Juristische Fakultät

Aktuelles

Team im Homeoffice

Aufgrund der Entwicklungen im Hinblick auf den Coronavirus befindet sich das Team größtenteils im Homeoffice. Sie erreichen uns weiterhin wie gewohnt per E-Mail.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis


Startschuss für SiLBer - Sicherheit im Ludwigsburger Bahnhosfumfeld

Zum 01. Juni 2021 startete das Projekt "SiLBer - Sicherheit im Ludwigsburger Bahnhofsumfeld", das vom BMBF im Rahmen der Bekanntmachung "SifoLIFE - Demonstration innovativer, vernetzter Sicherheitslösungen" gefördert wird.

SiLBer hat zum Ziel, eine Strategie für ein subjektiv und objektiv sicheres Ludwigsburger Bahnhofsgebiet zu entwickeln. In Zusammenarbeit mit der Stadt Ludwigsburg, die das Projekt koordiniert, untersucht die Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement, wie das von der Stadt Ludwigsburg erworbene Franck-Areal in die Bahnhofsumgebung integriert und das gesamte Bahnhofsumfeld sicher und barrierefrei gestaltet werden kann. Die Stiftungsprofessur übernimmt dabei den Part der wissenschaftlichen Durchführung und Auswertung von Bedarfs- und Machbarkeitsanalysen. Dabei wird das Bahnhofsumfeld aus soziologischer, kriminologischer und rechtlicher Perspektive betrachtet und, unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger, ein zukunftsfähiges Konzept für die Entwicklung der Bahnhofsumgebung entwickelt.

Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten zum Projekt SiLBer.


Schriftliche Bewohnerbefragung zum KAD abgeschlossen

Die schriftliche Befragung der Anwohnenden im Einsatzgebiet des Kommunalen Außendienstes München (KAD) startete Anfang März. Im Rahmen der Evaluation des KAD führte die Stiftungsprofessur eine Befragung durch, um neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, was eine Stadt lebenswert und sicher macht. Insgesamt 5.000 Münchnerinnen und Münchner wurden aufgefordert, sich an der Erhebung zu beteiligen.

Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben!

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Evaluation des KAD.


Erfolgreicher Abschluss des BMBF-Projekts „SiBa - Sicherheit im Bahnhofsviertel"

Im August 2017 startete das Verbundprojekt „SiBa - Sicherheit im Bahnhofsviertel", gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung innerhalb der Bekanntmachung „Zukünftige Sicherheit in Urbanen Räumen" im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit". Der Forschungsverbund der Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie des Lehrstuhls für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit der Bergischen Universität Wuppertal untersuchte neben den Gefährdungspotenzialen auch die Ressourcen und Sicherheitspotenziale von Bahnhofsgebieten. Unterschiedliche Methoden kamen dabei zum Einsatz: Neben vergleichenden Sozialstruktur- und Kriminalitätsanalysen der Partnerstädte flossen standardisierte Beobachtungen der Bahnhofsgebiete mit den assoziierten und Städtepartnern, Interviews mit Akteuren aus den Bahnhofsvierteln und die Ergebnisse einer schriftlich-postalischen Bewohnendenbefragung in die Analyse mit ein. Nun wurde das Projekt zum 31. Dezember 2020 erfolgreich abgeschlossen.

Ein Ergebnis ist der Werkzeugkasten der (Kriminal-)Prävention. Der Werkzeugkasten enthält nach allgemeinen Hinweisen für die Planung von kommunaler Kriminalprävention und einer Checkliste für die Implementation eine Sammlung möglicher Präventionsmaßnahmen. Die Maßnahmen sind jeweils unterschiedlichen Handlungsfeldern in sieben Themengebieten zugeordnet, wie eine tabellarische Übersicht zeigt. Mehr Informationen und den Werkzeugkasten zum Herunterladen finden Sie hier.


SiBa: Prävention in Zeiten von Corona

Anlässlich der aktuellen Entwicklungen hat das SiBa-Team ausgewählte Präventionsmaßnahmen in Zeiten der Covid-19-Pandemie zusammengetragen.

In Bahnhofsvierteln sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders spürbar. Dort sind ganz unterschiedliche Bevölkerungskreise betroffen: von Bewohnenden und Gewerbetreibenden mit ihren Angestellten über Menschen mit Lebensmittelpunkt Straße bis hin zu jungen Menschen in Partylaune und Tourist:innen. Das entstandene Corona-Heft bietet deshalb eine kleine, alphabetisch geordnete Sammlung 31 ausgewählter Präventionsmaßnahmen, die deutschlandweit ergriffen wurden, um Bahnhöfe und ihre Umgebung auch in Pandemiezeiten zumindest teilweise als das zu erhalten, was sie sind: zentrale Anlaufstelle, Umschlagplatz und Aufenthaltsort – allerdings mit der Absicht, hohe Nutzendenzahlen zu vermeiden, um Sicherheitsabstände und Hygienevorschriften einhalten zu können.

Das Corona-Heft und weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.


Förderung im Rahmen der Innovation Grants

Ab Januar 2021 wird das Projekt "Polizeivertrauen in der Praxis" von Dr. Meike Hecker im Rahmen der Innovation Grants gefördert. Das personenbezogene Förderprogramm der Exzellenzinitiative der Universität Tübingen bietet Nachwuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre in der Doktorarbeit gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis zu überführen. Dr. Meike Hecker erhält eine Förderung für zwei Jahre, um Schulungsmaterialien zum Thema Fairness und Vertrauen in der Polizeiarbeit zu entwickeln.


Sammelband Symposium

Am 11. Februar 2020 fand das Symposium „Auf den Spuren der Kommunalen Kriminalprävention in Deutschland“ an der Eberhard Karls Universität Tübingen statt. Der Band enthält die Vorträge des Symposiums mit einer Zusammenfassung der Podiumsdiskussion. Nach der Begrüßung durch die Stiftungsprofessorin für Kriminalprävention und Risikomanagement der Universität Tübingen (Prof. Dr. Rita Haverkamp) folgten Grußworte des Oberbürgermeisters der Stadt Tübingen (Boris Palmer) sowie des amtierenden Direktors des Instituts für Kriminologie der Universität Tübingen (Prof. Dr. Jörg Kinzig). Sodann bereicherten Vorträge u.a. von Prof. em. Dr. Hans-Jürgen Kerner, Prof. h.c. Erich Marks, Dr. Meike Hecker, Ina Hennen und Dr. Ines Hohendorf, Kaan Atanisev und Fynn Kunkel, Wolfgang Kahl und Diana Schubert das Symposium. Eine abschließende Podiumsdiskussion mit Anna Rau, Dr. Anke Schröder, Reiner Greulich und Prof. Dr. Rüdiger Wulf (Moderation: Rita Haverkamp) diente der Vertiefung sowie der Weiterentwicklung der über den Tag behandelten Themen. Die Verabschiedung von Rita Haverkamp rundete das lehrreiche Symposium ab. Im Anhang des Bandes befinden sich u. a. Leitgedanken zur Prävention von Polarisierung und demokratiefeindlichen Tendenzen in den Kommunen des Deutsch-Europäischen Forums für Urbane Sicherheit (DEFUS e.V.).

Den Sammelband können Sie hier herunterladen.