Juristische Fakultät

Aktuelles

Team im Homeoffice

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen im Hinblick auf den Coronavirus befindet sich das Team derzeit im Homeoffice. Sie erreichen uns weiterhin wie gewohnt per E-Mail.

Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.


Erfolgreicher Abschluss des BMBF-Projekts „SiBa - Sicherheit im Bahnhofsviertel"

Im August 2017 startete das Verbundprojekt „SiBa - Sicherheit im Bahnhofsviertel", gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung innerhalb der Bekanntmachung „Zukünftige Sicherheit in Urbanen Räumen" im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit". Der Forschungsverbund der Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement der Eberhard Karls Universität Tübingen sowie des Lehrstuhls für Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit der Bergischen Universität Wuppertal untersuchte neben den Gefährdungspotenzialen auch die Ressourcen und Sicherheitspotenziale von Bahnhofsgebieten. Unterschiedliche Methoden kamen dabei zum Einsatz: Neben vergleichenden Sozialstruktur- und Kriminalitätsanalysen der Partnerstädte flossen standardisierte Beobachtungen der Bahnhofsgebiete mit den assoziierten und Städtepartnern, Interviews mit Akteuren aus den Bahnhofsvierteln und die Ergebnisse einer schriftlich-postalischen Bewohnendenbefragung in die Analyse mit ein. Nun wurde das Projekt zum 31. Dezember 2020 erfolgreich abgeschlossen.

Ein Ergebnis ist der Werkzeugkasten der (Kriminal-)Prävention. Der Werkzeugkasten enthält nach allgemeinen Hinweisen für die Planung von kommunaler Kriminalprävention und einer Checkliste für die Implementation eine Sammlung möglicher Präventionsmaßnahmen. Die Maßnahmen sind jeweils unterschiedlichen Handlungsfeldern in sieben Themengebieten zugeordnet, wie eine tabellarische Übersicht zeigt. Mehr Informationen und den Werkzeugkasten zum Herunterladen finden Sie hier.


SiBa: Prävention in Zeiten von Corona

Anlässlich der aktuellen Entwicklungen hat das SiBa-Team ausgewählte Präventionsmaßnahmen in Zeiten der Covid-19-Pandemie zusammengetragen.

In Bahnhofsvierteln sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders spürbar. Dort sind ganz unterschiedliche Bevölkerungskreise betroffen: von Bewohnenden und Gewerbetreibenden mit ihren Angestellten über Menschen mit Lebensmittelpunkt Straße bis hin zu jungen Menschen in Partylaune und Tourist:innen. Das entstandene Corona-Heft bietet deshalb eine kleine, alphabetisch geordnete Sammlung 31 ausgewählter Präventionsmaßnahmen, die deutschlandweit ergriffen wurden, um Bahnhöfe und ihre Umgebung auch in Pandemiezeiten zumindest teilweise als das zu erhalten, was sie sind: zentrale Anlaufstelle, Umschlagplatz und Aufenthaltsort – allerdings mit der Absicht, hohe Nutzendenzahlen zu vermeiden, um Sicherheitsabstände und Hygienevorschriften einhalten zu können.

Das Corona-Heft und weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.


Förderung im Rahmen der Innovation Grants

Ab Januar 2021 wird das Projekt "Polizeivertrauen in der Praxis" von Dr. Meike Hecker im Rahmen der Innovation Grants gefördert. Das personenbezogene Förderprogramm der Exzellenzinitiative der Universität Tübingen bietet Nachwuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre in der Doktorarbeit gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis zu überführen. Dr. Meike Hecker erhält eine Förderung für zwei Jahre, um Schulungsmaterialien zum Thema Fairness und Vertrauen in der Polizeiarbeit zu entwickeln.


Sammelband Symposium

Am 11. Februar 2020 fand das Symposium „Auf den Spuren der Kommunalen Kriminalprävention in Deutschland“ an der Eberhard Karls Universität Tübingen statt. Der Band enthält die Vorträge des Symposiums mit einer Zusammenfassung der Podiumsdiskussion. Nach der Begrüßung durch die Stiftungsprofessorin für Kriminalprävention und Risikomanagement der Universität Tübingen (Prof. Dr. Rita Haverkamp) folgten Grußworte des Oberbürgermeisters der Stadt Tübingen (Boris Palmer) sowie des amtierenden Direktors des Instituts für Kriminologie der Universität Tübingen (Prof. Dr. Jörg Kinzig). Sodann bereicherten Vorträge u.a. von Prof. em. Dr. Hans-Jürgen Kerner, Prof. h.c. Erich Marks, Dr. Meike Hecker, Ina Hennen und Dr. Ines Hohendorf, Kaan Atanisev und Fynn Kunkel, Wolfgang Kahl und Diana Schubert das Symposium. Eine abschließende Podiumsdiskussion mit Anna Rau, Dr. Anke Schröder, Reiner Greulich und Prof. Dr. Rüdiger Wulf (Moderation: Rita Haverkamp) diente der Vertiefung sowie der Weiterentwicklung der über den Tag behandelten Themen. Die Verabschiedung von Rita Haverkamp rundete das lehrreiche Symposium ab. Im Anhang des Bandes befinden sich u. a. Leitgedanken zur Prävention von Polarisierung und demokratiefeindlichen Tendenzen in den Kommunen des Deutsch-Europäischen Forums für Urbane Sicherheit (DEFUS e.V.).

