Institut für Politikwissenschaft

21.11.2022

Präsentation des Jahrbuchs des Föderalismus 2022 – in Zusammenarbeit mit der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin

Am 16. November 2022 präsentierte das EZFF gemeinsam mit der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Berlin das Jahrbuch des Föderalismus 2022 – nach zwei Jahren der pandemiebedingten Pause endlich wieder im Rahmen einer Präsenzveranstaltung.

Die Präsentation begann mit der Begrüßung der Gäste durch den Dienststellenleiter des Landes Baden-Württemberg beim Bund, Herrn Andreas Schulze, und einem Grußwort von Frau Muhterem Aras, Landtagspräsidentin von Baden-Württemberg, die sich für die Veranstaltung extra aus Stuttgart virtuell zugeschaltet hatte. Nachdem sie die Themenpalette des diesjährigen Jahrbuches vorgestellt und eine grundlegende Einführung in eines der Schwerpunktthemen – die "Konferenz zur Zukunft Europas" – gegeben hatte, diskutierte Frau Prof. Dr. Gabriele Abels, Sprecherin des Vorstandes des EZFF, mit Frau Aras und Herrn Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen und Bevollmächtigter des Landes beim Bund, über deren Erfahrungen aus der Konferenz, an der sie als Teil der Delegation des Europäischen Ausschusses der Regionen aktiv mitgewirkt hatten. Bei der Gesprächsrunde wurde auch die Frage behandelt, wie man eine stärkere Einbindung der Bürger:innen und Regionen in politische Prozesse auf europäischer Ebene sicherstellen könne und wie der konkrete Follow-up auszusehen habe. Beide Diskutant:innen sahen hier vor allem die Mitgliedstaaten und den Rat in der Pflicht. Auch das Publikum beteiligte sich rege mit Nachfragen und Kommentaren an der Diskussion.

Das EZFF möchte sich herzlich bei Frau Aras und Herrn Dr. Speich für die ausgezeichnete hybride Diskussionsrunde, allen Teilnehmer:innen sowie vor allem bei der Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund für die gelungene Veranstaltung bedanken.


15.11.2022

Veranstaltungshinweis: Tagung "Wie viel Föderalismus verträgt eine Pandemie? Zum Umgang mit dem Coronavirus und dessen Folgen" (01./02.12.2022)

Der Föderalismus ist in der Covid-19-Pandemie unter Druck geraten. Allenthalben wurde der „Flickenteppich“ der Regulierung im Umgang mit der Pandemie kritisiert. Was in einem Bundesland erlaubt ist, war im anderen verboten. Dabei wechselten die Bundesländer durchaus zwischen „Team Vorsicht“ und „Team Freiheit“ hin und her. Das Kürzel MPK war vorher eher Eingeweihten vertraut, ist seitdem aber in aller Munde. Denn gebannt war der Blick immer auf die Konferenzen der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der damaligen Bundeskanzlerin gerichtet.
Es ist nicht das erste Mal, dass in Zeiten der Krise die Strukturen des deutschen Föderalismus in die Kritik geraten. Auch in den sicherheitspolitischen Krisen (etwa im Nachgang terroristischer Anschläge) wurde über die Notwendigkeit von Reformen zur Verbesserung der Handlungsfähigkeit des Bundesstaates diskutiert. In der Covid-19-Pandemie wurde die persönliche Betroffenheit von staatlicher Regulierung nicht zuletzt angesichts der bis dahin beispiellosen Eingriffstiefe in die Freiheitsrechte der Bürgerinnen und Bürger deutlich spürbar.
Vor dem Hintergrund der Debatten stellt sich die Frage nach der Handlungsfähigkeit und dem Reformbedarf des Föderalismus in Krisen, konkret in der Pandemie. Wie lässt sich der Umgang mit dem Coronavirus und dessen Folgen erklären? Wie effizient waren die föderalen Strukturen in Deutschland – nicht zuletzt im Vergleich mit anderen Staaten? Sind unitarische Systeme in Krisen handlungsfähiger? Sind möglicherweise gar demokratische Staaten in ihren Entscheidungsprozessen in Krisen zu langsam? Welchen Reformbedarf gibt es für den deutschen Föderalismus und wie kann er umgesetzt werden?

