Ausgeprägte Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper ist in der Bevölkerung insbesondere unter Frauen ein weit verbreitetes Phänomen, das häufig von einer Reihe psychosozialer Folgeerscheinungen begleitet wird. So leiden körperunzufriedene Frauen beispielsweise häufig unter Selbstwertproblemen und depressiven Verstimmungen. Weiterhin kommen Beeinträchtigungen in der subjektiv empfundenen Lebensqualität, im Bereich Sexualität, der körperlichen und emotionalen Gesundheit hinzu. Zudem ist Körperunzufriedenheit einer der zentralen Faktoren, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Essstörungen, sowie zu einer erhöhten Rückfallrate bei Essstörungen beitragen.
Ein besseres Verständnis der zugrundeliegenden Mechanismen der Körperunzufriedenheit ist somit für die Entwicklung von effektiven Präventions- und Therapieprogrammen von hoher Relevanz.
Ziel der Studie
Während Körperunzufriedenheit in der Vergangenheit häufig als stabiles Persönlichkeitsmerkmal untersucht wurde, ist es Ziel der vorliegenden Studie, verschiedene Faktoren, die mit Veränderungen in der täglichen Körperunzufriedenheit zusammenhängen, zu untersuchen.
Wer kann teilnehmen?
Die Studienerhebung ist bereits abgeschlossen. Weitere Studien mit der Möglichkeit zur Teilnahme: