EIBOR Newsletter & Veröffentlichungen


EIBOR Newsletter

Seit 2021 bietet das EIBOR einen Newsletter an, in dem es über aktuelle Projekte, Publikationen oder Veranstaltungen berichtet. Auch Informationen aus den beiden Partnerinstituten bibor und KIBOR dürfen nicht fehlen.

Wenn Sie Interesse am Newsletter haben, können Sie diesen über folgenden Link abonnieren.

EIBOR Newsletter 02/2025

EIBOR Newsletter 02/2025

Erscheinungsdatum Oktober 2025

Liebe Leser*innen,

wie schön, dass Sie sich entschieden haben, den EIBOR-Newsletter zu abonnieren! Gerne dürfen Sie auch dieses Mal den Newsletter weitergeben und dafür werben! Wer sich neu anmelden möchte, folgt diesem Link. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden. 

Heute erhalten Sie die zweite Ausgabe im Jahr 2025 mit Neuigkeiten aus dem EIBOR. Wir berichten vor allem über unsere neuen Projekte, Publikation sowie über aktuelle Veranstaltungen. 

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen für das ganze EIBOR-Team

Kathrin Sauer


Rückblick

Veranstaltung Demokratiebildung und Antisemitismus-prävenation vom 20.03.2025   

Die Veranstaltung fand im Frühjahr erfolgreich statt. Weitere Informationen finden Sie hier.


Aktuelles

Was brauchen orthodoxe Schüler:innen im BRU?

(Fortbildung für Religionslehrer*innen)

Datum: 07.11.2025, 14-17 Uhr 
Veranstaltungsort: Theologicum (SR 2), 
Liebermeisterstr. 12 in Tübingen und digital

Hier geht es zum Flyer

Orthodoxe Schüler:innen gehören zu den größten Minderheiten im Religionsunterricht an beruflichen Schulen, insbesondere auch im Dualen System. Trotzdem hat diese Minderheit noch immer nicht viel Aufmerksamkeit gewonnen. Für den BRU stellt sich umso mehr die Frage, wie er den zahlreicher werdenden orthodoxen Schüler:innen gerecht werden kann. In Impulsvorträgen aus der orthodoxen, evangelischen und muslimischen Religionspädagogik werden die Herausforderungen für den BRU konkretisiert. Mögliche Themen sowie innovative Möglichkeiten für einen minderheitengerechten Religionsunterricht werden vorgestellt. 

Ziel der Veranstaltung:

  • Die Situation und Bedürfnisse orthodoxer junger Menschen in Deutschland sind beleuchtet.

  • Umsetzungsmöglichkeiten für Unterrichtsprozesse anhand von Erfahrungsberichten und religionspädagogischen Analysen aus orthodoxer, evangelischer und muslimischer Perspektive sind konkretisiert.

  • Unterrichtspraktische Fragen sind kritisch reflektiert.

Referentinnen:

Dr. Erkan Binici, Universität Münster

AR Dr. Yauheniya Danilovich, Universität Münster

Frank Jänicke, Lehrer im BRU / Studierendenpfarrer in Reutlingen 

Prof. Dr. Dr.h.c. Friedrich Schweitzer, Leiter des EIBOR

Prof. Dr. Dr. Athanasios Stogiannidis, Aristoteles Universität Thessaloniki 

Prof. Dr. Fahimah Ulfat, Universität Münster 

Anmeldung: Für Lehrkräfte über die Lehrgangsnummer NZZ56 oder direkt über lfb-online unter: https://lfbo.kultus-bw.de/lfb/termine/NZZ56 und zusätzlich direkt am EIBOR unter: sekretariatspam prevention@eibor.uni-tuebingen.de 

Andere Teilnehmer:innen bitten wir um formlose Anmeldung beim EIBOR unter der oben angegebenen Mailanschrift.

Für alle Online-Teilnehmenden ist hier der Zoom Link: 

https://zoom.us/j/96378463093?pwd=KX3YucuGrAjo145YV9WUCNudZBTHwM.1
Meeting-ID: 963 7846 3093 / Kenncode: 591019 


Projekte

Berufsbezug / Glaube im BRU 

Diese beiden design-based-research Forschungsprojekte sind aktuell in der Erprobungsphase. Im Rahmen dieser praxisorientierten Forschungsmethode werden Unterrichtskonzepte und -materialien entwickelt, erprobt und reflektiert. Das Projekt wird im weiteren Verlauf erprobte und evaluierte Unterrichtseinheiten für die Praxis zur Verfügung stellen. Eine Unterrichtseinheit beschäftigt sich mit der Thematik „Mein Glaube“, die einen offenen Diskurs über den eigenen Glauben im BRU ermöglicht. Sie wird ergänzt durch eine weitere zu „Glaube und Naturwissenschaft“, die das komplementäre Denken nachhaltig fördert. Die Unterrichtseinheit „Berufsbezug im BRU“ will direkt zu Beginn der Ausbildung den Religionsunterricht als ein vielfältiges Fach sichtbar machen, das auf eine Kompetenz- und Wissensvermittlung abzielt, die für den Ausbildungsberuf von (zentraler) Bedeutung ist. 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Glaube im BRU und Berufsbezug im BRU 


Publikationen

Projektabschluss: Digitalität und Fortbildung für den Religionsunterricht (Schwerpunkt BRU) (gemeinsam mit KIBOR)

Im Zeitraum 2021–2025 (Erhebungen 2022–2024) führten EIBOR und KIBOR eine wissenschaftlichen Begleitstudie zur Digitalisierungsoffensive in Baden-Württemberg („SchuB Digital BW“) zu Lehrpersonenfortbildungen im Bereich vom BRU durch. Ausgehend von bislang nur vereinzelt vorhandene Studien zu Fortbildungen im Bereich des BRU sowie den grundsätzlichen Schwierigkeiten von Fortbildungsforschung – insbesondere das Fehlen repräsentativer Samples, und der Rückgriff auf subjektive Einschätzung der Teilnehmenden bzgl. der Wirksamkeit von Fortbildungen – wurden im Anschluss an Fortbildungen im digitalen Raum bzw. zu Digitali-tät sowie am Schulhalbjahresende zwei Online-Befragungen unter Religionslehrpersonen durchgeführt. Die von den detailliert dargestellten Einzelbefunden ausgehenden Ergebnisse und Empfehlungen zu den Fortbildungen fokussieren auf die positive Bewertung durch die teilnehmenden Lehrpersonen, Themenwahl, Format, Verbesserung von Unterricht, digitale Kompetenzen der Lehrpersonen, Qualität der Fortbildungen, Interesse an Digitalität, Empiriebasierung und Forschungsdesiderate. Den Link zur PDF finden Sie auf der Homepage unter Veröffentlichungen hier.


Neue Publikation Anfang 2026: Interreligiöse und ethische Kompetenzen entwickeln – Unterrichtsmaterialien für die generalistische Pflegeausbildung (Vorankündigung)

Anfang nächsten Jahres erscheint unsere neue Publikation „Interreligiöse und ethische Kompetenzen in der generalistischen Pflegeausbildung“. Sie ist das Ergebnis eines vierjährigen Projekts und einer intensiven Zusammenarbeit von EIBOR mit Expert:innen aus Pflegepraxis und Pflegetheorie. Das EIBOR dankt allen Autor:innen, die mit ihren Beiträgen zur Entwicklung von Unterrichtseinheiten beigetragen haben, die passgenau auf die aktuelle Ausbildungsform in der Generalistik zugeschnitten sind. 

Der Band knüpft an die erfolgreiche Veröffentlichung „Ethische und interreligiöse Kompetenzen“ in der Pflege (2014) an und wurde grundlegend erweitert sowie aktualisiert. Entstanden sind 13 praxisorientierte Module, die sich eng an den Kompetenzzielen und Vorgaben der generalistischen Pflegeausbildung orientieren. Im Zentrum steht die Frage, wie Pflegende auf die ethischen und interreligiösen Herausforderungen ihres Berufs vorbereitet werden können – ein Thema, das Angesicht der wachsenden Vielfalt in unserer Gesellschaft hochaktuell ist. Besonders berücksichtigt ist dabei auch das bundesweit einzigartige Unterrichtsfach „Religionsunterricht / religiös-ethische Kompetenzen entwickeln (REK)“ in Baden-Württemberg. Der neue Band bietet Lehrkräften in der generalistischen Pflegeausbildung sowohl im schulischen als auch im akademischen Kontext Impulse und Perspektiven zur Förderung interreligiöser und ethischer Kompetenzen. 

Save the date: Einen vertiefenden Einblick in diese Themen gibt der Studientag Pflege am Donnerstag, den 12. Februar 2026 an der Käthe-Kollwitz-Schule in Bruchsal. Neben Einblicke in einzelne Module der Publikation sind spannende Gesprächspartner:innen eingeladen (s. Veranstaltungen). 

Hier geht es zum Flyer.


EIBOR Arbeitsbericht 

Dieses Jahr ist wieder unser aktueller Arbeitsbericht erschienen. Er bietet einen Überblick über die Arbeit des EIBOR während der letzten sieben Jahre. Diesen finden Sie hier.


„Schülerorientierung Perspektivenübernahme“ (gemeinsam mit dem KIBOR)

Interreligiöses Lernen ist heute für den Religionsunterricht ebenso zentral wie für die wissenschaftliche Religionspädagogik. Angesichts der multireligiösen und multikulturellen Situation, die weithin als kennzeichnend für unsere Gegenwart angesehen wird, versteht sich dies zunehmend von selbst. In Zeiten eines anwachsenden Antisemitismus sowie der Muslim:innenfeindlichkeit gewinnt das Thema zusätzlich an Gewicht und Dringlichkeit. Doch stehen im Zentrum dieses Bandes nicht erneut die entsprechenden Begründungen für interreligiöses Lernen, sondern es wird gefragt, wie es um die Wirksamkeit eines solchen Lernens bestellt ist und wie diese Wirksamkeit weiter gesteigert werden kann. Die in diesem Band dokumentierte empirische Untersuchung, die mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Tübingen durchgeführt werden konnte, trägt zu beiden Fragen bei. 

Weitere Informationen finden Sie hier.


Veranstaltungen 

„BRU – so bunt wie das Leben!“: Digitalkongress der ALPIKA-BS 

Datum: 02.12.2925, 08:30-15:15 Uhr 

Im Mittelpunkt des dritten deutschlandweite online-Event der Religionspädagogischen Institute steht der Austausch – von Kolleg*innen für Kolleg*innen. In drei Workshop-Phasen werden Ideen für einen vielfältigen und lebendigen Religionsunterricht präsentiert: methodisch fundiert, didaktisch reflektiert und eben tatsächlich genauso bunt wie die Schüler*innenschaft und das Leben an Berufsbildenden Schulen. Flankiert werden diese Angebote von einem gemeinsamen Auftakt und Ende sowie einem Chillout-Room für die, die einfach mal mit anderen reden wollen.

Eine Anmeldung ist zwischen dem 15. September und 17.November 2025 unter https://beruf-trifft-religion.de/ möglich. 

Im Rahmen dieser Veranstaltung bietet das EIBOR einen Workshop an mit dem Titel: „Wieviel Glaube braucht der RU?“


Lehrgang “Interreligiöse und ethische Kompetenzen in der generalistischen Pflegeausbildung”

Datum: 12.02.2026, 09:30-16:30 Uhr 

Ort: Käthe-Kollwitz-Schule, Reserveallee 5, 76646 Bruchsal

Hier geht es zum Flyer.

Zielgruppe: Evangelische und katholische Religionslehrkräfte und Pflege-pädagog:innen sowie Ethik-Lehrkräfte in der generalistischen Pflegeausbildung.

Inhalt:

Interreligiöse und ethische Kompetenzen gewinnen sowohl im Pflegealltag als auch in der generalistischen Pflegeausbildung angesichts von unterschiedlichen weltanschaulichen und religiösen Prägungen sowie unterschiedlichen Bedürfnissen der zu Pflegenden zunehmend an Bedeutung. In Impulsvorträgen werden die Art und die Bedeutung dieser Kompetenzen konkretisiert. Innovative Unterrichtsmodule aus verschiedenen Themenbereichen werden vorgestellt, die im Unterricht an Pflegeschulen zur Förderung interreligiöser und ethischer Kompetenzen eingesetzt werden können.

Ziel der Veranstaltung:

  • Die Bedeutung interreligiöser und ethischer Kompetenzen ist in der generalistischen Pflegeausbildung und im Pflegealltag ist beleuchtet und konkretisiert

  • Beispiele sowie Umsetzungsmöglichkeiten für konkrete Unterrichtsprozesse sind anhand unterschiedlicher Themenbereiche vorgestellt

  • Unterrichtspraktische Fragen sind kritisch reflektiert

Anmeldung:

Diese erfolgt über das Sekretariat des EIBOR: sekretariatspam prevention@eibor.uni-tuebingen.de

Meldeschluss ist der 15.12.2025

Lehrkräfte aus Baden-Württemberg melden sich bitte online über lfb-online an! Eine Anmeldung ist über die Anmeldefrist am 25.9.2025 hinaus möglich! Die Lehrgangsnummer lautet M955G oder direkt über lfb-online (https://lfbo.kultus-bw.de/lfb/termine/M955G). 


Aus dem EIBOR 

Verabschiedung von Birgit Rommel und Frank Jänicke

Vor den Sommerferien haben wir Birgit Rommel und Frank Jänicke verabschiedet. Diese nehmen planmäßig ab Herbst 2025 neue Aufgaben wahr. Wir bedanken uns herzlich für ihr Engagement am EIBOR und wünschen Ihnen für ihre neuen Aufgaben alles Gute!


Kooperationen

BIBOR

Allgemeine Infos finden Sie wie gewöhnlich auf der Homepage des Instituts. 


KIBOR

Neuer Fachbeitrag zur Bildungsarbeit von Erzieher:innen

Wie kann antisemitismuskritische Bildung konkret im Unterricht umgesetzt werden?

In ihrem aktuellen Artikel stellen Julia Hofmann und Elisabeth Migge ein Unterrichtsvorhaben für die schulische Ausbildung von Erzieher:innen vor. Der Beitrag „Antisemitismuskritische Bildung – eine Aufgabe auch für mich?“ ist in Religion unterrichten 6/1 (2025), S. 142–192 erschienen und kann hier über die KIBOR Homepage gelesen werden


Ökumenischer Studientag Berufskolleg: „Antisemitismus im Religionsunterricht an beruflichen Schulen“

Datum: 04.11.2025, 9.30–16.30 Uhr, Ort: Christuskirche (Jugendkirche), Kruppstr. 13, 40227 Düsseldorf

Antisemitismus als ein gesamtgesellschaftliches Problem macht auch vor der Schule nicht Halt – Vorurteile, Verschwörungserzählungen, Hass und Gewalt treten dabei immer wieder in Erscheinung. Dem Religionsunterricht kommt hier eine besondere Verantwortung zu: Er kann ein zentraler Ort der Sensibilisierung, Prävention und Begegnung sein. 

Der diesjährige ökumenische Studientag für Lehrerinnen und Lehrer im BRU in Nordrhein-Westfalen widmet sich daher dem Thema Antisemitismus und Antisemitismus-

prävention im schulischen Kontext. Gemeinsam mit -Fachleuten aus Theologie, Religionspädagogik und politischer Bildung erarbeiten wir Umgangsformen, wie anti semitischen Einstellungen im Unterricht begegnet werden kann. Neben fundierten Impulsen zur Geschichte und aktuellen Erscheinungsformen von Antisemitismus aus sowohl christlich- als auch islamisch-religionspädagogischer Perspektive, stehen praxisorientierte Workshops im Mittelpunkt, die konkrete Handlungsmöglichkeiten und didaktische Zugänge für den Unterricht aufzeigen. Das Programm und die Mitwirkenden können Sie dem angehängten Flyer entnehmen. 

Hier finden Sie weitere Informationen. 


FIBOR 

Projekt „Religionspädagogische Spiritualität“ Studie II

Spiritualität ist in der deutschen Bildungslandschaft in den vergangenen Jahren neu in die Diskussion gekommen – insbesondere in der Bildungsarbeit mit Lehrkräften. Sie erscheint als schöpferische Ressource für eine Spiritualitätsdidaktik, die es in Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie im Schulalltag zu entwickeln, einzuüben und zu reflektieren gilt. Vor diesem Hintergrund führt das Frankfurter Institut für berufsorientierte Religionspädagogik (FIBOR) der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen ein Forschungsprojekt durch. Es dient dem Ziel, die Spiritualität(en) von Berufsschullehrkräften mittels qualitativer und quantitativer empirischer Methoden zu erkunden und auf dieser Grundlage zur Entwicklung eines spirituellen Habitus und zur Klärung der Frage nach dessen didaktischer Gestalt und Präsenz im Unterrichtsgeschehen beizutragen. Bei der Untersuchung handelt es sich um eine Weiterführung von Studie I zur religionspädagogischen Spiritualität, die sich allgemein auf Religionslehrkräfte, Pastoralreferent*innen und Gemeindereferent*innen im Schuldienst bezog. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse steht noch aus.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.


Projekt „Selbstkonzept-Entwicklung Jugendlicher als Aufgabe der Schulpastoral in der beruflichen Bildung“

Jugendliche erleben in ihrem Aufwachsen in unserer Gesellschaft in den verschiedenen Subsystemen Familie, Wirtschaft und Freizeit ganz unterschiedliche Werte und Normen. Es sind wechselnde Sinnsysteme, in denen sie zurechtkommen müssen. Ihr Tun und Erleben wird permanent begleitet von dem Gedanken: Alles, was ich tue und wofür ich mich entscheide, könnte auch anders sein.

Auch Schule ist ein solches Subsystem. Sie ist zudem ein Spiegel der Gesellschaft und wird zum Kristallisationspunkt verschiedener Werteinteressen zwischen Wirtschaft, Konsum und Kultur, die zueinander Widersprüche beinhalten und Konflikte mit sich bringen. Gerade bei Schülerinnen und Schülern im Jugendalter, das von Sinn- und Orientierungssuche bestimmt ist, erschweren diese Widersprüchlichkeiten die persönliche Sinn- und Lebenswegfindung.

Ausgehend von diesem Hintergrund verfolgt das Projekt das Ziel einer konzeptionellen Darstellung unter Berücksichtigung von Grenzen und Möglichkeiten, wie Jugendliche in Sinn- und Lebensfragen und in ihrer Persönlichkeits-Bildung Orientierung finden können und inwiefern Schulpastoral zum Gelingen beitragen kann. Dabei geschehen Lernen und Entwicklung nicht alleine auf kognitiver Ebene, sondern auch verhaltensbezogene sowie affektive Prozesse sind bei der Entwicklung und Entfaltung der Persönlichkeit von entscheidender Bedeutung und können zu neuen Einstellungen bzw. zu neuem Verhalten führen.

Gegenstand der Untersuchung ist daher die Frage, welche kognitiven, affektiven sowie verhaltensbezogenen Prozesse Jugendliche heute in ihrem Menschsein fördern, sodass sie ihre Energien und ihre Lebenszeit lebensdienlich und zukunftstauglich ausrichten können, und wie Eltern, Seelsorger, Lehrerinnen und Lehrer sie dabei unterstützen können.

Berufliche Bildung dient dann nicht mehr der alleinigen Wissensvermittlung, sondern Schule wird zu einem Ort, an dem Schülerinnen und Schüler sinnvolle und lebensdienliche Kulturformen entwickeln und einüben und in ihrer Persönlichkeit und in ihrem Menschsein reifen können.

Projektverantwortlicher: Sebastian Sehr

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.


Projekt zur Spiritualität in der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern beruflicher Schulen

Neben den Lehrkräften sind die Schülerinnen und Schüler die zentralen Akteurinnen und Akteure in der beruflichen Schule. Für die Mitarbeitenden des FIBOR lag es daher Nahe, neben der Spiritualität von Lehrkräften auch die Spiritualität Jugendlicher und junger Erwachsener in der Schule genauer zu betrachten. In einem weiteren Forschungsprojekt gehen wir daher den Ausdrucksformen von Spiritualität(en) in der Lebenswelt von Schülerinnen und Schüler näher auf die Spur. Hierbei stehen folgende Fragen im Vordergrund:

  • Wie drückt sich die Spiritualität bei Schülerinnen und Schülern beruflicher Schulen aus?

  • Welche Bedeutung hat die Spiritualität für Schülerinnen und Schüler beruflicher Schulen?

  • Welche Auswirkungen haben die Ausdrucksformen und Bedeutungen von Spiritualität von Schülerinnen und Schüler auf die pädagogische Praxis im Religionsunterricht an beruflichen Schulen?

Grundlegend für das Forschungsprojekt ist die Annahme, dass Schülerinnen und Schüler durchaus spirituelle Erfahrungen machen und spirituelle Verhaltensweisen besitzen, wenngleich sie sich nicht unbedingt als spirituell einschätzen. Die spirituelle Erfahrungswelt verbunden mit den dazugehörigen Verhaltensweisen beeinflussen dabei auch die Denkweisen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen und sind integraler Bestandteil deren Alltagswelt.

Um dem Anspruch eines polyvalenten Spiritualitätsbegriff gerecht zu werden, wird bei dem FIBOR-Projekt darauf verzichtet, von Seiten der Forschenden deduktive Deutungen zur Spiritualität vorzugeben. Vielmehr bildet ein offenes Forschungsdesign nach der Grounded Theory das Fundament der Forschungspraxis. Aktuell befindet sich das Projekt in der ersten Entwicklungsphase, daher folgt hier zunächst ein grober Überblick zum methodischen Vorgehen.

Die erste Phase des Vorgehens bildet ein offener Ausgangspunkt. Ausgehend von einem wenig fokussierten Untersuchungsanliegen werden erste Sondierungen im Untersuchungsfeld durchgeführt. In Lerngruppenworkshops sollen dabei unter Anleitung der Forschenden erste Datenzugänge eröffnet werden. Durch Workshops in unterschiedlichen Kontexten der beruflichen Bildung sollen theorierelevante Bezüge aufgespürt werden. Hierdurch soll der Weg zu einer ersten begrifflichen und modellhaften Konzeptualisierung zur Spiritualität in der Lebenswelt von Schülerinnen und Schülern beruflicher Schulen geebnet werden. Zur Ausgestaltung notwendiger Differenzierungen sollen in einer zweiten Phase Einzelinterviews mit Schülerinnen und Schülern geführt werden. In dieser Phase wird das Forschungsdesign differenzierter und auf bestimmte erkenntnisrelevante Bezüge eingegrenzt. Durch dieses Vorgehen wird das Ziel eines abduktiven Forschungsansatzes erreicht.

 

Projektverantwortlicher: Michael Holler 


Sonstiges 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: EIBOR | Universität Tübingen

Ihre Ansprechpartnerinnen im EIBOR: 

Wiss. Mitarbeiterin: Dr. Kathrin Sauer, E-Mail: kathrin-stephanie.sauerspam prevention@uni-tuebingen.de

Sekretariat EIBOR: Simone Jahn, Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR), Universität Tübingen Kontaktadresse: Liebermeisterst. 18, D-72076 Tübingen / Lieferanschrift: Liebermeisterstr. 12-16, D-72076 Tübingen

E-Mail: , Fon: +49 7071/29-77487

EIBOR Newsletter 01/2025

EIBOR Newsletter 01/2025

Erscheinungsdatum 27.01.2025

Liebe Leser*innen,

wie schön, dass Sie sich entschieden haben, den EIBOR-Newsletter zu abonnieren! Gerne dürfen Sie auch dieses Mal den Newsletter weitergeben und dafür werben! Wer sich neu anmelden möchte, folgt diesem Link. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden. 

