Philologisches Seminar

Prof. Dr. Anja Wolkenhauer

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Wilhelmstraße 36 (EG, Zi. 12)
72074 Tübingen
Deutschland
+49 7071 / 29-76092
anja.wolkenhauerspam prevention@uni-tuebingen.de

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Nach den Veranstaltungen und nach Vereinbarung per Email.

 

Curriculum Vitae

2025-2027
opus-magnum-Förderung der VW-Stiftung

Projekt: "Plinius für das Anthropozän. Die größte antike Naturkunde und ihr Vermächtnis"

2026
Thyssen-Studienkurs

„Il tempo a Venezia: Zeitbilder und Zeitordnungen im frühneuzeitlichen Venedig“ (Centro Tedesco di Studi Veneziani) 

2023-2027
PI im DFG-Projekt “Gedruckte Festakte“

(mit A. Pawlak, Kunstgeschichte), SFB 1391, „Andere Ästhetik“

2023-2025
PI der trilaterialen Forschungskonferenzen „Plinius der Ältere, die Natur und wir“

 (mit V. Naas, Paris, und G. Adornato, Pisa)

2023
Wahl ins Kuratorium des Centro Tedesco di Studi Veneziani (Venedig)
2022-2026
PI im DFG-Projekt Versio Latina

(SPP 2130: Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit)

2022
Erweiterung der Lehrstuhldenomination um den zusätzlichen Schwerpunkt Buchgeschichte
2019-2023
Vorstandsmitglied im Tübinger SFB 1391 „Andere Ästhetik“
2019-2023
PI der DFG-Projekte „Intermedialität (mit A. Pawlak) und „Ars et natura“ im SFB 1391, „Andere Ästhetik“
2019
Gastprofessur an der Universität Florenz
2015-2024
Mitglied und mehrjährige Vorsitzende des AK Frühneuzeitforschung, HAB Wolfenbüttel
Seit 2010
Lehrstuhl für Lateinische Philologie I

Philologisches Seminar, Universität Tübingen

2009-2010
Vertretungsprofessur Lateinische Philologie (Tübingen)
2009
Teaching-Equality-Gastprofessur (Tübingen)
2009
Habilitation

venia legendi für Klassische Philologie und für Neulateinische Philologie

2007-2008
Kalkhof-Rose-Stipendium, Mainzer Akademie der Wissenschaften
2003-2005
PI im Verbund „Geisteswissenschaften im Netz“ (GW-net, Hamburg)
2002-2009
Wissenschaftliche Assistentin

(Latinistik, Hamburg)

2001-2002
Postdoc, Graduiertenkolleg „Der Kommentar in Antike und Mittelalter“ (Bochum)
2000
Promotion in Lateinischer Philologie:

„Zu schwer für Apoll. Die Antike in humanistischen Druckerzeichen des 16. Jahrhunderts“ (summa cum laude); 
Dissertationspreis der J. Jungius-Gesellschaft der Wissenschaften (Hamburg)

1997-2000
Doktorandin, Graduiertenkolleg „Textüberlieferung“ (Hamburg)

Forschungsstipendien am Centro Tedesco di Studi Veneziani (Venedig)

1993-1994
Studium der Paläographie und Literatur der Renaissance (Florenz)
1989-1996
Studium der Lateinischen und Griechischen Philologie, Kunstgeschichte und Geschichte der Naturwissenschaften (Hamburg)

Förderung durch die Studienstiftung des Dt. Volkes

1986-1989
Ausbildung zur Antiquariatsbuchhändlerin in Hamburg

Studienbegleitende Berufstätigkeit bis 2000

1967
Geboren in Hamburg

Kurzvita

Anja Wolkenhauer, geb. 1967, hat nach Ausbildung und mehrjähriger Tätigkeit als Antiquariatsbuchhändlerin Klassische Philologie, Kunstgeschichte und Geschichte der Naturwissenschaften in Hamburg und Florenz studiert. Nach Promotion und Postdocphase in zwei DFG-Graduiertenkollegs („Textüberlieferung“, Hamburg; „Kommentar“, Bochum) habilitierte sie sich 2009 in Hamburg. Seit 2010 hat sie den Lehrstuhl für Lateinische Philologie I an der Universität Tübingen inne. Die Denomination des Lehrstuhls wurde 2022 durch das Landesministerium um einen zusätzlichen Schwerpunkt in der Buchgeschichte erweitert. 

