Evangelisch-Theologische Fakultät

Apl. Prof. Dr. Burkhard Nonnenmacher

Kurzbiographie

1976 geboren in Waiblingen
1995 Abitur am Evangelischen Seminar Blaubeuren
1995 Praktikum beim World Council of Churches (WCC) am Ecumenical Institute, Château de Bossey, bei Genf
1995–2000 Studium der Philosophie, Evangelischen Theologie und Psychologie an der LMU München
2000 Magister Artium an der LMU München
2000–2003 Promotionsstudium der Philosophie und der Evangelischen Theologie an der LMU München
2005 Promotion zum Dr. phil. an der LMU München
2007–2010 Lehrbeauftragter für klassische deutsche Philosophie an der LMU München bei Prof. Dr. Axel Hutter. Zudem regelmäßige DAAD-Gastdozenturen am Inter University Center (IUC) Dubrovnik
2010 Post-Doc-Stipendium der Fritz-Thyssen-Stiftung für ein Forschungsprojekt zu Kants Vernunftglauben im Rahmen des Interuniversitären Forschungsverbunds für Metaphysik und Religionsphilosophie München/Tübingen
2010–2016 Wissenschaftlicher Assistent als Akademischer Rat auf Zeit von Prof. Dr. Friedrich Hermanni
2011–2014 Stellvertretender Mittelbausprecher der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen
2016 Habilitation im Fach Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen
seit 2016 Privatdozent für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen
seit 10/2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt Religionsphilosophie im Spätwerk Hegels und Schellings: vernunfttheologische, epistemologische und sinntheoretische Dimensionen an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen am Lehrstuhl für Systematische Theologie III bei Prof. Dr. Friedrich Hermanni
SoSe 2019 Lehrstuhlvertretung an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen (Vertretung des Lehrstuhls für Systematische Theologie I)
WiSe 2019/2020 erneute Lehrstuhlvertretung an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen (Vertretung des Lehrstuhls für Systematische Theologie I)
SoSe 2020 erneute Lehrstuhlvertretung an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen (Vertretung des Lehrstuhls für Systematische Theologie I)
seit 2020 außerplanmäßiger Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen

Bibliographie (Auswahl)

I. Monographien

  • Vernunft und Glaube bei Kant, (Mohr Siebeck, Reihe: Collegium Metaphysicum, Bd. 20) Tübingen 2018 (Habilitationsschrift).
  • Hegels Philosophie des Absoluten. Eine Untersuchung zu Hegels „Wissenschaft der Logik“ und reifem System, (Mohr Siebeck, Reihe: Collegium Metaphysicum, Bd. 6) Tübingen 2013 (überarbeitete Dissertationsschrift).

II. Herausgeberschaften

  • Gott und Denken. Zeitgenössische und klassische Positionen zu zentralen Fragen ihrer Verhältnisbestimmung. Festgabe für Friedrich Hermanni anlässlich seines 60. Geburtstags 2018, hrsg. mit Ch. König, Tübingen 2020.
  • Religion und Religionen im Deutschen Idealismus. Schleiermacher - Hegel - Schelling, hrsg. mit F. Hermanni und F. Schick, (Mohr Siebeck, Reihe: Collegium Metaphysicum, Bd. 13) Tübingen 2015.
  • In Fertigstellung: Die protestantische Theologie des 20. Jahrhunderts und der Deutsche Idealismus. Rezeption - Kritik - Transformation, hrsg. mit J. Noller.
  • In Vorbereitung: Transformationen des Sündenbegriffs in der theologischen Anthropologie des 20. Jahrhunderts, hrsg. mit M. Fritz basierend auf den Tagungen einer Projektgruppe zum Thema innerhalb der WGTh.