Heute erhalten Sie die erste Ausgabe im Jahr 2025 mit Neuigkeiten aus dem EIBOR. Wir berichten vor allem über unsere neuen Projekte, Publikation sowie über aktuelle Veranstaltungen. Mit der neuen Kategorie „Lesetipp“ verweisen wir in der Rubrik „Publikationen“ auf Veröffentlichungen, die wir Ihnen besonders ans Herz legen möchten. 

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen für das ganze EIBOR-Team

Anne Krasel und Kathrin Sauer


Aktuelles

„(Kein) Glaube im BRU – Wieviel Glaube braucht der BRU?“ (digital im Rahmen von Relilab)

Datum: 27.02.2025 14:00 – 16:00 bzw. 17:00

Hat Glaube ausreichend Raum im BRU? Wieviel Glaube braucht der BRU? Religionsdidaktisch scheinen die Fragen geklärt zu sein: Religionsunterricht ist religionsbezogen positionell und Glaube ein zentrales Thema. Aus unseren EIBOR- und KIBOR-Studien wissen wir, dass die befragten Schüler:innen Wert darauf legen, dass dabei ihr eigener Glaube wahrgenommen und gewürdigt wird.

Wir präsentieren Hinweise aus verschiedenen Studien von EIBOR und KIBOR zur Perspektive von Schüler:innen. Diese ergänzen wir durch eine Perspektive auf Lehrpersonen und ihren Glauben im BRU. Ausgehend davon nehmen wir den konkreten Unterricht in den Blick und benennen zentrale Aspekte für eine konkrete Gestaltung von BRU. Gemeinsam entwickeln wir didaktische Ansatzpunkte und stellen Umsetzungsbeispiele vor. Für Interessierte besteht die Möglichkeit, ab 16 Uhr in einen vertieften Austausch über eigene Unterrichtsideen zu kommen.

EIBOR (Evangelisches Institut für berufsorientierte Religionspädagogik) und KIBOR (Katholisches Institut für berufsorientierte Religionspädagogik) der Universität Tübingen gestalten die Fortbildung gemeinsam.

Leitung: Dr. Hanne Schnabel-Henke, Prof. Dr. Dr. hc. Friedrich Schweitzer (EIBOR), Prof. Dr. Reinhold Boschki (KIBOR).

Zoom Link: https://relilab.org/relilabbru-kein-glaube-im-bru-wieviel-glaube-braucht-der-bru/

Anmeldung: https://lfbo.kultus-bw.de/lfb/termine/7ZP7M


Projekte

Zwei neue Projekte in der fachdidaktischen Unterrichtsforschung und -entwicklung:

An die Befunde aus verschiedenen empirischen Studien von EIBOR knüpfen zwei neue Vorhaben an: Thematisch geht es um die Verortung von „Glaube im BRU“ und dem „Berufsbezug im BRU“. 

Mit dem Konzept des Design-Based Research werden im Rahmen der fachdidaktischen Unterrichtsforschung und -entwicklung Unterrichtsmaterialien erstellt und in einem mehrstufigen Verfahren erprobt, evaluiert und weiterentwickelt. 

Die Unterrichtseinheit zu “Mein Glaube“ soll einen offenen Diskurs über den persönlichen Glauben im BRU ermöglichen, eine weitere Unterrichtseinheit zu „Glaube und Naturwissenschaft“ das komplementäre Denken nachhaltig fördern.

Das Projekt “Berufsbezug im BRU“ basiert auf der Beobachtung, dass Lehrkräfte einen solchen Berufsbezug in ihrem Unterricht wahrnehmen, Schüler:innen hingegen nicht in gleichem Maße. Das Projekt erarbeitet Unterrichtsvorschläge, welche einen direkten Bezug zwischen Ausbildungsberuf und BRU thematisieren. 

Diese erprobten und evaluierten Unterrichtseinheiten werden der Praxis des BRU zur Verfügung gestellt. 


Publikationen

Qualität von Religionsunterricht und Lernen 

Von Friedrich Schweitzer,  Evelyn Schnaufer und  Martin Losert (Hrsg.) 

Welche Qualität im Religionsunterricht realisiert wird, entscheidet sich letztlich daran, wie er von den Schüler:innen rezipiert wird. Um dies zu prüfen, bedarf es zunächst eines Untersuchungsinstruments, mit dem die Wahrnehmungen von Schüler:innen verlässlich erfasst werden können. Eine zweite Aufgabe liegt dann in der weiteren Erprobung dieses Instruments in den Schulen. Dabei geht es nicht nur wie bei vielen früheren Untersuchungen um die Akzeptanz von Religionsunterricht, sondern auch um das Lernen sowie um die religiöse Allgemeinbildung von Schüler:innen (Grundschule sowie Sekundarstufe I).

Dieser Band dokumentiert beides, die Entwicklung des Untersuchungsinstruments ebenso wie Befunde aus der Schüler:innenbefragung im Projekt QUIRU (Qualität und Qualitätsentwicklung im Religionsunterricht). Diese Befragung wurde im Bereich von fünf Bundesländern (Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein) bzw. der dortigen evangelischen Kirchen durchgeführt. Beiträge aus den Landeskirchen kontextualisieren die Befunde.

Insgesamt begründen die Befunde ein positives Urteil über den Religionsunterricht. Namentlich den Religionslehrkräften stellen die Schüler:innen ein gutes Zeugnis aus. Zugleich werden aber auch Problemzonen und Herausforderungen sichtbar, so dass aus den Befunden zahlreiche Impulse für die Weiterentwicklung von Religionsdidaktik und Religionsunterricht erwachsen. Die Befunde sind für die Aus- und Fortbildung ebenso weiterführend wie für Religionslehrkräfte in der Praxis.

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


Religionspädagogik in der Kita 

Von Albert Biesinger und Friedrich Schweitzer

Alle Kinder stehen in ihrer Entwicklung vor religiösen Orientierungsfragen. In einer multireligiösen und säkularer gewordenen Gesellschaft gilt es umso mehr. Aber wie kann heute religiöse und interreligiöse Begleitung und Erziehung in kirchlichen sowie in kommunalen Einrichtungen verantwortungsvoll gestaltet werden? Die Autoren erschließen dazu Kompetenzbereiche für die religionspädagogische Arbeit mit Kindern. Sie beschreiben Aufgaben und Herausforderungen und stellen Lösungsmöglichkeiten vor – praxisnah und kompetent. Ein Grundlagenwerk für Praxis, Aus- und Fortbildung.

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


Glaube in der Krise

Von Golde Wissner

Wie verändern sich religiöse Haltungen und die Intensität, mit der „geglaubt“ wird in und durch Krisenerfahrungen bei jungen Menschen? Dieser Frage stellt sich die Autorin und versucht in einer Befragung von über 500 jungen Menschen Antworten zu finden. Ein Ergebnis, das auch bisherige Annahmen stützt: Religiöse Entwicklung und Veränderung geschieht bei Jugendlichen hauptsächlich durch Nachdenken und Hinterfragen. Diese kognitiven Prozesse geschehen jedoch nicht losgelöst von Erfahrungen. Krisenerfahrungen können die religiöse Entwicklung besonders beeinflussen. Diese Verbindung wurde bisher noch nicht untersucht. Ein überraschendes Ergebnis der Untersuchung: Schwierige Erfahrungen können zu einer erwartungsgemäßen Abnahme aber ebenso häufig auch zu einer Intensivierung der Religiosität führen. Die Frage nach Gottes Gerechtigkeit angesichts von Leiderfahrungen ist dabei besonders für die jungen Menschen bedeutsam, die einen vertrauensvollen und persönlichen Gottesglauben haben, ohne dass diese Frage zwangsläufig zu einem „Einbruch“ des Glaubens führen muss.

Dieses Buch hilft die Vielschichtigkeit religiöser Entwicklung junger Menschen besser wahrzunehmen und zu verstehen.

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


Umgang mit dem Thema Tod bei Auszubildenden der generalistischen Pflegeausbildung 

Von Dr. Eva Dubronner

Ein Bild, das Text, Screenshot, Schrift, Marke enthält. Automatisch generierte BeschreibungDie wissenschaftliche Arbeit steht unter der Zielsetzung, den Stellenwert des Themas Tod bei Auszubildenden der neuen generalistischen Pflegeausbildung zu erforschen und zu untersuchen, inwieweit sich das Todesbewusstsein durch Zunahme von Fachwissen seitens des berufstheoretischen Unterrichts und durch berufspraktische Erfahrungen und Begegnungen mit Sterbenden und trauernden Angehörigen verändert. Die Erfassung und Bewertung der thanatologisch- und praktischen Erlebnis- und Darstellungsform wird mithilfe von leitfadengestützten Interviews exploriert und Unterschiede mit Blick auf die Thematik zwischen Auszubildenden des ersten und dritten Ausbildungsjahrganges dargestellt.

Darüber hinaus werden die Befunde der qualitativen Erhebung in den curricularen Kontext gestellt und Handlungsoptionen für den berufstheoretischen Unterricht der dreijährigen Pflegeausbildung zum Thema Tod gegeben.

Die Thematisierung der Endlichkeit- und Vergänglichkeitsthematik mittels leitfadengestützten Interviews versteht sich als eine der ersten wissenschaftlichen Beiträge zur Erhebung des Todesbewusstseins bei Auszubildenden der neuen generalistischen Pflegeausbildung.  

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


LESETIPP:

Was ist „guter BRU“? Qualität und Qualitätsentwicklung im Religionsunterricht an beruflichen Schulen. Das Projekt QUIRU-B. 

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


Vorankündigungen:

Schüler:innenorientierung – Perspektivenübernahme – Interreligiöses Lernen. Wirksamkeit unterschiedlicher Formen von Religionsunterricht: Ein Cluster Randomized Controlled Trial, März 2025!

Von Magda Bräuer, Martin Losert, Friedrich Schweitzer, Reinhold Boschki (Hrsg.). Unter Mitarbeit von Hanne Schnabel-Henke und Simone Hiller.

Interreligiöses Lernen ist heute für den Religionsunterricht ebenso zentral wie für die wissenschaftliche Religionspädagogik. Angesichts der multireligiösen und multikulturellen Situation, die weithin als kennzeichnend für unsere Gegenwart angesehen wird, versteht sich dies zunehmend von selbst. In Zeiten eines anwachsenden Antisemitismus sowie der Muslim:innenfeindlichkeit gewinnt das Thema zusätzlich an Gewicht und Dringlichkeit. Doch stehen im Zentrum dieses Bandes nicht erneut die entsprechenden Begründungen für interreligiöses Lernen, sondern es wird gefragt, wie es um die Wirksamkeit eines solchen Lernens bestellt ist und wie diese Wirksamkeit weiter gesteigert werden kann. Die in diesem Band dokumentierte empirische Untersuchung, die mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Universität Tübingen durchgeführt werden konnte, trägt zu beiden Fragen bei.

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


Einblick in das Pflegeprojekt

Neuauflage: Veröffentlichung voraussichtlich Juni 2025

Materialien zur Förderung interreligiöser und ethischer Kompetenzen – speziell für die generalistische Pflegeausbildung entwickelt

Ein Bild, das Text, Screenshot, Schrift, Aufdruck enthält. Automatisch generierte BeschreibungPflegeauszubildende stehen zunehmend vor der Herausforderung, die religiöse und weltanschauliche Vielfalt im Pflegealltag angemessen zu berücksichtigen. Ein respektvoller Umgang erfordert Kompetenzen und Kenntnisse in den Bereichen Ethik und interreligiöse Kommunikation. Dabei geht es auch um die Auseinandersetzung mit ethischen Konflikten und Grenzsituationen, die mit religiösen Überzeugungen verknüpft sein können. 

Bereits 2014 erschien der gemeinsam von EIBOR und KIBOR entwickelte Modulband zum Thema „Ethische und interreligiöse Kompetenzen in der Pflege“. Aktuell wird dieser Band in Hinsicht auf die generalistische Pflegeausbildung (Kinder-, Kranken- und Altenpflege) überarbeitet und erweitert. Ziel ist es, die interreligiösen und ethischen Kompetenzen der Auszubildenden in der Generalistik zu fördern und sie an die gesellschaftlichen Veränderungen anzupassen.

Wesentliche Merkmale der Materialien: 

  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Praxistaugliche Fallsituationen wurden von Lehrkräften aus pflegerischen, religionspädagogischen und medizinischen Fachbereichen entwickelt. 

  • Flexibler Einsatz: Die 15 Unterrichtsmodule orientieren sich am Bildungsplan und berücksichtigen die verschiedenen Niveaus der Ausbildungsdrittel. Sie können außerdem in Weiterbildungen oder im Hochschulkontext genutzt werden. 

  • Praxisorientierung: Die Materialien sind speziell für die neuen Berufsfelder in der Pflegeausbildung konzipiert.

Die Module vermitteln grundlegende interreligiöse und ethische Kompetenzen und sind sowohl für die zwei- als auch für die dreijährige Pflegeausbildung geeignet. Ergänzend zum gedruckten Materialband steht ein Online-Zugang mit zusätzlichen Inhalten zur Verfügung. 

Projektverantwortlich: 

Prof. Dr. Dr. Friedrich Schweitzer und Dr. Eva Dubronner 

mit Unterstützung und Mitarbeit von Dr. Kathrin Sauer, Dr. Brigit Rommel, Dr. Hanne Schnabel-Henke, Frank Jänicke und Anne Krasel 


3. Arbeitsbericht des EIBOR

Der neue Arbeitsbericht wird Mitte März digital und als Broschüre erscheinen und führt den 2. Arbeitsbericht (ab 2015) fort. 


Veranstaltungen

Der Beitrag des Religionsunterrichts an Beruflichen Schulen für Demokratiebildung und Antisemitismusprävention

Donnerstag, 20. März, 16-18 Uhr, Universität Tübingen, Theologicum, Liebermeisterstraße 12.

Die katholischen und evangelischen Institute für berufsorientierte Religionspädagogik (KIBOR und EIBOR) laden ein zu einer Veranstaltung mit dem Antisemitismusbeauftragten des Landes Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume, und Ministerialdirigenten Klaus Lorenz (Kultusministerium).

Nach Impulsreferaten von Dr. Michael Blume (Beauftragter der Landesregierung gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben) und OStD‘in Anne Gsell (Max-Eyth-Schue Stuttgart) wird es ein Podium geben, an dem außer den Vortragenden MD Klaus Lorenz (KM), Ordinariatsrätin Dr. Ute Augustyniak-Dürr (DRS), Oberkirchenrätin Carmen Rivuzumvami (OKR Stuttgart) und Jessica Hösel (Hochschule für Jüdische Studien) teilnehmen 

Die Veranstaltung wendet sich an Religionslehrkräfte aller Schularten.


Kooperationen

bibor

Allgemeine Infos finden Sie wie gewöhnlich auf der Homepage des Instituts. 


KIBOR

KIBOR auf der Didacta zu "Demokratie braucht Bildung – Bildung braucht Demokratie" (11.- 15.02.2025):

"Nachgefragt: Wie hilft religiöse Bildung gegen Antisemitismus?"

Prof. Reinhold Boschki, Universität Tübingen & Dr. Michael Blume, Beauftragter der baden-württembergischen Landesregierung gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben.

Mittwoch, 12.02.2025, 14:00-15:00 Uhr, Halle 7 Stand: 7C050

Den Stand der Kirchen sowie das weitere Programm dort finden Sie unter: https://kirche-auf-der-bildungsmesse.org/.


Schlüsseltexte der Religionspädagogik ‚quer‘ gelesen 

Interreligiöse und interkonfessionelle Zugänge 

Von Reinhold Boschki, Thomas Schlag, Henrik Simojoki, Fahimah Ulfat (Hrsg.), Benjamin Ahme, Canan Balaban, Thomas Buchschuster, Maarit Franzki

Mit Beiträgen von Stefan Altmeyer, Ednan Aslan, Tarek Badawia, Reinhold Boschki, Fatima Caviş, Yauheniya Danilovich, Claudia Gärtner, Jan-Hendrik Herbst, Marina Kiroudi, Martina Kumlehn, Bruno Landthaler, Evangelos Pepes, Mirjam Schambeck, Thomas Schlag, Bernd Schröder, Henrik Simojoki, Athanasios Stogiannidis, Fahimah Ulfat.

Am 16.12.2024 wurde Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer anlässlich seines 70. Geburtstages als Freundesgabe seitens der Herausgeber:innen Reinhold Boschki,  Thomas Schlag,  Henrik Simojoki und  Fahimah Ulfat der dafür eigens zusammengestellte Band „Schlüsseltexte der Religionspädagogik ‚quer‘ gelesen. Interreligiöse und interkonfessionelle Zugänge“ überreicht. Die Schlüsseltexte wurden von Wissenschaftler:innen aus einer jeweils anderen Konfession und Religion kommentiert.

Dieser Band bahnt einen innovativen Zugang zu religionspädagogischen Theoriebeständen an, der quer zu konfessionellen und religiösen Versäulungstendenzen in Vergangenheit und Gegenwart liegt. Statt einmal mehr klassische Publikationen der eigenen Tradition zu erschließen, setzen sich Autor:innen aus der jüdischen, islamischen, orthodoxen, katholischen und evangelischen Religionspädagogik mit Schlüsseltexten anderer Traditionen auseinander. Dabei spannt sich der Bogen der ausgewählten Autor:innen und Texte über einen Zeitraum von mehr als 1000 Jahren und umfasst viele bildungsgeschichtliche Epochen.

Ein Bild, das Text, Screenshot, Design enthält. Automatisch generierte BeschreibungUm das Anregungspotenzial solcher Querlektüren auszuschöpfen, sind die Beiträge analog aufgebaut: Auf die Einleitung folgt eine knappe Vorstellung der Autorin bzw. des Autors sowie des Textes, dessen Argumentationslogik kurz nachgezeichnet wird. Daran schließt sich eine Perspektivenverschränkung an, in der Momente der Nähe wie auch der Fremdheit markiert und reflektiert werden. Abschließend werden die Texte bezüglich ihres Inspirationspotenzials für die heutige religiöse Bildung befragt.

Durch die mehrperspektivische Durchdringung religionspädagogischer Schlüsseltexte öffnet der Band den Blick für die Vielfalt und den Reichtum religiöser Bildungstraditionen, trägt zum Abbau stereotyper Sichtweisen bei und fundiert die gegenwärtigen Bemühungen religiöser Akteur:innen, in Kontexten öffentlicher Bildung verstärkt gemeinsam Verantwortung wahrzunehmen.

Nähere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


FIBOR

Allgemeine Infos über das neu begründete Institut finden Sie auf deren Homepage.


Sonstiges

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: EIBOR | Universität Tübingen

 

Ihre Ansprechpartnerinnen im EIBOR:

 

Anne Krasel und Kathrin Sauer           

 

E-Mail: anne.krasel@eibor.uni-tuebingen.de 

 

            kathrin-stephanie.sauer@uni-tuebingen.de 

 

 

Sekretariat EIBOR:

 

Simone Jahn

 

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR) 

 

Universität Tübingen 

 

Kontaktadresse: Liebermeisterstr. 18  

 

Lieferanschrift: Liebermeisterstr. 12-16

 

D-72076 Tübingen 

 

 

Fon: +49 7071/29-77487

EIBOR Newsletter 02/2024

EIBOR Newsletter 02/2024 

Erscheinungsdatum 19.09.2024

Liebe Leser*innen,

wie schön, dass Sie sich entschieden haben, den EIBOR-Newsletter zu abonnieren! Gerne dürfen Sie auch dieses Mal den Newsletter weitergeben und dafür werben! Wer sich neu anmelden möchte, folgt diesem Link. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden. 

Heute erhalten Sie die zweite Ausgabe im Jahr 2024 mit Neuigkeiten aus dem EIBOR. Wir berichten vor allem über ein elementares Projekt, fünf neue Publikation sowie über eine aktuelle Fortbildung. 

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen für das ganze EIBOR-Team

Anne Krasel und Kathrin Sauer


Aktuelles

Wir begrüßen herzlich: Frau Dr. Rommel!

Ein neues Gesicht im Team

Birgit Rommel ist seit September 2024 wissenschaftliche Mitarbeiterin am EIBOR. Nach ihrem Studium und zwei Auslandsjahren (Amman/Jordanien bzw. Rom/Italien), Vikariat und Promotion arbeitete sie in unterschiedlichen Arbeitsfeldern als Pfarrerin– als Gemeindepfarrerin im eher städtischen Kontext, als Leiterin der Evang. Erwachsenen- und Familienbildung in Württemberg (EAEW) im vielfältigen Bereich der allgemeinen Weiterbildung und seit zehn Jahren als Religionslehrerin, sowohl am allgemeinbildenden Gymnasium als auch an Beruflichen Schulen. Dabei empfindet sie es als große und lohnende Herausforderung, Jugendliche und (junge) Erwachsene so mit religiösen Traditionen in Berührung zu bringen, dass sie sie als Bereicherung ihres Denkens und ihrer Persönlichkeitsentwicklung erleben. Sie freut sich, dass sie am EIBOR an diesen Fragen mitarbeiten kann. Wir wünschen ihr einen guten Start und heißen sie am Institut herzlich willkommen!


Studientag von EIBOR und KIBOR in Kooperation mit dem RPI Karlsruhe

(Kein) Glaube im Beruflichen Religionsunterricht? Wieviel Glaube braucht der BRU? Wann: 14.10.2024, 14 - 17 Uhr, Wo: Wilhelm-Röpke-Schule Ettlingen, 

LFB-Lehrgangsnummer: PPZME (Meldeschluss 23.9.2024) 

Religionsunterricht vermittelt keinen Glauben, ermöglicht jedoch Positionalität in Glaubensfragen. Wieviel Glaube braucht der BRU? – dieser Frage wird im Workshop nachgegangen. Zentrale Ergebnisse von verschiedenen Studien von EIBOR und KIBOR werden vorgestellt, die sich mit der Schüler:innenwahrnehmung des BRU in Bezug auf den eigenen Glauben, das Verhältnis von Glaube und Naturwissenschaft und den Vorstellungen zum Leben nach dem Tod befassen (EIBOR). Ein empirisches Forschungsprojekt zu Glaubenskommunikation am KIBOR konturiert den Begriff der Glaubenskommunikation religionspädagogisch und eröffnet Perspektiven darauf, wie der BRU zu einem glaubenskommunikativen Raum werden kann. Dabei zeigt sich auch die Haltung der Lehrperson und ihre spirituelle Selbstkompetenz, wie sie in einem gleichnamigen Projekt erforscht wurde, als entscheidend. Gemeinsam werden didaktische Anschlussmöglichkeiten entworfen. 

Bei der Lehrgangsdurchführung wirken das EIBOR (Evangelisches Institut für berufsorientierte Religionspädagogik) sowie das KIBOR (Katholisches Institut für berufsorientierte Religionspädagogik) der Universität Tübingen mit.


Unterrichtsmaterialien für den Religionsunterricht in der generalistischen Pflegeausbildung in Arbeit (Pflegeprojekt)

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass wir derzeit intensiv an der Entwicklung von innovativen Unterrichtsmaterialien für die generalistische Pflegeausbildung im Religionsunterricht arbeiten. Beteiligt sind Lehrkräfte aus den Bereichen der Kinder-, Gesundheits- und Krankenpflege. 