Sie ist Projektleiterin im SFB 1391 "Andere Ästhetik" und im SPP 2130 „Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit“, gewähltes Mitglied im Kuratorium des Centro Tedesco di Studi Veneziani (Venedig) sowie Mitherausgeberin der Reihe Spudasmata. Im Beirat der Warburg-Melchior-Olearius-Stiftung (Hamburg) engagiert sie sich für die Förderung des altsprachlichen Unterrichts an Schule und Universität.

Sie forscht zur Geistes- und Mentalitätsgeschichte der lateinischen Literatur von der Antike bis in die Frühe Neuzeit, besonders zu Phänomenen der longue durée wie Zeit, Wissen, Erinnerung, Medialität und Übersetzung. 

Ihre Promotion „Zu schwer für Apoll. Die Antike in humanistischen Druckerzeichen des 16. Jahrhunderts“ (2000) galt dem Rekurs auf die Antike in der frühen Buchwerbung. Die vormoderne Mediengeschichte, neulateinische Literatur und bimediale Kunstformen (Signete, Embleme, neuzeitliche Hieroglyphen, Druckgraphik) bilden seitdem einen Schwerpunkt ihrer Arbeit.

In ihrer Habilitationsschrift, „Sonne und Mond, Kalender und Uhr“ (2009) widmet sie sich der Mentalitätsgeschichte der Zeit in der römischen Antike. Studien zu den Zeitstrukturen der Dichtung, sowie zu den literarischen und kulturellen Entwürfen von Schlaf und Nacht knüpfen hier an.

Aktuelle Projekte widmen sich Plinius‘ Naturalis Historia (unterstützt durch die Opus-magnum-Förderung der VW-Stiftung), der Erfindung der Stunde im antiken Mittelmeerraum, der Übersetzung frühneuzeitlicher Literatur ins Lateinische sowie der historischen Aufarbeitung der ‚kleinen Mnemotechnik‘ in den lateinischen Merkversen.

Einen tabellarischen Lebenslauf finden Sie hier.

Aktuelles

Opus-magnum Förderung für das Projekt: „Plinius für das Anthropozän. Die größte antike Naturkunde und ihr Vermächtnis“ (2025-2027)

Die 37bändige Naturalis historia von Plinius d.Ä. (ca. 24-79 n.Chr.) verschriftlichte das naturbezogene Wissen der römischen Antike. Ihre Wirkung reichte weit über die Antike hinaus, bis zu den Naturkunden der neuen Welt und zu Humboldts „Kosmos“ (1845ff.). Die doppelte Präsenz in Antike und Neuzeit machte die Naturalis Historia zu einem der wirkmächtigsten Texte des vormodernen Naturschreibens. 

Im Rahmen der opus-magnum-Förderung der VW-Stiftung soll 2025-2027 eine Monographie entstehen, die das fachdisziplinär in Deutschland lange vernachlässigte Werk im Forschungsfeld der historischen Mensch-Natur-Beziehungen positioniert. Über die Antike hinausschauend vertieft sie die plinianischen Problemhorizonte bis in die Neuzeit und fragt danach, was zur Natur gehört (und was nicht) und wie die Indizierungspraktiken des frühen Buchdrucks den Zugriff auf das antike Naturwissen veränderten. Sie will zeigen, wie das plinianische Buch der Natur, durch den Epochenschritt des Buchdrucks für große Publika geöffnet, neuzeitliche Konzepte der Naturkunde und des Naturschreibens prägte.

