Uni-Tübingen

Zertifikatsstudium Migration und Integration

Als hauptamtliche/r Mitarbeiter/in in der Flüchtlingshilfe leisten Sie neben der Versorgung der geflüchteten Menschen und deren Einbindung in die strukturellen und rechtlichen Gegebenheiten in Deutschland wichtige Integrationsarbeit. Sie sind Ansprechpartner/in dieser Personen für existenzielle Bedürfnisse und zwischenmenschliche Problemfelder. Sie sorgen für den Zugang zur medizinischen Versorgung, zu Bildungsangeboten und unterstützen bei der Klärung des Aufenthaltsstatus. Antwort auf die Frage "wie funktioniert Deutschland “ erhalten die geflüchteten Menschen als erstes in den Sammelunterkünften, im persönlichen Kontakt mit Ihnen und dem zusätzlich noch eingesetzten ehrenamtlichen Personal. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe ist eine reflektierte und professionelle Haltung unabdingbar, um handlungs- und argumentationssicher zu bleiben.

Das Zertifikatsstudium Migration und Integration bietet in den sechs Einzelmodulen Wissen über die Besonderheiten der Sozialen Arbeit im Kontext von Migrationsbewegungen mit und ohne Fluchthintergrund. Für Sie in der aktiven Arbeit haben wir besonders herausfordernde Modulthemen selektiert, die wir in Kooperation mit dem Institut für Fort- und Weiterbildung der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg anbieten. Nachdem Sie alle Module absolviert haben, erhalten Sie das Weiterbildungszertifikat "Certificate of Advanced Studies" (CAS). Die Inhalte entsprechen dem Niveau 7 des Deutschen Qualifikationsrahmens (Master-Niveau).

Die Weiterbildung bietet Ihnen die Möglichkeit aktuelles Forschungswissen in Bezug zu Ihrem individuellen Erleben in der Berufspraxis zu setzen. Sie hat das Ziel, das Sie ihre Klienten/innen in ihrer kulturellen und religiösen Vielfalt erkennen. Sie entwickeln eine professionelle Haltung gegenüber den Herausforderungen, die sich aus der Diversität dieser Menschen und den strukturellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten in Deutschland ergeben. Sie werden handlungs- und argumentationssicher in der aktuellen gesellschaftlichen Diskussion und minimieren somit ihre eigene durch die tägliche Arbeit hervorgerufene emotionale Belastung.

Unserer Kooperationspartner

Unterstützt durch das Universitätsklinikum Tübingen