Florian Zarnetta ist seit April 2026 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Centre for International Relations/Peace and Conflict Research (CIRP) der Universität Tübingen. Er hat Politik- und Rechtswissenschaft an der Universität Tübingen studiert (Bachelor of Arts) und seinen Master of Public Policy (MPP) an der University of Oxford mit Distinction abgeschlossen. Während seines Studiums war er Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie während seines Master-Studiums Blavatnik School of Government Public Service Scholar und Stipendiat der Ursula und Dr. Thilo Köpfler Stiftung. Nach seinem Masterabschluss arbeitete er bis Ende 2025 als Projektleiter Internationale Fachkräfte für den Baden-Württembergischen Handwerkstag.
Im Rahmen seines Promotionsprojektes forscht Florian Zarnetta zur Politik des Völkerrechts. Konkret beschäftigt er sich mit den sozialen Grenzen der strukturellen Unbestimmtheit des Völkerrechts. Dabei betrachtet er den Umgang der internationalen Staatengemeinschaft mit dem Verhalten mächtiger Staaten gegenüber dem Gewaltverbot. Das Projekt verfolgt einen interdisziplinären Ansatz und verbindet Forschung aus dem Bereich der Internationalen Beziehungen mit Arbeit aus der Völkerrechtswissenschaft.