Institut für Politikwissenschaft

Damiano Scotton, M.A.

Damiano Scotton ist Doktorand am Institut für Politikwissenschaft der Universität Tübingen unter der Betreuung von Thomas Diez. Er besitzt einen Bachelorabschluss in Politikwissenschaft und Internationalen Beziehungen sowie einen Masterabschluss in Menschenrechten und Multi-Level-Governance, beide von der Universität Padua. Seit 2019 ist er Assistenzprofessor an der Universidad del Azuay in Cuenca, Ecuador, wo er zudem als Direktor des Netzwerks für Politik und Menschenrechte tätig ist.

Sein Promotionsprojekt Integration Mirages: Discursive Constructions of Limits to Supranationality in Regional Orders untersucht, wie souveränitätszentrierte Narrative bestimmte politische Herausforderungen als inhärente Grenzen supranationaler Governance konstruieren und dadurch den Nationalstaat als unhinterfragten Horizont politischer Legitimität naturalisieren. Ausgehend von konstruktivistischen Ansätzen der Theorie der Internationalen Beziehungen und der Diskursanalyse fragt das Projekt, ob diese wahrgenommenen Grenzen strukturell begründet oder diskursiv hervorgebracht werden. Im Mittelpunkt steht dabei eine vergleichende Analyse der Europäische Union und des südamerikanischen Regionalismus.

Publications

(2025) Scotton, D.; García-Orellana, D. A.: Shifting perspectives: Can supranationality solve international problems?, in: Frontiers in Political Science, 7, 1617708. DOI: https://doi.org/10.3389/fpos.2025.1617708


(2024) Scotton, D.: Right to development and national sovereignty: A difficult relation, in: DICERE, 1(1), 39–47. DOI: https://doi.org/10.33324/dicere.v1i1.744


(2021) Scotton, D.: South American regional integration: From adolescence to maturity, in: Comentario Internacional, 21, 133–148. DOI: https://doi.org/10.32719/26312549.2021.21.7