Neue Gäste und Mitarbeiterinnen am Lehrstuhl 

Frau Dr. Eva Falaschi vertritt in diesem Wintersemester die Assistenzstelle am Lehrstuhl. 

Frau Chiara Grimozzi von der Universität La Plata (Argentinien) verbringt im Herbst 2026 ein mehrmonatiges DAAD-scholarship am Lehrstuhl Wolkenhauer. Sie arbeitet in Tübingen an dem Projekt: „Die Vorstellung der Zeit bei Ovid. Das Diluvium von Baucis und Philemon (8.611-724) als zentrale Episode der Katastrophen in Ovids Metamorphosen“

Publikationen

Soeben erschienen:

  • Plinius oggi | heute | aujourd’hui. Un’antologia commentata della Naturalis Historia di Plinio il Vecchio, a cura di E. Falaschi e S. Cecere, con la collaborazione di V. Naas, G. Adornato e A. Wolkenhauer, Loveno: Villa Vigoni Editore 2025.

    Plinius d.Ä. feiert gerade seinen 2000. Geburtstag; seine 37 Bände umfassende Naturkunde gehört zu den zu den meistzitierten, aber wohl am wenigsten gelesenen Werken der klassischen lateinischen Literatur, denn sein Werk ist einfach zu umfangreich. Die soeben erschienene mehrsprachige Anthologie möchte den Zugang zu diesem Mammutwerk erleichtern. Es stellt die plinianischen ‚Lieblingstexte‘ einer internationalen Forschergruppe vor – Nachdenkenswertes, Anregendes, Irritierendes, Vergnügliches aus der „Naturalis Historia“, knapp vorgestellt, aber auf der Höhe der aktuellen Forschung. Es geht u.a. um die Eleganz des ersten Satzes und um die Enden der Welt, um die Mandragora, Fabeltiere und imaginäre Orte, um Fingerringe und Kulturkritik, die gute und böse Mutter Natur, Naturheilkunde und Weinbau. Der Band ist während eines trinationalen Tagungszyklus an der Villa Vigoni entstanden und enthält Tübinger Beiträge von Eva Falaschi, Stefania Cecere und Anja Wolkenhauer. 

     

 

  • In die falsche Richtung? Studien zu neuzeitlichen Übersetzungen ins Lateinische, hrsg. gemeinsam mit J. Heideklang, J. Shavrin, Berlin/ Heidelberg: Metzler 2025 (Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit, 10). 
    Open access 

    Latein hat die frühe Neuzeit als Sprache der internationalen Kommunikation, der Wissenschaften, der Schule und der Kirche geprägt. Man schrieb allerdings nicht nur Latein, sondern übertrug auch Texte aus allen Epochen und Herkunftssprachen ins Lateinische, die dadurch international wirksam wurden. Sie sind bislang kaum erschlossen. In exemplarischen Analysen von Übersetzungen aus dem Deutschen, Italienischen, Englischen, Nahuatl, Arabischen und Altgriechischen entwirft dieser Open Access-Sammelband ein Bild von der Vielfalt der lateinischen Übersetzungsliteratur, untersucht ihre Funktionen und fragt nach den beteiligten Akteuren.
    Für den Flyer siehe hier.

 

 

 

  • Ludwig Volkmann, Bilderschriften der Renaissance. Hieroglyphik und Emblematik in ihren Beziehungen und Fortwirkungen. Faksimile des Erstdrucks von 1923 mit Beiträgen von F. Ebeling, U. Pfisterer und A. Wolkenhauer neu herausgegeben von A. Wolkenhauer, Stuttgart 2023 (Bibliothek des Buchwesens, 33).

