»Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass es nicht zum Begriff der Demokratie gehört, dass sie selbst die Voraussetzungen für ihre Beseitigung schafft. (...) Man muss auch den Mut zur Intoleranz denen gegenüber aufbringen, die die Demokratie gebrauchen wollen, um sie umzubringen.«

- Carlo Schmid -

Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex)

Die Stärkung der Demokratie und Widerstandsfähigkeit (zivil-)gesellschaftlicher und staatlicher Strukturen gegen rechtsextreme Ideologien und Praktiken mit wissenschaftlichen Mitteln ist ein Leitmotiv des IRex.

Das Institut erforscht den Rechtsextremismus und seine gesellschaftlichen Einbettungen. Die Forschungsergebnisse sollen dazu beitragen, die Demokratie in Staat und Zivilgesellschaft zu stärken. Wissenschaftler*innen verschiedener Fachrichtungen  untersuchen den Rechtsextremismus und seine gesellschaftlichen Einbettungen in Baden-Württemberg und darüber hinaus. Drei Professuren, darunter die bundesweit erste Professur für Rechtsextremismusforschung im Bereich Politikwissenschaft, werden dauerhaft vom Land Baden-Württemberg finanziert. Zusätzlich wird eine vierte Professur für sozialwissenschaftliche Antisemitismusforschung eingerichtet.

Die transdisziplinäre Forschung des IRex zielt auf ein Verständnis der politischen und lebensweltlichen Dimensionen des Rechtsextremismus ab. Die Forschungsergebnisse sollen eine gelebte und an den allgemeinen Menschenrechten ausgerichtete demokratische Grundhaltung fördern. Dialog und Wissenstransfer sind für das IRex zentral. Das Institut kooperiert mit Organisationen und Personen aus Wissenschaft, Staat und Gesellschaft in allen Phasen von Forschung und Vermittlung.

Dafür werden Forschungsfragen im Dialog mit Partner*innen aus Forschung, Praxis, Staat und Zivilgesellschaft erarbeitet und die Ergebnisse auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen adressat*innengerecht kommuniziert.

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