Die Materialien werden in Form von unterschiedlichen Modulen entwickelt, die in gedruckter und digitaler Form verfügbar sein werden. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Förderung der interreligiösen und ethischen Kompetenzen der Auszubildenden. Unser Ziel ist es, den Auszubildenden eine fundierte und ganzheitliche Ausbildung zu bieten, die auf vielfältige Anforderungssituationen vorbereitet.

Mit einer Veröffentlichung ist im Jahr 2025 zu rechnen –  Stand jetzt noch vor Beginn der Pflegeausbildung im September 2025. Wir sind zuversichtlich, dass diese Unterrichtsmaterialien einen wertvollen Beitrag zur Pflegeausbildung leisten werden. 


Publikationen

Eine Kita für alle Religionen. Neue Impulse für die Elementarpädagogik, Herder 2024.

Von Friedrich Schweitzer

Alle Kinder haben ein Recht auf ihre Religion! 

Angesichts einer sich verändernden Welt und der religiös-weltanschaulichen Vielfalt in der Gesellschaft muss sich die Elementarpädagogik vermehrt auf (inter-)religiöse Herausforderungen einstellen. In den Kitas macht sich diese Vielfalt inzwischen nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Fachkräften bemerkbar. Wie aber kann dies bewusst für interreligiöses Lernen genutzt werden? Dieses Buch fragt nach den besonderen Lernmöglichkeiten, die sich aus einer gezielten Öffnung für Kinder und Fachkräfte mit unterschiedlicher Religionszugehörigkeit ergeben. Als Beispiel dafür dient die bundesweit erste Kita in multireligiöser Trägerschaft – die Kita der Religionen IRENICUS, die gemeinsam von christlichen Kirchen (evangelisch, katholisch, orthodox) sowie jüdischen, muslimischen und jesidischen Gemeinden unterhalten wird. Es geht nicht um eine bloße Idee, sondern um Einrichtungen, die tatsächlich eine multireligiöse Trägerschaft realisieren. Was können andere von solchen Einrichtungen lernen? 

Mit seinen zwölf Kapiteln bietet das Buch ein Lernprogramm, das pädagogische Fachkräfte – in der Ausbildung ebenso wie in der Praxis – sowie Leitungen von Einrichtungen Schritt für Schritt oder auch in Auswahl nutzen können. 

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


Interreligiöse Kompetenz für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich. Eine Interventionsstudie an Evangelischen Fachschulen in Baden-Württemberg, Waxmann 2024.

Von Friedrich Schweitzer, Evelyn Schnaufer, Eva Dubronner und Hanne Schnabel-Henke (Hrsg.)

Dieser Band nimmt mehrere aktuelle Desiderate auf, die sich ebenso auf die religionspädagogische Ausbildung für den Elementarbereich beziehen wie auf die elementarpädagogische Praxis in einer zunehmend multireligiösen Gesellschaft.

Er rückt zugleich eine Grundaufgabe des Berufsschulreligionsunterrichts (BRU) in den Vordergrund: Häufig bietet dieser Unterricht angehenden Fachkräften in ihrer Ausbildung die einzige Möglichkeit, eine berufsbezogene interreligiöse Kompetenz zu erwerben. Die herkömmlichen Formen der Ausbildung für den Elementarbereich, die auf solche Kompetenzen nicht eingestellt sind, werden den Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft nicht mehr gerecht.

Dargestellt werden hier Analysen zur Praxis in Kitas sowie zur Ausbildung für den Elementarbereich. Im Zentrum steht eine an Fachschulen für Sozialpädagogik durchgeführte Interventionsstudie zur Förderung interreligiöser Kompetenz. Dafür wurde eine spezielle Unterrichtseinheit entwickelt; auf der Grundlage der Untersuchungsergebnisse wird gezeigt, wie die Unterstützung interreligiöser Kompetenz im BRU gestärkt werden kann. Auf diese Weise wird nachgewiesen, dass die Förderung interreligiöser Kompetenz von Fachkräften für den Elementarbereich tatsächlich gelingen kann und was speziell der BRU dazu beizutragen vermag.

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


Was ist „guter BRU“? Qualität und Qualitätentwicklung im Religionsunterricht an beruflichen Schulen. Das Projekt QUIRU-B, Waxmann 2024.

Von Friedrich Schweitzer, Hanne Schnabel-Henke und Mirjam Rutkowski

Die Frage nach Qualität und Qualitätsentwicklung in Schule und Unterricht bestimmt seit einigen Jahren zunehmend die Diskussion, sei es in der Praxis oder in Wissenschaft, Bildungspolitik und Öffentlichkeit. Der vorliegende Band nimmt diese aktuelle Diskussion im Blick auf den Religionsunterricht an beruflichen Schulen (BRU) auf. Vor allem durch die neuen Befunde der Empirischen Bildungsforschung entsteht auch für den BRU Handlungsbedarf und können neue Möglichkeiten der Qualitätsentwicklung genutzt werden. Dabei geht es nicht nur um bildungspolitische Erwartungen, sondern an erster Stelle um ein genuin pädagogisches Anliegen: Junge Menschen sollen möglichst effektiv gefördert werden, so dass sie die für eine erfolgreiche Lebensführung erforderlichen Fähigkeiten erwerben können. Und nicht zuletzt ist auch der gesellschaftliche Zusammenhalt im Blick, zu dem das Lernen in der Schule beitragen soll.

Der Religionsunterricht gehört in der Regel bislang nicht zu den Fächern, die bei solchen Diskussionen im Zentrum stehen. Soweit es um eine erfolgreiche Lebensführung geht oder um den gesellschaftlichen Zusammenhalt, ist dies kritisch zu sehen. Denn der übliche Fokus auf den traditionellen Hauptfächern (Mathematik und Sprachen) ergänzt um naturwissenschaftliche Fächer erweist sich als zu eng, wenn auch solche weiterreichenden Bildungsziele in den Blick genommen werden.

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


Gott suchen. Bausteine für den Religionsunterricht an Beruflichen Schulen. RU praktisch – Berufliche Schulen, V&R 2024.

Von Cornelie Ayasse und Christina Krause

Gott zu suchen ist spannend. Gott zu suchen ist anstrengend. Gott zu suchen führt nicht immer zum Erfolg. Gott zu suchen ist eine lebenslange Aufgabe. Gerade in der Jugend bricht die Frage nach Gott immer wieder auf, weil sich der Kinderglaube wandelt, weil Krisen das eigene Gottesbild erschüttern oder weil Gott als solcher oder aufgrund seiner Autorität abgelehnt wird. Dieser Suchbewegung nachzugehen ist zentrales Thema des Unterrichtsbandes. Die Bausteine nehmen darauf Rücksicht, dass die Frage nach Gott unabhängig vom kirchlichen Kontext gestellt und teilweise auch beantwortet wird.

Unter vier verschiedenen Fragestellungen - und zwar wo (1.) und wie (2.) Gott gefunden werden kann, wo auch nicht (3.) bzw. wie er sich zeigt (4.) bieten prägnante Texte und ansprechendes Bildmaterial kreative und erfahrungsbezogene Aufgabenstellungen. Die interreligiöse Dimension ist stets mitbedacht und in den Arbeitsblättern präsent. Das Unterrichtsmaterial ist auf die Erlebnis -und Erfahrungswelt der Jugendlichen ausgerichtet. Der Fokus liegt darauf, dass sich die jungen Menschen eine eigene Haltung zu der Frage nach Gott im Dialog mit anderen und der Lehrkraft erarbeiten.

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


Digitalität gestalten. Bausteine für den Religionsunterricht an Beruflichen Schulen. RU praktisch – Berufliche Schulen, V&R 2024.

Von Anne Krasel und Christina Krause 

Die Digitalisierung im privaten, beruflichen und schulischen Kontext schreitet immer weiter voran und hat Auswirkungen auf das gesamte Leben. Wir sind in einem digitalen Zeitalter angekommen. Der technologische Fortschritt geschieht dabei zuweilen in so rasender Geschwindigkeit, dass Dinge, die gerade noch neu waren, ein halbes Jahr später schon wieder veraltet sind. Menschen drohen auf der Strecke zu bleiben, weil sie diesem Tempo häufig nicht gewachsen sind. Digitalität muss gestaltet werden. Menschen müssen lernen, überlegen, diskutieren und entscheiden, welche Technik lebensförderlich ist und welche Menschen schadet. Im vorliegenden Band werden verschiedene Themen herausgegriffen, die Schüler:innen in ihrem privaten und beruflichen Handeln herausfordern: Im ersten Teil wird mit den Bereichen Social Media (1.), Datenschutz (2.), Cybermobbing (3.) und Cybergrooming (4.) der Umgang mit eigenen und fremden Daten im Netz thematisiert, während sich der zweite Teil auf den Wandel des Arbeitslebens in der Digitalität (5.) sowie die Herausforderungen durch künstliche Intelligenz (6.) bezieht. Der Religionsunterricht trägt durch die Behandlung dieser Themen dazu bei, dass Schüler:innen Fragen stellen, Schwierigkeiten erkennen, Handlungsoptionen aufzeigen und so ihr Leben in der Digitalität verantwortungsvoll gestalten.

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


Vorankündigungen

Magda Bräuer, Martin Losert, Friedrich Schweitzer & Reinhold Boschki (Hrsg.). Schüler:innenorientierung – Perspektivenübernahme – Interreligiöses Lernen. Wirksamkeit unterschiedlicher Formen von Religionsunterricht. In Zusammenarbeit mit Hanne Schnabel-Henke und Simone Hiller, Waxmann-Verlag, Münster.

Zwischenbericht zur Evaluation von Fortbildungen im Rahmen der Digitaloffensive „Schulische Bildung für Digitalität Baden-Württemberg – SchuB digital BW“. 


Veranstaltungen

s. Aktuelles


Kooperationen

bibor

Allgemeine Infos finden Sie wie gewöhnlich auf der Homepage des Instituts. 


KIBOR

Zum neuen Schuljahr 2024/2025 wurden am KIBOR zwei neue Mitarbeiter:innen im Team begrüßt: 

Christiane Pohl, Religionspädagogin und Kirchenhistorikerin, wird sich insbesondere dem Arbeitsschwerpunkt "BRU und Digitalisierung/Digitalität" widmen und ist zugleich Lehrerin an der Gewerblichen Schule Tübingen für katholische Religionslehre und Französisch.

Steffen Bittner, Religionspädagoge und Referent für politische Bildung, ist BRU-, Geschichte- und Gemeinschaftskunde-Lehrer am WG West in Stuttgart. Er wird sich insbesondere dem Arbeitsschwerpunkt "Demokratieförderung und rassismus-/antisemeitsmuskritische Bildung" widmen.

Das KIBOR-Team freut sich auf die Unterstützung sowie die Zusammenarbeit mit beiden neuen Mitarbeiter:innen!

Beide Teilabordnungen werden durch das Kultusministerium Baden-Württemberg ermöglicht. Das Team ist dankbar für diese Förderung der KIBOR-Arbeit.

Allgemeine Infos finden Sie wie gewöhnlich auf der Homepage des Instituts.


FIBOR

Allgemeine Infos über das neu begründete Institut finden Sie auf deren Homepage.


Soniges 

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website: EIBOR | Universität Tübingen

 

 

Ihre Ansprechpartnerinnen im EIBOR:

 

Anne Krasel und Kathrin Sauer           

 

E-Mail: anne.krasel@eibor.uni-tuebingen.de 

 

            kathrin-stephanie.sauer@uni-tuebingen.de 

 

 

Sekretariat EIBOR:

 

Simone Jahn

 

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR) 

 

Universität Tübingen 

 

Kontaktadresse: Liebermeisterstr. 18  

 

Lieferanschrift: Liebermeisterstr. 12-16

 

D-72076 Tübingen 

 

 

Fon: +49 7071/29-77487

EIBOR Newsletter 01/2024

EIBOR Newsletter 01/2024 

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik

Erscheinungsdatum 08.02.2024

 

Liebe Leser:innen, 

 

wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches neues Jahr 2024! 

 

Auch in diesem Januar erreicht Sie wieder unser Newsletter. Neben aktuellen Terminen und Publikationen stellt sich heute auch das neu gegründete FIBOR vor. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit diesem neuen Institut und wünschen ihm viel Erfolg und Freude bei all ihrem Tun! 

 

Gerne dürfen Sie auch dieses Mal den Newsletter weiterleiten und dafür werben! Wer sich neu anmelden möchte, folgt diesem Link. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden. 

 

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen das ganze EIBOR-Team

 

Kathrin Sauer und Anne Krasel 

 


Aktuelles

Wir begrüßen herzlich: das FIBOR!

Ein neues Institut für berufsorientierte Religionspädagogik in Frankfurt stellt sich vor. 

 

Am 30. November 2023 fand an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main die Eröffnungsveranstaltung des zu Beginn des Jahres 2023 gegründeten Frankfurter Institut für berufsorientierte Religionspädagogik (FIBOR) statt. Das FIBOR-Team um Prof. Klaus Kießling, den Leiter des neuen Instituts, stellt sich der Aufgabe, den Religionsunterricht an beruflichen Schulen zu stärken. Insbesondere die Kooperation mit religions- und berufspädagogischen Einrichtungen anderer Hochschulen und Universitäten ist ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Instituts. Weitere Informationen zum FIBOR finden Sie auf der Homepage des Instituts.


relilabBRU: Interreligiöses Lernen und Schülerorientierung. Empirische Befunde und didaktische Impulse

22.02.2024, 14.00-17.00 Uhr

 

Die beiden Institute für berufsorientierte Religionspädagogik EIBOR und KIBOR haben in einer groß angelegten, von der DFG geförderten Studie mit knapp 100 Schulklassen untersucht, wie interreligiöses Lernen im BRU gefördert wird. Eine zentrale Fragestellung war dabei, wie sich unterschiedliche Grade der Schülerorientierung im Hinblick auf Inhalte und Methoden auf die Lerneffekte auswirken. Im Workshop werden die empirischen Befunde präsentiert und es wird nach den Konsequenzen für die Praxis des BRU gefragt.

Herzliche Einladung ins relilab mit Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer (Universität Tübingen), Magda Bräuer (EIBOR) und Hanne Schnabel-Henke (EIBOR und ev. Fachberaterin ZSL).

Anmeldung: https://lfbo.kultus-bw.de/lfb/termine/GLQ6G

Wie können Sie teilnehmen? Rufen Sie die relilab-Homepage auf und klicken Sie auf „Am Live-Anlass teilnehmen“, so gelangen Sie in den BRU-Raum.

Bitte melden Sie sich über LFB-online zum relilabBRU an, sodass Ihre Schulleitung von Ihrem Engagement weiß, Sie eine Teilnahmebescheinigung in Ihrem Portfolio erhalten und Ihr Versicherungsschutz gewährleistet ist. Für Kurzentschlossene ist auch eine Teilnahme ohne Anmeldung möglich.

 


Projekte

Unterrichtsmaterialien für die generalistische Pflegeausbildung 

 

Das Pflegeprojekt geht in eine neue (Expert*innen-) Runde. Am 01. Februar 2024 fand erneut ein Austausch in digitaler Form statt. Wir sind gespannt auf die ersten Konzepte zu den unterschiedlichen Modulen, die aktuell geplant sind. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

 


Publikationen

„Und siehe, es war schön bunt!" Menschsein und Identität. Bausteine für den Religionsunterricht an Beruflichen Schulen, EIBOR (Hg.), Göttingen 2023.

 

Die eigene Identität zeichnet einen Menschen aus. Sie ist vielfältig, bunt und hält sich in den seltensten Fällen an eine vorgegebene Norm. Identität hängt dabei von vielen verschiedenen Bereichen eines Lebens ab und verändert sich im Lebenslauf: Wie ist meine körperliche Ausstattung und Verfasstheit und welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Wie ist mein Selbstbild vom eigenen Körper? Welche Rolle als Mann oder Frau nehme ich ein und welche (biblischen) Vorbilder gibt es dafür? Wie ist es mit der eigenen Geschlechtlichkeit und was ist, wenn die Geschlechtszugehörigkeit gar nicht so klar und einfach zufassen ist? Welchen Einfluss hat meine Familie auf die eigene Identität und welche Formen von Partnerschaft oder Familie sind für mich erstrebenswert? Warum habe ich mir genau diese Arbeit ausgesucht und welchen Einfluss hat mein Beruf auf meine Identität?

 

Die praxiserprobten Module greifen deswegen Bereiche des Menschseins und der Identität auf wie Körperlichkeit, Geschlechterrollen, Geschlechtsidentität, Familienbilder oder das eigene Arbeitsleben. Dabei wird immer wieder die Frage nach den eigenen Vorstellungen von einem gelingenden Leben gestellt. Zwei weitere Leitlinien ziehen sich aber an vielen Stellen durch den Band: die Verknüpfung der Themen mit biblischen Bezügen sowie der Blick auf die Beruflichkeit und den Arbeitsalltag, der die eigene Identität prägt. Dass Menschsein auf Grundlage des biblisch-christlichen Menschenbildes grundsätzlich bejaht ist, aber unterschiedlich und vielfältig ausgelebt werden kann und darf, ist Grundlage des ganzen Bandes.

Weitere Informationen zu dieser Veröffentlichung erhalten Sie auf der Verlagshomepage.


 

BROSCHÜRE

Religionsunterricht an Beruflichen Schulen

 

Die Handreichung "Religionsunterricht an Beruflichen Schulen" gibt einen Überblick über den Religionsunterricht an beruflichen Schulen. Sie richtet sich hauptsächlich an Schulleitungen und Lehrkräfte, die sich über den Religionsunterricht informieren wollen, aber auch an Führungskräfte in Betrieben, Ausbildungsleitungen und Eltern sowie Studierenden und Referendarinnen und Referendaren.

 

EIBOR und KIBOR waren an der Erarbeitung der Broschüre beteiligt. 

 


 

Neue Zeit- und Organisationsmodelle. Befunde und Perspektiven für den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen

 

Die Nutzung neuer Zeit- und Organisationsmodelle für den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen ist in der Praxis eine Alternative zum gängigen einstündigen Modell. Dieser Band stellt die Befunde verschiedener Studien vor, die von den beiden Tübinger Instituten für berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR und KIBOR) durchgeführt wurden. Die Studien erheben Erfahrungen und Bewertungen von Religionslehrer:innen sowie von Schüler:innen zu verschiedenen Ansätzen von Religionsunterricht in veränderten Zeitmodellen. Dabei entsteht ein Erfahrungspanorama, das aus religionspädagogischer Perspektive eingehend analysiert, diskutiert und auf sein Potential für die Weiterentwicklung des BRU hin untersucht wird

 

Weitere Infos gibt es auf der Verlagshomepage.

 


 

Vorankündigungen

 

Gott suchen. Bausteine für den Religionsunterricht an Beruflichen Schulen. 

Von Cornelie Ayass und Christina Krause erscheint Anfang 2024 

 

Gott zu suchen ist spannend. Gott zu suchen ist anstrengend. Gott zu suchen führt nicht immer zum Erfolg. Gott zu suchen ist eine lebenslange Aufgabe. Gerade in der Jugend bricht die Frage nach Gott immer wieder auf, weil sich der Kinderglaube wandelt, weil Krisen das eigene Gottesbild erschüttern oder weil Gott als solcher oder aufgrund seiner Autorität ablehnt wird. Dieser Suchbewegung nachzugehen ist zentrales Thema des Unterrichtsbandes. Die Bausteine nehmen darauf Rücksicht, dass die Frage nach Gott unabhängig vom kirchlichen Kontext gestellt und teilweise auch beantwortet wird. 

 

Unter vier verschiedenen Fragestellungen - und zwar wo (1.) und wie (2.) Gott gefunden werden kann, wo auch nicht (3.) bzw. wie er sich zeigt (4.) bieten prägnante Texte und ansprechendes Bildmaterial kreative und erfahrungsbezogene Aufgabenstellungen. Die interreligiöse Dimension ist stets mitbedacht und in den Arbeitsblättern präsent. Das Unterrichtsmaterial ist auf die Erlebnis -und Erfahrungswelt der Jugendlichen ausgerichtet. Der Fokus liegt darauf, dass sich die jungen Menschen eine eigene Haltung zu der Frage nach Gott im Dialog mit anderen und der Lehrkraft erarbeiten.

 


 

Digitalität gestalten. Bausteine für den Religionsunterricht an Beruflichen Schulen.

Von Anne Krasel und Christina Krause erscheint Anfang 2024 

 

Die Digitalisierung im privaten, beruflichen und schulischen Kontext schreitet immer weiter voran und hat Auswirkungen auf das gesamte Leben. Wir sind in einem digitalen Zeitalter angekommen. Der technologische Fortschritt geschieht dabei zuweilen in so rasender Geschwindigkeit, dass Dinge, die gerade noch neu waren, ein halbes Jahr später schon wieder veraltet sind. Menschen drohen auf der Strecke zu bleiben, weil sie diesem Tempo häufig nicht gewachsen sind. Digitalität muss gestaltet werden. Menschen müssen lernen, überlegen, diskutieren und entscheiden, welche Technik lebensförderlich ist und welche Menschen schadet. Im vorliegenden Band werden verschiedene Themen herausgegriffen, die Schüler:innen in ihrem privaten und beruflichen Handeln herausfordern: Im ersten Teil wird mit den Bereichen Social Media (1.), Datenschutz (2.), Cybermobbing (3.) und Cybergrooming (4.) der Umgang mit eigenen und fremden Daten im Netz thematisiert, während sich der zweite Teil auf den Wandel des Arbeitslebens in der Digitalität (5.) sowie die Herausforderungen durch künstliche Intelligenz (6.) bezieht. Der Religionsunterricht trägt durch die Behandlung dieser Themen dazu bei, dass Schüler:innen Fragen stellen, Schwierigkeiten erkennen, Handlungsoptionen aufzeigen und so ihr Leben in der Digitalität verantwortungsvoll gestalten.

 


Veranstaltungen

 

s. Aktuelles


Kooperationen

 

bibor

Allgemeine Infos finden Sie wie gewöhnlich auf der Homepage des Instituts. 

 

 

KIBOR

Allgemeine Infos finden Sie wie gewöhnlich auf der Homepage des Instituts.

 

 

FIBOR 

Allgemeine Infos über das neu begründete Institut finden Sie auf deren Homepage.

 


Sonstiges 

Neues vom EIBOR-Team 

 

Das EIBOR hat kürzlich mehrere Mitarbeiter:innen verabschiedet. Wir danken für die tolle Zusammenarbeit mit Martin Losert, Evelyn Schnaufer und Mirjam Rutkowski. Wir wünschen Ihnen für Ihre weitere berufliche Zukunft alles Gute – und freuen uns, wenn es auch weiterhin gelegentlich Berührungspunkte mit der Arbeit des EIBOR gibt. 

