renommee verbessert.</p><p>Das THE World University Ranking gilt ‒ neben dem QS World Ranking und dem Shanghai Ranking ‒ als eines der drei großen international anerkannten Rankings und als Gradmesser akademischer Qualität.&nbsp;</p><p><a href="https://www.timeshighereducation.com/world-university-rankings/2020/world-ranking#!/page/0/length/25/sort_by/rank/sort_order/asc/cols/stats" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">THE&nbsp;World University Ranking 2020</a></p><p class="align-right">Maximilian von Platen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-43150</guid><pubDate>Wed, 07 Aug 2019 14:51:50 +0200</pubDate><title>Refugee Programm verabschiedet seinen dritten Jahrgang</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=43150&amp;cHash=a8822f57c92cea833aeff6140ffe3941</link><description>Abschlussfeier in der Alten Aula</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der dritte Jahrgang des Refugee Programms der Universität Tübingen beendete im Juli das Programm mit einer Abschlussfeier in der Alten Aula. Nach neun Monaten Vorstudium mit Kursen zur interkulturellen Kommunikation, zu deutscher Geschichte und Politik, zum Leben in der deutschen Gesellschaft sowie Deutschprüfungen und Veranstaltungen zur Studienvorbereitung (akademisches Arbeiten, academic English, Mathe-Tutorien und einem Chemie-Workshop) bekamen 35 Menschen mit Fluchthintergrund ihre Abschlusszertifikate.&nbsp;</p><p>Mit einer Mischung aus musikalischen Beiträgen, Theateraufführungen und ermutigenden Reden feierten rund 90 Personen die erfolgreiche Teilnahme an dem vom DAAD geförderten Programm der Universität Tübingen.&nbsp;</p><p>Im Refugee Programm bereiten sich Geflüchtete auf Sprachprüfungen wie die DSH oder Telc auf B2- bzw. C1-Niveau und auf das Studium vor. Ausländische Studierende müssen eine Deutschprüfung bestehen, um an einer deutschen Hochschule studieren zu können. Zahlreiche Teilnehmende am Refugee Programm der Universität Tübingen haben bereits eine Zusage für einen Studienplatz in Tübingen oder an einer anderen Hochschule in Baden-Württemberg erhalten.</p><p>Carsten Witt, der im April 2019 die Leitung des Refugee Programms übernommen hat, sagte bei der Verabschiedung: „Ich freue mich sehr, den Teilnehmenden aus der Türkei, aus Syrien, aus Afghanistan und dem Iran die Zertifikate überreichen zu dürfen, für die sie so lange so hart gearbeitet haben. Es macht mich stolz, dass unser Programm mithilft, den jungen Menschen eine nachhaltige Perspektive in der Gesellschaft zu ermöglichen.“&nbsp;</p><p>Auch Professorin Dr. Karin Amos, Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre, stellte die harte Arbeit der Teilnehmenden heraus und lobte ihr Durchhaltevermögen bei der Überwindung von Hindernissen während der vergangenen neun Monate.&nbsp;</p><p>„Für das Refugee Programm und unser Team“, so Carsten Witt, „markiert die Abschlussfeier und die Verabschiedung des Jahrgangs 2018/2019 den Beginn des neuen Programms. Im kommenden Programm werden Teilnehmende aus dem Irak, aus der Türkei, aus dem Iran, aus Afghanistan und Syrien dabei sein. Alle Plätze sind wieder vergeben.“&nbsp;</p><p>Obwohl die Bewerberzahlen Landesweit stark zurückgegangen sind, startet das Refugee Programm in Tübingen in die vierte Runde. Dies beruht insbesondere auf der Qualität und der Akzeptanz des Programms, dem Engagement aller Beteiligten und dem Diversitäts-Gedanken an der Universität Tübingen.&nbsp;</p><p class="align-right">Mona Feil</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-42628</guid><pubDate>Wed, 24 Jul 2019 16:31:23 +0200</pubDate><title>Wissenschaftlicher Nachwuchs aus Tübingen zu Gast in Lindau</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=42628&amp;cHash=07c60b1e11ff84bd5a8c21e642750cc8</link><description>69. Lindauer Nobelpreisträgertagung</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die diesjährige Lindauer Nobelpreisträgertagung widmete sich der Physik. Dabei trafen vom 30. Juni bis 5. Juli rund 600 junge Forscher aus 89 Ländern auf 39 Nobelpreisträger. Schwerpunkte dieses Jahr waren dunkle Materie, Kosmologie, Laserphysik und Gravitationswellen.</p><p>Neben dem fachlichen Austausch und Kennenlernen, kamen auch kulturelle und gesellschaftliche Aspekte nicht zu kurz. Beides vereinte Südafrika als austragendes Land für das Abendprogramm am Montag. Der Freistaat Bayern war für den „Bayrischen Abend“ am Donnerstag verantwortlich, während Baden-Württemberg die Bootsfahrt am Freitag zur Insel Mainau organisierte. An der Veranstaltung nahmen auch die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, Bayerns Staatsminister für Wissenschaft und Kunst Bernd Sibbler sowie Ulrich Steinbach, Ministerialdirektor und Amtschef im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, teil.</p><p>Redner der diesjährigen „Heidelberg Vorlesung“ war der Kryptologe und Turing-Preisträger Martin Hellman zum Thema „Der technologische Imperativ für ethische Entwicklung“. Highlights der Abschlussveranstaltung waren das Interview von Friedensnobelpreisträgerin Tawakkol Karman mit Adam Smith, Chief Scientific Officer von Nobel Media, sowie die Podiumsdiskussion „How Can Science Change the World for the Better?“. Daran nahmen unter anderem der Turing-Preisträger Vinton G. Cerf, Leitfigur in der Entwicklung des Internets, sowie der Physik-Nobelpreisträger und ehemalige US Energieminister Steven Chu teil.</p><h3>Tübinger Beiträge zur 69. Lindauer Nobelpreisträgertagung</h3><p>Bereits zum dritten Mal war Prof. Dr. Olaf Kramer, geschäftsführender Direktor des Seminars für Allgemeine Rhetorik, bei der Lindauer Nobelpreisträgertagung dabei. Er moderierte einen Poster Flash, bei dem junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt die Möglichkeit hatten, ihre aktuelle Forschung vor den versammelten Nobelpreisträgern zu präsentieren. Für Kramer sind der Poster Flash und das damit verbundene Training eine gute Möglichkeit, um deutlich zu machen, wie wichtig Kommunikation auch in den Naturwissenschaften ist. Er sagt dazu: ''Wissen ist da, um es zu teilen. Nur im kommunikativen Miteinander kann man im Team erfolgreich arbeiten und nur wenn Wissenschaftler ihre Arbeit darstellen können, gelingt der Schulterschluss mit der Gesellschaft''.</p><p>Als seltene Möglichkeit einem Nobelpreisträger und vielen jungen Forschern seine eigene wissenschaftliche Arbeit vorzustellen, gibt es in Lindau traditionell einige so genannte Master Classes. Eine von ihnen wurde von Nobelpreisträger Brian P. Schmidt geleitet. Er erhielt zusammen mit Adam G. Riess 2011 den Nobelpreis für die Entdeckung der beschleunigten Expansion des Universums. Unter den Themen der Astrophysik befand sich auch ein Beitrag des Tübinger Physik-Doktoranden Sebastian H. Völkel aus der Arbeitsgruppe Theoretische Astrophysik von Prof. Dr. Kostas D. Kokkotas. Völkel behandelte in seiner Präsentation Gravitationswellen kompakter Objekte.</p><p>Am Abschlusstag stellten sich Baden-Württembergs Universitäten, einige Max Planck Institute, sowie Jugend forscht Baden-Württemberg den anwesenden Nobelpreisträgern, jungen Forschern und ausgewählten Gästen vor. Hier war die Universität Tübingen durch zwei Poster vom Institut für Astronomie und Astrophysik vertreten. Das Interesse an den Tübinger Forschungsschwerpunkten war groß, viele Fragen junger Teilnehmerinnen und Teilnehmer gab es auch zu den Tübinger Masterstudiengängen sowie Promotionsmöglichkeiten.</p><p>Auch Humboldt Postdoktorand Dr. Arthur G. Suvorov und Doktorand Sebastian H. Völkel von der Tübinger Arbeitsgruppe Theoretische Astrophysik unter Leitung von Prof. Dr. Kostas D. Kokkotas, nahmen an der Poster Session teil. Sie berichteten über die Forschung an Neutronensternen und der damit verwandten Asteroseismologie. Oszillationen dieser extrem kompakten Objekte, für deren Beschreibung Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie notwendig ist, erlauben uns Rückschlüsse auf deren innere Struktur und Materie. Im Anschluss nahm sich sogar Nobelpreisträger Joseph H. Taylor Jr. Zeit für ein kurzes Gespräch. Taylor hat zusammen mit Russell A. Hulse 1993 den Nobelpreis für die weitreichende Entdeckung bestimmter Neutronensterne erhalten.</p><p>Die Postdoktoranden Dr. Denys Malyshev (Arbeitsgruppe für Hochenergieastrophysik, Prof. Dr. Andrea Santangelo) und Dr. Christian Strandhagen (Arbeitsgruppe für experimentelle Astroteilchenphysik, Prof. Dr. Josef Jochum) präsentierten das breite Forschungsprogramm der Universität Tübingen zur dunklen Materie. Obwohl man davon ausgeht, dass im Universum etwa fünfmal mehr dunkle Materie als „normale“ Materie (Sterne, Planeten, …) existiert, konnte bislang nicht nachgewiesen werden woraus diese besteht. Tübinger Forscher versuchen dieses Rätsel durch indirekte astrophysikalische Beobachtungen aber auch durch Laborexperimente zu lösen. Ein mitgebrachter Tieftemperaturdetektor, wie er im CRESST-Experiment zur Suche nach Teilchen der dunklen Materie eingesetzt wird, sorgte für großes Interesse sowohl bei den Nobelpreisträgern als auch bei den Studierenden.</p><p>Zu den Gästen des Landes Baden-Württemberg bei der Tagung gehörte auch eine Delegation des Margarete von Wrangell Habilitationsprogramms. Die Wissenschaftlerinnen hatten die Möglichkeit, persönlich mit Ministerialdirektor Ulrich Steinbach zu diskutieren. Die Universität Tübingen wurde von Dr. Victoria Grinberg von der Arbeitsgruppe Hochenergieastrophysik vertreten. Sie forscht über Sternwinde und Akkretionsprozesse in Röntgendoppelsternen, um die extremsten Umgebungen unseres Universums zu verstehen.</p><p class="align-right">Victoria Grinberg, Olaf Kramer, Christian Strandhagen, Sebastian H. Völkel</p><h3>Links zu den&nbsp;Arbeitsbereichen der Tübinger Teilnehmer</h3><ul><li><a href="/zh/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/physik/institute/astronomie-und-astrophysik/theoretische-astrophysik/willkommen/" class="internal-link">AG Theoretische Astrophysik</a></li><li><a href="/zh/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/physik/institute/astronomie-und-astrophysik/astronomie-hea/forschung/prof-santangelo-abteilung-hochenergieastrophysik/" class="internal-link">AG Hochenergieastrophysik</a></li><li><a href="/zh/fakultaeten/mathematisch-naturwissenschaftliche-fakultaet/fachbereiche/physik/institute/physikalisches-institut/bereiche/subatomare-physik/astroteilchenphysik/" class="internal-link">AG Astroteilchenphysik</a></li><li><a href="http://www.rhetorik.uni-tuebingen.de/lehrende/dr-olaf-kramer/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Seminar für Allgemeine Rhetorik</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-42136</guid><pubDate>Mon, 15 Jul 2019 09:01:03 +0200</pubDate><title>“Serving as a bridge-builder between French and German academia”: Aspirations of a new ambassador</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/serving-as-a-bridge-builder-between-french-and-german-academia-aspirations-of-a-new-ambassador/</link><description>The Tübingen Center of Islamic Theology successfully nominated its distinguished research alumnus Professor Francesco Chiabotti in France as University of Tübingen Ambassador</description><content:encoded><![CDATA[<p>Since its establishment in 2011 the Center of Islamic Theology (ZITh) opened its doors to “networking with the world”. “Now we are taking a step further to ‘transfer of knowledge and expertise’ beyond the boundaries of Germany, as more and more of our alumni are getting professorships and research fellowships at prestigious universities in France, the United Kingdom, Austria, Switzerland, Turkey, Lebanon, Qatar and so forth,” says Professor Lejla Demiri, Chair of Islamic Doctrine and Deputy Director of the Center for Islamic Theology. She explains the opportunities for further international collaboration and contribution to the discourse on Islam that will arise through the ambassador appointment of her former research assistant Professor Chiabotti, who currently teaches at INALCO Paris, the Institute of Oriental Languages and Civilizations: “Thanks to his involvement in numerous international projects and networks, we are convinced that Prof. Chiabotti will provide valuable contributions towards increasing the visibility of our University and our Center in French academia in particular and Europe, North Africa and the Mediterranean basin in general.”</p><p>For Francesco Chiabotti, the University of Tübingen ambassador nomination came as a big surprise. The professor and researcher of Arabic and Islamic Studies and Medieval History, who is originally from Italy but has lived and worked in France for more than 15 years, says that Tübingen has not left his life since 2015 when he worked here as a research assistant at the ZITh. His relationship with and affection for Germany started even earlier as a student in German language and literature in Italy. Being a University of Tübingen Ambassador now opens a new chapter for him and confirms his academic bridge-building activities between Germany and other countries. “In particular, I hope that this appointment will allow me to be an advocate for the excellence of the University of Tübingen”, and refers to the academic environment at the University of Tübingen and the synergies between the new Islamic Theology and the ancient Faculties of Catholic and Protestant Theology. “This unique collaboration must be carried on in an age of separation, and frightening self-withdrawal.” Bridge-building between religions and cultures is an important opportunity and contribution to humanity and peace.</p><p>The University Ambassador title is awarded to research alumni and alumnae of the University of Tübingen whose connections to their alma mater are of outstanding quality and distinction. The ambassador network is part of Tübingen’s international research alumni relations within the framework of the University’s internationalization strategy.&nbsp;</p><p class="align-right">Christin Wannagat</p><p><a href="http://inalco.academia.edu/FrancescoChiabotti" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Francesco Chiabotti</a></p><p><a href="/zh/fakultaeten/zentrum-fuer-islamische-theologie/zentrum/" target="_blank">Center for Islamic Theology</a></p><p><a href="/zh/alumni/">Research Alumni Network TRACe</a><br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>ForscherAlumni-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-41941</guid><pubDate>Tue, 09 Jul 2019 10:19:31 +0200</pubDate><title>Sanierung und Erweiterung der alten Augenklinik Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=41941&amp;cHash=058c096843c318e84f4b18b6d6d297ce</link><description>Die alte Augenklinik der Universität Tübingen wird saniert, modernisiert und erweitert. Künftig wird in diesem Bau das Asien-Orient-Institut der Universität eine neue Heimat finden. Das Ministerium für Finanzen hat nun die Freigabe für die Bauarbeiten erteilt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Nach der Sanierung und Erweiterung werden die Fachleute für Asien und den Orient an einem Ort gemeinsam forschen und lehren können. In die alten, denkmalgeschützten Mauern werden moderne Arbeitsplätze, Technik und Ausstattung einziehen. Beim neuen Erweiterungsbau legen wir einen vorbildlichen energetischen Standard an. Das ist ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz und ein weiterer Schritt hin zu einer klimaneutralen Verwaltung“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. „Die mehr als 30 Millionen Euro, die das Land in die Sanierung und Erweiterung der alten Augenklinik steckt, sind darum gut investiert.“</p><p>„Die asiatisch-orientalische Region ist auch für Baden-Württemberg von hoher wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlich-kultureller Bedeutung. Durch den neuen Standort ist jetzt das Asien-Orient-Institut, das bisher auf zehn Standorte in der Stadt verteilt ist, endlich unter einem Dach vereint. Das ermöglicht den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie auch den Studierenden der Universität Tübingen eine noch intensivere Zusammenarbeit“, betonte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.</p><h2>Nutzung der alten Augenklinik</h2><p>Das Gebäude der alten Augenklinik steht nach Fertigstellung des Neubaus auf dem Schnarrenberg derzeit leer. Künftig wird es die Universität nutzen, ebenso wie die alte Frauenklinik und die alte Kinderklinik. Das unter Denkmalschutz stehende Hauptgebäude der alten Augenklinik muss dafür nach einer über 100-jährigen Nutzung saniert und modernisiert werden. Unter anderem ist es erforderlich, die gesamte Haustechnik zu ersetzen. Das Nebengebäude wird abgerissen, und an dessen Stelle wird ein Erweiterungsbau entstehen.</p><p>In das Hauptgebäude werden auf rund 3.300 Quadratmetern die fünf Abteilungen des Asien-Orient-Instituts einziehen. Im Erweiterungsbau, einem Einzelgebäude mit rund 2.000 Quadratmetern, werden im Wesentlichen Seminarräume, Lese- und Arbeitsplätze und die großflächigen Nutzungseinheiten der Bibliothek untergebracht. Beide Gebäudeteile werden durch ein gemeinsames Erdgeschoss miteinander verbunden.</p><h2>Neubau energieeffizient und nachhaltig</h2><p>Beim neuen Erweiterungsbau werden hohe Maßstäbe an Energieeffizienz und Nachhaltigkeit gesetzt. Die Wärmedämmung des Gebäudes entspricht der Qualität eines Passivhauses. Mit einer Wärmerückgewinnung trägt die Lüftungsanlage &nbsp;zu einem hocheffizienten Gebäudebetrieb bei. Eine auf dem Dach und in der Fassade integrierte Photovoltaikanlage wird rund 35 Prozent des Strombedarfs des Erweiterungsbaus decken. Der klimafreundlich erzeugte Strom wird im Gebäude selbst genutzt. Das technische Konzept ist damit ein weiterer Baustein zur weitgehend klimaneutralen Landesverwaltung.</p><p>Für die Sanierung und Erweiterung der alten Augenklinik investiert das Land Baden-Württemberg mehr als 30 Millionen Euro. Mit den Bauarbeiten soll in Kürze begonnen werden. Im Sommer 2022 soll die Sanierung abgeschlossen und der Neubau fertig sein. Zuständig für die Maßnahme ist das Amt Tübingen des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg. Mit der Planung und Ausführung wurden die Architekten karlundp aus München beauftragt.</p><p>Die Unterbringung des Asien-Orient-Instituts in der alten Augenklinik ist Teil des langfristigen Neustrukturierungskonzepts der Universität Tübingen. Das Asien-Orient-Institut ist derzeit sehr kleinteilig auf das gesamte Stadtgebiet verteilt. Da das Institut als Lehr- und Forschungsverbund umfassend interdisziplinär arbeitet, bietet eine zentrale Unterbringung viele Vorteile.</p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung des Ministeriums für Finanzen&nbsp;Baden-Württemberg</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-41776</guid><pubDate>Thu, 04 Jul 2019 12:54:51 +0200</pubDate><title>Das Ziel: eine Medaille mit nach Hause bringen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=41776&amp;cHash=7b518cd9a0e864c48133212f0ee9e31e</link><description>Tennisspieler Christoph Negritu vertritt die Universität Tübingen bei der Universiade in Neapel</description><content:encoded><![CDATA[<p><em>Tennisspieler Christoph Negritu, 25, studiert an der Universität Tübingen Philosophie auf Bachelor. Er vertritt Deutschland und die Universität Tübingen im Einzel- und Doppelwettbewerb bei der 30. Sommer-Universiade in Neapel, die gestern eröffnet wurde. Maximilian von Platen hat ihn vor seiner Abreise interviewt.</em></p><p><strong>Christoph, erzähl‘ ein bisschen über Dich und Deinen Werdegang</strong></p><p>Ich bin 25 Jahre alt und spiele Tennis, seitdem ich drei Jahre alt bin. Ich bin in Bayern geboren, aber in Stuttgart aufgewachsen und zur Schule gegangen. Nach dem Abitur bin ich Tennis-Profi geworden und versuche meine Brötchen mit dem Sport zu verdienen.&nbsp;</p><p><strong>Wie bist Du zum Tennis gekommen?</strong></p><p>Meine Mutter war früher in den TOP 200 der Tennisweltrangliste. Während sie mit mir schwanger war, hat sie noch Tennisstunden gegeben. Als ich klein war, hat meine Mutter noch auf großen Damen 30-Turnieren und in der 1. Bundesliga gespielt – ich war die ganze Zeit mit „on Tour“. Ich habe als Kind mal einen Schläger in die Hand genommen und gemerkt, dass ich Talent für diesen Sport mitbringe. Als Jugendlicher habe ich noch viele andere Sportarten gemacht – Fußball, Golf und vor allem Basketball. Im Tennis war ich irgendwann immer unter den Besten deutschlandweit, deswegen bin ich dabei geblieben.</p><p><strong>Was macht für Dich die Faszination Deiner Sportart aus?</strong></p><p>Beim Tennis komm vieles zusammen: Fitness, die Art sich auf dem Platz zu bewegen, das Mentale und die Psychologie. Für mich ist Tennis ein Sport, bei dem ich meine Emotionen zeigen und rauslassen kann. Das fasziniert mich.&nbsp;</p><p>Ich bin sehr ehrgeizig und mag Einzelsportarten lieber als Mannschaftssportarten. Du bestimmst selber Dein Schicksal, bist selber verantwortlich, wenn Du gewinnst oder verlierst. Du bist nicht abhängig von deinen Mannschaftskameraden. Tennis ist ein bisschen wie Boxen – nur ohne Kontakt. Das reizt mich.&nbsp;</p><p>Man muss aber auch ein bisschen verrückt sein, um Tennis professionell zu betreiben. Man ist viel alleine - beim Training, im Wettkampf, auf Reisen. Oder man steht bei 35 Grad Hitze auf dem Platz und trainiert eine Stunde lang nur Aufschläge. Da braucht man eine gewisse Leidensfähigkeit, aber mir ist die Hitze lieber als Kälte. Anfang Mai haben wir bei 4 Grad plus draußen trainiert, das war deutlich unangenehmer.</p><p><strong>Wie und wo trainierst Du?</strong></p><p>Seit gut einem halben Jahr trainiere ich beim Stützpunkt des württembergischen Tennisverbands in Stuttgart-Stammheim. Dort stehen immer Trainer und andere Spieler als Trainingspartner zur Verfügung. Ich trainiere vormittags, dann isst man gemeinsam zu Mittag und nachmittags steht wieder Training auf dem Programm. Es gibt einen Fitnessraum und einen Fitnesstrainer, zweimal die Woche ist auch ein Physiotherapeut für mich da. Ich kann mich hier voll auf das Training konzentrieren und muss mich nicht selbst um Organisatorisches kümmern. Diese Bedingungen sind ideal für mein Ziel, das nächste Leistungslevel zu erreichen und mich weiter zu professionalisieren.&nbsp;</p><p><strong>Was studierst Du und warum hast Du Dich für die Universität Tübingen entschieden?</strong></p><p>Neben der Tenniskarriere habe ich angefangen, <strong>an der Universität Tübingen Philosophie</strong> auf Bachelor zu studieren. Ich interessiere mich sehr für Philosophie und will etwas studieren, was mir Spaß macht und was mich persönlich weiterentwickelt. Ich habe mich ganz bewusst für die Tübingen entschieden, weil die Universität hier ein sehr großes Renommee hat.&nbsp;</p><p><strong>Wie lassen sich Sport und Studium vereinen? Wie sind Deine Zukunftspläne?</strong></p><p>Profisport und Studium ist eine Gratwanderung, aber es geht. Momentan gilt mein Hauptaugenmerk jedoch dem Tennis. Mein bestes Weltranglistenergebnis war bisher Platz 466 und ich bin eher ein „Spätzünder“. Ich habe aber noch den Ehrgeiz ganz große Turniere zu spielen. Gleichzeitig bleibe ich auch Realist: Im Sport hängt es oft an Kleinigkeiten, ob Du in zwei Monaten ganz große Turniere spielst oder Deine Karriere beenden musst.&nbsp;</p><p><strong>Wie entspannst Du, wenn Du nicht Tennis spielst oder studierst?</strong></p><p>Ich bin gerne draußen und liebe es, mich mit Menschen zu unterhalten. Ich lese viel und nebenbei schreibe ich auch Stand-up-Comedy. Das hilft mir, Erlebnisse aus meinen Sportlerleben zu verarbeiten. Sehr wichtig ist für mich, Zeit mit meinen Freunden zu verbringen. Wir zocken alle gerne und haben deswegen auch eine eigene Community für Computerspiele gegründet. Da kann ich gut den Kopf frei bekommen.&nbsp;</p><p><strong>Deine Zielsetzung für die Universiade?</strong></p><p>Gestern stand die Eröffnungsfeier auf dem Programm. Am 5. Juli beginnt für mich der Wettkampf. Ich trete im Einzel sowie im Doppel mit Christian Seraphim an. Meine Zielsetzung ist ganz klar: mindestens eine Medaille mit nach Hause bringen. Ich habe hart trainiert und zuletzt gute Ergebnisse erzielt. Besonders gute Chancen sehe ich für uns im Doppel.</p><p>„Dabei sein ist alles“ – dieses Motto gilt für die Universiade sicher noch stärker als für andere Wettbewerbe und ich freue mich wahnsinnig darauf. Ich freue mich besonders darauf, mich mit vielen anderen Sportlerinnen und Sportlern auszutauschen. Und ich bin sehr stolz, Deutschland vertreten zu dürfen.</p><ul><li><a href="https://www.universiade2019napoli.it/en/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Homepage 30. Sommer-Universiade Neapel</a></li><li><a href="https://www.atptour.com/en/players/christoph-negritu/n731/overview" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Profil Christoph Negritu (ATP)</a></li><li><a href="https://www.adh.de/medien/newsarchiv/news/30-sommer-universiade-2019-in-neapel-eroeffnet.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Bericht von der gestrigen Eröffnungsfeier</a> (Homepage adh, 03.07.2019)</li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-41659</guid><pubDate>Wed, 03 Jul 2019 11:05:18 +0200</pubDate><title>Startschuss für die Sanierung und den Teilneubau der Mensa Wilhelmstraße in Tübingen </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=41659&amp;cHash=894c918db5dea94fa61f6f761f982de2</link><description>Finanzministerin Edith Sitzmann: „Vorbildlich kombiniert die neue Mensa eine moderne Verpflegung der Studierenden mit dem Erhalt unserer wertvollen Baudenkmäler“ – Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: „Ich freue mich, dass jetzt der Startschuss gegeben wird“
</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Mensa Wilhelmstraße in Tübingen wird ab Herbst 2019 umfassend saniert und modernisiert. Das Ministerium für Finanzen hat hierfür die Baufreigabe erteilt.</p><p>„Vorbildlich kombiniert die neue Mensa eine moderne Verpflegung der Studierenden mit dem Erhalt unserer wertvollen Baudenkmäler“, sagte Finanzministerin Edith Sitzmann. „Das Projekt ist ein wichtiger Baustein des Masterplans Tal-Campus. Mit dem Bau neuer und der Sanierung bestehender Institutsgebäude werden weitere folgen.“</p><p>„Das Erdgeschoss der Mensa mitsamt der dort bestehenden Cafeteria wird künftig ganztägig geöffnet sein. Dies wird auch die Arbeits- und Lernsituation für die Studierenden verbessern“, sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer.</p><p>Die Bauzeit für die Arbeiten rund um die neue Mensa beträgt voraussichtlich etwas mehr als drei Jahre. Mit der Sanierung soll Ende Juli 2019 begonnen werden, der Abschluss der Arbeiten ist für Ende 2022 vorgesehen. Während der Bauphase wird auf dem Gelände des ehemaligen Tübinger Schlachthofs eine Interims-Mensa eingerichtet. Diese wird Mitte September 2019 den Betrieb aufnehmen.</p><p>Das Bestandsgebäude des Architekten Paul Baumgarten aus dem Jahr 1966 steht unter Denkmalschutz. Nach der Sanierung und dem Teilneubau steht den Studierenden eine moderne Mensa mit neu gestaltetem Außenbereich zur Verfügung. Dafür wird ein Küchen- und Betriebsgebäude neu gebaut, Speisesaal und Büropavillon werden generalsaniert. Zusätzlich ist die Einrichtung von Arbeitsplätzen für Studierende vorgesehen. Das Gebäude kann somit künftig multifunktional auch als Lernort genutzt werden.</p><p>Die Gesamtbaukosten für Sanierung und Teilneubau der Mensa werden nach heutigem Stand rund 47 Millionen Euro betragen. Die Einrichtung der Interims-Mensa wird gut 4 Millionen Euro kosten. Das Wissenschaftsministerium und das Studierendenwerk beteiligen sich an den Gesamtkosten mit insgesamt rund 12 Millionen Euro. Für die Interims-Mensa wird die bestehende „Shedhalle“ auf dem ehemaligen Schlachthofgelände für Essensausgabe und Speisesaal mit 530 Sitzplätzen hergerichtet. Betriebsbereich und Sanitäranlagen werden in Containern untergebracht.</p><p>Mit der Sanierung des Daches und der Erneuerung der Verglasung wird das Gebäude auch energetisch aufgewertet. Zur Deckung des Eigenstrombedarfs ist auf dem Dach des Gebäudeensembles die Installation einer Photovoltaikanlage mit einer Fläche von 550 Quadratmetern und einer Leistung von 120 Kilowatt peak geplant. „Eine nachhaltige Energieversorgung und der bewusste Umgang mit Ressourcen sind uns wichtig“, so Sitzmann. Der Ausbau der Photovoltaik auf Landesliegenschaften ist daher fester Bestandteil des Energie- und Klimaschutzkonzepts für landeseigene Gebäude.</p><p><strong>Weitere Informationen:</strong><br> Die Sanierung der Mensa war im Jahr 2015 vom Ministerium für Finanzen und der Universität Tübingen beschlossen worden. Nach Abwägung der Planungsvarianten stellte die Sanierung des Speisesaalbereichs und des Büropavillons in Kombination mit einem Neubau des Küchen- und Betriebsgebäudes aus Sicht der Bauverwaltung die beste Lösung dar, um den verschiedenen funktionalen, wirtschaftlichen und denkmalrechtlichen Belangen gerecht zu werden. Zuständig für Planung und Umsetzung der Maßnahme ist das Amt Tübingen des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg.</p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung des Ministeriums für Finanzen Baden-Württemberg</em></p><h3>Kontakt:</h3><p>Ministerium für Finanzen<br> Presse- und Öffentlichkeitsarbeit&nbsp;<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;+49 711 123-4577<br> Fax: +49 711 123-4804<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,rtguuguvgnngBho0dyn0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">pressestelle<span style="display:none">spam prevention</span>@fm.bwl.de</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-41163</guid><pubDate>Fri, 21 Jun 2019 14:31:03 +0200</pubDate><title>Aktionstag – Bewegung und Gesundheit für alle! Ein gemeinsamer Auftakt.</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=41163&amp;cHash=366249668f4b6d1176e3e51c12cf14d4</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Gesundheit am Arbeits- bzw. Studienplatz ist zentral für die Beschäftigten und Studierenden an der Universität Tübingen. Dass bereits zahlreiche Maßnahmen der Gesundheitsförderung und -erhaltung an der Universität Tübingen angeboten werden, machte der erste „Aktionstag Gesundheit“ des Betrieblichen und des angehenden studentischen Gesundheitsmanagements und des Hochschulsports &nbsp;am 17. Juni sichtbar. Beschäftigte und Studierende erhielten verschiedene Informationen zur Gesundheit und konnten selbst aktiv werden: Neben kostenlosen Sehtests konnten Selbstmassagen, Entspannungs- und Mobilisationsübungen ausprobiert werden und auf einer Freifläche standen die Dienst-Pedelecs der Uni für Probefahrten zur Verfügung. Zudem gab es Beratungsangebote zum Umgang mit Stress (durchgeführt durch die Techniker Krankenkasse) und einer gesunden Ernährung im Berufs- und Studienalltag. Über eines waren sich die Verantwortlichen zu Veranstaltungsende einig:&nbsp;</p><p>„Das Gesundheitsbewusstsein und -verhalten der Beschäftigten und Studierenden zu verbessern ist eine wichtige und alle Bereiche der Universität überspannende Gemeinschaftsaufgabe. Über den Aktionstag hinaus gilt es, möglichst viele Mitglieder der Universität zu gewinnen, die zu dieser Aufgabe beitragen.“</p><ul><li><a href="/zh/einrichtungen/zentrale-anlaufstellen-und-beratungsangebote/betriebliches-gesundheitsmanagement/" title="Link zur Webseite Betriebliches Gesundheitsmanagement">Informationen und Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements</a></li></ul><p class="align-right">Daniela Bister&nbsp;</p><h3>Kontakt:</h3><p>Annika Jahn&nbsp;<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,dioBwpk/vwgdkpigp" data-mailto-vector="2" class="mail">bgm<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen</a><br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span>&nbsp;+49 7071 29-77767</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40440</guid><pubDate>Thu, 30 May 2019 14:01:00 +0200</pubDate><title>Zarenurkunde wieder an Herkunftsort in Kiew</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=40440&amp;cHash=dd809f16c9adb31f003aeb9d8ee27b16</link><description>Ukrainischer Kulturminister übergibt Originalurkunde Peters I. an Vernadsk’yj-Nationalbibliothek in Kiew </description><content:encoded><![CDATA[<p>In einem offiziellen Akt hat der ukrainische Kulturminister, Evgen Niščuk, am Donnerstag in Kiew die lange verschollene Zarenurkunde der Generaldirektorin der Nationalbibliothek, Ljubov Dubrovina, überreicht. Die offizielle Restitution der Originalurkunde Peters I., die sich jahrzehntelang im Besitz der Universität Tübingen befand, hatte bereits am 14. März 2019 in Berlin stattgefunden. Dort wurde sie an den Botschafter der Ukraine, Andrij Melnyk, übergeben, der sich bei seinem Besuch in Tübingen dafür herzlich beim Rektor der Universität bedankte. An dem Festakt in Kiew nahmen auch der Bevollmächtigte Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Ernst Reichel, hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen teil.</p><p>Die kirchenhistorisch bedeutsame und prächtig gestaltete Urkunde aus dem Jahr 1708 hatte jahrzehntelang die Bibliothek des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde der hiesigen Universität geschmückt. Im Rahmen eines Projekts zur Erforschung der Provenienz der Urkunde konnten Tübinger und ukrainische Historikerinnen nachweisen, dass es sich bei der Urkunde um Raubgut handelte. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde sie im Oktober 1941 während der deutschen Besatzung aus Kiew abtransportiert. Nach 1945 gelangte die Urkunde in den Verkauf und wurde 1958/59 von Professor Werner Markert, dem Gründungsdirektor des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde, für die Universität Tübingen erworben.</p><p>Im Anschluss an die Übergabe präsentierte die deutsch-ukrainische Forschergruppe im Rahmen eines Kolloquiums ihre Ergebnisse zur Geschichte der Urkunde.</p><p class="align-right">Prof. Dr. Klaus Gestwa</p><h3>Kontakt:</h3><p>Prof. Dr. Klaus Gestwa<br> Universität Tübingen<br> Osteuropäische Geschichte und Landeskunde<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span> 49 7071 29-72388 (Sekr.)<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,mncwu0iguvycBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">klaus.gestwa<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a><span style="font-size:1rem">&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Histsem-OsteuroGesch-Aktuell</category><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-40020</guid><pubDate>Wed, 22 May 2019 09:59:40 +0200</pubDate><title>Dr. Peter Eppinger erhält Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2019</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=40020&amp;cHash=9b405bc5ba49d1fa00018efc2caa67a7</link><description>Der 1. Preis des Roman Herzog Instituts (RHI), der mit einem Preisgeld von 20.000 Euro dotiert ist, geht an Dr. Peter Eppinger für seine Dissertation &quot;Essays in International Trade and Global Production&quot;</description><content:encoded><![CDATA[<p>Peter Eppinger untersucht in seiner – mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2019 ausgezeichneten – Doktorarbeit unter anderem, welche Auswirkungen die Verlagerung von Dienstleistungen aus Deutschland ins Ausland haben. Seine Analyse liefert klare Belege dafür, dass dieses "Service Offshoring" Arbeitsplätze in den verlagernden deutschen Unternehmen geschaffen hat.</p><p>Hintergrund der Arbeit ist, dass aufgrund technischer Innovationen viele Dienstleistungen, die früher nicht handelbar waren, heutzutage ins Ausland verlagert werden können. Seit den 1980er Jahren ist der Dienstleistungshandel daher doppelt so stark gewachsen wie das Welt-BIP. Diese Entwicklung weckt Ängste unter Arbeitnehmern und wirft die Frage auf: Bedroht "Service Offshoring" Arbeitsplätze in Deutschland? Eppingers klare Antwort: Nein, es werden dadurch sogar neue Jobs im Inland geschaffen. Dies lässt sich unter anderem durch Effizienzgewinne erklären. Denn die Unternehmen realisieren durch die Verlagerung Kosteneinsparungen, die es ihnen erlauben zu wachsen, und dadurch wiederum mehr Arbeitsplätze zu schaffen.</p><p>Professor Randolf Rodenstock, Vorstandsvorsitzender des RHI, zur Entscheidung der Jury: „Die 2019 ausgezeichneten Arbeiten beschäftigen sich alle auf ganz unterschiedliche Weise mit der Gegenwart und Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft. Sie sind gleichermaßen ein Spiegel für die Herausforderungen, vor denen unsere Wirtschaftsordnung heute steht. Diese reichen von den Folgen der Digitalisierung – die auch eine Verlagerung von Service-Arbeitsplätzen ermöglicht – bis hin zu den verstärkten Anforderungen an Unternehmen, sozial und ökologisch zu wirken. Wichtig ist uns eine intensive Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Soziale Marktwirtschaft sowie Umsetzbarkeit und Praxisnähe.“</p><p>Dr. Peter Eppinger ist Akademischer Rat an der Universität Tübingen am Lehrstuhl International Economics and European Integration von Professor Wilhelm Kohler, wo er 2018 promovierte. Zuvor studierte er VWL an der LMU München und an der Universität Tübingen. Seine Forschung wurde im Journal of International Economics, in Economics Letters und The World Economy publiziert. Eppinger ist Stipendiat der Joachim Herz Stiftung. Seine Forschungsschwerpunkte sind "Internationaler Handel" und "Multinationale Unternehmen". Weitere Informationen: <a href="http://www.petereppinger.com" target="_blank" rel="noreferrer">www.petereppinger.com</a>&nbsp;und zur Dissertation: <a href="http://dx.doi.org/10.15496/publikation-25683" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">http://dx.doi.org/10.15496/publikation-25683</a></p><p class="align-right">Eine Mitteilung der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-39204</guid><pubDate>Thu, 02 May 2019 15:48:49 +0200</pubDate><title>Virtuelle Ausstellung des Tübinger Sonderforschungsbereichs 923 &quot;Bedrohte Ordnungen&quot; für Grimme Online Award nominiert</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=39204&amp;cHash=2bbc51da6ce3a5e1e3bd083f0a9199d6</link><description>Verkündung der Preisträgerinnen und Preisträger am 19. Juni 2019</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Grimme Institut hat am 2. Mai bekanntgegeben, dass die virtuelle Ausstellung des <a href="/zh/forschung/forschungsschwerpunkte/sonderforschungsbereiche/sfb-923/aktuelles/">Tübinger Sonderforschungsbereichs (SFB) 923 "Bedrohte Ordnungen"</a> für einen Grimme Online Award nominiert worden ist. Die unter <a href="http://www.bedrohte-ordnungen.de" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">www.bedrohte-ordnungen.de</a> aufrufbare Ausstellung wurde unter 1.200 Einreichungen als einer der besten 28 Beiträge ausgewählt. Mit der Verkündung der Nominierten startet zugleich ein <a href="https://w1.grimme-online-award.de/goa/voting/ext_voting.pl" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Online-Voting</a> für den Publikumspreis, bei dem auch die Seite der Tübinger Forscherinnen und Forscher zur Auswahl steht. Die Preisträgerinnen und Preisträger des diesjährigen Grimme Online Awards werden am 19. Juni 2019 in Köln verkündet.&nbsp;</p><p>Die virtuelle Ausstellung „Bedrohte Ordnungen" macht die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung des SFB auf innovative Weise im digitalen Raum zugänglich. Sie bietet exemplarische Einblicke in Forschungsprojekte, die vom menschlichen Umgang mit Bedrohung, Bewältigung und Wandel erzählen – etwa Erdbeben in der Antike, die Belagerung Konstantinopels oder Unwetterkastrophen im Mittelalter, Klosterauflösungen in der Reformationszeit, Börsencrashs im 18. Jahrhundert, Wutbürger im Habsburgerreich, Lynchmorde in den Südstaaten der USA oder gewaltfreie Unabhängigkeitsbestrebungen im heutigen Nigeria.&nbsp;</p><p>Strukturiert wird die virtuelle Ausstellung vom theoretischen Konzept „Bedrohte Ordnungen“, an dem die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des SFB seit einigen Jahren interdisziplinär, epochen- und raumübergreifend arbeiten, um zu untersuchen, wie Menschen und Gesellschaften mit Krisen, Katastrophen und anderen Extremsituationen umgehen.&nbsp;</p><p>Der an der Universität Tübingen angesiedelte SFB 923 wird seit 2011 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Insgesamt forschen 28 Teilprojektleiterinnen und -leiter, 10 PostDocs und 31 Doktorandinnen und Doktoranden im SFB. Beteiligt sind neben der Geschichtswissenschaft die Fächer Amerikanistik, Gräzistik, Empirische Kulturwissenschaft, Ethnologie, Germanistik, Medienwissenschaft, Medizin, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Soziologie und Theologie.</p><p class="align-right">Roman Krawielicki&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-38100</guid><pubDate>Wed, 10 Apr 2019 10:37:03 +0200</pubDate><title>Expert in tropical diseases becomes University of Tübingen Ambassador</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=38100&amp;cHash=21d669f2c79631820476c3505d1dfeeb</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>The research alumnus and medical doctor Selidji Todagbe Agnandji, director of the Centre de Recherches Médicales de Lambaréné CERMEL in Gabon, has been appointed University of Tübingen&nbsp;Ambassador to Central- and West Africa. The ambassador appointment recognizes his commitment to the cooperation between the Institute for Tropical Medicine at the University Hospital of Tübingen and CERMEL, which has a more than 25-year history.</p><p>The long-standing joint activities of the Tübingen Institute for Tropical Medicine and CERMEL have focused on the research of poverty related and neglected diseases. The collaboration is now to be extended to networking with alumni of various disciplines in Africa and aims to address global challenges of health and wellbeing. Dr. Agnandji is known particularly for his research on malaria and Ebola which he combines with social outreach activities centered on the sub-Saharan population. His Tübingen host Dr. Dr. Carsten Köhler, director of the Center of Excellence for Tropical Medicine in Baden-Württemberg and current president of the German society of tropical medicine and international health (DTG), considers: “With him as ambassador, we gain an advocate for Tübingen who wants to expand and foster cooperation between Tübingen and Africa and between African partners themselves. This gives us a higher sense of connectiveness for our problem-solving, for instance in cases of fighting malaria in marginal populations, because it is necessary to continue to bring different disciplines together as problem-solving actors. The research ambassador Dr. Agnandji has a great network for this.”&nbsp;</p><p>The University Ambassador title is awarded to research alumni and alumnae of the University of Tübingen whose connections to their alma mater are of outstanding quality and eminence. The ambassador network is part of Tübingen’s international research alumni relations within the framework of the University’s internationalization strategy.&nbsp;</p><p class="align-right">Christin Wannagat</p><h3>Links:</h3><ul><li><a href="https://www.cermel.org/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Centre de Recherches Médicales de Lambaréné (CERMEL)</a></li><li><a href="/zh/alumni/">Tübingen Research Alumni Network TRACe</a></li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-37914</guid><pubDate>Fri, 05 Apr 2019 14:25:12 +0200</pubDate><title>Dringlicher Appell an die GWK: Hochschulpakt muss fristgerecht verlängert werden</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=37914&amp;cHash=209ad4ad61be6e63a360fd37f24d9ef8</link><description>85 Hochschulratsvorsitzende haben „aus Sorge um die Zukunft unserer Hochschulen“ einen Offenen Brief verfasst. In dem Brief fordern sie die Mitglieder der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) auf, den Hochschulpakt rechtzeitig zu verlängern. Sonst drohten den Hochschulen Kündigungen im großen Ausmaß und Zulassungsbeschränkungen für Studierende.</description><content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn es nicht gelänge, den Hochschulpakt rechtzeitig zu verlängern, müssten demnächst befristete Verträge in erheblicher Zahl gekündigt werden“, heißt es in dem Brief. Und weiter: „Die Folge wäre, dass bereits zum Wintersemester 2019/2020 viele Zulassungsbeschränkungen notwendig würden. Die großen Anstrengungen der letzten Jahre zum Ausbau der Hochschulen wären damit teilweise zunichte gemacht, die Wirkungen der eingesetzten Steuermittel deutlich geschmälert.“</p><p>Die Hochschulratsvorsitzenden weisen darauf hin, dass die Hochschulen zum einen Planungssicherheit benötigen und zum anderen einen Aufwuchs der Grundmittel sowie eine Steigerung der Hochschulpaktmittel. Nur so könne die Qualität in Studium und Lehre verbessert werden. Die Hochschulratsvorsitzenden fordern die GWK auf, „sich auf ein bedarfsgerechtes Verteilungsmodell zu verständigen und die Hochschulpaktmittel künftig zu dynamisieren“.</p><p>Sie appellieren an die Bundesbildungsministerin und an die Wissenschaftsminister der Länder, den bereits verabschiedeten Zeitplan jetzt einzuhalten und die Verlängerung des Hochschulpaktes auf der kommenden GWK-Sitzung am 3. Mai zu verabschieden, damit die Regierungschefs des Bundes und der Länder auf ihrer nächsten gemeinsamen Sitzung im Juni darüber entscheiden können: „Es wäre sehr wichtig, dass dieser Zeitplan eingehalten wird und die Hochschulen und Studierenden eine verlässliche Perspektive für die Zukunft haben.