Am 9. Mai 2026 um 18 Uhr fand in der Buchhandlung Quichotte im Rahmen der Kulturnacht Tübingen die Lesung “Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen” statt.
Es lasen: Cansu Oez, Lea Cimiotti, Jo Dublasky, Ink Wiberg-Wagner und Juliana Kolesch
Zu oft haben sie geschwiegen, zu oft wurde ihnen nicht zugehört. Für das Erheben der eigenen Stimme, das Frauen historisch so lange verwehrt blieb, gibt es seit 2021 ein Format der Stiftung Brückner-Kühner: “Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen”. In Anlehnung an das Projekt geben wir ungehaltenen Student:innen eine Bühne, ihre Erfahrungen, ihre Visionen, ihre Wut und ihren Zweifel zu teilen.
Wir danken der Brückner-Stiftung sehr herzlich für Ihre Kooperation. Die Ausschreibung für das diesjährige Projekt läuft noch bis 31.05.2026. Der Aufruf richtet sich an jede Person, die sich als Frau identifiziert und etwas zu sagen hat.
Ausgangspunkt bildete ein Seminar am Studio Literatur und Theater, das sich mit den Reden “ungehaltener Frauen“ auseinandersetzte.
Die Student:innen fanden im Umgang mit den Texten ihre eigenen Stimmen und Themen gefunden. Themen, die noch immer zu selten zur Sprache kommen. Sie verfassten eigene ungehaltene Reden, die sie zur Kulturnacht zu Gehör bringen.
Die unregelmäßig stattfindende Lesereihe SchreibLauT gewährt Einblicke in die kreative/literarische Arbeit am SLT – von der Ideenskizze bis zum fertigen Text: Student*innen lesen aus ihren aktuellen Werken und stehen bei Wein und Wasser dem Publikum Rede und Antwort. SchreibLauT ist eine Einladung, junge zeitgenössische Stimmen zu entdecken, zuzuhören, Fragen zu stellen und gemeinsam über Schreiben und Handwerk ins Gespräch zu kommen.
Moderiert wurde die Veranstaltung von Nina Lenz.
Gestaltung Plakat: Martha Sappler.