Diese Fragen sollen im Rahmen einer multidisziplinären Fachtagung diskutiert werden, die das EZFF in Zusammenarbeit mit der Akademie für Politische Bildung in Tutzing organisiert.

Das Programm der Tagung finden Sie hier. Bitte nutzen Sie für Ihre Anmeldung dieses Formular.


11.11.2022

Neuerscheinung: Jahrbuch des Föderalismus 2022

Die 23. Ausgabe des Jahrbuchs des Föderalismus ist erschienen!
Das Jahrbuch ist als Kompendium konzipiert, das den Leser:innen in 34 Beiträgen einen aktuellen Überblick über verschiedene Aspekte föderaler und regionaler Struktur und Politik bietet.
Neben dem deutschen Föderalismus, aktuellen Forschungsthemen, regionaler Kooperation, EU/Europäischer Integration und Länderberichten stehen in diesem Jahr zwei Themen im Mittelpunkt: Die englischsprachige Rubrik „Conference on the Future of Europe“ behandelt die Frage, wie einzelne Mitgliedstaaten und ihre Regionen an diesem einzigartigen Diskussionsprozess mit Bürgerbeteiligung mitgewirkt haben. Zum anderen wird in „70 Jahre Baden-Württemberg“ auf Themen geblickt, die in den offiziellen Gedenkveranstaltungen weniger im Zentrum standen.

2022, 516 S., geb., 104,– €
ISBN 978-3-7560-0422-5 
E-Book 978-3-7489-3673-2 

Inhaltsverzeichnis 
Hier können Sie das Jahrbuch erwerben.


27.10.2022

Veranstaltungshinweis: Präsentation des Jahrbuchs des Föderalismus 2022

Nach zwei Jahren der pandemiebedingten Pause wird die offizielle Vorstellung des "Jahrbuchs des Föderalismus 2022" wieder in der Landesvertretung Baden-Württembergs in Berlin stattfinden. Die diesjährigen Schwerpunktthemen des Jahrbuchs lauten „Die Konferenz zur Zukunft Europas – Nationale und regionale Beteiligung“ und "70 Jahre Baden-Württemberg".

Wir freuen uns für eine Diskussion zum Thema „Die Konferenz zur Zukunft Europas aus Perspektive der Regionen – Bilanz und Ausblick“ Frau Muhterem Aras; Präsidentin des Landtags von Baden-Württemberg, und Herrn Dr. Mark Speich; Staatssekretär für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales sowie Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Bevollmächtigter des Landes beim Bund, begrüßen zu dürfen. begrüßen zu dürfen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.


04.10.2022

Veranstaltungshinweis: Workshop "Subnationale Außenbeziehungen: Die Asienpolitik ausgewählter Länder in Deutschland und Österreich" (06.10.2022, Wien)

Hierbei handelt es sich um eine Kooperation des International Relations Department der Webster Vienna Private University (WVPU) sowie des Instituts für Politikwissenschaft  (IfP) und des Europäischen Zentrum für Föderalismus-Forschung (EZFF) der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Das Programm des Workshops finden Sie hier.

Sie können der Veranstaltung auch gerne via Zoom beiwohnen. Die Teilnehmenden werden gebeten, sich vorab bei folgender Adresse anzumelden: alexandra.pekackovaspam prevention@webster.ac.at.


24.08.2022

Wir sind umgezogen!

Sie finden die Räumlichkeiten des EZFF künftig in der Haußerstraße 43, 72076 Tübingen. 
 


14.07.2022

Call for Papers: "Wie viel Föderalismus verträgt eine Pandemie? Zum Umgang mit dem Coronavirus und dessen Folgen"

Anfang Dezember veranstalten die Akademie für politische Bildung, Tutzing, und das Europäische Zentrum für Föderalismus-Forschung (EZFF) der Universität Tübingen eine gemeinsame Tagung zum Thema "Wie viel Föderalismus verträgt eine Pandemie? Zum Umgang mit dem Coronavirus und dessen Folgen". Dazu bitten wir um Einreichung von einseitigen Abstracts für Beiträge insbesondere aus der Politik-und Verwaltungswissenschaft, der Soziologie und der Rechtswissenschaft. Vor allem jüngere Wissenschaftler:innen sind herzlich eingeladen, sich mit mit Beiträgen zu bewerben.
Hier finden Sie den offiziellen Call for Papers. Zudem möchten wir Sie bitten, den Aufruf an potentiell Interessierte weiterzuleiten. Bewerbungsfrist ist der 21. Sepetember 2022; bitte schicken Sie Ihren Abstract an: ezffspam prevention@uni-tuebingen.de.