“ <a href="http://www.forum-hochschulraete.de/offener-brief" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">http://www.forum-hochschulraete.de/offener-brief</a></p><p>Der Offene Brief wurde unter Federführung von Annette Fugmann-Heesing, Vorsitzende des Hochschulrates der Universität Bielefeld, und Hans-Gerhard Husung, Vorsitzender des Hochschulrates der Universität Leipzig, verfasst: „Der neue Hochschulpakt ist eine große Gestaltungschance für unsere Hochschulen, die sich ihrer Verantwortung für Lehre und Studium bewusst sind“, sagt Hans-Gerhard Husung. „Sie sollte nicht durch Detailvorgaben und ausgefeilte Berichtssysteme zu Lasten der Hochschulen gefährdet werden.“ Annette Fugmann-Heesing fügt hinzu: „Mut zur Zukunft – das erwarten wir von den politischen Verantwortlichen. Als Hochschulräte appellieren wir aus der Mitte der Gesellschaft, die Perspektiven für Hochschulen und Studierende jetzt nicht zu verspielen.“</p><p><a href="http://www.forum-hochschulraete.de/index.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webauftritt des Forum Hochschulräte</a></p><p class="align-right"><em>Pressemitteilung des&nbsp;Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft</em></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-37758</guid><pubDate>Mon, 01 Apr 2019 15:14:26 +0200</pubDate><title>Hochschulsport Tübingen Beitrag beim Kongress für Armut und Gesundheit</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=37758&amp;cHash=f2d05cae725114e7523a40d507e33037</link><description>Vorstellung des Projekts „BeTaBalance - bewegt studieren zwischen Berg und Tal“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. und 15. März stellten Juliane Moll und Monika Teuber vom Hochschulsport &nbsp;(HSP) Tübingen auf dem Kongress für Armut und Gesundheit an der Technischen Universität in Berlin das Tübinger Projekt „BeTa<em>Balance</em> - bewegt studieren zwischen Berg und Tal“ vor. Der <em>Kongress für Armut und Gesundheit</em> ist eine der größten Veranstaltungen für Public Health in Deutschland.</p><p>Was ist „BeTa<em>Balance</em>“ genau und wie passt dieses Projekt mit dem Thema des Kongresses „Armut und Gesundheit“ zusammen? Auch „BeTa<em>Balance</em>“ beschäftigt sich mit der Frage, wie man es schafft, allen Gruppen gleichberechtigten Zugang zu gesundheitsfördernden Maßnahmen zu ermöglichen. Bei dem Projekt forscht der HSP Tübingen in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft im Feld der Bewegungsförderung. „BeTa<em>Balance</em>“ richtet sich an die Gruppe der Studierenden im Setting Hochschule. Setting bezogene Ansätze beziehen sich auf die Gestaltung von Lebenswelten. Hier setzt der HSP Tübingen an. Es soll die Lebenswelt der Studierenden gesundheitsfördernd gestaltet werden, indem die Studierenden für das Thema Bewegung sensibilisiert werden und Angebote zum Aktiv-Sein geschaffen werden.&nbsp;</p><p>Zwei der Angebote stellten Juliane Moll und Monika Teuber auf dem Kongress vor: „den Bewegungssnack" und das Programm „beginnen-gewinnen“. „Der Bewegungssnack“ ist eine Möglichkeit der aktiven Pausengestaltung, dabei betreut ein geschulter Übungsleiter mittags zwei Stunden lang einen Bewegungszirkel. Der Zirkel&nbsp;kann in ca. 15 Minuten in normaler Alltagskleidung durchlaufen werden. Das Programm „beginnen-gewinnen“ ist ein speziell für körperlich inaktive Studienanfänger/innen entwickeltes Angebot. Dabei können die Studierenden wöchentlich in angeleiteter Form in bestehende Hochschulsportkurse reinschnuppern. Ziel ist es, mehr Bewegung in den Studienalltag zu integrieren. Beide Maßnahmen sind Teil der HSP plus-Strategie von "BeTa<em>Balance</em>", die dafür steht, den Studierenden ein offenes kostenfreies Angebot zur Verfügung zu stellen.</p><p class="align-right">Julian Moll, Monika Teuber</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-36843</guid><pubDate>Thu, 14 Mar 2019 19:23:09 +0100</pubDate><title>Monumente und Dinge als Medien kultureller Gedächtnisse</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=36843&amp;cHash=f348221f8fdaa509d7773b193c7daf35</link><description>Dr. Beat Schweizer vom SFB 1070 RessourcenKulturen war zu Gast in Rom </description><content:encoded><![CDATA[<p>Auf Einladung des Deutschen Archäologischen Instituts hatte Dr. Beat Schweizer, Bearbeiter des Teilprojekts C 03 „Ressourcen und die Formierung von Gesellschaften, Siedlungsräumen und kulturellen Identitäten der italischen Halbinsel im ersten vorchristlichen Jahrtausend“, vom 16. -&nbsp;30. Oktober 2018 einen Studienaufenthalt als Gastwissenschaftler in Rom.&nbsp;</p><p>Denn: das Ressourcenkonzept des SFB 1070 RessourcenKulturen betont einerseits die soziale Dimension, also soziale Prozesse des Umgangs mit Ressourcen in Bezug auf Identitätsbildung, andererseits die kulturelle Dimension von Ressourcen, also auch Prozesse der Symbolisierung.</p><p>Dies erlaubt, auch Monumente und Dinge in Kontexten öffentlicher und sakraler Räume als Ressourcen zu interpretieren, also als Mittel, kollektive Identitäten zu begründen, zu bewahren oder auch zu verändern.<br> In diesem Rahmen präsentierte und diskutierte Dr. Beat Schweizer während seines Aufenthaltes in Rom Konzepte des SFB 1070 sowie Ergebnisse des Teilprojekts in einem Vortrag über: „Monumente und Dinge als Medien kultureller Gedächtnisse. Grabanlagen Etruriens und der <em>Magna Graecia </em>als gesellschaftliche Ressourcen“.</p><p>Weitere Informationen sind unter folgendem Link zu finden: <a href="https://www.dainst.org/event/4199793" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.dainst.org/event/4199793</a>&nbsp;</p><p class="align-right">Lisa Schmidt&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-36840</guid><pubDate>Thu, 14 Mar 2019 19:10:36 +0100</pubDate><title>Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung: Zertifikatsstudium „Migration und Integration“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=36840&amp;cHash=1b1db26c34cb8cfe8c463c64833ec14a</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 23.02.2019 konnten die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zertifikatsstudiums „Migration und Integration“ ihre Weiterbildung erfolgreich abschließen und ihr „Certificate of Advanced Studies“ (CAS) in Empfang nehmen. Das Zertifikatsstudium, das im März 2018 startete, wird seit 2017 vom Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Tübingen und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg zusammen angeboten. Es besteht aus sechs Modulen:</p><ul><li>„Migrationsprozesse in Deutschland“,</li><li>„Systemische Beratung und Supervision in der Sozialen Arbeit im Kontext von Flucht und Migration“,</li><li>„Psychische Krankheitsbilder und Selbstfürsorge“,</li><li>„Kriminalität im Kontext von Zuwanderung – eine wissenschaftliche Reflexion“,</li><li>„Religiöse und Interreligiöse Fragen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen“&nbsp;</li><li>„Ethische und völkerrechtliche Grundlagen der Flüchtlingshilfe“</li></ul><p>Die Absolventinnen und Absolventen des Zertifikatskurses sind ausgebildete Fachkräfte der Sozialen Arbeit sowie Quereinsteiger, die bereits seit mehreren Jahren mit geflüchteten Menschen arbeiten. Ihr Ziel war es, sich mit dem Zertifikat auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu professionalisieren und eine langfristige Berufsperspektive in der Integrations- und Flüchtlingsarbeit auszubauen. Zusätzlich verhalf das Zertifikat einigen aus der Gruppe, neue Karrierewege ein zu schlagen.&nbsp;</p><p>„Der größte Erfolg dieses Kurses besteht für mich darin, dass ich eine andere Perspektive gewinnen konnte. Ich habe einen guten Einblick in die Zusammenhänge rund um das Thema „Migration und Integration“ bekommen. Ich würde mir wünschen, dass möglichst viele Menschen die Möglichkeit hätten, diesen Kurs zu besuchen, gerade in dieser Zeit der nationalistischen Bewegungen weltweit“, sagt Eva Vlachakis , Kurs-Teilnehmerin.</p><p>Im Mai 2019 wird das Zertifikatsstudium Migration und Integration zum dritten Mal starten. Die Anmeldephase läuft bereits.</p><p>Das <a href="/zh/einrichtungen/verwaltung/iii-studium-und-lehre/tuebinger-zentrum-fuer-wissenschaftliche-weiterbildung/">Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung</a>&nbsp;wurde 2013 an der Universität Tübingen gegründet und bietet weitere Zertifikatsstudien zu folgenden Themen an:</p><ul><li>Versicherungsmedizin,</li><li>Geodatenmanager/in</li></ul><p><a href="/zh/weiterbildung/programm/integrative-sozialarbeit/">Programm des Zertifikatsstudiums Migration und Integration </a></p><p class="align-right">Gabriele Schaub,<br> Dezernat Studium und Lehre,<br> Leiterin des Tübinger Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Universität Tübingen</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-36594</guid><pubDate>Sat, 09 Mar 2019 20:12:55 +0100</pubDate><title>Universiade 2019: Bronze für Sophie Weese</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=36594&amp;cHash=086c544db3b61bb9c23365656a8f69f6</link><description>Tübinger Studentin gewinnt Medaille auf der Buckelpiste</description><content:encoded><![CDATA[<p>Riesenjubel am heutigen 9. März bei der Universiade in Krasnoyarsk: Sophie Weese von der Universität Tübingen gewann die Bronzemedaille <span class="_47e3 _5mfr" title="„smile“-Emoticon"><span class="_7oe">beim Freestyle in der Disziplin Buckelpiste</span></span>, hinter ihrer Teamkollegin Lea Bouard. Gold ging an die Japanerin Kisara Sumiyoshi. <span class="_47e3 _5mfr" title="„smile“-Emoticon"><span class="_7oe">Die 19-jährige Weese ist seit dem Wintersemester 2018/19 an der Universität Tübingen eingeschrieben und studiert Sportwissenschaft und Biologie.</span></span><span class="_47e3 _5mfr" title="„smile“-Emoticon"><span class="_7oe"></span></span></p><p><span class="_47e3 _5mfr" title="„smile“-Emoticon"><span class="_7oe">Durch ihre wintersportbegeisterte Familie steht die in Heidelberg geborene Sophie Weese seit ihrem zweiten Lebensjahr auf den Ski. Anfangs sind es Skifreizeiten mit dem Skiclub Wiesloch, schnell werden daraus Teilnahmen an Ski Alpin- und Ski-Buckelpistenwettkämpfen. Aufgrund der Leistungen in ihrer Altersklasse wird Sophie mit acht Jahren in den Schülerkader des Skiverbands Schwarzwald Nord eingeladen. Dies ist der Start ihrer Ski Freestyle Buckelpisten-Karriere. Seit 2015 qualifizierte sich Sophie jede Saison für die Juniorenweltmeisterschaft und somit auch für den C-Kader. Ihr Abitur absolviert die Sportlerin im Juli 2017 und durfte danach erstmals in Weltcups starten. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2018 in Schweden fährt s<span class="_47e3 _5mfr" title="„smile“-Emoticon"><span class="_7oe">ie ein Top 10-Ergebnis </span></span>ein -&nbsp;<span class="_47e3 _5mfr" title="„smile“-Emoticon"><span class="_7oe"><span class="_47e3 _5mfr" title="„smile“-Emoticon"><span class="_7oe">bis heute ihr Top-Ergebnis.</span></span></span></span></span></span></p><ul><li><a href="/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/newsletter-uni-tuebingen-aktuell/2019/1/studium-und-lehre/3/" class="internal-link">Interview mit Sophie Weese in NL Uni Tübingen aktuell</a><span class="_47e3 _5mfr" title="„smile“-Emoticon"><span aria-hidden="true" class="_7oe"></span></span></li><li><span class="_47e3 _5mfr" title="„smile“-Emoticon"><span aria-hidden="true" class="_7oe">Porträt auf der Seite des Instituts für Sportwissenschaft</span></span></li></ul><p><span class="_47e3 _5mfr" title="„smile“-Emoticon"><span class="_7oe">&nbsp;</span></span></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-36426</guid><pubDate>Mon, 04 Mar 2019 15:29:05 +0100</pubDate><title>Archäologie und Theologie top im QS-Ranking nach Fächern</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=36426&amp;cHash=e5b52849c521ca341130978c5efc3534</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Tübinger Archäologie sowie die Theologien und die Religionswissenschaft haben beim diesjährigen QS-Ranking nach akademischen Fächern nationale und internationale Top-Platzierungen erreicht. So kam die Archäologie im weltweiten Vergleich auf Platz elf und bundesweit auf Platz eins. Die Tübinger Theologien und die Religionswissenschaft landeten gemeinsam auf Platz sechs weltweit und in Deutschland ebenfalls auf Platz eins.</p><p>Ebenfalls ausgezeichnet konnten sich folgende Fächer platzieren: Anatomie und Physiologie (Platz drei in Deutschland, 51-100 weltweit), Anthropologie (Platz drei in Deutschland, 36 weltweit), Biologische Wissenschaften (Platz drei in Deutschland, 51-100 weltweit), Geschichte (Platz vier in Deutschland, 51-100 weltweit), Linguistik (Platz zwei in Deutschland, 51-100 weltweit), Philosophie (Platz vier in Deutschland, 51-100 weltweit). &nbsp; &nbsp;</p><p>Das QS-Ranking gehört neben dem Shanghai-Ranking und dem THE-Ranking zu den meist beachteten Bewertungssystemen für Hochschulen weltweit. Das „QS Ranking by subject“ bewertet insgesamt 48 Fachdisziplinen anhand von vier Kriterien: die Reputation unter Fachkollegen anderer Hochschulen, die Reputation unter Arbeitgebern, die Resonanz auf Veröffentlichungen aus dem gerankten Fachbereich einer Hochschule sowie dem sogenannten Hirsch-Index der an einem Fachbereich tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.&nbsp;</p><p><a href="https://www.topuniversities.com/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">https://www.topuniversities.com/&nbsp;</a></p><p class="align-right">Karl G. Rijkhoek</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-35523</guid><pubDate>Wed, 13 Feb 2019 15:17:42 +0100</pubDate><title>Unternehmerisches Denken und Handeln erleben</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=35523&amp;cHash=517a0b6e92e9996703d23243162236a6</link><description>Veranstaltung zu zu Entrepreneurship Education </description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 25.01.2019 fand der vom Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik initiierte erste Hochschultag zur Entrepreneurship Education unter dem Motto „Unternehmerisches Denken und Handeln erleben!“ statt. Lehramtsstudierende aller Fächer, Gründungsförderer und Wissenschaftler/-innen lernten Ansätze zur Förderung von Eigeninitiative und unternehmerischer Haltung an Schulen kennen. Im Zentrum standen handlungsorientierte und praxisnahe Anregungen für die Umsetzung in der Schule. Regionale Gründer gaben einen Einblick in ihre Unternehmenspraxis.</p><p>In der Podiumsdiskussion wurde das soziale Unternehmertum mit Vertretern des Social Impact Lab Stuttgart, des Weltethos-Instituts Tübingen und des RKW Kompetenzzentrums beleuchtet. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die authentische, anschauliche und motivierende Präsentation der Vertreter*innen und der betreuenden Lehrkraft einer Schülerfirma aus Rottenburg&nbsp;über ihre Arbeit in ihrem Schülerunternehmen, ihre Herausforderungen sowie die gewonnenen Erfahrungen und entwickelten Kompetenzen. Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung, die erneut stattfinden wird.&nbsp;</p><p class="align-right">Prof. Dr. Taiga Brahm &amp; Ute Grewe M.A.<br> Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-35331</guid><pubDate>Mon, 11 Feb 2019 09:16:48 +0100</pubDate><title>Tübingen beteiligt sich an neuer europäischer Universitätsallianz</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=35331&amp;cHash=6d9dbad897ce17cb9d22fc205c0b1f47</link><description>CIVIS-Verbund will internationalen Studierendenaustausch voranbringen und zivilgesellschaftliches Engagement fördern – Senat unterstützt Leitbild</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Verbund mit sieben europäischen Hochschulen will die Universität Tübingen den internationalen Studierendenaustausch, die europäische Zivilgesellschaft sowie die Kooperation mit Afrika und dem Nahen Osten voranbringen. Wie die Universität am Montag mitteilte, wird die neue Allianz mit Namen CIVIS die Mobilität von Studierenden fördern, unter anderem durch die Entwicklung gemeinsamer Studienprogramme. Der Senat der Universität unterstützte einstimmig das Leitbild des Verbunds.&nbsp;</p><p>Die Gründung von CIVIS geht auf eine Initiative des französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron zurück, der in einer Rede an der Sorbonne im September 2017, die Schaffung europäischer Universitäten gefordert hatte. Daraufhin hat die EU-Kommission im vergangenen Jahr für entsprechende Initiativen eine Förderung von bis zu fünf Millionen Euro in Aussicht stellt. Die Mittel kommen aus dem EU-Programm Erasmus+. Entsprechende Anträge müssen bis Ende Februar 2019 bei der EU eingereicht werden. Mitglieder der neuen Allianz sind neben Tübingen die Universitäten Aix-Marseille, die Nationale und Kapodistrias-Universität Athen, die Universität Bukarest, die Freie Universität Brüssel, die Autonome Universität Madrid, die Sapienza Universität Rom und die Universität Stockholm.&nbsp;</p><p>Das Leitbild des CIVIS-Verbunds, der sich als „a European Civic University Alliance“ bezeichnet, entspreche dem Selbstverständnis und den Zielen der Universität Tübingen, sagte die Prorektorin für Internationales, Professorin Monique Scheer: „Wir wollen uns in die Gesellschaft einbringen, relevante Forschung leisten und verantwortlich handeln.“ Thematisch will der Verbund sich auf folgende Bereiche konzentrieren: Gesundheit, Städte, Räume und Verkehr, Klima, Umwelt und Energie, digitaler und technischer Wandel, Gesellschaft, sowie Kulturen und kulturelles Erbe.&nbsp;</p><h3>„Zukunft Europas und Afrikas miteinander verknüpft“</h3><p>Wesentlich sei auch, dass der Verbund nicht allein den europäische Zusammenhalt fördern wolle, sondern auch die Kooperation mit den Maghreb-Staaten, dem Nahen Osten und den Staaten und Gesellschaften in Afrika südlich der Sahara, sagte Scheer: „Wir sind europäisch, aber immer mit Blick auf die Welt außerhalb Europas.“ Im Leitbild des Verbunds heißt es dazu, der Mittelmeerraum und Afrika seien im Zentrum der globalen Strategie von CIVIS: „Wir sind fest davon überzeugt, dass die Zukunft Europas und Afrikas miteinander verknüpft ist.“ Ziel sei ein vertieftes Engagement auf den Gebieten Forschung, Lehre und Innovation. Das Leitbild betont zugleich die Bedeutung der lokalen Wurzeln der einzelnen Universitäten. Jede Hochschule müsse soziale Verantwortung auch gegenüber ihrer Heimatregion wahrnehmen. Um die globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts annehmen zu können, sei es erforderlich, weiterhin die Bedürfnisse und Sorgen vor Ort im Blick zu behalten. &nbsp; &nbsp;&nbsp;</p><p>Die Prorektorin sagte, in CIVIS hätten sich Universitäten zusammengeschlossen, die nicht nur forschungsstark, sondern mehrheitlich in europäischen Hauptstädten beheimatet seien. Dies biete für Studierende der Universität Tübingen neue und attraktive Möglichkeiten.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen auf den <a href="https://eu.daad.de/infos-fuer-hochschulen/programmlinien/foerderung-von-hochschulkooperationen/europaeische-hochschulen/de/66020-europaeische-hochschulen/ " target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Seiten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes</a></p><p class="align-right">Karl G. Rijkhoek</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-34395</guid><pubDate>Tue, 22 Jan 2019 09:34:30 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen erhält Zertifikat Re-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=34395&amp;cHash=e70e156a66689d0083680f98e12a4ab2</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Jahreskonferenz des HRK-Projekts Expertise Internationalisierung wurde die Universität Tübingen jüngst mit dem Zertifikat Re-Audit „Internationalisierung der Hochschulen“ ausgezeichnet. Prorektorin Prof. Dr. Monique Scheer nahm das Zertifikat von Prof. Dr. Peter-André Alt, Präsident der HRK, in Berlin entgegen.</p><p>Im Anschluss an das Audit Internationalisierung hat die Universität Tübingen seit 2014 in einem mehrjährigen Prozess das Re-Audit Internationalisierung durchlaufen. Während das Audit zum Ziel hatte, eine Bestandsaufnahme der Internationalität der Universität vorzunehmen, wurde im Re-Audit ein umfangreicher Maßnahmenkatalog zur nachhaltigen Vertiefung und Erweiterung der Internationalisierung der Universität erarbeitet und umgesetzt. Sowohl bei der Erarbeitung des Umsetzungsplans als auch im Monitoring des Umsetzungsprozesses wurde das Projektteam der Universität Tübingen durch ein externes Expertenteam der HRK unterstützt. „Die Universität und ihre Akteure“ in der zentralen Verwaltung und in den Fakultäten, so die Auditoren in ihrem abschließenden Bericht, “haben belegt, dass sie über eine lebendige und kreative Kraft zur Anpassung an die Herausforderungen der Internationalisierung verfügen, die ihnen auch bei der weiteren Entwicklung dienlich sein wird.“ Es sei gelungen, „entschiedene und entscheidende Schritte auf dem Weg von einer ‚Universität mit internationalen Elementen‘ hin zu einer ‚internationalen Universität‘“ zu machen.&nbsp;</p><p>Die jahrelange gemeinsame Arbeit im Projektteam, die intensiven Diskussionen zwischen allen Beteiligten in Zentrale und Fakultäten, aber auch der Blick von außen, die äußerst konstruktiven Gespräche mit den externen Auditoren sowie deren Rückmeldungen und Empfehlungen, so betont Prorektorin Prof. Scheer, seien eine unschätzbare Hilfe im weiteren Prozess der Internationalisierung der Universität Tübingen.</p><p class="align-right">Ursula Kimpel</p><ul><li>Informationen &nbsp;zum Maßnahmenkatalog des Re-Audit</li><li><a href="https://www.hrk.de/audit/die-audit-formate/re-audit/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Informationen zum HRK Re-Audit Internationalisierung</a></li></ul><h3>Kontakt:</h3><p>Ursula Kimpel<br> Internationalisierungsreferentin<br> Dezernat V – International Office<br> Tel. +49 7071 29-74403<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,wtuwnc0mkorgnBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">ursula.kimpel<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-33366</guid><pubDate>Tue, 18 Dec 2018 18:06:28 +0100</pubDate><title>Bundessieger: Marcel Dewenter ist bester Feinwerkmechaniker Deutschlands im Abschlussjahrgang 2018</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=33366&amp;cHash=254d071f49ebe224ed76b75bdd72db24</link><description>Auszeichnung für ehemaligen Auszubildenden am Chemischen Zentralinstitut</description><content:encoded><![CDATA[<p>Marcel Dewenter, ehemaliger Auszubildender für Feinwerkmechanik am Chemischen Zentralinstitut, ist Bundessieger im Leistungswettbewerb des deutschen Handwerks 2018. Damit wurde er für seine Leistung in der Gesellenprüfung zum bundesweit besten Feinwerkmechaniker seines Abschlussjahrganges ausgezeichnet. Nach dem hervorragenden Abschluss seiner Ausbildung im vergangenen Sommer hat er sich für ein Maschinenbaustudium entschieden.&nbsp;</p><p>Die Metallwerkstatt am Chemischen Zentralinstitut ist eine von sechs Werkstätten an der Universität Tübingen, die eine Ausbildung für Feinwerkmechaniker anbietet. Im Newsletter „Uni Tübingen aktuell“ vom Mai 2017 haben wir aus dem Arbeitsalltag von Marcel Dewenter und seinen Mitauszubildenden berichtet: <a href="https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/newsletter-uni-tuebingen-aktuell/2017/2/uni-intern/1/" target="_blank">https://uni-tuebingen.de/universitaet/aktuelles-und-publikationen/newsletter-uni-tuebingen-aktuell/2017/2/uni-intern/1/</a>&nbsp;&nbsp;</p><p class="align-right">Susanne Zahn<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-32815</guid><pubDate>Thu, 06 Dec 2018 11:06:06 +0100</pubDate><title>Neues Familienzimmer in der Universitätsbibliothek: Arbeitsplatz mit Spielecke</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=32815&amp;cHash=82311ee893caf892b99ce1c3b4a3fee6</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Besuch der Universitätsbibliothek kann für Eltern mit Kindern schnell anstrengend und ineffektiv werden. Einerseits wollen die studentischen Eltern andere Studierende nicht stören und gleichzeitig sind sie damit beschäftigt, ihre Kinder ruhig zu halten. Die Universität Tübingen bietet künftig ein Familienzimmer in der Universitätsbibliothek an. Universitätsangehörige mit Kindern können dieses zum Lernen und Arbeiten mit ausgeliehener Literatur nutzen. Für Kinder sind Spielsachen und Kindersitzmöbel vorhanden. Mit einem Sofa bietet es auch eine Ruhemöglichkeit für Schwangere. &nbsp;</p><p>Das neu eingerichtete Zimmer bietet Platz für vier Erwachsene und fünf Kinder. Es wurde am Mittwoch den 5. Dezember 2018 von Gabi Efferenn, aus dem Familienbüro und Studentinnen des Arbeitskreises „Studieren mit Kind“ und des Studierendenrats eröffnet.&nbsp;</p><p>„Um das neue Familienarbeitszimmer einzurichten, haben wir viel Durchhaltevermögen, Tatkraft und Überzeugung gebraucht“, sagte Gabi Efferenn. Dies sei nur als Gemeinschaftswerk mit Studentinnen des AKs „Studieren mit Kind“ und des AKs „Familienfreundliche Hochschule“ des Studierendenrats realisierbar gewesen.</p><p>„Die gute Nachricht ist: Ein Rektoratsbeschluss hat ergeben, dass bei künftigen Sanierungen und Bauvorhaben der Universität immer geprüft wird, inwieweit die Einrichtung eines Familienzimmers möglich ist. Wir sind also auf einem guten Weg, die Mitnahme von Kindern an die Uni zu erleichtern und das klare Signal zu setzen: ‚Kinder sind willkommen‘.“</p><p>Das Familienarbeitszimmer befindet sich im Ammerbau Raum 327, direkt auf der Ebene des Übergangs. Es ist während der UB-Öffnungszeiten zugänglich und kann über die Raumbuchungsseite der UB reserviert werden ‒ Voraussetzung ist immer die Begleitung von Kindern. Der Schlüssel kann an der Theke im Ausleihzentrum abgeholt werden.&nbsp;</p><p>Die Initiative für die Einrichtung eines Familienzimmers kam von Studentinnen. Die Umsetzung trieben die Arbeitskreise „Studieren mit Kind“ und „familienfreundliche Hochschule“ gemeinsam mit Studierendenrat und dem Familienbüro der Universität voran.</p><p>Bei der Einrichtung haben sich folgende Sponsoren eingebracht: die Universitätsbibliothek, der Studierendenrat, Spielwaren Dauth (Spielsachen), die Buchhandlung Osiander (Kinderbücher) sowie die Stadtbücherei (Poster) und Privatpersonen (Spielsachenspenden).</p><p class="align-right">Antje Karbe</p><h3>Kontakt:</h3><p>Gabi Efferenn<br> Familienbüro der Universität Tübingen<br> Wilhelmstr. 26, Zi. 208, 2. Stock<br> 72074 Tübingen<br><span class="ut-icon ut-icon-phone-squared"></span> +49 7071 29-7 49 58 (Sekretariat)<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,hcoknkgpdwgtqBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">familienbuero<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-32573</guid><pubDate>Fri, 30 Nov 2018 14:40:06 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen weiht neue Tonstudios ein</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=32573&amp;cHash=ebb48f39d0abd5a1dacfa6396521453c</link><description>Einsprechen, aufnehmen, abmischen wie die Profis: Das ist jetzt in den renovierten Tonstudios des Zentrums für Medienkompetenz möglich.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ob Reportagen, Live-Produktionen, Konzert-Mitschnitte oder Hörspiele: Die Studios bieten den Tübinger Studierenden, aber auch universitätsinternen und externen Kooperationspartner*innen hervorragende technische Voraussetzungen, mit denen sich Audioproduktionen aller Art realisieren lassen.&nbsp;</p><p>Nach einem sechsmonatigen Umbau kann das Zentrum für Medienkompetenz (ZFM) der Universität Tübingen zwei neu ausgestatte Regie- und Aufnahmeräume in Betrieb nehmen. Insbesondere der Tübinger Campusfunk, Radio Micro-Europa, freut sich über die renovierten Studios, die die Redaktion für die Produktion ihrer wöchentlichen Sendungen nutzt. Redaktionsleiter Ulrich Hägele sagte, die Lehre im Hörfunk stehe nun auf sicheren Beinen. Bei der Einweihung am 29. November ließ Kurt Schneider, Geschäftsführer des ZFM, die Zeit während der Renovierung noch einmal Revue passieren. Anschließend lud er die geladenen Gäste zu einer Führung durch die vier Studioräume ein. Schneider wünscht sich vor allem, dass möglichst viele Studierende und Kooperationspartner die Tonstudios nutzen und fleißig Content produzieren.</p><p>In den rund 50 Quadratmeter großen Räumlichkeiten können Nutzerinnen und Nutzer nun unter professionellen Bedingungen an ihren Projekten arbeiten. So lassen sich im großen Aufnahmeraum Moderationen mit bis zu drei Gästen produzieren. Außerdem ist es nun auch möglich, Telefoninterviews aufzuzeichnen. Für die interne Kommunikation sorgt eine Videoverbindung zwischen der Regie und den Aufnahmeräumen. Darüber hinaus steht Nutzerinnen und Nutzer auch ein kleines Selbstfahrerstudio zur Verfügung. Wer sich also in der Moderation ausprobieren möchte, kann hier unter eigener Regie seine Beiträge oder Sendungen aufnehmen. Die Studioräume sind digital miteinander vernetzt, sodass problemlos zwei Produktionen parallel laufen können. Alles in allem: Für das richtige Profi-Feeling ist gesorgt!&nbsp;</p><p>Bei der Renovierung legte das ZFM besonders großen Wert auf die Akustik der Räume, um einen hochwertigen Aufnahmesound in Rundfunkqualität zu ermöglichen. Mit der Unterstützung der Bewilligungskommission des universitären Investitionsfonds und des Rektorats ließ sich die bauliche und technische Runderneuerung finanzieren.</p><p class="align-right">Alena Simon</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-32451</guid><pubDate>Tue, 27 Nov 2018 16:30:00 +0100</pubDate><title>Zwischenbilanz „BeTaBalance – Wo bewegen wir uns hin?“ </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=32451&amp;cHash=68c5ad7c17ce61203c97666c5241071b</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Ende Oktober fand in der Alten Aula die Zwischenbilanz „BeTaBalance – Wo bewegen wir uns hin?“ statt. Die Veranstaltung knüpfte an die im Mai durchgeführte Kick-Off Veranstaltung des Projekts „BeTaBalance – bewegt studieren zwischen Berg und Tal“ an. Dieses Projekt hat der Tübinger Hochschulsport in Kooperation mit dem Institut für Sportwissenschaft Anfang 2018 gestartet. Es schafft neue Bewegungsmöglichkeiten von Studierenden für Studierende. Primäres Ziel des Projekts ist die bedarfsorientierte Planung und Umsetzung von mehr Bewegungs- und Erholungsmöglichkeiten für Studierende der Universität Tübingen. Dazu wurde im Sommer eine onlinebasierte Bedarfserhebung bei den Studierenden durchgeführt und im Rahmen eines Projektseminars mit Studierenden der Sportwissenschaft ausgewertet.&nbsp;</p><p>Was die Studierenden der Sportwissenschaft dabei herausgefunden haben und mit welchen Strategien der Hochschulsport nun ins Wintersemester 2018/19 gestartet ist, wurde bei der Zwischenbilanz <em>BeTaBalance</em> vorgestellt.</p><p>Professor Dr. Gorden Sudeck gab eine Einführung in die Zwischenbilanz <em>BeTaBalance</em>. Er griff die Ausgangslage allgemein und speziell an der Universität Tübingen auf. Dabei sprach er den substanziellen Anteil in der studentischen Bevölkerung an, der die Nationalen Bewegungsempfehlungen nicht erfüllt. Gleichzeitig ging er auf das Präventionsdilemma ein, das besagt, dass Angebote des Hochschulsports eher von gesundheitsbewussten, ‚gesünderen‘ Studierenden wahrgenommen werden. Empfohlen würden daher&nbsp;</p><ol><li>individuumsbezogene und verhältnisbezogene Maßnahmen, welche direkt an der Person und deren Umwelt ansetzt, wie zum Beispiel&nbsp; 	<ol><li>eine 1:1-Betreuung beim Sport und&nbsp;</li><li>erreichbare Bewegungsangebote in der Stadt</li></ol></li><li>settingsbezogene Maßnahmen zur Bewegungsförderung, beispielsweise in &nbsp;Schulen, Universität, Arbeitsplatz.</li></ol><p>Für die standortspezifischen Gegebenheiten der Universität Tübingen bedeute dies, den strukturellen Besonderheiten durch die Berg-Tal-Problematik zu begegnen und das Gesundheitsmanagement nicht nur für Bedienstete anzubieten, sondern auch ein studentisches Gesundheitsmanagement aufzubauen.</p><p>Bei der anschließenden Poster-Präsentation wurde der Ansatz zum studentischen Gesundheitsmanagement – „von Studierenden für Studierende“ – dargelegt: In sechs Gruppen hatten Studierende der Sportwissenschaft im Sommersemester in einem Projektseminar unterschiedliche Fragestellungen zum Zusammenhang des Studiums an einer Hochschule, der Bewegung und der biopsychosozialen Gesundheit bearbeitet. Folgende Ergebnisse präsentierten die Studierenden anhand ihrer Poster:&nbsp;</p><p>Transport-bezogenes Bewegungsverhalten (körperliche Aktivität, die ausgeübt wird um von Standort A zu Standort B zu gelangen, Beispiel: Fahrradfahren zur Uni) erklärt sich zu</p><ol><li>23,5% auf personenbezogene Determinanten wie&nbsp; 	<ol><li>Mobilen Voraussetzungen (z.B. der Besitz eines Fahrrades),&nbsp;</li><li>Personalen Motivatoren (z.B. Einsparung von Parkgebühren),&nbsp;</li><li>Personalen Barrieren (z.B. Angst vor einem Fahrradunfall) und zu&nbsp;</li></ol></li><li>20,4% auf umweltbezogenen Determinanten wie&nbsp; 	<ol><li>Studiumsumgebung (z.B. Erreichbarkeit der Universitätsgebäude) sowie</li><li>umweltbezogenen Motivatoren und Barrieren (z.B. Attraktivität bzw. mangelnde Attraktivität der Fußwege).&nbsp;</li></ol></li></ol><p>Während sich die Bewegungsaktivität der Studierenden in Bezug auf die Studienstandorte innerhalb von Tübingen nicht unterscheidet, gibt es Unterschiede in der Wahrnehmung der verschiedenen Studiumsumgebungen, sowie Barrieren und Motivatoren zum aktiven Transportverhalten – vor allem zwischen den Studienstandorten am Berg und im Tal.&nbsp;</p><p>Die scheinbar bewegungsunfreundlichere Umgebung am Berg erzeugt größere Barrieren zur allgemeinen körperlichen Aktivität. Speziell für körperlich inaktive Studierende konnte aufgezeigt werden, dass es Maßnahmen bedarf, die einerseits auf die Alltagsaktivierung – Steigerung der körperlichen Aktivität im Alltag – durch beispielsweise mehr Transporte mit dem Fahrrad abzielen und andererseits (geschlechts-)spezifische, abwechslungsreiche und kostenlose Kurs- oder Bewegungsangebote darstellen. Zusätzlich könnten Workshops zur Wissensvermittlung (beispielsweise als ECTS-Relevante Schlüsselqualifikation) dazu beitragen, dass die Selbstwirksamkeitserwartung erhöht und somit die Wahrscheinlichkeit zur Teilnahme an Sport- und Bewegungsangeboten steigert.</p><p>Im Hinblick auf körperlich aktive und inaktive Studierende wurde weitere Evidenz für den Zusammenhang zwischen aerober (Energiegewinnung über den Verbrauch von Sauerstoff) körperlicher Aktivität und Gesundheit gewonnen. Außerdem wurde nachgewiesen, dass die transport-bezogene Aktivität die negativen Auswirkungen von Stressanforderungen im Studium auf die Gesundheit bei männlichen Studierenden abzupuffern vermag.</p><p>Allgemein haben Studienanforderungen einen Einfluss auf den Umfang (in Minuten pro Woche) aerob körperlicher Aktivität. Darüber hinaus übt die Ausprägung des Stresslevels lediglich einen Einfluss auf Barrieren für ein aktives Fortbewegungsverhalten, jedoch nicht auf Motivatoren aus – hierbei geht es vor allem um Barrieren, die die Gegebenheiten der Umwelt der Studierenden betreffen.&nbsp;</p><p>In Bezug auf die akademische Leistungsfähigkeit wurde aufgezeigt, dass sowohl das Geschlecht als auch die Erfüllung der Bewegungsempfehlungen einen signifikanten Einfluss auf sie haben – hierbei ist jedoch zu betonen, dass lediglich die aerobe Tätigkeit und nicht das reine Krafttraining einen signifikanten Einfluss hat. &nbsp;</p><p>Anschließend fasste Monika Teuber, die das Projekt <em>BeTaBalance</em> betreut, die Maßnahmen des Hochschulsports (HSP) in den Strategien für das Wintersemester 2018/19 zusammen:&nbsp;</p><p>In Bezug auf das aktive Transportverhalten und die Alltagsaktivitäten verfolgt der Hochschulsport die Strategie des Fahrradfahrens. Hierbei setzt der Hochschulsport vor allem auf Vernetzung und Kommunikation. Es sind Maßnahmen wie Fahrradrallyes, Informationsbereitstellung und Fahrrad-Checks geplant.&nbsp;</p><p>Was das strukturierte Bewegungsverhalten und das Kursprogramm betrifft, so erweitert der Hochschulsport sein Programm um die Strategie „HSP plus“. Dabei wird das Kursangebot „beginnen-gewinnen“ angeboten, das sich an körperlich inaktive Erstsemester richtet. Diese sollen von Beginn an den Hochschulsport und den Bewegungsausgleich im Studien-Alltag in Form eines Buddy-Systems kennenlernen, um für einen aktiven Lebensstil nachhaltig gestärkt zu werden. Außerdem wurde der "Bewegungssnack“ konzipiert – ein kurzes, effektives Bewegungsangebot in den Pausen, das Studierende flexibel und unverbindlich für etwa 15 Minuten in den angegebenen Zeiträumen nutzen können. Ebenso gibt es Kurse, sogenannte „Bewegungstreffs“, an denen Studierende flexibel und unverbindlich ohne Anmeldung und ohne Beitragsgebühren teilnehmen können. Diese Angebote bestehen sowohl auf dem Berg als auch im Tal.</p><p>Abgerundet wurde die Zwischenbilanz „BeTaBalance – Wo bewegen wir uns hin?“ mit den Stimmen und Anknüpfungspunkten der Kooperationspartnern. Bereits bei der Kick-Off Veranstaltung im Mai hatte der Kanzler der Universität Tübingen, Dr. Andreas Rothfuß, zum Ausdruck gebracht, dass das Projekt <em>BeTaBalance</em> die volle Unterstützung der Hochschulleitung habe. Nun konnten weitere kooperierende Akteure vorgestellt werden, wie beispielsweise das Mobilitätsteam der Universität Tübingen. Auch Tillmann Ottmar, Vertreter der Stadt Tübingen, konkretisierte das Interesse der Stadt an Bewegung und der attraktiveren Gestaltung von Bewegungsräumen und -flächen, das bereits bei der Kick-Off Veranstaltung geäußert wurde: neben der Schaffung von sicheren Fahrradboxen am Bahnhof von Tübingen, soll eine Fahrradbrücke ausgebaut werden sowie durch einen Schutzstreifen im Bereich des Parkhaus‘ König die Fahrradverbindung zwischen Berg und Tal verbessert werden.</p><p>Mit der Zwischenbilanz <em>BeTaBalance</em> konnte aufgezeigt werden, was in der kurzen Zeit bereits alles in Bewegung gesetzt worden ist, wohin sich die Bewegung fortsetzen wird und welche großen Potenziale das Projekt noch birgt.</p><p class="align-right">Juliane Moll</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-31241</guid><pubDate>Wed, 31 Oct 2018 16:38:10 +0100</pubDate><title>Gute Platzierung für Tübinger Geisteswissenschaften</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=31241&amp;cHash=2d5ca25c4416c214894932a06e15a16c</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Geisteswissenschaften an der Universität Tübingen haben beim diesjährigen THE Ranking nach akademischen Fächern erneut ausgezeichnet abgeschnitten. Nach der am Mittwoch veröffentlichten Rangfolge kam Tübingen bundesweit auf den fünften Platz. Im weltweiten Vergleich landeten die Tübinger Geisteswissenschaften auf Platz 43. Nur sieben deutsche Hochschulen konnten sich im diesjährigen Fächerranking unter den Top 100 in der Welt platzieren.&nbsp;</p><p>Das Times Higher Education Ranking gilt als eines der angesehensten Systeme zur Klassifizierung von Universitäten weltweit. Das Ranking vergleicht mehr als 2.000 Hochschulen in 93 Ländern. Bewertet werden unter anderem die Leistungen einer Hochschule in Lehre und Forschung, die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Drittmitteleinnahmen sowie die Reputation der Einrichtungen unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Das Ranking wird seit 2010 vom britischen Magazin Times Higher Education organisiert und durchgeführt.&nbsp;</p><p class="align-right">Karl G. Rijkhoek</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-31012</guid><pubDate>Fri, 26 Oct 2018 14:32:19 +0200</pubDate><title>Unterzeichnung des neuen Partnerschaftsabkommens mit der Dôshisha Universität Kyoto</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=31012&amp;cHash=5c6dbac6071dafb7719171a5fbb99e7e</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Als europaweit erste universitäre Zweigstelle in Japan wurde im September 1993 das Tübinger Zentrum für Japanstudien an der Dôshisha Universität in Kyôto eröffnet, damals noch unter dem Namen Tübinger Zentrum für Japanische Sprache. Diese innovative Hochschulkooperation mit einer namhaften japanischen Universität trug dazu bei, Deutschland – und insbesondere Baden-Württemberg – und Japan im akademischen Austausch intensiver zusammenwachsen zu lassen. In ihrem Rahmen sind zahlreiche gemeinsame Forschungsvorhaben entstanden. Bisher haben über 700 Studierende einen Teil ihrer Ausbildung am Zentrum in Kyôto absolviert. Für Tübinger Japanologie-Studierende stellt der zweisemestrige Aufenthalt in Kyôto einen integrativen Bestandteil ihres Bachelor-Studienganges dar.</p><p>Um die langjährige Kooperation zu vertiefen und an einem Symposium zur feierlichen Eröffnung des geplanten Dôshisha EU-Campus an der Universität Tübingen teilzunehmen, reiste im Februar 2018 die Prorektorin für Internationales der Universität Tübingen, Professorin Dr. Monique Scheer, nach Kyôto. Anlässlich der Unterzeichnung des neuen Partnerschaftsabkommens über den Austausch von Forschenden zwischen der Dôshisha Universität und der Universität Tübingen besuchte im Gegenzug eine Delegation mit dem Dôshisha-Präsidenten an der Spitze Ende Oktober Tübingen.</p><p>Die Vertragsunterzeichnung durch den Präsidenten der Dôshisha Universität, Professor Dr. Takashi Matsuoka, und den Tübinger Rektor Professor Dr. Bernd Engler fand am 24. Oktober im Kleinen Senat der Universität Tübingen statt. An der Zeremonie nahmen der geschäftsführende Dekan der Abteilung zur Förderung der Internationalen Zusammenarbeit der Dôshisha Universität, Professor Dr. Yuejun Zheng, Prorektorin Professorin Dr. Monique Scheer, der Dekan der Tübinger Philosophischen Fakultät, Professor Dr. Jürgen Leonhardt, die Direktorin der Abteilung für Japanologie, Professorin Dr. Viktoria Eschbach-Szabo, sowie weitere Mitglieder beider Hochschulen aus Wissenschaft und Verwaltung teil.</p><p>Der neue Partnerschaftsvertrag über den Austausch von Forschenden hat vor allem den Ausbau der Forschungskooperation in allen Bereichen und Disziplinen der beiden Universitäten zum Ziel. Er ist Teil der vielfältigen Intensivierungsbestrebungen im Rahmen des Dôshisha EU-Campus an der Universität Tübingen, die sowohl eine weitere Förderung des Studierendenaustauschs zwischen beiden Institutionen umfassen als auch die Stärkung der bestehenden und den Aufbau neuer Forschungskollaborationen.&nbsp;</p><p>Der Dôshisha EU-Campus an der Universität Tübingen wird offiziell im Februar 2019 seine Arbeit aufnehmen. Als erste gemeinsame Aktivität veranstalten die beiden Universitäten am 27./28. Februar 2019 ein internationales Symposium in Tübingen mit dem Titel „Challenges for Aging Societies: Interdisciplinary Approaches in Comparative Japanese, German and European Perspectives“. Bereits im Januar 2019 werden einige Studierende der Dôshisha am International &amp; European Studies Programme (IES) in Tübingen teilnehmen. Von April bis August 2019 kommt die erste größere Gruppe von Studierenden der Dôshisha zu Deutsch-Intensivkursen nach Tübingen.</p><p>Im Rahmen des Delegationsbesuchs von Präsident Matsuoka wurden in zahlreichen Gesprächen mit der Tübinger Universitätsleitung, den Fakultäten und der Universitätsverwaltung über die Planungen für das Jahr 2019 und darüber hinaus für den weiteren Aufbau des Dôshisha EU-Campus in Tübingen Meinungen ausgetauscht und konkrete Programme und Projekte diskutiert.</p><p class="align-right">Prof.&nbsp;Dr. Viktoria Eschbach-Szabo und Dr. Karin Moser v. Filseck</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-30783</guid><pubDate>Mon, 22 Oct 2018 17:19:24 +0200</pubDate><title>Bildungsforscher in neuen Räumen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=30783&amp;cHash=a3e92070555bd60801c05b12f8a7b8f8</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Das Graduiertenschule &amp; Forschungsnetzwerk LEAD und ein Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung haben zum 1. September 2018 neue Büroräume in der Walter-Simon-Straße, unweit des Parkhauses „Metropol“ in der Tübinger Südstadt bezogen. Kanzler Andreas Rothfuß übergab dem Institutsdirektor Prof. Dr. Ulrich Trautwein symbolisch den Schlüssel, schließlich hatte auch er Grund zur Freude: Innerhalb des letzten Jahres konnte die Universität neben der Walter-Simon-Straße 12 zwei weitere Gebäude anmieten, um auf den wachsenden Raumbedarf zu reagieren. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von LEAD und vom Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung verteilen sich nun auf die Gebäude in der Europastraße 6 und in der Walter-Simon-Straße 12.</p><p class="align-right">Manuela Mild</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>attempto_online_Landingpage</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-30589</guid><pubDate>Wed, 17 Oct 2018 15:15:18 +0200</pubDate><title>Erneut Bestnoten für Tübinger Erziehungswissenschaft</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=30589&amp;cHash=70d8642a9cd54e6e6d1bf3dc81e133b8</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen kann erneut mit Bestnoten glänzen. Nach dem am Mittwoch veröffentlichten Times Higher Education Ranking nach akademischen Fächern landeten die Tübinger Pädagogen bundesweit auf Platz 2 sowie auf Platz 42 im weltweiten Vergleich. Bereits Ende Juli hatte sich die Tübinger Erziehungswissenschaft im diesjährigen Shanghai Ranking bundesweit auf Rang eins platzieren können.&nbsp;</p><p>Das Times Higher Education Ranking gilt als eines der angesehensten Systeme zur Klassifizierung von Universitäten weltweit. Das Ranking vergleicht mehr als 2.000 Hochschulen in 93 Ländern. Bewertet werden unter anderem die Leistungen einer Hochschule in Lehre und Forschung, die Zahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Drittmitteleinnahmen sowie die Reputation der Einrichtungen unter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Das Ranking wird seit 2010 vom britischen Magazin Times Higher Education organisiert und durchgeführt.