Deutsches Seminar

Zurückliegende Lehrveranstaltungen

SS 2011

Vorlesung: Einführung in die Sprachwissenschaft

Die Veranstaltung führt anhand des Deutschen in zentrale Teilgebiete (Phonologie, Morphologie, Semantik und Pragmatik) der germanistischen Linguistik ein. Neben ihren Inhalten und Fragestellungen werden Grundbegriffe und Methoden der germanistischen Linguistik diskutiert. Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Grundstudium und soll in Zusammenhang mit den Proseminaren I/Einführungsmodulen besucht werden.

Proseminar I: Einführung in die Sprachwissenschaft (GSP 1)

Das Einführungsseminar Linguistik des Deutschen (=LdD)/Proseminar I führt in Inhalte, Fragestellungen, Grundbegriffe und Methoden der germanistischen Linguistik ein. Im Zentrum steht das Wort mit seinen phonologischen, morphologischen und semantischen Struktureigenschaften. Die in der Einführungsvorlesung LdD erworbenen Kenntnisse und Analysemethoden zu den Kernbereichen der Linguistik Phonologie, Morphologie, Semantik und Pragmatik werden vertieft und ihre praktische Anwendung wird geübt.

Fachdidaktik: Sprache

Ohne grammatisches Wissen sind wir kaum in der Lage, die Regeln der Orthographie zu erfassen und uns anzueignen. Diese Zusammenhänge zwischen grammatischen Konzepten und Regeln der Rechtschreibung wollen wir in dieser fachdidaktischen Übung erkunden.

Hauptseminar/Oberseminar: Sprachstruktur und Verwendung

Das Sprachsystem kann als aus Einheiten und Regeln bestehend aufgefasst werden. Dessen Inventar - die Einheiten – werden von den Regeln des Systems ausgewählt und zu komplexen Einheiten kombiniert. Die Regeln sind dabei das eigentlich Systematische am Sprachsystem. Sie stellen die Einheiten in syntagmatische und paradigmatische Relationen zueinander. In jeder Sprache bleibt aber ein Spektrum der Variation, wie z.B. geografische (Dialekt) oder funktionale Variation (jüngerer Sprachwandel). Und neben der Variation noch ein Rest aus Nichtregelhaftem oder Nichtvorhersagbarem. Solche Phänomene werden auch als zum Sprachsystem gehörend aufgefasst. Da das Lexikon ein solcher Ort ist, der Nichtvorhersagbarem einen Platz gibt, finden wir (auch nur vordergründig) Nichtregelhaftes dort.

Am Beispiel der Verbgrammatik im Deutschen wollen wir im Schwerpunkt syntaktische Variationen im Hinblick auf die Auswirkungen auf ihre Funktion betrachten.

Examenskolloquium: Syntax

Das Kolloquium bereitet auf die Themen der mündlichen Prüfung im Staatsexamen vor.

WS 2010/2011

Vorlesung: Einführung in die Sprachwissenschaft

Die Veranstaltung führt anhand des Deutschen in zentrale Teilgebiete (Phonologie, Morphologie, Semantik und Pragmatik) der germanistischen Linguistik ein. Neben ihren Inhalten und Fragestellungen werden Grundbegriffe und Methoden der germanistischen Linguistik diskutiert. Die Vorlesung richtet sich an Studierende im Grundstudium und soll in Zusammenhang mit den Proseminaren I/Einführungsmodulen besucht werden.

Proseminar I: Einführung in die Sprachwissenschaft

Das Einführungsseminar Linguistik des Deutschen (=LdD)/Proseminar I führt in Inhalte, Fragestellungen, Grundbegriffe und Methoden der germanistischen Linguistik ein. Im Zentrum steht das Wort mit seinen phonologischen, morphologischen und semantischen Struktureigenschaften. Die in der Einführungsvorlesung LdD erworbenen Kenntnisse und Analysemethoden zu den Kernbereichen der Linguistik Phonologie, Morphologie, Semantik und Pragmatik werden vertieft und ihre praktische Anwendung wird geübt.

Fachdidaktik: Sprache

Ohne grammatisches Wissen sind wir kaum in der Lage, die Regeln der Orthographie zu erfassen und uns anzueignen. Diese Zusammenhänge zwischen grammatischen Konzepten und Regeln der Rechtschreibung wollen wir in dieser fachdidaktischen Übung erkunden.

Hauptseminar/Oberseminar: Graphematik
Als derjenige Teilbereich einer Theorie des Schriftsystems, der das Verhältnis von geschriebenen Formen zu lautlichen Formen erfasst, beschreibt die Graphematik das graphische Zeichensystem, seine relevanten Struktureinheiten und den konventionalisierten, regelhaften Zusammenhang mit dem lautlich realisierten System einer Einzelsprache. I.d.S. ist das Schriftsystem die im graphischen Medium realisierte Variante des Sprachsystems, das System aller schriftbezogenen Regularitäten einer Sprache und der schriftlichen Formen, die diesen Regularitäten entsprechen, vgl. Neef (2005), referiert in Dürscheid (2006: 127).

Betrachtet man das Verhältnis zwischen Sprachsystem (Schriftsystem) und Normsystem (Orthographie), so steht die Orthographie zur Graphematik als die im graphischen Medium realisierte Variante des sprachlichen Normsystems.
Examenskolloquium: Syntax

Das Kolloquium bereitet auf die Themen der schriftlichen Prüfung im Staatsexamen vor.

SS 2010

Hauptseminar/Oberseminar: Grammatik braucht die Schule?/! (2x)

Das Hauptseminar setzt sich mit grammatischen Phänomenen und Konzepten auseinander, die im Schulunterricht thematisiert werden müssen, und stellt diese in einen systematischen Zusammenhang zur Fachwissenschaft (sprachwissenschaftliche Kompetenz) und Fachdidaktik (Methoden und Umsetzung für die Schulpraxis, u.a. in Form von Unterrichtseinheiten).

Zu behandelnde Themen: Interpunktion, Orthographie, Grammatik, Textkonzeption.

Hauptseminar/Oberseminar: Wortstruktur -- Wortsemantik


Der wichtigste Aspekt der Wortbildung, der für die linguistische Theoriebildung von Interesse ist, betrifft die Interpretation von komplexen Wörtern und auf welcher Grundlage ihre Interpretation erfolgt. Behandelt werden Worteigenschaften wie Komplexität der Wortstruktur durch Wortbildungsoperationen und/oder Flexion, Ermittlung der Wortbedeutung, Prinzipien der Wortbetonung und –schreibung, sowie morphologische Modelle und das Lexikon.

Angestrebt wird stets die Verbindung aus Theorie, Empirie und Praxis. Der Praxisteil der Veranstaltung thematisiert schul- und öffentlichkeitsrelevante Themen wie Getrennt- und Zusammenschreibung.

Vertiefungsseminar Morphologie

Das Vertiefungsseminar thematisiert die Eigenschaften einfacher und komplexer Wörter. Dabei werden die Begriffe Wort und Morphem und die Relevanz der Trennung dieser Begriffe thematisiert. Behandelt werden minimal (un)freie Formen vs. komplexe Formen, sowie die Regeln und Prinzipien, die die Bildung komplexer Wörter festlegen und die Kombinatorik der kleinsten Einheiten, die für die Bildung komplexer Wörter relevant sind, beschränken.

Der Praxisteil der Veranstaltung weist u.a. auf die Relevanz der Konzepte Wort und Morphem für die Orthografie hin.

Examenskolloquium: Syntax

Das Kolloquium bereitet auf die Themen der schriftlichen Prüfung im Staatsexamen vor.