Evang. Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik

Newsletter EIBOR

Bleiben Sie informiert!

Der Newsletter des EIBOR erscheint ca. 2-3 mal pro Jahr. In ihm finden Sie interessante Neuigkeiten zu Projekten, Publikationen oder Veranstaltungen. Auch Hinweise unserer Partnerinstitute KIBOR und bibor sind darin zu lesen.
Bleiben Sie informiert über unsere Arbeit! Bei Interesse melden Sie sich über https://listserv.uni-tuebingen.de/mailman/listinfo/eibor für unseren Newsletter an. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit auch wieder abmelden.

 

Bei Anregungen, Wünschen oder Kritik nehmen Sie gerne Kontakt zu uns auf über unser Sekretariat des EIBOR sekretariatspam prevention@eibor.uni-tuebingen.de


Newsletter 02/2022

EIBOR Newsletter 02/2022

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik

Erscheinungsdatum 26.09.2022

 

Liebe Leser*innen,

wie schön, dass Sie sich entschieden haben, den EIBOR-Newsletter zu abonnieren! Gerne dürfen Sie auch dieses Mal den Newsletter weitergeben und dafür werben! Wer sich neu anmelden möchte, folgt diesem Link. Selbstverständlich können Sie sich jederzeit vom Newsletter wieder abmelden.

Heute erhalten Sie die zweite Ausgabe im Jahr 2022 mit Neuigkeiten aus dem EIBOR. Wir berichten vor allem über vier Projekte, zwei neue Publikation sowie über drei Fortbildungen.

 

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen für das ganze EIBOR-Team

Anne Krasel

 

Aktuelles

Abschlussvorlesung von Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer

Am Freitag, den 22.07.2022 erschienen zahlreiche Gäste um 18:15 Uhr im Theologicum der Universität Tübingen für die Abschlussvorlesung von Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer. Zu Beginn der Veranstaltung richtete die Dekanin der Evangelisch-Theologischen Fakultät Prof. Dr. Birgit Weyel Grußworte an die Gäste aus. In ihrer Rede berichtete sie wertschätzend von dem beruflichen Werdegang von Herrn Schweitzer, der seit 1995 Lehrstuhlinhaber für Praktische Theologie/ Religionspädagogik an der Universität Tübingen war. Sie betonte insbesondere seine internationale Ausrichtung sowie die Kooperationen zu den anderen Fakultäten, wie u. a. der katholischen und islamischen. Herr Schweitzer, der nicht nur die religiöse Bildung an Schulen vorantrieb, leitete vierzehn Jahre lang das EIBOR.

Der Titel der Abschlussvorlesung von Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer lautete „Von der konfessionellen zur interreligiösen Kooperation – Wege der Religionspädagogik in 30 Jahren“. Der Titel war Programm. Herr Schweitzer stellte zunächst den Kooperativ-Interreligiösen Forschungsverbund für Religiöse Bildung der Universität Tübingen vor, der die drei Lehrstühle bzw. religionspädagogischen Abteilungen im Bereich der Evangelisch-theologischen und der Katholisch-theologischen Fakultäten und der des Zentrums für Islamische Theologie umfasst. Herr Schweitzer stellte in seiner Vorlesung klar, dass die Kooperationen nicht immer leicht waren, Verschleißprobleme und Grenzen aufweisen und Voraussetzungen haben, jedoch eine Zukunft des Religionsunterrichts seien. Seine Abschlussfolie mit dem Inhalt: „Nur ein qualitätsvoller kooperativer Religionsunterricht hat Zukunft“, rundete die Abschlussvorlesung ab.

Im Anschluss an die Abschlussvorlesung dankte ihm sein Lehrstuhl, vertreten durch Dr. Sara Haen und Dr. Evelyn Krimmer, für sein jahrelanges Engagement. Beide Mitarbeiterinnen würdigten nicht nur die wissenschaftliche, kooperative und soziale Arbeit von Herrn Schweitzer, sondern auch sein enormes Zeitmanagement. Sie sprachen aber auch seiner Familie ihren wertschätzenden Dank aus.

