Uni-Tübingen

Werkstatt zur Methodik der Literaturübersetzung

Praxisübungen und theoretische Fundierung

Kompaktseminar:

18.-20.06.21

Dozent: Frank Heibert

Maximal 20 Teilnehmer

Ort: HS 0.02, Wilhelmstraße 19 – 23

Fr 15-20 Uhr

Sa 10-13 und 15-18 Uhr

So 10-13 Uhr

 

Schlüsselqualifikationsseminar, 3 ects

Beim Literaturübersetzen vermischen sich von Anfang an intuitive Reaktionen auf der Ebene des Sprachgefühls mit auswertenden Überlegungen auf der Ebene der bewussten Textanalyse. Anhand praktischer Textarbeit lässt sich trainieren, beide Input-Quellen, die sich ergänzen, fruchtbar zu machen, mit diesen Leitfragen:

  • Wie interpretiere ich die spezifische literarische Stimme eines Textes?
  • Welche Art von Äquivalenz strebe ich mit meiner Übersetzung an?
  • Wie finde ich die zielsprachlichen Lösungen für meine Übersetzung, nach welchen Kriterien entscheide ich mich für eine davon?

Im Seminarprogramm sind u.a. enthalten:

  • ein Impulsvortrag des Dozenten über die Kriterien, also die Werkzeuge der übersetzerischen Arbeit;
  • eine kurze Beispielpassage im Übersetzungsvergleich (aus „1984“ von George Orwell);
  • Präsentation und Diskussion einer vorab gestellten kleinen Übersetzungsaufgabe (Ausgangssprache Englisch);
  • Präsentation und Diskussion einer kurzen eigenen Übersetzung der Teilnehmer·innen (Ausgangssprache beliebig).

Sollte auch das Sommersemester wieder digital oder hybrid verlaufen, werden alle Texte – fremde wie diejenigen, die im Seminar entstehen – bei ILIAS und in einer gemeinsamen Ablage hochgeladen und können bei der Besprechung individuell aufgerufen werden. Die Anfangszeiten können im Falle von Präsenzseminaren variieren, um eine asynchrone Teilnahme an den digitalen Formaten zu ermöglichen und wegen eventueller Lüftungspausen.