Uni-Tübingen

Stichprobenmodell zur Überprüfung von 3G in Lehrveranstaltungen

Kurzfassung des Modells

Um Präsenzlehre im Wintersemester 2021/22 zu ermöglichen, ist eine 3G-Überprüfung in allen Lehrveranstaltungen erforderlich. Die Corona-Verordnung Studienbetrieb erlaubt anstelle der flächendeckenden Überprüfung auch ein Stichprobenmodell. Folgende Punkte bilden die Kernelemente des für die Universität Tübingen entwickelten Modells:

  • In jeder Veranstaltung werden durch die Dozierenden wöchentlich 10% der Teilnehmenden für eine Überprüfung ihres 3G-Status ausgewählt. Die Mindestanzahl beträgt 3 Studierende. 
  • Bei Veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden, die mehrmals wöchentlich stattfinden, kann in jeder der einzelnen Sitzungen die Überprüfung auf 5% der Anwesenden beschränkt werden.
  • Das Vorgehen wird von den Dozierenden zu Beginn jeder Lehrveranstaltung erklärt. Auf Anonymität und auf die möglichen Konsequenzen von Regelverstößen wird hingewiesen.
  • Die Auswahl der Personen erfolgt zufällig (z.B. unter „Zufallsgenerator“ in Google-Suchmaschine) und die Überprüfung diskriminierungsfrei. 
  • Die oder der Lehrende stellt die Zahl der Anwesenden fest und überprüft die für die Stichprobe relevante Zahl von Studierenden darauf, ob diese geimpft, genesen oder negativ auf Covid-19 getestet sind.  
  • Der oder die Lehrende trägt die Ergebnisse noch am gleichen Tag und für jede Lehrveranstaltung, in der eine Stichprobe durchgeführt wurde (nicht erforderlich bei Vollerhebung), in anonymer Form in das Web-Formular eworkflow.uni-tuebingen.de/form/zdv_allgemein_3g ein und speichert diese. Folgende Angaben sind dabei zwingend erforderlich: 
    • Name der Lehrveranstaltung,
    • Datum der Überprüfung,
    • Teilnehmerzahl (N),
    • Anzahl überprüfte Personen (n),
    • Anzahl an Personen, die 3G nicht erfüllen,
    • Anzahl an Person, die sich der Überprüfung entzogen haben. 
  • Zur Überprüfung können zusätzliche Hilfskräfte bzw. studentische Aushilfen eingesetzt werden, die zentral finanziert werden.
  • Kann eine der überprüften Personen ihren 3G-Status nicht nachweisen, ist diese Person von der Lehrveranstaltung auszuschließen. In den ersten vier Wochen der Vorlesungszeit wird ein Sicherheitsdienst in den großen Veranstaltungsgebäuden auf der Morgenstelle und im Tal präsent sein, um die Einhaltung der 3G-Regel zu unterstützen. Sollte eine Person ohne 3G-Status sich weigern, den Raum zu verlassen, wird den Lehrenden empfohlen, die Veranstaltung zu unterbrechen und die Polizei zu rufen oder die Veranstaltung abzubrechen. 

(Stand: 18.10.2021)

Eine ausführliche Fassung des Modells finden Sie im Hygienekonzept der Universität unter der Überschrift "Stichprobenmodell zur Überprüfung von 3G bei Studierenden für Lehrveranstaltungen".