Das EIBOR wurde von den Institutsmitarbeiterinnen Christina Krause und Mirjam Rutkowski vertreten. Ihr Grußwort war dialogisch in Form eines Quiz gestaltet. Herr Schweitzer antwortete auf die Fragen der Moderatorinnen nach seinem besten Bestreben und immer richtig.

Wir möchten Herrn Prof. Dr. Dr. h.c. Friedrich Schweitzer noch einmal von dem gesamten EIBOR-Team für seine rausragende Arbeit danken und wünschen Ihm nur das Beste für seinen weiteren Weg.

 

Wechsel im Team des EIBOR

Kathrin Sauer ist seit September 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin am EIBOR und ist Nachfolgerin von Christina Krause. Frau Sauer studierte Evangelische Theologie an der Hochschule Neuendettelsau und an der Universität Tübingen. 2017 erfolgte die Promotion in der Praktischen Theologie bei Prof. Dr. Birgit Weyel im EKD-Forschungsprojekt „Gemeinde auf Zeit“ mit Schwerpunkt Freizeit- und Tourismusbereich. Bis August 2022 war Frau Sauer Geschäftsführende Pfarrerin in Oberndorf am Neckar. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihr und heißen sie herzlich Willkommen im EIBOR Team.

Zusammen mit Christina Krause endete auch die Abordnung von Cornelie Ayasse. Wir wünschen beiden alles erdenklich Gute auf ihrem weiteren Werdegang und bedanken uns für ihre Zusammenarbeit.

 

Kompetent in (inter)religiöser Bildung in der Kita

Das multimediale Filmprojekt für die Ausbildung Pädagogischer Fachkräfte in der Kita

Die multireligiösen Veränderungen stellen Pädagogische Fachkräfte im Blick auf religiöse und interreligiöse Bildung in noch nie dagewesener Weise vor neue Herausforderungen. Zur Weiterentwicklung ihrer (inter)religiösen Kompetenz wurde dieses multimediale Projekt erarbeitet. Bei der Tagung wird das Filmprojekt präsentiert und im Blick auf religions-didaktische (Unterrichts)Planungen und Einsatzmöglichkeiten dialogisch weiterentwickelt. Anmeldeschluss ist der 01.10.2022.

 

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

 

Zu "Qualität im Religionsunterricht - Berufliche Schulen (QUIRU-B): Religionsklassen für Schülerbefragung gesucht: 

Für ein Forschungsprojekt zur Qualität im Religionsunterricht in der Teilzeitberufsschule sucht das EIBOR interessierte Kolleginnen und Kollegen, die mit Ihren Schülerinnen und Schülern an einer Online-Befragung teilnehmen. Mit dieser Befragung von Auszubildenden soll erhoben werden, wie Schüler:innen über ihren Religionsunterricht denken, was sie gerne daran mögen und was sie lieber ändern würden, aber auch, ob und in welchen Bereichen etwas dazugelernt werden konnte. Aus diesem Grund füllen die Schüler:innen am Anfang und am Ende des Schuljahres ein Online-Fragebogen aus. Die Umfrage dauert ca. 45 Minuten und die Antworten werden streng vertraulich behandelt. Auch die Lehrkraft bekommt die Angaben der Schüler:innen nicht zu sehen.


Wenn Sie mit Ihrer Klasse an dieser Befragung teilnehmen möchten, bitten wir Sie, sich bis 30. September 2022 über das EIBOR-Sekretariat formlos anzumelden (sekretariat@eibor.uni-tuebingen.de, Betreff: QUIRU-Schülerbefragung).

Nach Anmeldung bekommen Sie weitere Informationen und den Link für den Online-Fragebogen zugesendet. Der erste Befragungszeitraum wird von Anfang bis Ende Oktober sein. Um aussagekräftige Ergebnisse gewinnen zu können sind wir auf Ihre Bereitschaft zur Teilnahme angewiesen. Über Ihre Anmeldung freuen wir uns!