Zu unserer Website: EIBOR | Universität Tübingen

 

Ihre Ansprechpartnerinnen im EIBOR:

 

Anne Krasel und Kathrin Sauer           

 

E-Mail: anne.krasel@eibor.uni-tuebingen.de 

 

            kathrin-stephanie.sauer@uni-tuebingen.de 

 

 

Sekretariat EIBOR:

 

Simone Jahn

 

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR) 

 

Universität Tübingen 

 

Liebermeisterstr. 12 (Raum 236) 

 

D-72076 Tübingen 

 

 

Fon: +49 7071/29-77487

EIBOR Newsletter 02/2023

EIBOR Newsletter 02/2023

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik

Erscheinungsdatum: Oktober 2023

 

Liebe Leser*innen,

wie schön, dass Sie sich entschieden haben, den EIBOR-Newsletter zu abonnieren! Gerne dürfen Sie auch dieses Mal den Newsletter weitergeben und dafür werben! Wer sich neu anmelden möchte, folgt diesem Link. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden. Heute erhalten Sie die zweite Ausgabe im Jahr 2023 mit Neuigkeiten aus dem EIBOR. Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen für das ganze EIBOR-Team

Kathrin Sauer

 

Aktuelles

relilabBRU – Erlebnispädagogik im Religionsunterricht an beruflichen Schulen

26.10.2023, 14.00-17.00 Uhr

Erlebnispädagogische Methoden sind gegenwärtig im außerschulischen, aber zunehmend auch im schulischen Bereich beliebt. Sind sie auch für den Religionsunterricht an beruflichen Schulen geeignet? In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in schulbezogene Formen der Erlebnispädagogik, einen Überblick über verschiedene Ansätze, die versuchen, die Erlebnispädagogik mit religiösen Themen und Inhalten zu verbinden sowie Einblicke in konkrete Übungen aus diesen Ansätzen. Des Weiteren überprüfen sie die Einsatzmöglichkeiten im BRU.

Rebecca Mattes (Religionslehrerin) und Dr. Hanne Schnabel-Henke (EIBOR)

Lehrkräfte für Evangelische und Katholische Religionslehre an Beruflichen Gymnasien.                                        

Anmeldung: https://lfbo.kultus-bw.de/lfb/termine/4K9LK

 

relilabBRU - Qualität im BRU messen und entwickeln

23.11.2023, 14.00-17.00 Uhr

Was heißt Qualität im BRU und wie lässt sich Qualität im BRU messen? Am evangelischen Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik in Tübingen wird diesen Fragen aus verschiedenen Perspektiven und in unterschiedlichen Teilstudien nachgegangen: mit einer Schülerbefragung, mit Expertenbefragungen und mit einer Fortbildungsstudie. Im Workshop werden die Studienergebnisse präsentiert und zur Diskussion gestellt.

Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer, Dr. Hanne Schnabel-Henke, Mirjam Rutkowski (alle EIBOR)

Lehrkräfte für Evangelische und Katholische Religionslehre an Beruflichen Gymnasien

Anmeldung: https://lfbo.kultus-bw.de/lfb/termine/7QEQL

 

Wechsel im Team des EIBOR

Im Juni hat unsere geschätzte Sekretariatskraft Daniela Vollmer in ein neues Aufgabenfeld im Bereich der Islamischen Theologie gewechselt. Wir wünschen ihr von Herzen alles Gute für die neue Stelle. Zugleich bedanken wir uns für die vielen Jahre aufmerksamer, interessierter und freundlicher Mitarbeit an unserem Institut!

Anliegen aus dem Bereich des Sekretariats richten Sie bitte an Frau Jahn. (Kontaktdaten s.u.)

 

Projekte

Interreligiöses Lernen im Religionsunterricht an Beruflichen Gymnasien

Aktueller Stand

Im vergangenen Schuljahr konnte das EIBOR gemeinsam mit dem KIBOR die von der DFG geförderten Interventionsstudie "Wirksamkeit interreligiösen Lernens durch Perspektivenübernahme (IRL2)" mit insgesamt 98 des beruflichen Gymnasiums durchführen. Nach einer intensiven Phase der Datenbereinigung und ersten Auswertungsschritten, werden aktuell weitere Analysen vorgenommen, welche bereits auf spannende Ergebnisse hindeuten.

Diese werden am 22. Februar 2024 im Workshop „Interreligiöses Lernen und Schülerorientierung. Empirische Befunde und didaktische Impulse“ im Rahmen vom relilabBRU vorgestellt. Zu einer Teilnahme laden wir Sie herzlich ein!

Eine Veröffentlichung ist für das kommende Frühjahr geplant.

LINK IRL

 

IBEA-Projekt: Interreligiöse Bildung in der Erzieherausbildung

Das Evangelische Institut für berufsorientierte Religionspädagogik führt seit vielen Jahren Projekte bzw. Untersuchungen zum Thema „interreligiöse und interkulturelle Bildung in der Kita“ durch. Im Frühjahr 2024 wird ein weiterer Publikationsband über zentrale Ergebnisse der durchgeführten Interventionsstudie veröffentlicht. 

Die Interventionsstudie hatte den Fokus insbesondere auf die Vermittlung interreligiöser und interkultureller Kompetenzen in der Erzieher:innenausbildung gelegt. Zentral für die Erhebung war u.a. die Frage, ob sich interreligiöse Kompetenzen angehender pädagogischer Fachkräfte für den Elementarbereich im Religionsunterricht durch die Ausbildung wirksam fördern lassen. Bewertet und überprüft wurde diese Fragestellung mittels einer Fragebogenerhebung vor und nach der durchgeführten Unterrichtseinheit.

Der neue Band stellt die Ergebnisse der Intervention vor und erläutert auch religionsdidaktische und -pädagogische Impulse für die Praxis. Geeignete Unterrichtsformen und -methoden sowie Einschätzungen von Lehrkräften werden in der Publikation berücksichtigt.

LINK IBEA

 

Pflege-Projekt

Aktueller Stand

Das Pflegeprojekt mit dem Schwerpunkt auf Unterrichtsmaterialien für die generalistische Pflegeausbildung ist seit einem Jahr in Gange. In dieser Zeit haben die verantwortlichen Mitarbeiterinnen, Dr. Kathrin Sauer, Eva Dubronner und Dr. Hanne Schnabel-Henke, sich mit Schulleiter*Innen, Fachberater*Innen und zahlreichen Lehrkräften über die Herausforderungen der generalistischen Pflegeausbildung ausgetauscht. Die generalistische Pflegeausbildung ist eine junge Ausbildungsform an beruflichen Schulen, die Auszubildende dazu befähigt, in verschiedenen Versorgungs- und Betreuungsbereichen mit der Berufsqualifikation zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau befähigt. Neben dem Austausch mit Expert*innen fanden auch Gespräche mit Verantwortlichen am Kultusministerium BaWü statt.

Die nächste Expertenrunde wird am Donnerstag, den 17. November um 16 Uhr digital stattfinden. Interessierte können sich über unsere EIBOR-Homepage anmelden oder sich direkt an Dr. Kathrin Sauer oder an Eva Dubronner wenden. In dieser Expertenrunde wird es vor allem um die inhaltliche Ausrichtung von Unterrichtsmaterialien für die dreijährige generalistische Pflegeausbildung gehen. Wir freuen uns über jeden didaktischen und pädagogischen Impuls, den wir in unserem neuen Materialhandbuch berücksichtigen werden.

LINK PFLEGE

 

QUIRU-B: Qualität und Qualitätsentwicklung im BRU (Berufsschulreligionsunterricht)

Aktueller Stand

Das Projekt QUIRU-B untersucht bezogen auf Baden-Württemberg, was Religionsunterricht an beruflichen Schulen  zu einem guten Religionsunterricht macht. Dazu gibt es drei Teilprojekte, die diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven zu beantworten versuchen. Im ersten Teilprojekt wurde in Anlehnung an die Delphi-Methode mithilfe von mehreren Expert:innen-Hearings mit anschließender Verdichtung der Diskussionsergebnisse versucht, ein gemeinsames Verständnis von "gutem BRU" zu definieren. Das zweite Teilprojekt erhebt mit einer Schüler:innenbefragung die Perspektive der Lernenden und fragt nach ihren Wahrnehmung des Religionsunterrichts. Im dritten Teilprojekt werden Befunde aus der Fortbildungsstudie zum Religionsunterricht (siehe Link), gesondert für die Lehrkräfte in Baden-Württemberg ausgewertet und nach Impulsen für die Weiterentwicklung von Fortbildungen im BRU-Bereich gesucht. 

 

Publikationen

Friedrich Schweitzer,  Fahimah Ulfat,  Reinhold Boschki,  (Hrsg.) Rebecca Miriam Humpert
Interreligiöse Kooperation im Religionsunterricht

Die Veröffentlichung stellt die Frage nach zukunftsträchtigen (interreligiösen) Modellen von Religionsunterricht in den Fokus. Ausführliche Informationen finden Sie auf der Verlagshomepage.

LINK

 

 

 

Veranstaltungen

s. Aktuelles

 

Kooperationen

KIBOR

Allgemeine Infos finden Sie wie gewöhnlich auf der Homepage des Instituts.

Bibor

Allgemeine Infos finden Sie wie gewöhnlich auf der Homepage des Instituts.

 

Sonstiges

Informationen zum EIBOR und seinem Team finden Sie auf unserer Homepage.

 

 

Ihre Ansprechpartnerin im EIBOR:

Dr. Kathrin Sauer 

E-Mail: kathrin-stephanie.sauerspam prevention@uni-tuebingen.de

 

Sekretariat EIBOR

Simone Jahn

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR)

Universität Tübingen

 

Liebermeisterstr. 12

D-72076 Tübingen

sekretariatspam prevention@eibor.uni-tuebingen.de

Fon: +49 7071/29-77487

EIBOR Newsletter 01/2023

EIBOR Newsletter 01/2023

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik

Erscheinungsdatum: Februar 2023

 

Liebe Leser:innen,

 

wir wünschen Ihnen ein Frohes und Gesegnetes neues Jahr 2023 – in der Hoffnung, dass es von Gesundheit, Frieden und guten Neuanfängen geprägt ist.

Auch in diesem Jahr erscheint wieder unser Newsletter mit allen wichtigen Infos rund um das EIBOR.  

Gerne dürfen Sie auch dieses Mal den Newsletter weitergeben und dafür werben! Wer sich neu anmelden möchte folgt diesem Link. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden.

 

Viel Freude beim Lesen wünschen Ihnen für das ganze EIBOR-Team

 

Anne Krasel und Kathrin Sauer

 

 

Aktuelles

Save the Date

Ergebnistagung zum Projekt QUIRU

Qualität und Qualitätsentwicklung im evangelischen Religionsunterricht Loccum 5.-7. Oktober 2023

 

Das Projekt:

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen (Prof. Dr. Friedrich Schweitzer) eingerichtet wurde, geht auf die Initiative von sechs kirchlichen Partnern zurück (Ev. Landeskirche in Baden, Ev.-Luth. Kirche in Bayern, Ev. Kirche in Hessen und Nassau, Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland, Ev. Landeskirche in Württemberg sowie die Konföderation ev. Kirchen in Niedersachsen).

Ziel ist die verstärkt wissenschaftsbasierte Wahrnehmung von Qualitätsfragen im evangelischen Religionsunterricht als Voraussetzung der weiteren Qualitätsentwicklung. In QUIRU wurden zu diesem Ziel verschiedene Teilprojekte durchgeführt:

• Befragung von Schüler:innen im RU zur Wahrnehmung des RU

• Befragung von Lehrer:innen zu Fortbildungen für den RU

• Befragung von Pfarrer:innen zur Wahrnehmung ihrer religionspädagogischen Ausbildung

 

Die Tagung:

Bei der Ergebnistagung werden erstmals die Befunde des in fünf Bundesländern durchgeführten Projekts vorgestellt. Darüber hinaus sollen Konsequenzen für die Weiterentwicklung des Religionsunterrichts diskutiert werden.

Die Tagung richtet sich an Verantwortliche sowie Multiplikator:innen im Bereich des Religionsunterrichts.

Insbesondere Religionslehrer:innen sind herzlich willkommen!

 

QUIRU in 5 Sätzen

Das Projekt will...

▪ Stellung und Ansehen des RU in Schule und Öffentlichkeit stärken

▪ Religionsleher:innen dabei unterstützen, die Qualität des RU weiter zu erhöhen

▪ neue Impulse für die Unterrichtsgestaltung setzen

▪ die Ausbildung und Fortbildung für den RU verbessern

▪ die Verbindung zwischen Praxis und Theorie in der Religionspädagogik ausbauen

 

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf unserer Homepage.

 

 

Projekte

Neues Pflegeprojekt am EIBOR

Unterrichtsmaterialien für die generalistische Pflegeausbildung an beruflichen Schulen

Am 01.Dezember 2022 fand ein erster virtueller Gesprächskreis unter Expert:innen und Lehrkräften aus unterschiedlichen Bereichen der Pflege und Seelsorge zur Vorstellung des neuen Pflegeprojekts am Evangelischen Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik statt. In Anlehnung an das im Jahr 2014 erschienene Modulbuch mit Unterrichtsmaterialien für Auszubildende in der Pflegeausbildung stand vor allem die Sichtweise, Erfahrungen und die Wahrnehmung der Fachkundigen im Vordergrund. Zentral für die neue Pflegeausbildung ist die Vereinigung der Ausbildungen der Kinder-, Kranken- und Altenpflege in eine gemeinsame dreijährige Pflegeausbildung mit dem Berufsabschluss zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau. Die Expert:innen zeigten die mit der neuen Pflegeausbildungsreform verbundenen Herausforderungen in der pflegerischen Praxis auf und machten zugleich auch auf die entsprechenden Bedarfe von Unterrichtsmaterialien im Kontext der generalistischen Pflegeausbildung bei der Vermittlung interkultureller und interreligiösen Kompetenzen bei den Ausbildenden in der Pflegeausbildung aufmerksam.

Das neue Projekt beleuchtet die Veränderungen und Herausforderungen der generalistischen Pflegeausbildung und konzipiert zur Förderung der interkulturellen und interreligiösen Kompetenz der Auszubildenden Unterrichtsmaterialien für den berufsorientierten Religionsunterricht. Gemeinsam mit Professor Schweitzer stehen die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Frau Dr. Hanne Schnabel-Henke, Frau Dr. Kathrin Sauer, Frau Anne Krasel und Frau Eva Dubronner für weitere Fragen und Impulse zur Verfügung.

 

Nähere und weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.

 

 

Publikationen

„Und siehe, es war schön bunt!“

Menschsein und Identität. Bausteine für den Religionsunterricht an Berufliche Schulen, EIBOR (Hg.), Vandenhoeck-Ruprecht. Mit einem Vorwort von Friedrich Schweitzer

(In Vorbereitung)

 

Die eigene Identität zeichnet einen Menschen aus. Sie ist vielfältig, bunt und hält sich in den seltensten Fällen an eine vorgegebene Norm. Identität hängt dabei von vielen verschiedenen Bereichen eines Lebens ab und verändert sich im Lebenslauf: Wie ist meine körperliche Ausstattung und Verfasstheit und welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Wie ist mein Selbstbild vom eigenen Körper? Welche Rolle als Mann oder Frau nehme ich ein und welche (biblischen) Vorbilder gibt es dafür? Wie ist es mit der eigenen Geschlechtlichkeit und was ist, wenn die Geschlechtszugehörigkeit gar nicht so klar und einfach zu fassen ist? Welchen Einfluss hat meine Familie auf die eigene Identität und welche Formen von Partnerschaft oder Familie sind für mich erstrebenswert? Warum habe ich mir genau diese Arbeit ausgesucht und welchen Einfluss hat mein Beruf auf meine Identität?

Die praxiserprobten Module greifen deswegen Bereiche des Menschseins und der Identität auf wie Körperlichkeit, Geschlechterrollen, Geschlechtsidentität, Familienbilder oder das eigene Arbeitsleben. Dabei wird immer wieder die Frage nach den eigenen Vorstellungen von einem gelingenden Leben gestellt. Zwei weitere Leitlinien ziehen sich aber an vielen Stellen durch den Band: die Verknüpfung der Themen mit biblischen Bezügen sowie der Blick auf die Beruflichkeit und den Arbeitsalltag, der die eigene Identität prägt. Dass Menschsein auf Grundlage des biblisch-christlichen Menschenbildes grundsätzlich bejaht ist, aber unterschiedlich und vielfältig ausgelebt werden kann und darf, ist Grundlage des ganzen Bandes.

 

Weitere Informationen zu dem Modulband Und siehe es war schön bunt.

 

 

Veranstaltungen

Ein Online-Angebot aus dem Religionspädagogischen Institut Loccum

Popsongs im RU – theologisch und didaktisch (digitales Format)

Für alle, die an Berufsbildenden Schulen (evangelischen) Religionsunterricht erteilen

Leitung: Dr. Michaela Veit-Engelmann

Schüler*innen hören oft ununterbrochen Musik. Und fast immer geht es dabei um die großen Themen wie Liebe, Treue, Freundschaft, Vertrauen, Glauben. Grund genug, einmal genauer hinzuhören und zu überlegen, wie diese Musik und ihre Themen einen Platz im Religionsunterricht finden können. Dazu ist bei dieser digitalen Veranstaltung Gelegenheit. An jedem Nachmittag werden zwei aktuelle Popsongs vorgestellt, auf ihre theologische Relevanz hin befragt und Methoden zum Einsatz im RU vorgestellt und ausprobiert. Herzliche Einladung dazu.

Bitte beachten Sie: Man kann an allen oder nur an einzelnen Nachmittagen teilnehmen.

 

Termin: Mi, 01.03.2023 / 16:30 Uhr bis Fr, 03.03.2023 / 18:30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie unter Popsongs im RU.

 

 

Kooperationen

bibor

Allgemeine Infos finden Sie wie gewöhnlich auf der Homepage des Instituts.

 

KIBOR

Herzliche Einladung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freund:innen des KIBORs,

 

herzliche laden wir Sie zu unserem Studientag „Lebenswelten junger Erwachsener – Perspektiven für Pastoral und Berufsschulreligionsunterricht“ am 10. März 2023 von 09:30 bis 16:00 Uhr in Tübingen ein. Der Studientag findet in Kooperation mit der Projektstelle „(Glaubens-)kommunikation mit Jungen Erwachsenen“ der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt.

 

Einstieg in den Beruf, das erste eigene Geld, Aufbau eines eigenen Lebensumfeldes, Auszug aus dem Elternhaus, den eigenen Standpunkt finden, die Frage nach den Zielen und dem Sinn des Lebens – dies sind nur einige Stichworte, die die Lebenswelt junger Erwachsener kennzeichnen. Der Studientag will die Lebenswelt junger Erwachsener ausleuchten und fragen, welche Bedeutung in dieser Lebensphase des Übergangs Glauben und Kirche zukommen. Der besondere Fokus legt dabei einerseits auf Berufsschüler:innen, die mit einer Ausbildung in diesen neuen Lebensabschnitt starten. Und andererseits auf den jungen Erwachsenen in und außerhalb der Kirche im Kontext pastoraler Arbeit. Gemeinsam wollen wir in der Begegnung von Religionspädagogik und Schule, Kirchenentwicklung und pastoraler Arbeit entdecken, was junge Erwachsene und christlicher Glaube sich zu sagen haben und Perspektiven für die Arbeit in Berufsschule und Pastoral erarbeiten.

 

Am Vormittag wird in drei Keynotes die Lebenswelt junger Erwachsener und Berufsschüler:innen entdeckt. Hier hat uns Herr Prof. Pohl zugesagt, der sich in seiner Forschung intensiv mit den Übergängen in das Erwachsenalter beschäftigt und nach (sozial-)pädagogischen Antworten darauf sucht.

 

Am Nachmittag bieten verschiedene Workshops die Möglichkeit, thematische Schwerpunkte mit Blick auf die eigene Arbeit zu setzen. Thematisch beschäftigen sich die Workshops u. A. mit den Themen Lebenswelt und Glaube im Religionsunterricht an der Berufsschule sowie Seelsorge mit jungen Erwachsenen in der Schule und darüber hinaus, Reden über Glaube mit jungen Erwachsenen oder gehen der Frage nach, wie Berufsschulreligionsunterricht und Kirche vor Ort voneinander profitieren können. 

 

Ganz besonders richtet sich der Studientag an:

  • Religionslehrer:innen an beruflichen Schulen und alle Interessierten aus dem Kontext beruflicher Bildung
  • Pastorale Mitarbeiter:innen und alle Interessierten aus dem Kontext pastoraler

Arbeit mit jungen Erwachsenen

  • Alle, die an der Lebenswelt junger Erwachsener sowie der religionspädagogischen und pastoralen Arbeit mit jungen Erwachsenen interessiert sind

 

Wir würden uns sehr freuen, mit Ihnen gemeinsam die Lebenswelt Auszubildender zu entdecken. Vormittags ist eine digitale Teilnahme möglich, nachmittags ist dies abhängig vom jeweiligen Workshop.

 

Bitte melden Sie sich unter folgendem Link bis zum 3. März für die Veranstaltung an: https://www.wirdwas.fyi/event/studientag/.

 

Herzliche Grüße

 

Prof. Matthias Gronover und Jakob Zimmer

 

Weitere Informationen zur Arbeit des KIBOR finden Sie auf unserer Homepage.

 

Sonstiges

 

Informationen zum EIBOR und seinem Team finden Sie auf unserer Homepage.

 

 

Ihre Ansprechpartnerinnen im EIBOR:

Anne Krasel und Kathrin Sauer          

E-Mail: kathrin-stephanie.sauerspam prevention@uni-tuebingen.de

            anne.kraselspam prevention@eibor.uni-tuebingen.de

 

Sekretariat EIBOR

Simone Jahn, Daniela Vollmer

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR)

Universität Tübingen / Liebermeisterstr. 12

D-72076 Tübingen

 

Fon: +49 7071/29-77487

EIBOR Newsletter 02/2022

EIBOR Newsletter 02/2022

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik

Erscheinungsdatum 26.09.2022

 

Liebe Leser*innen,

wie schön, dass Sie sich entschieden haben, den EIBOR-Newsletter zu abonnieren! Gerne dürfen Sie auch dieses Mal den Newsletter weitergeben und dafür werben! Wer sich neu anmelden möchte, folgt diesem Link. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden.

Heute erhalten Sie die zweite Ausgabe im Jahr 2022 mit Neuigkeiten aus dem EIBOR. Wir berichten vor allem über vier Projekte, zwei neue Publikation sowie über drei Fortbildungen.

 

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen für das ganze EIBOR-Team

Anne Krasel

 

Aktuelles

Abschlussvorlesung von Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer

Am Freitag, den 22.07.2022 erschienen zahlreiche Gäste um 18:15 Uhr im Theologicum der Universität Tübingen für die Abschlussvorlesung von Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer. Zu Beginn der Veranstaltung richtete die Dekanin der Evangelisch-Theologischen Fakultät Prof. Dr. Birgit Weyel Grußworte an die Gäste aus. In ihrer Rede berichtete sie wertschätzend von dem beruflichen Werdegang von Herrn Schweitzer, der seit 1995 Lehrstuhlinhaber für Praktische Theologie/ Religionspädagogik an der Universität Tübingen war. Sie betonte insbesondere seine internationale Ausrichtung sowie die Kooperationen zu den anderen Fakultäten, wie u. a. der katholischen und islamischen. Herr Schweitzer, der nicht nur die religiöse Bildung an Schulen vorantrieb, leitete vierzehn Jahre lang das EIBOR.

