Das Tübingen Repository basiert auf DSpace, einer international etablierten Open-Source-Plattform für institutionelle Repositorien.
Wissenschaftliche Publikationen werden nach internationalen Metadatenstandards beschrieben und mit dauerhaften Identifikatoren versehen. Zum Einsatz kommen etablierte Standards wie Dublin Core, DataCite oder MARC sowie kontrollierte Vokabulare und Normdaten.
Persistente Identifikatoren (PID) wie DOI, ORCID, ROR oder GND sorgen dafür, dass Publikationen, Forschende und Einrichtungen dauerhaft eindeutig referenzierbar und miteinander verknüpft werden können.
Über standardisierte Schnittstellen (z. B. OAI-PMH oder REST-APIs) werden Metadaten automatisiert an Bibliothekskataloge, Suchmaschinen, Fachportale und weitere wissenschaftliche Informationssysteme übergeben und dort nachgewiesen.
Perspektive: Das Repository wird derzeit grundlegend erweitert
Derzeit wird das institutionelle Repository der Universität Tübingen auf die neue Plattform DSpace-CRIS umgestellt und technisch umfassend weiterentwickelt.
Künftig können dann nicht nur wissenschaftliche Publikationen, sondern auch Forschende, Organisationseinheiten, Projekte, Zeitschriften oder Forschungsdaten als eigenständige wissenschaftliche Objekte (Entitäten) beschrieben und miteinander verknüpft werden.
Dadurch entsteht schrittweise ein integriertes wissenschaftliches Informationsnetzwerk (Knowledge Graph), in dem Beziehungen zwischen Personen, Publikationen, Projekten, Einrichtungen und weiteren Forschungsobjekten sichtbar werden. Diese Vernetzung verbessert die Auffindbarkeit wissenschaftlicher Leistungen, erleichtert Berichts- und Monitoringprozesse und schafft die Grundlage für zukünftige Forschungsinformationsdienste der Universität.