Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Häufige Fragen zur Promotion an der WiSo Fakultät

Hier sind Antworten auf die häufigsten Fragen rund um die Promotion an der WiSo Fakultät zu finden:

Was ist die Voraussetzung, um als Doktorand angenommen zu werden?

Voraussetzung ist zum einen ein akademischer Abschluss gemäß § 3 der Promotionsordnung, zum anderen die Betreuungszusage mindestens eines aktiven Professors im Promotionsfach an der WiSo-Fakultät. Sie finden die Professoren und ihre Forschungsgebiete hier: uni-tuebingen.de/fakultaeten/wirtschafts-und-sozialwissenschaftliche-fakultaet/faecher/

Ich habe einen ausländischen Studienabschluss und möchte in Deutschland promovieren. Wo bekomme ich Hilfe?

Ausländische Studienabschlüsse werden geprüft, wenn Sie die Annahme als Doktorand beantragen. Sie können auch vorneweg im Dezernat Internationales anfragen, ob Ihr Abschluss in Deutschland anerkannt ist.

Warum ist die Promotionsvereinbarung wichtig?

Die Promotionsvereinbarung wird zu Beginn der Promotion zwischen dem Doktoranden und seinen Betreuern geschlossen. Regelmäßige Betreuungsgespräche werden durch den "Gesprächsleitfaden Doktoranden" dokumentiert. Eine gute und regelmäßige Betreuung ist für den Erfolg der Promotion von großer Bedeutung. Bei einer Einstellung als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in wird das angegebene Beginn- und Enddatum der Promotion in der Promotionsvereinbarung für die Befristung des Arbeitsvertrages herangezogen.

Gibt es Bewerbungszeiträume für Sommer- oder Wintersemester?

Nein, es kann zu jeder Zeit der Antrag auf Annahme oder Zulassung gestellt werden (es kann natürlich vorkommen, dass urlaubs- oder krankheitsbedingt die Bearbeitung etwas länger dauert).

Gibt es Hilfe bei der Suche nach einer/m Betreuer/in?

Leider gibt es hier keine Hilfestellung von Seiten der Promotionsstelle. Jeder Doktorand ist selber dafür verantwortlich, sich eine/n passende/n Betreuer/in zu suchen. Ein bereits ausgearbeitetes Exposé kann dabei hilfreich sein.

Ich würde gerne eine/n Betreuer/in (Gutachter, Prüfer) beantragen, der nicht zur WiSo-Fakultät gehört. Was muss ich tun?

Mindestens einer der Betreuer bzw. Gutachter muss aktiver Professor der Fakultät im Promotionsfach sein, von den 3 Prüfern bei der Disputation müssen 2 diesen Kriterien genügen. Externe Betreuer und Prüfer werden beim Promotionsausschuss (Adresse siehe Dekanat) schriftlich mit einer plausiblen Begründung und den Kontaktdaten des gewünschen Betreuers/Prüfers beantragt.

Ich habe vor, eine publikationsbasierte Dissertation zu schreiben. Worauf muss ich achten?

Publikationsbasierte Dissertation erfolgen im engen Kontakt mit den Betreuern. Allgemeine Richtlinien  sind in der Promotionsordnung § 6, weitere allgemeine und spezifische Kriterien für die einzelnen Promotionsfächer im Leitfaden zur Promotion festgelegt. Es macht Sinn, bereits zu Beginn auf die Ausgestaltung von Publikationsverträgen mit Zeitschriften zu achten, da das Promotionsverfahren erst mit der Publikation der Dissertation beendet ist und Zeitschriftenverträge oft Klauseln enthalten, die eine  Publikation der Dissertationsschrift erschweren oder verzögern.

Welche sprachlichen Voraussetzungen brauche ich als ausländische/r Doktorand/in?

Die Dissertation kann in englischer oder deutscher Sprache verfasst werden. Für beide Sprachen ist das Sprachniveau C1 erforderlich. Eine Bescheinigung des Sprachniveaus der Dissertationssprache von nicht-deutschen Promovenden muss spätestens am Ende des ersten Promotionsjahres in der Promotionsstelle im Dekanat vorgelegt werden.

Muss ich mich als Promotionsstudent/in beim Studentensekretariat immatrikulieren?

Das Landeshochschulgesetz sieht ab März 2018 eine Immatrikulation aller Doktoranden, die neu mit ihrer Promotion beginnen, vor. Lediglich Doktoranden, die eine Anstellung an der Universität Tübingen haben, können beantragen, von der Immatrikulationspflicht befreit zu werden. Die Immatrikulationspflicht besteht bis zur Abgabe der Dissertation.

