Indologie

Prof. Dr. Heike Oberlin

Asien-Orient-Institut (AOI)

Abt. Indologie

Geschäftsführende Direktorin

Nauklerstr. 35 | Raum 3.07 | 72074 Tübingen

Telefon: +49-7071-29-74005

Email: heike.oberlinspam prevention@uni-tuebingen.de

 

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Prof. Dr. Heike Oberlin (née Moser) ist Geschäftsführende Direktorin der Abteilung für Indologie und seit dem 1. Oktober 2026 Universitätsgleichstellungsbeauftragte der Universität Tübingen (Team Equity).

Heike Oberlin studierte Indologie und Ethnologie an der Universität Tübingen und wurde an der Universität Würzburg mit summa cum laude in Indologie promoviert. Ihre Dissertation widmete sich dem Sanskrittheater Kūṭiyāṭṭam (Naṅṅyār-Kūttu – ein Teilaspekt des Sanskrittheaterkomplexes Kūṭiyāṭṭam, Harrassowitz 2008). Im Mai 2013 habilitierte sie sich und erhielt die venia legendi für Indologie. Im Dezember 2016 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Im März und April 2025 war sie als Gastprofessorin an der Sapienza Universität in Rom tätig.

Von 1995 bis 2001 erlernte sie am Kerala Kalamandalam in Indien Kūṭiyāṭṭam und Naṅṅyār-Kūttu bei Kalamandalam P. N. Girija und Kalamandalam Rama Chakyar. Sie trat regelmäßig in Indien und Europa auf. Seither widmet sie sich der Erforschung und Vermittlung dieser Theatertradition sowie der Sprache Malayalam. 2015 richtete sie in Zusammenarbeit mit der Thunchath Ezhuthachan Malayalam Universität das „Gundert Chair“-Programm für Malayalam in Tübingen ein.

Für ihre wissenschaftliche Arbeit und ihr Engagement wurde Heike Oberlin mehrfach ausgezeichnet: 2008 erhielt sie den Ernst-Waldschmidt-Preis. 2018 wurde sie vom Higher Education Council der Landesregierung Keralas im Rahmen des „Erudite Program“ als „Scholar in Residence“ ausgezeichnet („attempto“-Artikel). 2019 folgte der Gisela-Bonn-Preis des Indian Council for Cultural Relations für besondere Leistungen auf dem Gebiet der deutsch-indischen Beziehungen (Pressemitteilung).

In der akademischen Selbstverwaltung engagiert sich Heike Oberlin insbesondere für Gleichstellung und die Vertretung des wissenschaftlichen Mittelbaus. Vor ihrem Amtsantritt als Universitätsgleichstellungsbeauftragte war sie von März 2024 bis September 2026 deren Stellvertreterin. Seit März 2024 vertritt sie den Deutschen Hochschulverband (DHV) an der Universität Tübingen. Von Oktober 2021 bis September 2026 gehörte sie dem Universitätsrat an. Die Landesvertretung Akademischer Mittelbau an den Universitäten in Baden-Württemberg (LAM-BW) leitete sie von 2020 bis 2025 als Sprecherin; seit Mai 2025 ist sie stellvertretende Sprecherin. Von 2020 bis 2024 war sie zudem stellvertretende Sprecherin des DFG-Fachkollegiums 106 „Sozial- und Kulturanthropologie, Außereuropäische Kulturen, Judaistik und Religionswissenschaft“.

Forschungsinteressen:

Weitere Informationen:

Der "Fokus Südindien" & das "Gundert Chair"-Programm für Malayalam