Laufende Arbeiten

  • GyongNo Jang
    "Schleiermachers Glaubenslehre" (Dissertation)

  • Annegret Jende
    "Die Ganztodtheorie bei Paul Althaus, Carl Stange und Werner Elert" (Dissertation)
    Das Dissertationsprojekt beabsichtigt, die Ganztodtheoriekonzepte von Paul Althaus, Carl Stange und Werner Elert in jeweiliger Rekonstruktion und systematischer Analyse, unter Einbindung aktueller philosophisch-theologischer Diskurse der Leib-Seele- und Identitätsproblematik, zu vergleichen. In der gegenseitigen Bezugnahme und Kontrastierung der Theoriekonzepte der konservativ lutherischen Theologen Althaus, Stange und Elert soll eine Beurteilung der Ganztodtheorie erfolgen, die als vorrangig protestantisches Problem in Erscheinung tritt.

  • Christian König
    "Unbedingte Freundschaft. Die trinitarische Versöhnungskonzeption von Thomas von Aquin." (Habilitation)
    Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, die Bedeutung der Freundschaftskonzeption für die theologische Versöhnungslehre bei Thomas von Aquin aufzuzeigen. Als Ausgangspunkt der Arbeit dient eine Analyse, die zeigt, dass Thomas'  
    soteriologisches Genugtuungskonzept als Freundschaftsgeschehen begriffen in der Lage ist sowohl die zentralen Anliegen der objektiven Versöhnungslehre Anselms und der subjektiven Erlösungslehre Abelards als auch der klassisch-katholischen Satisfaktionstheorie und der klassisch-protestantischen Straftheorie in sich zu vereinen. Diese Syntheseleistungen vermag Thomas' Genugtuungskonzeption zu erbringen, so die weitere These des Projekts, weil Thomas die Genugtuung Christi für die sündige Menschheit in ein umfassendes trinitarisches Freundschaftsgeschehen eingebunden begreift. Damit soll gezeigt werden, dass die Versöhnungskonzeption von Thomas ihren Grund, ihren Vollzug und ihr Ziel in der unbedingten Freundschaft Gottes mit der Menschheit besitzt.

  • Martin Schönewerk
    "Jonathan Edwards Kritik des ‚freien Willens‘ – Ein Beitrag zur Philosophischen Theologie der Gegenwart"
    (Dissertation)
    In der Arbeit soll anhand des amerikanischen Theologen und Philosophen Jonathan Edwards (1703-1758) dessen Kritik an libertarischen Vorstellungen des freien Willens analysiert, bewertet und kritisiert werden. Darauf aufbauend sollen dessen Argumente einer Revision unterzogen werden, um diese in einen konstruktiven Dialog mit der analytischen Philosophie zu bringen. Zentrale Überlegungen betreffen sowohl die Unmöglichkeit einer Indifferenzfreiheit (a) als auch die Unvereinbarkeit von Gottes Wissen mit zukünftigen libertarischenWillensakten (b). Alternative Theorien der analytischen Religionsphilosophie (ausgehend von Boethius, Occam, de Molina u.a.) sollen zu (b) herangezogen werden.

  • Corinna Schubert
    "Glaube und Gefühl. Der Ansatz Jacobis und Hegels Kritik" (Dissertation)
    In dem Forschungsprojekt sollen die Anfänge einer Theologie bzw. Philosophie ergründet werden, die dem Gefühl eine entscheidende epistemische Funktion zuweist. Dazu wird die Rationalismuskritik Friedrich Heinrich Jacobis nachgezeichnet, in der er dem Spinozismus als der konsequentesten rationalen Metaphysik Atheismus und Fatalismus vorwirft. Jacobis Gegenthese lautet, dass jede Form der Erkenntnis auf Glauben beruht, der im Gefühl begründet ist. In besonderer Weise steht innerhalb der Untersuchung die Rolle des Gefühls für die Gotteserkenntnis und sein Verhältnis zu den übrigen menschlichen Vermögen im Fokus. Schließlich sollen anhand von Hegels durchaus ambivalenter Auseinandersetzungen mit dem jacobischen Entwurf die Bedeutung Jacobis für die geistesgeschichtliche Entwicklung und die Stärken und Schwächen seines Ansatzes herausgearbeitet werden.