Thomas Diester
Lernsoftware im Geschichtsunterricht des Gymnasiums
Zusammenfassung
Die Arbeit fokussiert die Lernwirksamkeit von Lernsoftware im Geschichtsunterricht. Auf Grund der Tatsache, dass Kinder- und Jugendlichenwelten heute Medienwelten sind, stellt sich für die Schule die Frage des angemessenen Umgangs damit. In dieser Arbeit soll herausgefunden werden, unter welchen Bedingungen welche Software in welchem Arrangement sinnvoll in den Unterricht integriert werden kann. Dabei wird nur solche Software in den Blick genommen, die ausdrücklich für den schulischen Gebrauch – und nicht etwa für den Nachmittagsmarkt – konzipiert wurde und auf CD-ROM erhältlich ist.
Methodisches Vorgehen
Standardisierte schriftliche Befragung von Lernenden an Hand eines eigens entwickelten Fragenkatalogs, der die wesentlichen Kriterien für die Beurteilung von Lernsoftware erfasst. Dieser Katalog wurde in Anlehnung an MEDA (Methodology d´Evaluation des Didacticiels pour Adultes??) entwickelt. Die Fragebögen wurden inzwischen statistisch analysiert. Die beteiligten Lehrkräfte wurden mittels Leitfadeninterviews zu ihren Erfahrungen befragt. Diese Interviews werde ich qualitativ nach Mayring auswerten. Ebenso muss ich die Statistiken noch auswerten.
Die Feldstudie wurde mit insgesamt sieben Klassen aus unterschiedlichen Schulen durchgeführt, wobei fünf Klassen mit der CD-ROM arbeiteten und zwei als Kontrollgruppen dienten.
Laufzeit
2004 – 2012
Finanzierung
Eigenprojekt