 

Projekte

Interreligiöses Lernen im Religionsunterricht an Beruflichen Gymnasien

Aktueller Stand

Im vergangenen Schuljahr konnten wir die Erhebung im, von EIBOR und KIBOR gemeinsam durchgeführten und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten, Projekt "Wirksamkeit interreligiösen Lernens durch Perspektivenübernahme (IRL2)" durchführen und abschließen. Nachdem die Erhebung in den stark von der Pandemie geprägten Schuljahren mehrfach verschoben und angepasst werden musste, sind wir sehr froh, dass nicht nur so viele Lehrpersonen dabei geblieben sind, sondern sogar immer wieder neue dazu kamen, die uns mit unseren Materialien, Fragebögen und Beobachtungen ihren Unterricht in den Eingangsklassen an Beruflichen Gymnasien in Baden-Württemberg - die just letztes Schuljahr auch durch den neuen Bildungsplan geprägt waren - in ihren Unterricht gelassen haben und die Studie dadurch ermöglicht und enorm unterstützt haben. Im Namen des gesamten Projektteams auch an dieser Stelle nochmals: Herzlichen Dank für Ihre Teilnahme - Ihnen und Ihren Schüler:innen!

Jetzt sind nur noch wir dran und müssen die Fragebögen einlesen, Daten bereinigen, die insgesamt im Projekt gewonnenen Rückmeldungen und Daten auswerten und diese zu hoffentlich spannenden Ergebnissen formulieren. Wir hoffen und planen, Mitte 2023 Ergebnisse veröffentlichen zu können.

 

"SchuB digital BW": Schulische Bildung für Digitalität Baden-Württemberg: Evaluation von Fortbildungsangeboten 

Die Institute EIBOR und KIBOR wurden vom ZSL beauftragt, die im Rahmen der Digitalisierungsoffensive des Landes angebotenen digitale Fortbildungen im Bereich BRU zu evaluieren. Solche digitalen Fortbildungsangebote gibt es seit Schuljahr 2021/2022 beispielsweise auf der Plattform "relilabBRU" (in enger Kooperation der kirchlichen Institute und der staatlichen Fachberatenden). Dazu wurden Fragebögen entwickelt, mit denen die Wirksamkeit digitaler Fortbildungen erhoben werden kann und die die Teilnehmenden am Ende der Fortbildung ausfüllen. EIBOR und KIBOR bieten darüber hinaus selbst eigene Workshops an, in denen an Themen und Fragestellungen von aktuellen Forschungsprojekten angeknüpft wird und Impulse für die Praxis des BRU gegeben werden.  Am Do, 13.10.22 (16-17:30 Uhr, via Zoom) bietet Simone Hiller vom KIBOR einen Workshop zum Thema "Jobsuche 4.0 - Digitalität im Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen" an. Nähere Informationen sowie eine Anmeldemöglichkeit finden Sie unter folgendem Link.

 

IBEA-Projekt: Interreligiöse Bildung in der Erzieherausbildung 

In Kooperation mit evangelischen Fachschulen greift das IBEA-Projekt besondere Fragestellungen auf, inwieweit eine verstärkte Fokussierung interreligiöser und interkultureller Unterrichtsinhalte zu einer Kompetenzförderung bzw. -erweiterung in der Erzieher:innenausbildung führen. Die Interventionsstudie erfolgt dem qualitativen Forschungsansatz und berücksichtigt subjektive Sichtweisen und Interessenslagen sowie Vorkenntnisse und Erfahrungen der Auszubildenden bei der Konzeption der Unterrichtseinheit „Gottesverständnis und Gebet“.

Die Durchführung der Unterrichtseinheit, bestehend aus 12 Unterrichtsstunden, an die sich eine zweimalige Fragebogenerhebung vor- und anschließt, wurde im Schuljahr 2021/22 von den Religionslehrkräften an den Ausbildungsschulen durchgeführt. Erste Ergebnisse der Datenerhebung werden im November vorgestellt.

 

Projekt Weltreligionen: Erstes Paper erschienen

Gemeinsam mit der schwedischen Kollegin Prof. Christina Osbeck (Head of the Department of Pedagogical, Curricular and Professional Studies, Universität Göteborg) und dem finnischen Kollegen Prof. Antti Räsänen (Dean of the Faculty of Theology, Universität Helsinki) wurde ein erstes Paper zur Diskussion des Begriffs „religious literacy“ und religösem Wissen veröffentlicht. Weitere Informationen sowie das Paper finden Sie unter folgendem Link.

Ein zweites Paper, das dieses Thema von der empirischen Seite bearbeitet, ist aktuell im peer-review-Verfahren.

