Institut für Medienwissenschaft

Tübinger Mediendozentur

Die 17. Tübinger Mediendozentur mit Doris Dörrie:  Sie ist Schriftstellerin, Professorin an der Hochschule für Fernsehen und Film in München und eine der bekanntesten Filmemacherinnen des Landes („Männer“, „Erleuchtung garantiert“, „Kirschblüten – Hanami“).

Datum und Uhrzeit: Do, 12.05.2022, 18:30 Uhr MESZ

Eröffnung und Einführung: Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Institut für Medienwissenschaft

Moderation: Marcel Wagner, Leiter SWR-Studio Tübingen

Weitere Infos stehen in der Pressemitteilung zur Verfügung


Über die Tübinger Mediendozentur

Die Tübinger Mediendozentur wurde 2003 von der Universität Tübingen, der Medienwissenschaft und dem SWR Studio Tübingen ins Leben gerufen und gibt der langjährigen Zusammenarbeit beider Einrichtungen einen institutionellen Rahmen.

Ziel der Mediendozentur ist es, den journalistischen Nachwuchs zu fördern und die Kontakte zwischen dem SWR und der Hochschule zu vertiefen. Neben den Gastvorträgen prominenter Medienvertreter wird im Rahmen dieser Kooperation auch ein Workshop für Studierende des Masterstudiengangs Medienwissenschaft angeboten, der gemeinsam von der Universität und dem SWR Studio Tübingen konzipiert wird. So bekommen die Studierenden Einblicke in ein modernes Medienunternehmen und haben die Möglichkeit, ihre Ausbildung praxisorientiert zu vertiefen. Die Universität beteiligt im Gegenzug Medienfachleute an Forschung, Lehre und Ausbildung.


Rückblick: frühere Tübinger Mediendozenturen

2019: Ranga Yogeshwar

Am 21. Mai 2019 kam der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar als Gast der 16. Mediendozentur nach Tübingen. Sein Vortrag trug den Titel „Mensch oder Maschine – wer programmiert wen?“

zum Nachschauen:

Mediendozentur mit Ranga Yogeshwar

2018: Juli Zeh

Im Jahre 2018 war die Schriftstellerin Juli Zeh Gastrednerin der 15. Mediendozentur. In ihrem Vortrag unter dem Titel „Das Turbo-Ich“ sprach sie über Narzissmus im digitalen Zeitalter.

zum Nachschauen:

Mediendozentur mit Juli Zeh

2017: Georg Mascolo

Im Rahmen der 14. Mediendozentur hielt Georg Mascolo, Journalist und Leiter des Rechercheverbunds von NDR, WDR und SZ, einen Vortrag über den „Krieg der Worte“ und die neue Macht der Lüge.

zum Nachschauen:

Mediendozentur mit Georg Mascolo

2016: Sascha Lobo

Der Blogger, Autor und Journalist Sascha Lobo sprach bei der 13. Tübinger Mediendozentur im Jahr 2016 über das Thema "Das Ende der Illusion, die  wir Gesellschaft nannten - Von den Folgen der Vernetzung".

zum Nachschauen:

Mediendozentur mit Sascha Lobo

2015: Miriam Meckel

Gastrednerin der 12. Mediendozentur war Prof. Dr. Miriam Meckel, Chefredakteurin der WirtschaftsWoche. In ihrem Vortrag sprach sie zum Thema "Der berechenbare Mensch – was die digitale Evolution mit unserer Individualität und Freiheit macht".

CampusTV Beitrag:

Mediendozentur mit Miriam Meckel

2014: Mathias Döpfner

Unter dem Titel "Abschied vom Pessimismus. Warum der Journalismus von der digitalen Revolution profitiert" präsentierte Dr. Mathias Döpfner im Rahmen der Tübinger Mediendozentur 2014 seine Vision des Journalismus der Zukunft.

CampusTV Beitrag:

Mediendozentur mit Mathias Döpfner

2013: Ulrich Deppendorf, Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Thema: Die gnadenlose Republik – zum Verhältnis von Journalisten und Politik“

2012: Hans Leyendecker, Journalist, Thema: „Die Zukunft der Enthüllung. Macht, Wut, Medien – wo bleibt die Aufklärung?“

2011: Frank Schirrmacher, Journalist und Mitherausgeber der FAZ, Thema: „Die Idee der Zeitung – Wie die digitale Welt den Journalismus revolutioniert“

2010: Alice Schwarzer, Journalistin und Frauenrechtlerin, Thema: „Eine Frage der Haltung – Plädoyer für einen Journalismus mit Leidenschaft“

2009: Giovanni Di Lorenzo, Chefredakteur von DIE ZEIT, Thema: „Journalismus in der Krise – Warum es sich lohnt, auf Qualität zu setzen“

2008: Patrick Leclercq, ARD-Nahost-Korrespondent, Thema: „Verzerrte Perspektiven? Der Nahe Osten im Spiegel des Fernsehens“

2007: Maybrit Illner, ZDF-Journalistin und Moderatorin, Thema: „Politik und Medien – eine klassische Hassliebe“

2006: Frank Plasberg, WDR-Journalist und Moderator, Thema: „Das Private im Politischen: Zur Entpolitisierung des Fernsehens in Deutschland“

2005: Claus Kleber, ZDF-Moderator und Chef des heute-journals, Thema: „Wahrheit und Wirklichkeit in den Medien“

2003: Peter Voß, Intendant des SWR, Thema: „Total digital. Was wird aus Radio und Fernsehen?“

weitere Vorträge

2011: Roger Willemsen

Außer der Reihe war im November 2011 der einstige Autor Roger Willemsen zu Gast. Er analysierte die damalige Inflation der Talkshows, kommentierte die Quotenfixierung und machte deutlich, dass die Interview- und Gesprächskultur im Fernsehen sehr viel über den Zustand des Journalismus insgesamt verrate.

CampusTV Bericht über den Vortrag