III. Aufsätze und Artikel

  • „Luther über Gesetz und Evangelium und die aktuelle Debatte über Sünde, Schuld, Scham und personale Integrität“, in: G. Pfleiderer/D. Evers (Hgg.), Sünde, Schuld, Scham und personale Integrität. Zur neuen Debatte um die theologische Anthropologie, Veröffentlichungen der WGTh, Leipzig 2021 (im Erscheinen).
  • Kants Christologie. Kritische Rückfragen zu seiner Positionierung zur Zweinaturenlehre, Satisfaktionslehre und Auferstehung Jesu Christi“, in: M. Kühnlein (Hg.), Religionsphilosophie nach Kant. Über das Unaufgebbare (Reihe: Neue Horizonte der Religionsphilosophie, Bd. 2), Frankfurt 2021 (im Erscheinen).
  • Überlegungen zu Kants Begriff des Bösen im Anthropozän vor dem Hintergrund der Rechtfertigungslehre Luthers, in: L. Hühn/Ph. Höfele (Hgg.), Das Böse im Anthropozän (Allgemeine Zeitschrift für Philosophie, Bd. 46,3), Stuttgart-Bad Cannstatt, 2021 (im Erscheinen).
  • „Reine- und Empirische Religionslehre in C. C. E. Schmids Philosophischer Dogmatik von 1796. Eine Darstellung ihres Programms in Auseinandersetzung mit Luther und Kant“, in: Marion Heinz/Gideon Stiening (Hgg.), Carl Christian Erhard Schmid. Spätaufklärung im Spannungsfeld zwischen Leibniz und Kant, Berlin/Boston 2021 (im Erscheinen).
  • „Tillich und Hegel“, in: J. Noller/B. Nonnenmacher, Die protestantische Theologie des 20. Jahrhunderts und der Deutsche Idealismus. Rezeption – Kritik – Transformation (Band in Fertigstellung).
  • „Hegels Kritik der Theologiekritik Kants. Zur Frage, worin sie besteht und was man heute noch mit ihr anfangen kann“, in: Michael Kühnlein/Henning Ottmann (Hgg.), Religionsphilosophie nach Hegel: Über Glauben und Wissen nach dem Tod Gottes (Reihe: Neue Horizonte der Religionsphilosophie, Bd. 1), Frankfurt 2020 (im Erscheinen).
  • „Systematic Theology after Kant. Some questions about discursive knowledge and existential experience of God“, in: Nicák Maroš (Hg.), Veröffentlichung der Beiträge der Tagung „100 Jahre der evangelisch-theologischen Ausbildung in der Slowakei“ in Bratislava 2019 (im Erscheinen).
  • „Was geschieht in der Tugendgemeinschaft? Überlegungen zu Kants Sozialethik und Ekklesiologie“, in: O. Bach (Hg.), Sinne und Triebe. Zum Verhältnis von praktischer Ästhetik und moral sense theory in der Philosophie und Dichtung der Aufklärung, Berlin/Boston 2020 (im Erscheinen).
  • „Vernunftglaube und Architektonik der reinen Vernunft“, in: Camilla Serck-Hanssen (Hg.) The Court of Reason. Akten des XIII. Internationalen Kant-Kongresses in Oslo 2019, Berlin/Boston (im Erscheinen).
  • „Dass der Mensch in Gott ist, heißt nicht, dass der Mensch Gott ist. Zu Hegels später Auseinandersetzung mit Jacobis Gotteslehre und Epistemologie des religiösen Bewusstseins“, in: C. Ortlieb/F. Vollhardt (Hgg.), Friedrich Heinrich Jacobi (1743–1819). Romancier-Philosoph-Politiker, Berlin/Boston 2021, 233–257.
  • „Kants Begriff des Bösen und Hamartiologie“, in: A. Arndt/T. Bender (Hgg.), Das Böse im Deutschen Idealismus, Tübingen 2021, 23–37.
  • „Gott als ens realissimum. Hegels Kritik eines Begriffs der Vernunfttheologie vor Kant“, in: C. König/B. Nonnenmacher (Hgg.), Gott und Denken. Zeitgenössische und klassische Positionen zu zentralen Fragen ihrer Verhältnisbestimmung. Festgabe für Friedrich Hermanni anlässlich seines 60. Geburtstags 2018, Tübingen 2020, 217–258.
