Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät

Gleichstellungskommission

Die Gleichstellungsbauftragte/der Gleichstellungsbeauftragte der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät erfüllt in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungskommission den im Landeshochschulgesetz festgelegten gesetzlichen Auftrag einer Förderung insbesondere des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses.

Ziele und Aufgaben der Gleichstellungskommission

Die Gleichstellungsbauftragte/der Gleichstellungsbeauftragte der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät erfüllt in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungskommission den im Landeshochschulgesetz festgelegten gesetzlichen Auftrag einer Förderung insbesondere des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses.

Frauen sind inzwischen unter den Studierenden im gleichen oder gar höheren Maße vertreten wie Männer, doch im Laufe der wissenschaftlichen Karriere schrumpft der Frauenanteil immer mehr zusammen (sog. Leaking Pipeline). Die WiSo-Fakultät bildet hier keine Ausnahme: So ist der Anteil von Frauen unter den Studierenden der WiSo-Fakultät sehr hoch, er liegt derzeit bei 60,9% (WS 2015/16). Bei den Studienanfänger/innen ist der Anteil von Frauen sogar etwas höher (64,8%). Demgegenüber beträgt der Anteil von Professorinnen an der Fakultät nur 20,5% (9 Frauen, 35 Männer).

Die Gleichstellungskommission unterstützt und begleitet die Maßnahmen des Familienbüros zur Umsetzung einer familienfreundlichen Hochschule (audit familiengerechte hochschule).

Die Gleichstellungskommission ist ferner für diversitätsbezogene Maßnahmen zuständig. In Fällen sexueller Belästigung sowie bei Diskriminierung aufgrund von ethnischer Abstammung, Alter, sexueller Orientierung, sozialem und religiösem Hintergrund stehen die Mitglieder der Gleichstellungskommission neben weiteren Ansprechpersonen (Studiendekan/in, zentrale/r Gleichstellungsbeauftragte/r) als Anlaufstelle zur Verfügung.

Im Gleichstellungskonzept der Universität sind die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten/des Gleichstellungsbeauftragten näher ausgeführt. Sie ist mit beratender Stimme in die Arbeit des Fakultätsvorstandes eingebunden.

Die Gleichstellungskommission setzt sich aus der/dem Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät, dem/der Stellvertreter/in sowie studentischen und nicht-studentischen Beauftragten aus allen Instituten und beiden Fachbereichen zusammen. Die Gleichstellungskommission tagt regelmäßig im Semester.

Ansprechpersonen der Institute

Kontaktadresse: gleichstellungspam prevention@wiso.uni-tuebingen.de

 

Zusammensetzung der Kommission

Prof. Dr. Martin Biewen (Gleichstellungsbeauftragter der Fakultät) Kontakt
AR Dr. Karin Bürkert (Stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte) Kontakt

 

Institut/Einrichtigung Ansprechperson Kontakt
Hector Institut für Empirische Bildungsforschung Dr. Julia Schiefer Kontakt
Methodenzentrum Tim Schaffland Kontakt
Institut für Erziehungswissenschaft Prof. Dr. Anne Rohstock Kontakt
Institut für Politikwissenschaft Maike Messerschmidt Kontakt
Hendrik Quest Kontakt
Institut für Soziologie Dr. Hannah Bennani Kontakt
Institut für Sportwissenschaft Sandra Dreher-Mansur Kontakt
Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft Dr. Karin Bürkert Kontakt
Wirtschaftsiwssenschaften Prof. Dr. Martin Biewen Kontakt   

 

Förderprogramme

Der Fokus der Arbeit der Gleichstellungskommission liegt auf der Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses sowie auf der Förderung der Gender-Forschung. Somit wird die spezifische Situation von Frauen in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften besonders berücksichtigt.

Diesem Zweck dienen die durch die Fakultät finanzierten Förderprogramme.

Interessierte Studierende, Promovierende und Lehrende (Mittelbau) der Fakultät haben die Möglichkeit, bei der Gleichstellungskommission Anträge auf die Teilfinanzierung von Forschungsvorhaben, Tagungsteilnahmen etc. einzureichen ("Fördermittel der Gleichstellungskommission").