    100 Jahre nach Champollions Entzifferung der Hieroglyphen legte der Leipziger Verleger und Kulturwissenschaftler Ludwig Volkmann 1923 seine Bilderschriften der Renaissance vor, die heute zu den Grundschriften der kulturhistorischen Forschung des 20. Jahrhunderts gerechnet werdeb. Im Austausch mit dem sich gleichzeitig konturierenden Forscherkreis um Aby Warburg untersuchte Volkmann geistesgeschichtliche Traditionslinien zwischen Antike und Renaissance, Schrift und Bild; ein Schwerpunkt lag bei der Wirkungsgeschichte der ägyptischen Hieroglyphik in den lateinisch geprägten Künsten und Literaturen des frühneuzeitlichen Europa. Die vorliegende Ausgabe macht das wegbereitende Werk zum 100. Geburtstag im Faksimile, ergänzt durch Einführungen zu Werk und Wirkung sowie durch umfangreiche Indices für die aktuelle Forschung neu zugänglich.

    Weitere Informationen

Eine Gesamtpublikationsliste finden Sie hier.

Alle Publikationen werden - soweit es die Rechtslage zulässt - zwei Jahre nach Erscheinen auf dem Zweitpublikationsserver der Philosophischen Fakultät zugänglich gemacht. Link

In der gedruckten Version von Anja Wolkenhauer, Sonne und Mond, Kalender und Uhr. Studien zur Darstellung und poetischen Reflexion der Zeitordnung in der römischen Literatur, Berlin 2011 sind Inhaltsverzeichnis und Indices leider stark gekürzt. Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis, Sach- und Schlagwort- und Stellenindex finden Sie hier. 

Betreuung und Nachwuchsförderung

Laufende Habilitationsprojekte 

Eva Noller, Projekt: Die Ästhetik der Größe in Plinius' Naturalis Historia (DFG-Eigene Stelle)

Eva Falaschi, Projekt: Plinius und die frühneuzeitlichen Naturkunden der beiden Amerika

Julia Heideklang (Projekt zur römischen Naturkunde; in Abstimmung)

 

DoktorandInnen

Erstbetreuung:

1. Isa Gundlach: Poetologische Bildersprache in der Zeit des Augustus; abgeschlossen 2016; erschienen 2019 in der Reihe „Spudasmata“.

2. Alexandra Kailbach-Mehl: Künstlerfiguren als poetologische Reflexionsfiguren in der augusteischen Dichtung, abgeschlossen 2018, erschienen 2020 in der Reihe „Spudasmata“.

3. Felix Seibert: Sermo Iuvenilis. Studien zum Sprachstil der adulescens-Figur in der lateinischen Literatur von Plautus bis Petron, abgeschlossen 2025, erschienen 2026 in der Reihe „Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte“.

4. Katharina Ost:: Zwischen Text und Bild: Franco Estius' Kupferstichepigramme. Unter besonderer Berücksichtigung seiner Metamorphosen-Adaption zu Bildentwürfen von Hendrick Goltzius, abgeschlossen 2025, in Druckvorbereitung.

5. Stefania Cecere: Ars e natura negli aneddoti pliniani sull’arte, abgeschlossen 2025, in Druckvorbereitung. 

6. Moana Toteff: Die lateinischen Festbeschreibungen des Joannes Bochius aus Antwerpen (Arbeitstitel).

7. Beatrix Sarbacher: Die messianische Auslegung der vierten Ekloge Vergils. Eine exemplarische Untersuchung des christlichen Umgangs mit paganer Literatur (Arbeitstitel)

 

Zweit- und Drittbetreuung:

1. Miriam Bräuer, abgeschlossen 2011, erschienen unter dem Titel: Cicero, Pro rege Deiotaro: Eine Edition studentischer Nachschriften zu einer lateinischen Vorlesung an der Universität Leipzig um 1515, Tübingen 2025. 

2. Uwe Dietsche, abgeschlossen 2011, erschienen unter dem Titel: Strategie und Philosophie bei Seneca: Untersuchungen zur therapeutischen Technik in den Epistulae morales, Berlin/ Boston 2014 (Beiträge zur Altertumskunde 329).

