Alte Geschichte

Johanna Göcke, M.A.

Doktorandin

Kontakt

07071 / 29 78501 (Sekretariat)

johanna.goeckespam prevention@uni-tuebingen.de

Sprechstunde

  • nach Vereinbarung per E-Mail

2019 – 2023
Akademische Mitarbeiterin

am SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“ (Teilprojekt E02)

2016 – 2019
Studentische Hilfskraft

am Lehrstuhl Alte Geschichte I an der Humboldt-Universität zu Berlin

2016 – 2019
Studium der Geschichte (M.A.)

mit dem Schwerpunkt Alte Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin

2016 – 2018
Studentische Hilfskraft

am Lehrstuhl für Gender & Science an der Humboldt-Universität zu Berlin

2014 – 2016
Stellvertretende Frauenbeauftragte (gewählt)

an der Philosophischen Fakultät I, Humboldt-Universität zu Berlin

2012 – 2016
Studium der Geschichte und Gender Studies (B.A.)

an der Humboldt-Universität zu Berlin

Forschung

Dissertationsprojekt

Arbeitstitel: Viri absentes. Re-ordering der Geschlechterordnungen im Kontext der römischen Expansion (2./1. Jh. v. Chr.)

Betreuer: Dr. Lisa Eberle, Prof. Dr. Sebastian Schmidt-Hofner, Prof. Dr. Myles Lavan (St. Andrews)

In ihrem Promotionsvorhaben beschäftigt sich Johanna Göcke mit der Frage, inwiefern sich die Dynamiken weiblichen Sklavenbesitzes im antiken Rom von den Dynamiken unterschied, die Sklavenbesitz durch Männer prägten. Als zeitlichen Rahmen setzt sie dafür die Mittlere Republik bis die frühe Kaiserzeit — ein Zeitraum, in dem Sklaverei in der römischen Gesellschaft maßgeblich an Bedeutung gewann und wahrscheinlich ihren Höhepunkt erreichte. Woher nahmen die Matronen ihre Macht als Sklavenhalterinnen? Und wie reproduzierten sie ihre Macht über versklavte Personen? Welche gender-spezifischen Grenzen waren ihrer Macht als Versklaverinnen gesetzt? Warum fühlten sich Männer wie Cato der Ältere von Sklavenbesitzenden Frauen bedroht? Und wie gingen diese Männer aber auch die Frauen selbst mit dieser Bedrohungswahrnehmung um?

Forschungsschwerpunkte

  • Geschichte der späten römischen Republik und des frühen Prinzipats
  • Antike Sklaverei
  • Gendergeschichte und queere Geschichte
  • Die Rezeption der Antike in Film und Fernsehen

Konferenzen / Workshops

Vorträge und Kommentare

  • "Die Slaving Strategies römischer Versklaverinnen in der Republik und dem Prinzipat", Ringvorlesung "Geschlechtergeschichte. Berichte aus der Forschung" am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin (28.06.2022)
  • "The Slaving Strategies of Roman Women in the Republic and the Principate", St. Andrews - Tübingen Graduate Conference (02.06.2022)
  • "Besitzen, Verwalten, Versklaven. Überlegungen zu einem vernachlässigten Aspekt von Frauenleben im antiken Rom", Kolloquium des Lehrstuhls für Alte Geschichte der Humboldt-Universität zu Berlin (15.12.2021).
  • "Besitzen, Verwalten, Versklaven. Überlegungen zu einem vernachlässigten Aspekt von Frauenleben im antiken Rom", Kolloquium des Seminars für Alte Geschichte der Universität Tübingen (30.11.2021).
  • Kommentar zu Dr. Sofie Remijsens Vortrag „Greco-Roman Clocktime. The Role of the Military and Masculinity for the Diffusion and Use of a New Temporal Mode”, Internationalen Konferenz “Temporalities of Threatened Orders” des SFB 923 “Bedrohte Ordnungen” (15.–16.07.2021, organisiert von Prof. Christina Brauner, Prof. Mischa Meier, Prof. Boris Nieswand)
  • „An Unlikely Alliance? Women and Enslaved People in Roman Comedy“, Konferenz  “Women Wealth and Power in the Roman Republic” der University of Glasgow (24.–27.05.2021, organisiert von Professor Catherine Steel und Dr. Lewis Webb).

Lehrveranstaltungen

Übung

  • "Sklaverei im antiken Rom", Wintersemester 2021, Universität Tübingen (zus. mit Dr. Lisa Pilar Eberle).