Neuere Geschichte

Seminar für Neuere Geschichte

Herzlich willkommen auf der Homepage des Seminars für Neuere Geschichte der Eberhard-Karls-Universität Tübingen! Wir forschen zu historischen Phänomenen zwischen dem 15. und 20. Jahrhundert. Epochengrenzen und Erzählungen über “die Moderne” stellen wir auf den Prüfstand, indem wir zu unterschiedlichen Themen epochenübergreifend zusammenarbeiten. Wir beschäftigen uns mit Religion und Mission, Wissen und Übersetzung, Sozialformationen, Ökonomie, materieller Kultur und Konsum. Dabei betrachten wir historische Phänomene in ihren lokalen und globalen Dimensionen und richten unseren Blick auf transnationale Ver- und Entflechtungen.

Themen des Instituts

Zwei Lehrstühle bearbeiten die Neuere Geschichte an der Universität Tübingen in Forschung und Lehre. Prof. Dr. Renate Dürr konzentriert sich auf die Frühe Neuzeit (16.–18. Jahrhundert), Prof. Dr. Ewald Frie arbeitet zum langen 19. Jahrhundert (Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre). Die Neuere Geschichte in Tübingen arbeitet ebenso quellen- wie theorieorientiert. Sie fragt nach dem Besonderen der "Moderne", indem sie zeitlich die Epochengrenzen zum Mittelalter und zur Zeitgeschichte sowie die "Sattelzeit" um 1800 thematisiert. Außerdem behandelt sie die deutsche und europäische Geschichte in globalen Zusammenhängen. Zu den gemeinsamen Themenfeldern gehören religions- und kulturgeschichtliche Fragestellungen, die neuere Wissen(schafts)geschichte, die Untersuchung der Bedeutung von Ordnungen und lnstitutionen in Umbruchsituationen sowie die Geschichte von sozialen Unterschichten und Armut. Die Neuere Geschichte ist beteiligt am SFB 923 "Bedrohte Ordnungen" und SFB 1070 "Ressourcenkulturen", sowie am Graduiertenkolleg 1662 "Religiöses Wissen im vormodernen Europa (800–1800)".