Slavisches Seminar

Das KOSME-Team

Der Vorstand

seit November 2025

Prof. Dr. Schamma Schahadat

Lehrstuhlinhaberin und Direktorin des Slavischen Seminars
 zum Slavischen Seminar

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Slavisches Seminar, Wilhelmstraße 50, D-72074 Tübingen
+49 7071/29-72982
schamma.schahadatspam prevention@uni-tuebingen.de

Prof. Dr. Klaus Gestwa

Lehrstuhlinhaber und Direktor des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde (OEG)
zum OEG

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Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde, Wilhelmstr. 36, D-72074 Tübingen
+49 7071 29-72388 (Sekr.)
klaus.gestwa@uni-tuebingen.de

PD Dr. Daniela Simon

Geschäftsführerin und Stellvertretende Leiterin des Instituts für Donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IDGL)
zum IDGL (extern)  

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Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Mohlstr. 18, D-72074 Tübingen
+49 (0)7071/9992-516
daniela.simonspam prevention@idgl.bwl.de

Prof. Dr. Thomas Diez

Professur für Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen
zum Institut  

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Institut für Politikwissenschaft, Melanchthonstr. 36, D-72074 Tübingen
+49 7071 29-78389
thomas.diez[at]uni-tuebingen.de

Prof. Dr. Martina Thiele

Lehrstuhlinhaberin “Digitalisierung und gesellschaftliche Verantwortung” am Institut für Medienwissenschaft
zum Institut  

Kontakt

Institut für Medienwissenschaft, Wilhelmstr. 50, D-72074 Tübingen
 +49 (0) 7071 29-75302
martina.thielespam prevention@uni-tuebingen.de

Beteiligte Forscher:innen

Prof. Dr. Sebastian Kinder (Geographie)

Professor für Wirtschaftsgeographie am Geographischen Institut
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Prof. Dr. Gabriele Abels (Politikwissenschaft)

Professorin für Vergleichende Politikwissenschaft und Europäische Integration am Institut für Politikwissenschaft
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PD Dr. Rolf Frankenberger (Institut für Rechtsextremismusforschung)

Geschäftsführer Forschung am Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex)
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Prof. Dr Lejla Demiri (Zentrum für islamische Theologie)

Geschäftsführende Direktorin und Professorin für Islamische Glaubenslehre am Zentrum für Islamische Theologie (ZITh)
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Prof. Dr. Erdal Toprakyaran (Zentrum für islamische Theologie)

Professor für Islamische Geschichte und Gegenwartskultur und stellvertretender Direktor am Zentrum für Islamische Theologie (ZITh)
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Prof. Dr. Reinhard Johler (Empirische Kulturwissenschaft)

Professor für Empirische Kulturwissenschaft am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft
Wiss. Leiter des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL)
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Prof. Dr. Bernd Heinrich (Rechtswissenschaften)

Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Urheberrecht
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Prof. Dr. Olga Garaschuk (Medizinische Fakultät)

Leiterin der Forschungsgruppe ‘Physiology of Neural Circuits’ am Werner Reichardt Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN)
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Dr. iur. Alexander Gorskiy (Rechtswissenschaften)

Dozent an der juristischen Fakultät
Kontakt & weitere Informationen  

Prof. Raiko Krauß (Archäologie)

Außerplanmäßiger Professor für mittel- und südosteuropäische Urgeschichte
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Dr. Cristian Cercel (Politikwissenschaft und Zeitgeschichte)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL)
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Dr. Olivia Spiridon (Literaturwissenschaft)

Lehrbeauftragte am Deutschen Seminar der Eberhard Karls Universität Tübingen
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL)
Kontakt & weitere Informationen  

Über KOSME - Motivation

Die Osteuropaforschung hat in den letzten Zeiten starke Verwerfungen durchlebt. Bereits anlässlich der Annexion der Krim im Jahr 2014 und der 2020er Protestbewegung in Belarus stellte sich heraus, dass Sprach- und Regionalkompetenzen jenseits von Russland lange vernachlässigt worden waren. Der vollumfängliche russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat dieses Problem weiter zugespitzt, indem er aufzeigte, dass viele Wissenschaftler:innen im Bereich der Slavistik und der Osteuropäischen Geschichte durch ihre Ausbildung und ihre Arbeit in Bezug auf Russland sozialisiert sind. Seit einiger Zeit arbeitet die Osteuropaforschung deshalb daran, die Situation zu verbessern. In den Bereichen Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit wird ‚dekolonisiert‘; der Forschungsschwerpunkt wird also von Russland, das lange als politisches Zentrum des osteuropäischen und slavischen Raumes galt, hin zu den Peripherien verlagert. Insgesamt betrachtet erlebt die Osteuropaforschung derzeit also eine überfällige Diversifizierung ihrer Forschungsbereiche, was auch eine interdisziplinäre Erweiterung notwendig macht.

Die Situation an der Universität Tübingen hat sich in diesem Kontext als besonders günstig erwiesen, da hier bereits an den verschiedensten Bereichen des ost-, südost-, und mitteleuropäischen Raums geforscht wird. Diese Forschung und Lehre ist in verschiedenen Fakultäten, Instituten und Fachbereichen angesiedelt: 

Darüber hinaus beheimatet das durch einen Kooperationsvertrag verbundene außeruniversitäre Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde nennenswertes Expertise für Südosteuropäische Geschichte, Politikwissenschaft, Kulturwissenschaft und Germanistik. 

Das Kompetenzzentrum für Ost-, Südost- und Mitteleuropa (KOSME) möchte diesem breit gefächerten Spektrum an Wissenschaftlern mit Interesse am ost-, südost- und mitteleuropäischen Raum sowie den Regionen des Baltikums, des Kaukasus und Zentralasiens eine interdisziplinäre Anlaufstelle geben, um Sprach- und Raumkompetenzen zu bündeln, Expertise über den zu erforschenden Raum zu vermitteln und neue wie bestehende Netzwerke gewinnbringend zu erweitern. Einen Vorreiter für diesen interdisziplinären Ansatz in der Tübinger Osteuropaforschung stellt die vom Slavischen Institut und dem Institut für Osteuropäische Geschichte 2022 ins Leben gerufene Vortragsreihe Brennpunkt Ukraine dar.