Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften

Studium am Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilswissenschaften

Grundsätzliches

Das Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften bietet für alle Studierenden der Geschichtswissenschaften Lehrveranstaltungen für die Teilbereiche "Mittelalterliche Geschichte", "Neuere und Neueste Geschichte" und "Historische Hilfswissenschaften" an. Sie können bei uns die entsprechenden Scheine in Proseminaren, Hauptseminaren, Übungen, Vorlesungen und auf Exkursionen erwerben.

Grundsätzliche Informationen zum Studiumverlauf erhalten Sie auf der Seite des Fachbereichs hier

 

Geschichtliche Landeskunde

Die Geschichtliche Landeskunde ist in Tübingen integraler Bestandteil der Module der Mittelalterlichen sowie der Neueren und Neuesten Geschichte. Im Rahmen der B.A./M.A. Studiengänge sowie der LEhramtsstudiengänge der Geschichtswissenschaften können Sie landeskundliche Veranstaltungen besuchen und damit eigene Schwerpunkte setzen. Die Scheine, die Sie am Institut erwerben, werden als Mittelalter- oder Neuzeitscheine voll anerkannt. Maßgeblich ist hierbei die Einordnung in die Modulhandbücher bzw. im ALMA-System.

Der neue Master (seit WS 2018/29) bietet die Möglichkeit, im Modul "Epoche" Lehrveranstaltungen der Geschichtlichen Landeskunde als eigenen Schwerpunkt zu wählen, sodass Sie sich in Ihrem Masterstudium - am besten in Kombination mit dem Masterschwerpunkt "Archivkunde und historische Grundwissenschaften" - zielgerichtet auf eine spätere Archivlaufbahn oder eine Tätigkeit in der Vermittlung oder Organisation historischer Forschung in der Region vorbereiten können.

 

Historische Hilfswissenschaften

Die Historischen Hilfswissenschaften (auch Grundwissenschaften genannt) sind in Tübingen Kernstück des Studiums der Alten, der Mittelalterlichen sowie der Neueren und Neuesten Geschichte. Hilfswissenschaftliche Übungen werden allen angehenden HistorikerInnen empfohlen, schließlich müssen Forschende mit diesen Werkzeugen unbedingt arbeiten können. Historische Geographie, Chronologie und Genealogie beschäftigen sich mit den Grundgegebenheiten aller Epochen (Raum, Zeit, Mensch), die übrigen Hilfswissenschaften erschließen die große Masse der ungedruckten Quellen, mit denen es die historische Forschung ständig zu tun hat. Vom Mittelalter bis zur Zeitgeschichte basiert jede historische Forschung letztlich auf der Archiv- und Aktenkunde.

 

Studienrichtung Archivkunde und historische Grundwissenschaften

Der Masterschwerpunkt "Archivkunde und Historische Grundwissenschaften" in Tübingen zeichnet sich durch sein hohes wissenschaftliches Ansehen sowie eine enge berufliche und praktische Vernetzung aus. Ausgezeichnete Studienbedingungen ergeben sich durch forschungsnahe Lehre, eine Vielzahl an Praktikumsplätzen, persönliche Betreuung, überschaubare Seminargrößen und eine hervorragende Institutsbibliothek. Zahlreiche Lehrveranstaltungen im Institut werden von außeruniversitären ExpertInnen angeboten, die ihre Erfahrungen aus der grundwissenschaftlichen und landeshistorischen Praxis in die Lehre einbringen. Somit ergeben sich bereits im Studium Kontakte zu den in der beruflichen Praxis stehenden ExpertInnen der Region.

Der Masterschwerpunkt "Archivkunde und historische Grundwissenschaften" bereitet dabei auf die Berufslaufbahn im Archiv, in der Wissenschaft oder in Kombination mit dem Lehrforschungsprojekt (siehe allgemeine Informationen zum MA hier ) auch auf vielfältige verwandte Berufsfelder vor. Mit der epochalen Schwerpunktsetzung "Geschichtliche Landeskunde" ergeben sich zahlreiche berufliche Möglichkeiten, vor allem in der Region, aber auch darüber hinaus.

Weitere Informationen zum Masterschwerpunkt entnehmen Sie bitte demnächst unserem Flyer.

 

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte unbedingt den Prüfungsordnungen und Modulhandbüchern. Die Auskünfte dieser Seite sind nicht rechtsverbindlich!