Der Titel der Abschlussvorlesung von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer lautete „Von der konfessionellen zur interreligiösen Kooperation – Wege der Religionspädagogik in 30 Jahren“. Der Titel war Programm. Herr Schweitzer stellte zunächst den Kooperativ-Interreligiösen Forschungsverbund für Religiöse Bildung der Universität Tübingen vor, der die drei Lehrstühle bzw. religionspädagogischen Abteilungen im Bereich der Evangelisch-theologischen und der Katholisch-theologischen Fakultäten und der des Zentrums für Islamische Theologie umfasst. Herr Schweitzer stellte in seiner Vorlesung klar, dass die Kooperationen nicht immer leicht waren, Verschleißprobleme und Grenzen aufweisen und Voraussetzungen haben, jedoch eine Zukunft des Religionsunterrichts seien. Seine Abschlussfolie mit dem Inhalt: „Nur ein qualitätsvoller kooperativer Religionsunterricht hat Zukunft“, rundete die Abschlussvorlesung ab.

Im Anschluss an die Abschlussvorlesung dankte ihm sein Lehrstuhl, vertreten durch Dr. Sara Haen und Dr. Evelyn Krimmer, für sein jahrelanges Engagement. Beide Mitarbeiterinnen würdigten nicht nur die wissenschaftliche, kooperative und soziale Arbeit von Herrn Schweitzer, sondern auch sein enormes Zeitmanagement. Sie sprachen aber auch seiner Familie ihren wertschätzenden Dank aus.

Das EIBOR wurde von den Institutsmitarbeiterinnen Christina Krause und Mirjam Rutkowski vertreten. Ihr Grußwort war dialogisch in Form eines Quiz gestaltet. Herr Schweitzer antwortete auf die Fragen der Moderatorinnen nach seinem besten Bestreben und immer richtig.

Wir möchten Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer noch einmal von dem gesamten EIBOR-Team für seine rausragende Arbeit danken und wünschen Ihm nur das Beste für seinen weiteren Weg.

 

Wechsel im Team des EIBOR

Kathrin Sauer ist seit September 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin am EIBOR und ist Nachfolgerin von Christina Krause. Frau Sauer studierte Evangelische Theologie an der Hochschule Neuendettelsau und an der Universität Tübingen. 2017 erfolgte die Promotion in der Praktischen Theologie bei Prof. Dr. Birgit Weyel im EKD-Forschungsprojekt „Gemeinde auf Zeit“ mit Schwerpunkt Freizeit- und Tourismusbereich. Bis August 2022 war Frau Sauer Geschäftsführende Pfarrerin in Oberndorf am Neckar. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr und heißen sie herzlich Willkommen im EIBOR Team.

Zusammen mit Christina Krause endete auch die Abordnung von Cornelie Ayasse. Wir wünschen beiden alles erdenklich Gute auf ihrem weiteren Werdegang und bedanken uns für ihre Zusammenarbeit.

 

Kompetent in (inter)religiöser Bildung in der Kita

Das multimediale Filmprojekt für die Ausbildung Pädagogischer Fachkräfte in der Kita

Die multireligiösen Veränderungen stellen Pädagogische Fachkräfte im Blick auf religiöse und interreligiöse Bildung in noch nie dagewesener Weise vor neue Herausforderungen. Zur Weiterentwicklung ihrer (inter)religiösen Kompetenz wurde dieses multimediale Projekt erarbeitet. Bei der Tagung wird das Filmprojekt präsentiert und im Blick auf religions-didaktische (Unterrichts)Planungen und Einsatzmöglichkeiten dialogisch weiterentwickelt. Anmeldeschluss ist der 01.10.2022.

 

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

 

Zu "Qualität im Religionsunterricht - Berufliche Schulen (QUIRU-B): Religionsklassen für Schülerbefragung gesucht: 

Für ein Forschungsprojekt zur Qualität im Religionsunterricht in der Teilzeitberufsschule sucht das EIBOR interessierte Kolleginnen und Kollegen, die mit Ihren Schülerinnen und Schülern an einer Online-Befragung teilnehmen. Mit dieser Befragung von Auszubildenden soll erhoben werden, wie Schüler:innen über ihren Religionsunterricht denken, was sie gerne daran mögen und was sie lieber ändern würden, aber auch, ob und in welchen Bereichen etwas dazugelernt werden konnte. Aus diesem Grund füllen die Schüler:innen am Anfang und am Ende des Schuljahres ein Online-Fragebogen aus. Die Umfrage dauert ca. 45 Minuten und die Antworten werden streng vertraulich behandelt. Auch die Lehrkraft bekommt die Angaben der Schüler:innen nicht zu sehen.


Wenn Sie mit Ihrer Klasse an dieser Befragung teilnehmen möchten, bitten wir Sie, sich bis 30. September 2022 über das EIBOR-Sekretariat formlos anzumelden (sekretariat@eibor.uni-tuebingen.de, Betreff: QUIRU-Schülerbefragung).

Nach Anmeldung bekommen Sie weitere Informationen und den Link für den Online-Fragebogen zugesendet. Der erste Befragungszeitraum wird von Anfang bis Ende Oktober sein. Um aussagekräftige Ergebnisse gewinnen zu können sind wir auf Ihre Bereitschaft zur Teilnahme angewiesen. Über Ihre Anmeldung freuen wir uns!

 

Projekte

Interreligiöses Lernen im Religionsunterricht an Beruflichen Gymnasien

Aktueller Stand

Im vergangenen Schuljahr konnten wir die Erhebung im, von EIBOR und KIBOR gemeinsam durchgeführten und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten, Projekt "Wirksamkeit interreligiösen Lernens durch Perspektivenübernahme (IRL2)" durchführen und abschließen. Nachdem die Erhebung in den stark von der Pandemie geprägten Schuljahren mehrfach verschoben und angepasst werden musste, sind wir sehr froh, dass nicht nur so viele Lehrpersonen dabei geblieben sind, sondern sogar immer wieder neue dazu kamen, die uns mit unseren Materialien, Fragebögen und Beobachtungen ihren Unterricht in den Eingangsklassen an Beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg - die just letztes Schuljahr auch durch den neuen Bildungsplan geprägt waren - in ihren Unterricht gelassen haben und die Studie dadurch ermöglicht und enorm unterstützt haben. Im Namen des gesamten Projektteams auch an dieser Stelle nochmals: Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme - Ihnen und Ihren Schüler:innen!

Jetzt sind nur noch wir dran und müssen die Fragebögen einlesen, Daten bereinigen, die insgesamt im Projekt gewonnenen Rückmeldungen und Daten auswerten und diese zu hoffentlich spannenden Ergebnissen formulieren. Wir hoffen und planen, Mitte 2023 Ergebnisse veröffentlichen zu können.

 

"SchuB digital BW": Schulische Bildung für Digitalität Baden-Württemberg: Evaluation von Fortbildungsangeboten 

Die Institute EIBOR und KIBOR wurden vom ZSL beauftragt, die im Rahmen der Digitalisierungsoffensive des Landes angebotenen digitale Fortbildungen im Bereich BRU zu evaluieren. Solche digitalen Fortbildungsangebote gibt es seit Schuljahr 2021/2022 beispielsweise auf der Plattform "relilabBRU" (in enger Kooperation der kirchlichen Institute und der staatlichen Fachberatenden). Dazu wurden Fragebögen entwickelt, mit denen die Wirksamkeit digitaler Fortbildungen erhoben werden kann und die die Teilnehmenden am Ende der Fortbildung ausfüllen. EIBOR und KIBOR bieten darüber hinaus selbst eigene Workshops an, in denen an Themen und Fragestellungen von aktuellen Forschungsprojekten angeknüpft wird und Impulse für die Praxis des BRU gegeben werden.  Am Do, 13.10.22 (16-17:30 Uhr, via Zoom) bietet Simone Hiller vom KIBOR einen Workshop zum Thema "Jobsuche 4.0 - Digitalität im Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen" an. Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie unter folgendem Link.

 

IBEA-Projekt: Interreligiöse Bildung in der Erzieherausbildung 

In Kooperation mit evangelischen Fachschulen greift das IBEA-Projekt besondere Fragestellungen auf, inwieweit eine verstärkte Fokussierung interreligiöser und interkultureller Unterrichtsinhalte zu einer Kompetenzförderung bzw. -erweiterung in der Erzieher:innenausbildung führen. Die Interventionsstudie erfolgt dem qualitativen Forschungsansatz und berücksichtigt subjektive Sichtweisen und Interessenslagen sowie Vorkenntnisse und Erfahrungen der Auszubildenden bei der Konzeption der Unterrichtseinheit „Gottesverständnis und Gebet“.

Die Durchführung der Unterrichtseinheit, bestehend aus 12 Unterrichtsstunden, an die sich eine zweimalige Fragebogenerhebung vor- und anschließt, wurde im Schuljahr 2021/22 von den Religionslehrkräften an den Ausbildungsschulen durchgeführt. Erste Ergebnisse der Datenerhebung werden im November vorgestellt.

 

Projekt Weltreligionen: Erstes Paper erschienen

Gemeinsam mit der schwedischen Kollegin Prof. Christina Osbeck (Head of the Department of Pedagogical, Curricular and Professional Studies, Universität Göteborg) und dem finnischen Kollegen Prof. Antti Räsänen (Dean of the Faculty of Theology, Universität Helsinki) wurde ein erstes Paper zur Diskussion des Begriffs „religious literacy“ und religösem Wissen veröffentlicht. Weitere Informationen sowie das Paper finden Sie unter folgendem Link.

Ein zweites Paper, das dieses Thema von der empirischen Seite bearbeitet, ist aktuell im peer-review-Verfahren.

 

Publikationen

Projekt QUIRU: Fortbildungsband erschienen

Der erste QUIRU-Band zu dem Thema „Fortbildung für den Religionsunterricht“ ist erschienen.

Fortbildung für Lehrer:innen wird zunehmend als Schlüssel für die Qualität und Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht wahrgenommen. Sie gilt als unerlässliche Voraussetzung für „guten Unterricht“. Deshalb rückt sie auch immer mehr in den Fokus der Forschung. Auch für den Religionsunterricht spielt Fortbildung eine wichtige Rolle, aber bislang wurde sie in der religionspädagogischen Forschung und Theoriebildung nur am Rande wahrgenommen.

Die theoretischen Analysen und empirischen Befunde, die in diesem Band vorgestellt werden, stellen die Frage nach dem Fortbildungsbedarf sowie nach der Wirksamkeit von Fortbildungen ins Zentrum. Die empirische Studie wurde in vier Bundesländern durchgeführt (Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein), unter Beteiligung von mehr als 2000 Religionslehrkräften aus allen Schularten. Aus den Befunden werden Konsequenzen für die Praxis abgeleitet, und Vorschläge für die Weiterentwicklung der Fortbildung für den Religionsunterricht werden dargestellt.

Berichte zur Fortbildungspraxis aus verschiedenen Landeskirchen geben Einblick in die Vielfalt dieser Fortbildungslandschaft. Ein internationaler Ausblick beschließt den Band.

 

Weitere Informationen zu dem Bd.1 Fortbildungen für den Religionsunterricht in der Reihe QUIRU / Qualität und Qualitätsentwicklung im Religionsunterricht.

 

Tot – und dann?

Vorstellung vom Leben nach dem Tod bei jungen Menschen und als Thema im BRU

Nicht nur Erwachsene, sondern auch junge Menschen befassen sich vielfach mit dem Thema Tod und Sterben. Speziell die Frage nach einem Leben nach dem Tod übt eine besondere Faszination auch auf Jugendliche und junge Erwachsene aus, die mit der Kirche und mit religiösen Traditionen sonst nur wenig anfangen. Um die Vorstellungen und Fragen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ihre Ungewissheiten und ihre Hoffnungen geht es in diesem Band.

Die Untersuchung, die dabei im Zentrum steht, stellt einen Beitrag zur religionsbezogenen Jugendforschung dar. Sie vertieft Fragen, die noch immer zu wenig ausgeleuchtet sind. Dies geschieht nach den Regeln qualitativer Forschung und in der Absicht, die jungen Menschen selbst zu Wort kommen zu lassen. Wer die hier dokumentierten Texte auf sich wirken lässt, wird rasch spüren, wie wichtig dieses Thema für die jungen Menschen ist und welche weitreichenden Fragen dabei aufbrechen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten beschrieben, wie das Thema „Leben nach dem Tod“ im Religionsunterricht aufgenommen werden kann. Die Äußerungen der jungen Menschen bieten dafür interessantes Material sowie neue Impulse.

Weitere Informationen zu Bd. 27 Tod – und dann? in der Reihe Glaube – Wertebildung – Interreligiosität.

 

Veranstaltungen

"Jobsuche 4.0 - Digitalität im Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen" am Do, 13.10.22, 16-17:30 Uhr, via Zoom

Was macht es mit uns, wenn ein Algorithmus darüber entscheidet, welchen Support wir für unsere Jobsuche von offizieller Seite herbekommen? Dass in Österreich bei der Arbeitsvermittlung ein Computerprogramm à là 'Chancenermittler' eingesetzt wird, bietet den Anlass, mit Schüler:innen zu hinterfragen, was Algorithmen sind, wie sie unser Leben und Arbeiten beeinflussen und wie wir mit damit umgehen können. Kompetenzorientierte Materialien mit in sich angelegten Möglichkeiten zur Binnendifferenzierungen werden in ihrer Konzeption und mit Blick auf niederschwellig umsetzbare Unterrichtspraxis vorgestellt, um Digitalität in ihrer ethischen und religiösen Dimension im RUabS aufzugreifen.

 

Anmeldung über LFB-Online bis 27.09.2022 (4LGV2, Direktlink: https://lfbo.kultus-bw.de/lfb/termine/4LGV2)

 

Kompetent in (inter)religiöser Bildung in der Kita

Das multimediale Filmprojekt für die Ausbildung Pädagogischer Fachkräfte in der Kita Tagung vom 28. bis 29. November 2022 in Mainz

Die multireligiösen Veränderungen stellen Pädagogische Fachkräfte im Blick auf religiöse und interreligiöse Bildung in noch nie dagewesener Weise vor neue Herausforderungen. Zur Weiterentwicklung ihrer (inter)religiösen Kompetenz wurde dieses multimediale Projekt erarbeitet. Bei der Tagung wird das Filmprojekt präsentiert und im Blick auf religions-didaktische (Unterrichts)Planungen und Einsatzmöglichkeiten dialogisch weiterentwickelt.

 

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf unserer Homepage.

 

Erlebnispädagogik

EIBOR plant im Juli 2023 einen Workshop zum Thema "Erlebnispädagogik im BRU". Datum und Zugangsmöglichkeit werden noch bekanntgegeben. Weitere Informationen zum Projekt Erlebnispädagogik finden Sie auf unserer Homepage.

 

Kooperationen

KIBOR

Übergänge in der Kita gestalten. Impulse für eine religionssensible und interreligiös reflektierte Praxis

Eine für Kinder bedeutsame Erfahrung von Veränderung stellt die Transition von der Kita in die Grundschule dar. Die Bewältigung von Diskontinuitäten geht mit verschiedenen Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben für Kinder einher. Viele Einrichtungen setzen hierfür auf Rituale oder religiöse Elemente, um Kinder für diese Übergänge zu stärken. In Zeiten religiöser und kultureller Pluralität sind diese Elemente bedeutsam für eine interreligiös sensible Arbeit in der Kita und in der Grundschule. Das für Frühjahr 2023 geplante Buch „Übergänge in der Kita gestalten. Impulse für eine religionssensible und interreligiös reflektierte Praxis“ holt die Perspektive von Kindern, pädagogischen Fachkräften und Lehrpersonen in Übergangssituationen ein und liefert praktische Impulse für eine religionssensible und interreligiöse Gestaltung von Transitionsprozessen.

Die zugehörige Publikation erscheint unter:

Laura Mößle/ Anke Schmitzer/ Reinhold Boschki (Hrg.): Übergänge in der Kita gestalten. Impulse für eine religionssensible und interreligiös reflektierte Praxis, gegen Ende des Jahres.

 

Neuerscheinungen

Das KIBOR führte eine große Studie zu religiöser Vielfalt im konfessionellen Religionsunterricht durch. In verschiedenen Publikationen konnten die Ergebnisse dieser Forschung präsentiert werden.

 

- Matthias Gronover, David Ambiel, Ulrich Riegel, Malte Brügge-Feldhake, Sophia Jumpertz, Maximiliane Krämer & Reinhold Boschki, Subjektive Theorien zu religiöser Vielfalt von katholischen Religionslehrkräften. Eine explorative Studie, in: RpB 45 1 (2022), S. 45−56. https://doi.org/10.20377/rpb-160 

- Ulrich Riegel, David Ambiel, Malte Brügge-Feldhake, Sophia Jumpertz, Maximiliane Krämer & Reinhold Boschki, Die Thematisierung religiöser Vielfalt im katholischen Religionsunterricht. Eine explorative Videostudie, in: Z Erziehungswiss (2021). (https://link.springer.com/article/10.1007/s11618-021-01061-0)

 

Die praktischen Umsetzungen dazu werden derzeit für einen Praxisband erarbeitet, der im Frühjahr 2023 erscheinen soll. 

 

 

Ihre Ansprechpartnerin im EIBOR:

Anne Krasel          

E-Mail: anne.krasel@eibor.uni-tuebingen.de

 

Sekretariat EIBOR

Daniela Vollmer, Simone Jahn,

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR)

Universität Tübingen

 

Liebermeisterstr. 12 (Büro: Hölderlinstraße 19, 2. OG)

D-72076 Tübingen

 

Fon: +49 7071/29-77487

EIBOR Newsletter 01/2022

EIBOR Newsletter 01/2022

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik

Erscheinungsdatum 08.02.2022

 

Liebe Leser*innen,

unser erster Newsletter erschien im Jahr 2021 – vielen Dank für alle positiven Rückmeldungen und alles Weitergeben und Werben. Und wie schön, dass Sie sich dafür entschieden haben, unseren Newsletter zu abonnieren!

Gerne dürfen Sie auch dieses Mal den Newsletter weitergeben und dafür werben! Wer sich neu anmelden möchte folgt diesem Link. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden.

Heute erhalten Sie bereits die erste Ausgabe im Jahr 2022 mit Neuigkeiten aus dem EIBOR. Wir berichten dieses Mal vor allem über vier Projekte, eine neue Publikation sowie über fünf Fortbildungen, die im ersten halben Jahr 2022 stattfinden.

 

Viel Freude beim Lesen wünschen Ihnen für das ganze EIBOR-Team

Anne Krasel und Christina Krause

 

 

Aktuelles

Anmeldehinweis Studientag - Ethik für die digitale Welt

24.02.2022 im digitalen Format von 14:30 bis 17 Uhr

Wir leben in einer digitalisierten Welt. In dieser profitieren wir von einem Mehr an Freiheit, tragen jedoch auch mehr Verantwortung für unser Handeln und jedes einzelne geschriebene Wort und jede unbedachte Äußerung. Wie wir uns in der digitalen Welt verhalten und mit Konflikten umgehen, ist dabei Ausdruck unserer ethischen Haltung. Deshalb ist es nötig, sich darüber zu verständigen, wie ein gutes, gelingendes Leben in der digitalen Welt aussehen soll. Der Vortrag geht dabei der Frage nach wie wir in der digitalen Welt gut miteinander auskommen können und welche möglichen Regeln und Gebote geschaffen werden können um die Würde des Einzelnen, seine Selbstbestimmung und Handlungsfreiheit wertzuschätzen.

Was hat das biblisch-christliche Menschenbild dazu zu sagen und welchen Beitrag leistet der Religionsunterricht an beruflichen Schulen in diesem Bereich?

Ein Impulsreferat von Daniel Henrich (Fachreferent Öffentlichkeitsarbeit, Presse und Digitale Medien, Landeszentrale für politische Bildung) gibt grundlegende Einblicke und Reflexionen in den Bereich Digitalethik. Die EIBOR-Mitarbeiterinnen Christina Krause und Anne Krasel ergänzen dies in einem Workshop mit konkreten Ideen für die unterrichtliche Umsetzung im BRU.

Für die Veranstaltung gibt es noch freie Plätze. Bitte melden Sie sich über den Anmeldebutton auf der Homepage an und zusätzlich über LFB online, wenn Sie staatliche Lehrkraft sind.

 

Projekte

Interreligiöses Lernen im Religionsunterricht an Beruflichen Gymnasien

Aktueller Stand

In unserem letzten Newsletter im Herbst 2021 haben wir zur Teilnahme an unserer Interventionsstudie zur Förderung und Entwicklung von interreligiöser Kompetenz aufgerufen. Diese Studie führt EIBOR gemeinsam mit KIBOR durch; sie wird von der DFG gefördert wird.

Wir freuen uns sehr, dass wir trotz pandemiebedingter erschwerter Umstände 84 Lehrpersonen gewinnen konnten, die seit November 2021 im Rahmen der Studie in 100 Klassen an insgesamt 72 Schulen Fragebogenerhebungen und von uns entwickelte Unterrichtseinheiten zum Thema „Mit Fremden leben“ durchführen. Die ersten Daten werden inzwischen eingelesen, sodass bald mit der Datenbereinigung begonnen werden kann.

An dieser Stelle herzlichen Dank für Ihre Teilnahme und Unterstützung!

Magda Bräuer

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter: Interreligiöses Lernen II.

 

 

Jenseitsvorstellungen Jugendlicher und Leben nach dem Tod

Dass die Frage, was nach dem Tod „passiert“ auf viele junge Menschen eine besondere Faszination ausübt – auch auf solche, die sonst mit dem Christentum oder dem Glauben nur wenig anfangen können – stellt eine wichtige Erkenntnis der 2018 und 2020 veröffentlichten Bände „Jugend – Glaube – Religion“ dar. Auch anderen Studien wie beispielsweise den Shell-Studien oder dem Religionsmonitor ist zu entnehmen, dass diese Frage für viele junge Menschen eine besonders wichtige darstellt. Tatsächlich ist aber nur wenig darüber bekannt, was die Frage nach dem Danach für junge Menschen heute wirklich bedeutet. Der vorrausichtlich bis Mitte dieses Jahres erscheinende Band „Tot - und dann? Vorstellungen vom Leben nach dem Tod bei jungen Menschen und als Thema im BRU“ zur Studie kann genau hierzu weiterreichende Einblicke bieten.

Den ersten Teil dieses Bandes bildet die von Rebecca Mattes in Zusammenarbeit mit Jonathan Krauter und mit Unterstützung studentischer Mitarbeiter:innen durchgeführte Studie zu Vorstellungen junger Menschen zum Leben nach dem Tod. Sie vertieft Fragen und Aspekte von Religion im Jugendalter, die noch immer zu wenig ausgeleuchtet sind. Dies geschieht nach den Regeln qualitativ-sozialwissenschaftlicher Forschung und darüber hinaus in der Absicht, die jungen Menschen selbst zu Wort kommen zu lassen und ihren Äußerungen möglichst sorgfältig nachzuspüren. Wer die in diesem Band dokumentierten Texte auf sich wirken lässt, wird rasch spüren, wie wichtig dieses Thema für die jungen Menschen ist und welche sehr weitreichenden Fragen dabei aufbrechen. Obwohl sich die Vielfalt der Äußerungen zumindest nicht im engeren Sinne auf knappem Raum zusammenfassen lassen, wird am Ende dieses ersten Teils des Bandes ein kurzer Überblick zu Schwerpunkten in diesen Äußerungen versucht und diese Schwerpunkte so beleuchtet, dass sie auch für religionspädagogische Perspektive anschlussfähig sind oder jedenfalls religionspädagogisch aufgenommen werden können.

