Tübingen School of Education (TüSE)

Advisory Board

Mitglieder

Prof. Dr. Mareike Kunter

Vorsitzende des Advisory Boards 

Direktorin Abteilung Lehr- und Lernqualität in Bildungseinrichtungen
am Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF)

Ich engagiere mich gerne im Advisory Board der TüSE, weil ich die Lehrerbildung für eine der wichtigsten Weichenstellung zur Verbesserung von Bildungsqualität halte. Dabei ist es mir ein besonderes Anliegen, bei Diskussionen über Inhalte und Strukturen empirische Evidenz heranzuziehen und diese durch meine Forschung selbst bereit zu stellen.

Mareike Kunter ist seit Mai 2020 Direktorin Abteilung Lehr- und Lernqualität in Bildungseinrichtungen am Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation (DIPF) und Professorin für Empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt Professionelles pädagogisches Handeln an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Von 2010 - 2020 war sie Professorin für Pädagogische Psychologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Nach einem Studium der Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin im Forschungsbereich Erziehungswissenschaft und Bildungssysteme (Leitung Prof. Dr. Jürgen Baumert) in den Projekten PISA und COACTIV. Promotion und Habilitation erfolgten an der Freien Universität Berlin. Die Lehrerbildung ist sowohl im Rahmen ihrer Forschung als auch durch ihre Lehrtätigkeit ein Kernthema ihrer Arbei

Dr. Barbara Filtzinger

Bereichsleiterin für das internationale Bildungsengagement in den Regionen Lateinamerika, Indien, Afrika und Deutschland bei der Siemens Stiftung

Ich engagiere mich gerne im Advisory Board der TüSE, denn Lehrkräfte sind ein Herzstück unseres Bildungssystems. Mein Anliegen ist eine gute MINT-Bildung, denn sie ist entscheidend für das Verständnis vieler Zukunftsfragen. D.h. ich sehe MINT Fächer vor allem auch in ihrer gesellschaftlichen Rolle, die mit einer besonderen Verantwortung im Hinblick auf die Konsequenzen des Handelns verbunden sind. Gerne bringe ich diesen „MINTplus“ Ansatz ein.

Dr. Barbara Filtzinger verantwortet in der Siemens Stiftung das internationale Bildungsengagement in den Regionen Lateinamerika, Indien, Afrika und Deutschland. Zentrale Aufgabe ist hier die zeitgemäße naturwissenschaftlich-technische Bildung vom Kindergarten bis zum Schulabschluss. Um den rasanten Wandel in unserer Welt positiv mitzugestalten, setzt sie mit ihrem Team mit MINTplus auf einen interdisziplinären Ansatz, der Fachwissen mit den Kompetenzen des 21. Jahrhunderts verbindet. 2008 war Barbara Filtzinger maßgeblich an der Gründung der Siemens Stiftung sowie ihrem Aufbau beteiligt. Vor ihrer Tätigkeit für die Siemens Stiftung verantwortete sie von 1990 bis 2009 bei der Siemens AG verschiedene Aufgaben im Bereich Corporate Communications. Sie leitete von 2002 bis 2005 die Public Relations und von 2005 bis 2009 die Corporate Citizenship der Siemens AG. In dieser Position entwickelte und implementierte sie internationale Citizenship-Strategien. Sie hat an der Ludwigs-Maximilians Universität München Geschichte und Pädagogik studiert. 

Prof. Dr. Katja Koch

Vizepräsidentin für Organisationsentwicklung & Lehrkräftebildung an der TU Braunschweig

Eine starke Lehrkräftebildung braucht eine starke institutionelle Verankerung. Die TüSE leistet als wiss. Einrichtung der Lehrkräftebildung hier hervorragende Arbeit. Sie verknüpft selbstverständlich etablierte Bereiche von Studium und Lehre, (Studien-)Beratung und Organisation von Praktika zeitgemäß mit Forschung und Nachwuchsförderung und forciert so Qualität in der Lehrkräftebildung. Ich freue mich darauf, eine so leistungsstarke Organisation als Mitglied des Beirats begleiten zu dürfen.

Katja Koch ist seit 2010 Professorin für Empirische Bildungsforschung an der TU Braunschweig und seit 2018 Vizepräsidentin für den Bereich Lehrkräftebildung. In Forschung und Lehre beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Bildungsinstitutionen adäquat auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen reagieren können. Bildungspolitisch setzt sie sich für eine nachhaltige Institutionalisierung der Lehrkräftebildung und die Etablierung elementarer institutioneller Standards für die zentralen wissenschaftlichen Einrichtungen ein. Sie studierte von 1989 bis 1995 an der Philipps-Universität Marburg Geschichte und Germanistik für Lehramt an Gymnasien und promovierte 2001 zum Thema "Der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I aus Lehrerinnen- und Lehrersicht". Anschließend wechselte sie auf eine Assistentenstelle an die Georg-August-Universität Göttingen, habilitierte dort an der Sozialwissenschaftlichen Fakultät zum Thema "Zweitspracherwerb von Grundschuldkindern nicht-deutscher Herkunftssprache" und übernahm 2008 die Verwaltung ihrer jetzigen Professur an der TU Braunschweig.

