Während der ersten und zweiten Projektphase stand die Bedeutungskonstitution von Partizip- und Infinitivstrukturen, v.a. in eingebetteter Position, im Zentrum der Betrachtung. Unsere Hauptfrage war, wie die semantischen Korrelate der fehlenden morphologischen Merkmale erschlossen werden und inwiefern die eingebettete infinite Struktur dabei von ihrem Träger profitiert. Da unsere Ergebnisse in vielerlei Hinsicht einen Vergleich mit finiten Strukturen nahelegten, wendeten wir uns in der dritten Phase allen Arten von eingebetteten Strukturen zu. Dabei untersuchten wir die Spezifika von syntaktischer, semantischer und pragmatischer Einbettung.