Im zweiten Teil des Bandes stehen religionspädagogischen Fragen im Blick auf das Thema Leben nach dem Tod im Religionsunterricht im Vordergrund. Zunächst wird von einem Tübinger Autor:innenteam die nicht leicht zu beantwortende Frage erörtert, ob und gegebenenfalls in welcher Weise mit dem Thema Leben nach dem Tod im Religionsunterricht umgegangen werden soll. Ein weiterer Beitrag, aus der Feder des in der Hohenheimer Ausbildung für den BRU tätigen Benjamin Bauer beschreibt eigene Unterrichtserfahrungen, die das zuvor stärker theoretisch Dargestellte illustrieren und vertiefen. Dieser Beitrag kann nicht zuletzt zu eigenen Versuchen im Unterricht motivieren und bietet dafür hilfreiche Anregungen.

Noch einen Schritt weiter in Richtung der Praxis des Religionsunterrichts geht der dritte Teil des Bandes. Hier werden erneut Äußerungen aus der in diesem Band dokumentierten Befragung geboten, anders als im ersten Teil des Buches aber nicht im Sinne einer weiteren Interpretation, sondern in einer Auswahl und Anordnung, die aus unterrichtlichen Zwecken erwächst.

Rebecca Mattes

 

Weitere Informationen zum Projekt Jenseitsvorstellungen auf unserer Homepage.

 

 

IBEA-Projekt: Interreligiöse Bildung in der Erzieherausbildung 

Das Evangelische Institut für berufsorientierte Religionspädagogik führt seit vielen Jahren Projekte bzw. Untersuchungen zum Thema „interreligiöse und interkulturelle Bildung in der Kita“ durch. In der laufenden Interventionsstudie liegt der Fokus insbesondere in der Vermittlung interreligiöser und interkultureller Kompetenzen in der Erzieher:innenausbildung.

Das IBEA-Projekt greift aus vorausgegangenen Projekten Forschungsergebnisse auf und geht bei dieser Interventionsstudie insbesondere Fragestellungen nach, inwieweit eine verstärkte Fokussierung interreligiöser und interkultureller Unterrichtsinhalte zu einer Kompetenzförderung bzw. -erweiterung in der Erzieherausbildung führen. Eine enge Zusammenarbeit mit den evangelischen Fachschulen ist notwendig, um Vorkenntnisse und Interessensgebiete der Schüler:innen bei der Konzeption der Unterrichtseinheit „Gottesverständnis und Gebet“ zu berücksichtigen. Sehr erfreulich ist die Zusage vieler Religionslehrer:innen trotz pandemiebedingten Einschränkungen.

Aussagekräftige Ergebnisse verbunden mit neuen Erkenntnissen und didaktischen Impulsen zur Interreligiosität und Interkulturalität in der Erzieher:innenausbildung lassen sich im Rahmen dieser Interventionsstudie realisieren.

Die Themeneinheit besteht aus 12 Unterrichtsstunden, an die sich eine zweimalige Fragebogenerhebung – vor und nach der Unterrichtseinheit – anschließt. Derzeit wird die Unterrichtseinheit an den Fachschulen erprobt. Erste Ergebnisse liegen im Spätjahr vor.

Eva Dubronner

 

 

QUIRU

Welchen Bedarf an Fortbildung haben Religionslehrkräfte?
Welche Fortbildungsformate sind effektiv?

Erste Ergebnisse zur Fortbildung für den ev. Religionsunterricht an beruflichen Schulen und an anderen Schularten geben mögliche Antworten auf die genannten Fragen. Der Band „Fortbildung für den Religionsunterricht“ erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2022 beim Waxmann Verlag.

Mirjam Rutkowski

Weitere Informationen zu dem Projekt auf unserer Homepage.

 

 

 Publikationen

 

Erlebnispädagogik und Religionsunterricht

Erlebnispädagogik – ein schillernder Begriff, der sich gegenwärtig großer Beliebtheit erfreut. Anbieter erlebnispädagogischer Programme werden auch von Schulen immer wieder angefragt und manche solcher Anbieter haben sich sogar auf Programme für Schulen spezialisiert. Doch was genau ist eigentlich unter dem Begriff „Erlebnispädagogik“ zu verstehen? Und wenn Erlebnispädagogik auch an der Schule ihren Platz hat – kann sie speziell im Rahmen des Faches Religion eingesetzt werden?
Diese Fragen werden in der Broschüre "Erlebnispädagogik im Religionsunterricht an beruflichen Schulen? Impulse für eine reflektierte Praxis erlebnis- und erfahrungsorientierten Lernens" aufgenommen und weitergeführt. Im ersten Teil der Arbeit wird zunächst ein Überblick über die Entwicklung und Bedeutung des Begriffs „Erlebnispädagogik“ geboten und religionspädagogische Perspektiven zum Thema eingebracht. Der zweite Teil der Arbeit bietet eine Sammlung von Möglichkeiten der Umsetzung erlebnis- und erfahrungsorientierten Lernens in Schule und Religionsunterricht, die außerdem analysiert und diskutiert werden. Dabei wird auf offene und in der Praxis zu bedenkende Fragen hingewiesen. In einem letzten Teil wird der Blick vor allem auf die Möglichkeiten und Grenzen von erlebnis- und erfahrungsorientiertem Lernen an beruflichen Schulen gerichtet.

Diese Broschüre richtet sich an alle, die sich für religionsbezogenes erlebnispädagogisches Arbeiten interessieren und einen kompakten Überblick über ein solches Arbeiten sowie praktische Ansatzpunkte wünschen. Sie möchte aber auch als Einladung zur Reflexion des eigenen erlebnispädagogischen Handelns verstanden werden und richtet sich damit vor allem auch an Praktiker:innen – dazu können (Religions-)Lehrer:innen genauso gehören wie Mitarbeitende in der Jugendarbeit –, die ihre religionsbezogene erlebnispädagogische Praxis vertiefen und reflektieren möchten.

Rebecca Mattes

 

Den Download der Broschüre finden Sie auf unserer Homepage.

 

 

 

Veranstaltungen

Tagung zur Interreligiösen Kooperation im RU am 8./9. März 2022

Von der konfessionellen zur interreligiösen Kooperation im Religionsunterricht

Von 8. März 2022 (14 Uhr) bis zum 9. März 2022 (ca. 16:15 Uhr) wird eine spannende Tagung zur Weiterentwicklung des RU stattfinden. Die Veranstaltung wird digital per Zoom durchgeführt.

Seit den 1990er Jahren wird verstärkt über Formen der konfessionellen Kooperation im Religionsunterricht nachgedacht. Seither kam es zu verschiedenen Realisierungsformen, doch ist es aus heutiger Sicht notwendig geworden, die Formate der innerchristlichen Kooperation für interreligiöse Kooperationen zu öffnen. In dieser Tagung wird aus christlich- und islamisch-theologischer, rechtlicher, politischer, gesellschaftlicher und (religions-)pädagogischer Sicht diskutiert, welche kooperativen Formate es über das Christentum hinaus bereits gibt, welchen Mehrwert sie haben, welche Herausforderung sie mit sich bringen, wie diese in der Schule genau aussehen können, und wie die interreligiös-kooperativen Formen des Religionsunterrichts stärker institutionalisiert werden können.

Die Tagung markiert gleichzeitig die formelle Eröffnung des kooperativ-interreligiösen Forschungsverbundes der drei Religionspädagogiken an der Universität Tübingen zusammen mit ihren Forschungsinstituten IIRF (Institut für Islamisch-religionspädagogische Forschung), EIBOR (Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik) und KIBOR (Katholisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik). Die in den vergangenen Jahren etablierte enge Zusammenarbeit der Islamischen, Evangelischen und Katholischen Religionspädagogik in Tübingen wird in diesem Verbund intensiviert. Damit wird ein national und international einmaliger interreligiöser Forschungsverbund für religionspädagogische Forschung errichtet. Der Verbund wird alle religionspädagogischen Praxisfelder unterstützen und qualitativ weiterentwickeln. Nicht zuletzt will er damit einen wichtigen Beitrag für das gesellschaftliche Zusammenleben leisten.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung auf unserer Homepage.

 

 

„Jobsuche 4.0 - Digitalität im Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen“ (StRin Simone Hiller, KIBOR) am 02.05.2022

Was macht es mit uns, wenn ein Algorithmus darüber entscheidet, welchen Support wir für unsere Jobsuche von offizieller Seite herbekommen? Dass in Österreich bei der Arbeitsvermittlung ein Computerprogramm à la 'Chancenermittler' eingesetzt wird, bietet den Anlass, mit Schülerinnen und Schüler zu hinterfragen, was Algorithmen sind, wie sie unser Leben und Arbeiten beeinflussen und wie wir mit damit umgehen können. Kompetenzorientierte Materialien mit in sich angelegten Möglichkeiten zur Binnendifferenzierungen werden in ihrer Konzeption und mit Blick auf niederschwellig umsetzbare Unterrichtspraxis vorgestellt, um Digitalität in ihrer ethischen und religiösen Dimension im RUabS aufzugreifen.

Ethik: In welchem Verhältnis stehen Rechenmaschine und Mensch bei der Jobsuche?

Didaktik: Niveaudifferenzierung in kompetenzorientierten Lerngängen

Theologie: Chancenermittler oder Talentschmiede – Was braucht der Mensch, um sich zu entfalten?

 

 

Leben nach dem Tod (Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer und Dr. Hanne Schnabel-Henke, EIBOR) am 12.05.2022

Befunde aus der EIBOR-KIBOR-Studie „Jugend – Glaube – Religion“ zeigen, dass Schülerinnen und Schüler ein hohes Interesse am Thema „Leben nach dem Tod“ haben. In einer EIBOR-Studie wurde dieses Thema durch eine Fragebogenstudie vertieft, mit der Vorstellungen von Schülerinnen und Schülern vom Leben nach dem Tod erhoben wurden. Auf welche Themen richten sich ihre Interessen in diesem Kontext besonders? Aus welchen Gründen beschäftigt sie die Frage nach dem, was nach dem Tod kommt und wie kann über dieses bei den Schülerinnen und Schülern besonders wichtige Thema im Religionsunterricht aufgenommen werden? Ziel der Studie ist, Anschlussmöglichkeiten für den Religionsunterricht im Sinne einer zeitgemäßen Schüler- und Lebensweltorientierung zu geben.

Im Workshop werden die empirischen Ergebnisse und die darauf bezogenen didaktischen Schlussfolgerungen vorgestellt und diskutiert. Theorie und Praxis werden verknüpft, indem praxisnahe Beispiele zur Umsetzung im Unterricht aufgezeigt werden, wie dem Orientierungsbedarf junger Menschen angesichts der Frage, was nach dem Tod kommt, begegnet werden kann. Damit erfüllt der Workshop die dem Religionsunterricht im Bildungsplan zugewiesene Aufgabe, existentielle Fragen zu thematisieren und bei ihrer Klärung mitzuwirken, gerade angesichts vielfältiger Lebenskonzepte und Jenseitsvorstellungen. Die Formate sind dabei so gewählt, dass sie den Austausch der Teilnehmenden zu dieser komplexen Thematik fördern.

Ethik: Welche Konsequenzen haben unterschiedliche Jenseitsvorstellung auf das Leben „vor dem Tod“?

Didaktik: Wie können junge Menschen angesichts ihrer existentiell bedeutsamen Frage, was nach dem Tod kommt, angemessen begleitet werden?

Theologie: Welche Orientierung bieten christlich-biblische Jenseitsvorstellungen angesichts der Frage, was nach dem Tod kommt?

 

 

Jugend – Glaube – Religion (Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer, EIBOR & Prof. Dr. Matthias Gronover, KIBOR) am 23.6.2022

In einer breit angelegten Längsschnittstudie haben EIBOR und KIBOR erhoben, wie Jugendliche und junge Erwachsene heute über Religion denken, welche Fragen und welche Themen sie dabei besonders beschäftigen. Als besonders bedeutsam zeigten sich in den Augen der Jugendlichen die Themen Tod und Jenseits, die Frage nach der Gerechtigkeit Gottes angesichts von Leid (Theodizee), die scheinbare Unvereinbarkeit von biblischen Aussagen zur Schöpfung der Welt mit naturwissenschaftlichen Theorien zur Weltentstehung, das ambivalente Verhältnis zur Kirche, die Spannung von Offenheit und der gleichzeitig existierenden Skepsis gegenüber anderen Religionen und Kulturen.

Für Religionslehrkräfte sind solche Befunde von großer Bedeutung, weil sie Anschlussmöglichkeiten für einen schülerorientierten Religionsunterricht aufzeigen, der nach Maßgabe des Bildungsplans junge Menschen bei der religiösen Orientierung unterstützt. Hierbei soll insbesondere auch die Frage in den Blick genommen werden, was die Digitalisierung für die Religiosität junger Menschen bedeutet.

Im Workshop wird auf die didaktischen Konsequenzen der Studienergebnisse fokussiert und es werden konkrete didaktische Umsetzungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Lebenspraxis digital sozialisierter Jugendlicher ist der Anknüpfungspunkt für unterrichtspraktische Konkretionen, die für den Austausch der Teilnehmenden zur Diskussion gestellt werden.

Ethik: In welchen Themenbereichen wird der Orientierungsbedarf junger Menschen sichtbar?

Didaktik: Wie kann an Glaubensfragen junger Menschen religionsdidaktisch angeknüpft werden?

Theologie: Welche Antworten liefert die Theologie auf Lebensfragen junger Menschen?

 

 

 

Kooperationen

bibor und KIBOR

Welche Erfahrungen haben evangelische und katholische Religionslehrkräfte in der Pandemie gemacht? Wie gelang in diesen Zeiten religiöse Bildung und vor welchen Herausforderungen standen die Kolleginnen und Kollegen in den beruflichen Schulen?

Die Covid19-Pandemie hat das Schulsystem vor bisher nicht gekannte Herausforderungen gestellt. Um das Infektionsgeschehen einzudämmen und Gefahr für Leib und Leben vieler Bürger:innen abzuwehren, wurde der Schulbetrieb phasenweise eingestellt, hybrider Unterricht eingeführt und Fernunterricht etabliert. Die Erfahrungen mit dem Religionsunterricht in Berufsschulen umfassten dabei eine weite Spanne vom Ausfall dieses Unterrichts bis hin zu seiner Neuentdeckung in Zeiten der Krise. Im Fokus standen dabei von Anfang an die Schüler:innen, die gerade in Krisenzeiten nicht nur ein Recht auf religiöse Bildung haben, sondern auch existenzielle Fragen haben, die es zu begleiten galt. 

Um Erfahrungen von Religionslehrkräften zu erheben und zu analysieren, führten das bibor und KIBOR parallel empirische Studien durch. Die Ergebnisse sind open Accessoires zugänglich:

Hier finden Sie den Link für die bibor-Studie und hier den Link für die KIBOR-Studie.

Matthias Gronover und Andreas Obermann

 

 

KIBOR

Religionslehrerinnen und Religionslehrer sind in ihrem Unterricht bei Exkursionen schulischen Veranstaltungen besonders engagiert, das Gedenken an die Shoah wachzuhalten. Das gilt auch für den beruflichen Bereich. In einer empirischen Erhebung in Deutschland, Österreich und der Schweiz gaben dazu erstmals 1200 Lehrkräfte Auskunft über ihre Motivationen zu diesem Thema und berichteten über ihre didaktischen Realisierungen und positiven Erfahrungen. Schwierigkeiten und Widerstände wurden dabei auch thematisiert, sodass die Ambivalenzen dieses Themas gut sichtbar wurden. Das Forschungsprojekt REMEMBER berichtet detailliert über die Ergebnisse der Studie war. Auf der Homepage des KIBOR sind zahlreiche Publikationen dazu gelistet.

Das Projekt "Sinnmuster von Auszubildenden“ geht den Fragen nach dem Sinn des Lebens nach, wie Auszubildende sie sich stellen. In qualitativen Interviews wurden diese dazu befragt, was ihnen Hoffnung in der Berufsausbildung gibt, worin die Freuden des Alltags für sie bestehen und wie – falls dies der Fall ist – sie ihr religiöses Leben gestalten.

Die Publikation "Religiöse Kompetenz als entschiedene Indifferenz. Eine Kritik am Beispiel des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen“ wird im Frühjahr in der Reihe Glaube-Wertebildung-Interreligiosität als Band 25 erscheinen. Es geht darum, die Unschärfe des Kompetenzbegriffes als Ressource religiöser Bildungsbegriffe zu begreifen. 

 

 

Ihre Ansprechpartnerinnen im EIBOR:

Christina Krause und Anne Krasel     

E-Mail: christina.krause@eibor.uni-tuebingen.de

anne.krasel@eibor.uni-tuebingen.de

 

Sekretariat EIBOR

Simone Jahn, Daniela Vollmer

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR)

Universität Tübingen

 

Liebermeisterstr. 12 (Raum 236)

D-72076 Tübingen

 

Fon: +49 7071/29-77487

EIBOR Newsltetter 2021

EIBOR Newsletter 02/2021

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik

Erscheinungsdatum 27.09.2021

 

Liebe Leser*innen,

unser erster Newsletter erschien im Mai 2021 – vielen Dank für alle positiven Rückmeldungen und alles Weitergeben und Werben. Und wie schön, dass Sie sich dafür entschieden haben, unseren Newsletter zu abonnieren!

 

Gerne dürfen Sie auch dieses Mal den Newsletter weitergeben und dafür werben! Wer sich neu anmelden möchte folgt diesem Link. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden.

 

Heute erhalten Sie bereits die zweite Ausgabe mit Neuigkeiten aus dem EIBOR. Wir berichten dieses Mal vor allem über drei Projekte und drei neue Publikationen, die im August erschienen sind, sowie über personellen Wechsel am EIBOR.

 

Viel Freude beim Lesen wünschen Ihnen für das ganze EIBOR-Team

Anne Krasel und Christina Krause

Aktuelles

Wechsel im Team des EIBOR

Zum neuen Schuljahr wechselte Dr. Alexandra Wörn an zwei berufliche Schulen in Stuttgart. Seit 2017 war sie Teil des EIBOR-Teams. Trotz ihres Weggangs bleibt sie der Arbeit aber weiterhin verbunden, da sie u. a. noch in einem Projekt zur Kita der Religionen Irenicus in Pforzheim weiter mitarbeitet. Das Projekt einer wissenschaftlichen Begleitung dieser innovativen Einrichtung ist am EIBOR angesiedelt (Friedrich Schweitzer und Team).

 

Eva Dubronner ist seit September 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin am EIBOR und ist Nachfolgerin von Frau Dr. Wörn. Frau Dubronner studierte an der Universität Heidelberg Gerontologie und evangelische Theologie und unterrichtet seit 2016 an einer beruflichen Schule in Pforzheim. Sie wird das Team mit praktischen Erfahrungen aus dem beruflichen Schulalltag sowie mit fachtheoretischen Kenntnissen aus den Bereichen der Religions- und Pflegepädagogik unterstützen. Seit 2019 lehrt Frau Dubronner im Masterstudiengang Religionspädagogik an der Evangelischen Hochschule in Freiburg.

 

Projekte

Interreligiöses Lernen im Religionsunterricht an Beruflichen Gymnasien

Teilnehmende für Studie im aktuellen Schuljahr 2021/22 gesucht

Das EIBOR führt gemeinsam mit dem KIBOR eine von der DFG geförderten Studie zum interreligiösen Lernen im Religionsunterricht an Beruflichen Gymnasien durch. Diese Interventionsstudie soll dabei helfen neue Einsichten über die Förderung und Entwicklung von interreligiösen Kompetenzen zu liefern.

Aufgrund der pandemiebedingten Einschränkungen an den Schulen wurde der Beginn des Hauptlaufs auf das aktuelle Schuljahr (November 2021) verschoben. Auch wenn bereits einige Teilnehmende gewonnen werden konnten, sind wir weiterhin auf der Suche nach Lehrpersonen, die am Projekt teilnehmen. Eine Teilnahme im Rahmen der Versuchsgruppe mit Intervention umfasst die Durchführung einer bereits ausgearbeiteten sechsstündigen Unterrichtseinheit zum Thema „Mit Fremden leben“ sowie eine dreimalige Befragung der SchülerInnen anhand eines Fragebogens. Teilnehmende, die der Kontrollgruppe zugewiesen werden, führen lediglich die dreimalige Fragebogenerhebung durch.

Damit aussagekräftige Ergebnisse erzielt werden können, wird die Teilnahme von 120 Eingangsklassen des Beruflichen Gymnasiums angestrebt.

Magda Bräuer

 

Bei Interesse können Sie sich direkt hier für die Studie anmelden oder sich an unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Magda Bräuer wenden.

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter: Interreligiöses Lernen II.

 

 

Jenseitsvorstellungen Jugendlicher und Leben nach dem Tod

Was meinen Jugendliche, wenn sie von einem Leben nach dem Tod sprechen und was bewegt sie dabei?

Mit diesen beiden Fragen startete das Projekt „Vorstellungen Jugendlicher zum Leben nach dem Tod – Aufgaben und Möglichkeiten für den Religionsunterricht an beruflichen Schulen“ vor etwa zwei Jahren. Der Grund für die Erforschung der Jenseitsvorstellungen Jugendlicher und damit zusammenhängender Themen war das große und anhaltende Interesse, das Jugendliche in einigen Jugendstudien – wie beispielsweise den Shell-Studien oder der Tübinger Studie „Jugend – Glaube –Religion“ – immer wieder zeigten. Ein Blick aus der qualitativen Forschung soll nun Aufschluss darüber geben, was genau die Jugendlichen sich vorstellen, wenn sie von einem Jenseits sprechen, und welche Fragen, Unsicherheiten oder Bedürfnisse sie im Blick auf die Thematik äußern. Auch wenn pandemie-bedingt Verzögerungen in der Befragung in Kauf genommen werden mussten, befindet sich das Projekt nun in der Endphase und es entsteht derzeit eine Publikation, in der die befragten Schüler:innen zu großen Teilen selbst zu Wort kommen. Doch nicht nur die Ergebnisse der Studie werden in dieser Publikation zu finden sein, sondern auch Erfahrungsberichte von Lehrer:innen zur Thematik sowie pädagogische und didaktische Reflexionen.

Rebecca Mattes

 

Weitere Informationen zum Projekt Jenseitsvorstellungen auf unserer Homepage.

 

 

Erlebnispädagogik und Religionsunterricht

„Erlebnispädagogik im Religionsunterricht an Beruflichen Schulen? – Impulse für eine reflektierte Praxis erlebnis- und erfahrungsorientierten Lernens“ – so lautet der Titel der Broschüre, die zunächst dem Ziel dient, Möglichkeiten der Anwendung erlebnispädagogischen Arbeitens im Religionsunterricht abzubilden und einen kompakten Überblick über die Entwicklung und Bedeutung des Begriffs „Erlebnispädagogik“ zu geben. Über diese Aufgaben hinaus will diese Broschüre, die Ende 2021 erscheinen soll, aber auch auf offene Fragen im Bereich „Erlebnispädagogik und Religionsunterricht“ aufmerksam machen und Denkanstöße geben für die Praxis erlebnispädagogischen Arbeitens im Rahmen des Faches Religion an Beruflichen Schulen und darüber hinaus. Mithilfe der Fragen und Anregungen dieser Broschüre soll ein Beitrag geleistet werden für eine reflektierte und womöglich in Zukunft theoretisch fundierte Praxis religionsbezogenen erlebnis- und erfahrungsorientierten Lernens.