3. Klaus-Dieter Beims, abgeschlossen 2013, erschienen unter dem Titel „Antike Texte an christlichen Schulen. Die römischen Autoren im Lateinunterricht des Halleschen Pietismus“, Wiesbaden, 2015 (Hallesche Forschungen, Band 41)

4. Andreas Abele, abgeschlossen 2016, erschienen 2018 unter dem Titel: „Jeremias Drexel SJ: Iulianus Apostata Tragoedia. Edition, Übersetzung und Kommentar.“ Berlin, Boston 2018: De Gruyter (Frühe Neuzeit 219)

5. Lars Mielke (Univ. Rostock), abgeschlossen 2019, erschienen unter dem Titel „Spaliere für Silvinus. Charakterschulung in Columellas Werk über die Landwirtschaft“, Göttingen 2024 (Hypomnemata 219)

6 Claire Janka, Erzählerische Geformtheit von Machtfragen in mittelalterlicher Alexanderdichtung, abgeschlossen 2026, in Druckvorbereitung.

7. Lukas Müller (LMU München), Alteritätserfahrung und römische Identität bei Velleius Paterculus (Arbeitstitel)

8. Angelika Frescher-Molitor, Bilder der Körperlichkeit in der Mystik Mechthilds von Magdeburg. Ein Vergleich vom „Fließenden Licht der Gottheit“ und der Lux divinitatis (Arbeitstitel)

 

Betreute Abschlussarbeiten:

1. A. Svenson, Entwicklung von Macht, Wohlstand und Reichtum in der römischen Geschichte nach Sallust Cat. 6-13, Hamburg 2003

2. T. Futterleib, Polizian, Epistulae 1,2 und 4,1: Antikerezeption und Adressatensteuerung, Hamburg 2003

3. R. Wohld, Die Gestalt der Cornelia in der politischen Diskussion, Hamburg 2003

4. M. Plener, Egeria bei Ovid Hamburg 2003

5. S. Drachsel, Untersuchung der Bildsprache in der Pythagorasrede bei Ovid, Hamburg 2004

6. S. Haase, Die Bienen in Vergils Georgica, Hamburg 2004

7. A. Sänger, Martials Lebensideal: die vita beatior in X 47, Hamburg 2005

8. A. Svenson, Das Rom-Bild in Ovids Epistulae ex Ponto, Hamburg 2006

9. A. Keck, Rezeption und Gestaltung des Aeneas bei Ovid, vornehmlich im siebten Heroidenbrief, Hamburg 2007

10. S. Ohmsen, Die Artes grammaticae des Aelius Donatus und Philipp Melanchthons Grammatica Latina. Eine vergleichende Analyse der Systematisierungskonzepte, Hamburg 2008

11. B. Oltmanns, Das Buch als handelndes Wesen. Ein Motiv der augusteischen Dichtung, Tübingen 2010

12. N. Bührer, Iter Didonis. Ein Beitrag zur Geschichte des Mythos in der lateinischen Literatur, Tübingen 2011

13. K. Schmidt, Von Abrakadabra bis Expelliarmus. Wie durch das Lateinische und im Lateinischen Sprache magisch wird, Tübingen 2011

14. J. Wiedmann, Die Gestaltung der Sulpicia-Elegien. Eine kommentierende Untersuchung, Tübingen 2011

15. B. Knopp-Merz, Die Unsterblichkeit des Dichters bei Horaz und das Aufgreifen dieses Topos bei Macrin, Tübingen 2011

16. S. Leathley, Die imitatio graeca in der Bildersprache römischer Autoren, Tübingen 2011

17. J. Ankele, Vates Horatius. Das Musenpriestertum in den Oden des Horaz, Tübingen 2012

18. L. Grottenthaler, Naturbegriff und Landleben in der Dichtung des Properz, Tübingen 2012

19. H. Rademacher, Orpheus in der augusteischen Dichtung, Tübingen 2012

20. L. Reitter, Die Bienensymbolik in der antiken lateinischen Literatur, Tübingen 2012

21. A. Mehl, Die Figur des Numa in der römischen Literatur, Tübingen 2012

22. F. Pfister, Die Danaiden in der römischen Literatur, Tübingen 2012

23. C. Bohner, Landleute in der Stadt, Tübingen 2013

24. S. Völker, Wasser bei Isidor, Tübingen 2013

25. K. Diestelkamp-Weber: Augustinrezeption in Florilegien. Die Excerpta ex operibus Sancti Augustini des Eugippius, Tübingen 2014

