Religionspädagogik

Freiburger Rundbrief (FrRu)


Die erste Print-Ausgabe des Freiburger Rundbriefs war im Jahr 1948, also kurze Zeit nach der Befreiung vom Nationalsozialismus, erstmals erschienen. Die entscheidende Gründungsperson war Dr. Gertrud Luckner (1900–1995).

In der NS-Zeit setzte sich Gertud Luckner als Mitarbeiterin der Caritas der Erzdiözese Freiburg für Jüdinnen*Juden ein, verhalf zahlreichen Jüdinnen*Juden zur Flucht über die Schweizer Grenze und überbrachte jüdischen Organisationen und Personen Geld- und Sachmittel. Im Zusammenhang mit solchen Aktionen wurde sie denunziert, von der Gestapo verhaftet und im KZ Ravensbrück interniert, das sie mit knapper Not überlebte.

Nach Kriegsende begann sie ihr Engagement zur Verständigung zwischen Christentum und Judentum. Eine Frucht dieser Arbeit ist der Freiburger Rundbrief (FrRu), der später mit dem Untertitel „Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung“ gekennzeichnet wurde. Dieser Titel wurde zum Haupttitel der bis heute bestehenden Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung im Kontext (ZfBeg), die seit 2026 als online-Publikation weitergeführt wird.


Freiburger Rundbrief digital

Im Rahmen des Zeitschriftendigitalisierungsprojektes DigiTheo 5 der Universitätsbibliothek Tübingen wurden die Archivjahrgänge des „Freiburger Rundbriefes“ 1948–2016 vollständig digitalisiert und sind unter folgendem Link zugänglich: Link zum Online-Archiv des „Freiburger Rundbriefes“