&nbsp;</p><p class="align-right">Karl G. Rijkhoek</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-30376</guid><pubDate>Mon, 15 Oct 2018 14:25:20 +0200</pubDate><title>University of Tübingen and CAPES sign cooperation agreement</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=30376&amp;cHash=bb1cc02c6346fed36252a09ab25390a3</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>The University of Tübingen and the Brazilian Agency CAPES (Coordenação de Aperfeiçoamento de Pessoal de Nível Superior) are embarking onto a new era of intensified transnational cooperation between the universities and research institutions in Brazil and in Tübingen.</p><p>The President of CAPES, Professor Abilio A. Baeta Neves, and University President Professor Bernd Engler have signed a broad scale cooperation agreement with two individual Work Plans on October 15, 2018 in Tübingen. The agreement’s lifespan of ten years allows the partners to establish lasting ties and devise international research projects that both doctoral candidates and post-doctoral researchers can engage in.</p><p>The cooperation agreement entails the establishment of a “Distinguished Guest Professorship” for Brazilian researchers at the University of Tübingen. These prestigious so-called Brazil Chairs have already been established at other universities around the globe such as Harvard, Oxford and the Sorbonne. The University of Tübingen is among a handful of German universities to have been given this opportunity for international collaboration in teaching and research. Indeed, Tübingen is already looking forward to welcoming the first international scholars within this esteemed program.</p><p>Furthermore, the Tübingen Center for Academic Drug Discovery (TüCADD) will closely cooperate with Brazilian institutions by engaging in joint education of doctoral candidates. Within a so-called sandwich model, Brazilian doctoral candidates can spend up to two years at the University of Tübingen. CAPES and the University of Tübingen will jointly devise the corresponding calls for proposals for these research projects. German researchers will also have the reciprocal chance to travel to Brazil.&nbsp;</p><p>The University of Tübingen has a long history of cooperating with Brazil and its higher education institutions. The Brazil Center (Brasilienzentrum) of the Federal State of Baden Württemberg was established in 2000. The Center is responsible for the cooperation with the Brazilian state of Rio Grande do Sul and enables international mobility of students and researchers.</p><p>In 1951, CAPES was founded as a national agency of the Brazilian Ministry of Education to promote education and training of doctoral candidates and post-doctoral scholars to improve the quality of Brazilian faculty and staff in higher education. The agency is particular active in the field of the internationalization.</p><p class="align-right">Katharina Sommer</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-29386</guid><pubDate>Tue, 25 Sep 2018 12:01:46 +0200</pubDate><title>Mehrfach ausgezeichnet: Universität Tübingen gilt als „Recyclingpapierfreundliche Hochschule“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=29386&amp;cHash=e3df4d1b37646c14bb601ea8c4b92fd2</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen gehört auch 2018 als „Mehrfachsiegerin“ zu den recyclingpapierfreundlichsten Hochschulen Deutschlands. Zum dritten Mal in Folge bestätigte die Universität ihre Leistungen beim Hochschulwettbewerb „Papieratlas“ der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR). Weitere „Mehrfachsiegerin“ ist die Universität Osnabrück. Der Titel „Recyclingpapierfreundlichste Hochschule“ ging in diesem Jahr an die Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen. Die Bergische Universität Wuppertal wurde als „Aufsteiger des Jahres“ ausgezeichnet.</p><h3>Effektive Maßnahme für den Klima- und Ressourcenschutz</h3><p>In Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Hochschulverband führt die IPR den Hochschulwettbewerb seit drei Jahren durch. Hochschulen mit mehr als 5.000 Studierenden können mit ihrem Papierverbrauch und ihren Recyclingpapierquoten teilnehmen. Die Ergebnisse werden im Papieratlas abgebildet. In diesem Jahr beteiligten sich erstmals 42 Hochschulen, die mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 68,78 Prozent einen neuen Rekord aufstellten.</p><p>Die Verwendung von Recyclingpapier mit dem Blauen Engel gilt als besonders einfache und effektive Maßnahme für den Klima- und Ressourcenschutz. Die Herstellung spart im Vergleich zu Frischfaserpapier rund 70 Prozent Wasser und 60 Prozent Energie. Die Universität Tübingen bewirkte in den vergangenen drei Jahren durch die Verwendung von Recyclingpapier statt Frischfaserpapier somit eine Einsparung von mehr als 11,9 Millionen Liter Wasser und mehr als 2,4 Millionen Kilowattstunden Energie.</p><p>Nach der <a href="https://www.papiernetz.de/" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Pressemitteilung der IPR – Initiative Pro Recyclingpapier</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-29212</guid><pubDate>Wed, 19 Sep 2018 17:58:46 +0200</pubDate><title>Wissenschaftliche Symposien beim Bachfest 2018</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=29212&amp;cHash=62de2799dae25a7580dd08186f2fd0bf</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>Vom 28. September bis 7. Oktober 2018 steht Tübingen im Zeichen des 93. Bachfests der Neuen Bachgesellschaft. Einrichtungen der Eberhard Karls Universität Tübingen sind mit Ausstellungen, wissenschaftlichen Symposien und der Beteiligung an Konzerten vielfältig eingebunden.</p><p>Im Pfleghof (Schulberg 2, 72070 Tübingen) findet vom 1. bis 3. Oktober 2018 ein <a href="/zh/fakultaeten/philosophische-fakultaet/fachbereiche/altertums-und-kunstwissenschaften/musikwissenschaftliches-institut/forschung/tagungen/bach-bearbeitet/" class="internal-link">internationales musikwissenschaftliches Symposion</a> zu Fragen direkter Bearbeitungspraxis und intertextueller Bezugnahme vor Bach, zu seiner Zeit und nach Bach statt. Neben dem Rekurs auf die Tübinger Bachforschung steht ein Zugriff auf Bach, der den Horizont über Deutschland und Europa hinaus weitet.</p><p>„Bach bearbeitet“ – das gilt nicht nur für die Musik, sondern auch für die Theologie. Von „Bach zwischen Orthodoxie, Pietismus und Aufklärung“ über die Bach-Rezeption Albert Schweitzers bis hin zu der bis in die Gegenwart relevanten Frage nach „Doing Theology with Bach“ reicht das Spektrum der Themen, die im <a href="http://www.bachfest-2018.de/de/musik-lehre-und-forschung.html#theologisches-symposion-themen-thesen-temperamente" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Symposion „Bach unter den Theologen“</a> am 4. und 5. Oktober im Theologicum, Liebermeisterstraße 12-18, verhandelt werden.</p><p>Der Eintritt zu den wissenschaftlichen Veranstaltungen ist frei.</p><p>Weitere Informationen finden sich auf der <a href="http://www.bachfest-2018.de/de/musik-lehre-und-forschung.html" target="_blank" class="external-link" rel="noreferrer">Webseite des Bachfests</a>.</p><p class="align-right">Philipp Amelung</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-28984</guid><pubDate>Thu, 13 Sep 2018 14:31:04 +0200</pubDate><title>„Kleine Kinder – große Fragen“: Religionspädagogen entwickeln Filmclips zur interreligiösen Erziehung in Kitas </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=28984&amp;cHash=a667e9464bea1dee72cda4ee33bfe36c</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>„In Deutschland heißt der Gott Jesus, und in Thailand heißt der Gott Buddha, und in Arabien heißt der Gott Allah“, so Kinder in einem Dialog in einer Kita. Kindergärten stehen vor wachsenden Herausforderungen durch eine zunehmend multireligiöse Gesellschaft. Vielfach ist hier der erste Ort, an dem Kinder mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit zusammenkommen. Dabei gilt die Elternarbeit als Schlüsselherausforderung. Oft kommt es hier zu Konflikten – beispielsweise bei religiösen Festen. Darauf sind Kindertagesstätten wenig vorbereitet. Wie sollen Kinder religiös begleitet werden, wenn es so unterschiedliche Erwartungen gibt, von ganz fromm bis konfessionslos?</p><p>Aus diesem Anlass hat eine Initiativgruppe mit Professor Albert Biesinger (Katholische Religionspädagogik) und Professor Friedrich Schweitzer (Evangelische Religionspädagogik) von der Universität Tübingen heute fünf professionell hergestellte Film-Clips präsentiert: Diese thematisieren Fragen wie „Gibt es (mehr als) einen Gott?“, „Was ist, wenn Oma stirbt?“, „Kann ich Gott sehen?“, „Wie ist das mit dem Kreuz?“ und „Lieber Gott, hörst Du mich?“</p><p>Die Filme wurden von der „Stiftung Gottesbeziehung in Familien“, der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart ermöglicht und gemeinsam mit den Kita-Organisationen Beta und KTK erarbeitet. Umgesetzt wurden sie von der Filmproduktion IT MEDIA. Sie sind ab sofort kostenlos im Internet verfügbar: <a href="http://www.kleine-menschen-grosse-fragen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.kleine-menschen-grosse-fragen.de</a>&nbsp;</p><p>Die Clips sollen es Fachkräften leichter machen, interreligiöse Fragen lebensnah aufzugreifen. Im Zentrum steht jeweils ein kurzer Film, der anschließend von einer Expertenrunde kommentiert wird. „Es geht um die Profilierung des jeweiligen religiösen Weges auf gleicher Augenhöhe. Der christliche Rückzug ist ebenso wenig angebracht wie das verschämte Abtauchen von Muslimen“, sagt der katholische Religionspädagoge Albert Biesinger. Sein evangelischer Kollege Friedrich Schweitzer stimmt zu: „Kinder haben ein Recht auf Religion und religiöse Begleitung. Daher brauchen wir heute auch interreligiöse Ansätze, gerade im Elementarbereich. Eltern haben hier eine Schlüsselfunktion.“</p><p>Dazu Oberkirchenrat Ulrich Heckel, einer der Projektleiter: „Als Gemeindepfarrer habe ich erlebt, welche Chance, aber auch welche Herausforderung religiöse Fragen in der Kindergartenarbeit mit sich bringen. Und ich habe die Verunsicherung erlebt, die in den Familien und in den Kitas entstehen kann, wenn Kinder aus unterschiedlichen Religionen aufeinanderprallen. Ich wünsche den Erzieherinnen gute Gespräche mit Eltern über die religiösen Fragen ihrer Kinder.“</p><p>„Integration hat in hohem Maße auch mit interreligiöser Verständigung zu tun“, sagen die Wissenschaftler. „Kinder nehmen die religiöse Vielfalt in ihrer Kita intensiv wahr. In der Begleitung der Eltern ist eine intensive Unterstützung der pädagogischen Fachkräfte vordringlich – nicht zuletzt angesichts der gesellschaftlichen Debatten. Dies wird dem Religionsfrieden auch langfristig dienlich sein. Die Kinder in den heutigen Kitas werden dieses Jahrhundert prägen. Auf sie kommt es an!“</p><p class="align-right">Antje Karbe<br> &nbsp;</p><h3>Kontakt:</h3><p>Prof. Dr. Albert Biesinger<br> Universität Tübingen<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,cndgtv0dkgukpigtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">albert.biesinger<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a>&nbsp; &nbsp;</p><p>Prof. Dr. Friedrich Schweitzer<br> Universität Tübingen<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,htkgftkej0uejygkvbgtBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2" class="mail">friedrich.schweitzer<span style="display:none">spam prevention</span>@uni-tuebingen.de</a></p><p>Oberkirchenrat Prof. Dr. Ulrich Heckel<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,wntkej0jgemgnBGNM/YWG0FG" data-mailto-vector="2" class="mail">ulrich.heckel<span style="display:none">spam prevention</span>@ELK-WUE.DE</a>&nbsp;<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-27781</guid><pubDate>Wed, 15 Aug 2018 13:58:43 +0200</pubDate><title>Theresia Bauer besuchte die UNESCO-Welterbehöhlen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=27781&amp;cHash=112879c5c9c12f7d546cb53aa3c7f15f</link><description>Wissenschaftsministerin machte auch Station im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die baden-württembergische Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat im Rahmen ihrer Sommertour 2018 Ende Juli die UNESCO-Welterbehöhlen im Ach- und Lonetal besucht. Dabei machte sie auch Station im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren: Hier sind wichtige Originalfunde aus den Höhlen ausgestellt wie die Venus vom Hohle Fels und drei Flöten, die ältesten Musikinstrumente weltweit. Bei einer Führung mit Museums-Direktorin Dr. Stephanie Kölbl und Professor Dr. Nicholas Conard von der Universität Tübingen, dem wissenschaftlichen Leiter des Museums, konnte die Ministerin einen Einblick in das Leben der Altsteinzeit gewinnen. Besonders lobte sie dabei die enge Zusammenarbeit der Universität Tübingen mit dem Museum ‒ hier gehen Forschung und Vermittlung Hand in Hand.</p><p>Am Nachmittag stand ein Besuch im Archäopark Vogelherd an. Nicholas Conard und Kuratorin Dr. Ewa Dutkiewicz führten durch das Parkgelände. Besonderen Anklang fanden bei der Ministerin die originalen Fundstücke im Präsentationsraum, die Vogelherdhöhle sowie das innovative Erlebnis- und Aktionskonzept des Archäoparks. Auch hier stand die Zusammenarbeit der Universität Tübingen mit dem Präsentationsort im Fokus.</p><p class="align-right">Gertrude Amann-Edelkott<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-24466</guid><pubDate>Fri, 27 Jul 2018 10:59:17 +0200</pubDate><title>Team der Universität Tübingen beim Stadtradeln 2018 ganz vorn dabei</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=24466&amp;cHash=8c3b242bacc1ef7d07e65752a4a1e2f8</link><description>Team UNImobil mit 145 Radlerinnen und Radlern „Teilnehmerstärkstes Team“ in Tübingen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat im Juni 2018 mit dem Team UNImobil beim Wettbewerb „Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima“ teilgenommen. Beim Stadtradeln handelt es sich um einen bundesweiten Wettbewerb, in dem sich Kommunen mit verschiedenen Teams drei Wochen lang beim Radfahren messen. Erklärtes Ziel der Kampagne ist es, „möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten“. </p><p><br> Das Team UNImobil der Universität Tübingen war in diesem Jahr mit 145 RadlerInnen vertreten und konnte damit unter 109 Tübinger Teams in der Kategorie „Teilnehmerstärkstes Team“ den 1. Platz erreichen. Mit knapp 29.000 erradelten Kilometern - und damit rechnerisch mehr als vier Tonnen eingespartem Kohlendioxid CO2 - hat es bei der Kilometerleistung für UNImobil allerdings nicht ganz für den 1. Platz gereicht: Dieser musste nach einem zeitweise spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen zuletzt dem Team „UKTrebbler“ des Universitätsklinikums Tübingen überlassen werden.</p><p class="align-right">Walter Heim<br></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-23934</guid><pubDate>Mon, 16 Jul 2018 17:56:57 +0200</pubDate><title>Tübingen Studierende für hervorragende Storytelling-Reportagen ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=23934&amp;cHash=0a050d3706033b40d986ec98ff3e7dbc</link><description>Landesanstalt für Kommunikation vergibt Digital- Journalismus-Preis (DIG JO)</description><content:encoded><![CDATA[<p>Lena Jauernig vom Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen ist für ihren Beitrag „Über alle Berge – Faszination Alpenüberquerung“ beim Digital- Journalismus-Preis (DIG JO) der Landesanstalt für Kommunikation (LFK) mit dem 1. Preis ausgezeichnet worden. Eine Reportage, die den Nutzer mit hineinnimmt in die Erfahrung des Wanderns und detailreich über alle Aspekte einer Alpenüberquerung mit Text, Interviews, Bildern und Filmen informiert. Zwei dritte Preise gab es für</p><ul><li>Katharina Rostan aus dem Studiengang KulturMediaTechnologie der Hochschule für Musik und der Hochschule Karlsruhe für ihren Beitrag „Aus der Magersucht ins Leben“ und für</li><li>Lucas Eiler von der Universität Tübingen, Institut für Medienwissenschaft, für seinen Beitrag „flucht.uni – Unser Leben nach der Flucht“.</li></ul><p>Den Preis nahm stellvertretend Professorin Dr. Susanne Marshall, Leiterin des Instituts für Medienwissenschaft der Universität Tübingen und Betreuerin des Projektes, entgegen. Ausgezeichnet wurden die Gewinner des diesjährigen Digital- Journalismus-Preises im festlichen Rahmen des LFK-Jahresempfangs. Für ihre multimedialen Onlinebeiträge erhielten die Preisträger neben einer Urkunde auch Preisgelder in Höhe von bis zu 1000 Euro.</p><p>Jurymitglied Dennis Horn lobte die Sorgfalt und Vielfalt bei der Recherche und Ausarbeitung der Themen, die Gestaltung und gut durchdachte Kombination von Bild-, Audio- und Videomaterialien sowie die interaktiven Auswahlmöglichkeiten, die den Rezipienten damit geboten werden. Pageflow und andere Gestaltungsmöglichkeiten geben den Studierenden die Möglichkeit, kreativ und innovativ Themen multimedial aufzubereiten, viel Information zu verschiedenen Themenfelder nutzergerecht zu sortieren und auf ansprechende und vielseitige Weise zu präsentieren. Insgesamt zeigten die Einreichungen ein sehr großes Engagement der Studierenden, auch schwierige Themen umzusetzen. Für die Zukunft wünsche er sich, dass beim Storytelling die Fülle der multimedialen Möglichkeiten noch freier ausgeschöpft werde und in einer Welt voller neuer Möglichkeiten der Blick aufs klassische journalistische Handwerk nicht verloren geht.</p><p>Insgesamt waren 14 Beiträge von Studierenden baden-württembergischer Hochschulen eingegangen. Die Hochschulen des Landes kooperieren seit Jahren eng in der praxisorientierten Ausbildung der Studierenden im Rahmen des von der LFK geförderten Projektes „HD Campus TV“. Das Projekt bietet auf der gemeinsamen Plattform <a href="http://www.hd-campus.tv" target="_blank" rel="noreferrer">www.hd-campus.tv</a> eine Mediathek für die studentischen Beiträge, unter anderem auch für die multimedialen Reportagen.</p><p>Der DIG JO wurde zum dritten Mal in Folge verliehen. Über die Preisvergabe entschied eine unabhängige Jury. Alle Wettbewerbsbeiträge, die von Studierenden der Hochschule der Medien in Stuttgart, der Hochschule für Musik in Karlsruhe sowie der Universität Tübingen (Institut für Medienwissenschaft sowie Zentrum für Medienkompetenz) erstellt wurden, sind abrufbar unter: <a href="http://www.lfk.de/digitaljournalismuspreis" target="_blank" rel="noreferrer">www.lfk.de/digitaljournalismuspreis</a>.</p><p class="align-right">Pressemitteilung der LFK</p><p>Für Medien-Rückfragen:<br> Axel Dürr<br> Pressesprecher<br> Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK)<br> Telefon: 0711/66991-74<br> E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,c0fwgttBnhm0fg" data-mailto-vector="2">a.duerr<span style="display:none">spam prevention</span>@lfk.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-23932</guid><pubDate>Mon, 16 Jul 2018 17:52:21 +0200</pubDate><title>Dan John ist Studenten-Weltmeister im Beachvolleyball</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=23932&amp;cHash=7872a9024c8fc1d5a35e559be4997b22</link><description>Sieg im deutsch-deutschen Finale in München</description><content:encoded><![CDATA[<p>Das deutsche Duo Dan John (Universität Tübingen) und Eric Stadie (Humboldt-Universität zu Berlin) ist Studenten-Weltmeister im Beachvolleyball. Am 13. Juli besiegte das Duo im deutsch-deutschen Finale der 9. FISU Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball (WUBC) die Kieler Bennet und David Poniewaz in zwei Sätzen: 21:17 und 21:19.</p><p>Vor rund 1.500 Zuschauern auf dem Center Court der Beachvolleyball-Anlage der Technischen Universität München (TUM) im Olympiapark nutzten John/Stadie die Fehler der favorisierten Poniewaz-Zwillinge aus. Im ersten Satz kämpften sie sich nach starkem Auftakt der Kieler Brüder zurück und übernahmen Mitte des Satzes die Führung (10:7), die sie nicht mehr hergaben. Im zweiten Satz lagen die Nerven bei Bennet Poniewaz blank, der sich wegen Meckerns eine Rote Karte einfing. Das bescherte John/Stadie einen weiteren Punkt zum 13:11. Der Weg zum zweiten Satzerfolg für Dan John und Eric Stadie war damit bereitet (21:19).</p><p>Die WUBC war Teil der Feier zum 150-jährigen Bestehen der Technischen Universität München. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung durch den Zentralen Hochschulsport München (ZHS) und den Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband (adh).</p><p><a href="https://www.adh.de/medien/newsarchiv/news/wuc-beachvolleyball-in-muenchen-feierlich-beendet.html" target="_blank" rel="noreferrer">Pressemitteilung des adh</a></p><p class="align-right">Verena Burk</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-22074</guid><pubDate>Thu, 14 Jun 2018 12:07:29 +0200</pubDate><title>International Advisory Board to advise University Management on Strategic Issues</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=22074&amp;cHash=c727f61bf306de5502d59e3cebe95920</link><description>Expert group convenes again – this year’s main topic: the Excellence Strategy</description><content:encoded><![CDATA[<p>The University of Tübingen’s International Advisory Board was on campus Monday, 11th June and Tuesday, 12th June. This is the third meeting of the high-level expert group that convened last in 2016. The Board advises the University Management on strategic issues, this year with a special focus on the Excellence Strategy of the German Federal and State Governments. In the midst of preparations for the application of new Clusters of Excellence and the overarching institutional strategy funding line, the International Advisory Board provides an international perspective on the current plans and provides impulses for further development. </p><p>The International Advisory Board was initiated in the framework of the Excellence Initiative in 2014. It consists of scientists and scholars from internationally renowned universities and different academic disciplines who occupy leadership positions either at their home universities or in national scientific organizations.</p><p><strong>The Members of the International Advisory Board:</strong></p><ul><li><strong>Professor Eva Åkesson</strong> has been Vice-Chancellor of the University of Uppsala, Sweden, since 1 January 2012. She is a professor of chemical physics and has previously been Deputy Vice-Chancellor of the University of Lund with special responsibility for basic and advanced studies, quality assurance, and internationalization.</li><li><strong>Professor Carol L. Folt</strong> was installed as 11th Chancellor of the University of North Carolina at Chapel Hill (UNC) in October 2013 and is the first woman to hold this position. She is an environmental scientist and came to North Carolina from Dartmouth College, where she was interim president in 2012-2013, and a faculty member and administrator for 30 years.</li><li><strong>Professor Masashi Haneda</strong> was Vice-President for International Affairs of the University of Tokyo from 2012-2015 and Executive Vice-President in 2016. He is a historian and has been Director of the University of Tokyo’s Institute for Advanced Studies on Asia since 2010. Haneda has been an Associate Member for the Humanities of the Science Council of Japan since 2006.</li><li><strong>Professor Chris Higgins</strong> was Vice-Chancellor at the University of Durham, UK, from 2007-2014. His research has focused on molecular biology. Before coming to Durham, he was Nuffield Professor and Head of the Department of Clinical Biochemistry at the University of Oxford, and Director of the Medical Research Council as well as Head of Division at Imperial College.</li><li><strong>Professor Antonio Loprieno</strong> has been President of the University of Basel, Switzerland from 2006 to 2015 and headed the Conference of Swiss University Rectors (CRUS) from 2008 to 2015. Since May 2018 he also serves as President of the Swiss Academies of Arts and Sciences. He has been full Professor of Egyptology at Basel since 2000, and was previously full professor of Egyptology at the University of California, Los Angeles.</li><li><strong>Professor Sijbolt Noorda</strong> is President Emeritus of the University of Amsterdam and former President of the Association of Dutch Research Universities. He is currently President of the Academic Cooperation Association, a Brussels-based think tank that seeks to promote international cooperation in the field of higher education. Noorda is a theologian focusing on the cultural history of religions in Europe.</li><li><strong>Professor Pamela Schirmeister</strong> serves as both Dean of Strategic Initiatives for Yale College, The Graduate School, and the FAS Dean’s office, and as Dean of Undergraduate Education at Yale College. Her academic training is in nineteenth-century American literature. Her research interests also include the relation between philosophy and literature, psychoanalytic theory, and biography.</li></ul><p class="align-right">Remke Lohmann</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-21035</guid><pubDate>Mon, 14 May 2018 17:46:57 +0200</pubDate><title>Max-Planck-Gesellschaft benennt Schiff nach Tübinger Forscher Eugen Seibold</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=21035&amp;cHash=1c4266e2041e74a792c06f1ffa47a89b</link><description>Würdigung für Begründer der modernen marinen Geowissenschaften in Deutschland</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vertreter von Wissenschaft und Forschung haben am 11. Mai in Kiel an der Taufe des neuen Forschungsschiffs „Eugen Seibold“ teilgenommen. Benannt ist die hochseetaugliche Yacht, die vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz betrieben wird, nach dem früheren Tübinger Geologen Eugen Seibold, der in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden wäre. Seibold, der von 1953 bis 1958 Professor für Allgemeine und Angewandte Geologie an der Universität Tübingen war, gilt heute als Begründer der modernen marinen Geowissenschaften in Deutschland.</p><p><br> Das 22 Meter lange Forschungsschiff bietet Platz für vier bis sechs Wissenschaftler sowie zwei bis vier Crewmitglieder. Es ist ausgerüstet für die punktuelle und kontinuierliche biologische, chemische und physikalische Beprobung von Luft, Meerwasser und Plankton. Über eine spezielle Konstruktion auf dem Achterdeck können Proben aus einer Wassertiefe von bis zu 2.500 Meter entnommen werden. Als Segelschiff mit einem Rumpf aus Kunststoff und einem extra entwickelten Hybridantrieb kann die „Eugen Seibold“ völlig kontaminationsfrei Proben nehmen. Zudem können die Proben in einem Reinraumlabor teilweise bereits vor Ort ausgewertet werden.</p><p><br> Mehrere Festredner würdigten am Freitag den Beitrag Seibolds für die marinen Geowissenschaften. „Eugen Seibold war ein Visionär. Es ist im Wesentlichen ihm zu verdanken, dass in Deutschland eine leistungsfähige und international anerkannte Meeresforschung aufgebaut wurde“, sagte Professor Gerald Haug, Klimageologe und Direktor am Max-Planck-Institut für Chemie. Das 3,5 Millionen Euro teure Forschungsschiff wurde von der Werner Siemens-Stiftung finanziert, die auch der Universität Tübingen eng verbunden ist. Die erste Forschungsreise der „Eugen Seibold“ ist für den Winter 2018 auf dem Nordatlantik geplant.</p><p class="align-right">Karl G. Rijkhoek<br></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-20927</guid><pubDate>Wed, 09 May 2018 17:08:20 +0200</pubDate><title>Abschlussveranstaltung des Zertifikatsstudiums Migration und Integration</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=20927&amp;cHash=e3ad9fbb669ab4bafb67008f6bff6294</link><description>Neues Angebot des Tübinger Zentrums für Wissenschaftliche Weiterbildung und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg startete 2017</description><content:encoded><![CDATA[<p>Ende April erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zertifikatsstudiums „Migration und Integration“ ihr Certificate of Advanced Studies (CAS). Das im April 2017 erstmals gestartete Zertifikatsstudium wird vom Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität Tübingen und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg zusammen angeboten. Es besteht aus sechs Modulen:</p><ul><li>„Migrationsprozesse in Deutschland“,</li><li>„Systemische Beratung und Supervision in der Sozialen Arbeit im Kontext von Flucht und Migration“,</li><li>„Psychische Krankheitsbilder und Selbstfürsorge“,</li><li>„Kriminalität im Kontext von Zuwanderung – eine wissenschaftliche Reflexion“,</li><li>„Religiöse und Interreligiöse Fragen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen“ sowie</li><li>„Ethische und völkerrechtliche Grundlagen der Flüchtlingshilfe“.</li></ul><p>Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zertifikatskurses sind ausgebildete Fachkräfte der Sozialen Arbeit mit langjähriger Berufserfahrung oder Quereinsteiger, die seit der Flüchtlingswelle im Jahr 2015 mit geflüchteten Menschen arbeiten. Ihr Ziel war es, sich mit dem Zertifikat auf Grundlage neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu professionalisieren und eine langfristige Berufsperspektive in der Integrations- und Flüchtlingsarbeit auszubauen.</p><p><br> „Als Integrations- und Flüchtlingsbeauftragte setze ich seit Jahren in verschiedenen Einrichtungen sehr gute Maßnahmen zur Integration geflüchteter Menschen um“, erzählt Regina Wolf aus Offenburg. „Durch die Diversität der Personengruppe steht man trotzdem jeden Tag vor neuen Herausforderungen, so dass ich mich zur Weiterbildung entschieden habe. Meine Erwartungen an das Zertifikatsstudium haben sich voll und ganz erfüllt und wurden sogar noch übertroffen. Ich habe für meinen Beruf wirklich etwas dazugelernt“. Die Architektin Christina Eiermann, die seit 2016 eine Flüchtlingsunterkunft in Stuttgart leitet, holte ihre fehlende sozialpädagogische Qualifikation durch das Zertifikatsstudium nach. „Die Vielfalt der behandelten Themen, der wertvolle Input von den Dozentinnen und Dozenten sowie die anregenden Diskussionen mit den Kollegeninnen und Kollegen empfand ich als große Bereicherung“, erklärt die Stuttgarterin.</p><p><br> Besonders erfreulich für die beiden Veranstalter der Universität Tübingen und der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg: die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten durch das Zertifikat ihre Be-rufsperspektiven in der Arbeit mit geflüchteten Menschen deutlich verbessern und neue Karrierewege einschlagen. </p><p>Anfang März 2018 hat der zweite Zertifikatskurs Migration und Integration mit 18 Personen begonnen, ein weiterer Durchführungstermin ist für 2019 in Planung.</p><p><br> Das Tübinger Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung wurde 2013 an der Universität Tübingen gegründet und bietet weitere Zertifikatsstudien zu folgenden Themen an:</p><ul><li>Versicherungsmedizin,</li><li>Ethik in Organisationen,</li><li>Geodatenmanager/in sowie eine</li><li>Weiterbildung zum Fachapotheker/in.</li></ul><p><a href="/zh/weiterbildung/programm/integrative-sozialarbeit/">Programm des Zertifikatsstudium Migration und Integration</a></p><p class="align-right">Gabriele Schaub</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-20854</guid><pubDate>Tue, 08 May 2018 15:19:55 +0200</pubDate><title>Hohe Anerkennung für „Jugend präsentiert“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=20854&amp;cHash=0f4551223dcca40e6a9720180a0c1503</link><description>Kultusministerkonferenz empfiehlt Teilnahme an Schülerwettbewerb, der maßgeblich von Tübinger Rhetorikern konzipiert wurde</description><content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundeswettbewerb „Jugend präsentiert“ gehört ab sofort zu den bundesweiten Schülerwettbewerben, zu deren Teilnahme die Kultusministerkonferenz (KMK) aufruft. Damit steht „Jugend präsentiert“ nun in einer Reihe mit großen und etablierten Schülerwettbewerben wie „Jugend forscht“. Eine Aufnahme in die Liste ist nur alle drei Jahre möglich und hängt von der erfolgreichen Erfüllung zahlreicher Qualitätskriterien ab. „Jugend präsentiert“ gibt es als Wettbewerb seit 2011. 2018 beteiligten sich 2800 Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern.</p><p><br> Mit dem Programm von „Jugend präsentiert“ wird die Präsentationskompetenz von Schülerinnen und Schülern, besonders in den MINT-Fächern gefördert. Dabei geht es darum zu vermitteln, dass Präsentieren mehr heißt, als eine Power Point Präsentation zu beherrschen. Vielmehr soll ein Thema mit sicherem Auftreten anschaulich und dem Zuhörer angemessen vorgetragen werden. Dazu wurden am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen Unterrichtsmaterialien und Trainings entwickelt, die bundesweit Lehrkräften angeboten werden. Bislang haben rund 1000 Lehrkräfte an diesen kostenfreien Fortbildungen teilgenommen und ihre Erfahrungen in den Unterricht eingebracht. Damit Schülerinnen und Schüler sich auch außerhalb des Schulunterrichts messen können, wird außerdem ein bundesweiter Wettbewerb für alle weiterführenden Schulen angeboten. Aufgabe im Wettbewerb ist es, ein naturwissenschaftlich-mathematisches Thema anschaulich und begeisternd zu präsentieren.</p><p><br> Um von der KMK als Schülerwettbewerb empfohlen zu werden, muss ein Wettbewerb nachweisen, dass er umfassend soziale, personale, methodische und fachliche Kompetenz der Teilnehmenden fördert. Diese Förderung erfolgt bei „Jugend präsentiert“ durch die gründliche Vermittlung der Präsentationskompetenz schon in ersten Stufen des Wettbewerbsverlaufs. Ein weiteres Kriterium ist die Unterstützung des Bildungs- und Erziehungsauftrages der Schule, die mit der Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien und einem bundesweiten Trainingsangebot erfüllt wird. Der starke Netzwerkgedanke hinter dem Programm von „Jugend präsentiert“ motiviert außerdem Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte, sich für ihre Schule zu engagieren und zur Schulentwicklung beizutragen.</p><p><br> „Für uns ist die Aufnahme in die Liste ein bedeutender Schritt, um uns weiter zu etablieren und langfristig zu einem der großen bundesweiten Schülerwettbewerbe wachsen zu können. Wir hoffen, dass wir durch die engere Zusammenarbeit mit den Ländern noch mehr Schulen als bisher erreichen und somit viele weitere Schülerinnen und Schüler für das Präsentieren von MINT-Themen begeistern“, sagt Christian Kleinert, Projektleiter von „Jugend präsentiert“.</p><p><br> „Jugend präsentiert“ ist ein Projekt der Klaus Tschira Stiftung, Kooperationspartner ist Wissenschaft im Dialog, Berlin. Die Materialien sowie die Trainings werden von einem Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen entwickelt und durchgeführt.</p><p class="align-right">Pressemitteilung von Wissenschaft im Dialog</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-20226</guid><pubDate>Thu, 19 Apr 2018 17:14:28 +0200</pubDate><title>“Start-up BW Elevator Pitch”: SkillRoad gewinnt 1. Platz beim Regional Cup Böblingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=20226&amp;cHash=326e0cd8bb1eb8bdc3410afb28684652</link><description>Erfolg für Team der Universität Tübingen beim Gründerwettbewerb des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg</description><content:encoded><![CDATA[<p>In ganz Baden-Württemberg werden gerade wieder im Rahmen des Gründerwettbewerbs “Start-up BW Elevator Pitch” die besten Gründerinnen und Gründer mit den innovativsten Geschäftsmodellen gesucht. Am 13. April fand der Regional Cup Böblingen in der IBM Deutschland Niederlassung in Ehningen statt. Zehn Gründerteams hatten nur jeweils drei Minuten Zeit, um die Jury und rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauern von ihrer Geschäftsidee zu überzeugen.<br><br> Den ersten Platz mit einem Preisgeld von 500 Euro hat das Team von SkillRoad der Eberhard Karls Universität Tübingen gewonnen. Damit hat es sich zusätzlich für das Landesfinale in Stuttgart qualifiziert.</p><p>Die Geschäftsidee von SkillRoad ist es, chinesische Fachkräfte aus den Bereichen Ingenieurwesen und IT an deutsche Unternehmen zu vermitteln und durch umfassende Betreuung und Unterstützung im Alltag dafür zu sorgen, dass diese ihr volles Potenzial in der neuen Arbeitsumgebung ausschöpfen können.</p><p>SkillRoad setzt sich aus vier Absolventen der Sinologie an der Eberhard Karls Universität Tübingen zusammen, welche sich seit dem ersten Semester kennen und als eingespieltes Team zusammenarbeiten. Das Unternehmen wird durch das EXIST-Gründerstipendium gefördert und von Junior-Professor Dr. Matthias Niedenführ von der Abteilung Sinologie der Universität Tübingen betreut.</p><p>Weitere Informationen zu SkillRoad findet man unter: <a href="http://www.skillroad.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.skillroad.de</a></p><p class="align-right">Robert Reinartz</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-19440</guid><pubDate>Wed, 28 Mar 2018 13:48:47 +0200</pubDate><title>Austausch über kalte Quanten: Netzwerk für „Kollektive Effekte und Optomechanik in ultrakalter Materie“ (ColOpt) trifft sich in Tübingen </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=19440&amp;cHash=bbc13402eb72654ef93ea430e8f24e7c</link><description>Am physikalischen Institut der Universität Tübingen haben sich vom 19.-23. März 30 Forscherinnen und Forscher des Europäischen Training-Netzwerks “ColOpt – Kollektive Effekte und Optomechanik in ultrakalter Materie” getroffen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Forschungsgruppen beschäftigen sich mit Atomen, die mithilfe von Laserstrahlen auf extrem kalte Temperaturen von wenigen millionstel Grad über dem absoluten Nullpunkt abgekühlt wurden. Hierbei steht die Frage im Mittelpunkt, wie diese Atome als Kollektiv mit Licht wechselwirken. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möchten erforschen, wie man die Atome im Bereich der neuen Quantentechnologien nutzen könnte, z.B. als Lichtspeicher in zukünftigen Quantennetzwerken. <br><br> Das ColOpt-Netzwerk hat sich besonders die international vernetzte Ausbildung zum Ziel gesetzt: 15 Doktorandinnen und Doktoranden werden durch das Projekt finanziert. Beteiligt sind am Netzwerk, neben dem Koordinator Professor Thorsten Ackemann von der Universität Strathclyde in Glasgow, acht Universitäten und drei Firmen aus sechs europäischen Ländern, darunter die Universität Tübingen mit der Arbeitsgruppe von Prof. Sebastian Slama. Unterstützt wird das Netzwerk außerdem von zwei Universitäten in Brasilien und den USA sowie fünf weiteren nichtakademischen Partnern. <br><br> ColOpt wird seit Januar 2017 von der Europäischen Kommission im Rahmen des Marie Sklodowska- Curie Programms mit 3,9 Millionen Euro gefördert. Die kommerziellen Partner des Netzwerkes unterstützen diese Ziele durch die Weiterentwicklung der dazu nötigen optischen Technologien, zum Beispiel äußerst präzise Laser oder maßgeschneiderte Lichtverteilungen auf der Mikrometer-Skala. Details zum Netzwerk finden sich unter <a href="http://www.colopt.eu" target="_blank" rel="noreferrer">www.colopt.eu</a>.</p><p class="align-right">Sebastian Slama</p><h3>Kontakt: </h3><p>Prof. Dr. Sebastian Slama<br> Physikalisches Institut<br> Tel: +49 7071 2976305<br> Email: <a href="#" data-mailto-token="ocknvq,ugdcuvkcp0uncocBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">sebastian.slama[@]uni-tuebingen.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-19191</guid><pubDate>Tue, 20 Mar 2018 16:39:38 +0100</pubDate><title>Freude an der Mathematik</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=19191&amp;cHash=d1a43ccd882da27b20bbf91f04f7ab73</link><description>Rund 350 Schüler kamen nach Tübingen zum „Tag der Mathematik 2018“</description><content:encoded><![CDATA[<p>Auch dieses Jahr lud der Fachbereich Mathematik Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe zum „Tag der Mathematik“ am Samstag, 3. März, von 9:30 bis 17:00 nach Tübingen ein, eine Tradition, die nun schon bis 1991 zurückreicht. In einem zweiteiligen Gruppenwettbewerb können die Schüler an diesem Tag vormittags mit anspruchsvollen und nachmittags in einem Schnellwettbewerb mit einfacheren Aufgaben ihr Können unter Beweis stellen. Die Gruppen bestehen aus 3 bis 5 Schülerinnen und Schülern, die von ihren Schulen vorab gemeldet werden. Höhepunkt ist die Preisverleihung am Ende mit Urkunden, Buch- und Spielepreisen.</p><p>Freude an Mathematik steht an diesem Tag im Vordergrund, und manche nehmen dafür eine weite Anreise in Kauf: Auch dieses Jahr kamen viele der rund 350 Schüler von weit entfernten Orten. Unter den 46 Gymnasien waren welche aus Friedrichshafen, Gerabronn im Hohenlohekreis, Heilbronn oder Künzelsau. Begleitet wurden sie in aller Regel von ihren Lehrerinnen und Lehrern in Mathematik, die dankbarerweise oft auch bei der Organisation des Wettbewerbes halfen. Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs unter den 85 Teams: das Karls-Gymnasium in Stuttgart. Hinter dem Albert-Schweitzer-Gymnasium aus Leonberg sicherte sich das Carlo-Schmid-Gymnasium aus Tübingen Platz 3.</p><p>Zum Begleitprogramm gehören traditionell Vorträge aus den Bereichen „Mathematische Forschung und Anwendung“ und dem „Berufsfeld des Mathematikers“. Diesmal lag mit „Algebraische Varietäten in der Mathematik“ von Prof. Dr. Ivo Radloff (Tübingen), „Algebraische Varietäten und Robotersteuerung“ von Prof. Dr. Priska Jahnke (Hochschule Heilbronn) und „Algebra und Kryptographie“ von Dr. Hendrik Bäker (TNG Consulting Unterföhring) der Schwerpunkt bei Algebra und Geometrie und ihren Anwendungen. Weiterer Anknüpfungspunkt war die derzeitige Ausstellung „Mind and Shape“ von Prof. Dr. Frank Loose im Mathematischen Institut.</p><p>Die Schülerinnen und Schüler erlebten einen spannenden Tag der Mathematik. Bei den Organisatoren haben sie mit ihrem Engagement und ihrer Leistungsbereitschaft großen Eindruck hinterlassen. Bleibt zu hoffen, dass viele sich für das perspektivensichere Studium der Mathematik entscheiden, im besten Fall natürlich in Tübingen.</p><p class="align-right">Ivo Radloff, Fachbereich Mathematik</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-18106</guid><pubDate>Fri, 16 Feb 2018 16:29:52 +0100</pubDate><title>Studierende aus Südafrika und Botswana zu Gast</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=18106&amp;cHash=320c34e078af36a7ec706be51e9ffb26</link><description>Südafrika-Programm der Universität Tübingen fand zum 19. Mal statt</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen begrüßte am 23. Januar 2018 eine Gruppe südafrikanischer und botswanischer Studierender mit einem Empfang in der Neuen Aula. Die Studierenden verbrachten im Rahmen des Südafrika-Programms der Abteilung Deutsch als Fremdsprache drei Wochen in Deutschland, in denen sie die deutsche Kultur und die deutsche Sprache näher kennenlernten. Dafür nahmen sie unter anderem an Seminaren zu den Themen Sprache und Kultur, Geschichte, Politik, Literatur und Wirtschaft teil. Das Programm fand bereits zum 19. Mal statt.</p><p><br> Prorektorin Professorin Dr. Amos und Wolfgang Mekle, Leiter des Dezernats Internationale Angelegenheiten, hießen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Programms, viele Gastfamilien und weitere Gäste beim Empfang willkommen. Als Repräsentantin des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Hauptsponsor des Programms, richtete auch Martina Diesing herzliche Worte an die Gruppe. Vom Südafrikanischen Generalkonsulat in München waren Generalkonsul George Monyemangene und seine Stellvertreterin Lehlogonolo Sibisi angereist. Sie hatten große Freude an den Begegnungen und Gesprächen mit der farbenfrohen, lebhaften Studierendengruppe aus der Heimat.</p><p><br> Nach dem offiziellen Teil sorgten die Studierenden mit Liedern und poetischen, rhythmischen Vorträgen für die musikalische Untermalung des Abends, die von den Gästen begeistert und mit großem Beifall aufgenommen wurden.<br> Ein gelungener Abend, der Lebensfreude, Wärme und Enthusiasmus in die triste Januarkälte brachte.</p><p>Homepage Südafrika-Programm<br><br></p><p class="align-right">Barbara Owen<br></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-18013</guid><pubDate>Wed, 14 Feb 2018 15:53:20 +0100</pubDate><title>Wie nachhaltig sind Hochschulen und wo steht die Universität Tübingen? </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=18013&amp;cHash=c5eb7b7a511f70b3cd96a04bac9f7480</link><description>Antworten soll künftig der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) für Hochschulen liefern. Tübingen war an der Testphase beteiligt. </description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat gemeinsam mit elf anderen deutschen Hochschulen, wie beispielsweise der Universität Hamburg und der TU Darmstadt, am Deutschen Nachhaltigkeitskodex für Hochschulen (DNK) mitgearbeitet. Darin wollen sie ihr Engagement für eine Nachhaltige Entwicklung künftig sichtbar und vergleichbar machen, denn Hochschulen nehmen eine wichtige Rolle als Gestalter von Veränderungen und Träger von Verantwortung in der Gesellschaft ein.