Im Rahmen des TEAching-Equality-Programms, das aus Qualitätssicherungsmitteln finanziert wird, steht es den einzelnen Instituten der Fakultät bzw. dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften zudem offen, die Finanzierung von Lehraufträgen zu Gender-Studies sowie von gender-bezogenen Praxis- oder Fachvorträgen zu beantragen ("TEAching-Equality-Programm").

Die WiSo Gleichstellungskommission hat jährlich TEA-Gelder für die Durchführung des Workshops „Gender Mainstreaming und Diversity Management – berufsqualifizierende Kompetenzfelder“ fest eingeplant, der als fächerübergreifendes Angebot in das Lehrangebot für überfachliche Qualifikationen aufgenommen wurde.

Gastprofessuren für GenderforscherInnen müssen weiterhin über die zentrale Gleichstellungsbauftragte der Universität Tübingen beantragt werden.

Weitere Informationen

Athene Mentoring Programm

Das Athene Mentoring für Studentinnen und Wissenschaftlerinnen ist ein fakultätsübergreifendes Mentoring Programm der Universität Tübingen zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses. An der WiSo-Fakultät startet das Athene Mentoring im WS 2021/22. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

 

Was ist das Ziel des Athene Mentoring Programms?

Ziel des Programmes ist es, Frauen für die Schritte zur jeweils nächsten Qualifikationsstufe auf dem Weg zu einer Karriere in der Wissenschaft (Master-Studium, Promotion, Habilitation) oder auch außerhalb der Wissenschaft zu bestärken und so dem Schwund weiblichen Nachwuchses im Verlauf der wissenschaftlichen Qualifikationsstufen entgegenzuwirken. Das Mentoring richtet sich an Frauen, trans*, inter* sowie nicht-binäre Personen. Es wird durch das Gleichstellungsbüro der Universität koordiniert und finanziert und von der WiSo-Gleichstellungskommission auf unsere eigenen, fakultätsinternen Bedürfnisse angepasst.

Wie funktioniert das Mentoring?

Studentinnen und Wissenschaftlerinnen werden im Mentoring nach Kaskadenprinzip von Frauen aus der jeweils nächsthöheren Qualifikationsstufe betreut. Dabei wird jede wissenschaftliche Gruppe von der Bachelorstudentin bis hin zur Professorin berücksichtigt. Das Mentoring kann bedarfsorientiert in Tandems oder in Gruppen stattfinden. Begleitet wird das Programm von Workshops, Vernetzungstreffen und Fortbildungsprogrammen. Mentorinnen und Mentees können selbst entscheiden, wie viel Zeit sie für das Mentoring erbringen können.

Sie sind am Mentoring interessiert?

Anmeldungen für das Mentoring sind ab sofort möglich. Bitte senden Sie dazu den ausgefüllten Anmeldebogen per E-Mail an gleichstellung-mentoringspam prevention@wiso.uni-tuebingen.de. Gerne beantworten wir Ihnen alle Fragen rund um das Mentoring. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen zum Athene Mentoring Programm können Sie dem Informationsblatt und der Website des Mentorings entnehmen.

Please note: In the right column you may find the application form and information sheet for Athene Mentoring in English. If you have any questions, please contact: gleichstellung-mentoringspam prevention@wiso.uni-tuebingen.de. We are happy to answer your questions or provide further information at any time.

 

Weitere Mentoring Programme der Universität Tübingen:

Mentoring des WiWi-Netzwerks: wenn Sie sich eher für ein Mentoring durch eine*n Mentor*in von außerhalb der Universität interessieren, finden Sie hier die Informationen zum Mentoring-Programm des WiWi-Netzwerks.

Mentoring Angebot für Promotionsinteressierte: das MAP unterstützt First Generation Academics bei ihrem akademischen Werdegang, informiert über Promotionsmöglichkeiten, Finanzierungsmodelle und vernetzt Promovierende und Studierende miteinander.  

Untersützungs- und Hilfsangebote

Die Universität Tübingen unterstützt darüber hinaus verschiedene Programme und Beratungsangebote zur Förderung der Gleichstellung an der Universität.

Weitere Informationen finden sich auf der Homepage der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Tübingen.

Geschäftsordnung

Es gelten die Regelungen der Geschäftsordnung der WiSo Gleichstellungskommission an der Eberhard Karls Universität Tübingen vom dd.mm.yyyy.