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Profil
Zu den aktuellen Forschungsschwerpunkten von Melanie Mika gehören Medienpraktiken auf digitalen Plattformen, insbesondere mit Blick auf Geschlechterverhältnisse in einer postmigrantischen Gesellschaft. Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich von Short-Form-Video-Formaten, Platform Studies, televisuellen Serien und populären Mental-Health-Diskursen. In der Medienpraxis verfügt sie über langjährige Erfahrung in der Produktion von Radio, auditiven Medien und in der Video-Postproduktion.
Curriculum Vitae
Melanie Mika studierte Musik- und Medienwissenschaft (BA) an der Universität Tübingen und absolvierte anschließend einen internationalen Master in Audiovisual and Cinema Studies (an den Universitäten Montréal, Amsterdam und der Goethe-Universität Frankfurt). Sie ist zudem ausgebildete Mediengestalterin Bild/Ton und arbeitete beim SWR Stuttgart (2010–2019) in Sendebetreuung und Sounddesign (SWR4 BW) und für die Onlinekanäle von SWR Aktuell.
2025 promovierte sie mit einer Arbeit zur Darstellung psychischer Krankheiten in US-Fernsehserien, in der sie populäre Imaginationen von Gesundheit, Krankheit und Therapie untersucht; das Projekt wurde von 2019 bis April 2022 durch die Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Seit 2022 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft und verantwortet dort u. a. den Bereich Internationalisierung (Erasmus-Koordination, Pflege von CIVIS-Partnerschaften sowie Unterstützung von Gastprofessor:innen und -forschenden).
Kommission für gute Arbeit in der Wissenschaft. (2026). Was kostet es, in der Wissenschaft zu arbeiten? Zeitschrift für Medienwissenschaft, 34(1), 120–130. https://doi.org/10.14361/zfmw-2026-180111
Mika, M. M. (2025). Psychopath:innen in US-Serien: Narrative und ästhetische Aushandlungen von Mental Health. transcript. https://doi.org/10.14361/9783839413739
Mika, M. (2023). Ein optimierter Serienmörder: Die Faszination des hochfunktionalen Psychopathen in der Populärkultur. Zeitschrift für Semiotik, 45(3–4), 191–204.
Mika, M., Ossa, V., & Patka, K. (2022). Montieren. In H. Christians, M. Bickenbach, & N. Wegmann (Hrsg.), Historisches Wörterbuch des Mediengebrauchs [Band 3]. Böhlau.
Mika, M. (2021). Paranoide Nachrichtenbilder. Inszenierungen von Verschwörungen und Verschwörungstheorien in der TV-Serie Mr. Robot. ffk Journal, 6, 326–340.
Mika, M. (2020). Kooperation und Konkurrenz. Veränderungen der Mediengestalter*innen-Ausbildung als Wettbewerb zwischen Sendeanstalten und Privatwirtschaft. Rundfunk und Geschichte, 46(3–4), 43–52.
Mika, M. (2020). Produktive Psychopathen: Inszenierungen von Selbstoptimierung in amerikanischen Fernsehserien. FFK Journal, 5, 223–236.