</p><p>Im Deutschen Nachhaltigkeitskodex für Hochschulen geben sie standardisiert und öffentlich einsehbar Auskunft über ihre Nachhaltigkeitsbemühungen. In 20 verschiedenen Kriterien legen sie zum Beispiel Rechenschaft darüber ab, welche Abteilungen die Verantwortung für Nachhaltige Entwicklung tragen, welche natürlichen Ressourcen wie genutzt werden oder wie Chancengerechtigkeit umgesetzt wird. Das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung hat am 30. Januar 2018 erfolgreich die <a href="https://datenbank2.deutscher-nachhaltigkeitskodex.de/Profile/CompanyProfile/12181/de/2016/dnk" target="_blank" class="external-link-new-window" rel="noreferrer">Entsprechenserklärung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex der Universität Tübingen</a> eingereicht. Deshalb darf sie nun offiziell das Signet des DNK führen. </p><p>„Wir freuen uns sehr, als Pioniere sowohl bei der Erarbeitung des Hochschul-DNK, als auch in der Testphase aktiv dabei gewesen zu sein“, so der Leiter des Kompetenzzentrums für Nachhaltige Entwicklung, Prof. Dr. Thomas Potthast. Umso schöner sei es, jetzt offiziell die Entsprechenserklärung abgegeben zu haben. „Die zahlreichen bereits umgesetzten und aktuell laufenden Nachhaltigkeitsaktivitäten, wie die drei sehr gut besuchten <a href="/zh/universitaet/profil/werte-und-visionen/nachhaltige-entwicklung/governance/vernetzungstreffen-nachhaltig-uni-tuebingen/" target="_blank" class="external-link-new-window">Vernetzungstage 2017</a>, sind jedoch kein Grund sich auf unseren Lorbeeren auszuruhen.“ so Potthast. Sie gäben vielmehr Anstoß, die Nachhaltige Entwicklung weiter strukturell an der Universität Tübingen fest zu verankern.</p><p class="align-right">Autorinnen: Kerstin Schopp, Carla Herth</p><p class="align-right">&nbsp;</p><h3>Kontakt:</h3><p>Prof. Dr. Thomas Potthast, Kerstin Schopp<br> Universität Tübingen<br> Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung <br> Telefon +49 7071 29-77986<br> nachhaltig[at]uni-tuebingen.de <br><a href="http://www.uni-tuebingen.de/de/16713" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-tuebingen.de/de/16713</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-17460</guid><pubDate>Tue, 30 Jan 2018 14:41:38 +0100</pubDate><title>Applied machine learning research: IBM R&amp;D and University of Tübingen announce cooperation</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/applied-machine-learning-research-ibm-rd-and-university-of-tuebingen-announce-cooperation/</link><description></description><content:encoded><![CDATA[<p>IBM R&amp;D and University of Tübingen announced a cooperation in the area of applied machine learning research which has become very important for both partners. Among a variety of innovative research subjects in this domain Pervasive Eye Tracking is a truly fascinating one. The human gaze reveals critical cues for human communication and interaction. These cues, made understandable to computers, can revolutionize the ways how we interact with smart devices in specific environments as well in our everyday living.</p><p>A prominent example is an autonomous car that needs to monitor the take-over readiness of the driver to be prepared for critical traffic situations. Another complex situation is eye movement and eye-hand coordination in neurosurgery that gives insights about specific skills in this domain and can be used for training surgeons. In general smart systems will dramatically benefit from this research as they are enabled to better understand the context of their human users resulting in an insightful and more emphatic behavior.</p><p>To support these computationally intensive applications IBM provides expertise and a high performing computing system that has been designed for efficiently tackling complex learning models. This dedicated 'PowerAI' platform is given to the university as part of an IBM Shared Research Award which is presented to Professor Wolfgang Rosenstiel, dean of the Faculty of Science at the University of Tübingen. As stated by Dirk Wittkopp, VP IBM Germany Lab, the cooperation continues the long year and successful relationship of both parties in a very promising new domain.</p><p>Wolfgang Rosenstiel added that this AI platform fits perfect to the strategy of the faculty and the university, where artificial intelligence and especially machine learning are of strategic importance.</p><p class="align-right">Jun.-Prof. Dr. Enkelejda Kasneci, University of Tübingen; Dr. Martin Mähler, University Relations IBM</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="csc-frame-frame6"><tbody><tr><td><img alt="Wolfgang Fuhl, Department of Computer Science, demonstrates the working process of the &apos;PowerAI&apos; platform. " data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="446462" data-htmlarea-zoom="true" height="225" src="fileadmin/_processed_/1/0/csm_18-01-30_IBM_Grant_I_62258faefe.jpg" title="Wolfgang Fuhl, Department of Computer Science, demonstrates the working process of the &apos;PowerAI&apos; platform. " width="300" style></td><td><p>Wolfgang Fuhl, Department of Computer Science, demonstrates the working process of the 'PowerAI' platform.<br> 			Photo: Friedhelm Albrecht/University of Tübingen</p></td></tr></tbody></table></div></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-17018</guid><pubDate>Fri, 19 Jan 2018 14:46:02 +0100</pubDate><title>Indologin Heike Oberlin reiste für die „Erudite scholar-in-residence lecture series“ durch Südindien</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=17018&amp;cHash=8c71b7b02a03d86a54da7659556a4d70</link><description>In mehreren Seminaren und Vorlesungen sprach sie über das Sanskrittheater Kutiyattam und verknüpfte Forschungen zu den Techniken und Wirkungsweisen dieses Theaters mit Sprachstudien, Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft und den Genderstudies.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Heike Oberlin, außerplanmäßige Professorin für Indologie an der Universität Tübingen, hielt auf Einladung des Kerala State Higher Education Council Anfang Januar 2018 eine Vortragsreihe in Südindien. Sie gab Seminare am Kerala Kalamandalam, der Universität für Kunst und Kultur des Bundesstaates Kerala. Außerdem hielt sie Vorlesungen an weiteren Universitäten, wie der Sri Sankaracharya University for Sanskrit in Kalady, der Thunchath Ezhuttacchan University for Malayalam in Tirur und dem Kerala Varma College in Thrissur. Für die „Erudite scholar-in-residence lecture series“ lädt das Wissenschaftsministerium des südindischen Bundesstaats Kerala international bedeutende Forscherinnen und Forscher ein. Ihre hochkarätigen Vorträge sollen Studierende vor Ort motivieren; für junge Frauen haben Gastwissenschaftlerinnen außerdem eine wichtige Vorbildfunktion.<br><br> Im Fokus von Oberlins Vortragsreihe standen die Geschichte des Sanskrittheaters Kutiyattam, das die Geschichte des gesamten indischen Südwestens in sich birgt, sowie das Zusammenspiel der Lokalsprache Malayalam und des altindischen Sanskrit. Sie verknüpfte dafür Forschungen zu den Techniken und Wirkungsweisen dieses Theaters mit Sprachstudien, Erkenntnissen der Geschichtswissenschaft und den Genderstudies. Beispielsweise lässt die Entwicklung der Frauenrollen und ihrer Darstellerinnen detaillierte Rückschlüsse auf die Stellung der Frau in der traditionellen Gesellschaft zu. Die Rollenfigur des Malayalam sprechenden Spaßmachers Vidushaka schlägt eine Brücke zwischen der in den Mythen und der Götterwelt angesiedelten Handlung und dem südindischen Alltag vor zwei-, dreihundert Jahren. Sie stellt somit eine der ergiebigsten Quellen zur Lebenswelt dieser Zeit dar.</p><p>&nbsp;</p><p>Oberlin ist eine der wenigen Expertinnen für die Sprache und Kultur Keralas außerhalb Indiens. 1995 war sie selbst als Stipendiatin des Indian Council für Cultural Relations (ICCR) und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für zwei Jahre Studentin am Kerala Kalamandalam. In dieser Zeit und den Folgejahren forschte sie nicht nur über das alte Sanskrittheater Kutiyattam, sie erlernte es auch bis zur Bühnenreife. </p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="csc-frame-frame6"><tbody><tr><td><p><img alt data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="444588" data-htmlarea-zoom="true" height="400" src="fileadmin/_processed_/2/9/csm_2018-01-19-Oberlin_1_a3f2bfaa2d.jpg" width="300" style></p></td><td><img data-htmlarea-file-table="sys_file" data-htmlarea-file-uid="444584" data-htmlarea-zoom="true" height="225" src="fileadmin/_processed_/7/0/csm_2018-01-19-Oberlin_2_0e98056ca9.jpg" width="300" style alt></td></tr><tr><td><p>Professorin Heike Oberlin zusammen<br> 			mit Dr. V.K. Vijayan, Leiter des<br> 			Wissenschaftscampus des Kerala Kalamandalam,<br> 			Professor C.M. Neelakandhan, Wissenschaftlicher<br> 			Direktor des Kerala Kalamandalam, und ihrem<br> 			Mann, Dr. Gerhard Oberlin Foto: Oberlin</p></td><td><p>Eröffnung der Vortragsreihe von Professorin<br> 			Heike Oberlin am Kerala Kalamandalam . Foto: Oberlin</p></td><td></td></tr></tbody></table></div></div><p>&nbsp;</p><hr><p><br> Tübingen und Kerala:</p><p>Kerala und die Universität Tübingen verbinden neben den Forschungen Heike Oberlins auch die Arbeit Hermann Gunderts, des Großvaters von Hermann Hesse. Gundert hat Mitte des 19. Jahrhunderts in Tübingen studiert und promoviert. Später übersetzte er die Bibel auf Malayalam, verfasste die erste systematische Grammatik für diese Sprache und ein bis heute verwendetes Malayalam-Englisch-Wörterbuch. Außerdem prägte er den Aufbau eines modernen Schulsystems in dem südindischen Bundesstaat. 2015 warb Oberlin den „Gundert Chair“ ein, weltweit die einzige Gastprofessur für Malayalam und Keralastudien. Derzeit finanziert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Digitalisierung des Nachlasses von Hermann Gundert zur Sprach- und Schriftentwicklung des Malayalam, der sich in der Tübinger Universitätsbibliothek befindet. </p><hr><p class="align-right">Susanne Zahn</p><h3>Kontakt:</h3><p>Prof. Dr. Heike Oberlin<br> Asien-Orient-Institut (AOI)<br> Abteilung. Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft<br> Telefon +49-7071-29-74005<br><a href="#" data-mailto-token="ocknvq,jgkmg0qdgtnkpBwpk/vwgdkpigp0fg" data-mailto-vector="2">heike.oberlin[at]uni-tuebingen.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-13523</guid><pubDate>Fri, 12 Jan 2018 09:46:00 +0100</pubDate><title>Deutscher Botschafter in Gabun zu Besuch an der Universität</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13523&amp;cHash=3f1e8d42e08d0912449a617d4c0b2bf8</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2018/2018-01-12-Botschafterbesuch-Ducoffre.jpg" length="219123" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Der deutsche Botschafter in Gabun, Burkhard Ducoffre, hat bei einem Vortrag an der Universität Tübingen die Chancen in der Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika betont. Es gebe zahlreiche Signale der Hoffnung in Afrika, sagte Ducoffre bei seinem Besuch am Donnerstag im Großen Senat der Universität. Dazu zähle das Entstehen einer afrikanischen Mittelschicht, mit der sich die Hoffnung auf eine stabile wirtschaftliche Entwicklung verbinde.</p><p>Ducoffre plädierte für einen differenzierten Blick auf Afrika. So sei in Europa nur den wenigsten bewusst, dass sechs von zehn der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften sich auf dem afrikanischen Kontinent befänden. Dies biete Anlass für „eine neue Sicht auf unseren Nachbarkontinent“, sagte der Botschafter. Um die ungeregelte Migration von Afrika nach Europa zu kanalisieren, benötige die afrikanische Jugend allerdings nicht nur gute Bildungs- und Ausbildungsperspektiven, sondern auch die Aussicht auf adäquate Arbeitsverhältnisse in ihren Heimatländern.<br><br>Der Diplomat würdigte die wichtige Rolle der Universität Tübingen in der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Gabun. Gesundheit sei „eine tragende Säule der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern“. Hier spiele insbesondere die Zusammenarbeit zwischen der Tübinger Tropenmedizin und dem Centre de Recherches Medicales de Lambaréné in der Erforschung von Ebola, Malaria und Tuberkulose eine ganz wesentliche Rolle.</p><p><br>Ducoffre verwies auf gemeinsame politische Ziele von Deutschland und Gabun. So seien Umwelt- und Klimaschutz zwei der wichtigsten Themenfelder auch der gabunischen Politik. Die Regierung von Staatspräsident Ali Bongo unternehme große Anstrengungen zum Schutz des tropischen Regenwaldes, der große Teile Gabuns bedeckt. Zudem sei die Regierung aktuell dabei, vor den Küsten Gabuns das größte Meeresschutzgebiet Afrikas zu schaffen, ein Areal, das mit  53.000 Quadratkilometern etwa fünfmal so groß sei wie das Wattenmeer und Lebensraum für Delphine, Wale und Meeresschildkröten biete.  <br></p><div class="align-right"><p>Karl G. Rijkhoek</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/4/6/csm_2018-01-12-Botschafterbesuch-Ducoffre_5d2f1ec306.jpg" lenght="219123" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15718</guid><pubDate>Fri, 22 Dec 2017 13:49:00 +0100</pubDate><title>Engagement der Universität im zentralafrikanischen Staat Gabun </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15718&amp;cHash=8ed8b3c99e0d8a98593e430a6a22c7ab</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-12-22_Besuch_Senator_Ndong_web.jpg" length="247181" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen wird ihr Engagement im zentralafrikanischen Staat Gabun und dort insbesondere in Lambaréné weiter ausbauen. Das wurde beim Besuch von Senator Robert Ndong aus Gabun bekräftigt, der im Dezember mit Prorektorin Professorin Monique Scheer sowie den verantwortlichen Mitarbeitern der Tropenmedizin in Tübingen und dem Leiter des Dezernats für Internationale Beziehungen zusammen traf. Ndong lobte die lange Beziehung zwischen der Universität Tübingen und dem Albert Schweitzer Hospital in Lambaréné, das für die medizinische Versorgung der ortsansässigen Bevölkerung eine große Rolle spiele. Seit über 20 Jahren engagieren sich die Universität Tübingen und besonders Professor Peter Kremsner in Lambaréné, unter anderem im Forschungszentrum „Centre de Recherches Médicales de Lambaréné“ (CERMEL).</p><p>Ein weiteres Thema war im Gespräch die staatliche Schule für das Gesundheitswesen und Infektionskrankheiten, die künftig auf dem Campus um das Albert-Schweitzer-Hospital entstehen soll; die Vertreterinnen und Vertreter der Universität Tübingen sicherten die wissenschaftliche Begleitung bei der Ausbildung von medizinischem Fachpersonal zu. So könne das Gesundheitssystem in Gabun stabilisiert und auf die medizinischen Herausforderungen der Zukunft vorbereitet werden.</p><p><br><br>Auch die Vernetzung der Forscherinnen und Forschern zwischen Gabun und Deutschland solle künftig noch intensiviert werden: Mehr Baden-Württemberg-Stipendien könnten es jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erleichtern, für Forschungsaufenthalte nach Tübingen zu kommen. Die Universität Tübingen strebe außerdem einen Ausbau des Alumninetzwerkes an, um mit den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern vor Ort besser in Kontakt zu bleiben. Von der Politik wünscht sich Dr. Dr. Carsten Köhler, Direktor des Kompetenzzentrums Tropenmedizin Baden-Württemberg, den Abbau organisatorischer Hürden; beispielsweise erleichterte Einreisebedingungen für Alumni der Universität Tübingen aus Gabun.</p><p>Senator Ndongs Rolle in Gabun ist der eines Bundesratsmitglieds in Deutschland vergleichbar. Darüber hinaus ist Ndong Vizepräsident der Albert-Schweitzer-Stiftung, die eng mit der Tübinger Tropenmedizin kooperiert. Als Vizepräsident der Parlamentariergruppe Gabun-Deutschland fördert er auch auf politischer Ebene die Beziehungen zwischen Deutschland und Gabun.</p><div class="align-right"><p>Susanne Zahn</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/c/d/csm_17-12-22_Besuch_Senator_Ndong_web_d1a962b31d.jpg" lenght="247181" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15243</guid><pubDate>Fri, 15 Dec 2017 11:46:00 +0100</pubDate><title>Engagement für Nachhaltige Entwicklung: Universität Tübingen erhält Auszeichnung </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15243&amp;cHash=e4fb02beeaabbc07e302d7e7128ea74a</link><description>Das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung hat sich erfolgreich am landesweiten Hochschulwettbewerb &quot;campusWELTbewerb&quot; beteiligt. Der Wettbewerb würdigt Hochschulinitiativen für eine global nachhaltige Entwicklung. </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-12-15_campusWELTbewerb.jpg" length="111479" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen ist für ihre Studium Generale-Vorlesung "Quo vadis Nachhaltige Entwicklung? 30 Jahre nach dem UN-Bericht ‚Unsere gemeinsame Zukunft‘" ausgezeichnet worden. Die Vorlesungsreihe im Wintersemester 2017/18 wird vom Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung organisiert. Im Fokus steht der sogenannte Brundtland-Bericht, der vor 30 Jahren von der UN-Kommission für Umwelt und Entwicklung veröffentlicht wurde. Darin wurden Umwelt- und Entwicklungsfragen erstmals systematisch aufeinander bezogen und Nachhaltige Entwicklung als globale Zielsetzung formuliert. Im Rahmen der Vorlesungsreihe wird aus verschiedenen Perspektiven (Zivilgesellschaft, (Entwicklungs-)Politik und Recht, Ethik, feministische Forschung, Ökonomie etc.) erörtert, wie nachhaltig die Entwicklung seit 1987 tatsächlich war und ist. Hierfür wurden hochkarätige Rednerinnen und Redner gewonnen; dank der finanziellen Unterstützung durch "campusWELTbewerb<em><em></em><em></em></em><em>"</em> auch zwei Vertreter aus dem globalen Süden.</p><p>Das Format Studium Generale ermöglicht die Begegnung und den Austausch von Forschenden, Studierenden und der Stadtgesellschaft. Von der Diskussionsmöglichkeit nach jedem Vortrag wird reichlich Gebrauch gemacht. Die Vorlesungsreihe dauert noch bis 29. Januar 2018. Sie findet immer montags von 18-20 Uhr im Kupferbau, Hörsaal 21, statt. (&lt;link internal-link internal link in current&gt;Programm von "Quo vadis Nachhaltige Entwicklung?") <br><br>Die Preisverleihung fand Anfang Dezember 2017 im Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) in Stuttgart statt. Die Preise wurden durch Herrn Ministerialdirektor Ulrich Steinbach (Wissenschaftsministerium) verliehen. Insgesamt wurden 13 Initiativen von Hochschulen aus ganz Baden-Württemberg ausgezeichnet und mit der Finanzierung ihrer Projektidee honoriert. Der "campusWELTbewerb" wird inhaltlich getragen von &lt;link http: www.finep.org external-link-new-window external link in new&gt;finep (forum für internationale entwicklung + planung e.V.) und finanziell gefördert vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.</p><div class="align-right"><p>Dr. Diana Grundmann</p></div><h3>Kontakt:</h3><p>Dr. Diana Grundmann, Carla Herth, Prof. Dr. Thomas Potthast<br>Universität Tübingen<br>Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung <br>Telefon +49 7071 29-77986<br>&lt;link mail window for sending&gt;nachhaltig[at]uni-tuebingen.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-12-15_campusWELTbewerb.jpg" lenght="111479" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14972</guid><pubDate>Wed, 06 Dec 2017 11:00:00 +0100</pubDate><title>Auszeichnung für Projekt „tü-go – besser bechern: eine Initiative für Mehrweg“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14972&amp;cHash=47eda9ddab0886cad0f310d1b33f5ff3</link><description>Jurypreis bei der vierten Auflage des swt-Umweltpreises der Stadtwerke Tübingen</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/171204_swt-Umweltpreis-Gala_dem_5.jpg" length="119175" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt „tü-go – besser bechern: eine Initiative für Mehrweg“ ist beim diesjährigen Umweltpreis der Stadtwerke Tübingen mit einem Jurypreis ausgezeichnet worden. Der Preis ist mit 1000 Euro dotiert.</p><h3>Bündniss „Müllarmes Tübingen“</h3><p>Initiator des Projektes ist das Bündniss „Müllarmes Tübingen“, das sich 2015 auf Anregung der Universität Tübingen gründete. Zum Bündniss gehören außerdem die Universitätsstadt Tübingen, der Handel- und Gewerbeverein, Tübingen erleben GmbH, Wirtschaftsförderung Tübingen und der Bürger- und Verkehrsverein, sowie die Studierendeninitiative tü-go.</p><h3>3 Millionen Einwegbecher pro Jahr</h3><p>Anlass zur Gründung des Bündnisses war der Ärger über die explodierende Abfallflut, verursacht durch Wegwerfverpackungen, sichtbar in Bereichen von Stadt und Universität Tübingen vor allem in Form von Coffee-to-go-Einwegbechern.</p><p><br>Neben den erheblichen Abfallmengen, die zudem häufig nicht den Weg in Abfallbehältnisse finden, verursachen diese Becher einen beträchtlichen Ressourcenverbrauch.</p><p><br>So sind allein die jährlich im Tübinger Stadtgebiet anfallenden rund 3 Millionen Becher für einen Bedarf an knapp 70 t Holz, ca. 1.5 Millionen Liter Wasser und fast 340 000 kWh Energie (Jahresbedarf von 108 Musterhaushalten), sowie 33 t Rohöl bei einem Kohlendioxid-Ausstoß von 118 t verantwortlich.</p><p><br>Dieser, im Hinblick auf eine Nutzungsdauer von nur wenigen Minuten beachtliche, Ressourcenbedarf muss zudem ergänzt werden durch die von Toxikologen beschriebene gesundheitsbedenkliche Aufnahme von Inhaltsstoffen aus der Kunststoffbeschichtung, sowie dem ebenfalls im Getränk gelösten Abrieb der äußerlichen Druckfarbe, die sich beim Ineinanderstapeln der Becher löst.</p><h3>Mehrwegbecher und KeepCups</h3><p>Deshalb propagiert das Bündnis, wie zuvor schon die Universität Tübingen, den mitgebrachten Mehrwegbecher. Um Studierenden eine attraktive Alternative zum kurzlebigen Wegwerfprodukt zu bieten, wurde an der Universität bereits seit dem Jahr 2012 der mit Uni-Logo versehene KeepCup abgegeben. Dieser war zuvor von Studierenden unter mehreren Mehrwegbechermodellen ausgewählt worden. Nun wurde dieses Modell für das Stadtgebiet übernommen und es konnten inzwischen 23 Einzelhändler für den Verkauf des KeepCups und einen um mindestens 20 Cent reduzierten Abgabepreis für Heißgetränke zum Mitnehmen in einem beliebigen Mehrwegbecher gewonnen werden.</p><p><br>Das „besser bechern“- Logo ziert inzwischen Infoflyer, Aufsteller in den teilnehmenden Geschäften, Roll-up und Banner, die bei zahlreichen Gelegenheiten zum Einsatz kommen, sowie Werbung in TÜ-Bussen (11/2017), um Aufmerksamkeit auf das Anliegen des Bündnisses zu lenken.</p><h3>Preisgala im Landestheater Tübingen</h3><p>Insgesamt 13 Preisträger präsentierten Anfang Dezember bei der Preisträgergala im Landestheater Tübingen (LTT) ihre preisgekrönten Projekte. Bei der vierten Auflage des swt-Umweltpreises zeichneten die Stadtwerke Tübingen (swt) die Projekte mit insgesamt 30.000 Euro aus. Den ersten Publikumspreis gewann „Foodsharing Tübingen“ – und bekam von der Jury obendrein auch den ersten Jurypreis zugesprochen. Mit dem erstmals vergebenen swt-Umweltpreis für Betriebe wurde die Ammertäler Metzgerei Egeler ausgezeichnet. <br><br>In den Kategorien „Umwelt, Klima und Natur schützen“, „Umweltbildung“ sowie „Ressourcen sparen und wiederverwerten“ hatten sich 32 gemeinnützige Umwelt- und Klimaschutzprojekte aus Tübingen und den angrenzenden Landkreisen beworben. Die ersten 20 sicherten sich gleich zum Wettbewerbsstart einen „Early-Bird-Bonus“ von jeweils 250 Euro.</p><p>&lt;link https: www.swtue.de unternehmen presse pressemitteilungen detail die-stars-der-swt-umweltpreis-gala-heissen-umwelt-und-klimaschutz.html external-link-new-window external link in new&gt;Pressemitteilung der Stadtwerke Tübingen</p><div class="align-right"><p>Maximilian von Platen</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/171204_swt-Umweltpreis-Gala_dem_5.jpg" lenght="119175" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15050</guid><pubDate>Thu, 30 Nov 2017 11:45:00 +0100</pubDate><title>Giftiges Arsen im Trinkwasser </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15050&amp;cHash=027da0555cba8f2857c231285bcb9a62</link><description>Preisgekrönte Fernsehdokumentation berichtet über Forschungen des Tübinger Geomikrobiologen Andreas Kappler</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-11-30_Kappler_Arsenic_1.jpg" length="1090951" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Für die ZDF-Dokumentation „&lt;link https: www.zdf.de dokumentation planet-e planet-e-arsenic-englische-fassung-100.html external-link-new-window external link in new&gt;Arsenic – the creeping death“ begleitete ein Filmteam den Geomikrobiologen &lt;link internal-link internal link in current&gt;Professor Dr. Andreas Kappler und sein Team von der Universität Tübingen bei seinen Forschungen zu Arsen im Grundwasser. Die Wissenschaftler untersuchen, wie in Bangladesch und Vietnam natürliches Arsen aus Sedimenten gelöst wird und ins Grundwasser oder den Reis gelangt. Außerdem arbeiten sie an Trinkwasserfiltern, die Arsen aus dem Wasser entfernen.</p><p>Weltweit sind über 20 Millionen Menschen durch hohe Konzentrationen von giftigem Arsen im Trinkwasser gefährdet. Das Phänomen gilt als die größte Massenvergiftung der Menschheitsgeschichte. Betroffen sind neben südostasiatischen Staaten Südamerika und einige europäische Länder – auch Deutschland. In den meisten Staaten gibt es funktionierende Filtersysteme, die das Trinkwasser aufbereiten. Für die Bewohner armer Regionen sind diese aber häufig kaum erschwinglich oder die Menschen sind über die Gefahr zu wenig informiert. Besonders in südostasiatischen Ländern wie Bangladesch und Vietnam sterben Menschen durch das Gift oder leiden unter Hautkrankheiten und Krebs.</p><p>Der knapp 29-minütige Film wurde für seine feinfühlige Darstellung und die Thematik mit einem ersten Platz in der Kategorie „öffentliches Gesundheitswesen“ beim Woodpecker International Film Festival (WIFF) ausgezeichnet. Das ist ein international bekanntes indisches Umweltfilmfestival, bei dem Kurzfilme und Dokumentationen prämiert werden.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><thead><tr><th><br><img data-htmlarea-file-uid="436797" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-11-30_Kappler_Arsenic_2_644f58af56.jpg" alt title height="169" width="225" style></th></tr></thead><tbody><tr><td>Die Forscher fanden Arsen auch im Reis. <br>Er ist Grundnahrungsmittel für die <br>Menschen in Vietnam und Bangladesch. <br>Foto: Andreas Kappler</td></tr></tbody></table></div></div><p>Link zum Film (Verfügbar bis 31. 12. 2018): <br>&lt;link https: www.zdf.de dokumentation planet-e planet-e-arsenic-englische-fassung-100.html&gt;<a href="https://www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-arsenic-englische-fassung-100.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.zdf.de/dokumentation/planet-e/planet-e-arsenic-englische-fassung-100.html</a></p><p><strong>Kontakt:</strong><br>Prof. Dr. Andreas Kappler <br>Universität Tübingen <br>Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät <br>Zentrum für Angewandte Geowissenschaften <br>Telefon +49 7071 29-74992 <br>&lt;link mail window for sending&gt;andreas.kappler[at]uni-tuebingen.de </p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-11-30_Kappler_Arsenic_1.jpg" lenght="1090951" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13415</guid><pubDate>Mon, 27 Nov 2017 17:33:00 +0100</pubDate><title>Landeshauptmann von Oberösterreich zu Gast beim Cyber Valley</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13415&amp;cHash=4aeb61f9eb0087fe4db8ccfddba35ffc</link><description>Thomas Stelzer besuchte die Universität Tübingen </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/2017-11-27_Landeshauptmann_web.jpg" length="124458" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 22. November besuchte der Landeshauptmann von Oberösterreich, Thomas Stelzer, die Universität Tübingen als Repräsentanten der Cyber Valley-Initiative. Der Tübinger Forschungsschwerpunkt des Maschinellen Lernens wurde ihm anhand praktischer Beispiele nahe gebracht. Dabei traf Landeshauptmann Stelzer in den Laborräumen von Professor Dr. Felix Wichmann und Professor Dr. Hendrik Lensch auch mit Professor Dr. Wolfgang Bethge zusammen. Gemeinsam erläuterten die Tübinger Wissenschaftler ihr Konzept, mit dem sie aus dem Verständnis des biologischen (menschlichen) Sehens Lösungsansätze für künstliches Sehen entwickeln und gaben dabei auch Einblicke in ihre Versuchsanordnungen. Im Anschluss erläuterten dann Rektor Professor Dr. Bernd Engler und Dekan Professor Dr. Wolfgang Rosenstiel, wie die Tübinger Forschungen in die Cyber Valley-Initiative eingebunden sind und welchen Herausforderungen sich die Universität stellt, um in dem wichtigen gesellschaftlichen Zukunftsfeld von künstlichen intelligenten Systemen im Wettbewerb um die besten Köpfe international Konkurrenzfähig zu bleiben.</p><div class="align-right"><p>Tilman Gocht</p></div><div class="align-right"></div><div><p>&lt;link internal-link internal link in current&gt;Beitrag "Die sehende Maschine" in attempto!, Ausgabe 45/2017 (Seite 8ff)</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><h3>DAS CYBER VALLEY</h3><ul><li>Seit 2016 liegt Tübingen im Cyber Valley: einem neuen<br>Hotspot für die Erforschung künstlicher Intelligenz. Partner<br>aus Wissenschaft und Industrie bauen in dem Projekt<br>gemeinsam ihre Expertise auf den Gebieten maschinelles<br>Lernen, Robotik und Computer Vision aus. Kerngedanke<br>ist neben dem Aufbau eines weltweit renommierten<br>Forschungszentrums der Transfer in die Wirtschaft – das<br>Cyber Valley soll ein innovatives Klima schaffen, das kreative<br>Start-ups fördert und mit etablierten Unternehmen<br>vernetzt. (&lt;link http: www.cyber-valley.de&gt;www.cyber-valley.de)</li><li>An der „International Max Planck Research School<br>(IMPRS) for Intelligent Systems“ werden Doktoranden<br>ausgebildet, an den Universitäten Tübingen und<br>Stuttgart insgesamt zehn neue Professuren eingerichtet.<br>Auch im neuen Sonderforschungsbereich zur Robustheit<br>des Sehens arbeiten Forscher des MPI für Intelligente<br>Systeme und der Universität Tübingen gemeinsam<br>(&lt;link http: robust.vision crc1233&gt;<a href="http://robust.vision/CRC1233" target="_blank" rel="noreferrer">robust.vision/CRC1233</a>).</li><li>Neben dem Land Baden-Württemberg als Hauptförderer<br>sind die Universitäten Tübingen und Stuttgart sowie<br>das Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme mit seinen<br>Standorten Tübingen und Stuttgart am Cyber Valley<br>beteiligt; als Industriepartner fungieren BMW, Facebook,<br>Daimler, Porsche, Robert Bosch und ZF Friedrichshafen. In<br>den kommenden fünf Jahren finanzieren alle Beteiligten<br>das Projekt mit einem hohen zweistelligen Millionenbetrag.</li></ul></td></tr></tbody></table></div></div></div><div class="align-right"></div><div></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/2017-11-27_Landeshauptmann_web.jpg" lenght="124458" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-16107</guid><pubDate>Mon, 27 Nov 2017 15:53:00 +0100</pubDate><title>Ein Vater neuer Zeit – Reuchlin, die Juden und die Reformation</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=16107&amp;cHash=d42ed463e62b8f7d22ee23330eb54439</link><description>Neue Ausstellung im Stadtmuseum: Kooperation mit Tübinger Germanisten</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-11-27Augenspiegel_Stadtmuseum.jpg" length="816794" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Johannes Reuchlin (1455-1522) gilt als einer der großen europäischen Denker am Vorabend der Reformation. Sein Leben und Werk sind eng mit Tübingen verbunden. Im Jahr des Reformationsjubiläums zeigt das Stadtmuseum die Sonderausstellung „Ein Vater neuer Zeit – Reuchlin, die Juden und die Reformation“. Sie ist bis 18. Februar 2018 zu sehen. Kuratorin ist die Kunsthistorikerin Dr. Evamarie Blattner.</p><p><br>Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Deutschen Seminar der Universität Tübingen: Professor Dr. Jörg Robert sowie seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Lehrstuhl für Literaturgeschichte der Frühen Neuzeit haben an der Konzeption der Ausstellung mitgewirkt; Jörg Robert ist auch Herausgeber des umfangreichen Begleitbands, an dem zahlreiche Tübinger Frühneuzeitforscher und renommierte Reuchlin-Experten mitgewirkt haben. Zum Rahmenprogramm der Ausstellung gehören Vorträge, Führungen und Themenabende im Stadtmuseum. Die Ausstellung wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.</p><h3>Weltoffener Jurist und Lehrer</h3><p>Johannes Reuchlin wurde am 29. Januar 1455 in Pforzheim geboren und studierte bis 1477 Grammatik, Philosophie und Rhetorik in Freiburg und Basel. Anschließend ging er nach Frankreich und studierte römisches Recht in Orléans und Poitiers. Ein Lehramt für Poetik führte ihn erstmals an die Tübinger Universität. Bereits ab 1483 stand er in den Diensten Graf Eberhards im Bart. Als Rat wurde Reuchlin mit wichtigen Missionen betraut, die ihn nach Aachen und Italien führten, wo er Zugang zum Kreis der Florentiner Neuplatoniker erhielt. 1502 wurde Reuchlin zum Richter des Schwäbischen Bundes mit Sitz in Tübingen bestellt. 1519 folgte er dem Ruf auf eine Professur für Griechisch und Hebräisch nach Ingolstadt, kehrt jedoch bereits 1521 nach Tübingen zurück, wo er bis zu seinem Tod ebenfalls den Lehrstuhl für Griechisch und Hebräisch innehatte. Johannes Reuchlin starb am 30. Juni 1522 in Stuttgart.</p><h3>Reuchlin und die Reformation</h3><p>Wie kaum ein anderer deutscher Humanist repräsentiert Johannes Reuchlin den Zusammenhang von Renaissance und Reformation. Als „ein Vater neuer Zeit“ prägte er das europäische Geistesleben mit zahlreichen Schriften, etwa zur hebräischen Grammatik und zur Kabbala. In Tübingen war seine Wirkung zunächst deutlicher zu spüren als die weit entfernten ersten reformatorischen Auseinandersetzungen im Jahr des Thesenanschlags 1517. Denn in Tübingen und Württemberg wurde die reformatorische Lehre erst 1534 bindend. Im Gegensatz zu Martin Luther steht Reuchlin für einen offeneren Umgang mit Andersgläubigen.</p><h3>Inhalte der Ausstellung</h3><p>Im Fokus der Ausstellung stehen Reuchlins zahlreichen Drucke, die große Verbreitung fanden. Die Bandbreite seiner Publikationen ist groß: Reuchlin gilt als Experte der lateinischen und griechischen Sprache und war sich schon früh der Bedeutung des Hebräischen für das Verständnis des Alten Testaments bewusst. In vielen Büchern setzte er sich mit der hebräischen Sprache auseinander und versuchte, die jüdische Kabbala mit der christlichen Theologie zu verbinden. Reuchlin schrieb u.a. zwei Komödien, Gedichte, eine Predigtlehre und Bußpsalmen.</p><h3>Der Judenbuchstreit</h3><p>Große Bekanntschaft erlangte Johannes Reuchlin im sogenannten Judenbuchstreit. Dabei verteidigte er das jüdische Schriftgut, das auf Betreiben Johannes Pfefferkorns konfisziert und verbrannt werden sollte. Mit seiner klaren Positionierung leistete er einen wichtigen Beitrag für den Dialog zwischen Juden und Christen und gilt bis heute als Wegbereiter der Toleranzidee.</p><h3>Ein Vater neuer Zeit – Reuchlin, die Juden und die Reformation</h3><p>28. Oktober 2017 bis 18. Februar 2018<br>dienstags bis sonntags, 11 bis 17 Uhr<br>Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10, Erdgeschoss<br>Eintrittspreise: Erwachsene 2,50 Euro, ermäßigt 1,50 Euro<br>freier Eintritt für Kinder bis zwölf Jahre und Schulklassen mit zwei Begleitpersonen<br>&lt;link http: www.tuebingen.de stadtmuseum&gt;www.tuebingen.de/stadtmuseum</p><div class="align-right"><p>Pressemitteilung der Stadt Tübingen</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/8/b/csm_17-11-27Augenspiegel_Stadtmuseum_623bdb1954.jpg" lenght="816794" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-16001</guid><pubDate>Thu, 09 Nov 2017 16:39:00 +0100</pubDate><title>Preis für Tübinger Studenten: „WhyEurope“ wird von der Europäischen Union ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=16001&amp;cHash=b251ead2e9bd18fcd44ebdad6f483010</link><description>Studentische Initiative erhält European Public Communication Award ausgezeichnet für ihr Engagement für Europa.</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-11-09_WhyEurope.jpg" length="4556587" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Initiative <em>WhyEurope</em> wurde für ihr Engagement mit dem European Public Communication Award ausgezeichnet. Hans-Christian Schlüter, der an der Universität Tübingen Wirtschaftswissenschaften studiert, hat die Initiative gemeinsam mit zwei weiteren Studierenden gegründet; die Gruppe nutzt die Möglichkeiten der sozialen Medien, um die europäische Idee zu vertreten. Der Preis wurde am 9. November bei der Eröffnung einer internationalen Kommunikationskonferenz im Plenarsaal des Europäischen Parlaments verliehen.</p><p><em>WhyEurope</em> ist seit Sommer 2016 in den Sozialen Netzwerken Facebook, Twitter und Instagram aktiv und betreibt dort “Positiven Populismus”, wie die Gruppe es selbst nennt: Sie kommuniziert Europa einfach, emotional und konkret. Das Team zählt mittlerweile über 20 Mitglieder aus ganz Europa – neben Schlüter ist auch Miles Rouchotas (Wirtschaftswissenschaften) und Henrik Nolte (Jura) von der Universität Tübingen beteiligt. Pro Monat erreichen die Studierenden auf ihren Seiten bis zu 2,4 Millionen User - in vier verschiedenen Sprachen. Über Facebook kommuniziert WhyEurope in Deutsch, Englisch, Französisch und Ungarisch. Die Präsenz in weiteren Sozialen Netzwerken ist bereits geplant.<br><br>Im Frühjahr entwarf die Gruppe die Kampagnen “Blijf bij ons” und “Restez avec nous” für die Wahlen in den Niederlanden und Frankreich. Zusammen mit den Aktionen anderer pro-europäischer Initiativen wie "Pulse of Europe" führte das dazu, dass zehntausende Menschen für die europäische Idee auf die Straßen gingen.</p><p>Hier geht es zu den Online-Auftritten von WhyEurope:</p><p>&lt;link http: www.whyeurope.org&gt;www.whyeurope.org</p><p>Englisch: &lt;link http: www.facebook.com whyeuropeorg&gt;www.facebook.com/whyeuropeorg <br>Deutsch: &lt;link http: www.facebook.com whyeuropede&gt;www.facebook.com/whyeuropeDE <br>Französisch: &lt;link http: www.facebook.com whyeuropefr&gt;www.facebook.com/whyeuropeFR <br>Ungarisch: &lt;link http: www.facebook.com whyeuropehu&gt;www.facebook.com/whyeuropeHU</p><p>&lt;link http: www.instagram.com whyeurope&gt;www.instagram.com/whyeurope</p><p>&lt;link http: www.twitter.com whyeuropeorg&gt;www.twitter.com/whyeuropeorg</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/c/b/csm_17-11-09_WhyEurope_9e49f01841.jpg" lenght="4556587" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13449</guid><pubDate>Fri, 03 Nov 2017 11:48:00 +0100</pubDate><title>Französische Botschafterin zu Besuch in Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13449&amp;cHash=87ebfa05c05fdcbf53b53894c4e368a5</link><description>Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Republik Frankreich, informierte sich über deutsch-französische Kooperationen - Austausch über bildungspolitische Entwicklungen</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-11-03_Botschafterinbesuch.jpg" length="1708701" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, den 2. November besuchte die Botschafterin der Republik Frankreich, Anne-Marie Descôtes, die Eberhard Karls Universität Tübingen. Sie wurde im historischen Rektorzimmer der Neuen Aula von Monique Scheer, Vizepräsidentin der Universität, empfangen. Sie tauschten sich über die bildungspolitischen Entwicklungen aus, die unter Emmanuel Macron zu erwarten sind. Außerdem erkundigte sich die studierte Germanistin Descôtes nach den Formen der deutsch-französischen Zusammenarbeit zwischen der Universität Tübingen und ihrer Partnerhochschulen in Frankreich. Besondere Erwähnung fand dabei das 60-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit der Universität Aix-Marseille, eine der ältesten deutsch-französischen Universitätskooperationen überhaupt.</p><p>Anschließend besichtigte die Botschafterin die Universitätsbibliothek, wo ihr Bibliotheksdirektorin  Dr. Marianne Dörr einen Einblick in die Sammlungen und in den historischen Lesesaal gab. Außerdem traf sich Descôtes mit den Leiterinnen des Studiengangs Interkulturelle Deutsch-Französische Studien (Professorin Dorothee Kimmich) und des Integrierten Deutsch-Französischen Masterstudiengangs Geschichte "TübAix" (Professorin Ellen Widder). In einer lebendigen Gesprächsatmosphäre zeigte sich die Botschafterin sehr interessiert, näheres über diese Studiengänge zu erfahren und war beeindruckt von den ausgezeichneten Karriereperspektiven der Absolventen dieser Studiengänge.</p><p><br>Text: Wolfgang Mekle</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/f/f/csm_17-11-03_Botschafterinbesuch_240b54684c.jpg" lenght="1708701" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14493</guid><pubDate>Mon, 23 Oct 2017 16:40:00 +0200</pubDate><title>Hohe Erwartungen: Refugee Programm der Universität Tübingen startet in neue Runde</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14493&amp;cHash=96d52c919b1309ef41c5ba785325dd08</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/Refugee2017_18_3.JPG" length="3140152" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Das Refugee Programm an der Universität Tübingen, dass Geflüchtete mit akademischem Hintergrund in neun Monaten auf ein reguläres Studium vorbereitet, startet in eine neue Runde.</p><p><br>40 neue Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Syrien, Irak, Iran und Gambia im Alter von 19 bis 34 Jahren lernten sich Anfang Oktober in geselliger Runde kennen. Nach einer ausführlichen Präsentation des intensiven Studienprogramms (Deutschkurse, interkulturelle Orientierungskurse, Fachkurse, Rahmenprogramm, Exkursionen) stellten sich die Neuankömmlinge mit ihren Studienwünschen und Erwartungen ans Programm vor. Hoch im Kurs stehen bei den zukünftigen Studierenden mit Fluchthintergrund die Fächer Medizin, Informatik, Wirtschaft, aber auch Friedensforschung, Medienwissenschaften oder Islamische Theologie.</p><p><br>Die in einem langen Bewerbungsverfahren ausgewählten Studierenden des Refugee Programms haben sich unter 300 Mitbewerbern durchgesetzt. Sie konnten ein besonders ansprechendes Motivationsschreiben, Deutschkenntnisse auf mindestens B1-Niveau insbesondere im Schriftlichen nachweisen und einen überzeugenden Eindruck im persönlichen Interview hinterlassen. Eine Gruppe – der sogenannte Kurs Einstein – belegt ein deutsch-englisches Programm, während die Gruppe mit dem nach dem schwäbischen Erfinder benannten Namen Daimler alle Kurse auf Deutsch belegt. Hauptziel ist es, innerhalb von neun Monaten auf ein C1-Niveau zu kommen – eine unglaubliche Leistung, denn jeder weiß, wie lange man in der Schule eine Fremdsprache belegen muss, um ein akademisches Niveau (Abiturlevel) zu erreichen.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><img data-htmlarea-clickenlarge="1" data-htmlarea-file-uid="430608" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_Refugee2017_18_1_099c6f25c2.jpg" alt title height="150" width="200" style></td><td><img data-htmlarea-clickenlarge="1" data-htmlarea-file-uid="430610" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_Refugee2017_18_4_0a7e4f899e.jpg" alt title height="150" width="200" style></td><td><img data-htmlarea-clickenlarge="1" data-htmlarea-file-uid="430603" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_Refugee2017_18_2_6af2341fff.jpg" alt title height="150" width="200" style></td></tr><tr><td colspan="3" rowspan="1">Fotos: Mirvat El-Dassouki</td></tr></tbody></table></div></div><p><br>Nicht nur die Sprache, auch die unterschiedlichen akademischen Traditionen, die Lehr- und Lernkulturen sind völlig verschieden. Daher gibt es besonders viel Raum für interkulturelle Reflexionen in allen Kursen, aber auch genügend Stunden, die die Geflüchteten mit ihren deutschen buddies verbringen. Ob bei Stammtischen, Ausflügen oder Exkursionen, für das Deutschlernen außerhalb des Deutschkurses gibt es zahlreiche Gelegenheiten. Das Konzept des Refugee Programms – neben Deutschkursen auch Kurse wie Politik, Kreatives Schreiben, Mathematik und ein extensives Beratungsangebot für die zukünftigen Studierenden bereitzustellen - führte im vergangenen Programm bereits zum Erfolg: Viele der ehemaligen Absolventen studieren inzwischen: Medizin, Informatik, Wirtschaft und Computerlinguistik. Einige andere haben sich auch für einen Ausbildungsplatz entschieden. „Unser Programm ist bewusst offen, denn viele Geflüchtete wissen anfangs noch nicht, dass es viele Wege zu einem soliden und gut bezahlten Beruf in Deutschland gibt“, meint Christine Rubas, Leiterin des Refugee Programms. Daher sei es auch Aufgabe eines Vorstudiums, die Menschen über die Begriffe Hochschule, Fachhochschule, Duale Hochschule und Duale Ausbildung aufzuklären. Denn es gibt viele interkulturelle Missverständnisse, die im schlimmsten Fall zu Irrwegen, Frustrationen oder mögliche Studienabbrüche führen können. „Ich bin gespannt, was mich hier erwartet“, sagt Ammar Karzon, der bereits in Syrien Innenarchitektur studiert hat. „Ich bin bereit und hoffe, dass das Refugee Programm mir endlich den Weg in eine bessere Zukunft in Deutschland weist.“</p><div class="align-right"><p>Christine Rubas, Uschi Kübler-Hampel und das Refugee Programm Team</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/5/e/csm_Refugee2017_18_3_dfd602a056.jpg" lenght="3140152" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14765</guid><pubDate>Thu, 31 Aug 2017 09:58:00 +0200</pubDate><title>Gäste aus aller Welt bei den Sommerkursen von „International &amp; European Studies“ (IES)</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14765&amp;cHash=04ab9292ca61c63f2cbc9982b782d331</link><description>Internationale Studierende besuchten an der Universität Tübingen englischsprachige Kurzzeitprogramme mit Regionalschwerpunkt Europa</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-08-31-IES_Kurs_2.JPG" length="7472441" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Monaten haben 34 Gäste aus Brasilien, China, Hong Kong, Indien, Korea, Taiwan, Ungarn, der Ukraine und den USA an den diesjährigen Sommerkursen der „International &amp; European Studies“ (IES) teilgenommen. Vom 01.06. bis 30.06., sowie vom 13.07. bis 25.08. 