 

Publikationen

Projekt QUIRU: Fortbildungsband erschienen

Der erste QUIRU-Band zu dem Thema „Fortbildung für den Religionsunterricht“ ist erschienen.

Fortbildung für Lehrer:innen wird zunehmend als Schlüssel für die Qualität und Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht wahrgenommen. Sie gilt als unerlässliche Voraussetzung für „guten Unterricht“. Deshalb rückt sie auch immer mehr in den Fokus der Forschung. Auch für den Religionsunterricht spielt Fortbildung eine wichtige Rolle, aber bislang wurde sie in der religionspädagogischen Forschung und Theoriebildung nur am Rande wahrgenommen.

Die theoretischen Analysen und empirischen Befunde, die in diesem Band vorgestellt werden, stellen die Frage nach dem Fortbildungsbedarf sowie nach der Wirksamkeit von Fortbildungen ins Zentrum. Die empirische Studie wurde in vier Bundesländern durchgeführt (Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein), unter Beteiligung von mehr als 2000 Religionslehrkräften aus allen Schularten. Aus den Befunden werden Konsequenzen für die Praxis abgeleitet, und Vorschläge für die Weiterentwicklung der Fortbildung für den Religionsunterricht werden dargestellt.

Berichte zur Fortbildungspraxis aus verschiedenen Landeskirchen geben Einblick in die Vielfalt dieser Fortbildungslandschaft. Ein internationaler Ausblick beschließt den Band.

 

Weitere Informationen zu dem Bd.1 Fortbildungen für den Religionsunterricht in der Reihe QUIRU / Qualität und Qualitätsentwicklung im Religionsunterricht.

 

Tot – und dann?

Vorstellung vom Leben nach dem Tod bei jungen Menschen und als Thema im BRU

Nicht nur Erwachsene, sondern auch junge Menschen befassen sich vielfach mit dem Thema Tod und Sterben. Speziell die Frage nach einem Leben nach dem Tod übt eine besondere Faszination auch auf Jugendliche und junge Erwachsene aus, die mit der Kirche und mit religiösen Traditionen sonst nur wenig anfangen. Um die Vorstellungen und Fragen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ihre Ungewissheiten und ihre Hoffnungen geht es in diesem Band.

Die Untersuchung, die dabei im Zentrum steht, stellt einen Beitrag zur religionsbezogenen Jugendforschung dar. Sie vertieft Fragen, die noch immer zu wenig ausgeleuchtet sind. Dies geschieht nach den Regeln qualitativer Forschung und in der Absicht, die jungen Menschen selbst zu Wort kommen zu lassen. Wer die hier dokumentierten Texte auf sich wirken lässt, wird rasch spüren, wie wichtig dieses Thema für die jungen Menschen ist und welche weitreichenden Fragen dabei aufbrechen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten beschrieben, wie das Thema „Leben nach dem Tod“ im Religionsunterricht aufgenommen werden kann. Die Äußerungen der jungen Menschen bieten dafür interessantes Material sowie neue Impulse.

Weitere Informationen zu Bd. 27 Tod – und dann? in der Reihe Glaube – Wertebildung – Interreligiosität.

 

Veranstaltungen

"Jobsuche 4.0 - Digitalität im Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen" am Do, 13.10.22, 16-17:30 Uhr, via Zoom

Was macht es mit uns, wenn ein Algorithmus darüber entscheidet, welchen Support wir für unsere Jobsuche von offizieller Seite herbekommen? Dass in Österreich bei der Arbeitsvermittlung ein Computerprogramm à là 'Chancenermittler' eingesetzt wird, bietet den Anlass, mit Schüler:innen zu hinterfragen, was Algorithmen sind, wie sie unser Leben und Arbeiten beeinflussen und wie wir mit damit umgehen können. Kompetenzorientierte Materialien mit in sich angelegten Möglichkeiten zur Binnendifferenzierungen werden in ihrer Konzeption und mit Blick auf niederschwellig umsetzbare Unterrichtspraxis vorgestellt, um Digitalität in ihrer ethischen und religiösen Dimension im RUabS aufzugreifen.

Kurzentschlossene können über einen Link auf der KIBOR Homepage teilnehmen.

