Uni-Tübingen

Kollegiale Weiterbildung für Lehrende

Nur wer ein Ziel hat, kann Umwege gehen. Auch eine Ermöglichungsdidaktik dient der Auseinandersetzung mit Inhalten. Den Lehrenden kommt die Aufgabe zu, ihren Studierenden Ziele vorzugeben und es zuzulassen, dass sie auf eigenen (Um-)Wegen dorthin finden. Im Umkehrschluss ist die Lehre ein Erfahrungsfeld für WissenschaftlerInnen, um eigene Kompetenzen kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Häufig wird von „Innovationen in der Lehre“ gesprochen – eine missverständliche Formulierung, denn streng genommen gibt es kein Patentrezept für gelingende Lehre. Deswegen die Metapher der Umwege: Sie steht für die Möglichkeit, in der Lehre etwas auszuprobieren, mit Gewohnheiten zu brechen, die Studierenden auf neue Wege zu führen und ähnliches. An der Universität Tübingen gibt es zahlreiche Lehrende, die solcherart Umwege gegangen sind und die Veranstaltungsreihe „Kollegiale Weiterbildung“ dient als Forum, sich gegenseitig davon zu berichten, gemeinsam zu reflektieren und sich im didaktischen Handeln zu inspirieren.

Die eigene Lehre als ein Experimentierfeld zu begreifen und sich transdisziplinär darüber auszutauschen, ist Kerngedanke der internationalen Bewegung des Scholarship of Teaching and Learning (SoTL). Mit der Gründung einer bundesweiten Organisation zur Förderung von Innovationen in der Hochschullehre wird SoTL auch in Deutschland an Bedeutung gewinnen. An der Universität Tübingen wird mit der „Kollegialen Weiterbildung“ sowie mit dem Workshop „SoTL-Box“ (Teil des HDZ-Programms 2020) dieser Trend aufgegriffen.

Die Veranstaltungsreihe „Kollegiale Weiterbildung“ organisiert die Hochschuldidaktik in Kooperation mit der Universitätsbibliothek.

Kontakt

Mo.: 9-13 Uhr
Di. & Mi.: 9-17 Uhr

+49 7071 29-78395
nikolaus.roosspam prevention@uni-tuebingen.de

Jeweils von 18:00 bis 19:30 Uhr, Schulungsraum der UB in der Wilhelmstraße 32 (Bonatzbau). Mit freundlicher Bitte um Anmeldung: nikolaus.roos@uni-tuebingen.de