Zudem möchten wir Sie auch bitten, sich den Termin (01./02. Dezember in Tutzing) bereits vorzumerken. Wir freuen uns sehr, wenn Sie die Veranstaltung über Ihre Netzwerke bewerben.


21.04.2022

Trauer um Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Horst Förster

Das EZFF trauert um sein längjähriges und geschätztes Vorstandsmitglied Horst Förster. Er verfasste mehrere Beiträge für das Jahrbuch des Föderalismus und veröffentlichte 2017 ein Occasional Paper zum Thema "Der Westbalkan - Krisen ohne Ende?".

Lesen Sie hier den Nachruf des Geographischen Instituts (verfasst von Prof. Dr. Sebastian Kinder).


30.11.2021

Präsentation des Jahrbuchs des Föderalismus 2021 – in Zusammenarbeit mit der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin

Am 16. November 2021 präsentierte das EZFF gemeinsam mit der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Berlin das Jahrbuch des Föderalismus 2021 – pandemiebedingt im Rahmen einer Online-Konferenz.

Im Anschluss an die Begrüßung der Gäste durch den Dienststellenleiter des Landes Baden-Württemberg beim Bund Herrn Andreas Schulze und ihre Einführung in die diesjährige Themenpalette des Jahrbuchs diskutierte die Sprecherin des Vorstandes des EZFF, Frau Prof. Dr. Gabriele Abels, mit Frau Prof. Dr. Nathalie Behnke (Professorin und Leiterin des Arbeitsbereichts "Öffentliche Verwaltung, Public Policy" an der Technischen Universität Darmstadt), Herrn Andreas Schwarz (MdL, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Landtag Baden-Württemberg) und Herrn Benjamin Strasser (FDP, MdB, aus Ravensburg) – unter reger virtueller Beteiligung des Publikums – über den Reformbedarf des deutschen Föderalismus nach der Pandemie. Mit der Diskussion wurde an das diesjährige Schwerpunktthema des Jahrbuchs "Management der Corona-Pandemie in föderalen und quasi-föderalen Staaten" angeknüpft.

Das EZFF möchte sich herzlich bei den Diskutant_innen, allen Teilnehmer_innen sowie vor allem bei der Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund für die gelungene Veranstaltung bedanken.

Eine Aufzeichnung der ca. 90-minütigen Veranstaltung finden Sie hier: https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/media/mid/jahrbuch-des-foederalismus-2021/


29.10.2021

Neuerscheinung: Jahrbuch des Föderalismus 2021

Band 22

Auch 2021 legt das EZFF wieder ein umfassendes Kompendium zu Föderalismus in Deutschland und Europa vor. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet "Management der Corona-Pandemie in föderalen und quasi-föderalen Staaten".

Weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.

Als weitere interessante Publikation, die sich mit dem diesjährigen Schwerpunktthema befasst, empfehlen wir den kürzlich in englischer Sprache erschienene Band: Nico Steytler (Hrsg.) 2021: Comparative Federalism and Covid-19 - Combating the Pandemic, London. Kostenloser Download des eBooks.


16.10.2021

Einer der besten Kenner des Landes

Nachruf: Das Institut für Politikwissenschaft trauert um seinen Honorarprofessor Hans-Georg Wehling