Den Sammelband können Sie hier herunterladen.


Bericht zum Symposium in der forum kriminalprävention

In der aktuellen Ausgabe (01/2020) der Zeitschrift des DFK forum kriminalprävention wurde ein Artikel zum wissenschaftlichen Symposium "Auf den Spuren der kommunalen Kriminalprävention" an der Universität Tübingen vom 11. Februar 2020 veröffentlicht:

"Am 11. Februar 2020 veranstaltete die Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement das Symposium „Auf den Spuren der kommunalen Kriminalprävention“ an der Universität Tübingen. Trotz Sturmtief „Sabine“ besuchten etwa 50 Personen aus dem gesamten Bundesgebiet die Veranstaltung, die u. a. als Brückenschlag zwischen Wissenschaft und Praxis diente. Diese Mischung spiegelte sich in den Referierenden und Podiumsteilnehmenden wider. Das Programm spannte einen weiten Bogen, der schon im Untertitel des Symposiums, „Anfänge – Etablierung – Perspektiven in Wissenschaft und Praxis“, zum Ausdruck gekommen war."

Die Langfassung des Artikels können Sie hier herunterladen.


DPT-Zwischenruf

Auch und insbesondere in der aktuellen Krise stellen sich in der Gewalt- und Kriminalprävention drängende Fragen. Deshalb bietet der Deutsche Präventionstag (DPT) seit dem 20. März 2020 im Rahmen der "DPT-Zwischenrufe" prominenten Fachvertreterinnen und -vertretern die Möglichkeit über drängende Präventionsfragen zu reden. Die Audioaufzeichnung des von Erich Marks geführten Expertengesprächs mit Prof. Dr. Rita Haverkamp können Sie hier abrufen.


Impressionen: Wissenschaftliches Symposium am 11. Februar 2020

Die Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement veranstaltete am 11. Februar 2020 das wissenschaftliche Symposium "Auf den Spuren der kommunalen Kriminalprävention". Trotz des Sturmtiefs "Sabine" nahmen etwa 50 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis an der Veranstaltung teil. Grußworte sprachen Oberbürgermeister Boris Palmer sowie Prof. Dr. Jörg Kinzig, Leiter des Instituts für Kriminologie Tübingen. Das Programm spannte einen Bogen von den Anfängen über die Etablierung bis hin zu den Perspektiven kommunaler Kriminalprävention für die Bereiche Wissenschaft und Praxis.

Im Rahmen der Veranstaltung haben sich die aus dem gesamten Bundesgebiet kommenden Praktiker/innen und Wissenschaftler/innen in Vorträgen und Gesprächen sowohl über den Alltag kommunaler Kriminalprävention wie auch über deren künftigen Verlauf ausgetauscht.

Die Vorträge des Symposium werden zeitnah als Sammelband in der Reihe "Tübinger Schriften und Materialien zur Kriminologie (TüKrim)" erscheinen und online zugänglich sein.

Hier sehen Sie einige Impressionen des Symposiums:



SiBa-Webinarreihe

Am 12. November 2019 ist die SiBa-Prävinarreihe in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Präventionstag gestartet! Das vierte und letzte Online-Seminar fand am 12. Mai 2020 statt. Die Themen der vier Online-Seminare lauteten:

  • Prävinar 1 (12.11.2019): Sicherheitslage und Sicherheitsgefühl
  • Prävinar 2 (21.01.2020): Stadtentwicklung und (Un-)Sicherheit
  • Prävinar 3 (17.03.2020): Öffentlicher Raum für alle
  • Prävinar 4 (12.05.2020): Kriminalprävention in Bahnhofsvierteln im Wandel

Alle Online-Seminare wurden aufgezeichnet und stehen auch nach der Durchführung weiterhin hier zur Verfügung.
 


Wissenschaftliches Symposium am 11.02.2020

Prof. Dr. Rita Haverkamp veranstaltete am 11. Februar 2020 im Großen Senat (Neue Aula) der Eberhard Karls Universität Tübingen ein wissenschaftliches Symposium. Im Fokus der Veranstaltung standen Fragen nach den Ursprüngen, aktuellen Richtungen und Trends in der kommunalen Krimimalprävention in Deutschland: Wie hat sie sich entwickelt? Wie kann sie sich weiterentwickeln? Wo will, kann und soll sie hin? Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis befinden sich

Auf den Spuren der kommunalen Kriminalprävention in Deutschland:
Anfänge – Etablierung – Perspektiven in Wissenschaft und Praxis

Weitere Informationen zum Programm und den Vorträgen entnehmen Sie bitte dem Flyer.