26. I. Seeger, Das antike Verständnis von Freundschaft, untersucht an zentralen Texten bei Platon, Aristoteles, Cicero und Seneca, Tübingen 2014

27. A. Jäger, Latein im Stammbuch. Das Stammbuch des Nürnberger Studenten Andreas Merkel, Tübingen 2014

28. S. Roos, Tityrus sub tegmine fagi. Namen in Vergils bukolischer Dichtung, Tübingen 2014

29. J. Ghebremariam, Die römische Matrona, Tübingen 2014

30. B. Sarbacher Mnemotechnik in Rom. Visuelle und auditive Konzepte, Tübingen 2014

31. P. Schmidt, Gedichte auf den schaurig Schönen. Epigramme auf die wiederentdeckte Laokoonstatue: Der humanistische Diskurs, Tübingen 2015

32. V. Schuster, Niels Stensens De solido intra solidum naturaliter contento dissertationis prodromus (1669), Tübingen 2015

33. S. Blessing, Moribus antiquis res stat Romana virisque, Tübingen 2015

34. C. Kopp (Keinath), M. Tullius Cicero: Die oratio pr Sex. Roscio Amerino in der modernen Kriminalliteratur am Beispiel von Steven Saylor, Das Lächeln des Cicero, Tübingen 2015

35. N. Möck, Senecas Naturales Quaestiones: Angst vor Gewitter, Tübingen 2016

36. N. Bilski, Das Konzept der Seele bei Lukrez. Betrachtungen zum Stellenwert in der epikureischen consolatio, Tübingen 2016

37.A.-C. Winter, Dido und Aeneas – Ein Verhältnis auf Augenhöhe? Untersuchungen zur Stellung der Didofigur in Vergils Aeneis, Tübingen 2016

38. J. Drewing, Fortuna und ihr Rad – Die Figur der Schicksalsgöttin und das Symbol des Schicksalsrades, Tübingen 2016

39. F. Hahn, Die Tetrasticha aus dem Chronographen des Jahres 354, Tübingen 2016

40. J. Seifried, Littera publica, littera privata. Die beiden Stammbücher des Johann Georg Zunner          , Tübingen 2016

41. C. Sannwald, Gesundheit und Krankheit in Martials Epigrammen, Tübingen 2016

42. L. Breitweg, Das Frauenbild der römischen Liebeselegie, Tübingen 2017

43. D. Groda, Literarische Entwürfe weiblichen Handelns in den Elegien des Properz, Tübingen 2017

44. S. Messerschmidt, Sulpicia und Cerinthus in der Appendix Tibulliana, Tübingen 2017

45. F. Paulen, Lateinische Epigrammdichtung in der frühneuzeitlichen Druckgraphik, Tübingen 2017

46. M. Frey, Akustische Räume in der lateinischen Bukolik, Tübingen 2017

47. A. Sponar, Magische Frauen in der römischen Literatur, Tübingen 2017

48. Ch. Ost, Der Liber Epigrammatum des Cornelius Schonaeus, Tübingen 2018

49. L. Friedrich, Der Gründungsmythos von Romulus und Remus in der antiken lateinischen Literatur, Tübingen 2018

50. A. Schultheiss, Der Briefwechsel zwischen Seneca und Paulus, Tübingen 2018

51. E. Zeytunoglu, Das Verhältnis von Plinius dem Jüngeren zu Cicero im Kontext literarischer Nachahmung, Tübingen 2018

52. T. Zürn (Reichle), Vegetarismus als philosophisches Konzept in Rom. Ernährung als moralisches Thema in der Literatur des 1. Jhdts n. Chr., Tübingen 2018