Tübingen. Wer Hans-Georg Wehling bei Vorträgen gehört und seine Bücher und Texte gelesen hat, erlebte ihn als einen feinsinnigen Beobachter und neugierigen Analytiker der Landes- und Kommunalpolitik, der die Dinge wie wenige auf den Punkt bringen konnte. So veranschaulichte er den Erfolg der Grünen im Südwesten, der im „tiefschwarzen“ Oberschwaben begann, mit einer Beobachtung, die er während des traditionellen Blutritts in Weingarten gemacht hat. Die in Polen geborene und als Kind mit ihren Eltern nach Deutschland gekommene grüne Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger ist regelmäßig als Zuschauerin beim Blutritt, einer der größten Reiterprozessionen, die am Tag nach Himmelfahrt stattfindet. Dass eine junge grüne Bundestagsabgeordnete hier ganz selbstverständlich teilnimmt und das Kreuzzeichen schlägt, sagt laut Hans-Georg Wehling viel darüber aus, dass die Grünen im schwarzen und katholisch geprägten Oberschwaben wie auch im ganzen Land politisch und kulturell tief verwurzelt sind. Für ihn war seine Theorie einer regionalen politischen Kultur, die historisch tief verwurzelt und auch religiös geprägt ist, der Weg zur Analyse, die immer auch sozial-, mentalitäts- und kulturgeschichtlich ausgerichtet sein musste. Hermann Bausinger hat die Methode Wehling so beschrieben: „Probleme bis in ihre feinsten Verästelungen verfolgen“.

Er war einer der besten Kenner des Landes und bestens vernetzt im Land. Er kannte viele, die in Stuttgart und in den Landkreisen und Kommunen politische Verantwortung trugen. Viele suchten seinen Rat – vom Landrat bis hinauf zum Ministerpräsidenten. Auch Redaktionen und Medienleute schätzten sein unbestechliches Urteil. Die Stuttgarter Zeitung hat Hans-Georg Wehling in ihrem Nachruf als „Baden-Württemberg-Erklärer“ beschrieben, eine andere Zeitung gab ihm vor vielen Jahren den Titel „Der Papst der Kommunalpolitik“.

Hans-Georg Wehling hat studiert in Münster, Freiburg im Breisgau, Heidelberg und Tübingen. Dort hat er bei allen, die Rang und Namen hatten, Vorlesungen gehört: Geschichte bei Herbert Grundmann, Golo Mann (als Gastprofessor) und Heinz Gollwitzer. In Freiburg studierte er bei Gerhard Ritter und Arnold Bergsträsser; in Heidelberg waren es Werner Conze und Dolf Sternberger, 1962 kam er nach Tübingen. Hier waren es vor allem Theodor Eschenburg, sein späterer Doktorvater, aber auch Iring Fetscher und Gerhard Lehmbruch, die ihn prägen sollten. Nach Studienabschluss und Promotion kam Hans-Georg Wehling zur Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg. Dort war er 35 Jahre verantwortlich für zentrale Publikationsreihen der LpB, etwa die „Schriften zur politischen Landeskunde Baden-Württembergs“, das in vielen Auflagen erschienene „Handbuch Kommunalpolitik“ oder die Zeitschrift „Der Bürger im Staat“. Hans-Georg Wehling hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die LpB deutschlandweit zu den wichtigsten Einrichtungen im Bereich der politischen Bildung wurde. Mit dem „Beutelsbacher Konsens“ hat er sich verbleibende Dienste erworben. Auf einer Tagung aller Landeszentralen für politische Bildung im Jahre 1976 in Beutelsbach hat er den nach dem Tagungsort benannten Grundkonsens der politischen Bildung zu Papier gebracht. Dieser Konsens wird oft als die „Magna Charta“ beschrieben, er verpflichtet die Bildungsarbeit auf das Überwältigungsverbot, das Kontroversitätsgebot und darauf, die Schülerinnen und Schüler zur eigenständigen Urteilsbildung zu befähigen.

Im Juni 1978 wurde Hans-Georg Wehling zum Honorarprofessor am Institut für Politikwissenschaft ernannt. In seinen Seminaren hat er Studierenden die Landes- und Kommunalpolitik so erfolgreich vermittelt, dass viele von ihnen seine Themen in Doktorarbeiten vertieft haben oder auch in die praktische Politik gegangen sind. 1993 gehörte er zu der Gruppe von Tübinger Professoren um Rudolf Hrbek, die das Europäische Zentrum für Föderalismus-Forschung (EZFF) gegründet haben. Als Vorsitzender des Kuratoriums der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart hat er viele Jahre die Arbeit der Akademie begleitet.

