Religionspädagogik

Lesung und Vortrag

Elie Wiesel: „Die Nacht“. Erinnerung und Zeugnis

Im: Hospitalhof Stuttgart 

08. November 2022,

19.00–20.30 Uhr

In Kooperation mit dem Kath. Bildungswerk Stuttgart und dem Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart

Präsentation der Neuübersetzung

Pressekonferenz mit dem Herderverlag

12. Juli 2022

zu Gast:Dr. Michael Blume,
Beauftragter gegen Antisemitismus des Landes Baden-Württemberg

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Die Nacht

neu übersetzt von der Forschungsstelle Elie Wiesel
erscheint Juli 2022

Forschungstag "Auftrag Wissenschaft?!"

Forschungstag der Baden-Württemberg Stiftung

30. Juni 2022

Präsentation des Forschungsprojekts Elie Wiesel

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2022

Präsentation der Neuübersetzung von „Die Nacht“ am 12. Juli 2022

 

Am 12. Juli 2022 konnte die Forschungsstelle Elie Wiesel das Werk „Die Nacht. Erinnerung und Zeugnis“ in neuer Übersetzung der Presse vorstellen. Das Werk des Shoah-Überlebenden Elie Wiesel (1928–2016) gehört zu den bekanntesten literarischen Zeugnissen des Holocaust und wurde von Wissenschaftler:innen der Forschungsstelle Elie Wiesel und weiteren Mitwirkenden auf wissenschaftlicher Grundlage neu übersetzt. So wurden bisher fehlerhaft übersetzte Begriffe korrigiert. In einem eigens erstellten Glossar werden jüdische Begriffe als auch die Lagersprache und NS-Begriffe erklärt und mittels einer Landkarte die wesentlichen Orte im Leben Elie Wiesels dargestellt. Die Neuübersetzung im Taschenbuchformat möchte dadurch auch einen Beitrag für die Bildungsarbeit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen leisten. Als Gast konnte der Beauftragte der Landesregierung gegen Antisemitismus Herr Dr. Michael Blume begrüßt werden, der die Bedeutung des Werkes „Die Nacht“ im Sinne der Erinnerung und seine mögliche Wirkung auf die Menschen heute hervorhob. Auf regionaler( schwäbisches Tagblatt), wie überregionaler Ebene (Jüdische Allgemeine) wurde von der Neuübersetzung von „Die Nacht“ berichtet

Die Forschungsstelle Elie Wiesel auf dem 22. Forschungstag der Baden-Württemberg Stiftung „Auftrag Wissenschaft?!“

Die Forschungsstelle Elie Wiesel konnte am 22. Forschungstag der Baden-Württemberg Stiftung zum Thema „Auftrag Wissenschaft?!“ ihre aktuellen Projekte in einer Posterpräsentation vorstellen. Der Forschungstag der Baden-Württemberg Stiftung ist eine zentrale Veranstaltung im Bereich Forschungsförderung mit angesehenen Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, auf der allen durch die Stiftung geförderten Projekte der Raum zur Vernetzung und zum Wissenstransfer eröffnet werden soll.

Im Zentrum des Posters stand die Bedeutung von Elie Wiesels Gesamtwerk für Erinnerungskultur und Menschenwürde angesichts der bleibenden Herausforderung Antisemitismus. Entsprechend lag ein Fokus auf der von der Forschungsstelle jüngst publizierten Neuübersetzung von Elie Wiesels Die Nacht. Dieses Zeugnis über die Todeslager wurde in mehr als 40 Sprachen übersetzt und entfaltete eine kaum zu unterschätzende Wirkungsgeschichte für die Etablierung einer Kultur der Erinnerung. Für die Neuübersetzung wurde erstmals auch die jiddische „Urversion“ ...un di welt hot geschwign sowie das hebräische Manuskript miteinbezogen, was eine Rejudaisierung des Textes ermöglichte und von Elie Wiesels Sohn, Elisha Wiesel, wertschätzend wahrgenommen wurde. Elisha Wiesel stellt der Neuübersetzung ein Geleitwort voran, welches – ähnlich wie die Ausrichtung des Posters – die Bedeutung von Elie Wiesels Schriftzeugnis im Kampf gegen Antisemitismus und für eine reflektierte Erinnerungskultur hervorhebt.