2017 besuchten sie Seminare zu europäischer Politik, Geschichte, Wirtschaft, Recht und Kultur. Außerdem wurden Deutschkurse und Workshops zu interkultureller Kompetenz angeboten und Exkursionen nach Berlin, Potsdam und Straßburg unternommen. Seit drei Jahren gibt es die englischsprachigen Kurzzeitprogramme mit Regionalschwerpunkt Europa an der Universität Tübingen, die damit auf die steigende Nachfrage ihrer Partneruniversitäten nach Studienangeboten mit Regionalschwerpunkt Europa reagiert.</p><p>Die Themen der Kurse sind besonders vielfältig und die Klassen sehr klein; das ermöglicht effektives Lernen sowie eine individuelle Betreuung. Der Lehrplan wurde in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, der Philosophischen Fakultät, der Juristischen Fakultät sowie weiteren zentralen Einrichtungen der Universität Tübingen entwickelt. Die Programme schließen mit einem Zertifikat ab, außerdem können Studierende ECTS Credits erwerben.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><thead><tr><th class="align-left"><img data-htmlarea-file-uid="423777" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-08-31-IES_Kurs_1_4e16945fc2.jpg" alt height="225" width="300" style></th></tr></thead><tbody><tr><td>Auch die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des <br>Sommerprogramms im Juni durften sich alle über <br>ein Zertifikat freuen.  <br>Foto: Marlene Hofmann / Universität Tübingen</td></tr></tbody></table></div></div><p>Gelegenheit zu Kultur-, Sprach- und Erfahrungsaustausch zwischen internationalen Gästen und Tübinger Studierenden bietet vor allem das Buddy-Programm; Studierende stehen jeweils einem der Gäste während des gesamten Aufenthaltes zur Seite und unterstützen bei der Ankunft, Freizeitgestaltung und dem Zurechtfinden in Tübingen. Außerdem wurde bei den beiden IES-Sommerprogrammen 2017 die Partnerschaft mit zwei US-amerikanischen Universitäten vertieft. Drei Studierende der Tufts University (Medford, Massachusetts) nahmen am IES-Programm im Juni teil, begleitet von einem Dozierenden. Zum zweiten Sommerprogramm vom 13.07. bis 25.08. reisten drei Studierende und zwei Dozierende von der Oregon State University an: Dr. Allison Davis-White Eyes und Dr. Philipp Kneis übernahmen als Gastdozierende die Kurse Human Rights, Minority Rights, and Interculturality in Europe sowie History and Politics of the European Union. Die Sommerprogramme von IES leisten demnach einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung, Integration und interkulturellen Kompetenzentwicklung, die die Universität Tübingen sich zum Ziel gesetzt hat.</p><p>Nähere Informationen zu den Programmen sowie Bilder gibt es hier: <br>Website (&lt;link http: www.uni-tuebingen.de european-studies&gt;www.uni-tuebingen.de/european-studies) <br>Blog (&lt;link https: iestuebingen.wordpress.com&gt;<a href="https://iestuebingen.wordpress.com" target="_blank" rel="noreferrer">iestuebingen.wordpress.com</a>), <br>Facebook (International &amp; European Studies, &lt;link https: www.facebook.com pages international-european-studies&gt;<a href="https://www.facebook.com/pages/International-European-Studies/701526019920238" target="_blank" rel="noreferrer">www.facebook.com/pages/International-European-Studies/701526019920238</a>).</p><h3><br>Kontakt:</h3><p>Jan Ullrich <br>Akademischer Koordinator International &amp; European Studies<br>Dezernat I, Abt. 4<br>Tel.: 07071 29-72509<br>&lt;link&gt;info@european-studies.uni-tuebingen.de</p><div class="align-right"><p>Miriam Keppner<br>International &amp; European Studies<br>Program Manager</p><p>&nbsp;</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/2/2/csm_17-08-31-IES_Kurs_2_3be12b685f.jpg" lenght="7472441" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14718</guid><pubDate>Fri, 28 Jul 2017 13:13:00 +0200</pubDate><title>Wirtschaftsministerin besucht Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14718&amp;cHash=c530fb74cc42268452e8632f1a76eef0</link><description>Nicole Hoffmeister-Kraut informiert sich aktuelle Entwicklungen – Besichtigung des Zentrums für Molekularbiologie der Pflanzen</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-07-27_Hoffmeister_Kraut1.JPG" length="66915" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut hat am 26. Juli die Universität Tübingen besucht. Im Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) tauschte sie sich mit Rektor Professor Bernd Engler, dem Prorektor für Forschung Professor Peter Grathwohl, sowie Kanzler Dr. Andreas Rothfuß aus. Als Alumna der Universität  –Hoffmeister-Kraut hat in Tübingen ihr BWL-Studium absolviert – ist der Ministerin der Standort Tübingen vertraut. Über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen informierte Rektor Engler sie im Gespräch. So ist die Universität in den vergangenen Jahrzehnten stark gewachsen und hat sich gut vernetzt, international wie national. Gleichzeitig muss sie sich zunehmend im Wettbewerb um Gelder und die besten Köpfe behaupten ‒ aktuell in der Bewerbungsrunde für die Exzellenzinitiative.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td>Prof. Dr. Thomas Lahaye führte Ministerin Hoffmeister-Kraut durch das Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP).<br>Foto: Paul Mehnert / Universität Tübingen</td><td><img data-htmlarea-clickenlarge="1" data-htmlarea-file-uid="418487" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-07-27_Hoffmeister_Kraut2_74d77ef883.jpg" alt title height="150" width="225" style></td></tr></tbody></table></div></div><p>Die Ministerin lobte Tübingen als eine „sehr gut geführte Universität“ und stellte viele Fragen. So sei es ihr ein Anliegen, noch mehr Frauen für MINT-Fächer zu begeistern, sagte Hoffmeister-Kraut. Auch habe Sie den Eindruck, dass landesweit noch mehr im Bereich Gründungsförderung getan werden könnte. „Wir haben an den Hochschulen so viel Wissen.“</p><p><br>Professor Thomas Lahaye aus der Allgemeinen Genetik führt anschließend durch die Labore und Gewächshäuser des ZMBP. Das Zentrum ist eine der führenden wissenschaftlichen Institutionen im Bereich der molekularen Pflanzenforschung. Hier untersuchen 16 Forschergruppen verschiedener Disziplinen, wie sich Pflanzen auf Umwelteinflüsse und -veränderungen einstellen, beispielsweise Klimabedingungen, Krankheitserreger oder Nährstoffkonkurrenz.</p><div class="align-right"><p>Antje Karbe</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-07-27_Hoffmeister_Kraut1.JPG" lenght="66915" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14084</guid><pubDate>Thu, 27 Jul 2017 09:40:00 +0200</pubDate><title>Wissenschaftsministerin besucht das Tübinger Zentrum für Islamische Theologie</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14084&amp;cHash=54e9fd49346b750a0c7e9f769935d0f8</link><description>Theresia Bauer würdigt ZITh für seine Strahlkraft in Wissenschaft und Gesellschaft</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-07-25Ministerinbesuch_010.jpg" length="2675073" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftsministerin Theresia Bauer hat am 25. Juli das Zentrum für Islamische Theologie (ZITh) an der Universität Tübingen besucht, um sich ein eigenes Bild vom Auf- und Ausbauzustand des im Jahr 2011 gegründeten Zentrums zu machen. In einem Gespräch tauschte sie sich mit Professorinnen und Professoren des ZITh sowie mit Vertretern des für das Zentrum gegründeten Beirats und der islamischen Verbände aus, mit denen die Universität den Beirat berufen hat. Der Beirat nimmt für das Zentrum aus religionsverfassungsrechtlichen Gründen die Funktion wahr, die für die christlichen Theologien durch die evangelische Landeskirche bzw. die Diözese Rottenburg-Stuttgart wahrgenommen wird.</p><p>„Ministerin Theresia Bauer hat die Gründung des Zentrums über viele Jahre begleitet und unterstützt“, sagte Rektor Bernd Engler. Er freue sich, dass sie sich nun auch die Zeit für ein ausführliches Gespräch mit den Verantwortlichen nehme. Die Ministerin selbst begrüßte es für die Landesregierung ausdrücklich, dass das Tübinger Zentrum mittlerweile mit Strahlkraft in die Wissenschaft wie auch in die Öffentlichkeit wirke. Sie würdigte die sehr erfolgreiche Arbeit in Forschung und Lehre. „Es ist für das Land von hoher Bedeutung, dass am Zentrum auch künftige Religionslehrerinnen und Religionslehrer für Gymnasien ausgebildet werden“, betonte sie. Die wichtige Arbeit des Zentrums trage dazu bei, dass Diskussionen über die Rolle des Islam in unserer Gesellschaft vor gut informiertem Hintergrund stattfinden könnten. Seitens der Universität wurde dieses Anliegen gerne aufgegriffen: Rektor Engler stellte für die nächsten Monate in Aussicht, Interessierte einzuladen, damit diese sich ein Bild von der Arbeit des Zentrums machen könnten ‒ auch die, die mitunter noch Vorbehalte hätten. „Das ZITh wird mittlerweile international wahrgenommen“, führte Zentrumsdirektor Erdal Toprakyaran aus. „Dies hat zur Vernetzung mit Institutionen, insbesondere auch Universitäten, über den nationalen Bereich hinaus geführt.“</p><p>Die Anwesenden waren sich einig, dass es gelte, Ängste vor dem Islam wie auch Ängste von Musliminnen und Muslimen vor der pluralen Gesellschaft in Deutschland abzubauen. Hier leiste das Zentrum bereits wichtige Öffentlichkeitsarbeit. Insgesamt werde Deutschland mit seinen bundesweit vier neuen islamischen Zentren als Pionier gesehen. Es werde mit großem Interesse verfolgt, welche interkulturellen Wechselwirkungen auf diese Weise entständen. „Über den interreligiösen Dialog hinaus ist es besonders wichtig, die Gesellschaft in ihrer ganzen Vielfalt einzubeziehen, besonders auch diejenigen, die sich gegenüber dem Islam oder dem interreligiösen Dialog skeptisch positionieren“, sagte Theresia Bauer.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="417492" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-07-25Ministerinbesuch_036_-_Arbeitskopie_2_d4a40668b6.jpg" alt height="200" width="300" style></td><td>Im Gespräch zogen Vertreterinnen und Vertreter des Zentrums sechs Jahre nach der Gründung Bilanz.</td></tr></tbody></table></div></div><p>Im Rahmen der Ausbildung des ZITh fände gerade auch die plurale Gesellschaft in Deutschland Berücksichtigung, hoben die Zentrumsvertreterinnen und -vertreter hervor. „Unsere Absolventinnen und Absolventen sollen sich von dieser nicht abwenden, sondern ihr vielmehr zuwenden“, sagte Toprakyaran. Indes sei es wichtig, dass sie nach dem Studium auch adäquate Berufsfelder vorfänden. Hier begrüße man die Bestrebungen der Landesregierung zur flächendeckenden Einführung eines islamischen Religionsunterrichts sehr, wie auch die Verbandsvertreter betonten.</p><div class="align-right"><p>Jürgen Rottenecker</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/c/5/csm_17-07-25Ministerinbesuch_010_e578091a66.jpg" lenght="2675073" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15890</guid><pubDate>Mon, 24 Jul 2017 13:57:00 +0200</pubDate><title>Ausstellung: Wirtschaftswissenschaftliche Themen, die die Öffentlichkeit bewegen, locken in die Universitätsbibliothek</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15890&amp;cHash=93a828b23c89201abce78ec4418275cf</link><description>Was bewirken Frauen im Aufsichtsrat? Wie viele Erden brauchen wir, um unseren Lebensstandard zu halten?</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-07-24_WirtschaftswissenschaftlicheThemen.jpg" length="179506" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Rund 100 Besucher waren zur Vernissage gekommen. Sie ließen sich über die Gründung der Fakultät vor 200 Jahren und Friedrich List informieren. Anschließend erfuhren sie in der Ausstellung, welche Themen am Fachbereich WiWi heute relevant sind. Einen Ausschnitt aktueller Forschungsprojekte und deren Nutzen für die Gesellschaft zeigen die professionell gestalteten Poster auf ansprechende Art.</p><p>In ihrem Grußwort verwiesen der Dekan Josef Schmid sowie Prof. Dominik Papies auf die Relevanz des Fachbereichs in der heutigen Zeit. "Wie sie hier gelebt wird, zeigt, dass sie kein Monolith ist. Sie ist eng verknüpft mit anderen Disziplinen und eine offene und neugierige Wissenschaft", so Papies.</p><h3>Welche Forschungsthemen beschäftigen uns heute? </h3><p>Themen wie Ressourcenverbrauch, Nachhaltigkeit und globale Ungleichheit interessierten ebenso wie die Forschung über Währungsunion in der Eurozone, Steuersätze oder grenzüberschreitende Vertragsinstitutionen. Wie beeinflusst das Vorkommen von Silberminen die Mordrate? Wie verändert sich die Unternehmensperformance, wenn Frauen im Aufsichtsrat sind? Welchen Herausforderungen begegnen multinationale und multilinguale Teams? Bedeutende Fragen, die Wirtschaftswissenschaftler/innen in der heutigen Zeit beschäftigen. Antworten und Forschungsergebnisse erfahren die Besucher auf einprägsame Art und Weise.</p><h3>Lists ökonomische Ideen zu Schutzzöllen und Freihandel</h3><p>Als Vordenker und überzeugter Anhänger des Freihandels sieht Prof. em. Eugen Wendler Friedrich List mit Blick auf Donald Trump, der in die umgekehrte Richtung steuert. Wendler ging in seinem Vortrag auf die Gründung der Fakultät und das Wirken von List ein, insbesondere dessen Rolle für noch heute relevante ökonomische Themen wie Schutzzölle, Zollunion, Freihandel und europäische Integration.</p><div class="align-right"><p>Ramona Gresch</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-07-24_WirtschaftswissenschaftlicheThemen.jpg" lenght="179506" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14306</guid><pubDate>Wed, 19 Jul 2017 17:20:00 +0200</pubDate><title>Wissenschaftliche Texte, die die Welt verändern</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14306&amp;cHash=913c7aa78cbb476365298e33b335dc23</link><description>Zwei Artikel, „die Welt verändern helfen könnten“ hat Professor Claus Dierksmeier vom Weltethos-Institut an der Universität Tübingen verfasst, so die Einschätzung der Chefredakteure von Springer Nature. Für die Initiative „Change the world – one article at a time“ haben sie aus den Publikationen der Springer Nature Verlagsgruppe von 2016 insgesamt 180 Aufsätze ausgewählt, von denen sie glauben, dass sie die Welt verbessern können. Wichtige Diskussionsbeiträge im Kampf gegen weltweite Probleme wie Armut und Klimawandel sollen so die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/2017-07-19_Dierksmeier.jpg" length="231553" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die zwei Beiträge von Claus Dierksmeier sowie 15 weitere Texte stehen auf der Liste der im besten Fall weltverändernden Artikel in den Bereichen Wirtschaft, Statistik, Mathematik und Computerwissenschaften. Er liefert gemeinsam mit Peter Seele einen Beitrag über ethische Aspekte von alternativen Währungen, die bisher wenig beforscht wurden. In dem Aufsatz „Cryptocurrencies and Business Ethics“ erörtern die Autoren mögliche ökonomische, politische und soziale Auswirkungen des Einsatzes solcher Währungen. Sie liefern damit Grundlage für Diskussionen über die ethischen Dimensionen von virtuellen Währungen. (&lt;link http: goo.gl pxr00b&gt;<a href="http://goo.gl/PXR00B" target="_blank" rel="noreferrer">goo.gl/PXR00B</a>)</p><p>In dem Beitrag „What is ‘Humanistic’ About Humanistic Management?“ liefert Dierksmeier Impulse für neue Ziele bei Managemententscheidungen, um Wirtschaftskrisen zu vermeiden. Er plädiert für ein humanistisches Management: Nicht der ökonomische Gewinn, sondern die menschliche Würde sollte oberste bei wirtschaftlichen Entscheidungen Priorität haben. Mit dieser Perspektive könnten Geschäftsmodelle und Richtlinien entwickelt werden, die sozial und ökologisch sinnvoll sind. (&lt;link https: goo.gl ocxdbu&gt;<a href="https://goo.gl/OCXDBU" target="_blank" rel="noreferrer">goo.gl/OCXDBU</a>)</p><p>Claus Dierksmeier ist Direktor vom Weltethos-Institut an der Universität Tübingen, das moralisches Handeln in der globalen Wirtschaft und den Dialog der Kulturen fördern möchte. Professor Dr. Hans Küng hat das Institut mit Unterstützung der Karl Schlecht Stiftung auf den Weg gebracht, um einen globalen Grundkonsens bestehender Werte, unverrückbare Maßstäbe und persönliche Grundhaltungen zu stärken.</p><p>Springer Nature ist eine Verlagsgruppe, zu der unter anderem die Verlage <em>J.B. Metzler, Georg von Holtzbrinck, Palgrave Macmillan </em>und <em>Nature Research </em>gehören. Sie sind Herausgeber von über 3000 wissenschaftlichen Zeitschriften aus den Bereichen Naturwissenschaft, Technologie, Medizin und Sozialwissenschaft darunter die <em>Nature </em>und der <em>Scientific American</em>. Bis Ende Juli stellt Springer Nature die 180 ausgewählten Artikel &lt;link https: www.springernature.com gp researchers campaigns change-the-world external-link-new-window external link in new&gt;zum kostenlosen Download bereit.</p><div class="align-right"><p>Susanne Zahn</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/2017-07-19_Dierksmeier.jpg" lenght="231553" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13564</guid><pubDate>Fri, 07 Jul 2017 13:55:00 +0200</pubDate><title>Erfolgreiches Lehren und Lernen zum Thema Energiegewinnung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13564&amp;cHash=0c609c1849ec7eae040504976146ac23</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-07-07_Energiegewinnung_FCI_UNI_TUE2.jpg" length="153358" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Energiewende, Strom „sparen“ oder nachhaltiger Umgang mit Ressourcen - das sind Begriffe, die Schülern oft begegnen. Doch wie funktioniert das alles in der Praxis? Ein Kooperationsprojekt des Kepler-Gymnasiums und dem Bereich Chemie-Didaktik an der Universität Tübingen vermittelt Schülern, wie erneuerbare Energiegewinnung funktioniert und welche Möglichkeiten und Grenzen darin stecken. Der Fonds der Chemischen Industrie unterstützt das Projekt "Alternative Solarzellen mit Titandioxid" (ALSO-TiO2) mit 10.195 Euro.</p><p><br>Einen symbolischen Scheck übergab Dr. Tobias Pacher, bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg zuständig für den „Dialog Schule – Chemie“, an Professorin Claudia Bohrmann-Linde vom Fachbereich Didaktik der Chemie an der Universität in Tübingen. „Wir fördern mit Überzeugung die Hochschulen im Bereich Chemie-Didaktik: Die hier ausgebildeten Pädagogen sorgen dafür, dass Schüler sich in den Schulstunden motiviert und effektiv mit dem Lehrstoff in der Chemie befassen können“, so Pacher bei der Übergabe. Von den Erfolgen im naturwissenschaftlichen Unterricht profitiere schließlich auch der Chemie-Standort Baden-Württemberg, der gut ausgebildete Absolventen dringend braucht.</p><h3>Schwerpunkt Sonnenlicht als Schlüsselenergie des Jahrtausends</h3><p>Das Kooperationsprojekt besteht bereits seit 2016. Nach einer Einführungsphase wurden die Schüler von Studierenden der Universität Tübingen in naturwissenschaftlichen Recherchemethoden geschult. Der inhaltliche Schwerpunkt des Projekts liegt auf der Umwandlung von Sonnenlicht in elektrische Energie, da diese als Schlüsselenergie des angebrochenen Jahrtausends gilt. Im weiteren Verlauf experimentierten die Schüler mit dem Halbleiter Titandioxid und nahmen eigenständig Weiterentwicklungen der Experimente vor. Die Ergebnisse der Recherchen und der Laborarbeit werden am Kepler-Gymnasium in einer Ausstellung sowie bei chemiedidaktischen Tagungen präsentiert.</p><h3>Zum Fonds der Chemischen Industrie</h3><p>Als Förderwerk des VCI unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds über die Stiftung Stipendien-Fonds zahlreiche Stipendien und fördert gezielt die akademische Chemieforschung in Deutschland. Durch das Programm „Schulpartnerschaft Chemie“ werden seit 2013 rund 7,5 Millionen Euro für den Chemieunterricht an allgemeinbildenden Schulen zur Verfügung gestellt. In das Programm flossen seit 2001 insgesamt mehr als 23 Millionen Euro zur Förderung des Unterrichts.</p><div class="align-right"><p>Claudia Bohrmann-Linde</p></div><h3>Kontakt:</h3><p>Prof. Claudia Bohrmann-Linde<br>Universität Tübingen<br>Didaktik der Chemie<br>Telefon +49 7071 29-76597<br>&lt;link&gt;Claudia.Bohrmann-Linde@uni-tuebingen.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-07-07_Energiegewinnung_FCI_UNI_TUE2.jpg" lenght="153358" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-10065</guid><pubDate>Fri, 09 Jun 2017 17:39:00 +0200</pubDate><title>Frontier-led research, the ERC and the role of university communities in securing their future</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/frontier-led-research-the-erc-and-the-role-of-university-communities-in-securing-their-future/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/2017-06-01-theguild-0542.jpg" length="415153" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>On 1 June 2017, the President of the University of Tübingen, Bernd Engler, hosted a discussion with 90 representatives of member universities of the Guild, and Jean-Pierre Bourguignon, President of the European Research Council (ERC). Bourguignon urged university communities to be vigilant in defending frontier-led science, asking university presidents and academic leaders to articulate the importance of excellent research to citizens, Members of the European Parlament, national politicians and the media.</p><p>The ERC is one of the most prestigious funding instruments for research in the world. Since 2007, grantees have received six Nobel Prizes, four Fields Medals and five Wolf Prizes, among others. Based on the Council’s undeniable contribution to European societies and global scholarship, Bourguignon stressed the need to increase the ERC’s budget to ensure that more talent can be supported. “Presently, a string of excellent candidates with exceptional ideas cannot be funded – purely for budgetary reasons,” he stated in a recent ERC newsletter.</p><p>In a wide-ranging discussion, Bourguignon and Guild members agreed on the need to collaborate to connect with citizens, researchers and national policymakers, and to reform administrative rules that hinder application processes in some countries. They also emphasised the significance of the ERC for innovation based on excellent science, and the need for interdisciplinary research, which will be aided by the reintroduction of Synergy Grants in 2018. This underlined the Guild’s concern to foreground excellence and collaboration as the key principles for added value of EU-funded research, as Europe provides a unique setting for transdisciplinary collaboration across borders.</p><p>The discussion about frontier-led science and innovation, and their significance to policy-making, affirmed the importance of researchers to be agenda-setting through excellent science, in their research-led teaching, and by providing the basis for informed public debates. Above all, it confirmed the ERC as an essential ally for attracting and retaining the best scientists in Europe and overseas.</p><div class="align-right"><p>Sofia Carbonell </p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/2017-06-01-theguild-0542.jpg" lenght="415153" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-4790</guid><pubDate>Tue, 06 Jun 2017 14:00:00 +0200</pubDate><title>Tübingen hosts National Taiwan University delegation</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/tuebingen-hosts-national-taiwan-university-delegation/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-06-06-NTU_Delegation2web.jpg" length="147629" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>A delegation from National Taiwan University (NTU Taipei) headed by the university’s president,  Professor Dr. Pan-Chyr Yang visited the University of Tübingen on Tuesday. “There has been a close and very fruitful relationship between the NTU and the University of Tübingen for more than ten years,” said President Bernd Engler in his welcoming address.  “The great importance of Taiwan for our University can be seen among other things in the European Research Center on Contemporary Taiwan (ERCCT) at the University of Tübingen.” Professor Dr. Pan-Chyr Yang was accompanied by the NTU’s Vice-President for International Affairs, Professor Dr. Luisa Shu-Ying Chang and its Director for Global Alliances, Linda Chang.</p><p><br>The bilateral talks included topics such as stepping up co-operation in research, possible joint research projects, and the expansion of student and academic staff exchanges between the two institutions. On Tuesday afternoon, the delegation was welcomed at the Center for Plant Molecular Biology (ZMBP) and at the University of Tübingen Museum at Hohentübingen Castle. This was followed by talks with researchers in a number of disiplines including Medicine, Romance Languages and Literatures, and with the Division of International Affairs - Study and Exchange Programs.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="408662" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-06-06-NTU_Delegation1web_1c3633fad8.jpg" height="200" width="300" style alt></td><td>Close partner since 2006: A delegation from National Taiwan University (NTU Taipei) visited the University of  Tübingen. From the left: Reimar Müller, Prof. Dr. Gunter Schubert, Dr. Karin Moser v. Filseck, Vice-President Prof. Dr. Peter Grathwohl, Vice-President Prof. Dr. Luisa Shu-Ying Chang, President Prof. Dr. Bernd Engler, President Prof. Dr. Pan-Chyr Yang, Prof. Dr. Nisar P. Malek, Linda Chang, Prof. Dr. Konstantin Nikolaou, Bastian Salmen.</td></tr></tbody></table></div></div><p><br>NTU and the University of Tübingen have had close ties since 2006, primarily in the sciences, but also in the humanities and social sciences. NTU is one of the University of Tübingen’s important strategic partners. A Tübingen delegation headed by Professor Engler was welcomed at NTU in 2016 as part of the Tübingen Research World Tour.</p><div class="align-right"><p>Dr. Karin Moser v. Filseck</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-06-06-NTU_Delegation2web.jpg" lenght="147629" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-2353</guid><pubDate>Tue, 16 May 2017 14:52:00 +0200</pubDate><title>LFK-Medienpreis 2017 für von Tübinger Medienwissenschaftlern produzierten Dokumentarfilm</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=2353&amp;cHash=77acff6c88224c3396a2a5c43793504b</link><description>Masterprojekt „Zwischenwelten“ ausgezeichnet</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-05-16_Campus_TV_Benjamin_Dornis_Nadja_Buechler_ea78eef4f9.jpg" length="14545" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Drei Tübinger Medienwissenschaftler arbeiteten für ihr Masterprojekt „ZwischenWelten – Wie Krieg Kinder zeichnet“ mit Kindern, die aus Kriegs- und Krisengebieten nach Baden-Württemberg geflohen sind. Das Ergebnis ist ein außergewöhnlicher Dokumentarfilm, der die jungen Geflüchteten selbst zu Wort kommen lässt – und Flüchtlingsschicksalen ein Gesicht gibt. Jetzt sind Nadja Büchler, Benjamin Dornis, Dr. Nicole Rieber für diesen Film mit dem LFK-Medienpreis 2017 der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg in der Kategorie „Fernsehen - Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen“ ausgezeichnet worden.</p><p><br> „Wir wollten nicht interpretieren, sondern die Kinder erzählen lassen. Wir sind bis zur Grenze gegangen, aber nicht weiter“, erklärt Nicole Rieber, die vor ihrem Studium der Medienwissenschaft schon eine Promotion in Psychologie abgeschlossen hat. Sie hat für den Film die Interviews geführt. Auf die Idee, eine Filmproduktion als Masterarbeit zu wählen, kam sie über ihre Kommilitonen Dornis und Büchler. Beide hatten Filmerfahrung und bereits früher zusammengearbeitet.</p><h3>In der Jurybegründung der LFK heißt es:</h3><p>Dieser herausragende Beitrag packt den Zuschauer gleich zu Beginn mit verstörenden Handy-Kriegsvideoaufnahmen und O-Tönen des jugendlichen Flüchtlings zu seiner Heimat und dem Leben im Krieg. Diese Kinderperspektive wird beibehalten und berührt durch die authentischen, persönlichen Berichte der Geflüchteten. Die Jury hat sehr beeindruckt, wie es den Autoren gelungen ist, die traumatisierten Kinder mit viel Respekt und Feingefühl zum Sprechen zu bringen. Eine großartige Gesamtleistung, sowohl was die Recherche, die Herangehensweise, die Auswahl der Interviewpartner und die journalistische und handwerkliche Umsetzung betrifft. Auch die crossmediale Aufbereitung (Radio, Print, Crowdfunding, eigenes Logo) überzeugen.</p><p>Maximilian von Platen</p><h3>Links:</h3><ul><li>Projekthomepage ZwischenWelten</li><li>Webseite LFK-Preis 2017 (mit Video)</li><li>Beitrag in Ausgabe 40 von ATTEMPTO!, S. 31ff</li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-05-16_Campus_TV_Benjamin_Dornis_Nadja_Buechler_ea78eef4f9.jpg" lenght="14545" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14356</guid><pubDate>Thu, 11 May 2017 13:27:00 +0200</pubDate><title>Karin Amos als Prorektorin wiedergewählt</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14356&amp;cHash=ad4b372b990acdde5f4b16d48078f979</link><description>Amtszeit beträgt drei Jahre</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/Amos_Karin.jpg" length="93335" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Erziehungswissenschaftlerin Professorin Dr. Karin Amos ist vom Senat der Universität Tübingen am heutigen 11. Mai 2017 als Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre wiedergewählt worden. Die Amtszeit beträgt drei Jahre und beginnt am 1. Oktober 2017. Sie endet  mit der Amtszeit von Rektor Professor Bernd Engler am 30. September 2020. Karin Amos wird das Amt der Prorektorin weiterhin nebenamtlich ausüben.</p><p><br>Karin Amos ist Professorin für Allgemeine Pädagogik an der Universität Tübingen. Sie wurde 1961 in Frankfurt am Main geboren und studierte Englisch und Geschichte für Lehramt an Gymnasien. Nach Stationen in Oakland, Kalifornien, Wien und Frankfurt am Main ist sie seit 2006 Professorin an der Universität Tübingen. Seit 1. Oktober 2013 ist sie Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre.</p><div class="align-right"><p>Maximilian von Platen</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/Amos_Karin.jpg" lenght="93335" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13745</guid><pubDate>Wed, 10 May 2017 13:16:00 +0200</pubDate><title>CHE-Ranking: Tübinger Wirtschaftswissenschaft ist Spitze</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13745&amp;cHash=ffee83a0babbb909b9a643303d5a09db</link><description>Fachbereich erreicht hervorragende Bewertungen bei Studiensituation, Lehrangebot und internationaler Ausrichtung</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Studierenden der Wirtschaftswissenschaft an der Uni Tübingen sind sehr zufrieden mit der allgemeinen Studiensituation und dem Lehrangebot ihres Fachbereichs. Das zeigt sich im aktuellen Ergebnis des CHE Hochschulranking, das im neuen ZEIT Studienführer 2017/18 veröffentlicht wird. In der Kategorie „Abschluss in angemessener Zeit“ sowie „Auslandsaufenthalte“ wird, wie schon in vorangegangenen Jahren, die Spitzengruppe erreicht.</p><h3>Internationalität hat sich noch weiter verbessert</h3><p>In der internationalen Ausrichtung konnte sich der Fachbereich noch einmal deutlich verbessern und erreicht nun dort ebenfalls Spitzenwerte. Kein Wunder – über 60 Prozent der Studierenden verbringen mindestens ein Semester an einer der über 40 Partnerhochschulen, die Leistungen werden auf das Studium in Tübingen angerechnet. „Die neuen Ergebnisse zeigen, dass unsere Bestrebungen, die Studienbedingungen und das Lehrangebot stetig zu verbessern, Erfolg haben,“ freut sich der Studiendekan des Fachbereichs, Prof. Dr. Georg Wamser, „und wir nehmen die Impulse aus dem Ranking mit in unser internes Qualitätssicherungssystem auf. Sie sind Ansporn, weitere Verbesserungen umzusetzen.“</p><h3>Weitere Ergebnisse im Zeit Studienführer</h3><p>Die Ergebnisse des Hochschulrankings des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) erschienen am 9. Mai 2017 im neuen ZEIT Studienführer 2017/18. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu bewertet. Die Ergebnisse im Detail sind unter &lt;link http: www.zeit.de che-ranking&gt;www.zeit.de/che-ranking abrufbar.</p><h2>Business and Economics in Tuebingen top notch</h2><h3>Top grades for the school in latest German Ranking</h3><p>Students of Business and Economics at the University of Tuebingen are very satisfied with their overall study situation and the curriculum offered by their school according to the latest ranking by the prestigious German Center for Higher Education (CHE), published on May 9th. The school has reached top grades in the categories “duration of studies,“ and “studying abroad“ as well.</p><p><br>In international orientation the School of Business and Economics improved its ranking again. No wonder – more than 60% of the students spend at least one semester at one of over 40 partner universities, and credits are easily transferable. “The new results show that our efforts to steadily improve study conditions, and our curriculum, have been successful,“ says Professor Dr. Georg Wamser, Vice-Dean of Academic Affairs, “and we’ll take these impulses into account in our internal quality management processes. They are a stimulus for us to work on further improvements.“</p><p><br>The CHE ranking evaluates a third of the main subjects each year. For the results in detail, please visit &lt;link http: www.zeit.de che-ranking&gt;www.zeit.de/che-ranking.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-15803</guid><pubDate>Tue, 09 May 2017 10:21:00 +0200</pubDate><title>Horst Köhler: Braucht die Weltwirtschaft eine neue Vision?</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15803&amp;cHash=02caff7481149be394739840647c2727</link><description>Der Bundespräsident a.D. sprach beim Festakt zum 200-jährigen Bestehen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-05-08HorstKoehlerUniTuebingen.JPG" length="52612" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>40 Jahre nach seiner Promotion an der Universität Tübingen ist Professor Dr. Horst Köhler, Bundespräsident a.D., noch immer voller Ehrfurcht vor seiner Alma Mater. Authentisch und mit klaren inhaltlichen Aussagen überzeugte der Honorarprofessor in seiner Rede anlässlich des 200-jährigen Bestehens des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaft. Rund 1000 Zuhörer hörten im Festsaal und im Audimax die Botschaft des ehemaligen Direktors des Internationalen Währungsfonds zur Zukunft der Weltwirtschaft.</p><h3>Was hat die Globalisierung gebracht?</h3><p>„Was hat die enorm gewachsene wirtschaftliche Verflechtung der letzten Jahrzehnte – nennen wir sie der Einfachheit halber Globalisierung – eigentlich gebracht?“ so die Eingangsfrage, mit der Horst Köhler die aktuellen kontroversen Diskussionen weltweit aufgriff. Er skizzierte Erfolgsgeschichten, wie China, wo eine halbe Milliarde Menschen aus Armut befreit wurden oder die weltweit gestiegene Lebenserwartung durch den medizinischen Fortschritt. Andererseits verwies er auf die 50 Prozent der globalen Bevölkerung, die kaum Einkommensgewinne hatten oder in Armut leben.</p><p>Auf dem afrikanischen Kontinent, der bis 2050 seine Einwohner auf 2,5 Milliarden verdoppeln könnte, habe es „zwar durchaus bescheidene relative Erfolge in der Armutsbekämpfung gegeben“, die aber durch das Bevölkerungswachstum vielerorts gleich wieder aufgefressen würden, konstatierte Horst Köhler.</p><h3>Plädoyer für eine Weltwirtschaft, die allen Menschen ein Leben in Würde ermöglicht</h3><p>Im Fokus seiner Rede standen drei große Themen:</p><ul><li>das Bevölkerungswachstum, </li><li>die Ressourcenknappheit und </li><li>der technische Fortschritt, konkret die Digitalisierung.</li></ul><p><br>Alle 3 Themen seien gigantische Zukunftsherausforderungen, die gemeinsam betrachtet werden müssten, denn „…erst wenn wir begreifen, wie wenig uns Lösungen auf nur einer Seite des Dreiecks weiterbringen, weil sie auf einer anderen Seite des Dreiecks die Probleme nur verstärken – erst dann werden wir uns bewusst, vor welcher Mammutaufgabe die Menschheit steht.“, erläuterte der Honorarprofessor seine Sicht. Er appellierte für eine Weltwirtschaft, die allen Menschen ein Leben in Würde ermöglicht ohne den Planeten zu zerstören. Für diese Vision müsse gekämpft werden. „Da vagabundieren gigantische Summen an Geld um den Globus herum und suchen verzweifelt nach Rendite in immer riskanteren Finanzprodukten, während wir in Afrika einen gewaltigen ungedeckten Investitionsbedarf haben für Schulen, Krankenhäuser, Straßen, Solarkraftwerke, Eisenbahnen, Dienstleistungen; eigentlich für alles... Dort sollte das Geld hinfließen und zu realwirtschaftlichem Wachstum beitragen, nicht zu den Wachstumsblasen einer selbstreferenziellen Finanzindustrie!“, kritisierte der ehemalige Direktor des IWF das derzeitige Finanzwesen.</p><h3>Marktwirtschaft Ordnungsprinzip für die Wirtschaft – und nicht für alle menschlichen Lebensbereiche</h3><p>Horst Köhler sieht sich aufgrund seiner Ansichten nicht als Kapitalismuskritiker und führte in seiner Rede dazu aus: „Ich glaube fest daran, dass sich die Kreativität der Menschen vor allem unter den Bedingungen der Freiheit und des Wettbewerbs entfaltet – möge die beste Idee gewinnen… Ich glaube aber genauso fest, dass Eigentum verpflichtet – so steht es in unserem Grundgesetz! –, dass Risiko und Haftung zusammengehören, dass auch die Schwachen geschützt werden müssen und dass Preise tatsächlich die wahren Kosten wiederspiegeln müssen. Und ich glaube, dass die Marktwirtschaft ein Ordnungsprinzip für die Wirtschaft ist, und nicht für alle menschlichen Lebensbereiche.“</p><p><br>Köhler dankte all denjenigen, die Forschung und Lehre am Fachbereich Wirtschaftswissenschaft über 200 Jahrhunderte mit geprägt haben und zeigte Anerkennung für das, was vorhergehende Generationen mit einem Bruchteil des heutigen Wissens geleistet haben.</p><div class="align-right"><p>Ramona Gresch, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft</p></div><p>Die gesamte &lt;link http: www.horstkoehler.de reden-texte braucht-die-weltwirtschaft-eine-neue-vision external-link-new-window die weltwirtschaft eine neue zum&gt;Rede „Braucht die Weltwirtschaft eine neue Vision?“ vom 4. Mai 2017 zum Download</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2017/17-05-08HorstKoehlerUniTuebingen.JPG" lenght="52612" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13917</guid><pubDate>Fri, 24 Mar 2017 15:20:00 +0100</pubDate><title>Zertifikat Familiengerechte Hochschule erneuert</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13917&amp;cHash=c2b3ab6fb7ca819227a8edb47ea8a5fa</link><description>Erfolgreiches Re-Audit der Universität Tübingen</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_migrated/pics/familienbuero.png" length="8595" type="image/png" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Universität Tübingen hat jetzt das erste von zwei Re-Audits erfolgreich durchlaufen und darf für weitere drei Jahre das Zertifikat „familiengerechte hochschule“ führen.</p><p><br>Das „audit familiengerechte hochschule“ der berufundfamilie gGmbH versteht sich als strategisches Managementinstrument zur familiengerechten Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen an Hochschulen. Die Notwendigkeit einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zeigt sich im Hochschulbereich auf besondere Weise. Hier gilt es, nicht nur familiengerechte Arbeitsbedingungen für Hochschulbeschäftigte zu schaffen, sondern auch familiengerechte Studienbedingungen für die Studierenden zu gewährleisten. Ziel ist es, eine familienfreundliche Hochschulkultur nachhaltig zu unterstützen und in der Hochschulpolitik zu verankern.</p><p><br>Nach einem ausführlichen Auditierungsprozess 2013 mit verschiedenen Workshops, an denen insgesamt 70 Personen aus allen Statusgruppen der Universität teilnahmen, wurde der Universität Tübingen am 15. März 2014 das Zertifikat erteilt. Seither darf sie das europaweit geschützte Signet führen.</p><p><br>Für die erfolgreiche erste Re-Auditierung müssen Unternehmen den Durchdringungsgrad der umgesetzten Maßnahmen in den Blick genommen, mittels Reviews den Rahmen und die Kultur der familien- und lebensphasenbewussten Personalpolitik überprüft, die Ergebnisse der Unternehmensleitung gespiegelt und bei vorhandenen Handlungsbedarfen durch eine gezielte Vertiefung konkrete Lösungen erarbeitet haben.</p><p>&lt;link internal-link internal link in current&gt;audit familiengerechte Hochschule an der Universität Tübingen</p><div class="align-right"><p>Maximilian von Platen</p></div><h3>Zertifikat familiengerechte hochschule</h3><p>Die berufundfamilie Service GmbH ist Dienstleister und der Kompetenzträger im Themengebiet Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben. Ihr zentrales Angebot ist das das audit berufundfamilie/ audit familiengerechte hochschule, das von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung initiiert wurde. Zertifikate zum audit berufundfamilie wurden erstmals 1999 vergeben. Das audit familiengerechte hochschule wird seit 2002 angeboten. &lt;link http: www.berufundfamilie.de&gt;www.berufundfamilie.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_migrated/pics/familienbuero.png" lenght="8595" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15802</guid><pubDate>Wed, 22 Mar 2017 13:46:00 +0100</pubDate><title>Rekordteilnahme beim Tag der Mathematik 2017</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15802&amp;cHash=0052d75179b82f8c9513de20c17a6e14</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/MathNagel_500web.jpg" length="102220" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Rund 370 Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe kamen am 11. März zum „Tag der Mathematik“ an die Universität Tübingen, das bedeutete Anmelderekord. Eingeladen hatte der Fachbereich Mathematik.</p><p><br>Zentraler Bestandteil des Tags der Mathematik ist ein Gruppenwettbewerb mit längeren, anspruchsvollen Aufgaben am Vormittag und einem Schnellwettbewerb am Nachmittag. Zugelassen sind Teams von drei bis fünf Schülerinnen und Schülern, die von ihren Schulen gemeldet werden müssen. Insgesamt 88 Teams aus über 50 Schulen nahmen in diesem Jahr daran teil. Darunter waren nicht nur Teams aus Gymnasien der näheren Umgebung, sondern auch Schülerinnen und Schüler mit einer Anfahrt von mehr als zwei Stunden, etwa aus Gerabronn im Hohenlohekreis oder Bad Saulgau in Oberschwaben. Begleitet wurden dabei sie in der Regel von ihren Lehrerinnen und Lehrern in Mathematik, die auch gleich bei der Organisation des Wettbewerbes eingespannt wurden.</p><p><br>Das Mathematische Institut bot als Begleitprogramm verschiedene Vorträge an, in denen beispielsweise wichtige Anwendungen der Mathematik in den Geowissenschaften vorgestellt wurden. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Einen Einblick in die Berufswelt präsentierte ein promovierter Alumnus der Tübinger Mathematik. Er konzipiert nun in einer großen Versicherung innovative Produkte. Höhepunkt und krönender Abschluss der Veranstaltung war die Preisverleihung für die siegreichen Teams des Gruppenwettbewerbs durch Prorektorin Professorin Dr. Karin Amos, die den stolzen Siegerinnen und Siegern Buchpreise und eine anerkennende Urkunde überreichte.</p><p><br>Die Organisatoren des Tags der Mathematik waren beeindruckt, mit welcher Freude und mit welchem Enthusiasmus sich die Schülerinnen und Schüler - zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern - einen ganzen Tag lang intensiv mit Mathematik beschäftigten und selber machten. Und obwohl zahlreiche Anwendungen der Mathematik für die moderne Gesellschaft nicht zu kurz kamen, stand doch bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die pure Freude am Fach selbst im Vordergrund. Sehr wahrscheinlich werden einige von ihnen ein Studium der Mathematik oder einem mathematikaffinen Fach aufnehmen, vielleicht sogar an der Universität Tübingen. Den Fachbereich Mathematik würde dies sehr freuen.</p><div class="align-right"><p>Frank Loose, Fachbereich Mathematik </p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/MathNagel_500web.jpg" lenght="102220" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-2566</guid><pubDate>Tue, 14 Mar 2017 12:25:00 +0100</pubDate><title>Studierendeninitiative Bunte Wiese mit dem Landesnaturschutzpreis Baden-Württemberg ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/studierendeninitiative-bunte-wiese-mit-dem-landesnaturschutzpreis-baden-wuerttemberg-ausgezeichnet/</link><description>Umweltminister Franz Untersteller: „Die biologische Vielfalt ist der Antriebsmotor, der alle wesentlichen Lebensvorgänge am Laufen hält.“</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-03-14_Bunte_Wiese_Verleihung.png" length="741145" type="image/png" /><content:encoded><![CDATA[<p>Der baden-württembergische Minister für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Franz Untersteller hat der Studierendeninitiative Bunte Wiese für das Projekt Bunte Wiese Tübingen den 18. Landesnaturschutzpreis der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg verliehen; der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert. Das Motto des mit insgesamt 20.000 Euro dotierten Preises lautete in diesem Jahr „Naturoase Siedlung – aber natürlich!“. Insgesamt sechs Projekte wurden bei der Preisverleihung am 11. März in Stuttgart ausgezeichnet.</p><p>Die Artenvielfalt der heimischen Wiesen zu erhalten, ist das Ziel der Studierendeninitiative Bunte Wiese Tübingen. Wenig genutzte, öffentliche Rasenflächen im Stadtgebiet Tübingens sollten in extensiv gepflegte „Bunte Wiesen“ umgewandelt werden. Seit 2010 setzen sich rund 15 Studierende sowie Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Universität Tübingen dafür ein. