Heike Russ ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Habilitandin am Institut für Erziehungswissenschaft, Abteilung Schulpädagogik an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Sie arbeitet am Lehrstuhl der Professur „Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Schulpädagogik“ von Prof. Dr. Thorsten Bohl.
In ihrer Habilitation beschäftigt sich Heike Russ mit Unterrichtsqualität, Adaptivität und dem Umgang mit Heterogenität im Schulsystem. Im Bereich der Lernforschung befasst sie sich mit generativem Lernen und Retrieval Practice. Sie forscht vorrangig im Kontext authentischen Unterrichts und hat einen besonderen Schwerpunkt in den quantitativen Forschungsmethoden, die sie durch qualitative Analysen zur vertieften Untersuchung von Lernprozessen ergänzt. Ziel ihrer Arbeit ist es, durch evidenzbasierte Ansätze zu einer höheren Chancengerechtigkeit und Teilhabe im Bildungssystem beizutragen.
Seit Oktober 2024 vertritt sie den Mittelbau der Schulpädagogik im Beirat des Instituts für Erziehungswissenschaft.
Heike Russ ist Mitglied der DFG-Forschungsgruppe "Lasting Learning: Cognitive Mechanisms and Effective Instructional Implementation" (FOR 5254), der Tübingen School of Education (TüSE), des Tübingen Center for Digital Education (TüCeDE), sowie assoziiertes Mitglied des LEAD Graduate School & Research Network.
Arbeitsgruppe
Schulpädagogik
Aktuelles Projekt
GRAIL: Embedding Generative and Retrieval Activities to Foster Inquiry-Based Learning in Science Classrooms
Das Projekt ist eingebettet in die DFG-Forschungsgruppe "Lasting Learning: Cognitive Mechanisms and Effective Instructional Implementation" (FOR 5254)
Preise und Auszeichnungen
GEBF-Nachwuchspublikationspreis 2026 der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung in der Kategorie Promovierende für die Publikation "Combining non-interactive teaching and drawing fosters conceptual knowledge but not monitoring accuracy from guided inquiry in science learning" (Journal of Educational Psychology,https://dx.doi.org/10.1037/edu0000971)
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