Rebecca Mattes

 

Weitere Informationen zum Projekt Erlebnispädagogik auf unserer Homepage.

 

 Publikationen

 

Offene Konfessionalität | Glaube – Wertebildung – Interreligiosität Bd. 22

Im Kontext der Berufsausbildung leistet der Religionsunterricht einen wesentlichen Beitrag, religiöse Fragen kompetent zu bearbeiten und das gesellschaftliche Miteinander in seinem geschützten Raum zu reflektieren. Die drei Institute für berufsorientierte Religionspädagogik in Deutschland – KIBOR, EIBOR, bibor – widmen sich im Rahmen qualitativer Studien dem Thema der Konfessionalität des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen. Jedes Institut führte Gespräche mit zahlreichen Expertinnen und Experten zu den Fragen, was die Konfessionalität des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen ausmache, inwiefern das Modell des konfessionellen Religionsunterrichts noch zeitgemäß und wie es angesichts virulenter demografischer Entwicklungen um seine Zukunft bestellt sei. Auf Basis der Auswertungen ihrer Studien votieren die Institute übereinstimmend für das Modell des konfessionellen Religionsunterrichts, welchem sie mit der Leitkategorie der „Offenen Konfessionalität“, wenn nicht eine ganz neue, so doch zweifellos eine neu zu denkende didaktische Perspektive zuschreiben.

 

Matthias Gronover, Christina Krause, Monika Marose, Reinhold Boschki, Michael Meyer-Blanck, Friedrich Schweitzer (Hrsg.): Offene Konfessionalität. Diskurse mit Expertinnen und Experten zum Profil des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Bd. 22, Münster/New York 2021.

 

Mit Beiträgen von

Reinhold Boschki, Lorena Fritz, Matthias Gronover, Bernhard Grümme, Christina Krause, Monika Marose, Michael Meyer-Blanck, Andreas Obermann, Johanna Rahner, Friedrich Schweitzer.

 

Weitere Informationen zu Bd 22 Offene Konfessionalität der Reihe Glaube – Wertebildung - Interreligiösität.

 

 

Religiöse Bildung in einer digitalisierten Welt | Kongressband | Glaube – Wertebildung – Interreligiosität Bd. 23

Wie verändern sich Religion und religiöse Bildung durch die Digitalität? Welchen Beitrag leistet die Digitalisierung zur Weiterentwicklung des Religionsunterrichts? Der Band beinhaltet Vorträge und Foren, die auf dem von bibor, EIBOR und KIBOR verantworteten 3. bundesweiten Kongresses zum Berufsschulreligionsunterricht im Dezember 2019 zurückgehen, sowie Beiträge weiterer Expertinnen und Experten zur Digitalität: Nach der mehrperspektivischen Darlegung der Herausforderungen der Religionspädagogik durch die Digitalisierung widmen sich die Beiträge den grundlegenden Fragen einer (religiösen) Bildung in einer digitalisierten Welt aus soziologischer, theologischer und religionspädagogischer Sicht. Die umfassenden Diskurse werden flankiert durch Überlegungen und konkrete Vorschläge zu Umsetzungen im Unterricht, die nicht nur für die religiöse Bildung von Relevanz sind.

 

Matthias Gronover, Andreas Obermann, Hanne Schnabel-Henke (Hrsg.): Religiöse Bildung in einer digitalisierten Welt. Beiträge zur Theorie und Praxis des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Bd. 23, Münster / New York 2021.

 

Mit Beiträgen von

Wolfgang Beck, Ralph Charbonnier, Axel Fuhrmann, Matthias Gronover, Thomas Hanstein, Burkard Hennrich, Jochen Hettinger, Simone Hiller, David Hummel, Cornelia Keller, Christina Krause, Volker Ladenthin, Georg Lämmlin, Ralf Lankau, Stefan Lemmermeier, Bianca Loock-Hummel, Klaus Lorenz, Margit Metzger, Christian Montag, Ilona Nord, Rebecca Nowack, Andreas Obermann, Oliver Ruf, Hanne Schnabel-Henke, Cornelia Sindermann, Andreas Ziemer.

 

Weitere Informationen zu Bd. 23 Religiöse Bildung in einer digitalisierten Welt in der Reihe Glaube – Wertebildung – Interreligiosität.

 

 

Markus Mürle: Wie effizient ist Gott? | Glaube – Wertebildung – Interreligiosität Bd. 24

Markus Mürle war bis zu seinem frühen Tod geschätzter Mitarbeiter am EIBOR. Davor war er in der Ausbildung für den BRU an der Universität Hohenheim tätig. Vielen im Bereich des BRU Tätigen in Baden, aber auch in Württemberg war er persönlich gut bekannt – als Kollege und Mentor, als Wissenschaftler und als Forscher.

 

Die in diesem Band vorgestellte Untersuchung mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen in beruflichen Schulen will einen Beitrag dazu leisten, die religiösen Orientierungen, Bedürfnisse und Fragen einer in der Forschung noch immer am Rande stehenden Gruppe junger Menschen stärker ins Zentrum zu rücken. Die Schwierigkeiten im Verhältnis zwischen empirischer Religionsforschung auf der einen und jungen Menschen im beruflichen Schulwesen auf der anderen Seite haben eine lange Geschichte. Zwar gibt es seit mehr als 100 Jahren empirische, religionspsychologische und religionspädagogische Untersuchungen zu genau dieser Schülergruppe, aber es gehört zu den Kennzeichen dieser Forschungstradition, dass sie – wie Markus Mürle minutiös herausarbeitet – eher das eigene Befremden über die in ihrer Sicht defizitäre Religiosität der Berufsschülerinnen und -schüler erkennen lässt und weniger Einsichten hervorgebracht hat, die den jungen Menschen gerecht würden.


Die vorliegende Studie knüpft an die in dieser Hinsicht bahnbrechenden Untersuchungen von Robert Schuster und Karl Ernst Nipkow an. Mürles Befunde zeigen, dass insbesondere die Theodizee-Frage nach wie vor große Aufmerksamkeit verdient.

Die Untersuchung bietet wichtige Erkenntnisse, die für die Gestaltung von Religionsunterricht im beruflichen Schulwesen, aber auch in anderen Schulen genutzt werden können. Die abgedruckten Äußerungen junger Menschen lassen sich auch gut als Medium im Unterricht einsetzen.

 

Markus Mürle, herausgegeben von Georg Wagensommer, Friedrich Schweitzer: Wie effizient ist Gott? Auffassungen von Gott bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Beruflichen Schulen. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Bd. 24, Münster / New York 2021.

 

Weitere Informationen zu Bd. 24 Wie effizient ist Gott? in der Reihe Glaube – Wertebildung – Interreligiosität.

 

Veranstaltungen

Fachtag QUIRU „Guter Religionsunterricht - was kann die Unterrichtsforschung dazu beitragen?“ 01.10.2021, Pforzheim-Hohenwart

"Guter RU - was kann die Unterrichtsforschung dazu beitragen?"
QUIRU - Qualität und Qualitätsentwicklung im evang. Religionsunterricht ist ein Projekt verschiedener Landeskirchen in Kooperation mit der Evang.-Theol. Fakultät der Universität Tübingen unter Leitung von Prof. Friedrich Schweitzer. Am Freitag, 01.10.2021, werden erste Ergebnisse des Projekts bei einem Fachtag im Forum Hohenwart mit vielfältigen Vorträgen und Workshops vorgestellt.

Ziel der Tagung ist die weitere Klärung von Kriterien für guten Religionsunterricht sowie von Möglichkeiten für die Unterrichtsentwicklung. Das Thema wird in kurzen Vorträgen und Diskussionen dargestellt und erörtert. Darüber hinaus werden praktische Erfahrungen zur Unterrichtsentwicklung in verschiedenen Bereichen und Schularten vorgestellt.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem ptz (Birkach) und dem rpi (Karlsruhe) durchgeführt. Eingeladen sind Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten sowie MultiplikatorInnen und Multiplikatoren.

 

 

Beruf trifft Religion

Deutschlandweite Online-Tagung für Religionsunterricht an Beruflichen Schulen am 02.12.2021

Bei der deutschlandweit organisierten durchgeführten Online-Tagung „Beruf trifft Religion. Das deutschlandweite Online-Event für einen zeitgemäßen Religionsunterricht in der beruflichen Bildung“ am 02. Dezember 2021 ist auch das EIBOR mit einem Workshop vertreten. Organisiert wird die Veranstaltung von den religionspädagogischen Zentren und Instituten der evangelischen Landeskirchen in Deutschland sowie der kooperierenden wissenschaftlichen Institute. Das Tagungsthema „Beruf trifft Religion“ ist dabei Programm: Berufsbezug, kollegialer Austausch und best practice sowie didaktische und theologische Reflexionen zum Religionsunterricht.

 

Christina Krause und Dr. Alexandra Wörn beschäftigen sich in ihrem Workshop „Body Bildung. Körper und Beruf“ mit Fragen der Identität, konkret mit der Frage nach der eigenen Körperlichkeit. Denn Beruf ohne Körper, Leben ohne Körper funktioniert nicht.

 

Weitere Infos zum Workshop „Body Bildung“ (angeboten in Session 2 um 11:15 – 12:30, Ausschreibungsnummer 2.13 und angeboten in Session 3 um 13:30 – 14:45, Ausschreibungsnummer 3.1.) bzw. zum Kongress und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sich auf der eigens eingerichteten Homepage.

 

 

Lehrkräfte-Fortbildung zur Digitalethik am 24.02.2022

Im nächsten Schuljahr, am 24.02.2022 von 14:30 bis 17:30 Uhr, bietet das EIBOR eine Fortbildung für Lehrkräfte zum Thema „Ethik für die digitale Welt“ an. Veranstaltungsort wird die Wilhelm-Röpke-Schule in Ettlingen sein.

Neben einem Impulsreferat von Daniel Henrich, Fachreferent für Kommunikation und Marketing | Medienpädagogik an der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, werden die beiden EIBOR-Mitarbeiterinnen Anne Krasel und Christina Krause Einblicke in konkretes Unterrichtsmaterial zur Digitalethik geben.

Herzliche Einladung schon jetzt!

 

Kooperationen

bibor

Wechsel von Dr. Monika Marose

Nach langen Jahren am bibor verlässt unsere Kollegin Dr. Monika Marose das Bonner evangelische Institut für berufsorientierte Religionspädagogik, um an anderer Stelle den Religionsunterricht an Beruflichen Schulen sowie den Unterricht im beruflichen Schulwesen insgesamt voranzutreiben und weiterzuentwickeln.

Wir danken Ihr für die immer wieder vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit, für alles gemeinsame Vorbereiten und publizieren, Mailen und Telefonieren und wünschen für die neuen Aufgaben Gottes Segen und gutes Gelingen!

 

Homepage bibor

 

 

KIBOR

Jubiläum – 20 Jahre KIBOR                 

Das KIBOR wird 20 Jahre alt und begeht dieses Jubiläum mit einer Präsenz-Festveranstaltung am 14. Oktober 2021. Verschiedene Grußworte, u.a. aus Universität, Kirche, Staat und Partnerinstituten, stehen auf dem Programm sowie eine Festrede von Prof. Dr. Albert Biesinger.

 

Wir gratulieren dem KIBOR zu 20 erfolgreichen und produktiven Jahren und freuen uns auch weiterhin auf eine gute Zusammenarbeit und ein fröhliches Miteinander!

 

Homepage KIBOR

 

Sonstiges

Kurz nach Schuljahresstart wurde unsere Mitarbeiterin Christina Krause zur Fachberaterin am Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) ernannt. Für dieses Schuljahr bleibt sie dem EIBOR aber auch trotz und mit der neuen Aufgabe erhalten. 

Wir freuen uns mit ihr und gratulieren zur neuen verantwortungsvollen Aufgabe. Wir wünschen Ihr Freude an Ihrer Arbeit und Gottes Segen!

 

 

Zu unserer Website: EIBOR | Universität Tübingen

 

 

Ihre Ansprechpartnerinnen im EIBOR:
Christina Krause und Anne Krasel    
E-Mail: christina.krause@eibor.uni-tuebingen.de
anne.krasel@eibor.uni-tuebingen.de

 

Sekretariat EIBOR
Simone Jahn, Daniela Vollmer
Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR)
Universität Tübingen

 

Liebermeisterstr. 12 (Raum 236)
D-72076 Tübingen

Fon: +49 7071/29-77487

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EIBOR Newsletter 01/2021

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik

Erscheinungsdatum 09.04.2021

 

Liebe Leser*innen,

das Evangelische Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik – oder kurz: EIBOR – startet mit seinem Newsletter. Angeregt durch den Wunsch in unserem Wissenschaftlichen Beirat möchten wir Sie über alles Wichtige informieren, das unsere Arbeit betrifft: aktuelle Forschungsprojekte, Publikationen und Materialien, Veranstaltungen oder auch den Wechsel im Team der Mitarbeitenden.

Als wissenschaftliches Institut für den Religionsunterricht an Beruflichen Schulen (BRU) möchten wir Sie als Lehrkräfte in der Praxis vor Ort, als Verantwortung Tragende in Kirchen, Kultusverwaltung und Schule oder als Interessierte an unserer Arbeit informieren. Wir verstehen uns als wissenschaftliches Institut, das den BRU durch empirische Forschung, durch Veranstaltungen oder Publikationen unterstützt und weiterentwickelt. Das alles gelingt nur durch eine enge Verknüpfung mit der schulischen Praxis vor Ort. Dem Ziel, hier einen intensiveren Austausch herzustellen, dient auch unser Newsletter.

Viel Freude und interessante Neuigkeiten beim Lesen wünschen Ihnen

Christina Krause & Anne Krasel für das gesamte Team des EIBOR

 

Der Newsletter erscheint 2-3 Mal pro Jahr.

Falls Sie sich für den Newsletter interessieren, melden Sie sich bitte über diesen Link an. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden.

Bitte machen Sie Werbung für unseren Newsletter und geben diesen gerne an Interessierte weiter. Danke!

 

 

Aktuelles

Herausforderungen durch die Covid-19-Pandemie

Auch am EIBOR ist die Arbeit durch die Covid-19-Pandemie teilweise eingeschränkt. Dies betrifft weniger das Arbeiten am Schreibtisch, da dieses auch vor der Pandemie meist mit Rechner, Papier und Stift an irgendeinem Ort in Baden-Württemberg passierte. Durch Videokonferenzen sind Absprachen innerhalb des Teams z.T. sogar einfacher durchzuführen, da längere Anfahrtszeiten von den verschiedenen Wohnorten, auch außerhalb Tübingens, entfallen.

Bei der Durchführung der Projekte ergeben sich allerdings in einigen Bereichen dieselben Schwierigkeiten, mit denen auch andere sich aktuell auseinandersetzen müssen: Die Zusatzbelastung in den Schulen oder Distanzunterricht mit eingeschränkten Möglichkeiten führen dazu, dass nicht alle Projekte im angedachten Zeitrahmen durchgeführt werden konnten und können. Hierbei kommt es immer wieder zu Verzögerungen oder es entsteht die Notwendigkeit umzuplanen. Trotz allem sind die Einschränkungen bewältigbar und das Team des EIBOR ist all den Lehrkräften dankbar, die trotz der erhöhten Anforderungen auch aktuell bereit sind, bei Studien mitzuwirken und ihren Unterricht daraufhin (um) zu planen. Hierfür ein herzliches Danke!

Projekte

QUIRU

EIBOR beteiligt sich an der Studie QUIRU (Qualität und Qualitätsentwicklung im RU)

Seit Sommer 2019 wird das von verschiedenen kirchlichen Partnern angeregte und unterstützte Projekt QUIRU in fünf Bundesländern bzw. sechs Landeskirchen durchgeführt. Ziel ist die Unterstützung von Qualität im RU. Während sich die Studie in anderen Bundesländern auf Klasse 10/Gymnasium sowie Klasse 4/Grundschule beschränkt, kann sich das Projekt im Rahmen der Arbeit von EIBOR in Baden-Württemberg auch auf den BRU erstrecken (QUIRU-B). Das Gesamtprojekt umfasst u.a. eine Fortbildungsstudie mit einer Befragung, die in Baden-Württemberg bereits durchgeführt wurde und deren Ergebnisse für dieses Jahr zu erwarten sind. Darüber hinaus gehört zu QUIRU eine Befragung von Schülerinnen und Schülern zu ihren Erfahrungen im RU, aber auch zu ihren Kenntnissen und Fähigkeiten im Blick auf Religion. Für Sommer 2021 ist eine digitale EIBOR-Veranstaltung mit einer kleinen Runde aus Experten und Expertinnen vorgesehen, in deren Zentrum die Frage „Was ist guter BRU?“ stehen soll.

Weitere Informationen finden Sie unter: QUIRU | Universität Tübingen

 

IBEA II

Ein EIBOR-Projekt zur regionspädagogischen Ausbildung pädagogischer Fachkräfte für den Elementarbereich

IBEA II steht für: Interreligiöse und interkulturelle Kompetenzvermittlung für pädagogische Fachkräfte in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen in Ausbildung in Kooperation mit Evangelischen Fachschulen für Sozialpädagogik in Baden und Württemberg.

Im Projekt IBEA II kooperiert das EIBOR seit Frühjahr 2020 mit evangelischen Expertinnen und Experten für Ausbildungsfragen in diesem Bereich. Gefragt wird, wie interreligiöse und interkulturelle Kompetenzen stärker Teil der Ausbildung für pädagogische Fachkräfte werden könnten. Zudem liegt der Blick auf der Frage nach dem Fortbildungsbedarf für Religionslehrkräfte zu diesem speziellen Thema. Zurzeit befasst sich die Expertenrunde mit der Entwicklung einer Unterrichtseinheit zum Thema „Gottesbilder und Gottesvorstellungen“ sowie einem Fragebogen, in dem religiöses bzw. interreligiöses Wissen, Einstellungen und Perspektivübernahme abgefragt werden. Für das Frühjahr 2021 ist ein Testlauf geplant.

Folgenden Fragen sind zentral für dieses Projekt:

  1. Was brauchen pädagogische Fachkräfte in Ausbildung in Kindergärten und Kindertageseinrichtungen an Evangelischen Fachschulen in Baden und Württemberg, um sicher mit der zunehmenden kulturellen und religiösen Vielfalt der zu betreuenden Kinder umgehen zu können?
  2. Wie könnte eine dezidiert evangelische Antwort auf diese Frage aussehen?
  3. Welches allgemein vorhandene religiöse bzw. interreligiöse Wissen haben Erzieherinnen und Erzieher in Ausbildung, und ebenso, woher beziehen sie dieses Wissen (z. B. aus dem Elternhaus, der Peergroup, dem Internet, Medien, durch die Kirche)?
  4. Welche religiösen bzw. interreligiösen Interessen und Einstellungen haben diese Erzieherinnen und Erzieher in Ausbildung?

 

Digitalethik

Herausgefordert und inspiriert durch die Ergebnisse des Digitalisierungs-Bildungskongresses 2019 in Mainz (gemeinsam mit KIBOR, bibor und der Hochschule St. Georgen verantwortet) wird seit dem Winter 2020/21 ein Materialband mit Unterrichtsmodulen zum Thema „Digitale Ethik“ für den BRU entwickelt. Dieser greift aktuelle Fragestellungen aus den Bereichen Menschenbild, Social Media, Cybermobbing, Big Data, Künstliche Intelligenz oder den Auswirkungen auf das Arbeitsleben auf. Der Modulband soll 2021 fertig gestellt sein und bei V&R in der Reihe „BRU praktisch“ erscheinen.

 

 

 Publikationen

Jugend – Glaube – Religion, Band 2

Bereits im Frühjahr 2020 ist der zweite Band der gemeinsam mit dem KIBOR verantworteten Studie „Jugend – Glaube – Religion“ erschienen. In diesem werden die Ergebnisse der ersten Befragung weitergeführt und durch neue Daten ergänzt. Darüber hinaus bietet er Konsequenzen für die Praxis sowie didaktische Analysen zu unterschiedlichen Themenfeldern (z.B. Leben nach dem Tod, Schöpfung, Bibel und Naturwissenschaft, Gottesfrage und Theodizee, Kirchenverständnis). Ursprünglich sollten die Ergebnisse der Studie auf einem Fachtag im März 2020 vorgestellt werden, der dann durch den Lockdown im Frühjahr 2020 abgesagt werden musste. Ob an einem anderen Termin die Ergebnisse auch der Öffentlichkeit präsentiert werden, hängt von den weiteren Entwicklungen der Covid-19-Pandemie in diesem Jahr ab. Jugend - Glaube - Religion II

 

Golde Wissner, Rebecca Nowack, Friedrich Schweitzer, Reinhold Boschki, Matthias Gronover (Hrsg.), Jugend - Glaube - Religion II. Neue Befunde - vertiefende Analysen - didaktische Konsequenzen. Glaube - Wertebildung - Interreligiosität, Bd 18, Münster/New York 2020.

 

Kongressband zum Thema Digitalisierung

Im Dezember 2019 fand in Mainz ein gemeinsam von EIBOR, KIBOR, bibor und der Theologischen Hochschule St. Georgen verantworteter Bildungskongress statt. Es war der vierte in dieser Reihe und befasste sich mit der Frage nach der Digitalisierung. Auch damals war dieses Thema schon dringend, wie brisant es sich auch für den schulischen Kontext in den darauffolgenden Wochen entwickeln sollte, konnte damals noch niemand ahnen.

Aus den Beiträgen des Kongresses ist eine Publikation entstanden unter dem Titel „Religiöse Bildung in einer digitalisierten Welt. Beiträge zur Theorie und Praxis des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen“, herausgegeben von Matthias Gronover, Andreas Obermann und Hanne Schnabel-Henke. Sie erscheint im Frühsommer 2021 im Waxmann Verlag in der Reihe Glaube – Wertebildung – Interreligiosität.

 

Veranstaltungen

Konsultation mit Expertinnen und Experten zur Frage „Was ist guter BRU?“

Im Juni 2021 findet im Rahmen des Projektes „Qualität und Qualitätsentwicklung im RU“ (QUIRU - s.o. unter „Projekte“) eine Konsultation in digitaler Form mit Fachleuten zur Frage statt: „Was ist guter BRU?“. Dafür wurde eine Gruppe von Expertinnen und Experten aus Baden und Württemberg angefragt, die sich in verschiedenen Bereichen an der Weiterentwicklung und Unterstützung des BRU engagieren: Vertreterinnen und Vertreter aus der unterrichtlichen Praxis, aus Kirchen, aus Schulleitungen oder Schulaufsicht, aus den Verbänden, Seminaren oder religionspädagogischen Instituten. Nach einer im Vorfeld stattfindenden schriftlichen Befragung zu einigen Themen wird während der Veranstaltung genug Raum für vertiefende Diskussionen und Klärungen sein. Wir sind gespannt, welche gemeinsamen oder auch unterschiedlichen Antwortmöglichkeiten gefunden werden.

 

 

Fachtag QUIRU „Guter Religionsunterricht - und kann die Unterrichtsforschung dazu beitragen? 01.10.2021, Pforzheim-Hohenwart

Ziel der Tagung ist die weitere Klärung von Kriterien für guten Religionsunterricht sowie von Möglichkeiten für die Unterrichtsentwicklung. Das Thema wird in kurzen Vorträgen und Diskussionen dargestellt und erörtert. Das Tübinger Projekt „Qualität und Qualitätsentwicklung im RU“ (QUIRU) stellt erste Ergebnisse vor. Darüber hinaus werden praktische Erfahrungen zur Unterrichtsentwicklung in verschiedenen Bereichen und Schularten vorgestellt.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem ptz (Birkach) und dem rpi (Karlsruhe) durchgeführt. Eingeladen sind Lehrerinnen und Lehrer aller Schularten sowie MultiplikatorInnen und Multiplikatoren.

