Recht als Kulturtechnik (Dilthey Fellowship)

Recht als Kulturtechnik zu betrachten bedeutet, Recht nicht so sehr als Gewaltmonopol des Staates oder als Umsetzung einer normativen Ordnung zu begreifen, sondern als Technik und Praxis der Regulierung und Formierung. In den Fokus rücken auf diese Weise die rechtlichen Praktiken, die den Menschen als bürgerliches Subjekt ermächtigen, wie auch die Techniken, die ihn regulieren, und schließlich die kulturellen und medialen ‚Orte‘ und Bedingungen der Implementierung dieser Techniken.

Aufsatz in Vorbereitung:

Menschrecht erschreiben: Journalpoetik im ausgehenden 18. Jahrhundert (zus. mit Florian Schmidt, Universität Tübingen).

Abgeschlossener Themenband:

Wie kommen die Rechte des Menschen in die Welt? Zur Aushandlung und Vermittlung von Menschenrechten (hg. zus. mit Matthias Schaffrick, Universität Siegen).

Abgeschlossene Teilprojekte:

Homo contractualis. Das Regime des Vertrags und die Romantik (Buchpublikation in Vorbereitung).

Das Rechtsgefühl als Selbstgefühl um 1800 (zus. mit Florian Schmidt, Universität Tübingen).