Marsianische Luftschiffe können extrem hohe Geschwindigkeiten erreichen, ermöglichen aber auch einen lautlosen, stabilen Schwebeflug. Raumschiffe für die Reise zwischen Erde und Mars besitzen Rotationsmodule zur Erzeugung von künstlicher Schwerkraft. Sie haben abgeschirmte Energiezellen, die Strahlung und Kälte des Weltraums ausgleichen.
Die verwendeten Energiequellen sind kompakt und leistungsstark, aber gefährlich, wenn sie instabil werden.
Die Martier haben ein globales Überwachungssystem installiert. Es gibt sogenannte Fernbeobachter, die wie Orbitalspiegel oder Satelliten funktionieren. Kommunikationsgeräte übertragen nicht nur Ton und Bild über große Entfernungen, sondern auch dreidimensionale Projektionen.
Alle Marsfahrzeuge verfügen über automatische Stabilisierungssysteme, präzise Kursberechnung, barometrische und magnetische Sensoren, und weitere Navigationshilfen, die unabhängig vom Wetter funktionieren. Kursabweichungen kann das Fahrzeug selbständig korrigieren und Hindernisse sensorisch erfassen.
Auch die beschriebene Medizintechnik ist für 1897 visionär: es gibt diagnostische Geräte, die die inneren Organe durchleuchten können, Regenerationskammern, die Wunden schneller heilen lassen, Medikamente, die Stoffwechsel und Sauerstoffversorgung optimieren. Die Martier wenden diese Technologie auch bei Menschen an, was kulturelle und ethische Konflikte auslöst.
Bei Laßwitz zeigen sich auch erste literarische Andeutungen des Terraforming: die Atmosphäre auf dem Mars ist technisch stabilisiert, die Wasserversorgung erfolgt über Großanlagen und Teile des Ökosystems werden künstlich reguliert.
Letztlich war Laßwitz der moralische Fortschritt aber wichtiger als der technische.