53. J. Senz, Das Hannibalbild in Antike und Moderne. Heldentum im Wandel?, Tübingen 2018

54. L. B. Voest, Die Figurenzeichnung der Celestina in Kaspar Barths Pornoboscodidascalus Latinus, Tübingen 2019 

55. J. Gradel, Cicero unter Caesar: Untersuchungen ausgewählter Briefe Ciceros an seine familiares im Exil, Tübingen 2019 

56. J. Nass, Mündlichkeit und Schriftlichkeit in Ciceros Brutus, Tübingen 2019

57. Ph. Doppelbauer, Ironie in Ciceros Brutus, Tübingen 2019 

58. S. Rathfelder, Der ‚Blick von oben‘ in der römischen Literatur, Tübingen 2020

59. S.Rösch, Zur Liebeskonzeption Catulls in seinen Lesbia-Gedichten, Tübingen 2020 

60. A. Frescher, Hic ego sum pavo: Der Pfau in den Regia Carmina des Convenevole da Prato (BEd), 2020 

61. E. Strakeljahn, Der Philomela-Mythos und seine Bedeutung in der Literatur, Tübingen 2020

62. L. Müller, Die Darstellung des Fremden in Caesars Bellum Gallicum, Tübingen 2021

63. F. Kern, Mensch und Natur bei Plinius dem Jüngeren, Tübingen 2021

64. E. Eichkorn, spectant victores ruinam naturae. Bergbau in Plinius’ Naturalis Historia, Tübingen 2022

65. E. Stern, Menschen in der Pandemie: Fracastoros Lehrgedicht über die Syphillis (1530), Tübingen 2021 

66. S. Reis, Die Laus Italiae bei Plinius dem Älteren. Panegyrik und Naturkunde in der Frühen Kaiserzeit, Tübingen 2022

67. M. Toteff, Ego misera. Die Rhetorik der Trauer in Eleonore von Aquitaniens Briefen an Papst Coelestin III., Tübingen 2023

68. M. Peter, Übersetzungen ins Lateinische als literarisches Verfahren und didaktisches Werkzeug: Hobbitus ille und Harrius Potter et Philosophi lapis, Tübingen 2023 

69. R. L. Malsch, Superbia in Vergils Aeneis. Eine exemplarische Betrachtung der Verknüpfung von Selbstüberhebung und stereotypischer Weiblichkeit anhand der Göttin Iuno, Tübingen 2024 

70. J. Knoblich, Diego Collados Ars grammaticae iaponicae linguae, Tübingen 2025. 

71. J. Düsterhöft, Veni, vidi, scripsi. Augenzeugenschaft bei Plinius d.Ä. Tübingen 2025 

72. J. Grupp, Petrarcas Konzept der solitudo. Die Umdeutung von Einsamkeit in De vita solitaria, Tübingen 2025 (Betreuung gemeinsam mit Frau Dr. Cecere)

73. R. L. Malsch, Die Lucretiaerzählung bei Livius und Ovid. Zur poetischen Umgestaltung eines politischen Mythos, Tübingen 2026 (Betreuung gemeinsam mit Frau PD Dr. L. Sannicandro) 

74. Th. Sprissler, Numa als Kulturvermittler zwischen Griechenland und Rom, Tübingen 2026

75. A. Maier, Sprachpolitik. Die Übertragung von griechischen, lateinischen und anderen fremdmarkierten Sprachvarietäten bei Plinius dem Älteren, Tübingen 2026

Ämter und Mitgliedschaften

Aktuell:
  • Berufenes Mitglied des Advisory Boards der „Encyclopedia of the Reception of Ancient Egypt“ (ERAE), hrsg. v. Julia Budka, Florian Ebeling und Miguel John Versluys, 2025ff.