Für sein Wirken weit über die Landesgrenzen hinaus wurde Hans-Georg Wehling mit dem Ludwig-Uhland-Preis (2003), dem Bundesverdienstkreuz am Bande (2010) und dem Friedrich-Schiedel-Wissenschaftspreis zur Geschichte Oberschwabens (2011) ausgezeichnet. Die Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl hat ihn 2018 zum Ehrensenator ernannt. Der Schiedel-Preis galt seiner Beschäftigung mit einem Landstrich, der ihn aufgrund seiner barocken Schönheit und ganz eigenen politischen Kultur und Geschichte besonders fasziniert hat. Deshalb ist es kein Zufall, dass Hans-Georg Wehling im letzten Jahr mit seiner Frau Rosemarie Wehling, die sein Interesse an der Landesgeschichte geteilt und zusammen mit ihm den Erfolgsband „Wegmarken südwestdeutscher Geschichte“ herausgegeben hat, nach Ravensburg gezogen ist. Dort verstarb Hans-Georg Wehling am 7. Oktober 2021 im Alter von 83 Jahren.

Das Institut für Politikwissenschaft verliert mit Professor Dr. Hans-Georg Wehling einen sehr geschätzten Kollegen und einen bei den Studierenden beliebten akademischen Lehrer.

Info: Dr. Martin Große Hüttmann ist Akademischer Oberrat am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen und Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Europäischen Zentrums für Föderalismus-Forschung.

Hinweis: Eine gekürzte Fassung des Nachrufs ist am 16.10.2021 im „Schwäbischen Tagblatt“ erschienen.


06.10.2021

Neuerscheinung: Occasional Paper Nr. 43

Gabriele Abels (editor): From Takers to Shapers? Challenges for Regions in a Dynamic EU Polity

Summary: Since the 1990s the role of regions in the EU multi-level polity is under construction and has changed in many ways. The currently ongoing Conference on the Future of Europe (CoFoE) provides another window of opportunity for regions to shape the dynamic EU polity.

The three articles put this timely development in a historical perspective by discussing parallels to previous treaty reforms, by analyzing the manifold activities of the Committee of the Regions (CoR) in relation to the CoFoE, and by discussing the role of regional parliaments and their potential contribution to the democratic legitimacy of the EU.

Kostenloser Download des E-Books: Abels: From Takers to Shapers?


17.05.2021

EZFF Annual Lecture

Regional Voices in Multilevel Politics and the Pandemic

Allen, die die Lecture von Frau Prof. Simona Piattoni am 07. Mai 2021 verpasst haben, steht nun ein Mitschnitt auf Youtube zur Verfügung.


11.03.2021

"From Takers to Shapers? Challenges for Regions in a Dynamic EU Polity"

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Europäische Integration (AEI) und dem Projekt Regional Parliament Lap (REGIO PARL) veranstaltet die Universität Tübingen unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Gabriele Abels (Institut für Politikwissenschaft) die Konferenz "From Takers to Shapers? Challenges for Regions in a Dynamic EU Polity", die unterschiedliche Veranstaltungsformen, umfasst:

(A)

Die Konferenz beginnt am Donnerstag, den 06.05.2021 um 10 Uhr mit dem digitalen WorkShop Europ@School, der sich an Lehrer*innen, Referendar*innen und Lehramtsstudierende richtet.

Im Fokus des Workshops stehen die Probleme und Handlungsoptionen bei der Vermittlung von Kenntnisse zur Europapolitik und -strukturen in der Schulbildung.

Der Workshop findet in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und der Tübingen School of Education (TüSe) statt.

Der Workshop findet in deutscher Sprache als Zoom-Konferenz statt.

Alle Informationen zum Ablauf, den Referierenden und den Anmeldemodalitäten finden Sie hier.

(B)

Am Donnerstag, den 6. Mai 2021 um 14 Uhr schließt sich die zweitägige internationale (digitale) Konferenz "From takers to shapers? Challenges for regions in a dynamic EU polity" mit einem umfangreichen Programm an. Die Konferenz ist thematisch in mehrere Sessions untergliedert:

Session 1: Regions as actors in EU constitution-making (Do. 06. Mai 2021, 14:30 Uhr)

Session 2: How can regions and their parliaments shape the EU? (Fr. 07. Mai 2021, 09:30 Uhr)

Session 3: Bringing citizens in: Regions and identity politics in EU governance (Fr. 07. Mai 2021, 14 Uhr)

Die Konferenz findet in Kooperation mit der Universitätsallianz CIVIS, die die Universität Tübingen mit sieben anderen Universitäten in Europa eingegangen ist, statt.