 

„Mehr als fünf Jahre sind vergangen, seit mein Vater gestorben ist, aber seine Worte waren niemals wichtiger als jetzt. Immer noch ist es üblich, Juden im Namen von linken oder rechten Ideologien zu hassen. Unsere Welt wird nach wie vor von Gewalt beherrscht. Ich bin dankbar, dass diese neue deutsche Übersetzung einer neuen Generation von Leser:innen zur Verfügung gestellt wird, sodass die Lehren von Die Nacht auch weiterhin gegen das Böse wirken können.“

Elisha Wiesel

2021

"Wo ist Gott? Wo ist der Mensch?“ – Das Werk des Auschwitz-Überlebenden Elie Wiesel im Spiegel seiner Autobiografien, Vortrag von Prof. Dr. Reinhold Boschki, 3. Juni Luxemburg

„Wo ist Gott? Wo ist der Mensch?“ – Das Werk des Auschwitz-Überlebenden Elie Wiesel im Spiegel seiner Autobiografien

 

Die LSRS lädt ein zu einem Vortrag von Prof. Dr. Reinhold Boschki, der am 3. Juni 2021 um 18.30 Uhr in der Kirche Saint-Michel (rue Sigefroi, L-2536 Luxemburg-Stadt) stattfindet.

Anmeldung bitte bis zum 1. Juni per Email unter events lsrs.lu

Weiter Informationen unter www.lsrs.lu/article952 

 

Elie Wiesel hat als Jugendlicher die Todeslager der Nazis mit knapper Not überlebt. Seine Eltern, seine kleine Schwester und der größte Teil der Menschen seiner jüdischen Heimat wurden ermordet. In Auschwitz beginnt er, die Frage nach Gott zu stellen, die in seinem Werk stets eine Anfrage an Gott und Klage gegen Gott darstellt – niemals aber ohne Gott. Gleichzeitig stellt Wiesel scharfe Fragen an die Menschlichkeit des Menschen.

Seine Zeugnisse über die Lager, seine späteren großen Autobiografien bis hin zu seinem letzten Buch zeigen den Weg des Gotteskämpfers, Menschenrechtsaktivisten und Friedensnobelpreisträgers deutlich nach. Der Vortrag lässt an vielen Stellen Elie Wiesel selbst zu Wort kommen und bietet Raum zum Nach-Denken und Austausch.

 

Elie Wiesel Research Conferences Sunday, 4th July

 

Elie Wiesel Research Center 

presents

Elie Wiesel Research Conferences 

 

Online Conference: Witnesses of the Witness.  
Elie Wiesel’s work and message – new perspectives, new projects 

 

In connection with the 5th anniversary of the passing of Elie Wiesel, of righteous memory. 
 

Sunday, July 4th 2021 - 4pm Europe / 5pm Israel / 10am EDT 

forschungsstelle.elie-wieselspam prevention@uni-tuebingen.de

 

This conference is as a video broadcast available.

 

To download the program click here.

 

Elie Wiesel Research Conferences Monday, 5th July

Elie Wiesel Research Center 

presents

Elie Wiesel Research Conferences 

 

Witnesses of the Witness.  
Elie Wiesel’s work and message – new perspectives, new projects 

 

In connection with the 5th anniversary of the passing of Elie Wiesel, of righteous memory. 
 

Monday, July 5th 2021 - 14:30 pm Europe / 3:30pm Israel / 8:30am EDT 

forschungsstelle.elie-wieselspam prevention@uni-tuebingen.de

Expert Meeting

Initiatives in pedagogy and ethics

Books - new editions, new printings, new commentaries

 

To download the program click here.

