Anmeldung erforderlich
Künstliche Intelligenz ist längst Teil von Studium und Lehre, doch was ist beim Umgang mit Texten und KI-generierten Inhalten rechtlich zu beachten?
Der Workshop von bwDigiRecht gibt Lehrenden einen kompakten und praxisnahen Überblick über zentrale Rechtsfragen rund um den Einsatz von KI. Im Fokus stehen drei Themenbereiche: Urheberrecht beim KI-Training, Urheberschaft und der rechtssichere Umgang mit KI-generierten Inhalten sowie Datenschutz, Transparenz und KI-Regulierung.
Die rechtlichen Grundlagen werden dabei mit interaktiven Elementen und konkreten Fallbeispielen verbunden. Dabei geht es unter anderem um Text and Data Mining, persönliche geistige Schöpfung, Public Domain und CC-Lizenzen sowie die Anforderungen von DS-GVO und KI-Verordnung.
Zum Abschluss bietet die Veranstaltung Raum für Austausch, Diskussion und eigene Fragen rund um den Einsatz von KI in der Lehre.
Veranstalter: Rechtsinformationsstelle für digitale Lehre (bwDigiRecht)
Anmeldung erforderlich
Die ViTeach 26 fragt am 10. November 2026 unter dem Motto „Facts. Fake. Future?!“, wie videobasierte Hochschullehre in Zeiten von Künstlicher Intelligenz glaubwürdig, didaktisch durchdacht und technisch zukunftsfähig gestaltet werden kann. Im Mittelpunkt stehen drei Bereiche, die Lehren und Lernen derzeit prägen: KI und Verantwortung, Didaktik und Produktion sowie Technik in der videobasierten Hochschullehre.
In einer Zeit, in der sich Fakten und Fälschungen immer schwerer unterscheiden lassen, gewinnen Fragen nach Glaubwürdigkeit und Verantwortung an Gewicht. Wie verändern soziale Medien die Lehre? Welche Auswirkungen haben täuschend echte, KI-generierte Inhalte auf Lehrende und Lernende, und wie gehen wir verantwortungsvoll mit ihnen um? Solche Fragen rücken in den Blick, sobald Technologie und Verantwortung zusammen gedacht werden.
Das Programm verbindet Beiträge aus Forschung und Praxis mit einer abschließenden Podiumsrunde und lässt Raum für Austausch und Diskussion. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der automatischen Videoverarbeitung: Wie verändert sich ein System wie Opencast in Zeiten von KI? Wie kann KI-gestützte Videoanalyse die tägliche Arbeit unterstützen, und welche Features lassen sich leicht in die eigene Praxis übernehmen?
Veranstalter: VCRP, MMKH & elan
Anmeldung erforderlich
Chatbots und Wellbeing bei Studierenden: Der Einfluss von Chatbot Companions auf die mentale Gesundheit von Studierenden.
Zielgruppe: Soziale Arbeit und verwandte Sozialwissenschaften: Lehrende, Studierende und Interessierte
Veranstalter: Hochschuldidaktik
Anmeldung erforderlich
Einführung in Funktion LLM (kurzer Exkurs Geschichte AI ab 60ern mit AI Winter, bis hin zur Revolution der letzten Jahre)
Das Erstellen von Mockupdaten: Dummydaten bzw. Mockup Daten sollen erstellt werden. Dafür muss die eigene Datengrundlage sehr genau studiert werden.
Datacleaning mit AI: Anhand der Mockup Daten sollen einfache Pythonskripte zum Datacleaning und Matching on colum erstellt werden.
Datenvisualisierung mit AI: Im letzten Teil sollen Datenvisualisierungen mit AI geübt werden.
Zielgruppe: Archäologie und verwandte Altertumswissenschaften: Lehrende, Studierende und Interessierte
Veranstalter: Hochschuldidaktik
Wie kann digitale Lernsoftware Lernende individuell unterstützen, passgenaues Feedback geben und gleichzeitig Lehrkräfte entlasten? Intelligente Tutorielle Systeme (ITS) und adaptive Lernplattformen bieten vielversprechende Ansätze, um der Heterogenität von Lernenden sowohl in der Schule als auch in der Hochschullehre gezielt zu begegnen. Im Online-Event stellen Dr. Kordula De Kuthy, Prof. Dr. Detmar Meurers, Dr. Tjark Müller (alle IWM) und Dr. Frank Papenmeier (Universität Tübingen) drei erprobte Systeme aus ihrer Forschung und Praxis vor.
Adaptive intelligente Systeme passen sich an ihre Lernenden an. Sie analysieren die Antworten der Lernenden, erkennen typische Fehler, geben gezielte Hinweise und wählen passende Übungen aus. Mit den Fortschritten der Sprachtechnologie und generativer KI erweitern sich die Möglichkeiten solcher Systeme derzeit erheblich. Gleichzeitig stellt sich umso dringlicher die Frage, welche Form der Anpassung das Lernen wirklich unterstützt.
Veranstalter: e-teaching.org
Anmeldeschluss: 16. November 2026 12:00 Uhr
Mit dem Stichtag am 02. August 2026 ist die Übergangsfrist für die weitreichenden Transparenzpflichten der europäischen KI-Verordnung abgelaufen. Hochschulen stehen nun in der Pflicht, den Einsatz generativer Systeme umfassend offenzulegen, um Täuschungen zu vermeiden und das Vertrauen in die wissenschaftliche Kommunikation zu sichern. In diesem Workshop erarbeiten wir eine rechtssichere Strategie zur Umsetzung des Art. 50 KI-VO im Hochschulbetrieb.
Wir klären zunächst die grundlegende Rollenverteilung: Während die technische Kennzeichnung synthetischer Inhalte primär den Anbieter (Provider) trifft, sind Hochschulen als Betreiber (Deployer) dafür verantwortlich, dass Nutzende und die Öffentlichkeit über den KI-Einsatz unmissverständlich informiert werden.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Kennzeichnung von Deepfakes: Fotorealistische Bilder, manipulierte Audioaufnahmen oder Videos, die Personen, Orte oder Ereignisse realistisch darstellen, müssen spätestens beim ersten Kontakt klar, deutlich und barrierefrei als künstlich erzeugt ausgewiesen werden.
Ebenso untersuchen wir die Kennzeichnungspflicht für Informationstexte, die Angelegenheiten von öffentlichem Interesse betreffen.
Abschließend vermittelt der Workshop praktische Umsetzungshilfen für den Hochschulalltag – von der Gestaltung barrierefreier Interaktionshinweise für Chatbots bis hin zur Einbettung maschinenlesbarer Metadaten. Wir zeigen auf, wie Hochschulen durch klare interne Richtlinien und Prozessdokumentationen das Risiko von Bußgeldern minimieren und die Anforderungen an eine moderne, transparente Prüfungskultur erfüllen.
Veranstalter: Multimedia Kontor Hamburg
Kostenpflichtige Anmeldung erforderlich
Aufbau von AI-Literacy mithilfe von OER am Beispiel des KI-Campus:
Hier wird dargestellt, wie mithilfe des KI-Campus (OER) Kurse zum Aufbau von AI Literacy bei Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden erstellt werden können.
Zielgruppe: Geistes- und Sozialwissenschaften: Lehrende, Studierende und Interessierte
Veranstalter: Hochschuldidaktik