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Tübingen und zahlreichen anderen Partnern sowie Flächeneigentümern entstanden seitdem an 33 Standorten entsprechende Wiesen. Abschlussarbeiten an der Universität Tübingen konnten deutlich den positiven Effekt der Umwandlung auf die Anzahl der vorkommenden Insekten- und Pflanzenarten zeigen.</p><p>„Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit“, betonte Minister Untersteller bei der Preisverleihung. „Pflanzen, Tiere, Pilze und Mikroorganismen reinigen Wasser und Luft. Sie dienen als Nahrung und Arzneimittel, sie sorgen für fruchtbare Böden und damit für gesunde Lebensmittel und sie sorgen für ein angenehmes Klima.“</p><p>„Die Preisträgerinnen und Preisträger haben sich mit ihren kreativen Projekten für mehr Natur in unseren Städten und Gemeinden engagiert“, erklärte der Vorsitzende der Stiftung Naturschutzfonds, Umweltminister Untersteller. „Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg.“</p><ul><li>&lt;link http: www.greening-the-university.de wordpress external-link-new-window external link in new&gt;Webseite Bunte Wiese<br></li></ul><div class="align-right"><p>Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg</p></div><h3>Weitere Preisträgerinnen und Preisträger / ausgezeichnete Projekte des 18. Landesnaturschutzpreises:</h3><ul><li>Projekt Biologische Vielfalt im Hausgarten <br>Willy Bühler, Gottenheim (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald)</li><li>Mehlschwalben- und Mauerseglerschutzprojekt <br>BUND-Bezirksverband Stromberg-Neckartal (Landkreis Ludwigsburg)</li><li>Projekt Naturgarten mit Imkerei<br>Naturgarten Geigle, Bad Urach-Hengen (Landkreis Reutlingen)</li><li>Projekt Im (Kinder-) Garten der Natur auf der Spur<br>Kindergarten Villa Regenbogen, Pfalzgrafenweiler-Durrweiler (Landkreis Freudenstadt)</li><li>Projekt Spiel-T-Räume der Schneeburgschule St. Georgen – Die Verwandlung unseres Schulhofes zu einem Naturerlebnis-Spielraum<br>Schneeburgschule St. Georgen, Freiburg (Stadtkreis Freiburg)</li></ul><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><h3>Landesnaturschutzpreis</h3><p>Seit 1982 wird der Landesnaturschutzpreis von der Stiftung Naturschutzfonds alle zwei Jahre vergeben. Er ist mit insgesamt 20.000 Euro dotiert. In der Regel wird das Preisgeld auf mehrere Preisträgerinnen und Preisträger aufgeteilt. Diese erhalten ein Preisgeld von jeweils 4.000 Euro (Gruppen) bzw. jeweils 2.000 Euro (Einzelpersonen).</p><p>Weitere Informationen zur Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg finden Sie im Internet unter: &lt;link http: www.stiftung-naturschutz-bw.de&gt;www.stiftung-naturschutz-bw.de.</p></td></tr></tbody></table></div></div><div id="c34588" class="csc-default"></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-03-14_Bunte_Wiese_Verleihung.png" lenght="741145" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-16068</guid><pubDate>Tue, 28 Feb 2017 15:39:00 +0100</pubDate><title>Universität Tübingen erhält Zertifikat &quot;Vielfalt gestalten&quot;</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=16068&amp;cHash=6581c36b2346724a5cece88ce50250c7</link><description>Zweijährige Auditierungsphase abgeschlossen – Universität entwickelt Strategien für den Umgang mit Diversität</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/170213_Preisverleihung_199.jpg" length="2752563" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft hat der Universität Tübingen das Zertifikat „diversitätsorientierte Hochschule“ verliehen. Zum Abschluss eines zweijährigen Auditierungsverfahrens nahmen Professorin Karin Amos, Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre, und Lucia Vennarini, Dezernentin für Studium und Lehre, die Auszeichnung in Berlin entgegen. Das Audit „Vielfalt gestalten“ begleitet Hochschulen bei der Entwicklung von Diversitätsstrategien, mit denen sie der Vielfalt ihrer Studierenden und Angehörigen gerecht werden können.</p><p>Die Universität Tübingen will Chancengleichheit für alle Studierenden ermöglichen ‒ unabhängig von kultureller und sozialer Herkunft, von Erfahrungshintergrund oder Lebensumständen. Durch die Teilnahme am Audit wurde ein Prozess angestoßen: Über zwei Jahre hinweg berieten Lenkungskreis und Arbeitsgruppen aus Fakultäten, Verwaltung und Studierenden über Wege, die Aufmerksamkeit für und Wertschätzung von Vielfalt innerhalb der Universität zu fördern und Diskriminierungen  zu vermeiden.</p><p>„Die Universität Tübingen schätzt gelebte Vielfalt als Bereicherung und als einen Kreativitätsfaktor. Das Audit „Vielfalt gestalten“ hat fach- und institutionsübergreifend Diskussionen angestoßen und für dieses Thema sensibilisiert“, sagt Professorin Karin Amos. „Wir haben uns intensiv mit dem Diversitätsbegriff und seinen Implikationen für die Universität beschäftigt. Dabei haben wir uns zunächst auf Studium und Lehre konzentriert. In der weiteren Entwicklung sollen alle Bereiche der Universität einbezogen werden.“</p><p>An der Finanzierung des zweijährigen Auditierungsverfahrens beteiligte sich auch die Baden-Württemberg Stiftung. Informationen zum Audit und Kontakt: &lt;link https: www.uni-tuebingen.de einrichtungen gleichstellung audit-vielfalt-gestalten.html&gt;<a href="https://www.uni-tuebingen.de/einrichtungen/gleichstellung/audit-vielfalt-gestalten.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-tuebingen.de/einrichtungen/gleichstellung/audit-vielfalt-gestalten.html</a></p><div class="align-right"><p>Antje Karbe</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/1/5/csm_170213_Preisverleihung_199_f48a228516.jpg" lenght="2752563" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14445</guid><pubDate>Fri, 10 Feb 2017 09:06:00 +0100</pubDate><title>Im Zeichen der Ökumene: Privataudienz bei Papst Franziskus</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14445&amp;cHash=92f8ba3ea831852c0d70fcb63d240235</link><description>Elisabeth Gräb-Schmidt mit Delegation der EKD zu Gast in Rom</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2017/17-02-10GruppenbildPapstaudienz.jpg" length="1933609" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Das Jubiläum der Reformation stellt das Verhältnis der christlichen Konfessionen neu in den Vordergrund. Eine hochrangige Delegation der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), darunter auch die Tübinger Theologieprofessorin Elisabeth Gräb-Schmidt, machte sich am Anfang Februar auf den Weg nach Rom und wurde dort am 6. Februar von Papst Franziskus zu einer Privataudienz empfangen.</p><p>Ziel der Reise war es, das Jahr des Reformationsjubiläums zum Anlass zu nehmen, die ökumenischen Bemühungen fortzusetzen und zu vertiefen. Auch über weitere konkrete Schritte auf dem Weg zur sichtbaren Einheit sollte nachgedacht werden. Gräb-Schmidt: „Für alle Beteiligten war vorausgesetzt, dass dieses Ziel nur erreicht werden kann in gegenseitiger Wertschätzung und im Vertrauen, das den Glauben des anderen nicht in Frage stellt, sondern ihn auch als Bereicherung des eigenen wahrnehmen kann.“</p><p>In der Auseinandersetzung um die bestehenden Unterschiede der Konfessionen, die sich auch etwa bei der Frage des gemeinsamen Abendmahls zeigen, ist klar, dass es sich um bedeutsame Unterschiede handelt. Gräb-Schmidt: „In gegenseitiger Anerkennung kann der Gedanke der Einheit wachsen, ohne Differenzen einzuebnen, die für das Selbstverständnis des je eigenen ebenso wie das Verständnis des anderen bedeutsam bleiben. Sichtbare Schritte der Verständigungsbemühungen sollen unter dieser Voraussetzung einen Weg zum gemeinsamen Abendmahl ebnen können.“</p><p>Das Treffen der christlichen Konfessionen setzte damit auch ein unzeitgemäßes Zeichen gegen vertiefte Gräben zwischen Menschen, Ländern und Religionen. Elisabeth Gräb-Schmidt: „Ein kraftvolles gemeinsames Zeugnis kann auch Zeichen dafür sein, dass der Glaube für Humanität und Menschenwürde eintritt. Das brauchen wir in der gegenwärtigen Zeit mehr den je.“</p><div class="align-right"><p>Christian Stritzelberger</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/e/e/csm_17-02-10GruppenbildPapstaudienz_e3023f696c.jpg" lenght="1933609" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15913</guid><pubDate>Mon, 06 Feb 2017 18:49:00 +0100</pubDate><title>Ausstellungseröffnung „Universität. Diversität! Wir?“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15913&amp;cHash=127e6be8d73a52c5ae08fae6e12def42</link><description>15 Masterstudierende der Empirischen Kulturwissenschaft beschäftigen sich mit Diversität an der Universität Tübingen</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-02-06-Diversitaet.jpg" length="299864" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 1. Februar startete die Ausstellung „Universität. Diversität! Wir?“ im Bonatzbau der Universitätsbibliothek Tübingen. Konzipiert wurde sie im Rahmen eines Studienprojektes von 15 Masterstudierenden der Empirischen Kulturwissenschaft unter der Leitung von Professor Dr. Reinhard Johler. Die gestalterische Umsetzung fand in Kooperation mit Studierenden des Bachelorstudiengangs Innenarchitektur der Hochschule für Technik in Stuttgart statt.</p><p>In der Eröffnungsrede erklärte die Projektmitarbeiterin Luise Fleisch: „Diversität ist in Anbetracht aktueller politischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ein Top-Thema und wirkt auch bis in die Universität hinein.“ In drei Semestern gingen die Studierenden deshalb der Frage nach, welches Verständnis von Diversität das Selbstbild der Universität prägt und welche Widersprüche zum gelebten Alltag der jeweiligen Akteurinnen und Akteure vorherrschen. Geforscht wurde an verschiedenen universitären Einrichtungen und zu unterschiedlichen Themen.</p><p>14 zylinderförmige Tubes konfrontieren die Besucherinnen und Besucher unmittelbar mit dem Thema Diversität an der Universität. Die „bunte Vielfalt“ innerhalb der Tubes zeigt, in Verbindung zu den außen aufgedruckten schwarz-weißen Portraits von Universitätsmitgliedern, dass sich Diversität nicht nur auf äußerliche Merkmale bezieht. Häufig wird sie erst auf den „zweiten Blick“, beispielsweise durch gemeinsame Gespräche, sichtbar.</p><p>&lt;link _blank internal-link internal link in current&gt;<img data-htmlarea-file-uid="378971" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_17-01-27ausstellung_0c2d308193.jpg" alt style="padding-right: 10px; float: left;" title height="211" width="150">Professorin Dr. Karin Amos, Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre, lobte die Ausstellung als besonders „pfiffige“ Idee, sich mit Diversität auseinanderzusetzen. Auch die leitende Universitätsbibliotheksdirektorin Dr. Marianne Dörr ist stolz, die gelungene und toll umgesetzte Ausstellung bei sich im Hause begrüßen zu dürfen.</p><p>Die Ausstellung im Bonatzbau der Universitätsbibliothek ist noch bis zum 23. März, montags bis freitags von 10-20 Uhr und samstags von 10-18 Uhr, zu besichtigen.</p><p>Der Begleitband zur Ausstellung „Universität. Diversität! Wir? 13 Momentaufnahme aus dem Tübinger Uni-Alltag“ kann für 19 Euro bei der TVV (&lt;link http: www.tvv-verlag.de&gt;www.tvv-verlag.de) erworben werden. Dieser beinhaltet die einzelnen Forschungsthemen der Studierenden und beschreibt ausführlich deren Auseinandersetzung mit Diversität an der Universität Tübingen.</p><div class="align-right"><p>Franziska Künzel</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2017/17-02-06-Diversitaet.jpg" lenght="299864" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-9065</guid><pubDate>Fri, 03 Feb 2017 18:13:00 +0100</pubDate><title>Neandertaler in Dänemark – neue Aspekte in einer emotionalen Debatte</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/neandertaler-in-daenemark-neue-aspekte-in-einer-emotionalen-debatte/</link><description>Der Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie 2017 geht an die Archäologin Dr. Trine Kellberg Nielsen </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2017/17-02-03-Foerderpreis-Archaeologie.jpg" length="153779" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Trine Kellberg Nielsen nahm am 2. Februar 2017 den mit 5000 Euro dotierten Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie aus den Händen von Professor Dr. Nicholas Conard vom Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters entgegen. Ausgezeichnet wurde von der Universität Tübingen der innovative und mutige Forschungsansatz ihrer Dissertation ‚Northern Neanderthals: A systematic assessment of the possibility of a pre-modern human occupation of southern Scandinavia‘.</p><p>Denn die Frage nach Neandertalern in Südskandinavien ist zumindest unter Archäologen eine emotionale. Trine Kellberg Nielsen von der Universität Aarhus in Dänemark stieß deshalb mit ihrem Dissertationsprojekt in der Fachwelt zunächst auf Irritation. Seit den 1960er-Jahren gibt es eine kontroverse Debatte zwischen akademischen Forschern und Hobbyarchäologen, ob Südskandinavien im Allgemeinen und Dänemark im Besonderen während der letzten Eiszeit von Neandertalern besiedelt war. Laudatorin PD Dr. Miriam Noel Haidle, Wissenschaftliche Koordinatorin der Forschungsstelle The Role of Culture in Early Expansions of Humans (ROCEEH), lobte deshalb Kellberg Nielsens besonderen Verdienst „eine hochemotionale Diskussion […] auf ein breites neues wissenschaftliches Fundament ohne Polemik gestellt zu haben.“</p><p>Die Archäologin Kellberg Nielsen wertete mithilfe der Nationalen Bohrloch-Datenbank Gesteinsschichten aus und machte Zeitfenster innerhalb der letzten Eiszeit aus, in der Neandertaler zumindest theoretisch in Dänemark Spuren hinterlassen haben könnten. Bei der Sichtung von vermeintlichen Neandertalerartefakten, meist Steingeräten, die in Privatsammlungen von Amateurforschern zu finden sind, konnte sie allerdings keinen eindeutigen Beweis für die Anwesenheit des menschlichen Verwandten finden. Trine Kellberg Nielsen legte aber die Grundlage für weitere Forschungen: Sie wies nach, dass eine Besiedlung durch Neandertaler immerhin im Bereich der Möglichkeiten liegt. Die Hobbyarchäologen holte sie für die Suche nach eindeutigen Artefakten mit ins Boot, indem sie diese für die Merkmale sensibilisierte, anhand derer sich Artefakte und Landschaften identifizieren lassen, die auf den Aufenthalt von Neandertalern hindeuten.</p><p>Der mit 5000 Euro dotierte Förderpreis für Urgeschichte und Quartärökologie ist von der Mineralwassermarke Eiszeitquell gestiftet und wird in diesem Jahr zum 19. Mal verliehen.</p><div class="align-right"><p>Susanne Zahn</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2017/17-02-03-Foerderpreis-Archaeologie.jpg" lenght="153779" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14367</guid><pubDate>Thu, 01 Dec 2016 15:21:00 +0100</pubDate><title>Vom Tübinger Hausbuch bis zur studentischen Flugblattsammlung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14367&amp;cHash=e210dad5db0bbff66b1e1b8ef3088bea</link><description>Online-Adventskalender 2016 stellt Schätze aus der Universitätsbibliothek Tübingen und dem Universitätsarchiv vor</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_migrated/pics/2011_UT_Adventskalender_Preview_001.jpg" length="290513" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>„Schätze aus Universitätsbibliothek und Universitätsarchiv“ – so lautet das Motto des diesjährigen Online-Adventskalenders der Universität Tübingen. Unter der URL &lt;link http: www.uni-tuebingen.de adventskalender&gt;<a href="http://www.uni-tuebingen.de/adventskalender" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-tuebingen.de/adventskalender</a> lässt sich ab 1. Dezember jeden Tag ein neues Türchen öffnen und stellt ein besonderes Objekt aus der Bibliothek oder dem Archiv vor – darunter seltene Drucke, Illustrationen, Handschriften, Urkunden, Kalender und Flugblätter aus 13 Jahrhunderten.</p><p>Den Auftakt macht die wohl berühmteste deutschsprachige Handschrift im Besitz der Universitätsbibliothek: das „Tübinger Hausbuch“. Es wurde zwischen 1470 und 1480 im Raum Ulm/Urach niedergeschrieben und enthält eine eindrucksvolle Zusammenfassung des Wissens aus dem damaligen Alltagsleben. Aus dem Jahr 1841 stammt der gedruckte Bilderzyklus „Der große Festzug“. Er umfasst 54 Blätter mit einer Gesamtlänge von 25 Metern – obwohl das aufwendige Druckunternehmen nach der Hälfte des Festzugs abgebrochen wurde. Der „Festzug“ wurde an-lässlich des 25-jährigen Regierungsjubiläums von König Wilhelm I. von Württemberg (1781-1864) angefertigt.</p><p>Das jüngste Objekt im Kalender ist ein Flugblatt aus dem Jahr 1987 zum Thema Geflüchtete Menschen und zum damaligen Sammellager in der Thiepvalkaserne. Es ist Teil der studentischen Flugblattsammlung des Universitätsarchivs. Auch das eScience-Center der Universität Tübingen ist mit zwei Projekten am Adventskalender 2016 beteiligt.</p><h3>Weitere Links:</h3><p>Universitätsbibliothek: &lt;link http: www.ub.uni-tuebingen.de&gt;<a href="http://www.ub.uni-tuebingen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.ub.uni-tuebingen.de</a><br>Universitätsarchiv: &lt;link http: www.ub.uni-tuebingen.de universitaetsarchiv&gt;<a href="http://www.ub.uni-tuebingen.de/universitaetsarchiv" target="_blank" rel="noreferrer">www.ub.uni-tuebingen.de/universitaetsarchiv</a><br>eScience-Center: &lt;link http: www.uni-tuebingen.de de&gt;<a href="http://www.uni-tuebingen.de/de/35032" target="_blank" rel="noreferrer">www.uni-tuebingen.de/de/35032</a></p><h3>Kontakt:</h3><p>Maximilian von Platen<br>Hochschulkommunikation<br>Onlineredaktion und interne Kommunikation<br>Telefon: +49 7071 29-77854<br>&lt;link&gt;maximilian-v.platen@uni-tuebingen.de</p><p>Barbara Drechsler<br>Universitätsbibliothek<br>Öffentlichkeitsarbeit<br>Telefon: +49 7071 29-72842<br>&lt;link&gt;barbara.drechsler@uni-tuebingen.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_migrated/pics/2011_UT_Adventskalender_Preview_001.jpg" lenght="290513" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-9711</guid><pubDate>Wed, 16 Nov 2016 10:07:00 +0100</pubDate><title>Deutscher Alterspreis 2016 für LebensPhasenHaus</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/deutscher-alterspreis-2016-fuer-lebensphasenhaus/</link><description>Robert Bosch Stiftung zeichnet von der Universität Tübingen koordiniertes Projekt aus</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/PressemitteilungenBilder/2016/16-07-26Lebensphasenhaus2.jpg" length="171750" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Die Robert Bosch Stiftung hat am 15. November das Tübinger LebensPhasenHaus mit dem Deutschen Alterspreis 2016 ausgezeichnet. Das Projekt erhielt den Hauptpreis in Höhe von 60.000 Euro.</p><p>Im LebensPhasenHaus (LPH) wird erforscht und präsentiert, wie es technische und soziale Innovationen älteren und pflegebedürftigen Menschen ermöglichen, länger in der eigenen Wohnung zu leben. Es sollen barrierefreie Wohn- und Freiraumkonzepte, altersgerechte Assistenzsysteme und die damit einhergehenden Dienstleistungen, digitale Informations- und Kommunikationstechnologien sowie die intelligente Vernetzung der Systeme untereinander getestet, validiert, demonstriert und letztendlich erlebbar gemacht werden.</p><p>Projektpartner beim LebensPhasenHaus sind die Universität Tübingen, das Universitätsklinikum Tübingen (UKT), die IHK Reutlingen, der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg, die RIDI-Leuchten GmbH, die Schwörer Haus KG, die Somfy GmbH sowie die Stadtwerke Tübingen. Zudem unterstützen weitere Partner aus der Wirtschaft das Projekt. Das LebensPhasenHaus wird durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gefördert.</p><p>Der diesjährige Deutsche Alterspreis stand unter dem Motto „Vielfältig Wohnen“ und drehte sich um die Frage, wie Wohnen im Alter gelingen kann, welchen Beitrag Technologie und Architektur dazu leisten und wie interkulturelle Bedürfnisse dabei berücksichtigt werden können.</p><p>Insgesamt waren sieben Initiativen für den Deutschen Alterspreis nominiert. Den zweiten Preis in Höhe von 40.000 Euro erhielt die „Lebenstraumgemeinschaft Jahnishausen" in Riesa, eine genossenschaftlich organisierte Gemeinschaft mit knapp 50 Personen, von denen die Hälfte über 60 Jahre alt ist. Den dritten Preis in Höhe von 20.000 Euro bekam das „Veringeck - Wohnprojekt für Senioren unterschiedlicher Kulturen" aus Hamburg.</p><div class="align-right"><p>Mareike Manzke</p></div><ul><li>&lt;link http: www.bosch-stiftung.de content language1 html external-link-new-window external link in new&gt;Pressemitteilung der Robert Bosch Stiftung</li><li>&lt;link http: www.bosch-stiftung.de content language1 html external-link-new-window external link in new&gt;Preis für LebensPhasenHaus (Robert Bosch Stiftung; mit Video)</li><li>&lt;link http: www.lebensphasenhaus.de external-link-new-window external link in new&gt;Homepage LebensPhasenHaus</li><li>&lt;link internal-link internal link in current&gt;Zwischenbilanz LebensPhasenHaus (Uni Tübingen aktuell 3/2016)</li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/PressemitteilungenBilder/2016/16-07-26Lebensphasenhaus2.jpg" lenght="171750" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14677</guid><pubDate>Fri, 04 Nov 2016 17:45:00 +0100</pubDate><title>e-bib der Universitätsbibliothek – digitale Hausmesse auf der Morgenstelle</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14677&amp;cHash=414c15c85d4128192ff391b1331f5fd1</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-11-04_e-bib_1.jpg" length="268318" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 25. Oktober fand im Rahmen der „&lt;link http: www.openaccessweek.org external-link-new-window external link in new&gt;Internationalen Open Access Week“ die dritte digitale Hausmesse der Universitätsbibliothek, die &lt;link internal-link internal link in current&gt;e-bib, statt. Diesmal war sie nicht wie in den Vorjahren in der UB Wilhelmstraße veranstaltet worden, sondern bei den naturwissenschaftlichen Instituten im Hörsaalzentrum auf der Morgenstelle. Durch die Verlegung des Ortes wollte man ein anderes Publikum erreichen als im Tal und speziell naturwissenschaftliche Studierende und Wissenschaftler über digitale Dienstleistungen und Medien informieren.</p><p>Neben einer Plakatausstellung, bei der wichtige Begriffe wie Open Access, Forschungsdatenmanagement, wissenschaftliches Publizieren und Open Journal Systems erläutert wurden, konnte man sich an Messeständen von Experten beraten lassen. Dort standen Kollegen der Bibliothek für Fragen zu elektronischen Büchern und Zeitschriften oder naturwissenschaftlichen Datenbanken zur Verfügung, ein Mitarbeiter der Firma Morgenstern erläuterte den Umgang mit den universitären Multifunktionsgeräten zum Kopieren, Drucken und Scannen.</p><p><img data-htmlarea-clickenlarge="1" data-htmlarea-file-uid="365895" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_16-11-04_e-bib_2_b5aa0e27f8.jpg" alt="Beratung am Smartboard. Foto: Universität Tübingen / Friedhelm Albrecht" style="float: right;" title="Beratung am Smartboard. Foto: Universität Tübingen / Friedhelm Albrecht" height="169" width="300">Ein besonderer Anziehungspunkt war die Vorführung zweier technischer Geräte, die auch beide in der Universitätsbibliothek benutzt werden können: das Smartboard und ein Multitouch-Tisch. Für letzteren war ein Mitarbeiter der Firma SmartPerform mit zwei transportablen Vorführgeräten angereist. Er erläuterte viel Wissenswertes über die Einsatzmöglichkeiten der SmartPerform-Software, die man auch gleich ausprobieren konnte.</p><p>(Bildunterschrift: Beratung am Smartboard. Foto: Universitätsbibliothek Tübingen)</p><p>Rot markierte Fußspuren führten vom Hörsaalzentrum zum Schulungsraum in der PCB-Bib, der Bibliothek für Pharmazie, Chemie und Biologie, wo die &lt;link internal-link internal link in current&gt;diesjährige Vortragsreihe stattfand. Neben bewährten Themen wie „Veröffentlichen auf dem Publikationsserver der Universität“ oder „E-Books, E-Journals und Datenbanken“ wurden auch neue Themen aufgegriffen: „Arbeitsorganisation mit Web 2.0-Tools“, „Wissenschaftliche Netzwerke – ResearchGate &amp; Co“ oder „Open Access-Publizieren von Zeitschriftenaufsätzen - Finanzierungsunterstützung und Rabatte“.</p><p>Diese Themen sprachen besonders Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Bedienstete an. Bei ihnen hat sich die e-bib mittlerweile als Format etabliert, um sich über Dienstleistungen und Neuerungen im digitalen Umfeld zu informieren. Studierende waren mehr bei den Messeständen anzutreffen und natürlich bei unserem Quiz, wo sie ihr Wissen testen konnten.</p><p>Im nächsten Jahr werden wir die e-bib wieder ins Tal holen, freuen Sie sich mit uns auf Neuerungen im Bereich digitale Dienste und interessante Vorträge. Die vierte e-bib wird voraussichtlich wieder im Oktober stattfinden und auf der Homepage der &lt;link http: www.ub.uni-tuebingen.de external-link-new-window external link in new&gt;Universitätsbibliothek angekündigt werden.</p><div class="align-right"><p>Barbara Drechsler</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-11-04_e-bib_1.jpg" lenght="268318" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14396</guid><pubDate>Fri, 23 Sep 2016 17:26:00 +0200</pubDate><title>Netzwerk zur Unterstützung gefährdeter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14396&amp;cHash=c6d08260f0b07989f617a825e3840717</link><description>Deutsche Sektion von Scholars at Risk gegründet</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2016/16-09-23Founding_Event_SAR_Germany_Section.jpg" length="210851" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Weltweit werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch Krieg oder politische Verfolgung in ihrer Arbeit eingeschränkt, in vielen Fällen ist auch ihr Leben bedroht. Die Universität Tübingen hat deswegen mit ihrem Beitritt zum internationalen Netzwerk Scholars at Risk (SAR) bereits im April 2016 ein Zeichen gesetzt.</p><p>Mitte September wurde in Bonn die Deutsche Sektion von Scholars at Risk ins Leben gerufen. Die Universität Tübingen ist dabei nicht nur Gründungsmitglied, sondern auch Mitglied der Steering Group - einem beratenden Gremium, in dem unter anderem auch die Alexander von Humboldt Stiftung, der Deutsche Akademische Austauschdienst DAAD und die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG vertreten sind.</p><p>Mit der Deutschen Sektion von SAR wollen deutsche Universitäten und Hochschulen ein effektives Netzwerk aufbauen, das gefährdete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zielgerichtet unterstützen kann. Hierbei geht es nicht nur darum, gefährdete Menschen in ein sicheres Land einzuladen, sondern ihnen auch eine akademische Heimat zu bieten. Und das oftmals über eine Dauer von Jahren, solange sich die Konflikte im Heimatland nicht lösen lassen.</p><p>Derzeit sind vier internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Syrien und der Türkei mit ihren Familien zu Gast an der Universität Tübingen. Ihre Zahl könnte sich noch deutlich erhöhen, sofern Mittel zur Sicherung des Lebensunterhalts dieser Familien bereitgestellt werden. Tatsächlich ist bundesweit durch verschiedene Initiativen der Alexander von Humboldt-Stiftung (Philipp-Schwartz Initiative), der Gerda Henkel Stiftung, von DFG und DAAD, und durch verschiedene Landesprogramme in den Bundesländern oder auch Förderprogramme deutscher Universitäten die Zahl der gefährdeten Forscherinnen und Forscher, denen geholfen werden kann, bereits gestiegen.</p><p>Auch für die Integration von studierwilligen Geflüchteten hat sich die Universität Tübingen gut aufgestellt. Im Oktober beginnt das Refugee Programm mit insgesamt 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Syrien, Iran, Irak, Nigeria, Togo und Eritrea. Das studienvorbereitende Programm umfasst Deutschkurse, Kurse zur interkulturellen Orientierung, ein Mini-MINT-Kolleg, ein Buddy-Programm sowie kreative Projektarbeit.</p><ul><li> &lt;link http: www.humboldt-foundation.de web pressemitteilung-2016-21.html&gt;Pressemitteilung der Alexander von Humboldt-Stiftung vom 20. September 2016</li></ul><div class="align-right"><p>Kirsten Sonnenschein, Welcome Center der Universität Tübingen</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2016/16-09-23Founding_Event_SAR_Germany_Section.jpg" lenght="210851" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13502</guid><pubDate>Tue, 06 Sep 2016 13:24:00 +0200</pubDate><title>Clara Redetzki Studentenweltmeisterin im Rudern</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13502&amp;cHash=b467bfce9f3e12d729214b633574197a</link><description>Studierende der Universität Tübingen gewinnt in Poznan den Titel im Vierer ohne Steuerfrau</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/rudern.jpg" length="144980" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Clara Redetzki, Studierende der Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen, hat bei der Studentenweltmeisterschaft im Rudern sensationell den Titel im Vierer ohne Steuerfrau gewonnen.</p><p>Vom Allgemeinen Deutschen Hochschulverband für die World University Championships (WUC) im polnischen Poznan nominiert, rechtfertigte sie das in sie gesetzte Vertrauen und gewann gemeinsam mit ihren Kolleginnen Charlotte Reinhardt, Constanze Duell und Friederike Reißig.</p><p><br>In einem hochklassig besetzten Rennen - einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren kurz zuvor noch bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro am Start - setzte sich die Mannschaft mit Bugfrau Redetzki ab Streckenhälfte an die Spitze des Feldes. Nach einem tollen Rennen konnte das Quartett mit fast einer Bootslänge den Sieg für Deutschland einfahren. <br><br>Für Clara Redetzki ein weiterer toller Erfolg und zugleich ein kleiner Trost für die verpassten Olympischen Spiele in Rio de Janeiro.</p><p><br>Nach einer kurzen Pause geht es schon im Oktober weiter mit der Vorbereitung für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 – hoffentlich dann mit Clara Redetzki.</p><p><br>Einen Bericht von Clara direkt aus Poznan ist auf &lt;link http: www.frauenachter.de&gt;www.frauenachter.de zu finden</p><div class="align-right"><p>Michael Schatzinger</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/rudern.jpg" lenght="144980" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15678</guid><pubDate>Mon, 15 Aug 2016 10:43:00 +0200</pubDate><title>Schöninger Speere</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15678&amp;cHash=7d9550b637413de428d3d336a9dd67c3</link><description>Niedersächsischer Ministerpräsident Weil besucht Ausgrabungsstätte</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/16-08-15forum_serangeli_web.jpg" length="321539" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat sich am 10. August 2016 in Schöningen im Landkreis Helmstedt über den Fortgang der dortigen archäologischen Ausgrabung informiert. Grabungsleiter Dr. Jordi Serangeli von der Universität Tübingen führte den Ministerpräsidenten über das Grabungsgelände.</p><p><br>Die Fundstelle Schöningen ist Dank der Entdeckung von mehreren Holzspeeren, sowie von zahlreichen Stein- und Knochenartefakten aus 300.000 Jahre alten Schichten, eine archäologische Weltsensation. Die Ausgrabung ist seit 2008 ein gemeinsames Projekt unter der Leitung der Universität Tübingen und des Niedersächsischen Landesamts für Denkmalpflege Hannover. Nun wird das „Forschungsprojekt Schöningen“ Teil vom Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment (HEP), Tübingen.</p><p>Gezeigt wurden Ministerpräsident Weil unter anderem Repliken der Schöninger Originalspeere sowie steinzeitliche Geräte aus Knochen und Feuerstein. Von besonderem wissenschaftlichem Interesse sind die gefunden Reste einer Säbelzahnkatze, darunter auch mehrere Zähne. (siehe auch &lt;link http: www.uni-tuebingen.de aktuelles pressemitteilungen newsfullview-pressemitteilungen article gefaehrlichstes-tier-der-eiszeit-in-schoeningen-entdeckt.html external-link-new-window gefährlichstes tier der eiszeit in schöningen&gt;Pressemitteilung "Gefährlichstes Tier der Eiszeit in Schöningen entdeckt" vom 01. April 2014).</p><p><br>Derzeit wird dazu eine Ausstellung im "paläon – Forschungs und Erlebniszentrum Schöninger Speere" in Schöningen, Landkreis Helmstedt, vorbereitet.</p><div class="align-right"><p><br>Maximilian von Platen</p></div><h3>Informationen zum Projekt: </h3><ul><li>&lt;link http: www.geo.uni-tuebingen.de arbeitsgruppen urgeschichte-und-naturwissenschaftliche-archaeologie grabungen deutschland schoeningen.html external-link-new-window zur projekt-homepage des instituts für ur- und frühgeschichte archäologie&gt;Projekt-Homepage des Instituts für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters</li><li>&lt;link http: www.denkmalpflege.niedersachsen.de archaeologie schwerpunktprogramme_a6 jaegerische_archaeologie_schoeningen_hannover palaeolithikum--mesolithikum-und-projekt-schoeningen-143329.html external-link-new-window niedersächsisches landesamt für&gt;Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege</li><li>&lt;link http: www.schoeningerspeere.de external-link-new-window förderverein schöninger&gt;Förderverein Schöninger Speere</li><li>&lt;link http: www.palaeon.de home.html external-link-new-window paläon forschungs und erlebniszentrum schöninger&gt;paläon – Forschungs und Erlebniszentrum Schöninger Speere</li></ul>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/16-08-15forum_serangeli_web.jpg" lenght="321539" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15855</guid><pubDate>Mon, 01 Aug 2016 15:50:00 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen begrüßt wieder internationale Studierende aus aller Welt im Programm „International &amp; European Studies“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15855&amp;cHash=5bfa1f277e4e18980a175dfad23b66f0</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/uploads/media/user_upload/16-08-01InternationalEuropeanStudies.jpg" length="364368" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Nach erfolgreichem Start des Programms „International &amp; European Studies“ (IES) im Jahr 2014 bietet die Universität Tübingen auch in diesem Jahr wieder englischsprachige Kurzzeitprogramme mit Regionalschwerpunkt Europa an.</p><p>Derzeit belegen im Summer Program II vom 18. Juli bis 26. August 2016 Studierende aus China, Großbritannien, Hong Kong, Kanada, Kasachstan, Korea, Polen, Spanien, Taiwan und den USA Seminare zu Themen aus europäischer Politik, Geschichte, Wirtschaft, Recht und Kultur sowie Deutschkurse und Workshops zu interkultureller Kompetenz.</p><p>Ergänzt wird das anspruchsvolle akademische Programm durch Studienreisen zum Europäischen Parlament in Straßburg und nach Berlin, durch Gespräche mit EU-Politikern und Besuche bei einflussreichen Unternehmen der wirtschaftsstarken Region Baden-Württemberg (z. B. Mercedes Benz, Ritter Sport).</p><p>Die Teilnahme an den IES-Programmen ermöglicht internationalen Studierenden die fachliche Weiterqualifikation im Bereich International &amp; European Studies, den Auf- und Ausbau interkultureller Kompetenz sowie das Kennenlernen des Studien- und Forschungsstandorts Tübingen.</p><p>Das Curriculum wurde in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät, der Philosophischen Fakultät, der Juristischen Fakultät sowie weiteren zentralen Einrichtungen der Universität Tübingen entwickelt. Die Stärke des Programms liegt in der Vielfalt der angebotenen Kurse und der kleinen Klassengröße, die ein effektives Lernen und eine individuelle Betreuung durch die Dozierenden ermöglicht. Die Programme schließen mit einem Zertifikat ab und Studierende können ECTS Credits erwerben.</p><p>Ein Buddy-Programm, in dem Tübinger Studierende jeweils eine/n internationale/n Teilnehmer/in während des gesamten Aufenthaltes begleiten, bietet die Chance zum Kultur-, Sprach- und Erfahrungsaustausch. Als konkrete Handlungsmaßnahme für deutsche und internationale Studierende trägt das Buddy-Programm zur Umsetzung strategischer Ziele der Internationalisierung wie Integration und interkultureller Kompetenzentwicklung bei.</p><p>Das Programm wird im Rahmen des erfolgreichen Tübinger Zukunftskonzepts „Research – Relevance – Responsibility“ in der 3. Linie der Exzellenzinitiative gefördert. Die Universität Tübingen reagiert damit auf die steigende Nachfrage ihrer Partneruniversitäten nach Studienangeboten mit Regionalschwerpunkt Europa. Das Programm trägt zugleich zur Stärkung der Austauschbeziehungen, zur Erhöhung der internationalen Sichtbarkeit der Universität Tübingen und zu einer „Internalisation at Home“ bei.</p><p><strong>Programme 2016: </strong>Winter Program (04.-29.01.), Summer Program I (06.06.-01.07.), Summer Program II (18.07.-26.08.), Fall Term Program (19.09.-10.12.16).</p><p>Wer gerne einen bildhaften Eindruck von den Programmen bekommen möchte, kann sich auf folgenden Seiten informieren: &lt;link http: www.uni-tuebingen.de european-studies external-link-new-window external link in new&gt;Website, &lt;link https: iestuebingen.wordpress.com external-link-new-window external link in new&gt;Blog, &lt;link https: www.facebook.com pages international-european-studies external-link-new-window external link in new&gt;Facebook (International &amp; European Studies).</p><div class="align-right"><p>Franziska Krausse-Wang</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/uploads/media/user_upload/16-08-01InternationalEuropeanStudies.jpg" lenght="364368" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14331</guid><pubDate>Fri, 15 Jul 2016 15:35:00 +0200</pubDate><title>Zehn Jahre „Studieren ohne Grenzen“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14331&amp;cHash=afda520df96e6839c95bf26c83e6a460</link><description>Initiative ging von Studierenden aus Tübingen und Konstanz aus</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/16-07-15_Studieren_ohne_Grenzen.png" length="217262" type="image/png" /><content:encoded><![CDATA[<p>Vor zehn Jahren hatte eine kleine Gruppe Tübinger Studierender eine ziemlich gewagte Idee:</p><p>Eine Hochschulgruppe sollte es sich zum Ziel machen, Partys, Konzerte, Lesungen und vieles mehr nicht mehr nur für die eigenen Kommilitonen zu veranstalten, sondern mit den gesammelten Spenden bedürftige Studierende in Krisen- und Kriegsregionen bei ihrer Ausbildung zu unterstützen. Über die universitären Grenzen hinaus sollten möglichst viele Menschen nicht nur für die Situation in Ländern wie Afghanistan, Burundi oder Sri Lanka sensibilisiert werden, sondern auch an den Ideen und Projekten motivierter junger Studenten und Studentinnen vor Ort teilnehmen können.</p><p>Diese Idee namens „Studieren Ohne Grenzen“ wird nun zehn Jahre alt und darf auf ganz besondere Erfolge zurückblicken!</p><p>Mit aktuell 18 Lokalgruppen in verschiedenen Universitätsstädten wuchs die kleine Gruppe zu einem nicht nur deutschlandweiten Verein heran - weltweit gründen sich mehr und mehr Ableger, beispielsweise in Österreich und Kanada. 213 Stipendiaten und Stipendiatinnen wurden seit der Gründung bereits gefördert, 643 Studienbücher in Krisenregionen verschickt, 22 Workshops durchgeführt, technische Ausstattung für einen kompletten Computerraum gestellt und unzählige Aktionen zur Steigerung des Bewusstseins für die problematische Lage in den Zielregionen organisiert.</p><p>Das Prinzip solidarischer Hilfe von Studierenden für Studierende in kriegszerstörten Regionen lebt insbesondere von einer intensiven persönlichen Zusammenarbeit. Regelmäßig tauschen sich Mitglieder und Stipendiaten via Videochat oder im persönlichen Gespräch über ihre Gedanken, Ideen und Projekte aus.</p><p>Grenzenloses Denken – das hat sich „Studieren Ohne Grenzen“ zum Ziel gemacht. Und dementsprechend motiviert sehen wir auch den nächsten zehn Jahren „Studieren Ohne Grenzen“ entgegen.</p><p>Am 28./29. Oktober ist eine Jubiläumsfeier zu zehn Jahren „Studieren Ohne Grenzen“ in Berlin geplant - alle Mitstreiter, Freunde und Interessierten sind dazu ganz herzlich eingeladen!</p><p>Und für wen der Weg nach Berlin doch ein wenig zu weit ist: schau doch mal bei unserer Lokalgruppe vor Ort vorbei. Auf der Website &lt;link https: www.studieren-ohne-grenzen.org lokalgruppen tuebingen&gt;<a href="https://www.studieren-ohne-grenzen.org/lokalgruppen/tuebingen/" target="_blank" rel="noreferrer">www.studieren-ohne-grenzen.org/lokalgruppen/tuebingen/</a> kannst Du herausfinden, welche Projekte und Events von den Grenzenlosen in Tübingen aktuell organisiert werden. Wir freuen uns auf Dich!</p><div class="align-right"><p>Marie-Helen Cymorek, Studieren ohne Grenzen</p></div><p>„Studieren ohne Grenzen“ ist ein Ableger der französischen Organisation&lt;link https: www.esf-international.org external-link-new-window external link in new&gt; Etudes Sans Frontières, die 2003 gegründet wurde.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/16-07-15_Studieren_ohne_Grenzen.png" lenght="217262" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-9169</guid><pubDate>Fri, 13 May 2016 15:28:00 +0200</pubDate><title>Alumni-Führung durch das Ravensburger Humpis-Quartier</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/alumni-fuehrung-durch-das-ravensburger-humpis-quartier/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/Bild_Schmauder_Caillet..jpg" length="88307" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Alumni der Tübinger Regionalgruppe Ravensburg und Umgebung trafen sich Anfang Mai im Museum Humpis-Quartier, um unter der fachkundigen Führung des Museumsdirektors und Alumnus Professor Dr. Andreas Schmauder die aktuelle Sonderausstellung „Verspielt! 1000 Jahre Spielkultur in Ravensburg“, kennenzulernen (&lt;link http: www.museum-humpis-quartier.de&gt;<a href="http://www.museum-humpis-quartier.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.museum-humpis-quartier.de</a>). Diese entstand unter anderem in Kooperation mit dem Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen.</p><p><img data-htmlarea-file-uid="340132" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_Bild_Humpis_Caillet_cedc71c3e5.jpg" alt height="210" width="150" style></p><h5>Auch die Schachfigur „Elefant“ ist in der Ausstellung zu sehen.</h5><p>Den anwesenden Alumni eröffneten sich neue und ganz unerwartete Perspektiven:<br>Die Zeitreise begann im 11. Jahrhundert mit dem Schachspiel. Dieses aus dem damaligen Persien an die europäischen Königshöfe gekommen und fand unter den Adeligen rasche Verbreitung. Weiter führte die Reise ins Spätmittelalter zu den ersten Spielkarten, Tarockkarten, hergestellt für die höheren Stände mit Papier aus der Produktion der Freien Reichsstadt Ravensburg. Die Museumsbesucher haben hier auch die Gelegenheit, selbst Teil eines Kartenspiels zu werden: Mit moderner Medientechnik können sie sich interaktiv auf dem mittelalterlichen "Stuttgarter Kartenspiel" im Internet wiederfinden.</p><p><br>Kartenspiele verbreiteten sich in der Folgezeit weiter, in alle Schichten der Bevölkerung, so auch bei der Ravensburger Handelsgesellschaft, den Humpis.</p><p>Daneben gab es das seit der Römerzeit bei allen Ständen beliebte Würfelspiel, das oftmals auch die Verarmung der Familien zur Folge hatte – nicht selten spielte man sich um "Haus und Hof". Dies hatte zur Folge, dass auch die Ravensburger Stadtoberen ein Einschreiten für erforderlich hielten. "Flucher und Spieler, Säuffer und Rauffer" konnten mit dem "Schandmantel" bestraft werden und waren auf dem Ravensburger Marienplatz für einen Tag dem Hohn und Spott der Bevölkerung preisgegeben. Das Originalexemplar des Schandmantels ist als eindrucksvolles Zeugnis der Zeitgeschichte im Museum zu sehen.</p><p>Weitere Exponate zeigen – unterstützt von Medienpräsentationen – die Entwicklung der Spielkultur im 19. Jahrhundert: es entstehen belehrende Brettspiele. In diese Zeit fällt auch die Gründung der heutigen Ravensburger AG. Zu sehen ist deren erstes Gesellschafts- und Lernspiel, entstanden in Anlehnung an den Roman von Jules Verne "In 80 Tagen um die Welt".</p><p>Mit dem Ausblick auf die heutige Zeit vom ersten bis hin zu den heutigen 3 D -Computerspielen fand ein unterhaltender und sehr interessanter Nachmittag seinen Abschluss.</p><p><br>Herzlichen Dank an Alumnus Herrn Prof. Dr. Schmauder, der dies ermöglicht hat!</p><div class="align-right"><p>Susanne Caillet</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/Bild_Schmauder_Caillet..jpg" lenght="88307" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14008</guid><pubDate>Wed, 20 Apr 2016 16:42:00 +0200</pubDate><title>Tübinger Studierende gewinnen erstmalig International Roman Law Moot Court </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14008&amp;cHash=5da51ff43634950992ebdad7d8e86b48</link><description>Angehende Juristen der Universität Tübingen setzen sich bei Prozesssimulation gegen Teams sieben anderer Universitäten durch</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-04-20RomanLawGruppenbild.jpg" length="50813" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Beim neunten International Roman Law Moot Court (dt. fiktives Gericht) vom 6. bis 9. April 2016 in Wien errangen vier Tübinger Jurastudierende erstmalig den ersten Platz. An der Prozesssimulation nahmen Studierende der Universitäten Athen, Cambridge, Liège, Neapel, Oxford, Trier und Wien teil. Sie traten dabei als Anwälte in einem fiktiven justinianischen Zivilprozess auf und versuchten, die Richter vom Standpunkt ihres Mandanten zu überzeugen.</p><p>Für die Universität Tübingen nahmen Sima Samari und Susanne Renz als Kläger sowie Karolin Dirscherl und Adrian König als Beklagtenvertreter teil. Sie waren in einem vorangehenden Bewerbungsverfahren ausgewählt worden. Das Team, das von Professor Thomas Finkenauer und Sebastian Schneider von der Juristischen Fakultät der Universität Tübingen betreut wurde, begann bereits im Januar mit der Einarbeitung in die rechtlichen Probleme des fiktiven Falles. Zur Vorbereitung absolvierten sie auch einige Probeverhandlungen, bei denen ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wettbewerbs als Richter fungierten.