2020

Förderung der Forschungsstelle Elie Wiesel (FEW) durch die Baden-Württemberg Stiftung

Förderung der Forschungsstelle Elie Wiesel (FEW) durch die Baden-Württemberg Stiftung

Die Baden-Württemberg Stiftung (BW Stiftung) hat einen Antrag der FEW zur Förderung über 3 Jahre bewilligt (Beginn: 1. Februar 2021). Der Antrag wurde mit Unterstützung der Katholisch-Theologischen Fakultät und des Rektorats der Universität Tübingen, des Wissenschaftsministeriums und des Antisemitismusbeauftragten des Landes Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume, von der FEW entwickelt und eingereicht. Mit den Fördermitteln können die 2/3-Stelle einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin, Stellen für studentische Mitarbeiter:innen, Tagungs- und Reisekosten für Archivarbeiten sowie weitere erforderliche Sachmittel abgedeckt werden.

Ziel ist es, die autobiografischen Schriften Elie Wiesels auf wissenschaftlicher Grundlage neu zu übersetzen und in einer kommentierten Ausgabe zu edieren.

Außerdem wird eine Bibliografie der wichtigsten Primär- und Sekundärliteratur zum Werk von Elie Wiesel erstellt und öffentlich zugänglich gemacht. Gleichzeitig werden Unterrichtsmaterialien entwickelt und die Potentiale des Gesamtwerks zur Förderung der Erinnerungskultur sowie der Bekämpfung von Antisemitismus und Rassismus fruchtbar gemacht.

Die Arbeiten an der wissenschaftlichen Edition erfolgen in engem Austausch mit Wissenschaftler:innen der internationalen Elie Wiesel Forschung, insbesondere in den USA, Frankreich und Israel.

Virtueller Gastvortrag von Prof. Dr. Dr. Ehret

Virtueller Gastvortrag von Prof. Dr. Dr. Ehret

 

In Zusammenarbeit mit der Luxembourg School of Religion & Society fand am Donnerstag, den 25. Juni, um 14:15 Uhr folgende Veranstaltung statt:

Gastvortrag von

Prof. Dr. Dr. Jean Ehret (Luxembourg)

zum Thema

"Elie Wiesel: Literatur als Theologie"

Der äußerst instruktive Vortrag, der eine Vielfalt an Themen behandelte, regte die Teilnehmenden zu lebendigen, konstruktiven und weiterführend inspirierenden Diskussionen an.

Eine PDF-Datei, die den Vortrag aus studentischer Sicht reflexiv-(er-)forschend zusammenfasst, finden Sie hier .

Prof. Dr. Dr. Jean Ehret ist Professor für Theologie und Spiritualität an der Luxembourg School of Religion & Society, die er als Gründungsdirektor leitet. Als vergleichender Literaturwissenschaftler und Theologe beschäftigt er sich u.a. mit Fragen der Ästhetik als Wahrnehmungslehre und einer Theologie, die sich aus den gelebten Beziehungen zu Gott, Welt und Ich ergibt (siehe auch: www.lsrs.lu/article725 <https://www.lsrs.lu/article725>). Die Gesprächsrunde fand im Rahmen des Kooperationsabkommens der Universität Tübingen mit der LSRS statt.

Der virtuelle Vortrag und die anknüpfende Diskussion fanden im Zuge der VLV „Ambivalenz in den autobiographischen Schriften Elie Wiesels“ unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Boschki und Frau Baert-Knoll statt.

