Gertrud Luckner:
26. September 1900 in Liverpool/Großbritannien – 31. August 1995 in Freiburg i. Br.
In der NS-Zeit setzte sich Gertud Luckner als Mitarbeiterin der Caritas der Erzdiözese Freiburg für Jüdinnen*Juden ein, verhalf zahlreichen Jüdinnen*Juden zur Flucht über die Schweizer Grenze und überbrachte jüdischen Organisationen und Personen Geld- und Sachmittel. Im Zusammenhang mit solchen Aktionen wurde sie denunziert, von der Gestapo verhaftet und im KZ Ravensbrück interniert, das sie mit knapper Not überlebte.
Nach Kriegsende begann sie ihr Engagement zur Verständigung zwischen Christentum und Judentum. Eine Frucht dieser Arbeit ist der Freiburger Rundbrief (FrRu), der später mit dem Untertitel „Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung“ gekennzeichnet wurde. Dieser Titel wurde zum Haupttitel der bis heute bestehenden Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung im Kontext (ZfBeg), die seit 2026 als online-Publikation weitergeführt wird.