  • „Kant, German Idealism, and 20th-century Systematic Theology“, Unterartikel im Artikel „Metaphysics/Christianity/Modern Europe and America“ (Red. W. Sparn), in: C. Furey /S. L. McKenzie/Th. Römer/J. Schröter/B. Dov Walfish/E. Ziolkowski (Hgg.), Encyclopedia of the Bible and its Reception (EBR), Bd. 18, Berlin/Boston 2020, 1021–1032, hier: 1027–1032.
  • „Tillichs gläubiger Realismus im Spannungsfeld von Reformation und Revolution“, in: R. Asmar/Ch. Danz/M. Leiner/M. Lon (Hgg.), Reformation und Revolution in der Wahrnehmung Paul Tillichs, Tillich Research 18 (2019), 173–188.
  • „Hegel's Philosophy of Religion and Luther“, in: M. T. Mjaaland (Hg.), The Reformation of Philosophy. The Philosophical Legacy of the Reformation Reconsidered, Tübingen 2019, 75–86.
  • „Gottes Sein als Thema der Theologie. Rückfragen zur Auseinandersetzung Hans-Georg Geyers mit Hegel und Barth“, in: F. Dittmann/H. Theißen (Hgg.), Neugieriges Denken. Die Lehrtätigkeit und das theologische Werk von Hans-Georg Geyer, Greifswalder Theologische Forschungen (GThF) Bd. 30, Leipzig, 2018, 109–120.
  • „Hegels Philosophie des Absoluten“, in: Ch. Danz/J. Stolzenberg/V. Waibel (Hgg.), Systemkonzeptionen im Horizont des Theismusstreites (1811–1821), Reihe: System der Vernunft - Kant und der Deutsche Idealismus Bd. 5, Hamburg 2018, 239–262.
  • „Vernunftglaube und Vernunftunglaube bei Kant“, in: V. Waibel (Hg.), Natur und Freiheit. Akten des XII. Internationalen Kant-Kongresses, Berlin/Boston 2018, 2905–2913.
  • „Natürliche Theologie und Offenbarung“, in: Neue Zeitschrift für Systematische Theologie und Religionsphilosophie 59 (2017), 311–330.
  • „Augustinus, Einleitung“, in: Ch. Asmuth, B. Nonnenmacher, N. Schneidereit (Hgg.), Texte zur Theorie des Geldes, Stuttgart 2016, 28–29.
  • „Thomas von Aquin, Einleitung“, in: Ch. Asmuth, B. Nonnenmacher, N. Schneidereit (Hgg.), Texte zur Theorie des Geldes, Stuttgart 2016, 31–32.
  • „Martin Luther, Einleitung“, in: Ch. Asmuth, B. Nonnenmacher, N. Schneidereit (Hgg.), Texte zur Theorie des Geldes, Stuttgart 2016, 36–37.
  • „Hegels Begriff des Absoluten und die Religionen“, in: F. Hermanni, B. Nonnenmacher, F. Schick (Hgg.), Religion und Religionen im Deutschen Idealismus. Schleiermacher - Hegel - Schelling, Tübingen 2015, 131–153.
  • Zusammen mit F. Hermanni und F. Schick, „Das Profil idealistischer Religionsphilosophie - eine Einleitung“, in: F. Hermanni, B. Nonnenmacher, F. Schick (Hgg.), Religion und Religionen im Deutschen Idealismus. Schleiermacher - Hegel - Schelling, Tübingen 2015, 1–9.
  • „,Vom Fürwahrhalten aus einem Bedürfnisse der reinen Vernunft‘ - Zum Verhältnis von theoretischer und praktischer Vernunft in Kants Postulatenlehre“, in: S. Bacin, A. Ferrarin, C. La Rocca, M. Ruffing (Hgg.), Kant und die Philosophie in weltbürgerlicher Absicht. Akten des XI. Internationalen Kant-Kongresses, Berlin/New York 2013, Bd. 2, 905–918.
  • „Der Begriff sogenannter Gnadenmittel unter der Idee eines reinen Religionsglaubens“, in: O. Höffe (Hg.), Immanuel Kant: Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, Klassiker Auslegen Bd. 41, Berlin 2010, 211–229.

Schwerpunkte

Lehrveranstaltungen