Die Konferenz findet im Zoom-Format statt. Die Konferenzsprache ist englisch.

Weitere Informationen zum Ablauf, zu den Vortragenden und den Anmeldemodalitäten finden Sie hier.

(C)

An die breite Öffentlichkeit richtet sich die (digitale) Podiumsdiskussion zum Thema "Europa von unten bauen. Regionen und die Zukunft der EU". Über die Rolle und Mitgestaltungsmöglichkeiten der europäischen Regionen in Fragen der Integration in Europa diskutieren am Donnerstag, den 6. Mai 2021 um 17:30 Uhr:

Karl-Heinz Lambertz (Ausschuss der Regionen, Brüssel, und Präsident des Parlamentes der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien)

Alina Felder, M.A. (Junge Europäische Föderlisten - JEF; Doktorandin an der Universität Bamberg)

Prof. Dr. Ulrike Guérot (Donau-Universität Krems/European Democracy Lab Berlin und REGIOPARL-Projekt)

Prof. Dr. Wolfgang Wessels (Universität Köln)

Moderation: Prof. Dr. Gabriele Abels (Universität Tübingen)

Die Podiumsdiskussion wird in Kooperation mit der EuropaUnion Baden-Württemberg, dem JEF Kreisverband Tübingen und dem Europa Zentrum Baden Württemberg statt.

Die Podiumsdiskussion findet in deutscher Sprache im Zoom-Format statt.

Weitere Informationen (u.a. zu den Anmeldemodalitäten) erhalten Sie hier.

(D)

Am Freitag, den 7. Mai 2021 um 12:00 Uhr laden die Veranstalter_innen in Kooperation mit dem Europäischen Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen zur (digitalen) EZFF Annual Lecture 2021.

Frau Prof. Simona Piattoni von der Universität Trento (Italien) wird in diesem Rahmen zum Thema "Regional voices in Multilevel Politics and the Pandemic" referieren.

Die Lecture findet im Zoom-Format statt. Vortragssprache ist englisch.

Weitere Informationen zur Referentin und den Anmeldemodalitäten finden Sie hier.
 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


12.02.2021

1.000 Sitzung des Deutschen Bundesrates

Das Europäische Zentrum für Föderalismus-Forschung Tübingen (EZFF) gratuliert zur 1.000 Bundesratssitzung am heutigen Tage.

Zur Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hier.


30.11.2020

Präsentation des Jahrbuchs des Föderalismus 2020 – in Zusammenarbeit mit der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin

Am 30. November 2020 präsentierte das EZFF gemeinsam mit der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Berlin das Jahrbuch des Föderalismus 2020 – pandemiebedingt im Rahmen einer Online-Konferenz.

Im Anschluss an die Begrüßung der Gäste durch Herrn Staatssekretär Andre Baumann unr ihre Einführung in die diesjährige Themenpalette des Jahrbuchs diskutierte die Sprecherin des Vorstandes des EZFF, Frau Prof. Dr. Gabriele Abels, mit Frau Prof. Dr. Ursula Münch (Akademie für politische Bildung Tutzing, Universität der Bundeswehr München) und Herrn Prof. Dr. Hans-Jürgen Papier (Präsident des Bundesverfassungsgerichts a.D., LMU München) – unter reger virtueller Beteiligung des Publikums – über die Effekte der Pandemiebearbeitung auf Grundrechtsschutz und Föderalismus. Mit der Diskussion wurde ein Bogen vom diesjährigen Schwerpunktthema des Jahrbuchs "Verfassungsgerichte und ihre Effekte auf föderale Einheiten" zum Schwerpunktthema 2021, das sich mit der föderalen Bearbeitung der Corona-Pandemie beschäftigen wird, geschlagen.

Das EZFF möchte sich herzlich bei den Diskutant_innen, allen Teilnehmer_innen sowie vor allem bei der Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund für die gelungene Veranstaltung bedanken.