</p><p>Der ausgewählte Fall behandelte verschiedene Probleme des Deliktsrechts und der Geschäftsführung ohne Auftrag, die von den Teilnehmern bedacht werden mussten. Zudem stellten sich die Studierenden den kritischen Nachfragen der Richter, zu denen unter anderem die Professoren der beteiligten Universitäten zählten.</p><p>Das Tübinger Team gewann alle Vorrundenbegegnungen gegen Neapel, Oxford und Wien und zog damit als Gruppenerster ins Halbfinale ein, wo es das Team aus Liège, das als Beklagtenvertreter fungierte, besiegte. Auch im Finale gegen das Klägerteam der Universität Cambridge konnten sich die Tübinger mit ihrer Argumentation und rhetorischem Geschick durchsetzen und damit den Sieg des Wettbewerbs erringen.</p><p>Sima Samari und Karolin Dirscherl wurden bei der Preisverleihung im Rahmen des Clifford Chance LLP European Private Law Dinner zudem für ihre außergewöhnlichen rhetorischen Fähigkeiten als beste bzw. drittbeste Rednerin des gesamten Wettbewerbs ausgezeichnet.</p><p>Weitere Informationen: &lt;link http: www.jura.uni-tuebingen.de professoren_und_dozenten finkenauer romanlawmootcourt&gt;<a href="http://www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/finkenauer/romanlawmootcourt" target="_blank" rel="noreferrer">www.jura.uni-tuebingen.de/professoren_und_dozenten/finkenauer/romanlawmootcourt</a></p><div class="align-right"><p>Sebastian Schneider</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2016/16-04-20RomanLawGruppenbild.jpg" lenght="50813" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14630</guid><pubDate>Mon, 21 Mar 2016 18:30:00 +0100</pubDate><title>Tag der Archive am 5. März 2016 im Universitätsarchiv</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14630&amp;cHash=fd5563e45a45d19a5d0864bdd757082d</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-03-21_Archive_1.jpg" length="26333" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>11 Uhr am Samstagmorgen: Das Archivteam wartet gespannt auf die ersten Besucher. Wenige Minuten später ist der Benutzerraum des Archivs gut gefüllt. Die Urkunden aus der Gründungszeit der Universität ziehen gleich die Blicke auf sich. Fast schon ehrfurchtsvoll betrachten die Besucher diese.</p><p>Nach einem kurzen Abriss der Archivgeschichte und Erläuterungen zu den Aufgaben des Archivs und den Benutzungsmodalitäten, geht es in den Keller des Bonatzbaus, in das Magazin. Ein erklärtes Ziel des bundesweiten Aktionstages des Verbandes der deutschen Archivarinnen und Archivare ist es der interessierten Öffentlichkeit insbesondere in Bereiche zu gewähren, die dem Benutzer sonst verschlossen sind. Im Magazin lernen die Teilnehmer der Führung den Stoff kennen aus dem Geschichte werden kann.</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="csc-frame-frame6"><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="327716" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_16-03-21_Archive_2_d82f2ed51b.jpg" alt title height="302" width="200" style></td><td><br><img data-htmlarea-file-uid="327713" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_16-03-21_Archive_3_4d4f13c8c4.jpg" alt title height="199" width="300" style></td></tr><tr><td colspan="2" rowspan="1"><br>Photos: <p>Susanne Rieß-Stumm</p></td></tr></tbody></table></div></div><p>Zurück im Benutzerraum erfahren die Gäste anhand ausgewählter Archivalien etwas über die verschiedenen Aspekte von Mobilität, dem Rahmenthema des Tags der Archive. Studentenakten geben Auskunft über die Mobilität im eigentlichen Wortsinn, aber auch über die soziale Mobilität. Die Wanderfreudigkeit der Studenten ist so ausgeprägt, dass ab dem WS 1919/20 die Universitätsmatrikel in einer eigenen Spalte die früheren Studienorte ausweist. Besonders beliebt ist die Universität in den Sommermonaten. Regelmäßig steigen die Studierendenzahlen um 15-20 % an. Dass die Mobilität auch studienfachabhängig ist, dies kann man ebenfalls den Studentenakten entnehmen. Medizin- oder Jurastudenten stammen häufig aus wohlhabenden Familien, ein häufiger Wechsel der Universität ist finanziell  möglich. Den Studenten der katholischen Theologie hingegen fehlt oftmals der finanzielle Hintergrund, entsprechend ortsfest ist diese Studentengruppe. Auskünfte über Reiseroute oder Studienorte geben auch Stammbücher. Ab den fünfziger Jahren des 16. Jahrhunderts kommt der Brauch auf ein Stammbuch auf Reisen mit sich zu führen, um die eigenhändigen Einträge von Freunden, Bekannten, hochgestellten und bedeutenden Personen darin zu sammeln.</p><p>„Eine ganze eigene, aber faszinierende Welt“, so das Fazit einer Besucherin. Die Rückmeldungen der Teilnehmer bestärken uns die Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit auszubauen. Eine gelungene Premiere, so kann man die erstmalige Teilnahme am Tag der Archive zusammenfassen.</p><div class="align-right"><p>Susanne Rieß-Stumm</p><p>(ub info 2016/3)</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2016/16-03-21_Archive_1.jpg" lenght="26333" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15777</guid><pubDate>Tue, 15 Mar 2016 15:04:00 +0100</pubDate><title>Ommo Grupe Lectures 2016: „Research – Responsibility – Relevance in der Sportwissenschaft”</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15777&amp;cHash=9da1d63b4d2adb3da35a98f5be238276</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2016/16-03-15-Grupe.png" length="587764" type="image/png" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. Februar 2016 fanden am Institut für Sportwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen die ersten Ommo Grupe Lectures statt. Das Tübinger Sportinstitut nahm den ersten Todestag von Professor Dr. Dr. h.c. Ommo Grupe zum Anlass, um in seinem Gedenken die gesellschaftliche Relevanz und Verantwortung der Sportwissenschaft zu diskutieren. Um das weit über die Universität Tübingen hinausreichende Wirken von Professor Grupe angemessen zu würdigen, wurden die ersten Ommo Grupe Lectures in Partnerschaft mit dem Bundesinstitut für Sportwissenschaft, dem Deutschen Olympischen Sportbund, der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, der Deutschen Olympischen Akademie sowie lokalen Förderern (Förderkreis des Instituts für Sportwissenschaft, Universitätsbund Tübingen) veranstaltet.</p><p>Die Organisatoren um Prof. Dr. Gorden Sudeck und Prof. Dr. Ansgar Thiel hatten für die Veranstaltungsinhalte das Motto des Zukunftskonzepts „Research – Relevance – Responsibility“ der Eberhard Karls Universität Tübingen aufgegriffen. Das im Rahmen der Exzellenzinitiative geförderte Zukunftskonzept zielt auf die Ergänzung der Grundlagenforschung durch anwendungsorientierte Fragestellungen, um den Innovationsbedürfnissen der Gesellschaft nachhaltig Rechnung zu tragen. Die Veranstaltung verdeutlichte, dass Ommo Grupes kritische Reflexionen über die gesellschaftliche Relevanz des Sports und die Verantwortung der Sportwissenschaft sowie einer wissenschaftlich fundierten Begleitung der Entwicklungen des Sports weiterhin hochaktuell sind.</p><p>Die DOSB-Vizepräsidentin und Vorsitzende der Deutschen Olympischen Akademie, Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, hob in ihrer Begrüßung den wissenschaftlichen Weltkongress in Verbindung mit den Olympischen Spielen 1972 in München hervor, den sie bis heute als einzigartig und für die Zukunft unbedingt erstrebenswert bezeichnete. Als Hauptverantwortlicher stellte Ommo Grupe seinerzeit klar, dass die Sportwissenschaft keineswegs als ein unkritischer Sympathisant des Spitzensports und der olympischen Bewegung fungieren solle. Im ersten Hauptreferat der Veranstaltung setzte sich der Präsident der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), Prof. Dr. Kuno Hottenrott, mit der Relevanz sportwissenschaftlicher Forschung auseinander, die er im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlicher, praktischer Bedeutung, wissenschaftlichen Ansprüchen und den Erfordernissen nach Kreativität und Originalität in der anwendungsorientierten Sportwissenschaft verortete.</p><p>Prof. Dr. Oliver Höner vom Tübinger Institut für Sportwissenschaft machte die Herausforderungen einer anwendungsorientierten Sportwissenschaft zum Thema und diskutierte, wie die Belange des Sports und der Wissenschaft miteinander verknüpft werden könnten. Mit Bezug auf unterschiedliche wissenschaftstheoretische Positionen stellte er die Frage, ob der Nützlichkeitszwang tatsächlich der methodischen Qualität schade oder ob die Resultate angewandter Forschung auf einer besonderen methodischen Qualität gründen müssen. Dr. Andrea Horn (Bundesinstitut für Sportwissenschaft) reflektierte im dritten Hauptreferat die Förderfaktoren und Barrieren für einen erfolgreichen Wissenstransfer am Beispiel des Spitzensports. Frau Dr. Horn betonte, dass die Anforderungen an eine praxisnahe, anwendungsorientierte Sportwissenschaft sehr hoch sind, nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Erwartungen, professioneller Standards und Handlungslogiken der beteiligten Akteure. Um gelingende Beziehungen zwischen Wissenschaft und Praxis zu realisieren, werde insbesondere auch ein effektives Wissensmanagement benötigt.</p><p>Einen Blick ‚von außen‘ warf Prof. Dr. Thomas Potthast, Sprecher des Internationalen Zentrums für Ethik in den Wissenschaften sowie Sprecher der Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Plattform 4 des Zukunftskonzepts der Universität Tübingen, auf die Sportwissenschaft. Er widmete sich der Verantwortung von Sport und Sportwissenschaft in der Gesellschaft und verdeutlichte, dass die Sportwissenschaft in dieser Hinsicht im Vergleich zu anderen Wissenschaftsdisziplinen viel weniger speziell sei, als sie zunächst in der Außenwahrnehmung erscheine. Der genauere Blick zeige aber verstärkte Relevanz- und Nützlichkeitsforderungen (z.B. Gesundheitsförderung) auf der einen und Verantwortungsdiskussionen (z. B. Dopingbekämpfung) auf der anderen Seite, die zu einem erhöhten ethischen Reflexions- und Positionierungsbedarf führen.</p><p>Die Hauptvorträge der ersten Ommo Grupe Lectures wurden rege diskutiert. Die Lectures wurden durch eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper (Freie Universität Berlin), Prof. Achim Conzelmann (Universität Bern) und Prof. Dr. Michael Krüger (Universität Münster) unter Moderation von Prof. Dr. Ansgar Thiel abgerundet. „Für einen besseren Sport“ war ihr Titel, der in direkter Anlehnung an das Symposium anlässlich des 60. Geburtstags von Professor Grupe gewählt war – ein Motto, das angesichts aktueller Entwicklungen in verschiedenen sportwissenschaftlichen Anwendungsfeldern weiterhin hochaktuell ist. Die Diskussion stellte das Bindeglied zwischen den Positionen Ommo Grupes und den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen einer anwendungsorientierten Sportwissenschaft dar.</p><p>Zum Abschluss wurde in Gedenken an den Institutsgründer der Hörsaal im zentralen Gebäude des Instituts für Sportwissenschaft in Ommo-Grupe-Hörsaal umbenannt.</p><p>In der Rückschau kann die Veranstaltung mit ihren anregenden Vorträgen und vielen Diskussionsbeiträgen der Teilnehmenden als rundum gelungen bezeichnet werden.</p><div class="align-right"><p>Gorden Sudeck und Ansgar Thiel, Institut für Sportwissenschaft</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2016/16-03-15-Grupe.png" lenght="587764" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13387</guid><pubDate>Wed, 24 Feb 2016 11:49:00 +0100</pubDate><title>BFS Society – neuer Verein beschäftigt sich mit den Themen Banking, Finance und Strategy</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13387&amp;cHash=e0d65b7104fb6ccddcafbbb6819d44fa</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/16-02-23BFS_Society_Gruppenbild.jpg" length="48176" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Mit der BFS Society e.V. wurde das Angebot studentischer Gruppierungen an der Universität Tübingen zu Beginn des Wintersemesters 2015/2016 um einen Börsenverein erweitert. Über 50 aktive Mitglieder verhalfen der BFS Society dazu, in nur wenigen Wochen überraschend schnell zu wachsen. So hatten viele Studierende die Chance, sich in den letzten Monaten im Bereich „Banking, Finance &amp; Strategy“ fortzubilden: Forschungsarbeiten, Börsenspiele, Professorenvorträge, Unternehmensbesichtigungen und Börsenbesuche standen neben anderen Aktionen auf dem Programm der BFS Society.</p><p>Unter dem Semesterthema „Bankenregulierung“ wurden im Wintersemester bereits sechs wissenschaftliche Arbeiten von den Mitgliedern geschrieben. Die Forschungsthemen, welche die Mitglieder frei auswählten, umfassten im Wintersemester ein breites Spektrum von Schattenbanken über die Auswirkungen der Bankenregulierung bis hin zu einem internationalen Vergleich von Bankenregulierungen. Die fertigen Arbeiten können auf der &lt;link http: www.bfs-society.de verein external-link-new-window external link in new&gt;Website der BFS Society frei zugänglich eingesehen werden.</p><p>Abgerundet wurde die inhaltliche Arbeit des Semesters durch mehrere Vorträge von Professoren des wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichs der Universität Tübingen, Unternehmensbesuche und die Börsenchallenge der BFS Society, in welcher insgesamt 1.700.000 Euro investiert wurden. An einer virtuellen Börse konnten hier die studentischen Investoren mit ihrem neu erworbenen Wissen – und etwas Glück – ihr Startkapital im Durchschnitt mehr als verdoppeln.</p><p>Auch im kommenden Sommersemester wird die BFS Society wieder ein vielfältiges Programm anbieten. Die BFS Society freut sich über neue Mitglieder. Um immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, reicht es schon, sich auf unserer Website in den Newsletter einzutragen oder uns auf &lt;link https: www.facebook.com bfssociety external-link-new-window external link in new&gt;Facebook zu folgen.</p><div class="align-right"><p>Marvin Kaes<br>BFS Society</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/16-02-23BFS_Society_Gruppenbild.jpg" lenght="48176" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14871</guid><pubDate>Wed, 17 Feb 2016 17:47:00 +0100</pubDate><title>„Alma“ lotst durchs Studium</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14871&amp;cHash=61ca5498d08c1c4abe19cf38b721ba09</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/16-02-17_Alma.jpg" length="160105" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Campus-System der Universität erhält den Namen „Alma“. Diese Entscheidung gab die Hochschulleitung am Mittwoch in Tübingen bekannt. „Alma ist nicht nur ein wunderbarer Frauenname, sondern erinnert auch sofort an den Begriff Alma Mater“, sagte die Prorektorin für Studierende, Studium und Lehre, Professorin Karin Amos. Der Name Alma sei nicht nur prägnant und zeitlos, sondern werde auch im Ausland verstanden. Daher habe sich die Jury mit großer Mehrheit für diesen Vorschlag entschieden.</p><p>„Alma“ war unabhängig voneinander von Anik Reber, Doktorandin am Deutschen Seminar, und Hagen Schick, Alumnus der Universität und Lehrbeauftragter am Seminar für Allgemeine Rhetorik, als künftiger Name für das Campus-System vorgeschlagen worden. Die beiden Gewinner erhielten am Mittwoch je einen Büchergutschein im Wert von 50 Euro. Das Zentrum für Datenverarbeitung (ZDV) hatte den Wettbewerb zur Namensfindung im vergangenen Jahr ausgeschrieben. Insgesamt 377 Vorschläge waren daraufhin beim ZDV eingereicht worden.</p><p>Das neue Campus-System „Alma“ ersetzt seit Dezember 2015 schrittweise ein älteres System, das funktional und technisch an seinen Grenzen gelangt ist. Eine Vielzahl von Einzelsystemen, die historisch gewachsen sind, wird mit der neuen Software zu einem integrierten Campusmanagement-System zusammengeführt. Die gewachsenen Anforderungen von Bologna, der Einsatz mobiler Endgeräte, eine ganzheitliche Sicht und Verwaltung der Studienabläufe, Studiengangsmanagement, Studienplaner, Schnittstellen zu E-Learning und Web-Auftritt sowie zahlreiche weitere Funktionen werden in der neuen Software berücksichtigt und unterstützt.</p><div class="align-right"><p>Karl G. Rijkhoek</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Intern</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/16-02-17_Alma.jpg" lenght="160105" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13460</guid><pubDate>Mon, 25 Jan 2016 08:45:00 +0100</pubDate><title>„Tübingen Digital Teaching Lab“ für die Lehrerausbildung Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13460&amp;cHash=8767ef4f8000908e5163ffdaf0a552c0</link><description>Das Wissenschaftsministerium fördert sieben innovative Lehrerbildungsprojekte in Baden-Württemberg mit insgesamt 8,8 Mio. Euro. Ziel der Projekte ist eine starke Berufsbezogenheit der Lehrerausbildung - vor allem durch die Vermittlung von Kompetenzen im Bereich Deutsch als Zweitsprache und beim Umgang mit Heterogenität.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der im Oktober ausgeschriebenen Förderlinie "Leuchttürme der Lehrerbildung ausbauen" werden auf Vorschlag einer unabhängigen Gutachterjury Vorhaben an den Standorten Freiburg, Karlsruhe, Konstanz, Ludwigsburg, Mannheim und Tübingen für fünf Jahre gefördert.</p><p><br>Die Förderlinie ist Teil des Programms "Lehrerbildung in Baden-Württemberg", das die Hochschulen dabei unterstützt, die Spielräume zu nutzen, die die Landesregierung durch die im Wintersemester 2015/2016 in Kraft getretene Reform der Lehrerbildung eröffnet hat.</p><p><br>Wissenschaftsministerin Theresia Bauer: "Ziel der Lehrerbildungsreform ist es, künftige Lehrkräfte auf die gestiegenen Anforderungen des Schulalltags vorzubereiten. Dazu gestalten wir das Studium praxisorientierter, stärken die Zusammenarbeit von Universitäten und Pädagogischen Hochschulen und werten Bedeutung der Lehrerbildung insgesamt auf".</p><p><br>Mit der nun gestarteten Förderlinie habe die Landesregierung zudem schnell auf aktuelle Entwicklungen reagiert. Ministerin Bauer: "In der Ausschreibung hat die Landesregierung einen Schwerpunkt auf Deutsch als Zweitsprache gesetzt. Wir leisten damit einen Beitrag, um künftige Lehrkräfte bereits im Studium auf mehrsprachige Klassenzimmer vorzubereiten".</p><p><br>Im Rahmen der Förderlinie werden zudem Vorhaben gefördert, die sich mit der Stärkung der Fachdidaktik und ihrer Verschränkung mit den Fachwissenschaften und Bildungswissenschaften einschließlich der Stärkung der schulpraktischen Studien beschäftigen. Auch das Thema Medienkompetenz von künftigen Lehrerinnen und Lehrern wird angesichts seiner steigenden Bedeutung im Schulunterricht aufgegriffen. Inhaltlich widmen sich Projekte unter anderem der Musiklehrerausbildung und den MINT-Fächern. <br>Liste der geförderten Projekte (Hochschule/Hochschulverbund , Projekttitel, Fördersumme über 5 Jahre):</p><ul><li><strong>Universität Tübingen "Professionswissen stärken im Kontext eines digitalen Unterrichtslabors (TüDiLab)" (bis zu rd. 1 Mio. Euro) <br></strong>Das Tübingen Digital Teaching Lab (TüDiLab) werden zwei Ziele verfolgt, nämlich die praxisorientierte Professionalisierung von Lehrkräften hinsichtlich ihrer Kompetenzen für die Gestaltung medienbasierten Unterrichts sowie die Durchführung von Forschung zu den Wirkungen von Unterricht unter Berücksichtigung digitaler Medien. </li><li>Universität Konstanz "Bildungssprache fördern: neue Perspektiven auf Deutsch als Zweitsprache (DaZ) im Fachunterricht" (bis zu rd. 1 Mio. Euro)<br>Mit dem Vorhaben sollen Lehrpersonen für verschiedene sprachliche Hintergründe der Schülerinnen und Schüler sensibilisiert werden, fachspezifische Förderkompetenzen aufgebaut und in Aus- und Fortbildung von Lehrkräften implementiert werden. </li><li>PH Ludwigsburg "Deutsch als Zweitsprache für alle Fächer" (bis zu rd. 0,8 Mio. Euro)<br>Vor dem Hintergrund der Anforderung, "Deutsch als Zweitsprache (DaZ)" und "Sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern" in der Lehrerbildung zu verankern, werden an der PH Ludwigsburg, in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart, verschiedene DaZ-Veranstaltungen und spezifische Aktivitäten für Lehramtsstudierende aller Fächern konzipiert, durchgeführt und evaluiert. </li><li>Universität Mannheim "Kompetent Lehrer und Lernen im mehrsprachigen Klassenzimmer: Verzahnung von Fachwissenschaften, Fachdidaktik und Schulpraxis in der Lehrerbildung" (bis zu rd. 1 Mio. Euro)<br>Das Vorhaben dient dazu, die zukünftigen Lehrkräfte bestmöglich auf Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Erstsprachen vorzubereiten. Dazu werden entsprechende Lehrveranstaltungen konzipiert, deren Inhalte in den Praxisphasen des Studiums umgesetzt werden. </li><li>Universität Mannheim "Herausforderung Heterogenität - Theorie-Praxis-Kooperation zur evidenzbasierten und praxisorientierten Professionalisierung von (angehenden) Lehrkräften an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen" (bis zu rd. 1 Mio. Euro) <br>Den Herausforderungen im Umgang mit der Heterogenität der Schülerinnen und Schüler soll praxisnah auf Basis von innovativen universitären Lehrveranstaltungen und durch die Unterstützung von Schul- und Unterrichtsentwicklungsprozessen an den Kooperationsschulen begegnet werden.</li><li>PH/MH/Universität Freiburg "Kooperative Musiklehrer/-innenbildung Freiburg (KoMuF)" (bis zu rd. 2 Mio. Euro) <br>Die beteiligten Hochschulen wollen im Rahmen des Verbundprojektes der Musiklehrer/‐innen-bildung ein neues, bundesweit richtungsweisendes Profil geben und dabei insbesondere die Professionsorientierung nachhaltig voranbringen. </li><li>KIT/PH Karlsruhe "MINT²KA - Lehr-Lern-Labore in den MINT-Fächern als Innovations- und Vernetzungsfeld in der Lehrerbildung am KIT und an der PH Karlsruhe" (bis zu rd. 2 Mio. Euro)<br>Im Verbundprojekt MINT²KA werden curricular verankerte Lehre-Forschung-Praxis-Verbindungen in Form von kooperierenden Lehr-Lern-Laboren als starke Orte der Lehrerbildung für die MINT-Fächer etabliert. </li></ul><h3>Kontakt:</h3><p>Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst</p><p>Pressestelle<br>Königstraße 46<br> 70173 Stuttgart<br>Telefon 0711 279-3005<br>Fax 0711 279-308<br> E-Mail: &lt;link&gt;presse@mwk.bwl.de<br>Internet: &lt;link http: www.mwk.baden-wuerttemberg.de&gt;<a href="http://www.mwk.baden-wuerttemberg.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.mwk.baden-wuerttemberg.de</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-16085</guid><pubDate>Fri, 22 Jan 2016 17:30:00 +0100</pubDate><title>Autobiografie von Professorin Valeria Gärtner erschienen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=16085&amp;cHash=1dfe85bd2344ddda59e07745ac099c19</link><description>Akademische Frauenkarrieren bis in die höchsten Kreise waren in den 1960er Jahren noch die Ausnahme; erst recht in einem Fach wie der Medizin. Eine der Pionierinnen war Prof. Valeria Gärtner, die nun ihre Erinnerungen in einer Autobiografie veröffentlicht hat. </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2016/16-01-22U_Gaertner_Maske_06.jpg" length="2734340" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Das Werk überzeugt in jeder Weise. Es liefert keinen fachspezifischen Stoff, den nur Mediziner verstehen können; im Gegenteil, man merkt der Autorin an, dass sie mal mit dem Gedanken gespielt hat, Journalistin zu werden. Auch ihr fachliches Interesse ging – bei allem Engagement für die Medizin – immer weit darüber hinaus. Ihr Engagement für kulturelle, philosophische und literarische Themen macht deutlich, dass wissenschaftliche Karrieren nicht zwangsläufig auf Spezialistentum basieren müssen. Prof. Gärtner hat Karriere gemacht und ist gleichzeitig immer offen für die Welt außerhalb des Fachs geblieben.</p><p>Dies ist nur ein Aspekt der spannenden Autobiografie. Eine weitere Stärke liegt darin, dass die Autorin den Mut hat, viel von sich preiszugeben. Die Person „hinter ihrer Maske“ ist nicht nur eine gefragte Rednerin auf internationalen Kongressen oder dem Katheder der eigenen Fakultät; sie ist auch eine von der Erfahrung der Flucht und des Verlustes der Heimat nach dem Zweiten Weltkrieg geprägte Frau, die lange einen neuen Ort gesucht hat, an dem sie sich heimisch fühlen konnte. In Tübingen hat sie ihn gefunden. Und die Verbindung zu ihrer Mutter, die ein biblisches Alter erreicht hat, wirkt ebenso authentisch wie die zu ihrem Vater, der nach dem Krieg in sowjetischer Gefangenschaft verschollen ist, obwohl er entschiedener Anti-Faschist war.</p><p>Gleichzeitig wird nicht verheimlicht, dass eine Frau, die vor 50 Jahren in einer ausgeprägten Männerdomäne Karriere machen wollte, sich den vorherrschenden Spielregeln anpassen musste.</p><p>Das Private und das Berufliche, das Fachspezifische und das Universalistische gehen in dieser Autobiografie eine konstruktive Verbindung ein und machen selbige dadurch besonders lesenswert; nicht nur für ehemaligen Studenten, die ihre inzwischen emeritierte Lehrerin, die auch Gleichstellungsbeauftragte der Medizinischen Fakultät war, vermissen.</p><p>Valeria Gärtner: „Mein Leben mit der Maske. Durch Leidenschaft in die Sphären der Macht“. Silberburg Verlag, Tübingen 2015, 308 Seiten, geb. € 19,90.</p><div class="align-right"><p>Klemens Ludwig </p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/1/2/csm_16-01-22U_Gaertner_Maske_06_2c2b798ac3.jpg" lenght="2734340" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-12946</guid><pubDate>Fri, 27 Nov 2015 11:08:00 +0100</pubDate><title>Neuer Ausbildungssender für Studierende</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=12946&amp;cHash=574b98db76384083fa1086193d567bb9</link><description>cantaloup.fm – Mit dem WS 2015/16 startet die Universität Tübingen ein neues Kapitel medialer Präsenz</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2015/cantaloupFM_logo.jpg" length="325796" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>„cantaloup.fm“ heißt das das neue Onlineangebot an der Universität Tübingen, das in Nachfolge des Uniradios entstanden ist: In diesem Wintersemester präsentiert der Ausbildungssender zum ersten Mal aktuelle Audio-Berichte, Interviews, Umfragen und Kommentare rund um die Themen Wissenschaft, Unileben, Hochschulpolitik, Zeitgeschehen und Kultur. Das Informationsprofil entspricht weiterhin den Standards, auf die sich Hörerinnen und Hörer beim Uniradio verlassen konnten. Je nach Interesse können die Nutzer von cantaloup.fm sich leicht von Beitrag zu Beitrag klicken: Eine benutzerfreundliche Oberfläche mit klaren Strukturen führt zu den einzelnen Beiträgen, die durch kurze Texte und markante Fotos zum Weiterlesen und –hören anregen.</p><p>Das Projekt ist im Uniradio Tübingen entstanden und löst die UKW-Präsenz der Universität (Uniwelle auf der 96,6 Mhz – seit 1995 zusammen mit der Wüsten Welle) im klassischen Radio ab. Die Hochschule reagiert damit auf veränderte Nutzungsgewohnheiten: Immer mehr Studierende informieren sich im Internet und kommunizieren in den Sozialen Netzwerken.</p><p>Das Projekt cantaloup.fm wird von studentischen Teammitgliedern gestaltet und weiterentwickelt. Die Ausbildung für die journalistisch gestalteten Beiträge liefert das Uniradio im Rahmen des Studium Professionale. Die Teammitglieder erlernen nach wie vor die Produktion eigenständiger Hörfunksendungen. Damit ist auch es auch weiterhin möglich, parallel zum Studium eine journalistische Zusatzqualifikation zu erwerben. Mit dem neuen crossmedialen Angebot entspricht die Hochschule den aktuellen Entwicklungen im Medienbetrieb; danach sind crossmediale Angebote die Angebote der Zukunft. Das Team von cantaloup.fm erwartet, dass die Mitarbeit an diesem Projekt die Berufschancen von Absolventen der Universität erhöht.</p><p>Der Name des Projektes cantaloup.fm spielt übrigens auf die langjährige Kennmusik des Magazins „Unimax“ auf der Uniwelle an: Mit einer Acid-Jazz-Version von Herbie Hancocks „Cantaloup Island“ startete das Magazin 20 Jahre lang immer sonntagfrüh. Die Cantaloup ist eine Melonensorte – entsprechend frisch soll das Programm werden, auch das neue Logo spielt mit dem Melonenmotiv. Viele andere Sender, große und kleine, aber auch viele Printverlage, sind derzeit auf der Suche nach neuen crossmedialen Medienformaten, die vor allem junge Leute ansprechen. cantaloup.fm sieht sich als Teil dieses nationalen Experiments.</p><p>&lt;link <a href="http://www.cantaloup.fm&amp;gt;www.cantaloup.fm&amp;lt;/link&amp;gt" target="_blank" rel="noreferrer">www.cantaloup.fm&gt;www.cantaloup.fm&lt;/link&amp;gt</a>;</p><h3><br> Kontakt:</h3><p>Sigi Lehmann<br> Universität Tübingen<br> Uniradio/cantaloup.fm<br> Telefon +49 7071 29-72514<br> &lt;link uniradio@uni-tuebingen.de&gt;uniradio@uni-tuebingen.de&lt;/link&gt;</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/9/f/csm_cantaloupFM_logo_077c82abb5.jpg" lenght="325796" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15983</guid><pubDate>Thu, 26 Nov 2015 14:30:00 +0100</pubDate><title>„Inklusion statt Perfektion“ - 1. Preis für Tübinger Studierende beim Kurzfilmwettbewerbs „DUICHWIR – Alle inklusive“ </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15983&amp;cHash=de0df3e8e6b89b6789ebb0b613f12b3e</link><description>Sozialministerin Katrin Altpeter: „Ich bin sehr beeindruckt, mit welcher Kreativität sich die Studentinnen und Studenten mit dem Thema Inklusion auseinandergesetzt haben“</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2015/15_11_26PreisverleihungQ1A9563.jpg" length="1016211" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Sozialministerin Katrin Altpeter hat am 26. November in Stuttgart die Gewinnerinnen und Gewinner eines im Rahmen der Öffentlichkeitskampagne „DUICHWIR – alle inklusive“ ausgelobten Kurzfilmwettbewerbs ausgezeichnet. Medienstudentinnen und -studenten der Universitäten Tübingen und Freiburg sowie der PH Karlsruhe hatten sich mit selbst geschriebenen und selbst produzierten Beiträgen rund um das Thema Inklusion an dem Wettbewerb des Sozialministeriums beteiligt. Internet-User und ein Expertenteam hatten aus den zehn eingereichten Kurzfilmen drei Gewinnerfilme ausgewählt, die im Rahmen der Preisverleihung gezeigt wurden.</p><p>Als bester Film ausgezeichnet wurde der Beitrag „Inklusion statt Perfektion“ von Studierenden der Universität Tübingen. Das Besondere an dem aufwändig gestalteten Film: Hier agieren keine Menschen, sondern Legomännchen vor der Kamera. „Die in dem Film enthaltenen Botschaften bringen genau auf den Punkt, was Inklusion bedeutet“, sagte Ministerin Altpeter und zitierte in ihrer Laudatio einige Passagen: „Inklusion bedeutet dazuzugehören. Inklusion bedeutet nicht, dass jeder alles können muss; es bedeutet, dass jeder das tun darf, was ihm Spaß macht. Inklusion bedeutet, ganz selbstverständlich Zeit miteinander zu verbringen.“ Mit dem 1. Preis verbunden ist ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro.</p><p>Der zweite Preis und ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro gingen an den Film „Cafe Comba“, den Studentinnen und Studenten der PH Karlsruhe eingereicht hatten. Ministerin Altpeter: „Die Filmemacher haben in ihrem Porträt der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Cafe Comba“ in Karslruhe dessen Grundgedanken – die Zusammenarbeit von Jugendlichen mit und ohne Behinderungen – aufgegriffen. Deshalb stehen in dem Film die Jugendlichen nicht nur vor, sondern auch hinter der Kamera. Sehr beeindruckend!“</p><p>Der dritte Preis und ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro gingen an den Film „Diversity wins“ von Studentinnen und Studenten der Universität Tübingen. „Obwohl der Film ganz ohne Worte auskommt, wird auf eindrucksvolle Art und Weise gezeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, Inklusion im Bereich des Sports zu leben“, sagte Ministerin Altpeter. Sie betonte den großen Aufwand, den die Studierenden für den Film auf sich genommen haben. „Am Beispiel von sechs verschiedenen Sportvereinen zeigen Sie, wie Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam aktiv sind und dabei voneinander lernen und voneinander profitieren. Das hat nicht nur die Internet-User, sondern auch die Jury überzeugt.“</p><p>Die Ministerin dankte allen Studentinnen und Studenten für die Beteiligung an dem Wettbewerb: „Im Internet haben sich rund 24.000 Personen die eingereichten Filmbeiträge angeschaut. Diese hohen Zugriffszahlen zeigen, dass der Wettbewerb erheblich dazu beigetragen hat, das Thema Inklusion in die Öffentlichkeit zu tragen. Und genau das wollten wir erreichen.“</p><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="287036" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_15_11_26PreisverleihungQ1A9534_d0b9794e59.jpg" alt height="133" width="196" style></td><td><img data-htmlarea-file-uid="287041" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_15_11_26PreisverleihungQ1A9536_c84f621ee4.jpg" alt height="133" width="200" style></td><td><img data-htmlarea-file-uid="287040" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_15_11_26PreisverleihungQ1A9575_d52ae7014d.jpg" alt height="133" width="200" style></td></tr><tr><td><h5>Siegerteam: Inklusion statt Perfektion — mit Miriam Lenz, Johannes Bischofberger, Carina Diener und Valerie-Anna Heck.</h5></td><td></td><td><h5>Platz 3: Diversity Wins — mit Amani Hussein, Gerd Weimer, Katrin Altpeter MdL, Katharina Schlusche, Vincent Bruno Schulz und Alexa Vogel.</h5></td></tr></tbody></table></div></div><h3>Ergänzende Informationen:</h3><p>1. Preis „Inklusion statt Perfektion“: &lt;link https: www.youtube.com&gt;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=3BCZ3vVxjhk&amp;amp;index=5&amp;amp;list=PLheL9oVak6KUjnlQ9Lu9f5PCsx7PtHm3D" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch</a></p><p>2. Preis „Cafe Comba“:<br>&lt;link https: www.youtube.com&gt;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=U1jdBYxbg74&amp;amp;index=4&amp;amp;list=PLheL9oVak6KUjnlQ9Lu9f5PCsx7PtHm3D" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch</a></p><p>3.Preis „Diversity wins“:<br>&lt;link https: www.youtube.com&gt;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Yhv9Z6udORc&amp;amp;index=3&amp;amp;list=PLheL9oVak6KUjnlQ9Lu9f5PCsx7PtHm3D" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch</a></p><p><br>Die Gewinnerfilme und alle anderen eingereichten Beiträge finden Sie im Internet unter: &lt;link https: www.youtube.com&gt;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=DH0I6qX7cEc&amp;amp;list=PLheL9oVak6KUjnlQ9Lu9f5PCsx7PtHm3D" target="_blank" rel="noreferrer">www.youtube.com/watch</a></p><h3>Kontakt:</h3><p>Ministerium für Arbeit und Sozialordnung,<br>Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg<br>Pressestelle / Öffentlichkeitsarbeit<br>Anna Zaoralek <br>E-Mail: &lt;link&gt;anna.zaoralek@sm.bwl.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/f/2/csm_15_11_26PreisverleihungQ1A9563_27aca5e161.jpg" lenght="1016211" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14406</guid><pubDate>Thu, 19 Nov 2015 17:57:00 +0100</pubDate><title>Einstein inside - 100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14406&amp;cHash=7e3e18aab062aad48475aa16f862bbf3</link><description>Ausstellung in der Urania Berlin wurde von Tübinger Astrophysikern konzipiert und eröffnet am 25. November</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vor 100 Jahren, am 25. November 1915, hat Albert Einstein in der Königlich Preußischen Akademie der Wissenschaften in Berlin seine Allgemeine Relativitätstheorie vorgestellt. Die Allgemeine Relativitätstheorie und die Quantenmechanik sind die zwei großen Theorien des 20. Jahrhunderts, die Grundlage unseres heutigen Wissens über den Kosmos und die Materie.</p><p>Das ließ den Tübinger Astrophysiker Prof. Dr. Hanns Ruder, bekannt durch seine vielfältigen Aktivitäten zur Popularisierung wissenschaftlicher Forschung, nicht ruhen: Dieser Geburtstag muss gefeiert werden! Er mobilisierte zahlreiche Kollegen in ganz Deutschland, Beiträge zu einer mobilen Ausstellung zu liefern. Diese Ausstellung präsentiert nicht nur die Relativitätstheorie und die Umstände ihrer Entstehung. Sie zeigt auch viele Beispiele moderner, faszinierender Forschungsprojekte, die mit Relativitätstheorie zu tun haben - aus der Gravitationswellenforschung ebenso wie aus der Radioastronomie oder der Suche nach Dunkler Materie.</p><p>Konzipiert wurde die Ausstellung mit dem Titel "Einstein inside – 100 Jahre Allgemeine Relativitätstheorie" von der Abteilung Theoretische Astrophysik der Universität, eröffnet wird sie am Mittwoch, den 25. November, um 18 Uhr in der Urania Berlin. Hanns Ruder kann die Eröffnung nicht mehr miterleben, er starb vor wenigen Wochen. Die Leitung des Projekts hat sein Nachfolger, Prof. Dr. Kostas Kokkotas, übernommen.</p><p>Gefördert wird das Projekt von der Heraeus-Stiftung und durch das BMBF.</p><p>Link: &lt;link http: www.einstein-inside.de&gt;<a href="http://www.einstein-inside.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.einstein-inside.de</a></p><h3>Kontakt: </h3><p>Dr. Hans-Peter Nollert<br>Universität Tübingen <br>Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät<br>Theoretische Astrophysik, Institut für Astronomie und Astrophysik (TAT)<br>Tel.: +49-7071-2975944  <br>&lt;link&gt;nollert[at]uni-tuebingen.de</p><div class="align-right"><p><br>Antje Karbe</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category></item><item><guid isPermaLink="false">news-15402</guid><pubDate>Tue, 10 Nov 2015 16:11:00 +0100</pubDate><title>„Bürgergesellschaft ohne Bürger. Wie zivil ist die russische Gesellschaft?“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15402&amp;cHash=017f0bf2611831b79859a68e036e2fb2</link><description>Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde veranstaltete Podiumsgespräch mit Vertretern der Heinrich Böll Stiftung und der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-11-10-Podiumsdiskussion.jpg" length="66232" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>In ihrem 2013 erschienenen Bericht zur Lage von Nicht-Regierungsorganisationen in Russland zeichnet die Menschenrechtsorganisation <em>Human Rights Watch </em>ein düsteres Bild von Willkür, Razzien und Geldstrafen. Diese Politik der »harten Hand« von Präsident Wladimir Putins wirft die Frage auf, wie es um die Bürgergesellschaft in Russland bestellt ist. Mit ihrer Podiumsdiskussion am 28. Oktober 2015 zum Thema „Bürgergesellschaft ohne Bürger. Wie zivil ist die russische Gesellschaft?“ sind die Heinrich Böll Stiftung und das Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde der Universität Tübingen Antworten auf diese Frage nähergekommen. In den vollen Hörsaal waren dazu als Gäste eingeladen: Arsenij Roginskij, Vorstandsvorsitzender der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL und Jens Siegert, der langjährige Leiter des Moskauer Büro der Heinrich Böll Stiftung und bekannt für seinen „Russland Blog“, auf dem er Entwicklungen der russischen Gesellschaft und Tagespolitik analysiert.</p><p>Arsenji Roginskij machte gleich zu Beginn klar, wie prekär die aktuelle Lage für seine und andere Menschenrechtsorganisationen ist. In den letzten Jahren setzte eine neue Qualität an Repression ein, so der langjährige Menschenrechtler. Vor allem die juristische Verfolgung durch die russischen Behörden und deren Willkür seien Ausdruck dieses Kurswandels. Das 2013 erstmals erlassene und erst kürzlich verschärfte Gesetz über die „Ausländischen Agenten“ mache es insbesondere den kleineren Organisationen praktisch unmöglich, ihrer Tätigkeit nachzugehen. Organisationen, die beispielsweise von ausländischen Stiftungen mitfinanziert werden, können demnach wegen ihrer „politischen Aktivität“ zu „Auslandsagenten“ erklärt und juristisch verfolgt werden. Behördliche Willkür und hohe Geldstrafen drehen den Organisationen dann regelrecht den Geldhahn zu. Roginskij betonte, dass bereits viele kleinere Organisationen aufgrund der neuen Gesetzgebung ihre Arbeit aufgeben mussten und stellte überdies klar, dass auch große Organisationen wie MEMORIAL von der neuen Agenda ernsthaft bedroht sind. Vor dem Hintergrund aktueller Ereignisse auf der Krim und in der Ukraine sieht Roginskij kaum die Möglichkeit eines schnellen Kurswechsels der Putinregierung, mahnte aber alle Akteure zur Besonnenheit.</p><p>Übereinstimmend mit Roginskij verdeutlichte Jens Siegert in seinen Ausführungen, wie komplex das Thema „Zivilgesellschaft“ in Russland tatsächlich ist. Der Russlandexperte zeigte ein vielschichtiges Bild einer Bürgergesellschaft auf, in der Unmut und stilles Anpassen allzu oft einhergingen. Die juristische Verfolgung und Drangsalierung derjenigen, die man als „Agenten“ praktisch brandmarkt, sind für Siegert Ausdruck einer großen Sehnsucht nach einst geklärten Verhältnissen von Freund und Feind und dem Wunsch nach Ordnung und Stabilität (vor allem vor dem Hintergrund der traumatischen Erfahrungen der 1990er Jahre). Dennoch wäre es falsch, ein einäugiges Bild eines (ungeschriebenen) russischen Gesellschaftsvertrags zu beschreiben, der Stabilität zum Preis von Stillschweigen vorsieht. Die nunmehr seit knapp zehn Jahren anhaltende Wirtschaftskrise werde auf Dauer nicht von derartigen nationalistischen Chauvinismen überstrahlt werden können. Die nationalistischen Töne Putins seien vor allem durch Entwicklungen in der Außenpolitik bedingt. Siegert und Roginskij warnten daher abschließend davor, den Westen und dessen Politik aus einer Diskussion über die innenpolitischen (Fehl-)Entwicklungen Russlands außen vor zu lassen. Dabei verwiesen beide vor allem auf die Verwerfungen Russlands mit dem Westen im Bereich der Außen- und Sicherheitspolitik. Sie ermöglichten es Putin, national-chauvinistische Narrative zu entwerfen, die sein hartes Vorgehen rechtfertigen und die Menschen zur Opferbereitschaft aufrufen – um das vermeintlich von Feinden umgebene Heimatland zu alter Glorie zurückzuführen. Wie lange die Putin‘sche Formel des „Wenn es mit dem Wohlstand schon nicht klappt, dann wollen wir wenigstens wieder stolz sein können auf unser Land“ allerdings noch Machtgarant bleibt, bleibe abzuwarten.</p><div class="align-right"><p>Thorsten Zachary</p></div><h3>Verweise:</h3><p>&lt;link http: www.uni-tuebingen.de fakultaeten philosophische-fakultaet fachbereiche geschichtswissenschaft seminareinstitute osteuropaeische-geschichte startseite.html external-link-new-window external link in new&gt;Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde<br>&lt;link http: www.boell-bw.de external-link-new-window external link in new&gt;Heinrich Böll Stiftung Baden Württemberg<br>&lt;link https: www.memorial.de external-link-new-window external link in new&gt;MEMORIAL Deutschland e. V. <br>&lt;link http: russland.boellblog.org external-link-new-window external link in new&gt;Russland Blog</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Termine</category><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Termine/2015/15-11-10-Podiumsdiskussion.jpg" lenght="66232" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15961</guid><pubDate>Tue, 10 Nov 2015 15:37:00 +0100</pubDate><title>Wasser als Quelle des Lebens </title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15961&amp;cHash=0a41ec908a3af783cd24306efb66a96e</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2015/15-09-01_Wasser_als_Quelle.jpg" length="29461" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Als Forschungsgegenstand der Natur-, Sozial-, Geisteswissenschaften wie auch der Medizin und als lebensnotwendigem Bestandteil alles Lebendigen ist Wasser als Quelle des Lebens Thema dieses breit gefächerten Werkes, das von Rita Triebskorn, Biologin und Ökotoxikologin am Institut für Evolution und Ökologie und Jürgen Wertheimer, der die Abteilung Neuere deutsche Literatur und Internationale Literaturen (Komparatistik) am Deutschen Seminar leitet, herausgegeben wurde. In einer multidisziplinären Annäherung wird ein Bogen gespannt vom Wassermolekül als Baustein alles Lebendigen über das Wasser im Wechsel der Jahreszeiten und der Aggregatzustände, als Zivilisationsgarant und seltenes Gut hin zum Wasser als spirituelle Quelle, religiöses Symbol, Medium und Metapher.</p><p>Das Buch basiert auf der Vortragsreihe "Wasser als Quelle des Lebens", die im Rahmen des Studium Generale der Universität Tübingen im Wintersemester 2013/14 stattfand, und in der die zahlreiche Facetten des Wassers aus den Blickwinkeln der Naturwissenschaften, der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Kunst beleuchtet wurden. Das Werk leistet einen thematischen Beitrag zu der von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen Aktionsdekade "Wasser für das Leben".</p><p>Studierende und Beschäftigte an der Universität Tübingen können das Buch kostenfrei als pdf downloaden.