Mittwoch, 16-18 Uhr, Ort: HS 10 ( Neue Aula) Beginn: 22.04.2026
Im SS 2026 werde ich eine Exegese zur Neueren Rechtsgeschichte (Veranstaltung des Schwerpunktbereichs 3b; Exegeseschein nach § 3 Abs. 1 S. 1 lit. c PromO) mit dem Rahmenthema
Ersatz, Ausgleich und Wiedergutmachung nach 1945
veranstalten.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges sollten die Opfer des NS-Regimes für erlittenes Unrecht entschädigt werden. Dabei ging es vorrangig um Schäden der Opfer antisemitischer und rassistischer Verfolgung, sowohl über individuelle Regelungen als auch über völkerrechtliche Abkommen.
Gegenstand der Exegese sind Ausschnitte aus normativen Texte aus der Zeit nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges.
Der Leistungsnachweis wird durch eine Präsentation der gewählten Exegese erlangt. Teilnehmer, die einen Exegeseschein nach § 3 Abs. 1 S. 1 lit. c PromO 2015 erwerben möchten, müssen eine schriftliche Ausarbeitung ihrer Präsentation vorlegen.
Mögliche Themen sind u. a.:
-Siegfried Moses, Die jüdischen Nachkriegsforderungen v. 1944
-Kontrollratsgesetz Nr.2 v. 10.10.1945
-Military Government Law No. 59 (1947) „Restitution of Identifiable Property / Rückerstattung feststellbarer Vermögensgegenstände“
-Distribution of German Enemy Property Act v. 16.12.1949
-Das Pauschalabkommen mit Norwegen v. 07.08.1952
-Das Luxemburger Abkommen mit u. a. Israel v. 10.09.1952
-Lastenausgleichsgesetz v. 14.08.1952
-Bundesentschädigungsgesetz v. 01.04.1956
-Bundesrückerstattungsgesetz v. 19.7.1957
22. April 2026 : Vorbesprechung, Einführung