05.03.2026
Am 8. März 2026 wird in Baden-Württemberg ein neuer Landtag gewählt. Die Universität Tübingen ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, ihr Wahlrecht wahrzunehmen. Politische Entscheidungen des Landtags beeinflussen unter anderem die Rahmenbedingungen für Forschung, Studium und wissenschaftsbasierte Innovationen im Land.
„Freie Wissenschaft braucht eine stabile demokratische Grundlage, und Demokratie lebt vom Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger“, sagt Professorin Dr. Karla Pollman, Rektorin der Universität Tübingen und designierte Vorsitzende der Landesrektoratekonferenz Baden-Württemberg (LRK). „Wahlen bieten die Möglichkeit, politische Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Ich möchte alle Wahlberechtigten dazu einladen, diese Chance zu nutzen.“
Die LRK hat im Vorfeld der Landtagswahl Wahlprüfsteine erarbeitet, um die hochschulpolitischen Positionen der Parteien transparent darzustellen. Die Fragen beleuchten zentrale Themen wie die Grund- und Drittmittelfinanzierung der Hochschulen, den Abbau administrativer Belastungen, den Sanierungsbedarf vieler Hochschulgebäude, die Attraktivität des Studien- und Wissenschaftsstandorts Baden-Württemberg sowie Perspektiven für die Weiterentwicklung der Hochschullandschaft.
Die Antworten der Parteien sind auf der Website der LRK veröffentlicht und bieten eine übersichtliche Orientierung für alle, die sich über wissenschafts- und hochschulpolitische Inhalte der Wahlprogramme informieren möchten. Die vollständige Übersicht ist einsehbar unter www.lrk-bw.de/landtagswahl-2026