</p><p>&lt;link http: link.springer.com book external-link-new-window external link in new&gt;Buch zum Download</p><div class="align-right"><p>Rita Triebskorn und Jürgen Wertheimer</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Online</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2015/15-09-01_Wasser_als_Quelle.jpg" lenght="29461" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15401</guid><pubDate>Mon, 26 Oct 2015 16:11:00 +0100</pubDate><title>Erstmalige Verleihung des Preises für Biochemie der Elisabeth und Franz Knoop-Stiftung</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15401&amp;cHash=36a9f0b408ae8ecb3d71519278ce8ca5</link><description>Karriereforum am Interfakultären Institut für Biochemie </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2015/15-10-26-BCh-2UND3_WEISS.jpg" length="94334" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen eines Karriereforums am Interfakultären Institut für Biochemie der Universität Tübingen wurde am 16. Oktober 2015 erstmals der mit 10.000 € dotierte Biochemiepreis der &lt;link http: stiftungen.stifterverband.info t487_franz_und_elisabeth_knoop index.html external-link-new-window external link in new&gt;Elisabeth und Franz Knoop-Stiftung verliehen. Diese Stiftung wurde im vergangenen Jahr mit dem Ziel gegründet, die Wissenschaft und Forschung insbesondere auf dem Gebiet der Biochemie an der Universität Tübingen zu fördern. Prof. Dr. med. Franz Knoop, der als Ordinarius der Physiologischen Chemie an der Universität Tübingen von 1928 bis 1946 lehrte, hat in der Forschung elementare und originäre Arbeiten geleistet. Er erforschte z.B. die β-Oxidation der Fettsäuren, die reversible Aminierung von Oxosäuren oder führte  Pionierarbeiten zur Erkenntnis des dynamischen Stoffwechselgeschehens durch.</p><p>Die Stiftung verlieh den Preis für Biochemie in diesem Jahr an zwei herausragende junge Wissenschaftler, Dr. Bärbel Blaum und Dr. Martin Thunemann.</p><p>Dr. Blaum arbeitet auf dem Gebiet der Immunologie. Sie erhält den Preis für ihre herausragenden  Arbeiten zur Struktur und Funktion von Proteinen des Immunsystems. Sie arbeitet aktuell als Nachwuchsgruppenleiterin in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stehle am Interfakultären Institut für Biochemie der Universität Tübingen.</p><p>Dr. Martin Thunemann arbeitet auf dem Gebiet der Zellbiologie und ihren Botenstoffen. Er erhält den Preis für seine herausragenden Arbeiten zur Visualisierung biochemischer Prozesse in Säugetieren, die er am IFIB in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Feil durchgeführt hat. Er forscht seit Sommer 2015  mit Hilfe eines DFG-Stipendiums an der University of California San Diego (La Jolla,  USA).</p><div class="align-right"><p>Klaus Möschel, Interfakultäres Institut für Biochemie</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2015/15-10-26-BCh-2UND3_WEISS.jpg" lenght="94334" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14599</guid><pubDate>Mon, 12 Oct 2015 17:46:00 +0200</pubDate><title>ARD Forum Sport</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14599&amp;cHash=d4a079a2728d77516ab97cb8ac35f52e</link><description>3. ARD Forum Sport – Aufbruchsstimmung im Spitzensport</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Fakultaeten/SozialVerhalten/Institut_f%C3%BCr_Sportwissenschaft/Documente/AB1/04_Transfer/03_ARD_Forum_Sport/2015/Bild_2_crop.jpg" length="1243126" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Ein mit namhaften Persönlichkeiten aus Politik, Medien, Sport und Wissenschaft besetztes Podium hat sich am Mittwoch in Hamburg beim dritten ARD Forum Sport über die momentane und zukünftige Spitzensportförderung in Deutschland ausgetauscht. Die Veranstaltung mit dem Titel „Geld zahlen, Gold zählen – wohin geht die deutsche Spitzensportförderung?“ – die wie in den Vorjahren von der ARD Sportkoordination, einem Team aus dem Arbeitsbereich Sportökonomik, Sportmanagement und Sportpublizistik sowie Studierenden des Profils Sportpublizistik organisiert wurde – beleuchtete verschiedene Facetten des Themas mit interessanten Diskussionspartnern. Nach Grußworten von NDR-Intendant Lutz Marmor und ARD Sportkoordinator Axel Balkausky eröffnete Moderator Gerhard Delling im Rolf-Liebermann-Studio des Norddeutschen Rundfunks das Programm mit der Bewerbung Hamburgs für die Olympischen Sommerspiele 2024. Es informierten Christoph Holstein, Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport Hamburg, und Dr. Nikolas Hill, Geschäftsführer der Olympia-Bewerbungsgesellschaft, die Zuhörer über geplante infrastrukturelle Maßnahmen, das Nachhaltigkeitskonzept und den Nutzen des Projekts „Olympia 2024“ für die Stadt Hamburg.</p><p>Im Anschluss diskutierten Julius Brink, Olympiasieger 2012 im Beachvolleyball, und Evi Simeoni, Sportredakteurin der Frankfurter Allgemeine Zeitung, über den Status Quo der deutschen Spitzensportförderung. „Die Rolle des Sports in der deutschen Gesellschaft muss neu definiert werden“, forderte Brink und erläuterte aus eigener Erfahrung die finanzielle Unsicherheit deutscher Athleten durch eine fehlende langfriste Planung in der Spitzensportförderung. Simeoni hingegen thematisierte die Schattenseiten einer an Medaillen ausgerichteten Förderung, da Erfolgsdruck in vielen Sportarten das Dopingrisiko erhöhe. Auch sei eine Konzentration der Fördergelder auf einzelne Sportarten zu erwarten, andere Sportarten würden zukünftig leer ausgehen. Diese Erfahrung machte Ende 2014 der Deutsche Curling Verband, als ihm vorübergehend die Bundesförderung gestrichen wurde. „Wir fühlten uns allein gelassen“, beschrieb der frühere Europameister Andreas Kapp die Situation und Curling-Bundestrainer Thomas Lips erläuterte die Konsequenzen für den Verband und die Anstrengungen, die unternommen werden, um eine langfristige Förderperspektive zu erhalten.</p><p>Dass nicht nur Curling, sondern auch andere Sportarten von einer finanziellen Förderung ausgeschlossen sind, zeigte Laura Grasemann, Buckelpistenfahrerin und Teilnehmerin an den Olympischen Winterspielen in Sotschi, auf. Momentan finanziert sie gemeinsam mit anderen Athleten der Disziplin „Buckelpiste“ den Trainer sowie alle Trainings- und Wettkampfmaßnahmen aus eigenen oder eigens eingeworbenen Mitteln. Wolfgang Maier, Sportdirektor des Deutschen Skiverbands (DSV), begründete den Schritt seines Verbands, die Disziplin Buckelpiste nicht mehr zu fördern, mit dem Dilemma, in dem sich der DSV durch die Aufnahme neuer Trendsportarten in das olympische Programm befinde. Aus eigenen Mitteln kann der Verband nicht alle ihm angehörenden Sportarten und Disziplinen angemessen unterstützen. Klar ist jedoch auch: „Wenn die Förderung weg ist, gibt es in dieser Disziplin keine Nachhaltigkeit und somit auch keinen Nachwuchs mehr“, so Maier.</p><p>Der zweite Teil der Veranstaltung setzte sich mit der Zukunft der Förderung im deutschen Spitzensport auseinander. Zu Beginn begrüßte Delling den ranghöchsten Funktionär im deutschen Sport zum Interview. DOSB-Präsident Alfons Hörmann stellte Ziele des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Bundesministerium des Innern (BMI) bei der Reform der Spitzensportförderung vor. Welche Perspektiven geschaffen und welche finanziellen Mittel zukünftig zur Förderung von deutschen Spitzensportlern bereitgestellt werden, waren Themen des Interviews. Medaillen seien „ein wichtiger Aspekt bei der Bewertung, was Sportdeutschland leisten muss“, so Hörmann, jedoch sei „der Weg der Briten oder Holländer, sich auf eine oder wenige Sportarten in der Förderung zu konzentrieren, nicht der zukünftige Weg für den Sport in Deutschland“. Ein Ziel des angestoßenen Reformprozesses sollte es sein, „nachvollziehbare Strukturen mit klaren Verantwortlichkeiten“ zu schaffen. Dabei müsse der DOSB mehr Einfluss, Führung und Steuerung bei der zukünftigen Mittelvergabe und -verwendung einnehmen. Dies sei auch Wunsch des BMI.</p><p>Einblicke in das neue Konzept der Spitzensportförderung gaben Dirk Schimmelpfennig, Vorstand Leistungssport des DOSB, und Gerhard Böhm, Abteilungsleiter Sport im BMI. In der Vergangenheit fehlte es an einer gemeinsamen Zielsetzung von DOSB und BMI, auch waren Abstimmungsprobleme im deutschen Spitzensportsystem erkennbar, so beide Interviewpartner. Zukünftig sollen Athleten, die Potential für Weltklasseerfolge aufweisen, und deren Trainer in den Fokus der Sportförderung rücken. Geplant sei eine Abkehr von der Grund- und Projektförderung, hin zur Förderung einzelner Athleten in Absprache mit deren Verbänden.</p><p>Auch der ehemalige Olympiasieger im Ruder-Achter und jetzige Wirtschaftswissenschaftler Wolfgang Maennig setzte verstärkt auf den einzelnen Athleten und schlug in der abschließenden Podiumsdiskussion vor, Gutscheine an Sportler zu vergeben, mit denen diese bedarfsorientiert Trainer, Trainingsmaßnahmen und Wettkampfreisen finanzieren könnten. In der anregenden und kontroversen Diskussion, an der neben Maennig, Brink, Hörmann und Böhm auch der erfolgreiche Hockey-Bundestrainer Markus Weise teilnahm, wurden Themen wie die Situation der Trainer im deutschen Spitzensport, die duale Karriere von Athleten, die Rolle der Bundeswehr in der Spitzensportförderung, die Bedeutung des Sportunterrichts und der gesellschaftliche Stellenwert des Sports behandelt. Viele Lösungsvorschläge zur Zukunft des deutschen Spitzensports liegen auf dem Tisch – jedoch, so Weise, existieren nach wie vor Umsetzungsprobleme im deutschen Spitzensportsystem, da zu wenig vernetzt und zu wenig gemeinsam an Themen gearbeitet wird.</p><div class="align-right"><p>Verena Burk, Rike Held und Kevin Walter</p></div><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table class="csc-frame-frame6"><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="270964" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_Bild_3_crop_7186e431cc.jpg" alt height="269" width="300" style></td><td><img data-htmlarea-file-uid="270968" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_Bild_5_crop_19994a098d.jpg" alt height="249" width="300" style></td></tr><tr><td><p>Stellten die Hamburger Olympiabewerbung vor: Christoph Holstein (Staatsrat der Behörde für Inneres und Sport Hamburg, Mitte) und Dr. Niklas Hill (Geschäftsführer der Olympiabewerbungsgesellschaft, rechts)</p><p></p></td><td><p>Aufmerksame Zuhörer beim 3. ARD Forum Sport in Hamburg</p><p></p></td></tr><tr><td rowspan="1"><img data-htmlarea-file-uid="270966" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_Bild_7_06a74466b1.jpg" alt height="200" width="300" style></td><td rowspan="1"><p>Auf dem Podium bei der abschließenden Diskussion: Julius Brink, Markus Weise, Alfons Hörmann, Gerhard Böhm und Prof. Dr. Wolfgang Maennig (v.l.n.r.)</p><p><br>Fotos: Sandro Vitale, Stanislav Schitz, Janek Vöhringer</p></td></tr></tbody></table></div></div><p>Den Bericht zum 2. ARD Forum Sport &lt;link http: www.ifs.uni-tuebingen.de institut arbeitsbereiche sportoekonomik-sportmanagement-und-sportpublizistik transfer ard-forum-sport ard-forum-sport-2014.html external-link-new-window external link in new&gt;finden Sie hier.</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/e/3/csm_Bild_2_crop_1f80161b72.jpg" lenght="1243126" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-7995</guid><pubDate>Wed, 29 Jul 2015 16:00:00 +0200</pubDate><title>Tübingen Research World Tour zu Gast in São Paulo</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/article/tuebingen-research-world-tour-zu-gast-in-sao-paulo/</link><description></description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2015/15-07-29sao-paulo2.jpg" length="344748" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen der Tübingen Research World Tour, die von der DFG im Ideenwettbewerb "Internationales Forschungsmarketing" ausgezeichnet wurde, befindet sich eine Delegation der Universität Tübingen aus Rektorat, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Verwaltungsmitarbeiterinnen derzeit in São Paulo, um die Forschungsbeziehungen zur Universidade de São Paulo (USP) auszubauen. Neben Gesprächen des Rektorats zur Partnerschaft zwischen beiden Universitäten finden auch wissenschaftliche Workshops und Beratung von Wissenschaftler-Teams beider Universitäten zur gemeinsamen Antragsstellung statt.</p><p><br>Weitere Stationen der Research World Tour, an der die Universität Tübingen weitere Tübinger außeruniversitäre Forschungseinrichtungen teilnehmen, sind in diesem Jahr: Chapel Hill (University of North Carolina at Chapel Hill), Shanghai (Universität Fudan) sowie Tokio (Universität Tokio und RIKEN-Institut).</p><p><br>Tübingen präsentiert sich im Rahmen der Research World Tour als Forschungsstandort im Verbund des sich derzeit in der Gründung befindenden Netzwerks Tübinger Forschungseinrichtungen (Tübingen Research Campus, TRC). Im Rahmen des TRC wollen die Universität und die in Tübingen ansässigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen (u. a. Max-Planck-Institute, Helmholtz- und Leibniz-Zentren) ihre Kooperation weiter ausbauen. Auch international wollen die Partner die einzigartigen Möglichkeiten, die sich in Tübingen zur nationalen und internationalen Forschungskooperation auf Spitzenniveau bieten, in vollem Umfang aufzeigen.</p><p><br>Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnete das Tübinger Konzept einer „Research World Tour“ bereits Ende vergangenen Jahres als einen von drei siegreichen Anträgen in ihrem Ideenwettbewerb zum internationalen Forschungsmarketing  mit einem Preisgeld in Höhe von 75.000 Euro aus.</p><p>Die interaktive Weltkarte zur Research World Tour ist unter &lt;link http: www.worldtour.uni-tuebingen.de&gt;www.worldtour.uni-tuebingen.de erreichbar.</p><div class="align-right"><p><br>Dr. Bettina Trüb, Stabsstelle Internationale Forschungskooperationen und Forschungsstrategien</p></div><div class="table-rwd"><div class="table-rwd__overflow"><table><tbody><tr><td><img data-htmlarea-file-uid="240524" data-htmlarea-file-table="sys_file" src="fileadmin/_processed_/csm_15-07-29sao-paulo1_c5c8b7709c.jpg" alt height="200" width="300" style></td></tr><tr><td>Teilnehmer der Tübinger Delegation im Rektorat der USP (v.r.n.l. Prorektor Professor Dr. Heinz-Dieter Assmann, Professor Dr. Marcos Soares Tatagiba (Neurochirurgie, UT), Professor Dr. Raul Machado Neto, Präsident der Agentur für Internationale Kooperation der USP, Rektor Professor Dr. Bernd Engler, Rektor Professor Dr. Marco Antonio Zago (USP), Dr. Bettina Trüb (Stabsstelle Internationale Forschungskooperationen und Forschungsstrategien, UT), Professor Dr. Stefan Laufer (Pharmazeutische Chemie und Direktor des Baden-Württembergischen Brasilienzentrums an der UT), Prorektor Professor Dr. Grathwohl, Professor Dr. Guilherme Lepski (Neurochirurgie, USP). </td></tr></tbody></table></div></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Forschung</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/_processed_/7/7/csm_15-07-29sao-paulo2_a4409b7e62.jpg" lenght="344748" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15848</guid><pubDate>Tue, 21 Jul 2015 15:47:00 +0200</pubDate><title>Tübinger Jurastudierende siegen bei landesweitem Wettbewerb</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15848&amp;cHash=0837ed720a485c5ecb5ee83760b151f6</link><description>Platz eins bei „Moot Court“ vor dem Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2015/15-07-21-jura.jpg" length="91301" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Beim vierten „Moot Court“ (dt. fiktives Gericht) des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg (VGH) sind die Tübinger Jurastudierenden auf dem ersten Platz gelandet. Das Team aus den Studierenden Alexander Ropertz, Fabio Valentin Pix, Christian Kurwan, Safeer Ahmad, Saskia Lutz und Stanislav Poliakof konnte sich dabei gegen Studierende aus Konstanz und Heidelberg durchsetzen. Verhandelt wurde ein realer Fall im Zusammenhang mit Protesten gegen das Bahnprojekt „Stuttgart 21“, der derzeit am Verwaltungsgericht Stuttgart anhängig ist.<br><br>Bei einem „Moot Court“ üben angehende Juristen, ihre theoretischen Kenntnisse im Staats- und Verwaltungsrecht bereits frühzeitig realitätsnah anzuwenden, indem sie die Anwaltsrolle in einer Prozesssimulation einnehmen. Die Tübinger Studierenden vertraten in der ersten fingierten Verhandlung die Kläger und mussten gegen das Team der Universität Konstanz, welches das beklagte Land Baden-Württemberg repräsentierte, bestehen. In der zweiten Runde übernahmen die Tübinger dann die Rolle der Beklagtenvertreter und maßen sich mit den Klägern der Universität Heidelberg. Am Ende konnte das Tübinger Team sowohl rhetorisch als auch fachlich überzeugen.<br><br>Den Fall des Wettbewerbs behandelten die Teilnehmer als eine landesweite Hausarbeit in einer Übung für Fortgeschrittene im Öffentlichen Recht. Das Tübinger Team wurde dabei von Professor Martin Nettesheim, Dr. Andreas Kulick, Julia Pfaffenrot und Björn Ebert betreut und zusätzlich von den Tübinger Juristen Professorin Barbara Remmert, Professor Johannes Saurer und Professor Michael Droege sowie der Kanzlei Dr. Kroll &amp; Partner mbB beraten.</p><div class="align-right"><p>Mareike Manzke</p></div><h3>Kontakt:</h3><p>Dr. Andreas Kulick</p><p>Universität Tübingen</p><p>Juristische Fakultät</p><p>Telefon: +49 7071/29-72953</p><p>&lt;link&gt;andreas.kulick[at]uni-tuebingen.de<br></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Online</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2015/15-07-21-jura.jpg" lenght="91301" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14504</guid><pubDate>Fri, 10 Jul 2015 15:22:00 +0200</pubDate><title>Kooperation zwischen Nationalpark Schwarzwald und der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14504&amp;cHash=d198e8aaffacf84e793c288e2425f3a7</link><description>Intensive Zusammenarbeit in Forschung und Lehre angestrebt</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2015/15-07-10nationalpark.jpg" length="76895" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Professor Dr. Klaus Harter, Prodekan für Forschung der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät (MNF) der Universität Tübingen und Dr. Marc Förschler, Leiter des Fachbereichs „Ökologisches Monitoring, Forschung und Artenschutz“ des Nationalparks Schwarzwald vereinbarten vor wenigen Tagen eine intensivere Zusammenarbeit in Forschung und Lehre zwischen beiden Einrichtungen.</p><p>Beide Seiten betonten dabei den großen Nutzen, der aus dieser Kooperation gezogen werden kann. So sollen nicht nur Studierende, beispielsweise aus der Biologie und den Geowissenschaften, ihre wissenschaftlichen Abschlussarbeiten im Nationalpark Schwarzwald durchführen können, sondern es werden auch umfangreichere Forschungsprojekte angestrebt.</p><p>Darüber hinaus wurde auch die wichtige Rolle des Nationalparks für die Ausbildung der Tübinger Studierenden betont. Künftig sollen regelmäßig Exkursionen in den Nationalpark durchgeführt werden, die durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Nationalparks fachlich begleitet werden.</p><p>Mit der hier vereinbarten Kooperation soll der wichtigen Rolle des Nationalparks für die natur- und lebenswissenschaftliche Forschung, Lehre und Umweltbildung weiter Rechnung getragen werden.</p><h3>Kontakt:</h3><p>Prof. Dr. Klaus Harter</p><p>Universität Tübingen</p><p>Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP)<br>Pflanzenphysiologie<br>Tel.: +49-(0)7071-29-72605<br>E-Mail: &lt;link&gt;klaus.harter@uni-tuebingen.de<br>&lt;link http: www.zmbp.uni-tuebingen.de plant-physiology.html&gt;<a href="http://www.zmbp.uni-tuebingen.de/plant-physiology.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.zmbp.uni-tuebingen.de/plant-physiology.html</a></p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>MatNat-Aktuell</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2015/15-07-10nationalpark.jpg" lenght="76895" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-14242</guid><pubDate>Thu, 11 Jun 2015 17:47:00 +0200</pubDate><title>Offizielle Begrüßung des Sommerprogramms I „International &amp; European Studies“ am 09. Juni 2015</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=14242&amp;cHash=a37114b1737705315fc0b97bb01dc72a</link><description>EU, Europa und interkulturelles Lernen im Fokus</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2015/2015-06-11_internationalStudies.jpg" length="142422" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 09. Juni fand die offizielle Begrüßung des Sommerprogramms I „International &amp; European Studies“ statt. Das Programm öffnet internationalen Studierenden die Türen, um auf vielfältige Weise Europa und Deutschland kennenzulernen. Die 19 Teilnehmer aus China, Hong Kong, Macau, Singapur, Armenien und den USA besuchen vom 01. bis 26. Juni Seminare zu Themen aus europäischer Politik, Geschichte, Wirtschaft und Recht in englischer Sprache sowie einen Deutschkurs. Ergänzt wird das anspruchsvolle akademische Programm durch Exkursionen nach Strasbourg, Berlin und Frankfurt mit Besuchen beim Europäischen Parlament, Gesprächen mit EU-Politikern und Führungen bei einflussreichen Unternehmen in der Region.</p><p>Um die Teilnehmer beim Einleben und der Orientierung zu unterstützen, werden sie im Rahmen eines Buddy-Programms von deutschen Studierenden („Buddies“) betreut – von der Ankunft am Flughafen, über Studienfragen bis hin zu gemeinsamen Ausflügen. In interkulturellen Workshops, auf einem Blog sowie in einem Portfolio reflektieren die internationalen und deutschen Studierenden ihre interkulturellen Erfahrungen und Erlebnisse. Deutsche Studierende können sich die Teilnahme am Buddy-Programm im Rahmen des Studium Professionale als Schlüsselqualifikation „Interkulturelle Kompetenz“ anrechnen lassen.</p><p>Die Stärke des Programms liegt sowohl in der individuellen Betreuung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch deutsche Studierende als auch in der limitierten Teilnehmerzahl, die effektives Lernen in der Kleingruppe und eine individuelle Betreuung durch die Tübinger Dozenten möglich macht.</p><p>In einem bunten Rahmenprogramm lernen die Teilnehmer Tübingen,  und seine Umgebung und die deutsche (schwäbische) Alltagskultur kennen – bei einem 3-tätigen Aufenthalt im Gästehaus Zollernblick, einer Stocherkahnfahrt, einem Ausflug zur Burg Hohenzollern oder Brezelbacken.</p><p>Wer gerne einen bildhaften Eindruck vom diesjährigen Sommerprogramm bekommen möchte, kann sich auf folgenden Seiten informieren: &lt;link http: www.uni-tuebingen.de european-studies external-link-new-window externen link in neuem&gt;Website , &lt;link https: iestuebingen.wordpress.com external-link-new-window externen link in neuem&gt;Blog, Facebook (&lt;link https: www.facebook.com pages international-european-studies external-link-new-window externen link in neuem&gt;International &amp; European Studies). Das Programm wird mit tagesaktuellen Filmmitschnitten von Campus TV begleitet.</p><p>In diesem Jahr werden noch zwei weitere Programme vom 13. Juli bis 21. August sowie vom 14. September bis 04. Dezember durchgeführt.</p><div class="align-right"><p>Franziska Krausse-Wang, International &amp; European Studies</p></div><h3>Kontakt:</h3><p>International &amp; European Studies<br>Dezernat I, Abt. 4<br>Keplerstr. 2, 72074 Tübingen<br>Tel.: 07071/29-72509<br>Fax: 07071/29-5990</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><category>Attempto-Studium</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Studium/2015/2015-06-11_internationalStudies.jpg" lenght="142422" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-16016</guid><pubDate>Tue, 26 May 2015 17:12:00 +0200</pubDate><title>Sectio chirurgica ist Preisträger im „Netz voller Ideen“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=16016&amp;cHash=a12580204637a90fcfed547df46dee5c</link><description>Bundesweit 100 Preisträger beim Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen 2015“</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/news_import/Studium1_Sectio_chirurgica_03.jpg" length="90918" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Mit <em>Sectio chirurgica </em>gehört das Institut für klinische Anatomie und Zellanalytik der Universität Tübingen zu den 100 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2015. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr im Zeichen des Mottos „Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt“. Damit würdigen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank Ideen und Projekte, die Lösungen für die Herausforderungen des digitalen Wandels bereithalten. Mit <em>Sectio chirurgica </em>liefert das Institut eine positive Antwort zur Gestaltung einer vernetzten Welt, indem modernste medizinische Entwicklungen in einem interdisziplinären Umfeld digital einem großen fachbezogenen Publikum zugänglich gemacht werden.</p><h3>Innovationen für die digital vernetzte Welt</h3><p>Deutschlandweit bewarben sich über 1.000 Forschungseinrichtungen, Unternehmen, Start-ups oder Vereine mit ihren zukunftsweisenden Projekten. Unterstützt durch einen fünfköpfigen Fachbeirat wählte eine unabhängige 18-köpfige Jury die 100 Preisträger in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft.</p><p>„Aus der Mitte von Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft heraus nehmen die diesjährigen Wettbewerbssieger die Menschen mit auf den Weg in einen veränderten digitalisierten beruflichen und sozialen Alltag. Deutschlands vernetzte Zukunft braucht diese Kreativität, Experimentierfreude und Risikobereitschaft“, so Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Bank AG und Mitglied des Präsidiums des Deutschland – Land der Ideen e. V.</p><p>Bei der <em>Sectio chirurgica</em> handelt es sich um eine interaktive Lehrveranstaltung des Anatomischen Instituts der Universität Tübingen, bei der Operationen live ins Internet übertragen werden. Durchgeführt und erläutert werden die Eingriffe von renommierten Chirurgen der verschiedenen Disziplinen am anatomischen Präparat mit einem Spektrum gezeigter Eingriffe, von der Herzklappenoperation bis zur Nierentransplantation.</p><p>Ein wesentlicher Bestandteil der <em>Sectio chirurgica </em>ist ihre Interdisziplinarität: Themen aus der Radiologie, Anästhesie, Medizintechnik und Notfallmedizin ergänzen die operativen Eingriffe, z.B. durch Operationsplanung mittels modernster bildgebender Verfahren im Radiologie-Studio, oder die präoperative Vorbereitung in der Anästhesie.</p><p>Zu dem interaktiven Charakter der <em>Sectio chirurgica</em> tragen Features wie Live-Chat und der Second Stream Screen bei. Dieser lässt sich über mobile Endgeräte öffnen, versorgt die Zuschauer mit zusätzlichen Informationen, Graphiken und Kameraperspektiven, und ermöglicht ihnen vor allem ihr medizinisches Wissen während der Live-Übertragung direkt per Live-Voting zu überprüfen. Außerdem können Zuschauer die OP Hotline nutzen. Dieses auf Skype basierende Feature erlaubt den direkten Kontakt mit Operateur, Anatom und Radiologe noch während der Sendung. Sollte man einmal nicht die Möglichkeit haben, sich die Sendung live anzuschauen, oder möchte man sie einfach noch einmal sehen, gibt es die Möglichkeit, die Folgen in der Mediathek aufzurufen.</p><p>Weitere Informationen erhalten sind auf der Webseite der Sectio chirurgica &lt;link http: www.sectio-chirurgica.de&gt;www.sectio-chirurgica.de verfügbar.</p><h3>Spannendes Wettbewerbsjahr</h3><p>Nun beginnt ein Wettbewerbsjahr voller Ereignisse: Bereits am 19. Mai findet in Berlin ein Netzwerktreffen der 100 Preisträger statt. Von Juni bis Dezember feiert jeder von ihnen seine Auszeichnung an einem bestimmten Tag. Im Herbst wählt die Öffentlichkeit per Online-Abstimmung den Publikumssieger. Dieser wird gemeinsam mit sechs Bundessiegern – einer in jeder Kategorie – auf dem Preisträgerempfang im November geehrt. Jeder dieser Anlässe bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, ihr Netzwerk im Land der Ideen zu erweitern.</p><p>Am 24. Juli wird die Preisverleihung im Rahmen einer im Internet öffentlich zugänglichen Übertragung zum Thema 'Medizin und Technik in Anwendung' online erfolgen. Als Zuschauer werden über 18 000 Studierende der Medizin (jeder vierte Medizinstudierende Deutschlands) sowie renommierte Gäste aus den Bereichen der Medizin und Politik erwartet.</p><h3>Über den Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“</h3><p>Auf &lt;link http: www.ausgezeichnete-orte.de&gt;www.ausgezeichnete-orte.de sind Informationen zu allen Projekten abrufbar. Detaillierte Informationen rund um die Digitalisierung in Form von Interviews, Multimediareportagen und aktuellen Studien erhalten Interessierte auf dem Themenportal &lt;link http: www.deutschland-vernetzt.de&gt;www.deutschland-vernetzt.de.</p><p>Mit der Auszeichnung und Würdigung der Preisträger im Wettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ machen die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank die Innovationskraft hierzulande sichtbar. Die Deutsche Bank ist von Beginn an seit 2006 Partner der Standortinitiative und des Wettbewerbs.</p><h3>Kontakt:</h3><div class="small"><p>Universität Tübingen</p></div><div class="small"><p>Anatomisches Institut - Bereich Klinische Anatomie<br>Professor Dr. Bernhard Hirt<br>Elfriede-Aulhorn-Str. 8</p></div><div class="small"><p>D-72076 Tübingen</p></div><div class="small"><p>E-Mail: &lt;link&gt;bernhard.hirt[at]uni-tuebingen.de</p></div><div class="small"></div><div class="small"><p>&lt;link http: www.klinischeanatomie-tuebingen.de&gt;<a href="http://www.klinischeanatomie-tuebingen.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.klinischeanatomie-tuebingen.de</a></p><p>&lt;link http: www.sectio-chirurgica.de&gt;<a href="http://www.sectio-chirurgica.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.sectio-chirurgica.de</a></p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/news_import/Studium1_Sectio_chirurgica_03.jpg" lenght="90918" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15994</guid><pubDate>Tue, 26 May 2015 16:52:00 +0200</pubDate><title>Mit Wahrnehmungsmustern und Motion Capture Suit zum Sieg</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15994&amp;cHash=360894565fda31593ebb317fc1b0099a</link><description>Promotionsstudent an der Graduate School for Neural and Behavioral Sciences / International Max Planck Research School der Universität Tübingen gewinnt das Deutschland-Finale vom ScienceSlam „FameLab“ in Karlsruhe</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Leute/2015/15-05-20ChangD_profile.jpg" length="35692" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. Mai fand in Karlsruhe das Deutschland-Finale von FameLab, dem renommierten internationalen Wettbewerb für Wissenschaftskommunikation statt. Dong-Seon Chang vom Max-Planck-Institut (MPI) für biologische Kybernetik in Tübingen, Promotionsstudent an der Graduate School for Neural and Behavioral Sciences / International Max Planck Research School der Universität Tübingen, hatte sich in den regionalen Vorrunden qualifiziert. Im Finale trat er vor über 800 Zuschauern im Karlsruher Tollhaus gegen neun andere Wissenschaftler und Nachwuchswissenschaftler an.</p><p>Die jungen Wissenschaftler erklärten innerhalb von drei Minuten auf der Bühne ihr Forschungsthema. Voraussetzung war, es nicht nur verständlich, sondern auch unterhaltsam zu präsentieren. Dabei durften die Teilnehmer nur Gegenstände benutzen, die sie auch selbst auf die Bühne tragen konnten.</p><p>Der Vortrag des Neurowissenschaftlers Dong-Seon Chang über die Wahrnehmung von Menschen und deren Handlungen überzeugte sowohl Jury als auch Publikum – neben dem Jurypreis gewann er auch den Preis des Publikumslieblings.</p><p>„Soziale Interaktion mit anderen Menschen aktiviert die Belohnungszentren im Gehirn. In anderen Worten: Ich bin glücklich, wenn ich andere glücklich mache – und das scheint mir mit meinem Vortrag gelungen zu sein“, sagt der Doktorand der Neurowissenschaften. „Daher freue ich mich besonders über den Publikumspreis.“</p><p>Die Sieger aller nationalen Wettbewerbe treffen sich im internationalen Finale von FameLab, Anfang Juni in Cheltenham, England. Dort wird Chang dann als Sieger des Deutschlandfinales im internationalen Wettbewerb gegen die anderen Finalisten aus über 25 Ländern antreten. „Ich freue mich, die internationale Seite Deutschlands repräsentieren zu dürfen“, meint Dong-Seon Chang.</p><div class="align-right"><p>Christina Bornschein / Stephanie Bertenbreiter (MPI) </p></div><p>&lt;link https: www.youtube.com external-link-new-window externen link in neuem&gt;Videolink zum Finale</p><p>&lt;link https: www.youtube.com external-link-new-window externen link in neuem&gt;Videolink zweiten Beitrag der Finalrunde </p><h3>Kontakt: </h3><p>Dong-Seon Chang<br>Tel.: +49 7071 601-606<br>E-Mail: &lt;link&gt;dong-seon.chang[at]tuebingen.mpg.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Leute</category><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Leute/2015/15-05-20ChangD_profile.jpg" lenght="35692" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15128</guid><pubDate>Tue, 19 May 2015 18:02:00 +0200</pubDate><title>Universität Tübingen räumt beim LFK Medienpreis ab</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15128&amp;cHash=94f0bd3854b495e099d201e7ea601c19</link><description>Tübingen/Stuttgart. Gleich zwei der begehrten LFK Medienpreise gingen am Montagabend im vollbesetzten Stuttgarter Apollo-Theater an die Universität Tübingen. In den Hörfunk- und Fernseh-Kategorien „Nichtkommerzielle Veranstalter, Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen“ setzten sich sowohl Campus-TV als auch Radio Micro Europa gegen die Konkurrenz aus dem Land durch. </description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2015/15-05-19LFK_1_2.png" length="264158" type="image/png" /><content:encoded><![CDATA[<h3>CampusTV und Radio Micro-Europa im Siegesrausch</h3><p>Leonie Maschke, Absolventin der Medienwissenschaft und mittlerweile Volontärin der Südwest Presse, erhält den LFK Medienpreis für ihre Doku "Sein zweites Ich“. Ulrich Hägele, Medienwissenschaftler und Mitarbeiter des Zentrums für Medienkompetenz, erhält den LFK Medienpreis für den Beitrag "Hertha Oeser - die letzte Zeitzeugin des Großen Krieges“.</p><h3>"Sein zweites Ich“ </h3><p>Demenz ist ein schleichender Prozess und eine Krankheit, die unsere Gesellschaft immer mehr betrifft. Eine Krankheit, die auch Herr Honer hatte. Seine Frau kümmert sich um ihn, stellt dabei eigene Bedürfnisse und ihr eigenes Leben zurück. Dabei verliert sie jedoch weder ihren Optimismus noch ihre Nonchalance, mit der sie sich dieser Aufgabe widmet. Aus der Begründung der Jury: Eine außergewöhnlich gut bebilderte und berührende Darstellung eines gesellschaftsrelevanten Themas. Der Beitrag zeigt authentisch und gleichzeitig mit viel Empathie für die Protagonisten den Einfluss der Demenz sowohl auf den Erkrankten selbst als auch auf dessen Partnerin. Der Zuschauer kann sich in das Thema einfühlen und erhält sehr tiefe Einblicke in die veränderte Lebenssituation der Betroffenen. Vor allem der Schluss des Beitrags bleibt noch lange im Gedächtnis und regt zum Nachdenken an.</p><ul><li>&lt;link http: hd-campus.tv video sein-zweites-ich bf0751c844a21db0c91c592fedfd1d81 _blank external-link-new-window externen link in neuem&gt;Der Link zum Film</li></ul><h3>"Hertha Oeser - die letzte Zeitzeugin des Großen Krieges“ </h3><p>Hertha Oeser wohnt in Pfullingen/Landkreis Reutlingen und wird in diesem Jahr 110 Jahre alt. Aus der Begründung der Jury: Das sensibel geführte Interview erzählt eine packende Geschichte. Durch die hervorragend ausgewählten O-Töne von Herta Oeser kann die Lebenssituation einer Familie aus Reutlingen vor und während des Ersten Weltkriegs direkt miterlebt und nachempfunden werden. Audio-Einspieler stellen die Verbindung zu zeitgeschichtlichen Aspekten anschaulich dar und unterstützen den Eindruck, dass sich der Hörer mitten im Zeitgeschehen befindet. Ein fesselnder Beitrag, der den Hörer von der ersten Minute bis zum Ende intensiv zuhören lässt.</p><ul><li>&lt;link http: www.lfk.de fileadmin media medienpreis preistraeger-2015 hf_5_3_rd_micro_europa_hertha_oeser_zeitzeugen.mp3 external-link-new-window externen link in neuem&gt;Der Link zum Audio</li></ul><p>Die Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg (LFK) vergibt jährlich den LFK-Medienpreis für herausragende Leistungen der in Baden-Württemberg zugelassenen privaten Rundfunkveranstalter und prämiert Autoren von Hörfunk- und Fernsehbeiträgen, die sich neben ihrer journalistischen Qualität durch eine besondere Kreativität und Originalität auszeichnen. Jeder der vergebenen Preise ist mit 1.500,- Euro dotiert.</p><div class="align-right"><p>Kurt Schneider, Zentrum für Medienkompetenz</p></div><h3>Fotos der Sieger: </h3><p><img src="fileadmin/_migrated/RTE/RTEmagicC_15-05-19LFK_1.jpg.jpg" data-htmlarea-file-uid="75100" data-htmlarea-file-table="sys_file" height="200" width="300" alt></p><p><br>Leonie Maschke mit Team. Foto: LFK</p><p><img src="fileadmin/_migrated/RTE/RTEmagicC_15-05-19LFK_2.jpg.jpg" data-htmlarea-file-uid="75103" data-htmlarea-file-table="sys_file" height="200" width="300" alt></p><p>Ulrich Hägele. Foto: LFK</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forum/2015/15-05-19LFK_1_2.png" lenght="264158" type="image/png"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-15993</guid><pubDate>Thu, 07 May 2015 16:50:00 +0200</pubDate><title>Konzept zum internationalen Forschungsmarketing ausgezeichnet</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=15993&amp;cHash=3cabaec5cc5b9745ca967e653f7aed85</link><description>Universität und Tübinger Forschungseinrichtungen wollen Standort bei „Research World Tour“ international bewerben ‒ Delegation der Universität Tübingen nahm Urkunde und Preisgeld in Berlin feierlich entgegen</description><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2015/Preisverleihung_Berlin__C__Andr%C3%A9_Wagenzik.jpg" length="213147" type="image/jpeg" /><content:encoded><![CDATA[<p>Zur Weiterentwicklung des internationalen Forschungsmarketings hat die Universität Tübingen ein Preisgeld in Höhe von 75.000 Euro erhalten. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) zeichnete das Tübinger Konzept einer „Research World Tour“ bereits Ende vergangenen Jahres als einen von drei siegreichen Anträgen in ihrem Ideenwettbewerb zum internationalen Forschungsmarketing aus.</p><p>Im Rahmen der Research World Tour reisen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Tübingen und von Tübinger außeruniversitären Forschungseinrichtungen in diesem Jahr an sechs Standorte in Europa, USA, Brasilien, China und Japan, die für die Forschungskooperation von strategischer Bedeutung sind: Leiden (Universität Leiden), Kopenhagen (Universität Kopenhagen und Technische Universität Dänemark, DTU), São Paulo (Universität São Paulo), Chapel Hill (University of North Carolina at Chapel Hill), Shanghai (Universität Fudan) sowie Tokio (Universität Tokio und RIKEN-Institut).</p><p>Tübingen präsentiert sich im Rahmen der Kampagne als Forschungsstandort im Verbund des sich derzeit in der Gründung befindenden Netzwerks Tübinger Forschungseinrichtungen (Tübingen Research Campus, TRC). Im Rahmen des TRC wollen die Universität und die in Tübingen ansässigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen (u. a. Max-Planck-Institute, Helmholtz- und Leibniz-Zentren) ihre Kooperation weiter ausbauen. Auch international wollen die Partner die einzigartigen Möglichkeiten, die sich in Tübingen zur nationalen und internationalen Forschungskooperation auf Spitzenniveau bieten, in vollem Umfang aufzeigen.</p><p>Das Konzept der World Tour wurde in Anlehnung an das Motto „Research – Relevance – Responsibility“ gewählt, dem Titel des Zukunftskonzepts im Rahmen der Exzellenzinitiative. Es sieht vor, die internationale Sichtbarkeit des Forschungsnetzwerks Tübingen signifikant zu erhöhen. Darüber hinaus verfolgt die World Tour das Ziel, bestehende internationale Kooperationen zu stärken, neue Möglichkeiten für Projekte und Partnerschaften anzustoßen sowie – mit Hinweisen auf die bestehenden Fördermöglichkeiten und die exzellenten Kooperationsperspektiven an deutschen Forschungseinrichtungen – herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für Tübingen zu gewinnen.</p><p>Die Kampagne definiert sich als Forschungs-Roadshow, die verschiedene Marketing-Aktionen an den sechs ausgewählten Standorten vorsieht. Geplant sind</p><ul><li>wissenschaftliche Workshops, Einzelgespräche und Vorträge von Forscherinnen und Forschern aus Schwerpunktbereichen der Universität Tübingen und deren Partnereinrichtungen; </li><li>Gespräche mit Führungsvertretern der Partneruniversitäten, die darauf abzielen, durch neue Kooperationsvereinbarungen Verbindungen auf institutioneller Ebene neu zu schaffen oder existierende fokussiert zu intensivieren;</li><li>ein Infostand und Informationsgespräche zwischen Wissenschaftlern und Mitgliedern der universitären Forschungsförderung, die Angehörige der Gastinstitutionen mit nationalen und europäischen Förderinstrumenten sowie speziellen Programmen der strategischen Forschungsförderung an der Universität Tübingen vertraut machen sollen.</li></ul><p>Diese Aktivitäten werden online ergänzt durch eine „virtuelle Forschungslandkarte“, welche die internationalen Netzwerke, laufende Projekte mit den internationalen Kooperationspartnern an den Standorten und die Forschungsprofile der beteiligten Wissenschaftler vorstellt. Hauptziel hierbei ist es, die internationale Sichtbarkeit des Forschungsstandorts Tübingen als exzellentem Vertreter der Forschung in Baden-Württemberg und in Deutschland zu erhöhen, um interessierten internationalen Forschern die Identifizierung neuer Kooperationspartner zu ermöglichen und neue Kollaborationen anzustoßen. Die Forschungslandkarte soll langfristig ausgebaut werden, indem während der Projektlaufzeit und darüber hinaus weitere Kooperationsprojekte aufgenommen werden. Die Publikation neuer sowie die Übersetzung bestehender Informationsmaterialien (z. B. ins Englische, Chinesische oder Japanische) zu Hauptforschungsbereichen und Förderprogrammen stellt eine weitere wichtige Marketing-Maßnahme dar.</p><p>Erarbeitet wurde das Konzept im Sommer 2014 von einer mehrköpfigen Arbeitsgruppe unter Leitung von Rektor Prof. Bernd Engler und Prorektor Prof. Heinz-Dieter Assmann. Neben Vertretern der Fakultäten waren aus der Zentralen Verwaltung die Bereiche Forschungsförderung, Exzellenzinitiative, das Dezernat Internationale Angelegenheiten sowie die Hochschulkommunikation beteiligt. Die Arbeitsgruppe ist nun im Weiteren für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen verantwortlich.</p><p>Unabhängig von der DFG-Förderung ist geplant, die World Tour im kommenden Jahr  fortzusetzen. Der Auftakt zur Kampagne findet in Tübingen statt: Beim „Tübinger Fenster für Forschung (TÜFFF)“ am Freitag, 8. Mai 2015 präsentieren Teilnehmerinnen und Teilnehmer der World Tour 2015 ihre Forschungskooperationen mit den Partnerinstitutionen im Ausland.</p><p>Die interaktive Weltkarte zur Research World Tour ist unter &lt;link http: www.worldtour.uni-tuebingen.de&gt;www.worldtour.uni-tuebingen.de erreichbar.</p><div class="align-right"><p>Volker Kurz, Stabsstelle Hochschulkommunikation</p></div>]]></content:encoded><category>Attempto-Forschung</category><category>Attempto-Forum</category><enclosure url="https://uni-tuebingen.de/fileadmin/Uni_Tuebingen/Allgemein/Bilder/attempto_online/Forschung/2015/Preisverleihung_Berlin__C__Andr%C3%A9_Wagenzik.jpg" lenght="213147" type="image/jpeg"/></item><item><guid isPermaLink="false">news-13507</guid><pubDate>Wed, 06 May 2015 17:21:00 +0200</pubDate><title>Auszeichnung für Projekt „Globale Nachhaltigkeit in Sprachkursen – eine Fortbildungsreihe am Fachsprachenzentrum der Universität Tübingen“</title><link>https://uni-tuebingen.de/zh/universitaet/aktuelles-und-publikationen/attempto-online/forum/newsfullview-attempto-forum/?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=13507&amp;cHash=fe7961ce4509fa787447ef178e2df870</link><description>campusWELTbewerb–Wettbewerb für globale Nachhaltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen</description><content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. April 2015 fand in Stuttgart die Preisverleihung zum campusWELTbewerb–Wettbewerb für globale Nachhaltigkeit an baden-württembergischen Hochschulen statt. Zehn Initiativen aus ganz Baden-Württemberg wurden für ihre innovativen und kreativen Projektideen zum Thema globale Nachhaltigkeit an Hochschulen mit bis zu 5.000 Euro honoriert. Die Preise wurden durch Herrn Ministerialdirektor Helmfried Meinel (Umweltministerium) verliehen.</p><p>Die Universität Tübingen hat sich erfolgreich an dem Wettbewerb beteiligt: Das Projekt „<em>Globale Nachhaltigkeit in Sprachkursen – eine Fortbildungsreihe am Fachsprachenzentrum der Universität Tübingen</em>“ wurde in Stuttgart ausgezeichnet. Die Idee für die Fortbildungsreihe wurde im Rahmen des im Aufbau befindlichen Kompetenzzentrums für Nachhaltige Entwicklung der Universität gemeinsam vom Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften und dem Fachsprachenzentrum der Universität Tübingen sowie dem Entwicklungspädagogischen Informationszentrum EPiZ in Reutlingen entwickelt.</p><p>Seit einigen Jahren werden am Fachsprachenzentrum der Universität Tübingen einzelne Sprachkurse durchgeführt, in deren Mittelpunkt die Auseinandersetzung mit Themen nachhaltiger Entwicklung steht. Besonderer Wert wird hierbei auf einen landes- und kulturspezifischen Zugang zum Thema Nachhaltigkeit gelegt. Mit dem prämierten Projekt soll das Thema Nachhaltigkeit am Fachsprachenzentrum ausgeweitet und systematisch verankert werden. Dafür werden die dort tätigen Lehrkräfte zu Themen globaler Nachhaltigkeit weitergebildet. Die Qualifizierung wird in Kooperation mit dem EPiZ durchgeführt.</p><p>Prof. Dr. Thomas Potthast (Projektleitung Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung) <br>Diana Grundmann (Projektkoordination Kompetenzzentrum für Nachhaltige Entwicklung)<br>Universität Tübingen <br>Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW)<br>Wilhelmstr. 19, 72074 Tübingen<br>Telefon +49 7071 29-77986<br>&lt;link&gt;Potthast[at]uni-tuebingen.de<br>&lt;link&gt;diana.grundmann[at]uni-tuebingen.de</p>]]></content:encoded><category>Attempto-Studium</category><category>Attempto-Forum</category></item>
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