Eine Aufzeichnung der ca. 60-minütigen Veranstaltung finden Sie hier: https://stm.baden-wuerttemberg.de/de/service/media/mid/digitale-vorstellung-des-jahrbuchs-des-foederalismus-2020/


15.10.2020

Neuerscheinung: Schriftenreihe Band 50

Hrbek, Rudolf / Große Hüttmann, Martin / Thamm, Carmen (Hrsg.): Autonomieforderungen und Sezessionsbestrebungen in Europa und der Welt. Beweggründe - Entwicklungen - Perspektiven

„Wie Nordirland, nur ohne Tote“ – mit diesen Worten ist ein Interview mit dem spanischen Schriftsteller und Publizisten Javier Cercas zur katalanischen Unabhängigkeitsbewegung und zur krisenhaften Lage in Katalonien im Dezember 2017 überschrieben. Der Sammelband nimmt diese jüngsten Ereignisse zum Anlass, sich anhand von Fallbeispielen mit den vielfältigen historischen und aktuellen Autonomie- und Sezessionsbestrebungen in Europa und anderen Weltregionen (Vorderer Orient, Ostasien, Nordamerika) auseinanderzusetzen. Darüber hinaus werden Fragen hinsichtlich der zukünftigen internationalen bzw. supranationalen Integration sich neu konstituierender „Staaten“ (d.h. die Rolle internationaler Organisationen und EU-Mitgliedschaft) behandelt.

ISBN 978-3-8487-6528-7

Nähere Informationen finden Sie hier.


15.06.2020

Neuerscheinung: Schriftenreihe Band 51

Rolf Frankenberger/Elena Chernenkova (Hrsg.): Local Governance and Public Wellbeing - Comparing Russian and German Examples

Wellbeing ist ein zentrales Konzept zur Erfassung der Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger mit und in ihrer sozialen, politischen und ökonomischen Lage. Es sind insbesondere die erlebten Bedingungen vor Ort entscheidend – und damit auch die lokale Wohlfahrtsproduktion. Dort sind neben den Kommunen als staatliche Instanz ebenso Initiativen, Nichtkommerzielle Organisationen, Vereine und Verbände als wichtige Wohlfahrtsproduzenten entscheidend. Die Beiträge des vorliegenden Bandes beleuchten aus einer vergleichenden Perspektive verschiedene Aspekte und Dimensionen lokaler Wohlfahrtsproduktion und deren Effekte auf die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger. Dabei werden Beispiele aus Russland und Deutschland, insbesondere den beiden Städten Petrozavodsk und Tübingen sowie der Republik Karelien und Baden-Württembergs näher beleuchtet: theoretische Grundlagen und gesellschaftliche Herausforderungen, Einstellungen der Bevölkerungen, partizipative Projekte und Maßnahmen der Wohlfahrtsproduktion.

ISBN 978-3-8487-6532-4

Nähere Informationen finden Sie hier


20.11.2019

Präsentation des Jahrbuchs des Föderalismus 2019 in der Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund

Am 13. November 2019 präsentierte das EZFF gemeinsam mit der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Berlin das Jahrbuch des Föderalismus 2019.

Mit einem Impulsvortrag von Frau Prof. Dr. Sabine Kropp (Freie Universität Berlin) zum Schwerpunktthema 2019 "70 Jahre Föderalismus in der Bundesrepublik Deutschland" sowie einer anschließenden regen Diskussion wurde das Jahrbuch der Öffentlichkeit präsentiert.

Das EZFF möchte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie vor allem bei der Landesvertretung Baden-Württembergs beim Bund für die gelungene Veranstaltung bedanken.
 

Von links nach rechts: Dienststellenleiter Andreas Schulze (LV BW), Prof. Dr. Gabriele Abels (EZFF), Prof. Dr. Sabine Kropp (FU Berlin) und Prof. em. Dr. Rudolf Hrbek (EZFF) präsentieren gemeinsam das Jahrbuch des Föderalismus 2019.
Quelle: Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund.


04.11.2019

Neuerscheinung: Jahrbuch des Föderalismus 2019

Band 20

Auch 2019 legt das EZFF wieder ein umfassendes Kompendium zu Föderalismus in Deutschland und Europa vor. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet "70 Jahre Föderalismus in der Bundesrepublik Deutschland".