Prof. Dr. habil. Thomas Riecke-Baulecke

Präsident des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg (ZSL)

Die Zusammenarbeit zwischen den drei Phasen der Lehrkräftebildung ist von großer Bedeutung, um die Qualität von Unterricht und Schule zu sichern und weiterzuentwickeln. Deshalb freue ich mich auf ertragreiche Diskussionen und Vorhaben im Rahmen der Tübinger School of Education, mit der das ZSL sehr gerne kooperiert.

Prof. Dr. habil. Thomas Riecke-Baulecke unterrichtete neun Jahre als Studienrat an einem Hamburger Gymnasium, promovierte 1994 am Fachbereich Psychologie der Freien Universität Berlin und schloss 2001 seine Habilitation im Bereich „Allgemeine Erziehungswissenschaft“ an der Universität Bremen ab. Seit 2002 ist er Herausgeber der Zeitschrift Schulmanagement und der Reihe Basiswissen Lehrerbildung. Er hat zu den Themen Qualitätsentwicklung, Schulmanagement, Lehrerarbeitszeit sowie zur Didaktik des Sport- und Chemieunterrichts geforscht und publiziert. Von 2003 bis Februar 2019 war er als Direktor des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein und als Leiter der Weiterbildungsstudiengänge „Master für Schulmanagement und Qualitätsentwicklung“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel und „Kita-Master“ an der Europa Universität Flensburg tätig. Seit März 2019 ist er Präsident des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung in Baden-Württemberg und im Leitungsteam des Weiterbildungsstudiengangs „Schulmanagement und Leadership“ am Hector-Institut für Empirische Bildungsforschung an der Universität Tübingen.

Anja Schneider-Heer

Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung  Abteilung 2, Grundsatz, Aus- und Fortbildung Abteilungsleitung

Ständige Vertreterin von Prof. Dr. habil. Thomas Riecke-Baulecke

Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen aus der Schulpraxis, der Schulverwaltung und der Aus- und Fortbildung in das Advisory Boards der TüSE einbringen zu können. Nur wenn alle Phasen der Lehrerbildung gemeinsam gedacht werden, können wir die Qualität von Schule weiterentwickeln.

Anja Schneider-Heer leitet seit 2024 die Abteilung 2 des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) und war dort für die Aus- und Fortbildung der allgemein bildenden Gymnasien zuständig. Im Mittelpunkt ihrer aktuellen Arbeit stehen die Dienst- und Fachaufsicht über die Seminare für Aus- und Fortbildung, die Bildungsplanarbeit für die allgemein bildenden Schulen, Fortbildungen zu übergreifenden pädagogischen Themen sowie Unterstützungsangebote und Fortbildungen zu Themen der Bildung in der digitalen Welt. Nach dem Lehramtsstudium der Germanistik, Hispanistik und Politikwissenschaft und dem Referendariat unterrichtete sie 20 Jahre an allgemein bildenden Gymnasien. Ergänzend zu ihrer Arbeit als Lehrkraft war sie über viele Jahre hinweg als Fortbildnerin tätig, hatte einen Lehrauftrag am Seminar für Aus- und Fortbildung am Seminar Stuttgart und arbeitete am Regierungspräsidium Stuttgart als Fachreferentin.

Prof. Dr. Stefan Ufer

Lehrstuhlinhaber für Didaktik der Mathematik an der LMU München

Ich engagiere mich gerne im Advisory Board der TüSE, da ich die Gestaltung einer fachlich fundierten wie auch für die Praxis relevanten Lehrkräftebildung für eine der schwierigsten gesellschaftlichen Herausforderungen halte, der sich die Universitäten momentan stellen müssen. Ich möchte zu einem Diskurs beitragen, der die Perspektive der Fächer mit den Anforderungen einer modernen Lehrkräftebildung sowie wissenschaftlichen Erkenntnissen zu deren Gestaltung konstruktiv u. kreativ zusammenbringt.

Stefan Ufer hat seit 2011 den Lehrstuhl für Didaktik der Mathematik an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne. Nach dem Studium der Mathematik sowie des Lehramts für die Fächer Mathematik und Physik an Gymnasien war er als Stipendiat und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Mathematischen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig. Er wurde 2004 im Fach Mathematik promoviert. Nach dem Referendariat folgten Tätigkeiten als Postdoktorand in der Mathematikdidaktik an der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie der Technischen Universität München. Von 2010 bis 2011 war er Professor für Didaktik der Mathematik und stellvertretender Leiter der Abteilung Didaktik der Mathematik am Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Seine wissenschaftliche Arbeit fokussiert Determinanten des Erwerbs mathematischer Konzepte und komplexer mathematischer Kompetenzen, sowie daran anknüpfende Fragen der Lehrkräfteprofessionalisierungsforschung.

Ehemalige Mitglieder

  • Christian O. Erbe
  • Prof. Dr. Peter Drewek
  • Dr. Susanne Pacher 
  • Prof. Dr. Bernd Ralle
  • Prof. Dr. Frank-Olaf Radtke 
  • Ida Willumeit
  • Dr. Dagmar Wolf