Gibt es zeitliche Vorgaben, in denen die Dissertation erstellt sein muss?

Die Promotionsordnung sieht in § 4 (8) vor, dass der Antrag auf Zulassung zur Promotion anlässlich der Abgabe der Dissertation innerhalb von 5 Jahren nach Beginn der Promotion gestellt wird. Es gibt die Möglichkeit, eine Verlängerung der Promotionszeit zu beantragen.

Ich schaffe es nicht, in fünf Jahren meine Dissertation fertigzustellen. Wie kann ich die Verlängerung der Promotionszeit beantragen?

Im Downloadbereich auf der Homepage gibt es ein Formular für den Antrag auf Verlängerung der Promotionszeit. Dieser sollte eine plausible Begründung für die Verlängerung enthalten. Ein Betreuungsgespräch mit dem Betreuer sollte vorangegangen sein, der Betreuer bestätigt auf dem Antrag durch seine Unterschrift sein Einverständnis für die Verlängerung und seine Bereitschaft zur weiteren Betreuung.

Gibt es für die Einreichung der Dissertation bestimmte Formatvorgaben?

Es gibt keine konkreten Vorgaben. Empfohlen wird eine DinA4 Weichbindung mit einer für die Gutachter gut lesbaren Schrift. Für die Titelseite kann als Vorlage die erste Seite des Titelblatts, das bei der Veröffentlichung der Dissertation benötigt wird, verwendet werden. Die Vorlage für das Titelblatt befindet sich auf der Homepage.

Welche Fristen müssen bei der Festsetzung des Disputationstermins eingehalten werden?

Grundsätzlich sollte der Disputationstermin erst nach Eingang der Gutachten festgesetzt werden. Ins Auge gefasste Disputationstermine sollen dem Dekanat möglich zeitnah mitgeteilt werden, damit auf die Einhaltung der Fristen geachtet werden kann. Die Auslagefrist nach Eingang der Gutachten beträgt  nach § 11 (2) 2) der Promotionsordnung 14 Tage. Vom Promotionsausschuss wurde festgelegt, dass Sie mindestens 10 Werktage dauert, d.h. in der Regel 2 Wochen, wobei Feiertage die Frist verlängern.Diese Frist kann nicht gekürzt werden.

Die von der Promotionsordnung vorgesehene Frist zwischen Ende der Auslage und der Disputation beträgt mindestens 2 Wochen, kann aber auf Antrag gekürzt werden (s. Formular unter "3. Mündliche Prüfung" oder im Downloadbereich).

Mein Disputationstermin soll noch vor Ende der von der Promotionsordnung festgesetzten Frist von 2 Wochen zwischen Ende der Auslage und Disputation stattfinden. Was muss ich tun?

Eine Verkürzung  dieser Frist kann mit dem entsprechenden Formular im Download im Dekanat beantragt werden. Eine Verkürzung der Auslagefrist ist nicht möglich.

Gibt es Vorgaben für das Format der Dissertation bei Veröffentlichung?

Es gibt keine konkreten Vorgaben. Empfohlen wird eine DinA5 Bindung mit beidseitigem Druck. Es sind bei elektronischer Publikation 3, bei Verlagspublikation 4 Belegexemplare abzugeben, sie sollen das durch die Druckgenehmigung bestätigte doppelseitige Titelblatt enthalten.

Welche Vorausetzung gibt es für die Veröffentlichung?

Eine Voraussetzung ist die erfolgte Disputation. Eine weitere die Druckgenehmigung, die im Dekanat mit dem Formular "Erklärung über Abweichungen" und  weiteren Unterlagen beantragt wird.

Ich schaffe es nicht, die Publikationsfrist von 2 Jahren ab Disputation einzuhalten. Was kann ich tun?

Wenn absehbar ist, dass die Dissertation 2 Jahre ab Disputation nicht veröffentlicht sein wird, kann formlos eine Verlängerung der Publikationsfrist beantragt werden. Dieser Antrag sollte nur ein Ausnahmefall und gut begründet sein.

Kann ich eine englischsprachige Doktorurkunde bekommen?

Die Promotionsurkunde ist lt. § 19 der Promotionsordnung in deutscher Sprache abgefasst. Es kann auf Antrag eine englischsprachige Übersetzung bereitgestellt werden.