Weitere Informationen sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.


28.03.2019

Präsentation des Jahrbuchs des Föderalismus 2018 in der Landesvertretung Baden-Württemberg beim Bund

Am 26. März 2019 präsentierte das EZFF gemeinsam mit der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund in Berlin das Jahrbuch des Föderalismus 2018.

Mit einem Impulsvortrag von Frau Dr. Annegret Bendiek (Stiftung Wissenschaft und Politik) zum Schwerpunktthema 2018 "Innere Sicherheit als 'Gemeinschaftsaufgabe' für Bund, Länder und die Europäische Union" sowie einer anschließenden regen Diskussion wurde das Jahrbuch der Öffentlichkeit präsentiert.

Das EZFF möchte sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie vor allem bei der Landesvertretung Baden-Württemberg für die gelungene Veranstaltung bedanken.
 

Von links nach rechts: Volker Ratzmann (Leiter der LV Baden-Württemberg), Dr. Annegret Bendiek (Stiftung Politik und Wissenschaft), Prof. em. Dr. Rudolf Hrbek (EZFF) präsentieren gemeinsam das Jahrbuch des Föderalismus 2018.
Quelle: Landesvertretung Baden-Württemberg.


06.11.2018

Neuerscheinung: Jahrbuch des Föderalismus 2018

Band 19

Auch 2018 legt das EZFF wieder ein umfassendes Kompendium zu Föderalismus in Deutschland und Europa vor. Das diesjährige Schwerpunktthema lautet "Innere Sicherheit als 'Gemeinschaftsaufgabe' von Bund, Ländern und Europäischer Union".

Nähere Informationen sowie Bestellmöglichkeiten finden Sie hier.


23.10.2018

Beginn der Ringvorlesung zum 25-jährigen Bestehen des EZFF "Autonomieforderungen und Sezessionsbestrebungen in Europa und der Welt: Beweggründe, Entwicklungen und Perspektiven"

Am 23.10.2018 beginnt die Vortragsreihe zum 25-jährigen Bestehen des EZFF "Autonomieforderungen und Sezessionsbestrebungen in Europa und der Welt: Beweggründe, Entwicklungen, Perspektiven" im Rahmen des Studium Generale der Universität Tübingen.

Herr Prof. Dr. Hrbek gibt zunächst eine Einführung in die Thematik der Ringvorlesung und befasst sich dann mit der Frage, ob das belgische Föderalismus-Modell auf Dauer vor einer Sezession Flanderns schützen kann.

Die Veranstaltung findet um 18.00 Uhr c.t. im Kuperbau (Hörsaal 25) statt.

Das gesamte Programm der Ringvorlesung finden Sie hier.


16.05.2018

Tagung: Bürgernah und entscheidungsstark?! - Landesparlamente im politischen Wettbewerb

Das EZFF veranstaltete vom 27. bis 28. April 2018 in Zusammenarbeit mit der Akademie für politische Bildung Tutzing in Tutzing die Tagung "Bürgernah und entscheidungsstark?! - Landesparlamente im politischen Wettbewerb. Das Programm finden Sie hier.

Das EZFF bedankt sich ganz herzlich beim Kooperationspartner, allen ReferentInnen, sowie allen TeilnehmerInnen für diese sehr erfolgreiche und konstruktive Tagung!


10.01.2018

Neuerscheinung: Occasional Paper Nr. 42

Horst Förster: Der Westbalkan - Krisen ohne Ende?

Vor dem Hintergrund der aktuellen Probleme in Europa werden in diesem Band die Krisen in den Westbalkanländern in den Mittelpunkt gestellt. Dazu werden die Entwicklung der Regionalstrukturen und die wichtigsten historisch-politischen Epochen gestreift. Im Zentrum stehen aber der ethnische Föderalismus, die Ursachen und Folgen der Kriege auf dem Balkan und die Rolle der EU-Balkanpolitik sowie die Erörterung der gewünschten Annäherung an die EU.

ISBN 978-3-9818415-1-0

Schutzgebühr 5,00

Für nähere Informationen finden Sie hier das Inhaltsverzeichnis sowie das Bestellformular. Bestellbar direkt über das EZFF (ezff@uni-tuebingen.de).