 

2019

Tagung der FEW in Berlin

Am 20.06.2019 fand im Riverside Hotel Berlin die jährliche Tagung der Forschungsstelle Elie Wiesel (FEW) statt. Im Zentrum der Tagung stand die Planung der anstehenden Erstveröffentlichung der deutschen Übersetzung von "Un di Welt hot geshwign". Marion Eichelsdörfer, examinierte Jiddistin, welche im Zuge ihres Dissertationsprojekts "Un die Welt hot geshwign" ins Deutsche übersetzt, hat die FEW an ihren neuesten Forschungsergebnissen teilhaben lassen und Auszüge aus ihrer Übersetzung präsentiert. Im Team wurde besprochen, wie die anstehenden Neuveröffentlichungen des Gesamtwerks Elie Wiesels seitens der Forschungsstelle kommentiert und ediert werden.Diesbezüglich hat Prof. Reinhold Boschki den aktuellen Arbeitsstand der Neuübersetzung von "La Nuit" präsentiert. Wir hoffen, mit den Veröffentlichungen der autobiographischen Schriften Elie Wiesels, eröffnend mit "Un di welt hot geshwign", im Herbst 2020 beginnen zu können.

Neben dem wissenschaftlich-inhaltlichen Austausch wurden noch zwei internationale Konferenzen für 2020 und 2021 geplant, welche  die FEW in Berlin/Potsdam und Tübingen ausrichten wird.

Internationales Elie Wiesel Symposium in Berlin 3. – 5. September

Die Forschungsstelle Elie Wiesel tagte zum internationalen Symposium vom 3. – 5. September 2019 in Berlin am Selma-Stern-Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg zum Thema „The Genesis of Night“. Unter der Leitung von Prof. Dr. Daniel Krochmalnik (Universität Potsdam) und Prof. Dr. Reinhold Boschki (Universität Tübingen) durften wir unseren Gast und Hauptreferenten Dr. Yoel Rappel, Direktor des Elie Wiesel Archive der Universität Boston, begrüßen. Im Fokus der ersten beiden Tage standen Austausch und Diskussion der Forschungsstelle Elie Wiesel (FEW) mit unserem Gast Yoel zur Entstehungsgeschichte des Überlebensberichtes Nacht. Das Symposium wurde zusätzlich durch begleitende Präsentationen einzelner Mitglieder der FEW zu deren aktuellen Forschungsstand ergänzt. Marion Eichelsdörfer präsentierte Auszüge aus ihrer Übersetzung von Un di Welt hot geshwign und Valesca Baert-Knoll präsentierte das editorische Vorgehen bezüglich der anstehenden Neuherausgabe der autobiographischen Schriften Wiesels innerhalb der geplanten Elie Wiesel Werksausgabe (EWW). Die Tagung schloss mit einem Besuch der Gedenkstätte Buchenwald, dem Ort an dem Elie Wiesel begann seinen Überlebensbericht zu verfassen.

Yoel Rappel traf Elie Wiesel erstmals 1983 in New York. Dort wurde der Grundstein für ihr späteres wissenschaftliches Zusammenarbeiten - Rappel arbeitete lange als Wiesels Research Asisstant - und ihre enge Freundschaft gelegt. Später gründete Rappel das Elie Wiesel Archive an der Boston University und fungierte lange als dessen Direktor. Durch die enge Zusammenarbeit und die jahrelange berufliche Auseinandersetzung mit den Schriften Wiesels, als Journalist, Historiker und Autor, konnte Rappel uns einen neuen und vertiefenden Einblick in die Entstehungsgeschichte von Nacht vermitteln.

 

Dieser ist von großer Bedeutung für eines der aktuellen Hauptforschungsfelder der FEW, die Neu-Übersetzung und Edition von Nacht sowie die Erst-Übersetzung und Edition von Un di Welt hot geshwign, der umfangreicheren, jiddischen Version von Nacht. Eine der zentralen Fragen die diskutiert wurden, betraf die Kontroverse um die Originalversion von Nacht.  Ist diese zuerst auf Hebräisch oder Jiddisch verfasst worden und welche entstehungsgeschichtlichen Interdependenzen können für diese angenommen werden? Daraus ergab sich eine weiterführende Frage, die für die Werkausgabe ebenso von Relevanz ist: Wie geht man mit Varianten einer Beschreibung, die in unterschiedlichen Versionen und Sprachen (jiddisch, hebräisch, französisch, englisch) zu finden sind, in Bezug auf die Frage der Authentizität, um? Was können wir aus den Differenzen für Schlüsse ziehen? All diese Fragen werden für die anstehende Werkausgabe in Bearbeitung und Beurteilung von Interesse sein, besonders, da sich all seine Werke in konzentrischen Kreisen um Nacht bewegen.

