Inhalt:
Die Vorlesung behandelt die jüngere Rechtsgeschichte seit Mitte des 19. Jahrhunderts. Ausgehend von der Revolution von 1848/49 wird der ‚deutsche Sonderweg’ über das wilhelminische Kaiserreich, den Ersten Weltkrieg, die Weimarer Republik und die NS-Zeit zur deutschen Teilung, zur Westintegration der Bundesrepublik und zur deutschen und europäischen Einigung aus rechtshistorischer Perspektive verfolgt. Dabei werden sowohl verfassungsrechtliche wie privat- und strafrechtliche Entwicklungen beleuchtet.
Literatur:
• Karl Kroeschell, Rechtsgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert, Göttingen 1992;
• Marcel Senn/Lukas Gschwend, Rechtsgeschichte II – Juristische Zeitgeschichte, 3. Aufl. Zürich 2010;
• Bernhard Diestelkamp, Rechtsgeschichte als Zeitgeschichte. Beiträge zur Rechtsgeschichte des 20. Jahrhunderts, Baden-Baden 2001;
• Michael Stolleis (Hrsg.), Juristische Zeitgeschichte – ein neues Fach?, Baden-Baden 1993;
• Marcel Senn / Thomas Vormbaum, Was ist juristische Zeitgeschichte? Dialog über juristische Zeitgeschichte, in: Jahrbuch der Juristischen Zeitgeschichte 6 (2004/05), S. 219–232;
• Michael Stolleis, Nahes Unrecht, fernes Recht: Zur Juristischen Zeitgeschichte im 20. Jahrhundert, Göttingen 2014;
• Thomas Vormbaum, Einführung in die moderne Strafrechtsgeschichte, 5. Aufl. Berlin 2025.
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