 

Fortbildung „Digitale Ethik“

Für das Schuljahr 2021/22 ist eine Fortbildung zum Thema „Digitale Ethik“ für Lehrkräfte angedacht, über die im nächsten Newsletter genauer informiert wird.

 

 

 

Kooperationen

bibor

Das „Bonner evangelische Institut für berufsorientierte Religionspädagogik“ veranstaltet seit 2017 Jahrestagungen, bei denen der theologische Austausch über BRU-relevante Themen im Vordergrund stehen. Die Jahrestagungen sind für uns ein willkommener "think-tank".

Die Jahrestagungen 2018 / 2019 beschäftigten sich intensiv, nachdem wir uns zuvor weitgehend offen mit Fragen der Relevanz der Systematischen Theologie für den BRU beschäftigten, mit der Bedeutung der Christologie und der Pneumatologie für den BRU. Die Beiträge sind nun im Waxmann-Verlag (Münster) erschienen: Jesus von Nazareth und Gottes Geist im Religionsunterricht heute. Zur religiösen Sprachfähigkeit im BRU (Glaube - Wertebildung - Interreligiosität Bd. 19). Die Beiträge des Bandes (u.a. von Roland Biewald, Christian Grethlein, Hermut Löhr, Michael Meyer-Blanck, Frank M. Lütze, Andreas Obermann, Henrik Simojoki) kreisen um die Frage, wie Jesus von Nazareth und Gottes Geist im BRU theologisch und religionspädagogisch sachgemäß kommuniziert werden können. Diese Fragestellung wird in den Beiträgen im Blick auf den BRU selbst durch die Erörterung der Sprachfähigkeit der Lehrenden wie auch der Lernenden entfaltet. Viel Spaß beim Lesen ...

Homepage bibor

 

 

KIBOR

Sinnmuster von Auszubildenden

„Was trägt?“ Diese schlichte Frage steht im Zentrum eines Projekts, das nach den Antworten von Auszubildenden fragt. Gibt es überhaupt einen Sinn? Wenn ja, spielt Gott bei der Sinnstiftung eine Rolle? Alltagsnah und mit den Augen der jungen Menschen sucht das KIBOR Antworten in den Interviews, die wir mit ihnen geführt haben.

 

 

Religionsunterricht in berufsbildenden Schulen und die Pandemie: Erfahrungen von Lehrkräften

Digitalität ist eine aktuelle Herausforderung, die vor allem neue didaktische Wege von Lehrkräften abverlangt. Wir haben sowohl sehr erfahrene Religionslehrkräfte (>10 Berufsjahre) als auch Novizen (<5 Berufsjahre) nach ihren Erfahrungen in einem Jahr Pandemie gefragt. Was ist gelungen und neu entdeckt worden, was ist misslungen? Ziel ist eine Handreichung mit Empfehlungen, die im Sommer erscheinen wird. Das Projekt wird parallel in NRW durch das bibor durchgeführt.

Homepage KIBOR

 

 

Sonstiges

Vorstellung des EIBOR-Teams

EIBOR, ein Institut an der Universität Tübingen – aber welche Personen stecken eigentlich alles dahinter?

Das EIBOR wird von Prof. Dr. Friedrich Schweitzer geleitet, an dessen Lehrstuhl für Religionspädagogik/Praktische Theologie an der Universität Tübingen es auch angesiedelt ist. Dr. Hanne Schnabel-Henke, die neben ihrer Arbeit am EIBOR auch an einer kaufmännischen Schule in Waiblingen unterrichtet, hat seit 2015 auch die Geschäftsführung inne. Das Team setzt sich zum einen aus Theologinnen und Lehrkräften für Evangelische Religionslehre zusammen, die zum Teil auch selbst in der Praxis vor Ort unterrichten (Anne Krasel, Christina Krause, Rebecca Mattes, Dr. Alexandra Wörn). Zum anderen finden sich Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Erziehungswissenschaft, Empirische Bildungsforschung, Pädagogische Psychologie und Psychologie (Magda Bräuer, Martin Losert, Mirjam Rutkowski, Evelyn Schnaufer). So ist das Team interdisziplinär aufgestellt, um den Aufgaben im Bereich Religionsunterricht bzw. empirischer Unterrichtsforschung nachzugehen. Ohne die Mitarbeitenden Daniela Vollmer und Simone Jahn im Sekretariat würde die wissenschaftliche Arbeit nicht funktionieren. Bei Ihnen laufen die Fäden zusammen, auch für Anfragen von Extern stehen sie freundlich und kompetent zur Verfügung. Unterstützt wird das ganze Team durch eine Gruppe studentischer Mitarbeitender, die immer wieder kleinere und größere Aufgaben übernimmt. Team EIBOR

 

 

Zu unserer Website: EIBOR | Universität Tübingen

 

 

Ihre Ansprechpartnerinnen im EIBOR:

Christina Krause und Anne Krasel     

E-Mail: christina.krause@eibor.uni-tuebingen.de

anne.krasel@eibor.uni-tuebingen.de

 

Sekretariat EIBOR

Simone Jahn, Daniela Vollmer

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR)

Universität Tübingen

 

Liebermeisterstr. 12 (Raum 236)

D-72076 Tübingen

 

Fon: +49 7071/29-77487


Veröffentlichungen

2025

EIBOR Arbeitsbericht

Der Arbeitsbericht bietet viele Informationen zu der Arbeit des EIBOR zwischen 2018 und 2025. Sie finden ihn hier als PDF.  


Im Zeitraum 2021–2025 (Erhebungen 2022–2024) führten EIBOR und KIBOR eine wissenschaftlichen Begleitstudie zur Digitalisierungsoffensive in Baden-Württemberg („SchuB Digital BW“) zu Lehrpersonenfortbildungen im Bereich vom BRU durch. Ausgehend von bislang nur vereinzelt vorhandene Studien zu Fortbildungen im Bereich des BRU sowie den grundsätzlichen Schwierigkeiten von Fortbildungsforschung – insbesondere das Fehlen repräsentativer Samples, und der Rückgriff auf subjektive Einschätzung der Teilnehmenden bzgl. der Wirksamkeit von Fortbildungen – wurden im Anschluss an Fortbildungen im digitalen Raum bzw. zu Digitalität sowie am Schulhalbjahresende zwei Online-Befragungen unter Religionslehrpersonen durchgeführt. Die von den detailliert dargestellten Einzelbefunden ausgehenden Ergebnisse und Empfehlungen zu den Fortbildungen fokussieren auf die positive Bewertung durch die teilnehmenden Lehrpersonen, Themenwahl, Format, Verbesserung von Unterricht, digitale Kompetenzen der Lehrpersonen, Qualität der Fortbildungen, Interesse an Digitalität, Empiriebasierung und Forschungsdesiderate. Den Link zur PDF finden Sie hier


Bräuer, Magda/Losert, Martin/ Schweitzer, Friedrich/Boschki, Reinhold (Hrsg.): Schüler:innenorientierung - Perspektivenübernahme - Interreligiöses Lernen. Wirksamkeit unterschiedlicher Formen von Religionsunterricht: Ein Cluzster Randomized Controlled Trial, Glaube-Wertebildung-Interreligiosität Bd. 35, Münster 2025.


Thorsten Dittrich, Stefan Hermann, Silke Leonhard, Friedrich Schweitzer (2025). Qualitätsentwicklung in der Praxis des Religionsunterrichts. Impulse aus dem Projekt „Qualität und Qualitätsentwicklung im Religionsunterricht“ (QUIRU). In Zusammenarbeit mit der AEED (Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Erziehung und Bildung in Deutschland) und dem Comenius-Institut.


2024

Golde Wissner. Glaube in der Krise, Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 31, Münster/New York 2024.

Albert Biesinger, Friedrich Schweitzer. Religionspädagogik in der Kita, Freiburg/Basel/Wien 2024.

Friedrich Schweitzer, Hanne Schnabel-Henke, Mirjam Rutkowski. Was ist "guter BRU"? Glaube - Wertebildung - Interreligiosität, Band 33, Münster/New York 2024.

Friedrich Schweitzer, Evelyn Schnaufer, Eva Dubronner, Hanne Schnabel-Henke (Hrsg.). Interreligiöse Kompetenz für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich. Glaube - Wertebildung - Interreligiosität, Band 32, Münster/New York 2024.

Friedrich Schweitzer, Evelyn Schnaufer, Martin Losert (Hrsg.). Qualität von Religionsunterricht und Lernen, Band 3, Münster/New York 2024.

Friedrich Schweitzer, Evelyn Schnaufer (Hrsg.). Ausbildung für den Religionsunterricht – im Rückblick bewertet, Band 2, Münster/New York 2024.

Friedrich Schweitzer. Eine Kita für alle Religionen. Neue Impulse für die Elementarpädagogik. Freiburg/Basel/Wien 2024.


2023

Matthias Gronover, Hanne Schnabel-Henke, Friedrich Schweitzer, Simone Hiller. Neue Zeit- und Organisationsmodelle für den RU. Befunde und Perspektiven für den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 29, Münster/New York 2023.


2022

Rebecca Mattes,  Friedrich Schweitzer. Tot – und dann? Vorstellung vom Leben nach dem Tod bei jungen Menschen und als Thema im BRU. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 27, Münster/New York 2022.

Erlebnispädagogik im Religionsunterricht an beruflichen Schulen? - Impulse für eine reflektierte Praxis erlebnis- und erfahrungsorientierten Lernens. Rebecca Mattes, Broschüre, 2022.


2021

Markus Mürle. Wie effizient ist Gott? - Auffassungen von Gott bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen an Beruflichen Schulen. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 24, Münster/New York 2021.


Matthias Gronover, Christina Krause, Monika Marose, Reinhold Boschki, Michael Meyer-Blanck, Friedrich Schweitzer. Offene Konfessionalität. - Diskurse mit Expertinnen und Experten zum Profil des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 22, Münster/New York 2021.


Matthias Gronover, Andreas Obermann, Hanne Schnabel-Henke. Religiöse Bildung in einer digitalisierten Welt. - Beiträge zur Theorie und Praxis des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 23, Münster/New York 2021.


2020

Georg Wagensommer. Wertebildung in der berufsorientierten evangelischen Religionspädagogik - Eine explorative Studie.  Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 17,  Münster/New York 2020.

Golde Wissner, Rebecca Nowack, Friedrich Schweitzer, Reinhold Boschki, Matthias Gronover. Jugend – Glaube – Religion II Neue Befunde – vertiefende Analysen – didaktische Konsequenzen. Glaube - Wertebildung - Interreligiosität, Bd 18, Münster/New York 2020.


2018


Lanz, Christine / Märkt, Claudia / Mürle, Markus / Ruopp, Joachim / Schnabel-Henke, Hanne / Schweitzer, Friedrich: Wie reich macht Geld? Bausteine für den Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen. Reihe RU praktisch – Berufliche Schulen, Göttingen 2018.

Vertraute Welten - Fremde Welten. Materialien für den Religionsunterricht in VABO-Klassen. Sonderthemen im Religionsunterricht online. Hrsg. von IRP, KIBOR und EIBOR, eBook, 2018.

 


Friedrich Schweitzer, Golde Wissner, Annette Bohner, Rebecca Nowack, Matthias Gronover, Reinhold Boschki. Jugend - Glaube - Religion. Eine Repräsentativstudie zu Jugendlichen im Religions- und Ethikunterricht. Glaube - Wertebildung - Interreligiosität, Bd 13, Münster/New York 2018.


2017

Reinhold Boschki, Matthias Gronover, Monika Marose, Michael Meyer-Blanck, Hanne Schnabel-Henke, Friedrich Schweitzer (Hrsg.): Person – Persönlichkeit – Bildung. Aufgaben und Möglichkeiten des Religionsunterrichts an berufsbildenden Schulen. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 11, Münster/New York 2017.

Friedrich Schweitzer, Magda Bräuer, Reinhold Boschki (Hrsg.): Interreligiöses Lernen durch Perspektivenübernahme. Eine empirische Untersuchung religionsdidaktischer Ansätze. Glaube - Wertebildung - Interreligiosität, Band 10, Münster/New York 2017.


2016

Wagensommer, Georg / Schweitzer, Friedrich / Strohm, Friederike: Bildungsforschung, Wertebildung, BRU. Erste Ergebnisse der Unterrichtsinterventionsstudie Wertebildung des EIBOR, in: BRU Magazin 66 (2016), S. 36f.


2015

Schweitzer, Friedrich / Biesinger, Albert (Hrsg.): Kulturell und religiös sensibel? Interreligiöse und Interkulturelle Kompetenz in der Ausbildung für den Elementarbereich. Interreligiöse und Interkulturelle Bildung im Kindesalter, Bd. 5, Münster 2015.


Gronover, Matthias / Märkt, Claudia / Schnabel-Henke, Hanne: Der Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen, in: Lehren und Lernen, 41. Jg., 8/9-2015, S. 32-37.

Gronover, Matthias/ Hiller, Simone/ Märkt, Claudia/ Schnabel-Henke, Hanne / Schweitzer, Friedrich / Biesinger, Albert: Interreligiöse Bildung – Aufgaben und Möglichkeiten der Religionsunterrichts im beruflichen Bildungswesen, in: ZPT 65. Jg, Heft 3 (2013), S. 218-222.


Losert, Martin / Merkt, Heinrich / Schweitzer, Friedrich: In Search of Interreligious Competence: An Empirical Study in the Context of Training Caregivers Through Religious Education, in: Journal of Empirical Theology 28 (2015), S. 90-112.


2014

Biesinger, Albert / Schweitzer, Friedrich / Hiller, Simone / Wagensommer, Georg (Hrsg.): Glück – Lebenskunst – Gott. Herausforderungen für den Religionsunterricht. EIBOR / KIBOR Tübingen 2014.


Biesinger, Albert / Schweitzer, Friedrich / Braun, Magda / Gronover, Matthias / Hiller, Simone / Märkt, Claudia / Schnabel-Henke, Hanne: Wenn es in Reli um Zinsen geht… – lernen angehende Bankkaufleute dann mehr? Eine Interventionsstudie von EIBOR und KIBOR zum interreligiösen Lernen in kaufmännischen Berufsschulen, in: rabs 2 (2014), S. 20-21.


EIBOR / KIBOR (Hrsg.): Wirtschaftsethik und Religion. Global Players, Handwerk und Berufsschule im Gespräch, Tübingen 2014.


Schweitzer, Friedrich / Wagensommer, Georg / Strohm, Friederike: Religion – Interesse – moralisches Urteil. Eine Unterrichtsinterventionsstudie des EIBORs, in: BRU-Magazin 62 (2014), S. 44.

Märkt, Claudia / Schnabel-Henke, Hanne / Schweitzer, Friedrich: Bibel – etwas für mich? Unterrichtsbausteine für berufsbildende Schulen. Reihe RU praktisch – Berufliche Schulen, Göttingen 2014.


Merkt, Heinrich / Schlipf, Margrit / Schweitzer, Friedrich / Biesinger, Albert (Hrsg.): Ethische und interreligiöse Kompetenzen in der Pflege. Unterrichtsmaterialien für die Pflegeausbildung, Göttingen/ Bristol 2014.


Merkt, Heinrich / Schweitzer, Friedrich / Biesinger, Albert (Hrsg.): Interreligiöse Kompetenz in der Pflege. Pädagogische Ansätze, theoretische Perspektiven und empirische Befunde. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 7, Münster/New York 2014.


2013

Biesinger, Albert / Gronover, Matthias / Meyer-Blanck, Michael / Obermann, Andreas / Ruopp, Joachim / Schweitzer, Friedrich (Hrsg.): Gott-Bildung-Arbeit. Zukunft des Berufsschulreli-gionsunterrichts. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 4, Münster 2013.


Gronover, Matthias / Obermann, Andreas / Ruopp, Joachim: Zur Zukunft des BRU – Ein Kommentar zur Frankfurter Erklärung, ihrer Bedeutung und ihren Ambitionen. Zugleich eine Antwort auf Thomas Schlag, in: ZPT 65. Jg., Heft 3 (2013), S. 271-274.


Hiller, Simone / Schnabel-Henke, Hanne / Märkt, Claudia: Kompetenzorientiertes interreligiöses Lernen im Berufsschulreligionsunterricht, in: Biesinger, Albert / Gronover, Matthias / Meyer-Blanck, Michael / Obermann, Andreas / Ruopp, Joachim / Schweitzer, Friedrich (Hg.): Gott – Bildung – Arbeit. Zukunft des Berufsschulreligionsunterrichts, Münster (2013), 143-151.


Wagensommer, Georg: Rezension zu Jörgen Bruhn: Blick hinter den Horizont, 2. Aufl., Hamburg 2009, in: BRU Magazin, Heft 57 (2013), S. 51f.


Wagensommer, Georg / Marose, Monika: Sterben – Nahtoderfahrungen – Trauer, in: Religionspädagogische Hefte, Ausgabe B: Berufsbildende Schulen, Heft 2 (2013).

Biesinger, Alber / Meyer-Blanck, Michael / Schweitzer, Friedrich: Die Institute für Berufsorientierte Religionspädagogik (bibor, EIBOR, KIBOR) – Was bedeuten die neuen Forschungseinrichtungen für die Religionspädagogik? in: ZPT 65. Jg., Heft 3 (2013), S. 246-255.


Gronover, Matthias/ Hiller, Simone/ Märkt, Claudia/ Schnabel-Henke, Hanne / Schweitzer, Friedrich / Biesinger, Albert: Interreligiöse Bildung – Aufgaben und Möglichkeiten der Religionsunterrichts im beruflichen Bildungswesen, in: ZPT 65. Jg, Heft 3 (2013), S. 218-222.


Märkt, Claudia: Auf der Suche nach dem Glück. Mit Ratgebern zum Glück finden? in: entwurf 4/2013, Konzepte, Ideen und Materialien für den Religionsunterricht, S. 44-53.


Ruopp, Joachim / Schweitzer, Friedrich / Wagensommer, Georg: Wertebildung im Religionsunterricht. Unterrichtsforschung am Evangelischen Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR) in Tübingen, Loccumer Pelikan 1 (2013), S. 11-14.


Wagensommer, Georg / Märkt, Claudia / Ruopp, Joachim /Schnabel-Henke, Hanne / Schweitzer, Friedrich: Zukunftsfähiger BRU – Ein Bericht aus dem EIBOR, in: Bildung und Religionsunterricht. Jahrbuch für kirchliche Bildung 2011. Stuttgart 2011, S. 133-144.

 


2012

Biesinger, Albert / Schweitzer, Friedrich / Gronover, Matthias / Ruopp, Joachim (Hrsg.): Integration durch religiöse Bildung. Perspektiven zwischen beruflicher Bildung und Religionspädagogik. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 1, Münster 2012.


Schweitzer, Friedrich / Ruopp, Joachim / Wagensommer, Georg: Wertebildung im Religionsunterricht. Eine empirische Untersuchung im berufsbildenden Bereich. Glaube – Wertebildung – Interreligiosität, Band 2, Münster 2012. Mit einem Beitrag von Märkt, Claudia/ Schnabel-Henke, Hanne: Umgang mit Geld – Was heißt gerecht wirtschaften?, S. 206-210.


Gronover, Matthias / Hiller, Simone / Märkt, Claudia / Schnabel-Henke, Hanne: Interreligiöses Lernen in der Berufsschule. Konzepte und Perspektiven zwischen Alltag und religionsdidaktischer Inszenierung, in: BRU Magazin, Heft 57 (2012), S. 2-5.


2011

Märkt, Claudia / Schmidt, Joachim, Schnabel-Henke, Hanne: Qualitätsentwicklung durch Intensivierung der Lernzeit? - Neue Organisationsmodelle für den Religionsunterricht an Beruflichen Schulen, in: Die Berufsbildende Schule, Heft 63 (2011).


Ruopp, Joachim / Wagensommer, Georg: Wertebildung, in: Religionspädagogische Hefte. Ausgabe B: Berufsbildende Schulen, Heft 2 (2011).


Ruopp, Joachim / Wagensommer, Georg: Wertebildung im BRU – ein Projekt des EIBOR Tübingen, in: Schule – Werte – Religion. Kongress des Evangelischen Instituts für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR) und des Katholischen Instituts für Berufsorientierte Religionspädagogik (KIBOR) am 3. Mai 2010 in Stuttgart. Norderstedt 2011, S. 39-48.

Wagensommer, Georg: Vorwort, in: Religionspädagogische Hefte. Ausgabe B: Berufsbildende Schulen, Themenheft „Mobbing“, Heft 1 (2011), S. 3.


Wagensommer, Georg: Hilfreiches aus dem Netz, in: Religionspädagogische Hefte. Ausgabe B: Berufsbildende Schulen, Themenheft „Mobbing“, Heft 1 (2011), S. 23f.


Wagensommer, Georg: Rezension Stephan Marks: Die Würde des Menschen. Oder: Der blinde Fleck in der Gesellschaft, in: BRU Magazin. Heft 54 (2011), S. 49.


2010

EIBOR / KIBOR (Hrsg.): Schule – Werte – Religion. Kongress des Evangelischen Instituts für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR) und des Katholischen Instituts für Berufsorientierte Religionspädagogik am 2. Mai 2010 in Stuttgart, Norderstedt 2011. Mit einem Beitrag von Schnabel-Henke/ von Kirchbach zu den neuen Organisationsmodellen (S. 55-57); mit einem Beitrag von Ruopp/ Wagensommer zur Wertebildung im Religionsunterricht (S. 39-47).


EIBOR / KIBOR (Hrsg.): Mobbing und Cyber-Mobbing an Beruflichen Schulen. Problemlagen und Interventionsmöglichkeiten, Norderstedt 2010.


Wagensommer, Georg: Die Würde des Schülers ist unantastbar, in: rabs. Religionsunterricht an Beruflichen Schulen, Heft 3 (2010), S. 14.

Ruopp, Joachim / Wagensommer, Georg: Bildung – Werte – Religion. Ein Unterrichtsforschungsprojekt am EIBOR, in: BRU Magazin, Heft 51 (2009), S. 46.


Ruopp, Joachim / Schweitzer, Friedrich / Wagensommer, Georg: Wertebildung im BRU. Erste empirische Befunde aus dem Evangelischen Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR). in: ZPT 62. Jg., Heft 2 (2010), S. 129-139.


Ruopp, Joachim / Wagensommer, Georg: Wertebildung im BRU. Von der Forschung zur Praxis, in: Religionspädagogische Hefte. Ausgabe B: Berufsbildende Schulen, Heft 2 (2010).



2009

Märkt, Claudia / Ruopp, Joachim / Schnabel-Henke, Hanne / Wagensommer, Georg: Unverzichtbar. Religiöse Kompetenz im Berufsleben, in: BRU Magazin, Heft 50 (2009), S. 38.


Schweitzer, Friedrich: Aufgaben und Perspektiven einer Berufsorientierten Religionspädagogik. Festvortrag anlässlich der Eröffnung des EIBOR am 26. Januar 2009, in: BRU Magazin, Heft 50 (2009), S. 39-43.