  • Gewähltes Mitglied des Fakultätsrats der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen (seit 2019; 2025ff.: stellv. Mitglied)
  • Gewähltes Mitglied im Kuratorium des Centro Tedesco di Studi Veneziani (seit 2023) (http://www.dszv.it/it/) 
  • Co-PI der trilateralen Forschungskonferenzen zu Plinius d.Ä. in der Villa Vigoni (gemeinsam mit V. Naas, Paris-Sorbonne, und G. Adornato, SNS Pisa, 2022-2025).

  • PI im DFG-SPP 2130 „Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit“ (seit 2021)

  • PI im SFB 1391 "Andere Ästhetik" (seit 2019)

  • Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der "Bibliothek des Buchwesens" (Hiersemann; seit 2017)

  • Herausgeberin der Reihe Spudasmata (gemeinsam mit I. Männlein, Tübingen; seit 2015) 

  • Mitglied des Institutsvorstands des Philologischen Seminars (seit 2010)

  • Berufenes Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Warburg-Melchior-Olearius-Stiftung/Förderprogramm Alte Sprachen (seit 2008)

Abgeschlossen:
  • Gewähltes Mitglied und langjährige Vorsitzende des Arbeitskreises Renaissanceforschung (später Frühneuzeitforschung) an der HAB Wolfenbüttel (2015-2024)

  • Geschäftsführende Direktorin des Philologischen Seminars (2010-2012; 2014-2015, 2017-2018, 2023-2024)

  • Mitglied im Vorstand des SFB 1391 „Andere Ästhetik“ (2019-2023) (https://uni-tuebingen.de/de/15933)

  • Herausgeberin der Wolfenbütteler Renaissance-Mitteilungen (gemeinsam mit M. Föcking, J. Leonhardt, U. Pfisterer; 2013 - 2021)

  • Vorsitzende des Vereins "Humanistische Bildung" Stuttgart (2019-2020)

  • Mitglied des Promotions- und Habilitationsausschusses der Philosophischen Fakultät (bis 2020)

  • Berufenes Mitglied des School Board der Tübingen School of Education (2015-2018; zuvor Mitglied der überfakultären AG Lehrerbildung seit 2010)

  • Mitträgerin des Promotionsverbundes "Die andere Ästhetik" (2014-2017)

  • Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Altphilologenverbands (DAV) Hamburg (2006-2010)

  • Mitglied im Ausschuss für Frauenförderung des Akademischen Senats, Hamburg (2006-2009)

  • Mitglied im Ausschuss für Lehre und Studium II des Instituts für Griechische und Lateinische Philologie, Hamburg (2003-2009)

  • Mitglied des Fachbereichsrats (=Fakultätsrats), stellvertretende Frauenbeauftragte des Fachbereichs, Mitglied im IT-Ausschuss und im Ausschuss für Nachwuchsförderung Hamburg (2003-2005)

  • PI im Projektverbund "Geisteswissenschaften im Internet", Hamburg (2003-2005)

  • Auswärtige Mitarbeiterin an der Edizione Nazionale delle Opere di Leon Battista Alberti, Florenz/ San Gimignano (1999-2002)

     

Mitgliedschaften: 
Gutachterin für die DFG, ÖAW, FRIAS, die HAB und für die Begabtenförderungswerke

Gastwissenschaftler:innen

Aktuell: 

Chiara Grimozzi (Univ. la Plata, Argentinien, DAAD-Fellow), 2026, chiaragrimozzispam prevention@gmail.com

Ehemalige GastwissenschaftlerInnen

Dr. Eva Falaschi (SNS Pisa, Humboldt-Fellow, Global Encounters Fellow), 2023-2026, eva.falaschispam prevention@philosophie.uni-tuebingen.de

Dr. Ian Goh (Univ. Swansea, Humboldt-Fellow), 2025/2026, I.K.L.Gohspam prevention@swansea.ac.uk

Bitte denken Sie daran, Anträge für Gutachten etc. rechtzeitig zu stellen!

Alle nötigen Unterlagen sollten spätestens vier Wochen vor Fristende vorliegen; andernfalls ist eine rechtzeitige Bearbeitung nicht möglich.