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09.09.2026

evido.: PISA 2025 – was ist zu tun? Vorschläge für ein Sofortprogramm

Zehn Vorschläge für eine Bildungspolitik, die aus PISA Konsequenzen zieht

Im Beitrag fordert Prof. Ulrich Trautwein, Direktor des Hector-Instituts für Empirische Bildungsforschung, gemeinsam mit Prof. Thomas Riecke-Baulecke, Ties Rabe, Prof. Felicitas Thiel und Marco Haaf eine langfristige und konsequente Strategie für mehr Bildungsqualität. Die PISA-Ergebnisse seien besorgniserregend, dürften aber nicht lediglich Anlass für neue Warnungen vor einer „Bildungskatastrophe“ sein. Entscheidend sei eine offene Analyse der Ursachen und ein rascher Start wirksamer Maßnahmen.

Im Mittelpunkt stehen frühe Sprachförderung, regelmäßige Lernstandsdiagnostik, die systematische Sicherung von Basiskompetenzen, mehr effektive Lernzeit und verbindliche Qualitätsstandards für guten Unterricht. Zugleich müsse das Bildungssystem sowohl leistungsschwächere als auch besonders leistungsstarke Schülerinnen und Schüler gezielt fördern.

Trautwein und seine Mitautor:innen plädieren zudem für einen sinnvolleren Umgang mit digitalen Medien und KI sowie eine stärkere Ausrichtung von Lehrkräftebildung, Fortbildung und Schulaufsicht auf evidenzbasierte Unterrichtsqualität.

Ihre zentrale Botschaft: Deutschland braucht nicht ständig neue Reformen, sondern muss wissenschaftlich fundierte und bereits erfolgreiche Ansätze konsequent in die Breite bringen und langfristig verfolgen.

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