 

Kompetent in (inter)religiöser Bildung in der Kita

Das multimediale Filmprojekt für die Ausbildung Pädagogischer Fachkräfte in der Kita Tagung vom 28. bis 29. November 2022 in Mainz

Die multireligiösen Veränderungen stellen Pädagogische Fachkräfte im Blick auf religiöse und interreligiöse Bildung in noch nie dagewesener Weise vor neue Herausforderungen. Zur Weiterentwicklung ihrer (inter)religiösen Kompetenz wurde dieses multimediale Projekt erarbeitet. Bei der Tagung wird das Filmprojekt präsentiert und im Blick auf religions-didaktische (Unterrichts)Planungen und Einsatzmöglichkeiten dialogisch weiterentwickelt.

 

Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf unserer Homepage.

 

Erlebnispädagogik

EIBOR plant im Juli 2023 einen Workshop zum Thema "Erlebnispädagogik im BRU". Datum und Zugangsmöglichkeit werden noch bekanntgegeben. Weitere Informationen zum Projekt Erlebnispädagogik finden Sie auf unserer Homepage.

 

Kooperationen

KIBOR

Übergänge in der Kita gestalten. Impulse für eine religionssensible und interreligiös reflektierte Praxis

Eine für Kinder bedeutsame Erfahrung von Veränderung stellt die Transition von der Kita in die Grundschule dar. Die Bewältigung von Diskontinuitäten geht mit verschiedenen Herausforderungen und Entwicklungsaufgaben für Kinder einher. Viele Einrichtungen setzen hierfür auf Rituale oder religiöse Elemente, um Kinder für diese Übergänge zu stärken. In Zeiten religiöser und kultureller Pluralität sind diese Elemente bedeutsam für eine interreligiös sensible Arbeit in der Kita und in der Grundschule. Das für Frühjahr 2023 geplante Buch „Übergänge in der Kita gestalten. Impulse für eine religionssensible und interreligiös reflektierte Praxis“ holt die Perspektive von Kindern, pädagogischen Fachkräften und Lehrpersonen in Übergangssituationen ein und liefert praktische Impulse für eine religionssensible und interreligiöse Gestaltung von Transitionsprozessen.

Die zugehörige Publikation erscheint unter:

Laura Mößle/ Anke Schmitzer/ Reinhold Boschki (Hrg.): Übergänge in der Kita gestalten. Impulse für eine religionssensible und interreligiös reflektierte Praxis, gegen Ende des Jahres.

 

Neuerscheinungen

Das KIBOR führte eine große Studie zu religiöser Vielfalt im konfessionellen Religionsunterricht durch. In verschiedenen Publikationen konnten die Ergebnisse dieser Forschung präsentiert werden.

 

- Matthias Gronover, David Ambiel, Ulrich Riegel, Malte Brügge-Feldhake, Sophia Jumpertz, Maximiliane Krämer & Reinhold Boschki, Subjektive Theorien zu religiöser Vielfalt von katholischen Religionslehrkräften. Eine explorative Studie, in: RpB 45 1 (2022), S. 45−56. https://doi.org/10.20377/rpb-160 

- Ulrich Riegel, David Ambiel, Malte Brügge-Feldhake, Sophia Jumpertz, Maximiliane Krämer & Reinhold Boschki, Die Thematisierung religiöser Vielfalt im katholischen Religionsunterricht. Eine explorative Videostudie, in: Z Erziehungswiss (2021). (https://link.springer.com/article/10.1007/s11618-021-01061-0)

 

Die praktischen Umsetzungen dazu werden derzeit für einen Praxisband erarbeitet, der im Frühjahr 2023 erscheinen soll. 

 

 

Ihre Ansprechpartnerin im EIBOR:

Anne Krasel          

E-Mail: anne.krasel@eibor.uni-tuebingen.de

 

Sekretariat EIBOR

Daniela Vollmer, Simone Jahn,

Evangelisches Institut für Berufsorientierte Religionspädagogik (EIBOR)

Universität Tübingen

 

Liebermeisterstr. 12 (Büro: Hölderlinstraße 19, 2. OG)

D-72076 Tübingen

sekretariat@eibor.uni-tuebingen.de

Fon: +49 7071/29-77487