2018

Konferenzschaltung Israel, Potsdam, Tübingen, Heidelberg

Dass man nicht immer am gleichen Ort sein muss, um eine Konferenz und Teambesprechung einer Forschungsstelle zu realisieren, zeigte sich beim letzten Skype-Termin der FEW am 12.12.18, an denen die Mitarbeiter_Innen aus Jerusalem, Tübingen, Heidelberg und Potsdam zugeschaltet waren. Prof. Reinhold Boschki war zu diesem Zeitpunkt in Israel, um mit Wissenschaftlern und Elie Wiesel-Experten über unsere geplante historisch-kritische Gesamtausgabe zu sprechen. Durch die vielen Gespräche wurde deutlich, dass unser Projekt großen Zuspruch und Unterstützung findet. Zu den Ergebnissen unseres Treffens gehört unter anderem die Planung einer Tagung Mitte/Ende des Jahres, zu der wir Expert_Innen nach Berlin und Potsdam einladen möchten, die sich mit dem Werk und dem Leben von Elie Wiesel beschäftigen. Dies nehmen wir auch zum Anlass, das Promotionsprojekt unserer Mitarbeiterin Marion Eichelsdörfer vorzustellen, die sich mit der Übersetzung des Werkes Un di Welt hot geschwign befasst. Nach Abschluss der Tagung soll ein Tagungsband entstehen, in dem wir die aktuellen Kenntnisse und Projekte der Expert_Innen aufnehmen wollen. So erzielen wir eine enge Zusammenarbeit aller Wissenschaftler_Innen und schaffen es, die aktuellen Studien und Arbeiten transparent und zugänglich zu machen.

2017

Kooperationsseminar an der Forschungsstelle Elie Wiesel

Am 26.06.2017 fand in der Hochschule für Jüdische Studien (HfJS) unter der Leitung von Prof. Reinhold Boschki (Universität Tübingen), Prof. Daniel Krochmalnik und Marion Eichelsdörfer, MA (beide HfJS) eine gemeinsame Seminarsitzung zum Thema Elie Wiesels Glaubenswelt statt. Insgesamt 60 Studierende aus Tübingen und Heidelberg beschäftigen sich in diesem Sommersemester mit Elie Wiesels Überlebensbericht Die Nacht unter Berücksichtigung aller Textversionen sowie weiterer Werkauszüge. In Tübingen steht die Veranstaltung von Prof. Boschki unter dem Titel: Begegnungen mit dem Judentum: Elie Wiesel, während an der HfJS die Veranstaltung Glauben unter dem Holocaust – Elie Wiesels Nacht im Spiegel seines autobiographischen Schreibens (M. Eichelsdörfer) abgehalten wird.

Die gemeinsame Seminarsitzung gab Gelegenheit, einige Aspekte der jüdischen Glaubenswelt Elie Wiesels und ihr Widerhall in seiner Literatur zu diskutieren. Als Einstieg diente Wiesels Text Wiederbegegnung mit Auschwitz, der seine Gedanken und Gefühle beim Besuch der Gedenkstätte Auschwitz reflektiert, unter Berücksichtigung der korrespondierenden Textauszüge aus Die Nacht und aus dem jiddischen Urtext …un di welt hot geschwign.

Die Geselligkeit kam wie üblich bei diesen Treffen nicht zu kurz. Die 60 TeilnehmerInnen wurden wieder einmal vorzüglich von Mensachefin Frau Zierl koscher verköstigt und es gab währenddessen reichlich Gelegenheit zu lockerem wissenschaftlichen Austausch und zum Schmieden weiterer Pläne.